Infektiöse Anämie – Bisher keine Einschränkungen bei

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Infektiöse Anämie – Bisher keine Einschränkungen bei Turnierveranstaltungen
Im Lahn-Dill-Kreis ist ein Pferd an infektiöser Anämie, auch ansteckende Blutarmut genannt,
erkrankt. Das Pferd stammt aus einer Pferdelieferung aus Rumänien, die zunächst in den
Landkreis Fulda gegangen war. Der Betrieb im Lahn-Dill-Kreis und der Betrieb im Landkreis
Fulda wurden von der Veterinärbehörde gesperrt.
Turniere, Breitensportliche Veranstaltungen und Lehrgänge sind hierdurch nicht
beeinträchtigt, auch nicht, wenn sie in einem der genannten Landkreise stattfinden. Die
Einrichtung von Sperrbezirken ist bisher nicht beabsichtigt.
Die ansteckende Blutarmut ist eine Viruserkrankung von Pferden und anderen Einhufern, die
sich als chronische Krankheit mit Fieberschüben manifestiert und nach unterschiedlich
langem Verlauf tödlich endet. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch blutsaugende
Insekten, eher selten durch direkten Kontakt zwischen den Tieren. Menschen sind nicht
gefährdet. Die maximale Inkubationszeit (Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der
Krankheit) beträgt bis zu 90 Tage. Betroffene Tiere müssen eingeschläfert werden, da eine
Therapie oder Impfung nicht möglich ist.
R. Kuypers
Landeskommission Hessen
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