Warum Wärmen und Kühlen so gut tut

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Bewährte Mittel im Kampf gegen den Schmerz
Warum Wärmen und Kühlen so gut tut
Frankfurt am Main, 04.12.2014 – Wärmen und Kühlen sind klassische Mittel bei der
Behandlung von unterschiedlichen Schmerzen, Verspannungen und Verletzungen. Schon
Kindern hilft bei Bauchweh eine Wärmflasche, kleine Verletzungen und Beulen werden
gekühlt. Erwachsene lindern Muskelverspannungen oder Kreuzschmerzen mit Wärme.
Auch bei Bauchkrämpfen, Ischiasbeschwerden und Gelenkschmerzen ist das Wärmen stets
ein wirkungsvolles Mittel. Wann Wärmen oder Kühlen zur Behandlung von Schmerzen
anzuraten sind und welche Anwendungsmethoden helfen, erklärt Erika Fink, Präsidentin der
Landesapothekerkammer Hessen.
Entspannung durch Wärme
Gezielte Wärmetherapie mindert Schmerzen. Durch das Einwirken von Wärme weiten sich
die Blutgefäße, das regt die Durchblutung an und die Muskeln können sich entspannen. Der
Zellstoffwechsel wird aktiviert, die Regeneration und das Ausbilden von Botenstoffen
gefördert und das Schmerzempfinden herabgesetzt. Die wärmende Anwendung ist eine
sehr sanfte und gleichzeitig hoch wirksame Methode, um die unterschiedlichsten
Schmerzen zu bekämpfen. Es kann aber auch ein Zuviel an Wärme geben. Oft verbrennen
sich Patienten an zu heißen Wärmflaschen oder Heizkissen. Denn Menschen, die
Schmerzen haben, nehmen gleichzeitig oft Schmerzmedikamente ein und werden hohen
Temperaturen gegenüber unempfindlicher. Auch wenn Patienten Schlafmittel oder
bestimmte Psychopharmaka verordnet bekommen, kann die Temperaturwahrnehmung
beeinträchtigt sein, Hautverbrennungen sind mögliche Folgen. Dünne und empfindliche
Haut von älteren Menschen neigt ebenso zum schnellen Verbrennen. Eine einfache
Lösung: Patienten sollten zwischen Haut und Wärmequelle eine dünne Stofflage bringen,
das schützt, so Erika Fink. Um festzustellen, ob die Wärmequelle zu heiß ist, leistet ein
Thermometer gute Dienste.
Lösungen für unterwegs
Wärmeanwendungen für zu Hause sind vielfältig: heiße Bäder, Wärmflaschen, Wickel,
Moorpackungen, Fango oder Rotlicht. Bei daheim angewendeten Mitteln sollte der Patient
darauf achten, sich danach warm zu halten. Für unterwegs oder auf der Arbeit eignen sich
Salben, Pflaster oder Bandagen mit eingearbeitetem Wärmekern, die, auf die Haut platziert,
bis zu zwölf Stunden Wärme abgeben. Während dieser Anwendung ist der Patient in seiner
Beweglichkeit nicht eingeschränkt.
Eiskalt gegen den Schmerz
Richtig angewendet kann auch das Kühlen Abhilfe bei diversen Beschwerden schaffen. Der
Austritt von Blut in das Gewebe wird durch das Einwirken von Kälte verhindert, das hält
Schwellungen und Blutergüsse klein. Auch Fieber lässt sich durch kalte Wadenwickel
nachweislich senken. Bei der Anwendung von Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen,
die Muskeln spannen sich an. Sobald dieser Reiz nachlässt, kommt es zur Entspannung,
ein Gefühl von Wärme entsteht. Patienten können Eis aus dem Kühlschrank zerstoßen, in
einen Beutel füllen und dann auf die betroffenen Körperteile auflegen. Ebenso eignen sich
Kühlpacks, die ein Gel enthalten. Diese gehören in den Kühlschrank und nicht in die
Tiefkühltruhe und sollten nach etwa 20 Minuten abgenommen werden, rät Erika Fink.
Eissprays sind besonders hilfreich bei akuten Sportverletzungen. Aber auch bei
Kälteanwendungen ist Vorsicht geboten, denn falsch durchgeführt sind Erfrierungen oder
Erkältungen die Folge. Kinder und ältere Menschen sind hiervon besonders betroffen.
Wärmen und Kühlen gegen Erkältungen
Es ist sinnvoll, die Vorteile des Wärmens und Kühlens zu kombinieren. Für eine
abwechselnde Wärme- und Kälteanwendung eignen sich Saunagänge. Wechselbäder und
Wechselduschen sind gängige Methoden, um den Körper abzuhärten, Kreislauf, Muskulatur
und das vegetative Nervensystem zu trainieren. In Maßen angewendet können sich
Patienten so gegen Erkältungen und die Temperaturschwankungen in der kalten Jahreszeit
wappnen. Um Sicherheit im Umgang mit dem Wärmen und Kühlen zu erhalten, können
Schmerzgeplagte jederzeit ihren Apotheker ansprechen.
Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.800 Apothekerinnen und Apotheker
an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben
der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die
Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die
Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung
in ganz Hessen mit Medikamenten sicher.
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Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter www.apothekerkammer.de.
Pressekontakt der Landesapothekerkammer Hessen:
SCHOTT. PR
Susanne Pfeiffer
Wrangelstraße 111
20253 Hamburg
Telefon 040 / 41 32 70-22
neumann@schottpr.com
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