Mein Name ist Aufmerksamkeitsdefizit

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Mein Name ist
AufmerksamkeitsdefizitHyperaktivitätsstörung
Name: Christian Michaud
Studentennummer: 108141
Studiengang: Sozialpädagogik, Teilzeit
Gruppe: ESP3DDC1
Hallo mein Name ist Aufmerksamkeitsdefizitaktivitätsstörung, den meisten bin ich
bekannter unter dem Namen ADHS. Ich habe auch noch eine kleine Schwester die
Aufmerksamkeitsdefizitsstörung, kurz ADS genannt, welche es aber genau so
faustdick hinter den Ohren hat wie ich. Manche nennen mich auch
Hyperaktivitätsstörung, kurz HKS. Es gibt auch noch einige veralterte Bezeichnungen
für mich, wie zum Beispiel Minimale Celebrale Dysfunktion (MCD) oder auch auch
Psychoorganisches Syndrom (POS). Da ich aber auch sehr international bin haben
sich die meisten darauf geeinigt mich Attention Deficit Hyperactivity Disorder zu
nennen, also ADHD, und weil meine kleine Schwester ähnlich populär ist wurde
diese kurzerhand Attenton Deficit Dysorder getauft (ADD). Laut den ganzen
Doktoren, Psychologen und Psychiatern, die sich im Laufe der Zeit mit mir
beschäftigt haben, bin ich eine Störung die sich durch Probleme bei der
Aufmerksamkeit, durch Impulsivität und in den meisten Fällen auch durch
Hyperaktivität kennzeichnet. Ich habe es lange Jahre geschafft mich unauffällig
durch das Leben zu mogeln, obwohl ich bei ca. drei bis zehn Prozent aller Kinder
auftrete. (Kahl, Puls & Schmid, 2007, S.7ff) Wie ich es so weit geschafft habe ist mir
selber auch unerklärbar weil nach dem neusten Stand der Wissenschaft davon
ausgegangen wird, das ich mit einer erblichen 50%igen Disposition einhergehe.
Neben dieser Disposition spielen aber weitere Faktoren eine Rolle, diese wären
psychosoziale Faktoren und Umweltbedingungen. Gerade die letzteren lassen mich
unter günstigen Bedingungen richtig aufleben. Die heutige Reizüberflutung durch
Medien, wie z.B. Fernsehen, Computer und Telekommunikationsmittel machen es
mir wesentlich leichter als früher ungehindert meine Arbeit zu verrichten. Es ist auch
unumstritten, dass ich keine neue Störung bin, mich gibt es schon immer aber ich
konnte mich halt gut verstecken. (Kahl, Puls & Schmid, 2007, S.7ff) Früher wurde
halt nur weniger darauf geachtet.
Wie oben bereits erwähnt, habe ich es geschafft mich lange versteckt zu halten. Erst
1990 ist es gelungen meine Auswirkungen zu konkretisieren um mich adäquat zu
diagnostizieren obwohl ich bereits 1902 zum ersten Mal durch den englischen
Kinderarzt G.F. Still beschrieben wurde. (Ryffel-Rawak, 2008, S.15) Es wurden zu
mir sogar schon Kindergeschichten geschrieben wie der Zappelphilip und das ist
nahezu 150 Jahre her. Ein weiteres Beispiel aus der Kinderliteratur ist der Michel aus
Lönneberga der sehr viele Verhaltensmuster zeigt an denen ich beteiligt sein könnte,
oder aber auch der Kater Findus. Jahrelang ist es mir gelungen meine Umwelt zu
täuschen und Erziehungsprobleme, Vernachlässigung oder auch frühkindliche
Traumata an Stelle meiner vorzuschieben. Also soziale bzw. pädagogische
Probleme. Dies machte es mir wahrscheinlich so einfach jahrelang unerkannt zu
bleiben. Leider ist mein Dasein heute nicht mehr so einfach, weil neurobiologische
und auch psychologische Ursachen in den Vordergrund gerückt sind, die einfacher
zu entdecken sind.
Nun möchte ich mich aber mal etwas wissenschaftlicher vorstellen. Ich wurde im ICD
10 erfasst und noch genauere Beschreibungen über mich gibt es im DSM IV. Im
Folgenden möchte ich einmal die Kriterien aufzeigen nach denen ich diagnostiziert
werde.
Nach dem DSM IV muss der Jenige bei dem ich mich eingenistet habe mindestens
sechs von den neun aufgeführten Kriterien erfüllen. Diese wären bei der
Aufmerksamkeit:
1. beachtet häufig Einzelheiten nicht oder macht Flüchtigkeitsfehler bei den Schularbeiten,
2
bei der Arbeit oder bei anderen Tätigkeiten
2. hat oft Schwierigkeiten, längere Zeit die Aufmerksamkeit bei Aufgaben oder beim Spielen
aufrechtzuerhalten
3. scheint häufig nicht zuzuhören, wenn andere ihn/sie ansprechen
4. führt häufig Anweisungen anderer nicht vollständig durch und kann Schularbeiten, andere
Arbeiten oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht zu Ende bringen (nicht aufgrund oppositionellen
Verhaltens oder Verständigungsschwierigkeiten)
5. hat häufig Schwierigkeiten, Aufgaben und Aktivitäten zu organisieren
6. vermeidet häufig oder hat eine Abneigung gegen oder beschäftigt sich häufig nur
widerwillig mit Aufgaben, die länger dauernde geistige Anstrengungen erfordern (wie
Mitarbeit im Unterricht oder Hausaufgaben)
7. verliert häufig Gegenstände, die für Aufgaben oder Aktivitäten benötigt werden (z. B.
Spielsachen, Hausaufgabenhefte, Stifte, Bücher oder Werkzeug)
8. lässt sich oft durch äußere Reize leicht ablenken
9.ist bei Alltagstätigkeiten häufig vergesslich
Bei der Hyperaktivität sind es:
1.zappelt häufig mit Händen oder Füßen oder rutscht auf dem Stuhl herum
2.steht in der Klasse oder in Situationen, in denen Sitzen bleiben erwartet wird, häufig auf
3.läuft herum oder klettert exzessiv in Situationen, in denen dies unpassend ist (bei
Jugendlichen oder Erwachsenen kann dies auf ein subjektives Unruhegefühl beschränkt
bleiben)
4.hat häufig Schwierigkeiten, ruhig zu spielen oder sich mit Freizeitaktivitäten ruhig zu
beschäftigen
5.ist häufig „auf Achse“ oder handelt oftmals, als wäre es „getrieben“
6.redet häufig übermäßig viel
und zu allerletzt die Impulsivität:
1.platzt häufig mit Antworten heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt ist
2.kann nur schwer warten, bis es an der Reihe ist
3.unterbricht und stört andere häufig (platzt z. B. in Gespräche oder Spiele anderer hinein)
Der DSM IV unterteilt mich lediglich in drei Typen.
314.01 Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Mischtypus
314.01 Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Vorwiegend Hyperaktiv-Impulsiver
Typus
314.00 Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung,Vorwiegend Unaufmerksamer Typus
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Allerdings müssen diese Symptome mindestens länger als sechs Monate
durchgehend auftreten und um die Diagnose fundierter stellen zu können, müssen
diese
Symptome
bereits
im
Kinderalter
aufgetreten
sein.
(Dr. med. Winkler und Dipl.-Psych. Rossi, 2009).
Der ICD 10 hat da für mich eine Unterteilung mehr, aber dazu mehr im nächsten
Abschnitt.
Meist wird aber eine „Doppeldiagnose“ gestellt und ich muss auch noch den Kriterien
des ICD 10 entsprechen. Diese wären:
A. In Bezug auf Alter und Entwicklungsstand nachweisbare Abnormität von Aufmerksamkeit
und Aktivität zu Hause. Gekennzeichnet durch mindestens drei dieser
Aufmerksamkeitsschwierigkeiten:
1.Kurze Dauer spontaner Aktivitäten.
2.Mangelnde Ausdauer beim Spielen.
3.Überhäufiges Wechseln zwischen verschiedenen Aktivitäten.
4.Stark beeinträchtigte Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben, die von Erwachsenen
gestellt werden.
5.Ungewöhnlich hohe Ablenkbarkeit während schulischer Arbeiten wie Hausaufgaben oder
Lesen.
6.Ständige motorische Unruhe (rennen, hüpfen, Füße wippen etc.).
7.Bemerkenswert ausgeprägte Zappeligkeit und Bewegungsunruhe während spontaner
Beschäftigungen.
8.Bemerkenswert ausgeprägte Aktivität in Situationen, die relative Ruhe verlangen (wie z. B.
Mahlzeiten, Reisen, Besuche, Gottesdienst).
9. Schwierigkeiten, sitzen zu bleiben, wenn es verlangt wird.
B. In Bezug auf Alter und Entwicklungsstand nachweisbare Abnormität von Aufmerksamkeit
und Aktivität im Kindergarten oder in der Schule (falls zutreffend). Gekennzeichnet durch
mindestens drei dieser Aufmerksamkeitsschwierigkeiten:
1. Außergewöhnlich geringe Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben.
2. Außergewöhnlich hohe Ablenkbarkeit, d.h. häufiges Zuwenden zu externen Stimuli.
3. Überhäufiger Wechsel zwischen verschiedenen Aktivitäten, wenn mehrere zur Auswahl
stehen.
4. Extrem kurze Dauer von spielerischen Beschäftigungen.
5. Beständige und exzessive motorische Unruhe (Rennen, Hüpfen, Füße wippen etc.) in
Situationen, in denen freie Aktivität erlaubt ist.
6. Bemerkenswert ausgeprägte Zappeligkeit und motorische Unruhe in strukturierten
4
Situationen.
7. Extrem viele Nebenaktivitäten bei der Erledigung von Aufgaben.
8.Fehlende Fähigkeit, auf dem Stuhl sitzenbleiben zu können, wenn es verlangt wird.
Damit es auch keine Verwechslungen gibt, wurde ich in verschiedene Kategorien
unterteilt. Diese wären nach dem ICD 10:
Störung von Aktivität und Aufmerksamkeit (F90.0)
Hyperkinetische Störung mit Störung des Sozialverhaltens (F90.1)
Andere hyperkinetische Störungen (F90.8 oder F.90.9)
Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität (F98.8)
(Dipl.-Ing. (FH) Krollner und Dr. med. Krollner, 2009).
Wie oben aufgeführt, trete ich mal stärker mal schwächer auf. Im Grunde genommen
kann man hier die Unterteilungen nach dem DSM IV nehmen.
- Bei Leuten bei denen ich nur schwach auftrete, besteht in der Regel keine
Behandlungsbedürftigkeit. Ganz im Gegenteil, hier sorge ich dafür, das mein Wirt
eine erhöhte Kreativität besitzt. Klar muss ich hier für ein Gleichgewicht sorgen, das
schaffe ich dadurch, dass ich die Konzentration ein wenig hemme und auch die
Impulsivität ist ein bisschen mehr ausgeprägt. Vorteilig ist des Weiteren, dass ich
dem Jenige gestatte, Details die für andere verborgen bleiben besser
wahrzunehmen. Eine frühzeitiges erkennen meiner Anwesenheit, hilft dem
Betroffenen besser mit mir klar zu kommen und mich besser in den Griff zu
bekommen. (Dipl.-Ing. (FH) Krollner und Dr. med. Krollner, 2009).
- Personen bei denen ich es geschafft habe mich stärker durch zusetzten haben sind
in der Regel behandlungsbedürftig, weil ich es dort schaffe sogar Suizidgedanken zu
entwickeln. Zwar leidet mein Wirt selten unter Störungen des Sozialverhaltens,
dennoch mache ich demjenigen das Leben schwer. Dies äußert sich dadurch, dass
mein Wirt häufig Arbeiten ergreift, die nicht seiner geistigen Entwicklung
entsprechen. Meist ist die Person überqualifiziert und bereits in Schulzeiten schaffe
ich es Versagensängste aufzubauen. (Dipl.-Ing. (FH) Krollner und Dr. med. Krollner,
2009).
- Wenn ich es mal geschafft habe mich stark durchzusetzen, ziehe ich alle Register.
Der Betroffene hat dann ein stark gestörtes Sozialverhalten und entwickelt häufig ein
ausgeprägtes Suchtverhalten. Meist versucht der Betroffene mich mit Alkohol,
Cannabis, Amphetaminpräparaten oder auch Kokain zu kontrollieren, was meist nur
kurz klappt im Endeffekt aber mich in meiner Arbeit nur verstärkt. Er ist
risikofreudiger und neigt dazu kriminell zu werden. In dieser Phase bin ich multipel
behandlungsbedürftig, da sonst ein „normales“ Leben mit mir fast unmöglich ist.
(Dipl.-Ing. (FH) Krollner und Dr. med. Krollner, 2009).
Einer der ersten Schritte mich einzudämmen ist mich der Umwelt vorzustellen. Dies
macht es mir nicht so leicht denjenigen als asozial darzustellen. Durch diesen ersten
Schritt kann ich nicht mehr so gut meinen Aufgaben nachgehen, da die Umwelt ein
besseres Verständnis entwickeln kann. (Döpfner, Frölich & Metternich, 2007)
Im Laufe der Jahre sind so einige Behandlungsmethoden entstanden, die mir das
Leben schwer machen. Es ist zwar nicht einfach die passende Methode zu finden um
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mir den Gar auszumachen, dennoch gelingt dies immer öfter. Häufig wird versucht
mir auf verschiedene Arten bei zu kommen. Die Behandlungen bestehen meist aus
einer Psychotherapie mit angeschlossener Pharmakotherapie. Gerade die
Psychopharmaka machen es mir immer schwieriger ungehindert meine Arbeit zu voll
richten. Diese machen es meinem Wirt einfacher die Aufmerksamkeit gerichteter auf
eine Tätigkeit auszurichten oder aber auch die Impulse besser zu kontrollieren.
Hierbei fällt oft der Leistungsdruck von den Schultern und der Weg einer
Psychotherapie ist weitestgehend geebnet. (Döpfner, Frölich & Metternich, 2007, S.
37) Um aber bei den Medikamenten erst zu bleiben möchte ich die unterschiedlichen
Medikamente vorstellen:
Viele Studien haben gezeigt, dass ich am empfindlichsten auf Psychostimulanzien
reagiere. (Döpfner, Frölich & Metternich, 2007, S.38) Die meist verwendeten Mittel
sind Ritalin, Medikinet, Equasym oder Concerta. Diese gehören alle zur
Gruppe der Psychostimulanzien und wirken über eine reversible Blockade von
Dopamin-Transportern. . (Kahl, Puls & Schmid, 2007, S. 21) Dies hat zur Folge, dass
ich keine Transportmöglichkeiten mehr habe um mehr Dopamin zu verteilen und so
eine Überforderung meines Wirtes hervorzurufen. Resultierend daraus ist, dass mein
Wirt ruhiger wird und aufmerksamer.
Ein weiteres Medikament mit dem ich mich auch nicht verstehe ist das Atomoxetin.
Unter dem Namen Strattera ist es den meisten besser bekannt. Dieses
Medikament hat den „Nachteil“, dass es nicht sofort wirkt, sondern erst sein
Wirkmechanismuss über drei Wochen aufwärts aufbauen muss. (Kahl, Puls &
Schmid, 2007, S. 25) Dies hat zur Folge, dass die meisten Ärzte im Kampf gegen
mich nach den neuen deutschen Leitlinien Psychostimulanzien also Ritalin als
Mittel der ersten Wahl ansehen. (Döpfner, Frölich & Metternich, 2007, S. 41)
Des Weiteren wurden gegen mich einige Antidepressiva eingesetzt, bei denen sich
jetzt die Wissenschaft aber nicht sicher ist aus welchem Grund diese wirken. „Für
einige dieser Substanzen ist die Datenlage zwar ermutigend, wenngleich derzeit
keine als erste Wahl zur Behandlung einer ADHS gilt“ (Kahl, Puls & Schmid, 2007, S.
26) dies heißt also, dass ich in diesem Bereich noch weiter mit Studien konfrontiert
werde und es nicht heißt, dass es zu einem Durchbruch kommen kann und ein
wirksameres Mittel als Psychostimulanzien noch gefunden werden.
Nun wurden im Laufe der Zeit an diese Pharmakotherapie einige andere Hilfen
entwickelt, die es meinem Wirt leichter machen mit mir zu leben. Zu diesen gehören
etliche Therapieformen. Eine der einfachsten Hilfsform ist die Selbsthilfegruppe.
Diese Form hat sich mittlerweile bundesweit etabliert und in nahezu jeder Großstadt
kann man sich einer Gruppe anschließen. Diese Gruppen gibt es sowohl für
Betroffene als auch für ihre Angehörigen, meist sind diese Gruppen im Internet zu
finden. Hierzu gibt es aber auch unterschiedliche Meinungen, da diese Gruppen
häufig ohne ärztlichen Beistand sich treffen und diese durch Laien betreut werden.
Eine weitere Methode ist die Psychoedukation. Hier muss sich der Betroffene
intensiv mit dem Krankheitsbild auseinandersetzen. „Explizit sollten Patienten über
die Chronizität und Verlaufsformen von ADHS informiert werden, um eine Vorstellung
davon zu bekommen, dass die Erkrankung in die meisten relevanten Lebensbereiche
eingreift.“ (Kahl, Puls & Schmid, 2007, S. 128) dieses vermittelte Wissen hilft dem
Betroffenen, besser mit sich und seiner Erkrankung umzugehen, weil er weiß aus
welchem Grund er gerade so reagiert.
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Eine zusätzliche Therapieform ist das kognitiv-behaviorale Psychotherapiemodell,
mit dem ich das Vorstellen der unterschiedlichen Therapieformen beenden möchte.
Das kognitive-behaviorale Therapiemodell ist aus der Sicht meines Wirtes das für ihn
passende. Dieses Therapiemodell hört sich sehr kompliziert an, besteht aber im
wesentlichen aus drei Schritten.
1. Die Lebensumwelt des ADHS-Betroffenen so zu strukturieren, dass die
Wahrscheinlichkeit für erfolgreiches Handeln erhöht ist.
2. Konstruktive Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um ADHS-Symptome
zu kontrollieren und realistische Ziele auch unter den Bedingungen von
Veränderung und Stress zu erreichen.
3. Individuelle Ressourcen transparent zu machen und zu mobilisieren.
(Kahl, Puls & Schmid, 2007, S. 129)
Diese drei Schritte mögen für Außenstehende plausibel und auch auf sie zutreffend
klingen. Dennoch ist es für einen Betroffenen schwierig in sein Gefühlschaos eine
Struktur zu bringen. Häufig habe ich es auch geschafft den Betroffenen im Laufe
seines Lebens so zu schwächen, das durch Misserfolge das Selbstwertgefühl so
niedrig ist, das man mit kleinen Erfolgen schon Großes bewirken kann.
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Literaturverzeichnis:
Döpfner, Frölich und Metternich. (2007). ADHS. Informationen für Betroffene, Eltern,
Lehrer und Erzieher zu Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung. Göttingen:
Hogrefe.
Kahl, K.G.,Puls, J.H. und Schmid, G. (2007). Praxishandbuch ADHS. Diagnostik und
Therapie für alle Altersstufen. Stuttgart: Thieme.
Ryffel-Rawak, D. (2008). Wir fühlen uns anders. Bern: Huber.
Dipl.-Ing. (FH) Krollner, B. und Dr. med. Krollner, D.M. (2009). Verhaltens- und
emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend online. Abrufbar über:
www .icd-code.de/suche/icd/code/F90.-.html?sp=Sf90.8 2009, 04. November
Dr. med. Winkler, M. und Dipl.-Psych. Rossi, P. (2009). Diagnostische Kriterien der
ADHS Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung nach: DSM-IV online
Abrufbar über: http://www.adhs.ch/adhs/diagnostik/dsm-IV.htm 2009, 04. November
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