Presseinformation Nr. 18/2015 Wirtschaftlich Bauen mit Poroton

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Presseinformation Nr. 18/2015
Wirtschaftlich Bauen mit Poroton
Eine runde Sache: das neue
Vogelhaus im Zoo Berlin
Berlin, August 2015 (PRG) – Architektur für Tiere ist
seit jeher eine Nische in der Bauwelt. Auch der Neubau
des Vogelhauses im Berliner Zoo stellte ungewöhnliche
Anforderungen an die Architekten. 600 Vögel und
zahlreiche Besucher nutzen täglich das Gebäude – bei
der
Planung
müssen
also
andere
Aspekte
berücksichtigt werden als beispielsweise bei einem
Wohngebäude.
Das
Wohl
der
Tiere
im
Blick,
entschieden sich die Planer für den Poroton-T10 für die
geschwungene Variante der Volierenwände.
Das alte Vogelhaus aus dem Jahre 1962 war zu klein
geworden.
So
lobte
der
Zoo
2011
ein
Wettbewerbsverfahren für Entwürfe eines Neubaus
aus. Vorgabe waren vier verschiedene Zonen, den
Heimatkontinenten der Vögel entsprechend, sowie
Freiflughallen. Den Wettbewerb gewann das Berliner
Architekturbüro Lehrecke Witschurke. Es überzeugte
mit seinem Konzept, das die Volieren ähnlich den
Blättern
eines
Kleeblatts
um
das
Kerngebäude
anordnet. Durch die geschwungenen organischen
Formen fügt sich der Neubau harmonisch in die
Parklandschaft des Zoos ein.
Auf
knapp
5 000
Quadratmetern Gesamtfläche leben Vogelarten aus
Asien,
Afrika,
Australien
und
Südamerika.
Im
1
Kerngebäude der Anlage befinden sich drei insgesamt
fast 900 Quadratmeter große Freiflughallen mit einer
Deckenhöhe bis zu neun Metern. Highlight ist ein
Baumwipfelweg in
fünf
Metern
Höhe, von
dem
Besucher die Vögel aus einer neuen Perspektive
betrachten können.
Artgerecht und gesund für Tiere
Auch wenn die EnEV für derartige Gebäude nicht gilt,
war energiesparendes Bauen Credo der Planer. Für
den Wärmeschutz musste, im Sinne der künftigen
„Bewohner“,
eine
Lösung
Zusatzdämmung
gefunden
Materialien,
die
die
ohne
werden.
Vögel
künstliche
Denn
umgeben,
alle
müssen
artgerechte Haltung ermöglichen, beständig sein gegen
Ausscheidungen sowie Futter und dürfen die Sicherheit
der Tiere nicht gefährden, da Vögel alles untersuchen
und aufpicken, was sich in ihrer Umgebung befindet.
Die Wahl fiel daher auf den Poroton-T10 in der
Wandstärke 36,5 Zentimeter. Das Naturprodukt aus
gebranntem Ton hat sich über Jahrzehnte als gesunder
Baustoff bewährt. Versehen mit dem passenden Putz
bietet
der
Ziegel
eine
sichere
und
gesunde
Gebäudehülle für Vögel.
Rundungen effizient gemauert
Zur artgerechten Haltung gehört, dass die Vögel
jederzeit von den Außen- in die Innenvolieren fliegen
können. Deren geschwungene Wände bilden die
Loops, die an die Blätter eines Kleeblatts erinnern.
Wegen des Verzichts auf künstliche Zusatzdämmung
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kam Beton nicht in Frage, so die Entscheidung der
Architekten. Außerdem konnte der Poroton-Ziegel
einen
weiteren
Vorteil
ausspielen.
Bei
einer
Wandstärke von 36,5 Zentimeter ist der T10 nur 24,8
Zentimeter lang. Aufgrund dieses Formats können
Rundungen problemlos gemauert werden. Fachleute
bestätigen, dass Ziegel bei solchen Spezialaufgaben
deutlich schneller und damit wirtschaftlicher verarbeitet
werden kann als Beton, der aufwendig geschalt und
nach dem Aushärten geschliffen werden muss.
Sommer wie Winter ausgeglichenes Klima
Es liegt natürlich nahe, dass ein Vogelhaus über große
Fensterflächen verfügt. Für wirksamen sommerlichen
und winterlichen Wärmeschutz wurden die Baustoffe
auf diese besondere Situation abgestimmt. Das Glas
hat einen g-Wert von 60 Prozent und einen Ug-Wert
von 1,1 W/m²K. Rauch- und Wärmeabzug-Elemente
tragen
neben
dem
Brandschutz
auch
zum
Luftaustausch bei. Wesentlichen Anteil am artgerechten
Raumklima
hat
der
Ziegel:
Durch
die
große
Speichermasse nimmt er Wärme auf und gibt sie
zeitversetzt wieder ab. Temperaturspitzen werden im
Sommer und Winter zuverlässig ausgeglichen.
Auf begrenztem Raum in der denkmalgeschützten
Parkanlage
des
Berliner
Zoos
entstand
ein
zeitgemäßes und geräumiges Vogelhaus, dessen
Architektur sowohl funktional als auch ästhetisch
überzeugt. Dem Bedürfnis der Tiere nach artgerechter
Haltung wurde ebenso entsprochen wie dem Wunsch
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der Besucher nach einem besonderen Zooerlebnis –
den Tieren in fünf Metern Höhe nahe zu sein.
Zeichen: 3 958
Berlin, August 2015
Text und Bilder stehen auf www.pr-grosse.de zum
Download bereit.
Weitere Informationen:
Deutsche Poroton GmbH
Kochstraße 6-7 | 10969 Berlin
Tel.: (030) 25 29-44 99 | Fax: (030) 25 29-45 01
www.poroton.de | [email protected]
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Bildunterschrift 1:
Das neue Vogelhaus im Zoo Berlin erfüllt alle
Anforderungen zur Haltung von Vögeln aus tropischen
und subtropischen Regionen. Besucher können die
Tiere im Kerngebäude aus einmaliger Perspektive beim
Fliegen beaobachten.
Foto: Deutsche Poroton / Frank Korte
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Bildunterschrift 2:
Um das Kerngebäude mit den Freiflughallen gruppieren
sich 48 Volieren, deren geschwungene Wände aus
Poroton-T10 gemauert wurden.
Grafik: Lehrecke Witschurke Architekten
Bildunterschrift 3:
Der Baumwipfelweg und die Freiflughallen gehören zu
den Highlights der Gebäudes.
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Foto: Deutsche Poroton / Mila Hacke
Bildunterschrift 3:
Als Naturbaustoff enthält Ziegel keine Zusatzstoffe, die
den Vögeln schaden und leistet hervorragenden
Wärmeschutz
ohne
zusätzliche
Dämmung.
Jede
Voliere hat einen Innen- und Außenbereich, zwischen
denen die Vögel wechseln können.
Foto:
Deutsche
Poroton
/
Frank
Korte
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Bildunterschrift 4:
Aufgrund des Formats 24,8 x 30,0 x 24,9 cm (LxBxH)
des Poroton-T10 können Rundungen wirtschaftlicher
erstellt werden als mit Ortbeton. Aufwendige Arbeitsschritte wie Schalen und Schleifen entfallen.
Foto: Deutsche Poroton / Frank Korte
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