ŠOLSKI CENTER ŠENTJUR VIŠJA STROKOVNA ŠOLA KMETIJSTVO ŽIVILSTVO OSNOVE NEMŠKE SLOVNICE Z VAJAMI ZA PREDMET STROKOVNA TERMINOLOGIJA V TUJEM JEZIKU - NEMŠČINA MIROSLAVA VIZJAK, PROF. -1- DAS VERB I. ÜBERSICHT DER DEUTSCHEN ZEITFORMEN Die Gegenwart Das Präsens 1. ich spiele 2. du spielst 3. er spielt 1. wir spielen 2. ihr spielt 3. sie spielen Die Zukunft Das Futur I 1. ich werde spielen 2. du wirst spielen 3. er wird spielen 1. wir werden spielen 2. ihr werdet spielen 3. sie werden spielen Die Vergangenheit Das Präteritum 1. ich spielte 2. du spieltest 3. er spielte 1. ich ging 2. du gingst 3. er ging 1. wir spielten 2. ihr spieltet 3. sie spielten 1. wir gingen 2. ihr gingt 3. sie gingen -2Das Perfekt 1. ich habe gespielt 2. du hast gespielt 3. er hat gespielt 1. ich bin gegangen 2. du bist gegangen 3. er ist gegangen 1. wir haben gespielt 2. ihr habt gespielt 3. sie haben gespielt 1. wir sind gegangen 2. ihr seid gegangen 3. sie sind gegangen Die Vorvergangenheit Das Plusquamperfekt 1. ich hatte gespielt 2. du hattest gespielt 3. er hatte gespielt 1. ich war gegangen 2. du warst gegangen 3. er war gegangen 1. wir hatten gespielt 2. ihr hattet gespielt 3. sie hatten gespielt 1. wir waren gegangen 2. ihr wart gegangen 3. sie waren gegangen -3- II. DAS PRÄSENS II.1. KONJUGATION DER VERBEN IM PRÄSENS II.1.1. Schwache Verben 1. ich koche 2. du kochst 3. er kocht 1. wir kochen 2. ihr kocht 3. sie kochen Ü 1: Setzen Sie die richtigen Formen des Verbs ein: 1. Mutter ____________ Kleider. (kaufen) 2. Du ____________ Musik. (hören) 3. Ich ____________ das Mittagessen. (kochen) 4. Die Kinder _____________ draußen. (spielen) 5. Was _____________ du so lange? (machen) 6. Worauf _____________ Sie, Herr Meier? (warten) 7. Wie _____________ das Mädchen? (heißen) 8. Herr Vogt _____________ ein einem Büro. (arbeiten) 9. Warum _____________ du nicht? (antworten) 10. Ihr ______________ Gitarre spielen. (üben) II.1.2. Verben mit dem Umlaut 1. ich schlafe 2. du schläfst 3. er schläft Der Umlaut kommt nur in der 2. und 3. Person Singular vor. 1. wir schlafen 2. ihr schlaft 3. sie schlafen Ü 2: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben waschen, halten, fahren, fangen. -4Ü 3: Setzen Sie die richtigen Formen des Verbs ein: 1. Ulrike ______________ im Kinderzimmer. (schlafen) 2. Ihr _______________ am Sonntag. (waschen) 3. Du _______________ in die Stadt. (fahren) 4. Der Löwe _______________ die Beute. (fangen) 5. Wie lange _______________ du am Wochenende? (schlafen) 6. Wer ________________ heute mit mir? (fahren) 7. Der Fischer _______________ fast nichts. (fangen) 8. Das Kind ______________ sich die Hände. (waschen) 9. Ihr ______________ gut in diesem Raum. (schlafen) 10. Toni ______________ schon seit zwanzig Jahren einen LKW. (fahren) II.1.2. Verben mit dem Ablaut 1. ich lese 2. du liest 3. er liest Der Ablaut (e -> i) kommt nur in der 2. und 3. Person Singular vor. 1. wir lesen 2. ihr lest 3. sie lesen Ü 4: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben nehmen, treten, treffen, sehen, vergessen, helfen, sprechen, geben, essen. Ü 5: Setzen Sie die richtigen Formen des Verbs ein: 1. Ich _______________ ein Steak. (nehmen) 2. Das Kind ______________ noch nicht. (sprechen) 3. Vater ______________ die Zeitung. (lesen) 4. Peter ______________ dem Freund. (helfen) 5. Was ______________ du heute? (essen) 6. Du ______________ gerade ins Wasser. (treten) 7. Wir ______________ hier unsere Freunde. (treffen) 8. _______________ ihr uns eure Adressen? (geben) 9. Mein Großvater _______________ immer alles. (vergessen) 10. _______________ du die Frau im blauen Kleid? (sehen) -5II.1.3. Hilfsverben sein 1. ich bin 2. du bist 3. er ist haben 1. ich habe 2. du hast 3. er hat werden 1. ich werde 2. du wirst 3. er wird 1. wir sind 2. ihr seid 3. sie sind 1. wir haben 2. ihr habt 3. sie haben 1. wir werden 2. ihr werdet 3. sie werden Ü 6: Setzen Sie die richtigen Formen des Verbs ein: 1. Frau Meier _________ krank. Sie _________ nicht da. (sein) 2. Marie _________ Lehrerin. (werden) 3. Was _________ du? (haben) 4. ________ du Barbara? – Ja, das _________ ich. (sein) 5. Berndt _________ eine hübsche Schwester. (haben) 6. _________ du Arzt, wenn du erwachsen bist? (werden) 7. Ihr _________ ein neues Auto. (haben) 8. Wir ________ aus Slowenien. (sein) 9. Wer ________ Zeit, mit uns zu kommen? (haben) 10. ________ ihr aus Deutschland? – Nein, wir ________ aus der Schweiz. (sein) II.1.4. Modalverben dürfen 1. ich darf 2. du darfst 3. er darf müssen 1. ich muss 2. du musst 3. er muss können 1. ich kann 2. du kannst 3. er kann 1. wir dürfen 2. ihr dürft 3. sie dürfen 1. wir müssen 2. ihr müsst 3. sie müssen 1. wir können 2. ihr könnt 3. sie können mögen 1. ich mag 2. du magst 3. er mag 1. wir mögen 2. ihr mögt 3. sie mögen ich möchte du möchtest er möchte sollen 1. ich soll 2. du sollst 3. er soll wollen 1. ich will 2. du willst 3. er will wir möchten ihr möchtet sie möchten 1. wir sollen 2. ihr sollt 3. sie sollen 1. wir wollen 2. ihr wollt 3. sie wollen -6Wie werden Modalverben gebraucht? Zuerst ein Beispiel aus der Literatur: DER ERSTE SCHULTAG Eines Tages sagte meine Mutter zu mir: Wenn das Frühjahr kommt, musst du in die Schule. Ein ernster Schritt, der getan werden muss. Du musst einmal stillsitzen lernen. Und überhaupt musst du lernen und lernen, weil auf andere Weise nur ein Taugenichts aus dir werden kann. Also du musst! Du musst! Dass ich erst etwas werden soll, da ich doch etwas war, begriff ich nicht. Nur immer so weiter zu sein und zu leben, war der einzige, noch fast unbewusste Wunsch. Freiheit, Stille, Freude, Selbstherrlichkeit: warum sollte man etwas anderes wollen? Wollte man mir dieses Leben wegnehmen und dafür ein Sollen und Müssen setzen? (Gerhard Hauptmann) Modalverben haben meist eine unvollkommene Bedeutung. Um die volle Bedeutung auszudrücken, brauchen sie eine Ergänzung in der Form vom Infinitiv. Das Modalverb steht an der zweiten Stelle im Satz, während der Infinitiv am Ende des Satzes steht. Du musst in der Schule viel lernen. Modalverb Infinitiv Ü7 -7Ü 8: Setzen Sie die richtige Form der Modalverben ein: 1. _________ du Schokolade? (mögen) 2. Ihr _________ kein Fleisch. (mögen) 3. _________ du mir helfen? (können) 4. Werner _________ die Betten machen. (müssen) 5. Ihr _________ mit dem Auto fahren. (dürfen) 6. Karin _________ einen Braten bestellen. (mögen) 7. Wir _________ schon um 8 Uhr kommen. (können) 8. Ich _________ nach Deutschland fahren. (mögen) 9. Ich _________ jetzt nach Hause gehen. (müssen) 10. Das _________ du nicht machen. (dürfen) 11. Du _________ hier bleiben. (können) 12. Wohin _________ Sie gehen? (wollen) 13. Was _________ ich machen? (sollen) 14. Ich _________ das nicht verstehen. (können) 15. Peter __________ die Medikamente nehmen. (sollen) 16. Was _________ ihr jetzt tun? (wollen) Ü 9: Setzen Sie die richtige Form der Modalverben dürfen oder können ein: 1. _________ ich Sie nach Hause bringen? Ich _________ Ihnen auch die Tasche tragen. 2. Heute _________ sie nicht in die Schule gehen. Sie hat Fieber und _________ nur Tee trinken. Sie _________ fernsehen, aber sie _________ es nicht, weil ihr ihre Augen weh tun. 3. Mit diesem Auto _________ du schnell fahren, aber leider _________ man bei uns nur auf der Autobahn über hundert km pro Stunde fahren. 4. Das __________ doch nicht wahr sein! Aber da _________ man nichts machen. 5. Der junge Mann kam zu Tisch und fragte mich:"__________ ich bitten?" Ich __________ ihn aber nicht leiden und rief menen Mann. (Muster-Čenčur: Vaje iz nemščine) Ü 10: Bilden Sie Sätze mit Modalverben: 1. Sie sprechen gut Deutsch. (können) 2. Mein Vater trinkt ein Glas Bier. (wollen) 3. Wir lernen viel. (müssen) 4. Sie findet den Geldschein nicht. (können) 5. Ich esse heute das Menü. (wollen) 6. Hans geht zu Fuss zur Universität. (müssen) 7. Erika steigt in Mainz aus. (wollen) 8. Herr Braun fährt seinen Freund zum Bahnhof. (fahren) 9. Kommen Sie heute abend zu mir? (können) 10. Das Auto fährt schnell weiter. (müssen) -811. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. Nach dem Essen gehen wir ins Kino. (wollen) Bist du gegen sieben Uhr bei Peter? (können) Wir sehen unsere Freunde bald wieder. (wollen) Ich kaufe jetzt die Geschenke ein. (müssen) Gehst du heute abend zum Tanzen? (wollen) Ich gehe heute abend zu Dr. Müller. (müssen) Herr Müller hat Geburtstag; was sage ich zu ihm? (können) Ich bleibe zu Hause und arbeite. (müssen) Ich bringe den Kindern Schokolade mit. (können) Morgen lade ich Fritz zum Abendessen ein. (wollen) (Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 11: Ergänzen Sie mit den passenden Modalverben: Die Gedanken eines Schuljungen Wenn ich nachmittags aus der Schule komme, ____________ ich gleich mit meinen Freunden spielen gehen. Aber nein, zuerst ____________ ich zu Mittag essen, obwohl ihr gar keinen Hunger habe. Nach dem Essen ___________ ich immer noch nicht auf den Sportplatz gehen. Ich ___________ vorher meiner Mutter erzählen, wie es in der Schule war. Dann ___________ ich laufen, aber Mutter fragt immer: "___________ du nicht zuerst deine Hausaufgabe machen? Fussball __________ warten." Ich bin aber nicht sicher, dass meine Freunde warten ___________. Schließlich ___________ ich gehen, aber ich ___________ nur eine Stunde draußen bleiben. Dann ___________ ich meine Hausaufgabe machen. Wenn ich dann noch Zeit habe, ___________ ich Computerspiele spielen. II.1.5. Reflexive Verben sich kämmen 1. ich kämme mich 2. du kämmst dich 3. er kämmt sich 4. wir kämmen uns 5. ihr kämmt euch 6. sie kämmen sich aber: Ich kämme mir das Haar. aber: Du kämmst dir das Haar. Achtung: mir / dir mit dem Akkusativobjekt Ü 12: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben sich waschen, sich freuen, sich setzen, sich verabschieden, sich erinnern, sich entscheiden, sich entschuldigen. -9Ü 13: Setzen Sie die richtigen Formen des Reflexivverbs ein: 1. Wir ___________________ auf Ihr Schreiben vom 1.9.2004. (sich beziehen) 2. ______________ ihr ______ nicht mehr an den Abschiedsabend? (sich erinnern) 3. Wenn Sie __________________ wollen, müssen Sie ein Formular ausfüllen. (sich anmelden) 4. Du sollst ______ wegen deiner Verspätung ____________. (sich entschuldigen) 5. Ihr sollt _______ die Hände vor dem Essen ____________. (sich waschen) 6. Du __________________ nie! (sich waschen) 7. Ich habe _______ dem neuen Chef ______________. (sich vorstellen) 8. Ich habe ihn ________ viel älter _______________. (sich vorstellen) 9. Die Leute ____________________ morgens und abends. (sich waschen) 10. Wir __________________ auch. (sich waschen) 11. Wo kann ich _______ die Hände _____________? (sich waschen) 12. Sie können _______ die Hände im Bad ____________. (sich waschen) 13. Fritz __________________ an den Tisch und __________________ ein Glas Bier. (sich setzen, sich bestellen) 14. Ich ___________________ zu ihm und __________________ eine Tasse Tee. (sich setzen, sich bestellen) 15. Wir müssen _______ jetzt ______________. (sich verabschieden) 16. Peter will ________ von uns ______________. (sich verabschieden) 17. Sie sind krank, Herr Müller. Sie müssen ________ ins Bett ____________. (sich legen) 18. Die Freunde ___________________ herzlich. (sich begrüßen) 19. Herr Bauer will _________ ein Auto _____________. (sich kaufen) 20. Können wir ________ heute abend _____________? (sich treffen) II.1.6. Trennbare Verben Das sind Verben, die meistens mit einem Präfix zusammengesetzt sind. Die trennbaren Präfixe sind in der Regel betont. Die häufigsten trennbaren Präfixe sind: an-, ab-, auf-, aus-, bei-, ein-, mit-, um-, vor-, zu-, zurück-. mitfahren 1. ich fahre mit 2. du fährst mit 3. er fährt mit 1. wir fahren mit 2. ihr fahrt mit 3. sie fahren mit Ü 14: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben ankommen, ablehnen, aufhören, ausschlafen, beilegen, einladen, umkehren, vorstellen, zustimmen, zurückkommen. - 10 Ü 15: Setzen Sie die richtigen Formen des trennbaren Verbs ein: 1. Ich ___________ jeden Morgen um 6 Uhr _____. (aufstehen) 2. Vater ____________ immer _____. (einkaufen) 3. Der Bus ____________ pünktlich _____. (abfahren) 4. Ich ____________ in Maribor ______. (aussteigen) 5. Wir ____________ um 8 Uhr in Ljubljana _____. (ankommen) 6. Ich ____________ dem Brief ein Bild _____. (beilegen) 7. Ihr ____________ eure Freunde _____. (einladen) 8. Hier ____________ wir _____. (umkehren) 9. Du ____________ jetzt ______, Unsinn zu treiben. (aufhören) 10. Peter _____________ die Zigaretten _____. (ablehnen) II.1.7. Untrennbare Verben Das sind Verben, die meistens mit einem Präfix zusammengesetzt sind. Die untrennbaren Präfixe sind in der Regel unbetont. Die häufigsten untrennbaren Präfixe sind: be-, er-, ent-, ge-, miß-, ver-, zer-. erzählen 1. ich erzähle 2. du erzählst 3. er erzählt 1. wir erzählen 2. ihr erzählt 3. sie erzählen Ü 16: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben verlassen, verstehen, bezahlen, entkommen, gehören, mißverstehen, zertreten. Ü 17: Setzen Sie die richtigen Formen des untrennbaren Verbs ein: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Ich ______________ das Büro um 4 Uhr. (verlassen) Jetzt ______________ wir unsere Reise. (beginnen) Du ______________ das Mittagessen. (bezahlen) Ihr ______________ ein Steak. (bestellen) Der Opa ______________ immer etwas. (vergessen) Dieser Plan ______________ ganz sicher. (mißlingen) Wir ______________ jetzt die Deklination. (wiederholen) Mir ______________ dieser Pullover nicht. (gefallen) - 11 Ü 18: Setzen Sie die richtigen Formen der trennbaren/untrennbaren Verben ein: 1. Der Deutschkurs _____________ um 6 Uhr _____. (anfangen) 2. Die Kinder ____________ die Seiten _____. (zukleben) 3. Ich ____________ wenig Spanisch _____. (verstehen) 4. Wir ____________ die neuen Wörter _____. (aufschreiben) 5. Das Auto ____________ nicht gut _____. (aussehen) 6. Ihr ____________ ein altes Haus _____. (beschreiben) 7. Herr Miller ____________ an der Kasse _____. (bezahlen) 8. Der Arzt ____________ die Wunde _____. (zunähen) 9. Du ___________ im Supermarkt _____. (einkaufen) 10. Herr Klein ____________ 2300 Euro im Monat _____. (verdienen) 11. Ich ___________ meine Freunde _____. (mitbringen) 12. Wir ___________ Sie um 8 Uhr _____. (anrufen) Ü 19: Setzen Sie die richtige Form des angeführten Verbs ein: 1. Frau Muti _____________ gut Deutsch. (sprechen) 2. Du ______________ deine Adresse. (buchstabieren) 3. Herr und Frau Scoti ______________ aus Italien. (kommen) 4. Wie _____________ es Ihnen? (gehen) 5. _____________ ihr auch ein Bier? (trinken) 6. Wie ____________ die Nummer von Willi Bremmer? (sein) 7. Herr Neumann _____________ in Berlin. (arbeiten) 8. Ich _____________ ein bißchen Deutsch. (verstehen) 9. _____________ du keinen Angelschein? (haben) 10. Strom, Wasser und Heizung _____________ 250 Euro im Monat. (kosten) 11. Frau Klein _____________ zwei Kinder. (haben) 12. ____________ ihr hungrig? (sein) 13. Mein Bruder _____________ bis 8 Uhr. (schlafen) 14. Michael ______________ ein Kinderbrot. (essen) 15. Was ______________ du ? Einen Hamburger? (nehmen) 16. Ich ______________ krank. Meine Brust _____________ weh und ich _____________ Fieber. (sein, tun, haben) 17. Die Operation ______________. (anfangen) 18. Wir ______________ ein Geschäft. (besitzen) 19. Es ______________ im Keller. Dort _______________ es kühl. (sein) 20. Er ______________ nicht viele Freunde. (haben) - 12 - II.2. DER IMPERATIV Wo kann man den Imperativ bilden? Singular 1. die erste Person - ich 2. die zweite Person – du 3. die dritte Person – er, sie, es -+ -- Plural 1. die erste Person – wir 2. die zweite Person – ihr 3. die dritte Person – sie die dritte Person – Sie + + -+ Den Imperativ kann man in der zweiten Person Singular, in der ersten und zweiten Person Plural und in der dritten Person Plural (Siezen) bilden. II.2.1. Regelmässige Formen a. Die zweite Person Singular machen --> 2. Person Sing. lautet: du machst -->Der Imperativ: (du) mach(st)! Ausnahme 1: Die Verben, die ein der 2. und 3. Person Singular den Umlaut bekommen, verlieren den Umlaut im Imperativ: waschen-->2. Person Sing.: du wäschst -->Der Imperativ: wasch! Ausnahme 2: Bei einigen Verben fügt man noch die e-Endung dazu: - nach t: arbeite! - nach d: rede! - nach mehreren Konsonanten: rechne! b. Die erste Person Plural machen --> 1. Person Plural lautet: wir machen-->Der Imperativ: machen wir! c. Die zweite Person Plural machen --> 2. Person Plural lautet: ihr macht --> Der Imperativ: (ihr) macht! d. Die dritte Person Plural (das Siezen) machen --> 3. Person Plural lautet: Sie machen--> Der Imperativ: machen Sie! - 13 - II.2.2. Übersicht der Imperativformen a. Regelmässige Formen des Imperativs: machen 1. -----2. mach! 3. ------ 1. machen wir! 2. macht! 3. -----machen Sie! b. Verben mit dem Umlaut in der 2. und 3. Person Singular: waschen 1. -----2. wasch! 3. ------ 1. waschen wir! 2. wascht! 3. -----waschen Sie! c. Verben mit dem Ablaut in der 2. und 3. Person Singular: geben 1. -----2. gib! 3. ------ 1. geben wir! 2. gebt! 3. -----geben Sie! d. haben 1. -----2. hab! 3. ------ 1. haben wir! 2. habt! 3. -----haben Sie! e. sein 1. -----2. sei! 3. ------ 1. seien wir! 2. seid! 3. -----seien Sie! - 14 - f. Mit dem verneinten Imperativ drückt man das Verbot aus: nicht sagen 1. -----2. sag nicht! 3. ------ 1. sagen wir nicht! 2. sagt nicht! 3. -----sagen Sie nicht! g. Trennbare Verben: aufhören 1. -----2. hör auf! 3. ------ 1. hören wir auf! 2. hört auf! 3. -----hören Sie auf! h. Reflexive Verben: sich kämmen 1. -----2. kämm dich! 3. ------ 1. kämmen wir uns! 2. kämmt euch! 3. -----kämmen Sie sich! Ü 1: Bilden Sie den Imperativ für: - die zweite Person Singular - die zweite Person Plural - die erste und dritte Person Plural 1. den Wagen holen 2. den Wein bestellen 3. den Ober fragen 4. die Gläser spülen 5. die Brote machen 6. vernünftig sein 7. sich die Hände waschen 8. die Vokabeln lernen 9. ins Kino gehen 10. zu Hause bleiben 11. die Getränke besorgen 12. den Salat machen 13. die Platte auflegen 14. das Buch lesen 15. Peter anrufen 16. nicht Angst haben 17. die Stelle nehmen 18. nicht laut reden 19. die Rechnung bezahlen 20. sich nicht aufregen - 15 Ü 2: Bilden Sie den Imperativ für: - die zweite Person Singular - die zweite Person Plural 1. Bringen Sie mir das Buch! 2. Trinken wir oft ein Glas Milch! 3. Kommen Sie heute abend zu mir! 4. Kommen wir nicht zu spät! 5. Rauchen Sie nicht so viel! 6. Essen wir viel Obst! 7. Sehen Sie dort diesen See! 8. Setzen Sie sich, bitte! 9. Freuen Sie sich nicht zu früh! 10. Grüßen Sie bitte Ihre Mutter von mir! 11. Fahren wir nicht so schnell! 12. Nehmen Sie doch den Zug um 9 Uhr! 13. Bleiben Sie noch ein wenig bei uns! 14. Seien Sie nicht so ungeduldig! 15. Bitte, treten Sie ein! 16. Werfen Sie bitte meinen Brief sofort ein! 17. Stellen Sie sofort die Post zu! 18. Lesen wir diese Zeitung! 19. Bringen Sie mir Ihre Meldung! 20. Gehen wir zur Party! Ü 3: Bilden Sie Imperativsätze nach dem Vorbild: Der Fisch schmeckt sehr gut. (noch etwas Fisch nehmen) a) Nehmen Sie noch etwas Fisch! b) Nimm noch etwas Fisch! c) Nehmt noch etwas Fisch! 1. Ich komme gleich. (bitte 5 Minuten warten) 2. Ich habe kein Geld. (bitte das Essen bezahlen) 3. Ich verstehe kein Englisch. (bitte Deutsch sprechen) 4. Das ist hier verboten. (bitte nicht rauchen) 5. Der Wein schmeckt hier nicht. (lieber Bier trinken) 6. Der Fisch ist nicht frisch. (lieber ein Schnitzel essen) 7. Der Schrank ist sehr teuer. (das Regal kaufen) - 16 - III. DAS PRÄTERITUM KONJUGATION DER VERBEN IM PRÄTERITUM III.1. Schwache Verben spielen --> spiel(en) 1. ich spielte 2. du spieltest 3. er spielte 1. wir spielten 2. ihr spieltet 3. wir spielten Die Verbendungen bei schwachen Verben sind also: 1. – te 2. – test 3. – te 1. – ten 2. – tet 3. – ten Ü 1: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: machen, kaufen, stellen, suchen, kochen, lernen, fragen, sagen. Ü 2: Setzen Sie ins Präteritum: 1. Frau Meier wohnt in Berlin 2. Walter kauft Zigaretten. 3. Hans studiert in München. 4. Er sucht dort ein Zimmer. 5. Monika besucht eine Freundin. 6. Ich gratuliere ihm zum Geburtstag. 7. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen. 8. Sie zahlen an der Kasse. 9. Die Frau räumt das Zimmer. 10. Wir heizen den Ofen. 11. Frau Lehmann vermietet das Zimmer. 12. Das Zimmer kostet 120 Euro. 13. Vater kauft einen Sessel. 14. Er stellt den Sessel auf den Teppich. 15. Das Kind macht die Hausaufgabe. 16. Wer kocht das Mittagessen? 17. Ich spiele mit den Kindern. 18. Er redet immer Unsinn. 19. Du arbeitest zuviel. 20. Die Studenten lernen Vokabeln. - 17 III.2. Modalverben wollen 1. ich wollte 2. du wolltest 3. er wollte 1. wir wollten 2. ihr wolltet 3. sie wollten sollen 1. ich sollte 2. du solltest 3. er sollte 1. wir sollten 2. ihr solltet 3. sie sollten müssen 1. ich musste 2. du musstest 3. er musste 1. wir mussten 2. ihr musstet 3. sie mussten können 1. ich konnte 2. du konntest 3. er konnte 1. wir konnten 2. ihr konntet 3. sie konnten dürfen 1. ich durfte 2. du durftest 3. er durfte 1. wir durften 2. ihr durftet 3. sie durften mögen 1. ich mochte 2. du mochtest 3. er mochte 1. wir mochten 2. ihr mochtet 3. sie mochten Ü 3: Setzen Sie ins Präteritum: 1. Du sollst ihm helfen. 2. Wir dürfen keinen Fehler machen. 3. Sie können ruhig sein. 4. Ich will dir etwas anvertrauen. 5. Er muss aber vorsichtig sein. 6. Ihr sollt heute zu Hause bleiben. 7. Das Kind kann die Suppe nicht essen. - 18 8. Ich mag keinen Kaffee. 9. Ihr könnt nach Hause gehen. 10. Ich will noch etwas kaufen. 11. Herr Meier will Auto fahren. 12. Du magst Gemüse nicht. 13. Meine Eltern müssen in die Stadt fahren. 14. Was willst du machen? 15. Wer kann ihm helfen? 16. Was soll ich ihr sagen? 17. Das darfst du nicht machen. 18. Ihr dürft nicht zuviel essen. 19. Wir wollen noch hier bleiben. 20. Kannst du ihr das mitteilen? III.3. Starke Verben fahren --> fuhr 1. ich fuhr 2. du fuhrst 3. er fuhr 1. wir fuhren 2. ihr fuhrt 3. sie fuhren Die Verbendungen bei starken Verben sind also: 1. – 2. – st 3. – 1. – en 2. – t 3. – en Als Grundlage dient aber eine besondere Präteritumform, die man sich merken soll. Ü 4: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: gehen – ging, bitten – bat, helfen – half, laufen – lief, sitzen – saß, sehen – sah. III.4. Unregelmässige Verben bringen --> brachte 1. ich brachte 2. du brachtest 3. er brachte 1. wir brachten 2. ihr brachtet 3. sie brachten Unregelmässige Verben haben auch eine besondere Präteritumform, die Endungen sind gleich wie bei den starken Verben. Deswegen bearbeiten wir diese zwei Verbgruppen meistens zusammen und betrachten sie mehr oder weniger als eine Gruppe. - 19 Ü 5: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: brennen – brannte, denken – dachte, kennen – kannte, nennen – nannte, senden – sandte, wenden – wandte. Die vollkommene Liste der starken und unregelmässigen Verben findet man in fast jedem Wörterbuch und in den Grammatikbüchern. Die folgende Liste enthält die häufigst gebrauchten Verben: Infinitiv backen befehlen beginnen bieten bitten bleiben brechen brennen bringen denken empfehlen essen fahren finden fliegen frieren geben gehen genießen geschehen gewinnen graben haben halten hängen heißen helfen kennen kommen können lassen laufen lesen liegen messen mögen müssen Präteritum buk befahl begann bot bat blieb brach brannte brachte dachte empfahl aß fuhr fand flog fror gab ging genoß geschah gewann grub hatte hielt hing hieß half kannte kam konnte ließ lief las lag maß mochte musste Partizip Perfekt gebacken befohlen begonnen geboten gebeten b. geblieben gebrochen gebrannt gebracht gedacht empfohlen gegessen h. b. gefahren gefunden h. b. geflogen gefroren gegeben b. gegangen genossen ist geschehen gewonnen gegraben gehabt gehalten gehangen geheißen geholfen gekannt b. gekommen gekonnt gelassen b. gelaufen gelesen gelegen gemessen gemocht gemusst Bedeutung peči ukazati začeti ponuditi prositi ostati zlomiti goreti prinesti misliti priporočati jesti voziti, peljati najti leteti zmrzniti dati iti, hoditi uživati zgoditi se zmagati kopati imeti držati viseti imenovati se pomagati poznati priti moči, znati pustiti teči brati ležati meriti marati morati nehmen nennen raten reiten rufen schlafen schlagen schließen schneiden schreiben schreiten schweigen schwimmen sehen sein singen sitzen sollen sprechen stehen stehlen steigen sterben streiten tragen treffen treten trinken tun verderben vergessen verlieren wachsen werden werfen wissen wollen ziehen nahm nannte riet ritt rief schlief schlug schloß schnitt schrieb schritt schwieg schwamm sah war sang saß sollte sprach stand stahl stieg starb stritt trug traf trat trank tat verdarb vergaß verlor wuchs wurde warf wusste wollte zog genommen genannt geraten h. b. geritten gerufen geschlafen geschlagen geschlossen geschnitten geschrieben geschritten geschwiegen b. geschwommen gesehen b. gewesen gesungen gesessen gesollt gesprochen gestanden gestohlen b. gestiegen ist gestorben gestritten getragen getroffen b. getreten getrunken getan verdorben vergessen verloren b. gewachsen b. geworden geworfen gewusst gewollt gezogen Ü 6: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum: 1. Die Schüler bringen ihre Hefte. 2. Das weiss ich nicht. 3. Wir nehmen unsere Freunde mit. 4. Ich sehe nichts – es ist so dunkel im Zimmer. 5. Der Lehrer spricht mit den Eltern. 6. Wann kommst du nach Hause? 7. Die Jungen laufen auf den Sportplatz. vzeti imenovati svetovati jezditi klicati spati udariti zapreti rezati pisati korakati molčati plavati videti biti peti sedeti želeti, naj bi govoriti stati krasti dvigniti se,stopiti umreti prepirati se nositi zadeti, srečati stopiti piti storiti pokvariti pozabiti izgubiti rasti postati vreči vedeti hoteti vleči - 21 8. Woran denkst du? 9. Wann beginnt die Vorstellung? 10. Du gibst mir immer einen guten Rat. 11. Ihr geht auf einen Ausflug. Ü 7: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum: 1. Der Kaufmann steigt in Frankfurt aus und geht zu seinem Freund. 2. Die Freunde sitzen zusammen und trinken ein Glas Wein. 3. Der Kaufmann ist müde und geht bald nach Hause. 4. Ein Mann kommt ihm entgegen. 5. Der Kaufmann sieht den Mann nicht und stößt mit ihm zusammen. 6. Er bleibt stehen und sieht auf seine Uhr. 7. Das Haus meines Großvaters steht in der Gartenstraße. 8. Wir gehen oft zu meinem Großvater. 9. Wir bleiben auf der Terrasse, oder wir gehen in den Garten. 10. Die Wohnung meiner Eltern ist sehr schön. 11. Wir sitzen oft zusammen um den Tisch; die Sessel sind sehr bequem. 12. Auf dem Boden liegt ein Teppich, an der Wand hängt ein Bild von Berlin. 13. Ich lade Erika zum Abendessen ein. 14. Sie kann leider nicht kommen; sie isst mit ihrer Freundin zu Abend. 15. Dann geht sie ins Kino. (Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 8: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum. Achten Sie auf schwache und starke / unregelmässige Verben: 1. Ich lege das Besteck neben den Teller. 2. Hans liegt im Bett. 3. Ich stelle die Lampe in die Ecke. 4. Das Auto steht vor dem Haus. 5. Ich setze mich an den Tisch. 6. Wir sitzen seit einer Stunde im Theater. 7. Wir hängen die Landkarte an die Wand. 8. Hier hängt das Bild richtig. 9. Ich stecke meine Schlüssel in die Tasche. 10. Der Schlüssel steckt nicht im Schloß. (Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 9: Gebrauchen Sie das schwache oder starke Verb: 1. Der Radioapparat (stellen/stehen) neben dem Schrank. 2. Die Mutter (setzen/sitzen) das Kind an den Tisch. 3. Die Vase (stellen/stehen) ich auf das Regal. 4. Der Schlafanzug (legen/liegen) im Schrank. 5. Ich (setzen/sitzen) lange im Arbeitszimmer. 6. Ich (legen/liegen) die Handschuhe in die Schublade. (Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 22 Ü 10: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum (schwache und starke Verben): 1. Ich bekomme einen Besuch. 2. Heidi putzt sich die Schuhe. 3. Was sagt deine Freundin dazu? 4. Die Kinder laufen auf den Spielplatz. 5. Wann kommt Ihr Chef? 6. Ich muss Ihnen eine Frage stellen. 7. Wo steht diese Blume? 8. Du machst dich schmutzig. 9. Das kleine Kind weiss das sicher nicht. 10. Wo triffst du deine Kollegen? III.5. Hilfsverben sein --> war 1. ich war 2. du warst 3. er war 1. wir waren 2. ihr wart 3. sie waren haben --> hatte 1. ich hatte 2. du hattest 3. er hatte 1. wir hatten 2. ihr hattet 3. sie hatten werden --> wurde 1. ich wurde 2. du wurdest 3. er wurde 1. wir wurden 2. ihr wurdet 3. sie wurden Ü 11: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum: 1. Ich bin mit der Arbeit sehr zufrieden. 2. Du hast schöne Kleider. 3. Wo bist du denn? 4. Ihr habt keine Bleistifte. 5. Mein Bruder ist krank. 6. Wir haben viel Arbeit. 7. Wo hast du deine Tasche? 8. Hat er recht? 9. Wer ist das? 10. Ihr seid wirklich nett. - 23 Ü 12: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum: 1. Walter kennt diesen Mann nicht. 2. Morgens bringt Frau Meier die Zeitung, mittags bringe ich sie wieder zurück. 3. Ich habe kein Geld und kann das Buch nicht kaufen. 4. Der Kaufmann muss zur Polizei gehen, denn er hat die Uhr des Mannes. 5. Wir kennen hier die Leute nicht und haben keine Freunde. 6. Ihr müsst für die Prüfung arbeiten und könnt nicht zum Tanzen gehen. 7. Du bist krank und musst zu Hause bleiben. 8. Ihr könnt nicht kommen, denn ihr seid müde. 9. Du kannst die Suppe nicht essen, denn du hast keinen Löffel. 10. Der Unterricht ist aus, ihr könnt nach Hause gehen. 11. Ihr müsst in die Stadt gehen, denn ihr wollt noch ein Geschenk kaufen. 12. Du willst Auto fahren, aber du hast kein Auto. Also kannst du nicht fahren. (Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 13: Setzen Sie die folgenden Geschichten ins Präteritum: Das Picknick Heute ist Sonntag. Familie Lang und Familie Wolter machen Picknick. Der Tag ist sehr schön und warm, die Sonne scheint. Frau Wolter macht das Essen. Sie hat Wurst und Käse, Butter, Milch, Eier, Brot und Bier. Herr Lang arbeitet, er schreibt einen Brief. Michael Wolter schläft, er ist dick und faul. Stephan Lang spielt Fussball. Seine Schwester Susanne hört Radio. Aber Gabi Wolter ist nicht da. Sie ist zu Hause. Sie ist krank; ihr Kopf tut weh. Frau Wolter ruft: "Kommt bitte! Wir fangen an, das Essen ist fertig!" Die Autopanne Herr Gröner hat eine Autopanne – er braucht Hilfe. Er ist sehr in Eile: Um 19 Uhr hat er eine Konferenz in Düsseldorf. Jetzt ist es kurz nach 17 Uhr! Herr Gröner findet eine Autowerkstatt, aber die ist schon zu. Der Meister sagt, er hilft am nächsten Morgen. Der Meister schreibt Adresse und Telefonnummer von Herrn Gröner auf. Dann ruft er ein Taxi. Herr Gröner fährt mit dem Taxi nach Düsseldorf. Freitag, der 13. Um acht Uhr steht Peter auf; er ist ziemlich müde. Dann geht er ins Bad. Von acht bis halb neun ist Peter im Bad, dann zieht er sich an. Um Viertel vor neun macht er Frühstück; dabei schneidet er sich in den Finger. Vor neun bis zehn trinkt er Kaffee (der Kaffee ist dünn), isst Brötchen (die Brötchen sind hart) und liest die Zeitung (nur schlechte Nachrichten). - 24 Um zehn fährt er in die Stadt; er nimmt den Bus und steigt einmal um. Er kauft für Monika Blumen; dann wartet er auf sie. Er wartet von elf bis halb eins. Dann kommt Monika schließlich. Sie hat nur wenig Zeit. Um zwanzig vor eins fährt er nach Hause; dabei verliert er seine Brieftasche. Um zwei kommt er nach Hause. Er ist sehr traurig. Er schreibt einen Brief an Monika. Um vier Uhr ruft er Susi an . . . (Das Lehrwerk Deutsch Aktiv) - 25 - IV. DAS PERFEKT KONJUGATION DER VERBEN IM PERFEKT IV.1. Schwache Verben haben + Partizip Perfekt das Partizip Perfekt: ge + Infinitiv ohne –en + -t machen 1. ich habe gemacht 2. du hast gemacht 3. er hat gemacht 1. wir haben gemacht 2. ihr habt gemacht 3. sie haben gemacht Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben und dem Partizip Perfekt. Das Partizip bildet man aus dem Infinitiv, dem man die Endung –en wegnimmt, die Vorsilbe ge- und die Endung –t dazugibt. mach(en) --> macht --> gemacht Ausnahme: rodeln --> ich bin gerodelt Ü 1: Bilden Sie das Partizip Perfekt: arbeiten – antworten – lernen – üben – danken – kaufen – kosten - frühstücken Ü 2: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: spielen, kaufen, stellen, suchen, kochen, lernen, fragen, sagen. Ü 3: Setzen Sie die richtige Form vom Verb haben ein: 1. Herr Huber __________ siener Frau Blumen gekauft. 2. _________ du ihn durch das Haus geführt? 3. Ich _________ zu Hause gelernt. 4. __________ Sie Überstunden gemacht? 5. Warum _________ du ihm nichts gesagt? 6. ________ er sich gefreut? 7. ________ Sie in dieser Straße gewohnt? 8. Ich _________ vor Jahren Briefmarken gesammelt. 9. Wie lange _________ die Fahrt nach München gedauert? 10. Was _________ du dir zum Geburtstag gewünscht? - 26 Ü 4: Setzen Sie das Perfekt des entsprechenden Verbs ein: 1. Ich ________ gestern meinen Kollegen durch die Halle _____________. (führen) 2. ________ er dir gestern alles _____________? (zeigen) 3. Wir _________ gestern fleißig _____________. (arbeiten) 4. _________ Sie schon einen Stadtbummel _____________? (machen) 5. Monika __________ gestern ein Kleid ______________. (kaufen) 6. Herr Faber __________ gestern Geburtstag _____________. (haben) 7. Ich __________ meiner Mutter Blumen _____________. (kaufen) 8. Leider __________ du nicht genug _____________. (lernen) 9. ________ du nicht vor einigen Jahren in Deutschland ____________? (leben) 10. Wer _________ ihm das _____________? (sagen) 11. _________ Sie sich seinen Namen _____________? (merken) 12. _________ ihr ihn _____________? (fragen) 13. Zuerst __________ wir die neuen Strukturen _____________. (üben) 14. Dann __________ wir einen Gespräch _____________. (führen) 15. Später __________ Helga einige Fragen _____________. (stellen) 16. Herr Huber __________ dem Fahrer für seine Hilfe ____________. (danken) 17. Wen __________ Vlados Tante ____________? (heiraten) 18. Wie lange ___________ du auf deine Freundin _____________? (warten) (Das Lehrwerk Deutsch im Gespräch) Ü 5: Setzen Sie ins Perfekt: 1. Peter malt ein schönes Bild. 2. Du zahlst an der Kasse. 3. Die Kinder spielen Fussball. 4. Was machst du in der Küche? 5. Ich kaufe mir ein schönes Kleid? 6. Ihr macht eure Aufgaben. 7. Wir haben eine Verabredung. 8. Mutti spült das Geschirr 9. Monika hört Musik. 10. Was fragt das Kind? IV.2. Verben mit der Endung -ieren haben + Partizip Perfekt das Partizip Perfekt: Infinitiv ohne –en + -t - 27 studieren 1. ich habe studiert 2. du hast studiert 3. er hat studiert 1. wir haben studiert 2. ihr habt studiert 3. sie haben studiert Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben und dem Partizip Perfekt. Das Partizip bildet man aus dem Infinitiv, dem man die Endung –en wegnimmt und die Endung –t dazugibt. studier(en) --> studiert --> studiert Ü 6: Bilden Sie das Partizip Perfekt: organisieren – kontrollieren – fotografieren – korrigieren - gratulieren Ü 7: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: organisieren, reparieren, funktionieren, gratulieren, fotografieren. Ü 8 : Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt: 1. Wir fotografieren das alte Haus. 2. Meine Freundin studiert Geographie. 3. Du organisierst die Party. 4. Sie reparieren das Auto. 5. Die Maschine funktioniert nicht. 6. Die Lehrerin korrigiert die Aufsätze. 7. Wer kontrolliert die Qualität? 8. Ich gratuliere ihm zum Geburtstag. IV.3. Starke und unregelmässige Verben haben/sein + Partizip Perfekt das Partizip Perfekt: ge + besondere Form + –en / -t essen 1. ich habe gegessen 2. du hast gegessen 3. er hat gegessen 1. wir haben gegessen 2. ihr habt gegessen 3. sie haben gegessen Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben oder sein und dem Partizip Perfekt. Das Partizip bildet man aus der besonderen Form (III), die die Vorsilbe ge- und die Endung –en oder –t hat. - 28 Transitive Verben bilden das Perfekt mit dem Hilfsverb haben. essen --> gegessen Ü 9: Bilden Sie das Partizip Perfekt: kommen – schreiben – brechen – fahren – fallen – fliegen – gehen - helfen Ü 10: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: denken, finden, lassen, lesen, nehmen, rufen, sehen, stehen, ziehen. Ü 11: Setzen Sie das Perfekt der entsprechenden Verben ein: 1. Wo ________ ihr gestern _____________? (essen) 2. Wen _________ du im Büro _____________? (sehen) 3. Was _________ Marie aus der Tasche _____________? (nehmen) 4. Was _________ ihnen die Kellnerin _____________? (empfehlen) 5. Welches Bier _________ ihr dazu ______________? (trinken) 6. Was _________ Sie nach Hause ______________? (tragen) 7. Wem _________ du diesen Brief ______________? (schreiben) 8. Wer _________ dir dieses Buch ______________? (geben) 9. Wo _________ ihr _____________? (sitzen) 10. Was _________ du nur _____________? (denken) Ü 12: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt: 1. Ich esse das große Stück Kuchen. 2. Die Schüler helfen der Großmutter. 3. Ihr schreibt einen Brief. 4. Du findest dein Buch nicht. 5. Er bietet dem Gast eine Zigarette an. 6. Herr Müller zieht seinen Mantel aus. 7. Wir schließen die Fenster. 8. Trinkt ihr keine Milch zum Frühstück? 9. Sie trifft Gisela vor dem Kino. 10. Der Vater spricht mit dem Lehrer. 11. Er nimmt das Buch aus dem Regal. 12. Herr Braun hilft seiner Frau. 13. Der Film beginnt um 9 Uhr. 14. Wir schreiben den Brief für Sie. 15. Der Kaufmann liest das Telegramm. 16. Ich sehe auf meine Uhr. 17. Wir essen heute Fisch zu Mittag. 18. Ich gebe dir mein Buch. 19. Ich sitze im Sessel und lese die Zeitung. - 29 20. Die Uhr liegt auf dem Tisch. 21. Hans wäscht sich das Gesicht. 22. Der Herr ruft ein Taxi. 23. Wie heißt denn dieser Mann? 24. Die Polizei fängt den Dieb. 25. Der Zug hält in Mainz nicht. (teilweise aus Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) IV.4. Verben mit dem Hilfsverb sein sein + Partizip Perfekt das Partizip Perfekt: ge + besondere Form + –en / -t gehen 1. ich bin gegangen 2. du bist gegangen 3. er ist gegangen 1. wir sind gegangen 2. ihr seid gegangen 3. sie sind gegangen Das Verb besteht aus dem Hilfsverb sein und dem Partizip Perfekt. Das Partizip bildet man aus der besonderen Form (III), die die Vorsilbe ge- und die Endung – en oder –t hat. Intransitive Verben bilden das Perfekt mit dem Hilfsverb sein. Das sind: a) die Verben sein, bleiben, werden b) die Verben, die Bewegung bezeichnen: gehen, kommen, laufen, fliegen, schwimmen, fahren, fallen, reiten, springen, steigen, treten c) die Verben, die Zustandsveränderung bezeichnen: aufstehen, entstehen, sterben, geschehen, verschwinden, aufwachen, einschlafen. gehen --> ich bin gegangen Ausnahme: Einige Verben können transitiv oder intransitiv sein. Wenn sie im Satz auch einen Akkusativobjekt haben, bilden sie das Perfekt mit haben, sonst aber mit sein. Beispiel: fahren Ich habe mein neues Auto gefahren. Ich bin in die Stadt gefahren. Ü 13: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: kommen, bleiben, steigen, laufen, fahren, werden, schwimmen. - 30 Ü 14: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt: 1. Das Kind bleibt zu Hause. 2. Du kommst am Sonntag zu mir. 3. Wir gehen in ein Geschäft. 4. Vater ist erkältet. 5. Ich fahre mit dem Fahrrad. 6. Er stirbt. 7. Der Junge wird Ingenieur. 8. Wohin läuft Peter so schnell? 9. Herr Meier fährt ein Taxi. 10. Die Kinder schwimmen im Freibad. IV.5. Untrennbar zusammengesetzte Verben haben/sein + Partizip Perfekt das Partizip Perfekt: Infinitiv/besondere Form mit –en / -t gefallen 1. ich habe gefallen 2. du hast gefallen 3. er hat gefallen 1. wir haben gefallen 2. ihr habt gefallen 3. sie haben gefallen Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben oder sein und dem Partizip Perfekt. Das Partizip bildet man aus dem Infinitiv oder der besonderen Form (III), die die die Endung –en oder –t hat. Untrennbar zusammengesetzte Verben sind Verben mit der Vorsilbe, die vom Verb nicht getrennt wird, z.B.: be-, ge-, er-, ent-, miß-, ver-, zer-. gefallen --> ich habe gefallen Ü 15: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: bezahlen, erzählen, entkommen, mißlingen, verstehen, zertreten. Ü 16: Setzen Sie das Perfekt der entsprechenden Verben ein: 1. Bis jetzt _________ man alle Überstunden gut _____________. (bezahlen) 2. Renate und Marie __________ gestern ihre Freundin ____________. (besuchen) 3. Die Schüler __________ einen Text ____________. (ergänzen) 4. Danach __________ er unsere Fragen ____________. (beantworten) - 31 5. 6. 7. 8. Gerd __________ die Stadt _____________. (besichtigen) Hubers __________ gestern abend Gäste _____________. (erwarten) Lore ___________ stürmisch _____________. (begrüßen) Wo __________ Sie das Wochenende _____________? (verbringen) (das Lehrwerk Deutsch im Gespräch 1) Ü 17: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt: 1. Ich bekomme deinen Brief. 2. Mutter bezahlt für das Essen. 3. Grossmutter erzählt ein Märchen. 4. Er versteht das nicht. 5. Du besuchst deine Freundin. 6. Ich vergesse deine Telefonnummer. 7. Wir bestellen die Suppe. 8. Sie verkauft ihr Auto. 9. Wie gefällt es dir in Wien? 10. Sie verstehen überhaupt nichts. IV.5. Trennbar zusammengesetzte Verben haben/sein + Partizip Perfekt das Partizip Perfekt: Vorsilbe + ge + Infinitiv/besondere Form mit –en / -t anfangen 1. ich habe angefangen 2. du hast angefangen 3. er hat angefangen 1. wir haben angefangen 2. ihr habt angefangen 3. sie haben angefangen Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben oder sein und dem Partizip Perfekt. Das Partizip bildet man aus dem Infinitiv oder der besonderen Form (III), die die die Endung –en oder –t hat, die Vorsilbe ge- stellt man aber zwischen die Vorsilbe des Verbs und das Verb. Trennbar zusammengesetzte Verben sind Verben mit der Vorsilbe, die vom Verb getrennt wird, z.B.: an-, ab-, auf-, aus-, bei-, ein-, zu-, mit-, vor-, vorbei-, zurück-. anfangen --> ich habe angefangen Ausnahme: Das Verb vorbereiten hat eine trennbare und eine untrennbare Vorsilbe; das Perfekt lautet: Ich habe vorbereitet. - 32 Ü 18: Bilden Sie das Partizip der folgenden Verben: ankommen – aufräumen, mitgehen – beiwohnen – ausgeben – vorkommen – einladen – zustimmen. Ü 19: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: anbieten, ablehnen, aufstehen, aussprechen, beibringen, einziehen, zunähen. Ü 20: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt: 1. Monika räumt ihr Zimmer auf. 2. Ich nehme meine Schwester mit. 3. Du kaufst im Supermarkt ein. 4. Ihr macht die Tür auf. 5. Wir bringen den Ball mit. 6. Peter gibt viel Geld aus. 7. Ich höre gut zu. 8. Die Schüler bereiten das Fest vor. 9. Heike lehnt die Zigaretten ab. 10. Wir kommen bald wieder. 11. Herr Müller zieht seinen Mantel aus. 12. Ihr werft Geldstücke ein. 13. Wann fängt der Unterricht an? 14. Ich lade meinen Freud zum Abendessen ein. 15. Der Polizist nimmt den Hörer ab. Ü 21: Ergänzen Sie die folgende Tabelle: Das Präsens 1. Ich lerne Biologie. 2. Du gehst spät nach Hause. 3. 4. Ihr räumt ihre Zimmer auf. 5. 6. Monika wacht um 6 Uhr auf. 7. 8. Siehst du am Abend fern? 9. 10. Fährst du mit dem Taxi? Das Perfekt 1. Ich habe Biologie gelernt. 2. 3. Die Jungen haben Deutsch studiert. 4. 5. Jürgen hat die Berge fotografiert. 6. 7. Ich habe meinen Bruder mitgenommen. 8. 9. Wer hat für die Suppe bezahlt? 10. Ü 22: Widersprechen Sie mit dem Perfekt: 1. 2. 3. 4. Hilf deinem Bruder! – Aber ich habe ihm schon geholfen. Deck den Tisch! – Mach die Hausaufgaben. – Schreib den Brief! – - 33 5. Bring das Wasser! – 6. Gib mir das Buch! – 7. Kauf einige Brötchen! – 8. Putz dir die Schuhe! – 9. Öffne das Fenster! – 10. Lern die Vokabeln! – Ü 23: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt: 1. Peter kauft drei Kinokarten. 2. Wir lernen für die Prüfung. 3. Die Putzfrau räumt mein Zimmer auf. 4. Frau Meier vermietet ein Zimmer an einen Studenten. 5. Ich legen meinen Hut auf die Hutablage. 6. Herr Andt erwartet uns um 8 Uhr. 7. Ich gratuliere ihm zum Geburtstag und wünsche ihm alles Gute. 8. Ich grüße Frau Meier von dir. 9. Ihr frühstückt heute um 7 Uhr. 10. Meine Eltern leben in München. Wir besuchen sie oft. 11. Herr Braun begrüßt den Gast herzlich und führt ihn ins Zimmer. 12. Diese Bücher gehören mir nicht. 13. Peter rasiert sich morgens. 14. Er antwortet nicht auf meinen Brief. 15. Mein Vater arbeitet in Bonn und wohnt in Köln. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 24: Bilden Sie das Perfekt aus den folgenden Sätzen im Präteritum: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Ich blieb drei Tage in Berlin. Herr Breuer stieg in Frankfurt aus. Der Mann rief laut; das Kind erschrak sehr. Wann kam denn Frau Müller aus Hamburg zurück? Die Freunde gingen im Park spazieren. Meine Eltern machten eine Reise und fuhren nach Italien. Peter kam ins Kino; da lief gerade die Wochenschau. Der Kaufmann schlief in dieser Nacht schlecht und ging am Morgen sofort zur Polizei. 9. Er gab die Uhr zurück und sagte: "Ich war der Dieb". (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 34 Ü 25: - 35 - V. DAS FUTUR KONJUGATION DER VERBEN IM FUTUR werden + Infinitiv kochen 1. ich werde kochen 2. du wirst kochen 3. er wird kochen 1. wir werden kochen 2. ihr werdet kochen 3. sie werden kochen Das Verb besteht aus dem Hilfsverb werden und dem Infinitiv. Das Hilfsverb werden steht im Satz immer auf der 2. Stelle, der Infinitiv aber am Ende des Satzes. In der deutschen Sprache können wir für zukünftige Geschehen auch das Präsens mit passenden Zeitangaben gebrauchen. Wenn im Futursatz auch ein Modalverb steht, stellen wir es auf die letzte Stelle im Satz: Er wird es auch sehen wollen. Das werden wir nicht schaffen können. Ü 1: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: spielen, kaufen, stellen, suchen, kochen, lernen, fragen, sagen. Ü 2: Kombinieren Sie Sätze aus der Tabelle: Ich Boris Frau Heinemann Du Ihr Uwe und Melanie Wir werde wirst wird werden werdet wohl wahrscheinlich sicher vielleicht in München lange hier zu Hause zusammen nach Frankfurt was anderes nicht dorthin was dazu noch etwas Ü 3: Bilden Sie die Frage wie im Beispiel: Ich fahre morgen. Und du? Wirst du auch mitfahren? 1. Frizt fährt nach Helgoland. Und ihr? 2. Wir gehen am Samstag ins Theater. Und ihr? gehen. arbeiten. sagen. bleiben. fahren. - 36 3. 4. 5. 6. Mein Vater reist nach Amerika. Und deine Mutter? Am Sonntag kommen wir alle zu Fritz. Und Peter? Wir gehen heute tanzen. Und Gisela und Peter? Wir fahren jetzt mit dem Auto weg. Und ihr? (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 4: Drücken Sie Ihr Staunen aus wie im Beispiel: Was, ihr geht in diesen Film! – Ihr werdet doch nicht in diesen Film gehen! 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Du gehst erst um 12 Uhr ins Bett! – Ihr schlaft bis mittag! Du isst soviel Schokolade! – Du mietest ein so teures Zimmer! – Ihr macht eine Reise mit dem Autobus! – Sie zeihen heute Ihren Wintermantel an! – Sie tragen grüne Anzüge! – Sie schreiben mit roter Tinte! – (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 5: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Futur: 1. Wann holst du das Paket von der Post ab? 2. Der Professor will nicht ohne seine Studenten nach Italien fahren. 3. Der Zug hat keinen Aufenthalt in Ulm. 4. Wann treffen wir uns am Sonntag? 5. Wo finden die nächsten internationalen Sportwettkämpfe statt? 6. Nehmen Sie in diesem Sommer an einer Gesellschaftsreise teil? 7. Wir fahren nach Helgoland und müssen uns noch Schiffskarten besorgen. 8. Der Ausländer lernt zuerst Deutsch und studiert dann an einer Hochschule. 9. Morgen finden die interssantesten Wettkämpfe statt. 10. Kann man in München leicht ein Zimmer finden? 11. Ich schreibe meinen Eltern morgen einen langen Brief, denn heute abend habe ich keine Zeit mehr. 12. Fritz kommt morgen nicht mit uns. 13. Verkehrsunfälle gibt es immer. 14. Sind sie mit Ihrem Leben immer zufrieden? 15. Er will dieses Buch nicht lesen. Es ist zu schwer für ihn. 16. Ist Inge heute zu Hause? 17. Die Polizei verhaftet den Taschendieb. 18. Wir sehen uns nicht so schnell wieder. 19. Ich kann in diesem Sommer keine Ferienreise machen. 20. Das Wetter ist am Wochenende schön. 21. Wir fahren mit dem Wagen ins Gebirge. 22. Es regnet heute bestimmt. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 37 Ü 6: Drücken Sie die Versprechen mit dem Futur aus: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Ich besuche dich morgen. Ich gehe mit dir ins Theater. Ich höre auf zu rauchen. Ich tu das nie wieder. Ich gebe nie wieder so viel Geld für ein Auto aus. Wir schreiben euch bestimmt eine Karte. Wir vergessen euch nie. Wir denken immer an euch. (das Lehrwerk Deutsch Aktiv) Ü 7: Drücken Sie die Befehle mit dem Futur aus: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Du isst das jetzt! Du bleibst zu Hause! Du rufst jetzt sofort bei der Polizei an! Du gibst mir sofort meinen Ring zurück! Du entschuldigst dich bei ihr! Ihr sagt jetzt keinen Ton mehr! Ihr benehmt euch anständig! Ihr seid jetzt sofort ruhig! (das Lehrwerk Deutsch Aktiv) Ü 8: Drücken Sie die Prognosen mit dem Futur aus: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Die Zahl der Einwohner in der BRD nimmt weiter ab. Es gibt mehr alte als junge Menschen. Die Menschen arbeiten nur noch 32 Stunden in der Woche. Roboter und Computer erledigen den größten Teil der Arbeit. Die Menschen haben viel mehr Freizeit. Aber die Zahl der Menschen auf der ganzen Erde wächst immer schneller. Dadurch wird der Hunger auf der Welt zu einem immer größeren Problem. Am schnellsten wächst die Bevölkerung in Asien, Afrika und Lateinamerika. (das Lehrwerk Deutsch Aktiv) - 38 - VI. DAS PLUSQUAMPERFEKT KONJUGATION DER VERBEN IM PLUSQUAMPERFEKT hatte/war + Partizip Perfekt kochen 1. ich hatte gekocht 2. du hattest gekocht 3. er hatte gekocht 1. wir hatten gekocht 2. ihr hattet gekocht 3. sie hatten gekocht Das Verb besteht aus dem Hilfsverb hatte / war und dem Partizip Perfekt. Was den Gebrauch won hatte / war und die Bildung des Partizips betrifft, gelten die Regeln für das Perfekt. Das Plusquamperfekt gebraucht man hauptsächlich in Verbindung mit dem Präteritum, um auszudrucken, das das Geschehen des Plusquamperfekts vor dem Geschehen des Präteritums stattfand. Ü 1: (aus dem Lehrwerk Deutsch Aktiv): - 39 Ü 2: Verbinden Sie die Sätze mit nachdem, bevor, als: 1. Ich schrieb einen Brief. Danach brachte ich ihn zur Post. 2. Marie überquerte die Straße. Vorher musste sie nach links und rechts schauen. 3. Ich kam in München an. Dann besuchte ich meine Freunde. 4. Der Ausländer studierte an einer deutschen Universität. Zuerst lernte er die Sprache. 5. Du machst deine Arbeit. Danach gehen wir ins Kino. 6. Ich konnte ein Reise machen. Vorher musste ich meine Koffer packen. 7. Frau Krause fand in Stuttgart eine Wohnung. Sie zog gleich in ihre neue Wohnung um. 8. Herr Busch kam nach Hause. Seine Frau bereitete dann das Essen. 9. Frau Blum sprach eine Weile mit ihrer Nachbarin. Dann ging sie zum Bäcker. 10. Sabine rief ihre Freundin an. Dann ging sie sofort in die Diskothek. 11. Wir sahen ein interessantes Fernsehprogramm. Danach gingen wir zu Bett. 12. Herr Novak verbrachte zwei Tage in Weimar. Danach fuhr er in die Schweiz. 13. Sie waren zur Messe in Leipzig. Danach fuhren sie zu ihren Freunden nach Dresden. 14. Das Raumschiff landete auf dem Mond. Eine Stunde danach verließ ein Kosmonaut das Raumschiff. 15. Zuerst besichtigten wir die Wartburg. Dann fuhren wir durch den Thüringer Wald. - 40 - DAS SUBSTANTIV I. DER ARTIKEL I.1.Der unbestimmte Artikel Der Singular – Das Einzahl Der Plural – das Mehrzahl EIN – maskulinum, männlich EINE – femininum, weiblich EIN – neutrum, sächlich -0- – maskulinum, femininum, neutrum Den unbestimmten Artikel gebraucht man, wenn man die Person oder Sache zum ersten mal erwähnt. Man spricht über eine Person oder Sache im allgemeinen und gibt keine nähere Auskünfte über diese Person oder Sache. Dem unbestimmten Artikel gleicht auch die verneinende Form "kein": Der Singular – Das Einzahl Der Plural – das Mehrzahl KEIN – maskulinum, männlich KEINE – femininum, weiblich KEIN – neutrum, sächlich KEINE – maskulinum, femininum, neutrum Ü 1: ein / eine ___ Bleistift ___ Frau ___ Schüler ___ Füller ___ Schule ___ Buch ___ Antwort ___ Heft ___ Freund ___ Schülerin ___ Herr ___ Landkarte ___ Freundin ___ Kontinent ___ Land ___ Name ___ Lehrerin ___ Karte ___ Lehrer ___ Regel ___ Frage (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) I.2. Der bestimmte Artikel I.2.1. Den bestimmten Artikel gebraucht man, wenn man die Person oder Sache schon früher erwähnt hat. Es handelt sich um eine bestimmte oder einzige Person oder Sache und es gibt auch zusätzliche Auskünfte über diese Person oder Sache. - 41 I.2.2. Den bestimmten Artikel stellt man immer vor den Superlativ (die schönste Blume, das älteste Haus) I.2.3. Den bestimmten Artikel stellt man immer vor die Ordinalzahlen (der erste, die zweite, das vierzehnte) I.2.4. Den bestimmten Artikel gebraucht man vor einigen geographischen Namen, z.B.: - vor den Namen der Flüsse: der Neckar, die Donau, die Mur, der Rhein - vor den Namen der Berge: der Triglav, der Grossglockner, die Zugspitze - vor den Namen der Seen: der Bodensee, der Chimsee I.2.5. Den bestimmten Artikel gebraucht man von einigen Ländernamen (Ausnahmen): - die Türkei, die Slowakei, die Tschechische Republik, die Bundesrepublik Deutschland, die Schweiz - die Vereinigten Staaten von Amerika, die Niederlande Der Singular – Das Einzahl Der Plural – das Mehrzahl DER – maskulinum, männlich DIE – femininum, weiblich DAS – neutrum, sächlich DIE – maskulinum, femininum, neutrum Ü 2: der / die / das ___ Antwort ___ Bleistift ___ Buch ___ Frage ___ Frau ___ Freund ___ Freundin ___ Füller ___ Lehrer ___ Herr ___ Lehrerin ___ Heft ___ Name ___ Karte ___ Regel ___ Kontinent ___ Schule ___ Land ___ Schüler ___ Landkarte ___ Schülerin (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) I.3. Substantive ohne Artikel I.3.1. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Kontinente: Europa, Afrika, Asien, Amerika, Australien, Antarktis I.3.2. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der meisten Länder: Slowenien, Deutschland, Polen, Italien I.3.3. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Städte: Ljubljana, München, Bern, Wien - 42 I.3.4. Ohne Artikel gebraucht man meistens die Personennamen: Marie, Walter, Uwe, Dieter Nur im gesprochenen Deutsch kann man vor den Namen auch Artikel gebrauchen: die Lisa, der Peter I.3.5. Ohne Artikel gebraucht man unzählbare Substantive, die nicht näher bestimmt werden: Energie, Brot, Luft, Kälte I.3.6. Ohne Artikel gebraucht man Stoffnamen, die nicht näher bestimmt werden: Wein, Milch, Fleisch, Stahl, Wasser. I.3.7. Ohne Artikel gebraucht man Gefühle und Eigenschaften, die nicht näher bestimmt werden: Freude, Gesundheit, Liebe, Kraft, Angst. I.3.8. Ohne Artikel gebraucht man Substantive, die einen Beruf bezeichen, wenn sie mit den Verben sein und werden gebraucht sind: Arzt, Ingenieur, Kellnerin, Kindergärtnerin. I.3.9. Ohne Artikel gebraucht man Substantive, die eine Nationalität bezeichen, wenn sie mit den Verben sein und werden gebraucht sind: Slowene, Italiener, Deutsche, Schweizer 1.3.10. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Tage und Monate: Montag, Sonntag, April, September I.3.11. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Sportarten: Fussball, Leichtathletik, Tischtennis, Korbball I.3.12. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Schulfächer: Geschichte, Musik, Werken, Kunst Ü 3: Ordnen Sie die Substantive nach dem Artikel ein: Reiseleiterin Landwirtin Tisch Kamera Mikrowelle Salat Brot Cola Buch Flur Dach Adresse Beruf Kugelschreiber Wasserhahn Geschäft Kartoffel Messer Schinken Kellner Keller Vorhang Herr Auto Foto Küche Mine Fleisch Käse Krankenhaus Pause Schlafzimmer Streit Kind Fotograf Waschbecken Herd Obst Wein Wurst Cafe Diskothek Hobbyraum Vertrag - 43 DER DIE DAS - 44 - II. DER PLURAL DER SUBSTANTIVE In den Plural setzt man den Artikel und das Substantiv. II.1.Der Plural der Artikel II.1.1. Der Plural der bestimmten Artikel Singular DER DIE DAS Plural DIE II.1.2. Der Plural der unbestimmten Artikel Singular EIN EINE EIN Plural -0- II.2.Der Plural der Substantive II.2.1. -0das Fenster der Lehrer das Messer der Schüler die Fenster die Lehrer die Messer die Schüler II.2.2. '' der Vater die Mutter der Bruder der Apfel die Väter die Mütter die Brüder die Äpfel II.2.3. –e der Freund der Tisch das Heft der Hund die Freunde die Tische die Hefte die Hunde - 45 II.2.4. '' –e der Schrank der Ball die Bank die Wurst die Schränke die Bälle die Bänke die Würste II.2.5. –(e)n die Banane die Schwester der Schwede die Frau die Bananen die Schwestern die Schweden die Frauen II.2.6. –er das Kind das Lied das Ei das Bild die Kinder die Lieder die Eier die Bilder II.2.7. '' –er das Buch der Wald das Glas der Mann die Bücher die Wälder die Gläser die Männer II.2.8. –s das Auto der Kuli das Hotel das Baby die Autos die Kulis die Hotels die Babys Ü 1: Setzen Sie die Substantive in den Plural: das Heft der Ball das Bild der Kuli der Apfel der Freund der Schuh die Wurst die Wohnung das Zimmer die Kommode - der Vater – die Banane – das Baby – der Lehrer – der Bruder – die Birne – der Stuhl – das Foto – das Haus – der Raum – der Vogel – - 46 Ü 2: Wie heißen die Artikel und die Pluralformen? ___ Antwort ___ Stadt ___ Lehrer ___ Haus ___ Decke ___ Tafel ___ Regel ___ Karte ___ Frage ___ Wort ___ Schulzimmer ___ Land ___ Freundin - ___ Füller ___ Lampe – ___ Bleistift ___ Fuss – ___ Stuhl ___ Buch – ___ Lehrerin ___ Stunde – ___ Heft ___ Name – ___ Fehler ___ Herr – ___ Tisch ___ Fenster – ___ Satz ___ Tür – ___ Kind ___ Schule – ___ Frau ___ Kontinent – ___ Wand ___ Freund – ___ Schwamm ___ Zimmer – ___ Landkarte ___ Sprache (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 47 - III. DIE DEKLINATION DER SUBSTANTIVE III.1.Die Deklination der Substantive mit dem bestimmten Artikel M F N 1. der Mann 2. des Mannes 3. dem Mann 4. den Mann 1. die Frau 2. der Frau 3. der Frau 4. die Frau 1. das Kind 2. des Kindes 3. dem Kind 4. das Kind Pl 1. 2. 3. 4. die Männer / Frauen / Kinder der Männer / Frauen / Kinder den Männern / Frauen / Kindern die Männer / Frauen / Kinder III.2.Die Deklination der Substantive mit dem unbestimmten Artikel M F N 1. ein Mann 2. eines Mannes 3. einem Mann 4. einen Mann 1. eine Frau 2. einer Frau 3. einer Frau 4. eine Frau 1. ein Kind 2. eines Kindes 3. einem Kind 4. ein Kind Pl 1. 2. 3. 4. Männer / Frauen / Kinder Männer / Frauen / Kinder Männern / Frauen / Kindern Männer / Frauen / Kinder Ü 1: Bilden Sie den Genitiv: die Tür das Buch die Tante der Mann - das Fenster – der Boden – die Mutter – das Bild – ein Schüler eine Mütze - ein Gesicht – ein Schrank – - 48 Ü 2: Bilden Sie den Dativ: das Ei der Bleistift die Sonne der Freund - die Frau – der Stuhl – das Auto – die Bank – eine Schülerin ein Hund - ein Tisch – ein Buch – Ü 3: Bilden Sie den Akkusativ: die Schwester das Mädchen der Fisch das Auto - das Hemd – der Füller – die Biene – der Mann – ein Schrank ein Glas - eine Mütze – eine Landkarte – Ü 4: Deklinieren Sie: eine Blume ein Vater ein Heft der Boden das Rad die Tafel Ü 5: Setzen Sie in den Akkusativ: 1. Wir haben _________________. (ein Hamster, ein Buch, eine Katze, ein Freund, ein Bild, eine Schultasche, ein Haus, ein Hund, ein Lineal, ein Bleistift) 2. Ich kaufe _________________. (die Schuhe, der Füller, das Heft, die Schildkröte, das Auto, der Hund, das Buch, die Taschen, der Schwamm, der Kalender) Ü 6: Setzen Sie in den Dativ: 1. Wir helfen _________________. (der Lehrer, die Mutter, die Mitschülerin, der Schüler, das Kind, die Leute, die Freundin, die Freunde, die Mädchen, die Frau) 2. Du gibst _________________ das Futter. (ein Hund, ein Hamster, Schildkröten, eine Katze, ein Vogel, Vögel, Haustiere, ein Fisch) - 49 - Ü 7: Setzen Sie in den Akkusativ: 1. Ich esse ____________________. (ein Wurstbrot) 2. Wir sehen ____________________. (der Film) 3. Du trinkst ____________________. (kein Wein) 4. Monika kauft ____________________. (ein Stuhl) 5. Die Kinder sehen ____________________. (der Lehrer) 6. Ihr sucht ____________________. (eine Kommode) 7. Peter braucht ___________________. (ein Radio) 8. Ich bringe dir ___________________. (die Kassetten) 9. Du kaufst ____________________. (ein Tisch) 10. Er macht ____________________. (das Mittagessen) Ü 8: Ergänzen Sie mit dem Akkusativ: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Herr Müller erklärt _____ Wort. Die Schüler schließen _____ Hefte und _____ Bücher. Anton wiederholt _____ Frage. Richard versteht _____ Satz nicht. Herr Robertston macht e____ Fehler. Der Lehrer verbessert _____ Fehler und wiederholt _____ Frage. Die Kinder fragen _____ Lehrer. Ich frage e____ Freund. Was zeigt Peter? Er zeigt _____ Tisch (_____ Stuhl, _____ Füller, _____ Lampe, _____ Bleistift, _____ Heft, _____ Schwamm). 10. Was versteht Herr Karlis nicht? Er versteht _____ Satz nicht (_____ Frage, _____ Antwort, _____ Wort, _____ Regel). (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 9: Setzen Sie in den Dativ (bestimmter Artikel): 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Die Frau antwortet _____ Briefträger. Die Bücher gehören _____ Kind. Herr Robertson dankt _____ Lehrer und _____ Lehrerin herzlich. Wem gehören die Sachen hier? Der Bleistift gehört mein___ Sohn, das Heft gehört mein___ Tochter, die Bücher gehören _____ Kind___ (Plural). Herr Braun hilft _____ Freund___. (Plural) Zigaretten und Kaffee schaden _____ Gesundheit. Herr Müller hilft _____ Schüler (_____ Schülerin, _____ Briefträger, _____ Frau). Kuchen schadet _____ Kind___ (Plural) nicht. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 50 Ü 10: Setzen Sie den Dativ Singular in den Dativ Plural: 1. Er hilft dem Kind. 2. Die Leute glauben dem Politiker nicht. 3. Wir danken dem Helfer. 4. Der Bauer droht dem Apfeldieb. 5. Die Wirtin begegnet dem Mieter. 6. Wir gratulieren dem Freund. 7. Der Rauch schadet der Pflanze. 8. Das Streusalz schadet dem Baum. 9. Das Pferd gehorcht dem Reiter. 10. Er widerspricht dem Lehrer. 11. Der Kuchen schmeckt dem Mädchen nicht. 12. Die Polizisten nähern sich leise dem Einbrecher. (Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami) Ü 11: Setzen Sie in den Dativ oder den Akkusativ: 1. Herr Müller erklärt _____ Kindern _____ Fahrplan. 2. Frau Braun gibt _____ Gast _____ Hand. 3. Wir kaufen _____ Kind e___ Buch. 4. Er bietet _____ Freund e___ Zigarette an. 5. Der Briefträger bringt _____ Frau e ___ Telegramm. 6. Walter diktiert _____ Freund _____ Brief. 7. Richard gibt _____ Briefträger _____ Geld. 8. Die Frau bringt _____ Mann _____ Zeitung. 9. Bietet ihr _____ Freunden e___ Flasche Cola an? 10. Ich gebe _____ Kindern _____ Bücher. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 12: Setzen Sie in den richtigen Fall: 1. Ich rufe __________________ an. (die Frau) 2. Marko gibt __________________ Blumen. (die Mutter) 3. Du findest __________________. (ein Buch) 4. Was schenken wir ________________ zum Geburtstag? (die Freundin) 5. Wir kaufen ________________________. (eine Tasche und ein Kuli) 6. Die Kinder lesen ________________________. (die Zeitung und das Buch) 7. Ich helfe ___________________. (die Freunde) 8. Heidi braucht ____________________. (ein Zirkel) 9. Wir nehmen ____________________. (der Kaffee, die Milch) 10. Du schenkst ____________________ Schokolade. (die Eltern) - 51 Ü 13 : Bilden Sie Sätze: 1. gehören, Auto, Gast 2. schaden, Kaffee, Kind 3. öffnen, Herr Müller, Tür, Gast 4. anbieten, Walter, Zigaretten, Freund 5. schreiben, wir, Brief, Freund 6. zeigen, du, Stadt, Gast 7. geben, du, eine Zigarette, Vater 8. zeigen, wir, Rechnung, Freunde 9. bringen, Frau Braun, Geld, Mutter 10. kaufen, sie, ein Heft, Kind (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 52 - DAS ADJEKTIV I. DER WORTSCHATZ Ü 1: Schreiben Sie die Gegenteile zu den folgenden Adjektiven: gut jung bequem schwarz hart hell alt schwarzhaarig dünn schön interessant kurz dunkel nett intelligent langweilig hoch gefährlich modern leicht - klein schön leer laut mild geöffnet schlank langhaarig sympatisch fröhlich gemütlich rund weiß freundlich lustig hübsch sauer lang konservativ scharf - neu – teuer – kalt – süss – nah – tief – groß – dumm – nervös – unfreundlich – sportlich – breit – billig – blond – hässlich – traurig – schmal – stark – langsam – niedrig - - 53 - II. STEIGERUNG DER ADJEKTIVE Die Namen der drei Stufen bei der Steigerung: 1. Der Positiv 2. Der Komparativ 3. Der Superlativ II.1. Die regelmässige Steigerung der Adjektive schön – schöner – am schönsten, der schönste Ausnahme: weit – weiter – am weitesten, der weiteste (um die Aussprache zu ermöglichen) Ü 1: Steigern Sie die folgenden Adjektive: klein, billig, neu, schnell, langsam, teuer, dünn, dick, sauber. II.2. Die Steigerung der Adjektive mit dem Umlaut lang – länger – am längsten, der längste groß – größer – am größten, der größte jung – jünger – am jüngsten, der jüngste Ü 2: Steigern Sie die folgenden Adjektive: stark, kurz, dumm, alt. II.3. Die unregelmässige Steigerung der Adjektive (und Adverbien) gut – besser – am besten, der beste viel – mehr – am meisten, der meiste gern – lieber – am liebsten, der liebste hoch – höher – am höchsten, der höchste nah – näher – am nächsten, der nächste - 54 Ü 3: Ergänzen Sie die Steigerungsformen der Adjektive und Adverbien: Positiv langsam Komparativ Superlative am ältesten, der älteste höher neu am jüngsten, der jüngste näher am liebsten, der liebste gut kalt schöner II.4. Die zwei Superlative Es gibt zwei Superlativformen, z.B.: am schnellsten, der schnellste Die Form am –sten gebraucht man prädikativ, das heißt ohne Substantiv: Dieses Kleid ist am schönsten. Schinken esse ich am liebsten. Peter läuft am schnellsten. Die Form der/die/das –ste gebraucht man attributiv, das heißt vor dem Substantiv: Ich kaufe das schönste Kleid. Marie ist die beste Schülerin. Das ist das neuste Modell. Ü 4: Schreiben Sie die Sätze wie im Modell: Ptuj, Maribor, Ljubljana (groß) Ptuj ist groß, Maribor ist größer als Ptuj, Ljubljana ist am größten. 1. der Triglav, die Zugspitze, der Monte Rosa (hoch) 2. Österreich, die Schweiz, Slowenien (klein) 3. die Dravinja, die Drava, die Sava (lang) 4. Barbara (5 Jahre), Peter (9 Jahre), Susanne (12 Jahre) (jung) (Nemški jezik 3) - 55 Ü 5: Ergänzen Sie mit der zweiten Form des Superlativs wie im Model: Ist diese Bluse am schönsten? – Ja, das ist die schönste Bluse. 1. 2. 3. 4. Ist dieses Fahrrad am teuersten? – Ist dieser Berg am höchsten? – Ist diese Lehrerin am ältesten? – Ist dieses Auto am schnellsten? – (Nemški jezik 3) Ü 6: Ergänzen Sie mit der passenden Form des Superlativs: 1. Jürgen ist (schnell) _______________ Läufer in der Klasse. 2. Jürgen läuft (schnell) ________________. 3. A: Welchen Film möchtest du sehen? B: Den Film im Kino Union. Das ist (interessant) ________________ Film, der gerade läuft. 4. Der Film, der im Kino Union läuft, ist (interessant) ________________. 5. A: Was ist deine (gern) ______________ Speise? B: (gern) _______________ esse ich Vanilleeis mit Früchten. (Nemški jezik 3) II.5. Der Gebrauch des Positivs Den Positiv gebraucht man, um auszudrücken, dass zwei Personen oder Dinge eine Eigenschaft in demselben Grad besitzen. Mit dem Positiv gebrauchen wir immer (eben)so . . . wie: (eben)so + Positiv + wie Erika ist so alt wie ich. Du bist ebenso klug wie dein Bruder. II.6. Der Gebrauch des Komparativs Den Komparativ gebraucht man, um auszudrücken, dass eine Person oder ein Ding eine Eigenschaft in einem höheren Grad besitzt als die/das andere. Mit dem Komparativ gebrauchen wir immer . . . als: Komparativ + als Erika ist älter als ich. Du bist jünger als dein Bruder. - 56 - Ü 7: Bilden Sie Sätze mit dem Positiv, Komparativ in Superlativ: groß/klein alt/jung schwer/leicht schnell/langsam gut/schlecht Anja Manfred 1,60 m 1,60 m 12 13 52 kg 52 kg 100m:14,8 s 100m:14,8 s Mathe:2 Mathe:3 (Nemški jezik 3) Herbert 1,52 m 14 46 kg 100m:13,6 s Mathe:3 Erika 1,68 m 14 58 kg 100m:16,3s Mathe:4 Ü 8: Gebrauchen Sie den Positiv, den Komparativ oder den Superlativ des Adjektivs/Adverbs: 1. Dieser Wagen verbraucht ____________ Benzin als ich dachte. (viel) 2. Die Couch ist genauso _____________ wie wir erwartet haben. (bequem) 3. Das neue Modell hat _____________ Geschwindigkeiten als das alte. (hoch) 4. Welcher Motor ist _____________ von allen? (stark) 5. Der Fiesta fährt fast so _____________ wie der Fiat. (schnell) 6. Ich kaufe dieses Auto nicht, weil es zu _____________ ist. (teuer) 7. Findest du den Tisch zu _____________? (niedrig) 8. Dieses Modell gibt es auch mit einem ____________ Motor. (schwach) (Themen neu 2) Ü 9: Wählen Sie die richtige Form des Adjektivs (Positiv, Komparativ, Superlativ): 1. Meine Freundin ist viel _____________ als ich. (groß) 2. Alle Kleider sind ______________, dieses hier ist aber _____________ . (schön) 3. Holger ist etwa so ______________ wie Peter. (alt) 4. Sie sollen ______________ Hut nehmen. Die anderen sind für Sie zu klein. (groß) 5. Von den Minis hat der Opel Korsa ______________ Kofferraum. (klein) 6. Der Fiat Uno ist ______________ als der Renault Clio. (billig) 7. Der Opel Corsa ist genauso ______________ wie der Ford Fiesta. (schnell) 8. Alle Wagen sind _____________, aber der Opel Corsa ist _____________. (kurz) (delno po Themen 2) Ü 10: Bilden Sie Sätze mit dem Komparativ und Superlativ wie im Modell: Fritz springt . . . als Emil. (hoch / Hans) Fritz springt höher als Emil. Aber Hans springt am höchsten. - 57 1. 2. 3. 4. 5. 6. Stella spricht . . . Deutsch als Michaela. (gut / Angela) Müller arbeitet . . . als Meier. (zuverlässig / Schulze) Wein trinkt er . . . als Bier. (gern / Sekt) Seine Kusinen stehen ihm . . . als seine Tante. (nah / Geschwister) Das Radio war . . . als der Plattenspieler. (teuer / der Fernseher) Ein Skorpionstich ist . . . als ein Wespenstich. (gefährlich / ein Schlangenbiss) 7. Mein Schäferhund ist . . . als euer Dackel. (wild / der Jagdhund des Nachbarn) 8. Sie isst Rindfleisch . . . als Schweinefleisch. (gern / Hammelfleisch) 9. Im Einzelhandelsgeschäft ist die Bedienung . . . als im Warenhaus. (freundlich / im Tante-Emma-Laden) 10. Im Zug reist man . . . als im Bus. (schnell / im Flugzeug) 11. In der Sahara ist es . . . als in Israel. (heiß / am Äquator) 12. In Grönland ist es . . . als in Schweden. (kalt / im Nordosten von Russland) 13. Der Amazonas ist . . . als der Mississippi. (lang / der Nil) 14. In Asien sind Dialekte . . . als in Südamerika. (verbreitet / in Afrika) 15. In Europa ist die Zahl der Deutschsprechenden . . . als die Zahl der Menschen, die Englisch als Muttersprache sprechen. (hoch / die Zahl der Russischsprechenden) (Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami) Ü 11: Bilden Sie Fragen mit dem Superlativ: 1. Wie heißt das (groß) Saugetier der Erde? 2. Wie heißt das (klein) Säugetier der Erde? 3. Wie heißt das Tier mit dem (hoch) Wuchs? 4. Welches Tier kann am (schnell) laufen? 5. Welche Schlange ist am (giftig)? 6. Wie heißt der (groß) Ozean? 7. Wie tief ist die (tief) Stelle des Meeres? 8. Welches ist der (klein) Erdteil? 9. Wo ist es am (kalt)? 10. Wo regnet es am (viel)? 11. In welcher Gegend der Erde ist es am (stürmisch)? 12. Wann ist auf der Nordhalbkugel der (kurz) Tag? 13. Wann ist auf der Nordhalbkugel der (lang) Tag? 14. Wie heißt das (leicht) Gas? 15. Wann sind wir von der Sonne am (weit) entfernt? 16. Wann ist die Sonne der Erde am (nah)? (Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami) - 58 - III. DEKLINATION DER ADJEKTIVE III.1. Der Gebrauch der Adjektive Adjektive können in zwei Weisen gebraucht werden: prädikativ und attributiv. III.1.1. Adjektive prädikativ gebraucht Wenn Adjektive prädikativ gebraucht werden, haben sie immer dieselbe Form. Das Geschlecht und die Zahl der Substantive beinflußt ihre Form nicht: M Der Wagen ist schön. F Die Bluse ist schön. N Das Buch ist schön. Pl Die Kleider sind schön. III.1.2. Adjektive attributiv gebraucht Wenn Adjektive attributiv gebraucht werden, richtet sich ihre Form nach dem Geschlecht und der Zahl des Substantivs. Mit dem bestimmten und unbestimmten Artikel lautet sie wie folgt: M der schöne Wagen M ein schöner Wagen F die schöne Bluse F eine schöne Bluse N das schöne Buch N ein schönes Buch Pl die schönen Kleider Pl schöne Kleider Die attributiv gebrauchten Adjektive werden auch dekliniert. - 59 - III.2. Die Deklination der Adjektive III.2.1. Bestimmter Artikel + Adjektiv + Substantiv M F 1. der rote Rock 2. des roten Rockes 3. dem roten Rock 4. den roten Rock 1. die blaue Bluse 2. der blauen Bluse 3. der blauen Bluse 4. die blaue Bluse N Pl 1. das grüne Hemd 2. des grünen Hemdes 3. dem grünen Hemd 4. das grüne Hemd 1. die roten Röcke 2. der roten Röcke 3. den roten Röcken 4. die roten Röcke III.2.2. Unbestimmter Artikel + Adjektiv + Substantiv M F 1. ein roter Rock 2. eines roten Rockes 3. einem roten Rock 4. einen roten Rock 1. eine blaue Bluse 2. einer blauen Bluse 3. einer blauen Bluse 4. eine blaue Bluse N Pl 1. ein grünes Hemd 2. eines grünen Hemdes 3. einem grünen Hemd 4. ein grünes Hemd 1. rote Röcke 2. roter Röcke 3. roten Röcken 4. rote Röcke Ü 1: Bilden Sie Fragen aus der Tabelle: das Wem gehört die der rot eckig neu blau alt (Nemški jezik 3) Anorak? Heft? Tisch? Bluse? Haus? Schal? Hemd? Auto? - 60 Ü 2: Ergänzen Sie die Endungen: -r -e Anorak Hemd Tisch Lampe Haus Auto Blume Film (Nemški jezik 3) Ü 3: Ergänzen Sie mit den richtigen Formen der Adjektive kariert / gestreift / violett: 1. A: Schau her! Eine ______________ Hose. B: _____________ Hosen sind doch ganz normal. A: Ich finde sie komisch. 2. A: Schau her. Ein _____________ Mantel! B: _____________ Mäntel sind doch ganz normal. A: Ich finde sie unmöglich. 3. A: Und das hier! Ein _____________ Hemd! B: _____________ Hemden sind aber wirklich schrecklich! A: Wenn du so meinst? Mir gefallen sie gut. (Nemški jezik 3) Ü 4: Ergänzen Sie mit den Endungen: 1. Wie gefällt dir der rund___ Tisch? Das ist doch ein eckig___ Tisch. 2. Wie findest du die weiß___ Bluse? Das ist doch eine rot___ Bluse! 3. Wem gehört das dick___ Buch da? Das ist ja nur ein dick___ Heft. (Nemški jezik 3) Ü 5: Bilden Sie Sätze: 1. 2. 3. 4. 5. klein / Tisch / ist ganz neu. kariert / Heft / gehört mir nicht. neu / Bluse / ist schön. blau / Rock / ist ganz neu. grün / Motorrad / gehört mir. - 61 6. 7. 8. 9. groß / Tasche / gefällt mir nicht. alt / Bus / fährt langsam. grün / Kleid / ist ganz neu. blau / Lampe / gehört mir. Ü 6: Ergänzen Sie die Endungen nach dem bestimmten / unbestimmten Artikel: 1. das neue Haus 2. 3. die guten Autos 4. 5. 6. der große Mann 7. die spitze Schere 8. 9. der neue Anorak 10. 11. die langen Hosen 12. 13. das schwarze Hemd 14. 15. 16. der lange Rock 17. 18. die frischen Birnen 19. 20. die alten Bücher 21. der lange Rock 22. 23. die gute Freundin 24. 25. 26. das schöne Haus - eine schöne Frau - ein altes Buch - ein langer Bleistift - kleine Kinder - ein billiges Kleid - eine blaue Bluse - kurze Kleider - ein schneller Zug - eine gute Banane - eine rote Blume - neue Autos - ein spitzer Bleistift - ein kleines Heft Ü 7: Ergänzen Sie mit den Endungen: Singular Nominativ Akkusativ Dativ Nach definitem Artikel Nach indefinitem Artikel der klein___ Mann die klein___ Frau das klein___ Kind den klein___ Mann die klein___ Frau das klein___ Kind dem klein___ Mann der klein___ Frau dem klein___ Kind ein klein___ Mann eine klein___ Frau ein klein___ Kind einen klein___ Mann eine klein___ Frau ein klein___ Kind einem klein___ Mann einer klein___ Frau einem klein___ Kind Plural Nominativ Akkusativ Dativ die klein___ Leute klein___ Leute die klein___ Leute klein___ Leute den klein___ Leuten klein___ Leuten (Themen Neu 2) Ü 8: Ergänzen Sie die Endungen: 1. 2. 3. 4. 5. 6. Geben Sie mir den rot___ und den blau___ Bleistift. Mit einem alt___ Wagen will ich nicht fahren. Im Garten dises klein___ Hauses gibt es viele Blumen. Er ist mit seinem neu___ Wagen nach Hamburg gefahren. Bin ich hier auf der richtig___ Strasse zu dem neu___ Hotel? Ich fahre am 5.9. (fünft___ neunt___) nach Berlin. - Am wievielt___? – Am 5.9. 7. Frau Breuer hat einen schön___ neu___ Hut. 8. Die Autos parken in Deutschland meist auf der recht___ Strassenseite. 9. Wir leben im einundzwanzigst___ Jahrhundert. 10. Gestern bin ich mit meinen beid___ Freunden durch unseren schön___ Park gegangen. 11. Hier ist ein gut___ Füller; ich brauche einen gut___ Füller. 12. Das klein___ Haus gehört einer freundlich___ Frau. 13. Ich habe eine leer___ Wohnung gemietet. 14. Mein Freund fand ein möbliert___ Zimmer im erst___ Stock eines neu___ Hauses. 15. Der Briefträger hat ein wichtig___ Telegramm gebracht. 16. Das neu___ Theater ist heute geschlossen. 17. Siehst du dort das hoh___ Haus? – Nein, ich sehe kein hoh___ Haus. 18. Der Mai ist der fünft___ Monat, der September ist der neunt___ Monat im Jahr. 19. Gibt es in ihrer Stadt auch ein schön___ Theater? 20. Wann haben Sie Geburtstag? (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 9: Ergänzen Sie die Endungen: Ein reich___ Kaufmann machte einmal eine lang___ Reise. Er stieg in einer klein___ Stadt aus, denn er wolllte dort seinen alt___ Freund treffen. In einem gut___ Hotel mietete er ein schön___ Zimmer und ging dann in die Wohnung des Freundes. Die beid___ Freunde sassen in dem gemütlich___ Zimmer lange zusammen und erzählten sich. In der Nacht ging der reich___ Kaufmann in sein Hotel zurück. In den dunkl___ Strassen der klein___ Stadt konnte er den weit___ Weg nur schwer finden. Plötzlich hörte er die schnell___ Schritte eines Menschen. Ein alt___ Mann kam ihm auf der recht___ Strassenseite entgegen und stieß mit ihm zusammen. Der alt___ Mann sagte eine höflich___ Entschuldigung und ging schnell weiter. - 63 Der erschrocken___ Kaufmann blieb stehen. Er griff in seine recht___ Rocktasche, denn er wollte auf die Uhr sehen und die genau___ Zeit wissen. Aber er griff in eine leer___ Tasche. "Dieser alt___ Mann hat meine neu___ Uhr gestohlen", dachte der Kaufmann und lief schnell dem verdächtig___ Mann nach. Er fasste ihn an seinem alt___ Mantel und rief:"Die Uhr her!" Der Mann erschrak über die zornig___ Stimme des Kaufmanns. Er nahm aus seiner recht___ Westentasche eine klein___ Uhr und gab sie dem zornig___ Kaufmann. Nach einer halb___ Stunde kam der Kaufmann endlich in sinem klein___ Hotelzimmer an. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 10: Ergänzen Sie die Endungen: 1. Das Kaufhaus Müller bietet Ihnen an: einen blau___, einen braun___ und einen schwarz___ Wintermantel. – Der blau___ Mantel gefällt mir. Ich will aber einen ganz gefüttert___ Mantel. 2. Haben Sie auch einen hellgrau___ Regenmantel? Ist das ein gefüttert___ Mantel? 3. Wir haben hier einen sehr preiswert___ Herrenanzug. – Ist das auch eine gut___ Qualität? 4. Kommen Sie zu uns und kaufen Sie sich dieses elegant___ Kostüm! 5. Gefällt Ihnen diese weinrot___ Sportjacke? – Das ist wirklich eine elegat___ Jacke. 6. Sehen Sie unsere billig___ Preise, zum Beispiel für diese schön___ Damenund Kinderwäsche! 7. Mein Vater hat heute einen blau___ Mantel, einen grau___ Anzug und seine schwarz___ Schuhe an. 8. Tragen Sie immer einen blau___ Hut? – Ich trage meist einen schwarz___. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 11: Setzen Sie die Adjektive in den richtigen Fall: 1. Sie hat __________________________. (ein kleiner Mund) 2. Mit ___________________________ kannst du nicht so leise sprechen. (der alte Mann) 3. ___________________________ ist in der Stadt sehr praktisch. (ein kleines Auto) 4. Die Tasche gehört _________________________. (die junge Frau) 5. Warum hast du _________________________ gekauft? (eine schwarze Bluse) 6. Ich möchte _________________________ finden. (ein billiger Wagen) 7. Er spricht immer von ________________________. (die teuersten Autos) - 64 Ü 12: Gebrauchen Sie den richtigen Fall des Adjektivs mit dem Artikel: 1. 2. 3. 4. 5. 6. Was soll ich anziehen? ___ _________ __________ Rock. (kurz, rot) Siehst du den Mann mit ___ _________ ___________ Tasche? (alt, braun) Diese Bluse passt zu ___ _________ ___________ Rock. (lang, schwarz) Die Qualität ___ __________ Produkts ist sehr gut. (neu) Ich möchte ___ __________ Sommerkleid kaufen. (bunt) Du musst dir ___ ___________ Mantel kaufen, ___ __________ ist schon kaputt .(neu, alt) Ü 13: Ergänzen Sie die Endungen. Finden Sie die passende Erklärung in der rechten Spalte: 1. ein salomonisch___ Urteil a) ein bestimmt___ Geschehen überall weitererzählen 2. in den saur___ Apfel beißen b) jdm. einen freundlich___ Empfang bereiten 3. jdn. mit offen___ Armen empfangen c) die wichtigst___ Person in einer Gruppe sein 4. mit einem blau___ Auge davond) unrechtmässig___, betrügerisch___ kommen Handel treiben 5. jdm. golden___ Berge versprechen e) jdm. groß___ Versprechungen machen, aber das gegeben___ Wort nicht halten 6. wie ein Blitz aus heiter___ Himmel f) jdm. großzügig___ Hilfe anbieten 7. jdm. golden___ Brücken bauen g) eine klug___ Entscheidung 8. etwas geht nicht mit recht___ h) sich keine unnötig___ Sorgen machen Dingen zu 9. dunkl___ Geschäfte machen i) nur leicht___ Schaden erleiden, obwohl beinahe etwas Schlimm___ passiert wäre 10. jdn. wie ein roh___ Ei behandeln j) ein ganz unerwart___ Ereignis 11. die erst___ Geige spielen k) zu einer unangenehm___ Handlung gezwungen sein 12. jdm. mit gleich___ Münze heim- l) im Leben keinen recht___ Erfolg haben zahlen 13. etwas an die groß___ Glocke m) Gleich__ mit Gleich___ vergelten hängen oder: jdm. etwas mit der gleich___ Härte zurückgeben 14. sich keine grau___ Haare n) ein unerklärlich___ Geschehen / eine wachsen lassen ungesetzlich___ Handlung 15. auf keinen grün___ Zweig o) mit jdm. mit groß___ Vorsicht kommen umgehen (Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami) - 65 - DAS PRONOMEN I. DAS PERSONALPRONOMEN Die Personalpronomina sind: E M 1. ich 2. du 3. er, sie, es 1. wir 2. ihr 3. sie, Sie Die Personalpronomina werden dekliniert. I.1. Die Deklination der Personalpronomina Nominativ ich du er sie es wir ihr sie Sie Genitiv ---------- Dativ mir dir ihm ihr ihm uns euch ihnen Ihnen Akkusativ mich dich ihn sie es uns euch sie Sie Den Genitiv gebraucht man kaum, deswegen werden nur der Dativ und der Akkusativ angeführt. Ü 1: Ersetzen Sie mit dem Personalpronomen: 1. Mein Freund ist Student. _____ ist Student. 2. Monika und Fred sind verheiratet. _____ sind verheiratet. 3. Du und Marco fahrt mit dem Auto. _____ fahrt mit dem Auto. 4. Meine Eltern und ich wohnen im Haus._____ wohnen im Haus. 5. Die Kinder spielen Fussball. _____ spielen Fussball. 6. Frau Braun ist Kellnerin. _____ ist Kellnerin. 7. Das Buch liegt auf dem Tisch. _____ liegt auf dem Tisch. 8. Der Schrank ist teuer. _____ ist teuer. 9. Die Kommode ist schon alt. _____ ist schon alt. - 66 Ü 2: Ergänzen Sie mit dem Dativ – Wem gehört was? 1. Anita / Kassette Die Kassette gehört ihr. 2. wir / Blumen 3. du / Lineal 4. Herr Klinger / Haus 5. ihr / Briefmarken 6. ich / Pullover 7. Dirk und Hans / Fussball 8. Sie /Hund Ü 3: Ergänzen Sie die Dialoge mit dem Dativ: A: Wie geht es __dir__, Peter? B: Danke, es geht ____ gut. A: Wie geht es ____, Dieter und Renate? B: Danke, es geht ____ gut. A: Wie geht es deinem Vater? B: Danke, es geht ____ nicht schlecht. A: Wie geht es deiner Schwester? B: Danke, es geht ____ schon besser. A: Wie geht es deinen Eltern? B: Danke, es geht ____ gut. Ü 4: Ergänzen Sie mit dem Dativ: 1. Was schenkst du deiner Mutti zum Geburtstag? Ich schenke _____ Blumen. 2. Wann hilfst du deinem Vater bei der Arbeit im Garten? Ich helfe _____ am Nachmittag. 3. Gefällt dir die Bluse? Ja, sie gefällt _____. 4. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Möchtest du _____ helfen? Natürlich helfe ich _____. 5. Passt Karl die Hose? Nein, sie passt _____ nicht. 6. Hier ist Brigittes Kassette. Soll ich sie _____ bringen? 7. Hilfst du deinen Eltern zu Hause? Ja, ich helfe _____ sogar oft. 8. Gehört euch der Garten hier? Ja, der gehört _____. - 67 Ü 5: Ergänzen Sie mit dem Akkusativ – Wen siehst du? Siehst du Rolf? Ja, ich sehe mich? deine Schwester? Herrn Winkler? Claudia und mich? das Auto vor dem Haus? den Zirkel unter der Bank die Schere auf dem Tisch? die Socken neben dem Bett? _ihn_. ____. ____. ____. ____. ____. ____. ____. ____. Ü 6: Ergänzen Sie mit ihm / ihn: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Schreibst du _____ einen Brief? Warum hilfst du _____ nicht? Die Hose passt _____ gut. Wir besuchen _____ morgen. Die Eltern kaufen _____ ein neues Fahrrad. Siehst du _____ vielleicht? Gehört _____ das Buch? Ü 7: Ersetzen Sie mit dem Personalpronomen: 1. Bringst du dein Buch mit? Bringen Sie Ihre Schwester mit? Bringen Sie Ihren Füller mit? Bringen Sie Ihre Zigaretten mit? 2. Lesen Sie die Zeitung? Lesen Sie das Buch? Lesen Sie den Brief? Lesen Sie die Bücher? 3. Geht es Ihrer Mutter gut? Geht es Ihrem Vater gut? Geht es Ihrem Kind gut? Geht es Ihren Geschwistern gut? Geht es Ihren Eltern gut? Geht es dir und Robert gut? 4. Hilft er seinem Freund? Hilft er seinen Freunden? Hilft er seiner Frau? Hilft er seinen Eltern? Hilft er seiner Familie? (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 8: Ergänzen Sie die Sätze mit den Personalpronomina: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Mein Vater kommt zu ____ (ich). Ich fahre zu ____ (er). Meine Schwester besucht ____ (ihr) abends. Der Lehrer fragt ____ (du) und nicht ____ (ich). Wir fahren mit ____ (ihr) zu ____ (sie, Plural). Wohnt Herr Breuer bei ____ (Sie)? Nein, er wohnt ____ (ich) gegenüber. Du hast keine Zeit für ____ (ich); ich gehe ohne ____ (du) spazieren. Sie hat ein Buch von ____ (ihr). - 68 9. Ich arbeite oft mit ____ (er). 10. Ich bin um 7 Uhr bei ____ (sie, Plural); ich komme mit ____ (sie, Sing.), aber ohne ____ (er). 11. Sie schreiben ____ (Sie) heute. Bitte, anworten Sie ____ (sie) bald! 12. Kommst du morgen mit ____ (sie, Plural) zu ____ (wir)? 13. Was kann ich ____ (sie, Sing.) mitbringen? 14. Sie haben zwei Kinder. Was bringe ich ____ (sie, Plural) mit? (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 69 - II. DAS POSSESSIVPRONOMEN Die Possessivpronomina sind: E M 1. mein 2. dein 3. sein, ihr, sein 1. unser 2. euer 3. ihr, Ihr M mein Vater F meine Mutter N mein Kind Pl meine Eltern Das Possessivpronomen hat die –e Endung vor dem weiblichen Substantiv oder vor dem Substantiv im Plural Die Possessivpronomina werden dekliniert. II.1. Die Deklination der Possessivpronomina M F 1. mein Vater 2. meines Vaters 3. meinem Vater 4. meinen Vater 1. meine Mutter 2. meiner Mutter 3. meiner Mutter 4. meine Mutter N Pl 1. mein Kind 2. meines Kindes 3. meinem Kind 4. mein Kind 1. meine Bücher 2. meiner Bücher 3. meinen Büchern 4. meine Bücher Ü 1: Ergänzen Sie mit der richtigen Form des Possessivpronomens: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. du und _________ Eltern er und _________ Schwester sie und _________ Bruder ihr und _________ Katze wir und _________ Haus Sie und _________ Hund ich und _________ Familie (Nemški jezik 3) - 70 Ü 2: Drücken Sie mit dem Possessivpronomen aus: 1. wir / Garten 2. ihr / Taschen 3. ich / Schere 4. Susanne / Katze 5. du / Zahnbürste 6. Horst und Paul / Kulis 7. Andreas / Lineal 8. wir / Eltern 9. Sie / Auto Das ist unser Garten. (Nemški jezik 3) Ü 3: Beantworten Sie die Fragen: Peters Hund? deine Gabel? euer Haus? Heidis Katze? Ist das Brunos und Peters Bank? mein Radiergummi? Frau Müllers Fahrrad? Ihr Auto? Muttis Teller? Ja, das ist sein Hund. (Nemški jezik 3) Ü 4: Ergänzen Sie mit dem Possessivpronomen: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Richard hat einen Gast. Das ist _________ Gast. Erika hat einen Gast. Das ist _________ Gast. Richard und Erika haben einen Gast. Das ist _________ Gast. Guten Tag, Walter! Wie geht es ________ Frau und ________ Kindern? Guten Tag, Herr Braun! Wie geht es ________ Frau und ________ Kindern? Wo ist mein Buch, Herr Robertson? - ________ Buch? Hier liegt es. Herr Bauer nimmt _________ Koffer und geht. Er hilft _________ Frau. Er nimmt auch _________ Koffer. Ü 5: Ergänzen Sie mit den Possessivpronomina sein- / ihr- : 1. Finden Sie es gut, dass der Mensch den größten Teil ______ Freizeit vor dem Fernseher verbringt? 2. Die Dame gab die Hälfte ______ Geldes für Kleider aus. 3. Die Kinder haben wieder einmal nur die Hälfte _______ Hausaufgaben gemacht. 4. Zehn Prozent _______ Gehalts braucht er für Wein und Tabak. - 71 5. Einen Teil _______ Ferien verbrachten sie in Südamerika. 6. Gestern kam der Freund ________ Schwester. 7. Das ist das Haus _________ Vaters. 8. Er hat das Auto _________ Freundes. 9. Hier ist das Zimmer _________ Kinder. 10. Da drüben liegt der Garten ________ Eltern. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 6: Ergänzen Sie mit den Possessivpronomina im Dativ: 1. Das ist Herr Müller mit ________ Familie / ________ Frau / ________ Sohn / ________ Töchtern / ________ Kind / _________ Nichte. 2. Das ist Frau Schulze mit ________ Freundinnen / ________ Schwester, _________ Tochter / ________ Söhnen / ________ Mann / ________ Enkelkindern. 3. Das sind Thomas und Irene mit ________ Spielsachen / ________ Eltern, _________ Lehrer / ________ Fussball / _________ Freunden / ________ Mutter. (Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami) Ü 7: Ergänzen Sie mit den Possessivpronomina mit den richtigen Endungen: 1. Wir sind in ein anderes Hotel gezogen. ________ altes Hotel war zu laut. 2. ________ Eltern haben ________ Schlafzimmer gegenüber von _________ Zimmer. 3. ________ Schlafzimmer ist aber kleiner. 4. ________ Bruder Alex hat ________ Bett an der Tür, _________ Bett steht am Fenster. 5. Die Mutter fragt:"Habt ihr ________ Sachen schon ausgepackt?" 6. "________ Seife und _________ Waschlappen legt bitte ins Bad!" 7. " ________ Anzüge hängt ihr in den Schrank, ________ Hemden legt ihr hierhin und ________ Schuhe stellt ihr unters Bett." 8. Alex ruft plötzlich: " Wo ist ________ Mantel? Hast du ________ Mantel gesehen?" 9. "Alex", sage ich, "da kommt Vater mit ________ Mantel und ________ Schuhen." 10. " Ihr habt die Hälfte ________ Sachen im Auto gelassen!" sagt Vater. 11. Mutter sucht ________ Geldtasche. " ________ Geldtasche ist weg! Und ________ Handtasche!" ruft sie aufgeregt. 12. "Hier ist ________ Geldtasche und auch ________ Handtasche", sagt der Vater. 13. " Wenn sich ________ Aufregung gelegt hat," meint Vater, " dann gehen wir jetzt essen. ________ Freunde warten schon auf uns." (Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami) - 72 - DIE PRÄPOSITION I. Die Präpositionen mit dem Dativ AUS Robert geht aus dem Haus. VON Er kommt vom Arzt. ZU Ich gehe zur Universität. BEI Das Kaufhaus ist bei der Post. GEGENÜBER Meine Wohnung ist der Post gegenüber. MIT ____ Du gehst mit der Freundin spazieren. SEIT Ich wohne seit einer Woche hier. NACH Was machst du nach dem Essen? Ü 1: Ergänzen Sie: 1. Robert geht um 8 Uhr aus d___ Haus. 2. Er wohnt mit sein___ Freund Hans zusammen. 3. Ich gehe heute zu mein___ Schwester. 4. Kommt der Brief von dein___ Großmutter? 5. Ich bin schon seit ein___ Woche hier. 6. Sie geht mit ihr___ Tante spazieren. 7. Nach d___ Essen besuchen wir Frau Meier. 8. Meine Wohnung liegt d___ Bahnhof gegenüber. 9. Ich zahle mit ein___ Geldschein. 10. Seit ein___ Monat hat mein Freund ein Auto. 11. Ich fahre zu mein___ Onkel. 12. Wohnen Sie bei Ihr___ Eltern? 13. Bier trinken wir aus ein___ Glas, Kaffee aus ein___ Tasse. 14. Die Studenten kommen von d___ Universität und gehen zu d___ Bahnhof. 15. Nach d___ Vorlesung gehen wir zu d___ Essen. 16. Die Post ist d___ Bahnhof gegenüber. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 73 II. Die Präpositionen mit dem Akkusativ DURCH Hans geht durch den Park. GEGEN Das Auto fährt gegen das Haus. UM Wir sitzen um den Tisch. ENTLANG Sie fahren die Strasse entlang. FÜR Hier ist ein Brief für den Lehrer. OHNE Robert geht ohne seine Freundin spazieren. Ü 2: Ergänzen Sie: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Heute gehe ich ohne mein___ Freund spazieren. Wir farhen schnell durch d___ Stadt. Robert geht um d___ Haus. Herr Braun arbeitet für ein___ Firma. Der Briefträger bringt Geld für mein___ Vater. Gehen Sie links um d___ Ecke! Wir gehen durch d___ Ludwigstrasse nach Haus. Robert fährt mit seinem Fahrrad gegen ein___ Auto. Herr Ober, bringen Sie ein Glas Bier für mein___ Freund! (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) III. Die Präpositionen mit dem Genitiv STATT ANSTATT Mein Vater hat statt (anstatt) des Geldes nur einen Brief geschickt. TROTZ Peter arbeitet trotz des Feiertags. WÄHREND Während meines Urlaubs mache ich eine Reise. WEGEN Wegen des Examens kann sie heute nicht ins Kino gehen. Ü 3: Ergänzen Sie: 1. 2. 3. 4. Wir müssen während d___ Konzertes still sein. Statt d___ Hauses kaufte er sich eine Wohnung. Sie sollen nicht während d___ Essens rauchen. Wegen d___ Fehlers wurde die Bearbeitung unterbrochen. - 74 5. Trotz d___ Grippe kam er zur Schule. 6. Ich habe statt d___ Dativs den Genitiv gebraucht. 7. Wegen d___ schlechten Wetters können wir nicht in den Park gehen. 8. Trotz d___ Regens gehen wir spazieren. 9. Ich habe dir statt d___ Buches ein Heft mitgebracht. 10. Trotz d___ Feuer war das Zimmer kalt. III. Die Wechselpräpositionen WO? WOHIN? Das Auto steht vor dem Haus. VOR Wir stellen das Auto vor das Haus. Das Bild hängt neben der Tür. NEBEN Ich hänge das Bild neben die Tür. Das Fenster ist über der Bank. ÜBER Das Kind springt über die Bank. Die Katze liegt unter dem Tisch. UNTER Die Katze läuft unter den Tisch. Wir sitzen im Wohnzimmer. IN Gehen wir ins Wohnzimmer! Das Buch steht auf dem Regal. AUF Du stellst das Buch auf das Regal. Das Bild hängt an der Wand. AN Hängt das Bild an die Wand! Der Baum steht hinter dem Haus. HINTER Wir fahren hinter das Haus. Der Schrank ist zwischen der Tür und dem Tisch. ZWISCHEN Wir stellen den Schrank zwischen die Tür und den Tisch! Ü 4: Antworten Sie auf die Frangen: Beispiel: Wohin steckt Herr Breuer die Zeitung? (Tasche) – Er steckt sie in die Tasche. oder: Wo ist die Zeitung? (Tasche) – Sie steckt in der Tasche. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Wo hängt das Bild? (Wand) Wo sitzen die Großeltern? (Tisch) Wohin hängen Sie Ihren Mantel? (Haken) Wohin stellt Robert seine Tasche? (Fussboden) Wohin setzt der Vater das Kind? (Couch) Wo liegt das Besteck? (Tisch) Wohin hängen wir die Lampe? (Decke) Wo hängt die Lampe? (Tisch) Wohin legen Sie das Fleisch? (Teller) - 75 10. Wo ist der Kaffee? (Tasse) 11. Wo ist der Balkon? (Haustür) 12. Wo sitzt Hans? (sein Freund und seine Schwester) (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 5 : Gebrauchen Sie den Dativ oder den Akkusativ: 1. Ich gehe in d___ Geschäft. 2. Es liegt zwischen d___ Post und mein___ Haus. 3. Mein Fahrrad steht hinter d___ Haus. 4. Die Hausnummer ist neben d___ Haustür. 5. Mein Bleistift ist unter Ihr___ Stuhl. 6. Kommen Sie zu mir auf d___ Terrasse. 7. Der Schlüssel ist in mein___ Tasche. 8. Bitte, steigen Sie in d___ Auto ein! 9. Das bild über d___ Couch gehört meinem Vater. 10. Herr Müller schreibt ein Wort auf d___ Tafel. 11. Die Kinder sind in d___ Garten hinter d___ Haus. 12. Das Gasthaus ist zwischen d___ Post und d___ Universität. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 6: Bilden Sie Sätze: 1. 2. 3. 4. 5. liegen, seine Wohnung, über, meine Wohnung hängen, der Mantel, an, der Haken hängen, ich , der Mantel, an, der Haken legen, Robert, die Zeitung, auf, der Tisch sein, die Teller und die Tassen, in, die Küche. bringen, ich sie, in, das Zimmer 6. stecken, der Schlüssel, in, meine Tasche 7. stecken, der Vater, der Schlüssel, in, seine Tasche 8. bringen, das Kind, die Kartoffeln, in, der Keller 9. frühstücken, wir, auf, die Terrasse 10. erwarten, ich, Sie, nicht, vor, dieser Freitag 11. gehen, wir, immer, an, der Vormittag, in, die Universität 12. sein, Weihnachten, in, der Winter; sein, Ostern, in, der Frühling (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 7: Ergänzen Sie mit den Artikeln: 1. Herr Steiner geht heute ohne ___________________ spazieren. (sein Hund? 2. Bist du mit __________________ zufrieden. (deine Noten) 3. Bitte stell die Vase auf _________________ ! (das Regal) 4. Ich kann das statt _________________ erledigen. (meine Freundin) - 76 5. Die Familienmitglieder sitzen um _________________. (der Tisch) 6. Steht das in ________________ ? (dein Buch) 7. Das Rathaus steht _________________ gegenüber. (die Post) 8. Du findest mein Heft zwischen __________________(die Bücher) 9. Trotz __________________ ging er spazieren. (das Gewitter) 10. Deine Schuhe stehen vor _________________. (die Tür) (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 8: Ergänzen Sie mit den Präpositionen in, nach, bis, über, von 1. Der Zug fährt ____ Köln ____ Frankfurt. 2. Der Eilzug fährt nur ____ Mainz. 3. Jetzt sind wir ____ Koblenz. 4. Um wieviel Uhr sind wir ____ Frankfurt? 5. Ich fahre heute ____ Stuttgart. 6. Wie lange hat der D-Zug ____ Mainz Aufenthalt? 7. Der D-Zug kommt um 3.32 Uhr ____ Frankfurt an. 8. Fährt der Zug ____ München hier ab? 9. Was kostet eine Fahrkarte ____ Hamburg? 10. Frau Meier kommt ____ Berlin und fährt ____ München. 11. Der Zug München-Frankfurt fährt ____ Nürnberg und Würzburg. 12. Der Zug hält nicht ____ Mainz, sondern nur ____ Bonn und ____ Koblenz. (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) Ü 9: Beschreiben Sie das Bild: 1. Wo steht der Sessel? (vor d___ Heizung; neben d___ Tisch; auf d___ Fussboden) 2. Wo steht die Lampe? (hinter d___ Tisch; zwischen d___ Tisch und d___ Fenster) 3. Wo ist die Heizung? (hinter d___ Sessel: unter d___ Fenster) 4. Wo steht der Tisch? (neben d___ Sessel; vor d___ Lampe) 5. Wo liegt das Buch? (auf d___ Tisch; unter d___ Lampe) 6. Wo hängt das Bild? (an d___ Wand; neben d___ Fenster) 7. Wo sind die Blumen? (in d___ Vase) 8. Wo steht d___ Vase? (auf d___ Tisch) 9. Wo sind die Vorhänge? (an d___ Fenster) 10. Wo ist das Fenster? (hinter d___ Sessel; über d___ Heizung; neben d___ Bild) 11. Wo ist der Teppich? (auf d___ Boden; unter d___ Tisch; unter d___ Sessel) (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer) - 77 Ü 10: Achten Sie auf die Deklination der Substantive und die Präpositionen; setzen Sie die Substantive in den richtigen Fall: 1. Der Tourist sieht (der Bauer, Pl.) auf (das Feld, Pl.) 2. Das ist das Haus (mein Vater). 3. Wir lernen (der Mensch, Pl.) auf dem Land kennen. 4. Sind die Filme in (das Kino, Pl.) gut? 5. In (das Büro) arbeiten viele Frauen. 6. Das Haus (der Doktor) ist neu. 7. Die Landschaft mit (der See, Pl.) ist sehr schön. 8. Manchmal fahre ich mit (das Auto) (der Onkel). 9. Ich begrüße (der Freund, Pl.) (mein Kind, Pl.). 10. Ich gehe in (das Geschäft). 11. Der Schlüssel ist in (meine Tasche). 12. Die Kinder sind in (der Garten) hinter (das Haus). 13. Herr Breuer steckt (die Zeitung) in (die Tasche). 14. Der Briefträger bringt (das Geld) für (mein Vater). 15. Die Studenten kommen von (die Universität) und gehen zu (der Bahnhof). 16. Herr Müller erklärt (das Kind, Pl.) (der Fahrplan). 17. Bietet ihr (der Freund, Pl.) keine Zigaretten an? 18. Ich gebe (das Kind, Pl.) (mein Buch, Pl.).