Ortschronik von Höfen im Aurachtal

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Chronik der Familie
Wittmann
aus Franken
"Nur
wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft."
Wilhelm von Humboldt (1767-1835)
Inhaltsverzeichnis
Vorwort ...................................................................................................................... - 2 So fing es an….. .......................................................................................................... - 3 Der Name WITTMANN .............................................................................................. - 5 Die Namensverteilung ........................................................................................................... - 5 Ahnentafel ............................................................................................................................. - 6 Die Wanderbewegungen der Familie Wittmann ................................................................... - 7 Das Historische Franken (Zeitgeschichte)...................................................................... - 8 Heimat- und Lebensorte der Ahnen............................................................................. - 10 Höfen bei Bamberg im Aurachtal ............................................................................... - 10 Das Adelsgeschlecht der Rabenstein von Kirchahorn und Weyer .................................. - 10 Geschichte der Mühle zu Höfen .................................................................................. - 13 Das Domkapitelische Werkamt ........................................................................................... - 15 Entwicklung des Ortes Höfen ..................................................................................... - 16 Das Erscheinungsbild .......................................................................................................... - 16 Die politische Gemeine Höfen .................................................................................... - 19 Gedicht für Höfen ...................................................................................................... - 21 Die Geschichte der Kirche zu Höfen ........................................................................... - 22 Das Pfarrwesen von Höfen ......................................................................................... - 23 Die Geschichte der Schule in Höfen ........................................................................... - 25 Die Schulmeister-/lehrer in Höfen............................................................................... - 25 Vorfahren von Helmut Wittmann ................................................................................ - 27 Generation 1.............................................................................................................. - 27 Was ist 1939 geschehen: ..................................................................................................... - 27 Generation 2.............................................................................................................. - 30 Das geschah 1900 Chronik .................................................................................................. - 30 Generation 3.............................................................................................................. - 34 Das geschah 1871 ................................................................................................................ - 34 Generation 4.............................................................................................................. - 36 Was geschah 1831 ............................................................................................................... - 36 Generation 5.............................................................................................................. - 39 Generation 6.............................................................................................................. - 42 Was geschah 1762 ............................................................................................................... - 42 Generation 7.............................................................................................................. - 45 Was geschah 1734 ............................................................................................................... - 45 Generation 8.............................................................................................................. - 47 Was geschah 1710 ............................................................................................................... - 47 Generation 9.............................................................................................................. - 52 Generation 10 ............................................................................................................ - 53 Quellen ..................................................................................................................... - 53 -
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Eine Familienchronik schreibt nur derjenige, dem
die Gegenwart wichtig ist. (Goethe)
Vorwort
Eine Chronik ist in jedem Fall ein vorläufiges Endergebnis der genealogischen
Forschung. Sie setzt die erforschten persönlichen Daten in Beziehung zu den historischen Gegebenheiten: Lebensumstände, Berufe, Regionalgeschichte. Erst diese
Verknüpfung lässt Geschichte erfahrbar werden!
Meine bisherige Forschung hat ergeben, daß es keine geschriebene Familienchronik über die Höfener Linie der Wittmann gibt.
An dieser Stelle sollte man eine Danksagung an die vielen Helfer richten, ohne die
die Chronik nicht zustande gekommen wäre. Insbesondere denke ich an meine
älteren Geschwister, die mir vieles über den Großvater, Großonkel und –Tanten
erzählt haben. Ihnen und unseren Nachkommen ist diese Chronik gewidmet.
Danke auch an die Damen und Herren von den Archiven, die stets freundlich und
hilfsbereit bei der Auswertung der Archivalien geholfen haben.
Durch Internet und PC wird es künftig effizienter sein, wenn die Archive ihre Unterlagen digitalisieren und online zu Verfügung stellen. Die ersten Kirchenbücher
sind schon online gestellt. Eine tiefe Ahnenforschung wird uns die DNAGenealogie als wertvolle Ergänzung bescheren; stammen wir von den Kelten oder
Römern ab?
Ich wünsche, daß das Geschlecht der Wittmänner mit den verzweigten Linien
auch weiterhin bis in die Zukunft blühen, wachsen und gedeihen möge.
Bad Dürkheim, im März 2012
-2-
So fing es an…..
Mein Interesse an der Ahnenforschung wurde schon in frühen Jahren geweckt. Oft
durfte ich als Schüler in Großvaters Kommode stöbern und fand alte vergilbte Urkunden in Sütterlinschrift, die Erbauseinandersetzungen und -übergaben dokumentierten. Dabei konnte ich feststellen, dass Geschwister meines Großvaters zwischen 1854 und 1866 nach USA (Muscatine im Staat Iowa) ausgewandert sind.
Dies hat natürlich meine Neugier für die eigene Familiengeschichte geweckt.
1957 schrieb ich an den Gouverneur des Staates Iowa einen netten Brief bezüglich
der Nachkommen unserer Auswanderer und bekam auch nach einigen Monaten
die Nachricht, daß direkte Nachkommen dort leben. 1959 hatte ich das Glück, als
Marinesoldat einige Monate an Ausbildungsprogrammen in Charleston, USA teilzunehmen. Dabei konnte ich auch das erste Mal telefonisch Kontakt mit den
Nachkommen aufnehmen.
Es dauerte jedoch bis 1990, als ich mich intensiver mit der Suche nach meinen
Vorfahren beschäftigte. Hilfreich waren die damals auf dem Markt angebotenen
Genealogie-Programme aus den USA. Meine ersten manuellen Forschungen erstreckten sich zunächst bis zur Generation des Großvaters. Der nächste Schritt:
Einsicht in Kirchenbücher des Erzbischöflichen Archivs in Bamberg und der Steuer- und Zehntbücher des Staatsarchivs Bamberg.
Einmal kommt auch der “tote” Punkt.
Ich hoffte immer, dass ich durch das Internet, der Computergenealogie, der Kontakte mit anderen Forschern und Archiven sowie der zahlreichen Foren das Problem wahrscheinlich lösen kann.
Möglicherweise kommen meine Vorfahren aus der Oberpfalz, Mittelfranken und
Fränkischen Alb. Durch die Wirren der Bauernkriege könnten meine Vorfahren in
das Bamberger Umland gekommen sein. Eine der interessantesten Linie ist wohl
die aus Wolfslegl (ehemals Truppenübungsplatz Grafenwöhr). Es gibt aber auch
noch andere, und zwar die Coburger-, Ilsebacher Linie und die Linie der Mühlenbesitzer in der Fränkischen Schweiz.
Im November 2011 habe ich mit Hilfe eines Berufsgenealogen endlich den Durchbruch geschafft. Der Mühlenbesitzer Johann WITTMANN, geboren 1622 in Hollfeld ist zurzeit mein in 12. Generation ältester Urahn, der im Kirchenbuch eingetragen ist.
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Vermutlich stammt er aus der Mühlensippschaft der Wittmänner, die um 1600 vier
Mühlen im Wiesental in der Fränschen Schweiz in Besitz hatten. Dieses zu ergründen bleibt ein weiteres Forschungsziel.
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Der Name WITTMANN
Ab den 12. Jahrhundert verfestigte sich neben einen Rufnamen ein Beinamen, der
Familienname.
Meist bezog sich der Beiname auf den Namen des Vaters, Herkunftsort/-region,
Berufsbezeichnung oder Körper- und Wesenseigenschaften.
Der Familienname Wittmann belegt unter den häufigsten Familiennamen
Deutschlands den 250. Platz. Die Häufung wird eindrucksvoll in Bayern bestätigt
(Ober- und Mittelfranken, Oberpfalz und Nieder- und Oberbayern).
Die Namensklärung findet sich somit im mittel- und süddeutschen Raum.
Hier sind die mittelhochdeutschen Wortformen wideme, widem, widen - in jüngster Zeit Wittum genannt. Das Wort Wittum – außerhalb des privaten Bereichs
(z.B. Brautgabe) – benannte die zur Ausstattung einer Kirche oder eines Klosters
gestiftete Grundstücke und Gebäude. Das widem war also das zum Kirchenbesitz
zinsbare Gut oder der Hof. Die widemunge war die Ausstattung, die Dotierung,
also heute als Widmung bekannt.
Der widemer war der Inhaber eines widem. Vor diesem Hintergrund sind die mittel- und süddeutschen Namen Widmann, Wiedemann, Wiedenmann, Wittemann
und schließlich Wittmann als Bildung aus widem – widen – widenmann zu betrachten
Die Namen bezeichnen daher Bauern, die auf geistlichem Besitztum, auf Widemhöfen arbeite, Pächter oder Bewirtschafter (Beständner) sind1.
So waren im Jahr 1250 die ältesten Wittmann-Vorfahren Lehensleute(Kirchbauern) die dem Kloster als Grundherrn gehörigen Ländereien in Horb des
durch Ritter Heinrich von Sonnenberg und seiner Kunigunde gegründeten Zisterzienser Nonnenkloster zu Sonnefeld.
War der Stammvater Wittmann ein Kirchen-/Klosterbauer? Widumer war auch
der Verwalter einer Klostermühle oder Fischgründe. Die Mühlenbesitzer könnten
ein Hinweis sein. Iin den letzten Generationen (ab 1730) waren aber die Weberberufe dominierend.
Die Namensverteilung
1
Sprachwissenschaftliches Gutachten zu Herkunft und Bedeutung des Familiennamens Wittmann
der Universität Leipzig – Gesellschaft für Namenskunde e.V. . Namensberatungsstelle vom 22.
August 2007.
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Der Firmenname Wittmann lässt sich unter ca. 34 Millionen Telefonteilnehmern
in Deutschland 6554-mal nachweisen (Stand 2002). Statistisch tragen ca. 2,8 Personen diesen Namen; Wittmann belegt damit unter den häufigsten Familiennamen in Deutschland den 250. Platz.
Die folgende Karte veranschaulicht die heutige Verbreitung des Namens Wittmann in breiter Streuung. Ein deutliches Zentrum ist Bayern; es zieht sich von
Mittelfranken bis in die Oberpfalz.
Namensverteilung WITTMANN in Bayern 1
Ahnentafel
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Die Wanderbewegungen der Familie Wittmann
1582: Gut Wolfslegel (Kloster Gnadenberg – 1597: KirchehrenbachBehringermühle – 1645: Hollfeld – 1733: Reundorf – 1764: Höfen
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Das Historische Franken (Zeitgeschichte)
Ca.
250:
Die Franken (= Freie) sind während der Völkerwanderung (ab ca. 250)
entstanden.
Ab
600:
sickerten slawische Siedler bis in den Steigerwald und die Frankenhöhe
ein.
482511:
Der erste bedeutende Frankenkönig war Chlodwig, welcher alle übrigen
Gaukönige ausschaltete und zum römischen Christentum übertrat.
Chlodwig begann auch mainaufwärts zu siedeln (Merowingische Landnahme). Dadurch entstand das heutige Ostfranken, welches heute als einzige Region des ehemaligen fränkischen Grossreiches noch den Namen
Franken trägt. Während der Schwäche der merowingischen Könige konnten slawische Siedler bis in den Steigerwald und die Frankenhöhe einsickern. Namen mit "wind" (v.den Wenden = Fremden) oder "itz" deuten
noch darauf hin: Windsheim, Geiselwind, Windsbach, Selbitz,
Teuschnitz; Woernitz, Pegnitz, Regnitz, Itz.
748814:
Die größte Ausdehnung und politische Bedeutung errang das Frankenreich unter Karl dem Grossen. Unter seiner Herrschaft kam es zur Befriedung der Grenzen durch Marken. Traurige Berühmtheit erhielt er
durch die Zwangschristianisierung der Sachsen. Karl wurde zum Dank für
den Schutz der röm.- katholischen Kirche und des Papstes im Jahr 800
im Petersdom zum Römischen Kaiser gekrönt. In (Ost-)Franken, auch
Mainfranken genannt, führten die Fürstbischöfe von Würzburg den Titel
'Herzog von Franken' weiter, aber sie beherrschten nicht einmal ein Drittel des ehemaligen Stammesherzogtums. Es entstanden viele relativ kleine
Territorien: die Hochstifte Würzburg und Bamberg, die Burggrafschaft
Nürnberg (später: Fürstentümer Ansbach und Bayreuth).
15171648:
Diese Zersplitterung Frankens bewirkte einerseits eine große kulturelle
Vielfalt, andererseits förderte sie aber auch das starke Konkurrenzdenken
der einzelnen Gebiete und dadurch natürlich den bis heute sichtbaren Lokalpatriotismus der Franken. Die Reformation verstärkte diese Entwicklung noch, weil nach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 der
jeweilige Landesherr die Religionszugehörigkeit bestimmte. Damit kam
zum politischen noch der religiöse Gegensatz. So wechselt bis heute die
Religionszugehörigkeit oft von einem Ort zum anderen, also auf Distanzen von manchmal nur ein bis zwei Kilometern.
15551803:
wurde der Fränkischen Reichskreis im heutigen (Ost-)Franken gegründet, der u. a. die Bistümer Würzburg, Bamberg und Eichstätt, die Fürstentümer Ansbach, Bayreuth, Henneberg, Hohenlohe sowie die Reichsstädte Nürnberg, Rothenburg, Schweinfurt, Windsheim und Weißenburg
und viele andere kleine Territorien umfaßte und bis 1806 bestand. Kreisausschreibender Fürst war Ansbach-Bayreuth, Sitz des Kreises (Kreishauptstadt) wurde Nürnberg. Der Dreißigjährige Krieg beendete diese
Epoche wirtschaftlicher und kultureller Hochblüte vor allem für die
Reichsstädte.
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18031806:
kam Franken auf Grund des von Napoleon herbeigeführten Reichsdeputationshauptschlußes zu Bayern, die Reichsstadt Nürnberg folgte 1806
(Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation). Säkularisierung und Mediatisierung bewirkten einen großen kulturellen Aderlaß,
dessen Folgen heute noch zu spüren sind. Es entstanden zwar - auf der
mittelalterlichen Tradition aufbauend - die bedeutendsten Industriegebiete
Bayerns deshalb in Franken (Nürnberg, Schweinfurt, Oberfranken), die
bayerische Politik war aber von Anfang an vor allem kulturell einseitig
altbaierisch ausgerichtet. Im 19. Jahrhundert. entstanden auch die drei
Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken nach französischem Modell als reine Verwaltungseinheiten ohne nennenswerten politischen Einfluß.
19331945:
Während des Dritten Reiches war Franken wie das übrige Deutschland
in sogenannte Gaue eingeteilt (Franken, Mainfranken, Bayerische Ostmark).
1972:
Die Gebietsreform der Jahre 1972/74/78 führte zwar zu einer Verwaltungsvereinfachung für die Ministerialbürokratie, nahm aber in Franken
keinerlei Rücksicht auf historische, wirtschaftliche und kulturelle Besonderheiten dieser Landesteile. Neben dem Verlust der Zentralfunktion für
viele kleine ehemalige Kreisstädte, aber auch anderswo in den fränkischen Regierungsbezirken viele kleinere, jedoch gewachsene Gemeinden
als sie entweder zu größeren künstlichen Gebilden ohne logische Struktur
wie 'Rauhenebrach'? im Steigerwald.
Quelle: <http://www.bundesland-franken.de/geschichte.html>
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Heimat- und Lebensorte der Ahnen
Höfen bei Bamberg im Aurachtal
Um die Mitte des 8. Jahrhunderts wird unter Karl dem Großen Ostfranken in Gauen und Grafschaften aufgeteilt, darunter auch das östlichste, der Gau Volksfeld.
Zum Anbau des gerodeten Landes wurden in dieser Gegend Slaven und Wenden
angesiedelt. Die Fürstbischöfe von Würzburg – zugleich Herzöge von Franken –
ließen in Gau „Volksfeld“ Kirchen bauen. Es entstanden viele kleine Territorien,
so auch die Hochstifte Bamberg und Würzburg.
Zwischen Distelberg und Bruderwald an der Aurach
wird Höfen 1328 als das Gut zu den „H ö v e n“ erwähnt. Am 10. November 1328 verkaufte Herman
von Liebsberg das Gut mit allen Dazugehörigen, wie
er es von seinen Vorfahren empfangen hatte, an Herrn
Otten, Spitalmeister zu Sankt Kathrein zu Bamberg.i
Der ehemalige Höfner Lehrer Otto Sailer stellte bei
seiner Recherche beim Hauptstaatsarchiv München im
Jahr 1956 fest, dass diese Urkunde aus dem Jahr 1328 Abbildung 1: Hochstift Bamberg
in München nicht vorliegt. Jedoch entdeckte man eine Urkunde von 1304, dass
„Albertus senior Vorscho von Turnave“ (AlbertII
Försch von
Thurna/Oberfranken) den Zehent in „Höven“ dem Wolfram Steler, Bürger von
Bamberg und dessen Ehefrau Mechthild verkauften. Quelle über das Geschlecht
der Förtsch von Thurnau, die sich Ende des 13. Jahrhunderts unter die Lehensherrschaft der Bamberger Bischöfe begaben, siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6rtsch_von_Thurnau.
In einer weiteren Urkunde von 1309 bestätigt der Bamberger Bischof Wulfing
von Stubenberg (1304-1318) die Verleihung des Zehnten in dem schon verwaisten Dorf „Hoven“ an das Katharinenspital in Bamberg, den Wolfram Staheler von
Albert Förtsch in Turnau erworben hatte.
1418 wird Höfen als weinbaubetreibender Ort erwähnt,
1466 Wiesen zu Höfen (Probst zu St. Gangolf, Bamberg),
Das Adelsgeschlecht der Rabenstein von Kirchahorn und Weyer
1476 Das Afterlehen (Lehen des Königs an den Untervasallen) des Jacok von Rabenstein zu Windischendorf in Höfen als Geschlechtsältester lieh, hat vormals
sein Vetter Hans von Rabenstein vom Bischof Jorg (Georg I von Schaumburg
1459.1475) empfangen.
1556 Wolf von Rabenstein zu Kirchahorn und Weyer, Landrichter und Pfleger zu
Auerbach verwandelte die ihm als Mannlehen (Lehen nur an männliche Nachkommen) zustehenden Güter und Stücke zu Höfen in: 1 Hof, 4 Sölden, 2 Gereut
(Besitze) 10 Eckher Holz, 4 Eckher Wald 2 Wiesen mit jährlichen Zins und Einkommen, welche ehedem Martin Müller zu Bamberg innehatte. Dieser Martin
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Müller musste jährlich am St. Peterstag, Cathedra genannt, dem Herrn Wolf von
Rabenstein oder dessen Erben 1 Taler Groschen oder dafür 24 Zwölfer und ein
Fastnachtshuhn reichen.
1565 Die Brüder Rabenstein dem XX. Marquarden von Berg und dem Kapitel des
Domstiftes zu Bamberg die wassersitzliche Hofstatt zu Höven samt Mehl und
Graben mit Holzrecht und Gerechtigkeit dem leblichen Stift zu Mannlehenverkauftii.
Hinweis: Diese „Wassersitz-Hofstatt“ ist bis heute noch die im Volksmund „Seehaus“ genannte Villa der Familie Boveri. Margret Boveri lebt noch bis 1973 in
diesem Haus.)iii
Zu diesem Zeitpunkt finden sich in Höfen folgende Namenaufzeichnungen:
Kilian Bohm, Kunz Vierling, Kunz Vischer, Michael Hofmann, Hans Knauß,
Kunz Mergel und Hans Knauer.
1567 Johann Koppen (Schreiber des Bamberger Domkapitels) hat vom Bischof
Veit II zu Würzburg die wasserzitzliche Hofstatt samt Graben, Garten und Stadel
sowie einige Weiher (der große See mir 3 Winterungen, der heute eine große Wiese bildet und im Volksmund „der See“ , katastermäßig der „große Anger“ genannt
wird, zu Lehen empfangen.
1577 Kaufbrief über das Holz am Distelberg bei Höfen (Gde. Zweifelsheim, Lk
Höchstadt a.d. Aisch) von Daniel von Rabenstein an Joachim Fuchs von Wonfurt. (Alte
Archiv-Signatur: B 58/II, Nr. 02834)
1590 berichtet der Werkmeister über die Notwendigkeit den Wassergraben des
„Höfer Sees“ auszuführen. Dazu hat er 20 lehenswürdige Untertanen zu Höfen
ohne Lohn angestellt. Dafür erhielten sie 1 Simra (ca. 21 Liter) Korn zum Brotbacken 1 Eimer Bier.iv In diesem Jahr wurde auch der See selbst ausgehoben um den
Fischertrag zu erhöhen. Der Fischfang wurde unter den Mitgliedern des Domstiftes verteilt. 1590 wurden 22 Zentner Karpfen und 1 Zentner Hecht gefangen, welche in diesem Jahr ausnahmsweise an Kaspar Seidlein zu 85 Gulden verkauft wurden. Das Seehaus und der See wurden von einem „Seeknechte“ aus Höfen (1596),
später (1713) von einem „Seevogt“ in Ordnung gehalten. Da das Seehäuslein zu
Höfen baufällig war, wurde um 1613 ein neues und größeres Seehaus gebaut.
1605 Kaufbrief des Veit Ulrich Marschall von Ebneth über das Holz am Distelberg an Simon Kraus, Michael und Peter Fuchs, Hans Hohl und Hans Dörr, alle
aus Waizendorf (Gde. Höfen, Lk Bamberg) (Alte Archiv-Signatur: B 58/II, Nr.
02819)
1612-1615 treten laut Bamberger Steuerbuch in Höfen Familien als „Grundholde“
(Erblehen) - hinter dem Kunigundenworkamt stehend - auf, für die jährlich ca. 6
Gulden vom Haus und ca, 4,5 Gulden vom Vermögen und lehnbaren Grundstücken (meist Weinbergen) zu zahlen waren. Georg Krug von Unteraurach besaß ein
Tagwerk Wiesen zu Höfen. Zu den Grundholden der Rabensteiner zahlten in Höfen 2 Familien mit einer Wiese und einem Holzwuchs auf dem Distelberg. Hanns
Caspar und Michael die „Lorber“, die Münster von Trabelsdorf und die „Camerarier“ zu Nürnberg zahlten 2/3 vom Zehent „ober dem Dorfe“.
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1653 verlieh Bischof Philipp zu Bamberg (Philipp Valentin Voit von Rieneck
1653-1672) einige Afterlehen zu Höfen zu ersten Mannlehen (Lehen nur für
männliche Nachkommen)
1674 wurden dem Wolf von Rabenstein die Afterlehen zu Höfen des ungehorsamen Vasallen „Friedrich Sigmund von Sengelau“ übergeben. (Einzug der Lehen
zu Höfen (Lk Bamberg) des Friedrich Sigmund von Sengelau durch Wolf Hieronymus von Rabenstein wegen nicht rechtzeitig erfolgter Lehenserneuerung.16721674, (Alte Archiv-Signatur: B 58/III, Nr. 08625).
Somit gehörten in Höfen zum Rabensteinischen Lehen: 27 Tagwerk (ca. 9,2 ha)
Felder und 7 Tagwerk (ca. 2,4 ha) Wiesen sowie 40 Acker Holz. Als „Crailsheimer“ Lehen eine unbewohnte Sölde, 4 ½ Tagwerk an Feldern und 1/3 Tagwerk an
Wiesen. Weiterhin gab es noch die „Reusens Lehen“, die „Stephaner Lehen“, die
„Zollner Lehen“, die „Geyrisch Lehen“ (Grafen von Geyer bei Baron Reichenbach
Gräflich Geyerschen Lehen die Lehen sind jedoch – nach Auskunft Bischof Lothar
Franz vo n Schönborns - Lehen des Erzstifts Mainz.1706), die „Stiebarisch
Lehen“, die „Obley Lehen“ und Lehen des „Elisabethen Spitals“.
1691 hatten – laut Archiv des Adelsgeschlechtes der Rabenstein – folgende Bauerndiese Lehen zu Nutznießung:
Hans Müller ein Äckerlein,
Karl Sommer 2/4 Feld und Wiese, Klage des Christian Friedrich von Rabenstein
gegen das Domkapitel wegen der bei der Besitzteilung der Sommer zu Höfen (Lk
Bamberg) eingezogenen rabenstein. Mannlehen.1689-1691 (Alte Archiv-Signatur:
B 58/III, Nr. 08628)
Simon Sengefelder 1 Tagwerk Feld am Waizendorfer Weg,
Hans Sörglein 1,5 Tagwerk Feld auf dem „ebenen Berg“,
Pankraz Frank 1 Tagwerk Acker im Hoyer,
Michael Sengefelder ½ Tagwerk Feld.
Ferner hatten Euchariua Steppert, Hans Friesener, Hans Sengefelder, Michael
Kölblein, Hans Sommer, Friedrich und von Sengelau und Pankraz Krapp ungefähr
20 Tagwerk Felder und 1 ½ Tagwerk Wiesen von den Herren von Zollner (nach
Streit in 1747 den Rabensteiner zugesprochen).
Höfen mit Verbandsgemeinde Stegaurach
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Abbildung 2: Verbandsgemeinde Stegaurach
Geschichte der Mühle zu Höfen
1703 wurde dem Christoph Ördl, Müller zu Reundorf gestattet, auf Domkapitlischen Grund und Boden an der Aurach in Höfen eine Mühle zu bauen.
1725 ging sie in den Besitz des „Linhardt Forschmidt“ für 1150 Gulden über.
Der Erbauer der Mühle Christoph Ördl nunmehr auf der Schottermühle bei
Gößweinstein, bat das Domkapitel den Käufer , der noch nicht bezahlt hatte, die
Mühle wieder feilzubieten und ihn zu vollständigen Zahlung anzuhalten. Der neue
Mühlenbesitzer Linhardt Forschmidt konnte aber nicht zahlen, so wurde Am 11.
Juli 1725 wurde daher die Zwangsvollstreckung der Mühle festgesetzt und wiederum feilgeboten.v
1769 wird Martin Scharnagel als Müller genannt. Als sie im Besitz des Seehauses war, wurde die Mühle von Pächtern betrieben. Über 4o Jahre hatte die Mühle
eine Familie Friedrich betrieben.
1918 hat sie der letzte Pächter Philipp Friedrich mit der Gärtnerei von den Boveri
gekauft, hat sie im gleichen Jahr in eine Kunstmühle mit neuem Wohnhaus umgebaut und 1919 in Betrieb gesetzt. 1949 ist die aus dem Mittelalter alte Scheune der
Mühle „Schieferhalle“ abgebrannt. (Der Autor kann sich noch gut daran erinnern).
1722 Hofkammerrat Rohrbach kauft für 3750 Gulden die wassersitzliche Hofstatt
und wegen der Vererbung jährlich um Martini in das Domkapitlische Forstamt 15
Gulden. Später kaum das Anwesen mit Feldern, Wiesen und Weiler in Besitz des
Rechtsrats Schuster und weiterhin um
1850 an den Schwiegersohn, den Advokaten Elsner, der auch die Mühle dazu
kaufte. Die zum Seehaus gehörenden Felder und Wiesen wurden von Personen aus
Höfen bewirtschaftet. Ein sogenannter „Verwalter“ mußte die Arbeiten beaufsich-
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tigen. Diese Familie in Höfen trug lange Zeit den Hausnamen „Verwalter“. Im
Seehaus wohnten lange Zeit nur arme Leute, es war feucht und kat. Die einzige
Tochter von Carolin Elsner erhielt durch die Heirat des Bamberger Arztes Dr.
med. Bovieri dieses Gut.vi
Dessen vier Söhne Seehaus, das 1900 als
Sommerwohnung umgebaut wurde. Felder und
Wiesen, Mühle und Gärtnerei wurden verpachtet;
1918 verkauften die überlebenden Brüder gegen
den Willen der Witwe und der minderjährigen
Tochter Margret den Besitz mit Felder und Wiesen
an eine Treuhandgesellschaft, diese wiederum an
den Müller und Höfner Einwohnern.
Prominente Persönlichkeiten, die Höfen in Zusammenhang mit dem Seehaus im Boverischen Abbildung 3: Seehaus Boveri um 1900
Besitzes besuchten waren unter anderem der Theologe und Kirchenhistoriker Ignaz von Döllinger (ein Vetter der Carolin Elstner,
geborene Schuster,, der Nobelpreisträger der Biologie Hans Spemann, der Entdecker der Röntgenstrahlen W.C. Röntgen, Flugzeugkonstrukteur Messerschmitt
und Bundespräsident Dr. Theodor Heuss.
1742 endete das Geschlecht der von Rabenstein, die bis zu diesem Zeitpunkt 32
einzelne Lehen zu Höfen hatten; das Domkapitel Bamberg übte bis 1802 die
Dorf- und Gemeindeherrschaft für das Werk- und Forstamt in Höfen aus. Das
Hochgericht wurde vom Bambergerischen Centamt Burgebrach ausgeübt; Vogtei
und Steuer gehörten zum Amt Schlüsselau.
Weitere Grundherrschaften wurden ausgeübt von Graf von Schönborn, Pommersfelden Freiherr von Crailsheim, Walsdorf (Lehen hatte eine Familie Kaspar Lang
und später Hans Sommer) und Familie Dr. Simon Rohrbach, Bamberg (Holzwuchs im Distelberg). Für ein Haus und Schulhaus übte die Gemeinde selbst die
Grundherrschaft aus.
1773 Das Domkapitel hat auf Bitten der Bauern die „Herrenwiesen“ bei der Höfer
Mühle bis Schadlos (30 Morgen) in 20 Teilen an die Bauern verkauft.
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Das Domkapitelische Werkamt
1597verlieh das Domkapitelsche Werkamt (=Verwaltung von Länderein, Häusern,
Forst usw. des Domkapitels) der Magdalena Hansen (Mergels Witwe) 2 Tagwerk
Wiesen unter dem Dorfe Höfen am Bruderholz und der Aurach.
1617 verkaufte Lukas Fürst einige Werkslehen (Sölden) dem Lorenz Hülßen um
200 Gulden.
1674 ist aus der Steuerrevision ist zu entnehmen, daß in Höfen ungfähr 14 Sölden,
38 ½ Tagwerk Felder, 1 Tagwerk Wiesen und 2 ½ Tagwerk Weinberge Werkamtslehen waren.
1743 ist erwähnt, daß das Dorf Höfen mit der Dorf- und Flurgemeinschaft mit 15
Werkamtslehen einm gnädigen Domkapitel zustand.
1750-1759 Protokolle Historischer Atlas von Bayern Höfen betreffend:
Bericht der Hofkammer wegen der Einnahme der Lehengefälle des heimgefallenen
rabenstein. Lehens zu Höfen (Lk Bamberg).1750-1751 (Alte Archiv-Signatur: B
58/III, Nr. 08637)
Differenz zwischen Franz Georg Dittrich von St. Gangolf zu Bamberg und dem
Hofrat Dittrich wegen des Verkaufs der Lehen zu Höfen (Lk Bamberg).(1742)
1756 (Alte Archiv-Signatur: B 58/III, Nr. 08638)
Differenz zwischen dem Hofrat Prof. Ditterich und der Kanzlei der Grafen von
Schönborn zu Wiesentheid (Lk Gerolzhofen) wegen einer als heimgefallen beanspruchten aber an Valentin Rudel verkauften Wiese zu Höfen (Lk Bamberg).17581759 (Alte Archiv-Signatur: B 58/III, Nr. 08649)
1790 verkaufte Freifrau von Kotzau von ihrem , dem Domkapitel lehenbaren Hof
8 ledige Grundstücke. Für die „Peters“ oder „große Wiese“ vor der bisher Erbzins
entrichtet wurde, soll jeder neuer Besitzer jährlich 6 kr an das Domkapitelsche
Forstamt entrichten. Die 3 Teile vom Kletteracker wurden gegen Erbzins verkauft.
Was von dem Hofe übrig blieb erbte ihr Schwiegersohn Freiherr von Künsberg.
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Entwicklung des Ortes Höfen
Das Erscheinungsbild
Das Erscheinungsbild der fränkischen Dörfern, Weiler und Höfen war von der
Landwirtschaft (Felder, Wiesen, Weinberge) geprägt; es war keine heile Welt. Die
niedrigen Häuser und Hütten waren strohgedeckt mit herabgezogenen Dächern.
Der Boden eines Bauernhausees bestand meist aus festgestampften Erdreich; die
erbärmliche Wohnung meist aus einem Tisch, zwei Stühlen und Bänken, einer
Bettstatt mit Bettzeug und Wiege, Truhe und Spinnrad. Kerzen aus billigem Talg
oder glimmende Kienspane waren damals die Beleuchtungsmittel.
Armut prägte das Wohnen auf dem Lande. Die Kleinbauern und Taglöhner lebten
von der Hand in den Mund. Verheerende Seuchen (Pest, Blattern, Ruhr, Typhus)
und Naturkatastrophen (Heuschrecken 1749, kalte Winter 1740, 1776, 1788, Missernten1770/1771) führten erbarmungslos zu einer großen Hungersnot. Im Jahr
1772 gab es die höchsten Sterbeziffern seit Menschengedenken.
Die kleinen Leute in jener Zeit, von Leid geprägt, von Not, Armut und von
Schicksalsschlägen geprägt, besaßen einen unvorstellbaren großen Lebenswillen
und Tapferkei.tvii
1674 wurden in Höfen 19 Sölden (kleines Besitztum) mit Hof, Scheune, Ställen,
Feldern, Wiesen, Weinbergen und Waldungen gezählt.
1786 mußte Höfen alle seine Steuern im Amt Schlüsselau entrichten, aber die Zehent nach Burgebrach abliefern.
1713 400 Jahre nach der Erwähnung des Gutes zu „Hoeven“ hatte es nur 84 Einwohner. Mit der allgemeinen Besserung des Bauernstandes und der und des Zuwachsen des Grundbesitzes stiegen auch die Einwohnerzahlen.
1796 wurde Höfen von den Franzosen heimgesucht. Das Lager befand sich zwischen der Mühle und dem Dorf. Nach den Urkunden des Amtes Schlüsselau mußten die Bewohner von Höfen ihnen Geld, Kleidung, Brot, Mehl, Fleisch, Bier, einen Ochsen, 14 Schweine, 4 Schafe, Stroh, Heu und Hafer liefern und Spanndienste leisten.
1818 hatte das Kirchdorf Höfen 31 Häuser mit 143 Einwohnern,
1927 hatte Höfen 33 Familien und 172 Einwohner,
1950 hatte das Kirchdorf Höfen 33 Häuser mit 205 Einwohnern und
1961 hatte die Steuergemeinde Höfen 40 Häuser mit 194 Einwohnern.
1811 gehörten zur Gemeinde Höfen: die Steuergemeinde Höfen mit Einöde Mühle; Unteraurach mit Einöde Knottenhof; Waizendorf mit Einöde Kaifeck.
1818 kamen die Einöden Mühle und Kaifeck unmittelbar zur Gemeinde.
- 16 -
1914-1918 forderte der Weltkrieg in Höfen 10 Gefallene und 1 Vermißten.
Mit Ende des Alten Reiches wurde die gerichtliche und administrative Zuständigkeit neu geregelt. Das für Höfen zuständige Bamberger Amt Burgebrach ging
1802 an Bayern,
1804 war dann für Höfen das Landgericht und Rentamt Bamberg II (am linken
Regnitzufer) zuständig;
1828 am 4. August wurde Höfen von einem sehr schweren Unwetter betroffen.
Die große Schwüle während des Tages erzeugten gegen Abend schwere Gewitter
mit Hagelschlag, die nach Nordosten zum Jura hinzogen. Besonders betroffen
waren die Flurteile am Distelberg (Schnakenteil, Ebener Berg, Hojer, Tannäcker
und halber Morgen). Im Bruderwald wurde durch den Orkan eine Waldschneise
von 500m Lange und 150 Meter Breite geschlagen.
1879/1880 Amtsgericht Bamberg II (Westhälfte) und das Stadt-Rentamt Bamberg.
Mit dem Ablösegesetz vom 4. Juni 1848 wurden die innegehabten Grundholden
(Güter als Erblehen) frei Besitzer. Die mit den Grundherren verbundenen Abgaben
wurden abgelöst und in Bodenzins verwandelt. Für die Gemeinde Höfen kamen 10
Grundholden mit ca. 23 Tagwerke in Frage; die Ablösesumme betrug ca. 458 Gulden. Bis ca. 1893 mußte dafür der Bodenzins an das Adelsgeschlecht der Schönbo9rn in Pommersfelden bezahlt werden. Für die Freiherrliche „Crailsheimsche
Gutsherschaft“ zu Walsdorf waren 12 Grundholden abzulösen.
1903 Amtsgericht Bamberg (Landbezirk), Land-Rentamt Bamberg, seit 1920 Finanzamt Bamberg Land, seit 1945 Finanzamt Bamberg.viii
1905 hatte die Gemeinde Höfen folgende Vereine:
Gesangverein in Höfen,
Freiwillige Feuerwehr, Vorstand Johann Wachter von Waizendorf,
Bienenzuchtverein „Aurachgrund“, Vorstand Lehrer Amtmann, Höfen,
Dampfdreschgenossenschaft, Vorstand Johann Wachter von Waizendorf,
Wässerungsgenossenschaft Vorstand Georg Krapp
- 17 -
Abbildung 4: Gemeinde Höfen
- 18 -
Die politische Gemeine Höfen
Im 18. Jahrhundert war die Gemeinde weitgehend durch die Landwirtschaft geprägt. Dies zeigte sich im dörflichen Erscheinungsbild ebenso wie im Vereinsleben. Neben den Bauern gab es dann noch Gewerbe und Handwerker, wie Müller,
Schmied, sowie Schuster, Schneider und Weber im Nebengewerbe.
Politisch wirkten sich diese vorherrschenden traditionellen Strukturen bei den
Parteien aus.
1918 schlug die Revolution ihre Wellen auch nach Höfen. Junge Elemente unreifer Ideen scheiterten jedoch an dem gesunden friedlichen Sinn der Einwohner.
1932 erhielten die Nationaldemokraten in Höfen bei den Reichstagswahlen gerade 7 Stimmen, SPD damals 8 Stimmen. In Höfen dominierte eindeutig die „Bayerische Volkspartei (BVP)“ mit 200 Stimmen.
1933 kam die BVP immer noch auf 176 Stimmen, während nur 33 für die NSDAP
votierten. Die neuen Machtverhältnisse gingen auch in Höfen nicht vorbei; nationalsozialistische Elemente dominieren. Der der BVP angehörende Bürgermeister
Andreas Wicht wurde durch Johann Wicht ersetzt. Widerstand gegen die neuen
Machthaber gab es dennoch. Der Versuch, im Ort eine „NS-Frauenschaft“ zugründen scheiterten durch die Initiative des Hauptlehrers Hans Lieb. Auch der seit
1940 amtierende Bürgermeister Konrad Schlund konnte den NS-Einfluß in Grenzen halten.
Abbildung 5: Höfner Ortsdurchfahrt nach 1945
Roppelt, Joh. Bap.: Historisch-topographische Beschreibung des Hochstifts Bamberg
Chronik der Gemeinde Stegaurach – Die 1000-jährige Gemeinde am Rande der Stadt, Seite 153ff.
Dtv Biographie Margret Boveri „Verzweigungen“ Eine Autobiographie von Uwe Johnson, August
1982.
Hildegard Weiß, Historiswcher Atlas von Bayern, Teil Franken, Reihe 1, Heft 21 – München
1974ix
- 19 -
- 20 -
Gedicht für Höfen
E. Jahn, 1976
An der Aurach letzten Wellen,
an der Wälder dunklem Saum,
leicht geschmiegt an sanfte Hügel,
unterm Distelberg – ein Traum.
Rote Dächer, grün beschattet,
kleines Turmkreuz mittendrin,
Gott geweiht, und auch Marien,
unsere Vermittlerin.
Bauerngärten, Fensterblumen –
Doch sie steht nicht still die Zeit.
Dort am Friedhof, vor dem Dorfe,
ruh`n sie aus von Freud und Leid.
Höfen – Gott, du hast`s in Franken.
Weil`s dir hier so gut gefällt,
wohl in fröhlichen Gedanken
hingestreut auf deine Welt.
- 21 -
Die Geschichte der Kirche zu Höfen
Die ursprüngliche Muttergotteskapelle zu Höfen muß schon im 17. Jahrhundert
bestanden haben. Angeblich diente sie den Fürstbischöfen für Hl. Messen, wenn
sie im Distelberg die Jagd ausübten. 1750 zeigten die Gemeindemitglieder von
Höfen dem Domkapitel untertänig an, dass die Muttergotteskapelle baufällig geworden und die untere Holzschwelle verfault sei und keine Mittel für den Kauf
einer neuen Schwelle vorhanden seien. Das Domkapitel möge deshalb „zu Ehren
der Hl. Mutter Gottes sie mit einigen eichenen Storren zu den gedachten Schwellen und mit 6 fichtenen Stangen zum Gerüst aus dem herrschaftlichen Holz zu
unterstützen“x. Die Unterstützung wurde gewährt. Der Volkssage nach sollte auf
dem Hochaltar ein Mariengnadenbild gewesen sein, denn aus Höfen sollte ein
Wallfahrtsort werden. 1808 soll dann diese Kapelle hinten angebaut worden sein.
1888 mußte jedoch die Kapelle wegen Baufälligkeit geschlossen werden.
Schon 1884 fasste die Gemeinde den Entschluß, die beiden Längsseiten zu je 1 ½
Fuß hinauszurücken und die ganze Kirche mit einem Dach zu versehen.
Am 8. August 1888 wurde der Grundstein von Baumeister Benedikt (Ziegelei an
der Waizendorfer Strasse) gelegt. Der Neubau hatte die Breitenausdehnung wie
der hintere Anbau von 1808, der ganze Bau erhöht und der Kuppelturm durch einen Spitzturm ersetzt. Das reliefartige Martinusbildnis aus Stein der alten Kapelle
soll für 300 Mark in ein Kunstmuseum nach München verkauft worden sein. Die
Kosten des Neubaus für freiwillige Beitrage der Einwohner von Höfen und Waizendorf und einer Geldsammlung in den Bezirksämtern gedeckt.
Am 26. Mai 1889 fand durch Domprobst Ritter von Strätz aus Bamberg die feierliche Einweihung des Neubaus statt. Der Hochaltar soll
angeblich aus der Bamberger
Stephanskirche stammen. Die
Kirche ist zur Ehre der Hl.
Mutter Gottes (Maria Himmelfahrt) geweiht; das Kirchweihfest fand jährlich am 24 Mai
statt. 1890 erhielt die Kirche
neue Kreuzwegbilder, die am
21. Februar 1893 bekam die
Kirche eine neue Orgel, die
von Ritter von Strätz gestiftet wurde (1892 Ehrenbürger von Höfen), von Pater
Cäsar aus Bamberg geweiht wurden.
- 22 -
Abbildung 6: Höfen Hauptstrasse mit Kirche
Als im Jahre 1914 die allgemeine Kirchweih abgeschafft wurde, hätte die Gemeinde ihre Kirchweih gerne wieder am 24 Mai gefeiert. konnte aber nicht nachweisen, dass die Kirche jemals von einem Bischof geweiht worden war.
Am 24. Mai 1914 weihte deshalb der Weihbischof Dr. Senger von Bamberg die
Kirche neu ein, nachdem sie vorher gründlich renoviert worden war.
1934 wurde die Kirche gründlich hergerichtet, das Turmkreuz vergoldet und die
Orgel gereinigt und gestimmt (Kosten 2000 Mark durch Spenden).
1953/54 reifte in der Gemeinde der Plan, die Ortskirche von Höfen zu renovieren,
da das Dachgebälk schadhaft und baufällig war. Bei dieser Gelegenheit sollte wegen der wachsenden Bevölkerung die Kirche erweitert werden. Jedoch waren die
Waizendorfer dagegen, weil sie selbst eine eigene Kirche wollten.
1955 fand sich ein Wohltäter (Theodor Reinfelder), der 5000
DM stiftete und die Höfner gingen unmittelbar nach dem
„Weißen Sonntag“ allein ans Werk. Bereits am üblichen
Kirchweihsonntag am 22. Mai 1955 wurde durch Pater Ignatias
die Kirche feierlich eingeweiht.
1999 wurde die Kirche erneut renoviert und am 5 September
1999 eingeweiht.
Das Pfarrwesen von Höfen
Höfen gehörte vor 1760 zur Pfarrei Stegaurach, die mit der Stadtpfarrei „Zu Unseren Lieben Frau“ (Oberen Pfarre) zu Bamberg verbunden und von dieser pastoriert
wurde. Unter dem damaligen Oberpfarrer Freiherr Otto, Philipp, Erhard Groß von
Trockau wurde im Jahr 1760 die Pfarrei Stegaurach mit den Dörfern Höfen und
- 23 -
Waizendorf von dem Pfarrverband der Oberen Pfarre getrennt und zu einer eigenen Pfarrei erhoben.
1762 wird Höfen Bestandteil der Pfarrei Stegaurach und ab diesem Zeitpunkt von
dort auch die Kirchenbücher geführt.
1767 baten die Höfener beim Domkapitel in ihrer Kirche auf eigene Kosten durch
Bamberger Geistliche Gottesdienst abhalten zu dürfen. Dies wurde nicht gestattet,
weil sie sich auch für der feiertags- und Sonntagsdienste in ihrer Pfarrkirche
Stegaurach befreien wollten.xi
1783 hat endlich die Hochfürstlich geistliche Regierung mit vielen Bedingungen
genehmigt, auf eigene Kosten durch einem Alumnen (Studierender aus dem Seminarium) die hl. Messen und christliche Lehre in der Kapelle zu Höfen abhalten zu
lassen.
1804 wurde der Gemeinde gestattet, dass der Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen den Karmeliten in Bamberg – bis auf weiteres und unter Aufsicht der
Stegauracher Pfarrer - besorgt werden. Seit 1903 wird die Kirchengemeinde Höfen
ständig durch Patres des Karmeliten Klosters seelsorgerisch betreut.
1921 sollte auf Anregung der Pfarrers Schwalb von Stegaurach eine selbständige
Pfarrei Höfen gegründet werden. Zu diesem Zwecke sollte – trotz ansehnlicher
Pfarrstiftung von ca. 33000 Mark – freiwillige Beträge gezeichnet werden. Leider
scheiterte das Unternehmen am Widerstand einzelner Familien.xii
1922 wurde der Kriegerverein Höfen-Waizendorf gegründet. 1. Vorsitzender
wurde der Landwirt Andreas Wicht. Am 23. Mai 1923 wurde die Fahnenweihe
durch Pater Albert Saurer von Bamberg vorgenommen.
Schon 1876 hatten Höfen und Waizendorf den Gedanken einen eigenen Friedhof
zu schaffen. 1900 wurde dann oberhalb der Landstraße zwischen Höfen und Waizendorf ein Friedhof angelegt und am 12. Juli 1901
durch Pfarrer Kupfer von Stegaurach eingeweiht. Am
29. August 1901 wurde Frau Anna Frank aus Waizendorf als erste auf diesem Friedhof beerdigt. 1902 wurde
das von Bildhauer Löwisch aus Bamberg angefertigte
Friedhofskreuz aufgestellt.
Abbildung 7: Friedhof Höfen
- 24 -
Die Geschichte der Schule in Höfen
Eine Schule bestand wahrscheinlich schon im 17. Jahrhundert (z.Z. der Rabensteiner Grundherrschaft). Das älteste bekannte Schulhaus wurde von der Gemeinde
wegen Unbrauchbarkeit (zu klein, feucht und ungesund) an Lorenz Daumann, später Josef Hahn, HsNr. 8, verkauft. Die Königliche Polizei und Schulbehörde befahl
der Gemeinde daher, ein geeignetes Schullokal bereitzustellen. So mußte die Gemeinde verschiedene Wohnungen anmieten (Bauer Hans Dötzer), teilweise wurde
der Unterricht auch in Waizendorf abgehalten, zuletzt in dem sog. Schlößchen
(Gasthaus von Michael Albert) gegen einen jährlichen Zins von 40 Gulden. Diese
Schullokal nicht besonders geeignet, weil die Kinder zudem durch das Wohnzimmer des Lehrers gehen mußten um das Schulzimmer zu erreichen. Der Unterricht
wurde überdies sehr häufig durch das Klopfen eines über dem Schulzimmer wohnenden Schusters gestört. Lange brauchte die Königliche Schulbehörde um die
Notwendigkeit eines neuen Schulhauses anzuerkennen.
Am 9. Mai 1844 wurde der Gemeinde ein Zuschuss für den Neubau in Höhe von
800 Gulden gewährt, am 5. Juli 1844
auf dem Grundstück im sogenannten „Schlkoßgarten“ im Beisein von
Professor Schad und Baumeister
Hofmann von Frensdorf feierlich der
Grundstein gelegt. Schon am 10.
November 1844 konnte das neue
Schulhaus (Haus-Nr. 29) eingeweiht
werden. Der Schulbetrieb erfolgte
mit Lehrer Deig die Eröffnung des
Schulbetriebes.
1930 war das 86 Jahre alt so schaadhaft, dass ein Neubau unumgänglich
war. Die Frage Umbau, Neubau und Standort führte lange zu keinem Ergebnis. Da
die Mehrzahl des Gemeinderates aus Waizendorf stammte, gab es keine Change
Schule in Höfen zu bauen. Am 31.3.1931 wurde daher der Gemeinderat durch
Volksentscheid aufgelöste. Mit der Neuwahl des Gemeinderates am 9. 8.1931 kam
eine Zusammensetzung des Gemeinderates für den Schulhausneubau für den
Standort Höfen zusammen. Am 28.7.1932 begann man mit dem Abris des alten
Schulhauses bis auf die Grundmauern in Fensterhöhe. Während der Bauzeit im
Saal der Gastwirtschaft Albert die Schule gehalten.
Abbildung 8: Altes Schulhaus von 1844
Es war ein Markstein in der Geschichte der Gemeinde Höfen, als am 18. 12 1932
von den Gemeindebürgern die Einweihung gefeiert wurde. Der Prior Daxel zelebrierte das feierliche Hochamt unter musikalischer Begleitung des Kirchenchors
von Stegaurach. Anschließende Reden wurden von Bezirksamt Vorstand Köttnitz,
Bezirksschulrat Gebhardt und Bürgermeister Andreas Wicht gehalten. Zum Festessen in der Albertschen Gastwirtschaft waren ca. 70 Gäste geladen.
Die Schulmeister-/lehrer in Höfen
- 25 -
Wegen der geringen Anzahl von Schülern gab es in der frühesten Zeit keine regulären Schullehrer, sondern von der fürstbischöflichen Regierung angestellte sogenannte Schulhalter.
Die erste nachweisliche Schulmeisterstelle zu Höfen erhielt von der geistlichen
Regierung von Bambergxiii
1761
1786 - 1787
1787 - ?
1822 – 1840
1840 – 1855
1855 – 1881
1881 – 1906
1906 – 1929
1929 – 1933
1933 – 1952
1946.- 1948
1952
1952 – 1968
Franz Kilian Holger, Eremit und Professor
Pickel
Kreim, Neugebauer, Pechmann, Ernst, Schmitt,
Greim, Thurm
Plein
Deig
Weingärtner
Amtmann
Deckelmann Georg
Seelmann, Först, Kaiser, Seyfert (Aushilfslehrer)
Lieb Hans, Hauptlehrer
Schöps Hans, Lehrer
Karl, Lehrer
Sailer Otto
Bis 1956 war die Schule einklassig. Mit der steigenden Schülerzahl bis zu 80,
ernannte die Regierung Frau Motschenbacher zur Lehrerin für due Unterstufe,
während die Oberstufe vom Schulleiter otto Sailer geführt wurde.
Staatsarchiv Bamberg, Rb. 1750.
Staatsarchiv Bamberg RB 1767
Staatsarchiv Bamberg, Rb. 1761
- 26 -
Vorfahren von Helmut Wittmann
Generation 1
Helmut Wittmann Sohn von Georg Wittmann und Katharina Göller geboren am 08 Mai 1939 in Bamberg, Stadt
Bamberg, Bayern, Deutschland, Bezirksamt II (Entbindungsanstalt Bamberg, 12:35 Uhr).
Abbildung 9 Entbindungsanstalt Bamberg
Notizen für Helmut Wittmann
Allgemeine Notizen:
Ich war der einzige von den Geschwistern, die kurz
vor Ausbruch des 2. Weltkrieges im September 1939
nicht in Höfen, sondern in der damals modernen Entbindungsanstalt mit
Hebammenschule
das
Licht
der
Welt
erblickte.
Abbildung 10 Mutter und ich ca. 1942/1943 in Höfen
Was ist 1939 geschehen:
Politik:
30. April: In Deutschland tritt das „Gesetz über Mietverhältnisse mit Juden“
in Kraft. Es hebt den Mieterschutz für Juden auf und leitet den Ghettoisierungsprozess ein. Deutsche Juden müssen ihre Wohnungen verlassen und
werden in „Judenhäusern" konzentriert.
11. Mai: Der japanische-russische Grenzkonflikt verschärft sich erneut
22. Mai: In Berlin wird der Stahlpakt zwischen Deutschland und Italien unterzeichnet
Zweiter Weltkrieg:
31. August: Verkleidete SS -Angehörige fingieren einen polnischen Überfall
auf den Sender Gleiwitz und liefern damit die Rechtfertigung für den Kriegsangriff auf Polen am nächsten Morgen
1. September: Einmarsch deutscher Truppen in Polen und damit Auslösung der Beistands-(englisch-französische Garantieerklärung) und Kooperationspakte (Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt); Großbritan-
- 27 -
nien und Frankreich fordern Hitler auf, sich aus Polen sofort zurückzuziehen; Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa.
2. September: Italien erklärt sich als „nicht kriegsführend“.
3. September: Kriegserklärungen Frankreichs und Großbritanniens an das
Großdeutsche Reich der britische Passagierdampfer „Athenia" wird von einem deutschen U-Boot ohne Vorwarnung versenkt; Die Regierungen von
Australien und Neuseeland erklären dem Deutschen Reich den Krieg
Wirtschaft:
1. Januar: Hewlett Packard wird von William (Bill) Hewlett und David
Packard als Hersteller wissenschaftlicher Instrumente in einer Garage in
Palo Alto gegründet. Diese Garage gilt heute als Geburtsort des Silicon Valley
Durch ein neues Gesetz wird die Deutsche Reichsbank unmittelbar Hitler unterstellt
7. September: Deutschland: Einführung der Reichsbrotkarte , der
Reichsfleischkarte, der Reichsfettkarte, der Reichsmilchkarte, der
Reichskarte für Marmelade und Zucker und der Lebensmittelkarte.
Wissenschaft und Technik:
1. Mai: Empire State Building in New York wird offiziell eröffnet.
9. Mai: Inbetriebnahme des Deutschlandsender III in Herzberg an der Elster. Der Deutschlandsender III gehörte mit einer Ausgangsleistung von 500
kW zu den stärksten Rundfunksendern seiner Zeit. Sein 337 Meter hoher
Antennenmast war 1939 das zweithöchste Bauwerk der Welt.
27. August: Erich Warsitz steuert als Pilot eine Heinkel He 178 , das
erste Düsenflugzeug, angetrieben durch ein Heinkel S3B Strahltriebwerk 24. Oktober : Das erfolgreichste US-Starrluftschiff der in
Deutschland gebaute Zeppelin wird außer Dienst gestellt
Sport:
9. Februar: Der Rennfahrer Rudolf Caracciola stellt zwischen Dessau und
Bitterfeld mit 398,234 km/h einen Geschwindigkeitsrekord für 3000Kubikzentimeter-Wagen auf
Katastrophen:
25. Januar: Erdbeben der Stärke 8,3 in Chillán , Chile rund 28.000 Tote
29. April: Absturz einer dreimotorigen Junkers Ju 52/3m bei Bollstadt (Landkreis Donau-Ries) nach einer Kollision mit einem hölzernen Aussichtsturm,
der zur Landesvermessung diente, 5 Tote, 2 Verletzte
13. September: Der Minenkreuzer „La Tour D'Auvergne“ (Frankreich) sinkt
nach der Explosion der an Bord lagernden Seeminen in Casablanca (Marokko). 215 Mann der 396 Mann starken Besatzung kommen ums Leben
13. Dezember: Der Zerstörer HMS Duchess sinkt westlich von Schottland
nach einer Kollision mit dem Schlachtschiff HMS Barham 129 Tote
22. Dezember: Auf dem Bahnhof in Genthin fordert die Kollision zweier
D-Züge kurz nach Mitternacht 196 Menschenleben. Am selben Abend stoßen auf der Bodenseegürtelbahn von Lindau nach Radolfzell zwischen
Markdorf und Kluftern zwei weitere Züge zusammen, was 101 Tote fordert. Damit ist dieser Tag der schlimmste der deutschen Eisenbahnge-
- 28 -
schichte.
26. Dezember: Erdbeben der Stärke 7.8 in Erzincan Türkei ca. 30.000 Tote
Geboren:
8. Mai : Hans Eugen Frischknecht , Schweizer Komponist
8. Mai : Otis Drayton , US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger 8. Mai : Bill Watrous , US-amerikanischer Jazzposaunist
Waltraut Frieda Martha Borisch Tochter von Erich
Borisch und Emmi Lemke[1] geboren am 09 April
1942 in Ebersbach, Löbau-Zittau, Sachsen, Deutschland. Seit Sommer 1949 in Ellerstadt (bei Tante Paula), nachdem sie illegal über die DDR Grenze geflüchtet sind.
Notizen:
Abbildung 11: Kind Waltraud
Waltraud habe ich im
Frühjahr 1959 in Kiel (mein Marinestandort) kennengelernt. 1960 war sie nach der Gesellenprüfung 9 Monate in Kiel und hat als Friseuse im Salon "Feodora", Feldstr. gearbeitet.
gewohnt hat sie bei Tante Toni in der Samwerstr.18.
18
Abbildung 13: Kiel 1961
Abbildung 12: Trauung am 14.7.1962 in Bad Dürkheim
Helmut Wittmann und Waltraut Frieda Martha Borisch haben am 26
Januar 1962 in Ellerstadt, Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz, Deutschland
(Bürgermeister Paul) geheiratet[2]. Verlobung war Weihnachten 1961 in
Ellerstadt. Sie hatten 2 Kinder. Sabine 1963 und Dirk 1972.
- 29 -
Abbildung 14: Hochzeitsreise nach Bamberg 1962
Generation 2
2. Georg Wittmann
na Maria Albert gefen, Bamberg, Bay10 Mai 1973 in Höland.
Notizen
für
Georg
Sohn von Franz Wittmann und Anboren am 28 Oktober 1900 in Höern, Deutschland. Er verstarb am
fen, Bamberg, Bayern, DeutschWittmann Notizen
Das geschah 1900 Chronik
Kaiser Wilhelm II. begrüßte das neue Jahr mit einer spektakulären Jahrhundertfeier im Berliner Zeughaus. Am gleichen Tag, am 1. Januar, trat das
Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in Kraft, das heute noch in aktualisierter und
geänderter Form seine Gültigkeit hat. In Paris zog die Weltausstellung mit
ihrer Jahrhundert-Bilanz ca. 50 Millionen Besucher in ihren Bann. In Südafrika nahm der Zweite Burenkrieg seine Wendung zugunsten des Britischen
Empires und das Deutsche Reich hatte mit den Samoa-Inseln eine neue deutsche Kolonie bekommen. Zwischen Deutschland und den USA wurde die
Telegraphenkommunikation mittels eines Überseekabels aufgenommen.
Mehrere politisch motivierte Attentate erregten Aufsehen. Während Kaiser
Wilhelm I. mit einer schweren Kopfverletzung überlebte, erlag der italienische König Umberto I. einem Anschlag. Ein Attentat auf den Schah von Persien misslang und auch der Angriff auf den Prinzen von Wales blieb erfolglos. Es brodelte in Deutschland und in der Welt. In Amerika waren es zudem
die ersten Briefmarkenheftchen, die die Gemüter bewegten.
3.
Katharina Göller Tochter von Andreas Göller und Margaretha Schlicht geboren am 13 November 1903 in Pettstadt, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie
verstarb am 10 Mai 1957 (Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland).
Georg Wittmann und Katharina Göller haben am 20 Februar 1927 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende
Kinder:
- 30 -
Personen von
links nach
rechts:
Oben:
Mutter, Vater, Großvater
Unten:
Georg(Schorsch),
Hilde, Andreas,
Margaretha(Reta),
Franz.
Ich, Helmut fehle
noch.
Abbildung 15: Familie mit Großvater, Vater, Mutter und Kinder
i.
Barbara Ottilie Wittmann geboren am 08 Dezember 1927 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie verstarb am 12 September
1928 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Kindstod).
ii.
Franz Wittmann geboren am 04 März
1929 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland. Er hat Melitta Dittrich am
01 Juli 1951 in Buttenheim, Bamberg,
Bayern, Deutschland geheiratet. Er verstarb am 15 Januar 1991 in Buttenheim,
Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie hatten
3
Kinder:
Norbert, Sigrid, Heidi.
iii. Hildegard Barbara Wittmann geboren am 15 September 1930 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutsch-
Abbildung 16: Franz 1989
- 31 Abbildung 17: Hilde 2008
land. Sie hat Erich Moritz am 11 November 1961 in Kerbfeld,
Hassberge, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten 1 Kind:
Jürgen.
iv. Andreas Wittmann geboren am 20 März
1932 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland. Er hat Margaretha Hohenester am 07 April 1955 in München,
Bayern, Deutschland geheiratet. Er verstarb am 19 Dezember 2011 in Erding,
Erding, Bayern, Deutschland. Urnenbeisetzung am 9. Januar 2012 auf den Friedhof München Pasing. Sie hatten 3 Kinder
: Claudia, Renate, Andy.
v. Margaretha Wittmann geboren am 28
Dezember 1933 Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland. Sie hat Josef Schubert am
04 Januar 1958 in Pettstadt, Bamberg,
Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten
1 Kind: Stefan.
vi. Georg Wittmann geboren am 16 Mai
1935 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland. Er hat Else Nagast am 11
April 1959 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland geheiratet. Sie hatten 5 Kinder: Fredy, Kornelia, Michael (gestorben), Karin, Ute, Petra.
Abbildung 18: Andreas
Abbildung 19: Margaretha
(Reta)
Abbildung 20: Georg (Schorsch)
vii. Heinrich Wittmann geboren am 08 Januar 1937 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland. Er verstarb am 12 April 1937 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Kindstod).
1. viii. Helmut Wittmann geboren am 08 Mai 1939 in
Bamberg, Stadt Bamberg, Bayern, Deutschland, Bezirksamt II (Entbindungsanstalt Bamberg, 12:35 Uhr). Er hat
Waltraut Frieda Martha Borisch am 26 Januar 1962 in
Ellerstadt, Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz, Deutschland
(Bürgermeister Paul) geheiratet[2].
ix. Annemarie Wittmann geboren am 12 August Abbildung 21: Helmut 2011
1943 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
Sie hat Karl Schrauder am 18 Mai 1963 in Pett-
- 32 -
stadt, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten 2 Kinder:
Ingrid, Werner..
Abbildung 22: Annemarie 2008
- 33 -
Generation 3
4. Franz Wittmann Sohn von Wittmann Michael und Bickel Anna Maria geboren am 09 Mai 1871 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (abends 22:30 Uhr)[3]. Er
verstarb am 23 August 1957 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland.
Das geschah 1871
Abbildung 23: Franz Wittmann
Nachdem Deutschland den Krieg gegen Frankreich
gewonnen hat, entsteht 1871 das zweite Deutsche Kaiserreich. Die Proklamation Kaiser Wilhelms I erfolgt im Spiegelsaal von Versailles am 18.01. Aber
dieses Jahr beschert der Deutschen Geschichte noch weitaus mehr. Das Strafgesetzbuch (StGB) für den norddeutschen Bund tritt gleich zu Beginn des Jahres am 1.1. in Kraft. Am 26.2. werden die Kampfhandlungen durch den „Vorfrieden von Versailles“ beendet. Am 16. 4. tritt die Reichsverfassung in Kraft
und durch den Frieden von Frankfurt wird der deutsch-französische Krieg
endgültig beendet. Durch das Reichsmünzgesetz wird am 4.12. des Jahres
1871 die Mark zu 100 Pfennigen festgesetzt und zwar als einzige gültige deutsche Währung. In den USA wird in diesem Jahr Chicago durch einen Brand
heimgesucht und weitgehend zerstört. Dies ist auch das Jahr der Uraufführung
von Verdis Oper „Aida“.
Notizen für Franz Wittmann
Großvater Franz wurde im Dorf der „Webers Franz“ genannt. Als Kind
konnte er noch sehen, wie seine Eltern im Wohnzimmer am Webstuhl arbeiteten.
Allgemeine Notizen:
Vor der Heirat mit der Dienstmagd Barbara Giel 1905 wurde eine Vermögensauseinandersetzung am 14.11.1905 durch Justizrat Georg Büttner beurkundet
(GeschNr. 1333). In der Urkunde sind zu diesem Zeitpunkt die Grundstücke
aufgeführt.
Pfleger für die erstehelichen minderjährigen Kinder Regina und Georg
war Michael Lechner, Fabrikarbeiter, Höfen, Hs.Nr. 7
Notizen zur/zum Geburt: Hebamme Gabler
5.
Anna Maria Albert Tochter von Johann Albert und Anna Maria Dötzer geboren am 17 September 1871 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie
verstarb am 19 Februar 1902 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
Franz Wittmann und Anna Maria Albert haben am 13 Juni 1898 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet[4, 5]. Sie hatten folgende Kinder:
i.
Regina Wittmann geboren am 27 März 1899 (Höfen, Bamberg,
- 34 -
Bayern, Deutschland). Sie verstarb am 04 Mai 1912 (Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland).
+ 2. ii. Georg Wittmann geboren am 28 Oktober 1900 in Höfen, Bamberg,
Bayern, Deutschland. Er hat Katharina Göller am 20 Februar 1927
in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Er verstarb am
10 Mai 1973 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
Barbara Giel geboren am 16 Februar 1866 in Unterneuses, Bamberg,
Bayern, Deutschland (Gemeinde Burgebrach). Sie verstarb am 15 September 1931 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
Franz Wittmann und Barbara Giel haben am 26 November 1905 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet[6]. Sie hatten keine
Kinder.
6.
Andreas Göller geboren am 20 Oktober 1856. Er verstarb am 11 November 1915 in Pettstadt, Bamberg, Bayern, Deutschland.
7.
Margaretha Schlicht geboren am 01 Februar 1860. Sie verstarb am 28
März 1926 in Pettstadt, Bamberg, Bayern, Deutschland.
Andreas Göller und Margaretha Schlicht verheiratet. Sie hatten folgende
Kinder:
3. i. Katharina Göller geboren am 13 November 1903 in Pettstadt, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie hat Georg Wittmann
am 20 Februar 1927 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland
geheiratet. Sie verstarb am 10 Mai 1957 (Höfen, Bamberg,
Bayern, Deutschland).
ii.
Georg Göller geboren in Pettstadt, Bamberg, Bayern, Deutschland.
iii. Eva Göller geboren in Pettstadt, Bamberg, Bayern, Deutschland.
iv. Sebastian Göller.
v.
Nikolaus Göller.
vi. Helene Göller.
vii. Barbara Göller.
- 35 -
Generation 4
8.
Wittmann Michael Sohn von Wittmann Nikolaus und Pabsthard Dorothea
geboren am 17 Januar 1831 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland
(abends 6 Uhr)[7]. Er verstarb am 09 Juni 1888 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland (Lunge, 1 Uhr , 57,5 Jahre)[8].
Notizen zur/zum Geburt:
Hebamme Enkert, leichte geburt
Abbildung 24: Webstuhl im 18. Jahrhundert
Was geschah 1831
Zurück zur Revolution, diese tobt im Jahre 1831 in Polen, wird dort aber blutig
niedergeschlagen. Politisch wird in diesem Jahr in Belgien die konstitutionelle
Monarchie eingeführt und anerkannt
In der ersten Orientkrise verliert die Türkei gegen das angreifende Ägypten. Syrien geht somit an das nordafrikanische Land
Auch im Bereich der Technik ist in diesem Jahr einiges passiert, so entdeckte der
englische Physiker Michael Faraday 1831 die elektromagnetische Induktion,
welche uns noch heute bei Antennen z. Bsp. dazu dient, elektrische Wellen zu
empfangen
Auch konnte er mit diesem Wissen ein Jahr später den ersten Dynamo bauen.
MC Cormick, dessen Nachkommen noch heute weltweit Traktoren produzieren,
erfand das erste Modell der heutigen modernen Mähmaschine. So wurden schon
zur damaligen Zeit sehr viele Voraussetzungen für unser heutiges Leben geschaffen.
Notizen für Wittmann Michael Forschungsnotizen:
Ökonom Michael Wittmann hat am 25. Februar 1875 für 148 Gulden ein
Grundstück non Johann Linz, Pettstadt ersteigert.
Notar war: Dr. Johann Gessner, königlicher Notar in Bamberg. Verhandelt im Wirtslokal Franz Krapp in Höfen.
Zahlung geht an Privatier Nathan Rosen in Bamberg.
9.
Bickel Anna Maria Tochter von Johann Bickel und Margaretha Sörglein
geboren am 24 Juni 1838 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Bauerstochter).
Wittmann Michael und Bickel Anna Maria haben am 03 Mai 1864 in
- 36 -
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet[9]. Sie hatten folgende
Kinder:
i.
Barbara Wittmann geboren am 30 September 1860 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (unehelich, 12 Uhr nachts)[10,
11, 12]. Sie verstarb am 19 April 1923 in Bamberg, Bayern,
Deutschland[10].
ii.
Georg Wittmann geboren am 30 Januar 1865 in Höfen, Bamberg,
Bayern, Deutschland (abends 11 Uhr)[13]. Er hat Anna Maria Löffelmann am 23 Januar 1897 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet[14].
iii. Johann Wittmann geboren am 03 November 1866 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland[15]. Er verstarb im Jahr 1866 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Kindstod).
iv. Johann Wittmann geboren am 31 Oktober 1868 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (früh 8 Uhr)[16]. Er verstarb
in Köttmannsdorf, Bamberg, Bayern, Deutschland.
4. v. Franz Wittmann geboren am 09 Mai 1871 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (abends 22:30 Uhr)[3]. Er hat Anna
Maria Albert am 13 Juni 1898 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland geheiratet[4, 5]. Er verstarb am 23 August 1957 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
vi. Mathäus Wittmann geboren am 11 September 1873 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (nachmittags 3 Uhr)[17]. Er hat
Maria ? ca. 1900 geheiratet.
vii. Anna Maria Wittmann geboren am 07 März 1875 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (nachts 1 UHR)[10, 18]. Sie hat
Starklauf Johann am 14 Februar 1898 in Bamberg, Bayern,
Deutschland geheiratet[19].
Notizen für Anna Maria Wittmann Notizen zur/zum Name:
Genannt die Tante "Mirl" aus Bamberg
viii. Wittmann Margaretha geboren am 30 Januar 1878 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (früh 4 Uhr)[10, 20]. Sie hat Ringer Johann am 28 April 1913 in Bamberg, Bayern, Deutschland
(verwitwete Klüglein Margarethe, geb. Wittmann) geheiratet[21].
10. Johann Albert geboren ca. 1840 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
11. Anna Maria Dötzer geboren ca. 1840 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland. Johann Albert und Anna Maria Dötzer verheiratet. Sie hat-
- 37 -
ten folgende Kinder:
5. i. Anna Maria Albert geboren am 17 September 1871 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie hat Franz Wittmann am
13 Juni 1898 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet[4, 5]. Sie verstarb am 19 Februar 1902 in Höfen, Bamberg,
Bayern, Deutschland.
- 38 -
Generation 5
16. Wittmann Nikolaus Sohn von Josef Wittmann und Härtling Margareth
(Härtlein) geboren am 04 März 1802 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Haus-Nr. 1)[22]. Er verstarb am 29 Juni 1849 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Lungensucht, früh 1 Uhr, 48 Jahre)[23].
Was geschah 1802:
Nun schreiben wir das Jahr 1802. Wieder spielte Napoleon Bonaparte eine
wichtige Rolle in der Geschichte und wieder gab es etwas Positives zu vermelden. Am 27.3. wurde zwischen Frankreich und Großbritannien der Friede von Amiens geschlossen. Später im Jahr, genauer gesagt am 2.8. wird
Napoleon schließlich durch Volksabstimmung zum lebenslangen Konsul in
Frankreich ernannt. Dem Folgte eine Reorganisation des Staates und die
Einführung des „Code Civil“, welcher sich zu einem weltweit eingesetzten
Zivilgesetzbuch entwickelte. Doch auch für die Kinder der Welt hatte das
Jahr zwei positive Entwicklungen. So wurde in Paris die allererste Kinderklinik der Welt eröffnet, während in England die Kinderarbeit auf ein Maximum von 12 Stunden begrenzt wurde.
Notizen für Wittmann Nikolaus Forschungsnotizen:
21.06.1823: erhält Hinterlassenschaft vom Vater Josef Wittmann. Weitere
Erben: Matthäus und Barbara
16.04.1842: erhält Liquidation PlnNr. 1a und 1b - 25/30.01.1823 von Mutter
Margaretha
17. Pabsthard Dorothea Tochter von Pabsthard Georg und Hofmann Anna geboren am 03 Mai 1803 in Obergreuth, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie
verstarb am 29 Dezember 1863 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland
(Lungenentzündung Dr. Rapp, 10 Uhr nachts, 60 Jahre).
Wittmann Nikolaus und Pabsthard Dorothea haben am 06 Juni 1825 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Pfarrverweser Striegel) geheiratet[24]. Sie hatten folgende Kinder:
i.
Wittmann Margaretha[25] geboren am 24 April 1826 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Haus-Nr. 1, mittags)[26].
Sie hat Vollmann Georg Kaspar im Jahr 1860 geheiratet.
ii.
Wittmann Konrad Georg geboren am 29 November 1827 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland. Er verstarb am 21 Juli 1836 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
+ 8. iii. Wittmann Michael geboren am 17 Januar 1831 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (abends 6 Uhr)[7]. Er hat Bickel
Anna Maria am 03 Mai 1864 in Höfen, Bamberg, Bayern,
- 39 -
Deutschland geheiratet[9]. Er verstarb am 09 Juni 1888 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Lunge, 1 Uhr, 57,5 Jahre)[8].
iv. Wittmann Barbara geboren am 19 Oktober 1833 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie verstarb am 21
August 1834 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland
(Kindstod).
v.
Wittmann Johann geboren am 26 Juni 1835 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland.
vi. Wittmann Magdalene geboren am 18 Juli 1838 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie hat Johann Lechner im Jahr
1865 in Oberndorf, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet.
vii. Wittmann Kaspar geboren am 19 September 1841 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland. Er verstarb am 11 Dezember
1842 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
viii. Wittmann Kaspar geboren am 31 Oktober 1844 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Kirchenbuch Stegaurach). Er hat Mary Reicke am 23 April 1867 in Muscatine, Iowa, USA geheiratet[27]. Er verstarb am 30 September 1934 in Muscatine, Iowa,
USA (Familienstammbaum: lorieasterla).
Notizen für Wittmann Kaspar Forschungsnotizen:
Ausgewandert 1866 nach Muscatine, Iowa, USA. Registriert
als Casper Wittmann, Enumeration District 0108
Seite-Nr. 1B, Haushalt-ID: 17
Refernz-nr. 60, GSU Film-Nr. 1240450, Image-nr. 00745 (Quelle: Familysearch US Census 1900)
siehe Schreiben vom 09.02.1957 des Mayor von Muscatin, Iowa,
USA.
Hinweis über die Auswanderung wurde in einer Urkunde (Erbauseinandersetzung) gefunden.
Muntsch Barbara Tochter von Muntsch Franz Peter und Kaufmann Margarethe geboren am 25 März 1786 in Zentbechhofen, Erlangen-Hochstadt,
Bayern, Deutschland[24]. Sie verstarb ca. 1824.
Wittmann Nikolaus und Muntsch Barbara haben am 09 Februar 1824 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende Kinder:
Notizen zur/zum Eheschließung:
Vermutlich im Kindsbett gestorben
i.
Nn Wittmann geboren am 23 März 1825 (notgetauft). Er verstarb
- 40 -
am 23 März 1825.
18. Johann Bickel geboren in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
19. Margartha Sörglein.
Johann Bickel und Margartha Sörglein haben am 17 April 1815 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende
Kinder:
9. i. Bickel Anna Maria geboren am 24 Juni 1838 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (Bauerstochter). Sie hat Wittmann Michael am 03 Mai 1864 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland geheiratet[9].
Hinweis über die Auswanderung wurde in einer Urkunde (Erbauseinandersetzung) gefunden.
Muntsch Barbara Tochter von Muntsch Franz Peter und Kaufmann Margarethe geboren am 25 März 1786 in Zentbechhofen, Erlangen-Hochstadt,
Bayern, Deutschland[24]. Sie verstarb ca. 1824.
Wittmann Nikolaus und Muntsch Barbara haben am 09 Februar 1824 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende Kinder:
Notizen zur/zum Eheschließung:
Vermutlich im Kindsbett gestorben
ii.
Nn Wittmann geboren am 23 März 1825 (notgetauft). Er verstarb
am 23 März 1825.
20. Johann Bickel geboren in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
21. Margartha Sörglein.
Johann Bickel und Margartha Sörglein haben am 17 April 1815 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende
Kinder:
9. i. Bickel Anna Maria geboren am 24 Juni 1838 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (Bauerstochter). Sie hat Wittmann Michael am 03 Mai 1864 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland geheiratet[9].
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Generation 6
32. Josef Wittmann Sohn von Adam Wittmann und Maria Margaretha Siebenhaar geboren am 29 Juli 1762 in Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt,
Bayern, Deutschland[28]. Er verstarb am 23 Dezember 1813 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland.
Was geschah 1762
Englisch-französischer Kolonialkrieg in Amerika (1755-1763).
In Rußland stirbt die Zarin, ihr testamentarisch bestimmter Nachfolger wird
der Herzog von Holstein-Gottorp als Zar Peter III., der ein großer Bewunderer Friedrich II. ist und zu dessen Rettung in höchster Not Frieden zwischen
Preußen und Rußland schließt. Schweden schließt sich dem Frieden an. Zar
Peter III. wird nur sechs Monate nach Regierungsantritt von seiner Gemahlin ermordet, Zarin Katharina II. (die Große) erhält den Frieden mit Preußen.
Die auf Seiten Frankreichs stehenden Spanier werden in Mittelamerika in
Havanna und in Asien bei Manila von den Engländern besiegt. In Indien
bauen die Engländer mit Robert Baron Clive of Plassey ihre Machtposition
dauerhaft aus.
Rußland wird bis 1917 vom Haus Holstein-Gottorp regiert werden. Gluck
komponiert Orpheus und Euridice.
Siebenjähriger Krieg (1756-1763). Die Preußen schlagen Österreich und das
Reich bei Freiberg in Sachsen. Das Schloß in Schwetzingen wird fertiggestellt.
Notizen für Josef Wittmann Forschungsnotizen:
Grundbesitzeintrag Steuerhaus vom 30.11.1812
33. Härtling Margareth (Härtlein) Tochter von Härtling Johann und Wicht
Margareth geboren am 26 Dezember 1767 in Waizendorf, Bamberg, Bayern,
Deutschland. Sie verstarb am 21 Februar 1830.
Notizen für Härtling Margareth (Härtlein) Notizen zur/zum Geburt:
Härtling wird in anderen Urkunden auch Härtlein geschrieben.
Josef Wittmann und Härtling Margareth (Härtlein) haben am 08 Februar 1790
in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende
Kinder:
i.
Barbara Wittmann geboren am 29 Dezember 1790 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie verstarb am 06 Januar
1791.
Notizen für Barbara Wittmann
+
ii.
Wittmann Johann geboren am 10 Mai 1792 in Höfen, Bamberg,
- 42 -
Bayern, Deutschland (Haus-Nr.20). Er hat Starklauf Elisabeth am
05 März 1821 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Haus-Nr.
20) geheiratet. Er verstarb am 27 April 1821 in Höfen, Bamberg,
Bayern, Deutschland (Georg Postumus 21.12.1821).
Notizen für Wittmann Johann Notizen zur/zum Eheschließung:
Ehefrau Ehe 2. Stegaurach 25.11.1822 Wächtler Adam
iii. Konrad Wittmann geboren am 10 März 1794 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland[29]. Er hat Maria Walz am 16 September 1820 in Röbersdorf, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Er verstarb am 16 Februar 1839 in Röbersdorf, Bamberg, Bayern, Deutschland[30].
iv. Wittmann Kaspar Johann geboren am 12 November 1796 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Haus-Nr.1). Er hat geb. Ritte
Großkopf Anna am 23 September 1822 in Waizendorf, Bamberg,
Bayern, Deutschland geheiratet. Er verstarb am 21 Juni 1857 in Waizendorf, Bamberg, Bayern, Deutschland.
Notizen für Wittmann Kaspar Johann
Forschungsnotizen:
13. Mai 1824: Grundstück in Kaifeck gekauft
19. 09.1833: an Schwester Barbara verkauft
v.
Nikolaus Wittmann geboren am 09 Juni 1799 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland. Er verstarb im Jahr 1801 in
Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
16.vi. Wittmann Nikolaus geboren am 04 März 1802 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland (Haus-Nr. 1)[22]. Er hat Pabsthard
Dorothea am 06 Juni 1825 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Pfarrverweser Striegel) geheiratet[24]. Er verstarb am
29 Juni 1849 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Lungensucht , früh 1 Uhr, 48 Jahre)[23].
vii. Matthäus Wittmann geboren am 30 September 1804 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland. Er hat Schmitt Kunigunda am
06 Mai 1827 in Stegaurach, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet.
viii. Margaretha Wittmann geboren am 14 April 1807 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie hat Johannes Mullich ca. 1826
geheiratet[31]. Sie verstarb am 09 Mai 1865.
ix. Dorothea Wittmann geboren am 25 Mai 1807 (vermitlich unehelich). Sie verstarb am
29 Dezember 1863 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
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x.
Barbara Wittmann geboren am 22 November 1809 in Höfen,
Bamberg, Bayern, Deutschland.
34. Pabsthard Georg.
35. Hofmann Anna.
Pabsthard Georg und Hofmann Anna verheiratet. Sie hatten folgende Kinder:
17.i. Pabsthard Dorothea geboren am 03 Mai 1803 in Obergreuth, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie hat Wittmann Nikolaus am 06 Juni
1825 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Pfarrverweser
Striegel) geheiratet[24]. Sie verstarb am 29 Dezember 1863 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland (Lungenentzündung Dr. Rapp,
10 Uhr nachts, 60 Jahre).
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Generation 7
64. Adam Wittmann Sohn von Heinrich Wittmann und Anna NN[32] geboren am 18 April 1734 in Reundorf, Bamberg, Bayern, Deutschland[33]. Er verstarb am 20 November 1775 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
Was geschah 1734
Mit russischer Unterstützung wird der katholische Kurfürst Friedrich
August II. von Sachsen als August III. (+1763) auch König von Polen.
Die Österreicher unterliegen den Spaniern und den französischsardinischen Truppen und müssen fast ganz Italien räumen.
Die philosophische Literatur wird beherrscht von Voltaire und Montesquieu , wobei die Schriften des ersteren in Frankreich (nicht zuletzt
wegen satirischer Veröffentlichungen über den verstorbenen Ludwig
XIV.) verboten werden.
Frankreich marschiert in Lothringen ein.
Das Deutsche Reich erklärt Frankreich den Krieg im Zuge des polnischen Erbfolgekrieges
Die Weser wird kanalisiert und erhält bei Hameln eine Schiffahrtsschleuse.
Erste Lazarettordnung im preußischen Heer.
Notizen für Adam Wittmann Forschungsnotizen:
Pate: Adam Schmaus von Frensdorf. Er heiratet 1730 eine Schmitt Barbara
(Pfarrei Frensdorf, Bd. III, 1730, S. 26)
65. Maria Margaretha Siebenhaar Tochter von Peter Siebenhaar und Anna
Margaretha geboren am 29 August 1737 in Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt,
Bayern, Deutschland. Sie verstarb am 22 Dezember 1803 in Höfen, Bamberg,
Bayern, Deutschland.
Adam Wittmann und Maria Margaretha Siebenhaar haben am 05 September
1757 in Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland geheiratet[34,
35]. Sie hatten folgende Kinder:
i.
Georg Wittmann geboren am 26 Oktober 1757 in Schlüsselau,
Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland[36].
- 45 -
Notizen für Georg Wittmann Forschungsnotizen:
Eintrag: Widmann, Pate Peter Pflaum
ii.
Nikolaus Wittmann geboren am 13 Oktober 1760 in Reundorf, Bamberg, Bayern, Deutschland[37].
+ 32.iii. Josef Wittmann geboren am 29 Juli 1762 in Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland[28]. Er hat Härtling Margareth (Härtlein) am 08 Februar 1790 in Höfen, Bamberg, Bayern,
Deutschland geheiratet. Er verstarb am 23 Dezember 1813 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
iv. Sebastian Wittmann geboren am 10 Februar 1765 in
Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland.
Er verstarb am 17 April 1771 in Schlüsselau, ErlangenHochstadt, Bayern, Deutschland.
v.
Barbara Wittmann geboren am 24 Januar 1768 in Schlüsselau,
Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland.
vi. Anna Maria Kunigunda Wittmann geboren am 16 Juni
1770 in Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland. Sie verstarb am 11 Mai 1831 in Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland.
vii. Margareta Wittmann geboren am 15 November 1773 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
66. Härtling Johann geboren am 26 Dezember 1767 in Waizendorf, Bamberg,
Bayern, Deutschland. Er verstarb am 21 Februar 1830 in Höfen, Bamberg,
Bayern, Deutschland.
67. Wicht Margareth.
Härtling Johann und Wicht Margareth haben am 11 Februar 1765 in
Waizendorf, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende Kinder:
+ 33.i. Härtling Margareth (Härtlein) geboren am 26 Dezember 1767 in
Waizendorf, Bamberg, Bayern, Deutschland. Sie hat Josef Wittmann am 08 Februar 1790 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland
geheiratet. Sie verstarb am 21 Februar 1830.
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Generation 8
128. Heinrich Wittmann Sohn von Samson Wittmann und verw. Wittmann
Kunigunda Will geboren am 07 Mai 1710 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern,
Deutschland[38]. Er verstarb am 08 Mai 1772 in Burgebrach, Bamberg,
Bayern, Deutschland (63 Jahre)[39].
Was geschah 1710
Die seit 1672 in Bau befindliche St. Pauls Kathedrale wird in London von
Wren fertiggestellt.
August (der Starke) gründet auf der Albrechtsburg die Meißener Porzellanmanufaktur, die er unter die Leitung von Johann Friedrich Böttger stellt, der
im Vorjahr die Herstellung von weißem Hartporzellan entdeckt hatte
In Berlin wird die Charité gegründet
Nordischer Krieg (1700-1721
Spanischer Erbfolgekrieg (1701-1714).
Die Russen erobern Riga, Reval, Pernau und Wiborg. Livland und Estland unterwerfen sich den Russen.
Nachdem in England die Whigs von den Tories in der Regierung abgelöst
worden sind, nehmen diese geheime Friedensverhandlungen mit Frankreich
auf.
In Spanien besiegt das nationale Heer ein englisch-österreichisches gleich in
zwei aufeinanderfolgenden Schlachten und vertreibt den Erzherzog Karl aus
Madrid
Notizen für Heinrich Wittmann Allgemeine Notizen:
Patenschaften:
1. Am 5.März.1734 ist Heinrich Wittmann, Weber, zu Reundorf Taufpate bei dem Sohn des Ehepaares Adam und Barbara Schmaus
(AEB, Pfarrei Reundorf - Band 6, Seite 108, F69)
2. Heinrich Wittmann, Reundorf war 1741 Trauzeuge von Johann Georg
Vollmer (Sohn von Johann) Schuhmacher von Reundorf und Braut
Catharina Geist (Tochter von Friedrich) Unterharnsbach. Weiterer Trauzeuge Philipp Roth. KB Burgebrach 1741, Seite 12
3. Am 20.2.1744 ist Heinrich Wittmann Taufpate bei den Sohn des Gastwirtehepaars Johann und Barbara Schmauss aus Frensdorf.
4. Am30.07.1752 ist Heinrich Wittmann Taufpate bei dem Sohn des Ehe-
- 47 -
paares Stephan und Margaretha Richter Quelle: AEB, Pfarrei Reundorf
- Band 7, Seite 18, Fiches 110.
5. Zufallsfund: Am 03.10.1724 ist ein lediger Heinrich Wittmann, Bauer
in Hollfeld Taufpate bei einem nichtehelichen Kind des ledigen Paares
Anna Maria Möhrin in Reundorf und ses Johann Hoch (Hocken?) in Untergreuth (Quelle: AEB, Pfarrei Reundorf - Band 6, Seite 23, Fiches 66).
Dieser Heinrich Wittmann, Bauer aus Hollfeld, muß ein Namensvetter eines Vorfahren sein.
Einwohner Reundorf: Häuser, Grundstücke
Standbuch A221/813
Harnickel,Römer, Schmidt, Hering, Müller, Krebs, Stöcklein
Standbuch A221/814
Moll, Hering
Standbuch A221/815
Dotterweich, Moll, Müller Heberlein, Richter, Löhr, Knaußens, Völlmer,
Hetzel, Bantzlers, Bayer, Schram, Oppelt, Richter, Lembauch (2.Ehe Katharina Will), Lamb, Tausend..., Ziegemann, Kantzler, Wagner, Ziegler,
Schmidt, Hering, Zettler, Krapp?, Stücklein, Lintz, Amtmann
Standbuch A221/816
Häberlein,Seelmann, Kanzler, Windfelder, Volz, Lamb, Gems, Schlagenhaus
,Gerling, Seiler,
Krapp, Beck
weutere Namen siehe Kopien im Ordner Amt Burgebrach
Huldigungslisten des Fürstbischof von Gebsattel
1698: 1699 Hollfeld: Hans Wittmann; Pottenstein: Johann Andreas
Wittmann, Ratsherr
129. Anna NN geboren ca. 1713[40]. Sie verstarb am 30 März 1760 in Reundorf, Bamberg, Bayern, Deutschland (Alter ca. 47)[41].
Notizen für Anna NN Allgemeine Notizen:
Am 11.01.1747 ist Anna, Ehefrau des Heinrich Wittmann zu Reundorf
Taufpatin bei der Tochter des Ehepaares Johann und Margaretha
F(V)öllmer. Quelle: AEB, Pfarrei Reundorf - Band 6, Seite 204, Fiches 73.
Heinrich Wittmann und Anna NN haben ca. 1733 in Reundorf, Bamberg,
Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende Kinder:
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+
64.i. Adam Wittmann[32] geboren am 18 April 1734 in Reundorf,
Bamberg, Bayern, Deutschland[33]. Er hat Maria Margaretha Siebenhaar am 05 September 1757 in Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt,
Bayern, Deutschland geheiratet[34, 35]. Er verstarb am 20 November 1775 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
ii.
Stephan Wittmann geboren am 06 April 1736 in Reundorf,
Bamberg, Bayern, Deutschland[42]. Er hat Barbara Pflaum am
13 Januar 1760 in Unterharnsbach, Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet[43]. Er verstarb am 20 Dezember 1797 in Burgebrach, Bamberg, Bayern, Deutschland.
Notizen für Stephan Wittmann Allgemeine Notizen:
Stephan Wittmann war Trauzeuge bei der Eheschließung am
25.1.1758 (KB Burgebrach) von Michael Fischer u. Margareth Göller in Unterharnsbach.
Der Sohn von Michael Fischer und zwar Philipp Fischer hat
1765 in Unterharnsbach eine Barbara Wittmann geheiratet (Vater
Heinrich Wittmann + Catharina Haas, Burgebrach)
iii. Johann Georg Wittmann geboren am 19 April 1738 in Reundorf, Bamberg, Bayern, Deutschland[44]. Er verstarb am 23 August 1738 in Reundorf, Bamberg, Bayern, Deutschland[45].
iv. Johann Georg Wittmann geboren am 30 Januar 1740 in Reundorf,
Bamberg, Bayern, Deutschland[46].
v.
Johann Wittmann geboren am 14 Februar 1742 in Reundorf,
Bamberg, Bayern, Deutschland[47].
vi. Barbara Maria Wittmann geboren am 15 März 1744 in Reundorf, Bamberg, Bayern, Deutschland[48]. Sie hat Philipp Fischer
am 04 Februar 1765 in Unterharnsbach, Bamberg, Bayern,
Deutschland geheiratet[49]. Sie verstarb am 04 Oktober 1802 in
Unterharnsbach, Bamberg, Bayern, Deutschland (im Alter von 49
Jahren ??)[50].
Notizen für Barbara Maria Wittmann Allgemeine Notizen:
Nach Einschreibungen in der Pfarrei Burgebrach ist dies einen
WITTMANN Ein Taufe
läßt sich im Namensregister unter WITTMANN zum Taufmatrikel
Frensdorf nicht finden. Eine Überprüfung der Traufmatrikel
Frensdorf (1679-1748) förderte den Eintrag einer Barbara, Tochter
des Heinrich RICHTER und der Anna zu Tage. Der Name
RICHTER ist weder im Trau- bzw. Sterbematrikel zu finden. Es
handelt sich offensichtlich um einen Falscheintrag, es müßte
WITTMANN lauten.
Die Annahme, daß es sich bei RICHTER um den Hausnamen der
Familie WITTMANN handelt, liegt nahe.
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geb. Pflaum Catharina Haas Tochter von Wolfgang Pflaum geboren
am 28 Oktober 1723 in Oberharnsbach, Bamberg, Bayern, Deutschland
(Vater Wolfgang Pflaum)[51].
Notizen für geb. Pflaum Catharina Haas Allgemeine Notizen:
15.2.1773 3. Ehe Wolfgang Holler, Weber aus Burgebrach oder Höfen.
Unsere Nachbarn in Höfen hießen Holler, Der alte Holler Sepp war
Maurer; nach Erinnerungen bestand eine Verwandtschaft. Zu meiner
Kindheit wohnten aber auch die Schlund im Haus.
Mit der 3. Ehe verliert sich die Spur von Katharina Pflaum, verh. Haas und
Wittmann aus der Pfarrei Burgebrach. Es liegen keine Sterbedaten in den
Pfarreien Stegaurach und Obere Pfarre zu Bamberg vor.
Heinrich Wittmann und geb. Pflaum Catharina Haas haben am 30 Juni
1760 in Burgebrach, Bamberg, Bayern, Deutschland (2. Ehe - Witwe von
Pankraz Haas, Weber) geheiratet[52]. Sie hatten folgende Kinder:
Notizen zur/zum Eheschließung:
15.2.1773 3. Ehe Wolfgang Hööerer, Burgebrach
i.
Johann Wittmann geboren am 20 April 1761 in Unterharnsbach,
Bamberg, Bayern, Deutschland[53]. Er hat Margareta Neundörfer
am 28 Februar 1786 in Unterharnsbach, Bamberg, Bayern,
Deutschland geheiratet.
ii.
Anna Maria Wittmann geboren am 21 Juli 1763 in Unterharnsbach, Bamberg, Bayern, Deutschland[54].
iii. Philipp Wittmann geboren am 27 November 1772 in Unterharnsbach, Bamberg, Bayern, Deutschland[55].
130. Peter Siebenhaar.
131. Anna Margaretha.
Peter Siebenhaar und Anna Margaretha haben ca. 1730 in Schlüsselau,
Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie hatten folgende
Kinder:
+ 65.i. Maria Margaretha Siebenhaar geboren am 29 August 1737 in
Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt, Bayern, Deutschland. Sie hat
Adam Wittmann am 05 September 1757 in Schlüsselau, ErlangenHochstadt, Bayern, Deutschland geheiratet[34, 35]. Sie verstarb
am 22 Dezember 1803 in Höfen, Bamberg, Bayern, Deutschland.
ii.
Anna Margaretha Siebenhaar geboren am 21 August
1744 in Schlüsselau, Erlangen-Hochstadt, Bayern,
- 50 -
Deutschland.
- 51 -
Generation 9
256. Samson Wittmann Sohn von Johann Wittmann und Margaretha NN geboren am 05 November 1666 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland. Er
verstarb am 01 Februar 1714 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland[56].
257. verw. Wittmann Kunigunda Will geboren ca. 1670[57]. Sie verstarb am 29
Mai 1739 in Reundorf, Bamberg, Bayern, Deutschland[58].
Samson Wittmann und verw. Wittmann Kunigunda Will haben am 10
Juli 1697 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland geheiratet. Sie
hatten folgende Kinder:
i.
Margaretha Wittmann geboren am 15 Dezember 1698 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland[59].
ii.
Barbara Wittmann geboren am 09 Mai 1700 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland[60]. Sie verstarb am 15 Dezember
1700 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland[61].
iii. Barbara Wittmann geboren am 04 Dezember 1702 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland.
iv. Margaretha Wittmann geboren am 24 Dezember 1703 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland[62].
+ 128v.. Heinrich Wittmann geboren am 07 Mai 1710 in Hollfeld, Bayreuth,
Bayern, Deutschland[38]. Er hat Anna NN ca. 1733 in Reundorf,
Bamberg, Bayern, Deutschland geheiratet. Er verstarb am 08 Mai
1772 in Burgebrach, Bamberg, Bayern, Deutschland (63 Jahre)[39].
vi. Martha Wittmann geboren am 27 Oktober 1711 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland. Sie verstarb am 29
März 1712 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland[63].
vii. Matthäus Wittmann geboren am 24 März 1713 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland. Er verstarb am 09 August 1714 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland[64].
- 52 -
Generation 10
512. Johann Wittmann geboren ca. 1622. Er verstarb am 12 September 1689 in
Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland.
Notizen für Johann Wittmann Allgemeine Notizen:
Es könnte sein, dass Johann Wittmann einer der Müller in der Fränkischen
Schweiz war.
513. Margaretha NN geboren ca. 1626. Sie verstarb am 29 April 1685 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland (im Alter von 59 Jahren).
Johann Wittmann und Margaretha NN haben ca. 1645 (Lindenberg
oder Gößweinstein (Behringermühle)) geheiratet. Sie hatten folgende Kinder:
i.
Johann Wittmann geboren ca. 1646 in Hollfeld (Taufeintrag
fehlt). Er verstarb am 12 Februar 1713 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland (27 Jahre).
ii.
Pankratz Wittmann geboren am 25 April 1664 in Lindenberg,
Kulmbach, Bayern, Deutschland. Er verstarb am 03 August
1729 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland (66 Jahre).
iii. Margaretha Wittmann geboren ca. 1650 (Taufeintrag
fehlt). Sie verstarb am 08 Dezember 1720 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland (70 Jahre).
iv. Kunigunda Wittmann geboren ca. 1663 (Taufeintrag fehlt). Er
verstarb am 24 Februar 1709 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern,
Deutschland (46 Jahre).
514.
256v.. Samson Wittmann geboren am 05 November 1666 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland. Er hat verw. Wittmann Kunigunda
Will am 10 Juli 1697 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern, Deutschland geheiratet. Er verstarb am 01 Februar 1714 in Hollfeld, Bayreuth, Bayern,
Deutschland[56].
Quellen
1
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5
6
Geburtsurkunde Bamberg Nr. 846/1939.
Heiratsurkunde Nr. 4/1962 Ellerstadt.
Geburtsregister Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb. Archiv Bamberg;), Familienunterlagen, Pfarrei Stegaurach, Geburtsregister 1871, Seite 5, Nr. 38.
@N57@
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), Trauungsregister 1898,
Seite 95, Nr. 4.
Franz Wittmann, Vermögenauseinandersetzung (Name: Kgl. Notar Georg
Büttner; Location: Bamberg; Date: Gesch.Reg.Nr. 1333 vom 14.11.1905;),
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23
Familienunterlagen, Absicherung der Kinder vor der 2. Eheschließung mit
Barbara Giel.
Fiches Nr. 44, Pfarrei Stegaurach Geburtsregister 1831, S. 133 (Name:
Erzb. Arich Bamberg; Location: Bamberg;), Familienunterlagen, Geburt
Michael Wittmann. Fiches Nr. 44, Pfarrei Stegaurach Geburtsregister 1831,
S. 133 (Name: Erzb. Arich Bamberg; Location: Bamberg;), Familienunterlagen, Geburt Michael Wittmann.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fiches
257, Seite222, Nr 37.
Pfarrei Stegaurach (Erzb.Archiv Bamberg), Trauregister 1864, S. 4 - E.
Bayer.Notariat Bamberg I, Vermächtnisurkunde vom 17.10.1923 (Name:
Notar Dr. Fritz Eckerle;), Familienunterlagen, Testament der Barbara Hofmann. Fiches Nr. 44, Pfarrei Stegaurach Geburtsregister 1831, S. 133 (Name: Erzb. Arich Bamberg; Location: Bamberg;), Familienunterlagen, Geburt Michael Wittmann.
Bayer. Notariat Bamberg I, Vermächtnisurkunde vom 17.10.1923
(Name: Notar Dr. Fritz Eckerle;), Familienunterlagen, Übergeberin von
Anna Wittmann in Höfen. Erben: Barbara Hofmann, geb. Wittmann,
Häckersehefrau in Bamberg.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fitches
86, Seite 69, Nr. 70. unehelich, Vater Michael Wittmann, ledig Höfen laut
Landgericht Anzeige vom 30.10. 1860 Ledige Mutter Anna Maria Bickel,
Höfen
.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), Matrikel Stegaurach, Höfen, S.239.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegauracch, Fiches
167, Seite 93.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fiches
93, Seite 130.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fiches
94, Seite 149.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fiches
101, Seite 35.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fiches
103, Seite 53.
Obere Pfarre Bamberg, KB Obere Pfarre, Verzeichnis 1898 14. 2., Fiches
675.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fiches
107, seite 90, Nr. 8.
Bayer.Notariat Bamberg I, Vermächtnisurkunde vom 17.10.1923 (Name:
Notar Dr. Fritz Eckerle;), Familienunterlagen, Bayer.Notariat Bamberg I,
Vermächtnisurkunde vom 17.10.1923 (Name: Notar Dr. Fritz Eckerle;), Familienunterlagen.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), Pfarrmatrikel
Stegaurach, Fiches Nr. 12, Seite 219.
Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fiche
222, Seite 68.
24 Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), Pfarrmatrikel
- 54 -
Stegaurach Trauung, Fiches Nr. 129, Seite 146 2. Heirat mit Pabsthardt
wird Nikolaus als Witwer erwähnt. Verstorbene Frau Barbara Meusch.
Trauung durch Pfarrverweser Striegel.
25 Urkunde, ausgewandert nach Muscatine im Staat Iowa, USA.
26 Pfarrei Stegaurach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), KB Stegaurach, Fiches
43, Seite 109.
27 US Census 1900, Iowa Marriages 1809-1992 Index:MO2545-4 FilmNr.1003359.
28 Pfarrei Schlüsselau, KB Schlüsselau, Fiches 4, Seite 65, Nr. 346.
29 Pfarrei Schlüsselau, KB Schlüsselau
Röbersdorf-Erlach Fiches 32, Seite 9,
Jhar 1831, Nr. 109.
30 Pfarrei Schlüsselau, KB Schlüsselau, Röbersdorf, Seite 57.
31 Familienstammbaun Nelson/Guhl.
32 Kirchenbuch Pfarrei Frensdorf, S. 114 F 69.
33 Kirchenbuch Pfarrei Frensdorf, Pfarrei Frensdorf Bd.6 (III), S.114,
Fiches 69. Pate: Adam Schmaus von hier.
34 Pfarrei Schlüsselau, KB Schlüsselau, Fiches 10, Seite 242.
35 Pfarrei Schlüsselau, KB Schlüsselau, Sterbefall Fiches 10, Nr. 156.
36 Pfarrei Schlüsselau, KB Schlüsselau Fichtes 4, Seite 59, 1757.
37 @N58@
38 Pfarrei Hollfeld, AEB Pfarrei Hollfeld, Band 2, Seite 30 Fiches 29.
39 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv Bamberg;), AEB, Band 3, FichesNr. 86, Seite 316.
40 Pfarrei Reundorf, AEB, Pfarrei Reundorf- Band 7, Seite 18, Fiches 110.
41 Pfarrei Frendorf, AEB, Pfarrei Reundorf- Band 7, Seite 18, Fiches 110.
42 Pfarrei Frendorf, AEB, Kirchenbuch Frensdorf, 1736 Bd. 2, S.125, Fiches
70.
43 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv bamberg;), Fiches-Nr. 66, Seite
55.
44 Pfarrei Frendorf, Kirchenbuch Frensdorf 1738, Bd.III, S. 147.
45 Pfarrei Frendorf, Bd. III, Bl.89/1738.
46 Pfarrei Frendorf, AEB, Kirchenbuch Frensdorf Bd.
6, S. 163, Fiches 71 Taufe durch Pfarrer von Pettstadt.
47 Pfarrei Reundorf, AEB, Pfarrei Reundorf - Band 6, Seite175, Fiches 72.
48 Pfarrei Frendorf, AEB, Pfarrei Frensdorf - Band 6, Seite 187, Fiches 72.
49 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv bamberg;), AEB, Pfarrei Burgebrach - Band 3, Seite 68, Fiches 66.
50 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv bamberg;), AEB, Pfarrei Burgebrach - Band 4, Seite 32, Fiches 121
(Im angegebenen Sterbealter hätte sie mir 12 jahren geheiratet.).
51 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv bamberg;), AEB, Pfarrei Burgebrach - Band 2, Seite 189, Fiches 47.
52 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv bamberg;), AEB, Pfarrei: Burgebrach, Ehe, Fiches. 66, Seite 57.
53 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv bamberg;), AEB, Band 3,FichesNr.78, Seite 170.
- 55 -
54 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv bamberg;), Fiches-Nr. 79.
55 Pfarrei Burgerbrach (Name: Erzb.Archiv bamberg;), Fiches-Nr. 78, Seite
225.
56 Pfarrei Hollfeld, AEB, Pfarrei Hollfeld - Band 15, Seite 13, Fiches 310.
57 Pfarrei Hollfeld, Taufdatum und Sterbedatum läßt sich im Matrikel Hollfeld nicht nachweisen.
58 Pfarrei Frendorf, AEB, Pfarrei Frensdorf - Band 6, Seite 94, Fiches 77.
59 Pfarrei Hollfeld, AEB, Pfarrei Hollfeld - Band 1, Seite 127, Fiches 20.
60 Pfarrei Hollfeld, AEB, Pfarrei Hollfeld - Band 1, Seite 142, Fiches 21.
61 Pfarrei Hollfeld, AEB, Pfarrei Hollfeld - Band 14, Seite 44, Fiches 306.
62 Pfarrei Hollfeld, AEB, Pfarrei Hollfeld - Band 1, Seite 175, Fiches 22.
63 Pfarrei Hollfeld, AEB, Pfarrei Hollfeld - Band 15, Seite 10, Fiches 310.
64 Pfarrei Hollfeld, AEB, Pfarrei Hollfeld - Band 15, Seite 14, Fiches 310.
Literaturhinweise
i
Roppelt, Joh. Bap.: Historisch-topographische Beschreibung des Hochstifts Bamberg
Chronik der Gemeinde Stegaurach – Die 1000-jährige Gemeinde am Rande der Stadt, Seite 153ff.
Dtv Biographie Margret Boveri „Verzweigungen“ Eine Autobiographie von Uwe Johnson, August 1982.
iv
Staatsarchiv Bamberg Rb 1590
v
Staatsarchiv Bamberg, RB 1725
vi
Dtv Biographie Margret Boveri „Verzweigungen“ Eine Autobiographie von Uwe Johnson, August 1982.
vii
Schubert Ernst, Arme Leute, Bettler und Gauner im Franken des 18. Jahrhundert, Veröffentlichung der Ges.f.Fränkische Geschichte, Reihe IX, Band 26.
viii
Hildegard Weiß, Historiswcher Atlas von Bayern, Teil Franken, Reihe 1, Heft 21 – München
1974
ii
iii
ix
x
xi
Staatsarchiv Bamberg, Rb. 1750.
Staatsarchiv Bamberg RB 1767
xii
xiii
Bischöfliches Ordinariat Bamberg vom 24. 02 1921 ActNr. 251.
Staatsarchiv Bamberg, Rb. 1761
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