kj - Šolski center Šentjur

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ŠOLSKI CENTER ŠENTJUR
VIŠJA STROKOVNA ŠOLA
KMETIJSTVO
ŽIVILSTVO
OSNOVE NEMŠKE SLOVNICE
Z VAJAMI
ZA PREDMET
STROKOVNA TERMINOLOGIJA
V TUJEM JEZIKU
- NEMŠČINA
MIROSLAVA VIZJAK, PROF.
-1-
DAS VERB
I. ÜBERSICHT DER DEUTSCHEN ZEITFORMEN
Die Gegenwart
Das Präsens
1. ich spiele
2. du spielst
3. er spielt
1. wir spielen
2. ihr spielt
3. sie spielen
Die Zukunft
Das Futur I
1. ich werde spielen
2. du wirst spielen
3. er wird spielen
1. wir werden spielen
2. ihr werdet spielen
3. sie werden spielen
Die Vergangenheit
Das Präteritum
1. ich spielte
2. du spieltest
3. er spielte
1. ich ging
2. du gingst
3. er ging
1. wir spielten
2. ihr spieltet
3. sie spielten
1. wir gingen
2. ihr gingt
3. sie gingen
-2Das Perfekt
1. ich habe gespielt
2. du hast gespielt
3. er hat gespielt
1. ich bin gegangen
2. du bist gegangen
3. er ist gegangen
1. wir haben gespielt
2. ihr habt gespielt
3. sie haben gespielt
1. wir sind gegangen
2. ihr seid gegangen
3. sie sind gegangen
Die Vorvergangenheit
Das Plusquamperfekt
1. ich hatte gespielt
2. du hattest gespielt
3. er hatte gespielt
1. ich war gegangen
2. du warst gegangen
3. er war gegangen
1. wir hatten gespielt
2. ihr hattet gespielt
3. sie hatten gespielt
1. wir waren gegangen
2. ihr wart gegangen
3. sie waren gegangen
-3-
II. DAS PRÄSENS
II.1. KONJUGATION DER VERBEN IM PRÄSENS
II.1.1. Schwache Verben
1. ich koche
2. du kochst
3. er kocht
1. wir kochen
2. ihr kocht
3. sie kochen
Ü 1: Setzen Sie die richtigen Formen des Verbs ein:
1. Mutter ____________ Kleider. (kaufen)
2. Du ____________ Musik. (hören)
3. Ich ____________ das Mittagessen. (kochen)
4. Die Kinder _____________ draußen. (spielen)
5. Was _____________ du so lange? (machen)
6. Worauf _____________ Sie, Herr Meier? (warten)
7. Wie _____________ das Mädchen? (heißen)
8. Herr Vogt _____________ ein einem Büro. (arbeiten)
9. Warum _____________ du nicht? (antworten)
10. Ihr ______________ Gitarre spielen. (üben)
II.1.2. Verben mit dem Umlaut
1. ich schlafe
2. du schläfst
3. er schläft
Der Umlaut kommt nur in der 2. und 3.
Person Singular vor.
1. wir schlafen
2. ihr schlaft
3. sie schlafen
Ü 2: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben waschen, halten,
fahren, fangen.
-4Ü 3: Setzen Sie die richtigen Formen des Verbs ein:
1. Ulrike ______________ im Kinderzimmer. (schlafen)
2. Ihr _______________ am Sonntag. (waschen)
3. Du _______________ in die Stadt. (fahren)
4. Der Löwe _______________ die Beute. (fangen)
5. Wie lange _______________ du am Wochenende? (schlafen)
6. Wer ________________ heute mit mir? (fahren)
7. Der Fischer _______________ fast nichts. (fangen)
8. Das Kind ______________ sich die Hände. (waschen)
9. Ihr ______________ gut in diesem Raum. (schlafen)
10. Toni ______________ schon seit zwanzig Jahren einen LKW. (fahren)
II.1.2. Verben mit dem Ablaut
1. ich lese
2. du liest
3. er liest
Der Ablaut (e -> i) kommt nur in der 2. und
3. Person Singular vor.
1. wir lesen
2. ihr lest
3. sie lesen
Ü 4: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben nehmen, treten,
treffen, sehen, vergessen, helfen, sprechen, geben, essen.
Ü 5: Setzen Sie die richtigen Formen des Verbs ein:
1. Ich _______________ ein Steak. (nehmen)
2. Das Kind ______________ noch nicht. (sprechen)
3. Vater ______________ die Zeitung. (lesen)
4. Peter ______________ dem Freund. (helfen)
5. Was ______________ du heute? (essen)
6. Du ______________ gerade ins Wasser. (treten)
7. Wir ______________ hier unsere Freunde. (treffen)
8. _______________ ihr uns eure Adressen? (geben)
9. Mein Großvater _______________ immer alles. (vergessen)
10. _______________ du die Frau im blauen Kleid? (sehen)
-5II.1.3. Hilfsverben
sein
1. ich bin
2. du bist
3. er ist
haben
1. ich habe
2. du hast
3. er hat
werden
1. ich werde
2. du wirst
3. er wird
1. wir sind
2. ihr seid
3. sie sind
1. wir haben
2. ihr habt
3. sie haben
1. wir werden
2. ihr werdet
3. sie werden
Ü 6: Setzen Sie die richtigen Formen des Verbs ein:
1. Frau Meier _________ krank. Sie _________ nicht da. (sein)
2. Marie _________ Lehrerin. (werden)
3. Was _________ du? (haben)
4. ________ du Barbara? – Ja, das _________ ich. (sein)
5. Berndt _________ eine hübsche Schwester. (haben)
6. _________ du Arzt, wenn du erwachsen bist? (werden)
7. Ihr _________ ein neues Auto. (haben)
8. Wir ________ aus Slowenien. (sein)
9. Wer ________ Zeit, mit uns zu kommen? (haben)
10. ________ ihr aus Deutschland? – Nein, wir ________ aus der Schweiz.
(sein)
II.1.4. Modalverben
dürfen
1. ich darf
2. du darfst
3. er darf
müssen
1. ich muss
2. du musst
3. er muss
können
1. ich kann
2. du kannst
3. er kann
1. wir dürfen
2. ihr dürft
3. sie dürfen
1. wir müssen
2. ihr müsst
3. sie müssen
1. wir können
2. ihr könnt
3. sie können
mögen
1. ich mag
2. du magst
3. er mag
1. wir mögen
2. ihr mögt
3. sie mögen
ich möchte
du möchtest
er möchte
sollen
1. ich soll
2. du sollst
3. er soll
wollen
1. ich will
2. du willst
3. er will
wir möchten
ihr möchtet
sie möchten
1. wir sollen
2. ihr sollt
3. sie sollen
1. wir wollen
2. ihr wollt
3. sie wollen
-6Wie werden Modalverben gebraucht? Zuerst ein Beispiel aus der Literatur:
DER ERSTE SCHULTAG
Eines Tages sagte meine Mutter zu mir: Wenn das Frühjahr kommt, musst du
in die Schule. Ein ernster Schritt, der getan werden muss. Du musst einmal
stillsitzen lernen. Und überhaupt musst du lernen und lernen, weil auf andere
Weise nur ein Taugenichts aus dir werden kann. Also du musst! Du musst!
Dass ich erst etwas werden soll, da ich doch etwas war, begriff ich nicht. Nur
immer so weiter zu sein und zu leben, war der einzige, noch fast unbewusste
Wunsch. Freiheit, Stille, Freude, Selbstherrlichkeit: warum sollte man etwas
anderes wollen? Wollte man mir dieses Leben wegnehmen und dafür ein
Sollen und Müssen setzen?
(Gerhard Hauptmann)
Modalverben haben meist eine unvollkommene Bedeutung. Um die volle
Bedeutung auszudrücken, brauchen sie eine Ergänzung in der Form vom
Infinitiv. Das Modalverb steht an der zweiten Stelle im Satz, während der Infinitiv
am Ende des Satzes steht.
Du musst in der Schule viel lernen.
Modalverb
Infinitiv
Ü7
-7Ü 8: Setzen Sie die richtige Form der Modalverben ein:
1. _________ du Schokolade? (mögen)
2. Ihr _________ kein Fleisch. (mögen)
3. _________ du mir helfen? (können)
4. Werner _________ die Betten machen. (müssen)
5. Ihr _________ mit dem Auto fahren. (dürfen)
6. Karin _________ einen Braten bestellen. (mögen)
7. Wir _________ schon um 8 Uhr kommen. (können)
8. Ich _________ nach Deutschland fahren. (mögen)
9. Ich _________ jetzt nach Hause gehen. (müssen)
10. Das _________ du nicht machen. (dürfen)
11. Du _________ hier bleiben. (können)
12. Wohin _________ Sie gehen? (wollen)
13. Was _________ ich machen? (sollen)
14. Ich _________ das nicht verstehen. (können)
15. Peter __________ die Medikamente nehmen. (sollen)
16. Was _________ ihr jetzt tun? (wollen)
Ü 9: Setzen Sie die richtige Form der Modalverben dürfen oder können ein:
1. _________ ich Sie nach Hause bringen? Ich _________ Ihnen auch die
Tasche tragen.
2. Heute _________ sie nicht in die Schule gehen. Sie hat Fieber und
_________ nur Tee trinken. Sie _________ fernsehen, aber sie _________
es nicht, weil ihr ihre Augen weh tun.
3. Mit diesem Auto _________ du schnell fahren, aber leider _________ man
bei uns nur auf der Autobahn über hundert km pro Stunde fahren.
4. Das __________ doch nicht wahr sein! Aber da _________ man nichts
machen.
5. Der junge Mann kam zu Tisch und fragte mich:"__________ ich bitten?" Ich
__________ ihn aber nicht leiden und rief menen Mann.
(Muster-Čenčur: Vaje iz nemščine)
Ü 10: Bilden Sie Sätze mit Modalverben:
1. Sie sprechen gut Deutsch. (können)
2. Mein Vater trinkt ein Glas Bier. (wollen)
3. Wir lernen viel. (müssen)
4. Sie findet den Geldschein nicht. (können)
5. Ich esse heute das Menü. (wollen)
6. Hans geht zu Fuss zur Universität. (müssen)
7. Erika steigt in Mainz aus. (wollen)
8. Herr Braun fährt seinen Freund zum Bahnhof. (fahren)
9. Kommen Sie heute abend zu mir? (können)
10. Das Auto fährt schnell weiter. (müssen)
-811.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
Nach dem Essen gehen wir ins Kino. (wollen)
Bist du gegen sieben Uhr bei Peter? (können)
Wir sehen unsere Freunde bald wieder. (wollen)
Ich kaufe jetzt die Geschenke ein. (müssen)
Gehst du heute abend zum Tanzen? (wollen)
Ich gehe heute abend zu Dr. Müller. (müssen)
Herr Müller hat Geburtstag; was sage ich zu ihm? (können)
Ich bleibe zu Hause und arbeite. (müssen)
Ich bringe den Kindern Schokolade mit. (können)
Morgen lade ich Fritz zum Abendessen ein. (wollen)
(Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 11: Ergänzen Sie mit den passenden Modalverben:
Die Gedanken eines Schuljungen
Wenn ich nachmittags aus der Schule komme, ____________ ich gleich mit
meinen Freunden spielen gehen. Aber nein, zuerst ____________ ich zu Mittag
essen, obwohl ihr gar keinen Hunger habe. Nach dem Essen ___________ ich
immer noch nicht auf den Sportplatz gehen. Ich ___________ vorher meiner
Mutter erzählen, wie es in der Schule war. Dann ___________ ich laufen, aber
Mutter fragt immer: "___________ du nicht zuerst deine Hausaufgabe machen?
Fussball __________ warten." Ich bin aber nicht sicher, dass meine Freunde
warten ___________. Schließlich ___________ ich gehen, aber ich
___________ nur eine Stunde draußen bleiben. Dann ___________ ich meine
Hausaufgabe machen. Wenn ich dann noch Zeit habe, ___________ ich
Computerspiele spielen.
II.1.5. Reflexive Verben
sich kämmen
1. ich kämme mich
2. du kämmst dich
3. er kämmt sich
4. wir kämmen uns
5. ihr kämmt euch
6. sie kämmen sich
aber: Ich kämme mir das Haar.
aber: Du kämmst dir das Haar.
Achtung: mir / dir mit dem Akkusativobjekt
Ü 12: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben sich waschen, sich
freuen, sich setzen, sich verabschieden, sich erinnern, sich entscheiden, sich
entschuldigen.
-9Ü 13: Setzen Sie die richtigen Formen des Reflexivverbs ein:
1. Wir ___________________ auf Ihr Schreiben vom 1.9.2004. (sich beziehen)
2. ______________ ihr ______ nicht mehr an den Abschiedsabend? (sich
erinnern)
3. Wenn Sie __________________ wollen, müssen Sie ein Formular ausfüllen.
(sich anmelden)
4. Du sollst ______ wegen deiner Verspätung ____________. (sich
entschuldigen)
5. Ihr sollt _______ die Hände vor dem Essen ____________. (sich waschen)
6. Du __________________ nie! (sich waschen)
7. Ich habe _______ dem neuen Chef ______________. (sich vorstellen)
8. Ich habe ihn ________ viel älter _______________. (sich vorstellen)
9. Die Leute ____________________ morgens und abends. (sich waschen)
10. Wir __________________ auch. (sich waschen)
11. Wo kann ich _______ die Hände _____________? (sich waschen)
12. Sie können _______ die Hände im Bad ____________. (sich waschen)
13. Fritz __________________ an den Tisch und __________________ ein
Glas Bier. (sich setzen, sich bestellen)
14. Ich ___________________ zu ihm und __________________ eine Tasse
Tee. (sich setzen, sich bestellen)
15. Wir müssen _______ jetzt ______________. (sich verabschieden)
16. Peter will ________ von uns ______________. (sich verabschieden)
17. Sie sind krank, Herr Müller. Sie müssen ________ ins Bett ____________.
(sich legen)
18. Die Freunde ___________________ herzlich. (sich begrüßen)
19. Herr Bauer will _________ ein Auto _____________. (sich kaufen)
20. Können wir ________ heute abend _____________? (sich treffen)
II.1.6. Trennbare Verben
Das sind Verben, die meistens mit einem Präfix zusammengesetzt sind. Die
trennbaren Präfixe sind in der Regel betont. Die häufigsten trennbaren Präfixe
sind: an-, ab-, auf-, aus-, bei-, ein-, mit-, um-, vor-, zu-, zurück-.
mitfahren
1. ich fahre mit
2. du fährst mit
3. er fährt mit
1. wir fahren mit
2. ihr fahrt mit
3. sie fahren mit
Ü 14: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben ankommen,
ablehnen, aufhören, ausschlafen, beilegen, einladen, umkehren, vorstellen,
zustimmen, zurückkommen.
- 10 Ü 15: Setzen Sie die richtigen Formen des trennbaren Verbs ein:
1. Ich ___________ jeden Morgen um 6 Uhr _____. (aufstehen)
2. Vater ____________ immer _____. (einkaufen)
3. Der Bus ____________ pünktlich _____. (abfahren)
4. Ich ____________ in Maribor ______. (aussteigen)
5. Wir ____________ um 8 Uhr in Ljubljana _____. (ankommen)
6. Ich ____________ dem Brief ein Bild _____. (beilegen)
7. Ihr ____________ eure Freunde _____. (einladen)
8. Hier ____________ wir _____. (umkehren)
9. Du ____________ jetzt ______, Unsinn zu treiben. (aufhören)
10. Peter _____________ die Zigaretten _____. (ablehnen)
II.1.7. Untrennbare Verben
Das sind Verben, die meistens mit einem Präfix zusammengesetzt sind. Die
untrennbaren Präfixe sind in der Regel unbetont. Die häufigsten untrennbaren
Präfixe sind: be-, er-, ent-, ge-, miß-, ver-, zer-.
erzählen
1. ich erzähle
2. du erzählst
3. er erzählt
1. wir erzählen
2. ihr erzählt
3. sie erzählen
Ü 16: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben verlassen, verstehen,
bezahlen, entkommen, gehören, mißverstehen, zertreten.
Ü 17: Setzen Sie die richtigen Formen des untrennbaren Verbs ein:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Ich ______________ das Büro um 4 Uhr. (verlassen)
Jetzt ______________ wir unsere Reise. (beginnen)
Du ______________ das Mittagessen. (bezahlen)
Ihr ______________ ein Steak. (bestellen)
Der Opa ______________ immer etwas. (vergessen)
Dieser Plan ______________ ganz sicher. (mißlingen)
Wir ______________ jetzt die Deklination. (wiederholen)
Mir ______________ dieser Pullover nicht. (gefallen)
- 11 Ü 18: Setzen Sie die richtigen Formen der trennbaren/untrennbaren Verben ein:
1. Der Deutschkurs _____________ um 6 Uhr _____. (anfangen)
2. Die Kinder ____________ die Seiten _____. (zukleben)
3. Ich ____________ wenig Spanisch _____. (verstehen)
4. Wir ____________ die neuen Wörter _____. (aufschreiben)
5. Das Auto ____________ nicht gut _____. (aussehen)
6. Ihr ____________ ein altes Haus _____. (beschreiben)
7. Herr Miller ____________ an der Kasse _____. (bezahlen)
8. Der Arzt ____________ die Wunde _____. (zunähen)
9. Du ___________ im Supermarkt _____. (einkaufen)
10. Herr Klein ____________ 2300 Euro im Monat _____. (verdienen)
11. Ich ___________ meine Freunde _____. (mitbringen)
12. Wir ___________ Sie um 8 Uhr _____. (anrufen)
Ü 19: Setzen Sie die richtige Form des angeführten Verbs ein:
1. Frau Muti _____________ gut Deutsch. (sprechen)
2. Du ______________ deine Adresse. (buchstabieren)
3. Herr und Frau Scoti ______________ aus Italien. (kommen)
4. Wie _____________ es Ihnen? (gehen)
5. _____________ ihr auch ein Bier? (trinken)
6. Wie ____________ die Nummer von Willi Bremmer? (sein)
7. Herr Neumann _____________ in Berlin. (arbeiten)
8. Ich _____________ ein bißchen Deutsch. (verstehen)
9. _____________ du keinen Angelschein? (haben)
10. Strom, Wasser und Heizung _____________ 250 Euro im Monat. (kosten)
11. Frau Klein _____________ zwei Kinder. (haben)
12. ____________ ihr hungrig? (sein)
13. Mein Bruder _____________ bis 8 Uhr. (schlafen)
14. Michael ______________ ein Kinderbrot. (essen)
15. Was ______________ du ? Einen Hamburger? (nehmen)
16. Ich ______________ krank. Meine Brust _____________ weh und ich
_____________ Fieber. (sein, tun, haben)
17. Die Operation ______________. (anfangen)
18. Wir ______________ ein Geschäft. (besitzen)
19. Es ______________ im Keller. Dort _______________ es kühl. (sein)
20. Er ______________ nicht viele Freunde. (haben)
- 12 -
II.2. DER IMPERATIV
Wo kann man den Imperativ bilden?
Singular
1. die erste Person - ich
2. die zweite Person – du
3. die dritte Person – er, sie, es
-+
--
Plural
1. die erste Person – wir
2. die zweite Person – ihr
3. die dritte Person – sie
die dritte Person – Sie
+
+
-+
Den Imperativ kann man in der zweiten Person Singular, in der ersten und
zweiten Person Plural und in der dritten Person Plural (Siezen) bilden.
II.2.1. Regelmässige Formen
a. Die zweite Person Singular
machen --> 2. Person Sing. lautet: du machst -->Der Imperativ: (du) mach(st)!
Ausnahme 1: Die Verben, die ein der 2. und 3. Person Singular den Umlaut
bekommen, verlieren den Umlaut im Imperativ:
waschen-->2. Person Sing.: du wäschst -->Der Imperativ: wasch!
Ausnahme 2: Bei einigen Verben fügt man noch die e-Endung dazu:
- nach t: arbeite!
- nach d: rede!
- nach mehreren Konsonanten: rechne!
b. Die erste Person Plural
machen --> 1. Person Plural lautet: wir machen-->Der Imperativ: machen wir!
c. Die zweite Person Plural
machen --> 2. Person Plural lautet: ihr macht --> Der Imperativ: (ihr) macht!
d. Die dritte Person Plural (das Siezen)
machen --> 3. Person Plural lautet: Sie machen--> Der Imperativ: machen Sie!
- 13 -
II.2.2. Übersicht der Imperativformen
a. Regelmässige Formen des Imperativs:
machen
1. -----2. mach!
3. ------
1. machen wir!
2. macht!
3. -----machen Sie!
b. Verben mit dem Umlaut in der 2. und 3. Person Singular:
waschen
1. -----2. wasch!
3. ------
1. waschen wir!
2. wascht!
3. -----waschen Sie!
c. Verben mit dem Ablaut in der 2. und 3. Person Singular:
geben
1. -----2. gib!
3. ------
1. geben wir!
2. gebt!
3. -----geben Sie!
d. haben
1. -----2. hab!
3. ------
1. haben wir!
2. habt!
3. -----haben Sie!
e. sein
1. -----2. sei!
3. ------
1. seien wir!
2. seid!
3. -----seien Sie!
- 14 -
f. Mit dem verneinten Imperativ drückt man das Verbot aus:
nicht sagen
1. -----2. sag nicht!
3. ------
1. sagen wir nicht!
2. sagt nicht!
3. -----sagen Sie nicht!
g. Trennbare Verben:
aufhören
1. -----2. hör auf!
3. ------
1. hören wir auf!
2. hört auf!
3. -----hören Sie auf!
h. Reflexive Verben:
sich kämmen
1. -----2. kämm dich!
3. ------
1. kämmen wir uns!
2. kämmt euch!
3. -----kämmen Sie sich!
Ü 1: Bilden Sie den Imperativ für:
- die zweite Person Singular
- die zweite Person Plural
- die erste und dritte Person Plural
1. den Wagen holen
2. den Wein bestellen
3. den Ober fragen
4. die Gläser spülen
5. die Brote machen
6. vernünftig sein
7. sich die Hände waschen
8. die Vokabeln lernen
9. ins Kino gehen
10. zu Hause bleiben
11. die Getränke besorgen
12. den Salat machen
13. die Platte auflegen
14. das Buch lesen
15. Peter anrufen
16. nicht Angst haben
17. die Stelle nehmen
18. nicht laut reden
19. die Rechnung bezahlen
20. sich nicht aufregen
- 15 Ü 2: Bilden Sie den Imperativ für:
- die zweite Person Singular
- die zweite Person Plural
1. Bringen Sie mir das Buch!
2. Trinken wir oft ein Glas Milch!
3. Kommen Sie heute abend zu mir!
4. Kommen wir nicht zu spät!
5. Rauchen Sie nicht so viel!
6. Essen wir viel Obst!
7. Sehen Sie dort diesen See!
8. Setzen Sie sich, bitte!
9. Freuen Sie sich nicht zu früh!
10. Grüßen Sie bitte Ihre Mutter von mir!
11. Fahren wir nicht so schnell!
12. Nehmen Sie doch den Zug um 9 Uhr!
13. Bleiben Sie noch ein wenig bei uns!
14. Seien Sie nicht so ungeduldig!
15. Bitte, treten Sie ein!
16. Werfen Sie bitte meinen Brief sofort ein!
17. Stellen Sie sofort die Post zu!
18. Lesen wir diese Zeitung!
19. Bringen Sie mir Ihre Meldung!
20. Gehen wir zur Party!
Ü 3: Bilden Sie Imperativsätze nach dem Vorbild:
Der Fisch schmeckt sehr gut.
(noch etwas Fisch nehmen)
a) Nehmen Sie noch etwas Fisch!
b) Nimm noch etwas Fisch!
c) Nehmt noch etwas Fisch!
1. Ich komme gleich. (bitte 5 Minuten warten)
2. Ich habe kein Geld. (bitte das Essen bezahlen)
3. Ich verstehe kein Englisch. (bitte Deutsch sprechen)
4. Das ist hier verboten. (bitte nicht rauchen)
5. Der Wein schmeckt hier nicht. (lieber Bier trinken)
6. Der Fisch ist nicht frisch. (lieber ein Schnitzel essen)
7. Der Schrank ist sehr teuer. (das Regal kaufen)
- 16 -
III. DAS PRÄTERITUM
KONJUGATION DER VERBEN IM PRÄTERITUM
III.1. Schwache Verben
spielen --> spiel(en)
1. ich spielte
2. du spieltest
3. er spielte
1. wir spielten
2. ihr spieltet
3. wir spielten
Die Verbendungen bei schwachen Verben sind also:
1. – te
2. – test
3. – te
1. – ten
2. – tet
3. – ten
Ü 1: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: machen, kaufen,
stellen, suchen, kochen, lernen, fragen, sagen.
Ü 2: Setzen Sie ins Präteritum:
1. Frau Meier wohnt in Berlin
2. Walter kauft Zigaretten.
3. Hans studiert in München.
4. Er sucht dort ein Zimmer.
5. Monika besucht eine Freundin.
6. Ich gratuliere ihm zum Geburtstag.
7. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen.
8. Sie zahlen an der Kasse.
9. Die Frau räumt das Zimmer.
10. Wir heizen den Ofen.
11. Frau Lehmann vermietet das Zimmer.
12. Das Zimmer kostet 120 Euro.
13. Vater kauft einen Sessel.
14. Er stellt den Sessel auf den Teppich.
15. Das Kind macht die Hausaufgabe.
16. Wer kocht das Mittagessen?
17. Ich spiele mit den Kindern.
18. Er redet immer Unsinn.
19. Du arbeitest zuviel.
20. Die Studenten lernen Vokabeln.
- 17 III.2. Modalverben
wollen
1. ich wollte
2. du wolltest
3. er wollte
1. wir wollten
2. ihr wolltet
3. sie wollten
sollen
1. ich sollte
2. du solltest
3. er sollte
1. wir sollten
2. ihr solltet
3. sie sollten
müssen
1. ich musste
2. du musstest
3. er musste
1. wir mussten
2. ihr musstet
3. sie mussten
können
1. ich konnte
2. du konntest
3. er konnte
1. wir konnten
2. ihr konntet
3. sie konnten
dürfen
1. ich durfte
2. du durftest
3. er durfte
1. wir durften
2. ihr durftet
3. sie durften
mögen
1. ich mochte
2. du mochtest
3. er mochte
1. wir mochten
2. ihr mochtet
3. sie mochten
Ü 3: Setzen Sie ins Präteritum:
1. Du sollst ihm helfen.
2. Wir dürfen keinen Fehler machen.
3. Sie können ruhig sein.
4. Ich will dir etwas anvertrauen.
5. Er muss aber vorsichtig sein.
6. Ihr sollt heute zu Hause bleiben.
7. Das Kind kann die Suppe nicht essen.
- 18 8. Ich mag keinen Kaffee.
9. Ihr könnt nach Hause gehen.
10. Ich will noch etwas kaufen.
11. Herr Meier will Auto fahren.
12. Du magst Gemüse nicht.
13. Meine Eltern müssen in die Stadt fahren.
14. Was willst du machen?
15. Wer kann ihm helfen?
16. Was soll ich ihr sagen?
17. Das darfst du nicht machen.
18. Ihr dürft nicht zuviel essen.
19. Wir wollen noch hier bleiben.
20. Kannst du ihr das mitteilen?
III.3. Starke Verben
fahren --> fuhr
1. ich fuhr
2. du fuhrst
3. er fuhr
1. wir fuhren
2. ihr fuhrt
3. sie fuhren
Die Verbendungen bei starken Verben sind also:
1. –
2. – st
3. –
1. – en
2. – t
3. – en
Als Grundlage dient aber eine besondere Präteritumform, die man sich merken
soll.
Ü 4: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: gehen – ging, bitten –
bat, helfen – half, laufen – lief, sitzen – saß, sehen – sah.
III.4. Unregelmässige Verben
bringen --> brachte
1. ich brachte
2. du brachtest
3. er brachte
1. wir brachten
2. ihr brachtet
3. sie brachten
Unregelmässige Verben haben auch eine besondere Präteritumform, die
Endungen sind gleich wie bei den starken Verben. Deswegen bearbeiten wir
diese zwei Verbgruppen meistens zusammen und betrachten sie mehr oder
weniger als eine Gruppe.
- 19 Ü 5: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: brennen – brannte,
denken – dachte, kennen – kannte, nennen – nannte, senden – sandte, wenden
– wandte.
Die vollkommene Liste der starken und unregelmässigen Verben findet man in
fast jedem Wörterbuch und in den Grammatikbüchern. Die folgende Liste
enthält die häufigst gebrauchten Verben:
Infinitiv
backen
befehlen
beginnen
bieten
bitten
bleiben
brechen
brennen
bringen
denken
empfehlen
essen
fahren
finden
fliegen
frieren
geben
gehen
genießen
geschehen
gewinnen
graben
haben
halten
hängen
heißen
helfen
kennen
kommen
können
lassen
laufen
lesen
liegen
messen
mögen
müssen
Präteritum
buk
befahl
begann
bot
bat
blieb
brach
brannte
brachte
dachte
empfahl
aß
fuhr
fand
flog
fror
gab
ging
genoß
geschah
gewann
grub
hatte
hielt
hing
hieß
half
kannte
kam
konnte
ließ
lief
las
lag
maß
mochte
musste
Partizip Perfekt
gebacken
befohlen
begonnen
geboten
gebeten
b. geblieben
gebrochen
gebrannt
gebracht
gedacht
empfohlen
gegessen
h. b. gefahren
gefunden
h. b. geflogen
gefroren
gegeben
b. gegangen
genossen
ist geschehen
gewonnen
gegraben
gehabt
gehalten
gehangen
geheißen
geholfen
gekannt
b. gekommen
gekonnt
gelassen
b. gelaufen
gelesen
gelegen
gemessen
gemocht
gemusst
Bedeutung
peči
ukazati
začeti
ponuditi
prositi
ostati
zlomiti
goreti
prinesti
misliti
priporočati
jesti
voziti, peljati
najti
leteti
zmrzniti
dati
iti, hoditi
uživati
zgoditi se
zmagati
kopati
imeti
držati
viseti
imenovati se
pomagati
poznati
priti
moči, znati
pustiti
teči
brati
ležati
meriti
marati
morati
nehmen
nennen
raten
reiten
rufen
schlafen
schlagen
schließen
schneiden
schreiben
schreiten
schweigen
schwimmen
sehen
sein
singen
sitzen
sollen
sprechen
stehen
stehlen
steigen
sterben
streiten
tragen
treffen
treten
trinken
tun
verderben
vergessen
verlieren
wachsen
werden
werfen
wissen
wollen
ziehen
nahm
nannte
riet
ritt
rief
schlief
schlug
schloß
schnitt
schrieb
schritt
schwieg
schwamm
sah
war
sang
saß
sollte
sprach
stand
stahl
stieg
starb
stritt
trug
traf
trat
trank
tat
verdarb
vergaß
verlor
wuchs
wurde
warf
wusste
wollte
zog
genommen
genannt
geraten
h. b. geritten
gerufen
geschlafen
geschlagen
geschlossen
geschnitten
geschrieben
geschritten
geschwiegen
b. geschwommen
gesehen
b. gewesen
gesungen
gesessen
gesollt
gesprochen
gestanden
gestohlen
b. gestiegen
ist gestorben
gestritten
getragen
getroffen
b. getreten
getrunken
getan
verdorben
vergessen
verloren
b. gewachsen
b. geworden
geworfen
gewusst
gewollt
gezogen
Ü 6: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum:
1. Die Schüler bringen ihre Hefte.
2. Das weiss ich nicht.
3. Wir nehmen unsere Freunde mit.
4. Ich sehe nichts – es ist so dunkel im Zimmer.
5. Der Lehrer spricht mit den Eltern.
6. Wann kommst du nach Hause?
7. Die Jungen laufen auf den Sportplatz.
vzeti
imenovati
svetovati
jezditi
klicati
spati
udariti
zapreti
rezati
pisati
korakati
molčati
plavati
videti
biti
peti
sedeti
želeti, naj bi
govoriti
stati
krasti
dvigniti se,stopiti
umreti
prepirati se
nositi
zadeti, srečati
stopiti
piti
storiti
pokvariti
pozabiti
izgubiti
rasti
postati
vreči
vedeti
hoteti
vleči
- 21 8. Woran denkst du?
9. Wann beginnt die Vorstellung?
10. Du gibst mir immer einen guten Rat.
11. Ihr geht auf einen Ausflug.
Ü 7: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum:
1. Der Kaufmann steigt in Frankfurt aus und geht zu seinem Freund.
2. Die Freunde sitzen zusammen und trinken ein Glas Wein.
3. Der Kaufmann ist müde und geht bald nach Hause.
4. Ein Mann kommt ihm entgegen.
5. Der Kaufmann sieht den Mann nicht und stößt mit ihm zusammen.
6. Er bleibt stehen und sieht auf seine Uhr.
7. Das Haus meines Großvaters steht in der Gartenstraße.
8. Wir gehen oft zu meinem Großvater.
9. Wir bleiben auf der Terrasse, oder wir gehen in den Garten.
10. Die Wohnung meiner Eltern ist sehr schön.
11. Wir sitzen oft zusammen um den Tisch; die Sessel sind sehr bequem.
12. Auf dem Boden liegt ein Teppich, an der Wand hängt ein Bild von Berlin.
13. Ich lade Erika zum Abendessen ein.
14. Sie kann leider nicht kommen; sie isst mit ihrer Freundin zu Abend.
15. Dann geht sie ins Kino.
(Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 8: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum. Achten Sie auf schwache
und starke / unregelmässige Verben:
1. Ich lege das Besteck neben den Teller.
2. Hans liegt im Bett.
3. Ich stelle die Lampe in die Ecke.
4. Das Auto steht vor dem Haus.
5. Ich setze mich an den Tisch.
6. Wir sitzen seit einer Stunde im Theater.
7. Wir hängen die Landkarte an die Wand.
8. Hier hängt das Bild richtig.
9. Ich stecke meine Schlüssel in die Tasche.
10. Der Schlüssel steckt nicht im Schloß.
(Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 9: Gebrauchen Sie das schwache oder starke Verb:
1. Der Radioapparat (stellen/stehen) neben dem Schrank.
2. Die Mutter (setzen/sitzen) das Kind an den Tisch.
3. Die Vase (stellen/stehen) ich auf das Regal.
4. Der Schlafanzug (legen/liegen) im Schrank.
5. Ich (setzen/sitzen) lange im Arbeitszimmer.
6. Ich (legen/liegen) die Handschuhe in die Schublade.
(Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 22 Ü 10: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum (schwache und starke
Verben):
1. Ich bekomme einen Besuch.
2. Heidi putzt sich die Schuhe.
3. Was sagt deine Freundin dazu?
4. Die Kinder laufen auf den Spielplatz.
5. Wann kommt Ihr Chef?
6. Ich muss Ihnen eine Frage stellen.
7. Wo steht diese Blume?
8. Du machst dich schmutzig.
9. Das kleine Kind weiss das sicher nicht.
10. Wo triffst du deine Kollegen?
III.5. Hilfsverben
sein --> war
1. ich war
2. du warst
3. er war
1. wir waren
2. ihr wart
3. sie waren
haben --> hatte
1. ich hatte
2. du hattest
3. er hatte
1. wir hatten
2. ihr hattet
3. sie hatten
werden --> wurde
1. ich wurde
2. du wurdest
3. er wurde
1. wir wurden
2. ihr wurdet
3. sie wurden
Ü 11: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum:
1. Ich bin mit der Arbeit sehr zufrieden.
2. Du hast schöne Kleider.
3. Wo bist du denn?
4. Ihr habt keine Bleistifte.
5. Mein Bruder ist krank.
6. Wir haben viel Arbeit.
7. Wo hast du deine Tasche?
8. Hat er recht?
9. Wer ist das?
10. Ihr seid wirklich nett.
- 23 Ü 12: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Präteritum:
1. Walter kennt diesen Mann nicht.
2. Morgens bringt Frau Meier die Zeitung, mittags bringe ich sie wieder zurück.
3. Ich habe kein Geld und kann das Buch nicht kaufen.
4. Der Kaufmann muss zur Polizei gehen, denn er hat die Uhr des Mannes.
5. Wir kennen hier die Leute nicht und haben keine Freunde.
6. Ihr müsst für die Prüfung arbeiten und könnt nicht zum Tanzen gehen.
7. Du bist krank und musst zu Hause bleiben.
8. Ihr könnt nicht kommen, denn ihr seid müde.
9. Du kannst die Suppe nicht essen, denn du hast keinen Löffel.
10. Der Unterricht ist aus, ihr könnt nach Hause gehen.
11. Ihr müsst in die Stadt gehen, denn ihr wollt noch ein Geschenk kaufen.
12. Du willst Auto fahren, aber du hast kein Auto. Also kannst du nicht fahren.
(Schulz-Griesbach: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 13: Setzen Sie die folgenden Geschichten ins Präteritum:
Das Picknick
Heute ist Sonntag. Familie Lang und Familie Wolter machen Picknick. Der Tag
ist sehr schön und warm, die Sonne scheint.
Frau Wolter macht das Essen. Sie hat Wurst und Käse, Butter, Milch, Eier, Brot
und Bier.
Herr Lang arbeitet, er schreibt einen Brief.
Michael Wolter schläft, er ist dick und faul. Stephan Lang spielt Fussball. Seine
Schwester Susanne hört Radio.
Aber Gabi Wolter ist nicht da. Sie ist zu Hause. Sie ist krank; ihr Kopf tut weh.
Frau Wolter ruft: "Kommt bitte! Wir fangen an, das Essen ist fertig!"
Die Autopanne
Herr Gröner hat eine Autopanne – er braucht Hilfe. Er ist sehr in Eile: Um 19
Uhr hat er eine Konferenz in Düsseldorf. Jetzt ist es kurz nach 17 Uhr!
Herr Gröner findet eine Autowerkstatt, aber die ist schon zu. Der Meister sagt,
er hilft am nächsten Morgen.
Der Meister schreibt Adresse und Telefonnummer von Herrn Gröner auf. Dann
ruft er ein Taxi. Herr Gröner fährt mit dem Taxi nach Düsseldorf.
Freitag, der 13.
Um acht Uhr steht Peter auf; er ist ziemlich müde. Dann geht er ins Bad.
Von acht bis halb neun ist Peter im Bad, dann zieht er sich an.
Um Viertel vor neun macht er Frühstück; dabei schneidet er sich in den Finger.
Vor neun bis zehn trinkt er Kaffee (der Kaffee ist dünn), isst Brötchen (die
Brötchen sind hart) und liest die Zeitung (nur schlechte Nachrichten).
- 24 Um zehn fährt er in die Stadt; er nimmt den Bus und steigt einmal um. Er kauft
für Monika Blumen; dann wartet er auf sie.
Er wartet von elf bis halb eins. Dann kommt Monika schließlich. Sie hat nur
wenig Zeit.
Um zwanzig vor eins fährt er nach Hause; dabei verliert er seine Brieftasche.
Um zwei kommt er nach Hause. Er ist sehr traurig. Er schreibt einen Brief an
Monika.
Um vier Uhr ruft er Susi an . . .
(Das Lehrwerk Deutsch Aktiv)
- 25 -
IV. DAS PERFEKT
KONJUGATION DER VERBEN IM PERFEKT
IV.1. Schwache Verben
haben + Partizip Perfekt
das Partizip Perfekt: ge + Infinitiv ohne –en + -t
machen
1. ich habe gemacht
2. du hast gemacht
3. er hat gemacht
1. wir haben gemacht
2. ihr habt gemacht
3. sie haben gemacht
Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben und dem Partizip Perfekt. Das
Partizip bildet man aus dem Infinitiv, dem man die Endung –en wegnimmt, die
Vorsilbe ge- und die Endung –t dazugibt.
mach(en) --> macht --> gemacht
Ausnahme: rodeln --> ich bin gerodelt
Ü 1: Bilden Sie das Partizip Perfekt:
arbeiten – antworten – lernen – üben – danken – kaufen – kosten - frühstücken
Ü 2: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: spielen, kaufen,
stellen, suchen, kochen, lernen, fragen, sagen.
Ü 3: Setzen Sie die richtige Form vom Verb haben ein:
1. Herr Huber __________ siener Frau Blumen gekauft.
2. _________ du ihn durch das Haus geführt?
3. Ich _________ zu Hause gelernt.
4. __________ Sie Überstunden gemacht?
5. Warum _________ du ihm nichts gesagt?
6. ________ er sich gefreut?
7. ________ Sie in dieser Straße gewohnt?
8. Ich _________ vor Jahren Briefmarken gesammelt.
9. Wie lange _________ die Fahrt nach München gedauert?
10. Was _________ du dir zum Geburtstag gewünscht?
- 26 Ü 4: Setzen Sie das Perfekt des entsprechenden Verbs ein:
1. Ich ________ gestern meinen Kollegen durch die Halle _____________.
(führen)
2. ________ er dir gestern alles _____________? (zeigen)
3. Wir _________ gestern fleißig _____________. (arbeiten)
4. _________ Sie schon einen Stadtbummel _____________? (machen)
5. Monika __________ gestern ein Kleid ______________. (kaufen)
6. Herr Faber __________ gestern Geburtstag _____________. (haben)
7. Ich __________ meiner Mutter Blumen _____________. (kaufen)
8. Leider __________ du nicht genug _____________. (lernen)
9. ________ du nicht vor einigen Jahren in Deutschland ____________?
(leben)
10. Wer _________ ihm das _____________? (sagen)
11. _________ Sie sich seinen Namen _____________? (merken)
12. _________ ihr ihn _____________? (fragen)
13. Zuerst __________ wir die neuen Strukturen _____________. (üben)
14. Dann __________ wir einen Gespräch _____________. (führen)
15. Später __________ Helga einige Fragen _____________. (stellen)
16. Herr Huber __________ dem Fahrer für seine Hilfe ____________.
(danken)
17. Wen __________ Vlados Tante ____________? (heiraten)
18. Wie lange ___________ du auf deine Freundin _____________? (warten)
(Das Lehrwerk Deutsch im Gespräch)
Ü 5: Setzen Sie ins Perfekt:
1. Peter malt ein schönes Bild.
2. Du zahlst an der Kasse.
3. Die Kinder spielen Fussball.
4. Was machst du in der Küche?
5. Ich kaufe mir ein schönes Kleid?
6. Ihr macht eure Aufgaben.
7. Wir haben eine Verabredung.
8. Mutti spült das Geschirr
9. Monika hört Musik.
10. Was fragt das Kind?
IV.2. Verben mit der Endung -ieren
haben + Partizip Perfekt
das Partizip Perfekt: Infinitiv ohne –en + -t
- 27 studieren
1. ich habe studiert
2. du hast studiert
3. er hat studiert
1. wir haben studiert
2. ihr habt studiert
3. sie haben studiert
Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben und dem Partizip Perfekt. Das
Partizip bildet man aus dem Infinitiv, dem man die Endung –en wegnimmt und
die Endung –t dazugibt.
studier(en) --> studiert --> studiert
Ü 6: Bilden Sie das Partizip Perfekt:
organisieren – kontrollieren – fotografieren – korrigieren - gratulieren
Ü 7: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: organisieren,
reparieren, funktionieren, gratulieren, fotografieren.
Ü 8 : Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt:
1. Wir fotografieren das alte Haus.
2. Meine Freundin studiert Geographie.
3. Du organisierst die Party.
4. Sie reparieren das Auto.
5. Die Maschine funktioniert nicht.
6. Die Lehrerin korrigiert die Aufsätze.
7. Wer kontrolliert die Qualität?
8. Ich gratuliere ihm zum Geburtstag.
IV.3. Starke und unregelmässige Verben
haben/sein + Partizip Perfekt
das Partizip Perfekt: ge + besondere Form + –en / -t
essen
1. ich habe gegessen
2. du hast gegessen
3. er hat gegessen
1. wir haben gegessen
2. ihr habt gegessen
3. sie haben gegessen
Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben oder sein und dem Partizip Perfekt.
Das Partizip bildet man aus der besonderen Form (III), die die Vorsilbe ge- und
die Endung –en oder –t hat.
- 28 Transitive Verben bilden das Perfekt mit dem Hilfsverb haben.
essen --> gegessen
Ü 9: Bilden Sie das Partizip Perfekt:
kommen – schreiben – brechen – fahren – fallen – fliegen – gehen - helfen
Ü 10: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: denken, finden,
lassen, lesen, nehmen, rufen, sehen, stehen, ziehen.
Ü 11: Setzen Sie das Perfekt der entsprechenden Verben ein:
1. Wo ________ ihr gestern _____________? (essen)
2. Wen _________ du im Büro _____________? (sehen)
3. Was _________ Marie aus der Tasche _____________? (nehmen)
4. Was _________ ihnen die Kellnerin _____________? (empfehlen)
5. Welches Bier _________ ihr dazu ______________? (trinken)
6. Was _________ Sie nach Hause ______________? (tragen)
7. Wem _________ du diesen Brief ______________? (schreiben)
8. Wer _________ dir dieses Buch ______________? (geben)
9. Wo _________ ihr _____________? (sitzen)
10. Was _________ du nur _____________? (denken)
Ü 12: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt:
1. Ich esse das große Stück Kuchen.
2. Die Schüler helfen der Großmutter.
3. Ihr schreibt einen Brief.
4. Du findest dein Buch nicht.
5. Er bietet dem Gast eine Zigarette an.
6. Herr Müller zieht seinen Mantel aus.
7. Wir schließen die Fenster.
8. Trinkt ihr keine Milch zum Frühstück?
9. Sie trifft Gisela vor dem Kino.
10. Der Vater spricht mit dem Lehrer.
11. Er nimmt das Buch aus dem Regal.
12. Herr Braun hilft seiner Frau.
13. Der Film beginnt um 9 Uhr.
14. Wir schreiben den Brief für Sie.
15. Der Kaufmann liest das Telegramm.
16. Ich sehe auf meine Uhr.
17. Wir essen heute Fisch zu Mittag.
18. Ich gebe dir mein Buch.
19. Ich sitze im Sessel und lese die Zeitung.
- 29 20. Die Uhr liegt auf dem Tisch.
21. Hans wäscht sich das Gesicht.
22. Der Herr ruft ein Taxi.
23. Wie heißt denn dieser Mann?
24. Die Polizei fängt den Dieb.
25. Der Zug hält in Mainz nicht.
(teilweise aus Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
IV.4. Verben mit dem Hilfsverb sein
sein + Partizip Perfekt
das Partizip Perfekt: ge + besondere Form + –en / -t
gehen
1. ich bin gegangen
2. du bist gegangen
3. er ist gegangen
1. wir sind gegangen
2. ihr seid gegangen
3. sie sind gegangen
Das Verb besteht aus dem Hilfsverb sein und dem Partizip Perfekt. Das Partizip
bildet man aus der besonderen Form (III), die die Vorsilbe ge- und die Endung –
en oder –t hat.
Intransitive Verben bilden das Perfekt mit dem Hilfsverb sein. Das sind:
a) die Verben sein, bleiben, werden
b) die Verben, die Bewegung bezeichnen: gehen, kommen,
laufen, fliegen, schwimmen, fahren, fallen, reiten, springen,
steigen, treten
c) die
Verben,
die Zustandsveränderung bezeichnen:
aufstehen, entstehen, sterben, geschehen, verschwinden,
aufwachen, einschlafen.
gehen --> ich bin gegangen
Ausnahme: Einige Verben können transitiv oder intransitiv sein. Wenn sie im
Satz auch einen Akkusativobjekt haben, bilden sie das Perfekt mit haben, sonst
aber mit sein. Beispiel: fahren
Ich habe mein neues Auto gefahren.
Ich bin in die Stadt gefahren.
Ü 13: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: kommen, bleiben,
steigen, laufen, fahren, werden, schwimmen.
- 30 Ü 14: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt:
1. Das Kind bleibt zu Hause.
2. Du kommst am Sonntag zu mir.
3. Wir gehen in ein Geschäft.
4. Vater ist erkältet.
5. Ich fahre mit dem Fahrrad.
6. Er stirbt.
7. Der Junge wird Ingenieur.
8. Wohin läuft Peter so schnell?
9. Herr Meier fährt ein Taxi.
10. Die Kinder schwimmen im Freibad.
IV.5. Untrennbar zusammengesetzte Verben
haben/sein + Partizip Perfekt
das Partizip Perfekt: Infinitiv/besondere Form mit –en / -t
gefallen
1. ich habe gefallen
2. du hast gefallen
3. er hat gefallen
1. wir haben gefallen
2. ihr habt gefallen
3. sie haben gefallen
Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben oder sein und dem Partizip Perfekt.
Das Partizip bildet man aus dem Infinitiv oder der besonderen Form (III), die die
die Endung –en oder –t hat.
Untrennbar zusammengesetzte Verben sind Verben mit der Vorsilbe, die vom
Verb nicht getrennt wird, z.B.: be-, ge-, er-, ent-, miß-, ver-, zer-.
gefallen --> ich habe gefallen
Ü 15: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: bezahlen, erzählen,
entkommen, mißlingen, verstehen, zertreten.
Ü 16: Setzen Sie das Perfekt der entsprechenden Verben ein:
1. Bis jetzt _________ man alle Überstunden gut _____________. (bezahlen)
2. Renate und Marie __________ gestern ihre Freundin ____________.
(besuchen)
3. Die Schüler __________ einen Text ____________. (ergänzen)
4. Danach __________ er unsere Fragen ____________. (beantworten)
- 31 5.
6.
7.
8.
Gerd __________ die Stadt _____________. (besichtigen)
Hubers __________ gestern abend Gäste _____________. (erwarten)
Lore ___________ stürmisch _____________. (begrüßen)
Wo __________ Sie das Wochenende _____________? (verbringen)
(das Lehrwerk Deutsch im Gespräch 1)
Ü 17: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt:
1. Ich bekomme deinen Brief.
2. Mutter bezahlt für das Essen.
3. Grossmutter erzählt ein Märchen.
4. Er versteht das nicht.
5. Du besuchst deine Freundin.
6. Ich vergesse deine Telefonnummer.
7. Wir bestellen die Suppe.
8. Sie verkauft ihr Auto.
9. Wie gefällt es dir in Wien?
10. Sie verstehen überhaupt nichts.
IV.5. Trennbar zusammengesetzte Verben
haben/sein + Partizip Perfekt
das Partizip Perfekt: Vorsilbe + ge + Infinitiv/besondere Form mit –en / -t
anfangen
1. ich habe angefangen
2. du hast angefangen
3. er hat angefangen
1. wir haben angefangen
2. ihr habt angefangen
3. sie haben angefangen
Das Verb besteht aus dem Hilfsverb haben oder sein und dem Partizip Perfekt.
Das Partizip bildet man aus dem Infinitiv oder der besonderen Form (III), die die
die Endung –en oder –t hat, die Vorsilbe ge- stellt man aber zwischen die
Vorsilbe des Verbs und das Verb.
Trennbar zusammengesetzte Verben sind Verben mit der Vorsilbe, die vom
Verb getrennt wird, z.B.: an-, ab-, auf-, aus-, bei-, ein-, zu-, mit-, vor-, vorbei-,
zurück-.
anfangen --> ich habe angefangen
Ausnahme: Das Verb vorbereiten hat eine trennbare und eine untrennbare
Vorsilbe; das Perfekt lautet: Ich habe vorbereitet.
- 32 Ü 18: Bilden Sie das Partizip der folgenden Verben: ankommen – aufräumen,
mitgehen – beiwohnen – ausgeben – vorkommen – einladen – zustimmen.
Ü 19: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: anbieten, ablehnen,
aufstehen, aussprechen, beibringen, einziehen, zunähen.
Ü 20: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt:
1. Monika räumt ihr Zimmer auf.
2. Ich nehme meine Schwester mit.
3. Du kaufst im Supermarkt ein.
4. Ihr macht die Tür auf.
5. Wir bringen den Ball mit.
6. Peter gibt viel Geld aus.
7. Ich höre gut zu.
8. Die Schüler bereiten das Fest vor.
9. Heike lehnt die Zigaretten ab.
10. Wir kommen bald wieder.
11. Herr Müller zieht seinen Mantel aus.
12. Ihr werft Geldstücke ein.
13. Wann fängt der Unterricht an?
14. Ich lade meinen Freud zum Abendessen ein.
15. Der Polizist nimmt den Hörer ab.
Ü 21: Ergänzen Sie die folgende Tabelle:
Das Präsens
1. Ich lerne Biologie.
2. Du gehst spät nach Hause.
3.
4. Ihr räumt ihre Zimmer auf.
5.
6. Monika wacht um 6 Uhr auf.
7.
8. Siehst du am Abend fern?
9.
10. Fährst du mit dem Taxi?
Das Perfekt
1. Ich habe Biologie gelernt.
2.
3. Die Jungen haben Deutsch studiert.
4.
5. Jürgen hat die Berge fotografiert.
6.
7. Ich habe meinen Bruder mitgenommen.
8.
9. Wer hat für die Suppe bezahlt?
10.
Ü 22: Widersprechen Sie mit dem Perfekt:
1.
2.
3.
4.
Hilf deinem Bruder! – Aber ich habe ihm schon geholfen.
Deck den Tisch! –
Mach die Hausaufgaben. –
Schreib den Brief! –
- 33 5. Bring das Wasser! –
6. Gib mir das Buch! –
7. Kauf einige Brötchen! –
8. Putz dir die Schuhe! –
9. Öffne das Fenster! –
10. Lern die Vokabeln! –
Ü 23: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Perfekt:
1. Peter kauft drei Kinokarten.
2. Wir lernen für die Prüfung.
3. Die Putzfrau räumt mein Zimmer auf.
4. Frau Meier vermietet ein Zimmer an einen Studenten.
5. Ich legen meinen Hut auf die Hutablage.
6. Herr Andt erwartet uns um 8 Uhr.
7. Ich gratuliere ihm zum Geburtstag und wünsche ihm alles Gute.
8. Ich grüße Frau Meier von dir.
9. Ihr frühstückt heute um 7 Uhr.
10. Meine Eltern leben in München. Wir besuchen sie oft.
11. Herr Braun begrüßt den Gast herzlich und führt ihn ins Zimmer.
12. Diese Bücher gehören mir nicht.
13. Peter rasiert sich morgens.
14. Er antwortet nicht auf meinen Brief.
15. Mein Vater arbeitet in Bonn und wohnt in Köln.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 24: Bilden Sie das Perfekt aus den folgenden Sätzen im Präteritum:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Ich blieb drei Tage in Berlin.
Herr Breuer stieg in Frankfurt aus.
Der Mann rief laut; das Kind erschrak sehr.
Wann kam denn Frau Müller aus Hamburg zurück?
Die Freunde gingen im Park spazieren.
Meine Eltern machten eine Reise und fuhren nach Italien.
Peter kam ins Kino; da lief gerade die Wochenschau.
Der Kaufmann schlief in dieser Nacht schlecht und ging am Morgen sofort
zur Polizei.
9. Er gab die Uhr zurück und sagte: "Ich war der Dieb".
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 34 Ü 25:
- 35 -
V. DAS FUTUR
KONJUGATION DER VERBEN IM FUTUR
werden + Infinitiv
kochen
1. ich werde kochen
2. du wirst kochen
3. er wird kochen
1. wir werden kochen
2. ihr werdet kochen
3. sie werden kochen
Das Verb besteht aus dem Hilfsverb werden und dem Infinitiv. Das Hilfsverb
werden steht im Satz immer auf der 2. Stelle, der Infinitiv aber am Ende des
Satzes.
In der deutschen Sprache können wir für zukünftige Geschehen auch das
Präsens mit passenden Zeitangaben gebrauchen.
Wenn im Futursatz auch ein Modalverb steht, stellen wir es auf die letzte Stelle
im Satz:
Er wird es auch sehen wollen.
Das werden wir nicht schaffen können.
Ü 1: Konjugieren Sie nach dem Vorbild oben die Verben: spielen, kaufen,
stellen, suchen, kochen, lernen, fragen, sagen.
Ü 2: Kombinieren Sie Sätze aus der Tabelle:
Ich
Boris
Frau Heinemann
Du
Ihr
Uwe und Melanie
Wir
werde
wirst
wird
werden
werdet
wohl
wahrscheinlich
sicher
vielleicht
in München
lange hier
zu Hause
zusammen
nach Frankfurt
was anderes
nicht dorthin
was dazu
noch etwas
Ü 3: Bilden Sie die Frage wie im Beispiel:
Ich fahre morgen. Und du? Wirst du auch mitfahren?
1. Frizt fährt nach Helgoland. Und ihr?
2. Wir gehen am Samstag ins Theater. Und ihr?
gehen.
arbeiten.
sagen.
bleiben.
fahren.
- 36 3.
4.
5.
6.
Mein Vater reist nach Amerika. Und deine Mutter?
Am Sonntag kommen wir alle zu Fritz. Und Peter?
Wir gehen heute tanzen. Und Gisela und Peter?
Wir fahren jetzt mit dem Auto weg. Und ihr?
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 4: Drücken Sie Ihr Staunen aus wie im Beispiel:
Was, ihr geht in diesen Film! – Ihr werdet doch nicht in diesen Film gehen!
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Du gehst erst um 12 Uhr ins Bett! –
Ihr schlaft bis mittag! Du isst soviel Schokolade! –
Du mietest ein so teures Zimmer! –
Ihr macht eine Reise mit dem Autobus! –
Sie zeihen heute Ihren Wintermantel an! –
Sie tragen grüne Anzüge! –
Sie schreiben mit roter Tinte! –
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 5: Setzen Sie die folgenden Sätze ins Futur:
1. Wann holst du das Paket von der Post ab?
2. Der Professor will nicht ohne seine Studenten nach Italien fahren.
3. Der Zug hat keinen Aufenthalt in Ulm.
4. Wann treffen wir uns am Sonntag?
5. Wo finden die nächsten internationalen Sportwettkämpfe statt?
6. Nehmen Sie in diesem Sommer an einer Gesellschaftsreise teil?
7. Wir fahren nach Helgoland und müssen uns noch Schiffskarten besorgen.
8. Der Ausländer lernt zuerst Deutsch und studiert dann an einer Hochschule.
9. Morgen finden die interssantesten Wettkämpfe statt.
10. Kann man in München leicht ein Zimmer finden?
11. Ich schreibe meinen Eltern morgen einen langen Brief, denn heute abend
habe ich keine Zeit mehr.
12. Fritz kommt morgen nicht mit uns.
13. Verkehrsunfälle gibt es immer.
14. Sind sie mit Ihrem Leben immer zufrieden?
15. Er will dieses Buch nicht lesen. Es ist zu schwer für ihn.
16. Ist Inge heute zu Hause?
17. Die Polizei verhaftet den Taschendieb.
18. Wir sehen uns nicht so schnell wieder.
19. Ich kann in diesem Sommer keine Ferienreise machen.
20. Das Wetter ist am Wochenende schön.
21. Wir fahren mit dem Wagen ins Gebirge.
22. Es regnet heute bestimmt.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 37 Ü 6: Drücken Sie die Versprechen mit dem Futur aus:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Ich besuche dich morgen.
Ich gehe mit dir ins Theater.
Ich höre auf zu rauchen.
Ich tu das nie wieder.
Ich gebe nie wieder so viel Geld für ein Auto aus.
Wir schreiben euch bestimmt eine Karte.
Wir vergessen euch nie.
Wir denken immer an euch.
(das Lehrwerk Deutsch Aktiv)
Ü 7: Drücken Sie die Befehle mit dem Futur aus:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Du isst das jetzt!
Du bleibst zu Hause!
Du rufst jetzt sofort bei der Polizei an!
Du gibst mir sofort meinen Ring zurück!
Du entschuldigst dich bei ihr!
Ihr sagt jetzt keinen Ton mehr!
Ihr benehmt euch anständig!
Ihr seid jetzt sofort ruhig!
(das Lehrwerk Deutsch Aktiv)
Ü 8: Drücken Sie die Prognosen mit dem Futur aus:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Die Zahl der Einwohner in der BRD nimmt weiter ab.
Es gibt mehr alte als junge Menschen.
Die Menschen arbeiten nur noch 32 Stunden in der Woche.
Roboter und Computer erledigen den größten Teil der Arbeit.
Die Menschen haben viel mehr Freizeit.
Aber die Zahl der Menschen auf der ganzen Erde wächst immer schneller.
Dadurch wird der Hunger auf der Welt zu einem immer größeren Problem.
Am schnellsten wächst die Bevölkerung in Asien, Afrika und Lateinamerika.
(das Lehrwerk Deutsch Aktiv)
- 38 -
VI. DAS PLUSQUAMPERFEKT
KONJUGATION DER VERBEN IM PLUSQUAMPERFEKT
hatte/war + Partizip Perfekt
kochen
1. ich hatte gekocht
2. du hattest gekocht
3. er hatte gekocht
1. wir hatten gekocht
2. ihr hattet gekocht
3. sie hatten gekocht
Das Verb besteht aus dem Hilfsverb hatte / war und dem Partizip Perfekt. Was
den Gebrauch won hatte / war und die Bildung des Partizips betrifft, gelten die
Regeln für das Perfekt.
Das Plusquamperfekt gebraucht man hauptsächlich in Verbindung mit dem
Präteritum, um auszudrucken, das das Geschehen des Plusquamperfekts vor
dem Geschehen des Präteritums stattfand.
Ü 1: (aus dem Lehrwerk Deutsch Aktiv):
- 39 Ü 2: Verbinden Sie die Sätze mit nachdem, bevor, als:
1. Ich schrieb einen Brief. Danach brachte ich ihn zur Post.
2. Marie überquerte die Straße. Vorher musste sie nach links und rechts
schauen.
3. Ich kam in München an. Dann besuchte ich meine Freunde.
4. Der Ausländer studierte an einer deutschen Universität. Zuerst lernte er die
Sprache.
5. Du machst deine Arbeit. Danach gehen wir ins Kino.
6. Ich konnte ein Reise machen. Vorher musste ich meine Koffer packen.
7. Frau Krause fand in Stuttgart eine Wohnung. Sie zog gleich in ihre neue
Wohnung um.
8. Herr Busch kam nach Hause. Seine Frau bereitete dann das Essen.
9. Frau Blum sprach eine Weile mit ihrer Nachbarin. Dann ging sie zum
Bäcker.
10. Sabine rief ihre Freundin an. Dann ging sie sofort in die Diskothek.
11. Wir sahen ein interessantes Fernsehprogramm. Danach gingen wir zu Bett.
12. Herr Novak verbrachte zwei Tage in Weimar. Danach fuhr er in die
Schweiz.
13. Sie waren zur Messe in Leipzig. Danach fuhren sie zu ihren Freunden nach
Dresden.
14. Das Raumschiff landete auf dem Mond. Eine Stunde danach verließ ein
Kosmonaut das Raumschiff.
15. Zuerst besichtigten wir die Wartburg. Dann fuhren wir durch den Thüringer
Wald.
- 40 -
DAS SUBSTANTIV
I. DER ARTIKEL
I.1.Der unbestimmte Artikel
Der Singular – Das Einzahl
Der Plural – das Mehrzahl
EIN – maskulinum, männlich
EINE – femininum, weiblich
EIN – neutrum, sächlich
-0- – maskulinum, femininum, neutrum
Den unbestimmten Artikel gebraucht man, wenn man die Person oder Sache
zum ersten mal erwähnt. Man spricht über eine Person oder Sache im
allgemeinen und gibt keine nähere Auskünfte über diese Person oder Sache.
Dem unbestimmten Artikel gleicht auch die verneinende Form "kein":
Der Singular – Das Einzahl
Der Plural – das Mehrzahl
KEIN – maskulinum, männlich
KEINE – femininum, weiblich
KEIN – neutrum, sächlich
KEINE – maskulinum, femininum, neutrum
Ü 1: ein / eine
___ Bleistift
___ Frau
___ Schüler
___ Füller
___ Schule
___ Buch
___ Antwort
___ Heft
___ Freund
___ Schülerin
___ Herr
___ Landkarte
___ Freundin
___ Kontinent
___ Land
___ Name
___ Lehrerin
___ Karte
___ Lehrer
___ Regel
___ Frage
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
I.2. Der bestimmte Artikel
I.2.1. Den bestimmten Artikel gebraucht man, wenn man die Person oder Sache
schon früher erwähnt hat. Es handelt sich um eine bestimmte oder einzige
Person oder Sache und es gibt auch zusätzliche Auskünfte über diese Person
oder Sache.
- 41 I.2.2. Den bestimmten Artikel stellt man immer vor den Superlativ (die schönste
Blume, das älteste Haus)
I.2.3. Den bestimmten Artikel stellt man immer vor die Ordinalzahlen (der erste,
die zweite, das vierzehnte)
I.2.4. Den bestimmten Artikel gebraucht man vor einigen geographischen
Namen, z.B.:
- vor den Namen der Flüsse: der Neckar, die Donau, die Mur, der Rhein
- vor den Namen der Berge: der Triglav, der Grossglockner, die Zugspitze
- vor den Namen der Seen: der Bodensee, der Chimsee
I.2.5. Den bestimmten Artikel gebraucht man von einigen Ländernamen
(Ausnahmen):
- die Türkei, die Slowakei, die Tschechische Republik, die Bundesrepublik
Deutschland, die Schweiz
- die Vereinigten Staaten von Amerika, die Niederlande
Der Singular – Das Einzahl
Der Plural – das Mehrzahl
DER – maskulinum, männlich
DIE – femininum, weiblich
DAS – neutrum, sächlich
DIE – maskulinum, femininum, neutrum
Ü 2: der / die / das
___ Antwort
___ Bleistift
___ Buch
___ Frage
___ Frau
___ Freund
___ Freundin
___ Füller
___ Lehrer
___ Herr
___ Lehrerin
___ Heft
___ Name
___ Karte
___ Regel
___ Kontinent
___ Schule
___ Land
___ Schüler
___ Landkarte
___ Schülerin
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
I.3. Substantive ohne Artikel
I.3.1. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Kontinente:
Europa, Afrika, Asien, Amerika, Australien, Antarktis
I.3.2. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der meisten Länder:
Slowenien, Deutschland, Polen, Italien
I.3.3. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Städte:
Ljubljana, München, Bern, Wien
- 42 I.3.4. Ohne Artikel gebraucht man meistens die Personennamen:
Marie, Walter, Uwe, Dieter
Nur im gesprochenen Deutsch kann man vor den Namen auch Artikel
gebrauchen: die Lisa, der Peter
I.3.5. Ohne Artikel gebraucht man unzählbare Substantive, die nicht näher
bestimmt werden:
Energie, Brot, Luft, Kälte
I.3.6. Ohne Artikel gebraucht man Stoffnamen, die nicht näher bestimmt
werden:
Wein, Milch, Fleisch, Stahl, Wasser.
I.3.7. Ohne Artikel gebraucht man Gefühle und Eigenschaften, die nicht näher
bestimmt werden:
Freude, Gesundheit, Liebe, Kraft, Angst.
I.3.8. Ohne Artikel gebraucht man Substantive, die einen Beruf bezeichen, wenn
sie mit den Verben sein und werden gebraucht sind:
Arzt, Ingenieur, Kellnerin, Kindergärtnerin.
I.3.9. Ohne Artikel gebraucht man Substantive, die eine Nationalität bezeichen,
wenn sie mit den Verben sein und werden gebraucht sind:
Slowene, Italiener, Deutsche, Schweizer
1.3.10. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Tage und Monate:
Montag, Sonntag, April, September
I.3.11. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Sportarten:
Fussball, Leichtathletik, Tischtennis, Korbball
I.3.12. Ohne Artikel gebraucht man die Namen der Schulfächer:
Geschichte, Musik, Werken, Kunst
Ü 3: Ordnen Sie die Substantive nach dem Artikel ein:
Reiseleiterin
Landwirtin
Tisch
Kamera
Mikrowelle
Salat
Brot
Cola
Buch
Flur
Dach
Adresse
Beruf
Kugelschreiber
Wasserhahn
Geschäft
Kartoffel
Messer
Schinken
Kellner
Keller
Vorhang
Herr
Auto
Foto
Küche
Mine
Fleisch
Käse
Krankenhaus
Pause
Schlafzimmer
Streit
Kind
Fotograf
Waschbecken
Herd
Obst
Wein
Wurst
Cafe
Diskothek
Hobbyraum
Vertrag
- 43 DER
DIE
DAS
- 44 -
II. DER PLURAL DER SUBSTANTIVE
In den Plural setzt man den Artikel und das Substantiv.
II.1.Der Plural der Artikel
II.1.1. Der Plural der bestimmten Artikel
Singular
DER
DIE
DAS
Plural
DIE
II.1.2. Der Plural der unbestimmten Artikel
Singular
EIN
EINE
EIN
Plural
-0-
II.2.Der Plural der Substantive
II.2.1. -0das Fenster
der Lehrer
das Messer
der Schüler
die Fenster
die Lehrer
die Messer
die Schüler
II.2.2. ''
der Vater
die Mutter
der Bruder
der Apfel
die Väter
die Mütter
die Brüder
die Äpfel
II.2.3. –e
der Freund
der Tisch
das Heft
der Hund
die Freunde
die Tische
die Hefte
die Hunde
- 45 II.2.4. '' –e
der Schrank
der Ball
die Bank
die Wurst
die Schränke
die Bälle
die Bänke
die Würste
II.2.5. –(e)n
die Banane
die Schwester
der Schwede
die Frau
die Bananen
die Schwestern
die Schweden
die Frauen
II.2.6. –er
das Kind
das Lied
das Ei
das Bild
die Kinder
die Lieder
die Eier
die Bilder
II.2.7. '' –er
das Buch
der Wald
das Glas
der Mann
die Bücher
die Wälder
die Gläser
die Männer
II.2.8. –s
das Auto
der Kuli
das Hotel
das Baby
die Autos
die Kulis
die Hotels
die Babys
Ü 1: Setzen Sie die Substantive in den Plural:
das Heft der Ball das Bild der Kuli der Apfel der Freund der Schuh die Wurst die Wohnung das Zimmer die Kommode -
der Vater –
die Banane –
das Baby –
der Lehrer –
der Bruder –
die Birne –
der Stuhl –
das Foto –
das Haus –
der Raum –
der Vogel –
- 46 Ü 2: Wie heißen die Artikel und die Pluralformen?
___ Antwort ___ Stadt ___ Lehrer ___ Haus ___ Decke ___ Tafel ___ Regel ___ Karte ___ Frage ___ Wort ___ Schulzimmer ___ Land ___ Freundin -
___ Füller ___ Lampe –
___ Bleistift ___ Fuss –
___ Stuhl ___ Buch –
___ Lehrerin ___ Stunde –
___ Heft ___ Name –
___ Fehler ___ Herr –
___ Tisch ___ Fenster –
___ Satz ___ Tür –
___ Kind ___ Schule –
___ Frau ___ Kontinent –
___ Wand ___ Freund –
___ Schwamm ___ Zimmer –
___ Landkarte ___ Sprache (Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 47 -
III. DIE DEKLINATION DER SUBSTANTIVE
III.1.Die Deklination der Substantive mit dem bestimmten Artikel
M
F
N
1. der Mann
2. des Mannes
3. dem Mann
4. den Mann
1. die Frau
2. der Frau
3. der Frau
4. die Frau
1. das Kind
2. des Kindes
3. dem Kind
4. das Kind
Pl
1.
2.
3.
4.
die Männer / Frauen / Kinder
der Männer / Frauen / Kinder
den Männern / Frauen / Kindern
die Männer / Frauen / Kinder
III.2.Die Deklination der Substantive mit dem unbestimmten Artikel
M
F
N
1. ein Mann
2. eines Mannes
3. einem Mann
4. einen Mann
1. eine Frau
2. einer Frau
3. einer Frau
4. eine Frau
1. ein Kind
2. eines Kindes
3. einem Kind
4. ein Kind
Pl
1.
2.
3.
4.
Männer / Frauen / Kinder
Männer / Frauen / Kinder
Männern / Frauen / Kindern
Männer / Frauen / Kinder
Ü 1: Bilden Sie den Genitiv:
die Tür das Buch die Tante der Mann -
das Fenster –
der Boden –
die Mutter –
das Bild –
ein Schüler eine Mütze -
ein Gesicht –
ein Schrank –
- 48 Ü 2: Bilden Sie den Dativ:
das Ei der Bleistift die Sonne der Freund -
die Frau –
der Stuhl –
das Auto –
die Bank –
eine Schülerin ein Hund -
ein Tisch –
ein Buch –
Ü 3: Bilden Sie den Akkusativ:
die Schwester das Mädchen der Fisch das Auto -
das Hemd –
der Füller –
die Biene –
der Mann –
ein Schrank ein Glas -
eine Mütze –
eine Landkarte –
Ü 4: Deklinieren Sie:
eine Blume
ein Vater
ein Heft
der Boden
das Rad
die Tafel
Ü 5: Setzen Sie in den Akkusativ:
1. Wir haben _________________. (ein Hamster, ein Buch, eine Katze, ein
Freund, ein Bild, eine Schultasche, ein Haus, ein Hund, ein Lineal, ein
Bleistift)
2. Ich kaufe _________________. (die Schuhe, der Füller, das Heft, die
Schildkröte, das Auto, der Hund, das Buch, die Taschen, der Schwamm, der
Kalender)
Ü 6: Setzen Sie in den Dativ:
1. Wir helfen _________________. (der Lehrer, die Mutter, die Mitschülerin,
der Schüler, das Kind, die Leute, die Freundin, die Freunde, die Mädchen,
die Frau)
2. Du gibst _________________ das Futter. (ein Hund, ein Hamster,
Schildkröten, eine Katze, ein Vogel, Vögel, Haustiere, ein Fisch)
- 49 -
Ü 7: Setzen Sie in den Akkusativ:
1. Ich esse ____________________. (ein Wurstbrot)
2. Wir sehen ____________________. (der Film)
3. Du trinkst ____________________. (kein Wein)
4. Monika kauft ____________________. (ein Stuhl)
5. Die Kinder sehen ____________________. (der Lehrer)
6. Ihr sucht ____________________. (eine Kommode)
7. Peter braucht ___________________. (ein Radio)
8. Ich bringe dir ___________________. (die Kassetten)
9. Du kaufst ____________________. (ein Tisch)
10. Er macht ____________________. (das Mittagessen)
Ü 8: Ergänzen Sie mit dem Akkusativ:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Herr Müller erklärt _____ Wort.
Die Schüler schließen _____ Hefte und _____ Bücher.
Anton wiederholt _____ Frage.
Richard versteht _____ Satz nicht.
Herr Robertston macht e____ Fehler.
Der Lehrer verbessert _____ Fehler und wiederholt _____ Frage.
Die Kinder fragen _____ Lehrer.
Ich frage e____ Freund.
Was zeigt Peter? Er zeigt _____ Tisch (_____ Stuhl, _____ Füller, _____
Lampe, _____ Bleistift, _____ Heft, _____ Schwamm).
10. Was versteht Herr Karlis nicht? Er versteht _____ Satz nicht (_____ Frage,
_____ Antwort, _____ Wort, _____ Regel).
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 9: Setzen Sie in den Dativ (bestimmter Artikel):
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Die Frau antwortet _____ Briefträger.
Die Bücher gehören _____ Kind.
Herr Robertson dankt _____ Lehrer und _____ Lehrerin herzlich.
Wem gehören die Sachen hier? Der Bleistift gehört mein___ Sohn, das Heft
gehört mein___ Tochter, die Bücher gehören _____ Kind___ (Plural).
Herr Braun hilft _____ Freund___. (Plural)
Zigaretten und Kaffee schaden _____ Gesundheit.
Herr Müller hilft _____ Schüler (_____ Schülerin, _____ Briefträger, _____
Frau).
Kuchen schadet _____ Kind___ (Plural) nicht.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 50 Ü 10: Setzen Sie den Dativ Singular in den Dativ Plural:
1. Er hilft dem Kind.
2. Die Leute glauben dem Politiker nicht.
3. Wir danken dem Helfer.
4. Der Bauer droht dem Apfeldieb.
5. Die Wirtin begegnet dem Mieter.
6. Wir gratulieren dem Freund.
7. Der Rauch schadet der Pflanze.
8. Das Streusalz schadet dem Baum.
9. Das Pferd gehorcht dem Reiter.
10. Er widerspricht dem Lehrer.
11. Der Kuchen schmeckt dem Mädchen nicht.
12. Die Polizisten nähern sich leise dem Einbrecher.
(Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami)
Ü 11: Setzen Sie in den Dativ oder den Akkusativ:
1. Herr Müller erklärt _____ Kindern _____ Fahrplan.
2. Frau Braun gibt _____ Gast _____ Hand.
3. Wir kaufen _____ Kind e___ Buch.
4. Er bietet _____ Freund e___ Zigarette an.
5. Der Briefträger bringt _____ Frau e ___ Telegramm.
6. Walter diktiert _____ Freund _____ Brief.
7. Richard gibt _____ Briefträger _____ Geld.
8. Die Frau bringt _____ Mann _____ Zeitung.
9. Bietet ihr _____ Freunden e___ Flasche Cola an?
10. Ich gebe _____ Kindern _____ Bücher.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 12: Setzen Sie in den richtigen Fall:
1. Ich rufe __________________ an. (die Frau)
2. Marko gibt __________________ Blumen. (die Mutter)
3. Du findest __________________. (ein Buch)
4. Was schenken wir ________________ zum Geburtstag? (die Freundin)
5. Wir kaufen ________________________. (eine Tasche und ein Kuli)
6. Die Kinder lesen ________________________. (die Zeitung und das Buch)
7. Ich helfe ___________________. (die Freunde)
8. Heidi braucht ____________________. (ein Zirkel)
9. Wir nehmen ____________________. (der Kaffee, die Milch)
10. Du schenkst ____________________ Schokolade. (die Eltern)
- 51 Ü 13 : Bilden Sie Sätze:
1. gehören, Auto, Gast
2. schaden, Kaffee, Kind
3. öffnen, Herr Müller, Tür, Gast
4. anbieten, Walter, Zigaretten, Freund
5. schreiben, wir, Brief, Freund
6. zeigen, du, Stadt, Gast
7. geben, du, eine Zigarette, Vater
8. zeigen, wir, Rechnung, Freunde
9. bringen, Frau Braun, Geld, Mutter
10. kaufen, sie, ein Heft, Kind
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 52 -
DAS ADJEKTIV
I. DER WORTSCHATZ
Ü 1: Schreiben Sie die Gegenteile zu den folgenden Adjektiven:
gut jung bequem schwarz hart hell alt schwarzhaarig dünn schön interessant kurz dunkel nett intelligent langweilig hoch gefährlich modern leicht -
klein schön leer laut mild geöffnet schlank langhaarig sympatisch fröhlich gemütlich rund weiß freundlich lustig hübsch sauer lang konservativ scharf -
neu –
teuer –
kalt –
süss –
nah –
tief –
groß –
dumm –
nervös –
unfreundlich –
sportlich –
breit –
billig –
blond –
hässlich –
traurig –
schmal –
stark –
langsam –
niedrig -
- 53 -
II.
STEIGERUNG DER ADJEKTIVE
Die Namen der drei Stufen bei der Steigerung:
1. Der Positiv
2. Der Komparativ
3. Der Superlativ
II.1. Die regelmässige Steigerung der Adjektive
schön – schöner – am schönsten, der schönste
Ausnahme: weit – weiter – am weitesten, der weiteste (um die Aussprache zu
ermöglichen)
Ü 1: Steigern Sie die folgenden Adjektive: klein, billig, neu, schnell, langsam,
teuer, dünn, dick, sauber.
II.2. Die Steigerung der Adjektive mit dem Umlaut
lang – länger – am längsten, der längste
groß – größer – am größten, der größte
jung – jünger – am jüngsten, der jüngste
Ü 2: Steigern Sie die folgenden Adjektive: stark, kurz, dumm, alt.
II.3. Die unregelmässige Steigerung der Adjektive (und Adverbien)
gut – besser – am besten, der beste
viel – mehr – am meisten, der meiste
gern – lieber – am liebsten, der liebste
hoch – höher – am höchsten, der höchste
nah – näher – am nächsten, der nächste
- 54 Ü 3: Ergänzen Sie die Steigerungsformen der Adjektive und Adverbien:
Positiv
langsam
Komparativ
Superlative
am ältesten, der älteste
höher
neu
am jüngsten, der jüngste
näher
am liebsten, der liebste
gut
kalt
schöner
II.4. Die zwei Superlative
Es gibt zwei Superlativformen, z.B.: am schnellsten, der schnellste
Die Form am –sten gebraucht man prädikativ, das heißt ohne Substantiv:
Dieses Kleid ist am schönsten.
Schinken esse ich am liebsten.
Peter läuft am schnellsten.
Die Form der/die/das –ste gebraucht man attributiv, das heißt vor dem
Substantiv:
Ich kaufe das schönste Kleid.
Marie ist die beste Schülerin.
Das ist das neuste Modell.
Ü 4: Schreiben Sie die Sätze wie im Modell:
Ptuj, Maribor, Ljubljana (groß)
Ptuj ist groß, Maribor ist größer als Ptuj, Ljubljana ist am größten.
1. der Triglav, die Zugspitze, der Monte Rosa (hoch)
2. Österreich, die Schweiz, Slowenien (klein)
3. die Dravinja, die Drava, die Sava (lang)
4. Barbara (5 Jahre), Peter (9 Jahre), Susanne (12 Jahre) (jung)
(Nemški jezik 3)
- 55 Ü 5: Ergänzen Sie mit der zweiten Form des Superlativs wie im Model:
Ist diese Bluse am schönsten? – Ja, das ist die schönste Bluse.
1.
2.
3.
4.
Ist dieses Fahrrad am teuersten? –
Ist dieser Berg am höchsten? –
Ist diese Lehrerin am ältesten? –
Ist dieses Auto am schnellsten? –
(Nemški jezik 3)
Ü 6: Ergänzen Sie mit der passenden Form des Superlativs:
1. Jürgen ist (schnell) _______________ Läufer in der Klasse.
2. Jürgen läuft (schnell) ________________.
3. A: Welchen Film möchtest du sehen?
B: Den Film im Kino Union. Das ist (interessant) ________________ Film,
der gerade läuft.
4. Der Film, der im Kino Union läuft, ist (interessant) ________________.
5. A: Was ist deine (gern) ______________ Speise?
B: (gern) _______________ esse ich Vanilleeis mit Früchten.
(Nemški jezik 3)
II.5. Der Gebrauch des Positivs
Den Positiv gebraucht man, um auszudrücken, dass zwei Personen oder Dinge
eine Eigenschaft in demselben Grad besitzen. Mit dem Positiv gebrauchen wir
immer (eben)so . . . wie:
(eben)so + Positiv + wie
Erika ist so alt wie ich.
Du bist ebenso klug wie dein Bruder.
II.6. Der Gebrauch des Komparativs
Den Komparativ gebraucht man, um auszudrücken, dass eine Person oder ein
Ding eine Eigenschaft in einem höheren Grad besitzt als die/das andere. Mit
dem Komparativ gebrauchen wir immer . . . als:
Komparativ + als
Erika ist älter als ich.
Du bist jünger als dein Bruder.
- 56 -
Ü 7: Bilden Sie Sätze mit dem Positiv, Komparativ in Superlativ:
groß/klein
alt/jung
schwer/leicht
schnell/langsam
gut/schlecht
Anja
Manfred
1,60 m
1,60 m
12
13
52 kg
52 kg
100m:14,8 s
100m:14,8 s
Mathe:2
Mathe:3
(Nemški jezik 3)
Herbert
1,52 m
14
46 kg
100m:13,6 s
Mathe:3
Erika
1,68 m
14
58 kg
100m:16,3s
Mathe:4
Ü 8: Gebrauchen Sie den Positiv, den Komparativ oder den Superlativ des
Adjektivs/Adverbs:
1. Dieser Wagen verbraucht ____________ Benzin als ich dachte. (viel)
2. Die Couch ist genauso _____________ wie wir erwartet haben. (bequem)
3. Das neue Modell hat _____________ Geschwindigkeiten als das alte. (hoch)
4. Welcher Motor ist _____________ von allen? (stark)
5. Der Fiesta fährt fast so _____________ wie der Fiat. (schnell)
6. Ich kaufe dieses Auto nicht, weil es zu _____________ ist. (teuer)
7. Findest du den Tisch zu _____________? (niedrig)
8. Dieses Modell gibt es auch mit einem ____________ Motor. (schwach)
(Themen neu 2)
Ü 9: Wählen Sie die richtige Form des Adjektivs (Positiv, Komparativ,
Superlativ):
1. Meine Freundin ist viel _____________ als ich. (groß)
2. Alle Kleider sind ______________, dieses hier ist aber _____________ .
(schön)
3. Holger ist etwa so ______________ wie Peter. (alt)
4. Sie sollen ______________ Hut nehmen. Die anderen sind für Sie zu klein.
(groß)
5. Von den Minis hat der Opel Korsa ______________ Kofferraum. (klein)
6. Der Fiat Uno ist ______________ als der Renault Clio. (billig)
7. Der Opel Corsa ist genauso ______________ wie der Ford Fiesta. (schnell)
8. Alle Wagen sind _____________, aber der Opel Corsa ist _____________.
(kurz)
(delno po Themen 2)
Ü 10: Bilden Sie Sätze mit dem Komparativ und Superlativ wie im Modell:
Fritz springt . . . als Emil. (hoch / Hans)
Fritz springt höher als Emil. Aber Hans springt am höchsten.
- 57 1.
2.
3.
4.
5.
6.
Stella spricht . . . Deutsch als Michaela. (gut / Angela)
Müller arbeitet . . . als Meier. (zuverlässig / Schulze)
Wein trinkt er . . . als Bier. (gern / Sekt)
Seine Kusinen stehen ihm . . . als seine Tante. (nah / Geschwister)
Das Radio war . . . als der Plattenspieler. (teuer / der Fernseher)
Ein Skorpionstich ist . . . als ein Wespenstich. (gefährlich / ein
Schlangenbiss)
7. Mein Schäferhund ist . . . als euer Dackel. (wild / der Jagdhund des
Nachbarn)
8. Sie isst Rindfleisch . . . als Schweinefleisch. (gern / Hammelfleisch)
9. Im Einzelhandelsgeschäft ist die Bedienung . . . als im Warenhaus.
(freundlich / im Tante-Emma-Laden)
10. Im Zug reist man . . . als im Bus. (schnell / im Flugzeug)
11. In der Sahara ist es . . . als in Israel. (heiß / am Äquator)
12. In Grönland ist es . . . als in Schweden. (kalt / im Nordosten von Russland)
13. Der Amazonas ist . . . als der Mississippi. (lang / der Nil)
14. In Asien sind Dialekte . . . als in Südamerika. (verbreitet / in Afrika)
15. In Europa ist die Zahl der Deutschsprechenden . . . als die Zahl der
Menschen, die Englisch als Muttersprache sprechen. (hoch / die Zahl der
Russischsprechenden)
(Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami)
Ü 11: Bilden Sie Fragen mit dem Superlativ:
1. Wie heißt das (groß) Saugetier der Erde?
2. Wie heißt das (klein) Säugetier der Erde?
3. Wie heißt das Tier mit dem (hoch) Wuchs?
4. Welches Tier kann am (schnell) laufen?
5. Welche Schlange ist am (giftig)?
6. Wie heißt der (groß) Ozean?
7. Wie tief ist die (tief) Stelle des Meeres?
8. Welches ist der (klein) Erdteil?
9. Wo ist es am (kalt)?
10. Wo regnet es am (viel)?
11. In welcher Gegend der Erde ist es am (stürmisch)?
12. Wann ist auf der Nordhalbkugel der (kurz) Tag?
13. Wann ist auf der Nordhalbkugel der (lang) Tag?
14. Wie heißt das (leicht) Gas?
15. Wann sind wir von der Sonne am (weit) entfernt?
16. Wann ist die Sonne der Erde am (nah)?
(Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami)
- 58 -
III.
DEKLINATION DER ADJEKTIVE
III.1. Der Gebrauch der Adjektive
Adjektive können in zwei Weisen gebraucht werden: prädikativ und attributiv.
III.1.1. Adjektive prädikativ gebraucht
Wenn Adjektive prädikativ gebraucht werden, haben sie immer dieselbe Form.
Das Geschlecht und die Zahl der Substantive beinflußt ihre Form nicht:
M Der Wagen ist schön.
F Die Bluse ist schön.
N Das Buch ist schön.
Pl Die Kleider sind schön.
III.1.2. Adjektive attributiv gebraucht
Wenn Adjektive attributiv gebraucht werden, richtet sich ihre Form nach dem
Geschlecht und der Zahl des Substantivs. Mit dem bestimmten und
unbestimmten Artikel lautet sie wie folgt:
M der schöne Wagen
M ein schöner Wagen
F die schöne Bluse
F eine schöne Bluse
N das schöne Buch
N ein schönes Buch
Pl die schönen Kleider
Pl schöne Kleider
Die attributiv gebrauchten Adjektive werden auch dekliniert.
- 59 -
III.2. Die Deklination der Adjektive
III.2.1. Bestimmter Artikel + Adjektiv + Substantiv
M
F
1. der rote Rock
2. des roten Rockes
3. dem roten Rock
4. den roten Rock
1. die blaue Bluse
2. der blauen Bluse
3. der blauen Bluse
4. die blaue Bluse
N
Pl
1. das grüne Hemd
2. des grünen Hemdes
3. dem grünen Hemd
4. das grüne Hemd
1. die roten Röcke
2. der roten Röcke
3. den roten Röcken
4. die roten Röcke
III.2.2. Unbestimmter Artikel + Adjektiv + Substantiv
M
F
1. ein roter Rock
2. eines roten Rockes
3. einem roten Rock
4. einen roten Rock
1. eine blaue Bluse
2. einer blauen Bluse
3. einer blauen Bluse
4. eine blaue Bluse
N
Pl
1. ein grünes Hemd
2. eines grünen Hemdes
3. einem grünen Hemd
4. ein grünes Hemd
1. rote Röcke
2. roter Röcke
3. roten Röcken
4. rote Röcke
Ü 1: Bilden Sie Fragen aus der Tabelle:
das
Wem
gehört
die
der
rot
eckig
neu
blau
alt
(Nemški jezik 3)
Anorak?
Heft?
Tisch?
Bluse?
Haus?
Schal?
Hemd?
Auto?
- 60 Ü 2: Ergänzen Sie die Endungen:
-r
-e
Anorak
Hemd
Tisch
Lampe
Haus
Auto
Blume
Film
(Nemški jezik 3)
Ü 3: Ergänzen Sie mit den richtigen Formen der Adjektive kariert / gestreift /
violett:
1. A: Schau her! Eine ______________ Hose.
B: _____________ Hosen sind doch ganz normal.
A: Ich finde sie komisch.
2. A: Schau her. Ein _____________ Mantel!
B: _____________ Mäntel sind doch ganz normal.
A: Ich finde sie unmöglich.
3. A: Und das hier! Ein _____________ Hemd!
B: _____________ Hemden sind aber wirklich schrecklich!
A: Wenn du so meinst? Mir gefallen sie gut.
(Nemški jezik 3)
Ü 4: Ergänzen Sie mit den Endungen:
1. Wie gefällt dir der rund___ Tisch?
Das ist doch ein eckig___ Tisch.
2. Wie findest du die weiß___ Bluse?
Das ist doch eine rot___ Bluse!
3. Wem gehört das dick___ Buch da?
Das ist ja nur ein dick___ Heft.
(Nemški jezik 3)
Ü 5: Bilden Sie Sätze:
1.
2.
3.
4.
5.
klein / Tisch / ist ganz neu.
kariert / Heft / gehört mir nicht.
neu / Bluse / ist schön.
blau / Rock / ist ganz neu.
grün / Motorrad / gehört mir.
- 61 6.
7.
8.
9.
groß / Tasche / gefällt mir nicht.
alt / Bus / fährt langsam.
grün / Kleid / ist ganz neu.
blau / Lampe / gehört mir.
Ü 6: Ergänzen Sie die Endungen nach dem bestimmten / unbestimmten Artikel:
1. das neue Haus
2.
3. die guten Autos
4.
5.
6. der große Mann
7. die spitze Schere
8.
9. der neue Anorak
10.
11. die langen Hosen
12.
13. das schwarze Hemd
14.
15.
16. der lange Rock
17.
18. die frischen Birnen
19.
20. die alten Bücher
21. der lange Rock
22.
23. die gute Freundin
24.
25.
26. das schöne Haus
- eine schöne Frau
- ein altes Buch
- ein langer Bleistift
- kleine Kinder
- ein billiges Kleid
- eine blaue Bluse
- kurze Kleider
- ein schneller Zug
- eine gute Banane
- eine rote Blume
- neue Autos
- ein spitzer Bleistift
- ein kleines Heft
Ü 7: Ergänzen Sie mit den Endungen:
Singular
Nominativ
Akkusativ
Dativ
Nach definitem Artikel
Nach indefinitem Artikel
der klein___ Mann
die klein___ Frau
das klein___ Kind
den klein___ Mann
die klein___ Frau
das klein___ Kind
dem klein___ Mann
der klein___ Frau
dem klein___ Kind
ein klein___ Mann
eine klein___ Frau
ein klein___ Kind
einen klein___ Mann
eine klein___ Frau
ein klein___ Kind
einem klein___ Mann
einer klein___ Frau
einem klein___ Kind
Plural
Nominativ
Akkusativ
Dativ
die klein___ Leute
klein___ Leute
die klein___ Leute
klein___ Leute
den klein___ Leuten
klein___ Leuten
(Themen Neu 2)
Ü 8: Ergänzen Sie die Endungen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Geben Sie mir den rot___ und den blau___ Bleistift.
Mit einem alt___ Wagen will ich nicht fahren.
Im Garten dises klein___ Hauses gibt es viele Blumen.
Er ist mit seinem neu___ Wagen nach Hamburg gefahren.
Bin ich hier auf der richtig___ Strasse zu dem neu___ Hotel?
Ich fahre am 5.9. (fünft___ neunt___) nach Berlin. - Am wievielt___? – Am
5.9.
7. Frau Breuer hat einen schön___ neu___ Hut.
8. Die Autos parken in Deutschland meist auf der recht___ Strassenseite.
9. Wir leben im einundzwanzigst___ Jahrhundert.
10. Gestern bin ich mit meinen beid___ Freunden durch unseren schön___
Park gegangen.
11. Hier ist ein gut___ Füller; ich brauche einen gut___ Füller.
12. Das klein___ Haus gehört einer freundlich___ Frau.
13. Ich habe eine leer___ Wohnung gemietet.
14. Mein Freund fand ein möbliert___ Zimmer im erst___ Stock eines neu___
Hauses.
15. Der Briefträger hat ein wichtig___ Telegramm gebracht.
16. Das neu___ Theater ist heute geschlossen.
17. Siehst du dort das hoh___ Haus? – Nein, ich sehe kein hoh___ Haus.
18. Der Mai ist der fünft___ Monat, der September ist der neunt___ Monat im
Jahr.
19. Gibt es in ihrer Stadt auch ein schön___ Theater?
20. Wann haben Sie Geburtstag?
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 9: Ergänzen Sie die Endungen:
Ein reich___ Kaufmann machte einmal eine lang___ Reise. Er stieg in einer
klein___ Stadt aus, denn er wolllte dort seinen alt___ Freund treffen. In einem
gut___ Hotel mietete er ein schön___ Zimmer und ging dann in die Wohnung
des Freundes.
Die beid___ Freunde sassen in dem gemütlich___ Zimmer lange zusammen
und erzählten sich. In der Nacht ging der reich___ Kaufmann in sein Hotel
zurück. In den dunkl___ Strassen der klein___ Stadt konnte er den weit___
Weg nur schwer finden.
Plötzlich hörte er die schnell___ Schritte eines Menschen. Ein alt___ Mann kam
ihm auf der recht___ Strassenseite entgegen und stieß mit ihm zusammen. Der
alt___ Mann sagte eine höflich___ Entschuldigung und ging schnell weiter.
- 63 Der erschrocken___ Kaufmann blieb stehen. Er griff in seine recht___
Rocktasche, denn er wollte auf die Uhr sehen und die genau___ Zeit wissen.
Aber er griff in eine leer___ Tasche. "Dieser alt___ Mann hat meine neu___ Uhr
gestohlen", dachte der Kaufmann und lief schnell dem verdächtig___ Mann
nach. Er fasste ihn an seinem alt___ Mantel und rief:"Die Uhr her!" Der Mann
erschrak über die zornig___ Stimme des Kaufmanns. Er nahm aus seiner
recht___ Westentasche eine klein___ Uhr und gab sie dem zornig___
Kaufmann.
Nach einer halb___ Stunde kam der Kaufmann endlich in sinem klein___
Hotelzimmer an.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 10: Ergänzen Sie die Endungen:
1. Das Kaufhaus Müller bietet Ihnen an: einen blau___, einen braun___ und
einen schwarz___ Wintermantel. – Der blau___ Mantel gefällt mir. Ich will
aber einen ganz gefüttert___ Mantel.
2. Haben Sie auch einen hellgrau___ Regenmantel? Ist das ein gefüttert___
Mantel?
3. Wir haben hier einen sehr preiswert___ Herrenanzug. – Ist das auch eine
gut___ Qualität?
4. Kommen Sie zu uns und kaufen Sie sich dieses elegant___ Kostüm!
5. Gefällt Ihnen diese weinrot___ Sportjacke? – Das ist wirklich eine elegat___
Jacke.
6. Sehen Sie unsere billig___ Preise, zum Beispiel für diese schön___ Damenund Kinderwäsche!
7. Mein Vater hat heute einen blau___ Mantel, einen grau___ Anzug und seine
schwarz___ Schuhe an.
8. Tragen Sie immer einen blau___ Hut? – Ich trage meist einen schwarz___.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 11: Setzen Sie die Adjektive in den richtigen Fall:
1. Sie hat __________________________. (ein kleiner Mund)
2. Mit ___________________________ kannst du nicht so leise sprechen. (der
alte Mann)
3. ___________________________ ist in der Stadt sehr praktisch. (ein kleines
Auto)
4. Die Tasche gehört _________________________. (die junge Frau)
5. Warum hast du _________________________ gekauft? (eine schwarze
Bluse)
6. Ich möchte _________________________ finden. (ein billiger Wagen)
7. Er spricht immer von ________________________. (die teuersten Autos)
- 64 Ü 12: Gebrauchen Sie den richtigen Fall des Adjektivs mit dem Artikel:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Was soll ich anziehen? ___ _________ __________ Rock. (kurz, rot)
Siehst du den Mann mit ___ _________ ___________ Tasche? (alt, braun)
Diese Bluse passt zu ___ _________ ___________ Rock. (lang, schwarz)
Die Qualität ___ __________ Produkts ist sehr gut. (neu)
Ich möchte ___ __________ Sommerkleid kaufen. (bunt)
Du musst dir ___ ___________ Mantel kaufen, ___ __________ ist schon
kaputt .(neu, alt)
Ü 13: Ergänzen Sie die Endungen. Finden Sie die passende Erklärung in der
rechten Spalte:
1. ein salomonisch___ Urteil
a) ein bestimmt___ Geschehen überall
weitererzählen
2. in den saur___ Apfel beißen
b) jdm. einen freundlich___ Empfang
bereiten
3. jdn. mit offen___ Armen empfangen c) die wichtigst___ Person in einer
Gruppe sein
4. mit einem blau___ Auge davond) unrechtmässig___, betrügerisch___
kommen
Handel treiben
5. jdm. golden___ Berge versprechen e) jdm. groß___ Versprechungen
machen, aber das gegeben___ Wort
nicht halten
6. wie ein Blitz aus heiter___ Himmel f) jdm. großzügig___ Hilfe anbieten
7. jdm. golden___ Brücken bauen
g) eine klug___ Entscheidung
8. etwas geht nicht mit recht___
h) sich keine unnötig___ Sorgen machen
Dingen zu
9. dunkl___ Geschäfte machen
i) nur leicht___ Schaden erleiden,
obwohl beinahe etwas Schlimm___
passiert wäre
10. jdn. wie ein roh___ Ei behandeln j) ein ganz unerwart___ Ereignis
11. die erst___ Geige spielen
k) zu einer unangenehm___ Handlung
gezwungen sein
12. jdm. mit gleich___ Münze heim- l) im Leben keinen recht___ Erfolg haben
zahlen
13. etwas an die groß___ Glocke
m) Gleich__ mit Gleich___ vergelten
hängen
oder: jdm. etwas mit der gleich___
Härte zurückgeben
14. sich keine grau___ Haare
n) ein unerklärlich___ Geschehen / eine
wachsen lassen
ungesetzlich___ Handlung
15. auf keinen grün___ Zweig
o) mit jdm. mit groß___ Vorsicht
kommen
umgehen
(Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami)
- 65 -
DAS PRONOMEN
I. DAS PERSONALPRONOMEN
Die Personalpronomina sind:
E
M
1. ich
2. du
3. er, sie, es
1. wir
2. ihr
3. sie, Sie
Die Personalpronomina werden dekliniert.
I.1. Die Deklination der Personalpronomina
Nominativ
ich
du
er
sie
es
wir
ihr
sie
Sie
Genitiv
----------
Dativ
mir
dir
ihm
ihr
ihm
uns
euch
ihnen
Ihnen
Akkusativ
mich
dich
ihn
sie
es
uns
euch
sie
Sie
Den Genitiv gebraucht man kaum, deswegen werden nur der Dativ und der
Akkusativ angeführt.
Ü 1: Ersetzen Sie mit dem Personalpronomen:
1. Mein Freund ist Student.
_____ ist Student.
2. Monika und Fred sind verheiratet.
_____ sind verheiratet.
3. Du und Marco fahrt mit dem Auto.
_____ fahrt mit dem Auto.
4. Meine Eltern und ich wohnen im Haus._____ wohnen im Haus.
5. Die Kinder spielen Fussball.
_____ spielen Fussball.
6. Frau Braun ist Kellnerin.
_____ ist Kellnerin.
7. Das Buch liegt auf dem Tisch.
_____ liegt auf dem Tisch.
8. Der Schrank ist teuer.
_____ ist teuer.
9. Die Kommode ist schon alt.
_____ ist schon alt.
- 66 Ü 2: Ergänzen Sie mit dem Dativ – Wem gehört was?
1. Anita / Kassette
Die Kassette gehört ihr.
2. wir / Blumen
3. du / Lineal
4. Herr Klinger / Haus
5. ihr / Briefmarken
6. ich / Pullover
7. Dirk und Hans / Fussball
8. Sie /Hund
Ü 3: Ergänzen Sie die Dialoge mit dem Dativ:
A: Wie geht es __dir__, Peter?
B: Danke, es geht ____ gut.
A: Wie geht es ____, Dieter und Renate?
B: Danke, es geht ____ gut.
A: Wie geht es deinem Vater?
B: Danke, es geht ____ nicht schlecht.
A: Wie geht es deiner Schwester?
B: Danke, es geht ____ schon besser.
A: Wie geht es deinen Eltern?
B: Danke, es geht ____ gut.
Ü 4: Ergänzen Sie mit dem Dativ:
1. Was schenkst du deiner Mutti zum Geburtstag?
Ich schenke _____ Blumen.
2. Wann hilfst du deinem Vater bei der Arbeit im Garten?
Ich helfe _____ am Nachmittag.
3. Gefällt dir die Bluse?
Ja, sie gefällt _____.
4. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Möchtest du _____ helfen?
Natürlich helfe ich _____.
5. Passt Karl die Hose?
Nein, sie passt _____ nicht.
6. Hier ist Brigittes Kassette.
Soll ich sie _____ bringen?
7. Hilfst du deinen Eltern zu Hause?
Ja, ich helfe _____ sogar oft.
8. Gehört euch der Garten hier?
Ja, der gehört _____.
- 67 Ü 5: Ergänzen Sie mit dem Akkusativ – Wen siehst du?
Siehst du
Rolf?
Ja, ich sehe
mich?
deine Schwester?
Herrn Winkler?
Claudia und mich?
das Auto vor dem Haus?
den Zirkel unter der Bank
die Schere auf dem Tisch?
die Socken neben dem Bett?
_ihn_.
____.
____.
____.
____.
____.
____.
____.
____.
Ü 6: Ergänzen Sie mit ihm / ihn:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Schreibst du _____ einen Brief?
Warum hilfst du _____ nicht?
Die Hose passt _____ gut.
Wir besuchen _____ morgen.
Die Eltern kaufen _____ ein neues Fahrrad.
Siehst du _____ vielleicht?
Gehört _____ das Buch?
Ü 7: Ersetzen Sie mit dem Personalpronomen:
1. Bringst du dein Buch mit? Bringen Sie Ihre Schwester mit? Bringen Sie Ihren
Füller mit? Bringen Sie Ihre Zigaretten mit?
2. Lesen Sie die Zeitung? Lesen Sie das Buch? Lesen Sie den Brief? Lesen
Sie die Bücher?
3. Geht es Ihrer Mutter gut? Geht es Ihrem Vater gut? Geht es Ihrem Kind gut?
Geht es Ihren Geschwistern gut? Geht es Ihren Eltern gut? Geht es dir und
Robert gut?
4. Hilft er seinem Freund? Hilft er seinen Freunden? Hilft er seiner Frau? Hilft
er seinen Eltern? Hilft er seiner Familie?
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 8: Ergänzen Sie die Sätze mit den Personalpronomina:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Mein Vater kommt zu ____ (ich).
Ich fahre zu ____ (er).
Meine Schwester besucht ____ (ihr) abends.
Der Lehrer fragt ____ (du) und nicht ____ (ich).
Wir fahren mit ____ (ihr) zu ____ (sie, Plural).
Wohnt Herr Breuer bei ____ (Sie)? Nein, er wohnt ____ (ich) gegenüber.
Du hast keine Zeit für ____ (ich); ich gehe ohne ____ (du) spazieren.
Sie hat ein Buch von ____ (ihr).
- 68 9. Ich arbeite oft mit ____ (er).
10. Ich bin um 7 Uhr bei ____ (sie, Plural); ich komme mit ____ (sie, Sing.),
aber ohne ____ (er).
11. Sie schreiben ____ (Sie) heute. Bitte, anworten Sie ____ (sie) bald!
12. Kommst du morgen mit ____ (sie, Plural) zu ____ (wir)?
13. Was kann ich ____ (sie, Sing.) mitbringen?
14. Sie haben zwei Kinder. Was bringe ich ____ (sie, Plural) mit?
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 69 -
II. DAS POSSESSIVPRONOMEN
Die Possessivpronomina sind:
E
M
1. mein
2. dein
3. sein, ihr, sein
1. unser
2. euer
3. ihr, Ihr
M mein Vater
F meine Mutter
N mein Kind
Pl meine Eltern
Das Possessivpronomen hat die –e Endung vor dem weiblichen Substantiv oder
vor dem Substantiv im Plural
Die Possessivpronomina werden dekliniert.
II.1. Die Deklination der Possessivpronomina
M
F
1. mein Vater
2. meines Vaters
3. meinem Vater
4. meinen Vater
1. meine Mutter
2. meiner Mutter
3. meiner Mutter
4. meine Mutter
N
Pl
1. mein Kind
2. meines Kindes
3. meinem Kind
4. mein Kind
1. meine Bücher
2. meiner Bücher
3. meinen Büchern
4. meine Bücher
Ü 1: Ergänzen Sie mit der richtigen Form des Possessivpronomens:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
du und _________ Eltern
er und _________ Schwester
sie und _________ Bruder
ihr und _________ Katze
wir und _________ Haus
Sie und _________ Hund
ich und _________ Familie
(Nemški jezik 3)
- 70 Ü 2: Drücken Sie mit dem Possessivpronomen aus:
1. wir / Garten
2. ihr / Taschen
3. ich / Schere
4. Susanne / Katze
5. du / Zahnbürste
6. Horst und Paul / Kulis
7. Andreas / Lineal
8. wir / Eltern
9. Sie / Auto
Das ist unser Garten.
(Nemški jezik 3)
Ü 3: Beantworten Sie die Fragen:
Peters Hund?
deine Gabel?
euer Haus?
Heidis Katze?
Ist das Brunos und Peters Bank?
mein Radiergummi?
Frau Müllers Fahrrad?
Ihr Auto?
Muttis Teller?
Ja, das ist sein Hund.
(Nemški jezik 3)
Ü 4: Ergänzen Sie mit dem Possessivpronomen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Richard hat einen Gast. Das ist _________ Gast.
Erika hat einen Gast. Das ist _________ Gast.
Richard und Erika haben einen Gast. Das ist _________ Gast.
Guten Tag, Walter! Wie geht es ________ Frau und ________ Kindern?
Guten Tag, Herr Braun! Wie geht es ________ Frau und ________ Kindern?
Wo ist mein Buch, Herr Robertson? - ________ Buch? Hier liegt es.
Herr Bauer nimmt _________ Koffer und geht.
Er hilft _________ Frau. Er nimmt auch _________ Koffer.
Ü 5: Ergänzen Sie mit den Possessivpronomina sein- / ihr- :
1. Finden Sie es gut, dass der Mensch den größten Teil ______ Freizeit vor
dem Fernseher verbringt?
2. Die Dame gab die Hälfte ______ Geldes für Kleider aus.
3. Die Kinder haben wieder einmal nur die Hälfte _______ Hausaufgaben
gemacht.
4. Zehn Prozent _______ Gehalts braucht er für Wein und Tabak.
- 71 5. Einen Teil _______ Ferien verbrachten sie in Südamerika.
6. Gestern kam der Freund ________ Schwester.
7. Das ist das Haus _________ Vaters.
8. Er hat das Auto _________ Freundes.
9. Hier ist das Zimmer _________ Kinder.
10. Da drüben liegt der Garten ________ Eltern.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 6: Ergänzen Sie mit den Possessivpronomina im Dativ:
1. Das ist Herr Müller mit ________ Familie / ________ Frau / ________ Sohn
/ ________ Töchtern / ________ Kind / _________ Nichte.
2. Das ist Frau Schulze mit ________ Freundinnen / ________ Schwester,
_________ Tochter / ________ Söhnen / ________ Mann / ________
Enkelkindern.
3. Das sind Thomas und Irene mit ________ Spielsachen / ________ Eltern,
_________ Lehrer / ________ Fussball / _________ Freunden / ________
Mutter.
(Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami)
Ü 7: Ergänzen Sie mit den Possessivpronomina mit den richtigen Endungen:
1. Wir sind in ein anderes Hotel gezogen. ________ altes Hotel war zu laut.
2. ________ Eltern haben ________ Schlafzimmer gegenüber von _________
Zimmer.
3. ________ Schlafzimmer ist aber kleiner.
4. ________ Bruder Alex hat ________ Bett an der Tür, _________ Bett steht
am Fenster.
5. Die Mutter fragt:"Habt ihr ________ Sachen schon ausgepackt?"
6. "________ Seife und _________ Waschlappen legt bitte ins Bad!"
7. " ________ Anzüge hängt ihr in den Schrank, ________ Hemden legt ihr
hierhin und ________ Schuhe stellt ihr unters Bett."
8. Alex ruft plötzlich: " Wo ist ________ Mantel? Hast du ________ Mantel
gesehen?"
9. "Alex", sage ich, "da kommt Vater mit ________ Mantel und ________
Schuhen."
10. " Ihr habt die Hälfte ________ Sachen im Auto gelassen!" sagt Vater.
11. Mutter sucht ________ Geldtasche. " ________ Geldtasche ist weg! Und
________ Handtasche!" ruft sie aufgeregt.
12. "Hier ist ________ Geldtasche und auch ________ Handtasche", sagt der
Vater.
13. " Wenn sich ________ Aufregung gelegt hat," meint Vater, " dann gehen wir
jetzt essen. ________ Freunde warten schon auf uns."
(Dreyer / Schmitt: Nemška slovnica z nalogami)
- 72 -
DIE PRÄPOSITION
I. Die Präpositionen mit dem Dativ
AUS
Robert geht aus dem Haus.
VON
Er kommt vom Arzt.
ZU
Ich gehe zur Universität.
BEI
Das Kaufhaus ist bei der Post.
GEGENÜBER
Meine Wohnung ist der Post gegenüber.
MIT
____
Du gehst mit der Freundin spazieren.
SEIT
Ich wohne seit einer Woche hier.
NACH
Was machst du nach dem Essen?
Ü 1: Ergänzen Sie:
1. Robert geht um 8 Uhr aus d___ Haus.
2. Er wohnt mit sein___ Freund Hans zusammen.
3. Ich gehe heute zu mein___ Schwester.
4. Kommt der Brief von dein___ Großmutter?
5. Ich bin schon seit ein___ Woche hier.
6. Sie geht mit ihr___ Tante spazieren.
7. Nach d___ Essen besuchen wir Frau Meier.
8. Meine Wohnung liegt d___ Bahnhof gegenüber.
9. Ich zahle mit ein___ Geldschein.
10. Seit ein___ Monat hat mein Freund ein Auto.
11. Ich fahre zu mein___ Onkel.
12. Wohnen Sie bei Ihr___ Eltern?
13. Bier trinken wir aus ein___ Glas, Kaffee aus ein___ Tasse.
14. Die Studenten kommen von d___ Universität und gehen zu d___ Bahnhof.
15. Nach d___ Vorlesung gehen wir zu d___ Essen.
16. Die Post ist d___ Bahnhof gegenüber.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 73 II. Die Präpositionen mit dem Akkusativ
DURCH
Hans geht durch den Park.
GEGEN
Das Auto fährt gegen das Haus.
UM
Wir sitzen um den Tisch.
ENTLANG
Sie fahren die Strasse entlang.
FÜR
Hier ist ein Brief für den Lehrer.
OHNE
Robert geht ohne seine Freundin spazieren.
Ü 2: Ergänzen Sie:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Heute gehe ich ohne mein___ Freund spazieren.
Wir farhen schnell durch d___ Stadt.
Robert geht um d___ Haus.
Herr Braun arbeitet für ein___ Firma.
Der Briefträger bringt Geld für mein___ Vater.
Gehen Sie links um d___ Ecke!
Wir gehen durch d___ Ludwigstrasse nach Haus.
Robert fährt mit seinem Fahrrad gegen ein___ Auto.
Herr Ober, bringen Sie ein Glas Bier für mein___ Freund!
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
III. Die Präpositionen mit dem Genitiv
STATT
ANSTATT
Mein Vater hat statt (anstatt) des Geldes nur einen
Brief geschickt.
TROTZ
Peter arbeitet trotz des Feiertags.
WÄHREND
Während meines Urlaubs mache ich eine Reise.
WEGEN
Wegen des Examens kann sie heute nicht ins Kino
gehen.
Ü 3: Ergänzen Sie:
1.
2.
3.
4.
Wir müssen während d___ Konzertes still sein.
Statt d___ Hauses kaufte er sich eine Wohnung.
Sie sollen nicht während d___ Essens rauchen.
Wegen d___ Fehlers wurde die Bearbeitung unterbrochen.
- 74 5. Trotz d___ Grippe kam er zur Schule.
6. Ich habe statt d___ Dativs den Genitiv gebraucht.
7. Wegen d___ schlechten Wetters können wir nicht in den Park gehen.
8. Trotz d___ Regens gehen wir spazieren.
9. Ich habe dir statt d___ Buches ein Heft mitgebracht.
10. Trotz d___ Feuer war das Zimmer kalt.
III. Die Wechselpräpositionen
WO?
WOHIN?
Das Auto steht vor dem Haus. VOR
Wir stellen das Auto vor das Haus.
Das Bild hängt neben der Tür. NEBEN
Ich hänge das Bild neben die Tür.
Das Fenster ist über der Bank. ÜBER
Das Kind springt über die Bank.
Die Katze liegt unter dem
Tisch.
UNTER
Die Katze läuft unter den Tisch.
Wir sitzen im Wohnzimmer.
IN
Gehen wir ins Wohnzimmer!
Das Buch steht auf dem Regal. AUF
Du stellst das Buch auf das Regal.
Das Bild hängt an der Wand.
AN
Hängt das Bild an die Wand!
Der Baum steht hinter dem
Haus.
HINTER
Wir fahren hinter das Haus.
Der Schrank ist zwischen
der Tür und dem Tisch.
ZWISCHEN
Wir stellen den Schrank zwischen
die Tür und den Tisch!
Ü 4: Antworten Sie auf die Frangen:
Beispiel: Wohin steckt Herr Breuer die Zeitung? (Tasche) – Er steckt sie in die
Tasche. oder: Wo ist die Zeitung? (Tasche) – Sie steckt in der Tasche.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Wo hängt das Bild? (Wand)
Wo sitzen die Großeltern? (Tisch)
Wohin hängen Sie Ihren Mantel? (Haken)
Wohin stellt Robert seine Tasche? (Fussboden)
Wohin setzt der Vater das Kind? (Couch)
Wo liegt das Besteck? (Tisch)
Wohin hängen wir die Lampe? (Decke)
Wo hängt die Lampe? (Tisch)
Wohin legen Sie das Fleisch? (Teller)
- 75 10. Wo ist der Kaffee? (Tasse)
11. Wo ist der Balkon? (Haustür)
12. Wo sitzt Hans? (sein Freund und seine Schwester)
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 5 : Gebrauchen Sie den Dativ oder den Akkusativ:
1. Ich gehe in d___ Geschäft.
2. Es liegt zwischen d___ Post und mein___ Haus.
3. Mein Fahrrad steht hinter d___ Haus.
4. Die Hausnummer ist neben d___ Haustür.
5. Mein Bleistift ist unter Ihr___ Stuhl.
6. Kommen Sie zu mir auf d___ Terrasse.
7. Der Schlüssel ist in mein___ Tasche.
8. Bitte, steigen Sie in d___ Auto ein!
9. Das bild über d___ Couch gehört meinem Vater.
10. Herr Müller schreibt ein Wort auf d___ Tafel.
11. Die Kinder sind in d___ Garten hinter d___ Haus.
12. Das Gasthaus ist zwischen d___ Post und d___ Universität.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 6: Bilden Sie Sätze:
1.
2.
3.
4.
5.
liegen, seine Wohnung, über, meine Wohnung
hängen, der Mantel, an, der Haken
hängen, ich , der Mantel, an, der Haken
legen, Robert, die Zeitung, auf, der Tisch
sein, die Teller und die Tassen, in, die Küche. bringen, ich sie, in, das
Zimmer
6. stecken, der Schlüssel, in, meine Tasche
7. stecken, der Vater, der Schlüssel, in, seine Tasche
8. bringen, das Kind, die Kartoffeln, in, der Keller
9. frühstücken, wir, auf, die Terrasse
10. erwarten, ich, Sie, nicht, vor, dieser Freitag
11. gehen, wir, immer, an, der Vormittag, in, die Universität
12. sein, Weihnachten, in, der Winter; sein, Ostern, in, der Frühling
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 7: Ergänzen Sie mit den Artikeln:
1. Herr Steiner geht heute ohne ___________________ spazieren. (sein
Hund?
2. Bist du mit __________________ zufrieden. (deine Noten)
3. Bitte stell die Vase auf _________________ ! (das Regal)
4. Ich kann das statt _________________ erledigen. (meine Freundin)
- 76 5. Die Familienmitglieder sitzen um _________________. (der Tisch)
6. Steht das in ________________ ? (dein Buch)
7. Das Rathaus steht _________________ gegenüber. (die Post)
8. Du findest mein Heft zwischen __________________(die Bücher)
9. Trotz __________________ ging er spazieren. (das Gewitter)
10. Deine Schuhe stehen vor _________________. (die Tür)
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 8: Ergänzen Sie mit den Präpositionen in, nach, bis, über, von
1. Der Zug fährt ____ Köln ____ Frankfurt.
2. Der Eilzug fährt nur ____ Mainz.
3. Jetzt sind wir ____ Koblenz.
4. Um wieviel Uhr sind wir ____ Frankfurt?
5. Ich fahre heute ____ Stuttgart.
6. Wie lange hat der D-Zug ____ Mainz Aufenthalt?
7. Der D-Zug kommt um 3.32 Uhr ____ Frankfurt an.
8. Fährt der Zug ____ München hier ab?
9. Was kostet eine Fahrkarte ____ Hamburg?
10. Frau Meier kommt ____ Berlin und fährt ____ München.
11. Der Zug München-Frankfurt fährt ____ Nürnberg und Würzburg.
12. Der Zug hält nicht ____ Mainz, sondern nur ____ Bonn und ____ Koblenz.
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
Ü 9: Beschreiben Sie das Bild:
1. Wo steht der Sessel? (vor d___
Heizung; neben d___ Tisch; auf
d___ Fussboden)
2. Wo steht die Lampe? (hinter
d___ Tisch; zwischen d___ Tisch
und d___ Fenster)
3. Wo ist die Heizung? (hinter d___
Sessel: unter d___ Fenster)
4. Wo steht der Tisch? (neben d___
Sessel; vor d___ Lampe)
5. Wo liegt das Buch? (auf d___ Tisch; unter d___ Lampe)
6. Wo hängt das Bild? (an d___ Wand; neben d___ Fenster)
7. Wo sind die Blumen? (in d___ Vase)
8. Wo steht d___ Vase? (auf d___ Tisch)
9. Wo sind die Vorhänge? (an d___ Fenster)
10. Wo ist das Fenster? (hinter d___ Sessel; über d___ Heizung; neben d___
Bild)
11. Wo ist der Teppich? (auf d___ Boden; unter d___ Tisch; unter d___
Sessel)
(Griesbach-Schulz: Deutsche Sprachlehre für Ausländer)
- 77 Ü 10: Achten Sie auf die Deklination der Substantive und die Präpositionen;
setzen Sie die Substantive in den richtigen Fall:
1. Der Tourist sieht (der Bauer, Pl.) auf (das Feld, Pl.)
2. Das ist das Haus (mein Vater).
3. Wir lernen (der Mensch, Pl.) auf dem Land kennen.
4. Sind die Filme in (das Kino, Pl.) gut?
5. In (das Büro) arbeiten viele Frauen.
6. Das Haus (der Doktor) ist neu.
7. Die Landschaft mit (der See, Pl.) ist sehr schön.
8. Manchmal fahre ich mit (das Auto) (der Onkel).
9. Ich begrüße (der Freund, Pl.) (mein Kind, Pl.).
10. Ich gehe in (das Geschäft).
11. Der Schlüssel ist in (meine Tasche).
12. Die Kinder sind in (der Garten) hinter (das Haus).
13. Herr Breuer steckt (die Zeitung) in (die Tasche).
14. Der Briefträger bringt (das Geld) für (mein Vater).
15. Die Studenten kommen von (die Universität) und gehen zu (der Bahnhof).
16. Herr Müller erklärt (das Kind, Pl.) (der Fahrplan).
17. Bietet ihr (der Freund, Pl.) keine Zigaretten an?
18. Ich gebe (das Kind, Pl.) (mein Buch, Pl.).
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