Handbuch - Gorch

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(T)he
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Urversion: TurboPR 2.6 von DL1BHO
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█░░░░█ (P)acket
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Weiterentwickelt zu T.O.P. von DF8MT
Die Hinweise in der Onlinehilfe und in diesem Handbuch-Text über Nutzung,
Haftungsausschluss und Verteilung von T.O.P. sind zu beachten.
HANDBUCH
VERSION 1.77
Vorbemerkungen zu diesem Handbuch:
Dieses Handbuch wurde von Günter Albrecht, DJ9UI, aus der Original-TOP-Online-Hilfe ohne sachliche
Änderungen als druckfähige Datei abgeleitet (WORD für Windows 2000 bzw. 97).
Bei Fragen zu programmtechnischen Problemen über TOP wenden Sie sich bitte nicht an DJ9UI, sondern
direkt an den Programm-Autor DF8MT!
Diese Handbuch-Datei darf keinesfalls im Programm anstelle der originalen Datei ONLHELP.TOP verwendet werden! Die Funktion des Programms würde ansonsten gestört.
Der systematische Aufbau entsprechend der Datei ONLHELP.TOP wurde beibehalten. Das gilt auch für die
Sprungmarken, mit denen eine Navigation in dieser Datei auch am Bildschirm mittels Suchoption möglich
wird. Auf die Angabe von Seitenzahlen in den Querverweisen usw. wurde deshalb verzichtet, zumal die
Sprungmarken auch beim Lesen der ausgedruckten Datei gewissermaßen als Ersatz für Seitenzahlen dienen können. Die Sprungmarken sind größtenteils in alpha-numerischer Folge angeordnet. Bei Befehlsaufzählungen usw. richtet sich die Reihenfolge der Beschreibungen allerdings sinnvoller Weise nach der alphabetischen Folge der Befehle usw. selbst. Es wurden gegenüber dder Datei ONLHELP.TOP hier noch einige
zusätzliche Sprungmarken eingefügt, mit denen man vom Inhaltsverzeichnis aus noch zu speziellen Themen kommt, die sich aus der PR-Praxis heraus als wichtig erwiesen haben.
Die Sprungmarken sind im übrigen besonders hervorgehoben, so dass sie auch im ausgedruckten Text
recht einfach gefunden werden können, z.B. :FP .
Sucht man z.B. Informationen zum Aufbau der TOP-Konfigurationsdatei SYSTEM.TOP, so sucht man im
Inhaltsverzeichnis nach der Sprungmarke für SYSTEM.TOP. Man findet dort am Anfang der Zeile ":FP", und
damit hat man dann die Sprungmarke ":FP", die man als Suchbegriff (ohne Gänsefüßchen!) in die jeweilige
Suchmaske eingibt. (Landet man dabei wieder im Inhaltsverzeichnis, so muss man die Suche wiederholen!)
In den so gefundenen Textabschnitten gibt es dann - soweit erforderlich - noch Hinweise auf weitere
Sprungmarken (Querverweise), denen man in gleicher Weise nachgehen kann. Auch diese Hinweis-Marken
stehen in der Regel am Anfang der jeweiligen Zeile, jedoch ohne Doppelpunkt!
Tastatur-Befehle sind in der Regel in spitzen Klammern angegeben (z.B. <F1>), eventuell erforderliche Parameter-Angaben zu Befehlen in eckigen Klammern (z.B. [CALL]).
Wie in international angewendeten Programmen üblich wurden in der ONLINE.TOP - und so auch in diesem
Handbuch - die Tastenbezeichnungen einer US-Tastatur verwendet. Für diejenigen, die sich nur mit den
deutschen Tastenbezeichnungen auskennen, folgt hier eine Gegenüberstellung beider Bezeichnungsarten:
TOP-Name
us/engl. Name
deutscher Name
deutsche Tastatur
US-Tastatur
HOME
END
PGUP
PGDN
INS
DEL
UP
DN
RIGHT
LEFT
RET
BACK
TAB
ESC
CTRL
SHFT
CAPSLOCK
ALT
PRTSC
SYSRQ
SCROLLOCK
PAUSE
BREAK
= Home
= End
= PageUp
= PageDown
= Insert
= Delete
= Cursor-Up
= Cursor-Down
= Cursor-Right
= Cursor-Left
= Return / Enter
= Backspace
= Tabulator
= Escape
= Control
= Shift
= CapsLock
= Alternate
= Print Screen
= System Request
= Scroll
= Pause
= Break
Position 1
Ende
Bild nach oben
Bild nach unten
Einfügen
Entfernen
Cursor auf
Cursor ab
Cursor rechts
Cursor links
Eingabe
Löschen
Tabulator
Escape
Steuerung
Umschaltung
Großbuchstaben
Alternativ
Bildschirm drucken
Systemabfrage
Rollen
Pause
Unterbrechung
Pos1
Ende
Bild ↑
Bild ↓
Einfg
Entf
↑
↓
→
←
◄┘
◄─
│◄ / ►│
Esc
Strg
▲
▼
Alt
Druck
S-Abf ◊
Rollen▼
Pause
Untbr
Home
End
PgUp
PgDn
Insert
Del
↑
↓
→
←
◄┘
◄─ Backspace
│◄ Tab ►│
Esc
Ctrl
▲Shift
CapsLock
Alt
Prt Sc
SysRq ◊
Scroll Lock
Pause
Break
2
:0
INHALTSVERZEICHNIS
Im Inhaltsverzeichnis sind nur die Sprungmarken am Beginn wichtiger Abschnitte aufgeführt, von denen
man dann zu den weiterführenden Detail-Erläuterungen kommt. Für die Erstellung dieses Inhaltsverzeichnisses wurde im übrigen die Gliederungs- bzw. Inhaltsverzeichnis-Funktion in WORD verwendet, mit der
man auch zu gewünschten Abschnitten springen kann.
:0
:A
INHALTSVERZEICHNIS ....................................................................................................................... 3
Installation und Aufruf von TOP ............................................................................................................. 5
:AA
Installation ......................................................................................................................................................... 5
:AB
Aufruf von TOP mit zusätzlichen Parametern ................................................................................................... 5
:B
Bildschirm-Aufteilung ............................................................................................................................. 6
:BA
Beschreibung der verschiedenen Bildschirme ................................................................................................... 6
:BB
Obere Statuszeile ............................................................................................................................................... 6
:BBA
Flags in der oberen Status-Zeile ................................................................................................................. 7
:BC
Untere Statuszeile ............................................................................................................................................ 11
:C
Vorschreib-Fenster .............................................................................................................................. 11
:CA
Beschreibung des Vorschreib-Fensters............................................................................................................ 11
:CB
Tastenfunktionen für das Vorschreib-Fenster.................................................................................................. 12
:D
Verschiedene Befehlsarten ................................................................................................................. 13
:DA
Allgemeines ..................................................................................................................................................... 13
:DB
Liste der ESCape-Befehle ............................................................................................................................... 14
:DBA
Der Kommando-Modus ........................................................................................................................... 14
:DC
Liste der ALT-Befehle (Alt-A ... Z) ............................................................................................................... 48
:DCE
<ALT-E> Datei-Empfang ....................................................................................................................... 52
:DCF
<ALT-F> Tastenfunktionen .................................................................................................................... 54
:DCS
<ALT-S> Datei-Senden........................................................................................................................... 64
:DCU
<Alt-U> Umlauteinstellungen ................................................................................................................. 69
:DCV
<Alt-V> Verschiedene Einstellungen ...................................................................................................... 70
:DCX
<ALT-X> TOP beenden .......................................................................................................................... 73
:DD
Liste der ALT-Befehle (Alt-0..9) ................................................................................................................... 73
:DDJ
<ALT-0> Box-Systeme ........................................................................................................................... 74
:DE
Liste der weiteren Tastatur-Kommandos......................................................................................................... 83
:DF
Liste der Fernsteuer-Befehle (alphabetisch nach Befehlsnamen geordnet) .................................................. 87
:DG
Liste der Befehle im Convers-Mode.............................................................................................................. 100
:DH
Liste der installierten RUN-Programme ........................................................................................................ 100
:E
Weitere Beschreibungen und Hinweise ............................................................................................ 100
:EA
Hilfe für die Editierzeile ................................................................................................................................ 100
:EB
Binäre Datenübertragungen ........................................................................................................................... 101
:EC
PR-System-Identifizierung der Gegenstation ................................................................................................ 102
:ED
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen .................................................................................. 102
:EE
Text-Variablen für die TEXT.TOP................................................................................................................ 103
:F
Aufbau und Bedeutung der in TOP benutzten Dateien ..................................................................... 104
:FA
Aufbau einer AUTO-Datei ............................................................................................................................ 104
:FB
Aufbau einer MAKRO-Datei ........................................................................................................................ 106
:FC
Aufbau der Datei PASSWORD.TOP ............................................................................................................ 107
:FD
COLOR.TOP ................................................................................................................................................. 109
:FE
AUTOEXEC.KEY ........................................................................................................................................ 109
:FF
BOOT.TOP.................................................................................................................................................... 109
:FG
REMOTES.TOP ............................................................................................................................................ 109
:FH
[CALL].MSG ................................................................................................................................................ 110
:FI
TEXT.TOP .................................................................................................................................................... 110
:FJ
ONLHELP.TOP ............................................................................................................................................ 112
:FK
NAMES.TOP ................................................................................................................................................ 113
:FL
MSGS.TOP.................................................................................................................................................... 113
:FM
CONNECT.TOP............................................................................................................................................ 113
:FN
ESC.TOP ....................................................................................................................................................... 113
:FO
EMBLEM.TOP ............................................................................................................................................. 114
:FP
SYSTEM.TOP ............................................................................................................................................... 114
:FPO
[PRE] Drucker-ESC-Sequenzen ........................................................................................................... 137
:FPQ
[BLN] Braille ....................................................................................................................................... 139
:FPR
[INI] und [DEI] TNC-Initialisierung ..................................................................................................... 140
:FQ
LINKS.TOP ................................................................................................................................................... 143
:FR
QRT.TOP ...................................................................................................................................................... 144
3
:FS
MERKER.TOP .............................................................................................................................................. 144
:FT
LOG.TOP ...................................................................................................................................................... 144
:FU
BUFFERS.TOP ............................................................................................................................................. 144
:FV
CHKLST.0XX ............................................................................................................................................... 145
:FW HELP.TOP .................................................................................................................................................... 145
:FX
RUNBACK.TOP ........................................................................................................................................... 145
:FY
RUNDAT.TOP .............................................................................................................................................. 145
:FZ
RUNESC.TOP ............................................................................................................................................... 146
:F0
RUNHELP .TOP ........................................................................................................................................... 147
:G
Bedeutung im TOP-Verzeichnis existierender Programme .............................................................. 147
:GA
NAMESORT.EXE ........................................................................................................................................ 147
:GB
TOP.EXE....................................................................................................................................................... 148
:H
Lizenzbestimmungen.......................................................................................................................... 148
:HA
Nutzung, Haftungsausschluss und Weitergabe .............................................................................................. 148
:HAA
Lizenz .................................................................................................................................................... 148
:HAB
Haftungsausschluss................................................................................................................................ 148
:HAC
Weitergabe von T.O.P. .......................................................................................................................... 148
:I
Diverse Informationen ........................................................................................................................... 149
:IA
The Firmware Command List (TF27 von NORD<>LINK) ......................................................................... 149
:IB
Installation von TOP...................................................................................................................................... 152
:IC
Was ist T.O.P.? .............................................................................................................................................. 152
:ID
Liste der ESCape-Befehle zum Ausdrucken als Handliste ........................................................................... 155
:IE
Liste der ALT-Befehle (Alt-A ... Z, Alt-1... 0) zum Ausdrucken als Handliste ......................................... 156
:IF
Liste der weiteren Tastatur-Kommandos zum Ausdrucken als Handliste ................................................... 156
:IG
Liste der Fernsteuer-Befehle zum Ausdrucken als Handliste ...................................................................... 157
4
:A
:AA
Installation und Aufruf von TOP
Installation
Zur sicheren Installation empfiehlt sich die Einrichtung von der gelieferten Diskette. (Vorher Sicherheitskopie
der Diskette anfertigen!) Zum Installieren wird dort INSTALL aufgerufen. Weitere und ausführlichere Hinweise zur Installation, insbesondere wenn nicht von einer Diskette aus installiert wird, sind im Anhang (Sprungmarke IAB) zu finden bzw. aus der Datei README.TXT bzw. INSTALL.TXT auf der Diskette zu entnehmen.
:AB
Aufruf von TOP mit zusätzlichen Parametern
Das Terminalprogramm wird einfach von der DOS-Ebene durch die Eingabe "TOP" gestartet. Das Programm kann aus jedem Verzeichnis/Laufwerk aufgerufen werden. Hierzu ist lediglich eine entsprechende
Angabe zu "Path" in der Datei AUTOEXEC.BAT auf dem Bootlaufwerk erforderlich.
Zusätzliche Aufrufparameter von TOP lassen sich durch Eingabe von "TOP /?" beim DOS-Prompt auflisten.
Solche Aufruf-Parameter werden auch Schalter genannt.
Liste der in TOP möglichen Schalter
Schalter
Funktion
ABA
?
= Dieser Text
ABB
NOEMS
= EMS ignorieren
ABC
NEOVR
= Overlay nicht nach EMS kopieren
ABD
CRC
= CRC von TOP.EXE ermitteln
ABE
VER
= Version mit Datum anzeigen
ABF
HLP
= HELP.TOP neu herstellen
ABG PWD
= Erzeugt das persönliche Passwort
:ABA
Funktionsbeschreibung der möglichen Zusatzparameter.
:ABB
NOEMS
Vorhandener EMS-Speicher wird von TOP vollkommen ignoriert. Dieser Parameter ist bei Problemen mit
EMS unbedingt zu setzen. Ebenso sollte dieser Schalter verwendet werden, wenn EMS-Speicher für andere
Zwecke freigehalten werden soll.
:ABC
NEOVR
Der Overlayteil des Programms TOP.EXE wird nicht in den EMS-Speicherbereich kopiert. Normalerweise
versucht TOP beim Start diesen Programmteil in einen EMS-Speicherbereich zu verlegen, sofern EMSSpeicher zur Verfügung steht.
:ABD
CRC
Dieser Schalter bewirkt die Ausgabe des CRC der Datei TOP.EXE und dient lediglich zur Identifizierung
oder Prüfung der Datei. Intern im Programm ergibt sich aber (noch) keine Abhängigkeit, falls der CRC vom
Original abweicht.
:ABE
VER
Zeigt die Versionsnummer von TOP an.
:ABF
HLP
Die Datei HELP.TOP, das Arbeitsfile der Onlinehilfe, wird von TOP neu erzeugt. Eine neue Datei ist immer
dann erforderlich, wenn die Grunddatei ONLHELP.TOP bearbeitet und verändert wurde. Der gleiche Effekt
tritt ein, wenn die alte HELP.TOP gelöscht wird.
Hinweis
Je nach Art des Rechners, dauert der Herstellvorgang bis zu mehreren Minuten. Außerdem: Diese Handbuch-Datei hier keinesfalls als ONLHELP.TOP verwenden !!!
:ABG
PWD
TOP generiert mit Hilfe eines Zufallsgenerators das persönliche Passwort und trägt es zusammen mit der
Kopfzeile ":PWD" an das Ende in die PASSWORT.TOP hinein. Es hat eine Länge von 80 Zeichen und ermöglicht die SYSOP-Privilegierung der Gegenstation, sofern diese im Besitz des persönlichen Passwortes
ist.
5
Hinweis
Wenn das Programm ein neues Passwort erstellen soll, so ist das alte Passwort vorher zu löschen. Eine
durchgeführte Änderung am Passwort wird erst nach einem Programmneustart wirksam.
Querverweis
FC
Aufbau der Passwortdatei PASSWORD.TOP
DB39 <ESC> PRIV = Einlogvorgang als SYSOP bei der Gegenstation auslösen
:B
Bildschirm-Aufteilung
:BA
Beschreibung der verschiedenen Bildschirme
Bei TOP gibt es zwei verschiedene Arten von Bildschirmen: den QSO- und den Monitor-Bildschirm. Durch
Drücken der Tasten <F1> bis <F10> wird einer der möglichen QSO-Schirme und durch Drücken von <F12>
oder <ALT-M> der Monitor-Schirm angewählt. Der Bildschirm ist in verschiedene Bereiche aufgegliedert.
Diese sind:
- Vorschreib- oder ESC-Fenster
- obere Statuszeile
- QSO-Fenster
- untere Statuszeile
- Monitor-Fenster
Obere und untere Statuszeile können verschoben werden. Dadurch verändert sich der Platz, der für die drei
Fenster zur Verfügung steht. Neben diesen drei Fenstern gibt es noch ein Kommando-Fenster, das sich
anstelle des Vorschreib-Fensters durch Drücken der Taste <ESC> zeigt. Die obere Statuszeile wird mit den
Tastenkombinationen <SHIFT-POS1> und <SHIFT-ENDE> verschoben, die untere Statuszeile mit den Tastenkombinationen <SHIFT-PAGE-UP> und <SHIFT-PAGE-DOWN>, je Tastendruck um 1 Zeile.
Im Vorschreib-Fenster wird alles eingegeben, was ausgesendet werden soll. Im QSO-Fenster erscheinen
bei einer bestehenden Verbindung alle ankommenden Daten und, wenn die Echo-Funktion aktiviert ist, auch
die ausgesendeten Daten. Im Monitor-Fenster werden Monitor-Daten ausgegeben, die der TNC an TOP
übermittelt. Monitor-Daten sind Protokoll-Frames, bestehend aus einem Header, und Infotext, denen auch
ein Zeitstempel mitgegeben werden kann. Die Anzeige von Monitor-Daten (gilt auch für den MonitorBildschirm) ist abhängig vom TNC-Befehl M.
:BB
Obere Statuszeile
Die obere Statuszeile ist aus mehreren Feldern zusammengesetzt. Die Reihenfolge der Felder wird mit einer
Einstellung in der SYSTEM.TOP bestimmt. In der Grundeinstellung wird von links nach rechts angezeigt:
- Kanalnummer
- eigenes Rufzeichen (MYCALL)
- Zähler für ungesendete und unbestätigte Pakete
- Zähler für Wiederholungsversuche (Retries)
- Name der Gegenstation (nur bei einer bestehenden Verbindung und
wenn für die Gegenstation in der NAMES.TOP ein Eintrag besteht)
- Flags (zeigen Betriebszustände an)
- Layer-2-Status
- freier Speicherplatz im TNC
- Uhrzeit
Liste der Layer-2-Stati
BBS
= Both Busy
DBS
= Device Busy
DIS
= Disconnected
DRQ = Disconnect Request (Verbindungsabbruchanforderung)
FMR = Frame Reject
INF
= Information Transfer
RBB
= Reject / Both Busy
RBS
= Remote Busy (der Partner nimmt derzeit keine Daten entgegen)
RDB = Reject / Device Busy
REJ
= Reject (Zurückweisung)
RRB = Reject / Remote Busy
SET
= Link Setup (Verbindungsaufbau)
WAK = Wait Acknowledge (warten auf Bestätigung)
WBB = Wait Acknowledge / Both Busy
WDB = Wait Acknowledge / Device Busy
WRB = Wait Acknowledge / Remote Busy
6
:BBA Flags in der oberen Status-Zeile
Bestimmte Flags der oberen Statuszeile haben im QSO- und Monitor-Schirm unterschiedliche Bedeutungen:
Für den Monitor-Schirm gilt:
BBAA
BBBA
BBCA
BBDA
B
G
L
T
= Bake eingeschaltet
= Das Terminal piepst bei Empfang eines CTRL-G
= PacLen-Angabe bei jedem Info-Frame im Monitor-Kanal
= Timestamp bei Monitor-Frames
Für den QSO-Schirm und einige Flags für den Monitor-Schirm gilt:
BBEA
BBFA
BBGA
BBHA
BBIA
BBJA
BBKA
BBLA
BBMA
BBNA
BBOA
BBPA
BBQA
BBRA
BBSA
BBTA
BBUA
BBVA
BBWA
BBXA
BBYA
BBZA
BBAB
BBBB
BBCB
BBDB
BBEB
BBFB
BBGB
BBHB
a
A
B
c
E
F
G
H
K
M
m
l
P
p
Rx
r
Sv
s
Tx
t
U
XX
+
*
&
!
%
#
@
:BBAA
= AUTO-Funktion momentan im Abfragemode
= AUTO-Funktion in Betrieb
= Gegenstation ist eine Mailbox
= Autoconnect in Aktion
= Echo eingeschaltet
= Fernsteuerung eingeschaltet
= RX-Piep
= Linkhalter ist eingeschaltet
= Klingel eingeschaltet
= Mini-Mailbox eingeschaltet
= Mail für das eigene Terminal im MAIL-Verzeichnis vorhanden
= Makro-Learn-Modus
= Drucker ist auf diesem Kanal aktiv
= Drucker ist auf einem anderen Kanal aktiv
= Text-, Binär- oder Autobinärfile wird gespeichert
= Empfänger-Dekomprimierer eingeschaltet
= Savefile für diesen Terminal-Kanal geöffnet
= SYSOP-Einlogvorgang in Aktion
= Text-, Binär- oder Autobinärfile wird gesendet
= Sender-Komprimierer eingeschaltet
= Umlautwandlung
= Die durch den COPY-Befehl angegebene Terminal-Kanalnummer "XX"
= 7Plus-Automatik ist eingeschaltet
= Eine 7Plus-Datei wird gerade gespeichert
= Autobin-Automatik ist eingeschaltet
= Gegenstation hat Sysop-Status
= Terminal ist passiv geschaltet
= Pufferfile aktiv. Aussendungen erfolgen über dieses File
= No-Bin-Modus. "Binäre" Daten werden nicht angezeigt
= Drucker hat einen Fehler
B
Die Bake ist eingeschaltet. Einstellungen finden im Menü "Baken-Einstellungen" statt. Das Menü ist durch
<ESC> BAKE zu erreichen.
Querverweis
DB21 <ESC> BAKE = Ein-/Auschalten der Bake und Parametereinstellung
:BBBA
G
Das Terminal lässt einen Piepston erzeugen, wenn das Zeichen CTRL-G empfangen wurde. Mehrere in
einem Frame enthaltene CTRL-G bewirken, dass trotzdem nur einmal der Pieps ausgelöst wird.
Querverweis
DCV <ALT-V><F4> = Verschiedene Parameter, Datenpieps bei CTRL-G
:BBCA
L
Signalisiert im Monitor-Kanal, dass das Programm zusätzlich zu den Headerframes die Framelänge in Bytes
dazuschreibt.
Querverweis
DCL
<ALT-L>
= Paclen-Längenangabe bei Info-Frames im Monitor
7
:BBDA
T
Signalisiert im Monitor-Kanal, dass TOP zusätzlich zu den Headerframes Datum und Uhrzeit dazuschreibt.
Querverweis
DCT <ALT-T>
:BBEA
= Datum und Uhrzeit schreiben (Vorschreib-Schirm bzw. Monitor)
a
Signalisiert die Dauer, in der eine AUTO-Funktion sich im Abfragemode befindet.
Querverweis
DB30 <AUTO>
:BBFA
= Starten/Beenden der Automatikfunktion
A
Dieses Flag zeigt an, ob auf dem angewählten Terminal-Kanal eine AUTO-Funktion aktiv ist
Querverweis
DB30 <AUTO>
:BBGA
= Starten/Beenden der Automatikfunktion
B
Die Gegenstation ist eine Mailbox. Das Programm erkennt Mailboxen am vergebenen Namen.
Querverweis
DB23 <ESC> NAME = Löscht oder addiert Namen in das Namensfile
:BBHA
c
Zeigt an, dass ein Autoconnect aktiv ist. Das Flag bleibt so lange bestehen, bis der Autoconnect fertig
durchgeführt wurde oder aus anderen Gründen abbrechen musste.
Querverweis
DCC <ALT-C>
:BBIA
= Connect aus Autoconnect-Liste aktivieren
E
Das Flag erscheint, sofern mindestens eine Echo-Funktion aus dem Echo-Menü eingeschaltet wurde.
Querverweis
DB28 <ESC> ECHO = Einstellungen verschiedener Echo-Optionen
:BBJA
F
Signalisiert, ob der Terminal-Kanal Fernsteuerbefehle der Gegenstation annimmt und bearbeitet.
Querverweis
DCV <ALT-V><F5> = Verschiedene Parameter, Fernsteuerung ein-/ausschalten
DF
Liste der Fernsteuerbefehle
:BBKA
G
Zeigt an, ob der Terminal-Kanal bei Empfang von CTRL-G ein Klingelzeichen auslöst.
Querverweis
DCV <ALT-V><F4> = Verschiedene Parameter, Datenpieps bei CTRL-G
:BBLA
H
Signalisiert, dass die Hold-Funktion eingeschaltet ist.
Querverweis
DB47 <ESC> HOLD = Bestehenden Link aufrechterhalten
:BBMA
K
Das Flag erscheint, sobald die akustischen Signaltöne global freigegeben wurden. Bestimmte Funktionen,
beispielsweise //ring oder ein Connect von außen, versetzen dann den PC-Lautsprecher in Schwingungen.
Querverweis
DCB <ALT-B>
= Akustische Signaltöne global ausschalten bzw. freigeben
8
:BBNA
M
Signalisiert, ob die Mini-Mailbox in TOP eingeschaltet ist.
Querverweis
DCV <ALT-V><F7> = Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein-/auschalten
:BBOA
m
Signalisiert, dass eine persönliche Mail für die Station bereitliegt, deren Rufzeichen als Mycall auf irgend
einem Terminal-Kanal eingestellt wurde. Die Mail kann mit dem entsprechenden Befehl gelesen werden.
Querverweis
DB14 <ESC> LMAIL
DB45 <ESC> RMAIL
DB36 <ESC> KMAIL
DCV <ALT-V><F7>
:BBPA
= Auflisten der persönlichen Nachrichten
= Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
= Eigene oder andere persönliche Mail löschen
= Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein-/auschalten
l
Das Flag erscheint, wenn der Makro-Recorder eingeschaltet ist. Dieser Recorder veranlasst das Speichern
von Tastaturbetätigungen, die später auf Wunsch wieder "abgespielt" werden können.
Querverweis
DDC <ALT-3>
:BBQA
= Aufzeichnen von Tastaturbetätigungen (Makro-Recorder)
P
Signalisiert, dass die eingeschaltete Druckerausgabe dem momentan angewählten Terminal-Kanal zugewiesen ist.
Querverweis
DCP <ALT-P>
:BBRA
= Druckeroptionen (Menü)
p
Signalisiert, dass zwar die Druckerausgabe eingeschaltet ist, jedoch einem anderen Terminal-Kanal zugewiesen ist.
Querverweis
DCP <ALT-P>
:BBSA
= Druckeroptionen (Menü)
Rx
Informiert darüber, dass gerade eine Text-, Binär- oder Autobinärfile-Speicherung stattfindet. - Aber: Bei
Empfang eines 7Plus-Files mit eingeschalteter 7Plus-Automatik siehe Sprungmarken BBBB und DCV0I.
Querverweis
DCE <ALT-E>
:BBTA
= Datei Empfangen (Menü)
r
Die Empfänger-Dekomprimierung ist eingeschaltet.
Querverweis
DCK <ALT-K>
:BBUA
= Online-Komprimierung (Menü)
Sv
Dieses Flag erscheint, wenn das Savefile für den angewählten Terminal-Kanal geöffnet ist.
Querverweis
DCE <ALT-E>
:BBVA
= Datei Empfangen (Menü)
s
Das Flag signalisiert einen vom Terminal-User ausgelösten, in Aktion befindlichen SYSOP-Einlogvorgang.
Querverweis
FC
Aufbau der Passwortdatei PASSWORD.TOP
DB39 <ESC> PRIV = Einlogvorgang als SYSOP bei der Gegenstation auslösen
9
:BBWA
Tx
Informiert darüber, dass gerade eine Text-, Binär- oder Autobinärfile-Aussendung stattfindet.
Querverweis
DCS <ALT-S>
:BBXA
= Datei Senden (Menü)
t
Die Sender-Dekomprimierung ist eingeschaltet.
Querverweis
DCK <ALT-K>
:BBYA
= Online-Komprimierung (Menü)
U
Signalisiert, dass der Umlautwandler aktiviert ist. Es reicht bereits aus, wenn nur eine Option aus der Umlautwandlung eingeschaltet ist.
Querverweis
DCU <ALT-U>
:BBZA
= Umlauteinstellung (Menü)
XX
"XX" steht für die Terminal-Kanalnummer, die durch den ESC-Befehl "COPY" bestimmt wurde. Alle empfangenen Zeilen werden dann auf dem Kanal "XX" wieder ausgesendet.
Querverweis
DB12 <ESC> COPY = Eintreffende Empfangszeilen auf anderen Kanal aussenden
:BBAB
+
Das Programm ist für den Empfang von 7PLUS codierten Dateien vorbereitet. Das heißt, sobald die typische
Kopfzeile einer 7Plus-Datei empfangen wird, schaltet TOP die Speicherung dieser Datei ein.
Querverweis
DCV <ALT-V><F9> = Ein/Auschalten der 7Plus-Erkennungsautomatik
:BBBB
*
Eine mit 7PLUS codierte Datei wird gerade gespeichert.
Querverweis
DCV <ALT-V><F9> = Ein/Auschalten der 7Plus-Erkennungsautomatik
:BBCB
&
Das Programm ist für den Autobinärempfang von Dateien vorbereitet. Das heißt, sobald der typische BINHeader empfangen wird, aktiviert TOP für diese Datei die Binärspeicherung.
Querverweis
DCV <ALT-V><F10> = Ein/Auschalten der BIN-Erkennungsautomatik
:BBDB
!
Die Gegenstation hat den SYSOP-Status. Das heißt, sie kann uneingeschränkt fernsteuern. Die Privilegierung funktioniert, wenn die Gegenstation im Besitz des persönlichen Passwortes ist oder der Terminal-User
durch eine entsprechende Funktion das erlaubt hat.
Querverweis
DCV <ALT-V><F8> = Verschiedene Einstellungen, SYSOP-Status für Gegenstation
DF41 //PRIV = Privilegieren - danach alle Remotes frei
:BBEB
-
Signalisiert, dass der Terminal-Kanal passiv geschaltet ist. Sämtliche Systemmeldungen, unter anderem
Reconnect-Meldungen, Fernsteuerbefehle usw. werden einfach ignoriert.
Querverweis
DCI
<ALT-I>
= Terminal passiv / aktiv schalten
10
:BBFB
%
Dieses Flag zeigt die Aktivität des kanaleigenen Pufferfiles an. TOP erzeugt in bestimmten Situationen eine
Pufferdatei, die zum Zwischenspeichern dient, bevor die Aussendungen weiter an den TNC erfolgen.
Querverweis
DCS <ALT-S><F7> = Datei Senden, Zwischenpuffer anlegen
:BBGB
#
Zeigt an, dass "binäre" Daten nicht angezeigt werden. Die Arbeitsweise im Monitor-Kanal weicht von der im
normalen QSO-Kanal etwas ab. Im QSO-Kanal erfolgt nur eine Unterdrückung bei Binär- und 7Plus-Dateiempfang. Im Monitor erfolgt nur Unterdrückung der Info-Frames, die im Inhalt grafische Zeichen enthalten.
Querverweis
DCV <ALT-V><F6> = Unterdrückt die Darstellung "binärer Zeichen"
:BBHB
@
Drucker hat einen Fehler. - Querverweis:
DCP
:BC
<ALT-P>
= Druckeroptionen (Menü)
Untere Statuszeile
Sind mehr als 10 Kanäle configuriert, werden davon in der unteren Statuszeile maximal 10 Kanäle angezeigt
(Kanalebene 1). Durch mehrmaliges Drücken von <F1> bis <F10> sind die weiteren Ebenen erreichbar.
Ganz rechts ist die momentan erkannte Frequenz abzulesen. Wichtig für das Arbeiten mit einer in TOP angegebenen QRG ist beispielsweise die Linkliste, die durch <ALT-C> gezeigt wird und je QRG verschiedene
Einträge besitzt. Die richtige QRG-Erkennung soll gewährleisten, wenn am Funkgerät die Frequenz zum
Empfang eines anderen Digi gewechselt wurde, dass für diesen Digi die richtige Linkliste bei der Funktion
<ALT-C> erscheint. Die Frequenzen, die örtlich natürlich unterschiedlich sind, sind in der Datei
SYSTEM.TOP im Abschnitt "[QRG]" einzutragen. Für den Fall, dass durch QSY am Funkgerät eine automatische Umschaltung auf die neue QRG in TOP noch nicht stattgefunden hat, kann auch eine manuelle Umschaltung mit <ESC> QRG durchgeführt werden.
:C
Vorschreib-Fenster
:CA
Beschreibung des Vorschreib-Fensters
Texte, die an Gegenstationen gesendet werden sollen, und Befehle werden in das Vorschreib-Fenster geschrieben. Jeder Kanal (auch Monitor) hat sein eigenes Vorschreib-Fenster und ist zudem editierfähig.
Je nach Konfiguration können zwischen 20-200 Zeilen geschrieben und beliebig gescrollt werden. Wird einfach darauf losgeschrieben, so unternimmt TOP automatisch einen Wortumbruch am Zeilenende. Umgebrochen wird beim Komma, Leerzeichen, Sternchen, Plus, Bindestrich, Punkt und Schrägstrich. Der Cursor
springt dabei in die nächsttiefere Zeile, sendet aber den bisher geschriebenen Text noch nicht aus. Er speichert diesen Text in eine sogenannte Sendespeicherzeile und zeigt den Text andersfarbig im VorschreibSchirm. Die Sendespeicherzeile hat eine maximale Länge von 255 Zeichen. Wird diese Grenze durch weiteres Schreiben erreicht, so sendet TOP den gesamten bisher eingetippten Text bis auf die aktuelle Zeile, in
der sich der Cursor befindet, aus. Ein Wortumbruch kann auch von Hand manuell durch <CTRL-Return>
(oder <CTRL-J>) eingeleitet werden.
Hinweis
Wenn nach einem Wortumbruch mit <CURSOR_AUF> nochmals auf die obere Zeile gesprungen wird, um
beispielsweise einen Tippfehler zu beseitigen, so erlischt der Inhalt der Senderspeicherzeile. Das gleiche gilt
auch für die Tasten <CTRL-PAGE_UP> und <CTRL-PAGE_DOWN>. Das bedeutet, dass eventuell die gesamten, bereits umgebrochenen, Zeilen nicht mehr in dieser Speicherzeile stehen.
Sofern eine korrigierte Zeile wieder übernommen werden soll, muss diese mit dem Cursor am Ende durch
die Tasteneingabe mit <CTRL-RETURN> neu in die Sendespeicherzeile kopiert werden. Der Cursor springt
dabei in die nächsttiefere Zeile an das Zeilenende. Das Aussenden dieser und der vorherigen, umgebrochenen Zeile, erfolgt dann durch Drücken der Taste <RET>.
Grundsätzlich gilt: jede Zeile, in der sich der Cursor befindet, wird bei Eingabe von <RET> ausgesendet.
11
:CB
CBA
CBB
CBC
CBD
CBE
CBF
CBG
CBH
CBI
CBJ
CBK
CBL
CBM
CBN
CBO
CBP
DCO
DCY
Tastenfunktionen für das Vorschreib-Fenster
<CUR-LE>
= Cursor wird um eine Stelle nach links bewegt
<CUR-RI>
= Cursor wird um eine Stelle nach rechts bewegt
<CUR-UP>
= Cursor wird eine Zeile höher bewegt
<CUR-DN>
= Cursor wird eine Zeile tiefer bewegt
<CTRL-CUR-LE>
= Cursor springt zum Anfang des vorherigen Wortes
<CTRL-CUR-RI>
= Cursor springt zum Anfang des nächsten Wortes
<CTRL-PGUP> = Cursor springt zu Textzeile 1
<CTRL-PGDN> = Cursor springt zur letzten Textzeile
<INS>
= Ein/Ausschalten des Einfügemodus
<DEL>
= Löschen des Zeichens auf dem Cursor
<HOME>
= Cursor bewegt sich zum Anfang der Textzeile
<END>
= Cursor bewegt sich ans Ende der Textzeile
<CTRL-RETURN>
= Zeilenumbruch manuell erzeugen
<BACKSPACE>
= Löschen des Zeichens links vom Cursor
<CTRL-T>
= Wortweise löschen, beginnend ab der Cursorposition
<CTRL-Y>
= Löschen der gesamtem Zeile
<ALT-O>
= Suchen nach einem bestimmten Vorkommen
<ALT-Y>
= löscht gesamte Zeile, tiefere Zeilen rutschen hoch
Hinweis
Die Wirkungsweise der Vorschreib-Editorfunktionen lässt sich am besten im Echomode testen. Dazu ist in
<ESC> ECHO die entsprechende Option einzuschalten. Im Vorschreib-Schirm getippte Zeilen werden genauso in den Empfangsschirm übertragen, wie sie von einer Gegenstation gesendet eintreffen. Zum Testen
muss der Terminal-Kanal nicht connected sein.
:CBA
<CUR-LE>
Cursor wird um eine Stelle nach links bewegt. Wenn Zeilenanfang bereits erreicht ist, ertönt ein Alarmton.
:CBB
<CUR-RI>
Cursor wird um eine Stelle nach rechts bewegt. Wenn Zeilenende bereits erreicht ist, ertönt ein Alarmton.
:CBC
<CUR-UP>
Cursor wird eine Zeile höher bewegt. Wenn Vorschreib-Schirm-Anfang bereits erreicht ist, ertönt Alarmton.
:CBD
<CUR-DN>
Cursor wird eine Zeile tiefer bewegt. Wenn Vorschreib-Schirm-Ende bereits erreicht ist, ertönt ein Alarmton.
:CBE
<CTRL-CUR-LE>
Cursor springt zum Anfang des vorherigen Wortes. Wenn der Zeilenanfang bereits erreicht ist, ertönt ein
Alarmton.
:CBF
<CTRL-CUR-RI>
Cursor springt zum Anfang des nächsten Wortes. Wenn das Zeilenende bereits erreicht ist, ertönt Alarmton.
:CBG
<CTRL-PGUP>
Cursor springt in die erste Textzeile des Vorschreib-Schirmes.
:CBH
<CTRL-PGDN>
Cursor springt zur letzten geschriebenen Textzeile des Vorschreib-Schirmes.
:CBI
<INS>
Bewirkt die Umschaltung zwischen dem Einfüge- und Überschreibmodus. Im Einfügemodus schreibt TOP
eingetippte Zeichen der Tastatur in einer bereits bestehenden Zeile so ein, dass alle Zeichen rechts vom
Cursor und das Zeichen auf dem Cursor nach rechts rutschen und das neue Zeichen an die Stelle platziert
wird, an der sich der Cursor befindet. Im Überschreibmodus wird das Zeichen von der Tastatur einfach über
ein bestehendes Zeichen der Vorschreibzeile geschrieben. - Der Status der Funktion ist an der Darstellung
12
des Softwarecursors zu erkennen. Blinkt er oder wird der Cursor in einer stärkeren Intensität gezeigt, ist der
Überschreibmodus eingeschaltet.
:CBJ
<DEL>
Das Zeichen auf dem Cursor wird gelöscht. Der restliche Text rechts vom Cursor rutscht dabei um eine Stelle nach links. Befindet sich der Cursor am Ende der Textzeile, rutscht der Anfang der nächsten Zeile an das
Ende der jetzigen Zeile hoch.
:CBK
<HOME>
Cursor bewegt sich zum Anfang der Textzeile.
:CBL
<END>
Cursor bewegt sich ans Ende der Textzeile.
:CBM
<CTRL-RETURN>
Ein Return wird in die Textzeile eingefügt und der Cursor in die nächsttiefere Zeile bewegt - als ob ein automatischer Wortumbruch stattgefunden hätte.
:CBN
<BACKSPACE>
Das Zeichen links vom Cursor wird gelöscht und der restliche Text, rechts vom Cursor, rutscht um eine Stelle nach links. Sobald der Zeilenanfang erreicht ist, ertönt ein Alarmton.
:CBO
<CTRL-T>
Löscht wortweise geordnete Zeichengruppen in der Vorschreibzeile. Begonnen wird rechts ab der Cursorposition. Wenn sich rechts vom Cursor kein Text mehr zum Löschen befindet, ertönt ein Alarmton.
:CBP
<CTRL-Y>
Die Zeile, in der sich der Cursor befindet, wird gelöscht.
:D
Verschiedene Befehlsarten
:DA
Allgemeines
ESC-Befehle
Befehle werden an TOP auf verschiedene Arten übermittelt. Zum einen durch Drücken verschiedener Tasten und Tastenkombinationen, zum anderen durch Eingaben im Befehlsfenster. Das Befehlsfenster ist durch
Betätigen der Taste <ESC> zu erreichen. Die hier eingegebene Befehle werden auch ESC-Befehle genannt.
Das Befehlsfenster kann man durch neuerliches Betätigen der Taste <ESC> wieder verlassen.
Fernsteuerbefehle
TOP kann von der Gegenstation ferngesteuert werden, sofern einige Voraussetzungen erfüllt werden. Ein
Fernsteuerbefehl (auch oft als Remote bezeichnet) zeigt folgende Syntax: //Befehl, wobei "Befehl" für ein in
TOP existentes Fernsteuerkommando steht. Die zwei Schrägstriche müssen direkt am Zeilenanfang stehen
und dahinter muss sofort der Befehl folgen.
Für jeden Fernsteuerbefehl besteht die Möglichkeit, diesen alleine total, teilweise oder teilweise in Abhängigkeit von dem Call der Gegenstation zu sperren oder ganz freizugeben. Zum Einstellen existiert dazu in
TOP die ESC-Funktion "RCMD". Für die rufzeichenabhängige Einstellung existiert eine Liste in der Datei
SYSTEM.TOP, Abschnitt "[RFR]". Aber: auch wenn alle Bedingungen für die Freigabe der Remotebefehle
erfüllt sind, werden diese Kommandos nicht ausgeführt, wenn die Gegenstation z.B. eine Mailbox ist.
ALT-Befehle
ALT-Befehle sind Kommandos, die durch das Mitdrücken der ALT-Taste ausgelöst werden. Dazu wird die
ALT-Taste festgehalten und eine weitere Taste hinzugedrückt. In TOP können alle Buchstaben-, Ziffern- und
Funktionstasten (<F1> ... <F12>) zur ALT-Taste gedrückt werden.
13
:DB
Liste der ESCape-Befehle
Befehle im Kommandomodus
DB05
DB46
DB13
DB30
DB21
DB37
DB03
DB34
DB04
DB29
DB07
DB52
DB12
DB06
DB08
DB20
DB19
DB28
DB38
DB53
DB47
DB25
DB11
DB41
DB36
DB22
DB14
DB10
DB48
DB15
DB01
DB27
DB26
DB23
DB02
DB09
DB39
DB44
DB43
DB32
DB40
DB45
DB33
DB31
DB35
DB49
DB50
DB24
DB42
DB18
DB51
:DBA
@UPLOAD
ABORT
ALL
AUTO
BAKE
BELOG
CALL
CHANNEL
CLSCR
COLOR
CONNECT
CONVERS
COPY
CRRET
DIR
DISCON
DOS
ECHO
FILE
FREECH
HOLD
I
IDLE
IPOLL
KMAIL
LAUFZEIT
LMAIL
LOGBUCH
MAKRO
MAXFRAME
MHEARD
MONITOR
MORSEN
NAME
PACLEN
POLL
PRIV
QRG
RCMD
REMARK
RETRY
RMAIL
SEND
SHOWNAME
TEST
TEXT
TNC
TRENN
TXDELAY
VOICE
WINDOW
(alphabetisch nach Befehlsnamen geordnet)
= Nur für Falcon-TNCs zum Laden der Firmware
= Sendet #ABORT# zum Abbruch eines Filetransfer
= Text an alle verbundenen Stationen senden
= Starten/Beenden der Automatikfunktion
= Ein-/Auschalten der Bake und Parametereinstellung
= Bemerkungstext für Logbuchdatei
= Korrigieren des Rufzeichens der Gegenstation
= Wechseln auf einen anderen Terminal-Kanal
= Leeren des QSO-Bildschirmes
= Einstellung der Bildschirmfarben
= Verbindung aufbauen
= Aufschalten und Teilnehmen in einer Gesprächsrunde
= Eintreffende Empfangszeilen auf anderen Kanal aussenden
= Ein-/Ausschalten der Returndarstellung im Monitor-Kanal
= Aufruf des Dateimanagers
= Verbindung beenden
= Ausstieg nach DOS und/oder externer Programmaufruf
= Einstellungen verschiedener Echo-Optionen
= Bearbeitungen an Textdateien
= Suchen eines freien Terminal-Kanals mit anschl. Umschaltung
= Bestehenden Link aufrechterhalten
= Eigenes Rufzeichen einstellen (Mycall)
= Multitasking: Abgabe Rechenzeit für andere Tasks
= Framegröße, ab der ein IPoll stattfindet (TNC-Parameter)
= Eigene oder andere persönliche Mail löschen
= Auslösen der Laufzeitmessung auf dem Link
= Auflisten der persönlichen Nachrichten
= Ansicht der Logbuchdatei durch den externen Viewer
= Makrodatei starten oder vorzeitig beenden
= Einstellen des O-Parameter im TNC
= Zeigen einer Liste der bisher gehörten Rufzeichen
= Verfolgen eines QSOs im separaten Terminal-Kanal
= Einstellen der Morseausgabe-Optionen (Menü)
= Löscht oder addiert Namen in das Namensfile
= Bestimmen der Framegröße
= Ein-/Ausschalten der Kommunikation zwischen TNC u. Rechner
= Einlogvorgang als SYSOP bei der Gegenstation auslösen
= Eingeben/Ändern der aktuellen Frequenz
= Anzeige/Ändern der Level der Fernsteuerbefehle
= Merken einer Zeile bis zum nächsten Programmstart
= Anzeige/Ändern des Wiederholungszählers im TNC
= Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
= Für Gegenstation //Befehl ausführen lassen
= Zeigt Namen zum gewünschten Rufzeichen an
= Verbindet zwei Terminalkanäle zum Testen miteinander
= Bestimmen der auszusendenden Textpassagen in der TEXT.TOP
= Auflistung der im TNC eingestellten Parameter
= Globale Einstellung der Lage der Statuszeilen
= Einstellen der Verzögerungszeit beim Sendebeginn im TNC
= Einstellen der Sprachausgabe-Optionen (Menü)
= Vertauschen der Lage zwischen Vorschreib- u. QSO-Fenster
Der Kommando-Modus
ESC-Befehle werden in das Befehlsfenster eingegeben. Dieses Fenster ist durch Drücken der Taste <ESC>
im Vorschreib-Schirm zu erreichen. - Für manche Befehle gilt, dass eine Parameterangabe zwingend erforderlich ist - beispielsweise der Befehl "CALL". Diese Befehle sind daran zu erkennen, dass bei den Erklärungen die angedeuteten Parameter in runden Klammern eingefasst sind. Für Befehle, deren Parameter mit
eckigen Klammern gekennzeichnet sind, können die Eingaben der Parameter auch entfallen. Das dadurch
geänderte Verhalten des Befehls ist aus den Erklärungen näher zu erfahren. - Querverweis:
FN
Aufbau der Datei ESC.TOP
14
:DB05
@UPLOAD (0/1)
Dieses Kommando ist nur für User vorgesehen, die einen FALConTNC verwenden. Der Befehl wird benötigt, wenn FALCon-Nutzer eine neue Firmware in den TNC laden müssen.
:DB46
ABOrt
Erzeugt die Sequenz <CR>#ABORT#<CR> und schreibt sie zum Absenden in den Vorschreib-Schirm. Nach
Drücken von <RET> wird die Sequenz an die Gegenstation ausgesendet und soll bei ihr den Filetransfer
abbrechen. Das Terminal der Gegenstation muss programmtechnisch dazu in der Lage sein. TOP ist dazu
in der Lage und bricht eine Datei-Sende- oder -Empfangsaktion ab, wenn es diese Sequenz empfängt.
:DB13
ALL (TEXT)
Sendet an alle im Connect befindlichen Terminalkanälen "text" aus. Ausgenommen sind Kanäle, auf denen
zum Beispiel eine Fileübertragung läuft und Kanäle, die sich im Gatewaybetrieb befinden.
:DB30
AUto [Parameter]
Bei dieser Funktion ist zu unterscheiden, ob AUTO bereits aktiv oder noch nicht aktiv geschaltet wurde.
Liste der AUTO-Auslösebefehle, falls die Funktion noch nicht eingeschaltet wurde
DB30AA
AUTO
= Aktiviert sofort die Funktion AUTO
DB30AB
AUTO 16:35
= Startet AUTO um 16:35 Uhr
DB30AC
AUTO Z X
= Zyklischer Start von AUTO alle X Minuten
Alle oben genannten Befehle setzen voraus, dass sich eine vom angewählten Terminal-Kanal abhängige
AUTO-Datei im MAK-Verzeichnis befindet. Wenn man eine andere auszuführende AUTO-Datei wünscht,
muss der Filename dieser Datei im AUTO-Befehl immer vollständig mit Extension angegeben werden; eine
Pfadangabe ist nicht erlaubt, weil sich grundsätzlich alle AUTO-Files im MAK-Verzeichnis befinden müssen.
Liste der AUTO-Auslösebefehle, falls die Funktion noch nicht eingeschaltet wurde und ein anderer AUTOFilename gelten soll
DB30AA
AUTO READBOX.AUT
= Aktiviert sofort die Funktion AUTO
DB30AB
AUTO READBOX.AUT 16:35 = Startet AUTO um 16:35 Uhr
DB30AC
AUTO READBOX.AUT Z X
= Zyklischer Start von AUTO alle X Minuten
Liste der AUTO-Unterbefehle, falls die Funktion bereits eingeschaltet ist
DB30BA
AUTO
= Beendet sofort die Funktion AUTO
DB30BB
AUTO A X #
= Sprung nach ":#", wenn Timeouts Anzahl X erreichen
DB30BC
AUTO E
= Löschen der ersten Abfragezeile und weiterarbeiten
DB30BD
AUTO G #
= Sprung nach ":#" und Rücksprungzeile merken
DB30BE
AUTO J #
= Sprung nach ":#", Rücksprungzeile nicht merken
DB30BF
AUTO K
= Löschen der zweiten Abfragezeile
DB30BG
AUTO L #
= Sprung nach ":#" wenn "?L" erfüllt, Rücksprungzeile merken
DB30BH
AUTO R
= Rücksprungbefehl für ?G, AUTO G und AUTO L
DB30BI
AUTO S
= Erste Abfragezeile im Infofenster anzeigen
DB30BJ
AUTO T X
= Bestimmen eines Timeout in X Minuten
DB30BK
AUTO W X
= X Sekunden abwarten und dann weiterarbeiten
DB30BL
AUTO Y
= Löschen der Rücksprungzeilennummer (z.B. nach AUTO G #)
DB30BM
AUTO +
= Umschalten auf "AUTO-Kanal" und momentanen Kanal merken
DB30BN
AUTO = Rücksprung zum Kanal, der zuvor mit "AUTO +" gemerkt wurde
Aufbau und weitere Erläuterungen einer Autodatei
FA
AUTO.0XX
:DB30A
Die AUTO-Funktion
Diese Funktion dient dem Zweck, in TOP zu einer bestimmten Uhrzeit oder in regelmäßigen Zeitabständen
eine oder mehrere Programmfunktionen automatisch aufzurufen. Typisch dafür wäre zum Beispiel, zu einem
festgelegten Zeitpunkt selbständig eine Mailbox zu connecten, dort einige Informationen auszulesen und die
Verbindung anschließend wieder zu beenden.
Zum Betrieb von AUTO ist je Terminal-Kanal eine Steuerdatei erforderlich. Sofern im Auslösebefehl kein
anderer Dateiname genannt wurde, lautet der AUTO-Dateiname für den Terminal-Kanal 1, AUTO.001; für
den Kanal 2, AUTO.002 ... usw. Ansonsten gilt für den gewählten Terminal-Kanal der im Autobefehl genannte Dateiname. Das Stammverzeichnis der Steuerdateien ist das Makro-Verzeichnis, welches in der
SYSTEM.TOP angemeldet wurde. - AUTO versteht die Einträge in der Steuerdatei entweder als Sprung15
marke in der Datei selbst, als ESC-Befehl oder auszusendender Text für die Gegenstation oder als Abfragezeile für die AUTO-interne Abfrageprüfung. Eine Abfragezeile ist für AUTO der Hinweis, dass alle eintreffende Zeilen im Empfangsschirm solange überwacht werden, bis im Empfangsschirm die Sequenz (Zeile) eintrifft, die der Abfragezeile gleich ist. AUTO ist dadurch in der Lage in gewissem Umfang flexibel zu reagieren. Eine Autodatei kann beispielsweise so "programmiert" werden, dass zwischen dem Auslesen von Informationen aus der Mailbox, eine in der Box plötzlich eingetroffene und gemeldete Usermail, ebenfalls
gleich mitgelesen werden kann.
Auf Grund der in AUTO existierenden Sprungbefehle bietet sich die Möglichkeit, umfangreich erstellte Autodateien in mehrere Funktionsabschnitte zu unterteilen. Der Gesamtüberblick bleibt dadurch besser erhalten.
Im oben genannten Beispiel wäre es sinnvoll, den Teil der Autodatei, der für den Verbindungsaufbau zur
Box zuständig ist, in einem gesonderten Abschnitt zu verlagern und diesen dann beispielsweise mit dem
Sprungbefehl "AUTO G" aufzurufen. - Ein Funktionsabschnitt im Autofile darf natürlich mehrfach aus verschiedenen Positionen in der Autodatei angesprungen werden, soweit das für den Zweck sinnvoll erscheint.
Eine AUTO-Funktion steuert sich gleich nach ihrem Start grundsätzlich von selbst. Das heißt, weitere für
den Betrieb wichtige AUTO-Befehle, sind in der kanaleigenen Autodatei enthalten. Im Bedarfsfall gibt es nur
wenige Autobefehle, die direkt über den ESC-Modus durch den Terminaluser eingegeben werden.
Für die Dauer, in der eine AUTO-Funktion aktiv ist, erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "A". In der
Phase, in der sich AUTO im Abfragemode befindet, erscheint das Flag "a".
Querverweis
DB48 <ESC> MAKRO
DDC <ALT-3>
:DB30AA
= Makrodatei starten oder vorzeitig beenden
= Aufzeichnen von Tastaturbetätigungen (Makro-Recorder)
AUTO
Die Funktion AUTO ohne Angabe eines Parameter bewirkt den sofortigen Start von AUTO. Falls die Funktion bereits aktiv war, wird sie ausgeschaltet.
:DB30AB
AUTO 16:35
Die Funktion AUTO wird um 16:35 Uhr gestartet. Der Tag, an dem die Eingabe erfolgte, bleibt unberücksichtigt. Wenn es also beispielsweise 17:00 Uhr ist, kann "AUTO 16:35" erst am nächsten Tag um 16:35 Uhr
starten. - Die Eingabe der Uhrzeit muss immer 5-stellig erfolgen!
:DB30AC
AUTO Z X
Die Funktion AUTO startet sich alle X Minuten von selbst.
:DB30BA
AUTO
Die Funktion wird sofort für den aktiven Terminal-Kanal beendet.
:DB30BB
AUTO A X
Sofern X mal hintereinander ein Timeout stattgefunden hat, führt TOP in der Autodatei einen Sprung zur
Marke ":#" durch und bearbeitet sofort den Eintrag, der sich eine Zeile tiefer unter der Marke befindet.
Hinweis
Dieser Befehl ist davon abhängig, ob vorher ein Timeout mit "AUTO T X" definiert wurde und ist für die Situation sinnvoll, in der beispielsweise eine Autodatei eine Mailbox ausliest und die Box aus irgendwelchen
Gründen abgestürzt ist. In einem solchen Fall würde AUTO keine Empfangszeilen der Box auswerten können und könnte niemals von selbst den AUTO-Modus verlassen.
:DB30BC
AUTO E
Der Abfragemodus der momentan ersten Abfragezeile wird beendet und TOP springt in der Autodatei einen
Eintrag weiter und bearbeitet diesen.
Hinweis
Diese Funktion ist eigentlich nur sinnvoll, wenn sie manuell von Hand im ESC-Schirm eingegeben wird. Sie
stellt damit eine Möglichkeit des Einwirkens in den Ablauf einer Autodatei dar, indem der User diese Funktion nur dann verwendet, wenn er beispielsweise erkennt, dass die momentan wirkende Abfrage nicht erfüllt
werden kann und dadurch ein Stillstand in der Autodatei droht.
16
:DB30BD
AUTO G
Diese Funktion löst einen Sprung zur Marke " :# " im Autofile aus. Der Eintrag in der nächsttieferen Zeile
nach der Marke wird sofort bearbeitet. Vorher aber merkt sich das Programm noch die Zeilennummer der
momentanen Position in der Autodatei, damit es später wieder dorthin zurück springen und fortführen kann.
Hinweis
Diese Funktion dient dazu, einen anderen Block in der Autodatei aufzurufen und die darin enthaltenen Anweisungen auszuführen. Nachdem diese Einträge abgearbeitet sind, muss dort am Ende des Blocks der
Rücksprungbefehl "AUTO R" stehen. Innerhalb dieses Blocks dürfen auch weitere Sprungbefehle
"AUTO G .." stehen, die dann wiederum zu weiteren Anweisungsblöcken führen. Das mehrmalige Springen
aus und zu einem neuen Anweisungsblock, bewirkt die Entstehung einer Verschachtelung. Diese darf in der
Tiefe jedoch nicht zehn "AUTO-G"-Sprünge übersteigen.
:DB30BE
AUTO J
Diese Funktion löst einen Sprung zur Marke " :# " im Autofile aus. Der Eintrag in der nächsttieferen Zeile
nach der Marke wird sofort bearbeitet. Eine Rücksprungzeilennummer wird nicht gemerkt.
:DB30BF
AUTO K
TOP beendet den Abfragemodus der zweiten Abfragezeile. Das Programm prüft also danach nicht mehr
nach, ob eintreffende Sequenzen mit dem Inhalt der Abfragezeile identisch sind. "AUTO L" als folgender
Eintrag wäre demnach unsinnig.
:DB30BG
AUTO L
Diese Funktion löst im Autofile einen Sprung zur Marke " :# " aus, sofern der durch " ?L " definierte Text
zuvor empfangen wurde. Der Eintrag in der nächsttieferen Zeile nach der Marke wird sofort bearbeitet. Vorher aber merkt sich das Programm noch die Zeilennummer der momentanen Position in der Autodatei, damit es später wieder dorthin zurück springen und fortführen kann. Falls der in "?L" definierten Text jedoch
noch nicht erfolgte, zeigt diese Funktion keine Wirkung und begibt sich zum nächsten Eintrag.
Hinweis
Diese Funktion dient dazu, einen anderen Block in der Autodatei aufzurufen und die darin enthaltenen Anweisungen auszuführen. Nachdem diese Einträge abgearbeitet sind, muss dort am Ende des Blocks der
Rücksprungbefehl "AUTO R" stehen.
:DB30BH
AUTO R
Dieser Befehl bewirkt ein Rücksprung in der Autodatei. Das Ziel ist genau eine Zeile tiefer an der Stelle, an
der einer der folgenden aufgeführten Sprungbefehle den Hinsprung ausgelöst hatte:
- ?G
- AUTO G
- AUTO L
Hinweis
Falls die Nummer der Rücksprungzeile bereits noch nicht mit AUTO Y gelöscht wurde (AUTO Y sollte man
eh vermeiden), ist AUTO R zwingend für alle oben gezeigte Sprungbefehle in der Autodatei. Das heißt, jeder Sprung in einem neuen Anweisungsblock, der durch einen der oben aufgeführten Befehle verursacht
wurde, muss am Ende des Blocks mit AUTO R abgeschlossen werden.
:DB30BI
AUTO S
Dieses Kommando zeigt dem Terminalbenutzer den Inhalt der ersten Abfragezeile im kleinen Infofenster an.
Der User wird also noch mal darüber informiert, welche Sequenz (Zeile) von der Gegenstation zu empfangen ist, damit der Ablauf im Autofile weitergeht. - Sinnvollerweise ist diese Funktion nur im ESC-Befehlsmode von Hand einzugeben.
:DB30BJ
AUTO T X
Definiert einen Timeout, der nur im Zusammenhang mit der ersten Abfragezeile gilt. AUTO begibt sich von
selbst in der Autodatei nach Ablauf der mit "X" definierten Minuten zum nächsten Eintrag, falls der Inhalt der
ersten Abfragezeile noch nicht empfangen wurde.
17
:DB30BK
AUTO W X
AUTO begibt sich von selbst in der Autodatei nach Ablauf der mit "X" definierten Sekunden zum nächsten
Eintrag.
:DB30BL
AUTO Y
Das Programm löscht die Nummer der Rücksprungzeile, die automatisch bei Sprungauslösung durch "?G",
"AUTO G" oder "AUTO L" erzeugt wurde. Diese Funktion kann logischerweise nur innerhalb eines Sprungabschnittes erfolgen, also zeitlich zwischen einem Sprung- und Rücksprungbefehl. Der für diesen Abschnitt
gültige Rücksprungbefehl "AUTO R" ist natürlich damit außer Kraft gesetzt - es wäre sogar unsinnig, ihn
nach dem Befehl "AUTO Y" zu setzen, falls "AUTO R" nicht für einen anderen, noch davor liegenden Rücksprung gedacht ist.
:DB30BM
AUTO +
AUTO merkt sich den gerade am Terminal angewählten Terminal-Kanal und schaltet auf seinen eigenen
Kanal um. Das ist besonders wichtig, wenn beispielsweise der Terminalbenutzer während einer Aktivierung
von AUTO einen anderen Kanal anwählt und AUTO im nächsten Befehl ein Makro aufruft, welches z.B. eine
Savefile öffnet. Es passiert sonst, dass das Savefile auf dem falschen Kanal geöffnet wird - nämlich auf dem
Kanal, den der Benutzer gerade angewählt hatte.
:DB30BN
AUTO -
Schaltet auf den Terminal-Kanal zurück, den sich AUTO zuvor mit "AUTO +" gemerkt hatte.
:DB21
BAKE
Aufruf des Menüs
BAKEN - PARAMETER
<F1> TNC-Nummer
<F2> Intervall in Minuten
<F3> Pfad
<F4> Inhalt
<F5> Bake EIN/AUS
Tastenfunktionen
DB21AA
<F1>
DB21AB
<F2>
DB21AC
<F3>
DB21AD
<F4>
DB21AE
<F5>
:DB21A
= Auswählen des TNC, für den die Einstellungen gelten sollen
= Einstellen des Intervalls, in der die Bake gesendet wird
= Einstellen des Sendeweges der Bake
= Eingabe des Textes, den die Bake senden soll
= Bake ein- oder auschalten
Das Bakenmenü
Das Bakenmenü ermöglicht die Einstellung aller für eine Bake wichtigen Parameter. Die Einstellung erfolgt
für je einen angemeldeten TNC. Das heißt, TOP verwaltet für jeden existierenden TNC Parameter einer
Bake. Die Vorauswahl des einzustellenden TNC ist davon abhängig, aus welchem Terminal-Kanal das Bakenmenü aufgerufen wurde. Wenn beispielsweise das Menü auf Terminal-Kanal 11 aufgerufen wird und
dieser Kanal zum 2.TNC gehört, dann werden auch die Parameter dieses TNCs angezeigt und geändert.
Ansonsten ist natürlich die Wahl des TNC auch durch <F1> möglich. - Die Aussendungen der Bake erfolgen
immer im Unprotomodus aus dem Monitor-Kanal (Kanal 0) des TNC.
:DB21AA
<F1>
Ermöglicht die Auswahl des TNC, bei dem dann die Parameter der Bake geändert werden sollen.
:DB21AB
<F2>
Aktiviert die Editzeile, um den neuen Wert für das Sendeintervall der Bake einzugeben. Der Wert, der in
Minuten verstanden wird, stellt den zeitlichen Abstand zwischen den Aussendungen ein.
:DB21AC
<F3>
Aktiviert die Editzeile, um den neuen Pfad für die Bake einzugeben. Der Pfad beinhaltet in der Regel Rufzeichen der Stationen, über die die Bake übertragen werden soll.
18
Beispiel
Die Eingabe TEST DB0WST DB0NDK bedeutet, dass das Ziel der Bake TEST ist und sie zuerst über den
Digipeater DB0WST ausgesendet und von dort weiter nach DB0NDK geleitet wird.
:DB21AD
<F4>
Aktiviert die Editzeile, um den neuen Informationstext für die Bake einzugeben. Dieser Text wird dann beim
Senden der Bake immer mit ausgestrahlt.
:DB21AE
<F5>
Die Sendefunktion der Bake wird ein/ausgeschaltet.
:DB37
BELOG
TOP schreibt immer nach einer beendeten Verbindung einen Bemerkungstext in das Logbuchfile. Dieser
Text besteht aus dem Namen der Gegenstation. Wenn der Name dem Programm noch nicht bekannt ist,
schreibt TOP nur Leerzeichen in das Logfile.
Diese Funktion ermöglicht nun die freie Erstellung eines anderen Bemerkungstextes für die laufende Verbindung. -- Der Bemerkungstext hat eine maximale Länge von 20 Zeichen.
:DB03
CALL (RUFZEICHEN)
Mitunter kann es passieren, dass TOP aus bestimmten Gründen die Weiterconnectmeldungen von Digis
nicht richtig erkennt und dadurch ein falsches Rufzeichen in der oberen Statuszeile anzeigt. Außer der verkehrten Anzeige, können beispielsweise noch Fehlfunktionen im Bearbeiten von Boxlisten entstehen, falls
das Terminal in Wirklichkeit mit einer Box verbunden ist, aber diesen Connect nicht erkennen konnte.
Diese Funktion bewirkt nun eine Korrektur des angezeigten Rufzeichens der Gegenstation in der oberen
Statuszeile.
:DB34
CHannel (Terminal-Kanalnummer)
Bewirkt das Umschalten auf einen anderen Terminal-Kanal. Die Nummer des gewünschten Terminal-Kanals
wird dem Befehl als Parameter übergeben. Beispielsweise schaltet TOP wie von der Tastenfunktion <F5>
her bekannt, auf den 5.Terminal-Kanal um, wenn eine "5" zum Befehl angegeben wurde.
:DB04
CLScr
Löscht den Inhalt des QSO-Bildschirmes. In Wirklichkeit wird aber nicht der Inhalt gelöscht, sondern lediglich
eine bestimmte Anzahl von Leerzeilen nachgeschoben. Der Text, der vorher noch im QSO-Schirm zu lesen
war, kann durch Zurückblättern wieder gesehen werden.
Die komplette Löschung des QSO-Bildschirmes geschieht mit <SHIFT-DEL>.
:DB29
COLor
Nach Aufruf meldet sich ein Menü, aus dem sich für TOP sämtliche Farben einstellen lassen
DB2901
DB2902
DB2903
DB2904
DB2905
DB2906
DB2907
DB2908
DB2909
DB2910
DB2911
DB2912
DB2913
DB2914
DB2915
DB2916
DB2917
DB2918
1. Controlzeichen ^A ..... ^Z
2. MH-Liste + ALT F1-F10-Schirm
3. Große und kleine InfoBox
4. Scroll-Balken
5. Sonstige Hilfe- oder Anzeige-Texte
6. Umgebrochene Zeilen im Vorschreib-Schirm
7. Blinkfarbe, obere Statuszeile
8. Blinkfarbe, untere Statuszeile
9. Grundfarbe obere Statuszeile
10. Uhrzeit in oberer Statuszeile
11. Connect-Call obere Statuszeile
12. Namen in obere Statuszeile
13. Linkstatus in obere Statuszeile
14. Kanalnummer und Flags in oberer Statuszeile
15. Grundfarbe untere Statuszeile
16. Call in untere Statuszeile
17. Portanwahl untere Statuszeile
18. Empfangsbildschirm (RX)
19
DB2919
DB2920
DB2921
DB2922
DB2923
DB2924
DB2925
DB2926
DB2927
DB2928
DB2929
DB2930
DB2931
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
DB2932
19. Empfangsbildschirm (TX)
20. Sonst. Ausgaben Empfangsschirm
21. Cursor neben dem Zeichen Û
22. Cursor auf dem Zeichen
23. Vorschreib-Schirm ESC-Mode
24. Vorschreib-Schirm
25. gemonitortes Call, Anzeige obere u. untere Statuszeile
26. gemonitortes 1.Call im QSO-Schirm
27. gemonitortes 2.Call im QSO-Schirm
28. Sonst. Ausgaben Monitor-Schirm
29. Auswertung der DX-Meldungen eines Clusters
30. QRG-Anzeige in unterer Statuszeile
31. Im Hilfeschirm die Zeilen, die zu weiteren Hilfen führen
32. 1.TNC: Headerzeilen im Monitor
Infozeilen im Monitor
Tickerzeile
2.TNC: Headerzeilen im Monitor
Infozeilen im Monitor
Tickerzeile
3.TNC: Headerzeilen im Monitor
Infozeilen im Monitor
Tickerzeile
4.TNC: Headerzeilen im Monitor
Infozeilen im Monitor
Tickerzeile
5.TNC: Headerzeilen im Monitor
Infozeilen im Monitor
Tickerzeile
6.TNC: Headerzeilen im Monitor
Infozeilen im Monitor
Tickerzeile
7.TNC: Headerzeilen im Monitor
Infozeilen im Monitor
Tickerzeile
8.TNC: Headerzeilen im Monitor
Infozeilen im Monitor
Tickerzeile
Allgemeine Tastenfunktionen
DB29AA
<F1> = Farbwerte aus der Colordatei laden
DB29AB
<F5> = Einstellen der Hintergrundfarben abwärts
DB29AC
<F6> = Einstellen der Hintergrundfarben aufwärts
DB29AD
<F7> = Einstellen der Vordergrundfarben abwärts
DB29AE
<F8> = Einstellen der Vordergrundfarben aufwärts
DB29AF
<F9> = Ein/Auschalten des Blinkbit
DB29AG
<F10> = Umschalten der Farbe auf Blinken
DB29AH
<ESC>,
DB29AH
<RET> = Verlassen des Farbmenü
Aufbau der Colordatei
FD
COLOR.TOP
Funktionen zum Bewegen (Scrollen) im Farbmenü
DB29BA
<CUR-UP> = eine Zeile zurück scrollen
DB29BB
<CUR-DN> = eine Zeile vorwärts scrollen
:DB29A
Das Farbmenü
Das Menü ermöglicht die Einstellung sämtlicher in TOP verwendeter Farben. Durch Hilfe belegter Funktionstasten lassen sich die Farben getrennt nach Hinter- und Vordergrund verändern. Insgesamt gibt es bei Betrieb mit einem Farbmonitor 256 Farbkombinationen (0 ... 255). Die Nummer der im Moment angewählten
Farbe wird unterhalb im Bildschirm angezeigt.
20
Die zum Einstellen betroffene Farbdatei wird durch den Aufruf von TOP bestimmt. Wenn beispielsweise das
Programm mit dem Zusatzparameter"F2" geladen wurde, lautet die aktuelle Farbdatei "COLOR2.TOP" und
nur an dieser werden Änderungen zurückgespeichert.
Hinweis
Bei einigen Farbänderungen, speziell für die obere Statuszeile, kann das Ergebnis der Änderung erst betrachtet werden, wenn das Programm kurz verlassen und danach sofort wieder neu gestartet wurde.
Querverweis
ABF
Programm-Aufrufparameter F = Laden einer anderen Colordatei
:DB2901
1. Controlzeichen ^A ... ^Z
Alle Steuerzeichen, die laut ASCII-Tabelle im Bereich zwischen ASCII #1 - #31 liegen, werden mit einer
gesonderten Farbe gekennzeichnet. Das CTRL-G ist so ein Steuerzeichen, welches einen Klingelton am
Terminal auslösen soll.
:DB2902
2. MH-Liste und andere Bildschirme
Die MH-Liste zeigt einen neuen Bildschirm, dessen Hauptfarbe hiermit bestimmt wird.
:DB2903
3. Große und kleine Infobox
Ist die Zeichen- und Hintergrundfarbe des großen und kleinen Fenster im Hauptbildschirm. Das große Fenster erscheint z.B. bei Eingabe von ALT-E -S -X usw. Die kleine Infobox erscheint immer mittig unter der
oberen Statuszeile und wird z.B. durch Eingabe von <ESC> I aufgerufen.
:DB2904
4. Scrollzeile im Notiz-Modus
Wurde auf irgendeinem Port durch PageUp/BildAuf zurückscrollen aktiviert, kann sich an der andersfarbigen
Scrollzeile im Text besser orientiert werden. - Die gleiche Farbe wird auch bei der Scrollzeile in der MH-Liste
sowie im Kommandofolgen-Schirm (ALT F1 ... F10) verwendet.
:DB2905
5. Sonstige Hilfe- oder Anzeige-Texte
Farben div. Hilfstextzeilen bei bestimmten Funktionen, z.B. Zurückscrollen durch PageUp/BildAuf usw. ...
:DB2906
6. Umgebrochene, nicht geschriebene Zeilen
Wird einfach drauf losgeschrieben, führt TOP automatisch einen Zeilenumbruch am Ende der Zeile aus.
Diese Zeile wird in die sogenannte Sendespeicherzeile kopiert, aber noch nicht ausgesendet. Als Merkmal
hierzu soll dies durch einen kleinen Farbunterschied erkennbar sein. (Siehe Erklärung " Vorschreib-Schirm.)
:DB2907
7. Blinkfarbe, obere Statuszeile
In bestimmten Situationen erscheint eine Meldung in der oberen Statuszeile, die in blinkender Weise dargestellt werden soll, beispielsweise die Link Setup-Meldung bei einem Connectaufbau. Blinkende Farben können jedoch nur gezeigt werden, wenn in der Funktion <ESC> COLOR das Blinkbit eingeschaltet wurde.
:DB2908
8. Blinkfarbe, untere Statuszeile
In bestimmten Situationen, beispielsweise, wenn Daten auf dem NachbarTerminal-Kanal einlaufen, erscheint in der unteren Statuszeile die entsprechende Signalisierung blinkend. Blinkende Farben können
jedoch nur gezeigt werden, wenn in der Funktion <ESC> COLOR das Blinkbit eingeschaltet wurde.
:DB2909
9. Grundfarbe, obere Statuszeile
Die Grundfarbe der oberen Statuszeile sollte sich von der Farbe des Vorschreib-Schirms und dem QSOFenster unterscheiden. Auf dieser Zeile werden einige wichtige Parameter wie Call der Gegenstation, Retries, Uhrzeit, Flags, Linkstatus usw. angezeigt. Mit Grundfarbe ist eigentlich nur die Hintergrundfarbe gemeint. Man sollte aus Übersichtsgründen bei den nächstfolgenden Farbeinstellungen, die ebenfalls die obere Statuszeile betreffen, die gleiche Hintergrundfarbe wählen.
:DB2910
10. Uhrzeit in oberer Statuszeile
Die Uhrzeit, die ständig in der oberen Statuszeile angezeigt wird.
21
:DB2911
11. Connect-Call, obere Statuszeile
Bei einem Connect verschwindet das eigene Call aus der oberen Statuszeile, an dessen Stelle ist nun das
Call des Linkpartners platziert. Im Testmodus (<ESC> TEST) wird ebenso der Eintrag "PORT-X" mit der
gleichen Farbe geschrieben.
:DB2912
12. Namen in oberer Statuszeile
Ist der Name des Linkpartners dem Programm bekannt, kann dieser ebenfalls auf der oberen Statuszeile
farbig abgebildet werden. Ist der Name noch unbekannt, so erscheint nur ein " ? ". Namensvergabe ist durch
<ESC> NAME "... " möglich.
:DB2913
13. Linkstatus in oberer Statuszeile
Zeigt den Link-Zustand des TNC auf diesem Kanal an. Wird z.B. ein Connect-Befehl gesendet, leuchtet
(blinkt) die Anzeige "LinkSetup" in der oberen Statuszeile.
:DB2914
14. Kanalnummer und Flags in oberer Statuszeile
Die Flags zeigen Zustände von bestimmten Schaltern an. Z.B. das "U" bedeutet "Umlautwandlung eingeschaltet" oder "F": "Remotesteuerung ist aktiviert".
:DB2915
15. Grundfarbe, untere Statuszeile
Die Grundfarbe (Hintergrund) der unteren Statuszeile wird eingestellt.
:DB2916
16. Call in unterer Statuszeile
Bei einem Connect wird das Call sowohl in der oberen wie auch unteren Statuszeile angezeigt.
:DB2917
17. Portanwahl untere Statuszeile
Hierbei sollte eine ganz andere Hintergrundfarbe auswählt werden, damit auch wirklich unterschieden wird,
welcher Port gerade angewählt ist.
:DB2918
18. Empfangsbildschirm (RX)
Dies sind nur die Texte, die vom QSO-Partner eintreffen. Der Empfangsbildschirm ist also das große Fenster in der Mitte zwischen der oberen und unteren Statuszeile. Die Hintergrundfarbe, die hier ausgewählt ist,
gilt für das ganze QSO-Fenster.
:DB2919
19. Empfangsbildschirm (TX)
Dies sind die eigenen gesendeten Texte, die bei Aktivierung von <ESC> ECHO ebenfalls in den QSOSchirm einlaufen. Auch hier soll gelten: Der Hintergrund hat die gleiche Farbe wie bei Punkt 18. Nur die
Schrift ist andersfarbig zu gestalten.
:DB2920
20. Sonstige Ausgaben Empfangsschirm
Sonstige Ausgaben sind z.B. die Connect-, Disconnectmeldungen des eigenen TNC. Ebenfalls Ausgaben
wie QSO-Nummer, Parameterauswertung bei NetRom und sonstige kleinere Meldungen, werden in dieser
Farbe abgebildet.
:DB2921
21. Cursor neben dem Zeichen █
Die Farbe des Softwarecursors im Vorschreib-Schirm (Sendetextschirm), sobald er neben einem Buchstaben/Zeichen steht. Wird der Insertmodus mit der Taste INS/Einfg abgeschaltet, erscheint der Cursor mit
seiner gleicher Farbe blinkend.
:DB2922
22. Cursor auf dem Zeichen
Die Farbe des Softwarecursors im Vorschreib-Schirm (Sendetextschirm), sobald er auf einem Buchstaben/Zeichen steht. Wird der Insert-Modus mit der Taste INS/Einfg abgeschaltet, erscheint der Cursor mit
seiner gleichen Farbe blinkend.
22
:DB2923
23. Vorschreib-Schirm ESC-Mode
Beim Drücken der Taste <ESC> wird der Vorschreib-Schirm weggeschaltet und das Befehlsfenster zum
Eingeben der ESC-Befehle eingeschaltet.
:DB2924
24. Vorschreib-Schirm
Das ist das Fenster, in das die Texte für den QSO-Partner geschrieben werden.
:DB2925
25. gemonitortes Call, Anzeige obere und untere Statuszeile
Wurde beim Zurückblättern im Monitor-Kanal auf einer Headerzeile <ALT-M> eingetippt, wird ein freier Terminal-Kanal gesucht, auf dem dann die Frames zusätzlich geordnet einlaufen, so, als wäre man selbst mit
der Station verbunden. Auf diesem Kanal wird an einer Stelle in der oberen und unteren Statuszeile ein Eintrag in ganz anderer Farbe vermerkt, damit auch deutlich zu unterscheiden ist, dass es sich um kein eigenes
QSO, sondern nur um ein Monitoren eines fremden QSO handelt. Ebenso wird auch der einlaufende Text in
der gleichen Farbe gezeigt.
:DB2926
26. gemonitortes 1.Call im QSO-Schirm
:DB2927
27. gemonitortes 2.Call im QSO-Schirm
:DB2928
28. Sonstige Ausgaben Monitor-Schirm
Einstellung sonstiger Textausgaben im Monitor-Kanal.
:DB2929
29. Auswertung der DX-Meldungen eines Clusters
:DB2930
30. QRG-Anzeige in unterer Statuszeile
:DB2931
31. Im Hilfeschirm die Zeilen, die zu weiteren Hilfen führen
Der Hilfeschirm, der aus fast jeder Situation durch <ALT-H> aufzurufen ist, enthält unter anderem Textzeilen, die zu weiteren Hilfen führen. Diese Zeilen haben eine andere Farbe.
:DB2932
32. X.TNC: - Headerzeilen im Monitor (X = TNC Nr.)
- Infozeilen im Monitor / Tickerzeile
X.TNC Headerzeilen im Monitor
Headerzeilen sind solche Zeilen die wie folgt aussehen: fm DF8MT to DJ9EZ-1 via DJ4LK RR+ ".
Bei Betrieb von mehreren TNCs kann durch unterschiedliche Farbgestaltung übersichtlicher beobachtet
werden, von welchem TNC Zeilen im Monitor-Kanal eingelaufen sind.
Infozeilen im Monitor
Sind die Infotexte, die im Monitor-Kanal einlaufen. Normal läuft ein Info-Frame immer mit einer vorhergehenden Headerzeile in den Bildschirm ein. Gemeint sind nur die darauffolgenden Infos. Die Hintergrundfarbe wird auch allgemein für den ganzen Monitor-Schirm verwendet. Alle weiteren Farbangaben, die den Monitor-Kanal betreffen, sollten den gleichen Hintergrund besitzen, damit es nicht zu bunt wird, denn allzu poppig-bunt ist auch nicht mehr übersichtlich.
Tickerzeile
Ist so eine Art Mini-MH-Liste, die als Zeile ab dem oberen Rand des Bildschirmes im Monitor-Kanal dargestellt werden kann. Die Tickerzeile enthält nur Rufzeichen, die direkt auf der QRG gehört wurden.
:DB29AA
<F1>
Alle momentan veränderte Farbwerte werden durch Neuladen der Colordatei überschrieben. Die Funktion
bewirkt also das Zurücksetzen auf die alten Farbwerte, falls bei den Einstellungen doch nicht die richtigen
Farben getroffen wurden.
:DB29AB
<F5>
Bewirkt Einstellung des Hintergrundes der angewählten Farbe in Abwärtsreihenfolge: Farbwert wird kleiner.
:DB29AC
<F6>
Bewirkt Einstellung des Hintergrundes der angewählten Farbe in Aufwärtsreihenfolge: Farbwert wird größer.
23
:DB29AD
<F7>
Bewirkt Einstellung des Vordergrundes der angewählten Farbe in Abwärtsrichtung: Farbwert wird kleiner.
:DB29AE
<F8>
Bewirkt Einstellung des Vordergrundes der angewählten Farbe in Aufwärtsrichtung: Farbwert wird größer.
:DB29AF
<F9>
Diese Funktion schaltet im Video-BIOS das Blinkbit ein oder aus. Wenn das Bit ausgeschaltet ist, kann der
Monitor keine Farben blinkend darstellen. Aber dafür ergeben sich weitere acht Hintergrundfarben, die alle
eine helle Intensität haben.
:DB29AG
<F10>
Diese Funktion ist nur sinnvoll, wenn bei <F9> das Blinkbit eingeschaltet ist. Sie ermöglicht am gewählten
Farbeintrag die Umschaltung zwischen Blinken und fester Darstellung der Farbe, ohne jedoch dabei die
Grundfarbe des Eintrages zu ändern.
:DB29AH
<ESC> <RET>
Das Farbmenü wird verlassen. Wenn im Menü Einstellungen stattfanden, erfolgt noch eine Abfrage, ob die
Änderungen in die Farbdatei gespeichert werden sollen. Im Fall einer Ablehnung, gelten die Farbänderungen nur für die Zeit bis zum Programmende.
:DB29BA
<CUR-UP>
Bewegt den Cursor eine Zeile höher. Wenn der Anfang der Farbliste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DB29BB
<CUR-DN>
Bewegt den Cursor eine Zeile tiefer. Wenn das Ende der Farbliste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DB07
Connect [CALL DIGI]
Auf dem momentanen Terminal-Kanal soll eine Erstverbindung hergestellt werden. Mehrere in einer Digipeaterkette eingetippte Rufzeichen müssen je ein Leerzeichen Abstand voneinander haben.
TOP nimmt selbständig eine Änderung des Mycall vor, falls eine zweite Verbindung zur gleichen Gegenstation mit selben Ziel- und Absenderrufzeichen erwünscht ist. Dazu ändert das Programm am eigenen Mycall
die SSID ab, die aber beim Beenden der Verbindung wieder zurückgenommen wird. - Wenn ein Connect
bereits besteht, bewirkt die Funktion nochmals einen Neuaufbau des Links - sozusagen ein Reconnect.
Beispiel
Der Terminal-Kanal ist mit DJ9EZ direkt verbunden. Die Verbindung ist schlecht, so dass doch lieber eine
Station als Digi dazwischen gewünscht wird. Die Digi-Station soll DJ4LK lauten. Nun muss der bereits bestehende Link zu DJ9EZ nicht aufgetrennt und dann über DJ4LK erneut connected werden, sondern es
reicht aus, den Connect "C DJ9EZ DJ4LK" einfach während der Verbindung zu DJ9EZ neu zu aktivieren.
Hinweis
Diese Technik des Reconnecten ist natürlich nur möglich, wenn das Zielcall "DJ9EZ" UNVERÄNDERT
bleibt, also nicht beispielsweise auf "DJ9EZ-1" abgeändert wird. Ansonsten erfolgt eine Fehlermeldung.
:DB52
CONVers [X] (X = Nummer des Converskanals)
Schaltet einen Terminal-Kanal als Hilfskanal für Conversfunktionen ein oder aus. Dazu sucht TOP sich einen freien Terminal-Kanal. Es beginnt mit der Suche vom letzten Kanal abwärts. Dieser Hilfskanal ermöglicht dem SYSOP, selbst an der Gesprächsrunde teilzunehmen, ohne dazu einen Eigenconnect an seinem
Terminal durchzuführen. Er bekommt also auf dem Hilfskanal die selbe Darstellung der Convers-Frames wie
ein anderer angeschlossener User.
Fernsteuerbefehle im Convers:
DG
Liste der Befehle im Conversmode
Hinweis
Die Befehle im Conversmode sind nur für die von außen angeschlossenen User möglich. Der SYSOP kann
selbst auf dem Convershilfskanal diese Befehle nicht verwenden.
24
:DB12
COPY (X) (X = Kanalnummer)
TOP sendet eintreffende Empfangszeilen automatisch an den in "X" genannten Terminal-Kanal wieder aus.
Bei den Flags der oberen Statuszeile erscheint für die Dauer der COPY-Funktion die Kanalnummer "X".
:DB06
CRRET
Schaltet die Darstellung der Returns in den Info-Frames im Monitor-Kanal ein oder aus. Das Return hat
nach der ASCII-Zeichensatztabelle die Ordnung 13 und kann auch als CTRL-M bezeichnet werden. Aus
programmtechnischen Gründen werden in TOP jedoch die Returns als inverses "J", also CTRL-J, abgebildet. -- Die Eingabe dieser Funktion ist nur im Monitor-Kanal möglich.
:DB20
Discon
Diese Funktion dient zum Beenden einer Verbindung. Dazu sendet TOP das für den TNC notwendige DKommando an den TNC und veranlasst damit das Auftrennen des Connect. Wenn dieser Befehl nur einmal
getippt wurde, wartet der TNC noch so lange mit dem Disconnect, bis die letzten noch ausstehenden Frames an die Gegenstation gesendet und von ihr bestätigt wurden.
:DB08
DIRectory [PFAD]
Bewirkt den Aufruf des Dateimanagers und zeigt das Inhaltsverzeichnis des mit Pfad angegebenen Verzeichnisses an. Wenn der Pfad nicht genannt wurde, gilt das SAVE-Verzeichnis. Der Dateimanager ist
ebenso durch die Funktion <ALT-F> erreichbar.
:DB19
DOS [BEFEHL]
Diese Funktion ermöglicht einen "Nebenausstieg" nach DOS, ohne jedoch das Programm ganz zu verlassen. Alle bestehenden Verbindungen bleiben erhalten. Ein aktiver Dateitransfer wird zwar für den Moment
unterbrochen, aber beim Rücksprung ins TOP sofort nahtlos weitergeführt.
Bevor TOP den DOS-Ausstieg startet, wird ein Programmteil extern ausgelagert, damit für die Arbeit in DOS
ausreichend großer Hauptspeicher zur Verfügung steht. Die Auslagerung findet entweder nach XMSSpeicher oder durch eine Datei in das TMP-Verzeichnis statt.
Wenn die Funktion ohne Parameter aufgerufen wurde, erfolgt der Rücksprung zu TOP durch die Eingabe
"EXIT <RET>" in der DOS-Kommandozeile. Ansonsten gilt für Eingaben mit Parameter, dass diese als
DOS-Befehle interpretiert und zur weiteren Ausführung an DOS übergeben werden.
Hinweis
In der DOS-Ausstiegsphase dürfen keine residenten Programme oder Treiber geladen werden, weil sonst
der Rücksprung zu TOP nicht möglich ist und ein Absturz vorprogrammiert ist.
:DB28
ECHO
Aufruf des Echomenü
ECHO - PARAMETER
<F1>
<F2>
<F3>
Echo für Texte im Vorschreib-Schirm
Echo für Textfile-Aussendungen
Echo für //Befehlaussendungen
Tastenfunktionen
DB28AA
DB28AB
DB28AC
<F1> = Echo ein/auschalten für Texte im Vorschreib-Schirm
<F2> = Echo ein/auschalten für Textfile-Aussendungen
<F3> = Echo ein/auschalten für //Befehls-Aussendungen
:DB28A
Das Echomenü
Die Echofunktion ermöglicht dem Terminalsysop die Sichtkontrolle seiner eigenen Aussendungen im QSOFenster. Das Programm ist in der Lage, je nach Einstellung im Menü, handgeschriebene Zeilen im Vorschreib-Schirm, Textdatei- und Remotebefehl-Aussendungen zusätzlich in den QSO-Empfangsschirm zu
schreiben. Ebenso erfolgt ein Mitschreiben in das Savefile, sofern eines geöffnet ist. ECHO-Text unterscheidet sich in der Savedatei gegenüber zum normalen Empfangstext dadurch, dass jede Zeile des ECHOTextes ein gesondertes Zeichen anführt.
Die eingeschaltete Funktion ist durch das Flag "E" in der oberen Statuszeile zu erkennen.
25
:DB28AA
<F1>
Alle im Vorschreib-Schirm getippte und ausgesendete Zeilen werden zusätzlich in das QSOEmpfangsfenster geschrieben.
:DB28AB
<F2>
Alle Zeilen aus einer Textfile-Aussendung (beispielsweise <ALT-S> <F1>) werden zusätzlich in das QSOEmpfangsfenster geschrieben.
:DB28AC
<F3>
Alle auf Grund eines //Remotebefehls gesendeten Zeilen werden zusätzlich in das QSO-Empfangsfenster
geschrieben.
:DB38
FILE
Der Arbeitsweise dieser Funktion ist von der Eingabe des Befehls abhängig. Wenn nur "<ESC> FILE" eingetippt wurde, meldet sich ein Menü, aus dem dann weitere Unterfunktionen zu wählen sind:
FILE - BEARBEITUNG
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
(SAV)
(VOR)
(QSO)
(EDI)
(CRC)
Vorschreib-Schirm in Datei speichern
Datei in Vorschreib-Schirm laden
Datei in QSO-Schirm laden
Datei editieren
CRC von Datei ermitteln
Tastenfunktionen
DB38AA
DB38AB
DB38AC
DB38AD
DB38AE
<F1> = Inhalt des Vorschreib-Schirmes in eine Textdatei speichern
<F2> = Eine Textdatei in den Vorschreib-Schirm laden
<F3> = Eine Textdatei in den QSO-Schirm laden
<F4> = Eine Textdatei im externen Editor bearbeiten
<F5> = Den CRC einer Datei ermitteln
:DB38A
Das Filemenü
Alle Unterfunktionen sind auch direkt erreichbar, wenn zum ESC-Befehl der entsprechende Zusatz beigefügt
wird. So kann beispielsweise die Funktion <F1> ebenso durch die Eingabe "<ESC> FILE SAV" aufgerufen
werden. Die Zusatzbegriffe sind aus dem Menü zu erfahren. Sie befinden sich hier - mit runden Klammern
eingefasst - unmittelbar hinter der Funktionstasten-Bezeichnung.
Für alle Funktionen gilt, dass für zu behandelnde Dateien im Save-Verzeichnis die Eingabe des Pfades entfallen darf; es reicht aus, nur den Dateinamen anzugeben. Falls überhaupt keine Dateinamenangabe erfolgte, meldet sich nach Auslösung der Funktion erst der Dateimanager zum Auswählen einer Datei.
:DB38AA
<F1> (SAV)
Speichert alle geschriebenen Textzeilen des Vorschreib-Schirms in die Datei "VORWRITE.0XX" ab ( wobei
XX = Kanalnummer). Falls die Datei bereits existiert, wird an sie angehängt.
:DB38AB
<F2> (VOR)
Diese Funktion ist quasi das Gegenstück zu <F1> (SAV). Sie bewirkt das Laden einer Textdatei in das Vorschreib-Fenster. Wenn die Anzahl der Zeilen in der Textdatei die im Vorschreib-Schirm maximal möglichen
Zeilen überschreitet, so kann eben nur ein Teil der Textdatei im Vorschreib-Schirm dargestellt werden.
Beispiel
Durch Einstellung in der SYSTEM.TOP kann der Vorschreib-Schirm maximal 50 Zeilen bearbeiten. Das zu
ladende Textfile ist 120 Zeilen lang. TOP lädt nur die ersten 50 Zeilen des Textfiles in den VorschreibSchirm. - Alle im Textfile über die Spalte 80 hinausragenden Zeichen, werden beim Laden ab dieser Spalte
abgeschnitten.
:DB38AC
<F3> (QSO)
Diese Funktion bewirkt das Laden einer Textdatei in den QSO-Empfangsschirm. Wenn die Größe der Textdatei die des QSO-Empfangsschirm überschreitet, so kann nur der Anfangsteil der Datei geladen werden.
26
:DB38AD
<F4> (EDI)
Der in der SYSTEM.TOP angemeldete externe Editor wird aufgerufen, um dort eine ASCII-Textdatei zu
bearbeiten. - Bevor TOP den Editor startet, wird ein Teil des Programms extern ausgelagert, damit für die
Arbeit des Editors ausreichend großer Hauptspeicher zur Verfügung steht. Die Auslagerung findet entweder
in den XMS-Speicher oder durch eine SWAP-Datei in das TMP-Verzeichnis statt.
:DB38AE
<F5> (CRC)
Eine mit TOP gespeicherte Datei kann nachträglich nochmals mit Hilfe der CRC-Checksumme auf Fehlerfreiheit überprüft werden. Dazu muss natürlich der CRC-Ursprungswert dieser Datei bekannt sein, der von
der filesendenden Gegenstation zu erfahren ist. - Zusätzliche Angaben von Start- und/oder Zielbyte ermöglichen auch Überprüfungen von Teilen der gespeicherten Datei.
Beispiele
FILE CRC C:\AFU\REM\TEST.TXT
Das File TEST.TXT wird komplett vom ersten bis zum letzten Byte geprüft.
FILE CRC C:\AFU\REM\TEST.TXT 6554
Das File TEST.TXT wird erst ab Byte 6554 geprüft.
FILE CRC C:\AFU\REM\TEST.TXT 543 3022
Das File TEST.TXT wird ab Byte 543 bis Byte 3022 geprüft.
:DB53
FREECH (X) (X = gewünschte TNC-Nummer)
Das Kommando löst für den angegebenen TNC die Suche nach einem freien, nicht verbundenen TerminalKanal aus. Die Angabe "X" ist somit immer Pflicht und bedeutet für TOP, dass bei der Suche nur Terminalkanäle berücksichtigt werden, die bei der Configurierung dem betroffenen TNC zugeordnet sind. Sofern die
Suche erfolgreich verlief, schaltet TOP selbständig dorthin. - Der Sinn dieser Funktion ist insbesondere den
MAKRO-Funktionen zugedacht, die später zur Laufzeit im Programm einen freien Terminal-Kanal bestimmen müssen, damit wiederum später z.B. eine ausgelöste AUTO-Funktion ordentlich ablaufen kann.
:DB47
HOld [x text]
Diese Funktion bewirkt das selbständige Aussenden von "Text" alle x Minuten. Sie ist sinnvoll bei Links, auf
denen wenig Aktivität ist und es sonst droht, dass ein zwischengeschalteter Digi einen "Timeout" meldet. Die
Folge wäre zwangsläufig das Auftrennen der Verbindung. - Wenn das Programm Returns oder Blanks aussenden soll, müssen dazu reservierte Zeichen bei der Eingabe von "HOLD" erfolgen. Das Zeichen für ein
Return lautet "\" und für ein Blank (Leerzeichen) "#".
Beispiele
HO 5 TEST
Sendet alle 5 Minuten automatisch den Text "TEST"
HO 5 TEST\
Sendet alle 5 Minuten automatisch den Text "TEST" mit abschließendem Return.
HO 8 #
Sendet alle 8 Minuten nur ein Leerzeichen.
HO 4 ###\
Sendet alle 4 Minuten 3 Spaces mit abschließendem Return.
HO
Schaltet Linkhaltefunktion wieder aus.
Hinweis
In der SYSTEM.TOP gibt es eine Einstelloption, die sofort die Aktivierung von HOLD ermöglicht, falls ein
Cluster connected wurde. Während einer Dateiaussendung ist der Linkhalter abgeschaltet.
:DB25
I [CALL]
Das Rufzeichen im TNC für den angewählten Kanal wird eingestellt. Wenn die Angabe eines Rufzeichens
unterlassen wurde, erfolgt nur die Abfrage des im TNC eingestellten Rufzeichens.
Hinweis
Auf Grund eines typischen Verhaltens der TNC2-Firmware werden alle eingestellten Calls in der Datei
MERKER.TOP gespeichert, damit sie beim Neustart von TOP wieder gesetzt werden können.
27
:DB11
IDle [x y]
Diese Funktion wird nur für den Einsatz in Multitaskingsystemen wie WINDOWS oder OS/2 benötigt. Sie
veranlasst die Rückgabe von Rechenzeit an das Betriebssystem, damit andere Tasks beim Arbeiten im
Vordergrund durch TOP nicht allzu stark ausgebremst werden. TOP ist ein Programm, das immer in Aktion
ist (das gilt generell für alle Hostmodeprogramme). Durch den Hostmode und den Betrieb auf einer stark
belegten QRG muss es ständig mit dem TNC kommunizieren (pollen) und dort anfragen, ob Daten für das
Terminal bereit stehen, die dann abzuholen sind. Damit in Spitzenzeiten kein Puffermangel im TNC entsteht,
müssen die Daten immer rechtzeitig aus dem Puffer gelesen werden. - Diese Arbeit benötigt viel Aufmerksamkeit der CPU (sprich Rechenzeit) und zeigt den unangenehmen Effekt, dass andere im System laufende
Anwendungen (Tasks), wenn diese im Vordergrund und TOP in den Hintergrund geschaltet sind, ihre Arbeit
langsamer als normal verrichten. Dieser Effekt ist leicht daran zu erkennen, dass beispielsweise das Blättern
oder Scrollen in einem, im Vordergrund geschalteten, Editor "stotternd" vor sich geht.
IDLE begegnet diesem Problem und bewirkt, durch eine entsprechende Parametrierung, Rückgabe von
Rechenzeit an das Betriebssystem durch den zyklischen Aufruf des Multifunktions-Interrupt $2F. Der Interrupt-Aufruf wird für eine kurze Zeitspanne unterbrochen, wenn Daten im TNC bereitstehen, damit diese so
schnell wie möglich abgeholt werden können.
Parameterwertbestimmung für X und Y
Die Einstellungen der Parameter X und Y sollen mit Hilfe eines Systemmonitors stattfinden. Solche "Monitore" sind Utility-Programme, mit denen sich die CPU-Auslastung der einzelnen Tasks ermitteln lässt. Z.Zt.
gibt es sie bereits in WIN9x und OS/2. Bei der Einstellung ist ein guter Kompromiss zu finden, damit einerseits TOP selbst nicht zu träge wird und dadurch im TNC ein chronischer Puffermangel entsteht und andererseits Tasks im Vordergrund noch genug Rechenzeit für befriedigende Arbeit zugewiesen bekommen.
X = Wertebereich -30000 bis +30000
Ergibt eine Häufigkeit (nicht Anzahl), wie oft der Multifunktionsinterrupt $2F aufgerufen wird. Je niedriger X,
desto öfter erfolgt der Aufruf des Interrupts und desto mehr Rechenzeit wird für andere Tasks abgegeben,
aber auch weniger Programmzeit für TOP selbst. Die Interrupt-Aufrufe finden während den Durchläufen der
Hauptschleife in TOP statt und können in der Anzahl nicht näher ermittelt werden, weil andere Faktoren
diese Anzahl maßgeblich beeinflussen (Terminal-Kanalanzahl, Datengeschwindigkeit zwischen TNC und
Rechner .. usw.). Der Parameter X ist also nur analog und reziprok gegenüber der Anzahl der Interruptaufrufe zu verstehen.
Y = Wertebereich 0 bis 64000
Ergibt mit 20 msec (genau sind es 18,2 msec) multipliziert eine Zeitspanne, die vergehen muss, bis TOP
wieder den zyklischen Aufruf des Multifunktions-Interrupts $2F startet, wenn zuvor Daten aus dem TNC
empfangen wurden. Erst dann ruft TOP wieder den Interrupt $2F auf und gibt Rechenzeit ab.
Bei der Einstellung des X-Parameters wird Y zunächst auf 10 (ca. 200msec) gesetzt. Danach ist dafür zu
sorgen, dass der TNC keine Daten mehr vom Funkgerät empfängt (Funkgerät ausschalten). X ist nun so
einzustellen, dass sich im Hintergrund eine ungefähr 10%ige Auslastung ergibt. Das Funkgerät ist wieder
einzuschalten und der Y-Parameter wird so bemessen, dass kurz nach einem Datenempfang die prozentuale Auslastung nicht sofort wieder auf die ca. 10% fällt.
Diese Art der Parametrierung stellt leider kein Patentrezept dar. Es können auch andere Einstellverfahren
angewendet werden, wenn diese zum gewünschten Erfolg führen. Den Erfolg ist daran zu erkennen, dass
oben aufgeführter Kompromiss erfüllt ist.
Hinweis
IDLE muss zusätzlich in der SYSTEM.TOP eingeschaltet sein und funktioniert nur mit TNCs, deren Firmware den erweiterten Hostmode nach DG3DBI eingebaut haben.
:DB41
IPoll [x]
IPOLL existiert zur Einstellung für die gleichnamige Funktion in einer TNC2-kompatiblen Firmware.
Falls x mit dem Wert = 0 gesetzt wurde, so ist die IPoll-Funktion im TNC ausgeschaltet. Alle anderen Werte
für x bedeuten, dass gesendete Frames, die kleiner gleich x sind und von der Gegenstation noch nicht bestätigt sind, nochmals ausgesendet werden, ohne das zuvor mit RR+ gepollt wird. Das Frame wird also sofort wieder abgestrahlt, wenn die Bestätigung des Linkpartners nicht eintrifft.
:DB36
KMail [call]
Eine persönliche Mail aus dem Mailverzeichnis wird gelöscht. Der Aufruf mit oder ohne Parameter bestimmt,
für wen welche Mail gelöscht wird.
28
Beispiele
KM
Löscht die an sich selber gerichtete Nachricht. Entscheidend ist das MyCall, das mit <ESC> I auf dem Terminal-Kanal eingestellt wurde.
M DF8XYZ
Löscht die Nachricht für DF8XYZ.
Querverweis
DB14
DB45
DCV
FH
<ESC> LMAIL = Auflisten der persönlichen Nachrichten
<ESC> RMAIL = Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
<ALT-V><F7> = Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein/auschalten
Aufbau einer Maildatei
:DB22
LAUFzeit
Eine Laufzeitmessung auf dem Link wird ausgelöst. Dazu sendet das Terminal folgende Sequenz aus:
//E #RTF#12:34:56 .
Diese Sequenz ist also nichts anderes als ein Fernsteuer-Echobefehl mit Angabe einer Uhrzeit vom Zeitpunkt der Auslösung.
Das Terminal der Gegenstation muss in der Lage sein, den //ECHO-Befehl korrekt auszuwerten und sendet
dann den Teil "#RTF#12:34:56" wieder zurück. Dieser Teil wird am eigenen Terminal ähnlich wie ein Remotebefehl verstanden und TOP berechnet nun den Zeitunterschied zwischen der aktuellen Uhrzeit und der,
die in der #RTF#-Zeile gestanden ist. - Die Laufzeitmessung ist damit beendet; das Ergebnis wird dem Terminalsysop und dem QSO-Partner mitgeteilt.
:DB14
LMail
Zeigt für alle am Terminal eingestellten Rufzeichen an, ob eine Mail im Mailverzeichnis existiert. LMAIL
schaut sich also auf allen Terminalkanälen das eingetragene MYCALL an und prüft, ob zu MYCALL eine
Maildatei im Maildirectory vorhanden ist. In der Regel sind die Rufzeichen auf allen Terminalkanälen gleich.
Ausnahmen könnten User sein, bei denen Familienmitglieder ebenfalls lizenziert sind und sich gemeinsam
das Terminal teilen.
MYCALL-Einstellungen mit unterschiedlichen SSIDs werden jedoch von LMAIL als gleiches Rufzeichen
betrachtet.
Querverweis
DB45
DB36
DCV
FH
<ESC> RMAIL = Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
<ESC> KMAIL = Eigene oder andere persönliche Mail löschen
<ALT-V><F7> = Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein/auschalten
Aufbau einer Maildatei
:DB10
LOGbuch
Das Programm zeigt die komplette Logbuchdatei, indem TOP den in der SYSTEM.TOP angemeldeten Viewer zusammen mit der LOG.TOP aufruft. Die Datei kann dann darin betrachtet werden.
Hinweis
Die Logbuchdatei kann genauso mit einem Editor angeschaut und bearbeitet werden. Sie darf jedoch niemals ganz gelöscht werden!
:DB48
MAKro [Dateiname]
In dieser Funktion ist zu unterscheiden, ob ein Makro bereits aktiv oder noch nicht aktiv geschaltet wurde.
MAKRO-Funktionen:
DB48AA
DB48AB
<ESC> MAK MAKRO
<ESC> MAK
= Startet die Funktion MAKRO
= Beendet sofort die Funktion MAKRO
Aufbau und weitere Erläuterungen einer Makrodatei
FB
FE
MAKRO.KEY
AUTOEXEC.KEY
29
Automatischer Makroaufruf beim Start von TOP
Eine Besonderheit für die Makrofunktion ist der Dateiname AUTOEXEC.KEY. Falls diese Datei sich beim
Starten des Programms im MAK-Verzeichnis befindet, werden sofort alle in der Datei befindlichen Tastaturfolgen ausgeführt.
:DB48A
Die MAKRO-Funktion
Zum Starten eines Makros ist eine zusätzliche Datei erforderlich, deren Name diesem Befehl als Parameter
übergeben wird. Das Default-Verzeichnis für Makrofiles ist das in der SYSTEM.TOP angemeldete MAKVerzeichnis. Die Default-Dateinamenendung für Makrofiles lautet ".KEY". Diese Endung kann daher bei der
Eingabe auch weggelassen werden. Der Aufbau eines Makrofiles ist aus einem gesonderten Abschnitt zu
erfahren.
Hinweis
Für den kurzen Moment, in der eine Makrodatei abläuft, sollten Keyboard-Aktionen auf dem Terminal vermieden werden.
Das Erstellen einer Makrodatei muss nicht mühsam von Hand erfolgen. Dazu gibt es in TOP einen sogenannten Tastaturrecorder, der alle Tastendrücke in eine Datei speichert. Dieser Recorder wird mit der Funktion <ALT-3> ein- und ausgeschaltet.
Querverweis
DDC <ALT-3>
= Aufzeichnen von Tastaturbetätigungen (Makro-Recorder)
DB30 <AUTO>
= Starten/Beenden der Automatikfunktion
FP
Zeitgesteuerte Makros in der Systemdatei SYSTEM.TOP, Abschnitt [MAK]
:DB48AA
MAK MAKRO
Das Programm versucht sofort die MAKRO-Funktion zu aktivieren. Zum Betrieb ist eine Makrodatei erforderlich, die sich in der Regel im angemeldeten MAK-Verzeichnis befindet. Der Name dieser Datei muss dem
Befehl als Parameter übergeben werden. Wenn keine Dateiendung angegeben wurde, gilt ".KEY" als Dateiextension. Die Datei lautet also dann "MAKRO.KEY".
:DB48AB
MAK
Eine aktive Makrodatei wird sofort geschlossen und damit die Funktion beendet.
Hinweis
In der Regel dürfte diese Funktion nie zu gebrauchen sein, weil eine aktive Makrodatei sehr schnell auf dem
Terminal abläuft und sich am Ende von selbst schließt.
:DB15
MAXframe [x]
Maxframe bestimmt die Anzahl der Info-Frames, die während einer Sendeperiode in Serie vom TNC gesendet werden. Die Einstellung selbst wird im TNC über den O-Befehl umgesetzt. Die Eingabe ohne Parameter
zeigt den momentan eingestellten Wert an, ansonsten wird dieser Wert mit dem Neuen überschrieben. Der
Parameter x kann Werte zwischen 1 und 7 annehmen.
Hinweis
Auf Grund eines typischen Verhaltens der TNC2-Firmware werden alle eingestellten Werte in der Datei
MERKER.TOP gespeichert, damit sie beim Neustart von TOP wieder gesetzt werden können.
:DB01
MHeard [Rufzeichen]
Allgemeine Tastenfunktionen
DB01AA
DB01AB
DB01AC
DB01AD
DB01AE
DB01AF
DB01AG
DB01AH
DB01AI
DB01AJ
<CUR-LE>
<CUR-RI>
<CTRL-CUR-LE>
<CTRL-CUR-RI>
<SH-DEL>
<SH-TAB>
<ALT-A>
<ALT-S>
<RET>
<ESC>, <DEL>
= MH-Liste einer anderen Frequenz auswählen
= MH-Liste einer anderen Frequenz auswählen
= MH-Liste des anderen TNC auswählen
= MH-Liste des anderen TNC auswählen
= MH-Liste der angewählten QRG/TNC löschen
= Für Blinde: Umschalten HW-Cursor in obere Statuszeile
= Zeigen der gesamten MH-Einträge aller Frequenzen
= MH-Einträge in Textdatei speichern
= Connectbefehl aus MH-Eintrag erzeugen
= Verlassen der MH-Liste
30
Sortier-Funktionen
DB01BA
DB01BB
DB01BC
DB01BD
DB01BE
DB01BF
<ALT-0>
<ALT-1>
<ALT-2>
<ALT-3>
<ALT-4>
<ALT-5>
= Sortieren nach QRG
= Sortieren nach Uhrzeit
= Sortieren nach REJECT-Anzahl
= Sortieren nach UI-Anzahl
= Sortieren nach Rufzeichen
= Sortieren nach Link
Funktionen zum Bewegen (Scrollen) in der MH-Liste
DB01CA
DB01CB
DB01CC
DB01CD
DB01CE
DB01CF
DB01CG
DB01CH
<CUR-UP>
<CUR-DOWN>
<PAGE-UP>
<PAGE-DOWN>
<CTRL-PG-UP>
<CTRL-PG-DN>
<CTRL-HOME>
<CTRL-END>
= eine Zeile zurück scrollen
= eine Zeile vorwärts scrollen
= eine Bildschirmseite zurück blättern
= eine Bildschirmseite vorwärts blättern
= Sprung zum Anfang der Directoryliste
= Sprung zum Ende der Directoryliste
= Sprung zum Bildanfang
= Sprung zum Bildende
Suchen eines Rufzeichens in der Liste
Das gezielte Suchen eines Calls geschieht entweder direkt durch Eingabe des Rufzeichens als Parameter
zum ESC-Befehl oder durch einfaches Tippen des Rufzeichens in der MH-Liste. Wurde beispielsweise als
erster Buchstabe ein <D> eingegeben, springt der Rollbalken auf den ersten Eintrag, dessen Call mit einem
"D" beginnt. Beim Drücken des zweiten Buchstabens springt der Rollbalken dann auf den Eintrag, dessen
Call mit "D" beginnt und der zweite Buchstabe der gedrückten Taste entspricht. Dieser Vorgang wird nun so
lange fortgesetzt, bis schließlich das gesuchte Rufzeichen gefunden ist und der Rollbalken genau auf diesem Eintrag steht. Das Suchcall wird in der Kopfzeile rechts angezeigt. Das Zwischendrücken anderer Funktionstasten lässt den Suchnamen wieder erlöschen.
:DB01A
Die MHeard-Funktion
Die MH-Liste zeigt die zuletzt gehörten Stationen mit Datum und Uhrzeit sowie die Anzahl der REJECTs und
UIs und deren Rufzeichen mit der festgestellten Digi-Route. Die Stationen sind nach einem Aufruf der Liste
immer zuerst nach Datum und Uhrzeit sortiert. In der Liste werden die Einträge nach TNC-Nummern und
Frequenzen unterschieden.
Die MH-Liste verhält sich zu den angemeldeten TNCs dynamisch. Das bedeutet, dass keine gesonderten
Speicherreservierungen für die einzelnen TNCs vorgesehen sind. Jeder TNC hat Zugang zu allen Eintragsplätzen der Liste. Wenn beispielsweise die Größe der Liste in der SYSTEM.TOP 100 Plätze beträgt und der
erste TNC still bleibt und auf dem zweiten TNC bereits 100 verschiedene Rufzeichen gehört wurden, dann
werden diese 100 Calls auch alle in die Liste übernommen. Sobald nun der andere TNC eine Station sieht,
fällt der älteste Eintrag automatisch aus der Liste und das neue Rufzeichen der Station wird in die Liste aufgenommen. Der älteste Eintrag ist logischerweise immer der letzte Platz in der Liste, hier also die Nr. 100.
Das Zeigen der Einträge beim Aufruf der MH-Liste ist erstens abhängig von der Nummer des TerminalKanals, der momentan angewählt ist und zweitens von der dort festgestellten Frequenz. Wenn beispielsweise der Aufruf auf Terminal-Kanal 12 passiert und dieser Kanal zum 2.TNC gehört und die QRG 438.100
beträgt, dann werden auch nur die gehörten Rufzeichen dieses TNC mit der Frequenz 438.100 angezeigt.
Zur Darstellung der Einträge einer anderen QRG oder TNC, existieren gesonderte Unterfunktionen.
:DB01AA
<CUR-LE>
Wählt aus der MH-Liste die Einträge einer anderen Frequenz aus und zeigt diese an. TOP führt dazu intern
eine QRG-Liste. Innerhalb dieser Liste bewegt sich das Programm bei dieser Funktion abwärts.
Hinweis
MH-Einträge für einen eventuell weiteren angeschlossenen TNC werden nicht gezeigt. Hierzu ist vorher die
entsprechende TNC-Nummer durch die Funktion <CTRL-CUR-LE> oder <CTRL-CUR-RI> zu wählen.
:DB01AB
<CUR-RI>
Wählt aus der MH-Liste die Einträge einer anderen Frequenz aus und zeigt diese an. TOP führt dazu intern
eine QRG-Liste. Innerhalb dieser Liste bewegt sich das Programm bei dieser Funktion aufwärts.
Hinweis
MH-Einträge für einen eventuell weiteren angeschlossenen TNC werden nicht gezeigt. Hierzu ist vorher die
entsprechende TNC-Nummer durch die Funktion <CTRL-CUR-LE> oder <CTRL-CUR-RI> zu wählen.
31
:DB01AC
<CTRL-CUR-LE>
Wählt einen weiteren TNC, sofern dieser angeschlossen und dem Programm angemeldet ist, aus und zeigt
dessen MH-Einträge an. Alle auf dem TNC auf verschiedenen QRGs gehörten Stationen, können durch die
Funktion <CUR-LE> oder <CUR-RI> frequenzabhängig ausgewählt werden. - Die Wahl der TNC-Nummern
ist in dieser Funktion absteigend.
:DB01AD
<CTRL-CUR-RI>
Wählt einen weiteren TNC, sofern dieser angeschlossen und dem Programm angemeldet ist, aus und zeigt
dessen MH-Einträge an. Alle auf dem TNC auf verschiedenen QRGs gehörten Stationen, können durch die
Funktion <CUR-LE> oder <CUR-RI> frequenzabhängig ausgewählt werden. - Die Wahl der TNC-Nummern
ist in dieser Funktion aufsteigend.
:DB01AE
<SH-DEL>
Die angezeigte Liste wird gelöscht und die MH-Funktion sofort verlassen. Die Löschung gilt nur für Einträge
der betreffenden Frequenz.
:DB01AF
<SH-TAB>
Diese Funktion dient nur blinden Funkamateuren, die mit einer Braille-Ausgabezeile arbeiten. - In der
SYSTEM.TOP muss die Hardware-Cursorsteuerung eingeschaltet sein. Es erfolgt dann eine Umschaltung
des Hardwarecursors in die obere Kopfzeile.
:DB01AG
<ALT-A>
Sämtliche MH-Einträge mit allen QRGs aus allen angeschlossenen und angemeldeten TNCs werden angezeigt. Beim Durchscrollen in der Liste zeigt TOP in der Kopfzeile immer die Herkunft des Eintrages an, auf
dem sich der Rollbalken befindet. Die Angaben erstrecken sich auf die TNC-Nummer und zugehörige QRG.
:DB01AH
<ALT-S>
Die Einträge der angezeigten MH-Liste werden ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende der Liste in
eine ASCII-Textdatei gespeichert. Zuvor müssen der Name und Pfad der Datei angegeben werden. Existiert
diese Datei bereits, wird an sie angehängt.
:DB01AI
<RET>
Das Programm erzeugt aus dem Eintrag, auf dem sich der Rollbalken befindet, einen Connectbefehl und
schreibt diesen in das <ESC>-Befehlsfenster. Die Liste wird danach sofort verlassen und der <ESC>-Schirm
bleibt angewählt. Zum Ausführen des Connect ist nur noch die Taste <RET> zu drücken.
:DB01AJ
<ESC>, <DEL>
Das Programm beendet die Arbeit in der MH-Liste und springt in den gewohnten Teil von TOP zurück.
:DB01BA
<ALT-0>
Diese Funktion hat nur einen Sinn, wenn zuvor durch <ALT-A> sämtliche MH-Einträge ausgewählt wurden.
Das Programm sortiert dann die Einträge nach deren Frequenz.
:DB01BB
<ALT-1>
Sortiert die MH-Liste nach Datum und Uhrzeit. Danach befinden sich die Einträge, die am ehesten gehört
wurden, absteigend von oben nach unten in der Liste.
:DB01BC
<ALT-2>
Sortiert die MH-Liste nach der Höhe der bei den gehörten Stationen festgestellten REJECTs. Danach beginnen die Einträge mit den häufigsten REJECTs absteigend von oben nach unten in der Liste.
:DB01BD
<ALT-3>
Sortiert die MH-Liste nach der Höhe der bei den gehörten Stationen festgestellten UIs. Danach beginnen die
Einträge mit den häufigsten UIs absteigend von oben nach unten in der Liste.
32
:DB01BE
<ALT-4>
Sortiert die MH-Liste alphabetisch in absteigender Folge nach den gehörten Rufzeichen in die Liste.
:DB01BF
<ALT-5>
Sortiert die MH-Liste alphabetisch nach der Digi-Route, die zum gehörten Rufzeichen ermittelt wurde. Die
Einträge stehen danach in absteigender Folge in der Liste. - Hinweis: Diese Funktion dürfte in der Praxis
keinen großen Nutzen darstellen, dennoch existiert sie in TOP.
:DB01CA
<CUR-UP>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile höher. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DB01CB
<CUR-DOWN>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile tiefer. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DB01CC
<PAGE-UP>
Blättert eine Seite in der MH-Liste zurück. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DB01CD
<PAGE-DOWN>
Blättert eine Seite in der MH-Liste vorwärts. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DB01CE
<CTRL-PG-UP>
Sprung zum Anfang der MH-Liste. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DB01CF
<CTRL-PG-DN>
Sprung zum Ende der MH-Liste. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DB01CG
<CTRL-HOME>
Positioniert den Rollbalken an den Anfang des Bildschirms. Ist der Balken bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DB01CH
<CTRL-END>
Positioniert den Rollbalken an das Ende des Bildschirmes. Ist der Balken bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DB27
MONitor [1.CALL 2.CALL]
QSO-MONITOR
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
<F6>
<F7>
Abbruch bei DISC
Beide Richtungen
Zusätzl. Calls einblenden
Datum und Uhrzeit einblenden
Mit Frame-Nr Check
Info- oder Unprotoframes
Datenpieps bei Eintreffen
<F8>
<BACK>
<END>
<DEL>
<INS>
Jedesmal Header einblenden
Monitoren einschalten
Frame-Check initialisieren
Monitoren beenden
____________________
( )
Bereits aktiviert
Tastenfunktionen
DB27AA
<F1> = Bricht bei erkanntem DISC oder DM den QSO-Monitor ab
DB27AB
<F2> = Das QSO in beiden Richtungen mitschneiden
DB27AC
<F3> = Zeigt zusätzlich das Absender- und Zielrufzeichen des Frames
DB27AD
<F4> = Zeigt zusätzlich Datum und Uhrzeit
DB27AE
<F5> = Mit Überprüfung der I-Frame-Nummern
DB27AF
<F6> = Bestimmen, ob Info- oder Unprotoframes mitgeschnitten werden
DB27AG
<F7> = Piepston beim Eintreffen von Daten auf dem QSO-Monitor-Kanal
DB27AH
<F8> = Bei jedem Frame Headerzeile einblenden
DB27AI
<BACK> = QSO-Monitor auf dem Terminal-Kanal aktivieren/aktualisieren
DB27AJ
<END> = Initialisiert den I-Frame-Nummernspeicher
DB27AK
<DEL> = Beendet den QSO-Monitor auf dem Terminal-Kanal
DB27AL
<INS> = Eingabe des Adress- und Zielrufzeichens
DB27AM
( )
= Zeigt auf den Terminal-Kanal, der das QSO bereits mitschreibt
33
:DB27A
Der QSO-Monitor
Der QSO-Monitor ist eine Einrichtung, die das Mitschreiben von Verbindungen anderer OMs auf der QRG
auf einem eigenen Terminal-Kanal ermöglicht. Diese Funktion ist sinnvoll, wenn beispielsweise OMs mit
einer Mailbox verbunden sind und diese auslesen. Text, der aus dieser Situation durch den QSO-Monitor
mitgeschrieben wurde, muss selbst nicht noch einmal aus der Box gelesen werden.
Die Aktivierung des QSO-Monitors erfolgt durch <ESC> MON. Das Adress- und Zielrufzeichen wird entweder gleich als Zusatzparameter zum ESC-Befehl oder sofort nach Aufruf des Menüs durch <INS> in der
Editzeile eingegeben. Der Aufruf des QSO-Monitors ist ebenfalls aus dem Backscrollmode im Monitor-Kanal
durch <ALT-M> möglich, wenn dort der Rollbalken auf einer Rufzeichen-Headerzeile steht. Adress- und
Zielcall erkennt TOP aus der Headerzeile und übergibt beide sofort an das Menü.
Beim Aufruf des QSO-Monitors aus dem Backscrollmodus sucht sich TOP zum Mitschreiben automatisch
einen freien Terminal-Kanal. Ansonsten wird der gerade angewählte Kanal benutzt.
Änderungen der Menü-Optionen sind auch dann möglich, wenn der QSO-Monitor bereits aktiv ist. Dazu wird
einfach auf dem entsprechenden Terminal-Kanal nochmals <ESC> MON eingegeben und die gewünschten
Optionen neu eingestellt. Die Änderungen müssen durch Drücken von <BACK> bestätigt werden.
Die Qualität des QSO-Monitors ist stark davon abhängig, wie gut (Feldstärke) die zu beobachtende Station
zu hören ist. Wird sie mit lautem Signal und ohne Frameverlust empfangen, arbeitet die Funktion einwandfrei. Sind die Signale aber leise und Frames können nur teilweise empfangen werden, entstehen im QSOMonitor viele Fehlframes, die natürlich das Programm selbst nicht mehr herstellen kann.
Auch sind in bestimmten Situationen mehrfache Frame-Mitschnitte möglich.
Bei eingeschaltetem QSO-Monitors ist eine Verbindung auf diesem Terminal-Kanal nicht möglich.
:DB27AA
<F1>
Diese Funktion ist nur für Mitschnitte von I-Frames sinnvoll. Beendet den QSO-Monitor für den TerminalKanal, wenn einer der beiden Stationen die Verbindung auftrennt. TOP wertet dazu den DISC- oder DMFrame aus.
:DB27AB
<F2>
Der QSO-Monitor beobachtet das QSO in beiden Richtungen. Beide Stationen werden mitgeschrieben.
Sofern diese Funktion ausgeschaltet ist, überwacht TOP nur die Richtung von CALL1 nach CALL2.
:DB27AC
<F3>
Zeigt zusätzlich das Rufzeichen in einer separaten Zeile - sie wird auch als Headerzeile bezeichnet - im
Empfangsbildschirm und signalisiert dem Terminalnutzer, von wem der folgende Text geschrieben wurde.
Sofern die Funktion "Jedesmal Header einblenden" ausgeschaltet ist und einer der beiden QSO-Partner
mehrere Frames in Serie sendet, wird dessen Call aber nur einmal für diese Serie eingeblendet. Erst wenn
die andere Station wieder sendet, wechselt TOP das Call dieser Station in der Einblendung.
:DB27AD
<F4>
Zeigt zusätzlich das Datum mit Uhrzeit in einer separaten Zeile im Empfangsbildschirm an. Sofern die CallEinblendung - mit <F3> - ebenfalls eingeschaltet wurde, erscheint erst das Absender- und Zielrufzeichen in
der Headerzeile.
:DB27AE
<F5>
Diese Funktion ist nur sinnvoll beim Mitschneiden von I-Frames. Sie schaltet den strengen I-FrameNummerncheck ein. I-Frames sind nach AX.25 von 0 bis 7 nummeriert. Nach 7 erfolgt wieder 0. Anhand der
I-Nummern erkennt TOP, ob ein oder mehrere Frames eines QSO-Partner bereits gesendet wurden und
veranlasst, dass diese "doppelten" Frames nicht doppelt gemonitort werden. Wenn <F5> ausgeschaltet ist, werden die Nummern der I-Frames nicht betrachtet und TOP schreibt wiederholte I-Frames noch mal mit, ansonsten unterdrückt es sie und verhindert damit Doppelmitschnitte.
Die Einstellung von <F5> ist davon abhängig, wie gut (Feldstärke) die zu beobachtende Station zu hören ist.
Wird sie mit starkem Signal und ohne Frameverlust empfangen, soll <F5> eingeschaltet sein.
34
:DB27AF
<F6>
In Packet-Radio gibt es die sogenannten I- und UI-Frames:
I = Info-Frames, UI = Unnumberd Info-Frame (auch Unproto-Frame).
Stationen in privaten QSOs oder Verbindungen zu Digis, Boxen, Clustern ... usw. versenden I-Frames. Stationen, die aus bestimmten Gründen sich anderen Usern auf der QRG mitteilen wollen (Baken), senden UIFrames. <F6> bestimmt nun, welche Art Frames beobachtet werden. Wenn <F6> eingeschaltet ist, überwacht TOP I-Frames, ansonsten die UI-Frames.
:DB27AG
<F7>
Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, ertönt ein Piepston, wenn auf dem QSO-Monitor-Kanal neue Daten
eintreffen und der Terminalbenutzer sich auf einem anderen Terminal-Kanal aufhält. Der Piepston ist identisch mit dem Ton, der erscheint, wenn auf einem verbundenen Terminal-Kanal neue Daten eintreffen und
der User sich aber momentan nicht auf diesem Kanal befindet.
:DB27AH
<F8>
Das Programm veranlasst, dass jedesmal bei einem neuen mitgeschnittenen Frame die Headerzeile erscheint. Das bedeutet, dass bei Stationen, die mehrere Frames in Serie senden (Maxframe > 1), immer
zwischendurch eine Headerzeile gezeigt wird. Sinnvoll ist diese Einstellung beispielsweise zum Kontrollieren
von automatischen Stationen, die eine Bake aussenden.
:DB27AI
<BACK>
Sofern Adress- und/oder Zielrufzeichen genannt wurden, schaltet <BACKSPACE> den QSO-Monitor zum
Mitschneiden ein. Zusätzlich schreibt TOP zur Signalisierung das Adress- und Zielcall in die obere Statuszeile. In der unteren Statuszeile erfolgt aus Platzgründen nur die Anzeige des Adresscall.
:DB27AJ
<END>
Initialisiert den I-Frame-Nummernspeicher. TOP merkt sich beim Mitzeichnen von I-Frames deren Framenummern. Die Nummern werden intern in einem gesonderten Speicher abgelegt. Der QSO-Monitor prüft
nun beim Empfang weiterer I-Frames durch Vergleich der Nummern im Speicher und der neuen Framenummern, ob diese schon einmal empfangen wurden. Bei Nummerngleichheit entscheidet TOP, die Frames
nicht mitzuzeichnen. Die Funktion <END> bewirkt nun, dass der gesonderte I-Framenummernspeicher gelöscht wird und folgende I-Frames in jedem Fall mitgeschrieben werden.
:DB27AK
<DEL>
Beendet für den angewählten Terminal-Kanal den QSO-Monitor. Die zusätzliche Signalisierung des Adressund Zielcalls in der oberen und unteren Statuszeile erlischt.
:DB27AL
<INS>
Schaltet in die Editzeile, in der das Adress- und/oder Zielcall eingegeben wird. Die beiden Rufzeichen müssen durch ein Blank getrennt sein. Die Eingabe eines einzigen Rufzeichens ist ebenfalls möglich.
:DB27AM
( )
Zeigt in den Klammern die Terminal-Kanal- Nummer an, auf dem bereits dasselbe QSO mitgeschnitten wird.
:DB26
MORSen
Aufruf des Menüs für
MORSE - EINSTELLUNGEN
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
<F6>
Morsen ein/ausschalten
Ausgabe bei Weiterconnects
Ausgabe bei Reconnects
Geschwindigkeit
Tonhöhe
Testeingabe
35
Tastenfunktionen
DB26AA
DB26AB
DB26AC
DB26AD
DB26AE
DB26AF
<F1> = Schaltet die Morseausgabe ein oder aus
<F2> = Morseausgabe durch bestätigte Weiterconnects
<F3> = Morseausgabe auf Grund festgestellter Reconnectmeldungen
<F4> = Einstellen der Morseausgabegeschwindigkeit
<F5> = Einstellen der Morseausgabetonhöhe
<F6> = Eingeben eines Textes zum Abhören der Morseausgabe
:DB26A
Die Morse-Ausgabe
TOP ermöglicht in bestimmten Situationen die Ausgabe der Calls der Gegenstationen im Morsecode an den
PC-Lautsprecher. Diese Funktion ist in erster Hinsicht für nichtsehende Funkamateure gedacht, die auf zusätzliche akustische Ausgaben angewiesen sind. Natürlich dürfen die Morseausgaben genauso normal wie
andere Funktionen im Programm genutzt werden.
In folgenden Fällen ertönt das Rufzeichen der Gegenstation im Morsecode, wenn die Ausgabe im Menü
eingeschaltet wurde:
- Ein Terminal-Kanal, der von außen connected wurde.
Die Morseausgabe erfolgt NICHT, wenn auf dem Terminal abgehende Connects aus dem ESC-Modus
stattgefunden haben.
- Vom Digi erfolgreich durchgeführte und gemeldete Weiterconnects, wenn die entsprechende Option im
Menü eingeschaltet ist.
- Vom Digi gemeldete Reconnects, die erfolgreich im Programm ausgewertet wurden und wenn die entsprechende Option im Menü eingeschaltet ist.
:DB26AA
<F1>
Der interne Morsegenerator wird aktiviert oder deaktiviert. Die Funktion ermöglicht dann in bestimmten Situationen die Ausgabe des Calls der Gegenstation im Morsecode auf den PC-Lautsprecher.
:DB26AB
<F2>
Diese Funktion bewirkt die Morseausgabe, wenn auf einem Digi ein Weiterconnect durchgeführt und von
TOP durch die "Connected to" - Meldung erkannt wurde.
:DB26AC
<F3>
Diese Funktion bewirkt die Morseausgabe, wenn ein zwischengeschalteter Digi auf dem Link den Abbau
oder Verlust einer Verbindung zur anderen Seite festgestellt hat und dieses durch eine "Reconnect to" Meldung signalisiert und TOP diese Meldung auswerten konnte.
:DB26AD
<F4>
Diese Funktion bewirkt die Einstellung der Ausgabegeschwindigkeit der Morsezeichen. Zum Verändern des
Wertes meldet sich eine Editzeile, in der ein neuer Wert einzugeben ist. Dieser Wert ist ungefähr als "Zeichen pro Minute" zu verstehen. Zur Kontrolle ertönt das eigene Rufzeichen im Morsecode aus dem Lautsprecher.
:DB26AE
<F5>
Diese Funktion bewirkt die Einstellung der Tonhöhe der Morsezeichen in Hertz. Zum Verändern des Wertes
meldet sich eine Editzeile, in der ein neuer Wert einzugeben ist. Zur Kontrolle ertönt das eigene Rufzeichen
im Morsecode aus dem Lautsprecher.
:DB26AF
<F6>
Zum Testen der Morseausgabe ist in einer Editzeile ein Testtext einzugeben. Dieser Text wird dann mit der
eingestellten Morsegeschwindigkeit und der Tonhöhe an den Lautsprecher ausgegeben.
:DB23
NAME [call] [name]
Diese Funktion ermöglicht die Speicherung des Namens einer Station in die Namensdatei NAMES.TOP. Der
Vorgang kann während oder außerhalb einer Verbindung ausgelöst werden. Die Eingabe des Befehls ist
davon abhängig, ob der Terminal-Kanal mit einer Station connected ist oder nicht ist. Im Fall, dass keine
36
Verbindung besteht, muss zum Befehl zusätzlich eine Rufzeichenangabe erfolgen. Jedoch während eines
Connects wird das Call der Gegenstation angenommen. Maximale Länge eines Namens: 19 Zeichen.
Beispiele:
Eingabe im Connect, wenn eine Verbindung zu DF8XYZ besteht
<ESC> NAME Walter
Der Name "Walter" wird in die Namensdatei zusammen mit dem Rufzeichen "DF8XYZ" aufgenommen. Sofern dort bereits ein Eintrag unter "DF8XYZ" existiert, wird der alte Name überschrieben.
<ESC> NAME
Der Namenseintrag "DF8XYZ" wird aus dem Namensfile gelöscht, sofern für das Rufzeichen ein Eintrag
existiert.
Eingabe des Befehls, ohne dass der Terminal-Kanal connected ist
<ESC> NAME DF3XYZ Peter
Der Name "Peter" wird in die Namensdatei zusammen mit dem Rufzeichen "DF3XYZ" aufgenommen. Sofern dort bereits ein Eintrag unter "DF3XYZ" existiert, wird der alte Name überschrieben.
<ESC> NAME DF3XYZ
Der Namenseintrag "DF3XYZ" wird aus dem Namensfile gelöscht, sofern für das Rufzeichen ein Eintrag
existiert.
Aufbau einer Namensdatei
FK NAMES.TOP
Querverweis
DCK <ALT-K> = im Kommandomodus: Groß/Kleinschreibung ein/aus
EC
PR-System-Identifizierung der Gegenstation
DCU <ALT-U> = Umlauteinstellung (Menü)
GA
NAMESORT.EXE = Das Programm zum Sortieren der Namenseinträge
:DB02
PAClen [X] (X = 1-255)
Bestimmt die maximale Anzahl der Infobytes, die TOP an den TNC zur Bildung eines AX.25-Frame sendet.
Geläufiger ist der Begriff "Paketlänge", wenn diese Einstellung vorgenommen wird. - Ohne Eingabe eines
Parameters erfolgt nur die Ausgabe der bisherigen Einstellung. Mit Parameter ist der Wertebereich zwischen
1 und 255 Bytes möglich. Die eingestellte Paketlänge wird für jeden Kanal gesondert in der Merkerdatei
gespeichert.
:DB09
POLL
Das Programm unterbricht die Kommunikation zwischen Rechner und TNC; die TNC-Kanäle werden also
nicht mehr angepollt und ausgelesen.
Diese Funktion erweckt den Anschein, als ob der TNC angehalten wurde und sie soll auch nur in bestimmten Situationen Anwendung finden. Eine kurzzeitige Abtrennung des TNC vom Terminalprogramm erscheint
sinnvoll, wenn beispielsweise vergessen wurde, die 7Plus-Automatik einzuschalten und ein 7Plusfile jeden
Moment erwartet wird. In der Abtrennungsphase besteht nun die Möglichkeit, die 7Plus-Automatik noch
nachträglich einzuschalten. - Die erneute Eingabe des Kommandos bewirkt wieder die Herstellung der Verbindung zum TNC.
:DB39
PRiv Passwort-Berechnung
TOP führt in dieser Funktion eine vollautomatische Berechnung des SYSOP-Passwortes für verschiedene
PR-Systeme durch. Das Programm benötigt dazu zwingend die Datei PASSWORD.TOP im Hauptverzeichnis von TOP. Die PR-Systeme sind nach ihrer Art wie folgt aufgeführt und erklärt:
Mailboxen
DB39AC
DB39AD
DB39AA
DB39AF
DB39AA
DB39AE
DB39AADB39AA
DB39AA
- DieBox-Mailbox nach DF3AV (altes Verfahren)
- DieBox-Mailbox nach DF3AV (neues Verfahren)
- Baycom-Mailbox nach DL8MBT
- DP-Mailbox nach DL8HBS
- FBB-Mailbox nach F6FBB
- Lokale Mailbox nach DJ9EZ
- Mailbox nach OE5DXL
- TNC3BOX nach DL1GJI
- Userpasswort bei Baycom-Mailbox nach DL8MBT
37
Digipeater und Cluster
DB39AB
DB39AA
DB39AA
DB39AA
DB39AA
DB39AA
DB39AA
DB39AA
- RMNC-Digipeater (altes Verfahren)
- RMNC-Digipeater (neues Verfahren)
- TNN-Digipeater
- XNET-Digipeater
- Netrom-Digipeter
- Baycom-Digipeater
- FALCON-Digipeater
- DX-Cluster
Andere Terminalprogramme
DB39AF
DB39AA
DB39AB
- Terminalprogramm TOP 1.70b
- Terminalprogramm TOP 1.60b
- Terminalprogramm SP (V 7.0)
Aufbau und weitere Erläuterungen der Passwortdatei
FC
PASSWORD.TOP
PR-System-Erkennung
EC
PR-System-Identifizierung der Gegenstation
Querverweis
ABG Programm-Aufrufparameter PWD = Erzeugt das persönliche Passwort
:DB39AA
5-Zufallszahlen
Dieses Verfahren benutzen die meisten PR-Systeme. Die Befehle zum Auslösen der SYSOP-Privilegierung
lauten wie folgt:
PR-System : SYSOP-Kommando
Terminalprogramm TOP 1.60b = //PRIV
Baycom-Mailbox nach DL8MBT = PW
FBB-Mailbox nach F6FBB
= SYSOP
Mailbox nach OE5DXL
= PW
TNC3BOX nach DL1GJI
= XSYS
RMNC-Digipeater
= SYS
TNN-Digipeater
= SYS
XNET-Digipeater
= SYS
Netrom-Digipeater
= SYS
Baycom-Digipeater
= PW
FALCON-Digipeater
= SYS
DX-Cluster
= SET/PRIV
User-PW bei Baycom-Mailbox = Auslösung erfolgt automatisch beim Connecten der Box
Funktionsprinzip
Das PR-System empfängt das entsprechende SYSOP-Kommando und antwortet mit fünf aufeinanderfolgenden, gewürfelten Zahlen. Diese Zahlen bedeuten Positionen in der Passwortzeile. Keine Zahl darf
demnach im Wert größer als die maximale Länge des Passwortes sein.
Beim Empfang der fünf Zahlen müssen nun die fünf Zeichen aus dem Passwort kopiert und am Stück zurück an das PR-System gesendet werden. TOP sendet die Antwort mit einem Return zurück.
Beispiel
Das Passwort laute:
"PasswordPasswordPasswordPasswordPasswordPasswordPasswordPassword"
Die gewürfelten Zahlen seien: "5 24 15 59 33" 
Die richtige Antwort ist dann: "wdrsP"
PW-Sicherheit gegen mitlauschende "Spanner"
Ein auf der QRG mitlauschender User kann das Passwort rekonstruieren, wenn er nur oft genug einen
SYSOP beim Einloggen beobachtet, denn es ist leicht und schnell zu erkennen, dass beispielsweise die
Antwort "wdrsP" Bestandteil des Passwortes ist. - Die meisten PR-Systeme treten diesem Problem entgegen und bieten dazu folgende Möglichkeit(en) an:
- Die 5-Antwortzeichen bleiben am Stück, werden aber in einer Zeile versteckt, die bereits eine beliebige
Anzahl Zeichen enthält und aus dem gleichen Zeichenvorrat stammen soll, wie auch das Passwort selbst.
Es ist sinnlos, die Antwort, die beispielsweise nur aus Großbuchstaben besteht, in einer Zeile aus nur kleingeschriebenen Buchstaben zu verstecken.
38
- Das PR-System erlaubt mehrere, hintereinanderfolgende SYSOP-Einlogvorgänge mit falschen Antworten,
in denen aber einmal die richtige SYSOP-Einlogung stattzufinden hat. Der Zeitpunkt, wann genau diese
richtige Antwort erfolgt, ist frei und soll vom Zufall abhängig sein. Ein Mitlauscher hat es damit schwer, denn
er kann nicht wissen, in welchen von beispielsweise 5 Einlog-Vorgängen die richtige Antwort erfolgte.
Durch eine entsprechende Parametrierung in der für diese Funktion verwendeten Datei PASSWORD.TOP,
lassen sich seitens TOP beide Möglichkeiten anwenden und sogar kombinieren.
Hinweis
Beim DX-Cluster werden anstatt fünf nur vier Zeichen gesendet.
:DB39AB
RMNC-Verfahren (alt)
Dieses Verfahren benutzen nur noch wenige PR-Systeme. Die Befehle zum Auslösen der SYSOPPrivilegierung lauten wie folgt:
PR-System : SYSOP-Kommando
RMNC-Digipeater
= SYS
PC/FlexNet
= SYS
Terminalprogramm SP (V7.0) = //SY
Funktionsprinzip
Das PR-System empfängt das entsprechende SYSOP-Kommando und antwortet mit einer fünfstellig gewürfelten Zahl. Beim Eintreffen dieser Zahl findet nun die Berechnung der Antwort zusammen mit dem Passwort
statt. Die Antwort errechnet sich aus der Summe aller Produkte zwischen den Einer-, Zehner-, Hunderter-,
Tausender und Zehntausenderstellen der gewürfelten und der Passwort-Zahl.
Beispiel einer Berechnung
Das Passwort laute:
38254
Die gewürfelte Zahl ist: 29184
Die Berechnung:
3 8
2
5 4
*
*
*
*
*
2 9
1
8 4
------------------------------------6 + 72 + 2 + 40 + 16 = 136
^^^--- Antwort
Die Antwort lautet: 136 .
PW-Sicherheit gegen mitlauschende "Spanner"
Ein auf der QRG mitlauschender User kann das Passwort rekonstruieren, wenn er nur oft genug einen
SYSOP beim Einloggen beobachtet. Hier die mögliche Gegenmaßnahme, die sich am RMNC-Digi anwenden lässt:
Das PR-System erlaubt mehrere, hintereinanderfolgende SYSOP-Einlogvorgänge mit falschen Antworten, in
denen aber einmal die richtige SYSOP-Einlogung stattzufinden hat. Der Zeitpunkt, wann genau die richtige
Antwort erfolgt, ist frei und soll vom Zufall abhängig sein. Ein Mitlauscher hat es damit schwer, denn er kann
nicht wissen, in welchen von beispielsweise 5 Einlog-Vorgängen die richtige Antwort erfolgte. Durch eine
entsprechende Parametrierung in der für diese Funktion gefundenen Datei PASSWORD.TOP, lässt sich
seitens TOP diese Möglichkeit realisieren.
:DB39AC
Das DieBox-Verfahren (altes Verfahren)
Der Befehl zum Auslösen der SYSOP-Privilegierung lautet wie folgt:
PR-System : SYSOP-Kommando
DieBox-Mailbox nach DF3AV = PRIV xxxx
xxxx = PW-Sequenz
Funktionsprinzip
Im Gegensatz zu anderen PW-Arten wird bei dem DieBox-Verfahren die erforderliche PW-Sequenz gleich
beim Einlogvorgang als Parameter zum PRIV-Befehl angegeben. Die Berechnung der PW-Sequenz ist vom
Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus abhängig. Die Box sendet beim Connect in ihrer ersten Zeile immer zuerst die Logindaten aus, bestehend unter anderem aus Datum mit Uhrzeit. Aus diesen Daten erfolgt nun die
Berechnung der PW-Sequenz.
Das Passwort einer DieBox-Mailbox besteht aus 1620 Zeichen. Weil aufgrund der Länge das Passwort in
mehreren Zeilen in der PASSWORT.TOP eingetragen ist, muss man sich für die Berechnung der PW39
Sequenz die Zeilen alle hintereinander gereiht vorstellen. Die Berechnung der Position innerhalb der 1620
Zeichen ergibt sich aus folgender Formel:
Position = ((Minute + Tag) modula 60) * 27 + Stunde + 1
Das Zeichen, auf das die Position zeigt und die drei folgenden Zeichen bilden die PW-Sequenz.
Beispiel:
Es besteht eine Verbindung zur Mailbox DB0EAM-3. Die Box sendete nach dem Verbindungsaufbau folgende Zeile:
"Mailbox Kassel - Login: 27.04.93 04:05 UTC Logins: 18"
^^ ^^ ^^ ^^ ^^ ---- Dies sind die Logindaten, aus denen sich
folgender Rechenvorgang ergibt:
Position
Position
Position
Position
Position
= ((Minute + Tag) modula 60) * 27 + Stunde + 1
= ((05 + 27) modula 60) * 27 + 04 + 1
= (32 modula 60) * 27 + 04 + 1
= 32 * 27 + 04 + 1
= 869
Das 869.Zeichen (aus dem gesamten Passwort) und die drei folgenden Zeichen werden zusammen mit dem
PRIV-Befehl an die Box gesendet.
:DB39AD
Das DieBox-Verfahren (neues Verfahren)
Der Befehl zum Auslösen der SYSOP-Privilegierung lautet wie folgt:
PR-System : SYSOP-Kommando
DieBox-Mailbox nach DF3AV = PRIV xxxxx...
xxxxx... = PW-Sequenz
Funktionsprinzip
Im Gegensatz zu anderen PW-Arten wird bei dem DieBox-Verfahren die erforderliche PW-Sequenz gleich
beim Einlogvorgang als Parameter zum PRIV-Befehl angegeben. Die Berechnung der PW-Sequenz ist vom
Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus abhängig. Die Box sendet beim Connect in ihrer ersten Zeile immer zuerst die Logindaten, bestehend unter anderem aus Datum mit Uhrzeit, aus. Aus diesen Daten erfolgt nun die
Berechnung der PW-Sequenz.
Das Passwort einer DieBox-Mailbox besteht aus 1620 Zeichen. Weil auf Grund der Länge das Passwort in
mehreren Zeilen in der PASSWORT.TOP eingetragen ist, muss man sich für die Berechnung der PWSequenz die Zeilen alle hintereinander gereiht vorstellen.
Mit dem Minutenanteil des Logindatums wird nach folgender Formel eine Position im jeweiligen PW-File
berechnet:
Position
= (Minute + 1) * 27
Mit dieser Position beginnend wird im Passwort solange gelesen, bis fünf Ziffern gefunden sind. Diese stellen fünf Multiplikatoren dar, die man beispielsweise a,b,c,d und e nennt. Wenn man bis zum Ende des
Passwortes keine fünf Ziffern gefunden hat, wird vom PW-Anfang weitergesucht (Ringpuffer-Prinzip), bis die
fünf Ziffern zusammen sind. Die Lesereihenfolge ist:
1. gefundene Ziffer
2. gefundene Ziffer
3. gefundene Ziffer
4. gefundene Ziffer
5. gefundene Ziffer
= a,
= b,
= c,
= d,
= e.
Sonderfälle:
1. Das Passwort beinhaltet insgesamt weniger als fünf Ziffern (eigentlich ein kaum denkbarer Fall). Es wird
dann ab der Startposition solange "im Kreis" gelesen, bis man die fünf Ziffern zusammen hat. Es gibt dann
eben einige Multiplikatoren doppelt.
2. Die Ziffer 0 wird überlesen und nicht als Multiplikator genommen.
3. Sofern das Passwort gar keine Ziffern beinhaltet, werden als Multiplikatoren die Ziffern
a=3, b=5, c=7, d=9 und e=11 genommen.
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Mit den Multiplikatoren und dem Loginzeitpunkt werden fünf separate Positionen nach folgenden Formeln
berechnet:
Z1 = Stunde*a + Minute*b + Tag*c + Monat*d + (Jahr^2)*e + c*d
Z2 = Stunde*b + Minute*d + Tag*a + Monat*e + (Jahr^2)*c + a*e
Z3 = Stunde*c + Minute*a + Tag*e + Monat*b + (Jahr^2)*d + b*c
Z4 = Stunde*d + Minute*e + Tag*b + Monat*c + (Jahr^2)*a + d*e
Z5 = Stunde*e + Minute*c + Tag*d + Monat*a + (Jahr^2)*b + a*c
Wenn Z1 bis Z5 größer als 1620 werden, muss man eine MODULO-Division durch 1620 machen. Damit
ergeben sich dann Positionen zwischen 0 und 1619. Nun wird noch eine 1 addiert. Damit sind die Positionen
genau passend für den Zugriff auf das Passwort.
Alle fünf Zeichen, die im Passwort an den jeweiligen Positionen stehen, ergeben hintereinandergestellt,
zusammen mit dem PRIV-Befehl, den Passwortstring.
PW-Sicherheit gegen mitlauschende "Spanner"
Um für einen auf der QRG mitlauschenden User die Rekonstruktion des Passwortes zu erschweren, empfiehlt es sich, den Passwortstring in einer Zeile zu verstecken, deren Zeichen aus dem gleichen Zeichenvorrat stammen, wie auch das Passwort selbst. Es ist sinnlos, die Antwort, die beispielsweise nur aus Großbuchstaben besteht, in einer Zeile aus nur kleingeschriebenen Buchstaben zu verstecken.
Durch eine entsprechende Parametrierung in der für diese Funktion gefundenen Datei PASSWORD.TOP,
lässt sich seitens TOP diese Möglichkeit realisieren.
:DB39AE
Das DJ9EZ-Verfahren
Der Befehl zum Auslösen der SYSOP-Privilegierung lautet wie folgt:
PR-System : SYSOP-Kommando
Lokale Mailbox nach DJ9EZ
= PW
Funktionsprinzip
Das notwendige Passwort MUSS immer GENAU 80 Zeichen groß sein. Das PR-System empfängt das
SYSOP-Kommando "PW" und antwortet mit fünf aufeinanderfolgenden, gewürfelten Zahlen. Das Format
dieser Zahlenreihe sieht wie folgt aus: (1.2.3.4.5) >. Die erste Zahl ist eine Positionsangabe und zeigt auf
das entsprechende ASCII-Zeichen im Passwort.
Der ASCII-Wert dieses Zeichens wird für die weitere Berechnung gemerkt und bildet zusammen mit den
folgenden vier Zahlen wiederum vier Positionsangaben. Diese Positionen errechnen sich als Summe aus
dem gemerkten ASCII-Wert und je einem Zahlenwert der Zahlen zwei bis fünf. Wenn beispielsweise der
erste ASCII-Wert 49 lautet und die zweite Zahl den Wert 23 hat, ist die Position im Passwort für das erste in
der PW-Antwort vorkommende Zeichen, 72. Hieraus lässt sich bereits die maximale Länge der PW-Antwort
mit vier Zeichen ersehen.
Wenn eines der Ergebnisse den Wert 80 überschreitet, wird solange der Wert 80 vom Ergebnis abgezogen,
bis das neue Ergebnis im Wert zwischen 1 und 80 liegt.
:DB39AF
Das MD5-Verfahren
Der Befehl zum Auslösen der SYSOP-Privilegierung lautet wie folgt:
PR-System : SYSOP-Kommando
DP-Mailbox nach DL8HBS
= MD5
Terminalprogramm TOP 1.70b = //PRIV
Funktionsprinzip
Das PR-System empfängt das entsprechende SYSOP-Kommando und antwortet mit 10 aufeinanderfolgenden, beliebigen Zeichen. Bei DP-Box sind diese Zeichen in eckigen Klammern eingefaßt. Nach dem
Empfang dieser Zeichen wird in TOP zu dieser Zeichenkette das in der PASSWORD.TOP gespeicherte
Passwort angehängt und daraus dann der "Message Digest 5" berechnet. Das Resultat, das gleichfalls aus
einer Zeichenkette aus 32 Byte besteht, wird als Antwort zum PR-System zurückgesendet.
Beispiel
Zeichenkette der Box: "DB0SIF> [ERPtTalAFa]"
^^^^^^^^^^^^-- 10 beliebige Zeichen
Berechnung: "ERPtTalAFaPasswordPasswordPasswordPasswordPassword"
Die Antwort: "82115a7fa4a5ddd4836a74fe222a87ed"
41
:DB44
QRG [Frequenz]
Bei der Eingabe des Kommandos mit einem Parameterzusatz bestimmt der Inhalt des Parameters die neue
Frequenz für den angewählten TNC.
Die Eingabe ohne Parameter bewirkt den Aufruf einer QRG-Liste, aus der dann die aktuelle Frequenz zu
wählen ist. Der Inhalt dieser Liste ergibt sich aus dem Inhalt des Abschnittes [QRG] in der Datei
SYSTEM.TOP, die sich im TOP-Hauptverzeichnis befindet.
Allgemeine Tastenfunktionen in der Liste
DB44AA <RET>
DB44AB <ESC>, <DEL>
= Angezeigte Frequenz auswählen und setzen
= Verlassen der QRG-Liste
Aufbau QRG-Liste in der Systemdatei
FP
Systemdatei SYSTEM.TOP, Abschnitt [QRG]
Funktionen zum Bewegen (Scrollen) in der QRG-Liste
DB44BA
DB44BB
DB44BC
DB44BD
DB44BE
DB44BF
DB44BG
DB44BH
<CUR-UP>
<CUR-DOWN>
<PAGE-UP>
<PAGE-DOWN>
<CTRL-PG-UP>
<CTRL-PG-DN>
<CTRL-HOME>
<CTRL-END>
= eine Zeile zurück scrollen
= eine Zeile vorwärts scrollen
= eine Bildschirmseite zurück blättern
= eine Bildschirmseite vorwärts blättern
= Sprung zum Anfang der Directoryliste
= Sprung zum Ende der Directoryliste
= Sprung zum Bildanfang
= Sprung zum Bildende
:DB44A
Die QRG-Einstellung
Die auf dem Terminal eingestellte Frequenz wird aktualisiert. Einige Funktionen in TOP sind abhängig von
der momentanen QRG, so beispielsweise die Connectliste (durch <ALT-C> erreichbar) oder die MH-Liste
(mit <ESC> MH erreichbar).
Normalerweise erkennt TOP mit Hilfe der Einträge in der QRG-Datei, welche Frequenz gerade am Funkgerät eingestellt ist, sofern Stationen im Monitor-Kanal empfangen werden, deren Rufzeichen in der QRGDatei eingetragen sind. Wenn nach einem Frequenzwechsel am Funkgerät für einige Zeit überhaupt keine
Empfangstätigkeit besteht, kann sich das Programm in dieser Zeitspanne noch nicht auf die neue Frequenz
umstellen. Das bedeutet, dass beispielsweise eine mit <ALT-C> aufgerufene Connectliste nicht der neuen
QRG entspricht. Hier greift nun die Funktion <ESC> QRG und bewirkt eine manuelle Frequenz-Umstellung .
:DB44AA
<RET>
Der angezeigte Eintrag wird als Frequenz ausgewählt und auf dem entsprechenden TNC gesetzt. Die
Nummer des TNCs ist davon abhängig, auf welchem Terminal-Kanal diese Funktion aktiviert wurde.
:DB44AB
<ESC>, <DEL>
Die QRG-Liste wird verlassen. Das Setzen einer Frequenz findet nicht statt.
:DB44BA
<CUR-UP>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile höher. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DB44BB
<CUR-DOWN>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile tiefer. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DB44BC
<PAGE-UP>
Blättert eine Seite in der Liste zurück. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DB44BD
<PAGE-DOWN>
Blättert eine Seite in der Liste vorwärts. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DB44BE
<CTRL-PG-UP>
Sprung zum Anfang der Liste. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
42
:DB44BF
<CTRL-PG-DN>
Sprung zum Ende der Liste. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DB44BG
<CTRL-HOME>
Positioniert den Rollbalken an den Anfang des Bildschirms (nicht Listenanfang). Befindet sich der Balken
bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DB44BH
<CTRL-END>
Positioniert den Rollbalken an das Ende des Bildschirms (nicht Listenende). Befindet sich der Balken bereits
dort, ertönt ein Warnton.
:DB43
RCmd [Remotebefehl Y]
Bedeutung der Sicherheitsstufen (Y-Parameter)
DB43AA
0 = beliebige Fernsteuerung, sobald REMOTE ON ist
DB43AB
1 = mit Parameter nur für RFR-Leute, ohne für alle
DB43AC
2 = beliebige Fernsteuerung für RFR-Leute, sonstige nicht
DB43AD
3 = mit Parameter gar keine Fernsteuerung, ohne für alle
DB43AE
4 = mit Parameter gar keine Fernsteuerung, ohne nur für RFR-Leute
DB43AF
5 = keinerlei Fernsteuerung
Beispieleingaben
RC
Zeigt die Sicherungsstufe aller existierenden Remotebefehle im QSO-Bildschirm an.
RC MH
Zeigt die Sicherungsstufe nur des Remotebefehl //MHeard im kleinen Infofenster an.
RC MHEARD 2
Ändert die Sicherungsstufe des Remotebefehls //MHeard auf den Wert 2 und zeigt
das Ergebnis gleich im kleinen Infofenster an.
RFR-Liste in der SYSTEM.TOP
FP
Systemdatei SYSTEM.TOP, Abschnitt [RFR]
Aufbau der Remotebefehldatei
FG REMOTES.TOP
:DB43A
Die Fernsteuerkontrolle
Die Funktion bestimmt oder zeigt die Sicherungsstufen der in TOP existierenden Remotebefehle. Jedes
Fernsteuerkommando kann in einer aus 6 Stufen von "ganz frei" bis zu "komplett gesperrt" eingestellt werden. Die Sicherheitsstufe wird über den Y-Parameter angegeben. Die Stufen 1, 2 und 4 erwarten einen Eintrag in der RFR-Liste. Diese Liste existiert in der Datei SYSTEM.TOP im Abschnitt "[RFR]".
Hinweis
Jeder Remotebefehl kann unabhängig von der Einstellung der Sicherungsstufe vom Terminalsysop durch
die Funktion <ESC> SE BEFEHL oder von einer als SYSOP privilegierten Gegenstation ausgeführt werden.
Querverweis
DB33 <ESC> Send = Für Gegenstation //Befehl ausführen lassen
DB39 <ESC> Priv
= Einlogvorgang als SYSOP bei der Gegenstation auslösen
DCV <ALT-V><F8> = Verschiedene Einstellungen, SYSOP-Status für Gegenstation
ED
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen
:DB43AA
0
Der Remotebefehl wird uneingeschränkt bedient, falls die Fernsteuerung im Terminal eingeschaltet ist.
:DB43AB
1
Wenn zum Remotebefehl kein zusätzlicher Parameter angegeben wird, führt TOP das Kommando uneingeschränkt aus. Ansonsten erfolgt bei einem Parameterzusatz nur die Ausführung des Befehls, wenn das Rufzeichen der Gegenstation im Abschnitt "[RFR]" der Datei SYSTEM.TOP eingetragen ist.
Ein für diese Absicherung typischer Fernsteuerbefehl wäre "//MAXframe". Der Empfang von "//max" bewirkt
nur die Ausgabe des eingestellten Wertes für Maxframe. Der Empfang von "//max 7" würde den Wert für
Maxframe neu einstellen wollen, was jedoch nicht von jeder Station erwünscht wäre.
Nur Stationen, deren Call in der SYSTEM.TOP im Abschnitt "[RFR]" eingetragen sind, dürfen den Wert für
Maxframe ändern.
43
Hinweis
Bei Remotebefehlen, die ohne Parameterangabe überhaupt nicht funktionsfähig sind, beispielsweise //c call,
ist natürlich diese Einstellung vollkommen sinnlos.
:DB43AC
2
Die uneingeschränkte Ausführung des Remotebefehles erfolgt nur, wenn das Rufzeichen der Gegenstation
in der Datei SYSTEM.TOP im Abschnitt "[RFR]" eingetragen ist. Allen anderen Usern wird der Befehl verweigert.
:DB43AD
3
Der Remotebefehl wird nur ausgeführt, wenn er ohne zusätzliche Parameter empfangen wurde. Ansonsten
erfolgt eine Abweisung.
Ein für diese Absicherung typischer Fernsteuerbefehl wäre "//TXDelay". Der Empfang von "//txd" bewirkt nur
die Ausgabe des eingestellten Wertes für TX-Delay. Der Empfang von "//txd 80" würde den Wert für
TX-Delay neu einstellen wollen, was jedoch nicht von jeder Station erwünscht wäre.
Nur der Terminal-Sysop oder eine erfolgreich privilegierte Gegenstation (SYSOP) weiß den richtigen Wert
für die TX-Delay-Einstellung.
Hinweis
Bei Remotebefehlen, die ohne Parameterangabe überhaupt nicht funktionsfähig sind, beispielsweise //c call,
ist natürlich diese Einstellung vollkommen sinnlos.
:DB43AE
4
Der Remotebefehl wird nur ausgeführt, wenn er ohne zusätzliche Parameter nur von Stationen empfangen
wurde, deren Call im Abschnitt "[RFR]" des File SYSTEM.TOP eingetragen sind. Ansonsten erfolgt eine
Abweisung des Befehles.
Ein für diese Absicherung typischer Fernsteuerbefehl wäre "//RCmd". Der Empfang von "//RC Befehl" oder
"//RC" bewirkt für die in der RFR-Liste eingetragenen Stationen die Ausgabe(n) der eingestellten Wert(e) der
Remotekontrolle. Der Empfang von "//RC DEL 0" würde die Sicherheitstufe des Befehls //del uneingeschränkt freigeben, was jedoch für kaum eine Gegenstation wünschenswert ist (Rufzeichenmissbrauch!).
Nur der Terminalsysop oder eine erfolgreich privilegierte Gegenstation (SYSOP) hat die "Oberhand" über
die Remotekontrolle.
:DB43AF
5
Der Remotebefehl wird nicht ausgeführt; es erfolgt eine Abweisung. Ausgenommen sind Stationen, die sich
erfolgreich als SYSOP privilegieren konnten.
:DB32
REMark (Text)
Diese Funktion ermöglicht das Speichern einer "Text-Erinnerungszeile" bis zum nächsten Programmstart.
Sie wird beim Verlassen von TOP in die Merkerdatei geschrieben und beim erneuten Start mit der Begleitung eines Pieptones in den QSO-Bildschirm geschrieben. - Die maximale Länge der "Erinnerungszeile"
ergibt sich von selbst durch die Eingabe im ESC-Modus.
:DB40
RETry [0..255]
Dieses Kommando dient der Einstellung des im TNC befindlichen Wiederholungszählers für unbestätigte
I-Frames und wird als TNC-Befehl "N" an den für den Terminal-Kanal zuständigen TNC weitergereicht. Die
Eingabe mit Parameter verändert den "N"-Wert, ohne Parameter erfolgt nur die Abfrage des Wertes im TNC.
:DB45
RMail [call]
Eine persönliche Mail aus dem Mailverzeichnis wird gelesen. TOP ruft hierzu den externen Viewer zusammen mit der Maildatei darin auf. Eine zusätzliche Parameterangabe ist als Rufzeichen zu verstehen und
entscheidet, von welcher Station die Mail zum Lesen in den Viewer geladen wird. Beim Aufruf der Funktion
ohne Parameter, nimmt TOP das auf dem Terminal-Kanal eingestellte Rufzeichen (Mycall).
Beispiel
RM
Eine an sich selbst gerichtete Nachricht wird gelesen. Entscheidend für das Aufgreifen der
Mail ist das eingestellte Rufzeichen auf dem momentan angewählten Terminal-Kanal. Beispiel:
RM DF8XYZ
Sofern vorhanden wird die für DF8XYZ hinterlegte Nachricht gelesen.
44
Querverweis
DB14 <ESC> LMAIL = Auflisten der persönlichen Nachrichten
DB36 <ESC> KMAIL = Eigene oder andere persönliche Mail löschen
DCV <ALT-V><F7> = Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein/auschalten
FH
Aufbau einer Maildatei
:DB33
SEnd (//Befehl)
Sendet den im Parameter genannten Fernsteuerbefehl an das eigene Terminal, als wenn ihn die verbundene Gegenstation gesendet hätte. Diese Funktion bewirkt also die Auslösung eines Remotebefehls, ohne
dass ihn die Gegenstation eingeben muss.
Hinweis
Der im Parameter angeführte Remotebefehl wird immer ausgeführt, auch wenn er für den QSO-Partner
durch <ESC> RCmd gesperrt wurde.
Querverweis
DF
Liste der Fernsteuerbefehle
DB43 <ESC> RCMD = Anzeigen/ändern der Level der Fernsteuerbefehle
DCV <ALT-V><F5> = Verschiedene Parameter, Fernsteuerung ein/ausschalten
:DB31
SHOWname (call)
Zeigt zu einem Rufzeichen den Namen aus der Datei NAMES.TOP an. Falls dort kein Eintrag existiert erscheint eine entsprechende Meldung.
:DB35
TESt [X]
Diese Funktion verbindet intern im Programm einen anderen freien Terminal-Kanal mit dem momentan angewählten Kanal. Die beiden Terminalkanäle sind dann so verbunden, als wenn sie sich nach außen über
einen Digi selbst connected hätten. Die Funktion stellt damit eine Möglichkeit bereit, verschiedene Programmfunktionen auszutesten, ohne jedoch hierzu die Frequenz zu belasten. Insbesondere gehört dazu das
Ausprobieren verschiedener Remotebefehle.
Der für diese Funktion mögliche X-Parameter ist in seinem Wert als Terminal-Kanalnummer zu verstehen.
Eingabe mit X-Parameter
TOP nimmt sich den mit der in Nummer X bezeichneten Terminal-Kanal als Gegenkanal.
Eingabe ohne X-Parameter
TOP sucht in Abwärtsrichtung, beginnend vom höchstmöglichen Terminal-Kanal, nach einem freien geeigneten Gegenkanal.
Für beide Fälle gilt, dass ein nicht besetzter Terminal-Kanal (kein Convershilfskanal, kein QSO-MonitorKanal .. usw.) als geeigneter Gegenkanal anzusehen ist. - Im eingeschalteten Zustand dieser Testfunktion
ist ein Connect auf beiden Testkanälen von und nach außen nicht möglich. Die nochmalige Eingabe von
<ESC> TEST schaltet die Funktion wieder ab.
:DB49
Text Einstellungen in der TEXT.TOP
Aufruf des Menüs
TEXT.TOP - EINSTELLUNGEN
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
Ctext
Info
Akt.
Qtext
Fix
Tastenfunktionen
DB49AA
DB49AB
DB49AC
DB49AD
DB49AE
<F1> = Einstellen der Variantenzahl für den Connecttext
<F2> = Einstellen der Variantenzahl für den Infotext (//i)
<F3> = Einstellen der Variantenzahl für den Aktuelltext (//a)
<F4> = Einstellen der Variantenzahl für den Verabschiedungstext (//q)
<F5> = Einstellen der Variantenzahl für den Festtext (<SH-F1..F10>)
Aufbau und weitere Erläuterungen der Textdatei
FI
TEXT.TOP
45
:DB49A
Das Text-Einstell-Menü
Das Programm benötigt im Zusammenhang mit dieser Funktion zwingend die Datei TEXT.TOP im Hauptverzeichnis von TOP und führt eine Auswahl der in dieser Datei enthaltenen Textpassagen durch. Beim
Aufruf des Menüs ist zu jedem Einstellpunkt der momentan eingestellte Wert zu erkennen. Alle Einstellungen geschehen in einer Editzeile, die sich sofort nach Auslösen einer der Tastenfunktionen meldet. Der alte
Wert ist dort zu überschreiben.
:DB49AA
<F1>
Diese Funktion bestimmt unter den mehreren in der Textdatei niedergeschriebenen Connecttexten, welcher
bei einem eintreffenden Connect an die Gegenstation ausgesendet werden soll. Die Einstellung geschieht in
einer Editzeile, in der die Zahl der entsprechend gewünschte Textpassagen einzugeben ist. - Wenn beispielsweise der 4.Connecttext gesendet werden soll, muss in der TEXT.TOP die entsprechende Kopfzeile
die "4" enthalten:
TNCA:CTX=4
:DB49AB
<F2>
Diese Funktion bestimmt unter den mehreren in der Textdatei niedergeschriebenen Infotexten, welcher bei
Empfang des Fernsteuerbefehls //i ausgesendet wird. Die Einstellung geschieht in einer Editzeile, in der die
Zahl der entsprechend gewünschten Textpassage einzugeben ist. - Wenn beispielsweise der 4.Infotext gesendet werden soll, muss in der TEXT.TOP die entsprechende Kopfzeile die "4" enthalten:
TNCA:INF=4
:DB49AC
<F3>
Diese Funktion bestimmt unter den mehreren in der Textdatei niedergeschriebenen Aktuelltexten, welcher
bei Empfang des Fernsteuerbefehls //a ausgesendet wird. Die Einstellung geschieht in einer Editzeile, in der
die Zahl der entsprechend gewünschten Textpassage einzugeben ist. - Wenn beispielsweise der 4. Aktuelltext gesendet werden soll, muss in der TEXT.TOP die entsprechende Kopfzeile die "4" enthalten, z.B:
TNCA:AKT=4
:DB49AD
<F4>
Diese Funktion bestimmt unter den mehreren in der Textdatei niedergeschriebenen Verabschiedungstexten,
welcher bei Empfang des Fernsteuerbefehls //q ausgesendet wird. Die Einstellung erfolgt in einer Editzeile,
in der die Zahl der entsprechend gewünschten Textpassage einzugeben ist.
Wenn beispielsweise der 4.Verabschiedungstext gesendet werden soll, muss in der TEXT.TOP die entsprechende Kopfzeile die "4" enthalten:
TNCA:QTX=4
:DB49AE
<F5>
Diese Funktion bestimmt unter den mehreren in der Textdatei niedergeschriebenen Festtexten, welcher bei
der Auslösung der Tastenfunktionen zwischen <SH-F1> und <SH-F10> ausgesendet werden soll. Die Einstellung geschieht in einer Editzeile, in der die Zahl der entsprechend gewünschten Textpassage einzugeben ist. - Wenn beispielsweise für die Funktion <SH-F8> der 4.Festtext gesendet werden soll, muss in der
TEXT.TOP die entsprechende Kopfzeile die "4" enthalten:
TNCA:FIX:8=4
:DB50
TNC
Das Arbeiten dieser Funktion ist von den Einträgen des Abschnittes "[CMD]" der Datei SYSTEM.TOP abhängig. Die Einträge werden als TNC-Befehle verstanden. Sie werden alle zur Ausführung an den momentan gewählten TNC reihenweise gesendet und das Ergebnis, in Form einer Liste, anschließend im Empfangsbildschirm geschrieben.
TNC-Befehlsliste
Am Schluss dieses Handbuches ist eine komplette Liste der TNC-Befehle der TF27 (The Firmware von
Nord<>Link) angefügt, mit ausführlicher Erläuterung in der originalen englischen Textversion.
Querverweis:
FP
Systemdatei SYSTEM.TOP, Abschnitt [CMD]
IAA
Liste der TNC-Befehle (TF27)
46
Hinweis
Die Einträge der TNC-Befehle im Abschnitt "[CMD]" in der Datei SYSTEM.TOP sind mit einem Editor veränderbar. Sie sollen, je nach Art und Stand der TNC-Firmware, angepasst bzw. aktualisiert werden. Es sind
dort auch nur solche TNC-Befehle einzutragen, die eine Abfrage bewirken. Befehle wie "D", "JHOST"... usw.
sind tabu und gehören dort nicht hinein.
:DB24
TRenn
Entscheidet bei Verschiebungen der oberen bzw. unteren Statuszeile, ob auf allen Terminalkanälen die
Trennzeilen verschoben werden oder dies nur einzeln für den angewählten Kanal passieren soll.
Hinweis
Das Mitverschieben der Statuszeilen des Montitorkanals ist in dieser Funktion ausgenommen.
Querverweis
DEE
<SH-HOME>
DEF
<SH-END>
DEG <SH-PGUP>
DEH <SH-PGDN>
:DB42
= Obere Statuszeile nach oben bewegen
= Obere Statuszeile nach unten bewegen
= Untere Statuszeile nach oben bewegen
= Untere Statuszeile nach unten bewegen
TXDelay [x]
TXDELAY bestimmt eine Zeitspanne zwischen der Senderhochtastung und dem Beginn der eigentlichen
Datenaussendung. Der Wert ist nicht höher als unbedingt notwendig anzugeben. Die Einstellung selbst wird
im TNC über den T-Befehl umgesetzt. Die Eingabe ohne Parameter zeigt den derzeit eingestellten Wert an,
ansonsten wird dieser Wert mit dem neuen überschrieben. Der Parameter x ist im Wert von der eingesetzten Firmware im TNC abhängig.
:DB18
VOIce
Aufruf des Menüs für Sprachausgabeeinstellungen
VOICE - EINSTELLUNGEN
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
Sprache ein/ausschalten
Ausgabe bei Weiterconnects
Ausgabe bei Reconnects
Geschwindigkeit
Testeingabe
Tastenfunktionen
DB18AA
DB18AB
DB18AC
DB18AD
DB18AE
<F1> = Schaltet die Sprachausgabe ein oder aus
<F2> = Sprachausgabe durch bestätigte Weiterconnects
<F3> = Sprachausgabe auf Grund festgestellter Reconnectmeldungen
<F4> = Einstellen der Sprachausgabegeschwindigkeit
<F5> = Eingeben eines Textes zum Abhören der Sprachausgabe
:DB18A
Die Sprach-Ausgabe
TOP spricht in bestimmten Situationen die Rufzeichen der Gegenstationen auf dem PC-Lautsprecher. Diese
Funktion ist in erster Hinsicht für nichtsehende Funkamateure gedacht, die auf zusätzliche akustische Ausgaben angewiesen sind. Natürlich können die Sprachausgaben genauso normal wie alle andere Funktionen
im Programm genutzt werden.
Das Programm ist lediglich nur in der Lage, die Rufzeichen buchstabiert zu sprechen. Beispielsweise spricht
das Programm in folgendem Wortlaut, wenn DF3MH-12 von außen connected hatte:
"Delta" "Foxtrott" "drei" "Mike" "Hotel" "Strich" "zwölf"
In folgenden Fällen wird das Rufzeichen der Gegenstation gesprochen, wenn die Ausgabe im Menü eingeschaltet wurde:
- Ein Terminal-Kanal wurde von außen connected.
Die Sprachausgabe erfolgt NICHT, wenn auf dem Terminal abgehende Connects aus dem ESC-Modus
stattgefunden haben.
- Vom Digi werden erfolgreich durchgeführte Weiterconnects gemeldet. Die Option muss dazu im Menü
eingeschaltet sein.
- Vom Digi gemeldete Reconnects, die erfolgreich im Programm ausgewertet wurden und wenn die entsprechende Option im Menü eingeschaltet ist.
47
Hinweis
Zwischendurch auftretendes Stottern der Sprache ist normal. Dies passiert immer dann, wenn der Rechner
kurzfristig für die Verrichtung einer längerandauernden anderen Arbeit benötigt wird. Typisch dafür wäre
beispielsweise das plötzliche Entladen eines gefüllten Plattencaches. Für die Sprachausgabe existieren im SPK-Verzeichnis gesonderte Sprachfiles. Diese sind Dateien für die
Buchstaben A-Z, Zahlen 0-15, Strich und Komma. Das SPK-Verzeichnis ist in SYSTEM.TOP angemeldet.
:DB18AA
<F1>
Die Sprachausgabe wird aktiviert oder deaktiviert. Die Funktion ermöglicht dann in bestimmten Situationen
das Sprechen des Call der Gegenstation auf dem PC-Lautsprecher.
:DB18AB
<F2>
Diese Funktion bewirkt die Sprachausgabe, wenn auf einem Digi ein Weiterconnect durchgeführt und von
TOP durch die "Connected to" - Meldung erkannt wurde.
:DB18AC
<F3>
Diese Funktion bewirkt die Sprachausgabe, wenn ein zwischengeschalteter Digi auf dem Link den Abbau
oder Verlust einer Verbindung zur anderen Seite festgestellt hat und dieses durch eine "Reconnect to" Meldung signalisiert und TOP diese Meldung auswerten konnte.
:DB18AD
<F4>
Diese Funktion bestimmt die Geschwindigkeit der Sprachausgabe. Zum Verändern des Wertes meldet sich
eine Editzeile, in der der neue Wert einzugeben ist. Die Ausgabegeschwindigkeit ist so einzustellen, dass
die Sprache einen natürlichen Klang hat. Die richtige Einstellung ist gewählt, wenn die Stimme hoch und
fraulich klingt und ist unter anderem auch von der Rechnertaktfrequenz abhängig. Auf schnelleren Computern muss für die gleiche Stimmlage ein höherer Wert eingestellt werden. Generell gilt, dass höhere Einstellwerte die Sprachausgabe verlangsamen und niedrigere Werte die Geschwindigkeit steigern.
:DB18AE
<F5>
Zum Testen der Sprachausgabe ist in einer Editzeile ein Testtext einzugeben. Dieser Text wird dann mit der
eingestellten Geschwindigkeit an den Lautsprecher ausgegeben.
:DB51
WINdow
Dieser Befehl vertauscht die Lage des Vorschreib- mit dem QSO-Fenster. Das bedeutet, dass nun das
QSO-Fenster am oberen Bildschirmrand beginnt und der Vorschreib-Schirm zwischen diesem und dem
Monitorausschnitt liegt. Der Sinn liegt darin, eine geringere Auf- und Abwärtsbewegung der Augen zu ermöglichen. Denn meistens sind durch die ständigen Bewegungen im Monitor-Schirm die Blicke auf das untere Drittel des Bildschirms gerichtet. Das Arbeiten mit vertauschten Fenstern ist gewöhnungsbedürftig, dürfte aber vielleicht gerade bei den
Usern, die mit einer höheren Bildzeilenanzahl arbeiten, eine Erleichterung bringen.
Querverweis
DCV <ALT-V><F1> = Umschalten zwischen 25 und 43/50/60 Bildschirmzeilen
:DC
Liste der ALT-Befehle (Alt-A ... Z)
ALT-Befehle sind Kommandos, die durch das Mitdrücken der ALT-Taste ausgelöst werden. Dazu wird die
ALT-Taste festgehalten und eine weitere Taste hinzugedrückt. In TOP können alle Buchstaben-, Ziffern- und
Funktionstasten (<F1> ... <F12>) zur ALT-Taste gedrückt werden.
DCA
DCB
DCC
DCD
DCE
DCF
DCG
DCH
<ALT-A>
<ALT-B>
<ALT-C>
<ALT-D>
<ALT-E>
<ALT-F>
<ALT-G>
<ALT-H>
= Weiterschalten auf einen anderen verbundenen Kanal
= Akustische Signaltöne global ausschalten bzw. freigeben
= Connect aus Autoconnect-Liste aktivieren
= Verbindung beenden
= Datei Speichern (Menü)
= Dateien-Menue
= Umschaltung auf Gegenkanal (Testmodus, Gateway)
= Aufruf der Online-Hilfe
48
DCI
DCJ
DCK
DCK
DCL
DCM
DCN
DCO
DCP
DCQ
DCR
DCS
DCT
DCU
DCV
DCW
DCX
DCY
DCZ
:DCA
<ALT-I>
<ALT-J>
<ALT-K>
<ALT-K>
<ALT-L>
<ALT-M>
<ALT-N>
<ALT-O>
<ALT-P>
<ALT-Q>
<ALT-R>
<ALT-S>
<ALT-T>
<ALT-U>
<ALT-V>
<ALT-W>
<ALT-X>
<ALT-Y>
<ALT-Z>
= Terminal passiv/aktiv schalten
= Umgebrochene Zeilen vorzeitig aussenden
= Online-Komprimierung (Menü) oder
= im Kommandomodus: Groß/Kleinschreibung ein/aus
= Paclen-Längenangabe bei Info-Frames im Monitor
= Umschalten auf Monitor-Kanal
= Namen des Partners in Vorschreib-Schirm schreiben
= Suchen nach Text im Vorschreib-Schirm
= Druckeroptionen (Menü)
= Eingabe von Sonderzeichen
= Bildschirmneuaufbau
= Datei Senden (Menü)
= Datum und Uhrzeit schreiben (Vorschreib-Schirm bzw. Monitor)
= Umlauteinstellung (Menü)
= Verschiedene Einstellungen
= Vorschreib-Zeilenübergabe an anderen Kanal
= TOP beenden
= Vorschreibzeilen löschen
= Zurücksetzen des Blinken der "Noch-Nicht-Gelesen"-Kanäle
<ALT-A>
Diese Funktion sucht vom gerade am Bildschirm angewählten Kanal aus in aufsteigender Reihenfolge nach
Terminalkanälen, auf denen eine Aktion stattfindet. - Unter Aktion versteht man einen verbundenen (connecteten) Terminalkanal, einen eingeschaltenen Mitmonitorkanal (<ESC> MON) oder einen aktivierten Convershilfskanal (<ESC> CONV>). Sobald auf einen der Terminalkanäle eine der Aktions-Bedingungen zutrifft, schaltet TOP auf diesen Kanal. Wenn das Programm beim Absuchen auf den letzten configurierten
Terminalkanal stösst und dieser ohne Aktion ist, beginnt TOP die Suche bei Kanal 1 von vorn. Mit <ALT-A>
lassen sich demnach schnell z. B. die in TOP connectetenTerminalkanäle (die auch beliebig verteilt sein
können!) suchen und anwählen, ohne dass eine Direkt-Anwahltasten <F1> ... <F10> gedrückt werden muss.
:DCB
<ALT-B>
Schaltet global alle Signaltöne am Terminal aus. Klingelzeichen, die beispielsweise durch Connects verursacht werden, ertönen dann nicht mehr. Für die Dauer, in der keine Abschaltung besteht, erscheint in der
oberen Statuszeile das Flag "K".
Querverweis
FPL
Definieren versch. Tonfrequenzen in der SYSTEM.TOP, Abschnitt [TON]
:DCC
<ALT-C>
Allgemeine Tastenfunktionen
DCCAA
<ALT-A>
DCCAB
<ALT-D>
DCCAC
<ALT-E>
DCCAD
<ALT-L>
DCCAE
<ALT-N>
DCCAF
<ALT-S>
DCCAG
<CUR-LE>,
DCCAG
<CUR-RI>
DCCAH
<RET>
DCCAI
<DEL>
DCCAJ
<ESC>
= Markieren/Demarkieren des Eintrages für //c und //l
= Löschen eines Linkeintrages
= Aufruf des externen Editors
= Änderung der Route im rechten Teil der Liste
= Änderung des Namen im linken Teil der Liste
= Zurückspeichern der Einträge in das Linkfile
= Connectliste einer anderen QRG laden
= Link auswählen und aktivieren
= bereits eingeleiteten Linkaufbau abbrechen
= Verlassen der Linkliste
Sortierfunktionen in der Connectliste
DCCBA
<ALT-1>
= Sortiert nach Markierungen
DCCBB
<ALT-2>
= Alphabetisches Sortieren nach dem Linknamen
DCCBC
<ALT-3>
= Alphabetisches Sortieren nach der Route
DCCBD
<ALT-4>
= Sortiert der Routen in Abhängigkeit der Zeilenlänge.
Funktionen zum Bewegen (Scrollen) in der Connectliste
DCCCA
<CUR-UP>
= eine Zeile zurück scrollen
DCCCB
<CUR-DOWN>
= eine Zeile vorwärts scrollen
DCCCC
<PAGE-UP>
= eine Bildschirmseite zurück blättern
DCCCD
<PAGE-DOWN>
= eine Bildschirmseite vorwärts blättern
DCCCE
<CTRL-PG-UP>
= Sprung zum Anfang der Connectliste
49
DCCCF
DCCCG
DCCCH
<CTRL-PG-DN>
<CTRL-HOME>
<CTRL-END>
= Sprung zum Ende der Connectliste
= Sprung zum Bildanfang
= Sprung zum Bildende
Aufbau der Connectzieldatei
FQ
LINKS.TOP
:DCCA
Die Connectliste
Diese Funktion zeigt eine Liste mit Connectzielen, die in der Datei LINKS.TOP gespeichert sind. Der Aufruf
dieser Liste geschieht frequenzabhängig. Das heißt: Es werden nur die Einträge gezeigt, die der gerade am
TNC eingestellten/erkannten Frequenz entsprechen. Die betreffende Frequenz ist ganz rechts in der unteren Statuszeile abzulesen und wird aus dem Abschnitt [QRG] der Datei SYSTEM.TOP gewonnen. Wenn
nach dem Aufruf von ALT-C ein leerer Bildschirm erscheint, bedeutet das, dass zu der am TNC erkannten
Frequenz noch keine Einträge in der LINKS.TOP existieren.
Die Liste ist grob in einem linken und rechten Teil aufgebaut. Die linke Seite stellt den Namen des Connectziels dar. Weiterhin ist in Spalte 1 ein Feld zum Markieren vorgesehen, welches für den Remotebetrieb //L
und //C gedacht ist. Der rechte Teil der Liste enthält die Route, die zum gewünschten Connectziel führt.
Für die Dauer, in der diese Funktion aktiv ist, erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "c".
Hinweis
Der Linkaufbau aus einer Route funktioniert auch dann, wenn sich der Terminal-Kanal bereits im Connect
befindet und sich beim Digi "XY" aufhält. Der Digi "XY" muss dazu Bestandteil der neuen gewünschten Route sein. Das Programm erkennt dies und reagiert mit weiteren Connectbefehlen, die in der Route erst ab
dem Eintrag Digi "XY" weiter gehen.
Die Route des Eintrags, auf dem sich der Rollbalken befindet, wird von TOP im rechten Teil der Liste immer
ausgeschrieben. Die leicht verzögerte Darstellung der Route im Rollbalken ist normal. Auch hier erkennt
TOP eine bestehende Verbindung und berücksichtigt das in der Darstellung der Route.
Querverweis
DDD <ALT-4> = Abspeichern einer Connectfolge in die Linkdatei
:DCCAA
<ALT-A>
Markiert oder demarkiert den Eintrag. Zum Markieren wird das Feld in Spalte 1 im linken Teil der Liste benutzt. Die Markierung des Eintrages bewirkt, dass er von außen durch den Remotebefehl //L sichtbar wird
und durch //C zu connecten ist. Geänderte Einträge müssen noch durch <ALT-S> zurückgespeichert werden, damit sie auch in der Linkdatei aktualisiert sind.
:DCCAB
<ALT-B>
Löscht den Linkeintrag, der gerade mit dem Rollbalken angewählt ist. Nach dem Löschen der Einträge sollten die verbleibenden Links sofort mit <ALT-S> zurückgespeichert werden, damit sie auch in der Linkdatei
aktualisiert sind.
:DCCAC
<ALT-E>
Ruft den externen Texteditor auf und lädt sofort die LINKS.TOP. Die Datei kann dann im ganzen bearbeitet
werden.
:DCCAD
<ALT-L>
Zeigt die Route im rechten Teil der Liste und ermöglicht ihre Änderung. Die Route wird dabei ausgeschrieben. Das heißt, die mit "L>" definierten Linknamen werden durch ihren vollständigen Link ersetzt. Die Änderung ist jedoch nur möglich, wenn die Zeichenlänge der ausgeschriebenen Route nicht größer als 68 ausfällt. Eine so geänderte Route kann durch <ALT-S> in das Linkfile wieder zurück gespeichert werden, ansonsten gilt die Linkänderung nur für diesen Moment.
:DCCAE
<ALT-N>
Ist das Gegenstück zu <ALT-L>. Der Name des Links in der linken Spalte der Liste kann geändert werden.
Ein geänderter Name wird auch im rechten Teil der Liste überall geändert, wo er als Linkname verwendet
wird (L>NAME). Geänderte Einträge müssen noch durch <ALT-S> zurückgespeichert werden, damit sie
auch in der Linkdatei aktualisiert sind.
50
:DCCAF
<ALT-S>
Änderungen in der Liste durch <ALT-A>, <ALT-D>, <ALT-L> und <ALT-N>, werden zurück in das Linkfile
gespeichert. Ein "*" in der Kopfzeile am Bildschirm zeigt, dass eine Änderung der Liste vorgenommen wurde. Nach dem Speichern verschwindet das "*".
:DCCAG
<CURSOR-LINKS und CURSOR-RECHTS>
Lädt aus dem Linkfile eine Connectliste, die einer anderen Frequenz zugeordnet ist. Diese Funktion hat
eigentlich nur den Sinn, eine Route der betreffenden Frequenz zu wählen, wenn diese vom TNC noch nicht
erkannt wurde, aber das Funkgerät bereits auf die neue Frequenz eingestellt ist.
:DCCAH
<RET>
Den angewählten Link aktivieren. Die Linkliste wird danach automatisch verlassen. Das Programm versucht
nun den ersten Connect aufzubauen. Ein kleines "c" in der oberen Statuszeile signalisiert diese Aktion.
:DCCAI
<DEL>
Bricht einen bereits begonnenen Linkaufbau ab. Das "c" erlischt in der oberen Statuszeile.
:DCCAJ
<ESC>
Die Linkliste wird verlassen.
:DCCBA
<ALT-1>
Sortiert die Liste nach Markierungen. Alle markierten Einträge befinden sich dann am Stück untereinander.
:DCCBB
<ALT-2>
Sortiert die Liste alphabetisch nach dem Linknamen im linken Teil der Liste.
:DCCBC
<ALT-3>
Sortiert die Liste alphabetisch nach der Route im rechten Teil der Liste.
:DCCBD
<ALT-4>
Sortiert die Routen im rechten Teil der Liste in Abhängigkeit von der Zeilenlänge.
:DCCCA
<CUR-UP>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile höher. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DCCCB
<CUR-DOWN>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile tiefer. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DCCCC
<PAGE-UP>
Blättert eine Seite in der Boxliste zurück. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DCCCD
<PAGE-DOWN>
Blättert eine Seite in der Boxliste vorwärts. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht war, ertönt Warnton.
:DCCCE
<CTRL-PG-UP>
Springt zum Anfang der Boxliste. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DCCCF
<CTRL-PG-DN>
Springt zum Ende der Boxliste. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DCCCG
<CTRL-HOME>
Positioniert den Rollbalken an den Anfang des Bildschirms (nicht Listenanfang). Befindet sich der Balken
bereits dort, ertönt ein Warnton.
51
:DCCCH
<CTRL-END>
Positioniert den Rollbalken an das Ende des Bildschirms (nicht Listenende). Befindet sich der Balken bereits
dort, ertönt ein Warnton.
:DCD
<ALT-D>
Der TNC erhält den Disconnectbefehl zum Auftrennen einer bestehenden Verbindung, was dem <ESC> D
entspricht. Eine vorhergehende Sicherheitsabfrage ist möglich, wenn eine entsprechende Einstellung in der
SYSTEM.TOP, Abschnitt SIA, Parameter DIS, vorgenommen wurde.
:DCE
<ALT-E>
Datei-Empfang
Aufruf des Menüs
FILE - EMPFANG / DATEI-EMPFANG
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
Textfile
Binärfile
Autobinär
Savefile
Savefile entleeren
Tastenfunktionen
DCEAA
DCEAB
DCEAC
DCEAD
DCEAE
<F1> = Speichern und Schließen einer Textdatei
<F2> = Speichern und Schließen einer Binärdatei (kein BIN-Vorspann)
<F3> = Speichern einer binären Datei nach dem BIN-Prinzip
<F4> = Speichern und Schließen einer Savedatei
<F5> = Leeren/Löschen der Savedatei
:DCEA
Die Dateispeicherung
Im Gegensatz zu DOS unterscheidet TOP beim Schreiben von Dateien zwischen "Text-" und "BinärSpeicherung". - Textdateien beinhalten beispielsweise keinen Programmcode, sondern enthalten meistens
alphabetisch lesbare Informationen und sind immer zeilenorientiert gegliedert. Signifikant ist das Return und
Linefeed (CRLF) am Ende einer Textzeile. Typisch für Textdateien ist, dass sie mit herkömmlichen Editoren
gelesen und bearbeitet werden können; SYSTEM.TOP, LINKS.TOP, PASSWORD.TOP, CONFIG.SYS usw.
sind beispielsweise solche Dateien. - Anders die binären Dateien. Bei der Betrachtung solcher Files, beispielsweise mit einem "normalen" Fileviewer, sind nur "wirre, ungeordnete" Zeichen zu sehen.
Hinweis
Eine von der Gegenstation gesendete binäre Datei darf nicht mit <F1> gespeichert werden: Die Folge wäre
eine hinterher nicht mehr zu gebrauchende Datei.
Beim Abspeichern einer zweiten oder weiteren Datei nach dem Empfang einer vorhergehenden Datei sollte
man tunlichst darauf achten, für diese "neuen" Dateien nach der Dateiart-Auswahl mit <F1 ... F4> zumindest
den Pfad (!) zu überprüfen und ggf. auch den Dateinamen neu in die Editzeile einzutragen.
Viele gleichzeitig geöffnete Dateien erfordern einen entsprechend hohen "Files"- Eintrag in der
SYSTEM.SYS . Ebenso verlangsamen sie die Arbeit in TOP, weil das Programm viel öfters auf dem Speicherlaufwerk schreiben muss. Eine hohe Anzahl geöffneter Dateien ist daher nach Möglichkeit zu vermeiden.
Allgemeines zum Binärtransfer
EB
Binäre Datenübertragungen
:DCEAA
<F1>
Öffnet eine Datei im Textformat. Der Pfad und Name der Datei werden in einer Editzeile angegeben. Existiert diese Datei bereits, so wird an die vorhandene Datei der neue Text angehängt.
Hinweis
Von einer Dauertextspeicherung mit <F1> ist unbedingt abzusehen, weil während der Speicherzeit die Remotebefehle //w und //sm nicht funktionieren. Beide Remotekommandos benutzen nämlich intern dasselbe
Speicherfile wie <F1>. Zum Dauerspeichern empfiehlt sich daher die Verwendung von <F4> Save-file. Die
Textspeicherung ist auch nur für Textdateien anzuwenden. Der Versuch, eine Binärdatei in Textform zu
speichern, bewirkt zwar keinen Absturz von TOP oder gar einen Defekt auf dem Speicherlaufwerk, aber das
gespeicherte File ist hinterher nicht mehr zu gebrauchen.
52
Bei eingeschalteter Speicherung erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "Rx". Ein gesondertes Infofenster (meist in roter Farbe) zeigt den Zustand der Speicherung an. Ein durch <F1> aktiviertes Speicherfile
wird bei einem Wiedereintritt in das Menü durch nochmaligen Druck auf <F1> wieder geschlossen und die
Speicherung deaktiviert.
Die vorzeitige Beendigung der Filespeicherung kann auch von der Gegenstation ausgelöst werden, sofern
sie selber die Speicherung durch den //w-Befehl begonnen hatte. Als Endekennung muss sie die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> schicken und das durch //w angelegte File wird wieder gelöscht.
:DCEAB
<F2>
Öffnet, wie bereits unter <F3> beschrieben, ein File im Binärformat. Pfad und Name der Datei werden in
einer Editzeile angegeben.
Der markante Unterschied gegenüber der Speicherart <F3> ist nun der, dass bei einer mit <F2> aktivierten
Speicherdatei kein Vorspann (BIN-Header) erwartet wird. Dem Programm fehlt also die Mitteilung über die
Anzahl einzutreffender Bytes und das Filedatum. Dies wiederum bewirkt, dass der Terminal-User das File
von Hand schließen muss. Dazu muss er natürlich irgendwie anders erfahren, wie groß die zu übertragende
Datei ist. Oder er wartet eine bestimmte Zeit ab, bis keine Zeichen mehr eintreffen und denkt sich, nun
müsste das Ende der Übertragung erreicht sein und schließt dann die Datei. Diese geschilderte Möglichkeit
ist keinesfalls als "sicher" zu betrachten und stellt nur einen Notbehelf dar.
Daher ergeht folgender Hinweis:
Die Dateispeicherung mit <F2> ist nach Möglichkeit nicht mehr anzuwenden. Diese Funktion dient nur noch
dem Zweck, mit Gegenstationen binäre Daten auszutauschen und zu speichern, wenn deren Terminalprogramme das allgemein geläufige Binär-Übertragungsverfahren nicht anwenden.
Bei eingeschalteter Speicherung erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "Rx". Ein gesondertes Infofenster (meist in roter Farbe) zeigt den Zustand der Speicherung an. Ein durch <F2> aktiviertes Speicherfile
wird bei einem Wiedereintritt in das Menü durch nochmaligen Druck auf <F2> wieder geschlossen und die
Speicherung deaktiviert. - Die vorzeitige Beendigung der Filespeicherung kann auch von der Gegenstation
ausgelöst werden, in dem sie die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> schickt.
:DCEAC
<F3>
Öffnet eine Datei im Binärformat. Pfad und Name der Datei werden in einer Editzeile angegeben. Existiert
diese Datei bereits, so signalisiert TOP das durch einen Warnton. Es ergeben sich zwei Möglichkeiten:
1. Die Eingabe des Dateinamens wird mit <ESC> abgebrochen. Ein Rücksprung ins Menü erfolgt und nach
erneuter Betätigung von <F3> ist ein anderer Dateiname einzutippen.
2. Die Datei sollte schon früher empfangen werden, konnte aber auf Grund einer Linkunterbrechnung (oder
wegen anderer Gründe) nicht bis zum Ende gespeichert werden. TOP bietet nun die Möglichkeit, den Rest
der Datei an das bereits teilweise vorhandene File anzuhängen. Dazu schneidet TOP aus Sicherheitsgründen noch ein Stück am Ende der unvollständigen Datei ab und rundet die Filelänge auf das volle Tausend
ab. Die errechnete, vorgeschlagene Bytezahl wird zusätzlich in den Vorschreib-Schirm geschrieben. Die
Gegenstation muss nun die Sendung genau an der Stelle ihrer Datei wieder aufnehmen, ab der sie bei der
eigenen Datei weitergespeichert werden soll.
Beispiel
Gespeichert sind von 350123 Bytes bisher 143775 Bytes. Linkunterbrechung, aus welchen Gründen auch
immer, erfolgte. TOP berechnet bei der Neuaufnahme der Speicherung nun die Filelänge mit 143000 Bytes
und schreibt die Zahl zusätzlich in das Vorschreib-Fenster. Die Gegenstation muss jetzt genau ab der
Fileposition 143000 ihr File weitersenden. Wenn die Gegenstation ebenfalls TOP als Terminalprogramm
verwendet, muss sie die "143000" als Option bei der Dateinamenseingabe in <ALT-S> <F2> dazuschreiben.
Wenn die Datei per Remote gesendet wird, sind die "143000" als Option zum Remotebefehl //wp einzugeben: //wp datei.bin 143000
Bevor TOP das Binärfile empfängt, erwartet es von der Gegenstation den für die automatische binäre Übertragung typischen "BIN-Header". Dieser Header ist sozusagen der Vorspann und wird in Form einer Zeile
gesendet. Aus dem BIN-Header sind unter anderem die Anzahl der zu übertragenden Bytes (Filelänge), die
CRC-Prüfsumme und das ursprüngliche Filedatum zu erfahren. Auf Grund der mitgeteilten Filelänge weiß
TOP genau, wann das File von der Gegenstation zu Ende gesendet wurde und geschlossen werden muss.
Am Ende führt TOP einen CRC-Vergleich durch und korrigiert das Datum der gespeicherten Datei mit dem
Filedatum aus dem BIN-Header. Wenn der errechnete CRC-Wert nicht mit dem im BIN-Header übermittelten Wert übereinstimmt, erscheint eine Warnmeldung. Der Dateiname im BIN-Header wird beim Dateispeichern mit <F3> nicht betrachtet.
53
Bei eingeschalteter Speicherung erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "Rx". Ein gesondertes Infofenster (meist in roter Farbe) zeigt den Zustand der Speicherung an. Ein durch <F3> aktiviertes Speicherfile
muss nicht durch nochmaligen Druck von <F3> wieder ausgeschaltet werden. Wenn die Dateiübertragung
erfolgreich verlief, schließt TOP selbständig das Speicherfile.
Die vorzeitige Beendigung der Filespeicherung kann auch von der Gegenstation ausgelöst werden, in dem
sie die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> schickt.
:DCEAD
<F4>
Öffnet eine Datei im Textformat. Der Pfad und Name der Datei wird in einer Editzeile angegeben. Vorgeschlagen wird von TOP dazu SAVE.00X, wobei "00X" für die Nummer des angewählten Terminal-Kanales
steht, auf dem das Savefile einschaltet werden soll. Existiert diese Datei bereits, so wird an sie angehängt.
Die Funktion <F4> eignet sich zum Dauerspeichern. Jeder Text, der auf dem Bildschirm im QSO-Fenster
eintrifft, wird in das sogenannte Savefile gespeichert. Eigene, vom Terminal ausgesendete Textzeilen, die
durch die <ESC> ECHO-Funktion in das QSO-Fenster reflektiert wurden, sind im Savefile durch ein Pfeilsymbol am Zeilenanfang gesondert markiert. - Ein durch <F4> aktiviertes Speicherfile wird bei einem Wiedereintritt ins Menü durch nochmaligen Druck auf <F4> wieder geschlossen, die Speicherung deaktiviert.
:DCEAE
<F5>
Wurde mit <F4> ein Savefile eingeschaltet und eingehender Text in diesem File gespeichert, dann wird,
nach einem Druck auf <F5>, dieser Text gelöscht. Das Savefile bleibt geöffnet, ist aber leer und kann neuen
Text, der auf diesem Terminal-Kanal eintrifft, speichern. - Ist kein Savefile geöffnet, aber beispielsweise bei
eingeschaltetem Terminal-Kanal 1 ein Savefile (geschlossen) mit der Bezeichnung SAVE.001 vorhanden, so
wird dieses nach Betätigung von <F5> gelöscht.
:DCF
<ALT-F>
Tastenfunktionen
Allgemeine Tasten-Funktionen
DCFAA
DCFAB
DCFAC
DCFAD
DCFAE
DCFAF
DCFAG
DCFAH
DCFAI
DCFAJ
DCFAK
DCFAL
DCFAM
DCFAN
DCFAO
<BLANK>
<ALT-A>
<ALT-C>
<ALT-D>
<ALT-E>
<ALT-F>
<ALT-I>
<ALT-M>
<ALT-N>
<ALT-O>
<ALT-P>
<ALT-L>
<ALT-R>
<ALT-S>
<ALT-V>
= Markieren/Demarkieren eines Dateieintrages
= Markieren/Demarkieren aller Einträge
= Datei(en) kopieren
= Datei(en), Unterverzeichnisse löschen
= angewählte Datei in externen Editor laden und aufrufen
= Directoryeinträge aussenden
= Markierungen invertieren
= neue Auswahlmaske bestimmen, z.B. "*.TXT"
= neues Unterverzeichnis anlegen
= Nebenausstieg zum DOS (zurück mit EXIT)
= neuen Pfad anwählen
= suchen einer Zeichenkette
= Datei(en) oder Unterverzeichnisse umbenennen
= Directoryeinträge in Textdatei speichern
= angewählte Datei in externen Viewer laden und aufrufen
Tasten-Funktionen zum Senden von Dateien
DCFBA
DCFBB
DCFBC
DCFBD
<ALT-B>
<ALT-T>
<ALT-W>
<ALT-7>
DCFBE
DCFBF
<ALT-Z>
<ALT-6>
= Datei(en) binär senden
= Datei(en) im Textmode (ASCII) senden
= Text-Files mit CTRL-Z am Ende und Titel am Anfang senden
= 7PLUS codierte Files mit 7PLUS-Filenummer im Titel zu Anfang und
mit CTRL-Z am Ende senden.
= Binär-Files zusätzlich mit Titel senden
= BS codierte Files mit Titel und BS-Filenummer senden
Funktionen zum Bewegen (Scrollen) im Directory
DCFCA
DCFCB
DCFCC
DCFCD
DCFCE
DCFCF
DCFCG
DCFCH
<CUR-UP>
<CUR-DOWN>
<PAGE-UP>
<PAGE-DOWN>
<CTRL-PG-UP>
<CTRL-PG-DN>
<CTRL-HOME>
<CTRL-END>
= eine Zeile zurück scrollen
= eine Zeile vorwärts scrollen
= eine Bildschirmseite zurück blättern
= eine Bildschirmseite vorwärts blättern
= Sprung zum Anfang der Directoryliste
= Sprung zum Ende der Directoryliste
= Sprung zum Bildanfang
= Sprung zum Bildende
54
:DCFA
Das Datei - Auswahlmenü (Dateimanager)
Das Datei-Auswahlmenü wird von TOP aus verschiedenen Situationen aufgerufen. Es meldet sich immer
dann, wenn in den Menüpunkten
- Datei Senden
- Datei Empfangen
bei der Pfad- und Namenseingabe die <F2>-Taste gedrückt wird. <ALT-F> und <ESC> DIR bewirken einen
sofortigen Aufruf des Dateimanagers.
In den Datei-Sende-Funktionen <ALT-B>, <ALT-T>, <ALT-W>, <ALT-7>, <ALT-Z> und <ALT-6> erfolgt die
Aussendung der angewählten Files unter Umgehung des Filesende-Menüs (<ALT-S>). TOP verrichtet diese
Arbeit immer über einen Zwischenpuffer, den es selbständig auf einem logischen Laufwerk anlegt. Diese Art
des Filetransfer ist identisch mit der im Filesendemenü (<ALT-S>), wenn dort vor der entsprechenden Fileartenauswahl <F6> gedrückt wurde. Die Technik des Zwischenpufferns ist notwendig, weil TOP in dieser Phase das zu sendende File komplett im Zwischenpuffer ablegt, damit es gleich darauf die nächste Datei bearbeiten kann. Daraus folgt logischerweise, dass für die einzelne Datei die optische Filestatus-Anzeige im
Infofenster nicht mehr möglich ist.
Suchen einer Datei im Auswahlmenü
Das gezielte Suchen einer Datei geschieht durch einfaches Tippen des Dateinamens. Wurde beispielsweise
als erster Buchstabe ein <R> eingegeben, springt der Rollbalken auf die erste Datei, deren Name mit einem
"R" beginnt. Beim Drücken des zweiten Buchstabens springt der Rollbalken dann auf die Datei, deren Name
mit "R" beginnt und der zweite Buchstabe dem Zeichen der gedrückten Taste entspricht. Dieser Vorgang
wird nun soweit fortgesetzt, bis schließlich die gesuchte Datei gefunden ist und der Rollbalken genau auf
dieser Datei steht. Der Suchname wird in der Kopfzeile rechts angezeigt. Das Zwischendrücken anderer
Funktionstasten lässt den Suchnamen wieder erlöschen.
:DCFAA
<BLANK>
Markiert oder demarkiert die Datei, auf dem sich der Rollbalken befindet.
:DCFAB
<ALT-A>
Markiert oder demarkiert sämtliche im Menü angezeigte Dateien. Sofern noch keine Dateien markiert sind,
werden alle Dateien markiert. Ansonsten erfolgt eine Zurücknahme der Markierung an den Dateien, die bereits markiert waren. Das Markieren/Demarkieren einzelner Dateien geschieht durch die Leertaste. Eine
markierte Datei ist an einem grafischen Zeichen (■) am Beginn der Zeile zu erkennen.
Hinweis zu markierten Dateien
Markierungen erlöschen automatisch, wenn der Dateimanager verlassen wird. Auch die Anwendung bestimmter Befehle im Manager (beispielsweise <ALT-C> zum Kopieren) bewirkt Markierungs-Rücknahme.
:DCFAC
<ALT-C>
Kopiert eine oder mehrere ausgewählte Dateien in ein anderes Verzeichnis. Eine Kopieraktion mit Namensumbenennung ist möglich.
Hinweis
Eine im Zielpfad bereits vorhandene namensgleiche Datei wird ohne Warnung überschrieben. Auch findet
keine strenge Prüfung, wie beim DOS-COPY-Befehl, statt, ob die Kopie im Zielpfad mit dem Original übereinstimmt. Rekursives Kopieren von Unterverzeichnissen ist nicht möglich.
:DCFAD
<ALT-D>
Löscht angewählte Datei(en) und Unterverzeichnisse. Beim Löschen von Unterverzeichnissen erfolgt immer
eine Sicherheitsabfrage, bei Dateien nur, wenn diese markiert sind. Es erfolgt auch dann eine Sicherheitsabfrage bei einzelnen Files, auf denen gerade der Rollbalken steht, wenn diese Option in der SYSTEM.TOP
eingestellt ist. Anderenfalls wird die einzelne Datei mit ALT-D ohne Vorwarnung sofort gelöscht.
Hinweis
Das Attribut eines File oder Verzeichnisses bleibt unbeachtet. Es werden also auch schreibgeschützte Einträge ohne zusätzliche Warnung gelöscht. - Das Löschen irgendwelcher in TOP aktiver Speicherfiles (Savefile, RX-File, 7Plusfile ... usw.) sollte tunlichst unterlassen werden. Für diesen Fall ist immer die Datei, in die
gespeichert wird, vorher zu schließen, weil sonst ein Programmabsturz riskiert wird.
:DCFAE
<ALT-E>
Aufrufen des externen Editors und zugleich Nachladen der Datei, auf der sich der Rollbalken befindet.
55
:DCFAF
<ALT-F>
Die Einträge des angezeigten Directorys werden ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende der Liste
an die Gegenstation ausgesendet. Falls sich markierte Fileeinträge im Directory befinden, so werden nur
diese der Gegenstation zugesendet. Die Rollbalkenposition ist dann für diese Aktion nicht relevant.
:DCFAG
<ALT-I>
Bewirkt das Umdrehen von Markierungen an Dateieinträgen. Das bedeutet, dass an markierten Einträgen
die Markierung weggenommen wird und umgekehrt nicht-markierte Einträge markiert werden.
:DCFAH
<ALT-M>
Eine weitere Editzeile fordert die Eingabe der Auswahlmaske auf. Wenn diese z.B. "*.TXT" lautet, zeigt TOP
nur Dateien mit der Endung ".TXT" im Namen an. Eine leere Eingabe entspricht der Auswahl "*.*".
:DCFAI
<ALT-N>
Erzeugt im aktuellen Verzeichnis ein zusätzliches Unterverzeichnis.
:DCFAJ
<ALT-O>
Diese Funktion ermöglicht einen "Nebenausstieg" nach DOS, ohne jedoch das Programm ganz zu verlassen. Alle bestehenden Verbindungen bleiben erhalten. Ein aktiver Dateitransfer wird zwar für den Moment
unterbrochen, aber beim Rücksprung ins TOP sofort nahtlos weitergeführt. - Bevor TOP den DOS-Ausstieg
startet, wird ein Programmteil extern ausgelagert, damit für die Arbeit in DOS ausreichend großer Hauptspeicher zur Verfügung steht. Die Auslagerung findet entweder nach XMS-Speicher oder durch eine Datei in
das TMP-Verzeichnis statt. - Der Rücksprung zu TOP erfolgt durch die Eingabe "EXIT" und <RET> aus der
DOS-Kommandozeile.
Hinweis
In der DOS-Ausstiegsphase dürfen keine residenten Programme oder Treiber geladen werden, weil sonst
der Rücksprung zu TOP nicht möglich und ein Programm-Absturz vorprogrammiert ist.
:DCFAK
<ALT-P>
Ein neuer Pfad wird ausgewählt. Soweit dieser existiert, wechselt TOP dorthin.
:DCFAL
<ALT-L>
Sucht das Directory nach dem Vorkommen einer Zeichenkette ab, welche vorher einzugeben ist. TOP beginnt mit der Suche ab der Position des Rollbalkens.
:DCFAM
<ALT-R>
Der Datei- oder Verzeichniseintrag, auf dem der Rollbalken steht, kann umbenannt werden.
:DCFAN
<ALT-S>
Die Einträge des angezeigten Directorys werden ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende der Liste
in eine ASCII-Textdatei gespeichert. Falls sich markierte Fileeinträge im Directory befinden, so werden nur
diese gespeichert. Die Rollbalkenposition ist dann für diese Aktion nicht relevant. Zuvor müssen jedoch der
Name und Pfad der Datei angegeben werden. Existiert diese Datei bereits, wird an sie angehängt.
:DCFAO
<ALT-V>
Aufrufen des externen Viewers und zugleich Nachladen der Datei, auf der sich der Rollbalken befindet.
:DCFB
Funktionen zum Senden
:DCFBA
<ALT-B>
Die angewählte(n) Datei(en) werden an den QSO-Partner nach dem Binär-Prinzip gesendet. Die einzelne
Datei wird zusammen mit dem BIN-Header sofort gesendet.
Das "#OK#" der Gegenstation ist demnach in dieser Phase nicht notwendig und das Terminal des Partners
muss in der Lage sein, den BIN-Header im Datenstrom zu erkennen, weil dieser nicht mehr alleine in einem
Frame gesendet wird.
56
:DCFBB
<ALT-T>
Die angewählte(n) Datei(en) werden an die Gegenstation gesendet. In dieser Funktion sind grundsätzlich
nur ASCII-Textfiles zu senden.
:DCFBC
<ALT-W>
Diese Funktion arbeitet nur an markiert ausgewählten Dateien und sendet, wie bereits in <ALT-T>, ASCIITextfiles an den Partner. Sie reduziert erhebliche Befehlstipparbeit am Terminal, wenn mehrere Dateien in
Serie, beispielsweise an eine Mailbox oder einem anderen User in dessen Remote-Verzeichnis (per //w)
zugestellt werden sollen. Die Eingabe eines Befehls/Titels wird von TOP in einer Editzeile angefordert und
muss mit <RET> bestätigt werden. TOP ergänzt dann diese Zeile zusätzlich mit dem Filenamen der entsprechend markierten Datei und sendet sie noch vor dem Beginn dieser Datei aus. Am Ende der Datei folgt
zum Schließen ein CTRL-Z.
Beispiel, wenn mehrere Files durch einen //w-Befehl beim Partner im Remote-Verzeichnis gespeichert werden sollen:
- gewünschte Files markieren
- in der Befehls-/Titelzeile "//w" eintippen und durch <RET> bestätigen
Vor dem Beginn eines jeden zu sendenden Files erfolgt die Aussendung der Befehlszeile "//w Filename".
Den Schluss der Datei beendet CTRL-Z.
:DCFBD
<ALT-7>
Diese Funktion ist weitgehend identisch mit <ALT-W>; sie erweitert nur zusätzlich die Befehls-/Titelzeile mit
einer Nummer, wenn unter den angewählten Dateien 7Plus codierte Files sind. Die Nummer ergibt sich aus
der Partnummer des 7Plus-Files. Mit dieser Funktion lassen sich sehr komfortabel umfangreichere 7PlusFilegruppen in eine Mailbox einspielen.
:DCFBE
<ALT-Z>
Diese Funktion arbeitet nur an markiert ausgewählten Dateien und sendet, wie bereits in <ALT-B>, binäre
Files an den Partner. Sie reduziert erhebliche Befehlstipparbeit am Terminal, wenn mehrere Dateien in Serie, beispielsweise an einen anderen User in dessen Remote-Verzeichnis (per //wprg) zugestellt werden
sollen. Die Eingabe eines Befehls/Titels wird von TOP in einer Editzeile angefordert und muss mit <RET>
bestätigt werden. TOP ergänzt dann diese Zeile zusätzlich mit dem Filenamen der entsprechend markierten
Datei und sendet sie noch vor dem Beginn dieser Datei aus.
Beispiel, wenn mehrere Files durch einen //wprg-Befehl beim Partner im Remote-Verzeichnis gespeichert
werden sollen:
- gewünschte Files markieren
- in der Befehls-/Titelzeile "//wprg" eintippen und durch <RET> bestätigen
Vor dem Beginn eines jedes zu sendenden File erfolgt die Aussendung der Befehlszeile "//wprg Filename".
:DCFBF
<ALT-6>
Sendet BS codierte File(s) mit Titel und BS-Filenummer. Diese Funktion ist weitgehend identisch mit <ALTZ>; sie erweitert nur zusätzlich die Befehls-/Titelzeile mit einer Nummer, wenn unter den angewählten Dateien BS codierte Files sind. Die Nummer ergibt sich aus der Partnummer des BS-codierten File.
:DCFC
Funktionen zum Scrollen
:DCFCA
<CUR-UP>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile höher. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DCFCB
<CUR-DOWN>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile tiefer. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DCFCC
<PAGE-UP>
Blättert eine Seite in der Boxliste zurück. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
:DCFCD
<PAGE-DOWN>
Blättert eine Seite in der Boxliste vorwärts. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht ist, ertönt ein Warnton.
57
:DCFCE
<CTRL-PG-UP>
Sprung zum Anfang der Boxliste. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DCFCF
<CTRL-PG-DN>
Sprung zum Ende der Boxliste. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DCFCG
<CTRL-HOME>
Positioniert den Rollbalken an den Anfang des Bildschirms. Istder Balken bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DCFCH
<CTRL-END>
Positioniert den Rollbalken an das Ende des Bildschirms. Ist der Balken bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DCG
<ALT-G>
Ermöglicht die Umschaltung zwischen zwei Terminalkanälen, die durch eine Gatefunktion (//c) verknüpft
sind oder sich im Testmodus befinden. Im Conversbetrieb kann außerdem auf den Convers-Hilfskanal geschaltet werden.
:DCH
<ALT-H>
Online-Hilfe
Die Onlinehilfe soll dem Terminalsysop bestmögliche Hilfe zu allen existierenden Funktionen bereitstellen.
Damit dies auch erfüllt wird, ermöglicht das Programm, je nach Situation, die gezielte Anwahl der Hilfe für
die gewünschte Funktion. Beispielsweise wird sofort der Hilfeblock für den Dateimanager gezeigt, sofern
dieser mit <ALT-F> aufgerufen und dort die Taste <ALT-H> gedrückt wurde. Die selben Hilfen sind indirekt
auch manuell über andere Tastenfunktionen erreichbar (z.B.: <F10> -> <RET> -> <RET> -> <RET> ...).
Beim Lesen der Hilfe zeigt sich, dass einige im Bildschirm befindliche Textzeilen eine andere Farbe haben.
Diese Zeilen signalisieren im Programm, dass weitere Hilfen existieren, die zu erreichen sind, wenn der
Rollbalken auf diese Zeile positioniert wird und die Taste <RET> gedrückt wird. Die Verfügbarkeit einer weiteren Hilfe ist auch in der Fußzeile rechts an dem "X" zu erkennen.
Allgemeine Tastenfunktionen
DCH1A
DCH1B
DCH1C
DCH1D
DCH1E
DCH1F
<CUR-LE>
<ALT-P>
<ALT-S>
<ALT-T>
<RET>
<ESC>
= Zurück zur vorigen Hilfe
= Drucken eines Hilfeauszuges
= Speichern eines Hilfeauszuges in eine Datei
= Aussenden eines Hilfeauszuges
= Sofern vorhanden, weitere Hilfe anwählen
= Hilfe verlassen
Die Anwendung der nachfolgend beschriebenen Tastenfunktionen ist jederzeit in der Onlinehilfe möglich.
Diese ermöglichen zudem Zugriffe auf andere Hilfethemen, die auf Grund der momentanen Aufrufsituation
nicht erreichbar wären. Beispielsweise bewirkt die Funktion <F10> einen Sprung zum Anfang der Hilfedatei,
von dem aus dann jeder andere Hilfepunkt erreicht werden kann.
Verschiedene Befehlslisten
DB
<F1> = Liste der ESCape-Befehle
DC
<F2> = Liste der ALT-Befehle (Alt-A..Z)
DD
<F3> = Liste der ALT-Befehle (Alt-0..9)
DE
<F4> = Liste der weiteren Tastaturkommandos
DF
<F5> = Liste der Fernsteuerbefehle
A
<F10> = Zum Anfang der Hilfedatei
Aufbau der Helpdateien
FJ
ONLHELP.
TOP
FW
HELP.
TOP
Funktionen zum Bewegen (Scrollen) in der Onlinehilfe
DCH2A
<CUR-UP>
= eine Zeile zurück scrollen
DCH2B
<CUR-DOWN>
= eine Zeile vorwärts scrollen
DCH2C
<PAGE-UP>
= eine Bildschirmseite zurück blättern
DCH2D
<PAGE-DOWN>
= eine Bildschirmseite vorwärts blättern
DCH2E
<CTRL-PG-UP>
= Sprung zum Anfang des Hilfeauszuges
DCH2F
<CTRL-PG-DN>
= Sprung zum Ende des Hilfeauszuges
DCH2G
<CTRL-HOME>
= Sprung zum Bildanfang
DCH2H
<CTRL-END>
= Sprung zum Bildende
58
Anmerkung des TOP-Teams
Die Bedienung von TOP mit einer Online-Hilfe in dieser Form soll ein aufwendiges und teures Handbuch
ersetzen. Sicher werden hierbei immer Wünsche offen bleiben, weil die Online-Hilfe nicht den Umfang eines
gedruckten Buches annehmen kann. Andererseits wird auch durch diese Form der Bedienungshilfe garantiert, dass jeder, der TOP bekommt, dieses Programm auch weitgehend ohne fremde Hilfe bedienen kann
(auch dann, wenn dieses hier vorliegende Handbuch gerade mal nicht greifbar ist ...).
:DCH1A
<CUR-LE>
Bewirkt den Rücksprung zum vorher gewählten Hilfeauszugs. In der Regel wird die Anzeige eines neuen
Hilfeauszugs durch Drücken der Taste <RET> verursacht. Bevor die neue Hilfe gezeigt wird, merkt sich das
Programm noch den alten Hilfeauszug plus momentane Rollbalkenposition. Beim Rücksprung, ausgelöst
durch diese Funktion, wird wieder der alte Hilfeauszug mit dem Rollbalken auf vorheriger Position gezeigt.
:DCH1B
<ALT-P>
Die gezeigte Hilfepassage wird ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende des Auszuges zum Drucker
gesendet, der angeschlossen und eingeschaltet sein muss.
:DCH1C
<ALT-S>
Die gezeigte Hilfepassage wird ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende des Auszuges in eine
ASCII-Textdatei gespeichert. Zuvor müssen der Name und Pfad der Datei angegeben werden. Existiert
diese Datei bereits, wird an sie angehängt.
:DCH1D
<ALT-T>
Die gezeigte Hilfepassage wird ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende des Auszuges an die Gegenstation ausgesendet.
:DCH1E
<RET>
Das Drücken dieser Taste bewirkt die Anwahl einer weiteren Hilfe, sofern diese vorhanden ist. Im Bildschirm
heben sich die Zeilen farblich ab, die einen Wechsel zu einem anderen Hilfeauszug ermöglichen. Ebenso ist
das unten in der Fußzeile am "X" zu erkennen. Jeder Eintrag, der keinen Sprung zur nächsten Hilfe ermöglicht, verursacht das Erklingen eines Warntones, sofern diese Funktion die Anwahl einer weitere Hilfe versucht. Ein Rücksprung zum davor liegenden Hilfeauszug ermöglicht die Tastenfunktion <CUR-LE>.
:DCH1F
<ESC>
Die Onlinehilfe wird verlassen und der Rücksprung ins Hauptprogramm erfolgt.
:DCH2A
<CUR-UP>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile höher. Wenn der Anfang der Hilfe bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DCH2B
<CUR-DOWN>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile tiefer. Wenn das Ende der Hilfe bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DCH2C
<PAGE-UP>
Blättert eine Seite in der Onlinehilfe zurück. Wenn der Anfang der Hilfe bereits erreicht war, ertönt Warnton.
:DCH2D
<PAGE-DOWN>
Blättert eine Seite in der Onlinehilfe vorwärts. Wenn das Ende der Hilfe bereits erreicht war, ertönt Warnton.
:DCH2E
<CTRL-PG-UP>
Springt zum Anfang des Hilfeauszuges. Befindet man sich bereits am Anfang, ertönt ein Warnton.
:DCH2F
<CTRL-PG-DN>
Springt zum Ende des Hilfeauszuges. Befindet man sich bereits am Ende, ertönt ein Warnton.
59
:DCH2G
<CTRL-HOME>
Positioniert den Rollbalken an den Anfang des Bildschirmes. Ist der Balken bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DCH2H
<CTRL-END>
Positioniert den Rollbalken an das Bildschirm-Ende. Ist der Balken bereits dort, ertönt Warnton.
:DCI
<ALT-I>
Der angewählte Terminal-Kanal wird voll passiv geschaltet: das Programm zeigt keinerlei Reaktionen auf
bestimmte eintreffende Zeilen wie Fernsteuerbefehle, BIN- und 7PLus-Header, Passwortauswertung ... usw.
Hinweis
Dieses Kommando wird selten benötigt. Es könnte beispielsweise für folgenden Fall sinnvoll erscheinen:
Eine Verbindung zu einer Gegenstation existiert. Diese will sich verabschieden und sendet ein //q. Sofern
dieses //q noch nicht eingetroffen ist, kann die Auswirkung des Remotebefehls durch <ALT-I> noch "abgewürgt" werden und man hat Gelegenheit, noch schnell seinen Text zu Ende zu tippen und auszusenden.
Erst dann wird für den Partner der Remotebefehl //q mit Hilfe von "<ESC> SE //Q" neu ausgelöst und die
Verbindung wird nun wirklich beendet. Die Gegenstation hätte von all dem nichts bemerkt.
:DCJ
<ALT-J>
Das Durchschreiben im Vorschreib-Schirm bewirkt unter anderem, dass am Zeilenende automatisch umgebrochen wird. Solche Zeilen sind farblich markiert und werden erst später richtig ausgesendet. <ALT-J>
bewirkt nun die vorzeitige Absendung dieser Zeilen. - Diese Funktion ist dann sinnvoll, wenn im VorschreibSchirm aus anderen Gründen mit den Bewegungstasten gescrollt werden muss und bereits umgebrochene,
geschriebene Textzeilen existieren. Denn, wie bereits aus der Beschreibung für das Arbeiten im VorschreibSchirm ersichtlich ist, gehen umgebrochene Zeilen sofort 'verloren', sobald beispielsweise die Cursor-Aufoder -Ab-Taste betätigt wurde.
:DCK
<ALT-K>
Eingabe im Kommando-Fenster:
Schaltet die Kleinschreibweise ein/aus. Dieser Befehl gilt und wirkt nur im Kommandomodus <ESC> und
kann auch nur dort eingegeben werden.
Eingabe im Vorschreib-Fenster:
Aufruf der Online-Komprimierung (Menü).
ONLINE - KOMPRIMIERUNG
<F1> Komprimierung starten
<F2> Komprimierung beenden
<F3> Tx-Komp ein/ausschalten
<F4> Rx-Komp ein/ausschalten
Tastenfunktionen
DCKAA
DCKAB
DCKAC
DCKAD
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
= beginnt die Komprimierung
= beendet die Komprimierung
= schaltet nur die sendemäßige Komprimierung ein/aus
= schaltet nur die empfangsmäßige Komprimierung ein/aus
Das Protokoll für den Komprimiermode:
DCKBA COMP-Protokoll
:DCKA
Die Online-Komprimierung
Komprimierung im Onlinebetrieb bedeutet primär, dass Text, der im Vorschreib-Schirm handgeschrieben
wird, komprimiert versendet wird. Diese Art der Komprimierung ist bei weitem nicht so effektiv, wie wenn
eine Datei mit einem Packer bearbeitet und dann gesendet wird. Die Packrate ist nämlich bei der OnlineKomprimierung wesentlich geringer. Trotzdem stellt auch sie eine, wenn auch geringe, Möglichkeit der Linkentlastung dar. - Die niedrige Packrate bei der Online-Komprimierung ist darin begründet, dass handgeschriebene Vorschreibtexte immer eine relativ geringe Menge darstellen. Grundsätzlich ist bei allen Komprimierverfahren festzustellen: Je länger der Text, desto besser die Komprimierung.
TOP schaltet bei Auslösung der Komprimierung getrennt den Sender- und Empfangsteil ein. Das "t"-Flag
und "r"-Flag in der oberen Statuszeile erscheint, wenn jeweils der Sende- und Empfangsteil in den Kompri60
miermode versetzt sind. - Beim Auftrennen des Connects der Gegenstation durch //q oder //d wird selbstverständlich nach dem Quittext noch ordnungsgemäß der Kompressmode beendet. Dasselbe gilt, wenn eine
der beiden beteiligten TOP-Stationen einen normalen Disconnect einleitet.
:DCKAA
<F1>
TOP leitet die Komprimierung ein und sendet der Gegenstation die Einschaltkennung
<CR><#HUF:ON#><CR> zu. Der Sendeteil in TOP ist damit bereits in den Komprimierzustand versetzt und
nachfolgende Informationen werden bereits komprimiert gesendet.
Wenn das Terminal der Gegenstation die Einschaltkennung verstanden hat, schaltet es seinerseits Empfänger und Sender in den Komprimiermode und antwortet mit der Sequenz <CR><#HUF:1#><CR>, die aber
von ihm noch unkomprimiert gesendet werden muss. Erst dann wird auch der eigene Empfänger von TOP in
den Komprimiermode geschaltet.
Hinweis
Bevor die Komprimierung begonnen wird, ist erst zu erfragen, ob die Gegenstation überhaupt in der Lage
ist, von TOP komprimierte Frames zu verarbeiten. Ansonsten kann sie nach der <F1>-Auslösung gesendete
Informationen natürlich nicht mehr lesen.
:DCKAB
<F2>
TOP leitet das Ende der Komprimierung ein und sendet der Gegenstation die Ausschaltkennung
<CR><#HUF:OFF#><CR> zu. Die Komprimierung im Sendeteil von TOP ist damit bereits ausgeschaltet.
Nachfolgende Informationen werden bereits wieder normal (unkomprimiert) gesendet.
Wenn das Terminal der Gegenstation die Ausschaltkennung verstanden hat, schaltet sie ihrerseits den
Empfänger und Sender von der Komprimierung weg und antwortet mit der Sequenz <CR><#HUF:0#><CR>,
die aber von ihr noch komprimiert gesendet werden muss. Erst dann wird auch die Komprimierung am eigenen Empfänger abgeschaltet.
:DCKAC
<F3>
Bewirkt das Ein/Auschalten der Komprimierung im Sendeteil von TOP.
Hinweis
Vom Gebrauch dieser Funktion wird abgeraten, weil in der Regel kein Anlass besteht, den Komprimiermode
im Sender getrennt vom Empfänger zu betreiben. Diese Funktion sollte Testzwecken vorbehalten sein.
:DCKAD
<F4>
Bewirkt das Ein/Auschalten der Komprimierung im Empfangsteil von TOP.
Hinweis
Der Gebrauch dieser Funktion ist nur angeraten, wenn von der Gegenstation zwar Zeilen gesendet wurden,
aber in TOP nicht zur Anzeige im QSO-Schirm kamen. In diesem Fall ist durch <F4> die Komprimierung
kurz aus- und sofort wieder einzuschalten. Dieser Versuch ist zu wiederholen, falls sich nicht sofort der Erfolg einstellen sollte.
Ansonsten ist vom Gebrauch dieser Funktion abzuraten, weil in der Regel keine Notwendigkeit besteht, den
Komprimiermode im Empfänger getrennt vom Sender zu betreiben.
:DCKBA
Protokoll der TOP-Onlinekomprimierung
Aufbau einer komprimierten Zeile
Eine komprimiert auszusendende Zeile wird mit Hilfe der Hufmann-Code-Tabelle erstellt. Diese Tabelle ist
öffentlich und besteht aus 258 Zeichen. Wenn nun ein getipptes Zeichen zum Komprimieren ansteht, wird
dieses einfach durch ein Zeichen der Hufmann-Code-Tabelle ersetzt. Das 257. Zeichen der Tabelle bildet
immer das Ende einer komprimierten Zeichenkette.
Aufbau einer NICHT-komprimierten Zeile
Es kann passieren, dass eine auszusendende Zeile nach der Komprimierung in ihrer Länge noch größer
anstatt kleiner ausfällt. In diesen Fällen wird die Zeile dann doch nicht komprimiert, und sie wird unkomprimiert versendet. Damit der Empfänger erkennt, dass es sich trotz eingeschalteter Kompression um eine
unkomprimierte Zeile handelt, muss der Absender die zwei folgenden Bedingungen erfüllen:
61
- Vor dem Absenden der unkomprimierten Zeile muss das 258. Zeichen der Hufmann-Code-Tabelle gesendet werden.
- Gleich nach dem 258. Zeichen, bevor die eigentlich zu sendende Zeile beginnt, folgt ein Längenbyte, das
die Länge der zu sendenden Zeile wiedergibt. Wenn beispielsweise die Länge der Zeile 155 Zeichen beträgt, so beträgt der Wert des Längenbyte 155.
Wenn die Möglichkeit besteht, vorher festzustellen, ob die nachfolgende zu sendende Zeile ihre ursprüngliche Länge nach der Komprimierung überschreitet, so kann auch gleich das 258. Zeichen der HuffmannCode-Tabelle als Endemarkierung benutzt werden. Es ist also nicht erforderlich, unbedingt mit dem 257.
Zeichen abzuschließen. Der Empfänger behandelt das 257. und 258. Zeichen gleichermaßen, außer dass
er weiß, dass eben nach dem 258. Zeichen eine unkomprimierte Zeile mit vorangestellten Längenbyte folgt.
Auslöse- und Kennungs-Sequenzen in der Komprimierung
<CR><#HUF:ON#><CR>
Diese Sequenz benutzt der Absender, um die Kompression zu starten. Zugleich wird bei ihm der TX in den
Kompressionsmode geschaltet. Die Gegenstation, die diese Sequenz empfängt, schaltet ihrerseits den TX
und RX in den Kompressionsmode. Damit noch bei der absendenden Station der RX in den Kompressionsmode gelangt, muss der Empfänger als Quittung die Sequenz <CR><#HUF:1#><CR> zurücksenden.
<CR><#HUF:OFF#><CR>
Diese Sequenz benutzt der Absender, um die Kompression zu beenden. Zugleich wird bei ihm im TX die
Kompression ausgeschaltet. Die Gegenstation, die diese Sequenz empfängt, schaltet ihrerseits im TX und
RX die Kompression aus. Damit noch im RX der absendenden Station der Kompressionsmode ausgeschaltet werden kann, muss der Empfänger als Quittung die Sequenz <CR><#HUF:0#><CR> zurücksenden.
<CR><#HUF:1#><CR>
Schaltet beim Absender den TX und beim Empfänger den RX in den Kompressionsmode.
<CR><#HUF:0#><CR>
Schaltet beim Absender den TX und beim Empfänger den RX den Kompressionsmode aus.
<CR><#HUF:NO#><CR>
Diese Sequenz benutzt der Absender, um die Komprimierung zu beenden, wenn gleich darauf beabsichtigt
ist, die Verbindung zu trennen; beispielsweise beim Empfang eines //q oder //d. Sie schaltet beim Absender
und Empfänger zugleich im TX und RX den Kompressionsmode aus.
Hinweis
Die <#HUF..#>-Sequenzen müssen nicht zusammen mit ihren jeweils an- und endgeführten Returns "<CR>"
in einem AX.25-Frame eintreffen, denn TOP erkennt diese Steuerstrings auch dann, wenn sie über die Framegrenzen hinaus gesendet wurden.
:DCL
<ALT-L>
Das Programm zeigt im Monitor-Kanal zusätzlich zu den Info-Frameheadern deren Framelänge (Paclen) an.
Die Werte sind in runden Klammern eingefasst. Das Flag "L" erscheint hierzu in der oberen Statuszeile und
signalisiert den eingeschalteten Zustand.
:DCM
<ALT-M>
TOP schaltet von einem normalen Terminal-Kanal in den Monitor-Kanal. Wenn der Monitor-Kanal bereits
angewählt wurde, erfolgt eine Rückumschaltung auf diesen Terminal-Kanal. Diese Funktion entspricht der
Betätigung der Taste <F12>.
:DCN
<ALT-N>
Wenn TOP der Name des QSO-Partners bekannt ist (entsprechender Eintrag in der NAMES.TOP), schreibt
es diesen in den Vorschreib-Schirm. Die Aufnahme eines neuen Namens in der Namensdatei erfolgt durch
<ESC> NAME oder <ESC> ADD.
:DCO
<ALT-O>
Ermöglicht die Suche nach einer bestimmten Zeichenfolge. Hierzu ist in einer Eingabezeile die zu suchende
Zeichenfolge einzugeben. Nach dem ersten Vorkommen kann die Suche mit <ALT-O> und <RET> fortgesetzt werden. Gesucht wird immer ab der Cursorposition abwärts und ist über das Zeilenende hinaus nicht
möglich. Groß- oder Kleinschrift ist unerheblich.
62
:DCP
<ALT-P>
Drucker-Menü
Aufruf des Drucker-Menüs
DRUCK - FUNKTIONEN
<F1> Angewählten Monitor- oder QSO-Kanal drucken
<F2> Druckvorgang abbrechen
<F3> ESC-Sequenz an Drucker senden
<F4> Textzeile an Drucker senden
( )
Drucker bereits vom anderem Terminal-Kanal reserviert
Tastenfunktionen
DCPAA
DCPAB
DCPAC
DCPAD
DCPAE
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
( )
= Angewählten Monitor- oder QSO-Kanal drucken
= Druckvorgang abbrechen
= ESC-Sequenz an Drucker senden
= Textzeile an Drucker senden
= Drucker bereits vom anderem Terminal-Kanal reserviert
:DCPA
Drucken mit TOP
TOP sendet die zu druckenden Daten indirekt zu dem angeschlossenen Drucker. Das heißt, die Daten werden zuerst in einer Pufferdatei abgelegt. Der eigentliche Druckvorgang, also das Senden der Daten aus der
Pufferdatei zum Drucker, findet zyklisch in den TNC-Poll-Phasen statt. Es erfolgt also nur ein Datentransfer
zum Drucker, wenn das Programm die angemeldeten TNCs anpollt und Daten ausliest. In der Phase, in der
beispielsweise für einen kurzen Augenblick das Dateiempfangsmenü aufgerufen wurde, finden keine Polls
statt, entsprechend auch kein Datentransfer zum Drucker. - Die Druckdatei wird von TOP im TMPVerzeichnis angelegt und, nach Fertigstellung des Druckes, automatisch wieder gelöscht. Der Name der
Datei lautet PRINTER.TMP. Mit Ausnahme der Tastenfunktion "ESC-Sequenz an Drucker senden" durchlaufen alle an das Pufferfile gesendete Daten ein Datenfilter. Dieses Filter eliminiert sämtliche Steuerzeichen, also alle Zeichen, die laut der Ascii-Zeichensatztabelle einen Wert zwischen 0 und 31 haben.
Der Druckvorgang wird automatisch unterbrochen, wenn ein Fehler am Drucker auftreten sollte. Er muss
nicht gesondert quittiert werden. Es reicht, den Fehler zu beseitigen und den Drucker wieder in den OnlineZustand zu versetzen. Für die Dauer des Fehlers erscheint das Flag "@" in der oberen Statuszeile. Unabhängig vom Fehlerzustand wird die Arbeit in TOP weiter durchgeführt.
Hinweis
Die Einstellung "Autolinefeed" ist am Drucker auszuschalten, denn TOP selbst ersetzt das fehlende Linefeed
(Zeilenvorschub), sobald ein Return (Wagenrücklauf) gesendet wurde. Das Programm sollte während der
Druckphase nicht verlassen werden, denn TOP ist nach einem Neustart noch nicht in der Lage, die Druckarbeit fortzusetzen.
Wichtiger Hinweis zu GDI- (Windows-)Druckern:
Die neueste Generation der Drucker, die sogenannten GDI-Drucker können in der Regel nur noch unter
Windows angesprochen werden! Unter DOS verweigern sie Ihren Dienst! Nur einige wenige Drucker dieser
Art können noch aus einer Windows-DOS-Box angesprochen werden; das hängt im wesentlichen von den
Eigenschaften der Druckertreiber ab. Vor einem Kauf also eingehend informieren!
:DCPAA
<F1>
Die Ausgaben im QSO-Bildschirm des momentan angewählten Terminal-Kanals werden weiter an den Drucker gesendet. Die Aktivierung dieser Funktion ist nur möglich, wenn sie noch nicht in einem anderen Terminal-Kanal aktiviert wurde; ansonsten ist auf dem entsprechenden Kanal die Funktion vorher abzuschalten.
Im Menü ist zu erkennen, ob und von welchem Kanal die Druckfunktion bereits aktiviert wurde. In der oberen
Statuszeile erscheint auf dem aktiven Terminal-Kanal das Flag "P" und auf den anderen Kanälen ein "p".
:DCPAB
<F2>
Der Druckvorgang wird abgebrochen. TOP löscht dazu einfach die Pufferdatei PRINTER.TMP im TMPVerzeichnis. Der Drucker steht jedoch nicht sofort still, denn anstehende Daten im Puffer des Druckers werden noch zu Ende bearbeitet.
Hinweis
Der Abbruch des Druckvorganges bedeutet nicht, dass auch die Funktion <F1> abgeschaltet ist. Sofern sie
noch eingeschaltet ist und neue Daten in dem QSO-Bildschirm eintreffen arbeitet der Drucker weiter.
63
:DCPAC
<F3>
Diese Funktion ermöglicht das Senden einer ESC-Sequenz zum Drucker, falls dieser am Rechner angeschlossen, eingeschaltet und in der Configurationsdatei angemeldet ist. Der Zweck dieses Befehls liegt darin, um beispielsweise ein eingezogenes Blatt am Drucker auszuwerfen, die Schriftart umzuschalten oder
sonstige Steuerungen am Drucker vorzunehmen.
ESC-Sequenzen stehen im Druckerhandbuch und müssen vorher in die Configurationsdatei eingetragen
werden. Die direkte Eingabe einer Sequenz in dieser Funktion ist nicht zulässig und wird von TOP auch
nicht verstanden!
Beispiel für einen Aufruf einer ESC-Sequenz
In der Datei SYSTEM.TOP sind unter anderem folgende ESC-Sequenzen definiert, die hier im Beispiel dem
DeskJet 520 von HP entsprechen:
OUT=27 38 108 48 72 ; Seite auswerfen
LPZ=27 38 108 % 68 ; Zeilen pro Zoll
Der Auswurf der Seite aus dem Drucker erfolgt nun, indem das selbstdefinierte Kürzel "OUT" in die Eingabezeile getippt wird. Es dürfen auch mehrere und so viele Sequenzen (Kürzel) in der Eingabezeile geschrieben werden, wie Platz dafür vorhanden ist. Sie müssen lediglich mit einem Blank abgegrenzt sein. Für ESCSequenzen, die eine zusätzliche Parameterangabe erfordern, erfolgt die Eingabe des Parameterwertes mit
einem Komma, welches gleich hinter dem Kürzel steht; Beispiel: LPZ,8
Hinweis
ESC-Sequenzen werden logischerweise immer ungefiltert an den Drucker gesendet. Die Arbeit dieser Funktion ist unabhängig vom Zustand anderer Printfunktionen. Das heißt, ausgelöste ESC-Sequenzen können
das Druckergebnis der anderen Printfunktionen beeinträchtigen.
:DCPAD
<F4>
Diese Funktion ermöglicht die Aussendung einer Textzeile zum Drucker, falls dieser am Rechner angeschlossen, eingeschaltet und in der Configurationsdatei angemeldet ist. Der Zweck dieses Befehls ist beispielsweise, einen Überschrifttext auf dem Papier zu drucken, bevor der eigentlich beabsichtigte Hauptdruck
startet.
Hinweis
Die Aussendung der Textzeile an den Drucker erfolgt über ein Filter. Die Arbeit dieser Funktion ist unabhängig vom Zustand anderer Printfunktionen. Das heißt, hier zwischengeschriebene Textzeilen können das
Druckergebnis der anderen Printfunktionen verändern.
:DCPAE
(xx)
Zeigt die Nummer des Terminal-Kanales (direkt im Menü innerhalb der runden Klammer) an, auf welchem
die Funktion <F1> bereits ausgelöst wurde. Wenn auf dem angewählten Terminal-Kanal ebenfalls die Funktion <F1> gewünscht wird, ist vorher auf dem gemeldeten Kanal die Funktion auszuschalten.
:DCQ
<ALT-Q>
Bestimmte Zeichen, beispielsweise das CTRL-Y, können nicht ohne weiteres in den Vorschreib-Schirm getippt werden, weil sie selbst durch eine Tastenfunktion reserviert sind. ALT-Q schafft Abhilfe und ermöglicht
die Eingabe dieser Zeichen. Die Abbildung des Return, <CTRL-M>, ist aus technischen Gründen davon
ausgenommen.
:DCR
<ALT-R>
TOP löscht den Bildschirmspeicher und baut das Bild neu auf. Ein vorher gezeigtes Infofenster wird ebenfalls gelöscht.
:DCS
<ALT-S>
Datei-Senden
Aufruf des Menüs
FILE
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
- SENDEN / DATEI-SENDEN
Textfile
<F5> Filesenden anhalten
Binärfile
<F6> TNC-Puffer ausnutzen
Autobinär
<F7> Zwischenpuffer anlegen
Autobinär sofort senden
<F8> Zwischenpuffer löschen
64
Tastenfunktionen
DCSAA
<F1>
DCSAB
<F2>
DCSAC
<F3>
DCSAD
<F4>
DCSAE
<F5>
DCSAF
<F6>
DCSAG
<F7>
DCSAH
<F8>
= Senden einer Textdatei
= Senden einer Binärdatei ohne BIN-Vorspann
= Senden einer binären Datei nach dem BIN-Prinzip
= sendet binäre Datei sofort zusammen mit BIN-Vorspann aus
= Filesendung wird vorübergehend gestoppt
= beansprucht zum Senden, soweit wie möglich, den TNC-Puffer
= erzeugt und sendet über eine Zwischenpufferdatei
= löscht eine bestehende Zwischenpufferdatei
Zusätzliche Parameter bei der Pfad- und Dateinamen-Eingabe, wenn nur bestimmte Teile der Datei gesendet werden sollen
DCSBA
Dateinamen-Parameter
:DCSA
Die Dateiaussendung
Im Gegensatz zu DOS, unterscheidet TOP beim Senden von Dateien zwischen "Text-" und "Binär"Aussendung. Die Funktion <F1> ist für Text- und die Funktionen <F2> bis <F4> sind für Binärtransfer reserviert. Die Unterdrückung des Linefeed bei Textfileaktionen ist einer der Unterschiede der beiden Übertragungsverfahren. Ein Binärtransfer geschieht immer transparent, d.h., alle Bytes der Datei werden ungefiltert
und unverändert gesendet. Textfiles dürfen binär gesendet werden, jedoch niemals Binärfiles in Textform!
Das Binärfile wäre hinterher beim dem, der die Datei speichert, nicht mehr zu gebrauchen!
TOP zeigt beim Dateitransfer <F1> bis <F4> immer den Status der Übertragung in einem gesonderten Infofenster an. Das Fenster erscheint direkt unterhalb der oberen Statuszeile im QSO-Schirm. Es enthält Informationen über die Art der Übertragung, Anzahl der noch zu sendenden Bytes mit grafischer Darstellung und
Prozentangabe. Weiterhin informiert eine Zeitangabe im Fenster über die Dauer des Transfers. Anhand der
für den Transfer benötigten Zeit und der Größe der übertragenen Datei, lässt sich rechnerisch die effektive
Baudrate ermitteln, die ebenfalls im Infofenster angezeigt wird.
Hinweis
Textfiles dürfen auch binär gesendet werden, jedoch niemals Binärfiles in Textform! Das Binärfile wäre hinterher beim dem, der die Datei gespeichert hat, unbrauchbar!
Beim Senden einer zweiten oder weiteren Datei nach dem Senden einer vorhergehenden Datei sollte man
tunlichst darauf achten, für diese "neuen" Dateien nach der Dateiart-Auswahl mit <F1 ... F4> zumindest den
Pfad (!) zu überprüfen und ggf. auch den Dateinamen neu in die Editzeile einzutragen.
Hinweis zur Baudratenermittlung
Die Angabe der effektiven Baudrate ermöglicht die Beurteilung der Qualität der Verbindung. Je höher die
angezeigte File-Baudrate, desto schneller sind Filetransfer und der Link. Theoretisch kann die Baudrate
niemals höher sein als das langsamste Übertragunsmedium auf dem Link. Wenn beispielsweise ein Digipeater in der Linkstrecke nur mit 1200 Bd seine Daten weitersendet, kann die effektive File-Baudrate niemals den Wert 1200 erreichen.
Nun bewirken aber die Puffer-Unterstützungs-Funktionen <F5> und <F6> eine Beschleunigung beim Dateisenden. Die Datei ist laut Infofenster schon fertig gesendet, hat eine immens geringe Zeit dafür benötigt und
folglich eine "astronomische" File-Baudrate ermittelt. Und trotzdem hat sie noch lange nicht den QSOPartner erreicht. Daraus ergibt sich folgender Schluss:
Die zeitlichen Angaben im Infofenster sind nur Näherungswerte. Wenn <F5> und <F6> benutzt werden,
dürfen die Werte überhaupt nicht beachtet werden. Die ermittelte, effektive Baudrate beim Dateiempfang
beim QSO-Partner, ist in jedem Fall immer die genauere und bessere Angabe.
Allgemeines zum Binärtransfer
EB
Binäre Datenübertragungen
:DCSAA
<F1>
Sendet eine Datei im Textformat. Der Pfad und Name der Datei werden in einer Editzeile angegeben. Existiert die ausgewählte Datei nicht, so erfolgt eine Warnmeldung und ein Rücksprung ins Menü. Der Menüpunkt muss dann zur Namenseingabe noch mal angewählt werden.
Hinweis
Sofern ein QSO-Partner verbunden ist und dieser gerade eine Datei mit //r... ausliest, sollte in dieser Zeit die
gewollte Dateiaussendung im <ALT-S>-Menü nicht stattfinden. Es passiert sonst, dass die Sendedatei für
den Partner ungewollt und vorzeitig beendet wird.
65
Die Textsendeform ist auch nur für Textdateien anzuwenden. Der Versuch, eine Binärdatei in Textform zu
senden, bewirkt zwar keinen Absturz von TOP, aber das anschließend beim Partner gespeicherte File ist
danach nicht mehr zu gebrauchen.
Bei aktiver Dateisendung erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "Tx". Ein gesondertes Infofenster
(meist in roter Farbe) zeigt den Zustand der Sendung an. Durch nochmaliges Drücken von <F1> kann die
Aussendung der Datei vorzeitig beendet werden.
Die vorzeitige Beendigung der Dateiaussendung kann auch von der Gegenstation ausgelöst werden, indem
sie die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> schickt. Teile des Files, die sich bereits im TNC-Puffer oder anderen Puffern befinden, können natürlich nicht mehr zurückgehalten werden.
:DCSAB
<F2>
Sendet, wie unter <F3> beschrieben, ebenfalls ein File im Binärformat. Pfad und Name der Datei werden in
einer Editzeile angegeben.
Der markante Unterschied gegenüber der Sendeart <F3> ist nun der, dass bei einer mit <F2> aktivierten
Dateisendung kein Vorspann (BIN-Header) an die Gegenstation übermittelt wird. Sie hat demnach keine
sichere Handhabe und weiß nicht, wann genau bei ihr das File zu schließen ist. Deswegen ist diese Möglichkeit der Dateisendung nur als Notbehelf anzusehen.
Deswegen folgender Hinweis:
Die Dateiaussendung mit <F2> ist nach Möglichkeit nicht mehr anzuwenden. Diese Funktion dient nur noch
dem Zweck, mit Gegenstationen binäre Daten auszutauschen, wenn deren Terminalprogramme das jetzt
geläufige Binär-Übertragungsverfahren nicht anwenden.
Bei eingeschalteter Speicherung erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "Tx". Ein gesondertes Infofenster (meist in roter Farbe) zeigt den Zustand der Speicherung an.
Die vorzeitige Beendigung der Dateiaussendung kann auch von der Gegenstation ausgelöst werden, indem
sie die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> schickt. Teile des File, die sich bereits im TNC-Puffer oder anderen Puffern befinden, können natürlich nicht mehr zurückgehalten werden.
:DCSAC
<F3>
Sendet eine Datei im Binärformat. Der Pfad und Name der Datei werden in einer Editzeile angegeben. Existiert die ausgewählte Datei nicht, so erfolgt eine Warnmeldung und ein Rücksprung ins Menü. Der Menüpunkt muss dann zur Namenseingabe noch mal angewählt werden.
Bevor das Programm die Datei aussendet, erzeugt es den für die Übertragung wichtigen sogenannten "BINHeader". Dieser Header ist typisch für den automatischen Binärtransfer und stellt sich in Form einer Zeile
dar. Diese Zeile wird immer vor Beginn eines Dateitransfers an die Gegenstation gesendet. Der Header
beinhaltet die Anzahl der zu übertragenden Bytes (Filelänge), die CRC-Prüfsumme, das ursprüngliche Filedatum und den Dateinamen. Erst wenn der Partner den BIN-Header empfangen und quittiert hat, beginnt
die eigentliche Aussendung der Datei. - Auf Grund der im Header mitgeteilten Filelänge weiß die Gegenstation genau, wann das Fileende erreicht ist und geschlossen werden muss.
Am Ende der Übertragung erscheint eine Fertigmeldung im QSO-Schirm. Diese Meldung enthält unter anderem die CRC-Prüfsumme der gesendeten Datei. Mit Hilfe dieser Prüfsumme lässt sich die Fehlerfreiheit der
transferierten Datei feststellen. Diese Prüfung sollte eigentlich zuerst der Fileempfänger vornehmen. Wenn
dieser aber nach Beendigung der Übertragung seinerseits eine "Speicher-Fertigmeldung" aussendet, kann
die Fehlerfreiheit auch selbst ermittelt werden.
Bei aktiver Dateisendung erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "Tx". Ein gesondertes Infofenster
(meist in roter Farbe) zeigt den Zustand der Sendung an. Das nochmalige Drücken von <F3> beendet vorzeitig die Aussendung der Datei! Diese Möglichkeit ist nur in kritischen Situationen anwenden!
Die vorzeitige Beendigung der Dateiaussendung kann auch von der Gegenstation ausgelöst werden, indem
sie die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> schickt. Teile des Files, die sich bereits im TNC-Puffer oder anderen Puffern befinden, können natürlich nicht mehr zurückgehalten werden.
Oft reicht es auch, statt die Dateisendung ganz abzubrechen, sie lediglich zu "bremsen". Für diesen Fall
wird die Funktion <F5> (siehe dort) empfohlen.
:DCSAD
<F4>
Sendet, wie oben unter <F2> beschrieben, ebenfalls ein File im Binärformat. Pfad und Name der Datei werden in einer Editzeile angegeben.
66
Der markante Unterschied gegenüber der Sendeart <F2> ist nun der, dass bei einer mit <F4> aktivierten
Dateisendung der Vorspann (BIN-Header) gleich zusammen mit dem Dateianfang an die Gegenstation
übermittelt wird. Die Antwort des Partners auf den BIN-Header, "#OK#", wird dabei nicht mehr ausgewertet.
Hinweis
TOP zeigt in dieser Funktion dasselbe Verhalten wie DieBox oder Baycom-Box, wenn diese Systeme ein
Binärfile senden. Auch dort wird der BIN-Header zusammen mit dem Anfangsteil der Datei in einem AX.25Frame gesendet. Die Antwort "#OK#" an die Box wird ignoriert. Das Terminalprogramm des Partners muss
technisch in der Lage sein, aus dem Frame den Datenteil des File vom BIN-Header wieder abzutrennen,
damit dieser für die Speicherung nicht verloren geht. TOP selbst ist in der Lage, beim Dateiempfang diese
Anforderung zu erfüllen. Auch mehrere, in Serie gesendete Binärfiles (<ALT-F>-<ALT-B>), bereiten keine
Probleme beim Empfang.
Die vorzeitige Beendigung der Dateiaussendung kann auch von der Gegenstation ausgelöst werden, indem
sie die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> schickt. Teile des Files, die sich bereits im TNC-Puffer oder anderen Puffern befinden, können natürlich nicht mehr zurückgehalten werden.
:DCSAE
<F5>
Diese Funktion unterbricht eine aktive Dateiaussendung - ohne sie jedoch zu beenden. Bei schwierigen
Übertragungsverhältnissen (langsamer Link, starke Belegung des Einstiegsdigis) sind die Puffer der Digis
auf dem Link schnell und ständig bis "oben" voll. Diese Situation ist leicht daran zu erkennen, dass der Digi
öfters mit RNR quittiert, wenn er mit I-Frames angesendet wurde (RNR = receive not ready). Er teilt damit
dem sendenden User mit, dass er momentan nichts mehr aufnehmen kann und erst mal beschäftigt ist,
seine Frames auf dem Link loszuwerden. In einer solchen Phase könnte es durchaus sinnvoll erscheinen,
zwischendurch die eigene Dateiaussendung kurz anzuhalten, damit der Digi "in Ruhe" seinen Puffer auf
dem Link leersenden kann.
Zum Weitersenden der Datei muss die <F5>-Taste erneut gedrückt werden.
Hinweis
Die Unterbrechung funktioniert nicht mehr, wenn die Datei bereits mit der Funktion <F6> in den RAM des
TNCs oder mit <F7> in ein Pufferfile geladen wurde. Ein Hinweisflag in der oberen Statuszeile für die Dauer
der Unterbrechung gibt es nicht.
:DCSAF
<F6>
Diese Funktion gilt für alle Dateisendeaktionen mit <F1> .. <F4>. Sie kann vor und nach dem Start einer
Dateisendung angewählt werden. TOP übergibt so weit Filedaten aus der zu sendenden Datei in den TNCPuffer, bis die Mindestpuffergrenze bei ca. 200 Puffereinheiten erreicht ist.
Bei der Aussendung einer kleinen Datei führt das dazu, dass das File bereits das Terminal verlassen hat aber natürlich noch im Puffer des TNC zur Aussendung steht. Hierin liegt der eigentliche Sinn dieser Funktion, denn sobald die Datei komplett das Terminal verlassen hat, kann das Programm mit <ALT-X> beendet
werden - ohne dass der noch laufende Filetransfer vom TNC aus negativ beeinflusst wird.
Hinweis
Wird eine Datei in dieser Art über eine instabile Linkstrecke gesendet und ein auf dem Link dazwischenliegender Digipeater trennt plötzlich die Verbindung, sendet natürlich der TNC weiterhin seine ausstehenden
Frames weg. Hier hilft nur noch die Auslösung eines Disconnects am Terminal, die die nutzlose Aussendung
des TNCs verhindert.
:DCSAG
<F7>
Diese Funktion bewirkt das Anlegen eines Zwischenpuffers. Dieser Puffer befindet sich funktionell zwischen
dem Programm und den TNC-Ausgaberoutinen. Er ist quasi die Erweiterung/Verlängerung des RAM-Puffers
im TNC. Die Erzeugung eines Zwischenpuffers kann zu jeder Zeit nachgewählt werden.
Der Zwischenpuffer arbeitet wie ein FIFO-Speicher(=First In First Out). Er ist nichts anderes als ein dynamisch anwachsendes Datenfile, welches TOP je Terminal-Kanal im temporären Verzeichnis "TMP" ablegt.
Beim Senden einer Datei mit eingeschaltetem Zwischenpuffer ist festzustellen, dass diese anscheinend
sofort ausgesendet wird. Aber es erfolgt lediglich nur eine Umleitung in das Pufferfile. Dort werden die Daten
vorerst zwischengelagert. Eine andere Arbeitsroutine in TOP veranlasst nun die wirkliche Aussendung der
Pufferdaten an den TNC, und damit auch das ursprünglich zu sendende File. Für den in TOP zuständigen
Programmteil, der für Dateiaussendungen verantwortlich ist, ist durch die Wirkung des Zwischenpuffers die
Dateiaussendung bereits vollzogen. Das Senden weiterer Dateien kann daher sofort veranlasst werden.
Der Zwischenpuffer wird automatisch wieder gelöscht, wenn alle darin befindlichen Daten zum TNC gesendet wurden.
67
Hinweis
Ebenso wie beim RAM-Puffer des TNC können im Zwischenpuffer gelagerte Daten nicht mehr kontrolliert
werden. D.h.: der Dateninhalt ist beispielsweise nicht mehr beinfluss- bzw. veränderbar. TOP kontrolliert nur
noch die Weitersendung an den TNC, falls vorher der Zwischenpuffer nicht durch die <F8>-Funktion gelöscht wurde.
Für die Dauer des Bestehens eines Zwischenpuffers schaltet TOP die Anzeige des freien TNC-Puffer in der
oberen Statuszeile ab und zeigt dafür die Anzahl der Bytes, die aus dem Pufferfile noch zu senden sind.
:DCSAH
<F8>
Die durch die <F7>-Funktion erzeugte Zwischenpufferdatei wird vorzeitig gelöscht. Alle darin befindlichen
Daten gehen verloren und können nicht mehr weiter an den TNC gesendet werden. Diese Funktion ist demnach anzuwenden, wenn die Aussendung der Daten aus dem Zwischenpuffer situationsbedingt nicht mehr
sinnvoll erscheint.
:DCSBA
Zusatzparameter bei der Dateinameneingabe
TOP ist in der Lage, auch nur Teile einer Datei zu senden. Gesonderte Parameter bei der Dateinamenseingabe bestimmen genau den Teil der Datei, der zur Aussendung kommen soll. Das Programm ermöglicht
zum einen die Bestimmung einer Startposition, also den Punkt in der Datei, ab der das File gesendet werden soll, und zum anderen eine Endposition, den Punkt in der Datei, bis wohin im File gesendet werden soll.
Zur Positionsbestimmung stellt TOP hierzu zwei Möglichkeiten bereit:
- Eine Zahlenangabe bestimmt in Byte die Start- bzw. End-Position.
- Eine zusätzliches "$" in der Zahlenangabe bestimmt in Zeilen die Start- bzw. End-Position. Diese Angabe
ist demnach nur bei Textfile-Aussendungen sinnvoll.
Beide Angabetypen sind miteinander kombinierbar.
Beispiele:
C:\AFU\TOP\SAVE\TEST.TXT 1009
-------------------------^^^^
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Byte 1009
C:\AFU\TOP\SAVE\TEST.TXT $423
-------------------------^^^^
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Zeile 423
C:\AFU\TOP\SAVE\TEST.TXT 523 3143
-------------------------^^^-^^^^
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Byte 523 und beendet sie bei Byte 3143
C:\AFU\TOP\SAVE\TEST.TXT $123 $150
-------------------------^^^^-^^^^
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Zeile 123 und beendet sie in Zeile 150
C:\AFU\TOP\SAVE\TEST.TXT $20 4500
-------------------------^^^-^^^^
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Zeile 20 und beendet sie bei Byte 4500
Hinweis
Byte-Positionen in einer Datei beginnen immer bei 0. Demzufolge ist bei einer 5000 Byte großen Datei das
letzte Byte die File-Position 4999!
:DCT
<ALT-T>
Eingabe im Monitor-Kanal
In den Rufzeichenheadern im Monitor-Kanal erscheint zusätzlich die Uhrzeit rechts vom Frame. Wenn die
Funktion eingeschaltet ist, zeigt TOP in der oberen Statuszeile vom Monitor-Kanal das Flag "T". Sofern die
verwendete Firmware im TNC ab TF 2.1c aufwärts ausgestattet ist und dort die interne Uhr durch "ESC K 2"
gesetzt wurde, zeigt <ALT-T> keine Wirkung. Die Ausgabe der Uhrzeit bei den Rufzeichenheadern übernimmt dann der TNC selbst.
Eingabe im QSO-Bildschirm:
Schreibt das Datum und die momentane Uhrzeit in den Vorschreib-Schirm in die Zeile, in der sich gerade
der Cursor befindet.
68
:DCU
<Alt-U>
Umlauteinstellungen
Aufruf des Menüs
UMLAUT - FUNKTIONEN
<F1> Convertierung
Ä ä Ö ö Ü ü ß ---->
Ae ae Oe oe Ue ue ss
<F2> Umlautwandelung
Ä ä Ö ö Ü ü ß <-->
[ { \ | ] } ~
<F3> ISO-Umlaute
Ä ä Ö ö Ü ü ß <-->
Ä ä Ö ö Ü ü ß
<F4> Umlauteinstellung in das Namensfile speichern
Tastenfunktionen
DCUAA
<F1>
DCUAB
<F2>
DCUAC
<F3>
DCUAD
<F4>
:DCUA
= convertiert Umlaute zu Doppellauten
= wandelt Umlaute in Ersatzzeichen um
= wandelt Umlaute in ISO-Umlaute um
= Umlauteinstellung in das Namensfile speichern
Die Umlauteinstellung
Unterschiedliche Rechnersysteme benutzen unterschiedliche Zeichensätze. Die Zeichensätze unterscheiden sich vor allem in der Bedeutung der Sonderzeichen und Umlaute. TOP bietet die Möglichkeit, Umlaute
verschiedener Rechnersysteme umzuwandeln.
In der Datei NAMES.TOP wird zu jedem existierenden Rufzeichen ein Name und ein Umlautstatus zugeordnet. Dies hat den Vorteil, dass TOP bei Verbindung mit einer bekannten Station auf den Umlautstatus umschaltet, den die Gegenstation unterstützt. - Für die Dauer, in der bereits auch nur eine Option aus dem
Menü eingeschaltet ist, erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "U".
:DCUAA
<F1>
Ein/Ausschalten der sendermäßigen Umlautwandelung nach ae, ue ... etc. Ein getipptes "ü" erscheint im
Vorschreib-Schirm als "ue".
:DCUAB
<F2>
Statt der Umlaute werden Ersatzzeichen gesendet. Ersatzzeichen sind eckige und geschweifte Klammern,
Backslash, Pipe- und Wellensymbol. Sie sind Bestandteil des 7-Bit-ASCII-Zeichensatzes und können deswegen von jedem Terminalprogramm als Umlaute verstanden werden, falls diese nicht den 8-Bit-IBMZeichensatz verwenden. Diese Technik der Umlautwandelung ist nicht unbedingt zu empfehlen, weil Ersatzzeichen beispielsweise sehr häufig in Sourcen (Pascal, C ... usw.) vorkommen und dort dann verkehrterweise als Umlaute angesehen werden. Nach Möglichkeit ist der transparente 8-Bit-IBM-Zeichensatz immer
vorzuziehen, wenn beide Seiten beispielsweise einen IBM-kompatiblen PC verwenden.
:DCUAC
<F3>
Die ISO-Umlautwandelung arbeitet analog zur Umlautwandelung <F2>. Es werden allerdings andere Zeichen als Umlaute interpretiert.
:DCUAD
<F4>
Sofern eine Verbindung zu einer Gegenstation existiert, erfolgt eine Speicherung der momentanen Einstellung in das Namensfile. Die Umlauteinstellungen gelten nur für diese Station und werden automatisch gesetzt, wenn diese Station erneut connected ist.
Hinweis
In der Datei NAMES.TOP existiert für jede dort eingetragene Station eine codierte Ziffer, die eine automatische Einstellung des richtigen Umlautstatus vornimmt, wenn man mit dieser Station verbunden ist. - Die
momentan eingestellte Umlautwandelung wird bei Programmende gemerkt und beim Neustart wieder hergestellt. Während des Empfangs einer 7Plus-Datei schaltet TOP die Umlautwandelung automatisch ab,
damit bestimmte Zeichen im 7Plus-Part nicht fälschlicherweise als Umlaute interpretiert werden.
69
:DCV
<Alt-V>
Verschiedene Einstellungen
Aufruf des Menüs
VERSCHIEDENE - EINSTELLUNGEN
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
<F6>
<F7>
Bildschirmzeilen <VGA>
Datenpieps beim Senden
Datenpieps beim Empfang
Datenpieps bei CTRL-G
Fernsteuerung
Binäre Unterdrückung
Mini-Mailbox
<F8>
<F9>
<F10>
<F11>
<F12>
Gegenstation ist SYSOP
7Plus-Automatik
Binär-Automatik
Clusterauswertung
Zusätzlich QSO-Zeilen-Nummern
Tastenfunktionen
DCV0A
DCV0B
DCV0C
DCV0D
DCV0E
DCV0F
DCV0G
DCV0H
DCV0I
DCV0J
DCV0K
DCV0L
<F1>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
<F6>
<F7>
<F8>
<F9>
<F10>
<F11>
<F12>
:DCV0A
<F1>
= Umschalten zwischen 25 und 43/50/60 Bildschirmzeilen
= Piepston, wenn gesendete I-Frames bestätigt wurden
= Piepston, wenn Daten vom QSO-Partner eintreffen
= Piepston, wenn ein CTRL-G eintrifft
= Ein/Auschalten der Fernsteuerung
= Unterdrückt die Darstellung "binärer Zeichen"
= Ein/Auschalten der Mini-Mailbox
= Gegenstation in den SYSOP-Status versetzen
= Ein/Auschalten der 7Plus-Erkennungsautomatik
= Ein/Auschalten der BIN-Erkennungsautomatik
= Ein/Auschalten der Clusterauswertung
= Zusätzliche Zeilennummern im Empfangsbildschirm
Der Bildschirm wird bei EGA-Grafikkarten auf 43 Zeilen umgeschaltet. Bei VGA sind es 50/60 Zeilen. Durch
nochmalige Eingabe wird wieder auf 25 Zeilen zurück geschaltet.
:DCV0B
<F2>
Ein Pieps ertönt, sobald alle ausstehenden Frames bestätigt wurden. Befinden sich mehrere Frames im
Sendepuffer des TNCs, so wird erst nach dem letzten bestätigten Frame der Piepton ausgelöst. Der SendeStatuszähler in der oberen Statuszeile gibt Auskunft darüber, wie viele AX25-Frames noch zur Sendung
ausstehen bzw. bestätigt werden müssen. Die nochmalige Eingabe schaltet diese Funktion wieder aus.
Hinweis
Global kann der Pieps durch den Befehl <ALT-B> abgeschaltet werden. Frequenz und Tonlänge werden mit
dem Parameter TXP des Abschnittes [TON] in der SYSTEM.TOP bestimmt.
Querverweis
DCB <ALT-B> = Akustische Signaltöne global ausschalten bzw. freigeben
FPL
Definieren versch. Tonfrequenzen in der SYSTEM.TOP, Abschnitt [TON]
:DCV0C
<F3>
Ein Piepston ertönt, wenn neuer Text im Hauptschirm eingetroffen ist. Das Flag "G" in der oberen Statuszeile signalisiert den eingeschalteten Zustand.
Hinweis
Global kann der Pieps durch den Befehl <ALT-B> abgeschaltet werden.
Frequenz und Tonlänge werden mit dem Parameter RXP des Abschnittes [TON] in der SYSTEM.TOP bestimmt.
Querverweis
DCB
FPL
<ALT-B> = Akustische Signaltöne global ausschalten bzw. freigeben
Definieren versch. Tonfrequenzen in der SYSTEM.TOP, Abschnitt [TON]
:DCV0D
<F4>
Schaltet die Auswertung für das Klingelzeichen CTRL-G ein/aus. Bei mehreren, in einer Zeile hintereinander, vorkommenden CTRL-G´s, ertönt trotzdem nur einmal für diese Zeile die Klingel.
70
Querverweis
DCB <ALT-B> = Akustische Signaltöne global ausschalten bzw. freigeben
FPL
Definieren versch. Tonfrequenzen in der SYSTEM.TOP, Abschnitt [TON]
:DCV0E
<F5>
Schaltet die Fernsteuerung ein oder aus. Das Flag "F" in der oberen Statuszeile signalisiert den eingeschalteten Zustand. Wenn die Fernsteuerung abgeschaltet ist, sind die //Befehle außer Kraft gesetzt.
:DCV0F
<F6>
Eingabe in einem QSO-Kanal
Schaltet bei Binärfilespeicherung die Bildschirmausgabe im QSO-Schirm ein/aus. Wenn die Bildschirmausgabe abgeschaltet ist, findet selbstverständlich trotzdem eine Speicherung in das Binärfile statt.
Eingabe im Monitor-Kanal
Im Monitor durchlaufende Binärsequenzen (7PLUS, Binärfiles) werden unterdrückt bzw. angezeigt. Unterdrückte Binärframes werden in dieser Art dargestellt: <BIN 256 Bytes>, oder, wenn im Monitor-Kanal die
Paclen-Längendarstellung (Funktion <ALT-L>) eingeschaltet ist, <BIN>.
:DCV0G
<F7>
Bewirkt die Aktivierung der kleinen Mini-Mailbox. Wenn MAIL aktiv ist, erscheint in der oberen Statuszeile
das Flag "M". Die nochmalige Eingabe schaltet die Mailfunktion wieder ab. Sobald eine Station das Terminal
connected, wird nachgeprüft, ob eine persönliche Nachricht existiert. Eine vorhandene Mail kann durch Eingabe des Remotebefehls //rm vom QSO-Partner ausgelesen werden. Der Remotebefehl //km bewirkt die
Löschung der Mail.
Tip: Eine Mail vom Terminalbenutzer selbst für einen anderen User wird am besten im Testmodus geschrieben. Der Testmodus wird durch <ESC> TEST ein- und ausgeschaltet und stellt damit einen "Quasiconnect"
zu einem anderen Terminal-Kanal her. Dort ist dann die Mail mit //sm CALL einzutippen.
:DCV0H
<F8>
Versetzt den QSO-Partner in den SYSOP-Modus. Die Funktion bewirkt dasselbe, als ob der QSO-Partner
sich erfolgreich mit dem //priv-Befehl privilegieren konnte. Der SYSOP-Mode gestattet den Zugang zur kompletten Fernsteuerung. Alle bisherigen Einschränkungen (<ESC> RC u. RFR-Liste) sind für die Dauer des
SYSOP-Mode aufgehoben. Somit sind auch die "gefährlichen" DOS-ähnlichen Kommandos (//dos, //del,
//md, //copy etc.) freigeschaltet.
Der SYSOP-Mode soll nur DOS-kundigen OMs erlaubt werden, denen zu vertrauen ist und die keinen Unfug
anstellen.
:DCV0I
<F9>
Sofern diese Funktion aktiviert ist und eine typische 7Plus-Kopfzeile einer 7Plus-Datei eintrifft, wird diese
Kopfzeile und nachfolgender Text automatisch in einer separaten Datei mitgespeichert. Beim Eintreffen der
typischen Stop-Zeile der 7Plus-Datei veranlasst TOP die automatische Schließung dieser Datei.
TOP ermittelt aus den empfangenen Daten einen Dateinamen und erstellt ein neues Unterverzeichnis unterhalb des in SYSTEM.TOP festgelegten 7Plus-Verzeichnisses. In diesem Unterverzeichnis werden alle
zusammengehörigen Einzel-Dateien der 7Plus-Dateigruppe gespeichert.
Beispiel
Das Directory für TOP für 7Plus-Files lautet: E:\AFU\TOP\7PL. Aus der Mailbox läuft gerade die erste Zeile
des Files TERM.P01 ein. TOP erkennt, dass es sich um eine 7Plus-Datei handelt und erzeugt daraufhin das
neue Verzeichnis E:\AFU\TOP\7PL\TERM. Es speichert alle weiteren TERM.P0x-Files in diesem Verzeichnis ab.
Als Kennung für die eingeschaltete 7PLUS-Funktion steht in der oberen Statuszeile das Flag "+" geschrieben. Während einer Speicherung einer 7Plus-Datei erscheint das Flag "*".
Eine momentan aktive 7Plus-Speicherung (Flag "*") kann vorzeitig abgebrochen werden, in dem nochmalig
<F9> eingetippt wird. Der durch <F9> eingeschaltete Erkennungsstatus geht dabei nicht verloren.
Während des Empfangs eines 7Plus-Files erscheint eine Balkenanzeige und informiert über den Status der
Übertragung. Der Balken, bzw. die Prozentangabe, bezieht sich immer auf die komplette P0x-Gruppe. Sollen beispielsweise 10 7Plus-Files gespeichert werden (P01..P0A) und alle P0x-Files haben die gleiche File71
länge, informiert die Balkenanzeige mit der Angabe von 10%, sobald eines der 10 P0x-Files als erstes vollständig eingetroffen ist. Beim zweiten, dritten P0x-File, informiert sie mit 20% bzw. 30% ... usw.
Die Angabe der "Bytes" oder "Zeilenanzahl" in der Balkenanzeige wird in der SYSTEM.TOP eingestellt.
:DCV0J
<F10>
Schaltet die Erkennungsautomatik für BIN-Header ein/aus.
Ein BIN-Header ist sozusagen der Vorspann einer Binärdateiübertragung und wird in Form einer Zeile gesendet. Beim Empfang eines solchen Headers schaltet TOP sofort die Dateispeicherung ein, sofern hier die
Erkennungsautomatik aktiviert wurde. Aus dem BIN-Header sind unter anderem die Filegröße der zu übertragenden Datei in Bytes, die CRC-Prüfsumme und das ursprüngliche Filedatum zu erfahren.
Die durch den BIN-Header ausgelöste Binärspeicherung findet im BIN-Unterverzeichnis statt. Dieses Verzeichnis wird in der SYSTEM.TOP angemeldet. Den Dateinamen des BIN-File erkennt TOP aus dem BINHeader. Wenn bereits ein File mit gleichem Namen im BIN-Verzeichnis existiert, erzeugt TOP ein weiteres
Unterverzeichnis und legt dieses sofort im BIN-Unterverzeichnis an. In diesem Verzeichnis wird dann das
Binärfile gespeichert. Der Name des neuen Unterverzeichnisses wird aus dem Call der Gegenstation und
einer laufenden Nummer gewonnen. Durch das Rufzeichen lässt sich später leichter die Herkunft des Binärfiles feststellen.
Bei eingeschalteter Speicherung erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "Rx". Ein gesondertes Infofenster (meist in roter Farbe) zeigt den Zustand der Speicherung an. Wenn die Dateiübertragung erfolgreich
verlief, schließt TOP selbständig das Speicherfile. Die vorzeitige Beendigung des Filespeicherns vom Terminalbenutzer selbst geschieht im Filesendemenü <ALT-S> durch Drücken auf <F2>. Ebenso kann auch die
Gegenstation die Speicheraktion abbrechen, wenn sie als Abbruchkennung die Zeichenfolge
<CR>#ABORT#<CR> sendet. Das angelegte File wird dann automatisch wieder gelöscht.
:DCV0K
<F11>
Von DX-Clustern ausgesendete DX-Meldungen können von TOP dahingehend ausgewertet werden, dass
es selbst weitere Berechnungen zum gemeldeten Land durchführt und das Ergebnis in einer zusätzlichen
Zeile auf den Empfangsbildschirm schreibt. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn das Programm die Berechnungen machen soll:
1) Die Datei DXC.DAT, die dem TOP-Programmpaket nicht beiliegt, muss man noch anderweitig beschaffen
und in das TOP-Hauptverzeichnis kopieren.
2) TOP muss wissen, dass es mit einem DX-Cluster verbunden ist. Dies geschieht, soweit der Name noch
nicht bekannt ist, durch eine entsprechende Namensvergabe mit <ESC> NAME. Wenn beispielsweise das
Cluster in Stuttgart ausgesucht wird, so muss der vergebene Name mit "DXC " beginnen, z.B.: DXC Stuttgart.
Wenn beim Versuch, die Funktion einzuschalten, ein Alarmton ertönt, so ist dies der Hinweis, dass die Datei
DXC.DAT nicht vorliegt.
Hinweise vom Autor, DF8MT
Die Datei DXC.DAT, die leider von mir nicht beigelegt werden kann, erhält man vielleicht direkt von DL1ZAX,
dem Autor von DXC.EXE. Er hatte seinerzeit das Datenbankfile zusammen mit DXC.EXE dem Hostmodeterminalprogramm SP gestiftet. Wer auch dieses Programm besitzt, kann natürlich von dort die DXC.DAT in
TOP übernehmen.
:DCV0L
<F12>
Ein-/Ausschalten der zusätzlichen Einblendung von Zeilennummern im Empfangsbildschirm. Die Nummern
werden jedes Mal beim Eintreffen einer neuen Zeile um 1 erhöht und an die Zeile vorangestellt. Erblindete
User haben dadurch die Möglichkeit, sich besser im Empfangsbildschirm zu orientieren.
Hinweis
Die Angabe eines Wertes im Parameter "ZLN" im Abschnitt [BLN] der SYSTEM.TOP stellt eine Obergrenze
dar, bis zu der die Zählung erfolgt. Erst nach Überschreiten des Wertes beginnt die Zählung wieder von Null.
Querverweis
FP
Einstellungen für erblindete User in der SYSTEM.TOP, Abschnitt [BLN]
72
:DCW
<ALT-W>
Ermöglicht die Übergabe einzelner Vorschreibzeilen an einen anderen Terminal-Kanal. Der Text kann nur
zeilenweise übertragen werden. Die Nummer des Terminal-Kanals, zu dem die Zeilen hinüber sollen, wird in
einer Editzeile angegeben, die sich sofort nach Aktivierung dieser Funktion meldet. Die Zeilen werden beim
Übertragen im Vorschreib-Schirm des Ursprungskanals gelöscht.
:DCX
<ALT-X>
TOP beenden
Das Programm TOP wird beendet.
Hinweis
Sofern diverse Programmaktionen in TOP noch nicht abgeschlossen wurden, sollte das Programm nicht
verlassen werden. Beispielsweise ist eine Binärdateispeicherung erst zu Ende zu führen, bevor der Ausstieg
erfolgt. Zwar schreibt TOP beim Verlassen den Zustand einiger Aktionen in die BUFFERS.TOP und
MERKER.TOP, aber dennoch ist das Programm nicht in der Lage, sich alle offenen Aktionen zu merken, so
dass bei einem Neustart einige der beim letzten Betrieb noch nicht beendeten Funktionen verloren gehen!
:DCY
<ALT-Y>
Diese Funktion ist zu <CTRL-Y> ähnlich. Sie bewirkt das Löschen von Zeilen im Vorschreib-Schirm, auf
denen sich der Cursor befindet. Der Unterschied ist nun der, dass bei <ALT-Y> die unter dem Cursor liegenden Zeilen hochrutschen.
:DCZ
<ALT-Z>
Löscht das Blinken aller Rufzeichen in der unteren Statuszeile. Die Stelle in der unteren Statuszeile, auf der
das Rufzeichen der Gegenstation abgebildet ist, blinkt immer dann, wenn eine neue Textzeile auf einem
anderen Terminal-Kanal eintrifft, der momentan gerade nicht angewählt ist. Zusätzlich unterstützt ein Piepston die Aufmerksamkeit für diesen eingetroffenen Text.
:DD
Liste der ALT-Befehle (Alt-0..9)
ALT-Befehle sind Kommandos, die durch das Mitdrücken der ALT-Taste ausgelöst werden. Dazu wird die
ALT-Taste festgehalten und eine weitere Taste hinzugedrückt. In TOP können alle Buchstaben-, Ziffern- und
Funktionstasten (<F1> ... <F12>) zur ALT-Taste gedrückt werden.
DDA
DDB
DDC
DDD
DDE
DDF
DDG
DDH
DDI
DDJ
:DDA
<ALT-1>
<ALT-2>
<ALT-3>
<ALT-4>
<ALT-5>
<ALT-6>
<ALT-7>
<ALT-8>
<ALT-9>
<ALT-0>
= Zurückscrollen der Infos im kleinen Meldefenster
= Vorscrollen der Infos im kleinen Meldefenster
= Aufzeichnen von Tastaturanschlägen (Makro-Recorder)
= Abspeichern einer Connectfolge in die Linkdatei
=
=
=
=
= Ein/Ausschalten Springfunktion des HW-Cursors (für Blinde)
= Aufruf der Boxliste (List- und Checkeinträge)
<ALT-1>
Die bereits gezeigten Meldungen im kleinen Infofenster erscheinen nochmals auf dem Bildschirm. Gemeint
ist das kleine Meldefenster, gleich unterhalb der oberen Statuszeile. Beim Zurückscrollen der Meldungen ist
oben links im Meldefenster eine Nummer zu sehen. Diese Nummer zeigt den Terminal-Kanal an, auf welchem die Meldung erschienen ist.
:DDB
<ALT-2>
Die bereits gezeigten Meldungen im kleinen Infofenster erscheinen nochmals auf dem Bildschirm. Gemeint
ist das kleine Meldefenster, gleich unterhalb der oberen Statuszeile. Beim Vorwärtsscrollen der Meldungen
ist oben links im Meldefenster eine Nummer zu sehen. Diese Nummer zeigt den Terminal-Kanal an, auf
welchem die Meldung erschienen ist.
:DDC
<ALT-3>
Die Aufzeichnungsdatei für den Makro-Recorder wird geöffnet/geschlossen. Der Name der Aufzeichnungsdatei wird im Menü angegeben. Als Namensvorschlag nennt TOP die Datei "MAKRO.KEY". Falls diese Da-
73
tei bereits existiert, ist das Anhängen oder Überschreiben dieser Datei zu wählen. Für die Dauer, in der diese Funktion eingeschaltet ist, erscheint in der oberen Statuszeile das Flag "l".
Querverweis
DB48 <ESC> MAKRO = Makrodatei starten oder vorzeitig beenden
:DDD
<ALT-4>
Speichert eine am Terminal durchgeführte Connectfolge in das Linkfile LINKS.TOP ab. TOP versucht zu
jedem Zeitpunkt sich die Route zu einem Ziel zu merken, die am Terminal durch entsprechende Connectbefehle zustande kam. Zwischenzeitlich aufgetretene Reconnect-Meldungen werden berücksichtigt. Die Schärfe der Auswertung der Reconnect-Meldungen ist durch eine Einstellung in der SYSTEM.TOP veränderbar.
Querverweis
DCC <ALT-C> = Connect aus Autoconnect-Liste aktivieren
:DDE
<ALT-5>
Nicht belegt
:DDF
<ALT-6>
Nicht belegt
:DDG
<ALT-7>
Nicht belegt
:DDH
<ALT-8>
Nicht belegt
:DDI
<ALT-9>
Dieser Befehl beeinflusst das Springverhalten des Hardware-Cursors zum kleinen Meldefenster hin. Er
schaltet die Funktion entweder ein oder aus. Im eingeschalteten Zustand springt der Cursor sofort in das
Meldefenster, sofern dieses auf dem Bildschirm erscheint. Dieses "Dorthin-Springen" lässt sich abschalten
und ist sinnvoll, wenn dauernd das Meldefenster erscheint, weil beispielsweise der Empfang eines 7Plusoder BIN-Files ständig dieses Fenster aufruft. Bei erblindeten Usern, die mit einer Braille-Ausgabezeile arbeiten, würde in diesen Moment immer wieder der Cursor von der Zeile wegspringen.
Hinweis
Diese Funktion dient nur erblindeten Usern mit Braille-Ausgabezeilen und kann nur genutzt werden, wenn
im Abschnitt [BLN] der SYSTEM.TOP der Hardwarecursor mit "CUR=1" eingeschaltet wurde.
Querverweis
FP
Einstellungen für erblindete User in der SYSTEM.TOP, Abschnitt [BLN]
:DDJ
<ALT-0>
Box-Systeme
Funktionen des Befehlsgenerators für verschiedene Boxsysteme
DDJAA
DDJAB
DDJAC
DDJAD
DDJAE
DDJAF
DDJAG
- DieBox nach DF3AV
- Baycom-Box nach DL8MBT
- DP-Box nach DL8HBS
- FBB-Mailbox nach F6FBB
- WAMPES-Box nach DK5SG
- Mailbox nach DJ9EZ
- TNC3BOX nach DL1GJI
Allgemeine Tastenfunktionen in der Boxliste
DDJBA
DDJBB
DDJBC
DDJBD
DDJBE
DDJBF
DDJBG
DDJBH
DDJBI
DDJBJ
DDJBK
DDJBL
DDJBM
<RET>
<CTRL-Y>
<SHIFT-DEL>
<ALT-1...5>
<ALT-C>
<ALT-F>
<ALT-N>
<ALT-P>
<ALT-S>
<INS>
<END>
<HOME>
<ESC>,<DEL>
= Erzeugt READs oder sendet zuvor erzeugte Befehle aus
= Löscht Zeile in der Boxliste
= Löschen der gesamten Boxliste
= Sortieroptionen
= Kopieren des Eintrag zum Vorschreib-Schirm
= Suchen nach einem bestimmten Vorkommen
= Suche fortführen
= Ausdrucken der Boxliste auf dem Printer
= Speichern der Boxliste als ASCII-File
= Schaltet für Texteingabe in den Vorschreib-Schirm
= Setzt eine Marke, die mit <HOME> angesprungen wird
= Springt auf die Marke, die mit <END> gesetzt wurde
= Verlassen der Boxliste
74
Funktionen zum Bewegen (Scrollen) in der Boxliste
DDJCA
DDJCB
DDJCC
DDJCD
DDJCE
DDJCF
DDJCG
DDJCH
DDJCI
<BACKSPACE>
<CUR-UP>
<CUR-DOWN>
<PAGE-UP>
<PAGE-DOWN>
<CTRL-PG-UP>
<CTRL-PG-DN>
<CTRL-HOME>
<CTRL-END>
:DDJA
Die Boxliste
= Ändert Scrollrichtung
= Eine Zeile zurück scrollen
= Eine Zeile vorwärts scrollen
= Eine Seite zurück blättern
= Eine Seite vorwärts blättern
= Springt zum Anfang der Boxliste
= Springt zum Ende der Boxliste
= Springen zum Bildanfang
= Springen zum Bildende
Aufruf und Anzeige der internen Boxliste. Die Boxliste speichert eintreffende List- und Checkeinträge der
verschiedenen Mailboxen. Weiterhin speichert die Liste Datei- und Verzeichnisausgaben des EL-Servers,
der auf vielen DieBox- und Baycom-Mailboxen als externes Programm installiert ist. Ebenso wie beim ELServer speichert sie File- und Directoryausgaben des FILESERVERs einer DP-Box.
Die Bearbeitung einer Boxliste ist von folgenden Bedingungen abhängig:
1) In der SYSTEM.TOP muss die Führung einer Boxliste eingeschaltet sein
2) Das Programm muss mit einer Mailbox der Art
- DieBox
- Baycombox
- DP-Box
- FBB-Box
- WAMPES-Box
- DJ9EZ-Box
- TNC3BOX
verbunden sein.
(DBOX)
(BBOX)
(PBOX)
(FBOX)
(WBOX)
(EBOX)
(TBOX)
3) Die verbundene Mailbox muss bekannt sein. TOP erkennt die Art der Box anhand der Sequenz am Beginn des Namens, der in der NAMES.TOP gespeichert sein muss. - Sollte der Name einer Box dem Programm noch nicht bekannt sein, so kann dieser durch <ESC> NAME nachgetragen werden.
PR-System-Erkennung siehe:
EC
PR-System-Identifizierung der Gegenstation
Für jeden Terminal-Kanal wird eine eigene Liste angelegt und befindet sich in Form einer Datei im TEMPVerzeichnis. Falls noch keine Datei existiert, verweigert das Programm die <ALT-0>-Funktion mit einem
Piepston - legt aber spätestens dann die Liste an, wenn alle drei der genannten Bedingungen erfüllt sind.
Hinweis für Datei- und Verzeichnisausgaben des EL-Servers und des Fileservers einer DP-Box
Die Darstellung der EL-Datei- und Verzeichnisse in der Boxliste weicht vom Original etwas ab. Sie beinhaltet
aber trotzdem noch alle notwendigen Informationen.
Hinweis für Mailbox-SYSOPs
Für Mailbox-SYSOPs gibt es in TOP die Tastenfunktion <L> zur Generierung des SETL-Befehl. Dieser Befehl bestimmt in der Mailbox die Lebensdauer entsprechender Files. In Verbindung mit <L> stehen insgesamt 10 Zahlenspeicher zur Verfügung. Jeder Speicher hat logischerweise einen Wertebereich von 0-365
(Tagen). Der gewünschte Speicher ist durch eine der Tasten <ALT-F1>..<ALTF-10> auszuwählen und kann
mit <CTRL-F1> oder <CTRL-F2> im Wert geändert werden. Der Inhalt der 10 Zahlenspeicher bleibt bei
Programmende erhalten.
Allgemeiner Hinweis
Es kann passieren, wenn jemand aus Demonstrationsgründen eine List- oder Checkliste einspielt, dass
diese beim Auslesen von TOP unbeabsichtigt in die Boxliste mitgespeichert wird, so, als wenn dies die Liste
der Box selbst wäre. Das lässt sich aus programmtechnischen Gründen leider nicht vermeiden, da ein Terminalprogramm keine Chance hat, echte Check- oder Listzeilen von eingespielten Zeilen zu unterscheiden.
Querverweis
FV
Aufbau der Datei CHKLST.0XX
75
:DDJAA
DieBox nach DF3AV
Read-, Lösch- und weitere Befehle
DDJOA
DDJOB
DDJOC
DDJOG
DDJOH
DDJOI
<BLANK>
<ALT-E>
<R>
<T>
<X>
<Y>
(Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
= READ-Befehl (R IBM 123)
= ERASE-Befehl (E IBM 123)
= REPLY-Befehl (REP IBM 123)
= TRANSFER-Befehl (TR IBM 123 > .....)
= TRANSFER-Befehl mit Ziel (TR IBM 123 > ZIEL)
= TRANSFER-Befehl mit Ziel und Lifetime (TR IBM 123 > ZIEL #7)
Verschiedene Readbefehle für EL-Datei- und Verzeichnisausgaben
DDJPA
DDJPB
DDJPC
DDJPD
DDJPE
<BLANK>
<B>
<S>
<7>
<D>
= EL R - Befehl
= EL B - Befehl
= EL BS - Befehl
= EL 7 - Befehl
= EL D - Befehl
Funktionen für Mailbox-SYSOPs
DDJQA
DDJQB
DDJQC
DDJQD
<L>
<ALT-F1..F10>
<CTRL-F1>
<CTRL-F2>
= SETL-Befehl (SETL IBM 123)
= Wählt einen von 10 SETL-Speichern aus
= Erniedrigt den angewählten SETL-Speicher um 1
= Erhöht den angewählten SETL-Speicher um 1
:DDJAB
Baycom-Box nach DL8MBT
Read-, Lösch- und weitere Befehle
DDJOA
DDJOB
DDJOC
DDJOD
DDJOG
DDJOH
DDJOI
<BLANK>
<ALT-E>
<R>
<K>
<T>
<X>
<Y>
(Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
= READ-Befehl (R IBM 123)
= ERASE-Befehl (E IBM 123)
= REPLY-Befehl (REP IBM 123)
= K-Befehl (K IBM 123)
= TRANSFER-Befehl (TR IBM 123 .....)
= TRANSFER-Befehl mit Ziel (TR IBM 123 > ZIEL)
= TRANSFER-Befehl mit Ziel und Lifetime (TR IBM 123 > ZIEL #7)
Verschiedene Readbefehle für EL-Datei- und Verzeichnisausgaben
DDJPA
DDJPB
DDJPC
DDJPD
DDJPE
<BLANK>
<B>
<S>
<7>
<D>
= EL R - Befehl
= EL B - Befehl
= EL BS - Befehl
= EL 7 - Befehl
= EL D - Befehl
Verschiedene Befehle des Fileservers
DDJRA
<R>, <BLANK> = READ - Befehl
DDJRB
<B>
= BGET - Befehl
DDJRC
<S>
= BSGET - Befehl
DDJRD
<7>
= 7GET - Befehl
DDJRE
<C>
= CD - Befehl
DDJRF
<D>,<BLANK> = DIR - Befehl
Funktionen für Mailbox-SYSOPs (Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
DDJQA
<L>
= SETL-Befehl (SETL IBM 123)
DDJQB
<ALT-F1..F10> = Wählt einen von 10 SETL-Speichern aus
DDJQC
<CTRL-F1>
= Erniedrigt den angewählten SETL-Speicher um 1
DDJQD
<CTRL-F2>
= Erhöht den angewählten SETL-Speicher um 1
:DDJAC
DP-Box nach DL8HBS
Read-, Lösch- und weitere Befehle (Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
DDJOA
<BLANK>
= READ-Befehl (R IBM 123)
DDJOB
<ALT-E>
= ERASE-Befehl (E IBM 123)
DDJOC
<R>
= REPLY-Befehl (REP IBM 123)
DDJOG
<T>
= TRANSFER-Befehl (TR IBM 123 > .....)
DDJOH
<X>
= TRANSFER-Befehl mit Ziel (TR IBM 123 > ZIEL)
DDJOI
<Y>
= TRANSFER-Befehl mit Ziel und Lifetime (TR IBM 123 > ZIEL #7)
76
Verschiedene Befehle des Fileservers
DDJRA
<R>, <BLANK> = READ - Befehl
DDJRB
<B>
= BGET - Befehl
DDJRC
<S>
= BSGET - Befehl
DDJRD
<7>
= 7GET - Befehl
DDJRE
<C>
= CD - Befehl
DDJRF
<D>, <BLANK> = DIR - Befehl
Funktionen für Mailbox-SYSOPs (Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
DDJQA
<L>
= SETL-Befehl (SETL IBM 123)
DDJQB
<ALT-F1..F10> = Wählt einen von 10 SETL-Speichern aus
DDJQC
<CTRL-F1>
= Erniedrigt den angewählten SETL-Speicher um 1
DDJQD
<CTRL-F2>
= Erhöht den angewählten SETL-Speicher um 1
:DDJAD
FBB-Mailbox nach F6FBB
Read- und Löschbefehl (Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
DDJOA
<BLANK>
= READ-Befehl (R 12345)
DDJOB
<ALT-E>
= ERASE-Befehl (K 12345)
Funktionen für Mailbox-SYSOPs
DDJQF
<ALT-A>
= KK-Befehl (KK 123)
:DDJAE
WAMPES Mailbox nach DK5SG
Read- und Löschbefehl (Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
DDJOA
<BLANK>
= READ-Befehl (R 12345)
DDJOB
<ALT-E>
= ERASE-Befehl (E 12345)
:DDJAF
Mailbox nach DJ9EZ
Read- und Lösch- und weitere Befehle (Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
DDJOA
<BLANK>
= READ-Befehl (R 12345 oder RB 12345)
DDJOB
<ALT-E>
= ERASE-Befehl (K 12345)
DDJOE
<C>
= CRC-Befehl (CRC 12345)
DDJOF
<U>
= User-Befehl (U 12345)
:DDJAG
TNC3BOX nach DL1GJI
Read- und Lösch- und sonstige Befehle
DDJOA
DDJOB
DDJOG
DDJOH
DDJOI
<BLANK>
<ALT-E>
<T>
<X>
<Y>
(Angaben hier in Klammern sind nur Beispiele)
= READ-Befehl (R IBM 123)
= ERASE-Befehl (E IBM 123)
= TRANSFER-Befehl (TR IBM 123 > .....)
= TRANSFER-Befehl mit Ziel (TR IBM 123 > ZIEL)
= TRANSFER-Befehl mit Ziel und Lifetime (TR IBM 123 > ZIEL #7)
Funktionen für Mailbox-SYSOPs
DDJQA
DDJQB
DDJQC
DDJQD
<L>
<ALT-F1..F10>
<CTRL-F1>
<CTRL-F2>
:DDJOA
<BLANK>
= SETL-Befehl (SETL IBM 123)
= Wählt einen von 10 SETL-Speichern aus
= Erniedrigt den angewählten SETL-Speicher um 1
= Erhöht den angewählten SETL-Speicher um 1
Der Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet, wird farblich markiert. Zugleich generiert TOP
einen READ-Befehl. -- Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiele):
- DieBox nach DF3AV
- Baycom-Box nach DL8MBT
- Mailbox nach F6FBB
- WAMPES-Box nach DK5SG
- Mailbox nach DJ9EZ
- TNC3BOX nach DL1GJI
= R IBM 123
= R IBM 123
= R 123
= R 123
= R 123 bei einem Textfileeintrag
RB 123 bei einem Binärfileeintrag
= R IBM 123
77
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der READ-Befehl wird aber noch nicht abgesendet. Erst wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten Anzahl, die bisher erzeugten Befehle an die Box.
:DDJOB
<ALT-E>
Der Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet, wird farblich markiert. Zugleich generiert TOP
einen ERASE-Befehl. -- Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiele):
- DieBox nach DF3AV
- Baycom-Box nach DL8MBT
- FBB-Mailbox nach F6FBB
- WAMPES-Box nach DK5SG
- Mailbox nach DJ9EZ
- TNC3BOX nach DL1GJI
= E IBM 123
= E IBM 123
= K 123
= E 123
= K 123
= E IBM 123
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der ERASE-Befehl wird aber noch nicht
abgesendet. Erst wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten
Anzahl, die bisher erzeugten Befehle an die Box.
:DDJOC
<R>
Der Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet, wird farblich markiert. Zugleich generiert TOP
einen REPLY-Befehl. -- Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiele):
- DieBox nach DF3AV
= REP IBM 123
- Baycom-Box nach DL8MBT = REP IBM 123
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der REPLY-Befehl wird aber noch nicht
abgesendet. Erst wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten
Anzahl, die bisher erzeugten Befehle an die Box. - Das Absenden von REPLY-Befehlen in "Serie" gibt natürlich keinen Sinn, da ja bekanntlich auf den REPL-Befehl an die Box die Aufforderung von der Box kommt,
den Text für CALL @ Forwardadresse zu senden.
:DDJOD
<K>
Der Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet, wird farblich markiert. Zugleich generiert TOP
einen K-Befehl. -- Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiel):
- Baycom-Box nach DL8MBT = K IBM 123
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der K-Befehl wird aber noch nicht abgesendet. Erst wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten Anzahl,
die bisher erzeugten Befehle an die Box.
:DDJOE
<C>
Der Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet, wird farblich markiert. Zugleich generiert TOP
einen CRC-Befehl.
Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiel):
- Mailbox nach DJ9EZ = CRC 12345
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der CRC-Befehl wird aber noch nicht abgesendet. Erst wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten Anzahl,
die bisher erzeugten Befehle an die Box.
:DDJOF
<U>
Der Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet, wird farblich markiert. Zugleich generiert TOP
einen User-Befehl.
Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiel):
- Mailbox nach DJ9EZ = U 12345
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der User-Befehl wird aber noch nicht abgesendet. Erst wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten Anzahl,
die bisher erzeugten Befehle an die Box.
78
:DDJOG
<T>
TOP generiert einen TRANSFER-Befehl und schaltet sofort in eine Editzeile um, in der noch das für den
Transferbefehl notwendige Rufzeichen einzugeben ist. Nach Eingabe und Bestätigung des Calls durch
<RET> markiert TOP den Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet.
Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiele):
- DieBox nach DF3AV
= TR IBM 123 > CALL
- Baycom-Box nach DL8MBT = TR IBM 123 CALL
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der TRANSFER-Befehl wird aber noch
nicht abgesendet. Erst, wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten Anzahl, die bisher erzeugten Befehle an die Box.
:DDJOH
<X>
TOP generiert einen Transferbefehl und fügt automatisch das Ziel (Rufzeichen oder Rubrikname) hinzu,
welches zuvor mit dem Transferbefehl <T> einmal eingegeben worden sein muss.
Sofern der <T>-Befehl noch nicht benutzt wurde, schaltet TOP zuerst in eine Editzeile um und erzwingt die
Angabe des Zieles.
Der <X>-Befehl unterscheidet sich gegenüber dem <T>-Befehl dadurch, dass die dauernd wiederholte Eingabe des Zieles entfällt und der Transferbefehl sofort in den Vorschreibschirm geschrieben wird. Der <X>Befehl stellt somit eine Erleichterung dar, wenn mehrere Transferbefehle in Serie zu tätigen sind und die
Transfers alle auf das gleiche Ziel erfolgen sollen.
:DDJOI
<Y>
TOP generiert einen Transferbefehl und fügt automatisch das Ziel (Rufzeichen oder Rubrikname) mit
Lifetimewert hinzu. Das Ziel muss zuvor mit dem Transferbefehl <T> einmal eingegeben worden sein. Der
Lifetimewert wird aus einem der 10 SETL-Zahlenspeicher bestimmt, der zuvor mit <ALT-F1..F10> ausgewählt wurde.
Sofern der <T>-Befehl noch nicht benutzt wurde, schaltet TOP zuerst in eine Editzeile um und erzwingt die
Angabe des Zieles.
Der <Y>-Befehl ist mehr für Box-Sysops gedacht und unterscheidet sich gegenüber dem <T>-Befehl
dadurch, dass die dauernd wiederholte Eingabe des Zieles und des Lifetimewertes entfällt und der Transferbefehl sofort in den Vorschreibschirm geschrieben wird. Der <Y>-Befehl stellt somit eine Erleichterung dar,
wenn mehrere Transferbefehle in Serie zu tätigen sind und die Transfers alle auf das gleiche Ziel erfolgen
sollen.
:DDJPA
<BLANK>
Erzeugt einen "EL R"-Readbefehl. - Wenn die entsprechende Datei in EL bereits binär vorliegt, wird sie
auch binär gesendet. Ansonsten erfolgt die Ausgabe in Textform.
:DDJPB
<B>
Erzeugt einen "EL B"-Readbefehl. Die entsprechende Datei wird binär von der Box gesendet.
:DDJPC
<S>
Erzeugt beim EL-Server einen "EL BS" - Readbefehl. Die entsprechende Datei wird in mehrere kleinere
Files gesplittet und von der Box binär gesendet. Das Zusammenführen der Splitfiles übernimmt TOP automatisch, sofern in der SYSTEM.TOP das Programm BS.EXE korrekt angemeldet wurde. Ansonsten müssen
die gesplitteten Dateien von Hand mit dem BS-Programm zusammengefügt werden.
:DDJPD
<7>
Erzeugt einen "EL 7"-Readbefehl. Die Datei wird vor der Aussendung von EL mit 7PLUS codiert.
:DDJPE
<D>
Erzeugt einen "EL D"-Dirbefehl. Bewirkt bei EL die Ausgabe eines File-Inhaltsverzeichnisses, falls der Befehl auf einem Unterverzeichniseintrag ausgelöst wurde.
79
:DDJQA
<L>
Der Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet, wird farblich markiert. Zugleich generiert TOP
einen SETL-Befehl. -- Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiele):
- DieBox nach DF3AV
= SETL IBM 123 #7
- Baycom-Box nach DL8MBT = SETL IBM 123 #7
- TNC3BOX nach DL1GJI
= SETL IBM 123 #7
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der SETL-Befehl wird aber noch nicht abgesendet. Erst wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten Anzahl, die bisher erzeugten Befehle an die Box.
:DDJQB
<ALT-F1..F10>
Wählt einen von 10 SETL-Zahlenspeichern aus. Der momentan angewählte Speicher bestimmt den Parameter (z.B. #7) zum SETL-Befehl und wird in der Statuszeile angezeigt. Beispiel:
SETL IBM 123 #7
:DDJQC
<CTRL-F1>
Angewählter Zahlenspeicher wird um eins reduziert (-). Geänderte Zahlenspeicher bleiben durch die Speicherung in der MERKER.TOP bei Programmende erhalten.
:DDJQD
<CTRL-F2>
Angewählter Zahlenspeicher wird um eins erhöht (+). Geänderte Zahlenspeicher bleiben durch die Speicherung in der MERKER.TOP bei Programmende erhalten.
:DDJQE
<ALT-G>
Erlaubt PW-Erzeugung bei TNCs nach OE5DXL.
Diese werden mit Sysop-SSID connected und liefern eine 5-stellige Zahlenkette. Wenn mit dem Rollbalken
die Zahlenkette auf dem Bildschirm angewählt und <ALT-G> gedrückt wird, berechnet TOP das passende
PW und sendet es zurück.
:DDJQF
<ALT-A>
Der Eintrag, auf dem sich gerade der Rollbalken befindet, wird farblich markiert. Zugleich generiert TOP
einen KK-Befehl. - Der Befehl zeigt folgende Form (Beispiel):
- Mailbox nach F6FBB = KK 123
TOP schreibt die generierten Befehle in den Vorschreib-Schirm. Der KK-Befehl wird aber noch nicht abgesendet. Erst wenn weitere Zeilen markiert wurden, sendet TOP "automatisch", ab einer bestimmten Anzahl,
die bisher erzeugten Befehle an die Box.
:DDJRA
<R>, <BLANK>
Erzeugt, wenn der Befehl auf einem Dateieintrag ausgelöst wurde, einen "READ /.../..." - Readbefehl, der
zum Auslesen von Textfiles gedacht ist. Die Ausgabe erfolgt also in Textform.
:DDJRB
<B>
Erzeugt, wenn der Befehl auf einem Dateieintrag ausgelöst wurde, einen "BGET /.../..." - Readbefehl, der
zum Auslesen von Binärfiles gedacht ist. Die Ausgabe erfolgt also in BIN-Form.
:DDJRC
<S>
Erzeugt, wenn der Befehl auf einem Dateieintrag ausgelöst wurde, einen "BSGET /.../..." - Readbefehl, der
zum Auslesen von Files gedacht ist, die vorher von BS codiert wurden.
:DDJRD
<7>
Erzeugt, wenn der Befehl auf einem Dateieintrag ausgelöst wurde, einen "7GET /.../..." - Readbefehl, der
zum Auslesen von Files gedacht ist, die vorher von 7PLUS codiert wurden.
80
:DDJRE
<C>
Erzeugt, wenn der Befehl auf einem Verzeichniseintrag ausgelöst wurde, einen
"CD /.../" - Verzeichniswechselbefehl.
:DDJRF
<D>, <BLANK>
Erzeugt, wenn der Befehl auf einem Verzeichniseintrag ausgelöst wurde, einen "DIR /.../" - Directorybefehl.
Bei der DP-Box generiert TOP aber erst einen CD-Befehl, dem zugleich der eigentliche DIR-Befehl folgt.
Diese Maßnahme war notwendig, weil die DP-Box im Prompt nicht den Verzeichnispfad anführt, den man
mit dem DIR-Befehl zur Box gesendet hatte. Für das Programm ist es jedoch wichtig, dass unbedingt der
aktuelle Verzeichnispfad im Prompt enthalten ist, weil File- und Directoryeinträge in der Boxliste immer um
diesen Pfad erweitert werden.
:DDJBA
<RET>
Alle bisher erzeugten Befehle (READ's, ERASE's ... usw.) werden abgeschickt. In dieser Funktion bewegt
sich der Rollbalken weder auf- noch abwärts. Wenn noch keine Befehle erzeugt wurden (markiert), bewirkt
der Druck auf <RET> die Generierung eines einzigen READ-Befehls, der aus der Zeile stammt, auf dem
sich gerade der Rollbalken befindet. Der Rollbalken wird in seiner Richtung weiterbewegt.
:DDJBB
<CTRL-Y>
Die Zeile, auf dem sich der Rollbalken befindet, wird aus der Boxliste gelöscht.
Aus programmtechnischen Gründen können darunterliegende Zeilen nicht hochgescrollt werden. Es verbleiben also Leerzeilen.
:DDJBC
<SHIFT-DEL>
Die komplette Boxliste wird gelöscht.
Eine Löschung findet auch automatisch statt, wenn die in der SYSTEM.TOP eingestellte maximale Dateigröße erreicht ist.
:DDJBD
<ALT-1...5>
List- und Checkeinträge werden aufsteigend sortiert. - TOP betrachtet beim Sortieren die Zeile nicht am
Stück, sondern sieht den Eintrag aufgebaut aus mehreren Zeichengruppen. Eine Zeichengruppe ist nichts
anderes als eine Aneinanderreihung von Zeichen ohne Blanks (Leerzeichen). Demzufolge beginnt eine
neue Zeichengruppe nach dem nächsten Erscheinen eines oder mehrerer aufeinander folgender Blanks.
Hieraus bestimmt sich auch die Zählweise der Zeichengruppen; sie beginnt bei 1 und endet mit der Anzahl
der Zeichengruppen je Zeile. - Beim Sortieren wird nun die Ziffer des ALT-Befehls als Nummer der Zeichengruppe interpretiert nach der TOP die Sortierung vornehmen soll.
Beispiel am Checkeintrag
46 DL4GCJ > WETTER...123 26.10.93 DL
1508 7 PR-Wetter.. 47 ...
Die erste Zeichengruppe ist die Checknummer. Gleich danach folgt ein Blank. Die Zeichengruppe, die nach
diesem Blank beginnt, ist also die zweite Zeichengruppe - in diesem Fall das Rufzeichen des Einspielers.
Ein Sortierbefehl, <ALT-4>, bewirkt nun, dass sämtliche Checkzeilen nach Rubriken mit Rubriknummer sortiert werden, weil "WETTER...123" als 4. Zeichengruppe in der Zeile vorkommt. - Eine Sortierung mit
<ALT-3> bei Checklisten ist natürlich unsinnig, weil als 3. Zeichengruppe die rechte spitze Klammer (>) erscheint und in jeder Checkzeile an der selben Position vorkommt.
:DDJBE
<ALT-C>
Kopiert die komplette List- oder Checkzeile, auf dem sich der Rollbalken befindet, in das Vorschreib-Fenster.
Der Rollbalken wird entsprechend weiter bewegt.
:DDJBF
<ALT-F>
Ermöglicht die Suche nach einer bestimmten Zeichenfolge. Hierzu ist in einer Eingabezeile die Zeichenfolge
einzugeben. Nach dem ersten Vorkommen wird die Suche mit <ALT-N> fortgesetzt. Gesucht wird immer ab
der Rollbalkenposition abwärts und ist über das Zeilenende hinaus nicht möglich.
:DDJBG
<ALT-N>
Eine mit <ALT-F> eingeleitete Suche wird ab der Rollbalkenposition fortgesetzt.
81
:DDJBH
<ALT-P>
Die Einträge in der Boxliste werden ab Rollbalkenposition abwärts bis Listenende zum Drucker geschickt.
:DDJBI
<ALT-S>
Die Einträge in der Boxliste werden ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende der Liste in eine ASCIITextdatei gespeichert. Zuvor muss der Name und Pfad der Datei angegeben werden. Existiert diese Datei
bereits, wird an sie angehängt.
:DDJBJ
<INS>
Ermöglicht im Blätter-Modus die Texteingabe in das Vorschreib-Fenster.
Hinweis
In dieser Phase akzeptiert TOP einige Tastenkombinationen und Befehle nicht mehr. Ebenfalls ist aus diesem Modus ein Bewegen in der Boxliste unmöglich. Dazu muss der Back-Edit-Modus erst wieder verlassen
werden. Der Rücksprung in die Boxliste wird mit der Taste <ESC> oder <ALT-0> ausgelöst.
:DDJBK
<END>
Setzt eine Sprungmarke an die Stelle, an der sich der Rollbalken befindet. Diese Marke kann später durch
<HOME> angesprungen werden.
:DDJBL
<HOME>
Eine durch <END> gesetzte Marke wird angesprungen. - Diese Marke bleibt bis zur Beendigung von TOP
bestehen, wenn vorher mit <HOME> keine neue Marke gesetzt wurde.
:DDJBM
<ESC>, <DEL>
Verlassen der Boxliste und Rücksprung zum TOP-Hauptprogramm.
:DDJCA
<BACKSPACE>
Ändert die Laufrichtung des Rollbalkens. Die Position des Rollbalkens ändert sich automatisch, wenn beispielsweise ein READ-Befehl durch die Blanktaste generiert wurde.
:DDJCB
<CUR-UP>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile höher. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DDJCC
<CUR-DOWN>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile tiefer. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DDJCD
<PAGE-UP>
Blättert eine Seite in der Boxliste zurück. Wenn der Anfang der Liste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DDJCE
<PAGE-DOWN>
Blättert eine Seite in Boxliste vorwärts. Wenn das Ende der Liste bereits erreicht war, ertönt ein Warnton.
:DDJCF
<CTRL-PG-UP>
Bewegt die Boxliste an den Anfang. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DDJCG
<CTRL-PG-DN>
Bewegt die Boxliste an das Ende. Befindet sich die Liste bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DDJCH
<CTRL-HOME>
Positioniert den Rollbalken an den Anfang des Bildschirms. Ist der Balken bereits dort, ertönt ein Warnton.
:DDJCI
<CTRL-END>
Positioniert den Rollbalken an das Ende des Bildschirms. Ist der Balken bereits dort, ertönt ein Warnton.
82
:DE
DEA
DEB
DEC
DED
DEE
DEF
DEG
DEH
DEI
DEJ
DEK
DEL
DEM
DEN
DEO
Liste der weiteren Tastatur-Kommandos
<PAGE-UP>
<F1..F10>
<SH-INS>
<SH-DEL>
<SH-HOME>
<SH-END>
<SH-PGUP>
<SH-PGDN>
<SH-CUR-RI>
<SH-CUR-LE>
<SH-CUR-UP>
<SH-CUR-DN>
<SH-F1..F10>
<ALT-F1..F10>
<CTRL-F1..F10>
:DEA
= Zurückblättern des Textes im QSO-Fenster
= Anwählen der Terminalkanäle 1 bis 10
= Löscht das Vorschreib- oder ESC-Fenster
= Löscht das QSO-Fenster
= Obere Statuszeile nach oben bewegen
= Obere Statuszeile nach unten bewegen
= Untere Statuszeile nach oben bewegen
= Untere Statuszeile nach unten bewegen
= Einen Terminal-Kanal höher schalten
= Einen Terminal-Kanal niedriger schalten
= 10 Terminalkanäle höher schalten
= 10 Terminalkanäle niedriger schalten
= Aufruf der festgeschriebenen Texte
= Aufruf Tastaturmakro
= Aufruf Tastaturmakro
<PAGE-UP>
Allgemeine Tastenfunktionen
DEAAA
DEAAB
DEAAC
DEAAD
DEAAE
DEAAF
DEAAG
DEAAH
DEAAI
DEAAJ
DEAAK
DEAAL
DEAAM
DEAAN
<ALT-F>
<ALT-M>
<ALT-N>
<ALT-P>
<ALT-S>
<ALT-Z>
<RET>
<INS>
<END>
<HOME>
<BACK>
<SH-TAB>
<F1>..<F12>
<ESC>,<DEL>
= Suchen nach einer Zeichenfolge
= Aufruf des QSO-Monitors (nur im Monitor-Kanal)
= Mit <ALT-F> eingeleitete Suche fortführen
= Ausdrucken der QSO-Zeilen auf dem Printer
= Speichern der QSO-Zeilen in ein ASCII-File
= Zitieren (mit >) der QSO-Zeile in den Vorschreib-Schirm
= Kopieren der QSO-Zeile in den Vorschreib-Schirm
= Schaltet für Texteingabe in den Vorschreib-Schirm
= Setzt eine Marke, die mit <HOME> angesprungen wird
= Springt auf die Marke, die mit <END> gesetzt wurde
= TNC-Polling unterbrechen
= Für Blinde: Umschalten HW-Cursor in obere Statuszeile
= Verlassen und direkte Umschaltung auf anderen Kanal
= Verlassen des Blättermodus
Tastenfunktionen zum Markieren von Textausschnitten
DEABA
DEABB
DEABC
DEABD
DEABE
DEABF
<SHIFT-RIGHT>
<SHIFT-UP>
<SHIFT-DOWN>
<ALT-1>
<ALT-2>
<TAB>
= Markieren/Demarkieren einer Zeile
= Markieren/Demarkieren einer Zeile in Aufwärtsrichtung
= Markieren/Demarkieren einer Zeile in Abwärtsrichtung
= Beginn der Blockmarkierung
= Ende der Blockmarkierung
= Demarkieren sämtlicher markierter Zeilen
Tastenfunktionen zum Bewegen (Scrollen) im QSO-Schirm
DEACA
DEACB
DEACC
DEACD
DEACE
DEACF
DEACG
DEACH
<CUR-UP>
<CUR-DOWN>
<PAGE-UP>
<PAGE-DOWN>
<CTRL-PG-UP>
<CTRL-PG-DN>
<CTRL-HOME>
<CTRL-END>
= Eine Zeile zurück scrollen
= Eine Zeile vorwärts scrollen
= Eine Seite zurück blättern
= Eine Seite vorwärts blättern
= Springt zum Anfang des Backscrollpuffers
= Springt zum Ende des Backscrollpuffers
= Springen zum Bildanfang
= Springen zum Bildende
Der Blättermodus
TOP ist in der Lage, empfangenen Text, der nicht mehr auf dem Bildschirm zu sehen ist, in gewissen Grenzen wieder sichtbar zu machen. Man spricht hierbei von Blättern oder Backsrcolling. Im Blättermodus gelten
neue, zum Teil andere Tastaturkommandos. Die Festlegung der Menge der Textzeilen, die zurückgeblättert
werden kann, geschieht in der SYSTEM.TOP. TOP speichert empfangenen Text im PC zeilenweise ab und versieht pro Zeile, um Speicherplatz zu sparen,
nur ein Farbattribut. Das heißt, TOP kann NUR EINE Farbe je Zeile darstellen.
83
Hinweis für markierte Textausschnitte
Das Markieren von Textpassagen dient dem Zweck, nur bestimmte Teile des Rückblätterspeichers in eine
gesonderte Textdatei zu speichern oder auf dem Drucker zu drucken. Im Gegensatz zu gängigen Textverarbeitungssystemen können beliebig viele Ausschnitte, verteilt im gesamten Backscrollspeicher, markiert
sein. Ein "M" in der oberen Statuszeile signalisiert, dass irgendwo im Blättermodus eine oder mehrere markierte Textstellen existieren. Das Zeichen erlischt beim Drücken der <TAB>-Taste oder durch Speichern mit
<ALT-S> oder dem Drucken mit <ALT-P>.
Sofern eine Zeile markiert wurde, schaltet TOP automatisch den Rollbalken ab und den Hardwarecursor ein.
:DEAAA
<ALT-F>
Ermöglicht die Suche nach einer bestimmten Zeichenfolge. Die Eingabe der Zeichenfolge wird von TOP
automatisch angefordert. Nach dem ersten Vorkommen kann die Suche mit <ALT-N> fortgesetzt werden.
Gesucht wird immer ab der Rollbalkenposition abwärts und ist über das Zeilenende hinaus nicht möglich.
:DEAAB
<ALT-M>
Aufruf des QSO-Monitors. Damit können die Aussendungen einer Station mitgeschrieben werden. Siehe
auch <ESC> MON. Natürlich steht diese Funktion nur zur Verfügung, wenn im Monitor-Fenster (zu erreichen
mit <F12> oder <ALT-M>) zurückgeblättert wurde. Der Scrollbalken muss auf einer Monitor-Header-Zeile mit
dem Call stehen, das man mitschreiben möchte.
:DEAAC
<ALT-N>
Eine mit <ALT-F> eingeleitete Suche wird ab der Rollbalkenposition fortgesetzt.
:DEAAD
<ALT-P>
Zeilen im QSO-Schirm können nachträglich zum Drucker gesendet werden. - Grundsätzlich sendet TOP die
QSO-Zeilen ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende des QSO-Speichers. Im Falle existierender
markierter Textausschnitte, sendet TOP NUR diese Passagen zum Drucker. Die Position des Rollbalkens
hat dann keinen Einfluss auf den Druckvorgang.
:DEAAE
<ALT-S>
Zeilen im QSO-Schirm können nachträglich in eine ASCII-Textdatei gespeichert werden. - Grundsätzlich
speichert TOP die QSO-Zeilen ab der Rollbalkenposition abwärts bis zum Ende des QSO-Speichers. Im
Falle existierender markierter Textausschnitte speichert TOP nur diese Passagen. Die Position des Rollbalkens hat dann keinen Einfluss auf die Speicherung. - Vor Beginn der Speicherung fordert TOP automatisch
zur Eingabe oder Bestätigung eines Dateinamens auf. Existiert diese Datei bereits, wird an sie angehängt.
:DEAAF
<ALT-Z>
Die Zeile, auf der sich der Rollbalken befindet, wird in den Vorschreibspeicher kopiert und am Anfang mit
dem Größerzeichen '>' markiert. So kann empfangener Text, als Zitat markiert, wieder ausgesendet werden.
Beispiel
Via Mailbox wurde eine Nachricht empfangen. Auf diese Nachricht soll geantwortet und dabei auf einige
Aussagen Stellung genommen werden. Um zu zeigen, auf welche Stelle im Text der Bezug gilt, wird der
empfangene Text als Zitat markiert und zurückgeschickt.
:DEAAG
<RET>
Die mit dem Scrollbalken markierte Zeile wird Vorschreibpuffer übernommen, aber nicht sofort ausgesendet.
:DEAAH
<INS>
Ermöglicht im Blätter-Modus die Texteingabe in das Vorschreib-Fenster.
Hinweis
In dieser Phase akzeptiert TOP einige Tastenkombinationen und Befehle nicht mehr. Ebenfalls ist aus diesem Modus ein Weiterblättern nicht möglich. Dazu muss der Back-Edit-Modus erst wieder verlassen werden. Der Rücksprung in den Backscrollmodus erfolgt mit der Taste <ESC> oder <ALT-0>.
84
:DEAAI
<END>
Setzt eine Sprungmarke an die Stelle, an der sich der Rollbalken befindet. Diese Marke kann später durch
<HOME> angesprungen werden. - Das Setzen einer Sprungmarke funktioniert auch automatisch, wenn der
Blättermodus verlassen wird. Die Marke wird dann noch vor dem Verlassen an die zuletzt angewählte Rollbalkenposition gesetzt. Diese Option muss in der SYSTEM.TOP eingeschaltet sein.
:DEAAJ
<HOME>
Eine durch <END> gesetzte Marke wird angesprungen. Diese Marke bleibt bis zur Beendigung von TOP
bestehen, wenn vorher keine neue Marke gesetzt wurde.
:DEAAK
<BACK>
Das Einschalten dieser Funktion bewirkt eine Unterbrechung des Transfers zwischen TNC und Rechner der TNC wird folglich nicht mehr gepollt, es werden keine neuen Daten eingelesen. Der Sinn besteht darin,
dass noch in Ruhe die letzten Zeilen gelesen werden können, sofern man sich am Ende des Scrollpuffers
befindet. Sonst passiert es, dass neue eintreffende Zeilen auf dem Bildschirm die eben besagten Zeilen aus
dem Backscrollpuffer herausschieben.
Im eingeschalteten Zustand erscheint in der oberen Statuszeile als Kennung ein "H". Durch abermaliges
Betätigen dieser Funktion wird das TNC-Polling wieder eingeschaltet, das "H" verschwindet.
:DEAAL
<SH-TAB>
Diese Funktion dient nur blinden Funkamateuren, die mit einer Braille-Ausgabezeile arbeiten. In der
SYSTEM.TOP muss die Hardware-Cursorsteuerung eingeschaltet sein. Es erfolgt dann eine Umschaltung
des Hardwarecursors in die obere Statuszeile.
:DEAAM
<F1>..<F10>,<F12>
Beendet den Blättermodus und schaltet sofort auf den gewünschten Terminal-Kanal um.
:DEAAN
<ESC>,<DEL>
Beendet den Blättermodus.
:DEABA
<SHIFT-RIGHT>
Markiert oder demarkiert die Zeile, in der sich der Rollbalken befindet.
:DEABB
<SHIFT-UP>
Markiert oder demarkiert die Zeile, in der sich der Rollbalken befindet und bewegt den Cursor eine Zeile
aufwärts.
:DEABC
<SHIFT-DOWN>
Markiert oder demarkiert die Zeile, in der sich der Rollbalken befindet und bewegt den Cursor eine Zeile
abwärts.
:DEABD
<ALT-1>
Setzt eine Beginnmarke für die Blockmarkierung.
Das Ende des Blocks bestimmt die <ALT-2>-Taste.
:DEABE
<ALT-2>
Setzt die Block-Endemarke, dessen Anfang durch die <ALT-1>-Taste definiert wurde, und zeigt diesen an.
:DEABF
<TAB>
Sämtliche markierte Zeilen werden demarkiert. Das "*" erlischt in der oberen Statuszeile.
:DEACA
<CUR-UP>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile höher.
85
:DEACB
<CUR-DOWN>
Bewegt den Rollbalken eine Zeile tiefer.
:DEACC
<PAGE-UP>
Blättert eine Seite im Backscrollpuffer zurück.
:DEACD
<PAGE-DOWN>
Blättert eine Seite im Backscrollpuffer vorwärts.
:DEACE
<CTRL-PG-UP>
Bewegt den Backscrollpuffer an den Anfang.
:DEACF
<CTRL-PG-DN>
Bewegt den Backscrollpuffer an das Ende.
:DEACG
<CTRL-HOME>
Positioniert den Rollbalken an den Anfang des Bildschirmes (nicht Backscroll-Pufferanfang).
:DEACH
<CTRL-END>
Positioniert den Rollbalken an das Ende des Bildschirmes (nicht Backscroll-Pufferende).
:DEB
<F1-F10>
Anwählen eines Terminal-Kanals zwischen 1 und 10. Sind mehr als 10 Terminalkanäle configuriert, ist beispielsweise der Terminal-Kanal 11 durch zweimaligen Druck der F1-Taste erreichbar.
:DEC
<SH-INS>
Je nachdem, welches Fenster angewählt ist, wird das Vorschreib- oder ESC-Fenster gelöscht.
:DED
<SH-DEL>
Löschen des QSO-Fensters.
:DEE
<SH-HOME>
Obere Statuszeile wird nach oben bewegt.
Der ESC-Befehl <ESC> TRenn beeinflusst die Einstellung der Statuszeilen getrennt oder global für alle
Terminalkanäle.
:DEF
<SH-END>
Obere Statuszeile wird nach unten bewegt. - Der ESC-Befehl <ESC> TRenn beeinflusst die Einstellung der
Statuszeilen getrennt oder global für alle Terminalkanäle.
:DEG
<SH PGUP>
Untere Statuszeile wird nach oben bewegt (nicht im Monitor-Kanal).
Der ESC-Befehl <ESC> TRenn beeinflusst die Einstellung der Statuszeilen getrennt oder global für alle
Terminalkanäle.
:DEH
<SH-PGDN>
Untere Statuszeile wird nach unten bewegt (nicht im Monitor-Kanal). - Der ESC-Befehl <ESC> TRenn beeinflusst die Einstellung der Statuszeilen getrennt oder global für alle Terminalkanäle.
:DEI
<SH CUR-RI>
Schaltet einen Terminal-Kanal höher. Ist der letzte Kanal bereits erreicht, ertönt ein Alarmton.
86
:DEJ
<SH CUR-LE>
Schaltet einen Terminal-Kanal tiefer. Ist bereits der Kanal 0 (Monitor) erreicht, ertönt ein Alarmton.
:DEK
<SH CUR-DN>
Auf Kanal 0 (Monitor): Einen Unprotokanal höher. - Auf anderen Kanälen: Schaltet 10 Terminalkanäle höher.
:DEL
<SH CUR-UP>
Auf Kanal 0 (Monitor): Einen Unprotokanal tiefer. - Auf anderen Kanälen: Schaltet 10 Terminalkanäle tiefer.
:DEM
<SH F1-F10>
Aufruf der Festspeichertexte. Texte werden aus Kontrollgründen erst in den Vorschreib-Schirm geschrieben.
Dadurch besteht die Möglichkeit, diese Texte vor der Aussendung zu editieren. - Die Festtexte befinden sich
in der Datei TEXT.TOP .
:DEN
<ALT F1-F10>
Aktivierung der Tastaturmakros. Hierzu sind, je nach Taste, die Files ALTF1.KEY bis ALTF10.KEY erforderlich. Eine genauere Erläuterung zum Aufbau ist unter dem Kapitel Makros nachzulesen.
:DEO
<CTRL F1-F10>
Aktivierung der Tastaturmakros. Hierzu sind, je nach Taste, die Files CF1.KEY bis CF10.KEY erforderlich.
Eine genauere Erläuterung zum Aufbau ist unter dem Kapitel Makros nachzulesen.
:DF
Liste der Fernsteuer-Befehle
(alphabetisch nach Befehlsnamen geordnet)
TOP kann von der Gegenstation ferngesteuert werden, sofern einige Voraussetzungen erfüllt werden. Ein
Fernsteuerbefehl (auch oft als Remote bezeichnet) zeigt folgende Syntax:
//Befehl
wobei "Befehl" für ein in TOP existentes Fernsteuerkommando steht. Die zwei Schrägstriche müssen direkt
am Zeilenanfang stehen und dahinter muss sofort der Befehl folgen.
Für jeden Fernsteuerbefehl besteht die Möglichkeit, diesen alleine total, teilweise oder teilweise in Abhängigkeit von dem Call der Gegenstation zu sperren, oder ganz freizugeben. Zum Einstellen existiert dazu in
TOP die ESC-Funktion "RCMD". Für die rufzeichenabhängige Einstellung existiert eine Liste in der Datei
SYSTEM.TOP im Abschnitt "[RFR]". Auch wenn alle Bedingungen für die Freigabe der Remotebefehle erfüllt sind, werden diese Kommandos von TOP nicht ausgeführt, wenn beispielsweise die Gegenstation eine
Mailbox ist.
DF51
DF22
DF21
DF48
DF01
DF09
DF39
DF40
DF02
DF38
DF27
DF03
DF26
DF45
DF44
DF49
DF46
DF47
DF05
DF34
DF06
DF35
//AKTUELL
//CD
//CDROM
//CONFIG
//CONNECT
//CONVERS
//COPY
//CRC
//CSTATUS
//DATE
//DELETE
//DIR
//DISCON
//DOS
//DRIVE
//ECHO
//HELP
//HLONG
//INFO
//KMAIL
//LINKS
//LMAIL
= Aktuelles aus der Datei TEXT.TOP senden
= Remote-Verzeichnis wechseln
= Umschalten auf das CDROM-Laufwerk
= Angeschlossene TNCs anzeigen
= Vom Terminal weiterconnecten
= Einloggen in Gesprächsrunde
= Files kopieren
= File auf Fehlerfreiheit durch CRC-Prüfsumme checken
= Liste von Usern, die gerade connected sind
= Ausgabe von Datum und Uhrzeit
= File löschen
= File-Inhaltsverzeichnis zeigen
= Verbindung ohne Verabschiedung trennen
= Externes Programm fernstarten
= Laufwerk wechseln
= Frame sofort zurücksenden
= Einzelhilfe für//Befehle ausgeben
= Gesamtliste mit Kurzerklärung aller Remotes ausgeben
= Infoteil aus TEXT.TOP aussenden
= Löschen von persönlichen Nachrichten
= Zielcalls und Routings aus der Auto-Connectliste
= Persönliche Nachrichten aufzeigen
87
DF53
DF28
DF42
DF07
DF19
DF04
DF20
DF41
DF52
DF53
DF10
DF25
DF12
DF24
DF43
DF11
DF37
DF29
DF31
DF33
DF13
DF50
DF08
DF36
DF18
DF30
DF23
DF32
DF17
DF15
DF16
DF14
DF54
:DF51
//MAKRO
//MAXFRAME
//MDIR
//MHEARD
//MYCALL
//NAME
//PACLEN
//PRIV
//QRT
//MAKRO
//QUIT
//RAUTO
//RBIN
//RCMD
//RDIR
//READ
//RENAME
//RETRY
//RING
//RMAIL
//RPRG
//RUN
//SHOW
//SMAIL
//TNC
//TXDELAY
//UMLAUT
//VERSION
//WAUTO
//WBIN
//WPRG
//WRITE
//X
= Ein Tastaturmakro starten
= Maxframe anzeigen/ändern
= Neues SUB-Verzeichnis erzeugen
= Liste von gehörten PR-Stationen anzeigen
= Eingestelltes Rufzeichen im Terminal anzeigen/ändern
= Ermöglicht Vergabe eines Namens
= Bei Sendeframes die Länge anzeigen/ändern
= Privilegieren - danach alle Remotes frei
= Das Programm beenden lassen
= TOP veranlasst das Starten eines Makros
= Verbindung mit Verabschiedungstext trennen
= Mehrere binäre Files hintereinander aussenden
= Binäres File in Normalform senden (kein Autobinär)
= Anzeige/Ändern der Sicherungsstufen von //-Befehlen
= Unterverzeichnis löschen
= Textfile auslesen
= File umbenennen
= Anzeigen/Ändern des Wiederholungszählers im TNC
= Löst Klingel aus
= Eigene oder andere persönliche Nachricht auslesen
= Binäres File nach dem bekannten BIN-Protokoll senden
= Zeigt die Liste der installierten RUN-Programme
= Zu einem gewünschten Call nach dem Namen suchen
= Persönliche Nachricht für bestimmtes Call speichern
= Anzeige/Ändern sämtlicher TNC-Parameter
= Sendeverzögerung vom TNC anzeigen/ändern
= Umlautstatus anzeigen/ändern
= Aktuelle Versionsnummer des Programms aussenden
= Binäre Filespeicherung nach dem BIN-Protokoll
= Binäres File transparent schreiben (keine Automatic)
= Binäre Filespeicherung nach dem BIN-Protokoll
= Textfile schreiben
= Nachricht auf Kanal "X" weitersenden
//Aktuell
Das Programm sendet einen Aktuelltext. Dieser Text enthält aktuelle Informationen zu verschiedenen Themen/Situationen. Der Aktuelltext befindet sich in der Datei TEXT.TOP und muss dort mit einem Editor eingetragen werden.
Querverweis
DB49 <ESC> TEXT = Bestimmen der auszusendenden Textpassagen in der TEXT.TOP
FI
Aufbau der Datei TEXT.TOP
:DF22
//CD (Pfad)
Bewirkt eine Abfrage/Änderung des eingestellten Remote-Directory. Die Anwendung ist dem gleichnamigen
DOS-Befehl nachgeahmt. Privilegierte User und User, die durch //CDROM ON auf das CDROM-Laufwerk
gewechselt haben, können sich wahllos im gesamten Verzeichnisbaum des Laufwerks aufhalten - der normale User allerdings nur im vom Sysop eingestellten REM-Verzeichnis aufwärts. Zurückschalten in Richtung
Root-Directory erfolgt also nur bis zum vom Sysop eingestellten REM-Verzeichnis.
Beispiele:
//cd
//cd util
//cd \
//cd \texte\mails
Zeigt das aktuelle Verzeichnis
Wechselt in das höhere Verzeichnis UTIL
Wechselt in das Root-Direktory
Wechselt in das Verzeichnis: TEXTE\MAILS
Ein Wechsel in das Verzeichnis auf einem anderen Laufwerk ist nur möglich, wenn vorher mit //drive auf
dieses Laufwerk gewechselt wurde.
:DF21
//CDRom ON/OFF
TOP schaltet auf das in der SYSTEM.TOP angegebene CDROM-Laufwerk. Das Laufwerk selbst muss nicht
unbedingt ein CDROM sein, sondern darf auch ein anderes logisches Laufwerk sein. Nach erfolgreicher
Umschaltung kann mit dem //CD-Befehl in jedes Verzeichnis gewechselt werden.
88
Beispiele:
//cdrom on
//cdrom off
:DF48
Schaltet das Remote-Verzeichnis auf das CDROM-Laufwerk um.
Schaltet wieder zurück auf das normale Remote-Verzeichnis.
//CONFig
Das Programm zeigt in einer kurzen Liste die angeschlossenen TNCs mit den je dazugehörigen TNCNummern, Frequenzen und Anzahl der Terminal-Kanäle. Weiterhin ist zu erkennen, auf welchem TNC die
momentane Verbindung existiert. Unter anderem wird die TNC-Nummer dazu benötigt, um beispielsweise
einen Weiterconnect auf einem anderen TNC einzuleiten oder die MH-Liste eines anderen TNCs abzurufen.
:DF01
//Connect CALL (x) x = TNC-Nummer
Das Terminal versucht auf einem freien Terminal-Kanal den Weiterconnect zu der anderen Station "CALL"
herzustellen. Sofern "CALL" in der Linkdatei existiert, wird der dort eingetragene Connectpfad benutzt.
Wenn jedoch dieser Pfad nicht gewünscht ist, muss die Angabe einer TNC-Nummer im Befehl erfolgen;
TOP ignoriert dann den Eintrag in der Linkdatei.
Die TNC-Nummer bestimmt in TOP, auf welchem TNC der Weiterconnect ausgeführt werden soll. Die Anzahl der angeschlossenen TNCs ist durch den Fernsteuerbefehl //config zu erfahren. Falls keine TNCNummer angegeben wurde und kein Eintrag im Linkfile existiert, gilt im Programm für die Ausführung des
Weiterconnectes immer der TNC, dem der gerade verbundene Terminal-Kanal zugehörig ist.
In der Phase, in der TOP noch versucht einen Weiterconnect herzustellen, ist ein Abbruch durch Eingabe
eines beliebigen Zeichens noch möglich.
Für die Zeit, in der ein Weiterconnect aktiv ist, erfolgt eine entsprechende Signalisierung durch eine Nummer
in der oberen Statuszeile bei den Flags. Die Nummer zeigt auf den Gegenkanal, der für den Weiterconnect
zwangsläufig benötigt wird.
Für die gesamte Dauer des Weiterconnects werden im Programm die eingelaufenen Informationen zuerst in
einer Pufferdatei zwischengespeichert und dann erst auf dem Gegenkanal kontrolliert ausgesendet. Somit
kann niemals auf dem weiter zu sendenden TNC ein Pufferüberlauf vorkommen.
Querverweis
DCC <ALT-C> = Connect aus Autoconnect-Liste aktivieren
:DF09
//CONVers (x) x = Nummer des Converskanal (1-99)
Dieser Befehl bewirkt die Einrichtung einer Gesprächsrunde. Wenn sich andere angeschlossene Stationen
ebenfalls in diese Runde einloggen, wird der eintreffende Text des einen Teilnehmers automatisch an die
anderen Teilnehmer weitergesendet. TOP ist in der Lage, mehrere Gesprächsrunden gleichzeitig zu bedienen. Die Runden werden zwischen 1 und 99 nummeriert. - Die Eingabe ohne eine Nummer zeigt die Stationen, die bereits in der Conversrunde eingeloggt sind. Ebenso bekommt der Teilnehmer beim Einstieg in die
Runde diese Stationen mitgeteilt. - Innerhalb einer Gesprächsrunde sind gesonderte Fernsteuerbehle nur
für den Conversmode möglich, die durch /h zu erfahren sind.
Fernsteuerbefehle im Convers
DG
Liste der Befehle im Conversmode
Querverweis
DB52 <ESC> CONVER = Aufschalten und Teilnehmen in einer Gesprächsrunde
:DF39
//COPY Quelle Ziel
Dieser Befehl ermöglicht das Kopieren einer oder mehrere Dateien. Er arbeitet ähnlich wie der gleichnamige
DOS-Befehl. Bereits existierende Dateien im Zielpfad werden ohne Rücksicht überschrieben!
Beispiele:
//copy abcde.txt d:\afu\prg
//copy abcde.txt d:\afu\123.txt
//copy *.* d:\afu
:DF40
Die Datei ABCDEF.TXT wird nach D:\AFU\PRG kopiert.
Die Datei ABCDEF.TXT wird nach D:\AFU mit
Namens-Umbenennung als 123.TXT kopiert.
Alle Dateien vom derzeitigen Directory werden nach d:\afu kopiert.
//CRC Pfad/Dateiname (Startbyte (Endebyte))
Ermittelt die CRC-Prüfsumme der angegebenen Datei. Der Befehl dient dem Zweck, beispielsweise nach
einem Binärtransfer, nachträglich die Fehlerfreiheit der übertragenen Datei mit Hilfe des CRC festzustellen.
Die Berechnung der CRC-Prüfsumme an einer Datei gilt als sehr sicheres Mittel, um dort die Fehlerträchtig89
keit zu beurteilen; eine übertragene Datei ist als völlig identisch zu bezeichnen, wenn der CRC-Prüfwert
beim Sender und Empfänger gleich sind. - Weitere Parameterangaben zu der Pfad- und Dateinameneingabe, die als Startbyte oder Start- und Endebyte zu verstehen sind, bewirken, dass nur bestimmte Teile der
Datei geprüft werden.
Beispiele:
//crc TEST.TXT
//crc TEST.TXT 1234
Die gesamte Datei TEST.TXT wird geprüft.
Die Berechnung des CRC an der Datei TEST.TXT
beginnt bei Byte 1234.
//crc TEST.TXT 1503 8456
Die Berechnung des CRC an der Datei TEST.TXT
beginnt bei Byte 1503 und endet bei Byte 8456.
//crc e:\afu\top\rem\ibm\test.txt Die gesamte Datei TEST.TXT im Verzeichnis
E:\AFU\TOP\REM\IBM wird geprüft. Der Zugriff auf die
Datei ist nur möglich, wenn das Verzeichnis "IBM" ein
Unterverzeichnis des in TOP eingestellten Remoteverzeichnisses ist.
Querverweis
DB38 <ESC> FILE CRC = Bearbeitungen an Textdateien, CRC-Berechnung
:DF02
//CStatus
Das Programm sendet eine Liste der Stationen, die derzeit mit dem Terminal verbunden sind. Die Liste zeigt
die Terminal-Kanal- und TNC-Nummer, Rufzeichen und Rufzeichen der Gegenstation, Name, Uhrzeit des
Connects, sowie eine Pfeilmarke in der Liste, ">", die Auskunft darüber erteilt, ob einer der verbundenen
Kanäle vom Terminalsysop angewählt wurde.
:DF38
//DATE
Das Programm sendet das Datum und die Uhrzeit aus.
:DF27
//DELete Dateiname
Der Befehl veranlasst die Löschung der im Parameter angegebenen Datei. Wie bereits beim gleichnamigen
DOS-Befehl, ist auch hier die Angabe des Jokers "*" erlaubt, wenn nur bestimmte Gruppen von Dateien
gelöscht werden sollen. - Beispiele:
//del test.txt
Löscht das File TEST.TXT aus dem aktuellen Verzeichnis.
//del test.*
Löscht alle Files, die mit dem Namen "TEST" beginnen.
//del e:\afu\top\rem\ibm\test.txt Die Datei TEST.TXT im Verzeichnis E:\AFU\TOP\REM\IBM wird
gelöscht. Der Zugriff auf das File ist nur möglich, wenn das
Verzeichnis "IBM" ein Unterverzeichnis des in TOP eingestellten
Remote-Verzeichnisses ist.
:DF03
//DIR (Pfad, /F /D, /R /A /S /H /N, /1 .. /3)
Zeigt den Inhalt eines Verzeichnisses und listet die Einträge in alphabetischer Reihenfolge auf. Der Eintrag
besteht aus dem Dateinamen, Filegröße, Fileattribut, Filedatum und Fileuhrzeit. Zu Grunde liegt das Verzeichnis, welches momentan eingestellt ist.
Zum Auflisten nur ganz bestimmter Einträge, ist die Eingabe des Jokerzeichens "*" möglich. Zusätzlich dürfen auch Schalter mit der Eingabe kombiniert werden.
Bedeutung der möglichen Schalter
/F
/D
/R
/A
/S
/H
/N
/1
/2
/3
= Nur Dateien auflisten
= Nur Verzeichnisse auflisten
= Nur schreibgeschützte Dateien (Readonly-Flag),
= " Archivdateien (Archive-Flag),
= " Systemdateien (Systemfile-Flag),
= " versteckte Dateien (Hidden-Flag) anzeigen.
= " Dateien zeigen, die überhaupt kein Flag gesetzt haben
= Die Ausgabe erfolgt 1 - 3-spaltig. Maximale Dateiinformation
erfolgt nur bei 1-spaltiger Darstellung.
Beispiele:
//dir *.txt
//dir *.txt /3
Listet alle Dateien mit der Endung "TXT" auf.
Listet alle Dateien mit der Endung "TXT" in drei
Darstellungsspalten auf.
90
//dir /h
//dir e:\afu\top\rem\ibm\*.txt
:DF26
Zeigt nur die versteckten Dateien.
Listet alle Dateien im Verzeichnis E:\AFU\TOP\REM\IBM mit der
Endung "TXT" auf. Der Zugriff auf das Verzeichnis ist nur möglich,
wenn das Verzeichnis "IBM" ein Unterverzeichnis des in TOP
eingestellten Remote-Verzeichnisses ist.
//Disconnect
Bewirkt die Auftrennung der Verbindung. Im Gegensatz zum Befehl //q werden keine Verabschiedungstexte
gesendet. Jedoch ausstehende Frames werden noch gesendet.
:DF45
//DOS dosbefehl
Diese Funktion ruft den Befehlsinterpreter COMMAND.COM von DOS auf und übergibt an ihn zur weiteren
Bearbeitung den Parameter "dosbefehl". DOS versteht "dosbefehl" seinerseits als Befehl, Programm oder
Stapelverarbeitungsdatei und führt die Anweisung entsprechend aus.
Beispiel:
//dos tree c:\
Das Dienstprogramm TREE.COM von DOS wird aufgerufen und erstellt
eine Verzeichnisstruktur vom logischen Laufwerk "C".
WICHTIG
Es dürfen nur DOS-Programme ferngestartet werden, die sich selbst beenden. Programme, die zusätzlich
Eingaben von der Tastatur abfragen, dürfen nicht aufgerufen werden, weil sonst ohne Mithilfe des Sysop
kein Rücksprung nach TOP möglich ist! Ebenso ist der Aufruf residenter Programme (Treiber) verboten!
Bevor TOP den DOS-Ausstieg startet, wird ein Programmteil extern ausgelagert, damit für die Arbeit in DOS
ausreichend großer Hauptspeicher zur Verfügung steht. Die Auslagerung findet entweder nach XMSSpeicher oder durch eine Datei in das TMP-Verzeichnis statt.
Hinweis
Je nach Eigenschaft des externen DOS-Programms, wird zuerst versucht, die Ausgabe des Programms in
eine Textdatei umzuleiten. Falls das misslingt, kopiert TOP die Ausgabe direkt vom Bildschirm in eine Textdatei, was aber den Nachteil mit sich bringt, dass die Ausgabe des externen Programms maximal eine Bildschirmseite betragen darf.
In der DOS-Ausstiegsphase dürfen keine residenten Programme oder Treiber geladen werden, weil sonst
der Rücksprung zu TOP nicht möglich ist und ein Absturz vorprogrammiert ist.
Querverweis
ED
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen
:DF44
//DRive (x) x = Laufwerksbuchstabe
Ohne Eingabe des Laufwerkbuchstabens "x" zeigt das Programm das derzeit aktuelle Laufwerk an. Ansonsten erfolgt eine Umschaltung auf das gewünschte Laufwerk.
Beispiele:
//dr
//dr b
Zeigt aktuelles Laufwerk an.
Wechselt auf Laufwerk 'B' und begibt sich automatisch in das Wurzelverzeichnis B:\
:DF49
//Echo text ... text ... text ...
Der Befehl zeigt die Wirkung eines Echos. Der Text hinter dem Befehl, der sich durch ein Leerzeichen abgrenzt, wird sofort wieder an die Gegenstation zurück gesendet.
:DF46
//Help (befehl)
Die Auswirkung dieses Befehls ist abhängig von seiner Eingabe. Die Eingabe ohne Parameter zeigt eine
kurze Auflistung der Fernsteuerbefehle, die für den User freigegeben sind. Die in den Einträgen gezeigten
Befehle werden vom Terminalsysop in der Konfigurationsdatei von TOP bestimmt. Die vollständige Liste
aller freigegebenen Fernsteuerbefehle ist mit dem Befehl //hl anzufordern. - Die Einträge in der Liste zeigen
im linken Teil den eigentlichen Fernsteuerbefehl und im rechten Teil folgt die kurze Erklärung für den Befehl.
Die Befehle können abgekürzt eingegeben werden. Es sind dann mindestens die großgeschriebenen Buchstaben anzugeben. - Die Angabe des Parameters "befehl" zeigt die detaillierte, ausführliche Hilfe nur für
"befehl". Jeder Fernsteuerbefehl kann mit der Funktion <ESC> RC und im Zusammenhang mit der Datei TEXT.TOP
(Abschnitt RFR) in verschiedenen Sicherheitsstufen unterteilt werden. Aus der Vergabe der Sicherheitsstufen ergeben sich die Fernsteuerbefehle, die für die Gegenstation erlaubt sind und damit auch zur Anzeige in
der Liste erscheinen.
91
Querverweis
DF
Liste der Fernsteuerbefehle
DB43 <ESC> RCMD = Anzeige/Ändern der Level der Fernsteuerbefehle
DCV <ALT-V><F5> = Verschiedene Parameter, Fernsteuerung ein/ausschalten
:DF47
//HLong
Der Befehl bewirkt die Auflistung aller Fernsteuerbefehle, die für den User freigegeben sind. Die Einträge in
der Liste zeigen im linken Teil den eigentlichen Fernsteuerbefehl und im rechten Teil folgt die kurze Erklärung für den Befehl. Die Befehle können abgekürzt eingegeben werden. Es sind dann mindestens die großgeschriebenen Buchstaben anzugeben.
Jeder Fernsteuerbefehl kann mit der Funktion <ESC> RC und im Zusammenhang mit der Datei TEXT.TOP
(Abschnitt RFR) in verschiedenen Sicherheitsstufen unterteilt werden. Aus der Vergabe der Sicherheitsstufen ergeben sich die Fernsteuerbefehle, die für die Gegenstation erlaubt sind und damit auch zur Anzeige in
der Liste erscheinen.
Querverweis
DF
Liste der Fernsteuerbefehle
DB43 <ESC> RCMD = Anzeige/Ändern der Level der Fernsteuerbefehle
DCV <ALT-V><F5> = Verschiedene Parameter, Fernsteuerung ein/ausschalten
:DF05
//Info
Das Programm sendet einen Infotext. In der Regel sind darin Informationen zur eigenen Station enthalten.
Der Infotext befindet sich in der Datei TEXT.TOP und muss dort mit einem Editor eingetragen werden.
Querverweis
DB49 <ESC> TEXT = Bestimmen der auszusendenden Textpassagen in der TEXT.TOP
FI
Aufbau der Datei TEXT.TOP
:DF34
//KMail (call)
Dieser Befehl veranlasst die Löschung der persönlichen Nachrichten aus dem MAIL-Verzeichnis. Die Wirkungsweise ist von der Art der Eingabe abhängig. Im Falle einer Angabe von "call" wird die Nachricht an
"call" gelöscht, ansonsten erfolgt die Löschung der eigenen Nachricht.
Beispiele:
//km
//km DF8XYZ
Die eigene Nachricht wird gelöscht.
Die Nachricht für DF8XYZ wird gelöscht.
Das Löschen fremder Mails ist nur dann möglich, wenn dies der Terminalsysop durch eine entsprechende
Einstelloption auch erlaubt hat.
Querverweis
DB36 <ESC> KMAIL = Eigene oder andere persönliche Mail löschen
DB14 <ESC> LMAIL = Auflisten der persönlichen Nachrichten
DB45 <ESC> RMAIL = Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
DCV <ALT-V><F7> = Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein/auschalten
FH
Aufbau einer Maildatei
:DF06
//Links (call)
Die Auswirkung dieses Befehls ist abhängig von seiner Eingabe. Die Eingabe ohne Parameter zeigt die
vollständige Liste mit Connectzielen, die der Terminalsysop durch eine entsprechende Markierung in seiner
Linkdatei freigegeben hat. Die Eingabe des Befehls mit dem Parameter "call" bewirkt die Anzeige nur des
Eintrages "call", sofern dieser existiert. - Die Liste ist grob in drei Sektionen unterteilt. Im ersten Teil befindet
sich der Linkname, der beispielsweise im //C-Befehl anzuführen ist, wenn das Programm einen Weiterconnect nach der Liste durchführen soll. Der zweite Teil zeigt den Ausgangs-TNC mit der zugehörigen Frequenz an, auf dem der Connect gestartet wird. Im dritten Teil wird die Connect-Route gezeigt, die das Programm zum Erreichen des Zieles verwendet. - Die Markierungen der Einträgen in der Linkdatei werden mit
einer Unterfunktion von <ALT-C> durchgeführt.
Querverweis
DCC <ALT-C>
= Connect aus Autoconnect-Liste aktivieren
DDD <ALT-4>
= Abspeichern einer Connectfolge in die Linkdatei
FQ
Aufbau der Connectzieldatei LINKS.TOP
92
:DF35
//LMail (call)
Dieser Befehl veranlasst die Ausgabe einer Liste der Stationen, für die eine persönliche Nachricht hinterlegt
wurde. Die Wirkungsweise ist von der Art der Eingabe abhängig. Im Falle einer Angabe von "call" prüft das
Programm, ob nur für "call" eine Nachricht existiert.
Beispiele:
//lm
//lm DF8XYZ
Listet die Calls aller Stationen auf, für die eine Mail vorliegt.
TOP prüft, ob eine Nachricht nur für DF8XYZ vorliegt.
Das Ergebnis wird mitgeteilt.
Sinnvollerweise diesen Befehl mit der Funktion <ESC> RC einstellen, dass Parameterangaben erlaubt sind.
Querverweis
DB36 <ESC> KMAIL = Eigene oder andere persönliche Mail löschen
DB14 <ESC> LMAIL = Auflisten der persönlichen Nachrichten
DB45 <ESC> RMAIL = Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
DCV <ALT-V><F7> = Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein/auschalten
FH
Aufbau einer Maildatei
:DF28
//MAXframe (x) x = 1..7
Maxframe entspricht dem O-Befehl im TNC und bestimmt die Anzahl der Info-Frames, die während einer
Sendeperiode in Folge ausgesendet werden. Die Eingabe ohne Parameter zeigt die aktuelle Einstellung. Mit
Parameter erfolgt eine Änderung von Maxframe, soweit dies vom Terminalsysop zugelassen wurde.
:DF42
//MD pfad
Die Funktion veranlasst die Erstellung eines neuen Unterverzeichnisses. Die Anwendung ist dem gleichnamigen DOS-Befehl nachgeahmt. Das Unterverzeichnis wird immer beginnend ab dem derzeitigen RemoteVerzeichnis darin angelegt.
Beispiel:
//md util
Erzeugt im momentanen REM-Verzeichnis das Unterverzeichnis "UTIL".
:DF07
//MHeard (Call) (/1-/8 /A /L)
Diese Funktion zeigt die Heardliste von TOP. Eine Heardliste ist eine tabellarische Zusammenfassung von
Stationen mit Datum, Uhrzeit ... usw., die auf einer Frequenz gehört wurden. Die Wirkung dieses Befehls ist
von seiner Eingabe abhängig.
Eingabe ohne zusätzliche Parameter
Die Ausgabe der Liste erfolgt TNC-spezifisch. Das bedeutet, es werden nur diejenigen Einträge des TNCs
gezeigt, auf dem der //MH-Befehl eingetroffen ist.
Eingabe mit zusätzlichen Parametern und deren Bedeutung
/1../8 TNC-Nummer. Sie ist anzugeben, wenn die Liste eines anderen TNCs gewünscht wird.
/A
Die Heard-Einträge aller angeschlossenen TNCs werden gezeigt.
/L
Die Ausgabe der MH-Liste erfolgt in Langform.
Beispiele:
//mh DB0
//mh /2
:DF19
Zeigt alle Calleinträge, die mit "DB0" im Rufzeichen beginnen.
Zeigt die MH-Liste des 2.TNC
//MYcall (x) (neues call) x = Terminal-Kanalnummer
Ermöglicht die Abfrage oder Änderung des derzeit eingestellten Rufzeichens. Soll nur der aktive TerminalKanal bearbeitet werden, so braucht die Angabe "x" nicht zu erfolgen.
Beispiele:
//my
//my df8xyz
//my 2 df8xyz
:DF04
Zeigt das momentan eingestellte Rufzeichen an.
Ändert das Rufzeichen nach einem Disconnect auf "DF8XYZ" ab.
Ändert das Rufzeichen auf Terminal-Kanal 2 auf "DF8XYZ" ab. Falls dieser Kanal
connected ist, findet die Änderung erst statt, wenn er Kanal disconnected wurde.
//Name username
Dieser Befehl veranlasst die Eintragung von "username" in die TOP-eigene Namensdatei. Der Eintrag erfolgt zusammen mit dem Rufzeichen der verbundenen Station. Die momentanen Einstellungen des Umlautwandlers werden mit in die Namensdatei gespeichert. Wenn das Terminal neu connected wird, dann stellt
das Programm sofort den gespeicherten Umlautstatus wieder her und nennt in der Begrüßung den Namen.
93
:DF20
//PAClen (x) x = 1 - 255
Paclen bestimmt in Bytes die Länge des auszusendenden Paketes. Unter Paketlänge versteht man die Anzahl der Informationszeichen in einem AX.25-Frame. Die Eingabe ohne Parameter zeigt die momentane
Einstellung. Mit Parameter erfolgt eine Änderung von Paclen, soweit dies vom Terminalsysop zugelassen
wurde.
:DF41
//PRIV
Dieser Befehl löst in TOP den Programmteil für die SYSOP-Einloggung aus. Falls der Vorgang aus Sicht der
Gegenstation erfolgreich ablief, sind sämtliche Fernsteuerbefehle freigeschaltet, auch die, die zuvor durch
"<ESC> RC 5" ganz gesperrt wurden.
TOP sendet bei Empfang von //PRIV fünf gewürfelte Zufallszahlen aus. Diese Zahlen bedeuten Positionen
auf der Passwortzeile. Der Gegenstation muss das Passwort bekannt sein. Sie muss nun die fünf Zeichen
zurück senden, die sich an den Positionen des Passwortes befinden. Die fünf Antwortzeichen müssen am
Stück eintreffen und sollen zur Verwirrung eines auf der Frequenz mitlauschenden Spanners, in einer längeren Zeile als nur fünf Zeichen versteckt werden.
Das eigene persönliche Passwort ist in der Passwortdatei PASSWORD.TOP unter der Kopfzeile ":PWD"
eingetragen. Mit Hilfe des Programmaufrufparameters "HLP" kann das Passwort erneuert werden.
Querverweis
FC
Aufbau der Passwortdatei PASSWORD.TOP
AB
Aufruf von TOP mit zusätzlichen Parametern
DB39 <ESC> PRIV = Einlogvorgang als SYSOP bei der Gegenstation auslösen
:DF52
//QRT
Das Programm TOP wird beendet.
:DF53
//MAKRO
TOP veranlasst das Starten eines Makro. Dazu ist eine zusätzliche Datei erforderlich, deren Name diesem
Befehl als Parameter übergeben wird. Das Standard-Verzeichnis für Makrofiles ist das vom Sysop in der
SYSTEM.TOP angemeldete MAK-Verzeichnis. Die Default-Dateinamen-Endung für Makrofiles lautet ".KEY".
Diese Endung kann daher bei der Eingabe auch weggelassen werden.
:DF10
//Quit
TOP beendet das QSO und leitet den Disconnect ein. Es werden noch alle ausstehenden I-Frames und ein
kurzer Verabschiedungstext gesendet. Sofern der Terminalsysop die zusätzlichen Verabschiedungstexte
aus der gesonderten "Sprüchedatei" freigeschaltet hat, folgt im Anschluss auf dem normalen Verabschiedungstext die Ausstrahlung eines dieser Sprüche. Der Spruch wird vom Programm durch das Zufallsprinzip
bestimmt.
Der Name der "Sprüchedatei" lautet QRT.TOP. Zum Aussenden dieser Texte muss in der SYSTEM.TOP ein
entsprechender Parameter eingestellt werden.
Querverweis
FR
Aufbau der Sprüchedatei QRT.TOP
:DF25
//RAuto dateiname (dateiname dateiname ...)
Dieser Befehl ermöglicht das Auslesen von Dateien nach dem BIN-Protokoll. Die Angabe mehrerer Dateinamen im Befehl bewirkt die nacheinander folgende Aussendung dieser Dateien. Alle Dateien werden intern
in TOP über eine Pufferdatei gesendet. Entgegen dem BIN-Protokoll wird eine "#OK#" - Meldung nicht abgewartet, sondern der Beginn der Datei wird sofort zusammen mit dem BIN-Header ausgesendet. Das Terminalprogramm der Gegenstation muss daher in der Lage sein, den im Frame befindlichen BIN-Header vom
Dateianfang abzutrennen und auszuwerten.
Beispiele:
//ra test.bin test.com test.exe
//ra *.pif test.*
Die Dateien TEST.BIN, TEST.COM und TEST.EXE werden
nacheinander ausgelesen und gesendet.
Alle Dateien, die im Namen die Endung "PIF" haben und
alle Files, die im Präfix "TEST" lauten, werden nacheinander
ausgelesen und gesendet.
94
:DF12
//RBin dateiname (Beginnbyte (Endebyte))
Die genannte Binärdatei wird ausgesendet. Falls sie nicht existiert, sendet TOP eine Fehlermeldung. Die
Angabe "Beginnbyte" bestimmt die Dateiposition, ab der die Datei gesendet werden soll. Diese Option ist
anzuwenden, wenn zuvor ein Transfer missglückte und nur noch ein Teil der Datei fehlt. Der Empfänger
muss dann die Teile der Datei zu einer neuen Datei zusammenfügen. "Endebyte" bestimmt die Endposition
in der Datei, bis wohin sie ausgelesen werden soll. - Die vorzeitige Beendigung der Dateiaussendung ist
durch die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> möglich. Teile der Datei, die sich bereits im TNC-Puffer oder
anderen Puffern befinden, können natürlich nicht mehr zurückgehalten werden.
Hinweis
Nachdem das Programm die Binärdatei ausgesendet hat, führt es automatisch einen Disconnect aus, um
die Schließung des Speicherfiles bei der Gegenstation zu erzwingen. - Diese Art der Fileübertragung sollte
nur gewählt werden, wenn das Programm der Gegenstation keine Möglichkeit besitzt, den Dateitransfer
nach dem BIN-Protokoll durchzuführen.
Querverweis
DCS <ALT-S> = Datei Senden (Menü)
EB
Binäre Datenübertragungen
:DF24
//RCmd (Fernsteuerbefehl (x)) x = Werte zwischen 0 und 5
Die Funktion bestimmt oder zeigt die Sicherungsstufen der in TOP existierenden Remotebefehle. Jedes
Fernsteuerkommando kann in einer aus 6 Stufen von "ganz frei" bis zu "komplett gesperrt" eingestellt werden. Die Sicherheitsstufe wird über den X-Parameter angegeben. Die Stufen 1, 2 und 4 erwarten einen Eintrag in der RFR-Liste. Diese Liste existiert als Abschnitt "[RFR]" in der Datei SYSTEM.TOP .
Bedeutung der Sicherheitsstufen (X-Parameter):
0
= beliebige Fernsteuerung, sobald REMOTE ON ist:
Der Remotebefehl wird uneingeschränkt bedient, falls Fernsteuerung im Terminal eingeschaltet ist.
1
= mit Parameter nur für RFR-Leute, ohne für alle:
Wenn zum Remotebefehl kein zusätzlicher Parameter angegeben wird, führt TOP das Kommando
uneingeschränkt aus. Ansonsten erfolgt mit Parameterzusatz nur die Ausführung des Befehls, wenn
das Rufzeichen der Gegenstation im Abschnitt "[RFR]" der Datei SYSTEM.TOP eingetragen ist.
2
= beliebige Fernsteuerung für RFR-Leute, sonstige nicht:
Die uneingeschränkte Ausführung des Befehls erfolgt nur, wenn das Rufzeichen der Gegenstation
im Abschnitt "[RFR]" der SYSTEM.TOP eingetragen ist. Anderen Usern wird der Befehl verweigert.
3
= mit Parameter gar keine Fernsteuerung, ohne für alle:
Der Remotebefehl wird nur ausgeführt, wenn er ohne zusätzliche Parameter empfangen wurde.
Ansonsten erfolgt eine Abweisung.
4
= mit Parameter gar keine Fernsteuerung, ohne nur für RFR-Leute:
Der Remotebefehl wird nur ausgeführt, wenn er ohne zusätzliche Parameter nur von Stationen
empfangen wurde, deren Call im Abschnitt "[RFR]" der Datei SYSTEM.TOP eingetragen sind.
Ansonsten erfolgt eine Abweisung des Befehls.
5
= keinerlei Fernsteuerung:
Der Remotebefehl wird nicht ausgeführt; es erfolgt eine Abweisung. Ausgenommen sind Stationen,
die sich erfolgreich als SYSOP privilegieren konnten.
Beispiele:
//rc
//rc mh
//rc mh 2
Zeigt die Sicherungsstufe aller existierenden Remotebefehle im QSOBildschirm an.
Zeigt die Sicherungsstufe nur des Remotebefehl //MHeard an.
Ändert die Sicherungsstufe des Remotebefehl //MHeard auf den Wert 2
und zeigt das Ergebnis an.
Querverweis
FP
RFR-Liste in der Systemdatei SYSTEM.TOP, Abschnitt [RFR]
FG
Aufbau der Fernsteuerbefehlsdatei REMOTES.TOP
:DF43
//RD pfad
Die Funktion veranlasst die Löschung eines Unterverzeichnisses. Die Anwendung ist dem gleichnamigen
DOS-Befehl nachgeahmt. Das Unterverzeichnis muss zum Löschen leer sein.
Beispiel:
//rd util
Löscht im momentanen REM-Verzeichnis das Unterverzeichnis "UTIL".
95
:DF11
//Read dateiname (Beginnbyte (Endebyte)) od. (Beginnzeile (Endezeile))
Dieser Befehl liest und sendet Dateien im Textformat aus. Wenn die Datei nicht existiert, erfolgt eine Fehlermeldung. Die Angaben von "Beginnbyte und Endebyte" bestimmen für die Aussendung den Start und das
Ende in der Datei. Zur gezielten Ausgabe nur bestimmter Zeilen aus der Datei sind anstatt der Angaben
"Beginnbyte und EndeByte" auch "Beginnzeile und Endezeile" möglich. Eine Zeilennummerierung erkennt
TOP am Dollarzeichen "$", welches der Zeilennummer direkt voran stehen muss.
Die vorzeitige Beendigung der Dateiaussendung ist durch die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> möglich.
Teile der Datei, die sich bereits im TNC-Puffer oder anderen Puffern befinden, können natürlich nicht mehr
zurückgehalten werden.
Beispiele:
//r test.txt
Die Datei TEST.TXT wird vollständig ausgesendet.
//r e:\top\rem\ibm\test.txt
Die gesamte Datei TEST.TXT im Verzeichnis E:\TOP\REM\IBM wird
gesendet. Der Zugriff auf die Datei ist nur möglich, wenn "IBM" ein Unterver
zeichnis des in TOP eingestellten Remote-Verzeichnisses ist.
//r test.txt 1009
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Byte 1009
//r test.txt $423
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Zeile 423
//r test.txt 523 3143
Startet die Sendung von TEST.TXT ab Byte 523 und beendet sie bei 3143
//r test.txt $123 $150
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Zeile 123 und sie in Zeile 150
//r test.txt $20 4500
Startet die Sendung der Datei TEST.TXT ab Zeile 20 und beendet sie bei
Byte 4500
Hinweis
Byte-Positionen in einer Datei beginnen immer bei 0. Demzufolge ist bei einer 5000 Byte großen Datei das
letzte Byte die File-Position 4999.
Querverweis
DCS <ALT-S> = Datei Senden (Menü)
:DF37
//REName altername neuername
Bewirkt eine Umbenennung des Dateinamens "altername" nach "neuername". Die Anwendung ist dem
gleichnamigen DOS-Befehl nachgeahmt. Eine identische Pfadangabe in beiden Parametern wäre zwar nicht
unsinnig, ist aber dennoch in TOP nicht möglich!
:DF29
//RETry (x) x = 0 - 255
Retry entspricht dem N-Befehl im TNC und bestimmt die maximale Anzahl der Aussendungen, die für Wiederholungen unbestätigter I-Frames erforderlich sind. Wenn nach der eingestellten Anzahl das Frame von
der Gegenstation noch immer nicht bestätigt wurde, wird die Verbindung durch den TNC getrennt. Die Eingabe ohne Parameter zeigt die momentane Einstellung. Mit Parameter erfolgt eine Änderung von Retry,
soweit dies vom Terminalsysop zugelassen wurde.
:DF31
//RIng
Bewirkt die Auslösung einer Klingel am Terminal. Diese Klingel hat einen anderen Klang als die beim
Connect.
:DF33
//RMail (call)
Dieser Befehl veranlasst die Ausgabe der persönlichen Nachrichten aus dem MAIL-Verzeichnis. Die Wirkungsweise ist von der Art der Eingabe abhängig. Im Falle einer Angabe von "call" wird die an "call" gerichtete Nachricht gesendet, ansonsten erfolgt die Aussendung der eigenen Nachricht.
Beispiele:
//rm
Die eigene Nachricht wird gesendet.
//rm DF8XYZ Die Nachricht für DF8XYZ wird gesendet.
Das Lesen fremder Mails ist nur dann möglich, wenn dies der Terminalsysop durch eine entsprechende
Einstelloption auch erlaubt hat.
Querverweis
DB36 <ESC> KMAIL = Eigene oder andere persönliche Mail löschen
DB14 <ESC> LMAIL = Auflisten der persönlichen Nachrichten
DB45 <ESC> RMAIL = Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
DCV <ALT-V><F7> = Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein/auschalten
FH
Aufbau einer Maildatei
96
:DF13
//RPrg dateiname (Beginnbyte (Endebyte))
Die angegebene Binärdatei wird nach dem BIN-Protokoll gesendet. Ist die Datei nicht vorhanden, so sendet
das Programm eine Fehlermeldung. Die Angabe "Beginnbyte" bestimmt die Fileposition, ab der das File
gesendet werden soll. Diese Option ist anzuwenden, wenn zuvor ein Transfer missglückte und nur noch ein
Teil der Datei fehlt. Der Empfänger muss dann die Teile der Datei zu einer neuen Datei zusammenfügen.
"Endebyte" bestimmt die Endposition in der Datei, bis wohin sie ausgelesen werden soll.
Die vorzeitige Beendigung der Dateiaussendung ist durch die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> möglich.
Teile der Datei, die sich bereits im TNC-Puffer oder anderen Puffern befinden, können natürlich nicht mehr
zurückgehalten werden.
Beispiele:
//r test.bin
//r e:\afu\top\rem\ibm\test.bin
//r test.bin 1009
//r test.bin 523 3143
Die Datei TEST.BIN wird vollständig ausgesendet.
Die gesamte Datei TEST.BIN im Verzeichnis E:\AFU\TOP\REM\IBM
wird gesendet. Der Zugriff auf die Datei ist nur möglich, wenn das
Verzeichnis "IBM" ein Unterverzeichnis des in TOP eingestellten
Remote-Verzeichnisses ist.
Startet die Sendung der Datei TEST.BIN ab Byte 1009
Startet die Sendung der Datei TEST.BIN ab Byte 523 und beendet
sie bei Byte 3143
Hinweis
Byte-Positionen in einer Datei beginnen immer bei 0. Demzufolge ist bei einer 5000 Byte großen Datei das
letzte Byte die File-Position 4999.
Querverweis
DCS <ALT-S> = Datei Senden (Menü)
EB
Binäre Datenübertragungen
:DF50
//RUN
Zeigt eine Liste der installierten RUN-Programme mit einem kurzen Hilfehinweis.
Querverweis
F0
Aufbau der Datei RUNHELP.TOP
:DF08
//SHow call
Das Programm sucht in der Namensdatei nach Einträgen für "call" und sendet das Ergebnis zu. Falls das
genaue Rufzeichen nicht bekannt ist, darf die Angabe von "call" insofern auch abgekürzt werden, soweit nur
die Angabe am Ende des Rufzeichens unvollständig ist.
Beispiele:
//sh df8xyz
//sh db0
Es erfolgt die Ausgabe des Namens von DF8XYZ, soweit dieser in der Namensdatei
von TOP existiert.
Alle Namen, die mit "DB0" im Rufzeichen beginnen, werden aufgelistet.
Querverweis
FK
Aufbau einer Namensdatei NAMES.TOP
:DF36
//SMail call
Dieser Befehl hinterlegt eine persönliche an "call" gerichtete Nachricht in das MAIL-Verzeichnis des Programms ab. Beendet wird die Msg durch Eingabe von <CTRL-Z> oder ***END am Zeilenanfang. Weitere
Nachrichten an "call" werden an die bereits bestehende MAIL-Datei angehangen. Daraus folgt, dass für
"call" insgesamt immer nur ein Nachrichtenfile angelegt wird. - Persönliche Nachrichten werden mit dem
Befehl //rm gelesen und mit //km gelöscht.
Querverweis
DB36 <ESC> KMAIL = Eigene oder andere persönliche Mail löschen
DB14 <ESC> LMAIL = Auflisten der persönlichen Nachrichten
DB45 <ESC> RMAIL = Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
DCV <ALT-V><F7> = Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein/auschalten
FH
Aufbau einer Maildatei
:DF18
//TNC (kommando (wert))
Bewirkt die Anzeige oder Änderung der eingestellten Parameter auf dem aktuellen TNC. Bis auf einige Ausnahmen können sämtliche TNC-Parameter abgefragt bzw. geändert werden. Für die Levelauswertung die97
ses Befehls wird der erste Parameter nicht betrachtet. Jedoch die Angabe von "wert" hat einen Einfluss auf
die Ausführung des Befehls. Wert-Änderungen an TNC-Parameter sind nur möglich, wenn dies der Terminalsysop durch eine entsprechende Einstellung zugelassen hat.
Beispiele:
//tnc
Zeigt den Wert fast aller im TNC befindlichen Parameter an.
//tnc t
Zeigt den Wert für TxDelay.
//tnc t 30
Setzt den Wert für TxDelay auf 30 und zeigt den neuen Wert an.
Die TNC-Kommandos, die durch diesen Fernsteuerbefehl bearbeitet werden, befinden sich in der Datei
SYSTEM.TOP im Abschnitt "[CMD]". Sie erlauben dort durch eine Nummerierung eine selektive Zuteilung
zu den angeschlossen TNCs. Das heißt, für jeden aufgeführten Befehl kann bestimmt werden, für welchen
TNC er gelten soll.
Querverweis
FP
Systemdatei SYSTEM.TOP, TNC-Befehlsliste im Abschnitt [CMD]
DB43 <ESC> RCMD = Anzeige/Ändern der Level der Fernsteuerbefehle
:DF30
//TXDelay (x) x = 0 - 127
TxDelay entspricht dem T-Befehl im TNC und bestimmt die Zeit, die nach dem Einschalten des Senders
vergehen muss, bis das eigentliche Frame ausgesendet wird. Für TF-kompatible Firmware gilt, dass die
Wartezeit sich aus dem Wert "x" mit 10 msec multipliziert ergibt. Mit Parameter erfolgt eine Änderung von
TxDelay, soweit dies vom Terminalsysop zugelassen wurde.
:DF23
//UMlaut (0..3)
Zeigt oder ändert die aktuelle Einstellung des Umlautwandlers. Die Eingabe ohne Parameter zeigt den momentanen Umlautstatus an. Die Angabe mit Parameter ändert den Umlautstatus. Für den Parameter gelten
folgende Werte:
0
= Keine Umlautwandlung eingeschaltet:
Der Umlautwandler ist abgeschaltet. Alle Zeichen werden transparent übertragen. Nach Möglichkeit
sollte immer diese Einstellung gewählt werden.
1
= Umlaute werden als Doppellaute gesendet:
Am Terminal eingetippte Umlaute werden in sogenannte Doppellaute gewandelt. Beispielsweise das
"ö" nach "oe". Aus programmtechnischen Gründen ist die Wandelung von Umlauten bei Sendungen
aus einem Textfile (noch) nicht möglich.
2
= Anstatt Umlaute werden Ersatzzeichen gesendet:
Statt der Umlaute werden Ersatzzeichen eingesetzt. Ersatzzeichen sind eckige und geschweifte
Klammern, Backslash, Pipe- und Wellensymbol. Sie sind Bestandteil des 7-Bit-ASCII-Zeichensatzes
und können deswegen von jedem Terminalprogramm verstanden werden.
3
= Anstatt Umlaute werden ISO-Umlaute gesendet:
Die ISO-Umlautwandelung arbeitet analog zur Umlautwandelung mit Ersatzzeichen. Es werden
allerdings andere Zeichen als Umlaute interpretiert.
Beispiele:
//um
Zeigt die momentane Einstellung des Umlautwandlers an.
//um 2 Ändert den Umlautstatus nach 2 und verwendet Ersatzzeichen für die Umlaute.
Hinweis
Bei Binärdatei- und 7Plus-Dateitransfer wird der Umlautwandler automatisch abgeschaltet und hinterher
wieder eingeschaltet. Für diesen Zweck ist also die manuelle Umschaltung nicht erforderlich.
Querverweis
DCU <ALT-U> = Umlauteinstellung (Menü)
:DF32
//VERsion
Der Befehl zeigt die Versionsnummer dieser Software mit Datum und Verfasser an.
:DF17
//WAuto dateiname
Siehe auch //WPrg
:DF15
DF16
//WBin dateiname
Die angegebene Binärdatei wird im REM-Verzeichnis zum Speichern geöffnet. Existiert bereits "dateiname",
muss ein neuer Name vergeben werden. Die Datei wird NICHT nach dem BIN-Protokoll gesendet, deswegen MUSS das Schließen der Speicherdatei durch einen DISCONNECT erzwungen werden.
Die vorzeitige Beendigung der Dateispeicherung ist durch die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> möglich.
98
Beispiel:
//wb file.com
Öffnet die Datei FILE.COM und fordert die Gegenstation auf, ihre Datei zu senden.
Hinweis 1
Diese Art der Filespeicherung sollte nur gewählt werden, wenn das Programm der Gegenstation keine Möglichkeit besitzt, die Dateiaussendung nach dem BIN-Protokoll durchzuführen. Eine Pfadangabe ist im Befehl
nicht vorgesehen.
Hinweis 2
Die vorzeitige Beendigung der Speicherung ist auch vom Terminalsysop möglich, indem er im DateiEmpfangsmenü die Funktion <F2> ausschaltet.
Querverweis
DCE <ALT-E> = Datei Empfangen (Menü)
EB
Binäre Datenübertragungen
:DF16
//WPrg dateiname
Die angegebene Binärdatei wird im REM-Verzeichnis zum Speichern geöffnet. Existiert bereits "dateiname",
muss ein neuer Name vergeben werden. Die Datei wird nach den Regeln des BIN-Protokolls empfangen.
Die vorzeitige Beendigung der Dateispeicherung ist durch die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> möglich.
Beispiel:
//wp file.com
Öffnet Datei FILE.COM und fordert Gegenstation auf, ihre Datei zu senden.
Die Schließung des File erfolgt auf Grund des BIN-Protokolls automatisch. Nach beendeter Speicherung
meldet TOP die CRC-Prüfsumme, anhand der die fehlerfreie Übertragung des File festgestellt wird. Eine
Pfadangabe ist im Befehl nicht vorgesehen.
Hinweis
Die vorzeitige Beendigung der Speicherung ist auch vom Terminalsysop möglich, indem er im DateiEmpfangsmenü die Funktion <F3> ausschaltet.
Querverweis
DCE <ALT-E> = Datei Empfangen (Menü)
EB
Binäre Datenübertragungen
:DF14
//Write dateiname
Die angegebene Textdatei wird im REM-Verzeichnis zum Speichern geöffnet. Existiert bereits "dateiname",
muss ein neuer Name vergeben werden. - Das Ende der Speicherung erfolgt durch die Eingabe von
<CTRL-Z> oder ***END am Zeilenanfang. Zur Kontrolle sendet das Programm die Anzahl der gespeicherten
Zeilen mit einer Meldung aus. Das vorzeitige Ende der Dateispeicherung ist durch die Zeichenfolge <CR>#ABORT#<CR> möglich; die bis
dahin angelegte Datei wird dann wieder gelöscht.
Beispiel:
//w text.txt
Öffnet die Datei TEXT.TXT und fordert die Gegenstation auf, ihre Datei zu senden.
Hinweis
Eine Pfadangabe ist im Befehl nicht vorgesehen. -- Die vorzeitige Beendigung der Speicherung ist auch vom
Terminalsysop möglich, indem er im Datei-Empfangsmenü die Funktion <F1> ausschaltet.
Querverweis
DCE <ALT-E> = Datei Empfangen (Menü)
:DF54
//X text text text text text ...
Veranlasst das Zurücksenden von "text text ..." auf Terminal-Kanal "X". Die Kanalangabe 0 für "X" bewirkt,
dass der Text auf allen anderen verbundenen Terminalkanälen ausgesendet wird.
Beispiele:
//3 Hallo Kanal 3
//0 Text an Alle
TOP sendet "Hallo Kanal 3" auf Terminal-Kanal 3 weiter. Die maximale
Länge einer //X-Zeile beträgt 80 Zeichen. Befindet sich momentan auf Kanal
3 ein Filetransfer oder ist dieser überhaupt nicht connected, erfolgt eine
Fehlermeldung.
Der Text "Text an Alle" wird auf jedem verbundenen Terminal-Kanal weiter
gesendet.
99
:DG
Liste der Befehle im Convers-Mode
/C
/?, /H
= Zeigt die aktuelle Converskanalnummer. Diese Nummer hat einen Wertebereich
zwischen 1 und 99 .
= Verläßt die aktuelle Conversrunde und führt einen Wechsel in den Converskanal XX
durch.
= Beendet den Conversmode und trennt die Verbindung auf.
= Beendet den Conversmode.
= Bewirkt eine zusätzliche Leerzeile zwischen den Convers Texten der Teilnehmer. Die
Leerzeile dient dazu, die Texte der Teilnehmer aus Übersichtlichkeitsgründen in eigenen
Absätzen darzustellen. Eine nochmalige Eingabe schaltet die Leerzeile wieder ab.
= Sendet eine Nachricht an CALL, sofern dieser auch Teilnehmer einer Conversrunde ist.
CALL darf auch Teilnehmer eines anderen Converskanals sein. Die Nachricht wird,
zusammen mit dem Befehl, in eine Zeile geschrieben.
= Zeigt alle User mit Convers-Kanalnummer an, die Teilnehmer einer Conversrunde sind.
= Schaltet die Einblendung des führenden Adressrufzeichens ein/aus. Wenn ausgeschaltet
ist, wird das Adresscall nur gezeigt, wenn zwischendurch ein anderer Teilnehmer Text
gesendet hat.
= Diese Hilfe aus der ONLHELP.TOP !!
:DH
Liste der installierten RUN-Programme
/C XX
/D
/Q
/R
/S CALL
/U
/V
//QTH = Berechnet Entfernungen mit dem QTH-Kenner
Falls vom Programm-Benutzer weitere RUN-Programme installiert werden, können diese in der
ONLHELP.TOP an dieser Sprungmarke noch eingetragen werden!
Querverweis
ED
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen
F0
Aufbau der Datei RUNHELP.TOP
:E
Weitere Beschreibungen und Hinweise
:EA
Hilfe für die Editierzeile
<ALT-K>
= Groß/Kleinschrift ein/aus
<INS>
= Einfügemodus ein/aus
<DEL>
= Zeichen über Cursor löschen
<BACK>
= Zeichen links vom Cursor löschen
<CTRL-Y>
= Wortweises löschen rechts vom Cursor
<CTRL-T>
= Alle Zeichen rechts vom Cursor löschen
<HOME>
= Sprung zum Zeilenanfang
<END>
= Sprung zum Zeilenende
<CTRL-CUR-LE>
= Ein Wort nach links
<CTRL-CUR-RI>
= Ein Wort nach rechts
<RET>
= Verlassen, Änderung übernehmen
<ESC>
= Verlassen, Änderung verwerfen
<UP>
= History aufwärts
<DOWN>
= History abwärts
<F1>
= Dateiname aus Datum und Uhrzeit bilden
<F2>
= Aufruf des Filemanagers
<F3>
= SYSTEM-Verzeichnis
<F4>
= SAVE-Pfad
<F5>
= REMOTE-Pfad
<F6>
= MAIL-Pfad
<F7>
= RUN-Pfad
<F8>
= BIN-Pfad
<F9>
= 7PL-Pfad
<F10>
= SAVE-Pfad mit Speicherdateinamen
100
:EB
Binäre Datenübertragungen
Unter "binären" Daten versteht man landläufig alle nichtlesbaren Daten wie z.B. Grafikzeichen, Steuerzeichen usw. Im folgenden soll diese Redensweise beibehalten werden, auch wenn die Bezeichnung "binäre
Daten" nicht ganz zutreffend ist. Als binäre Daten sind alle Programme, komprimierte Files (LHA, ARJ,
PKZIP, usw.) und anders kodierte Files (beispielsweise 7Plus) anzusehen. Zur Übertragung von Programmen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Im wesentlichen sind 2 unterschiedliche Arten der
Weiterleitung denkbar:
a) direkte Übertragung zwischen den Terminals zweier Benutzer
b) Weiterleitung der Daten via Mailbox (u.U. im Store & Forward).
Zwischen zwei Benutzern erfolgt eine Übertragung binärer Daten meist direkt, ohne Verwendung des 7PlusKodieres von DG1BBQ. Bei TOP nennt sich die direkte Form der Übertragung "AUTO-BIN-Übertragung". Im
Dateisende-Menü <ALT-S> ist hierzu die entsprechende Option zu wählen. Die Aufspaltung einer binären
Datei in kleinere Einzelteile lohnt sich nur, wenn die zu übertragende Datei so groß ist, dass befürchtet werden muss, sie kann nicht auf einmal ohne Verbindungsabbruch übertragen werden.
Eine Übertragung von binären Dateien zwischen zwei Benutzern erfolgt nach folgendem Schema:
a) Der Benutzer A, der eine Datei übertragen möchte, schickt ein Fernsteuerkommando an einen zweiten
Benutzer B, um bei diesem eine Datei zu öffnen. Das dazu notwendige Fernsteuerkommando lautet
"//WPRG dateiname".
b) Die Gegenstation B antwortet darauf z.B. mit "Datei ist offen".
c) Benutzer A aktiviert bei sich die automatische Binärdatei-Übertragung im Dateisende-Menü.
d) Die binäre Datei wird übertragen, am Ende der Übertragung wird die Datei bei Benutzer B automatisch
geschlossen.
Bei der Übertragung binärer Dateien zwischen zwei TOP-Stationen gibt es eine Besonderheit, auf die im
folgenden hingewiesen werden soll:
Angenommen ein TOP-User (A) möchte einem anderen TOP-User (B) eine Datei namens TEST.EXE (Größe 100.000 Byte) übermitteln. Nach etwa der Hälfte des Files bricht die Verbindung ab. User (B) hat aber
bereits 50.910 Bytes von TEST.EXE gespeichert. Um jetzt den Rest zu holen, öffnet User (B) nochmals im
Dateisende-Menü dasselbe Speicherfile. TOP erkennt nun, dass dieses File bereits existiert und schlägt ein
Anhängen für den Rest ab Byte 50.000 vor. TOP schneidet die hinteren 910 Bytes immer auf ein volles
Tausend aus Sicherheitsgründen ab, weil ja dort eventuell eine Reconnect-Meldung eines Digis gespeichert
sein könnte, die dort nichts zu suchen hat.
User (B) bestätigt den Vorschlag mit 50.000 und TOP speichert ab dieser Stelle weiter. Gleichzeitig schreibt
TOP die 50.000 in den Vorschreib-Schirm, weil das ja für User (A) das Startbyte ist. Also ab der Fileposition
50.000 soll genau der Rest gesendet werden, der dem User (B) ja noch fehlt. User (B) braucht dann lediglich bei der 50.000 im Vorschreib-Schirm den Readbefehl ergänzen, also //rp TEST.EXE davorschreiben,
dass der komplette Readbefehl dann so aussieht:
//rp TEST.EXE 50000
Bei User (A) liest TOP dann die Datei TEST.EXE ab 50.000 aus und bei User (B) wird diese Datei ab der
Position 50.000 gespeichert. Der bei diesem Transfer gemeldete CRC, bezieht sich dann nur auf dieses
Teilstück - generell gilt, die CRC-Routine prüft immer nur das, was übertragen wurde.
Am Ende der Übertragung sollten dann bei User (B) 100.000 Bytes abgespeichert sein, als ob die Übertragung in einem Zug durchgeführt worden wäre. Mit dem ESC-Befehl <ESC> FI CRC und dem Remotebefehl
//CRC muss natürlich noch das gesamte File überprüft werden, denn es könnte beim Anhängen ein Fehler
unterlaufen sein.
Leider ist dieses Verfahren nicht bei Betrieb in einer der üblichen Mailboxen anwendbar, weil die Mailbox bei
einer Angabe eines Startbytes nicht ab Beginn des Binärteils zählt, sondern immer ab dem Beginn des Vorspanns. Dieses Verfahren ist also im Moment nur für TOP-User untereinander zu gebrauchen.
Soll die Weiterleitung der binären Daten über das Mailboxnetz erfolgen, empfiehlt es sich, die zu übertragende Datei mit Hilfe des Programms 7PLUS von DG1BBQ in kleinere Einzelteile aufzuteilen. Bei Übertragungsfehlern kann die Gegenstation ein ERROR-File generieren, dem Absender zuschicken und von diesem ein Korrektur-File erhalten. Dadurch ist auch eine misslungene Übertragung nicht unbrauchbar.
Einige Mailboxen unterstützen auch eine direkte binäre Übertragung (ohne 7PLUS). Hierbei sollte jedoch
beachtet werden, dass auf Grund unterschiedlicher Boxsoftware, eine Weiterleitung im Store&Forward-Netz
(S&F-Netz) nicht immer möglich ist. Da dies nicht in allen Fällen sichergestellt werden kann, sollte eine Datei, die per S&F weitergeleitet werden soll, besser im 7PLUS-Format in die lokale Mailbox eingespielt wer101
den. Ein BoxBin-Format kann aber auf jeden Fall dann angewandt werden, wenn die Mailbox dieses Format
unterstützt und eine Weiterleitung im S&F-Netz nicht notwendig ist. BoxBin hat gegenüber 7PLUS den Vorteil, dass die Datenmenge nicht zusätzlich vergrößert wird, denn 7PLUS vergrößert die zu übertragenden
Dateien, und dass eine Aufteilung in kleinere Einzeldateien nicht notwendig ist. BoxBin hat aber den Nachteil, dass keine nachträgliche Korrektur möglich ist, im Fehlerfall (heutzutage eher selten) also die ganze
Datei noch mal geholt werden muss.
Befehle zum Auslösen eines Dateitransfers
DCE
DCS
DCF
:EC
<ALT-E>
<ALT-S>
<ALT-F>
= Datei Speichern (Menü)
= Datei Senden (Menü)
= Dateien-Menue
PR-System-Identifizierung der Gegenstation
In bestimmten Situationen ist es für TOP besonders wichtig zu wissen, welches PR-System die Gegenstation benutzt, um sich dann konkret auf die Bearbeitung einiger Programmfunktionen einzustellen. So soll TOP
beispielsweise keine //Befehle ausführen, wenn diese durch das Auslesen von Files aus einer Mailbox empfangen wurden. Ebenso muss das Programm in Abhängigkeit vom PR-System der Gegenstation das Bearbeiten von Check- und Listzeilen einer Mailbox richtig ausführen.
Eine Identifizierung durch Auswerten typischer vom PR-System ausgesendeter Zeilen wäre eine Möglichkeit. Sicherer aber ist das Benennen des Systems durch den User selbst. TOP benutzt dieses Verfahren
und merkt sich in einer gesonderten Datei die Art des PR-Systems der Gegenstation. Der Name dieser Datei lautet NAMES.TOP, existiert bereits im TOP-Programmpaket und befindet sich nach der Installation im
TOP-Hauptverzeichnis. Diese Datei wird aus dem Programm mit dem ESC-Befehl "NAME" bearbeitet.
Die konkrete Stelle, an der TOP nun das PR-System der Gegenstation erkennt, ist die Sequenz am Beginn
des vergebenen Namens dieser Station. Unter Sequenz versteht das Programm nichts anderes als die Zeichenfolge am Anfang des Namens bis zum ersten Blank.
Folgende Sequenzen sind zur Erkennung reserviert
DBOX
BBOX
PBOX
FBOX
WBOX
EBOX
TBOX
FLEX
RMNC
TNN
XNET
NETR
BN
DXC
TCP
FALC
:ED
= DieBox-Mailbox nach DF3AV
= Baycom-Mailbox nach DL8MBT
= DP-Mailbox nach DL8HBS
= Mailbox nach F6FBB
= Wampes-Box
= Lokale Mailbox nach DJ9EZ
= TNC3-Mailbox nach DL1GJI
= Rhein-Main-Network-Controller (alte Passwort-Version)
= Rhein-Main-Network-Controller (neue Passwort-Version)
= The Net Node - Digipeater
= XNET - Digipeater
= Netrom-Digipeater
= Baycom-Digipeater
= DX-Cluster
= TCP/IP-Stationen
= FALCON-Digipeater
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen
RUN-Programme sind im RUN-Verzeichnis installiert und dienen dazu, den Umfang der Fernsteuerbefehle
zu erweitern. Der Dateiname des RUN-Programms ist zugleich der Name des Remotebefehls:
TREE.EXE --> //tree
RUN-Programme werden in TOP extern ausgeführt, d.h. TOP wird für die Laufzeit des RUN-Programmes
angehalten. Damit für externe Programme soviel wie möglich freier RAM-Speicher bereitsteht, lagert TOP
einen Teil seines Arbeitsspeichers aus. Nachdem das RUN-Programm seine Arbeit beendet hat, stellt TOP
automatisch seinen ausgelagerten Arbeitsspeicher wieder her und nimmt seine Arbeit wieder auf.
Weiterhin lassen sich RUN-Programme nur ausführen, wenn sie in der Datei REMOTES.TOP unter der
Schlüsselnummer "99" angemeldet sind. Der Eintrag des Namens erfolgt OHNE Extension.
RUN-Programme benötigen für ihre Arbeit Informationen, die ihnen TOP bereitstellen muss. In TOP gibt es
zwei Arten, Parameter an RUN-Programme zu übergeben:
102
Parameterübergabe beim Aufruf
Die notwendigen Parameter, die die Gegenstation zum //Befehl mit angegeben hat, werden unverändert an
das RUN-Programm über die DOS-Kommandozeile weitergegeben. Die Weitergabe von Informationen, wie
zum Beispiel Rufzeichen der Gegenstation, Fernsteuerlevel, Terminal-Kanalnummer ... usw., kann natürlich
in dieser Form nicht geschehen.
RUN-Files dieser Art müssen die Fähigkeit haben, dass sich ihre Ausgaben in eine Datei umleiten lassen.
Deswegen lässt sich prinzipiell jedes unter DOS laufende Programm als RUN verwenden, falls die Umleitung der Ausgabe in eine Textdatei funktioniert. Sofern im RUN-File keine direkten Zugriffe auf das VideoRAM stattfinden, wird die Arbeit des RUN-File vom Terminalbenutzer optisch kaum wahrgenommen.
Der Pfad und Name der Ausgabedatei wird von TOP bestimmt. Der Name lautet "DOSBILD.$$$'" und wird
im TMP-Verzeichnis von TOP angelegt. TOP übergibt beim Aufruf den Pfad und Namen der Ausgabedatei
über das Umleitungssymbol ">" an DOS weiter.
Parameterübergabe durch eine zusätzliche Datei
RUN-Programme, die für ihre Arbeit mehr Informationen benötigen, können diese über die Datei
RUNDAT.TOP erfahren. Diese Datei wird jedes Mal beim Start eines RUN-Files im RUN-Verzeichnis von
TOP erzeugt. Die RUNDAT-Datei enthält verschiedene Angaben, wie zum Beispiel das Rufzeichen der Gegenstation, deren Namen, Fernsteuerlevel ... usw. Sie wird von TOP sofort wieder gelöscht, wenn das RUNProgramm sich beendet hat. RUN-Programme dieser Art müssen nicht die Eigenschaft haben, dass sich ihre Ausgaben in eine Datei
umleiten lassen. Vielmehr können diese RUNs direkt ihre Ausgaben in die Datei schreiben, die in der
RUNDAT.TOP speziell dafür vermerkt ist. Das RUN-Programm darf jedoch seine Ausgabe auch über die
DOS-Umleitung wählen, sofern es dazu in der Lage ist.
Je nach Art und Zweck des RUN-Programms, ist es unter Umständen für das Programm notwendig, dass
Sie einen Befehl am Terminal auslösen müssen. Denkbar hierzu wäre beispielsweise ein Disconnect-Befehl,
der normalerweise vom Terminalnutzer durch <ESC> D eingetippt und ausgelöst wird. TOP bietet hier die
Schnittstelle über die Datei RUNESC.TOP an. In dieser Datei kann das RUN-Programm Befehle zurückschreiben, die von TOP dann weiter an die ESC-Auswertung geleitet werden.
Hinweis
Egal wie RUN-Programme ihre Ausgabe wählen, wird, sofern die Datei RUNBACK.TOP existiert, diese immer bevorrechtigt. Wenn also unsinnigerweise auch noch DOSBILD.$$$ als Ausgabefile existiert, wird trotzdem nur RUNBACK.TOP gesendet. Die Datei RUNESC.TOP, sofern auch sie im TMP-Verzeichnis von TOP
existiert, wird immer erst nach der Aussendung der Ausgabedatei aufgegriffen und bearbeitet.
RUN-Programme sind immer mit ihrem vollständigen Dateinamen einzugeben - jedoch ohne Extension! Sie
müssen sich nach ihrem Aufruf von selbst beenden, damit der Rücksprung nach TOP ohne die Mithilfe des
Terminalbenutzers erfolgen kann. Ein Konflikt mit anderen existierenden Remotebefehlsnamen ist zu vermeiden. TOP sucht das RUN-Verzeichnis nach RUN-Programmen immer nach der Reihenfolge "COM",
"EXE" und "BAT" ab. Das erste gefundene Programm wird gestartet.
Querverweis
FY
Aufbau der RUNDAT.TOP für zusätzliche Parameterübergabe
FX
Ausgabedatei RUNBACK.TOP
FZ
ESC-Befehls-Rückgabedatei RUNESC.TOP
DF
Liste der Fernsteuerbefehle
DB43 <ESC> RCMD = Anzeige/Ändern der Level der Fernsteuerbefehle
FG
Aufbau der Remotebefehl-Datei REMOTES.TOP
:EE
Text-Variablen für die TEXT.TOP
In den verschiedenen Abschnitten der Datei TEXT.TOP ist der Einsatz von sogenannten Textvariablen möglich. Eine solche Variable reserviert sich in einer Textzeile einen Platz, an dem erst später zur Laufzeit des
Programms der entsprechende Textteil eingesetzt wird. Beispielsweise setzt das Programm in der Textzeile
im Ctext-Abschnitt für die Variable %01 die momentane Uhrzeit ein, wenn diese Zeile auf Grund eines externen Connects ausgesendet wird.
Übersicht der existierenden Variablen
Momentane Uhrzeit (12:24:35) ............ ........... ............ : %01
Momentanes Datum (So 04.08.95) ....... ........... ............ : %02
Name der Gegenstation ........... ............ ........... ............ : %03
Terminal-Kanalnummer ............ ............ ........... ............ : %04
Rufzeichen der Gegenstation ... ............ ........... ............ : %05
Prompt ............ ............ ............ ............ ........... ............ : %06
103
Zeitart (MEZ, UTC) ...... ............ ............ ........... ............ : %07
Eigenes Rufzeichen .... ............ ............ ........... ............ : %08
TNC-Ident ....... ............ ............ ............ ........... ............ : %09
Versionsnummer des Programms ......... ........... ............ : %10
Datum der letzten Bearbeitung am Programm .. ............ : %11
Uhrzeit in Kurzform (12:24) ...... ............ ........... ............ : %12
Datum in Kurzform (04.08.95) .. ............ ........... ............ : %13
Wochentag in Kurzform (So ) ... ............ ........... ............ : %14
Wenn Name nicht bekannt, dann Call verwenden .......... : %15
Wenn Name nicht bekannt, dann Eingabeaufford ......... : %16
............ ............ ............ ............ ............ ........... ............ : %17
Das Klingelzeichen CTRL-G .... ............ ........... ............ : %18
Return einfügen ........... ............ ............ ........... ............ : %19
Logische TNC-Nummer ............ ............ ........... ............ : %20
............ ............ ............ ............ ............ ........... ............ : %21
Rufzeichen ohne SSID ............ ............ ........... ............ : %22
Wochentag lange Form (Sonntag) ........ ........... ............ : %23
Das Zeichen CTRL-Z .. ............ ............ ........... ............ : %24
............ ............ ............ ............ ............ ........... ............ : %25
QSO-Beginn ... ............ ............ ............ ........... ............ : %26
Zeitdauer des QSOs .... ............ ............ ........... ............ : %27
Connectnummer .......... ............ ............ ........... ............ : %28
Eigenes Rufzeichen ohne SSID ............ ........... ............ : %29
Aktuelle Frequenz auf dem TNC ........... ........... ............ : %30
Querverweis
FI
Aufbau der Datei TEXT.TOP
DB49 <ESC> TEXT = Bestimmen der auszusendenden Textpassagen in der TEXT.TOP
:F
Aufbau und Bedeutung der in TOP benutzten Dateien
alphabetisch nach Dateinamen geordnet.
:FA
Aufbau einer AUTO-Datei
Die Autodatei dient zum Betrieb der Funktion AUTO und ist für je einen Terminal-Kanal erforderlich. Der
Name dieser Datei lautet für den Terminal-Kanal 1: AUTO.001, für den Kanal 2: AUTO.002 ... usw. Das
Stammverzeichnis der Autodateien ist das Makro-Verzeichnis (in der Datei SYSTEM.TOP angemeldet).
Die AUTO-Datei enthält bis zu sechs verschiedene Arten von Einträgen. Die genaue Identifizierung des
Eintrages findet am Beginn der Zeile an den Zeichen in den ersten zwei bzw. drei Spalten statt.
Folgende Bedeutungen sind den Zeichen zugeordnet:
FAA
:
= Der Eintrag ist eine Sprungmarke
FAB
*
= Der Eintrag ist ein ESC-Befehl
FAC
?
= Erste Abfragezeile
FAD
?G # = Zweite Abfragezeile, mit direktem Sprung nach ":#"
FAE
?L
= Zweite Abfragezeile, mit späterem Sprung durch "AUTO L #"
FAF
...
= Der Eintrag ist eine Zeile, die an den Partner gesendet wird
Erläuterungen zu den Abfragezeilen
Die AUTO-Funktion arbeitet intern mit sogenannten Abfragezeilen. Eine Abfragezeile wird in TOP als eine
Sequenz aus Zeichen betrachtet. Sofern eine solche Zeile definiert wurde, überwacht das Programm ständig die eintreffenden Empfangszeilen und prüft die Abfrage- und Empfangs-Zeile auf Gleichheit.
TOP unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Typen von Abfragezeilen. Die Zeilen, die mit einem "? "
beginnen, werden als "erste" Abfragezeile bezeichnet. Sie bewirken bei der Abarbeitung im Autofile einen
vorübergehenden Halt, der solange bestehen bleibt, bis das Programm die Gleichheit zwischen Abfrageund Empfangszeile festgestellt hat. Die Zeilen, die mit einem "?G " oder "?L " beginnen, werden als "zweite"
Abfragezeile bezeichnet. Bei diesen Zeilen findet kein Stop in der Autodatei statt. Sie werden schlicht nur
gelesen und gemerkt. Falls TOP nun eine Gleichheit zwischen der zweiten Abfrage- und Empfangszeile
feststellt, löst das Programm einen Sprung im Autofile aus.
Querverweis
DB30 <ESC> AUTO
DB48 <ESC> MAKRO
= Starten/Beenden der Automatikfunktion
= Makrodatei starten oder vorzeitig beenden
104
:FAA
:
Der Eintrag gleich nach dem ":" bedeutet eine Marke (#), die durch folgende Autobefehle angesprungen
werden kann:
- AUTO A X
- AUTO G
- AUTO J
- AUTO L
- ?G
Die Marke "#" ist frei definierbar (sozusagen als Variable), und darf insgesamt 40 Zeichen groß sein. Sie
enthält normalerweise keine Blanks, ansonsten werden alle Zeichen nach einem Blank automatisch als
Kommentar verstanden. Beispielsweise lautet für den Befehl "AUTO G M1" die Marke im Ziel ":M1".
:FAB
*
Die Zeilen, die mit einem "*" und einem Blank beginnen, verkörpern einen ESC-Befehl. Der danach stehende Text wird daher an die ESC-Auswertung weitergereicht. Aus Sicht der AUTO-Funktion stellt die
ESC-Auswertung die einzige Befehlsschnittstelle dar. Befehle anderer Art, beispielsweise <ALT-C>, können
nur indirekt über ein Makro aufgerufen werden, weil "<ESC> MAKRO" unter den ESC-Befehlen existiert.
Beispiel
Der Eintrag "* C DB0AJA" wird von der ESC-Auswertung als Connectbefehl erkannt und anschließend sofort
an den TNC zum Aufbauen der Verbindung weitergeleitet.
Hinweis
Die ESC-Befehle aus der Autodatei werden gegenüber den von Hand getippten Befehlen nicht in das Befehls-Vorschreib-Fenster geschrieben.
:FAC
?
Die Zeile, die mit einem "?" und einem Blank beginnt, bedeutet für TOP die erste Abfragezeile. Sie bewirkt
im Ablauf der Autodatei ein Stop. Erst wenn unter den eingelaufenen Empfangszeilen eine mit dem Inhalt
der Abfragezeile gleich ist, fährt das Programm weiter in der Autodatei. Die Prüfung zwischen beiden Zeilen
wird dabei so vorgenommen, dass die Abfragezeile in die Empfangszeile deckungsgleich hineinpassen
muss.
Beispiel
Abfragezeile: ? de DF8MT
Empfangszeile: DB0NDK de DF8MT
Die Abfrage nach "de DF8MT" passt deckungsgleich in "DB0NDK de DF8MT" hinein.
Hinweis
Das Programm betrachtet bei der Prüfung die Abfrage- und Empfangszeile so, als ob beide mit großen
Buchstaben geschrieben seien.
:FAD
?G
Dieser Eintrag definiert die sogenannte zweite Abfragezeile. Wenn eine Zeile mit selbem Inhalt von der Gegenstation empfangen wurde, wird der normale Fluss in der Autodatei unterbrochen und TOP veranlasst im
Autofile sofort einen Sprung an die Marke, die mit "#" definiert wurde und bearbeitet sofort den Eintrag, der
sich eine Zeile tiefer befindet. Der Rücksprung erfolgt durch "AUTO R". - Damit das Programm eine Sprungmarke im Ziel von einem anderen Eintrag unterscheiden kann, muss die Marke dort mit einem ":" beginnen.
Die Marke "#" ist frei definierbar und darf insgesamt 40 Zeichen groß sein. Sie enthält normalerweise keine
Blanks, ansonsten werden alle Zeichen nach einem Blank automatisch als Kommentar verstanden.
Beispiel
Abfragezeile: ?G M2 Post für DF8MT eingetroffen - Empfangszeile: Es ist Post für DF8MT eingetroffen.
TOP verzweigt in der Autodatei sofort an die Stelle, die ":M2" lautet, falls der Text "Post für DF8MT eingetroffen" in die eingetroffene Empfangszeile passt.
:FAE
?L
Dieser Eintrag definiert die sogenannte zweite Abfragezeile. Wenn eine Zeile mit selbem Inhalt von der Gegenstation empfangen wurde, wird der normale Fluss in der Autodatei unterbrochen, wenn AUTO in dieser
Datei bei der weiteren Abarbeitung den Befehl "AUTO L #" antrifft. TOP veranlasst dann einen Sprung an
die Marke, die in "AUTO L #" mit "#" definiert wurde und bearbeitet sofort den Eintrag, der sich eine Zeile
tiefer befindet. Der Rücksprung erfolgt durch "AUTO R".
105
Beispiel
Abfragezeile: ?L Post für DF8MT eingetroffen - Empfangszeile: Es ist Post für DF8MT eingetroffen.
TOP veranlasst den Sprung an die Zielmarke ":M3", wenn das Programm im Autofile den Eintrag "AUTO L
M3" findet und zuvor der Text "Post für DF8MT eingetroffen" in der Empfangszeile hinein passte.
:FAF
...
Alle Einträge, die bisher nicht zu identifizieren sind, werden automatisch als Sendezeilen an die Gegenstation verstanden. Sie beginnen direkt in der Spalte 1 und werden immer mit einem Return ausgesendet.
:FB
Aufbau einer MAKRO-Datei
Eine Makrodatei für TOP ist eine Liste von Tastatureingaben und dient dem Zweck, Tastaturbetätigungen
bestimmter Tasten auf dem Keyboard zu speichern und bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt automatisch zu wiederholen. Die Einträge in der Datei werden abwärts abgearbeitet.
Buchstaben- und Zifferntasten lassen sich leicht in einer Makrodatei niederschreiben, indem einfach das
Zeichen selbst dafür genommen wird. Für die restlichen Tastaturfunktionen (beispielsweise <F1>,
<PAGE-UP>, <RET> ... usw.) wird ein "* " (Stern und Blank) in Spalte 1 als besondere Kennzeichnung verwendet. Nur dann weiß TOP, dass der Text nach dem "* " das Drücken einer speziellen Taste bedeutet.
Für fast sämtliche Einzel- und Kombinationstastendrücke existieren reservierte Namen. Diese Namen sind
teils so benannt, dass sie selbsterklärend sind. Für TOP ist es nicht wichtig, ob diese Namen aus Klein- oder
Großbuchstaben geschrieben sind.
Übersicht der reservierten Namen für Einzeltasten bzw. Tastenkombinationen
Diese Übersicht kann gleichzeitig als Vergleichsliste für die us/englischen und deutschen Bezeichnungen
und die entsprechenden Tastenbeschriftungen dienen, soweit sie zu den "reservierten" Einzel-Tasten gehören. (Für alle Tasten: siehe auch Vorbemerkungen auf Seite 2 dieses Handbuches.)
Reserv. Name
HOME
END
PGUP
PGDN
INS
DEL
UP
DN
RIGHT
LEFT
RET
BACK
TAB
ESC
us/engl. Name
= Home
= End
= PageUp
= PageDown
= Insert
= Delete
= Cursor-Up
= Cursor-Down
= Cursor-Right
= Cursor-Left
= Return / Enter
= Backspace
= Tabulator
= Escape
CLEFT
CRIGHT
CEND
= Ctrl und Cursor-Links
= Ctrl und Cursor-Rechts
= Ctrl und End
CPGDN
CHOME
CPGUP
= Ctrl und PageDown
= Ctrl und Home
= Ctrl und PageUp
SHTAB
SHLEFT
SHRIGHT
SHUP
SHDN
= Shift und Tabulator
= Shift und Cursor-Links
= Shift und Cursor-Rechts
= Shift und Cursor-Auf
= Shift und Cursor-Ab
SHHOME
SHEND
SHPGUP
SHPGDN
= Shift und Home
= Shift und End
= Shift und PageUp
= Shift und PageDn
F1 ... F10
CF1 ... CF10
ALT1 ... ALT0
ALTF1 ... ALTF10
deutscher Name
Position 1
Ende
Bild nach oben
Bild nach unten
Einfügen
Entfernen
Cursor auf
Cursor ab
Cursor rechts
Cursor links
Eingabe
Löschen
Tabulator
Escape
= F1 bis F10
= Ctrl und F1 bis F10
= Alt und 1 bis 0
= Alt und F1 bis F10
deutsche Tastatur
Pos1
Ende
Bild ↑
Bild ↓
Einfg
Entf
↑
↓
→
←
◄┘
◄─
│◄ / ►│
Esc
SHF1 ... SHF10
ALTA ... ALTZ
CTRLA ... CTRLZ
US-Tastatur
Home
End
PgUp
PgDn
Insert
Del
↑
↓
→
←
◄┘
◄─ Backspace
│◄ Tab ►│
Esc
= Shift und F1 bis F10
= Alt und A bis Z
= Ctrl und A bis Z
Beispiel einer Makrodatei
FBA
Makrodatei, die auf Terminal-Kanal 8 das Savefile einschaltet
Hinweis
Die reservierten Namen bestehen ausschließlich aus Bezeichnungen einer englisch beschrifteten Tastatur.
Sie sind zwingend!
106
Eine Besonderheit stellt die Datei AUTOEXEC.KEY dar. Falls sie sich beim Starten des Programms im
MAK-Verzeichnis befindet, werden sofort alle in der Datei befindlichen Tastaturfolgen ausgeführt. Der Aufbau in AUTOEXEC.KEY ist zu einer normalen Makrodatei vollkommen identisch.
Querverweis
DB48 <ESC> MAKRO = Makrodatei starten oder vorzeitig beenden
FE
Aufbau der Datei AUTOEXEC.KEY
:FBA
Makrodatei, die für Terminal-Kanal 8 das Savefile einschaltet
(als Beispiel)
* F8
* ALTE
* F4
* CTRLY
E:\AFU\TEXT\BOX.TXT
* RET
Bedeutung der Einträge im einzelnen
* F8
Das Terminal schaltet auf den Kanal 8; als ob die Taste <F8> gedrückt worden wäre.
* ALTE
Das Programm ruft das Dateiempfangsmenü auf, als ob die ALT- und E-Taste zusammen
gedrückt worden wären.
* F4
Im Menü wird die Funktion <F4> zum Öffnen einer Savedatei ausgewählt, als ob die Taste
<F4> gedrückt worden wäre.
* CTRLY
Die Dateinameneingabezeile wird gelöscht, als ob die Tastenkombination CTRL und Y
zusammen gedrückt worden wäre.
E:\AFU\TEXT\BOX.TXT
Der neue Pfad- und Savename wird in die Eingabezeile geschrieben. Jedes darin
enthaltene Zeichen stellt eine betätigte Taste dar:
E:\AFU\TEXT\BOX.TXT =
<E><:><\><A><F><U><\><T><E><X><T><\><B><O><X><.><T><X><T>
* RET
Die Dateinameneingabezeile wird mit Return bestätigt, als ob die Taste <RET> gedrückt
worden wäre.
:FC
Aufbau der Datei PASSWORD.TOP
Die Passwortdatei dient zur Aufnahme der Passwörter, die zum Einloggen als SYSOP in ein anderes PRSystem benötigt werden. Aber auch enthält sie die User-Passwörter, die sich die Nutzer selber eingerichtet
oder vom SYSOP zugeteilt bekommen haben. Technisch betrachtet besteht zwischen SYSOP- und UserPasswörtern kein Unterschied. Die Passwortdatei befindet sich im TOP-Hauptverzeichnis und wird für PWBerechnungen aus dem Programm von der Funktion <ESC> PRiv aufgegriffen.
Unabhängig von der ESC-Funktion enthält diese Datei noch das eigene persönliche Passwort. Es ermöglicht in TOP die SYSOP-Privilegierung der Gegenstation, sofern dieser das persönliche Passwort bekannt
ist. Das Passwort hat eine Länge von 80 Zeichen und wird in dieser Datei unter der Steuerzeile ":PWD" geführt. Das Passwort soll nur vertrauenswürdigen Usern mitgeteilt werden.
Zu jedem eingetragenen Passwort existiert eine Steuerzeile. Diese Zeile befindet sich immer direkt über
dem jeweiligen Passwort und besteht aus sechs Elementen. Sie enthält Informationen über den Typ des
PR-Systems, einige für die Passwortabwicklung notwendigen Parameter sowie das Rufzeichen, für welches
das folgende Passwort gilt.
Die Bedeutungen der sechs Elemente der Steuerzeile folgen im Anschluss mit Erklärungen an einem Beispieleintrag für den TNN-Digi DB0EAM:
[DB0EAM] TYP=1 CMD=SYS RET=2 PWL=75 MNG=a..z,A..Z,0..9
Hier nun die detaillierte Erläuterung dazu; die jeweiligen Teile sind unterstrichen!):
[DB0EAM] TYP=1 CMD=SYS RET=2 PWL=75 MNG=a..z,A..Z,0..9
Der erste Teil in der Steuerzeile enthält das Rufzeichen, für welches das folgende Passwort bestimmt ist. Es
kann pro Passwort immer nur ein Rufzeichen gesetzt werden. Es muss immer in einer linken und rechten,
eckigen Klammer eingefasst stehen.
[DB0EAM] TYP=1 CMD=SYS RET=2 PWL=75 MNG=a..z,A..Z,0..9
Der zweite Teil (Typ=) enthält den Typ, nach welcher Methode das Passwort berechnet werden soll. Die
Typen sind wie folgt erklärt:
107
TYP=1:
5-Zufallszahlen.
Dieses Verfahren benutzen die meisten PR-Systeme. Das sind nach momentanem Stand: TOP 1.60b,
Baycom-Box, FBB-Box, OE5DXL-Box, TNC3-Box, RMNC-Digi, TNN-Digi, NetRom-Digi, Baycom-Digi,
FALCON-Digi, User-PW bei Baycom-Box.
TYP=2:
4-Zufallszahlen.
Dieses Verfahren gebraucht nur das DX-Cluster.
TYP=3:
RMNC-Methode (alt).
Dieses Verfahren benutzen nur noch wenige PR-Systeme. Derzeit sind das PC/FlexNet, ältere RMNC und
SP. Zu beachten ist, dass der vergebene Name mit "Flex " beginnen muss.
TYP=4:
5-Zufallszahlen nach DJ9EZ.
Dieses Verfahren wird nur von der Box von DJ9EZ angewendet.
TYP=5:
Neue DieBox-Methode.
Dieses Verfahren wird nur von neueren DieBoxen angewendet.
TYP=6:
Alte DieBox-Methode.
Dieses Verfahren wird nur von älteren DieBoxen und der DPBOX angewendet.
TYP=7:
5-Zufallszahlen.
Dieses Verfahren ist identisch mit dem des TYP=1. TYP=7 muss man bei Baycom-Boxen wählen, bei der
man sich ein User-Passwort eingerichtet hat und deren 5 Zufallszahlen gleich beim Connect eintreffen.
TYP=8:
MD5-Methode.
Dieses Verfahren gilt derzeit als das sicherste. Es wird von TOP ab Version 1.70b und DPBOX angewendet.
TYP=9:
MD5-Methode.
Dieses Verfahren ist identisch mit dem des TYP=8. TYP=9 muss man bei Linux-Baycom-Boxen wählen, bei
der man sich ein User-Passwort eingerichtet hat und deren Zufallsstring gleich beim Connect eintrifft.
Weiter in der Beispiel-Erklärung:
[DB0EAM] TYP=1 CMD=SYS RET=2 PWL=75 MNG=a..z,A..Z,0..9
Der dritte Teil (CMD=) enthält den Befehl, den man an das PR-System senden muss, um die Privilegierung
auszulösen. Um beispielsweise an einer DPBOX die MD5-Methode auszulösen, muss der Befehl MD5 gesendet werden, eine Baycom-Box will für ihr Passwortverfahren PW als Befehl empfangen.
[DB0EAM] TYP=1 CMD=SYS RET=2 PWL=75 MNG=a..z,A..Z,0..9
Der vierte Abschnitt (RET=) bestimmt die Anzahl falscher PW-Antworten. Die Ziffer "2" bedeutet, dass insgesamt drei Einlogvorgänge stattfinden, in denen aber "2" Vorgänge mit Absicht eine falsche PW-Antwort
aussenden. Dies dient der Verwirrung mitlauschender Spanner, die Passwörter anderer knacken wollen.
[DB0EAM] TYP=1 CMD=SYS RET=2 PWL=75 MNG=a..z,A..Z,0..9
Der fünfte Teil (PWL=) bestimmt die Gesamtlänge der PW-Antwortzeile, die zurück gesendet wird. Der Eintrag "75" bedeutet, dass eine 5 Zeichen große PW-Antwort am Stück in eine längere Zeile irgendwo versteckt wird, deren Länge dann genau 75 Zeichen beträgt. Dies dient der Verwirrung auf der Frequenz mitlauschender Spanner, die die Absicht tragen, Passwörter anderer OMs zu knacken.
[DB0EAM] TYP=1 CMD=SYS RET=2 PWL=75 MNG=a..z,A..Z,0..9
Der fünfte Teil (MNG=) enthält Angaben von Zeichenmengen, aus denen die PW-Antwort erstellt wird. Z.B.
bedeutet die Angabe "a..z" eine Menge, in der nur Kleinbuchstaben enthalten sind. Maximal können drei
Mengen definiert werden. Im Beispiel werden alle Klein- und Großbuchstaben und Ziffern in der PW-Antwort
verwendet. Die Angabe von Mengen ist natürlich nur sinnvoll, wenn die Gesamtlänge der PW-Antwort größer bemessen wird, als es überhaupt erforderlich ist - gemeint ist der Parameter "PWL=75". Wenn keine
Mengen definiert wurden, verwendet TOP alle Zeichen zwischen "0" und "z" aus der ASCII-Tabelle.
Anmerkung zum DieBox-Passwort
Das Passwort einer DieBox-Mailbox besteht aus 1620 Zeichen, das aber aufgrund der Länge nicht in einer
einzigen Zeile in der PASSWORT.TOP Platz findet. Es muss deswegen dort in mehreren Zeilen untereinander eingetragen werden. Die maximal zulässige Länge einer Zeile beträgt 162 Zeichen. Daraus ergibt sich
die Zeilenanzahl von 10. Sollte das Passwort Leerzeichen enthalten, so ist darauf zu achten, dass diese
nicht zufällig das Ende einer Zeile bilden.
Beispieleinträge
Die Datei PASSWORD.TOP enthält im Auslieferungszustand Beispieleinträge.
Querverweis
DB39 <ESC> PRIV = Einlogvorgang als SYSOP bei der Gegenstation auslösen
ABG Programm-Aufrufparameter PWD = Erzeugt das persönliche Passwort
108
:FD
COLOR.TOP
Diese Datei enthält die Farbwerte, die im Programm für die Darstellung verschiedener Bildschirme und anderen Funktionen benutzt werden. Das Verändern der Werte direkt in der Colordatei mit einem Editor ist
nicht vorgesehen. Das Einstellen der Farben soll im Programm durch die Funktion <ESC> COLOR geschehen. Die Datei wird dann automatisch vom Programm neu geschrieben.
Der erste Teil eines Eintrages enthält immer eine Zahl. Diese Zahl ist der Farbwert und hat einen Zählbereich von 0 bis 255. Der zweite Teil beschreibt lediglich die Funktion, für welche der Farbwert vorgesehen
ist. Je nach Anzahl der einzustellenden Farben wiederholen sich die Einträge in dieser Weise. Ausgenommen ist der allerletzte Eintrag in der Colordatei, in der lediglich nur das Blinkattribut gespeichert ist. Die Zeile
trägt am Beginn nur den Wert 0 oder 1.
Beispieleinträge
47
Controlzeichen ^A ..... ^Z
113
Diverse Bildschirme (MH- Box- Connect- Dateiliste ... usw)
59
8.TNC: Headerzeilen im Monitor
48
Infozeilen im Monitor
59
Tickerzeile
1
Querverweis
DB29 <ESC> COLOR = Einstellung der Bildschirmfarben
:FE
AUTOEXEC.KEY
Diese Datei ist vom inhaltlichen Aufbau mit einer Makrodatei identisch. Das Besondere an der Datei ist nur
ihr Name. Sie zeigt ein ähnliches Verhalten wie die bereits bekannte Datei AUTOEXEC.BAT des DOSBetriebssystems. Wenn sich die Datei AUTOEXEC.KEY im MAK-Verzeichnis befindet, werden sofort nach
dem Start des Programms alle in der Datei befindlichen Tastaturfolgen ausgeführt.
Querverweis
FB
Aufbau der Datei MAKRO.KEY
DB48 <ESC> MAKRO
= Makrodatei starten oder vorzeitig beenden
DDC <ALT-3>
= Aufzeichnen von Tastaturbetätigungen (Makro-Recorder)
:FF
BOOT.TOP
Diese Datei wird bei jedem Start von TOP im Hautpverzeichnis neu angelegt. Sie enthält allgemeine Informationen wie Versionsnummer und Herstellungsdatum des Programms sowie Angaben über installiertes
EMS und/oder XMS. Die Einträge dieser Datei sind nach dem TOP-Start auch im Monitor-Kanal zu sehen.
Des weiteren werden in dieser Datei die Zeilen der ONLHELP.TOP geschrieben, wenn das Programm beim
Start eine neue HELP.TOP erzeugt und es dabei feststellt, dass in der Helpdatei zu definierten Marken die
Ziele nicht existieren. Beispielsweise wurde in der ONLHELP die Marke "ADFA" definiert. Die Marke im Ziel
lautet logischerweise ":ADFA". Sollte diese Stelle beim Erstellen der HELP.TOP nicht gefunden werden,
signalisiert das TOP durch einen Warnton und schreibt die Zeile mit der definierten Marke in das Bootfile.
Querverweis
AB
Aufruf von TOP mit zusätzlichen Parametern
FJ
Aufbau der Datei ONLHELP.TOP
FW
Aufbau der Datei HELP .TOP
:FG
REMOTES.TOP
Diese Datei führt die Namen aller in TOP existierenden Remotebefehle. Jeder Zeileneintrag steht für einen
Fernsteuerbefehl und bestimmt den Namen, die Sicherungsstufe und die Anzahl der Parameter, die für diesen Befehl notwendig oder zugelassen sind. - Weitere Erklärungen am Beispiel von //WPRG:
16 WPRG 2 1 0
Die Zahl "16" ist eine Nummer, die intern im Programm benötigt wird und keinesfalls geändert werden darf.
16 WPRG 2 1 0
"WPRG" in diesem Teil ist der Name unter dem der Remotebefehl erkannt wird. Die Länge des Namens
beträgt maximal acht Zeichen.
16 WPRG 2 1 0
Die Ziffer "2" bestimmt beim Befehlsnamen die Anzahl der Anfangsbuchstaben, die für die Erkennung des
Befehls notwendig sind. Im Beispiel für die WPRG-Funktion reicht es also aus, nur //wp einzugeben.
109
16 WPRG 2 1 0
Die Ziffer "1" bestimmt die maximale Anzahl der Parameter, die zusätzlich zum WPRG-Befehl mit angegeben werden können. Der für diesen Fernsteuerbefehl typische Parameter ist logischerweise der Dateiname.
Bei bestimmten Befehlen, beispielweise //echo, ist es unerheblich, wie viele Parameter angeführt werden.
Für diesen Fall ist hier eine "9" zu setzen: diese Einstellung schaltet die "Parameteranzahlprüfung" aus.
16 WPRG 2 1 0
Die Ziffer "0" bestimmt für den Remotebefehl "WPRG" die Sicherheitsstufe. Sie wird aus dem Programm mit
der Funktion <ESC> RCmd eingestellt.
Hinweis
Ein RUN-Befehl MUSS mit voller Dateinamenlänge in dieser Datei geschrieben sein! Die Ziffer, die die Anzahl der Anfangsbuchstaben bestimmt, muss ebenfalls genau der Länge des Dateinamens entsprechen.
Die Programm-bedingte Schlüsselnummer MUSS für alle eingetragenen RUN-Programme "99" lauten!
Querverweis
DF
Liste der Fernsteuerbefehle
DB43 <ESC> RCMD = Anzeige/Ändern der Level der Fernsteuerbefehle
ED
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen
:FH
[CALL].MSG
Diese Datei enthält die gesammelten persönlichen Nachrichten, die an die mit [CALL] festgelegte Station
(z.B. DF8XYZ) gerichtet sind. Dieses Mailfile entsteht, wenn jemand mit dem //sm-Befehl eine Nachricht
eintippt. Für jede im Mailfile befindliche Nachricht, existiert eine Kopfzeile, aus der das Absender-Rufzeichen
und der Zeitpunkt der Einspielung zu erfahren ist.
Hinweis
Alle Maildateien werden im MAIL-Verzeichnis nur angelegt, wenn im Programm die "Mini-Mailbox" eingeschaltet ist und das Verzeichnis in der SYSTEM.TOP angemeldet wurde.
Querverweis
DB14 <ESC> LMAIL
DB45 <ESC> RMAIL
DB36 <ESC> KMAIL
DCV <ALT-V><F7>
:FI
= Auflisten der persönlichen Nachrichten
= Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
= Eigene oder andere persönliche Mail löschen
= Verschiedene Parameter, Mini-Mailbox ein/auschalten
TEXT.TOP
Diese Datei beinhaltet insgesamt sechs verschiedene Arten von Texten, die funktionsabhängig zur Gegenstation gesendet werden. Im Einzelnen sind das:
FIA
FIB
FIC
FID
FIE
FIF
- Connecttexte
- Infotexte
- Aktuelltexte
- Verabschiedungstexte
- Festtexte
- Begrüßungstexte
Jede aufgeführte Textart ist als einzelner Funktionsabschnitt zu verstehen. Sie sind jeweils durch das Zeichen "#" am Zeilenanfang abgegrenzt. Die Texte können für jeden TNC und verschiedene Rufzeichen unterschiedlich sein. Dadurch ist es beispielsweise möglich, mehreren Bedienern am gleichen Computer (Familienmitgliedern) unterschiedliche Texte rufzeichenabhängig zuzuordnen. Oder bei Multi-TNC-Betrieb
(FALCon, TFPCX -DR) jedem TNC gesonderte Texte zuzuordnen.
In den einzelnen Textzeilen ist die Verwendung von Textvariablen erlaubt. Sie ermöglichen das Einsetzen
von reservierten Textteilen, die erst zur Laufzeit des Programms feststehen.
Übersicht der existierenden Variablen
EE
Text-Variablen für die TEXT.TOP
Die Aussendungen der Textpassagen aus dieser Datei sind abhängig von folgenden Kriterien:
- der Nummer des TNCs, die sich aus der Belegung des Terminal-Kanals automatisch ergibt
- dem eingestellten eigenen Rufzeichen (Mycall) auf dem Terminal-Kanal
- der Auswahl der Textpassage, die entsprechend der Einstellung in der Funktion <ESC> TEXT vorgenommen wird
- dem Rufzeichen der Station, die von außen connected hat (nur für die gesonderten Begrüßungstexte)
Zur Unterscheidung der Textarten existieren gesonderte Zeichensequenzen (Merkmalkennungen), die sich
immer in der Kopfzeile einer Textpassage befinden. Es folgt die Erklärung der Zeichensequenzen:
110
TNC1:INF=1 DF8MT
Bestimmt die Nummer des TNC, für welchen die folgende Textpassage gilt. Da in TOP der Betrieb bis zu
acht TNCs möglich ist, liegt der Bereich hier zwischen 1..8. Die Ausnahme bildet das Zeichen "A" (A=ALLE).
Für "A" gilt, dass nachfolgende Textpassage für alle angemeldeten TNCs bestimmt ist. Das "A" erspart dem
Terminalsysop die mehrfache Erstellung von Texteinträgen, deren Inhalt gleich ist und für je einen TNC
vorgesehen wäre.
TNC1:INF=1 DF8MT
"INF" ist das Merkmal, das für Infotexte reserviert ist. Dieser Teil in der Kopfzeile bestimmt also die Art des
Textes. Zugelassen sind folgende Merkmalkennungen:
INF
AKT
CTX
QTX
FIX
GRT
= Infotext bei //i
= Aktuelltext bei //a
= Connecttext beim Connect von außen
= Allgemeiner Verabschiedungstext bei //q
= Festtext bei SHIFT F1..F10
= Gesonderter Begrüßungstext
TNC1:INF=1 DF8MT
Die Zahl (hier 1) nummeriert die Passage für den Bereich der Infotexte. Diese Nummer muss mit der in
<ESC> TEXT ausgewählten Nummer identisch sein. Nur dann erfolgt die Aussendung des nachfolgenden
Textblockes. Für die gesonderten Begrüßungstexte, also die Zeichensequenz "GRT", sind keine Nummerierungen vorgesehen.
TNC1:INF=1 DF8MT
Der nachfolgende Textblock gilt grundsätzlich für alle Terminalkanäle, deren eigenes Rufzeichen "DF8MT"
entspricht. Der Eintrag "DF8MT" ist keine Pflicht. Wenn er weggelassen wird, gilt der Textblock für jeden
Terminal-Kanal. Bei dem Eintrag des Rufzeichens ist zu unterscheiden, ob dieser mit einem "-" und/oder
einer SSID versehen ist. Beispiele:
DF8MT
Strenge Callprüfung. Nur für Terminalkanäle, die "DF8MT" als Mycall eingestellt haben, erfolgt die Aussendung des nachfolgenden Textblockes.
DF8MTEinfache Callprüfung. Für alle Terminalkanäle, die "DF8MT" oder "DF8MT-1" bis "DF8MT-15" als Mycall
führen, erfolgt eine Aussendung des nachfolgenden Textblockes.
DF8MT-2
Wiederum strenge Callprüfung. Nur für Terminalkanäle, die "DF8MT-2" als Mycall eingestellt haben, erfolgt
die Aussendung des nachfolgenden Textblockes. - Die Kopfzeilen für die Festtexte sind von der Syntax
gegenüber den Kopfzeilen der anderen Textarten etwas unterschiedlich:
TNC1:FIX:2=1
Die Ziffer (hier"2") bestimmt die Taste, die bei Auslösung den nachfolgenden Festtext aussendet. Für "2" gilt
die Tastenkombination <SH-F2>.
Beispiel
FIG
Beispieleinträge für die TEXT.TOP
Hinweis
Die entsprechende Textpassage folgt immer sofort in der nächsttieferen Zeile nach dem Erkennungsmerkmal. Die Zeilen werden dann solange gelesen, bis das Zeichen "#" am Zeilenanfang vorkommt. Das Zeichen
signalisiert also immer das Ende der aktiven Textpassage. Der Übersichtlichkeit halber sollten mehrere "#"
untereinander geschrieben (Anzahl ist unkritisch) werden. Die Textblöcke in TEXT.TOP lassen sich hierdurch optisch besser abgrenzen. - Grundsätzlich gilt, dass eine Textpassage, die auf Grund ihrer Merkmale
in der Kopfzeile in dieser Datei gesucht und gefunden wurde, nur einmal ausgesendet wird. Bei doppelt
eingetragenen Kopfzeilen wird also nur die erstere gefundene Textpassage gesendet. Dasselbe gilt, wenn
zwei Kopfzeilen unterschiedlich sind und dennoch dieselbe Suchbedingung erfüllen:
TNCA:CTX=1
Sendet den nachfolgenden Connectext an alle TNCs - darunter natürlich auch der 1.TNC.
TNC1:CTX=1
Würde den nachfolgenden Connecttext nur zum 1.TNC senden, was aber nicht passiert, weil die Suchbedingung schon in der vorstehenden Kopfzeile "TNCA:CTX=1" erfüllt und dort die Aussendung erfolgt ist.
Querverweis
DB49 <ESC> TEXT = Bestimmen der auszusendenden Textpassagen in der TEXT.TOP
111
:FIA
Connecttexte
Texte, die bei einem Connect ausgesendet werden, sofern die Verbindung von außen aufgebaut wurde. Sie
enthalten in der Regel allgemeine Begrüßungen und sonstige Informationen.
:FIB
Infotexte
Texte, die auf Grund des Fernsteuerbefehls //i gesendet werden. Sie beinhalten in aller Regel Stationsbeschreibungen.
:FIC
Aktuelltexte
Texte, die auf Grund des Fernsteuerbefehls //a gesendet werden. Sie beinhalten in aller Regel Informationen, die zum Zeitpunkt aktuell erscheinen.
:FID
Verabschiedungstexte
Texte, die auf Grund des Fernsteuerbefehls //q noch gesendet werden, bevor TOP die Verbindung auftrennt. Sie beinhalten in aller Regel allgemein gehaltene Verabschiedungsformulierungen.
:FIE
Festtexte
Texte, die auf Grund der Tastenfunktionen <SH-F1> bis <SH-F10> gesendet werden. Sie beinhalten in aller
Regel demnach Formulierungen, die öfters benötigt werden und dadurch Tipparbeit im Vorschreib-Schirm
reduzieren.
:FIF
Begrüßungstexte
Die Aussendung dieser Texte erfolgt nur an Stationen, die gesondert dafür notiert sind und nur, wenn diese
Stationen von außen connected haben. Sie enthalten in der Regel gezielte Begrüßungen und Informationen
für die betreffende Station.
:FIG
Beispiele für Einträge der TEXT.TOP
TNC1:CTX=1
Der nachfolgende Text wird gesendet, wenn ein Connect auf dem 1.TNC von außen eintrifft und für den
1.TNC die Einstellung der Textpassage in <ESC> TEXT <F1> mit 1 erfolgte.
TNC1:CTX=2
Der nachfolgende Text wird gesendet, wenn ein Connect auf dem 1.TNC von außen eintrifft und für den
1.TNC die Einstellung der Textpassage in <ESC> TEXT <F1> mit 2 erfolgte.
TNC2:CTX=3
Der nachfolgende Text wird gesendet, wenn ein Connect auf dem 2.TNC von außen eintrifft und für den
2.TNC die Einstellung der Textpassage in <ESC> TEXT <F1> mit 3 erfolgte.
TNCA:CTX=2
Der nachfolgende Text wird an alle TNCs gesendet, wenn ein Connect von außen eintrifft und die Einstellung der Textpassage in <ESC> TEXT <F1> mit 2 erfolgte.
TNC2:CTX=1 DF8MT
Der nachfolgende Text wird gesendet, wenn ein Connect auf dem 2.TNC von außen eintrifft, für den 2.TNC
die Einstellung der Textpassage in <ESC> TEXT <F1> mit 1 erfolgte und das eingestellte Mycall auf dem
Terminal-Kanal "DF8MT" lautet.
TNC2:FIX:5=1
Der nachfolgende Text ist ein Festtext. Er wird ausgesendet, wenn auf dem Terminal-Kanal, der dem 2.TNC
zugeordnet ist, die Tastenkombination <SH-F5> eingetippt wird und die Einstellung der Textpassage in
<ESC> TEXT <F5> mit 1 erfolgte.
:FJ
ONLHELP.TOP
Diese Datei enthält sämtliche Hilfen für das Programm TOP und ist eine Textdatei. Sie darf mit einem Editor
bearbeitet werden. Jedoch ist anzumerken, dass wegen der Filegröße nicht jeder Editor in der Lage ist,
ONLHELP.TOP zu editieren. - Die eigentlichen Hilfezeilen beginnen ab der 8. Spalte. Die ersten sechs Spalten sind NUR den Einträgen für Sprungmarken vorgesehen. Die 7. Spalte wird derzeit nur für den Remotebefehl //h xx benötigt. Alle Hilfezeilen, die für die Gegenstation gedacht sind, müssen durch einen Doppelpunkt (":") in dieser Spalte markiert werden. Das heißt, es erfolgt beispielsweise auf den Befehl //h conv nur
eine Aussendung der Hilfe, wenn die entsprechenden Textzeilen in dem Hilfeauszug für //CONV mit einem
":" gekennzeichnet wurden. Ansonsten enthält die 7. Spalte immer ein Blank.
112
Immer wenn beim Scrollen in der Onlinehilfe eine Hilfezeile mit einer Sprungmarke getroffen wird, ist durch
Drücken von RETURN auf dieser Zeile eine Verzweigung zum neuen Hilfepunkt möglich. Sprungmarken,
die zu einem neuen Hilfepunkt führen sollen, haben KEINEN Doppelpunkt in Spalte 1. Die Marken, die sich
bereits am Zielpunkt befinden, MÜSSEN einen Doppelpunkt in Spalte 1 vorweisen.
Beispiel
Die Marke, die zum Hilfetext für die ALT-C Funktion führen soll, heißt "ALTC". Im Zielpunkt, also die Stelle,
an der sich der Hilfetext befindet, lautet die Marke ":ALTC".
Hinweis
Der wirkliche Zugriff auf die TOP-Hilfen passiert jedoch nicht direkt aus dieser Datei. Beim ersten Start von
TOP erzeugt das Programm die Datei HELP.TOP, in der dann der Hilfezugriff erfolgt. Die HELP.TOP hat
eine andere Struktur und ermöglicht dadurch schnellere Zugriffe auf die Hilfen. Bei Änderungen an der
ONLHELP.TOP muss die Datei HELP.TOP im Unterverzeichnis TEMP gelöscht werden! Nur dann erzeugt
TOP eine neue HELP.TOP! Diese hier vorliegende Handbuch-Datei darf keinesfalls als ONLHELP.TOP verwendet werden!
Querverweis
FW
Aufbau der Datei HELP.TOP
FF
Aufbau der Datei BOOT.TOP
AB
Aufruf von TOP mit zusätzlichen Parametern
DCH <ALT-H> = Aufruf der Online-Hilfe
:FK
NAMES.TOP
Die Einträge in dieser Datei unterteilen sich je in drei Abschnitte. Der erste Teil enthält eine Nummer und
bewirkt bei einem Connect die Einstellung des Umlautstatus für die Station, die im Eintrag angegeben ist.
Die Werte der Nummern haben folgende Bedeutung:
0 = Überhaupt keine Umlautwandlung eingestellt.
1 = Umlautwandlung von
Ä ä Ö ö Ü ü ß nach
2 = Umlautwandlung zwischen Ä ä Ö ö Ü ü ß und
3 = Umlautwandlung zwischen Ä ä Ö ö Ü ü ß und
Ae ae Oe oe Ue ue ss
[ { \ | ] } ~
Ä ä Ö ö Ü ü ß
Der zweite Teil enthält das Rufzeichen der Station, für welche der Eintrag eigentlich bestimmt ist. Gefolgt
vom dritten abschließenden Teil erscheint nun der zugehörige Name der Station. Der zweite Abschnitt ist
vom Dritten durch ein ":" getrennt und muss sich immer in der Spaltenposition 12 befinden.
Beispieleinträge
0 DB0AAB
:RMNC München-Nord
0 DB0AAB-8 :BBox München
1 DJ9EZ
:Werner
2 DF3MH
:Gorch
Querverweis
EC
PR-System-Identifizierung der Gegenstation
DB23 <ESC> NAME
= Löscht oder addiert Namen in das Namensfile
DCU <ALT-U>
= Umlauteinstellung (Menü)
GA
NAMESORT.EXE
= Das Programm zum Sortieren von Einträgen
:FL
MSGS.TOP
Diese Datei enthält fast sämtliche Programmmeldungen von TOP. Ebenso befinden sich hier die Texteinträge der verschiedenen Menüs und sonstige Informationen, die das Programm intern benötigt. Die MSGSDatei darf in bestimmten Grenzen mit einem Editor bearbeitet werden (zuvor sichern!), jedoch sind Reihenfolge und Positionen der eingetragenen Textzeilen unbedingt einzuhalten. Das bedeutet unter anderem,
dass existierende Leerzeilen keinesfalls einfach gelöscht werden dürfen.
:FM
CONNECT.TOP
Diese Datei wird von TOP im Hautpverzeichnis nur erzeugt, wenn das Programm während einer bestehenden Verbindung auf irgendeinem Terminal-Kanal verlassen wurde. Sie enthält Informationen über den
Connect, die notwendig sind, wenn das Programm wieder gestartet wird. Dateilöschung erfolgt automatisch.
:FN
ESC.TOP
Diese Datei beinhaltet alle Befehle, die für den Kommandomodus existieren. Der Kommandomodus in TOP
ist durch das Drücken der Taste <ESC> erreichbar. Diese Aktion schaltet dann für die Eingabe des ESC113
Befehles den Vorschreibbildschirm kurz weg. - Die Erläuterungen eines Zeileneintrags folgt im Anschluss
mit Erklärungen an einem Beispieleintrag für <ESC> LAUFZEIT:
22 LAUFZEIT 4
Die Zahl "22" ist eine Nummer, die intern im Programm benötigt wird und keinesfalls geändert werden darf.
22 LAUFZEIT 4
"LAUFZEIT" in diesem Teil ist der Name unter dem der ESC-Befehl erkannt wird. Die Länge des Befehlsnamens beträgt maximal acht Zeichen.
22 LAUFZEIT 4
Die Ziffer "4" bestimmt beim ESC-Befehl die Anzahl der Anfangsbuchstaben, die für die Erkennung des
Befehles notwendig sind. Im Beispiel für die LAUFZEIT-Funktion reicht es also aus, nur "LAUF" einzugeben.
Querverweis
DB
Liste der ESCape-Befehle
:FO
EMBLEM.TOP
Diese Datei hat auf die Funktionen im Programm keinen Einfluss. Sie enthält lediglich das TOP-Symbol in
Übergröße, welches jedes Mal beim Programmstart zu Beginn auf dem Bildschirm erscheint. Diese Datei
muss jedoch existieren, sonst bricht das Programm das Laden sofort ab.
:FP
SYSTEM.TOP
Diese Datei enthält viele für TOP notwendige Programmeinstellungen. - Änderungen in dieser Datei sind mit
einem Texteditor durchzuführen. Die Datei SYSTEM.TOP ist in folgende Unterabschnitte unterteilt:
FPA
FPB
FPC
FPD
FPE
FPF
FPG
FPH
FPI
FPJ
FPK
FPL
FPM
FPN
FPO
FPP
FPQ
FPR
FPR
FPS
FPT
FPU
FPV
FPW
FPX
FPY
FPZ
FP0
[CFG] = Anzahl der anzumeldenden TNCs
[TNCx] = Configurationsabschnitt des TNC mit der Nummer "x"
[DIR] = Angaben für Verzeichnisse, Editor- und Viewerpfad
[NOR] = Allgemeine Einstellungen
[DTR] = Angaben zum Dateitransfer
[SIA] = Sicherheitsabfragen
[SPL] = Optionen für 7PLUS-Dateitransfer
[KBD] = Einstellungen zur Tastatur
[BOX] = Optionen für Mailboxconnects
[DXC] = Optionen für Clusterconnects
[LOG] = Optionen für die Logbuchführung
[TON] = Tonfrequenzen für verschiedene Funktionen
[RAM] = Zeilenvergabe für Backscroll, Vorschreib-Fenster und MH-Liste
[PRA] = Angaben zum angeschlossenen Drucker
[PRE] = ESC-Sequenzen des Druckers
[PRP] = Steuersequenzen für formatierte Ausdrücke
[BLN] = Einstellungen für erblindete User
[INI]
= Initialisierungsbefehle für den Start von TOP
[DEI] = Initialisierungsbefehle beim Verlassen von TOP
[CMD] = TNC-Befehlsliste für die Funktion <ESC> TNC und //TNC
[QRG] = Frequenzliste der örtlich erreichbaren Digis
[RFR] = Liste der Stationen, die etwas mehr fernsteuern dürfen
[RNOT] = Liste der Stationen, die überhaupt nicht fernsteuern dürfen
[CNOT] = Liste der Stationen, die überhaupt nicht connecten dürfen
[GNOT] = Liste der Stationen, die das Gateway nicht benutzen dürfen
[IGN] = Liste der Stationen, für die das Terminal passiv schaltet
[NCHK] = Liste der Calls, bei denen kein Checkeintrag erfolgt
[MAK] = Makrofiles, die zu den angegebenen Uhrzeiten gestartet werden
:FPA
[CFG]
FPAAA
ANZ = Gesamtanzahl der angeschlossenen TNCs (maximal 8)
:FPAAA
ANZ
Dieser Parameter bestimmt die Anzahl der TNCs, die von TOP bedient werden sollen. Dieser Wert ist identisch mit der Anzahl der Folgeabschnitte "[TNCx]", in denen die Betriebsparameter je TNC aufgeführt sind.
114
Multiport-TNC:
Die einzelnen Funkports der Multiport-TNCs werden von TOP so betrachtet, wie wenn es einzelne, eigenständige TNCs wären. Das bedeutet, dass beispielsweise beim FALCon-TNC mit seinen vier Funkports sich
vier logische TNCs ergeben. Natürlich müssen nicht unbedingt alle Ports angemeldet werden, falls beispielsweise nur ein oder zwei Funkgeräte angeschlossen sind.
:FPB
[TNCx]
FPBAA
FPBAB
FPBAC
FPBAD
FPBAE
FPBAF
FPBAG
FPBAH
FPBAI
FPBAJ
ART
COM
IRQ
BDR
FIF
TNP
TIC
MPX
CHN
IDK
:FPBAA
ART
= Art des TNCs: 1=TNC2, 2=TFPCX/TFPCR/TFX, 3=FALCON
= COM-Port oder COM-Adresse, mit welcher der TNC verbunden ist
= IRQ-Nummer der COM-Schnittstelle
= Terminalbaudrate des verbundenen TNCs
= FIFO und Triggerschwelle bei UART 16550, 0=Aus, 1,2,3,4=Ein
= Nummer des TNC-Port (nur für Multiport-TNCs)
= Tickerzeile (kleine MH-Zeile im Monitor-Kanal) 0=Aus, 1=Ein
= Nummer des Port bei Umschaltekarten (TNC-Multiplexer)
= Anzahl der Terminalkanäle auf diesem TNC
= ID-Kennung für diesen TNC (2-stellig und frei definierbar)
ART bestimmt mit seinem Ziffernparameter, welcher TNC betrieben wird. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten, also 3 Ziffern, einer TNC-Anmeldung:
ART=1
Der TNC ist ein TNC2 und mit einer TF-Firmware von DB2OS oder kompatiblen Firmware ausgestattet.
Nach jetzigem Kenntnisstand sind das die TNCs TNC2C (Landolt), TNC2S (Symek) und TNC-DL von Eisch.
ART=2
Der verwendete TNC ist ein Software-TNC und emuliert im RAM des Rechners einen echten TNC2. Die
Kommunikation mit solchen TNCs geschieht über ein Softwareinterface. Modems oder TNCs im Kissmode
werden allein nur von den Software-TNCs bedient. Angaben über COM-Portnummer/Adresse, IRQNummer, Baudrate und FIFOs in der Datei SYSTEM.TOP sind somit überhaupt nicht erforderlich.
ART=3
Der verwendete TNC ist ein FALCon-TNC nach DG3DBI und kann maximal mit vier Modems betrieben werden. Jedes Modem hat eine logische Portnummer und ist über diese zu erreichen. TOP betrachtet die Ports
so, als wenn es einzeln angeschlossene TNC2s wären. Dies bedeutet, wenn alle 4 Ports im FALCon betrieben werden sollen, müssen in der SYSTEM.TOP für FALCon-TNC gleich vier TNC-Anmeldungen erfolgen.
:FPBAB
COM
Hier wird die Nummer des COM-Ports angegeben, an dem der betriebene TNC angeschlossen ist. Die zum
Betrieb für TOP eigentlich nur notwendige Hardwareadresse dieses Ports bestimmt das Programm selber,
indem es aus dem BIOS-Datenbereich versucht, die Portadresse der COM-Schnittstelle auszulesen. Mitunter können hier noch Probleme auftreten, falls sich noch ältere BIOS-Versionen auf dem Motherboard befinden. In diesem Fall ist anstatt der COM-Portnummer die Portadresse anzugeben. Die Angabe der Adresse
erfolgt in der Schreibweise des hexadezimalen Zahlensystems, also beispielsweise COM=2F8. Beispiele:
COM=2
Der angeschlossene TNC befindet sich an COM2. Die Portadresse versucht TOP selber über das BIOS zu
bestimmen, was auch in den meisten Fällen gelingt.
COM=2E8
Der angeschlossene TNC befindet sich an einem COM-Portanschluß, dessen Portadresse 2E8 Hex ist.
:FPBAC
IRQ
IRQ bedeutet Interruptrequest, zu Deutsch: Unterbrechungsaufforderung. Der IRQ stellt im PC eine Leitung
dar, von denen dort bis zu 16 Stück existieren. Unter anderem sind auch die UARTs (UART = Universal
Asynchron Receiver Transmitter) der seriellen Schnittstellen durch eine IRQ-Leitung zum Rechnerinneren
verbunden.
Die Angabe des IRQ ist notwendig, damit das Programm in der Lage ist, ein vom TNC gesendetes Zeichen
am COM-Port abzuholen. Einige IRQs sind bereits schon im Vorfeld vom System belegt, so dass TOP in der
Angabe nur folgende IRQ-Leitungen akzeptiert: 3, 4, 5, 7, 10, 11, 12 und 15.
115
:FPBAD
BDR
Hier wird die Terminalbaudrate des verbundenen TNCs angegeben. Die Terminalbaudrate bestimmt mit
ihrem Wert die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen PC und TNC. Die Angabe ist von 1200 bis 115200
Baud möglich.
Hinweis
Die Terminalbaudrate darf man nicht mit der Funkbaudrate verwechseln. Im Zuge einer guten Performance
soll in etwa die Terminalbaudrate das vierfache der Funkbaudrate betragen und mindestens bei 9600 Baud
beginnen. Grundsätzlich gilt in TOP: Je höher die gewählte Terminalbaudrate, desto schneller erfolgt die
Arbeit im Programm.
:FPBAE
FIF
COM-Schnittstellen, die mit einem UART 16550 oder Kompatiblen ausgestattet sind, zeigen bei hohen
Übertragungsraten zum Rechner deutlich weniger Zeichenverluste als ältere 16450-UARTs. Ein auftretender
Zeichenverlust beim Betrieb von TOP ist immer unangenehm, weil dies automatisch ein Informationsverlust
bedeutet. Beispielsweise wäre hinterher ein Binärspeicher- oder 7Plusfile defekt, wenn genau während des
Speicherns auf dem Speicherkanal ein Zeichenverlust entstanden ist. Ein Zeichenverlust wird in TOP durch
eine Sync-Error-Meldung signalisiert.
Neben dem Einschalten der FIFOs bietet der UART 16550 die Möglichkeit, die Interrupt-Triggerschwelle
einzustellen. Diese Einstellung bestimmt, nach wie viel empfangenen Zeichen der UART den Interrupt auslöst. Der 16550 ist in der Lage, erst nach ein, vier, acht oder vierzehn eingegangenen Zeichen den Interrupt
im Rechner auszulösen. Insgesamt soll die Einstellung die von der COM-Schnittstelle ausgehende Interruptlast reduzieren, weil durch eine höhere Interruptlast von TOP mehr Rechenleistung beansprucht wird, andere Anwendungen arbeiten dann langsamer.
Der Nachteil einer zu hohen Einstellung der Triggerschwelle ist der, dass die Gefahr des Zeichenverlustes
sich erhöht. Zu empfehlen wäre die Einstellung "FIF=3", die eine Triggerschwelle von acht Bytes bedeutet.
Das heißt, erst nach acht eingetroffenen Bytes löst der UART 16550 die IRQ-Leitung aus. Bei Problemen
durch Zeichenverlust ist in jedem Fall die Einstellung "FIF=1" zu wählen.
FIF=0 Der FIFO-Puffer wird nicht aktiviert.
FIF=1 Der FIFO-Puffer wird aktiviert, die Interrupt-Triggerschwelle liegt bei einem Byte. Dies ist die
sicherste Einstellung, um Problemen durch Zeichenverluste vorzubeugen.
FIF=2 Der FIFO-Puffer wird aktiviert, die Interrupt-Triggerschwelle liegt bei vier Bytes.
FIF=3 Der FIFO-Puffer wird aktiviert, die Interrupt-Triggerschwelle liegt bei acht Bytes. Diese Einstellung
wird empfohlen, sofern keine Probleme durch Zeichenverluste bestehen.
FIF=4 Der FIFO-Puffer wird aktiviert, die Interrupt-Triggerschwelle liegt bei 14 Bytes.
Hinweis
Die FIFOs sollte man immer einschalten, denn auch wenn noch ältere COM-Schnittstellen mit UART 16450
eingebaut sind, führt das in aller Regel zu keinem Fehler.
:FPBAF
TNP
Diese Einstellung gilt nur für folgende Multiport-TNCs:
- TFPCX im DRSI-Mode (Aufrufparameter -DR oder -DX)
- FALCon nach DG3DBI
Multiport-TNCs sind, grob betrachtet, Terminal Node Controllers, in denen körperlich mehrere Modems installiert sind und über einen einzigen Mikrocomputer gesteuert werden.
TOP betrachtet die TNC-Ports, an denen ein Modem angeschlossen ist, wie einzelne, separate TNC2s.
Der Zugriff auf die verschiedenen Modems geschieht nun über einen spezifizierten Portbefehl, der von einer
Portnummer begleitet wird.
Zum Beispiel beginnt bei einem FALCon-TNC, der maximal bis zu vier Modems bestückbar ist, die Portbezifferung mit "0" und endet bei "3". Für den Zugriff auf das Modem ist es für TOP nun wichtig, die zugehörige
Portziffer zu benennen. Beim FALCon ist für das dritte Modem (2. Port) der Eintrag "TNP=2" erforderlich,
wenn es von TOP bedient werden soll.
:FPBAG
TIC
Diese spezifische TNC-Einstellung bestimmt, ob am oberen Bildschirmrand eine Mini-MH-Rufzeichenzeile
(Tickerzeile) erscheint oder nicht. Die Zeile zeigt Stationen, die direkt auf der QRG gehört wurden. Sie soll
116
einen groben Überblick der aktiven Stationen auf der Frequenz vermitteln, ohne das gleich die ausführlichere MH-Liste in TOP aufgerufen werden muss.
Die Farbe der Tickerzeile kann mit der Funktion <ESC> COLOR verändert werden.
TIC=0 Tickerzeile wird ausgeschaltet.
TIC=1 Tickerzeile wird eingeschaltet.
:FPBAH
MPX
Mehrere TNCs lassen sich über eine sogenannte Umschaltekarte an einer COM-Schnittstelle betreiben. Für
TOP ist es nun wichtig zu wissen, wie es die einzelnen TNCs ansprechen muss. Hierzu müssen an dieser
Stelle entsprechende Angaben erfolgen.
Die MPX-Nummer beziffert den logischen Port bei der Umschaltekarte. Umschaltekarten werden auch oft
als TNC-Multiplexer bezeichnet. Das Umschalteprinzip besteht darin, dass zusätzlich an der COMSchnittstelle die RTS und/oder DTR-Leitung zur Multiplexkarte weitergeführt wird und dort zur eigentlichen
Umschaltung dient. Wenn die Karte nur eine der beiden Leitung zum Schalten benutzt, kann man maximal
nur zwischen zwei TNCs umschalten. Wenn man beide Leitungen verwendet, lassen sich dann bis zu vier
TNCs betreiben.
Die Logik für die MPX-Bezifferung ergibt sich aus der verwendeten Leitung. Falls es sich also zum Beispiel
um eine Zweifach-Multiplexkarte handelt und zum Umschalten die RTS-Leitung verlötet wurde, ergibt sich
eine andere Bezifferung, als wenn die DTR-Leitung verwendet wird. Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkung der RTS und DTR-Leitung in Abhängigkeit von der MPX-Nummer:
MPX-Nummer RTS
1
2
3
4
low
low
high
high
DTR
low
high
low
high
low = ca. -12 Volt
high = ca. +12 Volt
Aus der Tabelle ist zu ersehen, dass der Bereich für die MPX-Ziffer zwischen eins und vier liegt. Das bedeutet, dass bei TNCs, die direkt an der COM-Schnittstelle angeschlossen sind, also nicht über eine Multiplexkarte betrieben werden, die Ziffer "0" einzutragen ist.
Für den Zweck der Umschaltung ist es unbedingt erforderlich, dass alle über die Umschaltkarte betriebenen
TNCs die gleiche Terminalbaudrate eingestellt haben. Es gibt verschiedene Ausführungen von MultiplexKarten. TOP kann mit allen Karten zusammenarbeiten, sofern diese eben das Umschaltprinzip über die
RTS- und/oder DTR-Leitung anwenden. Auch Umschaltekarten, die sich direkt im Rechner in einen ISA-Slot
einstecken lassen und bereits mit einer vollständigen COM-Einrichtung (UART ist installiert) bestückt sind,
können von TOP gesteuert werden.
:FPBAI
CHN
Bestimmt die Anzahl der Terminalkanäle auf diesem TNC.
Die maximale Anzahl ist von der Programmversion abhängig, aber bisher waren es über lange
Zeit 60 Kanäle.
:FPBAJ
IDK
Die IDK-Kennung ist nichts anderes als eine 2-stellige, frei definierbare Zeichenfolge für diesen TNC. Diese
Zeichenfolge, oder auch ID-Kennung, kann in manchen Situationen beobachtet werden und dient einfach
dem Zweck, den TNC nicht nur mit einer logischen Nummer auszuweisen. Beispielsweise ist für manche
User die Bezeichnung "70" im Monitor-Kanal bei den Rufzeichenheadern für den an 70cm angeschlossenen
TNC aussagekräftiger, als einfach nur "1:".
:FPC
[DIR]
FPCAA
FPCAB
FPCAC
FPCAD
FPCAE
FPCAF
FPCAG
FPCAH
FPCAI
SAV
REM
PMV
RUN
SPK
BIN
7PL
MAK
TMP
= Speicherverzeichnis für SAVE-Dateien
= Verzeichnis für Remotezugriff (//w, //r ...)
= Speicherverzeichnis für persönliche Mails
= Verzeichnis für externe RUN-Programme
= Verzeichnis der Sprachdateien
= Speicherverzeichnis für binäre Dateien
= Speicherverzeichnis für 7PLUS codierte Dateien
= Verzeichnis für MAKRO- und AUTO-Dateien
= Temporäres Verzeichnis (Scroll-, Doc-, Boxlistfiles)
117
FPCAJ
FPCAK
FPCAL
FPCAM
FPCAN
CDR
EDI
VIE
7PP
PSP
:FPCAA
SAV
= CDROM-Laufwerksbuchstabe, 0=kein CD-ROM
= Pfad und Name des externen Editors
= Pfad und Name des externen Textbetrachters (Viewer)
= Pfad und Name von 7PLUS.EXE
= Pfad und Name von BS.EXE
Das SAV-Speicherverzeichnis stellt in TOP ein allgemeines Verzeichnis zum mitschreiben von Dateien dar.
In vielen Terminalsituationen, in denen man einen Pfad und Namen zum Mitspeichern angeben muss, wird
das SAV-Verzeichnis vorgeschlagen. - Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten.
Sie sollen am Beispiel gezeigt werden:
SAV=D:\AFU\TOP\SAV
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
SAV=\AFU\TOP\SAV
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Prgramms
ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die Pfadangabe
nach "D:\AFU\TOP\SAV".
SAV=SAV
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "SAV" nach "D:\AFU\TOP\SAV".
:FPCAB
REM
Das REM-Verzeichnis in TOP ist das Verzeichnis, in welchem Stationen, die das Terminal connected haben,
durch entsprechende Remotebefehle mehr oder minder freien Zugriff haben. Befehle wie //write, //wprg, //dir
usw. ohne Pfadangaben, greifen immer auf das Remote-Verzeichnis zu. - Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten. Sie sollen am Beispiel gezeigt werden:
REM=D:\AFU\TOP\REM
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
REM=\AFU\TOP\REM
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Programms ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die
Pfadangabe nach "D:\AFU\TOP\REM".
REM=REM
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "REM" nach "D:\AFU\TOP\REM".
:FPCAC
PMV
In dem PMV-Verzeichnis werden alle persönlichen Mails gespeichert, die von fremden oder auch der eigenen Station geschrieben wurden. Zur Zeit sind das folgende Befehle, die direkt auf dieses Verzeichnis zugreifen:
- //LMail
- //RMail
- //KMail
- //SMail
- <ESC> LMail
- <ESC> RMail
- <ESC> KMail
Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten. Sie seien an Beispielen gezeigt:
PMV=D:\AFU\TOP\PMV
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
PMV=\AFU\TOP\PMV
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Programms ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die
Pfadangabe nach "D:\AFU\TOP\PMV".
118
PMV=PMV
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "PMV" nach "D:\AFU\TOP\PMV".
:FPCAD
RUN
In dem RUN-Verzeichnis befinden sich die sogenannten RUN-Programme. Diese Dateien erweitern den
internen Fernsteuerbefehlssatz von TOP. Beim Aufruf eines RUN-File muss der vollständige Dateiname
angegeben werden. Weiterhin schreibt TOP immer beim Aufruf eines RUN-Programmes zusätzlich die Datei
RUNDAT.TOP in dieses Verzeichnis, aus der die RUN-Files weitere Informationen entnehmen können.
Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten.
Sie seien an Beispielen gezeigt:
RUN=D:\AFU\TOP\RUN
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
RUN=\AFU\TOP\RUN
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Programms ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die
Pfadangabe nach "D:\AFU\TOP\RUN".
RUN=RUN
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "RUN" nach "D:\AFU\TOP\RUN".
:FPCAE
SPK
In diesem Verzeichnis befinden sich die Sprachdateien, die von TOP gesprochen werden. Das Sprechen
beschränkt sich jedoch nur auf das Buchstabieren von Rufzeichen, beispielsweise für DF8MT, wenn dieser
von außen das Terminal connected hatte und die Sprachausgabe eingeschaltet wurde: "Delta Foxtrott Acht
Mike Tango". Der ESC-Befehl <ESC> VOIce bewirkt Einstellungen an der Sprachausgabe.
Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten.
Sie seien an Beispielen gezeigt:
SPK=D:\AFU\TOP\SPK
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
SPK=\AFU\TOP\SPK
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Programms ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die
Pfadangabe nach "D:\AFU\TOP\SPK".
SPK=SPK
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "SPK" nach "D:\AFU\TOP\SPK".
:FPCAF
BIN
Das BIN-Verzeichnis speichert Dateien mit, die aufgrund des bisher geläufigen BIN-Protokolls versendet
wurden. Sofern die BIN-Erkennung eingeschaltet ist, leitet TOP automatisch und sofort die Speicherung ein,
sobald der für die Übertragung typische BIN-Header erkannt wird. Bevor jedoch die Speicherung eingeleitet
wird, erzeugt TOP immer erst ein weiteres Unterverzeichnis im BIN-Verzeichnis und legt dort die Datei ab.
Der Name des weiteren Unterverzeichnisses ergibt sich automatisch aus dem Namen des zu speichernden
BIN-File. Im Fall, dass eine Datei gespeichert wird, die bereits existiert, erzeugt TOP ein weiteres Unterverzeichnis im BIN-Verzeichnis und legt das File dort ab.
Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten. Sie seien an Beispielen gezeigt:
BIN=D:\AFU\TOP\BIN
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
BIN=\AFU\TOP\BIN
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Programms ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die
Pfadangabe nach "D:\AFU\TOP\BIN".
119
BIN=BIN
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "BIN" nach "D:\AFU\TOP\BIN".
:FPCAG
7PL
Das 7PL-Verzeichnis nimmt Dateien auf, die mit dem Programm 7PLUS.EXE codiert wurden. Sofern die
7PL-Erkennung eingeschaltet ist, leitet TOP automatisch und sofort die Speicherung ein, sobald die erste
Zeile einer mit 7PLUS codierten Datei vollständig eintrifft. Bevor jedoch die Speicherung eingeleitet wird,
erzeugt TOP immer erst ein weiteres Unterverzeichnis im 7PL-Verzeichnis und legt dort die Datei ab. Der
Name des weiteren Unterverzeichnisses ergibt sich automatisch aus dem Namen der zu speichernden
7Plus-Filegruppe.
Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten. Sie seien an Beispielen gezeigt:
7PL=D:\AFU\TOP\7PL
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
7PL=\AFU\TOP\7PL
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Programms ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die
Pfadangabe nach "D:\AFU\TOP\7PL".
7PL=7PL
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "7PL" nach "D:\AFU\TOP\7PL".
:FPCAH
MAK
Das MAK-Verzeichnis enthält Files für die MAKRO- und AUTO-Bearbeitung in TOP. Ein Makro in TOP ist
eine Datei, die eine Folge von Tastaturanschlägen enthält und sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder
abspielen lässt, so als ob wirklich die Tasten noch mal gedrückt würden.
Die AUTO-Dateien dienen dem Zweck, auf bestimmten Terminalkanälen zu bestimmten Zeitpunkten oder
Intervallen Abläufe zu starten, die beispielsweise darin bestehen, von selbst eine Mailbox zu connecten und
dort Nachrichten auszulesen und mitzuspeichern.
Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten. Sie seien an Beispielen gezeigt:
MAK=D:\AFU\TOP\MAK
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
MAK=\AFU\TOP\MAK
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Programms ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die
Pfadangabe nach "D:\AFU\TOP\MAK".
MAK=MAK
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "MAK" nach "D:\AFU\TOP\MAK".
:FPCAI
TMP
Das TMP-Verzeichnis enthält verschiedene Files, die erst während der Laufzeit oder nach dem ersten Start
von TOP erzeugt werden. Unter anderem sind dort die SCROLL-, BOXLIST- und DOC-Files gespeichert. Im
Falle dauernder Abstürze ist es mitunter ratsam, alle Files im TMP-Verzeichnis zu löschen und das Programm erneut zu starten, sofern andere Maßnahmen keinen Erfolg bringen.
Für die Angabe des Verzeichnisses ergeben sich mehrere Varianten. Sie seien an Beispielen gezeigt:
TMP=D:\AFU\TOP\TMP
Vollständige Angabe mit Laufwerksbuchstaben und Pfad
TMP=\AFU\TOP\TMP
Angabe ohne Laufwerksbuchstaben. TOP ersetzt ihn aus dem Laufwerk, das sich beim Start des Programms ergibt. Wenn also TOP auf dem logischen Laufwerk D: installiert ist, vervollständigt TOP die
Pfadangabe nach "D:\AFU\TOP\TMP".
120
TMP=TMP
Wenn kein Laufwerksbezeichner und kein führender Backslash "\" angegeben ist, ergänzt TOP die Pfadangabe mit dem Pfadteil, in welchem es sich selber befindet. Wenn also TOP in D:\AFU\TOP installiert ist,
vervollständigt TOP die Pfadangabe von "TMP" nach "D:\AFU\TOP\TMP".
:FPCAJ
CDR
Die Angabe eines Laufwerksbuchstabens vermittelt TOP die Existenz eines CDROM-Laufwerkes. Auf diesem Laufwerk können Remote-User beliebig mit dem //CD-Befehl das Verzeichnis wechseln und Dateien
auslesen. Es muss sich dabei nicht unbedingt um ein physikalisches CDROM handeln und kann deswegen
genauso gut eine freie Partition einer Festplatte sein. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass
Schreibbefehle wie //w und //wprg im Gegensatz zu richtigen CDROM-Laufwerken weiterhin funktionieren.
Wenn kein freies, verfügbares Laufwerk bereitgestellt werden soll, ist hier eine "0" einzutragen.
:FPCAK
EDI
TOP benötigt in verschiedenen Situationen einen Editor, z.B. im Filemanager bei der Funktion <ALT-E>.
Hier ist der komplette Pfad und Namen eines Editors anzugeben, mit dem man auch sonst im DOS arbeitet.
Der mitgelieferte Editor von DOS ist nicht unbedingt empfehlenswert, weil dieser nur Dateien behandeln
kann, die kleiner als 64 Kb sind. Neuere DOS-Versionen (ab 5.0) bieten den wesentlich besseren EDI.COM.
:FPCAL
VIE
Ebenfalls, wie die Notwendigkeit für einen externen Texteditor besteht, benötigt TOP einen externen Viewer,
mit dem man Textdateien betrachten kann.
Der Hauptunterschied zwischen einem Editor und Viewer ist der, dass sich im Viewer die Dateien nur anzeigen, aber nicht ändern lassen. In TOP wird der Viewer zum Anschauen des Logbuchfiles und im Filemanager für <ALT-V> benötigt.
Hier ist der komplette Pfad und Namen eines Viewers anzugeben, mit dem man auch sonst im DOS arbeitet. Falls geeignet kann hier auch der Editor (siehe: FPCAK EDI) als Viewer verwendet werden.
:FPCAM
7PP
Das Programm ist in der Lage, automatisch eine 7PLUS-Filegruppe von 7PLUS.EXE decodieren zu lassen,
sofern alle Teile dieser Gruppe empfangen wurden. Die Decodierung findet quasi im Hintergund statt. Zum
externen Aufruf von 7PLUS muss TOP wissen, wo sich dieses Programm befindet.
Hier ist der komplette Pfad und Name von 7PLUS.EXE anzugeben, mit dem man auch sonst im DOS
arbeitet.
:FPCAN
BSP
Das Programm ist in der Lage, automatisch eine mit BS.EXE gesplittete Datei wieder mit BS.EXE zusammenzuführen, sofern alle Splitteile dieser Datei empfangen wurden. Die Zusammenführung findet quasi im
Hintergrund statt. Zum externen Aufruf von BS muss TOP wissen, wo sich dieses Programm befindet.
Hier ist der komplette Pfad und Namen von BS.EXE anzugeben, mit dem man auch sonst im DOS arbeitet.
:FPD
[NOR]
FPDAA
FPDAB
FPDAC
FPDAD
FPDAE
FPDAF
FPDAG
FPDAH
FPDAI
FPDAJ
FPDAK
FPDAL
FPDAM
FPDAN
LNG
UHR
HLP
SCR
POP
POB
LIT
TBU
STA
DST
IDL
MHK
QRT
KNR
= Dateinamenendung für die Files MSGS, COLOR und ONLHELP (Sprache)
= Art der Zeit, die am Rechner eingestellt ist (MEZ, GMT ...)
= Hilfeliste bei //h
= Bildschirmschoner, Angabe in Minuten
= Anzeigedauer des POP-Up-Fensters in Sekunden
= POP-Up-Fenster in voller Breite darstellen, 0=Schmal, 1=Breit
= Interrupts während Morse- und Sprachausgaben sperren, 1=Sperren
= Anzahl Mindestpuffer, die im TNC nicht unterschritten werden
= Reihenfolge der vier Segmente in der oberen Statuszeile
= Defaultposition der oberen Statuszeile für den Erststart
= OS/2, Windows: Rechenzeit zurückgeben, 0=Nein, 1=Ja
= MH-Liste nach jedem Programmneustart löschen, 0=Nein, 1=Ja
= Bei //q zusätzlicher QRT-Text aus QRT.TOP, 0=Nein, 1=Ja
= Kanalnummern zusätzlich in unterer Statuszeile, 0=Nein, 1=Ja
121
FPDAO
FPDAP
FPDAQ
FPDAR
FPDAS
FPDAT
FPDAU
FPDAV
FPDAW
FPDAX
FPDAY
FPDAZ
FPDBA
FPDBB
KCH
BLR
REC
MFL
MFI
TAB
TAZ
RXT
CTR
CTI
VIQ
VIM
MAX
PRO
:FPDAA
LNG
= ASCII-Wert des Trennzeichens in unterer Statuszeile
= Merken der Zeilenposition im Backscroll, 0=Nein, 1=Ja
= Auswertung von Reconnectmeldungen, 0=einfach, 1=scharf
= Abbildung Monitorheader, 0=Originallänge, 1=gekürzt
= Aussehen Ident: 0=kein Ident, 1=mit Ident, 2=TNC-Nr. mit ":"
= Bezug Tabulatorstopps auf Vorschreibzeile, 0=Nein, 1=Ja
= Anzahl Leerzeichen für einen Tabulatorstopp
= Anzahl Blanks eines Tabulatorstopps im Empfangsschirm, 0=Aus
= 0=originale Controlzeichen-Darstellung, 1=gefiltert
= 0=keine Controlzeichen-Invertierung, 1=inverse Controlzeichen-Darstellung
= Textausgabe QSO-Fenster direkt oder über Bios, 0=RAM, 1=BIOS
= Textausgabe MON-Fenster direkt oder über Bios, 0=RAM, 1=BIOS
= 0=Keine Morseausgabe bei <ALT-X>, 1=AR bei <ALT-X> morsen
= Gestaltung des Fernsteuerprompts
Dieser Eintrag, der maximal auf drei Zeichen Länge begrenzt ist, bestimmt für die Dateien MSGS, COLOR
und ONLHELP die Dateinamenendung. Folgende Parametereinstellung ist default:
LNG=TOP;
entsprechend müssen dann Files mit folgenden Namen existieren:
- MSGS
- COLOR
- ONLHELP
.TOP
.TOP
.TOP
Alle hier aufgelisteten Dateien enthalten die Melde- und Systemtexte von TOP in deutscher Sprache. Der
Sinn dieses Parameters liegt nun darin, auch in anderer Sprache übersetzte Files einzubinden. Beispielsweise könnte die Einstellung LNG=ENG lauten, sofern die in englischer Sprache übersetzten Files
ONLHELP.ENG, MSGS.ENG und COLOR.ENG vorhanden sind.
:FPDAB
UHR
Hier ist die Art der Zeit zu beschreiben, die am Rechner eingestellt ist. Wenn beispielsweise die interne Uhr
mit der GMT-Zeit arbeitet, so wäre die Bezeichnung GMT sinnvoll. Der Eintrag darf nicht falsch verstanden
werden: TOP ist nicht in der Lage, die örtliche Uhrzeit nach GMT, MEZ, UTC oder sonst eine Art, umzurechnen. Die hier genannte Art der Uhrzeit wird bei einigen Ausgaben des Programms, die eine Zeitangabe
enthalten, dazugeschrieben. -Der Eintrag ist auf maximal drei Zeichen Länge begrenzt.
:FPDAC
HLP
Hier bestimmt man die Fernsteuerbefehle, die in einer Liste kurz erklärt sind. Diese Liste sendet TOP nach
Eingabe des Befehles //h aus. Die Angabe der Befehle erfolgt ohne führende Doppelschrägstriche "//" und
es reicht, sie in Kurzform zu schreiben. So zum Beispiel:
HLP=C,CS,DIR
Zeigt die Kurzhilfe für die Befehle //Connect, //CSatus und //DIR in einer Liste.
:FPDAD
SCR
Die Angabe versteht sich in Minuten, die verstreichen müssen, bis TOP seinen eigenen Bildschirmschoner
aktiviert, sofern zwischendurch keine Taste gedrückt wurde, kein neuer Text auf einem eventuell verbundenen Terminal-Kanal einläuft und der Monitor-Kanal nicht angewählt ist. Der Bildschirmschoner schaltet wieder automatisch ab, wenn eine Zeichen- oder Funktionstaste bzw. Tastenkombination auf dem Keyboard
gedrückt wurde oder auf einem connecteten Terminal-Kanal neuer Text eintrifft. Das Drücken der Tasten
ALT, SHIFT ... STRG für sich alleine bewirkt noch nicht das Abschalten des Schoners.
Für den Fall, dass der Bildschirmschoner überhaupt nicht erwünscht ist, muss hier die Angabe durch eine
"0" gekennzeichnet sein:
SCR=0
:FPDAE
POP
Das Programm zeigt in verschiedenen Situationen öfters das sogenannte POP-UP-Fenster mit einer Information an. Dieses Fenster wird immer am oberen Rand des QSO-Bildschirmes eingeblendet. Die Zeit, die
hier in Sekunden anzugeben ist, muss verstreichen, bis das POP-UP-Fenster von selbst verschwindet. Das
122
Fenster verschwindet sofort, wenn beispielsweise der Terminal-Kanal gewechselt wird oder man auch die
Tastenfunktion <ALT-R> drückt.
Wenn das POP-UP-Fenster überhaupt nicht von selbst verschwinden soll, muss hier die Angabe mit einer
"0" erfolgen: POP=0
:FPDAF
POB
Der Eintrag bestimmt, in welcher Weise das POP-UP-Fenster dargestellt werden soll:
POB=0
Das Fenster wird nur so breit eingeblendet, wie es Platz für die darin befindliche Information beansprucht.
POB=1
Egal wie viel Platz die im Fenster befindliche Information beansprucht, es wird immer in voller Bildschirmbreite dargestellt.
:FPDAG
LIT
TOP benötigt für eine fließende Morse- und Sprachausgabe die volle Rechnerleistung. Sofern das Programm in Multitaskingumgebungen arbeitet, zum Beispiel WINDOWS, ist die hohe Aufmerksamkeit der CPU
für die TOP-Anwendung nicht mehr gegeben. Das heißt, die Tonausgaben erklingen im unterbrochenen
Rhythmus, wodurch sie dann nicht mehr verständlich sind. TOP bietet nun die Möglichkeit, trotzdem die
Morse- und Sprach-Ausgaben sauber wiederzugeben.
LIT=0
Die Funktion ist abgeschaltet, also Morse- und Sprachausgaben werden weiterhin durch das Umfeld im
Betriebssystem mehr oder weniger beeinflusst.
LIT=1
Für die Dauer der Morse- und Sprachausgabe löscht TOP das Interrupt-Flag in der CPU und verhindert für
diese Zeit, dass andere Hardware-Komponenten im Rechner, insbesondere der Festplatten-Controller oder
andere, parallel laufende Anwendungen, die Rechnerpower auf sich lenken. Das heißt also, andere Komponenten und Anwendungen können dem System keine Rechenleistung entziehen und die Tonausgaben klingen deswegen flüssiger.
Hinweis
Die Einstellung "LIT=1" sollte mit Vorsicht bedacht werden, denn sie bedeutet auch, dass für die Dauer der
Morse- und Sprachausgabe andere Bereiche im Rechner total stillstehen. Beispielsweise lässt sich in einer
anderen, parallel laufenden Anwendung keine Maus oder Tastatur mehr bedienen. Die Empfehlung lautet in
jedem Fall "LIT=0".
:FPDAH
TBU
In gewissen Situationen kann es passieren, dass im Betrieb der RAM-Puffer des TNCs überzulaufen droht.
Eine solche Phase erkannt man an der immer weiter abwärtszählenden TNC-Pufferzahl, die von TOP ständig in der oberen Statuszeile gezeigt wird. Irgendwann ist dann die Grenze erreicht, bei der der TNC-Puffer
erschöpft ist und somit keine weiteren Daten mehr vom Terminalprogramm bzw. von der Gegenstation aufnehmen kann.
Damit dieser Zustand zumindest beim Senden von Daten vom Terminalprogramm zum TNC vermieden
wird, kontrolliert TOP ständig den TNC-Puffer und erzeugt automatisch im TMP-Verzeichnis eine Pufferdatei, wenn die Anzahl der TNC-Puffer den Wert unterschreitet, der hier angegeben ist. Solange diese Pufferdatei existiert, speichert diese zunächst die Sendedaten zwischen und schiebt sie erst zu einem späteren
Zeitpunkt an den TNC weiter - nämlich dann, wenn sich der TNC-Puffer inzwischen wieder etwas erholen
konnte und einen Teil seiner Daten auf der Funkseite losgeworden ist.
Eine Pufferdatei arbeitet nach dem FIFO-Prinzip: FIFO = First In First Out. Das heißt, Daten, die zuerst in
das File abgelegt wurden, werden auch zuerst wieder ausgelesen und abgesendet.
Beispiel eines Eintrages:
TBU=200
Der Wert 200, der zugleich eine Empfehlung ist, bedeutet, dass eine Datei zum Zwischenspeichern von
TNC-Sendedaten erzeugt wird, falls die Anzahl der TNC-Puffer den Wert 200 unterschreiten.
:FPDAI
STA
Die obere Statuszeile bildet sich aus vier Segmenten. Die Segmente werden in der hier genannten Reihenfolge verschiedenartig angeordnet. Aufgrund der Bildschirmbreite von 80 Zeichen ergibt sich eine Segmentbreite von je 20 Zeichen.
123
Die vier Segmente sind wie folgt vergeben:
1. Segment
Enthält die Terminal-Kanalnummer, das eigene oder "gegnerische" Rufzeichen und den Statuszähler. Zum
Beispiel: "1 DB0GV 0 0 0"
2. Segment
Enthält den Namen der verbundenen Gegenstation, sofern ein Namenseintrag in der Namensdatei existiert.
Zum Beispiel: "DBox Maintal"
3. Segment
Enthält die Flags, die in TOP über den Zustand bestimmter Funktionen informieren, z.B.: "RxEFMU
"
4. Segment
Enthält den TNC-Status, die Anzahl der freien Puffer im TNC und die momentan aktuelle Uhrzeit. Zum Beispiel: "INF »830 16:31:32"
Die Anordnung der Segmente ergibt sich aus der Reihenfolge der hier angegebenen vier Ziffern. Der Eintrag, beispielsweise STA=4321, ist nun so zu verstehen, dass das 4. Segment als erstes in der oberen Statuszeile platziert ist, also von Spalte 1 bis 20. Das 3. Segment, das hier an zweiter Stelle genannt wurde und
die Flags enthält, wird als zweites in der Statuszeile gezeigt, also von Spalte 21 bis 40 ... usw.
:FPDAJ
DST
Die Angabe, die hier gemacht wird, gilt nur für den Erststart von TOP. Sie bestimmt die Zeilenposition der
oberen Statuszeile auf dem Bildschirm und stellt somit einen Defaultwert dar. Für alle weiteren Programmstarts gilt, dass für die obere Statuszeile die Positionswerte aus der MERKER.TOP entnommen werden, die
TOP jedes Mal beim Verlassen neu schreibt, und in der auch noch weitere Programmeinstellungen gespeichert sind.
Beispiel:
Der Eintrag, DST=5, bedeutet, dass beim Erststart die obere Statuszeile als 5. Bildschirmzeile erscheint. Für
das Vorschreib-Fenster bedeutet dies, dass es vier Zeilen auf dem Bildschirm beansprucht.
:FPDAK
IDL
Diese Einstellung ist für den Einsatz in Multitaskingsystemen wie OS/2 oder WINDOWS gedacht. Sie bewirkt die Freigabe des ESC-Befehles "IDLE", der wiederum die Rückgabe von Rechenzeit an das Betriebssystem steuert, damit andere, parallel laufende Anwendungen mehr Rechenzeit bekommen können. IDL
versteht maximal zwei Einstellwerte:
IDL=0
Der Befehl <ESC> IDLE ist gesperrt und kann deswegen nicht ausgeführt werden. Der Versuch, den Befehl
trotzdem auszulösen, wird mit einem Piepston quittiert. TOP gibt in dieser Situation keine Rechenzeit an das
Betriebssystem zurück.
IDL=1
Der Befehl <ESC> IDLE ist freigeschaltet. Durch entsprechende Parametrierung des IDLE-Befehls ist TOP
in der Lage, mehr oder weniger Rechenzeit an das Betriebssystem wieder abzugeben.
:FPDAL
MHK
TOP führt eine interne MH-Liste, in der die zuletzt gehörten Stationen durch ihr Rufzeichen festgehalten
sind. Das Programm ist in der Lage, eine solche Liste beim Verlassen zu speichern und beim Neustart wieder herzustellen. Bei Bedarf kann nun der Anwender die Liste auch löschen lassen, sofern er sie beim Programmneustart nicht wünscht. Für MHK ergeben sich maximal zwei Einstellungen:
MHK=0
Die MH-Liste wird beim Programmneustart nicht gelöscht; die alten Einträge werden wieder hergestellt.
MHK=1
Der gesamte Inhalt der MH-Liste wird jedes Mal beim Programmneustart gelöscht; der Aufruf <ESC> MH
zeigt dann eine leere MH-Liste.
:FPDAM
QRT
TOP bietet die Möglichkeit, einen zusätzlichen Verabschiedungstext aus der QRT.TOP zu senden, wenn die
verbundene Station den laufenden Connect durch den Remotebefehl //q aufheben möchte. Für QRT sind
maximal zwei Einstellungen vorgesehen:
124
QRT=0
Bei Empfang von //q wird kein zusätzlicher Verabschiedungstext ausgesendet.
QRT=1
Ein zusätzlicher Verabschiedungstext aus der QRT.TOP wird beim Empfang von //q mit ausgesendet. Die
Wahl, welche Textpassage aus der QRT.TOP gesendet wird, trifft ein interner Zufallsgenerator.
:FPDAN
KNR
Auf Wunsch ist es möglich, die untere Statuszeile mit zusätzlichen Terminal-Kanalnummern zu versehen.
Diese Nummern erscheinen dann an der Stelle, an der sich das Rufzeichen der Gegenstation befindet.
Wenn aber eine Station verbunden ist, wird in jedem Fall statt der Nummer das Rufzeichen gezeigt. Für
KNR sind maximal zwei Einstellungen vorgesehen:
KNR=0
KNR=1
Es werden keine zusätzlichen Kanalnummern in der unteren Statuszeile mit angezeigt.
Es erscheinen zusätzliche Kanalnummern in der unteren Statuszeile.
:FPDAO
KCH
Alle Rufzeichen, die beim Connect in der unteren Statuszeile erscheinen, sind durch das hier genannte
ASCII-Zeichen getrennt. In der Regel ist dies das Leerzeichen.
Der Wert, der hier anzugeben ist, entspricht dem Stellenwert laut der IBM-Zeichensatztabelle. Beispielsweise ist das Leerzeichen in dieser Tabelle das 32. Zeichen, deshalb muss hier der Eintrag KCH=32 lauten,
sofern das Leerzeichen als Trennzeichen beabsichtigt ist.
:FPDAP
BLR
TOP bietet im Zurückblättermodus die Möglichkeit, durch Drücken der Taste <HOME> oder <POS1> an die
Stelle im Backscroll zurückzuspringen, an der der Blättermodus zuvor verlassen wurde. Voraussetzung aber
dazu ist, man hat an dieser Stelle mit <END> oder <ENDE> eine Marke gesetzt.
Die entsprechende Einstellung von BLR bewirkt nun, dass diese Marke automatisch beim Verlassen des
Backscrolls gesetzt wird. BLR akzeptiert zwei Einstellzustände:
BLR=0
Es wird keine Sprungmarke beim Verlassen des Blättermodus gesetzt.
BLR=1
Jedes Mal, wenn der Blättermodus durch <ESC> verlassen wird, setzt TOP noch die Sprungmarke an die
Stelle, an der sich zuletzt noch der Rollbalken befand. Bei Rückkehr in den Blättermodus ist dann die gesuchte Stelle schnell durch <HOME> oder <POS1> anzuspringen. Für den Fall, dass doch eine Sprungmarke manuell mit <END> oder <ENDE> gesetzt wurde, gilt, dass in dieser Phase die von Hand gesetzte Marke
Vorrang hat. Das heißt, beim Verlassen des Blättermodus wird keine Marke von TOP automatisch gesetzt.
:FPDAQ
REC
Dieser Systemparameter teilt dem Programm mit, inwieweit Reconnect-Meldungen ausgewertet werden.
Der Eintrag erlaubt zwei Einstellungen:
REC=0
Reconnectmeldungen werden einfach ausgewertet, das heißt, TOP akzeptiert jedes Rufzeichen in der
Reconnectmeldung, wenn nur die Sequenz "Reconnected to " empfangen wurde. Ob die dort gemeldete
Station auch wirklich zuvor vom Terminal connected wurde, ist hier unerheblich.
REC=1
Im Gegensatz zu "REC=0" wird hier in den Reconnectmeldungen das angezeigte Rufzeichen dahingehend
überprüft, ob es auch zuvor vom Terminal-User als Station connected wurde. Sollte die Überprüfung negativ
verlaufen, akzeptiert TOP die Reconnectmeldung nicht und führt keine weitere Auswertung durch.
Hinweis
Die Einstellung "REC=1" ist in jedem Fall vorzuziehen, weil sie auch ein höheres Maß an Sicherheit bietet,
wenn es darum geht, sich insbesondere gegen //Remotebefehl-Attacken in Mailboxtexten zu schützen. Viele
solcher Attacken setzen darauf, dass Terminalprogramme auf Reconnect-Meldungen reagieren, die zu Beginn vom Einspieler einfach im Text von Hand geschrieben wurden und beim Auslesen dann den Programmen vorgaukeln sollen, sie seien gar nicht mehr mit der Box verbunden. Im Anschluss an die Reconnectmeldung folgenden Remotebefehle, besonders der //E-Befehl, könnten dann den Auslesenden in eine für
ihn sehr unangenehme Situation bringen.
125
:FPDAR
MFL
Dieser Einstellpunkt entscheidet über die Darstellung der Monitorheader. Unter Monitorheadern versteht
man die Zeilen im Monitor-Kanal, die unter anderem ein Adress- und Zielcall enthalten und sich von den
Infozeilen in TOP auch farblich unterscheiden. MFL akzeptiert zwei verschiedene Einstellzustände:
MFL=0
Die Monitorheader aus dem TNC werden ungekürzt und daher in ihrer vollen Länge von TOP im MonitorBildschirm dargestellt.
MFL=1
TOP liest die Header in voller Länge aus dem TNC aus, stellt sie aber dann gekürzt im Monitor-Bildschirm
dar. Beispielsweise wird das Frame
"fm DF8MT to DB0AMU via DB0NET ctl UI^ pid F0" nach
"DF8MT>DB0AMU DB0NET UI^ F0" abgeändert.
:FPDAS
MFI
Monitorheader können am Anfang zusätzlich mit dem Ident, der in der TNC-Configurierung definiert wurde,
oder einer logischen TNC-Nummer versehen werden. Ob Ident oder TNC-Nummer, beide Arten sollen lediglich dem Terminaluser noch deutlicher vermitteln, von welchem TNC das betreffende Monitorframe empfangen wurde. Der Eintrag erlaubt drei Einstellungen:
MFI=0
Es wird kein Ident und keine logische TNC-Nummer angezeigt.
Beispiel: "fm DF8MT to DB0AMU via DB0NET ctl UI^ pid F0"
MFI=1
TOP fügt zusätzlich einen Ident zum Monitorheader hinzu. Der Ident wurde zuvor in der TNC-Configurierung
definiert. Beispiel: "70 fm DF8MT to DB0AMU via DB0NET ctl UI^ pid F0"
MFI=2
TOP kennzeichnet zusätzlich den Monitorheader mit einer logischen TNC-Nummer. Die TNC-Nummer ergibt
sich automatisch aus der Reihenfolge der angemeldeten TNCs.
Beispiel: "1:fm DF8MT to DB0AMU via DB0NET ctl UI^ pid F0"
:FPDAT
TAB
TOP erlaubt beim Tippen im Vorschreib-Schirm unter anderem die Funktion der Tabulatortaste. Diese Einstellung entscheidet nun darüber, ob sich Tabulatorsprünge an der Vorzeile orientieren oder nicht.
TAB erlaubt zwei Einstellzustände:
TAB=0
Tabulatorsprünge orientieren sich nicht an den Worten der Vorzeile.
TAB=1
Tabulatorsprünge orientieren sich an den Wortanfängen der Vorzeile. Das heißt, es werden nicht stur eine
feste Anzahl von Leerzeichen für TAB-Sprünge verwendet, sondern der TAB-Stop endet immer an der Stelle, an der in der darüber liegenden Zeile ein neues Wort beginnt. Dieses Verfahren erleichtert ein wenig die
Tipparbeit, wenn von Hand im Vorschreib-Schirm eine Art Tabelle erarbeitet und ausgesendet wird.
:FPDAU
TAZ
Die Einstellung bestimmt die Anzahl der Leerzeichen, die zum Ausfüllen eines Tabulatorsprunges dienen.
Aufgrund der Bildschirmbreite von 80 Zeichen, darf der hier angegebene Parameter den Wert von 80 nicht
übersteigen. TOP führt TAB-Sprünge mit der angegebenen Anzahl Leerzeichen nur dann stets aus, wenn
der Einstellparameter "TAB" abgeschaltet, d.h. auf 0 gesetzt ist.
:FPDAV
RXT
Die Einstellung bestimmt die Länge einer Leerzeichenkette, die ein im Empfangsbildschirm eingetroffenes
Tabulatorzeichen ersetzt. Der Bereich der Angabe erstreckt sich zwischen den Werten "0" und "40". "0"
bedeutet eine Deaktivierung dieser Funktion.
RXT=0
Alle Tabulatorzeichen werden unverändert dargestellt.
RXT=8
Ein Tabulatorstopp wird durch eine Zeichenkette von 8 Leerzeichen ersetzt.
126
:FPDAW
CTR
Controlzeichen, zu deutsch Steuerzeichen, sind die Zeichen, die in der ASCII-Tabelle bei 1 beginnen und
bei 26 aufhören. Ein typisches und bekanntes Zeichen ist das CTRL-Z, das bei vielen Boxen zum Beenden
einer Mail- oder Infofileeingabe getippt wird.
CTRL-Z hat in der ASCII-Tabelle die Wertigkeit 26. Dieses Zeichen wird auch oft als Dateiendezeichen bezeichnet.
CTR=0
Controlzeichen werden original, laut den Zeichen der ASCII-Tabelle, abgebildet. Für das CTRL-Z bedeutet
dies zum Beispiel, dass es als ein nach rechts zeigender Pfeil zu sehen ist.
CTR=1
Controlzeichen werden gefiltert dargestellt. Für das Beispiel CTRL-Z bedeutet dies, dass es wie der Buchstabe "Z" zu sehen ist. Es empfiehlt sich, die Einstellung "CTI" ebenfalls einzuschalten, damit das CTRL-Z
von einem normalen "Z" zu unterscheiden ist.
:FPDAX
CTI
Controlzeichen, egal ob sie durch die Einstellung "CTR" gefiltert wurden oder nicht, lassen sich mit diesem
Einstellparameter farblich hervorheben. Im Falle, dass dieser Parameter eingeschaltet wurde, gilt für Controlzeichen die erste angegebene Farbe im Farbeinstellungsmenü.
CTI=0
Controlzeichen werden nicht farblich unterlegt.
CTI=1
Controlzeichen werden mit der ersten Farbe der TOP-Farbeinstellung dargestellt.
:FPDAY
VIQ
TOP bietet die Möglichkeit, einlaufende Texte im QSO-Schirm über das BIOS zum Bildschirm auszugeben.
Diese Option benötigen beispielsweise erblindete User, die mit der Sprachausgabe HAL arbeiten und die
resident im Arbeitsspeicher geladen ist. Ansonsten wird aus Geschwindigkeitsgründen empfohlen, die Bildschirmausgaben immer direkt in das RAM ausführen zu lassen.
VIQ=0
Einlaufende Zeilen im QSO-Kanal schreibt TOP direkt in den RAM des Bildschirmes (Ausgabe ist schnell).
VIQ=1
Einlaufende Zeilen im QSO-Kanal werden über das BIOS zum Bildschirm geschrieben (Ausgabe ist langsamer).
:FPDAZ
VIM
TOP bietet die Möglichkeit, ähnlich wie die Einstellung "VIQ", einlaufende Texte im Monitor-Kanal über das
BIOS zum Bildschirm auszugeben. Inwiefern diese Option beispielsweise für erblindete User sinnvoll ist,
kann vom TOP-Autor nicht beurteilt werden. Es ist wegen der teilweise gewaltigen Menge einlaufender Zeilen im Monitor-Kanal zu erwarten, dass die HAL-Sprachausgabe nicht mehr mitkommt.
VIM=0
Einlaufende Zeilen im Monitor-Kanal schreibt TOP direkt in den RAM des Bildschirmes (Ausgabe ist schnell
- in jedem Fall zu empfehlen).
VIM=1
Einlaufende Zeilen im Monitor-Kanal werden über das BIOS zum Bildschirm geschrieben (Ausgabe ist langsamer).
:FPDBA
MAX
Bestimmt, ob beim Verlassen von TOP das Schlusszeichen AR ertönt oder nicht:
MAX=0
MAX=1
Es erfolgt keine Morseausgabe beim Verlassen von TOP durch <ALT-X>.
Es ertönt vorher noch die Morseausgabe AR beim Verlassen von TOP durch <ALT-X>.
:FPDBB
PRO
TOP sendet bei vielen Remotebefehlen einen Prompt am Ende. Dieser signalisiert beim Fernsteuerauslösenden, dass sein Befehl abgearbeitet wurde und man eventuell einen nächsten Befehl senden kann. Das
127
Programm bestimmt in dieser Einstellung das Aussehen des Prompts. Text-Variablen, die bereits für die
Datei TEXT.TOP Anwendung finden, können hier ebenfalls eingesetzt werden.
Beispiel
Ein definierter Prompt in der SYSTEM.TOP:
Beim Absenden aus TOP sieht er wie folgt aus:
:FPE
[DTR]
FPEAA
FPEAB
FPEAC
FPEAD
FPEAE
FPEAF
FPEAG
ITR
IZ1
IZ2
FBC
TXA
RXA
TOK
:FPEAA
ITR
PRO=<TOP> %05 de %08>
<TOP> DF3MH de DF8MT>
= Informationsanzeige Filetransfer, 0=Keine, 1=Ja, 2=Dauerhaft
= 1. ASCII-Wert des Laufbalkens in der Informationsanzeige
= 2. ASCII-Wert des Laufbalkens in der Informationsanzeige
= Zählrichtung beim Dateitransfer, 0=Abwärts, 1=Aufwärts
= Beendet vorzeitig Dateiaussendung bei #ABORT#, 0=Nein, 1=Ja
= Beendet vorzeitig Dateiempfang bei #ABORT#, 0=Nein, 1=Ja
= Aussenden von #OK# zu einer Mailbox, 0=Nein, 1=Ja
Eine Informationsanzeige informiert den Terminalbenutzer darüber, wie der Stand des Filetransfer auf dem
betreffenden Terminal-Kanal ist. Eine solche Anzeige gibt es derzeit für folgende Transferaktionen:
- Datei senden, Binär- oder Textform, aus Menü <ALT-S> und per Remote.
- Datei empfangen, Binär- oder Textform, aus Menü <ALT-E> und per Fernsteuerung. Bei eingeschaltetem
Savefile erfolgt keine Anzeige.
- Empfangene, automatisch erkannte BIN-Files.
- Empfangene, automatisch erkannte 7Plus-Files.
Die Infoanzeige wird, sofern sie eingeschaltet ist, nur angezeigt bzw. aktualisiert, wenn eine neue Bewegung beim Transfer geschieht. Wenn also TOP zum Beispiel eine Binärdatei mitspeichert, erscheint erst
wieder eine aktualisierte Anzeige, wenn auf dem Speicherkanal ein neues Frame einläuft. Die Anzeige stellt
sich mittig im Bildschirm in einem breitgezogenen PopUp-Fenster dar.
ITR=0 Zu den genannten Transferaktionen erscheint überhaupt keine Informationsanzeige.
ITR=1 Eine Informationsanzeige erscheint, jedoch verschwindet sie wieder von selbst, wenn eine bestimm
te Zeit in Sekunden überschritten ist und momentan keine Transferbewegungen stattfinden. Die Zeit,
wann das Fenster wieder erlischt, bestimmt die für das PopUp-Fenster angegebene Dauer (siehe:
FPDAE POP).
ITR=2 Die Informationsanzeige wird dauerhaft angezeigt. Dauerhaft darf man hier eigentlich nur so
verstehen, dass TOP die Anzeige von selbst nicht löscht. Trotzdem gibt es noch Situationen,
beispielsweise wenn der Terminal-Kanal gewechselt wurde, in der das Fenster erlischt und erst bei
der nächsten Transferbewegung wieder erscheint.
:FPEAB
IZ1
Die Informationsanzeige, die erscheint, wenn TOP einen Dateitransfer durchführt, zeigt innerhalb des Fensters einen Laufbalken mit Prozentzahl, anhand dem der Verlauf des Transfers abgelesen werden kann. Der
Balken besteht aus zwei ASCII-Zeichen, von denen hier das erste anzugeben ist. Angegeben wird eine dezimale Zahl, die sich aus dem Ordnungswert der ASCII-Tabelle ergibt.
Beispiel:
IZ1=254
Das 1. Zeichen des Balkens, das der Wertigkeit 254 entspricht, ist "▄"
:FPEAC
IZ2
Die Informationsanzeige, die erscheint, wenn TOP einen Dateitransfer durchführt, zeigt innerhalb des Fensters einen Laufbalken mit Prozentzahl, anhand dem der Verlauf des Transfers abgelesen werden kann. Der
Balken besteht aus zwei ASCII-Zeichen, von denen hier das zweite anzugeben ist. Angegeben wird eine
dezimale Zahl, die sich aus dem Ordnungswert der ASCII-Tabelle ergibt.
Beispiel:
IZ2=249
Das 2. Zeichen des Balkens, das der Wertigkeit 249 entspricht, ist "▪"
128
:FPEAD
FBC
Die Informationsanzeige, die erscheint, wenn TOP einen Dateitransfer durchführt, zeigt innerhalb des Fensters einen Bytezähler, aus dem hervorgeht, wie viele Bytes beispielsweise beim Dateiempfang bereits eingetroffen oder noch zu erwarten sind. Die Einstellung bestimmt, ob der Zähler aufwärts oder abwärts zählt.
FBC=0
FBC=1
Der Bytezähler zählt abwärts.
Der Bytezähler zählt aufwärts.
Hinweis
Es gibt Situationen, da kann der Bytezähler nicht herunterzählen, auch wenn dies von der Einstellung so
gewünscht wurde. Dies ist z.B. der Fall, wenn eine Text-Datei empfangen wird. TOP kann hierbei nicht ermitteln, wie viele Bytes der Datei noch eintreffen werden und lässt deswegen den Zähler aufwärts zählen.
:FPEAE
TXA
TOP bietet die Möglichkeit, eine Dateiaussendung vom Connectpartner vorzeitig abbrechen zu lassen. Der
Partner muss zum Abbruch die Zeichenfolge #ABORT# senden, und zwar unbedingt am Zeilenanfang!
TXA=0
TXA=1
Vorzeitiger Abbruch Dateisenden vom Connectpartner nicht möglich.
Dateisendung kann vom Connectpartner vorzeitig abgebrochen werden.
:FPEAF
RXA
TOP bietet die Möglichkeit, einen Dateiempfang vom Connectpartner vorzeitig abbrechen zu lassen. Der
Partner muss zum Abbruch dazu die Zeichenfolge #ABORT# senden, die sich unbedingt am Zeilenanfang
befinden muss. Das Speicherfile wird daraufhin sofort geschlossen und gelöscht, so dass später eine Speicherung unter dem gleichen Dateinamen fortgesetzt werden kann.
RXA=0
RXA=1
Vorzeitiger Abbruch Dateiempfangen vom Connectpartner nicht möglich.
Dateiempfang kann vom Connectpartner vorzeitig abgebrochen werden.
:FPEAG
TOK
Diese Einstellung bietet die Möglichkeit, die Aussendung von "#OK#" zu einer DieBox- oder Baycom-Box
zuzulassen bzw. zu unterbinden. In der Regel ist es nicht notwendig, den Start eines BIN-Transfers mit der
OK-Meldung, "#OK#", zu quittieren, denn beide genannte Boxen senden sowieso das File sofort aus und
werten die OK-Antwort eh nicht aus.
TOK=0
Sofern eine DieBox- oder Baycom-Mailbox connected ist und die Box aufgrund eines BIN-Files einen BINHeader sendet, wird nicht mit der typischen OK-Meldung, "#OK#", geantwortet
TOK=1
Sofern eine DieBox- oder Baycom-Mailbox connected ist und die Box aufgrund eines BIN-Files einen BINHeader sendet, wird die typische OK-Meldung, "#OK#", gesendet.
:FPF
[SIA]
FPFAA
FPFAB
DIS
DEL
:FPFAA
DIS
= Disconnect durch <ALT-D> bestätigen, 0=Nein, 1=Ja
= Löschaktion <ALT-D> im Filemanager bestätigen, 0=Nein, 1=Ja
Man kann in TOP mit dem Befehl <ALT-D> einen schnellen Disconnect auslösen. Diese Einstellung bestimmt, ob vorher noch eine Sicherheitsabfrage stattfinden soll.
DIS=0
DIS=1
Keine Sicherheitsabfrage, die Verbindung wird sofort getrennt.
Bevor TOP die Verbindung trennt, erfolgt noch eine Sicherheitsabfrage, die vom User positiv
bestätigt werden muss.
:FPFAB
DEL
Im Dateimanager von TOP können mit dem Befehl <ALT-D> Löschaktionen an Dateien und Unterverzeichnissen durchgeführt werden. Die Einstellung bestimmt, ob vorher noch eine Sicherheitsabfrage erfolgen soll.
DEL=0
DEL=1
Keine Sicherheitsabfrage, Dateien und/oder Unterverzeichnisse werden sofort gelöscht.
Bevor das Programm die Löschung vornimmt, muss vorher vom User noch eine
Sicherheitsabfrage positiv bestätigt werden.
129
:FPG
[SPL]
FPGAA
FPGAB
7PC
7PA
:FPGAA
7PC
= Zählweise 7Plus-Speicherung, 0=Bytes zählen, 1=Zeilen zählen
= Zusatzparameter beim automatischen Aufruf von 7PLUS.EXE
TOP überwacht dauernd beim Mitspeichern von 7Plusfiles die Länge der gesamten 7Plusfilegruppe und
zeigt sie ständig im Infofenster an. Das Programm hat nun die Möglichkeit, die Länge in Bytes oder Zeilen
darzustellen. Zwei Einstellzustände von 7PC entscheiden darüber, ob die Länge in Bytes oder Zeilen gezählt werden soll:
7PC=0
7PC=1
die Länge der gesamten 7Plus-Filegruppe wird in Bytes gezählt.
die Länge der gesamten 7Plus-Filegruppe wird in Zeilen gezählt.
:FPGAB
7PA
In dieser Einstellung werden Parameter bestimmt, die beim Aufruf von 7PLUS.EXE hinzugesetzt werden.
Ein denkbarer und sinnvoller Eintrag ist beispielsweise der Parameter "-k". Dieser Schalter weist 7PLUS
nach der Dekodierung an, sämtliche nicht mehr benötigten Dateien zu löschen.
7PA=-k -y
Die Parameter "-k" und "-y" werden zusätzlich beim Aufruf von 7PLUS.EXE beigefügt.
:FPH
[KBD]
FPHAA
FPHAB
FPHAC
FPHAD
BUF
LCK
OPT
DEL
:FPHAA
BUF
= Art, wie Zeichen aus dem Tastaturpuffer gelesen werden
= Sperren von Systeminterrupts während der TNC-Abfrage
= Tastaturoptionen
= Verzögerungszeit zwischen Tastendrücken und TNC-Abfrage
TOP bietet vier verschiedene Möglichkeiten, ein gedrücktes Zeichen aus dem Tastaturpuffer abzuholen und
dem Programm bereitzustellen. Welche Möglichkeit man wählt, hängt davon ab, inwieweit es für ein eventuell resident geladenes Programm erforderlich ist, selbst noch Zugang zum Tastaturpuffer zu haben. Beispielsweise arbeiten erblindete User mit Hintergrundprogrammen, die durch eine Tastenkombination "geweckt" werden. Für diese müssen hier die richtigen Einstellungen erfolgen, sonst passiert es, dass den Hintergrundprogrammen die "Luft abgeschnürt" wird, weil sie keinen Zugriff zum Tastaturpuffer haben, solange
TOP geladen ist.
BUF=0
Diese Option gilt für Tastaturen mit F11 und F12-Taste und holt das Zeichen ohne Zuhilfenahme von DOS
direkt aus dem Tastaturpuffer. Diese Einstellung ist in jedem Fall Standard, sofern keine anderen Einstellungen erforderlich sind.
BUF=1
Diese Option gilt für Tastaturen mit F11 und F12-Taste und holt das Zeichen mit Hilfe des Interruptes 16h,
Funktion 10h, vom Tastaturpuffer ab.
BUF=2
Diese Option gilt für Tastaturen ohne F11 und F12-Taste und holt das Zeichen mit Hilfe des Interruptes 16h,
Funktion 00h, vom Tastaturpuffer ab.
BUF=3
Diese Option gilt für Tastaturen ohne F11 und F12-Taste und holt das Zeichen mit Hilfe des Interruptes 21h,
Funktion 07h, vom Tastaturpuffer ab.
:FPHAB
LCK
Unter Umständen kann es notwendig sein, bestimmte Systeminterrupts während eines TNC-Pollings zu
sperren, damit beim Einlesen der Daten aus dem TNC diese sicherer vom Rechner empfangen werden
können. Beispielsweise haben früher Tastaturtreiber älterer DOS-Versionen Sync-Probleme verursacht,
wenn gerade das Programm damit beschäftigt war, Daten aus dem TNC einzulesen und zeitgleich auf dem
Keyboard Tasten gedrückt wurden und der Tastaturtreiber zu langsam war. In dieser Phase war Abhilfe nur
möglich, wenn man entweder einen schnelleren Treiber beschaffen und einsetzen konnte oder aber für einen kurzen Moment die Tastaturbehandlung abgeschaltet hat, indem man einfach den Tastaturinterrupt
sperrte.
130
TOP ermöglicht mit diesem Einstellparameter nur das Sperren des Tastatur- und Timerinterrupts. Das Sperren des Timerinterrupts ist sinnvoll, wenn eine gecachte Festplatte mit Schreibverzögerung im Einsatz ist,
die sonst Sync-Probleme hervorruft, wenn sich der Plattencache gerade in einer TNC-Pollphase entleeren
will.
LCK=0
LCK=1
LCK=2
LCK=3
Es werden keine Interrupts gesperrt.
Während des TNC-Pollings wird der Tastaturinterrupt gesperrt.
Während des TNC-Pollings wird der Timerinterrupt gesperrt.
Nur in Notfällen!!!
Während des TNC-Pollings wird der Tastatur- und der Timerinterrupt gesperrt.
Nur in Notfällen!!!
Hinweis
Das Sperren des Timerinterrupts ist nur in äußersten Notfällen anzuwenden, weil die Gefahr besteht, dass
das Programm intern in einer Schleife hängen bleibt, wenn es trotzdem zu einem Zeichenverlust kommt.
In folgendenden Situationen dürfen überhaupt keine Systeminterrupts gesperrt werden:
- Einsatz von Software-TNCs wie TFPCX o. ä., gilt auch im Mischbetrieb mit richtigen TNCs.
- Nutzung von TOP in einer Multitaskingumgebung wie Windows o. ä.
:FPHAC
OPT
TOP bietet für MF2-Tastaturen für den Zifferntastenblock verschiedene Tastaturoptionen. Zum Beispiel,
dass Tastenfunktionen auf diesem Block, die mit der Shifttaste eingeleitet werden, auch ohne betätigter
NUM-Locktaste zur Verfügung stehen. Inwieweit hier eine Einstellung erforderlich ist, hängt von der Gewohnheit des Users ab, mit der er den Tastenblock bedient.
OPT=0
Keine der Tastaturoptionen ist ausgewählt (Default).
OPT=1
Alle Funktionen, die mit der Shifttaste eingeleitet werden, wie zum Beispiel SHIFT-HOME, SHIFT-END,
SHIFT-PageUp/PageDown ... usw. sind auch ohne betätigter NUM-Locktaste auf dem Ziffernblock verfügbar.
OPT=2
Die Einstellung dieser Option ist derzeit sinnlos, weil hierzu noch weitere programmtechnische Maßnahmen
erforderlich wären, die jedoch in TOP noch nicht eingebaut wurden. Die folgende Erläuterung ist daher bitte
nur rein informativ zu verstehen:
Folgende Zeichen im Ziffernblock: "+", "-", "*", "/" (Plus, Minus, Stern und Slash) verstehen sich als Sondertasten. Das heißt, beim Drücken einer dieser Tasten erscheinen auf dem Bildschirm nicht die betreffenden
Zeichen, sondern es wird viel eher eine Programmfunktion ausgelöst.
OPT=3
Die Optionen 1 + 2 sind gemeinsam eingeschaltet.
:FPHAD
DEL
Im Zuge einer flüssigen Eingabe im Vorschreib-Schirm empfiehlt es sich, hier eine kleine Verzögerungszeit
anzugeben, die bestimmt, wann nach dem Drücken einer Taste das TNC-Polling wieder aufgenommen wird.
Insbesondere bei angeschlossenen TNCs, deren Baudrate zum Rechner kleiner 19k2 ist, ist dies ratsam.
Ansonsten passiert es, dass zwischen dem Tippen immer erst wieder die TNCs gepollt werden und gedrückte Zeichen nicht sofort im Vorschreib-Schirm erscheinen, also dort nur stockend geschrieben werden.
Das ganze hat noch einen angenehmen Nebeneffekt: Das Risiko auftretender Sync-Probleme, hervorgerufen durch häufige Tastaturinterrupts, ist drastisch gesunken, weil in einer Tipphase, in der keine TNC-Polls
stattfinden, auch keine Sync-Probleme entstehen können.
Der hier anzugebende Wert stellt einen Faktor dar, der mit 50mSec multipliziert die Verzögerungszeit ergibt.
DEL=1
Stellt eine Verzögerungszeit von ca. 50mSec ein, die nach dem Drücken einer Taste vergehen müssen, bis
angeschlossene TNCs wieder gepollt werden.
:FPI
[BOX]
FPIAA
FPIAB
CHL
DEL
= Führt eine Liste mit Check- und Listeinträgen, 0=Nein, 1=Ja
= Löschen ab einer bestimmten Anzahl Einträge, 0=Kein Löschen
131
:FPIAA
CHL
TOP ist in der Lage, beim Empfang Check- und Listzeilen verschiedener Mailboxen in einer Liste zu verwalten. Aus dieser Liste, die man mit <ALT-0> oder <F11> erreichen kann, lassen sich verschiedene Befehle
zum Arbeiten in der Box generieren.
CHL=0
CHL=1
Das Programm führt keine Liste für Check- und Listeinträge.
Das Programm legt eine Liste für Check- und Listeinträge an.
:FPIAB
DEL
Listen für Check- und Listzeilen der verschiedenen Mailboxen verwaltet TOP in Dateien, die vom Programm
im TMP-Verzeichnis angelegt werden. Für jeden Terminal-Kanal ist eine Datei vorgesehen. Beim Eintreffen
der Check- und Listzeilen wird die Boxliste immer größer. Der User kann entweder mit einer Tastenkombination innerhalb der Liste diese selbst oder aber ab einer bestimmten Anzahl von Einträgen von TOP automatisch löschen lassen. - Der Wert, den man hier angibt, stellt die Anzahl der Zeilen der Boxliste dar, die überschritten werden muss, damit TOP diese Liste löscht. Die Angabe einer "0" bewirkt, dass keine automatische Löschung stattfindet; diese wird jedoch erst beim Beenden von TOP durchgeführt.
DEL=0
DEL=15000
Alle geführten Boxlisten werden nicht automatisch gelöscht.
Löschen der Listen, wenn deren Größe 15000 Bytes überschreitet.
:FPJ
[DXC]
FPJAA
FPJAB
FPJAC
FPJAD
DIF
ESC
HLD
HLS
:FPJAA
DIF
= Differenz in Stunden zu GMT (nur für DXC-Clusterauswertung)
= Vom Cluster ausgesendete ESC-Sequenzen unterdrücken
= Holdfunktion bei Connect DX-Cluster, 0=Aus, X=Minuten
= Text für Holdfunktion (\ = Return)
Die Differenz in Stunden ist nur für die DXC-Clusterauswertung wichtig. TOP ist in der Lage, beim Eintreffen
einer "DX de"-Zeile, die lokale Ortszeit des gemeldeten Landes zu berechnen und auch darzustellen. Für die
Umrechnung sind die Zeitdifferenzangaben aus der DXC.DAT erforderlich, die TOP automatisch zur Berechnung entnimmt. Die dort befindlichen Angaben beziehen sich auf die GMT-Zeit; deshalb ist hier die Abweichung der in TOP arbeitenden Zeit in Stunden zur GMT-Zeit anzugeben. Sollte die GMT-Zeit gegenüber
der in TOP wirksamen Uhrzeit voreilen, so muss die Angabe mit einem "-" erfolgen, zum Beispiel: -2
:FPJAB
ESC
DX-Cluster bieten eine Option, die - wenn man sie einschaltet - ihre Meldungen zusätzlich mit ESCSequenzen versieht, z.B. um beim auslesenden User eine Farbumschaltung zu bewirken. In TOP können
aber nicht mehrere Farben in einer Zeile dargeustellt werden, so dass besser das Cluster gar keine ESCSequenzen senden sollte. Es besteht aber die Möglichkeit, solche ESC-Sequenzen von TOP unterdrücken
zu lassen, was dann den gleichen Effekt hat, wie wenn das Cluster keine ESC-Sequenzen gesendet hätte.
ESC=0
ESC=1
Vom Cluster mitgesendete ESC-Sequenzen werden durchgelassen, also nicht unterdrückt.
ESC-Sequenzen vom Cluster werden unterdrückt.
:FPJAC
HLD
Diese Einstellung wirkt einem vorzeitigen Abwurf durch einen Timeout des Clusters entgegen, indem TOP
veranlasst wird, zyklisch und automatisch zu der angegebenen Zeit ein Zeichen an das Cluster auszusenden (das unter der Einstellung "HLS" definiert wird). Die hier angegebene Zahl stellt einen Minutenwert dar.
HLD=0
HLD=10
Holdfunktion für DX-Cluster abgeschaltet.
Alle 10 Minuten sendet TOP ein definiertes Zeichen an das DX-Cluster, sofern in dieser Zeit
von beiden Seiten sonst keine Daten ausgesendet werden.
:FPJAD
HLS
Dieser Parameter bestimmt das Zeichen oder den Textstring, der im Zusammenhang mit der Einstellung
"HLD" an das Cluster gesendet werden soll. Da man aus technischen Gründen hier ein Return nicht darstellen kann, wurde dafür der Backslash "\" als Ersatz genommen.
HLS=\
HLS=ABC\
TOP sendet nur ein Return an das Cluster.
TOP sendet den String "ABC" mit anschließendem Return an das Cluster.
132
:FPK
[LOG]
FPKAA
FPKAB
FUE
DEL
:FPKAA
FUE
= Logbuch, 0=Kein Log, 1=Nur nach DISC, 2=Auch bei Reconnects
= Löschen des Logbuchs ab einer bestimmten Größe, 0=Kein Löschen
TOP ist in der Lage, stattgefundene Connects in einer Logbuchdatei zu protokollieren. Diese Datei namens
LOG.TOP verwaltet das Programm im TOP-Hauptverzeichnis. Es unterscheidet bei der Führung eines Logbuches zwei verschiedene Arten. Zum einen werden nur Connects notiert, wenn ein richtiger Disconnect auf
dem TNC eintrifft. Zum anderen kann TOP auch solche Verbindungen in das Logfile vermerken, die im Verlaufe einer Verbindung ein Digi aufgebaut hat. Jedoch findet hier nur der Eintrag statt, wenn man durch einen Reconnect abgeworfen wurde.
FUE=0
Es wird überhaupt kein Logbuch geführt.
FUE=1
TOP führt die Logbuchdatei LOG.TOP und trägt dort nur Connects ein, die vom eigenen TNC bis zur nächsten Station bzw. zum nächsten Digi verlaufen. Es wird jeweils nach einem Disconnect eingetragen.
FUE=2
Das Programm notiert zusätzlich Verbindungen, die von zwischenconnecteten Digis aufgebaut wurden,
jedoch nur dann, wenn man mit einer Reconnectmeldung abgeworfen wurde.
:FPKAB
DEL
TOP bietet die Möglichkeit, nach einem bestimmten hier anzugebenden Wert, das Logbuchfile automatisch
löschen zu lassen, sofern die Größe des Logfiles den angegebenen Wert überschritten hat. Bevor jedoch
das Programm die Löschung am Ende einer TOP-Sitzung vornimmt, informiert es beim Start durch eine
Warnmeldung im QSO-Schirm auf Terminal-Kanal 1 darüber, dass nun die festgelegte Größe der Logdatei
überschritten ist. Der User hat also noch die Gelegenheit, im Verlaufe der TOP-Sitzung - zum Beispiel im
Dateimanager - die Logbuchdatei vor dem Löschen zu sichern.
DEL=0
Die Logbuchdatei LOG.TOP wird nicht automatisch gelöscht.
DEL=1000000
Sobald die Größe der Logbuchdatei den Wert von 1.000.000 Bytes überschreitet, löscht TOP diese Datei.
:FPL
[TON]
FPLAA
FPLAB
FPLAC
FPLAD
FPLAE
FPLAF
FPLAG
FPLAH
FPLAI
FPLAJ
FPLAK
FPLAL
FPLAM
FPLAN
CON
ERR
RXP
TXP
MSG
POP
CTG
WTC
BLK
7PL
FRX
FTX
DAT
CRQ
:FPLA
Die TON-Einstellung
= Connectklingel
= Fehlbedienungen
= Eingetroffene Zeilen im QSO-Bildschirm
= Ausgesendete und bestätigte Frames
= Message durch <ESC> REM
= Hinweis auf das POP-UP-Fenster (ertönt nicht immer)
= Empfang CTRL-G im QSO-Bildschirm
= Weiter- und Reconnect-Tonfolge
= Markierungen im Backscroll, Eintreten und Verlassen
= 7Plus-Dateiempfang, Beginn und Ende
= Binär-Dateiempfang, Beginn und Ende
= Ende einer Text- oder Binär-Dateiaussendung
= Neue Daten auf einem anderen Terminal-Kanal
= Connect Request
Verschiedene Situationen in TOP können mit gesonderten Tönen akustisch begleitet werden. So zum Beispiel die Tonfolge "WTC" für einen Weiterconnect, wenn dieser von einem Digi erfolgreich mit einer Connected-to-Meldung bestätigt wurde. - Alle aufgeführten Einstellungen haben das gleiche Schema, das wie folgt
an einem Beispiel erklärt wird:
1,1500,15,1200,15
Der erste Parameter (hier 1) bestimmt, ob der Ton überhaupt ertönen soll oder nicht.
0=ausgeschaltet, 1=eingeschaltet.
133
1,1500,15,1200,15
Der zweite Parameter (hier 1500) stellt eine Frequenz in Hertz dar.
1,1500,15,1200,15
Der dritte Parameter (hier 15) bestimmt die Dauer in Millisekunden, wie lange die Frequenz des zweiten
Parameters ansteht.
1,1500,15,1200,15
Der vierte Parameter (hier 1200) stellt wieder eine Frequenz in Hertz dar.
1,1500,15,1200,15
Der fünfte Parameter (hier 15) bestimmt wieder die Dauer in Millisekunden, wie lange die Frequenz des
vierten Parameters ansteht.
:FPLAA
CON
Die Connectklingel, die ertönt, wenn der TNC eine Verbindung aufgebaut hat oder eine zu ihm hergestellt
wurde, besteht aus dem Wechselspiel zweier Frequenzen, die dieser Parameter angibt.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt fünf Parametern, z.B.:
CON=1,1500,15,1200,15
:FPLAB
ERR
Diese Frequenz ertönt, wenn man in TOP eine Tasten-Fehlbedienung begeht. Dies kann sein, wenn man
beispielsweise im Vorschreib-Schirm versucht, den Cursor noch weiter nach links als Spalte 1 zu bewegen,
oder man eine Tastenfunktion drückt, die es gar nicht gibt. - Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt drei
Parametern, z.B.:
ERR=1,1200,20
:FPLAC
RXP
Immer wenn eine neue Zeile im QSO-Bildschirm eintrifft, ertönt der Pieps, dessen Frequenz hier definiert ist.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt drei Parametern, z.B.:
RXP=1,1300,50
:FPLAD
TXP
Ein Piepston, der ertönt, wenn ausgesendete Frames von der Gegenstation bestätigt werden. Bei mehreren
ausstehenden Frames erfolgt der Ton nur, wenn alle Frames quittiert wurden - und auch nur einmal für alle
Frames zusammen. - Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt drei Parametern, z.B.:
TXP=1,400,30
:FPLAE
MSG
Ein Erinnerungstext, der in der vorigen Top-Sitzung durch <ESC> REM eingegeben wurde, erscheint in der
nachfolgenden Sitzung mit einem akustischen Signal auf Terminal-Kanal 1.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt drei Parametern, z.B.:
MSG=1,600,400
:FPLAF
POP
Wichtige, im Pop-Up-Fenster erscheinende Hinweise können von dem hier definierten Ton begleitet werden.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt drei Parametern, z.B.:
POP=1,1400,30
:FPLAG
CTG
Diese Einstellung bestimmt den Ton, der ertönt, wenn von einer Gegenstation das Klingelzeichen CTRL-G
empfangen wurde. Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt drei Parametern, z.B.:
CTG=1,880,80
:FPLAH
WTC
Dieser Ton signalisiert zusätzlich am Terminal Weiterconnect- und Reconnectmeldungen, die von Zwischendigis auf Grund von Connect- oder Quit-Befehlen empfangen wurden. Bei einem Weiterconnect besteht die Reihenfolge der Töne zuerst aus dem zweiten und dann dem vierten Parameter, bei einem
Reconnect ist sie umgekehrt. -Dieser Einstellpunkt besteht insgesamt aus fünf Parametern, z.B.:
WTC=1,800,100,1200,100
Weiter- und Reconnect-Tonfolge
134
:FPLAI
BLK
Im Zurückscrollmodus der Zeilen des Empfangsschirms lassen sich durch <SHIFT-UP> und
<SHIFT-DOWN> Zeilen markieren, um beispielsweise nur einen bestimmten Block zu speichern oder zu
drucken. Anders als bei üblichen Editoren bleiben Markierungsblöcke erhalten, wenn z. Beispiel an anderer
Stelle noch ein weiterer Textblock markiert werden soll. TOP bietet nun die Möglichkeit, beim Drüberscrollen
eines Blockes dies mit zwei Tönen zu signalisieren. - Der im zweiten Parameter angegebene Ton ertönt,
wenn man beim Scrollen einen markierten Block antrifft, und der Ton im vierten Parameter ertönt, wenn der
Block wieder verlassen wurde.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt fünf Parametern, z.B.:
BLK=1,700,10,350,10
:FPLAJ
7PL
7Plus-Fileempfang, der von TOP automatisch erkannt und eingeleitet wird, kann mit einem Ton des zweiten
Parameters begleitet werden. Der Ton im vierten Parameter signalisiert das Ende der Speicherung.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt fünf Parametern, z.B.:
7PL=0,1500,100,800,100
:FPLAK
FRX
Der Start eines Binär-Fileempfangs kann von TOP zusätzlich mit einem Ton des zweiten Parameters begleitet werden. Der Ton im vierten Parameter signalisiert dann das Ende der Speicheraktion.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt fünf Parametern, z.B.:
FRX=0,1400,100,700,100
:FPLAL
FTX
Dieser Ton erscheint, sobald eine Fileaussendung durch <ALT-S>, Binär oder Text, beendet ist.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt drei Parametern, z.B.:
FTX=1,900,100
:FPLAM
DAT
Diese Tonfolge ertönt, sobald auf einem z.Zt. nicht gewählten Kanal neue Daten im QSO-Fenster eintreffen.
Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt fünf Parametern, z.B.:
DAT=1,1400,100,1400,90
:FPLAN
CRQ
Dieser Ton erscheint, sobald von außen ein Connect eintrifft, der aber vom TNC nicht angenommen werden
kann. Dies passiert, wenn z.B. alle Terminalkanäle bereits besetzt sind. Dieser Einstellpunkt besteht aus insgesamt drei Parametern, z.B.:
:FPM
[RAM]
FPMAA
FPMAB
FPMAC
FPMAD
FPMAE
MHL
QSO
VOR
QXX
VXX
:FPMA
Die Puffereinstellung
CRQ=1,600,70
= Anzahl der Zeilen für die MH-Liste
= Anzahl zurückblätterbarer Zeilen im QSO-Schirm aller Kanäle
= Anzahl der Zeilen im Vorschreib-Schirm für alle Kanäle
= Zurückblätterbare QSO-Zeilen für den Terminal-Kanal "XX"
= Anzahl Vorschreibzeilen für den Terminal-Kanal "XX"
TOP benötigt für die Verwaltung der MH-Liste, des QSO- und Vorschreibbildschirmes Pufferbereiche, die
natürlich aus den Ressourcen des Rechners entnommen werden müssen. Für die MH-Liste gilt, dass sie im
RAM des Rechners gehalten wird, weil das Programm sie ständig aktualisiert. Der Vergabebereich erstreckt
sich zwischen 25 und 200 Zeilen.
Die Puffer für die Vorschreib-Schirme legt TOP auch im RAM oder, falls vorhanden, im EMS-Speicher an.
Eine Auslagerung nach XMS ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht möglich. Der Vergabebereich erstreckt sich zwischen 20 und 200 Zeilen.
Die Puffer der QSO-Bildschirme werden von TOP nur auf der Festplatte verwaltet. Beim Zurückblättern wird
immer nur ein Teil in den RAM des Rechners geladen und angezeigt. Den Inhalt aller QSO-Bildschirme legt
das Programm in der Datei SCROLL.TOP im TMP-Verzeichnis an. Das Minimum bei der Vergabe beginnt
bei 1.000 und endet bei 99.999 Zeilen. Je Zeile werden 82 Bytes Plattenspeicher benötigt. Die Gesamtberechnung ergibt sich aus folgender Formel:
(Summe der Zeilen aller Kanäle + Anzahl der Kanäle) * 82 Bytes
135
Eine Vergabe von zum Beispiel 10.000 Zeilen für jeden Terminal-Kanal, bei insgesamt 10 Terminal- und
einem Monitor-Kanal, ergibt einen Speicherbedarf von:
(11 * 10.000 Zeilen + 11 Kanäle) * 82 Bytes = 9.020.902 Bytes, also fast 9 Mbyte!
:FPMAA
MHL
Bestimmt die Anzahl, aus wie viel Zeilen die MH-Liste besteht.
Beispiel:
MHL=100
Die MH-Liste besteht insgesamt aus 100 Zeilen, d.h. sie kann bis 100 Einträge verwalten.
:FPMAB
QSO
Die Angabe, die man hier macht, bestimmt auf allen Terminalkanälen die Anzahl der Zeilen, die im Empfangsschirm zurück geblättert werden können. Da die Einstellung für alle Kanäle gleichsam gilt, nennt sie
sich auch globale Einstellung. Das heißt, sofern man hier eine Zahl größer Null angibt, werden später folgende Einstellungen, die für einzelne Kanäle gelten, nicht beachtet.
QSO=0
Es wird keine globale Einstellung aller Terminalkanäle vorgenommen. Eine getrennte Einstellung für jeden
existierenden Terminal-Kanal ist erforderlich, zum Beispiel für den Kanal 1: Q01=2000
QSO=5000
Alle Empfangsbildschirme der existierenden Terminalkanäle, auch der Monitor-Kanal, werden auf einen
rückscrollbaren Puffer von 5000 Zeilen eingestellt. Einzelbezogene Kanaleinstellungen, sofern welche mit
QXX definiert wurden, werden beim Start von TOP nicht beachtet.
:FPMAC
VOR
Die Angabe, die man hier macht, bestimmt auf allen Terminalkanälen die Anzahl der Zeilen, die im Vorschreib-Schirm zurück geblättert werden können. Da die Einstellung für alle Kanäle gleichbestimmend ist,
nennt man sie auch globale Einstellung. Das heißt, sofern man hier eine Zahl größer Null angibt, werden
später folgende Einstellungen, die für einzelne Kanäle gelten, nicht beachtet.
VOR=0
Es wird keine globale Einstellung aller Terminalkanäle vorgenommen. Eine getrennte Einstellung für jeden
existierenden Terminal-Kanal ist erforderlich, zum Beispiel für Kanal 1: V01=200
VOR=100
Alle Vorschreib-Fenster der existierenden Terminalkanäle, auch der Monitor-Kanal, werden auf einen rückscrollbaren Bereich von 100 Zeilen eingestellt. Einzelbezogene Kanaleinstellungen, sofern welche mit VXX
definiert wurden, werden beim Start von TOP nicht beachtet.
:FPMAD
QXX
Ab "QXX" beginnt die Einzelvergabe der Zeilen für den QSO-Bildschirm. Die hier angegebenen Zeilen werden von TOP nur angenommen, wenn keine globale Einstellung erfolgte, also "QSO=0" existiert. "XX" stellt
eine Kanalnummer dar, für den die Einstellung gelten soll. Für den Monitor-Kanal wäre sinngemäß "Q00",
für den 1. Terminal-Kanal "Q01", für den 2. Terminal-Kanal "Q02" usw. anzugeben.
:FPMAE
VXX
Ab "VXX" beginnt die Einzelvergabe der Zeilen für den Vorschreib-Bildschirm. Die hier angegebenen Zeilen
werden von TOP nur angenommen, wenn keine globale Einstellung erfolgte, also "VOR=0" existiert. "XX"
stellt eine Kanalnummer dar, für den die Einstellung gelten soll. Für den Monitor-Kanal wäre sinngemäß
"V00", für den 1. Terminal-Kanal "V01", für den 2. Terminal-Kanal "V02" usw. anzugeben.
:FPN
[PRA]
FPNAA
LPT = Portnummer oder Portadresse, an welcher der Drucker angeschlossen ist
:FPNAA
LPT
Hier wird die Nummer des LPT-Portes angegeben, an dem der betriebene Drucker angeschlossen ist. Die
zum Betrieb für TOP eigentlich nur notwendige Hardwareadresse dieses Portes, bestimmt das Programm
selber, indem es über den BIOS-Datenbereich versucht, die Portadresse der LPT-Schnittstelle herauszufinden. Mitunter können hier Probleme auftreten, falls sich noch ältere BIOS-Versionen auf dem Motherboard
136
befinden. In diesem Fall ist anstatt der LPT-Portnummer, die Portadresse anzugeben. Die Angabe der Adresse erfolgt in der Schreibweise des hexadezimalen Zahlensystems, also beispielsweise LPT=3BC.
LPT=1
Der angeschlossene Drucker befindet sich an LPT1. Die Portadresse versucht TOP selber über das BIOS
zu bestimmen, was auch in den meisten Fällen gelingt.
LPT=378
Der angeschlossene Drucker befindet sich an einem LPT-Portanschluß, dessen Portadresse 378 Hex ist.
:FPO
[PRE]
Drucker-ESC-Sequenzen
Dieser Abschnitt beinhaltet ESC-Sequenzen des angeschlossenen Druckers. Die hier geschriebenen Eintragungen, die der TOP-User selbst definiert, werden später im Menü für Druckfunktionen, <ALT-P> <F3>,
benötigt. Um eine ESC-Sequenz an den Drucker zu senden, braucht der User dort nur noch das 3-stellige
Kürzel einzugeben. Es steht ihm frei, beliebige Abkürzungen für seine Zwecke zu wählen, diese jedoch
müssen dann immer 3-stellig angegeben sein. Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass keine doppelten
Kürzelnamen vorkommen. - Die für die Definierung notwendigen ESC-Sequenzen sind aus dem Druckerhandbuch zu entnehmen. Die Sequenzen, die bei der Auslieferung bereits in der SYSTEM.TOP beilagen,
treffen für einen DeskJet 520 von HP zu. Selbstverständlich dürfen diese vom User abgeändert werden, z.B.
wenn ein anderer Drucker verwendet werden soll.
Beispiel einer ESC-Sequenz für den DeskJet HP 520
Es sei beabsichtigt, ein Kürzel für einen Druckerreset zu definieren, so dass per Software aus dem
TOP-Menü für Druckfunktionen ein Reset des Druckers durchgeführt werden kann. Die dafür notwendige
ESC-Sequenz ist wie folgt im Handbuch des Druckers angegeben: "27 69". Falls sich der User für das Kürzel "RES" entscheidet, lautet der Eintrag in der SYSTEM.TOP: "RES=27 69". Es steht ihm frei, dem Eintrag
noch einen Bemerkungstext anzufügen, der aber dann mit einem Semikolon abgegrenzt sein muss,
zum Beispiel: RES=27 69 ; Software-Reset am HP 520
Wichtiger Hinweis zu GDI- (Windows-)Druckern:
Die neueste Drucker-Generation, GDI-Drucker genannt, können in der Regel nur unter Windows angesprochen werden, nicht unter DOS! Zum Teil können sie aber auch aus einer Windows-DOS-Box angesprochen
werden. Also vorher eingehende Erkundigungen einholen!
:FPP
[PRP]
FPPAA
FPPAB
FPPAC
FPPAD
FPPAE
FPPAF
FPPAG
FPPAH
FPPAI
FPPAJ
PI0
PI1
PI2
PM1
PM2
PQ1
PQ2
PS1
PB1
PD0
:FPPA
Formatierter Mitdruck im QSO- und Monitor-Kanal
= Grundeinstellung für alle Parameter, die keine Angaben enthalten
= Initialisierung beim Einschalten durch <ALT-P>
= Initialisierung beim Ausschalten durch <ALT-P>
= Rufzeichenheader im Monitor-Kanal
= Info-Frames im Monitor-Kanal
= Empfangstext im QSO-Kanal
= Echotext im QSO-Kanal
= Zeilen aus dem Backscroll
= Zeilen aus der Boxliste
= Defaulteinstellung nach beendeter Druckaktion
Aus dem Druckmenü <ALT-P> besteht unter anderem die Möglichkeit, die empfangenen Textzeilen des
QSO-Terminal-Kanals vom Drucker mitdrucken zu lassen. Falls z.B. auf diesem Kanal zusätzlich die ECHOFunktion eingeschaltet war, würde es später Mühe bereiten, im Ausdruck ECHO-Zeilen von empfangenen
Zeilen zu unterscheiden. Damit dies nicht passiert, können User hier Formatangaben für ECHO-Texte machen, sodass ECHO-Zeilen z.B. in kursiver und/oder fetter Schrift oder sonst einem Format im Ausdruck
erscheinen.
Die Steuer-ESC-Sequenzen sind dem Druckerhandbuch des angeschlossenen Druckers zu entnehmen.
Hinweis
Formatierte Ausgaben finden nur im Onlinebetrieb statt. Das bedeutet, aus dem Backscroll an den Drucker
gesendete Zeilen können nachträglich nicht mehr formatiert werden. - Siehe auch Hinweis bei Sprungmarke
FPO zu GDI-(Windows-)Druckern
:FPPAA
PI0
Diese Einstellung bestimmt die Grundeinstellung für alle weiteren Parameter dieses Abschnitts der
SYSTEM.TOP, sofern diese keine Angaben enthalten. Wenn zum Beispiel der Folgeparameter PI1 "PI1=0"
137
lautet, so nimmt dieser automatisch die Einstellung von PI0 an. Für User, die wenig Wert auf unterschiedlich
formatierten Ausdruck legen und keine Einstellungen an weiteren Parametern vornehmen wollen, wäre diese Option sinnvoll, weil sie nur einmal hier eine Einstellung machen müssten, die dann für alle anderen
"Null"-Einstellungen mitgilt.
:FPPAB
PI1
Schickt eine Initialisierung beim Einschalten der Mitdruckfunktion des QSO- oder Monitor-Kanals im Druckmenü <ALT-P><F1> zum Drucker. Sinnvoll wäre zum Beispiel ein Resetbefehl.
:FPPAC
PI2
Schickt eine Initialisierung beim Ausschalten der Mitdruckfunktion des QSO- oder Monitor-Kanals im Druckmenü <ALT-P><F1> zum Drucker. Sinnvoll wäre z.B. ein Befehl für einen Blattauswurf.
:FPPAD
PM1
Für das Mitdrucken der Zeilen im Monitor-Kanal lassen sich die Headerzeilen gesondert formatieren, so
dass man später im Ausdruck leichter die Rufzeichenzeilen von den Infozeilen unterscheiden kann.
:FPPAE
PM2
Für das Mitdrucken der Zeilen im Monitor-Kanal lassen sich die Infozeilen gesondert formatieren, so dass
man später im Ausdruck leichter die Infozeilen von den Rufzeichenzeilen unterscheiden kann.
:FPPAF
PQ1
Für das Mitdrucken der Zeilen im QSO-Kanal lassen sich die empfangenen Zeilen gesondert formatieren, so
dass später im Ausdruck leichter diese Zeilen von den selbst geschriebenen ECHO-Zeilen zu unterscheiden
sind.
ECHO-Zeilen sind Zeilen, die man selbst im Vorschreib-Schirm getippt und ausgesendet hat und die nur
zusätzlich im QSO-Kanal erscheinen, sofern über <ESC> ECHO die entsprechende Funktion eingeschaltet
wurde.
:FPPAG
PQ2
Für das Mitdrucken der Zeilen im QSO-Kanal lassen sich die ECHO-Zeilen gesondert formatieren, so dass
später im Ausdruck diese Zeilen leichter von den empfangenen, eingelaufenen Zeilen zu unterscheiden
sind.
ECHO-Zeilen sind Zeilen, die man selbst im Vorschreib-Schirm getippt und ausgesendet hat und die nur
zusätzlich im QSO-Kanal erscheinen, sofern über <ESC> ECHO die entsprechende Funktion eingeschaltet
wurde.
:FPPAH
PS1
Zeilen, ECHO-Zeilen, die im QSO- oder Monitor-Kanal eingelaufen sind, können später im Backscroll nochmal gelesen und dort durch <ALT-P> ausgedruckt werden. Das Druckformat dieser Zeilen ist hier einzustellen. ECHO-Zeilen, die im Backscroll noch farblich unterschiedlich erscheinen, haben jedoch im Ausdruck
dasselbe Format wie empfangene Zeilen.
:FPPAI
PB1
List- und Checkzeilen, die auf Grund eines Boxconnects in die Boxliste von TOP aufgenommen wurden,
können später beim Blättern durch <ALT-P> ausgedruckt werden. Das Druckformat dieser Zeilen ist hier
einzustellen.
:FPPAJ
PD0
Jedesmal wenn TOP eine Druckaktion ausübt, beispielsweise das Drucken der List- und Checkzeilen aus
der Boxliste, sendet es nach diesem Akt die ESC-Sequenz zum Drucker, die hier definiert wurde. Eine Parameterangabe erscheint hier besonders sinnvoll, wenn zuvor eine Druckaktion einen Fettdruck durchführte
und dieser wieder abgeschaltet sein soll. Sonst passiert es, dass bei einer anderen Druckaktion, bei der kein
Fettdruck gewünscht ist, trotzdem fett gedruckt wird.
138
:FPQ
[BLN]
FPQAA
FPQAB
FPQAC
FPQAD
CUR
WIN
BRL
ZLN
:FPQA
:FPQAA
Braille
= Hardwarecursor der Grafikkarte, 0=Aus, 1=Ein
= Springen des HW-Cursor zwischen Vor- u. QSO-Schirm, 0=Aus, 1=Ein
= Spaltenposition HW-Cursor, 1-80, (Backscroll, Boxliste ...)
= Zusätzliche Nummerierung der Zeilen im QSO-Schirm
Der Hardware-Cursor
CUR
Erblindete User, die zum Lesen des Bildschirmes zusätzlich eine angeschlossene Braille-Zeile nutzen, haben Vorteile, sofern sie hier diese Funktion einschalten. TOP schaltet dann im Vorschreib-Schirm den eigenen Softwarecursor aus und nimmt dafür den Hardwarecursor der Grafikkarte. Diesen Cursor findet man
auch am DOS-Prompt, der den User zur Befehlseingabe auffordert. Der Hardwarecursor ermöglicht einer
Braille-Zeile, dass diese die Zeilenposition des Cursors mitverfolgt, so dass der User immer diese Bildschirmzeile aktuell zum Lesen (Abtasten) auf seiner Braille-Einrichtung vorliegen hat. Beispiele:
CUR=0
TOP arbeitet mit seinem eigenen Softwarecursor; der Hardwarecursor ist für den Vorschreib-Schirm abgeschaltet.
CUR=1
TOP schaltet seinen Softwarecursor ab und den Hardwarecursor ein. Angeschlossene Braille-Zeilen können
den Cursor mitverfolgen.
:FPQAB
WIN
Dieser Parameter bewirkt nach einer eingestellten Zeit in Sekunden einen automatischen Sprung des Hardwarecursors aus dem Vorschreib-Fenster ins QSO-Fenster. Voraussetzung für das Arbeiten dieser Funktion
ist, dass die vorherige Einstellung "CUR" eingeschaltet wurde. Beim Sprung in das QSO-Fenster begibt sich
der Cursor in die unterste mögliche Zeile des Fensters. Erblindete User haben somit immer die aktuelle
Zeile des QSO-Fensters mit ihrer Brailleeinrichtung fixiert, so dass sie durch eine Geräuschveränderung an
der Braille-Zeile sofort die neu eingelaufene Zeile mitbekommen und lesen können. Die Zeit, die man hier in
Sekunden angibt, bestimmt, wann der Cursor in das QSO-Fenster springt. Sobald man zum Tippen eines
Zeichens im Vorschreib-Schirm eine Taste bewegt hat, springt der Cursor sofort wieder in den VorschreibSchirm zurück. Beispiele:
WIN=0
HW-Cursor springt nicht automatisch in das QSO-Fenster.
WIN=3
Nach 3 Sekunden begibt sich der HW-Cursor aus dem Vorschreibbildschirm automatisch an die unterste
Zeile des Empfangsbildschirmes und verweilt dort so lange, bis wieder Zeichen im Vorschreib-Schirm getippt werden.
:FPQAC
BRL
Bestimmt die Spaltenposition des HW-Cursors im Backscrollmode und in der Boxliste <ALT-0>. Wer beispielsweise eine 80-Zeichen-Braillezeile verwendet, für den wäre es empfehlenswert, diesen Parameter mit
80 zu beantworten, weil in der Regel an der 80. Spalte nur wenig Bildschirm-Zeichen auftreten und somit es
nichts ausmacht, wenn der HW-Cursor diese Spalte "verdeckt". Beispiel:
BRL=40
Beim Zurückblättern des QSO-Bildschirmes und der Boxliste steht der HW-Cursor in der 40. Spalte.
:FPQAD
ZLN
Bewirkt eine zusätzliche Nummerierung der einlaufenden Zeilen im QSO-Schirm. Die Nummer wird vorangestellt. Zeilen, die dadurch in ihrer Länge über 80 Zeichen hinauswachsen, werden automatisch umgebrochen. Beispiel:
ZLN=99
Einlaufende Zeilen im QSO-Schirm werden bis zur Zahl 99 nummeriert, danach beginnt die Zählung wieder
bei 1.
139
:FPR
[INI] und [DEI]
TNC-Initialisierung
Der Abschnitt enthält TNC-Befehle, die immer in der Start- und Endphase von TOP an den TNC gesendet
werden. In der Regel sind das Befehle, die im TNC das Rufzeichen setzen, den Monitormode und das TXDelay einstellen oder sonstige Parametereinstellungen bewirken. Solche Befehle werden auch Initialisierungsbefehle genannt, weil sie jedes Mal beim Start und Ende von TOP im TNC eine entsprechende Ausgangsparametrierung herstellen. Die in der Datei aufgeführten TNC-Befehle werden NUR an den Kanal 0
des jeweiligen TNCs gesendet. QSO-Kanalspezifische Einstellungen finden in der Datei MERKER.TOP
statt. Die Befehlseinträge können selektiert an die angemeldeten TNCs gesendet werden.
Die Erläuterung eines Befehlseintrages soll hier am Beispieleintrag "1=T 15" erklärt werden:
1=T 15
Die erste Position (hier 1) bestimmt die Nummer des TNC, für welchen der Eintrag gilt. Da in TOP der Betrieb von bis zu acht TNCs möglich ist, liegt der Bereich hier zwischen 1..8. Die Ausnahme bildet das Zeichen "A" (A = ALLE). Für "A" gilt, dass der aufgeführte TNC-Befehl für alle angemeldeten TNCs bestimmt
ist. Das "A" erspart dem Terminalsysop das mehrfache Schreiben des Eintrages, wenn dieser ohnehin für
jeden TNC identisch wäre.
1=T 15
"T" steht für TX-Delay und stellt auf dem 1. angemeldeten TNC den Wert 15 ein.
:FPS
[CMD]
Der Abschnitt enthält ausgesuchte TNC-Befehle, die für die Funktionen <ESC> TNC und //tnc benötigt werden. Die Einträge sind je nach Art und Stand der TNC-Firmware anzupassen bzw. zu aktualisieren. In diesem Abschnitt sind nur TNC-Befehle aufzunehmen, die eine Abfrage bewirken und sonst keine andere Zustände im TNC verändern. Beispielsweise würde das TNC-Kommando "D" (Disconnect) zwangsläufig die
Verbindung auf dem Terminal-Kanal auslösen.
Die Erläuterungen eines Zeileneintrages soll hier am Beispieleintrag für "1=F Frack" erklärt werden:
1=F Frack
Die erste Position (hier 1) bestimmt die Nummer des TNC, für welchen der Eintrag gilt. Da in TOP der Betrieb bis zu acht TNCs möglich ist, liegt der Bereich hier zwischen 1..8. Die Ausnahme bildet das Zeichen
"A" (A = ALLE). Für "A" gilt, dass der aufgeführte TNC-Befehl für alle angemeldeten TNCs bestimmt ist. Das
"A" erspart dem Terminalsysop das mehrfache Schreiben des Eintrages, wenn dieser ohnehin für jeden
TNC identisch wäre.
1=F Frack
Das "F" ist der eigentliche Befehl für den TNC. Er wird unverändert an den entsprechenden TNC gesendet.
1=F Frack
"Frack" stellt die Kurzbeschreibung für den Befehl "F" dar.
Querverweis
DB50 <ESC> TNC
= Auflistung der im TNC eingestellten Parameter
IA
Liste der TNC-Befehle (TF27..)
:FPT
[QRG]
Dieser Abschnitt beinhaltet Frequenz- und Rufzeichenangaben. Diese Angaben benötigt TOP, damit es sich
bei einem Frequenzwechsel am Funkgerät richtig umstellt und beispielsweise in der Funktion <ALT-C> die
richtige Connectliste zeigt.
Die Zeileneinträge teilen sich in zwei Abschnitte. Der vordere Teil enthält die Frequenz, die zum Rufzeichen
im hinteren Teil gehört. Wenn für eine Frequenz mehrere Stationen vermerkt werden sollen, reicht es, das
weitere Call einfach hinten mit einem Blank anzufügen. Die maximale Länge für den Frequenzteil beträgt
acht Zeichen.
Beispieleinträge:
[QRG]
144.675 DL0GSO
430.600 DB0NET
430.650 DB0MKA
430.675 DB0NDK DB0NDK-8 DB0END
1298.800 DB0RHB
140
Hinweis
In den Abschnitt gehören nur die Rufzeichen der Stationen hinein, die auch wirklich auf einer Frequenz mit
gleichem Call qrv sind! Wenn das nicht beachtet wird, zeigt sich ständig ein Umspringen der QRG-Anzeige,
obwohl am Funkgerät überhaupt kein Frequenzwechsel durchgeführt wurde. Die Folge wäre unter anderem
eine nicht der gewünschten Frequenz entsprechenden Connectliste. Nach einer Installation des Programms sind die bereits enthaltenen Einträge auf jeden Fall der örtlichen
Umgebung anzupassen!
Querverweis
DB44 <ESC> QRG
:FPU
= Eingeben/Ändern der aktuellen Frequenz
[RFR]
Die Einträge bilden eine Liste aus Rufzeichen und beziehen sich auf die verbundene Gegenstation. Die
Calleinträge können neben- und untereinander geschrieben sein. Dieser Abschnitt beinhaltet Rufzeichen
oder Rufzeichengruppen, die eine höhere Erlaubnis zum Ausführen von Remote-Befehlen bekommen sollen, wenn in Abstimmung mit dem Befehl <ESC> RCmd eine entsprechende Parametrierung erfolgte.
Für die Definition einer Rufzeichengruppe ist das Zeichen "*" als Joker zu verwenden, sonst wird der Eintrag
nur als Einzelrufzeichen betrachtet.
Beispiel
Nur für DF8KI soll es erlaubt sein, den Befehl //max anzuwenden. Jedoch soll das Kommando für andere
User nicht zugänglich sein. Dazu ist das Rufzeichen "DF8KI" im Abschnitt "RFR" einzutragen und der Fernsteuerbefehl "MAXFRAME" durch <ESC> RCMD mit dem Level 2 zu versehen.
Beispieleinträge
[RFR]
DF1XYZ DF3MH
DF8KI DL0*
Hinweis
Der Eintrag einer Rufzeichengruppe unter RFR, beispielsweise "DL0*", erscheint nicht unbedingt sinnvoll,
dennoch besteht diese Möglichkeit.
Querverweis
DB43 <ESC> RCMD = Anzeige/Ändern der Level der Fernsteuerbefehle
:FPV
[RNOT]
Die Einträge bilden eine Liste aus Rufzeichen und beziehen sich auf die verbundene Gegenstation. Die
Calleinträge können neben- und untereinander geschrieben sein. Dieser Abschnitt beinhaltet Rufzeichen
oder Rufzeichengruppen der Stationen, die überhaupt keine Fernsteuerbefehle bedienen dürfen. Jedes Mal,
wenn eine solche Station einen //Befehl sendet, antwortet das Programm mit einer Abweisung.
Für die Definition einer Rufzeichengruppe ist das Zeichen "*" als Joker zu verwenden, sonst wird der Eintrag
nur als Einzelrufzeichen betrachtet.
Beispieleinträge
[RNOT]
DH3VY DF4XYZ
DF2XYZ DB0*
:FPW
[CNOT]
Die Einträge bilden eine Liste aus Rufzeichen und beziehen sich auf die verbundene Gegenstation. Die
Calleinträge können neben- und untereinander geschrieben sein. Dieser Abschnitt beinhaltet Rufzeichen
oder Rufzeichengruppen der Stationen, die das Terminal von außen überhaupt nicht connecten können.
Jedes Mal, wenn eine solche Station den Verbindungsaufbau durchführt, reagiert das Programm mit einer
Abweisung und trennt sofort den Connect wieder auf.
Die Vermeidung von Mehrfachconnects der selben Station, wird durch die Angabe einer zusätzlichen Ziffer
zum Rufzeichen ermöglicht. Die Ziffer bedeutet, dass diese Station nur so oft das Terminal connecten kann,
wie zahlenmäßig der Wert angibt. Alle weiteren Connects, die anzahlig über diesem Wert liegen, werden
wieder abgewiesen. Die Angabe der zusätzlichen Ziffer muss auf einen Schrägstrich folgen, der wiederum
sofort auf einen Rufzeicheneintrag zu folgen hat.
Für die Definition einer Rufzeichengruppe ist das Zeichen "*" als Joker zu verwenden, sonst wird der Eintrag
nur als Einzelrufzeichen betrachtet.
141
Beispieleinträge
[CNOT]
DH3VY DF1XYZ DF8XYZ,1
DF2XYZ DB0*
Der Eintrag "DF8XYZ,1" bedeutet, dass DF8XYZ maximal nur einmal das Terminal connecten kann. Spätestens beim Versuch von DF8XYZ, noch zusätzlich eine zweite Verbindung aufzubauen, wird dieser von TOP
abgewiesen.
:FPX
[GNOT]
Die Einträge bilden eine Liste aus Rufzeichen und beziehen sich auf die verbundene Gegenstation. Die
Calleinträge können neben- und untereinander geschrieben sein. Dieser Abschnitt beinhaltet Rufzeichen
oder Rufzeichengruppen der Stationen, denen der Zugang für Weiterconnects des hier angegebenen TNCs
verweigert wird. Alle //C-Befehle werden abgewiesen, falls diese über den verbotenen TNC führen sollten.
Das Programm erkennt diesen TNC auch, wenn der Weiterconnect über die Linkliste erfolgen sollte.
Umgekehrt können die hier eingetragenen Stationen auch nicht von den Stationen erreicht werden, die sich
auf dem verbotenen TNC aufhalten.
Für die Definition einer Rufzeichengruppe ist das Zeichen "*" als Joker zu verwenden, sonst wird der Eintrag
nur als Einzelrufzeichen betrachtet.
Beispieleinträge
[GNOT]
DF1ABC,2 DB0*,1
Bedeutung des Eintrages DF1ABC, 2
Die Station DF1ABC kann keinen Weiterconnect über den 2.TNC ausführen. Der //C-Befehl wird abgewiesen. Umgekehrt können auch keine User, die mit dem 2.TNC verbunden sind, DF1ABC connecten.
Bedeutung des Eintrages DB0*,1
Alle Stationen, die im Rufzeichen "DB0" am Beginn führen, wird der 1.TNC verweigert, falls die "DB0"Station einen Weiterconnect über diesen TNC versucht. Umgekehrt können auch keine User des 1.TNCs,
"DB0"-Stationen connecten.
:FPY
[IGN]
Die Einträge bilden eine Liste aus Rufzeichen und beziehen sich auf die verbundene Gegenstation, nur sofern diese connected. Die Rufzeicheneinträge können neben- und untereinander geschrieben sein. Dieser
Abschnitt beinhaltet Rufzeichen oder Rufzeichengruppen der Stationen, bei denen sich TOP vollkommen
passiv verhält. Das heißt, das Terminal verhält sich so, als wenn man <ALT-I> zum Passivschalten gedrückt
hat. In einer solchen Situation reagiert TOP bekanntermaßen überhaupt nicht auf Remotebefehle, BINHeader, 7Plus-Header, CTRL-G usw.
Für die Definition einer Rufzeichengruppe ist das Zeichen "*" als Joker zu verwenden, sonst wird der Eintrag
nur als Einzelrufzeichen betrachtet.
Beispieleinträge
[IGN]
DF1ABC DF2ABC
Bedeutung des Eintrages DF1ABC
Sofern die Station DF1ABC von außen connected hat, schaltet sich TOP passiv und reagiert in keinster
Weise auf Fernsteuerbefehle oder ähnliches.
:FPZ
[NCHK]
Die Einträge bilden eine Liste aus Rufzeichen und beziehen sich auf die Absenderrufzeichen der Checkzeilen, die von einer Box gesendet und von TOP in die Boxliste eingetragen werden. Alle Checkeinträge, die
eines der hier niedergeschrieben Calls enthalten, werden dann nicht in die Boxliste aufgenommen. Der Sinn
ist also, Beiträge in Mailboxen, die von "unliebsamen" OMs geschrieben wurden, nicht zur Auswahl in der
Boxliste anzubieten. Die Rufzeicheneinträge können neben- und untereinander geschrieben sein.
:FP0
[MAK]
Der Abschnitt bildet eine Liste aus Dateien (max. 100), zu denen je mindestens eine Uhrzeit zugeordnet
sein muss. Die aufgeführten Dateien werden von TOP als MAKRO-Files verstanden und zu den angegebenen Zeiten automatisch gestartet. Die hier aufgelisteten Dateien müssen sich im MAK-Verzeichnis befinden.
142
Die Uhrzeit kann durch Angabe eines zusätzlichen Datums ergänzt werden. In diesem Fall gilt für den entsprechenden Eintrag, dass das MAKRO-File nur am genannten Tag zur genannten Uhrzeit aktiviert wird.
Beispieleinträge
[MAK]
SKED.001 08:00 10:00 12:03 22:34
SKED.002 11.04,22:53
Bedeutung des Eintrages SKED.001 08:00 10:00 12:03 22:34
Die Datei SKED.001 im MAK-Verzeichnis wird zu den genannten Uhrzeiten 08:00 Uhr, 10:00 Uhr, 12:03 Uhr
und 22:34 Uhr automatisch ausgeführt.
Bedeutung des Eintrages SKED.002 11.04,22:53
Die Datei SKED.002 im MAK-Verzeichnis wird am 11.04 um 22:53 Uhr automatisch von TOP ausgeführt.
Hinweis
Die Angabe des Datums und der Uhrzeit muss immer vollständig in Fünferlänge erfolgen. Also statt "3:04"
"03:04" oder statt "5.6" "05.06". Bei Angabe eines Datums ist dieses immer vor der Uhrzeit anzufügen und
durch Komma von der Uhrzeit zu trennen. Mehrere aufgeführte Zeitpunkte hinter dem MAKRO-Filenamen
sind zwischendrin durch mindestens ein Blank zu trennen.
Querverweis
DB48 <ESC> MAKRO
DDC <ALT-3>
DB30 <AUTO>
:FQ
= Makrodatei starten oder vorzeitig beenden
= Aufzeichnen von Tastaturbetätigungen (Makro-Recorder)
= Starten/Beenden der Automatikfunktion
LINKS.TOP
Die Linkdatei dient der Aufnahme von Connectfolgen, die für die Funktion <ALT-C> benötigt werden. Das
Programm ist hierdurch in der Lage, nach Auslösung selbständig eine Verbindung zu einem festgeschriebenen Ziel durchzuführen. - Die Datei ist grob in drei Teilen aufgebaut, die alle drei zusammen immer wieder
vorkommen dürfen. Der erste Teil enthält eine Frequenz- sowie TNC-Nummerangabe. Der zweite und dritte
Teil sind zusammen in einer Zeile untergebracht und grenzen sich in einen linken und rechten Abschnitt ab.
Die genauere Erklärung soll am Beispiel erfolgen:
TNC2:438.500
Dieser Eintrag ist sozusagen eine Kopfzeile für weiterfolgende Einträge und ist ganz linksbündig in der Linkdatei einzutragen. Er bestimmt, für welche QRG und welchen angewählten TNC die folgenden Einträge
gelten. Der gesamte Ausschnitt erscheint dann beim Auslösen der Funktion <ALT-C> in einem Fenster, falls
der momentane Terminal-Kanal zum 2.TNC gehört und auf diesem die Frequenz 438.500 festgestellt wurde.
▪GHHC>DB0GHH
Ganz links in Spalte 1 befindet sich ein Markierungsfeld (mittiger Punkt), das für die beiden Remotefunktionen //C und //L benötigt wird. //L zeigt in seiner Auflistung nur markierte Einträge, zu denen dann auch mit
//C ein Connect durchgeführt werden kann.
▪GHHC>DB0GHH
Der linke Teil des Eintrages (hier GHHC) ist der Name des Connectziels, dessen Route im rechten Teil
steht. Der Name ist bis zu 9 Zeichen lang und darf keine Blanks enthalten. Ein Connectzielname darf je
TNC:QRG-Abschnitt nur einmal vergeben sein.
▪GHHC>DB0GHH
Der rechte Teil des Eintrags enthält die Route (hier >DB0GHH), die zum gewünschten Connectziel führt. Die
Gesamtlänge einer ausgeschriebenen Route darf den rechten Bildschirmrand nicht überschreiten. Das Zeichen vor dem ">" (hier C) ist der Connectbefehl.
Beispieleinträge:
TNC2:438.500
GHHC>DB0GHH
▪DB0NDK-8 L>GHH C>DB0NDK-8
FBB-KTK L>GHH C>ON5ZS C>ON4KTK C>BBS
Hinweis
Die Bearbeitung der Datei mit einem Editor sollte vermieden werden. Das Programm ist durch die Funktion
<ALT-4> selbst in der Lage, Einträge in diese Datei vorzunehmen.
Querverweis
DCC <ALT-C>
DDD <ALT-4>
= Connect aus Autoconnect-Liste aktivieren
= Abspeichern einer Connectfolge in die Linkdatei
143
:FR
QRT.TOP
In dieser Datei befinden sich zusätzliche Verabschiedungstexte, von denen einer per Zufallszahl ausgewählt
wird. Der Inhalt dieser Texte zeigt in der Regel keinen Bezug zum PR-Geschehen und sie werden daher
auch oft als "dumme Sprüche" bezeichnet. Der Text wird an die Gegenstation ausgegeben, wenn diese den
Remotebefehl //q gesendet hat und in der SYSTEM.TOP der entsprechende Parameter eingestellt wurde. Die einzelnen Verabschiedungstexte dürfen mehrzeilig geschrieben werden. Die Textzeilen werden solange
aus der Datei gelesen und gesendet, bis dort der nächste Verabschiedungstext erscheint. - Nun der genaue
Aufbau dieser Datei:
*4
Die erste Zeile beinhaltet eine Zahl, die die Anzahl der gesamten Verabschiedungstexte in dieser Datei wiedergibt. Die Zeile muss mit einem " * " und der Zahl beginnen.
:3
Der Eintrag bedeutet die Nummerierung eines Verabschiedungstextes, damit dieser entsprechend aufgefunden werden kann. Die Nummer steht mit dem " : " alleine in einer Zeile.
If you can't fix it, feature it!
Der eigentliche Verabschiedungstext. Er folgt immer in der Zeile nach der Nummerierung.
Beispieleinträge:
*4
:1
In God we trust - all others pay cash!
:2
Always look on the byte side of life.
:3
If you can't fix it, feature it!
:4
It's not a bug, it's a feature.
:FS
MERKER.TOP
Diese Datei speichert einige in TOP verwendete Betriebsparameter, so beispielsweise das Paclen je Terminal-Kanal, die Lage der oberen und unteren Statuszeile, die Zustände der Fernsteuerung, Echo, Flags usw.
Obwohl die Datei mit einem Editor zu bearbeiten wäre, sollte dies unterbleiben! Das Merkerfile wird jedes
Mal automatisch neu bei Programmende erstellt. Sie ähnelt in der Aufbautechnik der Configurationsdatei .
Hinweis
Sollte das Laden von TOP durch einen sofortigen Absturz misslingen, so ist die Merkerdatei zu löschen und
der Ladevorgang erneut zu versuchen.
Querverweis
FU
Aufbau der Bufferdatei
:FT
LOG.TOP
Logbuchdatei des Programms.
Querverweis
FPK
[Log]
:FU
BUFFERS.TOP
Die Speicherung in die Bufferdatei ist von der entsprechenden Einstellung in der Systemdatei abhängig. Die
Datei hat eine ähnliche Aufgabe wie die MERKER.TOP und speichert beim Verlassen des Programms unter
anderem die Inhalte der Bildschirme wie Vorschreib- und Monitor-Fenster, sowie die MH-Liste und noch
einige andere relevanten Informationen. - Die Filegröße der Bufferdatei bestimmt sich direkt aus der Anzahl
der Terminalkanäle. Das Verändern oder sonstige Manipulationen an der Bufferdatei sind dringendst zu
unterlassen. Programmabstürze wären garantiert die Folge.
Hinweis
Sollte das Laden von TOP durch einen sofortigen Absturz misslingen, so ist die Bufferdatei zu löschen und
der Ladevorgang erneut zu versuchen.
Querverweis
FS
Aufbau der Merkerdatei
144
:FV
CHKLST.0XX
Diese Datei wird von TOP im TMP-Verzeichnis angelegt und speichert die List- und Checkeinträge einer
Mailbox. Sie dient im Programm der Funktion <ALT-0> und ermöglicht das komfortable Erzeugen von
READ- und anderen Befehlen für die Box. Der Inhalt dieser Datei, der im Programm des öfteren auch als
Boxliste bezeichnet ist, wird von TOP für je einen Terminal-Kanal angelegt. Die Kanalzugehörigkeit der Datei ist aus der Filenamenextension "0XX" zu erkennen. Das Lesen der Boxliste mit einem Texteditor ist nicht
vorgesehen und sie darf auch sonst nicht mit einem anderen Tool bearbeitet werden. In der Systemdatei
gibt es eine Einstelloption, die eine automatische Löschung der Datei veranlasst, wenn eine bestimmte Dateigröße der Boxliste erreicht wurde. Natürlich kann die Liste auch vorzeitig durch eine reservierte Tastenfunktion in <ALT-0> gelöscht werden.
Querverweis
DDJ
<ALT-0>
:FW
= Aufruf der Boxliste (List- und Checkeinträge)
HELP.TOP
Diese Datei ist die eigentliche Arbeitsdatei für die Onlinehilfe. Sie wird selbständig vom Programm aus der
ONLHELP.TOP hergestellt und im TMP-Verzeichnis abgelegt. Die Helpdatei stellt sozusagen das Abbild der
ONLHELP dar. Die Bearbeitung oder sonstige Veränderungen an der Datei mit einem Editor sind nicht möglich bzw. zulässig. Durch die Erstellung der HELP.TOP aus der ONLHELP.TOP geht das Textformat verloren und die Filegröße ist wesentlich größer als die der Ursprungsdatei ONLHELP.TOP. Jedoch bewirkt diese Erstellung, dass Zugriffe auf die Hilfetexte schneller stattfinden, als das bei reiner Textdatei möglich wäre.
Wenn TOP diese Datei erstellt, tut es nichts anderes, als dass es die Sprungmarken durch berechnete
Filepositionen ersetzt und jede Textzeile bis zu 80 Zeichen Länge mit Blanks auffüllt. Linefeeds und Returns
werden weggelassen. Die Größe in Bytes der neuen Datei HELP.TOP lässt sich leicht berechnen, indem
einfach die Anzahl der Textzeilen in der ONLHELP.TOP mit 80 multipliziert wird. - TOP erzeugt diese Datei
nur, falls sie noch nicht existieren sollte. Manuell ist jedoch die Neuerstellung auch beim Aufruf durch den
Programmparameter "HLP" möglich.
Wichtiger Hinweis!
Diese Handbuchdatei oder auch eine daraus abgeleitete Datei (z.B. in ASCII-Form) darf keinesfalls als Datei
ONLHELP.TOP verwendet werden! Ein absoluter Misserfolg wäre das Resultat!
Querverweis
FJ
Aufbau der Datei ONLHELP.TOP
FF
Aufbau der Datei BOOT.TOP
AB
Aufruf von TOP mit zusätzlichen Parametern
DCH <ALT-H>
= Aufruf der Online-Hilfe
:FX
RUNBACK.TOP
Diese Datei enthält die Ausgaben eines RUN-Programmes, die an die RUN-auslösende Station zurückgesendet wird und die nur von einem RUN-Programm erzeugt werden kann. Das RUN-Programm hat alternativ zwei Möglichkeiten für die Rücksendung seiner Ausgabe. Entweder generiert es diese RUNBACK-Datei
oder schreibt seine Ausgabe in das File, das von TOP beim Aufruf des RUNs in der DOS-Kommandozeile
benannt wurde. Gemeint ist die Datei DOSBILD.$$$, die ebenfalls im TMP-Verzeichnis abgelegt wird.
Querverweis
ED
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen
FY
Aufbau der RUNDAT.TOP für zusätzliche Parameterübergabe
FZ
ESC-Befehls-Rückgabedatei RUNESC.TOP
:FY
RUNDAT.TOP
Die Datei enthält zusätzliche Informationen für den Betrieb mit RUN-Programmen. RUN-Files, die für ihren
Zweck mehr Informationen von TOP benötigen, greifen während ihrer Laufzeit diese Datei auf und entnehmen sich die notwendigen Angaben. Das RUNDAT-File befindet sich immer im RUN-Verzeichnis von TOP,
die RUN-Programme müssen also von selber wissen, dass sie dort diese Datei finden können.
Aufbau und Art der Infos in RUNDAT.TOP
BCK
ESC
PAR
RFR
LEV
= Pfad und Name der Ausgabedatei
= Pfad und Name der ESC-Befehls-Rückgabedatei
= Parameter, die zusätzlich zum RUN-Befehl übergeben wurden
= Vermerk, ob sich Call in der RFR-Liste befindet. 0=Nein, 1=Ja
= Momentan eingestellte Sicherheitsstufe des RUN-File
145
OWN
RCA
NAM
CHN
ACH
TNR
QRG
DAT
UHR
WOT
UAR
VER
QSB
= Das am Terminal-Kanal eingestellte Mycall
= Das Call der Gegenstation
= Der Name der Gegenstation
= Nummer des Terminal-Kanals, auf welchem der RUN ausgelöst wurde
= Anzahl der insgesamten Terminalkanäle in TOP
= Nummer des TNCs, auf welchem der RUN ausgelöst wurde
= Die von TOP erkannte Frequenz auf dem TNC
= Momentanes Datum
= Momentane Uhrzeit
= Wochentag
= Zeitart (MEZ, UTC ... usw.)
= Versionskennung von TOP
= Beginn des QSOs
Die RUNDAT-Datei wird jedes Mal beim Aufruf eines RUN-Files erzeugt und nach dessen Beendigung sofort wieder gelöscht. Es folgt ein Beispiel mit dem RUN-Befehl QTH. QTH.EXE befindet sich im RUNVerzeichnis. Die Eingabe des Befehls lautete:
//QTH JO30LP JN49VN
Und so sieht die RUNDAT.TOP dazu aus:
BCK=D:\AFU\TOP\TMP\RUNBACK.TOP
ESC=D:\AFU\TOP\TMP\RUNESC.TOP
PAR=JO30LP JN49VN
RFR=1
LEV=0
OWN=DF8MT
RCA=DF8MT-9
NAM=Andy
CHN=5
ACH=10
TNR=1
QRG=438.425
DAT=So 04.02.96
DAT=16:28:23
WOT=Sonntag
UAR=MEZ
VER=T.O.P. 1.52
QSB=16:24
Querverweis
ED
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen
FX
Ausgabedatei RUNBACK.TOP
FZ
ESC-Befehls-Rückgabedatei RUNESC.TOP
:FZ
RUNESC.TOP
Die Einträge dieser Datei enthalten Befehlsrückgaben, die von einem RUN-Programm erzeugt werden können. Sie werden als ESC-Befehle interpretiert und daher weiter an die ESC-Auswertung geleitet. TOP arbeitet bei mehreren Einträgen diese nacheinander ab. In dieser Phase werden keine QSO-Kanal-Informationen
aus dem TNC gelesen. Nach dem letzten Eintrag beendet TOP die RUNESC-Datei, löscht sie zugleich und
nimmt seine Routinearbeit wieder auf.
Die Einträge beginnen direkt in der ersten Spalte mit dem ESC-Befehl, das heißt, im Gegensatz zu den getippten Befehlen im ESC-Schirm werden hier keine Sternchen " * " angeführt.
Hinweis
RUN-Programme sollten, sofern sie eine RUNESC.TOP erzeugen und dort ESC-Befehle zurückschreiben,
nur für den Zweck sinnvolle Befehle niederschreiben. Beispielsweise wäre es unsinnig, dort den ESC-Befehl
"MH" aufzuführen, weil zwar die MH-Liste noch aufgerufen würde, aber die Rückkehr nur mit Hilfe des Terminal-SYSOPs möglich wäre.
Querverweis
ED
Voraussetzungen und Betrieb mit RUN-Programmen
FX
Ausgabedatei RUNBACK.TOP
FY
Aufbau der RUNDAT.TOP für zusätzliche Parameterübergabe
146
:F0
RUNHELP .TOP
Diese Datei ersetzt komplett den Abschnitt ":DH" aus der ONLHELP.TOP, "Liste der installierten RUNProgramme".
Immer wenn TOP durch zusätzliche RUN-Programme erweitert wird, ist es ratsam, die Kurzhelpliste installierter RUN-Programme im Abschnitt ":DH" zu vervollständigen. Oft ist das aber für viele ein Problem, denn
auf Grund der Größe der ONLHELP.TOP ist die Bearbeitung nur mit einem geeigneten Editor möglich. Die
Liste installierter RUN-Programme kann nun in der überaus wesentlich kleineren Datei RUNHELP.TOP geführt werden.
Die Existenz dieser Datei im Hauptverzeichnis von TOP ist nicht unbedingt erforderlich. Sofern sie dort nicht
vorliegt, gilt die im Abschnitt ":DH" geschriebene Kurzhelpliste. Der Aufbau der RUNHELP.TOP ist identisch
wie der des Abschnittes ":DH", außer dass in der RUNHELP. TOP die Start- und Stopmarke weggelassen
werden.
Hinweis
Änderungen in der RUNHELP.TOP wie auch der ONLHELP.TOP werden erst wirksam, wenn TOP die eigentliche Arbeitsdatei der Onlinehilfe neu hergestellt hat, also z.B. durch Aufruf des Programms mit dem
Parameter HLP.
Querverweis
FJ
Aufbau der Datei ONLHELP.TOP
FF
Aufbau der Datei BOOT.TOP
AB
Aufruf von TOP mit zusätzlichen Parametern
DCH <ALT-H>
= Aufruf der Online-Hilfe
:G
Bedeutung im TOP-Verzeichnis existierender Programme
:GA
NAMESORT.EXE
Dieses Programm sortiert die Namensdatei NAMES.TOP von TOP (MEINE_NAM) in alphabetischer Reihenfolge und ermöglicht die Addierung der Namensdatei eines anderen OMs (FREMDE_NAM).
Aufruf:
NAMESORT MEINE_NAM [FREMDE_NAM [/N]] [/D]
Beispiele:
NAMESORT NAMES.TOP
sortiert alle Namen in NAMES.TOP und erzeugt zusätzlich die Kontrolldatei NAMES.DBL
NAMESORT NAMES.TOP C:\AFU\REM\DF8XYZ.NAM
sortiert alle Namen in NAMES.TOP und DF8XYZ.TOP und addiert den Inhalt beider Dateien zu einer neuen sortierten Datei NAMES.TOP. Doppeleinträge werden erkannt und nur einmal gespeichert. Zusätzlich erzeugt NAMESORT die Kontrolldateien NAMES.NEW, NAMES.UPD und
NAMES.DBL
Parameter: /N /D:
/N
Bewirkt bei einer Addierung zweier Namensdateien, dass die eigene Namensdatei nicht überschrieben wird.
Statt dessen wird das Ergebnis in NAMES.$$$ gespeichert.
/D
Eine Überprüfung auf doppelte Namenseinträge erfolgt nicht. Daher auch keine Erzeugung von
NAMES.DBL
NAMES.DBL
Diese Datei enthält die festgestellten doppelt vergebenen Namenseinträge.
Bei Angabe von FREMDE_NAM erzeugt NAMESORT noch zusätzlich zwei weitere Kontrolldateien:
NAMES.NEW
Enthält die Namen, die in FREMDE_NAM existierten, jedoch nicht in MEINE_NAM enthalten waren - also
die neu hinzugewonnenen Namen.
NAMES.UPD
Enthält die Namen, die in MEINE_NAM existierten, jedoch nicht in FREMDE_NAM enthalten waren - also
die Namen, die für den OM, von dem FREMDE_NAM stammt, noch neu sind.
147
:GB
TOP.EXE
Das eigentliche Hostmode-Terminalprogramm.
Etwas Geschichte
TOP ist zum jetzigen Zeitpunkt eine mehr als 10jährige Weiterentwicklung des damals bekannten Programm
TurboPR, welches auch als Turbo Host Packet, kurz THP, bezeichnet wurde.
THP ist seinerzeit von DL1BHO geschrieben worden und lag in der Version 2.6 dem TOP-Autor, DF8MT,
zur Weiterentwicklung vor. Das Programm musste wegen dem ständigen Funktionszuwachs in Overlaytechnik geschrieben werden. Die Programmsprache ist Turbo Pascal.
Querverweis
AB
Aufruf von TOP mit zusätzlichen Parametern
IC
Was ist T.O.P
:H
Lizenzbestimmungen
:HA
Nutzung, Haftungsausschluss und Weitergabe
von "The Other Packet"
:HAA
Lizenz
Der Autor sichert dem Nutzer eine beschränkte, nicht exklusive, kostenlose Lizenz des Softwarepaketes
"The Other Packet", im folgenden T.O.P. genannt, zu, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:
1.) T.O.P. wird ausschließlich nichtkommerziell im Amateurfunk eingesetzt.
2.) Die gesetzlichen Bestimmungen des Amateurfunks sind einzuhalten.
3.) Veränderungen am Programmpaket, insbesondere an ausführbaren Programmodulen, die nicht vorher
mit dem Autor abgesprochen wurden, sind unzulässig. Davon ausgenommen sind alle in T.O.P. existierenden ASCII-Text-Dateien, wie beispielsweise solche Dateien, an denen individuelle Parametrierungen
zum Betrieb des Programms vorgenommen werden müssen. Eine Änderung des Textabschnittes "Nutzung,
Haftungsausschluss und Weitergabe von "The Other Packet" ist jedoch nur durch den Lizenzgeber, dem
Autor von T.O.P., möglich.
4.) Es ist nicht gestattet, die Software zurückzuentwickeln (Reverse Engineering), zu dekompilieren oder zu
disassemblieren.
Der Autor behält sich vor, einzelne Nutzer von dem Gebrauch des Programms auszuschließen.
:HAB
Haftungsausschluss
T.O.P. wird "so wie es ist" zur Verfügung gestellt, ohne eine irgendwie geartete Gewährleistung seitens des
Autors. Das gesamte Risiko, das sich aus der Nutzung dieses Programmpaketes ergibt, verbleibt beim Nutzer. In keinem Fall kann der Autor haftbar gemacht werden für irgendwelche Schäden, gleich welcher Art,
die durch die Verwendung von T.O.P. entstehen; und zwar auch dann, wenn der Autor zuvor auf die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen hatte. -- Durch den Einsatz der Software erkennt der Nutzer die Lizenzbedingungen und den Haftungsausschluss an.
:HAC
Weitergabe von T.O.P.
Grundsätzlich ist die Weitergabe des Programmpaketes durch Dritte erlaubt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt bleiben:
1.) T.O.P. wurde nicht verändert.
2.) Die für Dritte erhobenen Kopierkosten des Datenträgers, auf dem T.O.P. weitergegeben wird, dürfen die
Anschaffungskosten des Datenträgers nicht übersteigen. Dies gilt insbesondere auch für sogenannte
Shareware-, Afu-, HAM- CDs (DISKs) etc., wo T.O.P. mit anderen Programmen zusammen kommen würde.
Der Autor von T.O.P. ist Andreas Müller, DF8MT. Das Programmpaket ist eine Weiterentwicklung des 1989
erschienenen Programms Turbo PR (auch Turbo Host Packet / THP genannt), Version 2.6, das von
DL1BHO entwickelt wurde.
148
:I
Diverse Informationen
:IA
The Firmware Command List (TF27 von NORD<>LINK)
Beschreibung der TNC-Befehle
In alphabetischer Reihenfolge, mit Erläuterungen in der englischen Textfassung der
Original-Dokumentation. - Mögliche Parameter in [...].
ESC A [0|1]
Send Linefeed (<LF>) character to terminal after each Carriage Return (<CR>).
1 = Yes, 0 = No; Default = Yes
ESC B [<n>]
Time interval in seconds after which DAMA mode is deactivated when no Poll frame from
the DAMA Master is received.
"<ESC> B 0" = Switch off DAMA mode completely
"<ESC> B"
= displays "Interval (Actual Value)" eg "120 (93)"
Default = 120 seconds.
ESC C [Call] [Digi List]
Make a connect to the given call. Note that the keyword "v" or "via" is *not* required
between the Call and the Digi List.
"<ESC> C [Call]" on Channel 0 sets the callsign (and optional path) to be used for
UI-frames. For example set: ESC C ID or ESC C CQ
ESC D
Disconnect the currently selected channel.
If there is still data to send or to be acknowledged, the QSO will continue until so done. If
it is not what is required, a second "<ESC> D" command can be given to abort the
connection. If the currently selected channel is already in the disconnected state, all
channel settable parameters are reloaded with their defaults held in Channel 0.
ESC E [0|1]
Echo all characters sent to the TNC.
1 = Yes, 0 = No, Default= Yes.
ESC F [<n>]
Set initial the FRACK value which determines how long to wait for an acknowledgement
after an I-frame is sent. This interval can be input in seconds. If the parameter input is less
than 16, the value is multiplied by 100 and divided by the A3 parameter (input via
"<ESC> @A3").
Input parameters greater than 15 are taken as milliseconds
(ie the Level 2 Round Trip Time).
Default = 250
ESC G [0|1]
This is a hostmode only command and is used to inquire as to the status of the current
channel. If entered in Terminal mode, an error message will be given.
ESC H [<n>]
Display the heard list and set the heard list parameters.
Examples:
H
- Display Heardlist
H0
- Heardlist Update Off
H1
- Heardlist Update On
H2
- Clear Heardlist
Hn
- Maximum Number of calls in list (n > 2)
The list is shown in order of the last callsign heard and the oldest heard callsign will be
overwritten when the list becomes full.
The heard list is resident. It remains saved in the battery backed RAM.
Default = 0 (Heardlist off)
ESC I [Call]
Set MYCALL for the TNC. After a cold-start, the call is unset.
The callsign can be set independently on each channel and when that channel is
disconnected, the call set in Channel 0 is again assumed for that channel. Note that the
TNC will only transmit *after* the call has been set using this command.
ESC JHOST [0|1]
This command is used to toggle between Hostmode and Terminal Mode. Host mode is not a
"human" interface and is designed for computer control.
Packet terminal programs such as TOP, GIPSY, THP, AHP, SP (Super Packet) and
Packet Master use this Host mode interface.
ESC K [<n>]
Activate timestamping of status messages and monitor headers. The built in real-time
clock/calendar is used.
149
Examples:
K
- Display current Date and Time
K0
- Timestamping OFF
K1
- Status Message Timestamping ON
K2
- Status Message and Monitor Timestamping ON
K 20.02.01
- Set Date - European format
K 02/20/01
- Set Date - American format
K 17:36:00
- Set Clock time
Default = 0 (All timestamping OFF)
ESC L [0..10]
This command is used to display the status of logical TNC channels. If given without
parameters, the status of all channels will be displayed. Information such as connect path,
frames received, frames to be sent, frames to be acknowledged and retry counter value are
displayed. The currently selected (ie default) channel is displayed with a "+" mark.
ESC M [IUSCN+-]
This command is used to select the monitor mode. The parameters to the command
determine the types of frames displayed by the monitor and also which stations are selected
or filtered from the display.
Examples:
N
None (Monitor OFF)
I
Show only Information Frames
U
Show only UI frames (CQ, BEACON etc)
S
Show Supervisory frames
C
Monitor whilst connected
+
Followed by list of upto 8 calls which will be the only ones shown.
Followed by list of upto 8 calls which will be ignored.
The "I", "U", "S" and "C" parameters may be combined in a single command. For example,
"<ESC> M IUSC" will display all possible frame types and the monitor will be active when a
channel is in the connected state.
The "+" and "-" parameters may *not* be combined in a single command. The command
with just a "+" or "-" parameter will clear the lists and return to normal operation.
Default = UI (Monitor displays UI and Information frames)
ESC N [0..127] Set the maximum number of retries for each Information frame sent. A value of 0 instructs
the TNC to retry forever. The retry counter can be set independently on each channel. When
that channel is disconnected or a RESET command is given, the retry value stored in
Channel 0 becomes the default.
Default = 10 (Tries)
ESC O [1..7]
Set the maximum number of information frames that may be outstanding and
unacknowledged at any one time (MAXFRAME).
The MAXFRAME can be set independently on each channel. When that channel is
disconnected or a RESET command is given, the value stored in Channel 0 becomes the
default. Default = 2 (Frames unacknowledged)
ESC P [0..255] Set the TNC's Persistence value for determining channel access priority.
DAMA Slaves always set P = 255. Default = 32 (32/255 chance of access)
ESC QRES
Cold start The Firmware and reload the EPROM defaults.
ESC R [0|1]
Enable the TNC digipeat function. 1 = Yes, 2 = No. Default = 1 (Allow TNC to digipeat)
ESC S [0..10]
Select the given logical channel. 0 is the Monitor channel.
Default = 0 (Default channel is the monitor channel).
ESC T [0..127] Set the delay between keying the transmitter and sending a data (TXDELAY). The value
given is in 10ms increments. For example, a delay of 300ms would be "<ESC> T 30". The
value should be experimented with to suit your TX, but set it as low as possible.
Default = 25 (250ms)
ESC U [0|1]
Set (or display) the Connect Text for the TNC. The text is saved even if the function is
switched off. Examples:
U 1 "Hello!"
Enter Connect Text
U1
Enable Connect Text
U0
Disable Connect Text
U
Display Connect Text
Default = 0 (No Connect Text, Disable Connect Text).
150
ESC V
Display the current AX.25 Protocol Version in use. Protocol version 1 is no longer supported
by The Firmware from v2.4 onwards.
ESC W [0..127] Set (or display) the TNC Slot Time to be used in determining channel access priority. The
value given is in milliseconds. Default = 10 (ms)
ESC X [0|1]
Disable the transmitter PTT line. Default = 1 (PTT enabled)
ESC Y [0..10]
Set (or display) the maximum number of simultaneous connects allowed to or from the TNC.
If given without parameters, the command will display "Max No. Connects (Occupied
Channels)". This is only the case when all channels have the same SSID set as that on
Channel 0. Example: "4 (1)"
Default = 4 (A maximum of 4 channels in use at any one time).
ESC Z [0..3]
Determine TNC flow control and XON/XOFF handshaking. If flow control is enabled, theTNC
will not send data to the terminal if a command or data to be sent is being entered. When
flow control is disabled, the TNC will immediately send any data to the terminal regardless of
whether a command or data is being entered.
If XON/XOFF handshaking is enabled, the user may stop TNC output with the Control-S key
and restart it with Control-Q. Examples:
0 Flow On, XON/XOFF Off
1 Flow Off, XON/XOFF Off
2 Flow On, XON/XOFF On
3 Flow Off, XON/XOFF On
Default = 3 (Flow control off, XON/XOFF on)
Extended TNC Commands
There are a number of extended TNC commands that are prefixed with the "@" character eg "<ESC> @A1".
ESC @A1 [<n>]
Set or display the a1 SRTT calculation parameter. Default = 7.
ESC @A2 [<n>]
Set or display the a2 SRTT calculation parameter. Default = 15.
ESC @A3 [<n>]
Set or display the a3 SRTT calculation parameter. Default = 3.
ESC @B
Display the free buffer count in the software.
ESC @D [0|1]
Enable Full-duplex mode. Default = 0 (simplex)
ESC @I [<n>]
Set (or display) the I-poll threshold. The value given is the number of bytes at which
if packets longer than that are waiting to be sent, I-poll will not be used.
Default = 60 (bytes)
ESC @K
Start KISS/SMACK mode.
ESC @M [0|1]
Set 7 or 8 bit (binary) terminal mode.
When in 7 bit mode, control characters are automatically displayed with a leading "^"
prefix. In 8 bit or binary mode, control characters are passed through without
translation.
Note that XON/XOFF should not be used at the Terminal end as it may hang when
seeing the XOFF ("^S") character.
The default is to operate in binary mode (@M = 1) and the character translation
does not occur. The command is however important when using Hostmode software
eg TOP, THP, SP etc.
0 = 7-Bit; 1 = 8-Bit (only in Terminal-Mode). Default = 1 (binary, 8 bit mode)
ESC @T2 [<n>]
Time interval to delay acknowledgement of received frames.
Default = 150 (1.5 seconds)
ESC @T3 [<n>]
Set or display the link "keep alive" timer. If the link has been inactive for @T3
seconds, the link partner is polled for activity.
Default = 18000 (ms)
9.11. ESC @V [0|1]
Enable callsign checking, eg rejection of connect requests from "NOCALL".
(1 = Enabled, 0 = Disabled). Default = 0 (disabled)
151
:IB
Installation von TOP
Grundsätzliches zur Installation
Auf der Festplatte wird ein leeres Unterverzeichnis erstellt, beispielsweise D:\TOP. Anschließend wird dort
die Datei TOPxxx.EXE (z.B. TOP177.EXE) hineinkopiert und durch Aufruf entpackt. Danach kann
TOPxxx.EXE gelöscht werden, weil dieses nicht mehr benötigt wird. (Auf der Diskette sollte man diese Datei aber auf jeden Fall erhalten - für den Fall der Fälle ...!)
Nachdem das Programmpaket ausgepackt wurde, findet sich im TOP-Verzeichnis die Datei SYSTEM.TOP
wieder, an der noch ein paar Einstellungen vorzunehmen sind. Diese Einstellungen müssen von Hand mit
einem Editor, beispielsweise EDIT von DOS, durchgeführt werden. Die SYSTEM.TOP ist bereits so voreingestellt, daß nur wenige Änderungen notwendig sind. - Das Minimum, das jeder User an Einstellungen
durchführen muß:
* Im Abschnitt [CFG] ist die Anzahl der angeschlossenen TNCs bei dem Parameter "ANZ" anzugeben. Zum
Beispiel für zwei TNCs: ANZ=2.
* Entsprechend der Anzahl der angemeldeten TNCs müssen die entsprechenden Folgeabschnitte [TNC1],
[TNC2] ... richtig ausgefüllt werden. Im Falle zweier TNCs wären das die Abschnitte [TNC1] und [TNC2], an
denen unter anderem die COM-Portnummer, IRQ, Terminalbaudrate, Terminalkanäle usw. zu nennen sind.
* Im Abschnitt [DIR] ist unter "EDI" und "VIE" ein externer Editor und Dateibetrachter (Viewer) mit Pfad anzumelden. Die beiden Parameter "7PP" und "BSP" sind ebenfalls mit Pfadangaben zu 7PLUS.EXE und
BS.EXE zu versehen, sofern eine automatische Dekodierung durch diese Programme erwünscht ist.
* Im Abschnitt [INI] ist gleich zu Beginn beim I-Befehl das eigene Rufzeichen zu nennen. Dort steht im Moment "A=I N0CALL". N0CALL muß man durch das eigene Call ersetzen. "A" bedeutet in diesem Beispiel: gilt
für alle angeschlossenen TNCs.
* Im Abschnitt [QRG] müssen Frequenz- und Rufzeichenangaben entsprechend der Digipeatersituation im
eigenen regionalen Umfeld angepaßt werden. Die Einträge, die jetzt dort stehen, beziehen sich auf den
Köln-Bonner Raum.
Alle anderen Einträge belässt man zunächst so wie sie sind und ändert sie erst bei Bedarf.
Updaten von früheren auf neue Versionen:
Hier richtet man sich nach den Vorgaben in der mit dem Programm-Paket mitgelieferten Datei
README.TXT.
Nur für erblindete User:
* Erblindete User, die mit einer Braillezeile arbeiten, müssen noch zusätzlich im Abschnitt [BLN] Einstellungen vornehmen (Hardware-Cursor usw.).
* Erblindete User, die eine Sprachausgabe (Hal und Apollo) benutzen, müssen noch zusätzlich im Abschnitt
[NOR] den Einstellparameter "VIQ" mit "1" beantworten, also "VIQ=1", damit die Textausgabe über das
BIOS erfolgen kann.
* Mitunter gibt es Probleme mit Programmen, die im Hintergrund laufen (z.B. HAL), wenn TOP die Tastatureingaben direkt aus dem Tastaturpuffer ausliest. In diesem Fall ist im Abschnitt [KBD] der Einstellparameter
"BUF" entsprechend abzuändern.
Einstellung des Backscrollpuffers
TOP kann in dieser Version bis zu 99.999 Zeilen zurückblättern. Es empfiehlt sich, nicht auf allen Kanälen
diese sehr hohe Anzahl einzustellen. Bei Auslieferung sind in der SYSTEM.TOP 1000 Zeilen für jeden vergebenen Terminalkanal voreingestellt. Wünscht man andere Größen, ist unbedingt zu beachten, daß eine
spätere Änderung des Backscrollpuffers nur dann möglich ist, wenn vorher im TMP-Verzeichnis von TOP
die SCROLL.TOP und BUFFERS.TOP gelöscht wurden. Die zuvor gespeicherten Bildschirminhalte gehen
natürlich verloren!
:IC
Was ist T.O.P.?
T.O.P., The Other Packet, kurz auch TOP, ist ein Hostmode-Terminalprogramm zur Steuerung von Terminal
Node Controllern (TNC). Grob betrachtet, besteht ein TNC intern aus einem "Minicomputer" mit einem gekoppelten Modem. Er übernimmt die Dekodierung und Prüfung von Packet Radio-Signalen. Fehlerhaft empfangene Signale, hier im folgenden Frames genannt, weist der TNC zurück: der Sender muss also das Frame wiederholen. Der TNC gibt die gewonnenen Informationen zur weiteren Bearbeitung an das HostmodeTerminalprogramm auf dem Rechner weiter. TOP arbeitet nur mit TNCs zusammen, deren Firmware sich
152
kompatibel zu "The Firmware" von DB2OS verhalten und funktioniert auf Rechnern ab 80386 aufwärts unter
MS-DOS ab Version 5.0 und in den DOS-Boxen von OS/2 und WINDOWS.
TOP kann selbstverständlich auch mit "Software-TNCs" betrieben werden. Das sind spezielle Programme,
die einen Hardware-TNC software-mäßig nachbilden, wie z.B. TFPCX. In einem solchen Fall muss dann der
jeweils zutreffende Abschnitt [TNC..] in der Datei SYSTEM.TOP in der Zeile ART= mit dem Parameter "2"
versehen werden. Es ist aber unbedingt dafür Sorge zu tragen, dass diese Programme vor (!) TOP und mit
deren spezifischen Parametern geladen werden!"
Zwei waagerechte, verschiebbare Trennzeilen teilen die Arbeitsoberfläche von TOP in drei Fenster auf. Das
oberste Fenster ist das Vorschreibfenster und dient zum Eintippen der Zeilen für die Gegenstation, die dann
an diese ausgesendet werden. Das mittlere Fenster ist der Empfangsschirm. Hier laufen alle Informationen
ein, die von der Gegenstation gesendet wurden. Das dritte Fenster zeigt das Geschehen aller gehörten Stationen auf der Frequenz. Es nennt sich deshalb auch Monitorfenster.
Erblindete Computeruser können sich nur mit zusätzlichen Hilfsmitteln auf dem PC orientieren. Eine Gruppe
davon benutzt zum Lesen des Bildschirmes eine sogenannte Braillezeile. Dies ist eine elektro-mechanische
Einrichtung, mit deren Hilfe sich der Inhalt der einzelnen Bildschirmzeilen mit den Fingern abtasten lässt.
Diese User profitieren von der Steuerung des Hardwarecursors, die in TOP eingebaut und für die Braillezeile
notwendig ist.
Andere erblindete User benutzen das Sprachausgabesystem "APOLLO", das zusammen mit der Software
"HAL" wirkt. HAL ist resident im Rechner installiert und fordert von den Anwenderprogrammen, dass sie ihre
Bildschirmtextausgaben über das BIOS schreiben. TOP unterstützt auch diese Forderung und lässt sich auf
BIOS-Textausgabe umstellen, so dass einlaufende Texte im Empfangsschirm von APOLLO mitgesprochen
werden. Unterstützend für alle Usergruppen wirken die in TOP bereits eingebauten, akustischen Ausgaben
über den PC-Lautsprecher, die sich jedoch nur auf das Sprechen und Morsen von Rufzeichen beschränken.
Befehle in TOP werden in das Kommandofenster, in Menüs oder über Hotkeys eingegeben. Die Menüs
erscheinen immer mittig im Bildschirm. Das Programm kann bis zu 60 Terminalkanäle und acht logische
TNCs bedienen. Unterstützt werden auch Multiport-TNCs wie FALCon, TFPCX und TFEMU im DRSI-Mode.
Die einzelnen Ports dieser TNCs werden von TOP so betrachtet, wie wenn es für sich einzelne TNCs wären.
Zum Beispiel ist ein mit zwei Funkports betriebener FALCon in der Konfigurierung (SYSTEM.TOP) zweimal
anzumelden.
TOP kann Text online komprimieren. Das heißt, das Programm komprimiert ausgehenden Text erst zum
Zeitpunkt der Aussendung. Diese Funktion dient dem Zweck, bereits im Vorfeld das Datenaufkommen zu
minimieren, um hierdurch die Linkbelastung gering zu halten. Weiterhin hat TOP eine Onlinehilfe, die aufgrund der Ausführlichkeit ein Handbuch ersetzen kann. Sie arbeitet situationsspezifisch, d.h. sie zeigt immer
den Teil der Hilfe, für den sie aufgerufen wurde.
Eine Besonderheit stellt der integrierte Dateimanager dar. Er ist nichts anderes als eine Liste, die das momentane Directory anzeigt und in der man sich mit einem Rollbalken bewegen und Dateien auswählen kann.
Der Wechsel zu anderen Verzeichnissen ist ebenfalls möglich. Der Dateimanager zeigt in gewisser Art eine
geringe Ähnlichkeit zum bereits bekannten Norton Commander. Er dient gleich mehreren Funktionen, beispielsweise zum Kopieren, Löschen und Umbenennen von Dateien und Verzeichnissen. - Ebenso können
im Dateimanager Dateien sofort in Binär- oder Textform ausgesendet werden, ohne dabei die dafür in TOP
existierenden Standartmenüs zu bemühen. Dateieinträge lassen sich mit der Leertaste markieren, damit
eine Aktion, zum Beispiel der Löschvorgang, gleich an mehreren Dateien durchführbar ist. Insbesondere die
Versendung von Dateigruppen an eine Mailbox, die beispielsweise von 7PLUS.EXE oder BS.EXE generiert
wurden, wird mit dem Filemanager bedeutend erleichtert, weil der Sendbefehl nur einmal am Beginn eingetippt werden muss und zudem der Titel noch mit einer Teilnummer des auszusendenden Parts ergänzt wird.
TOP ist in der Lage, empfangenen Text für jeden Terminalkanal separat mitzuspeichern. Die spätere Bearbeitung dieser Texte ist dann mit einem Texteditor möglich. Dateien, die 7PLUS.EXE erstellt hatte, werden
erkannt und gleich automatisch in gesonderte Directorys abgelegt, deren Verzeichnisname sich aus dem
7Plus-File ergibt. Weiterhin führt TOP eine automatische Dekodierung aus, sofern alle 7Plus-Files vollständig empfangen wurden. Dateien, die man nach dem landläufigen Binärprotokoll empfangen hat, werden
ähnlich wie 7Plus-Files gehandhabt und in ein gesondertes Verzeichnis gespeichert, sofern nicht vorher von
Hand am Terminal ein anderes Verzeichnis und/oder ein anderer Dateiname gewählt wurde.
Das Programm verwaltet für jeden Terminalkanal eine sogenannte Boxliste in Form einer Datei, in der
Check- und Listeinträge verschiedener Mailboxtypen mitgeschrieben werden. Diese Liste dient zur komfortablen Erzeugung typischer Boxbefehle. Das sind unter anderem Read-, Erase- und Transfer-Befehle. Die
Listen bleiben nach der Beendigung des Programms erhalten und stehen nach einem Neustart wieder zur
Verfügung.
153
Empfangene und über den Bildschirm hinausgescrollte Zeilen lassen sich durch die Zurückblätterfunktion
wieder lesen. TOP reserviert dafür auf der Festplatte entsprechenden Speicherplatz, so dass es möglich ist,
auf jedem Kanal bis zu 99.999 Zeilen zurück zu blättern.
TOP ist von außenstehenden Stationen durch reservierte Befehle fernbedienbar. Das heißt, Gegenstationen
können beispielsweise eine Fileaussendung auslösen, um bei sich dann diese Text- oder Binärdatei zu
empfangen. Insgesamt verfügt TOP über ca. 50 verschiedene Remotebefehle, die sich je nach Bedarf alle in
verschiedenen Stufen sperren lassen.
Im Laufe der Entwicklung von TOP hat sich eine Namensliste gesammelt, die in der Datei NAMES.TOP
gespeichert ist. Die Liste enthält Rufzeichen und die dazugehörigen Namen. Aus jedem dieser Namen ist
unter anderem zu erkennen, welches PR-System die verbundene Gegenstation verwendet. Beispielsweise
besagt der Eintrag "DB0EAM : TNN Kassel", dass es sich beim Digi DB0EAM in Kassel um einen TNN-Digi
handelt. Diese Informationen sind für TOP dann immer wertvoll, wenn es darum geht, in einer bestimmten
Situation richtig zu reagieren. Zum Beispiel öffnet das Programm nur die Boxliste, wenn es am Namen erkennt, dass es mit einer Mailbox verbunden ist.
Für den Betrieb und die Installation des Programms ist eine gewisse Portion Grundkenntnisse von DOS
erforderlich. So sollte beispielsweise der Nutzer in der Lage sein, ein Verzeichnis zu erzeugen, um dort Dateien hineinzukopieren.
Die Arbeit mit einem Terminalprogramm erfordert oft das Bearbeiten von Textzeilen oder Dateien, die beispielsweise aus einer Mailbox stammen. Der dafür notwendige, externe Editor kann mit einer Funktion direkt
aus TOP mit der zu ladenden Textdatei aufgerufen werden. Es ist also nicht notwendig, das Terminalprogramm mit <ALT-X> zu verlassen. Pfad und Name des Texteditors sind in der Konfigurationsdatei
SYSTEM.TOP anzugeben.
Der Ursprung von TOP ist das Programm TurboPR von DL1BHO. TurboPR war eines der ersten deutschen
Packet Radio Programme, aus dem sich insbesondere die Drei-Fenster-Technik auch in anderen Hostmode-Terminalprogrammen durchsetzte. 1990 hatte DF8MT damit begonnen, das Programm weiterzuentwickeln. Im Laufe dieser Zeit wurde dann dem Programm ein neuer Namen vergeben, weil es durch den ständigen Funktionszuwachs immer weniger Ähnlichkeit mit TurboPR hatte. TOP ist in Turbo Pascal geschrieben und wurde mit dem Pascalcompiler 7.0 von Borland übersetzt.
154
:ID
Liste der ESCape-Befehle
Befehle im Kommandomodus
zum Ausdrucken als Handliste
(alphabetisch nach Befehlsnamen geordnet)
ESC-Befehle werden an TOP durch Eingaben im Befehlsfenster gegeben. Dieses ist durch Betätigen der
Taste <ESC> zu erreichen. Das Befehlsfenster kann man durch neuerliches Betätigen der Taste <ESC>
wieder verlassen. Es müssen nur die in Großbuchstaben gedruckten Befehlsteile eingegeben werden.
Bei manchen Befehlen ist eine Parameterangabe zwingend erforderlich. Diese Befehle sind in der folgenden
Liste mit nachgestellten runden Klammern ( ) gekennzeichnet. Bei Befehlen, die durch nachgestellte eckige
Klammern [ ] gekennzeichnet sind, können die Eingaben der Parameter auch entfallen. Die Bedeutung der
Parameter bzw. das dadurch geänderte Verhalten des Befehls ist bei den Sprungmarken ausführlich erklärt.
DB05
DB46
DB13
DB30
DB21
DB37
DB03
DB34
DB04
DB29
DB07
DB52
DB12
DB06
DB08
DB20
DB19
DB28
DB38
DB53
DB47
DB25
DB11
DB41
DB36
DB22
DB14
DB10
DB48
DB15
DB01
DB27
DB26
DB23
DB02
DB09
DB39
DB44
DB43
DB32
DB40
DB45
DB33
DB31
DB35
DB49
DB50
DB24
DB42
DB18
DB51
@UPLOAD ( ) = Nur für Falcon-TNCs zum Laden der Firmware
ABOrt
= Sendet #ABORT# zum Abbruch eines Filetransfer
ALL ( )
= Text an alle verbundenen Stationen senden
AUto [ ]
= Starten/Beenden der Automatikfunktion
BAKE
= Ein-/Auschalten der Bake und Parametereinstellung (Menü)
BELOG
= Bemerkungstext für Logbuchdatei
CALL ( )
= Korrigieren des Rufzeichens der Gegenstation
CHannel ( )
= Wechseln auf einen anderen Terminal-Kanal
CLScr
= Leeren des QSO-Bildschirmes
COLor
= Einstellung der Bildschirmfarben (Menü)
Connect [ ]
= Verbindung aufbauen
CONVers [ ]
= Aufschalten und Teilnehmen in einer Gesprächsrunde
COPY ( )
= Eintreffende Empfangszeilen auf anderen Kanal aussenden
CRRET
= Ein-/Ausschalten der Returndarstellung im Monitor-Kanal
DIRectory [ ]
= Aufruf des Dateimanagers
Discon
= Verbindung beenden
DOS [ ]
= Ausstieg nach DOS und/oder externer Programmaufruf
ECHO
= Einstellungen verschiedener Echo-Optionen (Menü)
FILE
= Bearbeitungen an Textdateien (Menü)
FREECH ( )
= Suchen eines freien Terminal-Kanals mit anschl. Umschaltung
HOld [ ]
= Bestehenden Link aufrechterhalten
I[]
= Eigenes Rufzeichen einstellen (Mycall)
IDle [ ]
= Multitasking: Abgabe Rechenzeit für andere Tasks
IPoll [ ]
= Framegröße, ab der ein IPoll stattfindet (TNC-Parameter)
KMail [ ]
= Eigene oder andere persönliche Mail löschen
LAUFzeit
= Auslösen der Laufzeitmessung auf dem Link
LMail
= Auflisten der persönlichen Nachrichten
LOGbuch
= Ansicht der Logbuchdatei durch den externen Viewer
MAKro [ ]
= Makrodatei starten oder vorzeitig beenden
MAXframe [ ] = Einstellen des O-Parameter im TNC
MHeard [ ]
= Zeigen einer Liste der bisher gehörten Rufzeichen
MONitor [ ]
= Verfolgen eines QSOs im separaten Terminal-Kanal
MORSen
= Einstellen der Morseausgabe-Optionen (Menü)
NAME [ ]
= Löscht oder addiert Namen in das Namensfile
PAClen [ ]
= Bestimmen der Framegröße
POLL
= Ein-/Ausschalten der Kommunikation zwischen TNC u. Rechner
PRiv
= Einlogvorgang als SYSOP bei der Gegenstation auslösen
QRG [ ]
= Eingeben/Ändern der aktuellen Frequenz
RCmd [ ]
= Anzeige/Ändern der Level der Fernsteuerbefehle
REMark ( )
= Merken einer Zeile bis zum nächsten Programmstart
RETry [ ]
= Anzeige/Ändern des Wiederholungszählers im TNC
RMail [ ]
= Lesen eigener oder fremder persönlicher Mails
SEnd ( )
= Für Gegenstation //Befehl ausführen lassen
SHOWname ( ) = Zeigt Namen zum gewünschten Rufzeichen an
TESt [ ]
= Verbindet zwei Terminalkanäle zum Testen miteinander
TExt
= Bestimmen der auszusendenden Textpassagen in der TEXT.TOP (Menü)
TNC
= Auflistung der im TNC eingestellten Parameter
TRenn
= Globale Einstellung der Lage der Statuszeilen
TXDelay [ ]
= Einstellen der Verzögerungszeit beim Sendebeginn im TNC
VOIce
= Einstellen der Sprachausgabe-Optionen (Menü)
WINdow
= Vertauschen der Lage zwischen Vorschreib- u. QSO-Fenster
155
:IE
Liste der ALT-Befehle (Alt-A ... Z, Alt-1... 0) zum Ausdrucken als Handliste
ALT-Befehle sind Kommandos, die durch das Mitdrücken der ALT-Taste ausgelöst werden. Dazu wird die
ALT-Taste festgehalten und eine weitere Taste hinzugedrückt. In TOP können prinzipiell alle Buchstaben-,
Ziffern- und Funktionstasten (<F1> ... <F12>) zur ALT-Taste gedrückt werden. Siehe hierzu auch die Erläuterungen bei den Sprungmarken.
DCA
DCB
DCC
DCD
DCE
DCF
DCG
DCH
DCI
DCJ
DCK
DCK
DCL
DCM
DCN
DCO
DCP
DCQ
DCR
DCS
DCT
DCU
DCV
DCW
DCX
DCY
DCZ
<ALT-A>
<ALT-B>
<ALT-C>
<ALT-D>
<ALT-E>
<ALT-F>
<ALT-G>
<ALT-H>
<ALT-I>
<ALT-J>
<ALT-K>
<ALT-K>
<ALT-L>
<ALT-M>
<ALT-N>
<ALT-O>
<ALT-P>
<ALT-Q>
<ALT-R>
<ALT-S>
<ALT-T>
<ALT-U>
<ALT-V>
<ALT-W>
<ALT-X>
<ALT-Y>
<ALT-Z>
= Weiterschalten auf einen anderen verbundenen Kanal
= Akustische Signaltöne global ausschalten bzw. freigeben
= Connect aus Autoconnect-Liste aktivieren
= Verbindung beenden
= Datei Speichern (Menü)
= Dateien-Menue
= Umschaltung auf Gegenkanal (Testmodus, Gateway)
= Aufruf der Online-Hilfe
= Terminal passiv/aktiv schalten
= Umgebrochene Zeilen vorzeitig aussenden
= Online-Komprimierung (Menü) oder
= im Kommandomodus: Groß/Kleinschreibung ein/aus
= Paclen-Längenangabe bei Info-Frames im Monitor
= Umschalten auf Monitor-Kanal
= Namen des Partners in Vorschreib-Schirm schreiben
= Suchen nach Text im Vorschreib-Schirm
= Druckeroptionen (Menü)
= Eingabe von Sonderzeichen
= Bildschirmneuaufbau
= Datei Senden (Menü)
= Datum und Uhrzeit schreiben (Vorschreib-Schirm bzw. Monitor)
= Umlauteinstellung (Menü)
= Verschiedene Einstellungen
= Vorschreib-Zeilenübergabe an anderen Kanal
= TOP beenden
= Vorschreibzeilen löschen
= Zurücksetzen des Blinken der "Noch-Nicht-Gelesen"-Kanäle
DDA
DDB
DDC
DDD
DDE
DDF
DDG
DDH
DDI
DDJ
<ALT-1>
<ALT-2>
<ALT-3>
<ALT-4>
<ALT-5>
<ALT-6>
<ALT-7>
<ALT-8>
<ALT-9>
<ALT-0>
= Zurückscrollen der Infos im kleinen Meldefenster
= Vorscrollen der Infos im kleinen Meldefenster
= Aufzeichnen von Tastaturanschlägen (Makro-Recorder)
= Abspeichern einer Connectfolge in die Linkdatei
= z.Zt. nicht belegt
= z.Zt. nicht belegt
= z.Zt. nicht belegt
= z.Zt. nicht belegt
= Ein/Ausschalten Springfunktion des HW-Cursors (für Blinde)
= Aufruf der Boxliste (List- und Checkeinträge)
:IF
DEA
DEB
DEC
DED
DEE
DEF
DEG
DEH
DEI
DEJ
DEK
DEL
DEM
DEN
DEO
Liste der weiteren Tastatur-Kommandos
<PAGE-UP>
<F1..F10>
<SH-INS>
<SH-DEL>
<SH-HOME>
<SH-END>
<SH-PGUP>
<SH-PGDN>
<SH-CUR-RI>
<SH-CUR-LE>
<SH-CUR-UP>
<SH-CUR-DN>
<SH-F1..F10>
<ALT-F1..F10>
<CTRL-F1..F10>
zum Ausdrucken als Handliste
= Zurückblättern des Textes im QSO-Fenster
= Anwählen der Terminalkanäle 1 bis 10
= Löscht das Vorschreib- oder ESC-Fenster
= Löscht das QSO-Fenster
= Obere Statuszeile nach oben bewegen
= Obere Statuszeile nach unten bewegen
= Untere Statuszeile nach oben bewegen
= Untere Statuszeile nach unten bewegen
= Einen Terminal-Kanal höher schalten
= Einen Terminal-Kanal niedriger schalten
= 10 Terminalkanäle höher schalten
= 10 Terminalkanäle niedriger schalten
= Aufruf der festgeschriebenen Texte
= Aufruf Tastaturmakro
= Aufruf Tastaturmakro
Weitere Erläuterungen bei den Sprungmarken.
156
:IG
Liste der Fernsteuer-Befehle
zum Ausdrucken als Handliste
TOP kann ggf. von der Gegenstation ferngesteuert werden; Syntax: //Befehl. ("Befehl" = ein TOPFernsteuerkommando.) Die 2 Schrägstriche müssen direkt am Zeilenanfang stehen und dahinter sofort der
Befehl. - Jeder Fernsteuerbefehl kann alleine total, teilweise oder teilweise in Abhängigkeit vom Call der
Gegenstation gesperrt oder ganz freigegeben werden. Näheres dazu unter der Sprungmarke DF.
DF51
DF22
DF21
DF48
DF01
DF09
DF39
DF40
DF02
DF38
DF27
DF03
DF26
DF45
DF44
DF49
DF46
DF47
DF05
DF34
DF06
DF35
DF53
DF28
DF42
DF07
DF19
DF04
DF20
DF41
DF52
DF53
DF10
DF25
DF12
DF24
DF43
DF11
DF37
DF29
DF31
DF33
DF13
DF50
DF08
DF36
DF18
DF30
DF23
DF32
DF17
DF15
DF16
DF14
DF54
//AKTUELL
//CD
//CDROM
//CONFIG
//CONNECT
//CONVERS
//COPY
//CRC
//CSTATUS
//DATE
//DELETE
//DIR
//DISCON
//DOS
//DRIVE
//ECHO
//HELP
//HLONG
//INFO
//KMAIL
//LINKS
//LMAIL
//MAKRO
//MAXFRAME
//MDIR
//MHEARD
//MYCALL
//NAME
//PACLEN
//PRIV
//QRT
//MAKRO
//QUIT
//RAUTO
//RBIN
//RCMD
//RDIR
//READ
//RENAME
//RETRY
//RING
//RMAIL
//RPRG
//RUN
//SHOW
//SMAIL
//TNC
//TXDELAY
//UMLAUT
//VERSION
//WAUTO
//WBIN
//WPRG
//WRITE
//X
= Aktuelles aus der Datei TEXT.TOP senden
= Remote-Verzeichnis wechseln
= Umschalten auf das CDROM-Laufwerk
= Angeschlossene TNCs anzeigen
= Vom Terminal weiterconnecten
= Einloggen in Gesprächsrunde
= Files kopieren
= File auf Fehlerfreiheit durch CRC-Prüfsumme checken
= Liste von Usern, die gerade connected sind
= Ausgabe von Datum und Uhrzeit
= File löschen
= File-Inhaltsverzeichnis zeigen
= Verbindung ohne Verabschiedung trennen
= Externes Programm fernstarten
= Laufwerk wechseln
= Frame sofort zurücksenden
= Einzelhilfe für//Befehle ausgeben
= Gesamtliste mit Kurzerklärung aller Remotes ausgeben
= Infoteil aus TEXT.TOP aussenden
= Löschen von persönlichen Nachrichten
= Zielcalls und Routings aus der Auto-Connectliste
= Persönliche Nachrichten aufzeigen
= Ein Tastaturmakro starten
= Maxframe anzeigen/ändern
= Neues SUB-Verzeichnis erzeugen
= Liste von gehörten PR-Stationen anzeigen
= Eingestelltes Rufzeichen im Terminal anzeigen/ändern
= Ermöglicht Vergabe eines Namens
= Bei Sendeframes die Länge anzeigen/ändern
= Privilegieren - danach alle Remotes frei
= Das Programm beenden lassen
= TOP veranlasst das Starten eines Makros
= Verbindung mit Verabschiedungstext trennen
= Mehrere binäre Files hintereinander aussenden
= Binäres File in Normalform senden (kein Autobinär)
= Anzeige/Ändern der Sicherungsstufen von //-Befehlen
= Unterverzeichnis löschen
= Textfile auslesen
= File umbenennen
= Anzeigen/Ändern des Wiederholungszählers im TNC
= Löst Klingel aus
= Eigene oder andere persönliche Nachricht auslesen
= Binäres File nach dem bekannten BIN-Protokoll senden
= Zeigt die Liste der installierten RUN-Programme
= Zu einem gewünschten Call nach dem Namen suchen
= Persönliche Nachricht für bestimmtes Call speichern
= Anzeige/Ändern sämtlicher TNC-Parameter
= Sendeverzögerung vom TNC anzeigen/ändern
= Umlautstatus anzeigen/ändern
= Aktuelle Versionsnummer des Programms aussenden
= Binäre Filespeicherung nach dem BIN-Protokoll
= Binäres File transparent schreiben (keine Automatic)
= Binäre Filespeicherung nach dem BIN-Protokoll
= Textfile schreiben
= Nachricht auf Kanal "X" weitersenden
Weitere Erläuterungen bei den Sprungmarken.
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