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EBOLA EPIDEMIE
Aufgrund der sich ausbreitenden Ebola-Epidemie in Westafrika sollen hier die
wichtigsten Fakten zu dieser Erkrankung vorgestellt werden.
WAS IST EBOLA?
Ebola ist eine hochinfektiöse, meist tödliche Viruserkrankung beim Menschen. Die Krankheit
wurde früher aufgrund ihrer Symptome “hämorrhagisches Fieber” (= Fieber mit Blutungen)
genannt. Das Ebolavirus wird von wilden Tieren (insbesondere Flughunden aber auch Affen)
auf den Menschen übertragen.
ÜBERTRAGUNGSWEG?
Die Verbreitung erfolgt via Mensch-zu-Mensch-Übertragung, vor allem über direkten Kontakt
mit Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Erbrochenes, Schweiß, Sperma, Urin) von infizierten
Tieren oder Menschen. Die Übertragung erfolgt ausschließlich über DIREKTEN
Schleimhautkontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten eines Erkrankten. Eine Übertragung
durch die Luft wie bei Influenza (Grippe) ist nicht möglich.
WELCHE SYMPTOME TRETEN BEI EBOLA AUF?
Die Ebolainfektion ist initial durch einen plötzlichen Beginn mit hohem Fieber, ausgeprägter
körperlicher Schwäche, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Halsschmerzen (also ähnlich wie
bei Grippe!) gekennzeichnet. Im weiteren Verlauf treten Erbrechen, Durchfälle,
Hautausschlag sowie eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion auf. Zuletzt kommt es zu
schweren inneren und äußeren Blutungen (aus Augen, Nase, Ohren).
WIE LANGE DAUERT DIE INKUBATIONSZEIT?
Mit der Inkubationszeit bezeichnet man den Zeitraum zwischen der Infektion und dem
Zeitpunkt, bei dem die infizierte Person sich krank fühlt. Die Inkubationszeit für Ebola beträgt
2 bis 21 Tage (laut WHO). Ansteckungsgefahr besteht erst dann, sobald die infizierte
Person erste Symptome zeigt.
WIE WIRD EBOLA DIAGNOSTIZIERT?
Die o.g. Symptome alleine reichen zur sicheren Diagnosestellung nicht aus, da Ebola im
fortgeschrittenen Stadium ähnliche Anzeichen wie z.B. Cholera und Malaria zeigt. Daher sind
zusätzlich Blut- und Gewebetests notwendig, um die Ebola-Erkrankung nachzuweisen.
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RISIKOGEBIETE
Ebola-Ausbrüche haben je nach Virusart eine Todesrate von bis zu 90%. Aktuell verbreitet
sich die Erkrankung vor allem in Guinea, Liberia, Sierra Leone und zum Teil auch in Nigeria
sowie im Senegal aus  Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes beachten! Aktuelle
Informationen zu Ebola und dessen Risikogebieten stehen auch auf der Website des RobertKoch-Institutes unter www.rki.de zur Verfügung.
WER IST GEFÄHRDET?
Primär sind Menschen gefährdet, die im Gesundheitssystem arbeiten (v.a. Helfer vor Ort),
des Weiteren Familienmitglieder oder jede andere Person in engem Kontakt mit Erkrankten.
Ein Problem bei der Ebolabekämpfung stellen Trauernde mit direktem Kontakt zu den an
Ebola Verstorbenen dar. Diese Verhaltensweise beruht auf traditionellen Beerdigungsritualen
in den Risikogebieten in Afrika und erschwert somit erheblich die Kontrolle über die Ebola
Verbreitung. Ferner sei auf das erhöhte Infektionsrisiko aller nach Westafrika reisenden
Personen hingewiesen.
ALLGEMEINE VERHALTENSREGELN UND SCHUTZMASSNAHMEN:

Vermeiden Sie Reisen in die gefährdeten Gebiete sowie Kontakt zu möglicherweise
gefährdeten Personen!

Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife.

Bei Auftreten der o.g. Symptome suchen Sie sofort das nächstgelegene Krankenhaus
auf!

Bei Flugreisen: Falls bei Ihnen die o.g. Symptome auftreten bzw. Ihnen Mitpassagiere
mit den entsprechenden Symptomen auffallen, melden Sie dies umgehend dem
Bordpersonal!
Haben Sie noch Fragen zu dem Thema?
Ihr Betriebsarzt steht Ihnen gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Name Dr. Rumen Alexandrov
Tel. 089 5791-1954
Fax 089 5791-2791
E-Mail [email protected]
Stand 10.10.2014
IAS health and safety GmbH
Westendstraße 199
80686 München
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