2.3. Untertitel und Synchronisation

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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
OBLIGATORISK FORSIDE
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HJEMMEOPGAVER, PROJEKTER, SYNOPSER M. MUNDTLIGT FORSVAR
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INSTITUT FOR SPROG OG ERHVERVSKOMMUNIKATION
Department of Language and Business Communication
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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
SHREK 2
- Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und
Synchronisation
Von: Marie Baun Jeppesen
Prüfungsnummer:
Datum der Abgabe: den 5. Mai, 2010
Mentor: Tina Paulsen Christensen
Anschläge dieser Aufgabe (ohne Abstand): 49822
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG........................................................................................................ 1
1.1. Struktur .................................................................................................................................................... 2
1.2. Praktische Anmerkungen......................................................................................................................... 2
2. THEORIE ............................................................................................................. 3
2.1. Übersetzungstheorie ............................................................................................................................... 3
2.1.1. Roman Jakobson ............................................................................................................................. 3
2.1.2. Vinay & Darbelnet ........................................................................................................................... 4
2.1.3. Die Skopostheorie ........................................................................................................................... 5
2.1.3.1. Christiane Nord und die Skopostheorie .................................................................................. 6
2.1.3.2. Die textexternen Faktoren ...................................................................................................... 7
2.2. Übersetzungsstrategien ........................................................................................................................... 7
2.2.1 Scholdagers Ansatz über Übersetzungsstrategien ........................................................................... 8
2.2.1.1. Scholdagers Ansatz über Makrostrategien ............................................................................. 8
2.2.1.2. Scholdagers Ansatz über Mikrostrategien .............................................................................. 9
2.3 Untertitel und Synchronisation ..............................................................................................................11
2.3.1. Untertitel ......................................................................................................................................12
2.3.2. Synchronisation ............................................................................................................................13
2.4. Zusammenfassung .................................................................................................................................14
3. METHODE UND EMPIRIE .................................................................................. 16
3.1. Der Ausgangstext und die Zieltexte .......................................................................................................16
3.1.1. Die textexternen Faktoren des Ausgangstextes .............................................................................16
3.1.2. Die Zieltexte....................................................................................................................................18
3.1.2.1. Untertitel ...............................................................................................................................18
3.1.2.2. Synchronisation .....................................................................................................................18
3.2. Die Transkriptionsmethode ...................................................................................................................19
3.3. Die Analysemethode..............................................................................................................................20
4. ANALYSE .......................................................................................................... 23
4.1. Untersuchungsergebnisse .....................................................................................................................23
4.2. Diskussion ..............................................................................................................................................24
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Marie Baun Jeppesen
4.2.1. Analyse der Sätze ..........................................................................................................................24
4.2.1.1. Untertitel ...............................................................................................................................24
4.2.1.2. Synchronisation.....................................................................................................................26
4.2.2. Der Grund für die Anwendung der betreffenden Mikrostrategien ..............................................27
4.2.3. Kritik der Methode ........................................................................................................................28
6. SCHLUSSFOLGERUNG ....................................................................................... 30
7. SUMMARY ....................................................................................................... 32
8. BIBLIOGRAPHIE ................................................................................................ 34
9. ANLAGEN ......................................................................................................... 36
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
1. EINLEITUNG
In dieser Aufgabe werde ich eine empirische Analyse von der Anwendung von Mikrostrategien bei
der Übersetzung von Untertitel und Synchronisation durchführen. Erstens habe ich einen Film –
Shrek 2 – ausgesucht, der sowohl deutsche Untertitel als auch Synchronisation hat.
Zweitens wäre es interessant die Untertitel und Synchronisation zu vergleichen. Ich vermute, dass
in Deutschland Untertiteln nicht so allgemein verbreitet als Synchronisation sind, weil alle
deutsche Filme, Folgen usw., die ich gesehen habe, immer synchronisiert sind. Deshalb wäre es
interessant zu untersuchen, ob es Unterschiede zwischen den deutschen Untertiteln und der
deutschen Synchronisation gibt.
Zuerst möchte ich die Problemformulierung dieser Aufgabe darstellen. Danach werde ich die
Struktur der Aufgabe erörtern und schließlich werde ich einige praktische Anmerkungen erläutern.
Auf der Basis des Films Shrek 2 werde ich untersuchen, welche Übersetzungsstrategien bei der
Übersetzung (Synchronisation und Untertitel) aus dem Englischen ins Deutsche angewandt
worden sind, und ob zwischen Synchronisation und Untertitel Unterschiede feststellbar sind.
Der Zweck dieser Aufgabe ist zu untersuchen, welche Mikrostrategien bei der Übersetzung von
Untertitel und Synchronisation in Shrek 2 angewandt worden sind. Man redet hier von einer
Übersetzung im traditionellen Sinne (interlinguale Übersetzung) – die Übersetzung ist aus dem
Englischen ins Deutsche übersetzt. Anschließend werde ich eine komparative Analyse von ihnen
durchführen.
Der Schwerpunkt dieser Übersetzung ist die semantischen Unterschiede zwischen zwei Sprachen,
englisch und deutsch, und die Untersuchungsgegenstände sind die deutschen Übersetzungen in
Untertitel und Synchronisation. Später in dieser Aufgabe werden Beispiele von Untertitel und
Synchronisation betrachtet, um die Unterschiede zu untersuchen.
Da diese Aufgabe nicht umfassend genug ist den ganzen Film zu analysieren, habe ich eine Szene
von dem Film ausgewählt. Ich habe Szene 10 ausgewählt, weil ich unmittelbar viele semantische
Schwerpunkte in der Übersetzung gefunden haben. Deshalb bildet die Szene 10 die Grundlage in
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meinem Analyseteil. Anhand von etwa 4 transkribierten Minuten und 12 Sekunden werde ich 26
Redebeiträge beurteilen.
1.1. Struktur der Aufgabe
Zuerst enthält diese Aufgabe in Kapitel 2 die relevanten Theorien und Übersetzungsstrategien von
Jakobson, Vinay & Darbelnet, Nord und Scholdager sowie auch eine Definition von Untertitel und
Synchronisation.
In Kapitel 3 werde ich die Methode meiner Arbeit erläutern und auch eine Kurzdarstellung von
dem Film Shrek 2 darstellen - der Film Shrek 2 ist in DVD Format ganz hinten in dieser Aufgabe zu
finden. Die Untersuchungsergebnisse werden in Kapitel 4 dargestellt und diskutiert, und hier
werden auch Kritiken der Methode erläutert. Schließlich in Kapitel 5 werde ich eine
Schlussfolgerung meiner Arbeit zusammenfassen. Transkription Szene 10 und die
Untersuchungsergebnisse sind im Anhang 1, 2 und 3 zu sehen. Darüber hinaus ist auch ein kurzes
Resümee von Shrek 2 in Anlage 4 zu finden.
1.2. Praktische Anmerkungen
In dieser Aufgabe werden die englischen Bezeichnungen von Scholdagers Übersetzungsstrategien
verwendet. Ich habe die Bezeichnungen nicht ins Deutsche übersetzt um mögliche Änderungen in
der eigentlichen Bedeutung des Wortes zu vermeiden. Die Termen sind mit kursiver Schrift
hervorgehoben. Die Termen makrostrategie (Makrostrategie) und mikrostrategie (Mikrostrategie)
sind doch übersetzt worden.
Die Wörter ‚Mikrostrategie‘ und ‚Strategie‘ werde ich willkürlich verwenden um die Sprache der
Aufgabe zu variieren. Wichtig zu wissen ist, dass die Begriffe immer Mikrostrategie bezeichnen.
Makrostrategie wird dauernd mit Makrostrategie bezeichnet.
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2. THEORIE
In diesem Kapitel werde ich mich zuerst mit Übersetzungstheorien beschäftigen. Danach werde ich
die Übersetzungsstrategien erläutern auf die meine Analyse basiert ist. Schließlich werde ich in
diesem Kapitel Untertitel und Synchronisation definieren.
2.1. Übersetzungstheorie
Ich werde mich in diesem Abschnitt zuerst mit Roman Jakobsons Definition von „Übersetzung“
beschäftigen, damit man erkennen kann, wie die interlinguale Übersetzung - mit der ich mich
beschäftige - sich von den zwei anderen Übersetzungstypen unterscheidet.
Danach werde ich Vinay und Darbelnets Ansatz über Übersetzungsmethoden – Direct und Oblique
Übersetzung – erläutern. Ihr Ansatz ist relevant, weil er die Inspirationsquelle Scholdagers
Mikrostrategien ist. Danach werde ich die Skopostheorie erklären, weil sie die Situation des
Zieltextes ins Blickfeld rückt, und weil sie maßgeblich der Übersetzung ist.
2.1.1. Roman Jakobson
Laut Roman Jakobson (Jakobson 2004: 139) gibt es drei verschiedene Formen von Übersetzungen,
die als Semiotische Termen definiert werden.
Die drei Formen gehen aus den unten angeführten Punkten hervor:
-
Die Intralinguale Übersetzung: Wenn eine Sprache in dieselbe Sprache übersetzt worden
ist, wird es Intralinguale Übersetzung genannt (Jakobson 2004: 139). Ein Beispiel dafür sind
zwei verschiedene Dialekte.
-
Die Interlinguale Übersetzung: Wenn eine Sprache in eine andere Sprache übersetzt
worden ist, nennt man es eine Interlinguale Übersetzung (Jakobson 2004: 139). Ein Beispiel
ist, wenn ein Text vom Englischen ins Deutsche übersetzt worden ist.
-
Die Intersemiotische Übersetzung: Bei Intersemiotische Übersetzung versteht man, dass
verbale Zeichen mit non-verbalen Zeichen übersetzt worden ist (Jakobson 2004: 139). Ein
Beispiel liegt vor, wenn ein wichtiger Effekt wie alle schweigen auftritt.
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2.1.2. Jean-Paul Vinay und Jean Darbelnet
Vinay und Darbelnet unterscheiden zwei Formen von Übersetzungsmethoden – direct und oblique
translation (Vinay; Darbelnet 2004: 128). Wenn der übergeordnete Eindruck der Botschaft
zwischen Ausgangstext und Zieltext gleichartig ist, spricht man von einer direct translation
Übersetzungsmethode. Das bedeutet, dass die Struktur der zwei Texte parallel ist, und dass der
Übersetzter versucht hat, so nah wie möglich an den Inhalt des Ausgangstextes zu kommen, bei
metalinguistische parallelen zu benutzen (Vinay; Darbelnet 2004: 128).
Wenn es dagegen strukturelle und metalinguistische Unterschiede zwischen dem Ausgangstext
und Zieltext gibt, spricht man von einer oblique translation Methode. (Vinay; Darbelnet 2004:
128).
Laut Vinay und Darbelnet ist der Ausgangstext bei einer Übersetzung wichtig, und der
Zieltextinhalt muss dem Ausgangstextinhalt angepasst werden. Die Methoden Vinay und
Darbelnets bestehen aus sieben Übersetzungsprozeduren: Borrowing, Calque und Literal
Übersetzung, die alle unter direct translation gehören, und Transposition, Modulation,
Equivalence und adaptation, die alle unter oblique translation gehören.
Direct translation:
-
Borrowing (Vinay; Darbenet 2004: 129) ist eine einfache Übersetzungsmethode. Wenn
man borrowing anwendet, wird ein Word direkt vom Ausgangstext zum Zieltext
transferiert, um einen stilistischen Effekt zu erreichen.
-
Calque (Vinay; Darbelnet 2004: 129) ist eine spezielle Form von Borrowing. Ein Ausdruck
oder eine Struktur wird vom Ausgangstext entlehnt und Wortwörtlich im Zieltext übersetzt.
-
Literal (Vinay; Darbelnet 2004: 129) Übersetzung ist eine Methode, die benutzt wird, wenn
ein Wort-für-Wort Verfahren angewendet worden ist, wo alle grammatischen und
idiomatischen Ausdrücke vom Ausgangstext zum Zieltext korrekt übersetzt worden sind.
Oblique translation:
-
Transposition ist wenn man eine Wortklasse durch eine andere Wortklasse ersetzt, ohne
die Meinung der Botschaft des Textes zu ändern (Vinay; Darbelnet 2004: 129).
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-
Bei Modulation wird die semantische Meinung ein bisschen geändert (Vinay; Darbelnet
2004: 129).
-
Equivalence ist wenn eine Situation im Zieltext, im Vergleich zum Ausgangstext, mit
verschiedenen Stilistischen und Strukturellen Methoden übersetzt worden ist (Vinay;
Darbelnet 2004: 129).
-
Adaptation wird benutzt wenn der Übersetzer kulturelle Referenzen ersetzen will (Vinay;
Darbelnet 2004: 129). Adaptation kann auch als eine spezielle Form von Equivalence
beschrieben werden.
Diese Theorie ist relevant weil sie die Hauptquelle zu Scholagers Mikrostrategie ist (Scholdager
2008: 91), die in Abschnitt 2.2.1.2. weiter erklärt wird.
2.1.3. Die Skopostheorie
Eine analytische Struktur muss für die Übersetzungsarbeit ausgeführt werden um Übersetzung zu
praktizieren und zu verstehen. Eine relevante Theorie auf diesem Feld ist die funktionsorientierte
Skopostheorie (Reis; Vermeer 2002: 216).
Das Wort „Skopos“ stammt von Griechenland und bedeutet Zweck, Ziel oder Funktion, und die
Theorie wurde in 1984 von Reiß und Vermeer eingeführt. Der Kerngedanke dieser Skopostheorie
ist: „Die Dominante aller Translation ist deren Zweck“ (Reiß; Vermeer 2002:96). Diese Theorie ist
ausgeprägt Zieltext-orientiert, und die Skopostheorie ermittelt, dass eine Übersetzung nicht nur
Ausgangstext-orientiert ist.
Laut die Skopostheorie soll man sich vom Ausgangstext lösen und den Text so übersetzen, dass er
zur Situation der Zielrezipienten angepasst wird (Vermeer 1989/2000: 231). Jeder Mensch gehört
in seiner Kultur an, und darum müssen verschiedene kulturspezifische Verhaltensweisen und die
Unterschiede zwischen Ausgangskultur und Zielkulturrezipienten berücksichtigt werden – um den
Zieltext verständlich zu machen muss er immer zu den Zielrezipienten angepasst werden
(Scholdager 2008: 157).
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2.1.3.1. Christiane Nord und die Skopostheorie
Christiane Nord ist eine deutsche Übersetzungstheoretikerin, die ihre Arbeit auf Reis und
Vermeer’s Skopostheorie basiert hat. Nord findet es für notwendig, dass der Zieltext sich zu den
Zielrezipienten angepasst wird, und dass alle Formen von Übersetzungen einen Zweck haben.
Nord unterscheidet zwei Formen von Übersetzung; eine Instrumentelle Übersetzung und eine
Dokumentarische Übersetzung (Nord 1993: 24 f.)
Nach Nord ist die Hauptfunktion eines dokumentarischen Zieltextes metatextuell1 (Scholdager
2008: 167). Ein Text wird auf Basis eines anderen Textes hergestellt, und die kommunikative
Funktion des Ausgangstextes wird nicht geändert.
Nords Definition von einer dokumentarischen Übersetzung lautet:
„Producing in the target language a kind of document of (Certain aspects of) a
communicative interaction in which a source-culture sender communicates with a sourceculture audience via the source text under source-culture conditions.”
(Nord 2001: 47)
Die Aufgabe des Übersetzers ist einen Zieltext herzustellen, der auf Basis des Ausgangstextes
produziert worden ist. Keine Informationen dürfen verloren gehen, und deutlich ist es, woher der
Text stammt. Die dokumentarische Übersetzungsstrategie ist darum Ausgangstext-orientiert (Nord
1993: 24 f.).
Der Zweck der instrumentellen Übersetzungsstrategie ist ein Instrument für die Kommunikation
zwischen Ausgangstextsender und Zielrezipienten herzustellen. Der Übersetzer muss den Zweck
der Übersetzung in Betracht nehmen – nämlich dass der Ausgangstext auf lokaler Ebene
instrumentell übersetzt werden muss (Nord 1993: 24 f.). Nords Definition einer instrumentellen
Übersetzung lautet:
„… aims at producing in the target language an instrument for at new communicative
interaction between the source-culture sender and a target-culture audience, using
(certain aspects of) the source text as a model.”
(Nord 2001: 47)
1
Ein Text wird auf Basis eines anderen Textes produziert (Scholdager 2008: 167)
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Es ist die Aufgabe des Übersetzers die verschiedenen kulturspezifischen Verhaltensweisen und
Unterschiede zwischen Ausgangskultur und Zielkulturrezipienten zu berücksichtigen – sonst wird
die Übersetzung nicht verständlich. Deshalb ist die instrumentelle Funktion ausgeprägt Zieltext
orientiert (Nord 1993: 24 f.).
2.1.3.2. Die textexterne Faktoren
Nord hat ein Modell gestellt, das die kommunikative Situation des Ausgangstextes beleuchtet, um
den Skopos der Übersetzung zu finden. Das Modell rückt die kommunikative Situation ins Blickfeld,
mithilfe von acht W-Fragen die auf die konkrete Situation fokussieren.
Die acht textexternen Faktoren sind (Nord 1995: 41):

Wer vermittelt den Text?

Wozu ist der Text produziert?

Für wen ist der Text produziert?

Über welches Medium ist der Text präsentiert?

Wo ist der Text produziert?

Wann ist der Text produziert?

Warum wurde der Text produziert?

Welche Funktion hat der Text?
Die textexternen Faktoren sind in Abschnitt 3.1.1. Ausgangspunkt der Ausgangstextanalyse des
Filmes Shrek 2.
2.2. Übersetzungsstrategien
In diesem Abschnitt werde ich Scholdagers Makro- und Mikrostrategien erläutern. Ihre
Mikrostrategien liegen meiner Analyse in Kapitel 4 zu Grunde.
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2.2.1. Scholdager Ansatz über Übersetzungsstrategien
In diesem Abschnitt werde ich Scholdagers Ansatz über Makro- und Mikrostrategien erläutern.
Laut Scholdager (Scholdager 2008) ist eine Makrostrategie, wie man übergeordnet einen Text
übersetzt, und eine Mikrostrategie ist, wie man einzelne Wörter, Phrasen und Sätze übersetzen
kann.
2.2.1.1. Scholdagers Ansatz über Makrostrategien
Scholdager unterscheidet zwei Formen von Makrostrategien; eine source-text oriented
Makrostrategie und eine target-text oriented Makrostrategie. Wenn der Fokus auf den Inhalt und
die Form des Ausgangstextes liegt, redet man von einer source-text oriented Makrostrategie.
Wenn bei der Übersetzung der Fokus dagegen auf den Effekt des Zieltextes liegt, spricht man von
einer target-text oriented Makrostrategie (Scholdager 2008: 71). Darüber hinaus entspricht die
source-text oriented Makrostrategie der dokumentarischen Übersetzungsstrategie von Nord,
wogegen die target-text oriented Makrostrategie der instrumentellen Übersetzungsstrategie von
Nord entspricht (Nord 1993: 24 f.).
Die Wahl der Makrostrategie hängt somit vom Zweck der Übersetzung ab, und der Übersetzer
muss drei Aspekte betrachten, um die geeignete Makrostrategie zu finden (Scholdager 2008: 71).
Die drei Aspekte gehen aus der unten angeführten Abbildung hervor:
Source-text oriented Makrostrategie
Fokus auf die Form und den Inhalt des
Ausgangstextes
Zweck: Kommunikation einer anderen Person
zu vermitteln.
Overt Übersetzung
Target-text oriented Makrostrategie
Fokus auf den Effekt des Zieltextes
Zweck: Kommunikation zwischen primären
Partien zu vermitteln
Covert Übersetzung
Abbildung. 1. Ein Modell von Makrostrategien (Scholdager 2008: 72)
Der Übersetzer muss sich entscheiden, ob er auf den Inhalt und die Form des Ausgangstextes
fokussieren soll oder sich auf den Effekt des Zieltextes konzentrieren soll.
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Darüber hinaus muss der Übersetzer entscheiden, ob es eine Overt oder Covert Übersetzung ist –
ist es den Rezipienten klar– oder sind sie darin interessiert – dass es eine Übersetzung ist, die sie
hören/lesen.
Nach Scholdager hat eine overt Übersetzung folgende Kennzeichen(Scholdager 2008: 31):

Die Rezipienten wissen dass sie eine Übersetzung lesen/hören.

Die Kultur vom Ausgangstext verbleibt im Zieltext intakt, und es ist den Rezipienten klar
von wo der Ausgangtext stammt.

Die Elemente des Ausgangstextes müssen in den Zieltext übertragen werden.
Eine Covert Übersetzung hat folgende Kennzeichnen (Scholdager2008: 31 f.):

Die Rezipienten sind sich dessen bewusst - oder es ist ihnen egal - dass sie eine
Übersetzung lesen/hören.

Der Sender des Ausgangstextes ist nicht von den Rezipienten gekannt, weil der Zieltext
keine Ausgangstextkultur enthält.

Ein „kultureller Filter“ wird zwischen Ausgangs- und Zieltext eingesetzt, weil es nicht nötig
ist die Elemente des Ausgangstextes zu übertragen.
Wenn der Übersetzer eine overt Übersetzung durchführt, weil der Rezipient ein Interesse am
Thema hat, kommuniziert der Übersetzer Kommunikation einer anderen Person. Wenn er
dagegen als Vermittler zwischen primären Partien fungiert, ist es seine Aufgabe den Zieltext den
Rezipienten anzupassen und kulturspezifische Ausdrücke zu ändern, so dass es nicht eine covert
Übersetzung ist.
In Scholdagers Makrostrategie sind weder die source-text oriented noch die target-text oriented
Makrostrategie vorgezogen, die Wahl von Makrostrategie, hängt nur vom Zweck der Übersetzung
ab (Scholdager 2008: 81).
2.2.1.2. Scholdagers Ansatz über Mikrostrategien
Eine Mikrostrategie ist nötig, wenn der Übersetzer einzelne Wörter, Phrasen und Sätze übersetzen
soll. Scholdager hat 12 Mikrostrategien entwickelt (Scholdager 2008: 91-110), die der Übersetzer
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bei der Übersetzung verwenden kann. Untenstehend werden die 12 Mikrostrategien von
Scholdager näher erklärt. Wenn ich Beispiele für nötig halte, werde ich sie beziehen.
1. Direct transfer: Bei direct transfer wird ein Wort aus dem Ausgangstext unverändert im
Zieltext übertragen (Scholdager 2008: 93). Ein Beispiel aus Shrek 2 sind die Namen der
Tiere - sie werden direkt in den Zieltext übertagen.
2. Calque: Wenn man eine Calque Übersetzung macht, trägt man die Struktur des
Ausgangstextelementes in die Zielsprache über, sodass die Übersetzung nichtidiomatisch
wird (Scholdager 2008: 94). Bei idiomatischer Übersetzung spricht man von direct
translation.
3. Direct translation: Bei direct translation wird ein Ausgangstextelement idiomatisch und
korrekt übersetzt. Hier spricht man von einem Wort-für-Wort Verfahren, und oft werden
Äquivalente dafür verwendet (Scholdager 2008: 95).
Nach einigen Theoretikern ist Direct translation im Normalfall die beste
Übersetzungslösung und nur wenn diese Lösung nicht befriedigend ist, soll der Übersetzer
die anderen Mikrostrategien benutzen (Scholdager 2008: 96).
4. Oblique translation: Bei oblique translation versucht der Übersetzer Sinn im Text zu
erreichen. Obwohl oblique translation der direct translation ähnlich ist, unterschieden sie
sich, weil die direct translation eine Wort-für-Wort Strategie ist und die obique translation
nur den Kontext des Ausgangstextes vermittelt (Scholdager 2008: 97).
5. Explicitation: Diese Strategie wird verwendet, wenn der Übersetzer die Informationen, die
im Ausgangstext implizit sind, explicit ausdrücken will (Scholdager 2008: 99).
6. Paraphrase: Für eine Paraphrasing gilt, dass die Meinung des Ausgangstextes beibehalten
wird, sonst kann der Übersetzer die Ausgangstextelemente in einer freien Form übersetzen
(Scholdager 2008: 100).
7. Condensation: Bei condensation überführt der Übersetzer die Meinung des
Ausgangstextelementes auf den Zieltext, sie wird aber verkürzt.
Einige explizite Informationen im Ausgangstext werden dabei im Zieltext implizit
(Scholdager 2008: 102).
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8. Adaptation: Diese Strategie ist den oblique und paraphrasing Strategien ähnlich.
Adaptation ist aber kreativer. Man benutzt oft adaptation um kulturelle Referenzen zu
ersetzen (Scholdager 2008: 103).
9. Addition: Es kann für den Übersetzer nötig sein, Informationen dem Zieltext hinzuzufügen,
die im Ausgangstext nicht zu finden sind – diese Strategie heißt addition (Scholdager 2008:
104-105).
10. Substitution: Wenn der Übersetzer die Meinung des Ausgangstextes ändert, benutzt er
substitution. Die semantische Meinung ist geändert und die Zieltextelemente sind
offensichtliche Übersetzungen (Scholdager 2008: 106).
11. Deletion: Deletion bedeutet, dass Ausgangstextelemente im Zieltext nicht vorkommen. Im
Gegensatz zu Condensation sind die Elemente ganz verschwunden und kommen nicht
implizit vor (Scholdager 2008: 108).
12. Permutation: Permutation kommt vor, wenn es nicht möglich für den Übersetzer ist,
wegen linguistischer und stilistischer Gründe, Effekte des Ausgangstextes nachzuschaffen.
Dabei wird der Effekt des Ausgangstextes im Zieltext geändert (Scholdager 2008: 109).
Diese 12 Mikrostrategien sind von Vinay und Darbelnet inspiriert (Scholdager2008: 89). Der
Unterschied liegt darin, dass Scholdager die direct und oblique translation für Mikrostrategien hält,
wogegen Vinay und Darbelnet sie als Makrostrategien verstehen.
2.3. Untertitel und Synchronisation
Im folgenden Abschnitt werde ich zwei Übersetzungsformen des Fernsehen Mediums
introduzieren – Untertitel und Synchronisation. Um die Analyse durchführen zu können, muss ich
aber zuerst definieren, wie Untertitel sich von Synchronisation unterscheidet.
Die Sprache stößt auf vielen Barrieren, und um die Dialoge der Filme überbringen zu können,
haben die Filmgesellschaften zwei Möglichkeiten diese Barrieren zu bewältigen: (1) den Film zu
synchronisieren oder (2) Untertitel zu formulieren (Gottlieb 2008: 207).
Ich werde in diesem Abschnitt die zwei Formen charakterisieren und auf generelle Probleme, die
für sie relevant sind, fokussieren.
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2.3.1. Untertitel
Untertitel sind Transkriptionen von Dialoge, die während eines Filmes ganz unten des Bildschirmes
stehen. Gottlieb Definition von Untertitel lautet (Gottlieb 2008: 208):
“Translation in the form of one or more lines of written text presented on the screen in
sync with the original dialogue”.
Viele Länder ziehen Untertitel statt Synchronisation vor (Gottlieb 2008: 208), primär weil
Untertitel mehr kostengünstig als Synchronisation sind.
Heute sind Sprachexperten sich weiterhin uneinig, ob Untertitel als Übersetzung definiert werden
können. Ihr Zweifel beruht auf zwei Gründen (Gottlieb 2008: 209-210):
1. Condensation – Untertitel in zwei Zeilen können nur aus max. 70 Buchstaben bestehen,
damit genug Lesezeit ist, den Untertitel zu lesen. Diese Platzbeschränkung kann
verursachen, dass einige sehr wichtige Züge verloren gehen – und deshalb kann es
schwierig sein, Untertitel als Übersetzung zu definieren, weil der Übersetzer condensate
muss und dann werden explizite Sätze implizite formuliert um sie kürzer zu machen.
2. Shift of language mode – Bei Übersetzung verstehen viele Menschen dass ein schriftlicher
Text einer Sprache in einer anderen Sprache transferiert wird. Es kann problematisch sein,
den Kode von Sprache in Schrift zu ändern, weil Sprache und Schrift in zwei verschiedenen
semiotische Systeme sind.
Nach Gottlieb gibt es mindestens sieben verschiedenen Formen von Untertitel (Gottlieb 2008:
209). Ich will sie nicht besprechen, aber nur erleuchten, dass Deutschland hier nicht erwähnt ist. In
Deutschland sind Untertitel, im Großen und Ganzen im Gegensatz zu alle anderen Ländern, nicht
so ausgebreitet. In Deutschland zieht man Synchronisation statt Untertitel vor (Gottlieb 2008:
239).
Ein Untertitel ist eine offensichtliche Übersetzung, da die Rezipienten Zugang zu dem
Ausgangstext haben. Deshalb ist ein Untertitel immer eine overt Übersetzung.
Es ist den Rezipienten des Untertitels klar, dass sie mit einer overt Übersetzung zu tun haben, aber
sie erwarten dass die Untertitel zum audiovisuellen Inhalt passen. Deshalb ist es die Aufgabe des
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Übersetzers die Untertitel zu implementieren und dafür zu sorgen, dass sie ein natürlicher Teil
vom Film sind.
“When an audience stops being aware of reading the subtitles, the subtitler has
achieved a major goal. In effect, the material substance of the subtitles shrinks and
vanishes before our very eyes, leaving only the message.” (Remeal, S. 147, 2001)
Ein guter Untertitel muss also so nahe wie möglich am Ausgangstext liegen. Wenn er nicht
bemerkt wird, und wenn man fühlt, dass man den Ausgangstext versteht, ist es dem Übersetzer
gelungen einen guten Untertitel zu machen.
2.3.2. Synchronisation
Synchronisation ist eine Alternative zum Untertitel, aber im Verhältnis zu Untertiteln kostet es
ungefähr 15-mal mehr einen Film zu synchronisieren (Vestergaard 1999: 44). Synchronisation ist in
Deutschland sehr populär, und Deutschland ist dafür bekannt, alle ausländischen TV-Programme
zu synchronisieren (Gottlieb 2008: 239).
Wenn man einen Film synchronisiert, werden alle Stimmen der Schauspieler von Schauspielern
von demselben Geschlecht und mit derselben Stimmenqualität ersetzt. Wenn Synchronisation
stattfindet, ist es wichtig, dass die Stimmen die dazu benutzt werden, zu den originalen Stimmen
passen. Der Instrukteur strebt eine covert Übersetzung nach, und deshalb ist es wichtig dass die
Stimmen glaubwürdig sind (Gottlieb 2008: 216).
Normalerweise ist es nicht möglich zu verbergen, dass ein Film synchronisiert worden ist, wegen
Bewegungen der Lippen. Trotzdem bedeutet dieser Faktor nicht sehr viel, wenn man von
Zeichentrickfilmen spricht, weil man vorher schon die Bewegungen justiert hat, und weil sie
authentische Menschenbewegungen ähneln (Thomsen 2009: 18). Nichtsdestoweniger versucht
man im Zieltext so viel Lippensynchronie wie möglich zu erreichen.
Nach Orero gibt es drei Regeln, wenn man eine gute Synchronisation ausführen will (Orero 2004:
3-7). Die erste Regel ist, dass bei Nahaufnahmen muss die Lippenbewegungen respektiert werden
- diese Regel heißt lipsynchrony. Die Zweite Regel ist kinetic synchronisation genannt – die
Körperbewegungen müssen zum Dialog passen. Schließlich gibt es den Respekt für die Redezeit.
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Marie Baun Jeppesen
Diese Regel heißt issynchrony und bedeutet, dass die Dialoge die selbe Länge haben müssen wie
der originale Ausgangstext, so dass die Stimme nicht weiterspricht wenn den Mund geschlossen ist
(Orero 2004: 3-7).
Ein Film ist ein Zusammenspiel von Sprache und Bild, und es ist wichtig, dass sie zusammenpassen
um dem Zuschauer ein gutes Erlebnis zu geben.
Da Shrek 2 ein Zeichentrickfilm ist, ist es leichter diese Regeln zu bewältigen. Wenn die Personen
in dem Film Menschen wären, wären die Lippenbewegungen schwieriger zu interpretieren sein.
Synchronisation gibt Kinder die Möglichkeit den Film zu genießen und sie bekommen auch einen
Einblick in andere Kulturen wenn diese kulturspezifischen Ausdrücke nicht mit äquivalenten
deutschen Kulturreferenzen ersetzt sind. Deshalb ist Kultur ein wichtiger Faktor, wenn man von
Synchronisation in Zeichentrickfilmen spricht, weil man als Übersetzer die Möglichkeit hat, den
Inhalt der deutschen Kultur anzupassen.
2.4. Zusammenfassung
Um eine gute Übersetzung zu machen, muss man der Übersetzter auf viele Aspekte Rücksicht
nehmen. Nach Jakobson beschäftige ich mich mit der Interlingualen Übersetzung, weil die
Originalsprache in Shrek 2 Englisch ist und ins Deutsche übersetzt worden ist. Laut Vinay und
Darbelnet ist es wichtig, dass der Übersetzer den Ausgangstext ins Blickfeld rückt, obwohl es
erfordert strukturelle und metalinguistische Unterschiede zwischen dem Ausgangstext und
Zieltext zu machen. Dagegen findet Nord es wichtig, dass man zwischen eine dokumentelle und
instrumentelle Übersetzung unterscheidet. Alle Übersetzungen haben einen Zweck, und man muss
sich vor dem Übersetzen entscheiden, welche Übersetzung zur Situation passt –dazu kann man die
W-Fragen benutzen. Wenn man herausgefunden hat, ob die Übersetzung dokumentarisch oder
instrumental sein muss, kann man Scholdagers Makro- und Mikrostrategien benutzen. Diese
Strategien entscheiden wie man den Text übersetzt und auch wie einzelne Wörter übersetzt
werden können. Was bei Scholdagers Mikrostrategien beachtlich ist, ist dass sie die direct und
oblique translation für Mikrostrategien hält, wogegen Vinay und Darbelnet sie für Makrostrategien
betrachten.
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Die verschiedenen Strategien gehen aus der unten angeführten Abbildung hervor, um sie
Überschaubarer zu machen:
Vinay & Darbelnet Direct Übersetzung
Oblique Übersetzung
Nord, Christiane
Documentary Übersetzung
Instrumentary Übersetzung
Scholdager, Anne
Source-text oriented Übersetzung Target-text oriented Übersetzung
Abbildung 2: Einige Tabelle
Diese Tabelle zeigt, dass die direct Übersetzungsmethode die dokumentarische
Übersetzungsstrategie und die source-text oriented Makrostrategie entspricht, wogegen die
oblique Übersetzungsmethode die instrumentelle Übersetzungsstrategie und die target-text
oriented Makrostrategie entspricht (Scholdager, S. 70, 2008).
Schließlich muss eine gute synchonisation drei Regeln respektieren muss, nämlich lipsynchrony,
kinetic synchronisation und issynchrony. Auch die Kultur ist wichtig, wenn man von
Zeichentrickfilmen spricht. Ein guter Untertitel muss sich dagegen so nahe wie möglich an den
Ausgangstext legen muss, und er darf nicht bemerkt werden.
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3. METHODE UND EMPIRIE
In diesem Abschnitt werde ich erklären, wie ich die Analyse praktisch durchführen werde. Ich habe
mich von Anfang an entschlossen, eine empirische Analyse von der Anwendung von
Mikrostrategien bei der Übersetzung von Untertitel und Synchronisation durchzuführen. Als ich
mein empirisches Material finden sollte, habe ich sofort an „Shrek“ gedacht, weil ich wusste, dass
dieser Film sehr humoristisch ist und, dass Humor schwierig zu übersetzen sein kann.
Danach habe ich Shrek 1, 2 und 3 durchgesehen, um herauszufinden, mit welchem Film ich mich
beschäftigen wollte. Ich habe Shrek 2 ausgewählt, wo in Szene 10 die Mikrostrategien sich
anscheinend in Untertitel und Synchronisation differenzieren. Ich habe mich angesichts dessen
entschlossen, Beispiele von Untertiteln mit Beispielen von Synchronisationen aus Shrek 2 zu
vergleichen (Kapitel 4).
3.1. Der Ausgangstext und die Zieltexte
In diesem Abschnitt werde ich eine Kurzdarstellung von dem Film Shrek 2 geben, um zu zeigen, mit
welchem Material ich mich befasse. Diese Darstellung ist teils auf einer Ausgangstextanalyse und
teils auf einer Zielpräsentation basiert. Darüber hinaus ist ein kurzes Resümee des Filmes Shrek 2
in Anlage 4 zu finden.
3.1.1. Die textexternen Faktoren des Ausgangstextes
Die Ausgangstextanalyse rückt die textexternen Faktoren des Filmes – Faktoren der konkreten
Situation, in welcher der Text als Kommunikationsinstrument fungiert – ins Blickfeld (Nord 1995:
45). Die W-Fragen, wer, wozu, wem, welches Medium, wo, wann, warum und welche Funktion
sind nach Nord wichtige Stichwörter, wenn man von den textexternen Faktoren spricht. Die acht
W-Fragen sind hierunter in 5 Fragen arrangiert, um den Durchgang überschaubarer zu machen.
Absender
Shrek 2 und die zwei andere Shrekfilme sind auf einem Märchenbilderbuch basiert, das auch
„Shrek“ heißt. Das Buch ist von William Steig geschrieben, aber 1995 hat Dreamworks Animation
Studio die Rechte für das Buch bekommen (Shrek.com). Der Film Shrek wurde 2004 von
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Dreamworks Animation SKG produziert, und ist von Aron Warner, David Lipman und John H.
Williams inszeniert (Shrek 2).
Zeit und Ort des Ausgangstextes
Der Film Shrek 2 stammt aus den USA und hatte dort am 15. Mai 2004 Premiere (shrek.com).
Ungefähr zwei Monate später, am 1. Juli 2004, erschien der Film zum ersten Mal in Deutschland
mit sowohl deutscher Synchronisation als deutschen Untertiteln (Wikipedia.de: Shrek – der
Tollkühne Held kehrt zurück).
Die beabsichtigten Rezipienten
Die beabsichtigten Rezipienten des Ausgangstextes Shrek 2 sind Kinder aller Altersgruppen in
englisch sprechenden Ländern. Der Film richtet sich also an Kinder, aber heutzutage appellieren
Animationsfilme auch an Erwachsene und Teenager, welches der Produzent auch in Betracht
nehmen muss, wenn er den Film produziert (filmz.dk).
Das Medium
Shrek 2 wurde in DVD Format distribuiert. Dieses Format ist auch als audiovisuelles Medium
bekannt, weil es sowohl Laut als bewegliche Bilder enthält. Man kann sagen, dass ein DVD ein
flexibles Medium ist, weil man als Zuschauer viele Wahlmöglichkeiten hat. Man kann zwischen
verschiedene Sprachen wählen, die sowohl als Synchronisation und als Untertitel zugänglich sind.
Absichten des Ausgangstextes
Shrek 2 gehört zum Genre Zeichentrickfilm. Shrek 2 ist eine Komödie und ein humoristischer
Animationsfilm, und deren Absicht ist es – außer Geld zu verdienen - dem Zuschauer zu
unterhalten.
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3.1.2. Die Zieltexte
In diesem Abschnitt werde ich mich mit den zwei Zieltexten – Synchronisation und Untertitel beschäftigen. Ich werde hier die Übersetzungssituation in Untertitel und Synchronisation ins
Blickfeld rücken, und die Relevanz der Skopostheorie der Übersetzung erörtern.
3.1.2.1 Untertitel
Die Untertitelung ist von einem Übersetzer namens Jürgen Kohlmeier ausgeführt worden. Ich habe
keine weiteren Informationen über den Übersetzer ausfindig machen können.
Die Relevanz der Skopostheorie für die Untertitel ist, dass sie sich auf den intendierten Zweck der
Übersetzung konzentriert. In den Untertiteln ist der Zweck bei der Übersetzung ein
kommunikatives Instrument für den Zielrezipienten herzustellen. Das bedeutet, dass Jürgen
Kohlmeier wahrscheinlich den Ausgangstext auf lokaler Ebene instrumentell übersetzt hat, weil es
davon handelt den Zieltext zur Situation der Rezipienten anzupassen.
Die Untertitel haben, aus den obenstehenden Erwägungen, eine target-text oriented
Makrostrategie. Die Untertitel sind overt aber es ist wichtiger, dass man auf die semantische
Meinung auf lokaler Ebene fokussiert, als eine Wort-für-Wort Übersetzung durchzuführen.
3.1.2.2. Synchronisation
Berliner Synchron hat die deutsche Synchronisation synchronisiert (Shrek 2 – Szene 20) und die
Synchonisation ist von Michael Nowka übersetzt worden (Wikipedia.de). Berliner Synchron hat
mehr als 55 Jahre Erfahrung und gehört zu den führenden Synchron-Studios in Deutschland
(berliner-synchron.de). Es ist ein professionelles Unternehmen und es produziert für TV-Filme,
Serien, Dokumentationen usw.
Schauspieler wie Sascha Hehn (Shrek), Esther Schweins (Fiona), Randolf Kronberg (Esel), Benno
Fürmann (Der gestiefelte Kater), Marie-Luise Marjan (Die Königin) und Thomas Danneberg (Der
König) sind alle bekannte und respektierte Schauspieler in Deutschland (Wikipedia.de).
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Als Berliner Synchron Shrek 2 synchronisiert hat, wurde wahrscheinlich an den Effekt bekannte
Schauspieler zu benutzen gedacht, weil ihre Stimmen den Film attraktiver machen würden, denn
die Rezipienten können sich mit den Stimmen identifizieren.
Die Relevanz der Skopostheorie ist vermutlich auch hier ein kommunikatives Instrument für den
Zielrezipienten herzustellen. Der Übersetzer hat wahrscheinlich den Zweck der Übersetzung in
Betracht genommen – nämlich dass der Ausgangstext auf lokaler Ebene instrumentell übersetzt
werden soll. Damit ist gemeint, dass der Ausgangstext nicht direct übersetzt werden soll, aber in
einer freien Form übersetzt werden soll.
Die Synchronisation hat wahrscheinlich eine target-text oriented Makrostrategie, weil sie covert ist
und Fokus auf dem Zieltexteffekt hat und weil es davon handelt den Zieltext zur Situation der
Rezipienten anzupassen.
3.2. Die Transkriptionsmethode
Zuerst ist es relevant Szene 10 zu transkribieren um eine Analyse durchführen zu können. Die
Szene 10 dauert 4 Minuten und 12 Sekunden und besteht aus 26 Redebeiträgen, die insgesamt
aus 50 Sätzen bestehen.
Ein Redebeitrag ist eine sprachliche Einheit, die anfängt wenn eine Person beginnt zu reden, und
endet wenn die Person ihre Rede endet. Ein Redebeitrag kann aus mehreren Sätzen bestehen. Bei
einem Satz versteht man „einen sprachlichen, nach bestimmten Regeln aufgebauten, sinnvollen
Ausdruck“, der zwischen zwei Satzmarköre wie Punkt, Fragezeichen und ähnliches steht (Wahrig,
Gerhard 1986/1989). Alle Redebeiträge sind Wort-für-Wort in Anlage 1-3 eingetragen worden.
In Anlage 1 habe ich die ausgangssprachliche Version, die deutschen Untertitel und
Synchronisation nebeneinander aufgestellt, damit sie leicht vergleichbar sind.
Die 50 Redebeiträge werde ich in Anlage 2 und 3 analysieren, um zu erfahren, welche
Mikrostrategie bei der Übersetzung von Untertiteln und Synchronisation angewandt worden sind.
Es gibt verschiedene Methoden, womit man eine Transkription durchführen kann, wobei die
Entscheidung der Transkriptionsmethode immer vom Zweck der Analyse abhängen sollte. In
einigen Fällen ist es wichtig alle Aspekte zu berücksichtigen, z.B Pausen, Töne und Intonation
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(Jacobsen 2002: 85 f.). In dieser Aufgabe bin ich nur an den semantischen Aspekten der
Übersetzung interessiert, weil Gegenstand meiner Betrachtung nur die Mikrostrategien sind. Es ist
für meine Analyse nicht relevant dass die Aspekte, die Jacobsens erwähnt, in der Transkription
notiert werden.
3.3. Die Analysemethode
In diesem Abschnitt werde ich erklären, wie ich meine empirische Analyse von Szene 10
durchgeführt habe. Der Zweck dieser Analyse ist es eine komparative Analyse der deutschen
Synchronisation und den Untertiteln durchzuführen. Ich habe anhand von Scholdagers
Mikrostrategien die gewählten Strategien bei der Übersetzung (Untertitel und Synchronisation)
der Szene 10 vergleicht (siehe Anlage 2 und 3), um herauszufinden ob eine unterschiedliche
Mikrostrategien angewandt wurde.
Bei der Analyse der Mikrostrategien habe ich alle in den jeweiligen Redebeiträgen enthaltenen
Sätze definiert als Texten zwischen zwei Satzmarköre wie Punkt, Fragezeichen und ähnliches
(Wahrig, Gerhard 1986/1989) analysiert.
Ich habe für jeden Satz untersucht welche Mikrostrategie auf Satzebene realisiert wurde um
herauszufinden, ob bei den Untertiteln und der Synchronisation verschiedene Mikrostrategien zur
Anwendung gekommen sind. Ich werde dabei auf die Häufigkeit der angewandten Mikrostrategien
eingehen.
Das Ziel dieser Analyse ist festzustellen welche Mikrostrategien der Übersetzer am häufigsten
benutzt hat in sowohl der Synchronisation als auch in den Untertiteln, um dabei eventuelle
Unterschiede festzustellen. Ergebnisse finden sich in der Anlage 2 (Untertitel) und 3
(Synchronisation).
Bei dem Operationalisieren der Analyse bin ich auf mehreren Zweifelsfällen der Mikrostrategien
von Scholdager gestoßen. Deshalb finde ich es wichtig den Grund für meine Anwendung der
betreffenden Mikrostrategien zu beleuchten, weil die Mikrostrategien viele Ähnlichkeiten haben,
und es kann schwierig sein, sie zu unterscheiden. Ich werde hier einige von den Zweifelsfällen
erklären.
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Der erste Zweifelsfall ist in Anlage 2 (Untertitel) in Redebeitrag 3 (Satz 5) zu finden. Der englische
Originaltext lautet: „I guess it means it will affect Fiona, too” und ist in dem Untertitel mit “Es wirkt
bei Fiona auch“ übersetzt worden. Ich habe hier beurteilt, dass diese Übersetzung ein Beispiel von
condesation ist, weil sie verkürzt ist, aber die Meinung des Ausgangstextes ist immer noch
beibehalten. Mein Zweifel liegt darin, dass ich hier zwischen condensation und deletion nicht
unterscheiden kann. Der Teil „I guess“ kommt nicht im Zieltext vor - auch nicht implizit. Dieser Teil
ist ziemlich wichtig, weil es nicht sicher ist, dass der Trank auf bei Fiona wirkt.
Das Problem mit condensation und deletion kommt in der Analyse mehrmalig vor, aber nur in den
Untertiteln, weil ich keine Beispiele von condensation in den Synchronisation gefunden habe.
Ein anderer Zweifelsfall ist in Anlage 3 (Synchonisation) in Redebeitrag 21 (Satz 39) zu finden. Die
englische Version lautet „I think you grabbed the „farty ever after” potion” und ist in der
Synchronisation mit „Der Meister hat gesprochen, du bist ein Zauberer. Du kannst warme Luft zum
stinken bringen“ übersetzt worden. Ich vermute, dass diese Übersetzung paraphrased ist. Die
Ausgangstextelemente sind in einer freien Form übersetzt, aber es kann diskutiert werden, ob die
Meinung des Ausgangstextes beibehalten ist, oder ob sie geändert ist, und mit substitution
übersetzt worden ist. Die Übersetzung ist offensichtlich, aber ich finde, dass eine paraphrasing
hier passend ist, weil sie immer noch von dem Trank spricht, und deshalb ist die Meinung des
Ausgangstextes (meiner Meinung nach) beibehalten.
Der dritte Zweifelsfall, auf den ich gestoßen bin, ist in Anlage 3 (Synchronisation) in Redebeitrag 1
(Satz 1) zu finden. Der Originaltext lautet „Happily ever after potion“ und ist in der Synchronisation
mit „Hier steht es. Es ist ein happy-end Trank.“ übersetzt worden. Die paraphrasing Mikrostrategie
ist, meiner Meinung nach, hier zur Anwendung gekommen. Es kann auch diskutiert werden ob die
addition Mikrostrategie hier verwendet worden ist. Die Übersetzung ist in einer freien Form
übersetzt und das entspricht der paraphrasing Mikrostrategie. Der Satz „Hier steht es.“ ist im
Zieltext eingeführt und entspricht der addition Mikrostrategie.
Der vierte Zweifelsfall ist in Anlage 2 (Untertitel) Redebeitrag 1 (Satz 2) zu finden. Hier lautet die
englische Version „Maximum strength, for you and your true love“ und ist mit „Maximale Wirkung.
Für Sie und ihre wahre Liebe“ übersetzt worden. Die Übersetzung ist direct translation mit
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Ausnahme des Wortes Wirkung. Es kann hier diskutiert werden ob die Übersetzung ein Beispiel
von einer calque translation ist, weil die Struktur immer noch übertragen worden ist, nur das Wort
Wirkung ist nichtidiomatisch in Verhältnis zum Ausgangstext. Ich habe mich trotzdem entschlossen
den Satz als direct translation zu definieren weil es nicht Bedeutung auf dem Inhalt hat und weil
es nur ein Wort ist und nicht der ganze Satz.
Der letzte Zweifelsfall, den ich hier hervorheben will, ist in Anlage 2 (Untertitel) in Redebeitrag 8
(Satz 17) zu finden. Die originale englische Version „I don’t think so“ ist mit „Vergiss es“ übersetzt
worden. Ich habe beurteilt, dass diese Übersetzung die Mikrostrategie condensation ist. Sie ist
kurz aber die Meinung des Ausgangstextes ist überführt. Mein Zweifel liegt hier darin, dass es auch
oblique translation oder paraphrasing sein könnten. Oblique translation weil der Kontext des
Ausgangstextes weiter vermittelt ist und paraphrasing weil die Meinung des Ausgangstextes in
einer freien Form übersetzt worden ist.
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4. ANALYSE
In diesem Kapitel werde ich meine Untersuchungsergebnisse vorstellen. Die 50 Sätze in Szene 10
wurden auf Basis Scholdagers Mikrostrategien analysiert. Ich werde hier meine
Untersuchungsergebnisse darstellen, die Häufigkeit der Mikrostrategien erläutern und auch die
Analyse diskutieren. In der Diskussion werde ich die Analyse der Sätze diskutieren und Beispiele
dafür vorstellen, Gründe für die Anwendung der betreffenden Mikrostrategien geben und auch die
Methode kritisieren.
4.1. Untersuchungsergebnisse
Von den transkribierten Redebeiträgen in Szene 10 gibt es einen klaren Unterschied zwischen
Untertitel und Synchronisation. Ich habe jedes Satz der Redebeiträge analysiert und die
angewandten Mikrostrategien beurteilt.
Bei den Untertiteln war die häufigste Mikrostrategie die direct translation (15 Mal), gefolgt von
condensation (10 Mal), paraphrasing (10 Mal), oblique translation (8 Mal) und deletion (7 Mal)
(Siehe Anlage 2). Die Erwartung die ich hatte entspricht dem Ergebnis, nämlich dass die direct
translation am häufigsten auftritt. Die Untertitel werden in 10 Fälle mithilfe der condensation
Mikrostrategie verkürzt, und es gibt auch 7 Fällen von deletion. Was mich bei der Analyse
überrascht hat, sind die 10 Fälle von paraphrasing, ich hätte nicht gedacht, dass es so viele
Beispiele von paraphrasing geben würde. Die oblique translation ist der direct translation ähnlich,
es hätte mich nicht überrascht, wenn sie auch vorkommen würde. Oblique translation ist in Fällen
wo kein Wort-für-Wort Verfahren möglich war angewendet, und nur der Kontext des
Ausgangstextes vermittelt wird.
Bei der Synchronisation war die häufigste Mikrostrategie paraphrasing (19 Mal) gefolgt von direct
translation (17 Mal), oblique translation (11 Mal), addition (2 Mal) und direct transfer (1 Mal)
(Siehe Anlage 3).
Die Analyse der Synchronisation ergibt, dass die Segmente hauptsächlich in einer freien Form und
mithilfe der paraphrasing übersetzt worden sind. Falsch war meine Erwartung, dass die direct
translation nicht so häufig vorkommen würde. Direct translation und die ähnliche
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oblique
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translation kommen insgesamt 28 Mal vor. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Beispiele von
ihnen geben würde, weil der Übersetzer bei der Übersetzung der Synchronisation die Freiheit hat
viele Änderungen zu machen.
Von allen Untersuchungsergebnissen geht hervor, dass Szene 10 von dem Film Shrek 2, viele
Unterschiede, beim Vergleich von Untertitel und Synchronisation auf Mikroniveau, hat.
In den Untertiteln wird die direct translation häufig angewendet, wogegen die paraphrasing am
öftesten in der Synchronisation vorkommt. Meine Untersuchungsergebnisse zeigen nur, wie
Szene 10, und nicht der ganze Film, übersetzt worden ist. Wenn man den ganzen Film analysiert,
würden die Ergebnisse möglicherweise anderes aussehen.
4.2. Diskussion
In diesem Abschnitt werde ich die Mikrostrategien, anhand von Beispielen vergleichen, beurteilen
und erklären, warum ich die Sätze so analysiert habe, und auch Gründe für die Anwendung der
betreffenden Mikrostrategien mithilfe von Beispielen geben. Anschließend werde ich Kritikpunkte
der Methode erläutern.
4.2.1 Analyse der Sätze
Ich habe insgesamt 100 Sätze analysiert – 50 Sätze in den Untertiteln (Abbildung 3) und 50 Sätze in
der Synchronisation (Abbildung 4). Ich werde in diesem Abschnitt die analysierten Sätze anhand
von Beispielen vorstellen.
4.2.1.1. Untertitel
Um die angewandten Mikrostrategien in den Untertiteln überschaubarer zu machen, gehen sie
aus der unten angeführten Abbildung hervor:
Direct translation
Condensation
Paraphrasing
Deletion
Oblique
15
10
10
7
8
Abbildung. 3 Ergebnisse von der Analyse Szene 10: Untertitel (Siehe Kapitel 4 + Anlage 2)
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Wenn es sich um Untertitel handelt, habe ich die übergeordnete Mikrostrategie als direct
translation klassifiziert. Der Grund für diese Klassifizierung ist, dass direct translation die häufigste
Mikrostrategie ist, und weil die meisten Sätze direkt wiedergegeben werden, z.B. „Shrek, nein!
Warte!“ (Redebeitrag 21 – Satz 37). Es gibt aber in diesem Redebeitrag drei verschiedenen
Mikrostrategien und die zwei anderen sind deletion (nichts ist weitergegeben) und paraphrasing
(„Du hast wohl den Furze-glücklich für-alle-Zeit-Trank erwischt.“).
Die Strategien deletion und condensation kommt insgesamt 17 Mal vor. Diese Mikrostrategien
kommen bei Untertitelung, wegen der Platzbeschränkung, häufig vor. Bei condensation führt der
Übersetzer die Meinung des Ausgangstextes auf den Zieltext über, sie wird aber verkürzt, z.B. „Das
ist mir nicht geheuer“ (Redebeitrag 4 – Satz 6), wogegen deletion kommt vor wenn
Ausgangstextelemente nicht im Zieltext zu finde sind. Im Gegensatz zu condensation sind die
Ausgangstextelemente ganz verschwunden und kommen auch nicht implizit vor, z.B. in
Redebeitrag 8 (Satz 16), 13 (Satz 27) und 16 (Satz 31) nichts weitergeben ist.
Die Oblique translation Strategie ist 8 Mal verwendet. Sie ist aber der direct translation ähnlich, sie
unterscheidet sich, weil direct translation eine Wort-für-Wort Übersetzung ist und die oblique
translation vermittelt nur den Kontext des Ausgangstextes, z.B. „Nur einer muss es zu sich
nehmen, und beiden wird Glück, Trost und Schönheit gegeben“ (Redebeitrag 1 – Satz 3).
Der Grund für die Anwendung von direct translation, Oblique translation und condensation ist
wahrscheinlich auch, dass man bei der Übersetzung den semantischen Inhalt beibehalten möchte
und ihn deshalb oft verwendet.
Obwohl die Untertitel übergeordnet direct translation sind, habe ich 10 Sätze als Paraphrasing
Definiert. Bei Paraphrasing sind Sätze in einer freien Form übersetzt worden sind. Paraphrasing ist
normalerweise nicht mit Untertiteln verbunden, weil sie den Rezipienten stören können, wenn es
zu viele Änderungen im Zieltext im Verhältnis zum gesprochenen Ausgangstext gibt. Aber der
Übersetzer muss oft paraphrasing anwenden, um eine korrekte und zusammenhängende
Übersetzung zu erreichen und weil es davon handelt den Zieltext zur Situation der Rezipienten
anzupassen. Ein Beispiel ist „Du bist noch derselbe alte Esel“ (Redebeitrag 11 – Satz 24).
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4.2.1.2. Synchronisation
Die angewandten Mikrostrategien in der Synchronisation gehen aus der unten angeführten
Abbildung hervor:
Paraphrasing
Oblique translation
Direct translation
Addition
Direct transfer
19
11
17
2
1
Abbildung. 4 Resultat von der Analyse Szene 10 (Siehe Anlage 3)
Wenn es sich dagegen um Synchronisation handelt, habe ich die übergeordnete Mikrostrategie als
paraphrasing klassifiziert. Der Grund für diese Klassifizierung ist, dass paraphrasing die häufigste
Mikrostrategie ist, und weil die meisten Sätze in einer freien Form wiedergegeben sind, z.B. „Oh
Allmächtiger, sei mir gnädig!“ (Redebeitrag 24 – Satz 47).
Bei Synchronisation sind die meisten Übersetzungen von Paraphrasing geprägt, was ich auch
erwartet habe. Es ist die Aufgabe des Übersetzers auf den Effekten des Ausgangstextes zu
fokussieren und nicht auf Form und Inhalt und es handelt davon den Zieltext zur Situation der
Rezipienten anzupassen.
Bemerkenswert ist es, dass direct translation 17 Mal und oblique translation 11 Mal vorkommen.
Die direct translation ist verwendet, wenn die Sätze direkt wiedergegeben sind, z.B. „Du bist
allergisch gegen das Zeug“ (Redebeitrag 6 – Satz 12), und wenn eine Wort-für-Wort Übersetzung
nicht möglich ist, hat der Übersetzer die oblique translation verwendet, z.B. „Ich schätze das wird
auch Auswirkung auf Fiona haben“ (Redebeitrag 3 – Satz 5). Ich vermute, dass der Übersetzer
diese Strategien angewendet hat, wenn es einen guten Sinn ergibt - wenn es nicht notwendig
wäre die Meinung des Ausgangstextes zu ändern, gäbe es keinen Sinn es zu tun.
Die Addition Strategie wird auch 2 Mal verwendet. In diesen zwei Fällen gehe ich davon aus, dass
der Übersetzer es für nötig hält, Informationen im Zieltext hinzuzufügen, die nicht im Ausgangstext
zu finden sind, z.B. „Oh, nein, nein, nein, nein, nein“ (Redebeitrag 8 – Satz 16). Der Übersetzer hat
drei ‚nein‘ hinzugefügt, aber das bedeutet in diesem Fall nichts, weil Esel sehr schnell redet.
Schließlich hat der Übersetzer Namen direkt überführt, und hat dazu die direct transfer
verwendet.
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4.2.2. Der Grund für die Anwendung der betreffenden Mikrostrategien
Bei den Untertiteln sind oft die direct translation und oblique translation verwendet worden. Der
Grund für Anwendung dieser Strategien ist wahrscheinlich, dass man bei der Übersetzung den
Inhalt des Ausgangstextes beibehalten möchte. Es gibt keinen Sinn den Ausgangstext zu ändern
wenn es nicht nötig wäre, und dies geht aus den Untertiteln hervor, wenn der Übersetzer die
direct translation und oblique translation angewendet hat.
Viele Sätze in den Untertiteln sind mit condensation und deletion übersetzt worden. Der Grund ist
sicherlich, dass der Übersetzer dazu gezwungen war, die Sätze zu verkürzen, und es nicht möglich
wäre den ganzen Ausgangstext im Untertitel weiterzugeben. Erstens geht es darum, dass der Platz
und die Zeit von Untertitel begrenzt sind, und deshalb muss etwas ausgelassen werden (Gottlieb
2008: 209-210).
Wegen Kulturunterschiedlichkeiten kann es für den Übersetzer nötig sein, den Ausgangstext zu
paraphrase, so dass die deutschen Zielrezipienten den englischen Film verstehen können. Obwohl
paraphrasing nicht bei Untertiteln allgemein ist, gehe ich davon aus, dass der Übersetzer es nötig
gefunden hat den Ausgangstext zu ändern. Ich vermute, dass die direct translation verwendet
wird, wenn es nicht gemeint ist, dass die deutschen Rezipienten nicht auf die
Kulturunterschiedlichkeiten fokussieren sollen. Wenn der Übersetzer die Untertitel nur mit der
direct translation weitergegeben hätte, würden die deutschen Rezipienten auf den englischen
kulturverbundenden Ausdrücke fokussieren statt sich auf der Meinung/Bedeutung des Ausdruckes
zu konzentrieren.
Bei der Synchronisation sind die meisten Übersetzungen von der paraphrasing Mikrostrategie
geprägt. Der Übersetzer aber hat auch die Freiheit den Ausgangstext in einer freien Form zu
übersetzen, weil weder der englisch gesprochene Ausgangstext noch die deutschen Untertitel zu
hören/lesen sind.
Es gibt aber auch insgesamt 29 Fällen von direct translation und oblique translation in der
Synchronisation. Der Grund ist wahrscheinlich, dass, wie früher erwähnt, es nicht nötig wäre den
Ausgangstext zu ändern, aber es kann dagegen nötig sein, einzelne Wörter mit Äquivalenten zu
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ersetzen – was auch bei direct translation erlaubt ist. Wenn keine Wort-für-Wort Übersetzung
möglich wäre, gehe ich davon aus, dass der Übersetzer gewählt hat den Kontext des
Ausgangstextes weiterzuvermitteln, und die direct translation ähnliche Mikrostrategie oblique
translation verwendet hat.
Schließlich habe ich beurteilt, dass der Übersetzer die addition Mikrostrategie zwei Mal verwendet
hat. Der Grund für die Anwendung dieser Mikrostrategie ist, dass der Übersetzer wahrscheinlich
beurteilt hat, diese zusätzlichen Informationen hinzuzufügen. Ein anderer Grund kann auch sein,
dass sie nur das Gespräch fließender machen.
4.2.3. Kritik der Analysemethode
Es gibt eine Reihe von Kritikpunkten, auf die ich in meiner Analyse aufmerksam geworden bin.
Z.B. ist es ein Kritikpunkt, dass ich nicht wissen kann, ob die Untertitel eine Interlinguale oder
Intralinguale Übersetzung sind. Aber bei meiner Analyse bin ich davon ausgegangen, dass für
beide die englische Originalversion als Ausgangstext gedient hat, obwohl es durchaus möglich ist,
dass die Synchronisation als Ausgangstext der Untertitel gedient hat.
Ein anderer Kritikpunkt ist, dass es möglich wäre, dass meine Untersuchungsergebnisse zu andere
Ergebnisse geführt hätten, wenn ich eine längere Szene – oder mehrere Szenen – ausgewählt
hätte. Es gibt nur 26 Redebeiträge, die aus 50 Sätze bestehen, in Szene 10, und das ist
wahrscheinlich nicht ausreichend um eine komparative Analyse, die auch glaubwürdig sein muss,
durchführen zu können. Positiv ist aber, dass die direct translation am häufigsten in den
Untertiteln zu finden war und dass paraphrasing in der Synchronisation in den meisten Fällen
auftratt, wie ich auch erwartet hatte. Es kann auch sein, dass die Untersuchungsergebnisse anders
aussehen würden, wenn ich eine andere Szene analysiert hätte, aber es fehlte mir leider die Zeit
eine neue Analyse durchzuführen.
Ein Kritikpunkt ist auch, dass ich mir nicht sicher bin, dass meine Transkription ganz korrekt ist. Ich
habe es z.B. schwierig gefunden zu hören was in Redebeitrag 17 gesagt wird, weil Esel sehr schnell
spricht (Siehe Anlage 3 – die Synchronisation).
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Darüber hinaus ist diese Arbeit nicht früher durchgeführt worden (soweit ich weiß) und es gibt
kein eigentliches Ergebnis, das korrekt ist. Ich gehe in dieser Arbeit nur von meinen eigenen
Beurteilungen und Ergebnisse, die auf Scholdagers Theorie basiert sind, aus.
Wie ich in dem obenstehenden Abschnitt (Der Grund für die Anwendung der betreffenden
Mikrostrategien) klar macht habe, habe ich in einigen Fällen Schwierigkeiten gehabt die
Mikrostrategien zu unterscheiden. Diese Zweifel könnten bedeuten, dass eine andere Person
andere Ergebnisse erreichen würden als ich. Ich habe die Mikrostrategie gewählt, die ich in dem
Zusammenhang für logisch halte.
Schließlich wäre es vielleicht auch leichter gewesen, eine Analyse, die auf einem dänischen Film
basiert ist, durchzuführen. Meine Muttersprache ist dänisch und nicht englisch, und deshalb hätte
ich wahrscheinlich die semantischen Kulturausdrücke besser erkennen können. Es war aber nicht
möglich einen dänischen Film zu finden, der sowohl Untertitel als auch Synchronisation hat, und
den ich interessant gefunden habe zu analysieren.
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6. SCHLUSSFOLGERUNG
In dieser Aufgabe habe ich eine empirische Analyse davon gemacht, mit welchen Mikrostrategien
sich Untertitel und Synchronisation in einer interlingualen Übersetzung übersetzen lassen.
Die Grundlage dieser Analyse war Szene 10 in dem Film Shrek 2, weil er sowohl Untertitel als auch
Synchronisation enthält.
Meine Erwartung war, dass die Untertitel mithilfe der direct translation Mikrostrategien übersetzt
waren, und dass die Synchronisation mithilfe der paraphrasing Strategie übersetzt waren. Es hat
sich allerdings erwiesen, dass die Untertitelung hauptsächlich mithilfe der direct translation
Mikrostrategie übersetzt war, aber auch Fällen von condensation, oblique translation,
paraphrasing und deletion kamen vor. Bei der Synchronisation hat sich erwiesen, dass sie
hauptsächlich mithilfe der paraphrasing Mikrostrategie übersetzt war, aber hier waren andere
Fälle von Mikrostrategien auch verwendet; direct translation, oblique translation und substitution.
Meine Untersuchungsergebnisse sind aufgrund von 26 Redebeiträge, die aus 50 Sätze bestehen,
zu Stande gekommen, und der Zweck dieser Ergebnisse war festzustellen welche Mikrostrategien
bei der Übersetzung (Untertitel und Synchronisation) aus dem Englischen ins Deutsche angewandt
worden sind, und ob zwischen Untertitel und Synchronisation Unterschiede feststellbar sind. Es
hat sich erwiesen, dass es Unterschiede gibt, obwohl sie beide target-text oriented sind. Nur
verschiedene Mikrostrategien sind dafür verwendet um den gewünschten Effekt zu erreichen. Die
target-text oriented Makrostrategie ist in sowohl Synchronisation als Untertitel dominierend, weil
die Effekte des Filmes wichtiger waren als eine wortwörtliche Übersetzung. Der Zweck in
Untertitel und Synchronisation ist auch ein kommunikatives Instrument für den Zielrezipienten
herzustellen, und die Übersetzer haben deshalb den Ausgangstext auf lokaler Ebene instrumentell
übersetzt, weil es davon handelt den Zieltext zur Situation der Rezipienten anzupassen.
Es hat sich auch erwiesen, dass viele semantische Probleme entstehen können, wenn man eine
Sprache in eine andere Sprache übersetzt. Dafür sind Scholdagers Mikrostrategien sehr praktisch,
weil man dann die Möglichkeit hat, den semantischen Inhalt und die Meinung des Ausgangstextes
zu ändern, um den Zieltext zur Situation der Rezipienten anzupassen.
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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
Die Untersuchungsergebnisse meiner Analyse sind interessant, weil unerwartete
Mikrostrategien angewendet sind. Z.B. die paraphrasing in den Untertiteln und die direct
translation in der Synchronisation hatte ich nicht vorausgesehen, dass sie so oft vorkommen
würden. Aber trotzdem gibt es nach der Analyse Sinn, dass sie angewandt worden sind.
Darüber hinaus habe ich herausgefunden dass die 12 Mikrostrategien schwierig zu unterscheiden
sein können. Sie sind in einigen Fällen sehr ähnlich und deshalb habe ich beurteilt, dass eine
andere Person wahrscheinlich nicht dieselben Ergebnisse erreichen würde. Ich habe die Analyse
anhand von Scholdagers Mikrostrategien und meine eigenen Beurteilungen basiert, da diese
Analyse nicht früher durchgeführt worden ist und es kein endgültiges Resultat der Analyse gibt.
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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
7. SUMMARY
This thesis takes its departure in differences and similarities between subtitling and dubbing. As
the title – Eine komparative Analyse von Mikrostrategien – emphasizes, is this study carried out
through a comparison of Microstrategies, which have been applied to the German translations in
Shrek 2 (Scene 10).
When translating a movie the translator should take its target audience into consideration before
translating, and therefore it seems relevant and interesting to answer the following Question:
Auf der Basis des Films Shrek 2 werde ich untersuchen, welche Übersetzungsstrategien bei der
Übersetzung (Synchronisation und Untertitel) aus dem Englischen ins Deutsche angewandt worden
sind, und ob zwischen Synchronisation und Untertitel Unterschiede feststellbar sind.
In this way, the purpose of this thesis is to reach an understanding of and an insight into how the
Mikrostategies are being used. This examination is relevant since wrong use of Mikrostrategies can
be argued to affect the target audience and their understanding of the movie.
The movie Shrek is originally an English movie and has been translated into German (interlingual
translation = a translation between two languages) and it can be difficult to translate certain
cultural references and expressions from one language to another.
In order to reach a conclusion to which strategies has been used in the German versions (subtitles
and dubbing), an empirical study of Shrek 2 (scene 10) has been carried out.
Based on this, the thesis begins with an introduction in chapter one. The introduction makes my
primary aim with this thesis clear – to understand the differences and similarities between
subtitles and dubbing. Next in the introduction, my problem statement, demarcation, purpose,
structure and at last some practical remarks.
In chapter two relevant theories are being examined. The first one is Roman Jakobson
(intralingual, interlungual and intersemiotic translation). Second is Vinay und Darbelnet (direct
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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
und oblique translation) who’s theory is Scholdagers main source of inspiration for her taxonomy.
Next, the skopos theory, which focuses on the aim of translation, is explained. Finally Scholdagers
Makro- and Mikrostrategies are explained in details. To be exact, a Makrostrategy is either sourcetext oriented or target-text oriented, and the 12 Mikrostrategies are called direct transfer, calque,
direct translation, oblique translation, explicitation, paraphrase, condensation, adaptation,
addition, substitution and deletion. Scholdagers Mikrostrategies will in chapter form the
foundation of my analysis. Furthermore subtitling and dubbing are being defined.
Chapter three goes into choice of method. First, the source text (the English version of Shrek 2)
and target texts (German subtitles and dubbing) are being presented. Next, the transcription
method and analysis method is explained.
The analysis and discussion are carried out in chapter four. Here the results are presented, the
analysis of the sentences is discussed, reasons for the chosen Mikrostrategies are given and finally
the method is discussed and criticized.
In conclusion, I have assessed the Makrostrategy to be target-text oriented in both subtitles and
dubbing since the effects of the movies are more important than a literal translation.
In the subtitles I have assessed that the translation has been carried out with help from mainly the
direct translation but also condensation, oblique translation, paraphrasing und deletion.
The dubbed version on the other hand was translated with help from mainly paraphrasing but also
direct translation, oblique translation und substitution.
Number of characters: 49.822
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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
8. BIBLIOGRAPHIE
Primäre Literatur:
• Gottlieb, H. (2008): Screen translation. In: Schjoldager, Anne; et al. (2008): Understanding
translation. Gylling (Academica).
• Jakobson, Roman (2004): On linguistic aspects of translation. In: Venuti, Lawrence (Hrsg.): The
Translation Studies Reader. Cornwall (Routledge), S. 138-143.
• Nord, Christiane (1993): Einführung in das funktionale Übersetzen – Am Beispiel von Titeln und
Überschriften. Tübingen (Francke Verlag Tübingen und Basel).
• Nord, Christiane (1995): Textanalysis und Übersetzen: theoretische Grundlagen, Methode und
didaktische Anwendung einer übersetzungsrelevanten Textanalyst. Heidelberg (Julius Gross) 3.
Auflage.
• Orero, Pilar (2004): Topics in Audiovisual Translation. John Benjamins Publishing Company.
Zugänglich: http://site.ebrary.com.www.baser.dk/lib/stats/docDetail.action?docID=10067167
(Zur Verfügung den 20 März, 2010)
• Reis, Katarina und Vermeer, Hans J. (1984:96): Vorlesung III, Allgemeine Übersetzungstheorie.
In: Salevsky, Heidemarie (Hrsg.): Translationswissenschaft – Ein Kompendium. Frankfurt am Main
(Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaft) S. 151-255.
• Remeal, Aline. (2001): Some Thoughts on the Study of Multimodal and Multimedia Translation.
In: Gambier, Yves (2001): Media Translation. Statsbiblioteket (online). Zugänglich:
http://site.ebrary.com.www.baser.dk/lib/stats/docDetail.action?docID=5004953
(Zur Verfügung den 15 März, 2010).
• Schjoldager, Anne; et al. (2008): Understanding translation. Gylling (Academica).
• Shrek 2 – Der Tollkühne Held kehrt zurück. Dreamworks Animation SKG (2004)
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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
• Thomsen, Jane Elisabeth (2009): Shrek – a comparative analysis of macro- and microstrategies in
subtitling and dubbing. Handelshøjskolen i Aarhus.
• Vermeer, Hans J. (2004): A methodology for translation. In: Venuti, Lawrence (Hrsg.): The
Translation Studies Reader. Cornwell (Routledge), S. 227-238.
• Vestergaard, Lisbeth. (1999): TV‐Tekstning eller dubbing? – en sammenligning af to teknikker til
billedmedieoversættelse med speciel reference til Fawlty Towers. Handelshøjskolen i Aarhus
• Vinay, Jean-Paul; Darbelnet, Jean (2004): A methodology for translation. In: Venuti, Lawrence
(Hrsg.): The Translation Studies Reader. Cornwell (Routledge), S. 128-137.
• Wahrig, Gerhard (1986/1989): Wahrig Deutsches Wörterbuch. München (Mosaik Verlag).
Internetquellen:
• (berliner-synchron.de)  Zugänglich:
http://www.berliner-synchron.de/index.php?article_id=4&clang=0
• (filmz.dk)  Zugänglich:
http://filmz.dk/film/shrek-2/biograf
• (shrek.com)  Zugänglich:
http://www.shrek.com/franchise/ (Drücken Sie auf „history“.)
• (wikipedia.de) Zugänglich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Shrek_2_%E2%80%93_Der_tollk%C3%BChne_Held_kehrt_zur%C3%B
Cck
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9. ANLAGEN
Anlage 1: Untertitel und Synchronisation
Redebeitrag
1
Redner
Die originale Version
Die Version mit
Untertitel
„Glücklich für alle Zeit.
Maximale Wirkung“.
Für Sie und ihre wahre
Liebe. Nur einer muss
es zu sich nehmen, und
beiden wird Glück,
Trost und Schönheit
gegeben.
Shrek
Happily ever after
potion.
Maximum strength,
For you and your true
love.
If one of you drinks this
You both will be fine
Happiness, comfort and
beauty divine.
2
Esel
You both will be fine?
3
Shrek
I guess it means it will
affect Fiona, too.
4
Esel
Hey, man, this doesn’t
feel right. My donkey
senses are tingling all
over. Drop that
o´voodoo and let’s get
out of here.
Das ist mir nicht
geheuer. Meine
Eselsglocken läuten
Alarm. Vergiss dieses
Wodu-Gesöff.
Verschwinden wir.
5
Shrek
It says “beauty divine”.
How bad can it be?
“Göttliche Schönheit.”
Das kann nichts
Schlechtes sein.
6
Esel
See? You’re allergic to
that stuff. You’ll have a
reaction and if you think
Siehst du?
Du bist allergisch auf
das Zeug. Denk nur
Beiden wird Schönheit
gegeben?
Es wirkt bei Fiona auch.
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Die Version mit
Synchronisation
Hier steht es. Es ist ein
Happy-end Trank.
Maximale
Wirksamkeit. Für Sie
und ihre wahre Liebe.
Wenn einer von euch
diesen Trank verzehrt,
wird Glück, Trost und
göttliche Schönheit
verehrt.
Das heißt euch beiden
wird’s gut gehen.
Ich schätze das wird
auch Auswirkung auf
Fiona haben.
Hey Mann, die Sache
ist nicht koscher.
Meine Eselsglocken
klingeln Alarm, also
schmeiß den Wodusauber weg und lass
und schnellsten von
hier verschwinden.
Aber hier steht was
von göttlicher
Schönheit. Das dürfte
ja nicht schlimmes
sein.
Aha, siehst du? Du bist
allergisch gegen das
Zeug. Du wirst noch
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
I’ll be smearing Vapo
Rup all over your chest,
think again.
7
Pussycat
8
Esel
9
10
Shrek
Esel
11
Pussycat
12
Shrek
13
Esel
14
Shrek
nicht, dass ich dir die
Brust mit Wick Vaporup einreibe!
Ausschlag kriegen und
wenn du glaubst dass
ich dich mit Vapo-rup
deine Brust
einschmiere, dann
hast du dich
geschnitten.
Boss, just in case there
Nur für den Fall, dass
Boss, nur für den Fall,
is something wrong with mit dem Trank etwas
dass etwas mit dem
the potion, allow me to nicht stimmt… Lass
Trank nicht stimmen
take a sip.
mich ihn vorher
sollte. Ich bitte mich
It would be an honor to probieren.
einmal erstes zu
lay my life on the line
Es wäre mir eine Ehre
kosten. Es ist mir ein
for you.
mein Leben für dich zu Ehre mein Leben für
riskieren.
dich auf Spiel zu
setzen.
Oh, no, no. I don’t think Vergiss es. Wenn hier
Oh, nein, nein, nein,
so. If there’ll going to be Tierversuche
nein, nein. Daraus wird
any animal testing, I’m
stattfinden, dann mit
nichts. Wenn es hier
going to do it. That’s the mir. Diese Ehre gebührt um Tierversuche gibt,
best friend’s job. Now
dem besten Freund.
will ich als erste an der
give me the bottle.
Hier mit der Flasche.
Reihe. Das ist die
Aufgabe des besten
Freundes. Und jetzt
her mit der Flasche.
How do you feel?
Wie fühlst du dich?
Na, wie fühlst du dich?
I don’t feel any
Wie immer.
Also un-unverändert
different… I look any
Hab ich mich äußerlich würde ich sagen. Sehe
different?
verändert?
ich anders aus?
You still look like an ass Du bist noch derselbe
Immer noch wie ein
to me.
alte Esel.
alter Sack.
Maybe it doesn’t work
Vielleicht wirkt es bei
Vielleicht wirkt das
on donkeys.
Eseln nicht.
Zeug bei Eseln nicht.
Well here is to us, Fiona. Auf uns zwei, Fiona.
Also, auf uns, Fiona.
Shrek!
Danach gibt es kein
Shrek! Wenn du das
You drink that, there is
Zurück mehr.
trinkst gibt es kein
no going back.
Zurück
I know.
Ich weiß
Ich weiß
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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
15
Esel
16
17
Shrek
Esel
18
19
Shrek
Esel
20
Shrek
21
Esel
No more wallowing in
the mud.
I know.
No more itchy butt
crack.
I know.
But you love being an
ogre.
I know!
But I love Fiona more.
Shrek, no! Wait!
Kein Suhlen im
Schlamm mehr
Kein Jucken am Hintern
mehr.
Du liebst es, ein Oger
zu sein!
Ich weiß!
Aber Fiona liebe ich
mehr.
Shrek, nein! Warte!
Got to be… I think you
grabbed the “farty ever
after” potion.
22
Pussycat
23
Shrek
24
Esel
25
Shrek
26
Esel
Kein rumwälzen im
Schlamm mehr.
Ich Weiß
Und auch keine
Juckende Hinter.
Ich weiß
Aber du bist doch gern
ein Oger.
Ich weiß!
Aber die liebe zu Fiona
ist stärker.
Shrek, nein! Warte!
Du hast wohl den
Hmm… Der Meister
Furze-glücklich-für-alle- hat gesprochen du bist
Zeit-Trank erwischt.
ein Zauberer. Du
kannst warme Luft
zum stinken bringen.
Maybe it’s a dud.
Vielleicht bewirkt er
Vielleicht ist es nur ein
gar nichts.
Placebo.
Or maybe Fiona and I
Vielleicht sollen Fiona
Oder vielleicht waren
were never meant to be. und ich einfach nicht
wir nie für einander
zusammenkommen.
bestimmt.
Uh-oh. What did I tell
Wusst ich’s doch.
Oh, oh was habe ich
you. I feel something
Da bahnt sich was an.
dir gesagt?
coming on. I don’t want Ich will nicht sterben.
Da ist doch was im
to die. I don’t want to
Ich will nicht sterben!
Anzug.
die. I don’t want to die. Habt Erbarmen mit mir. Shrek, ich will nicht
Oh sweet sister, mother Ich schmelze!
sterben. Ich will nicht
of mercy, I’m melting!
Ich schmelze!
sterben. Ich will nicht
I’m melting!
sterben!
Oh Allmächtiger, sei
mir gnädig!
Ich schmelze.
Ich schmelze!
It’s just the rain donkey. Es regnet doch nur.
Das ist doch bloß
regen Esel.
Oh…
Oh, aha…
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Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
Anlage 2: Untertitel
Redebeitrag
1
Redner
Shrek
2
Esel
3
Shrek
4
Esel
5
6
7
Shrek
Esel
Pussycat
Die originale Version
Die Version mit
Untertitel
1. Happily ever after
1. „Glücklich für alle
potion.
Zeit.
2. Maximum strength,
2. Maximale Wirkung“.
For you and your true
Für Sie und ihre wahre
love.
Liebe.
3. If one of you drinks
3. Nur einer muss es zu
this
sich nehmen, und
You both will be fine
beiden wird Glück,
Happiness, comfort and Trost und Schönheit
beauty divine.
gegeben.
4. You both will be fine? 4. Beiden wird
Schönheit gegeben?
5. I guess it means it will 5. Es wirkt bei Fiona
affect Fiona, too.
auch.
6. Hey, man, this
6. Das ist mir nicht
doesn’t feel right.
geheuer.
7. My donkey senses
7. Meine Eselsglocken
are tingling all over.
läuten Alarm.
8. Drop that o´voodoo
8. Vergiss dieses
and let’s get out of
Wodu-Gesöff.
here.
Verschwinden wir.
9. It says “beauty
9. “Göttliche
divine”.
Schönheit.”
10. How bad can it be?
10. Das kann nichts
Schlechtes sein.
11. See?
11. Siehst du?
12. You’re allergic to
12. Du bist allergisch
that stuff.
auf das Zeug.
13. You’ll have a
13. Denk nur nicht,
reaction and if you think dass ich dir die Brust
I’ll be smearing Vapo
mit Wick Vapo-rup
Rup all over your chest, einreibe!
think again.
14. Boss, just in case
14. Nur für den Fall,
39/46
Mikrostrategie
1. Paraphrasing
2. Direct translation
3. Oblique translation
4. Oblique translation
5. Condensation
6. Condensation
7. Paraphrasing
8. Condesation
9. Condensation
10. Oblique translation
11. Oblique translation
12. Direct translation
13. Condensation
14. Oblique translation
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
there is something
wrong with the potion,
allow me to take a sip.
8
9
10
Esel
Shrek
Esel
11
Pussycat
12
Shrek
13
Esel
14
15
Shrek
Esel
16
17
Shrek
Esel
18
Shrek
15. It would be an
honor to lay my life on
the line for you.
16. Oh, no, no.
17. I don’t think so.
18. If there’ll going to
be any animal testing,
I’m going to do it.
19. That’s the best
friend’s job.
20. Now give me the
bottle.
21. How do you feel?
22. I don’t feel any
different…
23. I look any different?
24. You still look like an
ass to me.
25. Maybe it doesn’t
work on donkeys.
26. Well here is to us,
Fiona.
27. Shrek!
28. You drink that, there
is no going back.
29. I know.
30. No more wallowing
in the mud.
31. I know.
32. No more itchy butt
crack.
33. I know.
dass mit dem Trank
etwas nicht stimmt…
Lass mich ihn vorher
probieren.
15. Es wäre mir eine
Ehre mein Leben für
dich zu riskieren.
16.
17. Vergiss es.
18. Wenn hier
Tierversuche
stattfinden, dann mit
mir.
19. Diese Ehre gebührt
dem besten Freund.
20. Hier mit der
Flasche.
21. Wie fühlst du dich?
22. Wie immer.
15. Paraphrasing
16. Deletion
17. Condensation
18. Oblique translation
19. Paraphrasing
20. Condensation
21. Direct translation
22. Condensation
23. Hab ich mich
äußerlich verändert?
24. Du bist noch
derselbe alte Esel.
25. Vielleicht wirkt es
bei Eseln nicht.
26. Auf uns zwei, Fiona.
23. Paraphrasing
27.
28. Danach gibt es kein
Zurück mehr.
29. Ich weiß
30. Kein Suhlen im
Schlamm mehr
31.
32. Kein Jucken am
Hintern mehr.
33.
27. Deletion
28. Condensation
40/46
24. Paraphrasing
25. Direct translation
26. Direct translation
29. Direct translation
30. Direct translation
31. Deletion
32. Paraphrasing
33. Deletion
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
19
Esel
34. Du liebst es, ein
Oger zu sein!
35. Ich weiß!
36. Aber Fiona liebe ich
mehr.
37. Shrek, nein! Warte!
34. Direct translation
Esel
34. But you love being
an ogre.
35. I know!
36. But I love Fiona
more.
37. Shrek, no! Wait!
20
Shrek
21
Pussycat
23
Shrek
41. Or maybe Fiona and
I were never meant to
be.
24
Esel
42. Uh-oh, what did I
tell you.
43. I feel something
coming on.
44. I don’t want to die.
38.
39. Du hast wohl den
Furze-glücklich-für-alleZeit-Trank erwischt.
40. Vielleicht bewirkt
er gar nichts.
41. Vielleicht sollen
Fiona und ich einfach
nicht
zusammenkommen.
42. Wusst ich’s doch.
38. Deletion
39. paraphrasing
22
38. Got to be…
39. I think you grabbed
the “farty ever after”
potion.
40. Maybe it’s a dud.
43. Da bahnt sich was
an.
44. Ich will nicht
sterben.
45. Ich will nicht
sterben!
46.
47. Habt Erbarmen mit
mir.Ich schmelze!
43. Oblique translation
48. Ich schmelze!
49. Es regnet doch nur.
48. Direct translation
49. Condensation
50.
50. Deletion
45. I don’t want to die.
25
Shrek
26
Esel
46. I don’t want to die.
47. Oh sweet sister,
mother of mercy, I’m
melting!
48. I’m melting!
49. It’s just the rain
donkey.
50. Oh…
41/46
35. Direct translation
36. Direct translation
37. Direct translation
40. Paraphrasing
41. Oblique translation
42. Direct translation
44. Direct translation
45. Direct translation
46. Deletion
47. Paraphrasing
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
Anlage 3: Synchronisation
Redebeitrag
1
Redner
Shrek
2
Esel
3
Shrek
4
Esel
5
6
Shrek
Esel
Die originale Version
Die Version mit
Synchronisation
1. Happily ever after
1. Hier steht es. Es ist
potion.
ein Happy-end Trank.
2. Maximum strength,
2. Maximale
For you and your true
Wirksamkeit. Für Sie
love.
und ihre wahre Liebe.
3. If one of you drinks
3. Wenn einer von
this you both will be fine
euch diesen Trank
Happiness, comfort and
verzehrt, wird Glück,
beauty divine.
Trost und göttliche
Schönheit verehrt.
4. You both will be fine? 4. Das heißt euch
beiden wird’s gut
gehen.
5. I guess it means it will 5. Ich schätze das wird
affect Fiona, too.
auch Auswirkung auf
Fiona haben.
6. Hey, man, this
6. Hey Mann, die
doesn’t feel right.
Sache ist nicht
koscher.
7. My donkey senses are 7. Meine Eselsglocken
tingling all over.
klingeln Alarm,
8. Drop that o´voodoo
8. also schmeiß den
and let’s get out of here. Wodu-sauber weg und
lass und schnellsten
von hier
verschwinden.
9. It says “beauty
9. Aber hier steht was
divine”.
von göttlicher
Schönheit.
10. How bad can it be?
10. Das dürfte ja nicht
schlimmes sein.
Mikrostrategie
11. See?
12. You’re allergic to
that stuff.
11. Oblique translation
12. Direct translation
11. Aha, siehst du?
12. Du bist allergisch
gegen das Zeug.
42/46
1. Paraphrasing
2. Oblique translation
3. Paraphrasing
4. Paraphrasing
5. Oblique translation
6. Paraphrasing
7. Paraphrasing
8. Paraphrasing
9. Paraphrasing
10. Paraphrasing
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
13. You’ll have a
reaction and if you think
I’ll be smearing Vapo
Rup all over your chest,
think again.
7
8
Pussycat
Esel
9
Shrek
10
Esel
11
Pussycat
12
Shrek
13. Du wirst noch
Ausschlag kriegen und
wenn du glaubst dass
ich dich mit Vapo-rup
deine Brust
einschmiere, dann
hast du dich
geschnitten.
14. Boss, just in case
14. Boss, nur für den
there is something
Fall, dass etwas mit
wrong with the potion,
dem Trank nicht
allow me to take a sip.
stimmen sollte. Ich
bitte mich einmal
erstes zu kosten.
15. It would be an honor 15. Es ist mir ein Ehre
to lay my life on the line mein Leben für dich
for you.
auf Spiel zu setzen.
16. Oh, no, no.
16. Oh, nein, nein,
nein, nein, nein.
17. I don’t think so.
17. Daraus wird nichts.
18. If there’ll going to be 18. Wenn es hier um
any animal testing, I’m
Tierversuche gibt, will
going to do it.
ich als erste an der
Reihe.
19. That’s the best
19. Das ist die Aufgabe
friend’s job.
des besten Freundes.
20. Now give me the
20. Und jetzt her mit
bottle.
der Flasche.
21. How do you feel?
21. Na, wie fühlst du
dich?
22. I don’t feel any
22. Also undifferent…
unverändert würde ich
sagen.
23. I look any different? 23. Sehe ich anders
aus?
24. You still look like an 24. Immer noch wie
ass to me.
ein alter Sack.
25. Maybe it doesn’t
25. Vielleicht wirkt das
43/46
13. Paraphrasing
14. Paraphrasing
15. Paraphrasing
16. Addition
17. Oblique translation
18.Paraphrasing
19. Direct translation
20. Direct translation
21. Direct translation
22. Oblique translation
23. Direct translation
24. Paraphrasing
25. Oblique translation
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
13
Esel
14
15
Shrek
Esel
16
17
Shrek
Esel
18
19
Shrek
Esel
20
Shrek
21
Esel
22
Pussycat
23
Shrek
24
Esel
work on donkeys.
26. Well here is to us,
Fiona.
27. Shrek!
28. You drink that, there
is no going back.
Zeug bei Eseln nicht.
26. Also, auf uns,
Fiona.
27. Shrek!
28. Wenn du das
trinkst gibt es kein
Zurück
29. I know.
29. Ich weiß
30. No more wallowing
30. Kein rumwälzen im
in the mud.
Schlamm mehr.
31. I know.
31. Ich Weiß
32. No more itchy butt
32. Und auch keine
crack.
Juckende Hinter.
33. I know.
33. Ich weiß
34. But you love being
34. Aber du bist doch
an ogre.
gern ein Oger.
35. I know!
35. Ich weiß!
36. But I love Fiona
36. Aber die liebe zu
more.
Fiona ist stärker.
37. Shrek, no! Wait!
37. Shrek, nein!
Warte!
38. Got to be…
38. Hmm…
39. I think you grabbed
39. Der Meister hat
the “farty ever after”
gesprochen du bist ein
potion.
Zauberer. Du kannst
warme Luft zum
stinken bringen.
40. Maybe it’s a dud.
40. Vielleicht ist es nur
ein Placebo.
41. Or maybe Fiona and 41. Oder vielleicht
I were never meant to
waren wir nie für
be.
einander bestimmt.
42. Uh-oh, what did I tell 42. Oh, oh was habe
you.
ich dir gesagt?
43. I feel something
43. Da ist doch was im
coming on.
Anzug.
44. I don’t want to die.
44. Shrek, ich will nicht
sterben.
44/46
26. Oblique translation
27. Direct transfer
28. Oblique translation
29. Direct translation
30. Direct translation
31. Direct translation
32. Paraphrasing
33. Direct translation
34. Oblique translation
35. Direct translation
36. Paraphrasing
37. Direct translation
38. Paraphrasing
39. Paraphrasing
40. Paraphrasing
41. Oblique translation
42. Direct translation
43. Oblique translation
44. Addition
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
45. I don’t want to die.
46. I don’t want to die.
25
Shrek
26
Esel
47. Oh sweet sister,
mother of mercy, I’m
melting!
48. I’m melting!
49. It’s just the rain
donkey.
50. Oh…
45. Ich will nicht
sterben.
46. Ich will nicht
sterben!
47. Oh Allmächtiger,
sei mir gnädig!
Ich schmelze.
48. Ich schmelze!
49. Das ist doch bloß
regen Esel.
50. Oh…
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45. Direct translation
46. Direct translation
47. Paraphrasing
48 Direct translation
49. Direct translation
50. Direct translation
Shrek 2 - Eine komparative Analyse von Mikrostrategien in Untertitel und Synchronisation
Marie Baun Jeppesen
Anlage 4: Resümee von Shrek 2
Shrek und Fiona sind Ogers und leben in dem Land weit weit weg. Sie sind gerade verheiratet
geworden, und sie sind eben von einer romantischen Flitterwoche nach Hause gekommen. Sie
müssen jetzt Fionas Eltern (den König und die Königin) besuchen, und diese sind von ihrem neuen
Schwiegersohn nicht begeistert, sie wollten lieber dass ihre Tochter Prinz Charming heiraten
würde.
Der König will Shrek los werden und beauftragt einen Auftragsmörder – einen gestiefelten Kater die Aufgabe auszuführen. Der Kater wird statt dessen Shreks treuer Begleiter, und zusammen mit
Shreks treuen Freund Esel, berauben sie der guten Fee einen Zaubertrank.
Shrek wird zu einem attraktiven jungen Mann verhext und sieht plötzlich aus wie ein Mensch.
Shrek muss sich jetzt beeilen Prinzessin Fiona zu küssen, bevor es ein anderer tut, so dass sie
glücklich zusammen werden können. Prinzessin Fiona wird eingebildet dass Prinz Charming der
neue und verbesserte Shrek ist und sie küsst ihn. Aber nichts passiert, denn der König hat
eingesehen wie sehr Fiona Shrek liebt, und hat selber den Zaubertrink getrunken und wird
dadurch in einen Frosch verwandelt. Shrek kommt, und Fiona sieht, dass er ihr Prinz ist.
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