«Mehr Mobilität dank weniger Verkehr»: Der 9. eco.naturkongress

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«Mehr Mobilität dank weniger Verkehr»: Der 9. eco.naturkongress sucht nach einem
neuen, nachhaltigen Mobilitätsleitbild für die Schweiz
Basel, 20. November 2013 – Am 21. Februar 2014 dreht sich im Kongresszentrum der
Messe Basel alles um das Thema «Mehr Mobilität dank weniger Verkehr». Mit dabei sind
Mobilitätsexperten wie der dänische Velobotschafter Mikael Colville-Andersen, der SBBCEO Andreas Meyer, der Autor und Publizist Roger Willemsen, VertreterInnen innovativer
Mobilitätslösungen wie Rahel Bonny, CEO Mobility Solutions, und Viviana Buchmann, CEO
Mobility Carsharing, sowie der ETH-Professor und Mobility-Pricing-Experte Anton
Gunzinger.
Noch nie waren wir so mobil wie heute, zugleich standen wir auch noch nie so lange im Stau. Das
dichte Strassen- und Schienennetz der Schweiz ist Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung.
Doch erhöht jeder weitere Kapazitätsausbau auch die externen Kosten des Verkehrs: Lärm,
Zerschneidung und Beeinträchtigung von Lebensräumen, Treibhausgasemissionen und Unfälle.
Mobilität und insbesondere Verkehr sind Dauerthemen mit wachsender Aktualität. Der
9. eco.naturkongress 2014 packt das Problem des steigenden Mobilitätsdrucks an den Wurzeln
und fragt: Welche Mobilität wollen wir eigentlich? Wie können wir Verkehr vermeiden? Welche
zukunftsfähigen Modelle für eine effizientere Mobilität, die über rein technische Lösungen
hinausgehen, gibt es? Wie kann die Siedlungs- und Verkehrsplanung besser koordiniert werden?
Wie der Langsamverkehr als dritte Säule der Mobilität gestärkt werden? Und wie mobil ist die
Natur, wo muss sie es in Zukunft sein und wo wird ihre Mobilität eingeschränkt?
Der eco.naturkongress erwartet wie in den Vorjahren rund 700 EntscheidungsträgerInnen aus
Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien sowie zahlreiche Fachleute aus der
Verkehrsplanung. Die TeilnehmerInnen sind aufgerufen, sich an einem Dialog zur Gestaltung
eines neuen, nachhaltigen Mobilitätsleitbildes und der Ausarbeitung von notwendigen
Massnahmen zu beteiligen.
Anregungen dazu kommen vom Plenumsprogramm: ETH-Professor und Unternehmer Anton
Gunzinger legt dar, wie mithilfe einer Allmendenbesteuerung die Finanzierung des Verkehrs
komplett umgekrempelt werden könnte. Die Nationalrätin Edith Graf-Litscher und Nationalrat
Kurt Fluri, beide Mitglieder der parlamentarischen Verkehrskommission, nehmen seine
Forderung nach dieser neuen Form von Mobility Pricing auf und beleuchten sie aus Sicht der
Politik.
Adam Millard-Ball, Verkehrsplaner von der Universität Santa Cruz (Kalifornien) präsentiert
aktuelle Forschungsergebnisse, wonach die Mobilität in der westlichen Welt möglicherweise einen
Höchststand erreicht hat und in Zukunft sogar abnehmen könnte. Giuseppe Pini, Leiter der
Beobachtungsstelle für Mobilität der Universität Genf, reflektiert, inwiefern Mobilität nicht nur
Freiheit, sondern auch Zwang sein kann. Der Fahrradbotschafter Mikael Colville-Andersen aus
Kopenhagen analysiert die Verkehrssituation in Basel und zeigt auf, wie der öffentliche Raum
nicht nur für Autos, sondern für Menschen gestaltet werden kann. Der Autor und Publizist Roger
Willemsen berichtet von seinen Reisen und zieht daraus Schlüsse über unser Verhältnis zur
Mobilität. Über die Mobilität der Natur referiert Norbert Schäffer von RSPB (BirdLife in the UK).
Andreas Meyer (CEO SBB) stellt sich den Fragen von Nationalrat und eco.ch-Geschäftsleiter
Beat Jans zur Zukunft der Bahn nach der FABI-Volksabstimmung vom 9. Februar 2014.
Schliesslich setzt die freie Wissenschaftlerin Friederike Habermann unsere luxuriöse
Mobilitätssituation in einen grösseren Kontext und stellt sie dem Wohlstand an Zeit gegenüber.
Über die Rolle von Innovationen im Mobilitätsbereich diskutieren unter anderem Caroline
Beglinger (Geschäftsführerin des VCS), Viviana Buchmann (CEO Mobility Carsharing), Rahel
Bonny (CEO Mobility Solutions), Prof. Klaus Zweibrücken (Hochschule Rapperswil) und
Andreas Burgener (Direktor auto-schweiz).
Insbesondere in den 20 angebotenen Workshops können sich die KongressteilnehmerInnen
aktiv einbringen: Sie vertiefen sich in Themen wie Mobility Pricing, ökologische Infrastruktur,
Mobilität ohne Öl oder kollaborative Mobilität und tragen ihre Erkenntnisse danach ins Plenum.
eco.ch (ehemals NATUR) auf einen Blick
eco.ch ist das führende Schweizer Forum für nachhaltige Entwicklung. Mit ihrer einzigartigen
Kombination aus Messe, Festival (20. bis 23. Februar 2014), Kongress und Gala (21. Februar
2014) richtet sie sich an die breite Bevölkerung sowie an Führungskräfte und Fachpersonen aus
Politik, Wirtschaft, Medien und Verbänden. eco.ch wird nach wie vor von den bekannten
24 Organisationen, Institutionen, Bundesämtern und Kantonen getragen. Für die
Mobilitätsthematik 2014 wurde zusätzlich das Bundesamt für Verkehr mit ins Boot geholt.
Weitere Informationen zur eco.ch finden Sie online unter www.eco.ch.
Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:
Romina Jermann
+41 61 205 10 37
[email protected]
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