EEC2014_cytaty_DE - Europejski Kongres Gospodarczy

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Pressemitteilungen, Katowice, den 13. Mai 2014
Interessanteste Aussagen auf dem VI. Europäischen
Wirtschaftskongress
Europäischer
Wirtschaftskongress
2014
in
Katowice
(European
Economic
Congress – EEC), 7-9. Mai.
Donald Tusk, Premierminister der Republik Polen
Die polnische Regierung wird auf der europäischen und nationalen Ebene alles tun, damit
die Notwendigkeit der Rehabilitierung von Kohle und des Aufbaus der energetischen
Unabhängigkeit eine praktische Dimension in den Entscheidungen findet, die auch auf der
Anwendung der staatlichen, finanziellen und organisatorischen Instrumente basieren
müssen. Nicht, weil es ein Druck von dieser oder einer anderen Berufsgruppe besteht,
oder weil es uns irgendeine Doktrin aufoktroyiert, aber deswegen, dass jeder Politiker,
der heutzutage für die Gemeinschaft verantwortlich ist, praktische Maßnahmen für ihre
energetische Sicherheit ergreifen muss.
Die Frage ist heute - nicht von wo und für wie viel, aber wie viel unserer eigenen Energie
wir in der Lage sind, zu erzeugen. Sie muss natürlich konkurrenzfähig sein. Die polnische
Energie darf nicht deutlich teurer sein als Energie, die vor allem aus dem Osten fließt.
Aber wir können uns nicht täuschen, denn genauso wie die militärische und politische
Sicherheit, muss auch die Energiesicherheit etwas kosten.
Reindustrialisierung und Klimapolitik
Janusz Piechociński, Stellvertretender Ministerpräsident, Minister für Wirtschaft Polens
Es ist sehr wichtig, dass die Vision von Respekt für das Klima, das auch einen
wirtschaftlichen Wert darstellt, eine für die Industrie freundliche Vision ist. Wir möchten
sogar vor dem Beitritt zu der Megazone mit den USA nicht 22 Prozent, sondern und 25
Prozent der Industrie in unserem BIP haben. Dies ist die Aufgabe, die wir realisieren
wollen.
Jerzy Buzek, MdEP, ehemaliger Ministerpräsident, ehemalige Präsident des
EP,
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Pressemitteilungen, Katowice, den 13. Mai 2014
Ehrenvorsitzender des Rates des Europäischen Wirtschaftskongresses
In der Strategie Europa 2020 wurde die Notwendigkeit des Aufbaus einer ganz neuen
Industrie
und neuen Industriepolitik auf Basis der Innovation formuliert. In Bereich der Klimapolitik
versuchen wir ein Gleichgewicht zu erzielen. Alle wissen, dass wir die Europäische Union
überreguliert haben. Bisher haben wir es geschafft, die Schneide der Klimapolitik stumpf
zu machen, aber auch nicht genug. Vor uns steht eine große Aufgabe in dieser Hinsicht.
Die Industrie soll modern sein. Sie darf die Umwelt und Gesundheit nicht schädigen, was
nicht bedeutet, dass sie ohne Kohle, ohne Sorge für Energie entstehen kann.
Maciej Grabowski, Umweltminister Polens
Es dauern sehr intensive Arbeiten an der Gestalt der mittel- und langfristigen Energieund Klimapolitik der Europäischen Union. In der Diskussion tauchen neue Begriffe wie
Kosten, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit auf. Das gab es vorher nicht.
Darauf bauen wir unsere Verhandlungsposition, die realistisch, konstruktiv sein und die
polnischen Interessen berücksichtigen wird.
Dariusz Lubera, Vorsitzender von Tauron Polska Energia
Neue Investitionen in der elektroenergetischen Branche in Polen sind nichts anderes als
Reindustrialisierung. Kann sie aber fortgesetzt werden? Wenn die Ziele der Klimapolitik
nicht revidiert werden, wird es nicht einfach sein. Ich hoffe, dass die Europäische
Kommission die Reindustrialisierung für ihr Ziel anerkennt.
Marek Woszczyk, Geschäftsführer von PGE
Die Reindustrialisierung ist eine sehr gute Nachricht für das Energiegeschäft, denn sie
bedeutet die Möglichkeit des Wachstums der Nachfrage nach Strom, also einem Produkt,
welches durch die Energiekonzerne erzeugt wird. Reindustrialisierung, also die Rückkehr
zu dem entsprechenden Industrialisierungszustand kommt nicht von selbst. Sie kommt,
wenn die Industrie in Europa investieren will. Eine durchschnittlich große Firma in der EU
zahlt heute 20 Prozent mehr für Strom als in China, 65 Prozent mehr als in Indien, zwei
Mal mehr als in den USA und, wenn man den russischen Statistiken glauben soll, auch
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zwei Mal mehr als in Russland. Dies zeigt, dass Europa heute keinesfalls ein Bereich der
billigen Energie ist. Ist die Industrie unter diesen Bedingungen in der Lage, hier zu
investieren? Wird die Produktion des Industriesektors genügende Margen generieren, um
verdientes Geld zu reinvestieren und die Industrie nach Europa anzuziehen?
Handelsabkommen EU – USA
Ignacio
Garcia
Bercero,
Chefunterhändler
der
Europäischen
Union
für
die
Transatlantische Partnerschaft im Bereich Handel und Investitionen (TTIP)
Es sind wohl die wichtigsten Verhandlungen, die EU führt. Von daher haben wir uns
entschieden, sie aufzunehmen. Erstens glauben wir, dass eine Vereinbarung zu einem
Wachstum sowohl in der EU wie auch in den USA führen wird.
Nach unseren
Schätzungen kann das BIP durch die Aushandlung eines Vertrages um 3 Prozent erhöht
werden. Zweitens ist es eine historische Chance für die EU und die USA. Gemeinsam
werden die beiden Systeme besser arbeiten können. Es wird nicht einfach sein, ihre
Interessen in Einklang zu bringen. Die Zusammenarbeit kann jedoch dazu führen, in der
Tatsache, dass sich die Qualität der Gesetzgebung erhöht. Drittens werden die USA und
die EU durch die Unterzeichnung der Vereinbarung in der Lage sein, einen globalen
Einfluss auf die Schaffung von Normen und Vorschriften auszuüben. All dies ist wichtig,
wenn man den Sinn der globalen Wirtschaftsordnung berücksichtigt. Die Möglichkeit
eines gemeinsamen Einflusses wird auch bezüglich der wirtschaftlichen Interessen der
USA und der EU von Bedeutung sein.
Dan Mullaney, US-Chefunterhändler für die Transatlantische Partnerschaft im Bereich
Handel und Investitionen (TTIP)
Die USA und die Europäische Union sind sehr eng zusammenarbeitende wirtschaftliche
Organismen. Warum sprechen wir so viel über die Notwendigkeit der Stärkung der
Zusammenarbeit? Weil es Vorteile für beide Seiten bringt. Es geht um Arbeitsplätze, die
Steigerung ihrer Anzahl, um höhere Löhne. Was wollen wir erreichen? Wir werden
versuchen, einige Tarife oder auch Steuern, die den Handel beeinträchtigen, eliminieren.
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Pressemitteilungen, Katowice, den 13. Mai 2014
Apropos Handelszusammenarbeit meinen wir nicht nur den Handel mit Waren. Wichtig
sind auch Dienstleistungen. Diesbezüglich ist es notwendig, eine aktivere Politik zu
verfolgen. Sehr wichtig ist zum Beispiel die Zertifizierung.
Es passiert, dass unsere
Produkte trotz der sehr restriktiven Rechtsvorschriften in den Vereinigten Staaten in den
EU neu zertifiziert werden müssen. Übrigens bezieht sich das Problem auch auf die
europäischen Produkte in den USA.
Wenn es gelingt, solche Fragen während der
Verhandlungen zu lösen, wird das Regulierungssystem besser sein, und es bringt
bestimmte Vorteile.
Howard Chase, Director of Government Affairs, Dow Europe
Wir sind sehr interessiert an den Ergebnissen der Verhandlungen EU-USA.
Die Tarife
sind zwar nicht hoch, aber bei einem große Umsatzvolumen werden sie zu einem
wichtigen Kostenelement. Wichtig ist auch die Möglichkeit, eine Doppelzertifizierung zu
vermeiden. Das auf diese Weise gesparte Geld können wir produktiver nutzen.
Josh Rice, Direktor von Microsoft für die Technologie für den öffentlichen Sektor in der
Welt
Die Harmonisierung der Regeln für den Handel zwischen der EU und den USA wäre eine
messbare Erleichterung. Microsoft verwandelt sich in ein Service-Unternehmen, daher
beobachten wir besonders aufmerksam die Regelungen für den Dienstleistungssektor.
Paweł Olechnowicz, Geschäftsführer von Grupa Lotos
Die Diskussion über den freien Handel zwischen den Vereinigten Staaten und der
Europäischen Union dauert schon neun Jahre.
Es scheint, dass es bereits eine Menge
interessanter Ideen für die Regelungen präzisiert wurde.
Allerdings, wenn wir weiter,
vielleicht nächste zwei, fünf oder sieben Jahre diskutieren werden, dann verschlafen wir
das Thema.
Energiesektor, gemeinsamer Energiemarkt
Jan Kulczyk, Vorsitzender von RN Kulczyk Investments
Es kann nicht sein, dass wir theoretisch eine gemeinsame Energiepolitik haben und der
Strompreis
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in der EU am höchsten in der Welt ist. Es kann nicht sein, dass in den USA eine MWh 67
EUR und in der EU 171 EUR kostet. Es scheint mir, dass alles auf eine einzige Ursache
zurückzuführen ist, nämlich auf die Tatsache, dass wir in der EU immer noch 28 nationale
Energiepolitiken haben.
Mari Kiviniemi, Premierminister von Finnland in den Jahren 2010-2011
Ich ermutige Sie dazu, Regeln und Vorschriften einzuführen, die vereinbart sind, die aber
immer noch nicht vollständig umsetzt werden können. Das, was gerade in Russland und
der Ukraine geschieht, ist ein Warnzeichen. Für die Energiesicherheit der EU sollten alle
Mitgliedstaaten u. an die Energieeffizienz und Energieeinsparung steigern. Es sollten auch
die Nutzung erneuerbarer Energiequellen gefördert und neue Technologien in diesem
Bereich
geforscht
werden.
Ian Brzezinski, Atlantischer Rat
Eine der Folgen der Krise auf der Krim wird die Entstehung neuer Ebenen der
Zusammenarbeit im Energiesektor sein. Ich denke, dass in diesem Zusammenhang der
Vorschlag von Donald Tusk, eine Energieunion zu gründen, sehr wichtig ist. Dies könnte
der Beginn einer Diskussion in Europa darüber sein, wie wir die Energiepolitik besser
koordinieren können und wie die Europäische Kommission als europäische Regierung eine
stärkere Rolle bei der Formulierung und Umsetzung der gemeinsamen Energiepolitik
spielen kann.
Jaroslav Neverovič, Energieminister von Litauen
Wir sollten uns an die Arbeit heranmachen, den Worten Taten folgen lassen, und wirklich
mit dem Aufbau des gemeinsamen Energiemarktes in der EU beginnen. Wir sollten das
umzusetzen, was wir vereinbart haben. Die Berichte, die wir während der litauischen
Präsidentschaft vorbereitet haben, zeigen deutlich, dass alle gesetzlichen Anforderungen
erfüllt
sind.
Wir
sollten
die
Umsetzung
des
dritten
Energiepakets
beenden,
Übertragungsnetzbetreiber bestimmen, damit alle Unternehmen den gleichen Zugang zu
dem
Markt
haben.
Wir
sollten
die
Regeln
der
Funktionsweise
dieser
Märkte
harmonisieren, die Energieeffizienz steigern, die natürlichen Ressourcen nutzen, die wir
in Europa haben.
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Pressemitteilungen, Katowice, den 13. Mai 2014
Pavel Cyrani, Mitglied der Geschäftsführung von ČEZ
Die
Energie-Investitionen
in
Europa
wachsen
nicht.
Man
kann
schon
über
die
Unterinvestition sprechen. In einigen Regionen ist die Versorgung unzureichend. Wir
haben
mit
dem
Fehlen
einer
gemeinsamen
europäischen
Betrachtungsweise
diesbezüglich zu tun. Jedes Land löst seine Probleme individuell. Was bedeutet dies,
wenn es sich um die Märkte im Jahr 2030 handelt? Ich bin davon überzeugt, dass wir die
Wettbewerbsfähigkeit in der Energiebranche und die Versorgungssicherheit auszugleichen
müssen.
Zoltán Cséfalvay, Staatsminister im Ministerium für Nationale Wirtschaft Ungarns
Die ungarische Regierung teilt die Auffassung der polnischen Regierung, dass jeder EUMitgliedstaat seinen eigenen Energie-Mix je nach internen Bedingungen bilden sollte. Der
Strompreis in den USA ist etwa die Hälfte niedriger als der Durchschnitt in der EU und
der Preis für Erdgas etwa zwei Drittel niedriger. Es gibt zwei Gründe für diesen großen
Unterschied. Der erste Grund sind die internen Vorschriften in der EU, einschließlich der
realisierten
Klima-
und
Energiepolitik.
Der
zweite
Grund
liegt
in
den
Energieversorgungsquellen. Um höflich zu sagen, sind die Strompreise in der EU sind
nicht angemessen, und zum Beispiel die staatlichen Subventionen für EE beeinflussen ihr
Niveau.
Globale Expansion der polnischen Unternehmen
Herbert Wirth, Geschäftsführer von KGHM Polska Miedź
Der Grund unserer ausländischen Investitionen war in erster Linie die ProduktDiversifizierung. Wir machen Geld auf Kupfer und Silber, aber wir wollen auch auf den
Bereich solcher Rohstoffe expandieren wie Platin, Palladium oder Nickel, die es in Polen
einfach nicht gibt. Der zweite Grund ins Ausland zu gehen war der Wille, die
Einkommensquellen zu diversifizieren. Wir mussten die Aktiva viel liquider als die im
Land bilden. Außerdem sind die durch KGHM außerhalb Polens generierten Kosten viel
niedriger als in Polen. Das Projekt Sierra Gorda in Chile wird in der Rekordzeit von vier
Jahren realisiert, während der Start derartiger Produktion unter den polnischen
Bedingungen wahrscheinlich etwa zwei Mal länger dauern würde.
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Pressemitteilungen, Katowice, den 13. Mai 2014
Krzysztof Niemiec, stellvertretender Geschäftsführer von Track Tec
Erstens streben Unternehmen danach, ihre Produkte oder Dienstleistungen auf andere
Märkte zu exportieren, aber in der nächsten kann der Kapitaleinsatz erforderlich sein.
Unsere Produktion erfordert eine Typengenehmigung, deren Erlangung so kompliziert
und zeitaufwendig ist, dass wir, um in einen Markt wirksam einzutreten, ein Werk in
Leuna kaufen mussten.
Katarzyna Kacperczyk, stellvertretende Ministerin für auswärtige Angelegenheiten
Das Programm Go Africa hat nicht nur die Regierungskreise mobilisiert. Im letzten Jahr
konnten wir ein wachsendes Interesse an afrikanischen Ländern seitens der polnischen
Unternehmer im Bereich Handel und Investitionen beobachten. Sichtbar ist auch das
Interesse der afrikanischen Länder an der Zusammenarbeit mit polnischen Unternehmen.
Ich denke, dass wir diese Chance für den Wiederaufbau unserer Beziehungen mit den
afrikanischen Ländern nutzen. Alte Freunde, wie Libyen, sind zurück, und es kommen
neue, wie zum Beispiel Togo.
Dariusz Bogdan, stellvertretender Minister für Wirtschaft Polens
Wenn wir unsere Beziehung statistisch Jahr zu Jahr beurteilen würden, sind das Jahr
2013 und das erste Halbjahr 2014 zweifellos ein Erfolg, denn es kam zu einem Anstieg
im Handel zwischen Polen und Afrika um etwa 20-22 Prozent. Dazu belief sich das
Wachstum der polnischen Exporte nach Afrika auf über 30 Prozent.
Dies ist ein sehr
gutes Ergebnis.
Kamel Bennaceur, Minister für Industrie, Energie und Bergbau von Tunesien
In den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit zwischen Tunesien und Mitteleuropa
stark verbessert. Tunesien kann viele Waren nach Polen exportieren und touristische
Dienstleistungen anbieten, zählt aber auch auf die polnischen Investoren auf solchen
Sektoren
wie
Energie
und
Bergbau.
Essossimna Legzim-Balouki, Minister für Handel und Förderung des Privatsektors von
Togo
Wir können polnischen Unternehmen große Investitionsmöglichkeiten, z. B. im Bergbau,
in der Landwirtschaft, aber auch im Verkehr, anbieten. Der ausländische Investor kann
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Pressemitteilungen, Katowice, den 13. Mai 2014
heute in Togo ein Unternehmen während eines Tages gründen und wir bieten jegliche
Sicherheiten für ein solches Unternehmen an.
Europäische Fonds in einer neuen Perspektive
Elżbieta Bieńkowska, Stellvertretende Ministerpräsidentin, Ministerin für Infrastruktur
und Entwicklung
Es wurde bereits eine große Arbeit ausgeführt, um die polnische Infrastruktur an die
westlichen Standards anzugleichen. Bis 2020 muss Polen ein komplettes Netz von
Schnellstraßenverbindungen haben, zumal das EU-Budget für den Zeitraum 2014-2020
die letzte so große eine Finanzspritze für uns von der EU sein wird. Große Investitionen in
die Infrastruktur treiben den Arbeitsmarkt an und haben Anti-Krisen-Auswirkungen auf
die Wirtschaft.
Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik
Das Ziel der Gemeinschaft ist es, die Unterschiede in Bezug auf das Niveau der
europäischen Verkehrsinfrastruktur auszugleichen, die infolge der politischen Teilung des
Kontinents nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind.
In den vergangenen sieben
Jahren hat die EU Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur in Höhe von 82 Milliarden
Euro finanziert, von denen die Hälfte sich auf das TEN-T-Netz bezog, was seine Qualität
und Sicherheit deutlich erhöht hat. Das Ziel des aktuellen EU-Budgets ist die Ergänzung
der fehlenden Verkehrsanbindungen.
Die Infrastruktur selbst bringt jedoch kein
wirtschaftliches Wachstum in Europa. Ebenso wichtig ist es, in Innovationen und
Unternehmertum zu investieren.
***
László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration
Die Situation auf dem europäischen Arbeitsmarkt verbessert sich langsam. Bessere
Nachrichten sind in der zweiten Hälfte des Jahres zu erwarten. Positive Symptome sind
mit den zeitlich verschobenen Folgen der Sanierungsmaßnahmen in der Eurozone
verbunden. Die Interventionen der Europäischen Zentralbank im Jahr 2012 wechselten
im letzten Jahr in die Realwirtschaft, und jetzt sehen wir die ersten Auswirkungen auf
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Pressemitteilungen, Katowice, den 13. Mai 2014
dem Arbeitsmarkt.
Rafał Trzaskowski, Minister für Verwaltung und Digitalisierung
Vor 10 Jahren, als wir der Europäischen Union beitraten, machten die Online-Einkäufe
kaum 5 Prozent Polen, heute machen es bereits 30 Prozent. In den letzten zehn Jahren
hat sich die Zahl der Polen, die Internetzugang zu Hause haben, fast verdreifacht. Der
Handel im Internet ist durchaus ein interessanter Prüfstein dafür, was in der Wirtschaft
geschieht, er ist zum Beispiel mit der Inflation korreliert - je höher die Inflation, desto
höher ist die Zunahme des Handels im Internet.
Lech Wałęsa, Präsident von Polen in den Jahren 1990-95
Wenn wir größere Strukturen schaffen wollen, und wir müssen sie doch schaffen, sollten
wir uns die Frage stellen, welche wichtigsten Themen die erweiterten Strukturen
erfordern und welche nicht? Für welche sind kontinentale Strukturen und für welche
globale Strukturen angemessen? Wenn wir diese Probleme in Punkten zusammenfassen
und die vorläufige Vereinbarung erhalten könnten, wäre es einfacher, zu überlegen, wie
konkret diese Pläne umzusetzen sind.
***
Der Veranstalter des Europäischen Wirtschaftskongresses in Katowice ist die PTWPGruppe. Während der drei Kongresstagen mit über hundert thematischen Sitzungen und
zahlreichen Begleitveranstaltungen wurden die für die polnische, europäische und die
Weltwirtschaft wichtigen Fragen aufgeworfen. Es war die sechste Auslage dieses
wichtigsten Business-Events in Mitteleuropa.
Zusätzliche Informationen für Medienvertreter:
Marta Stach, Sprecherin von EEC/Imago PR
M. 609 808 119, E. [email protected]
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