Weltklima: Vor der Katastrophe?

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Titelblatt
(Thema, Karikatur, Namen, Klasse)
Lesetagebuch Klimawandel
Artikel: „Weltklima: Vor der Katastrophe?“ (GEO 7/01)
http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/609.html?t=print
Inhalt
Aktivitäten und Aufgaben ............................................................................... 3
Artikel: Weltklima vor der Katastrophe? ............................................................ 4
V2: Erwartungen ........................................................................................... 7
V3: ABC-Bogen 1 ........................................................................................... 8
W1:
W2:
W3:
W4:
W5:
W...
W...
W...
Wichtige Begriffe
Mind Map
Leserbrief
Treibhauseffekt
CO2-Diagramm
N1:
N2:
N3:
N4:
ABC-Bogen 2
Schlagzeilen
Eigene Beiträge
Offene Fragen
2
Aktivitäten und Aufgaben
Die folgenden Aktivitäten sollen als Lesetagebuch (mit Titelblatt und Inhaltsverzeichnis)
dokumentiert werden. Die verwendeten Quellen müssen jeweils angegeben werden. Dabei sollen
auch die aufgelegten Bücher, Zeitschriften und die CD-ROM benutzt werden!
Vor dem Lesen:
V1. Sucht im Internet eine Karikatur zum Thema Klimawandel. Ihr könnt diese für euer Titelblatt
verwenden.
V2. Schreibt kurz auf, was ihr aufgrund des Titels von dem Artikel erwartest!
V3. Notiert im ABC-Bogen (S. 8) zu jedem Buchstaben ein Wort, das euch einfällt, wenn ihr an
diesen Titel denkst!
WAHL: 3 aus W6-W11
PFLICHT
Während des Lesens:
W1. Notiert Begriffe, die ihr für das Verständnis des Textes für wichtig haltet, deren Bedeutung
euch aber unklar ist! Sucht Erklärungen im Internet und fasst diese auf einer Seite zusammen!
W2. Entwerft ein Mind Map zum Thema Klimawandel (Power Point)
W3. Schreibt einen Leserbrief an eine Tageszeitung, in dem auf die Problematik aufmerksam
gemacht wird!
W4. Im Artikel ist vom Treibhauseffekt die Rede. Dieser Begriff wird in eurem Physik-Lehrbuch
erklärt. Lest die entsprechenden Seiten und fasst die Erklärung zusammen!
W5. „CO2 ist der zentrale Faktor“. Auf der CD-ROM „Wetter + Klima“ findet ihr ein Diagramm,
dass die Entwicklung der CO2-Konzentration und der globalen Durchschnittstemperatur
darstellt (Navigator -> Globales Klima -> Anthropogener Klimawandel). Kopiert dieses
Diagramm und kommentiert es:
Wie groß war die Temperaturzunahme von 1880 bis 2000?
Vergleicht die Zunahme mit der im Artikel prognostizierten!
Wie sieht der Vergleich Temperatur – CO2-Konzentration aus?
W6. Stellt euch vor, die durchschnittliche Temperatur steigt tatsächlich um 5°C an. Welche
Auswirkungen hätte dies auf Regionen in Österreich? Verwendet die Klimakarten (Österreich,
Europa) – mit welcher Region in Europa (jetzt) lässt sich z.B. die Südsteiermark (2100: +5°C)
vergleichen?
W7. Erstellt ein Kreuzworträtsel mit dem Schlüsselwort KLIMAWANDEL, verwendet dazu wichtige
Begriffe dieses Artikels.
W8. Sucht im Internet nach Fotos, die einen der im Artikel angesprochenen Sachverhalte
illustrieren! Erstellt damit eine Foto-Seite!
W9. Stellt euch vor, ihr müsstet über den Artikel ein Referat vor eurer Klasse halten.
Gestaltet einen „Spickzettel“ dazu!
W10. Sucht einen aktuellen Text, der sich mit Klimawandel in Österreich oder der Steiermark
beschäftigt! Druckt diesen für die Mappe aus und lest ihn durch.
W11. Sucht im Internet nach einer steirischen Institution, Firma oder einem Institut, das sich mit
dem Thema beschäftigt. Druckt die entsprechenden Seiten aus!
Nach dem Lesen:
N1. Könnt ihr nach dem Lesen des Textes in das ABC-Blatt weitere Begriffe (mit anderer Farbe)
eintragen?
N2. Stellt euch vor ihr seid Journalisten. Formuliert 2 „Reißer“ - Schlagzeilen zum Thema!
N3. Was kann jeder von euch persönlich zur Verminderung der Klimaprobleme (z.B. zu Hause)
beitragen? Notiert eure Beiträge!
N4. Welche Fragen sind nach dem Lesen des Textes offen geblieben?
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Weltklima: Vor der Katastrophe?
Feuersbrünste, Überflutungen, Dürren, Stürme, Erdrutsche - Die Zahl der von
Wetterextremen ausgelösten Naturkatastrophen ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen.
Die Natur wartet nicht, bis Politiker sich geeinigt haben, welche Nation wieviel dazu beitragen
soll, die vom Menschen verursachte Erderwärmung zu bremsen.
Was es bedeutet, dass sich die weltweite
Durchschnittstemperatur seit Ende des 19.
Jahrhunderts um 0,6 Grad auf 15,5 Grad
Celsius erhöht hat, zeigt sich besonders
deutlich an den Eiszonen der Erde. Seit 1900 ist
etwa die Hälfte der Gletschermassen in den
Alpen abgeschmolzen. In der Arktis
verschwindet jährlich eine Eisfläche von der
Größe Nordrhein-Westfalens. Und der
Gletscherforscher Lonnie Thompson von der
Ohio State University meldet, dass die
Eisfelder auf dem Kilimandscharo in Tansania
seit 1912 um 80 Prozent geschrumpft sind.
Die lebendige Welt beginnt sich bereits auf den
Wandel einzustellen: Die Wachstumsperioden
der Vegetation sind länger geworden, Bäume
blühen früher, Tier- und Pflanzenarten dringen
polwärts vor.
© Karel Prinsloo / Pool/AP
Für das gerade angebrochene Jahrhundert
28. Februar 2000 in Mosambik: Eine Gruppe von Flutopfern
prophezeit das Intergovernmental Panel on
aus der überschwemmten Region Chokwe versucht, den
Climate Change (IPCC), eine
rettenden Helikopter zu erreichen
zwischenstaatliche Organisation, die das
Weltwissen zum Klima sammelt, eine noch
sehr viel drastischere Veränderung: Um 1,4 bis 5,6 Grad Celsius werden sich die globalen Durchschnittstemperaturen
bis 2100 erhöhen - weitaus stärker als bisher angenommen. Parallel dazu könne der Meeresspiegel um neun bis 88
Zentimeter steigen; so steht es warnend in dem über 1000 Seiten starken Bericht zum Klimawandel, an dem mehr als
500 Wissenschaftler mitgewirkt haben.
"Wir leben in einer Kohlenstoffwelt, und Kohlendioxid ist Pflanzennahrung", sagt Christian Körner vom Botanischen
Institut der Universität Basel. "CO2 hat einen direkten Einfluss auf das Leben - erst in zweiter Linie ist es ein
Klimafaktor." Zu einfach aber sei die Sicht, dass Kohlendioxid wie Dünger wirke und das Pflanzenwachstum generell
ankurbele, wie man eine Zeit lang vermutet hatte. Weil sich der Effekt einer CO2-Erhöhung auf jede Pflanzenart anders
auswirke, seien exakte Prognosen, wie sich die vegetabile Welt verändern wird, bislang unmöglich.
Noch immer Zweifler
Klimaforscher warnen, dass der Lebensraum der Menschen von einem Treibhausklima mit Überflutungen und Dürren
großräumig bedroht ist. Doch die Klimapolitik stagniert seit dem ergebnislosen Abbruch der letzten Klimakonferenz in
Den Haag. Der Einzug von George W. Bush (http -link:US-Klimapolitik-)ins Weiße Haus in Washington hat in den
USA zudem die Lobby der Öl- und Kohle-Industrie gestärkt. Unterstützung findet sie bei jenen Wissenschaftlern, die
immer noch bezweifeln, dass der Mensch die derzeitige Erderwärmung verursacht - manche streiten sogar ab, dass es
eine Erwärmung gibt.
Der deutsche Meteorologe Wolfgang Thüne etwa bezweifelt standhaft, dass die physikalischen Grundgesetze in den
Szenarios von seinen Kollegen richtig angewandt werden. Er hält den Treibhauseffekt für einen Schwindel und
Propagandatrick - erfunden von der Atom-Lobby, um die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen zu diskreditieren;
das Thema sei dann aufgegriffen worden von der "alternativen Öko-Bewegung", die den Industriestaat abschaffen
wolle.
Unbestritten ist der Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre: Während er 1000 Jahre lang relativ konstant
bei etwa 280 ppm (parts per Million = Teile pro Million) lag, kletterte er seit 1900 auf heute mehr als 360 ppm. "Das
leugnen selbst die ärgsten Gegner der Treibhauseffekt-Theorie nicht mehr", sagt Mojib Latif vom Max-Planck-Institut
für Meteorologie in Hamburg.
Die Zahlen illustrieren die schmale Bandbreite zwischen Normalität und Katastrophe. Denn der "natürliche
Treibhauseffekt", besagte 280 ppm an CO2 in der Atmosphäre, ist die Grundlage irdischen Lebens. Ohne diese
"Heizung" wäre die Erde zu einer unwirtlichen Eiswüste mit einer Durchschnittstemperatur von minus 18 Grad Celsius
erstarrt.
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CO2 ist der zentrale Faktor
Der Frankfurter Meteorologe Christian Schönwiese und seine
Mitarbeiter erhärten den Zusammenhang von Kohlendioxid- und
globalem Temperaturanstieg durch die statistische Auswertung einer
Fülle lokaler Klima-Messdaten aus den letzten 100 Jahren. Die
Zunahme der Sonnenaktivität von 1900 bis 1960 könne erklären,
weshalb eine gewisse Erwärmung der Globaltemperatur schon vor
1940 zu verzeichnen gewesen sei. Später begann der Mensch, das
Treibhausgas Kohlendioxid in großen Mengen in die Atmosphäre zu
schicken - was allerdings nicht sofort die volle Wirkung zeigte.
"Nach dem Zweiten Weltkrieg", so Schönwiese weiter, "hat der von
Menschen verursachte Sulfatausstoß zunächst die Erwärmung
gebremst; ehe in den siebziger Jahren dann die LuftReinhaltungsmaßnahmen gegriffen haben. Seither schlägt der
Treibhauseffekt voll durch."
Der lange Weg nach Kyoto
Ende 1990 ruft die UN-Generalversammlung einen Ausschuss der
Regierungen ins Leben, der eine Klimarahmenkonvention
ausarbeiten soll. Sie wird kurz vor der UNCED-Konferenz (UN
Conference on Environment and Development) in Rio de Janeiro
© Mike Stocker / The Sun-Sentinel
1992 fertig und den Delegierten vorgelegt: 155 Staaten
Eine Windhose in Miami hinterließ 1997
unterzeichnen noch während der Konferenz. Das Dokument sieht
"nur" umgestürzte Autos und entwurzelte
vor, den Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahre 2000 auf den des
Bäume
Jahres 1990 zurückzuschrauben - ein Ergebnis, das gering erscheint
und auf Druck der US-Delegation zustande kommt. Überdies sind alle Verpflichtungen unverbindlich. "Der
amerikanische Lebensstil steht in Rio nicht zur Debatte", lässt US-Präsident George Bush wissen.
Bei einer Folgekonferenz im Frühjahr 1995 in Berlin einigen sich die Politiker auf das "Berliner Mandat". Es sieht vor,
bis 1997 eine neue, völkerrechtlich verbindliche Vereinbarung zur Reduzierung der Treibhausgase zu formulieren.
Gleichzeitig verpflichtet Deutschland sich freiwillig, seinen CO2-Ausstoß bis 2005 um 25 Prozent gegenüber 1990 zu
senken.
Das Berliner Mandat wird 1997 in Kyoto verhandelt, und ein weiterer Meilenstein wird gesetzt: Bis 2012 sollen die
Kohlendioxid-Emissionen gegenüber 1990 global um 5,2 Prozent gesenkt werden.
Der Streit um die Senken
Die Möglichkeit zum Handel mit Emissionsrechten wird eingeräumt. Stößt ein Land weniger CO2 aus als zugebilligt,
kann es die Differenz an eine andere Nation verkaufen, die dann entsprechend mehr emittieren darf - Hauptsache, die
globale Bilanz bleibt stabil. Kritiker monieren
zwar, dass reiche Industrieländer sich nun das
Recht auf Umweltverschmutzung erkaufen
können. Die meisten Klimaforscher jedoch haben
keine prinzipiellen Bedenken, solange der Handel
nicht die Begrenzung der CO2-Mengen insgesamt
gefährdet.
Ein weiterer umstrittener Passus des Protokolls
von Kyoto führt drei Jahre später zum Scheitern
der Konferenz in Den Haag. Es geht um die so
genannten "Kohlenstoffsenken" durch
Aufforstung: Wer Bäume anpflanzt, die der Luft
Kohlendioxid entziehen und in organische
Substanz verwandeln, soll entsprechend mehr
fossile Brennstoffe verfeuern dürfen. Das klingt
logisch, doch nun entbrennt erbitterter Streit,
welche Staaten welche Senken beanspruchen
© Steven G. Smith / The Albuquerque Tribune
dürfen.
Brände in 13 Bundesstaaten der USA haben im Sommer 2000
insgesamt 28 000 Quadratkilometer Wald vernichtet - eine
Fläche fast doppelt so groß wie Schleswig-Holstein
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Der Debatte fehlt indes die wissenschaftliche
Basis. Denn bisher ist kaum bekannt, welcher
Waldtyp in welcher Wachstumsphase und unter
welchen klimatischen Bedingungen welche
Menge Kohlendioxid aufnimmt.
Dubioses Schwarzes Loch
Die Menschen bringen Jahr für Jahr rund sechs
Gigatonnen (1 Gigatonne = 1 Milliarde Tonnen)
mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre ein. Hinzu
kommen zwei Gigatonnen, die durch Feuer,
Waldrodungen oder Umwandlung von
Grünflächen in Ackerland freigesetzt werden.
Aus dem Anstieg des Kohlendioxidgehalts der
© Daniel Beltra / Greenpeace
Atmosphäre lässt sich errechnen, dass sich dort
Nicht nur Walrösser werden in Zukunft um ihre Scholle bangen
von den sieben bis acht Gigatonnen Kohlenstoff,
müssen: Nach einer Schätzung von Geophyikern wird vom
die Menschen produzieren, rund vier ansammeln.
arktischen Eispanzer von 1950 im Jahr 2050 nur noch die
Etwa zwei Gigatonnen nimmt der Ozean jährlich
Hälfte übrig sein
auf. Und wohin verschwindet der Rest?
"Die große Unbekannte ist die Biosphäre", sagt
Wolfgang Cramer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Man nimmt an, dass sie, quasi eine Art Schwarzes
Loch, jährlich ein bis zwei oder noch mehr Gigatonnen Kohlenstoff aufsaugt - und damit die Gesamtbilanz entlastet.
Doch noch sind die Kenntnisse darüber gering.
Erst wenn die einzelnen Länder genau angeben können, wie viel Treibhausgase sie produzieren und wie viel davon die
dortige Vegetation aufnimmt, ließe sich eventuell ein vernünftiger Handel von Zertifikaten für CO2-Emissionen
aufbauen.
Spiel mit dem Feuer
Einiges deute darauf hin, dass die Senken eher im Norden liegen, sagt der Atmosphärenphysiker Martin Heimann vom
Max-Plank-Institut in Jena. Eine Überraschung - denn eigentlich müsse man erwarten, dass die riesigen Tropenwälder
einen Großteil des Treibhausgases aufnehmen. Heimann vermutet, dass Abholzung und Brandrodung den Effekt
neutralisieren. Ein grundsätzliches Problem wird in der Rechnung mit Kohlenstoffsenken meistens unterschlagen: "Ein
Wald kann nur Kohlenstoff binden, solange er wächst", sagt Heimann. Selbst wenn die Biomasse der Erde durch einen
CO2-Düngeeffekt ansteigt - und der Luft so einen Teil des Treibhausgases entzieht -, wird das Problem nur um ein paar
Jahrzehnte verschoben, bis zur endgültigen Abholzung.
Und: Der Überschuss von vier Gigatonnen Kohlenstoff aus menschlichen Aktivitäten lässt sich schon heute durch keine
Senke wegdiskutieren. Zudem reichert er sich Jahr für Jahr an und wird für unsere Nachkommen eine Atmosphäre
schaffen, wie sie Menschen noch nie erlebt haben. "Während der letzten 420 000 Jahre schwankte der
Kohlendioxidgehalt zwischen 180 und 280 ppm. Der Mensch hat es geschafft, innerhalb von 100 Jahren auf 370 ppm
zu kommen, und wenn wir so weiter machen, könnten wir 1000 ppm erreichen", mahnt etwa Hans-Joachim
Schellnhuber. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung warnt deshalb: "Wir leben ohnehin in einer
Warmzeit. Und jetzt sind wir dabei, die Heizung nochmals so richtig aufzudrehen. Das ist ein Spiel mit dem Feuer!"
Eine Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur um drei Grad oder mehr, so der Klimaforscher, werde
verheerende Folgen haben. Akzeptabel seien allerhöchstens 1,5 bis zwei Grad, und diese Begrenzung wäre nur zu
erreichen, wenn es gelänge, den CO2-Gehalt in der Atmosphäre bei ca. 550 ppm zu stabilisieren. Das bedeute, rechnet
Schellnhuber vor: Wir müssten die Emissionen des Treibhausgases nicht um moderate 5,2 Prozent senken, wie in Kyoto
vereinbart, sondern zügig weltweit um 50 Prozent, in den Industrieländern sogar um 60 bis 80 Prozent!
Das Horrorszenario, das den nächsten Generationen droht, wenn das Spiel mit dem Feuer nicht beendet wird, haben die
rund 400 Experten der Working Group II des IPCC minutiös in einem weiteren 1000 Seiten starken Band im Februar
2001 geschildert: Danach sind Ökosysteme wie Korallenriffe und Atolle, Mangroven, boreale wie tropische Wälder,
Lebensgemeinschaften an den Polen und in Bergregionen sowie Feuchtgebiete bedroht; Arten werden aussterben, die
Biodiversität insgesamt wird abnehmen. Die landwirtschaftlichen Erträge in den tropischen und subtropischen und, bei
stärkerer Erwärmung, auch in den gemäßigten Zonen werden schrumpfen; Wasser wird knapp werden, Krankheiten wie
Malaria werden sich verstärkt ausbreiten können, die Überflutungen von Küsten sowie Überschwemmungen nach
heftigen Regenfällen zunehmen.
Schellnhuber und viele seine Kollegen sind sicher: Eine globale Veränderung des Klimas ist nicht mehr zu vermeiden,
nur das Ausmaß ist noch zu beeinflussen. "Wir werden in einer anderen Welt leben", sagt der Potsdamer Klimaforscher.
"Aber das ist den Menschen noch nicht wirklich bewusst geworden."
GEO Magazin Nr. 07/01 - http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/609.html?t=print
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V2 Erwartungen
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