Alkane und Alkohole Als Alkane bezeichnet man in der organischen

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Alkane und Alkohole
Als Alkane bezeichnet man in der organischen Chemie die Stoffgruppe der
gesättigten, acyclischen Kohlenwasserstoffe, deren Vertreter nur aus den
beiden Elementen Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H) bestehen.
Ihre allgemeine Formel ist CnH2n +2. Sie werden in geraden oder verzweigten
Ketten dargestellt. Die linearen Alkane sind in offiziellen Nomenklatur durch
Präfixe, meist Griechen, bezeichnet /Pentan, Hexen, usw.).
Nomenklatur nach IUPAC
1. Hauptkette bestimmen
2. Hauptkette nummerieren, so dass die Seitenketten die klein Möglichsten Zahl
haben
3. Seitenketten nach alphabetischer Reihenfolge nennen
4. Zahlen durch Komma getrennt, Zahlen und Wörtern durch einem Strich
Eigenschaften:
- Mit steigender Kette nimmt die Flüchtigkeit ab;
- Mit steigender Kette nimmt die Oberfläche zu;
- Je länger die Kette, desto stärker sind die ZMKs (Van der Waals-Kräfte)
- Alle physikalische Eigenschaften werden von den ZMKs bestimmt.
Die Alken sind unpolare Stoffe und deswegen wirken VdW-Kräfte als ZMKs.
Die VdW-Kräfte nehmen mit zunehmender Oberfläche und Anzahl von Elektronen
zu.
Je länger die Hauptkette, desto größer ist die Oberfläche.
Je größer die Oberfläche, desto niedriger ist die Flüchtigkeit.
C2H26 weist eine größere Oberfläche auf als C10H22 und C10H22 weist eine
größere Oberfläche als C8H18 auf, somit ist die Flüchtigkeit bei C12H26 am
niedrigsten und bei C8H18 am höchsten.
Alken sind Hydrophobie und Lipophile Stoffe
"Ähnlich löst sich in Ähnlichen". Die Löslichkeit zweier Stoffen hängt von der
Ähnlichkeit der Stoffen bzw. von der Ähnlichkeit der ZMKs von beiden Stoffen.
Alkane sind unpolare Stoffe und somit sind die anwesende ZMKs VdW-Kräfte.
Da Wasser einen sehr polaren Stoff ist, wirken dabei Wasserstoff-Brücken.
Da H-Brücken und VdW-Kräfte sehr unterschiedliche Kräfte sind, sind die beide
Stoffe nicht ineinander löslich.
Alkohole sind chemische Verbindungen, die eine oder mehrere an
aliphatische Kohlenstoffatome gebundene Hydroxygruppen (–O–H) haben.
Alkohole, die sich von den Alkanen ableiten, werden Alkanole genannt. Um
eine klare Abgrenzung der Alkohole von Halbacetalen oder Carbonsäuren
sicherzustellen, kann man ergänzen, dass das Kohlenstoffatom mit der
Hydroxygruppe nur noch mit Kohlenstoff- oder Wasserstoffatomen
gebunden sein darf.
Ist die Hydroxygruppe an ein Kohlenstoffatom gebunden, das Teil eines
aromatischen Ringes ist, so werden die Verbindungen als Phenole
bezeichnet. Sie zählen nicht zu den Alkoholen, da diese Hydroxygruppen
analog einer Carboxygruppe sauer regieren.
Der Name einfacher Alkohole ergibt sich als Zusammensetzung aus dem
Namen des ursprünglichen Alkans und der Endung „-ol“. Zusätzlich wird
die Position der OH-Gruppe durch eine vorangestellte Zahl verdeutlicht,
zum Beispiel Propan-2-ol. Eine veraltete, bis 1957 gültige Bezeichnung für
Alkohole ist – nach einem Vorschlag von Hermann Kolbe – Carbinole.
Die Gruppe wird nach verschiedenen Kriterien (Zahl der
Nichtwasserstoffnachbarn, Wertigkeit, Vorhandensein von Doppel/Dreifachbindungen und Kettenlänge) eingeteilt.
Über die Kettenlänge werden Alkohole ebenfalls unterschieden. Die
Bezeichnung Fettalkohole verwendet man für Alkohole mit endständiger
primärer –OH-Gruppe mit gerader Kette und einer Länge von sechs
(Hexanol) bis hin zu 22 (Behenylalkohol) Kohlenstoffatomen[5]. Sie werden
meist durch Reduktion der –COOH-Gruppe aus Fettsäuren gewonnen. Die
höheren primären Alkohole mit 24 bis 36 Kohlenstoffatome bezeichnet
man als Wachsalkohole.
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