Behandlungsmethoden gegen Krebs

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© Deborah Gottmann
Inhalt
 Heutige Methoden:
- chirurgischer Eingriff
- Chemotherapie
- Strahlentherapie
- Hemmung des Blutgefäßwachstums
- Hormontherapie
- Immuntherapie
 Zukünftige Behandlungsmöglichkeiten:
- „Krebsimpfung“
- Behandlung mit Bakterien
- Virotherapie
Chirurgischer Eingriff
 operative Entfernung:
- des Tumors
- eines Mantels aus gesundem Gewebe
- der nächstliegenden Lymphknoten
 „beste“ Behandlungsmöglichkeit
 nicht möglich bei Metastasenbildung
Chemotherapie
 Zytostatika verhindern/stoppen Zellteilung
 wirken daher besonders auf Tumorzellen
 auch normale Zellen sterben ab
 starke Nebenwirkungen
 Problem: resistente Zellen überleben
 vermehren sich weiter
 resistenter Tumor
Strahlentherapie
 Schädigung der Zell-DNA durch Strahlung
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 Einzel- und Doppelstrangbrüche
gesunde Zellen erholen sich besser als Tumorzellen 
Reparaturmechanismen intakt
gezielter als Chemotherapie
zur Tumorverkleinerung vor einer OP
zur Metastasenvernichtung nach einer OP
Hemmung des
Blutgefäßwachstums
 Tumore bilden neue Blutgefäße zur Versorgung
 setzen dazu Gefäßwachstumsfaktoren frei
 verabreichter Antikörper neutralisiert diese
 Tumoren sterben teilweise ab
 harmlos, da normalerweise nur wenige Blutgefäße neu
gebildet werden
Hormontherapie
 Krebszellen behalten viele ursprüngliche Funktionen
und Eigenschaften
 Östrogen wirkt auf Brustzellenwachstum
 Antiöstrogen hemmt Wachstum von Brustkrebs
 bei Brust-, Gebärmutter- und Prostatakrebs
Immuntherapie
 aktiv: Medikamente zur Stimulierung des
Immunsystems
 Immunantwort auf Krebszellen
 Tumor wird gebremst/vernichtet
 Passiv: Verabreichung von Antikörpern
 diese binden an Tumorzellen
 Auslösung einer Immunreaktion
Zukünftige Behandlungsmethoden
 Ziel: nur Tumorzellen schädigen/vernichten
 Vermeidung schwerer Nebenwirkungen
 wirkungsvolle Bekämpfung von Metastasen
 Chancen für vollständige Heilung erhöhen
„Krebsimpfung“
 Dendriten fressen Eindringlinge und präsentieren
deren Antigene
 Ausbildung der T-Helferzellen
 Start der Immunreaktion
 Ausstattung von Dendriten mit tumorspezifischen
Antigenen
 Immunreaktion gegen Tumorzellen
 erste Erfolge
 teuer & aufwändig
Krebsbehandlung mit Bakterien
 Tumoren wachsen zu schnell
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 abgestorbene Zellen im Tumorzentrum
anaerobe Bakterien überleben nur ohne O2
Verabreichung von Bakteriensporen
Bakterien fressen den Tumor von innen auf
gesunde Zellen werden nicht geschädigt
Virotherapie - Technik

harmlose Viren werden modifiziert
1. Viren infizieren nur noch Tumorzellen
- Viren docken mit Antennen an Zellen an
- Modifikation durch konstruierte
Adaptermoleküle
2. Viren werden nur in Tumorzellen aktiv
- Modifikation der Viren-DNA
- tumorspezifischer Promotor
Virotherapie - Anwendung
Viren rekrutieren Krebszelle zur Vermehrung
 Zelle platzt
 neue Viren werden freigesetzt
2. Viren transportieren Vorstufen von Zytostatika
 diese wirken dann nur in Tumorzellen
3. Viren transportieren Markerstoffe
 Markierung des Tumors
1.
Quellen
 www.wikipedia.de: Krebs, Hormontherapie,
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
Chemotherapie, Strahlentherapie, Antiangiogenese,
Krebsimmuntherapie,
DVD „Learning from Patients – the science of medicine“
„Spektrum der Wissenschaft“ 04/03, 07/04
www.biospektrum.de
www.onmeda.de
www.medizinfo.de/krebs
www.krebstherapie-beratung.com
www.krebsinformationsdienst.de
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