Die Endosymbiontentheorie

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Die Endosymbiontentheorie
Eigenständige aerobe Prokaryoten
(Bakterien) und blaualgenähnliche
Prokaryoten, die sich durch
Fotosynthese ernähren, wurden
von anderen Prokaryoten
phagozytiert.
Dadurch wurden sie von einer
zusätzlichen Membran umgeben.
Statt verdaut zu werden, leben sie
in einer Symbiose als
intrazelluläre Symbionten
(Endosymbionten) mit dem Wirt.
So entstanden dann durch
Koevolution die Zellorganellen
der Eucyte.
Bei der Sekundären
Endosymbiose wurde ein
Eucaryot der Chloroplasten
enthält phagozytiert.
Der Kern des phagozytierten
Eucaryoten wurde reduziert und
ist manchmal noch als Rest
vorhanden.
Die Chloroplasten bekamen durch
die Phagozytose noch eine weitere
Membran.
Ribosomen
Hülle
Informationsträger
intern gesteuerte
Proteinsynthese
Vermehrung
Membranbau
isoliert lebensfähig
Procaryoten
Eucaryoten
70 S
einfache Membran
DNA-Molekül (z.T.
Ring) und Plasmide
ja
80 S
einfache Membran
Chromosomen
Teilung
Teilung und
Fortpflanzungsmechanismen
dick
dünn, spezielle
Phospholipide
ja
ja
ja
Mitochondrien &
Chloroplasten
70 S
Doppelmembran
meist ringförmiges
DNA-Molekül
ja
Teilung
dünn, spezielle
Phospholipide
ja
Der Tabelle kann man entnehmen, dass Eukaryonten gemäß der Theorie entstanden sind:
- Die Ribosomen der Mitochondrien und Chloroplasten sind identisch mit denen der
Procaryoten.
- Ihre DNA ist nicht in Chromosomen gebunden.
- Die Membran der Mitochondrien enthält ein spezielles Phospolipid der
Procaryotenmembran.
- Sie besitzen eine Doppelmembran.
- Ihr Erbinformationsträger ist wie in Procaryoten ein ringförmiges DNA-Molekül.
- Sie steuern ihre Proteinsynthese selbst.
-
Sie vermehren sich wie Procaryoten durch Teilung und sind isoliert lebensfähig.
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