I NSTITUT FÜR A NGLISTIK Prof. Dr. Ansgar Nünning Philosophikum I, Otto–Behaghel–Straße 10 B, 35394 Gießen Tel: 0641-99-30180 oder: 99-30182 oder: 99-30095 Fax: 0641-99-30189 email: [email protected] 16. Oktober 2002 Kolloquium/Oberseminar für Examenskandidaten und Doktoranden (Literaturwissenschaft und Komparatistik) „Literaturwissenschaft und/oder/als Kulturwissenschaft: Neue Publikationen, Positionen, Perspektiven und Projekte“ (Mittwoch 12-14 in Raum B 440) An Versuchen, ‚die‘ Literaturwissenschaft kulturwissenschaftlich zu reformieren, zu modifizieren oder zu perspektivieren, herrscht wahrlich kein Mangel. Dieses Kolloquium/Oberseminar, das sich primär an Diplom-, Magister- und Examenskandidaten sowie Doktoranden richtet und das allen Doktoranden des „Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften“ offensteht, verfolgt drei Ziele: (1) eine Einführung in die seit etwa zwei Dekaden geführten Debatten zum Thema „Literaturwissenschaft und/oder/als Kulturwissenschaft“ zu geben; (2) anhand neuester Publikationen, Fallstudien und laufender Projekte (gerade auch aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer) die wichtigsten theoretischen Ansätze bzw. Positionen vorzustellen, Fragestellungen und Forschungsprojekte im Bereich der kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft zu erörtern; (3) ein Forum für die Vorstellung und Diskussion laufender Diplom-, Staatsexamens- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen bereitzustellen, und zwar ein Forum, das den Akzent auf die gemeinsame Lösung terminologischer, methodischer und konzeptioneller Grundprobleme beim Abfassen von Arbeiten im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaften legt. Eine Auswahlbibliographie zur neuesten Forschung zum Thema „Literaturwissenschaft und/oder/als Kulturwissenschaft“ finden Sie im Anhang. Zur ersten Orientierung vgl. die entsprechenden Einträge in Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie: Ansätze – Personen – Grundbegriffe, ed. Ansgar Nünning. 2., erweiterte und aktualisierte Aufl. Stuttgart, Weimar: Metzler 2001. Vgl. auch die von Manfred Engel und Uwe Spörl zusammengestellte „Auswahlbibliographie zur kulturgeschichtlichen Literaturwissenschaft“, die in zwei Teilen in der neuen Zeitschrift KulturPoetik erschienen ist; vgl. KulturPoetik 1,1 (2001), 141-158 und 1,2 (2001), 290-322. Da Anfang November das Studienprogramm des von der DFG und dem DAAD geförderten Internationalen Promotions-Programms (IPP) „Literatur- und Kulturwissenschaft“, dessen wissenschaftlicher Projektkoordinator ich bin, an der Justus-Liebig-Universität Gießen beginnt, wird das ‚normale‘ Kolloquium/Oberseminar für Examenskandidaten und Doktoranden in diesem Wintersemester ab November alternierend mit dem Doktorandenkolloquium des PHD-Programms stattfinden (also vierzehntägig, dafür je nach Bedarf gerne auch drei bis vierstündig). Dieses Doktorandenkolloquium des Internationalen Promotions-Programms „Literatur- und Kulturwissenschaft“, das fester Bestandteil des Curriculums ist, wird an den im Semesterplan angegebenen Daten ab 11 Uhr im Doktorandenraum des Graduiertenzentrums (Raum 29) stattfinden. Selbstverständlich steht es den Promovierenden des Internationalen Promotions-Programms frei, auch am ‚regulären‘ Doktorandenkolloquium als (aktive) Gäste teilzunehmen (ebenso wie vice versa). N.B. Die Literatur für die Sitzungen, in denen laufende Diplom-, Staatsexamens- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen vorgestellt werden, wird jeweils von den Referent/inn/en rechtzeitig (in der Regel in der davor liegenden Sitzung) bekanntgegeben. Semesterplan 1. 16.10.2002 – Begrüßung und Organisatorisches; Thema: (1) Vorstellung der TeilnehmerInnen und ihrer (IHRER) laufenden Projekte; (2) Festlegung des endgültigen Semesterprogramms; (3) Einführung in Inhalte, Problemstellung und Zielsetzung des Kolloquium/Oberseminars: Prolegomena, Plädoyer und Projekte für eine kulturwissenschaftlich ausgerichtete Literaturwissenschaft Literatur (zur Nachbereitung und Vorbereitung der nächsten Sitzungen): Ansgar Nünning, „Zehn Thesen zum Thema ‚Literaturwissenschaft und/oder/als Kulturwissenschaft‘: Prolegomena, Plädoyer und Projekte für eine kulturwissenschaftlich ausgerichtete Literaturwissenschaft.“ [wird als Kopiervorlage bzw. als Email-Attachment zur Verfügung gestellt]. 2. 23.10.2002 – Thema: ‚Literaturwissenschaft und/oder/als Kulturwissenschaft‘ Literatur (zur Nachbereitung und Vorbereitung der nächsten Sitzungen): Ansgar Nünning, „Zehn Thesen zum Thema ‚Literaturwissenschaft und/oder/als Kulturwissenschaft‘: Prolegomena, Plädoyer und Projekte für eine kulturwissenschaftlich ausgerichtete Literaturwissenschaft.“ [wird als Kopiervorlage bzw. als Email-Attachment zur Verfügung gestellt]. 1. Referat: Themenheft „Literaturwissenschaft und/oder Kulturwissenschaft“ der Zeitschrift Anglia 114.3 (1996) S. 307-445. 2. Referat: Wilhelm Voßkamp: „Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaften“. In: De Berg, Henk/Prangel, Matthias (Hgg.): Interpretation 2000: Positionen und Kontroversen. Festschrift zum 65. Geburtstag von Horst Steinmetz. Heidelberg: Winter, 1999, S. 183-199. [Referentin: Lilia Silbermann] 3. 30.10.2002 – Thema: kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft – Theorien, Modelle und Methoden 1. Referat: Manfred Engel, „Kulturwissenschaft/en – Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft – kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft“, KulturPoetik 1,1 (2001), 8-36. [Referentin: Karin Scharf] 2. Referat: Astrid Erll, „Literatur und kulturelles Gedächtnis. Zu Begriffs- und Forschungsgeschichte, zum Leistungsvermögen und zur literaturwissenschaftlichen Relevanz eines neuen Paradigmas der Kulturwissenschaften“, Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 43 (2002). 3. Referat: Ansgar Nünning, „Literatur, Mentalitäten und kulturelles Gedächtnis: Grundriß, Leitbegriffe und Perspektiven einer anglistischen Kulturwissenschaft.“ In: Literaturwissenschaftliche Theorien, Modelle und Methoden: Eine Einführung, Hg. Nünning. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier 1995, 173-197. [4. 6.11.2002 – Doktorandenkolloquium des Internationalen Promotions-Programms „Literatur- und Kulturwissenschaft“ Thema: (1) Einführung in das Studien- und Semesterprogramm; (2) 2 Literatur:] 5. 13.11.2002 – Thema: Gattungskontaminationen und Hybridisierung aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht Referentin und Thema: Klaudia Seibel, „Produktive Grenzüberschreitungen: Gattungsvermischung im englischen Roman der 1980er und 1990er Jahre“ [1. Referat: Jürg Glauser/Heitmann, Annegret (Hgg.): Verhandlungen mit dem New Historicism. Das Text-Kontext-Problem der Literaturwissenschaft. Würzburg: Königshausen & Neumann, 1999. 2. Referat: Hartmut Böhme et al., Orientierung Kulturwissenschaft: Was sie kann, was sie will, Reinbek: Rowohlt 2000.] [6a. 20.11.2002 – Thema: Doktorandenkolloquium des Internationalen PromotionsProgramms „Literatur- und Kulturwissenschaft“ (10-12 in R. B29) Literatur: 1. Referent/in und Thema: 2. Referent/in und Thema:] 6b. 20.11.2002 – Thema des ‚regulären‘ Doktorandenkolloquiums (12-14 in R. B440): Literarische Inszenierung von Autorschaft aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht Referentin und Thema: Sandra Heinen, „Literarische Inszenierung von Autorschaft. Vielfalt und Wandel von Autorschaftskonzepten in England zwischen 1700 und 1830“ 7. 27.11.2002 – Thema: Identität aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht Referentin und Thema: Dorothee Birke (Thema noch offen) [8. 4.12.2002 – Doktorandenkolloquium des Internationalen Promotions-Programms „Literatur- und Kulturwissenschaft“ (ganztägiger Workshop) Literatur: 1. Referent/in und Thema: 2. Referent/in und Thema:] 9. 11.12.2002 [Beginn: 11h, Ort: Doktorandenraum B29] – Thema: Gedächtnisromane als literarisches Medium kollektiver Erinnerung (aus literaturund kulturwissenschaftlicher Sicht) Literatur: 1. Referentin und Thema: Astrid Erll, „Gedächtnisromane: Literatur und kollektive Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in England und Deutschland der Zwanziger Jahre“ 2. Referentin und Thema: Britta Freitag, „Die Relevanz des erkenntnisermittelnden Lernansatzes zur Förderung von textanalytischen Kompetenzen und Fremdverstehen“ [10. 18.12.2002 – Doktorandenkolloquium des Internationalen Promotions-Programms „Literatur- und Kulturwissenschaft“ Thema: Literatur: 1. Referent/in und Thema: 3 2. Referent/in und Thema:] 11. 15.1.2003 – Themen: Fictions of Memory aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht Literatur: 1. Referentin und Thema: Hanne Birk, „Fictions of Memory: Kulturspezifische Formen und Funktionen der narrativen Inszenierung von Erinnerung in ausgewählten Romanen der New English Literatures“ 2. Referentin und Thema: Julijana Nadj: „Fiktionale Metabiographien“ [12. 22.1.2003 – Doktorandenkolloquium des Internationalen Promotions-Programms „Literatur- und Kulturwissenschaft“ Thema: Literatur: 1. Referent/in und Thema: 2. Referent/in und Thema: ] 13. 29.1.2003 – Thema: Literarische Inszenierung von Geschichte, Erinnerung und Identität aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht Literatur: Referentin und Thema: Birgit Neumann, „Geschichte, Erinnerung und Identität in anglo-kanadischen Romanen des 20. Jahrhunderts“ [14. 5.2.2003 – Doktorandenkolloquium des Internationalen Promotions-Programms „Literatur- und Kulturwissenschaft“ Thema: Literatur: 1. Referent/in und Thema: 2. Referent/in und Thema: ] 15. 12.2.2003 – Thema: Unreliable Narration aus geschlechtsspezifischer, literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht Literatur: 1. Referentin und Thema: Gaby Allrath, „(En)Gendering unreliable narration: towards a feminist narratological theory and analysis of unreliability in women’s novels since the 1960s“ 2. Referentin und Thema: Petra Heinz: „Geschlechterrollen in Radclyffe Halls The Well of Loneliness“ [16. 19.2.2003 – Doktorandenkolloquium des Internationalen Promotions-Programms „Literatur- und Kulturwissenschaft“ Thema: Literatur: 1. Referent/in und Thema: 2. Referent/in und Thema:] 4 Auswahlbibliographie zur neuesten Forschung zum Thema „Literaturwissenschaft und/oder/als Kulturwissenschaft“ Anderegg, Johannes/Kunz, Edith Anna (Hgg.). 1999. Kulturwissenschaften: Positionen und Perspektiven. Bielefeld: Aisthesis. Assmann, Aleida. 1999. Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses. München: Beck. 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