Untersuchungen zur Diagnostik und Prävalenz von Infektionen

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Aktiengesellschaft für Dienstleistungen in der Schweineproduktion
Geschäftsbereich SGD-SSP
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Effects of temperature stress on growth performance and bacon quality in
growth-finish pigs housed at two densities
H. M. White et al.
Journal of Animal Science 2008, 86, 1789-1798
Das Management von Stressoren ist in der Schweinhaltung für die Optimierung der Leistung sehr
wichtig. Um den Einfluss von Umgebungstemperatur und Platzverhältnissen auf die Mastleistung und
Schlachtkörperqualität zu ermitteln wurden Mastschweine innerhalb ihrer thermoneutralen Zone (bei
23.9°C) oder darüber bei 32.2°C gehalten. Den Tiere der zweiten Gruppe wurden entweder 0.66 oder
0.93 m2/Schwein zur Verfügung gestellt. Der Versuch fand in den letzten 35 Tagen der Mastperiode
statt. Das Körpergewicht wurde an den Tagen 1, 10, 20 und 30 gemessen. Bei der Schlachtung
wurden Messungen am Schlachtkörper vorgenommen sowie Proben von Rücken- und Bauchfett
entnommen.
Das letzte Körpergewicht der Tiere, die bei 32.2°C gehalten wurden war signifikant kleiner (103 kg
anstatt 113 kg). Das Gleiche gilt auch für die durchschnittliche tägliche Gewichtszunahme und die
Futterverwertung. Im Vergleich zeigten die Schweine, die 0.93 m 2/Schwein zur Verfügung hatten
deutlich besserer Werte gegenüber den Tieren mit weniger Platz.
Die Interaktion von erhöhter Umgebungstemperatur und engeren Platzverhältnissen zeigte auch einen
negativen Einfluss auf das Verhältnis von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren, den Jod-Gehalt im
Fett und den Quotient von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Auch die verschiedenen Parameter,
mit denen die Speckqualität bestimmt wird, waren für die Tiere in der Haltung bei 32.2°C signifikant
schlechter. Einige dieser Veränderungen könnten bedingt sein durch Umstellungen im
Fettstoffwechsel.
Die Resultate des Versuchs zeigten ein erniedrigtes Wachstum, eine verminderte Schlachtkörper- und
Speck-Qualität bei den Tieren, die bei einer Temperatur über der thermoneutralen Zone gehalten
wurden. Die Optimierung der Platzverhältnisse schien die negativen Auswirkungen des Hitzestress zu
mildern.
Ersteller : Riccarda Ursprung
Datum : 31.08.2008
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