Inhaltsverzeichnis Seite 1. Zahlen____________________________________________ 1 2. Grundrechenarten___________________________________ 1 3. Rechengesetze______________________________________ 2 4. Maßeinheiten und Umrechnungen_______________________ 3 5. Teilbarkeit natürlicher Zahlen__________________________ 4 6. Bruchrechnung______________________________________ 5 7. Dezimalbruchrechnung_______________________________ 6 8. Rationale Zahlen____________________________________ 8 9. Zuordnungen (proportional, antiproportional, Dreisatz)______ 9 10.Prozent- und Zinsrechnung____________________________ 12 11.Geometrie__________________________________________ 13 Geometrische Grundbegriffe______________________ 13 Ebene Figuren (Quadrat, Rechteck)________________ 16 Räumliche Figuren (Würfel, Quader)_______________ 17 Symmetrien___________________________________ 18 Winkel und Winkelmessung______________________ 19 1. Zahlen = {1;2;3;4;...} Menge der natürlichen Zahlen 0 = {0;1;2;3;4;...} Menge der natürlichen Zahlen mit Null = {...;-3;-2;-1;0;1;2;3;...} Menge der ganzen Zahlen = {alle Zahlen, die sich als Bruch darstellen lassen} Menge der rationalen Zahlen = {alle rationalen Zahlen einschließlich der nichtabbrechenden Dezimalzahlen} Menge der reellen Zahlen 2. Grundrechenarten Addition: 1. Summand + 2. Summand = Wert der Summe 4 + 7 = 11 Subtraktion: Minuend – Subtrahend = Wert der Differenz 11 – 7 = 4 Multiplikation: 1. Faktor · 2. Faktor = Wert des Produkts 4 · 7 = 28 Division: Dividend : Divisor = Wert des Quotienten 28 : 4 = 7 1 3. Rechengesetze Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz) Das Kommutativgesetz gilt für die Addition und die Multiplikation. Es besagt, dass man beim Addieren bzw. Multiplizieren die Summanden bzw. die Faktoren in der Reihenfolge vertauschen darf: 4 + 5 + 7 = 5 + 4 + 7 = 7 + 4 + 5 usw. 4 · 5 · 7 = 5 · 4 · 7 = 7 · 4 · 5 usw. Assoziativgesetz (Klammergesetz) Das Assoziativgesetz gilt für die Addition und die Multiplikation. Es besagt, dass man beim Addieren bzw. Multiplizieren beliebig Klammern setzen oder weglassen kann: 2 + 3 + 5 = (2 + 3 ) + 5 = 2 + (3 + 5) 2 · ( 3 · 5) = (2 · 3) · 5 = 2 · 3 · 5 Distributivgesetz (Verteilungsgesetz) Bei dem Distributivgesetz sind Punkt- und Strichrechnung miteinander verbunden: 2 · (3 + 23) 7 · (100 – 3) = 2 · 3 + 2 · 23 = 7 · 100 – 7 · 3 = 6 + 46 = 700 – 21 = = 79 52 Weiterhin muss hier beachtet werden, dass folgende Regel gilt: Punktrechnung geht vor Strichrechnung! 2 4. Maßeinheiten und Umrechnungen Merke: Je kleiner die Einheit, desto größer die Zahl – je größer die Einheit, desto kleiner die Zahl Längeneinheiten: 1km = 1000m 1m = 10dm 1dm = 10cm 1cm = 10mm Flächeneinheiten (verwendet bei der Berechnung von Flächen) 1km² = 100ha 1ha = 100a 1a = 100m² 1m² = 100dm² 1dm² = 100cm² 1cm² = 100mm² Raumeinheiten (verwendet bei der Berechnung von Volumina) 1m³ = 1000dm³ 1dm³ = 1000cm³ 1cm³ = 1000mm³ Es gilt: 1dm³ = 1l 3 5. Teilbarkeit natürlicher Zahlen Eine natürliche Zahl ist durch 2 teilbar, wenn ihre letzte Ziffer eine 0, 2, 4, 6 oder 8 ist. durch 3 teilbar, wenn ihre Quersumme durch 3 teilbar ist (Quersumme: Addiere alle Ziffern der Zahl: Von 453 ist 4 + 5 + 3= 12 die Quersumme) durch 4 teilbar, wenn die Zahl aus den letzten beiden Ziffern durch 4 teilbar ist. durch 5 teilbar, wenn ihre letzte Ziffer eine 0 oder eine 5 ist. durch 6 teilbar, wenn sie durch 2 und durch 3 teilbar ist. durch 7 teilbar, wenn man sie in Summanden zerlegen kann, die alle durch 7 teilbar sind. durch 8 teilbar, wenn die Zahl aus den letzten drei Ziffern durch 8 teilbar ist oder wenn die Zahl durch 2 geteilt wird und dieses Ergebnis dann durch 4 teilbar ist (Beispiel: 296 ist durch 8 teilbar, denn: 296 : 2 = 148 und 148 ist durch 4 teilbar) durch 9 teilbar, wenn ihre Quersumme durch 9 teilbar ist. 4 6. Bruchrechnung 2 Zähler Bruch Bruchstric h 3 Nenner Erweitern Beim Erweitern eines Bruches multipliziert man Zähler und Nenner mit der gleichen 2 24 Zahl. Das Erweitern ändert den Wert des Bruches nicht: 3 3 4 Kürzen Beim Kürzen eines Bruches dividiert man Zähler und Nenner durch die gleiche Zahl. 21 21 : 7 3 Das Kürzen ändert den Wert des Bruches nicht: 28 28 : 7 4 Addition/Subtraktion Man addiert/subtrahiert Brüche, indem man sie auf einen gemeinsamen Nenner bringt (man spricht auch von gleichnamig machen), dann die Zähler addiert/subtrahiert und den Nenner beibehält: 3 5 9 10 19 7 1 4 6 12 12 12 12 Bei der Addition/Subtraktion ist es sinnvoll, nach dem Hauptnenner zu suchen: Der Hauptnenner zweier oder mehrerer Brüche ist der kleinste gemeinsame Nenner dieser Brüche. Multiplikation Man multipliziert Brüche, indem man Zähler mit Zähler und Nenner mit Nenner multipliziert: 2 4 8 3 5 15 4 3 35 1 1 5 5 Beim Multiplizieren darf man überkreuz kürzen: 7 8 27 1 2 9 18 Division Man dividiert Brüche, indem man den ersten Bruch mit dem Kehrwert des zweiten Bruches multipliziert: 2 5 2 7 14 : 3 7 3 5 15 Um den Kehrwert eines Bruches zu bilden, vertauscht man Zähler und Nenner: Der Kehrwert von 2 3 ist . 3 2 5 7. Dezimalbruchrechnung Dezimalbrüche sind Brüche mit einer Zehnerpotenz im Nenner: 3 132 45237 ; ; usw. 10 100 1000 Man kann diese Brüche in die Dezimalschreibweise umwandeln. Hierzu legt man sich eine Stellenwerttafel an: Hundert- Zehntau- Tausend tausend Hundert Zehner Einer zehntel send HAT ZT T H Z hunders- tausends- zehntau- hundert- tel tel sendstel tausendstel h t zt ht E , z 3 10 0 , 3 132 100 1 , 3 2 5 , 2 3 4 45237 1000 7 Dezimalschreibweise Viele Brüche, die keine Zehnerpotenz im Nenner haben, kann man durch Erweitern oder Kürzen auf eine Zehnerpotenz bringen und dann als Dezimalzahl schreiben: 1 2 0, 2 5 10 3 75 0, 75 4 100 4 2 0, 2 20 10 Dasselbe Ergebnis erreicht man, indem man den Bruchstrich als Teilbarkeitszeichen verwendet und Zähler und Nenner teilt: 1 1: 5 0, 2 5 Manche Brüche lassen sich nicht durch Erweitern oder Kürzen auf eine Zehnerpotenz bringen. Diese Brüche sind periodische Dezimalbrüche: Wenn sich bei der Division von Zähler durch Nenner die Reste wiederholen, bezeichnet man den entstehenden Dezimalbruch als periodischen Dezimalbruch: 2 2 :15 0,133... 0,13 (lies: Null 15 Komma eins Periode drei) 6 Addition/Subtraktion Bei der Addition und Subtraktion von Dezimalbrüchen werden diese so untereinander geschrieben, dass Komma unter Komma steht. Dann beginnt man von rechts mit dem stellengerechten Addieren oder Subtrahieren: 245,12 + 12,03 + 2 + 0,1 = 2 4 5 , 1 2 + 1 2 , 0 3 + 2 + 0 , 1 _______________________ + 2 5 9 , 2 5 Multiplikation Beim Multiplizieren von Dezimalbrüchen kann man zunächst die Multiplikation ohne Berücksichtigung des Kommas durchführen. Danach setzt man das Komma: Das Ergebnis hat so viele Dezimalen (zu deutsch: Nachkommastellen) wie beide Faktoren zusammen: 2,3 · 4,05 1 Dezimale 2 Dezimalen = 9,315 3 Dezimalen Division Bei der Division eines Dezimalbruchs durch einen Dezimalbruch muss zunächst bei Dividend und Divisor das Komma um so viele Stellen nach rechts verschoben werden, bis der Divisor eine natürliche Zahl ist: 5,865 : 1,7 = 58,65 : 17 = 3,45 - 51 76 -68 85 -85 0 15: 1,25 = 1500:125 = 12 -125 250 - 250 0 7 8. Rationale Zahlen Beim Rechnen mit rationalen Zahlen müssen einige Regeln beachtet werden. Diese sind für die Addition/Subtraktion Zunächst gilt: Schreibe die Aufgabe in vereinfachter Schreibweise: a) (–23) + (+13) = –23 + 13 Nun überlege: Sind die Zeichen unterschiedlich, so subtrahiere den kleineren Betrag vom größeren und setze das Zeichen des größeren Betrages. Das Ergebnis von –23 + 13 ist also –10. b) (–23) – (+13) = –23 – 13 Überlege wieder: Sind die Zeichen in der vereinfachten Schreibweise gleich, so addiere die Beträge und setze das gemeinsame Vorzeichen. Das Ergebnis von –23 – 13 ist also –36. Multiplikation/Division +·+=+ (+3) · (+4) = +12 – ·–=+ (–3) · (–4) = +12 +· –=– (+3) · (–4) = –12 –· +=– (–3) · (+4) = –12 Dieselben Regeln gelten auch für die Division. 8 9. Zuordnungen In vielen Situationen des täglichen Lebens müssen wir uns die Frage stellen, was eine bestimmte Anzahl einer Ware kostet. Beispielsweise wird auf dem Wochenmarkt angegeben, dass 2kg Äpfel 3,99€ kosten. Wenn man nun 5 Äpfel kaufen möchte, die 800g wiegen, so muss man nun zunächst ermitteln, wie teuer 1kg Äpfel sind. Hierbei ordnet man also das Gewicht der Äpfel einem Preis zu. Um besser rechnen zu können, erstellt man eine Tabelle, manchmal stellt man den Sachverhalt auch in einem Schaubild (Koordinatensystem) dar. Gewicht Preis 2kg 3,99€ 1kg 1,995€ 0,8kg 1,596€ 1,60€ Da 2kg Äpfel 3,99€ kosten, kostet 1kg die Hälfte von 3,99€ also 1,995€. Streng genommen gibt es natürlich einen Preis von 1,995€ nicht; da es sich hier aber um ein Zwischenergebnis handelt, arbeitet man zunächst mit der genauen Zahl weiter und rundet erst zum Schluss. Will man nun errechnen, wie teuer 800g Äpfel sind, so muss man die 800g zunächst in die Einheit kg verwandeln. Dies ist ganz wichtig beim Rechnen mit Zuordnungen: immer in einer Einheit bleiben! 0,8kg Äpfel sind also 0,8mal so teuer wie 1kg Äpfel, also 0,8 1,995€ = 1,596€ 1,60€. Da sich mit doppelt so vielen Äpfeln auch der Preis verdoppelt, spricht man von einer proportionalen Zuordnung. Wenn sich allerdings mit dem Verdoppeln (Verdreifachen/Vervierfachen usw.) der ersten Größe die zweite Größe halbiert (drittelt, viertelt usw.), spricht man von einer antiproportionalen Zuordnung. Das ist bei folgendem Beispiel der Fall: 4 Personen benötigen für das Abernten eines Erdbeerfeldes 12 Stunden. 8 Personen benötigen dann nur noch die Hälfte der Zeit, also 6 Stunden und 12 Personen (also 3mal so viele) nur noch ein Drittel der Zeit, also 4 Stunden. Lösungen von Zuordnungsaufgaben erfolgen oftmals mit Hilfe des Dreisatzes, bei dem in drei Schritten (oder Sätzen) gerechnet wird. 9 Beispiele: a) Vier Äpfel kosten 2€. Wie teuer sind sieben Äpfel? Zur Lösung muss man sich zunächst überlegen, ob es sich um eine proportionale oder antiproportionale Zuordnung handelt. Hier handelt es sich um eine proportionale Zuordnung, da mehr Äpfel auch mehr kosten. Nun beginnt man mit der schematischen Darstellung des Dreisatzes: 1. Satz: 4 Äpfel – 2€ 2. Satz: 1 Apfel – 0,5€ 3. Satz: 7 Äpfel – 3,50€ Vom ersten zum zweiten Satz teilt man auf beiden Seiten durch vier, um auf den Preis für einen Apfel zu kommen, und vom zweiten zum dritten Satz multipliziert man auf beiden Seite mit sieben, um auf den Preis von sieben Äpfeln zu kommen. Das Schema ist immer dasselbe. b) 5 Anstreicher streichen eine Hauswand in 3 Stunden. Wie lange benötigen 6 Anstreicher? Da mehr Anstreicher weniger Zeit benötigen, handelt es sich hier um eine antiproportionale Zuordnung. 1. Satz: 5 Anstreicher – 3 Stunden 2. Satz: 1 Anstreicher – 15 Stunden 3. Satz: 6 Anstreicher – 2,5 Stunden Vom ersten zum zweiten Satz teilt man die erste Größe durch 5, um die Zeit für einen Anstreicher zu berechnen und multipliziert umgekehrt die zweite Größe mit 5, da es sich um eine antiproportionale Zuordnung handelt. Vom zweiten zum dritten Satz multipliziert man die erste Größe mit 6 und teilt umgekehrt die zweite Größe durch 6. Auch hier ist das Schema immer gleich. Das Schaubild einer proportionalen Zuordnung ist immer eine Halbgerade, die im Punkt O (0|0) des Koordinatensystems beginnt. Das Schaubild einer antiproportionalen Zuordnung ist eine Kurve, die die beiden Achsen weder schneidet noch berührt und die man Hyperbel nennt. 10 Proportionale Zuordnung Antiproportionale Zuordnung 11 10. Prozent- und Zinsrechnung Grundsätzlich gibt es für die Prozentrechnung zwei mögliche Lösungswege: den Dreisatz und das Rechnen mit der (aus dem Dreisatz hervorgehenden) Formel. G = Grundwert Pw = Prozentwert p% = Prozentsatz p% Pw G Pw p% G G Pw p% Wichtig: Verwandle die Prozentzahl zunächst in die Dezimalzahl um. Dann kannst du mit den Formeln oder dem Dreieck rechnen. (z.B. 45% = 0,45) In der Zinsrechnung bei der Berechnung der Jahreszinsen kann man wie in der Prozentrechnung verfahren. Man benutzt hier allerdings andere Begriffe: Kapital (entspricht dem Grundwert) Zinsen (entspricht dem Prozentwert) Zinssatz (entspricht dem Prozentsatz) 12 11. Geometrie a. Geometrische Grundbegriffe Strecke Die kürzeste Verbindung zwischen zwei A Punkten ist die Strecke. Eine Strecke ist also B eine gerade Linie. Die Strecke mit den Endpunkten A und B bezeichnet man kurz mit AB . Länge Die Länge einer Strecke AB messen wir mit dem Lineal. Dabei misst man genau von A bis B. Gerade Eine Gerade besitzt keine Endpunkte. Darum können wir von einer Geraden immer g A B nur ein Stück zeichnen. Eine Gerade ist unendlich lang. Geraden werden entweder mit zwei auf ihr liegenden Punkten bezeichnet (AB) oder mit einem Kleinbuchstaben (z.B. g, h, i...) . Zueinander senkrechte Geraden Denke dir eine Gerade auf einem Papier. Wenn du das Papier nun so faltest, dass ein Teil der Geraden genau auf dem anderen Teil der Geraden liegt, so entsteht eine Faltlinie, die senkrecht zu der Geraden verläuft. Anders ausgedrückt: Zwei Geraden liegen senkrecht zueinander, wenn sie sich unter einem rechten Winkel schneiden. Stehen zwei Geraden g und h senkrecht zueinander, so schreibt man kurz: g h (gelesen: g senkrecht zu h). 13 Abstand Die kürzeste Entfernung zwischen dem Punkt P und einer Geraden g heißt Abstand zwischen P und g. Den Abstand misst man an der Strecke, die P senkrecht mit g verbindet. Zueinander parallele Geraden Zwei Geraden verlaufen parallel g zueinander, wenn sie überall den gleichen Abstand haben. h 14 Koordinatensystem / Quadratgitter Wenn man zwei sich senkrecht schneidende Geraden zeichnet und die Achsen in gleichmäßigen Abständen vom Schnittpunkt ausgehend in alle vier Richtungen fortlaufend beschriftet, erhält man ein Koordinatensystem / Quadratgitter. Der Schnittpunkt der Geraden ist der Ursprung des Koordinatensystems. In einem Koordinatensystem kann man die Lage von Punkten und damit auch von Geraden und Figuren genau beschreibe und bestimmen. Punkte werden immer mit zwei Angaben (Koordinaten) beschrieben. Dabei notiert man zuerst die Zahl, die man vom Ursprung aus nach rechts oder links (also auf der x-Achse) und dann die Zahl, die man vom Ursprung aus nach oben oder unten (also auf der y-Achse) abgeht, um zu dem Punkt zu gelangen. Man schreibt für die Lage des Punktes A z.B. A( x | y ), wobei x die Anzahl der auf der x-Achse abzugehenden Einheiten angibt und y entsprechend die auf der y-Achse. 15 b. Ebene Figuren 1. Quadrat Eigenschaften: Im Quadrat stehen die benachbarten Seiten senkrecht zueinander und alle vier Seiten sind gleich lang. Flächeninhalt: A aa Umfang: U a a a a 4 a Besonderheiten: Die Diagonalen sind gleich lang, sie stehen senkrecht zueinander und sie halbieren sich gegenseitig. 2. Rechteck Eigenschaften: Im Rechteck stehen die benachbarten Seiten senkrecht zueinander und die gegenüberliegenden Seiten sind gleich lang. Flächeninhalt: A a b Umfang: U a b a b 2 a 2b Besonderheiten: Die Diagonalen sind gleich lang und sie halbieren sich gegenseitig. 16 c. Räumliche Figuren 1. Würfel Der Würfel hat sechs quadratische Flächen, zwölf Kanten und acht Eckpunkte. Seine Kanten sind gleich lang. Je vier Kanten sind zueinander parallel. Volumen: V = a ∙ a ∙ a = a³ Oberfläche: O = 6 ∙ a² 2. Der Quader Quader hat sechs rechteckige Flächen. Je zwei gegenüberliegende Rechtecke sind gleich. Je vier Kanten sind parallel und gleich lang. Volumen: V = a∙b∙c Oberfläche: O = 2∙ a ∙ b + 2∙ a ∙ c + 2 ∙ b ∙ c 17 d. Symmetrien Eine Figur aus zwei spiegelbildlichen Hälften heißt achsensymmetrisch. Die Trenngeraden der zwei Hälften heißt Symmetrieachse. Eine Figur, die durch eine halbe Umdrehung in sich selbst überführt werden kann, nennt man punktsymmetrisch. Der Punkt, um den die Figur gedreht wird, heißt Symmetriepunkt. 18 e. Winkel und Winkelmessung Zum Messen von Winkeln verwendet man die Maßeinheit Grad. Sie entsteht durch die Zerlegung eines Kreises in 360 gleiche Teile. Mithilfe eines Geodreiecks kann man einen gegebenen Winkel messen oder einen Winkel mit vorgegebener Größe zeichnen. 19