Impulskarten - beim Unabhängigen Institut für Umweltfragen

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Forschungsvorhaben im Rahmen
der Richtlinie zur Förderung von
Untersuchungen zur Fortentwicklung der Gesamtstrategie zum
weiteren Ausbau der Erneuerbaren
Energien (EE)
Fachseminare zu
erneuerbaren Energien
Laufzeit: April 2009 bis März 2012
Das diesem Bericht zugrunde
liegende Vorhaben wurde mit
Mitteln des Bundesministeriums für
Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit unter dem
Förderkennzeichen 0325118
gefördert. Die Verantwortung für
den Inhalt dieser Veröffentlichung
liegt bei den Autoren.
Impulskarten für die Gruppenarbeit in
Thema 1
Quelle: BMU / H.-G. Oed
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Klimawandel und Energiewende
Geografie/Deutsch/Kunst
•
Erwärmung der Erdoberfläche
•
Erwärmung der Meere:
Meeresanstieg,
Strömungsveränderungen
•
Abschmelzen der Polkappen
•
Gletscherschmelze
•
extreme Wetterlagen:
Wirbelstürme, Regenfälle,
Überschwemmungen
•
Desertifikation
Fotos: Eisscholle © Steffi Pelz, www.pixelio.de; Schelfeis: © Gabi Huckelmann, www.pixelio.de; Sturm: © tutto62,
www.pixelio.de; Regen: © Ute Bibow, www.pixelio.de; Verwüstung: © Robson, www.pixelio.de; Überschwemmung USA 2005:
Michael Zschiesche, UfU
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Klimawandel und Energiewende
Geografie/Politik/Sozialkunde
Zunehmende klimabedingte Änderungen in Temperatur- und
Niederschlagsmustern sowie häufigere und stärkere
Extremwetterereignisse, Dürren und Überschwemmungen führen zu
erschwerten Bedingungen für die Landwirtschaft. Folge sind wachsende
Ernährungsunsicherheit und Hungersnöte, viele Menschen werden zum
Verlassen ihrer Heimat gezwungen. Weitere Folgen des Klimawandels
vor allem in tropischen Ländern sind Trinkwasserknappheit sowie die
Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria und Dengue-Fieber.
(Klimawandel, S. 12)
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Klimawandel und Energiewende
Geografie
Quelle: Umwelt-Prognose-Institut (UIP) 2000
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Klimawandel und Energiewende
Kunst/Deutsch/Geografie
Quelle: Bohrplattform Troll
Norwegen: Shell,
www.shell.de; Steinkohle
Förderturm DSK Deutsche
Steinkohle AG; restl. Fotos:
H.-G. Oed, BMU
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Klimawandel und Energiewende
Geografie/Geschichte/Deutsch
Quelle: © BizziNet.de
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Klimawandel und Energiewende
Physik/Chemie/Deutsch
Der Klimawandel wird überwiegend vom Menschen verursacht, er lässt
sich nicht allein durch natürliche Ursachen erklären. Zu diesem Schluss
kommt das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), das
vom Umweltprogramm der UN und von der Weltorganisation für
Meteorologie ins Leben gerufen wurde, in seinem Klimabericht 2007. Seit
Beginn der Industrialisierung ist die CO2-Konzentration um 30 % auf 387
ppm gestiegen (in den letzten 420.000 Jahren hatte sie nie 290 ppm
überschritten). Die Methankonzentration steigerte sich sogar um 140 %.
Die Auswirkungen der Erderwärmung auf Mensch und Natur sind
vielfältig und komplex. Durch positive Rückkopplung werden die Effekte
an vielen Stellen weiter verstärkt. (Schulpaket CO2-frei, UfU)
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Klimawandel und Energiewende
Physik/Chemie/Deutsch
Nur wenn es bis 2020 gelingt, eine Trendwende in der Emissionsentwicklung
herbeizuführen (die technisch möglich ist), lassen sich die Folgen des
Klimawandels begrenzen. Eine radikale Energiewende ist dafür notwendig. Die
Energiewende muss drei Komponenten umfassen: Energieeffizienz, Erneuerbare
Energien und Energiesparen. Insbesondere die Industrieländer als
Hauptverursacher sind aufgefordert zu handeln, um einen Temperaturanstieg
über den kritischen Wert von 2°C zu verhindern. Um das zu erreichen, müssen
sie ihre Emissionen bis 2050 um 80 % reduzieren, denn die Treibhausgase
bleiben über Jahre in der Atmosphäre und bauen sich nur sehr langsam ab. Ein
Drittel der CO2-Emissionen ist nach 100 Jahren weiter wirksam, nach 1000
Jahren ist es immer noch ein Fünftel. Aber auch die Schwellen- und sogenannten
Entwicklungsländer müssen ihre Energieversorgung mit Unterstützung der
Industrieländer umstellen. (Schulpaket CO2-frei, UfU)
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Klimawandel und Energiewende
Politik/Sozialkunde/Geschichte
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Klimawandel und Energiewende
Geschichte/Geografie/Physik
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Klimawandel und Energiewende
Geschichte/Geografie/Deutsch
Quelle: Rolf Behringer, Solare Zukunft e.V.
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Klimawandel und Energiewende
Geschichte/Mathematik/Physik
IPCC: Intergovernmental Panel on Climate Change
Quelle: Le Monde diplomatique, 2007
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Klimawandel und Energiewende
Deutsch/Politik/Geografie
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Klimawandel und Energiewende
Geografie/Politik/Sozialkunde
Die Industriestaaten sind aufgrund der intensiven Nutzung fossiler
Energien die Hauptverursacher des Klimawandels. Aber der Klimawandel
trifft alle - egal wie viel Tonnen CO2 man pro Jahr produziert. Als die am
stärksten vom Klimawandel betroffenen Staaten nennen Experten:
– Die am schwächsten entwickelten Länder, da sie nicht über Mittel für
Schutzmaßnahmen verfügen.
– Kleine Inselstaaten: Sie liegen oft nur knapp über dem
Meeresspiegel, der weiter steigt.
– Länder Afrikas: Der Zwischenstaatliche Ausschuss über
Klimaänderung (IPCC) bezeichnet die Länder Afrikas als die
„gegenüber dem Klimawandel am stärksten verwundbaren“.
(Klimawandel, S. 12)
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Klimawandel und Energiewende
Geografie/Politik/Sozialkunde
Die armen Menschen in den Entwicklungsländern leiden am meisten
unter den Folgen des Klimawandels, obwohl sie am wenigsten dazu
beigetragen haben. Denn sie verfügen nicht über die notwendigen
Ressourcen und Möglichkeiten wie Technik, Finanzen und politischen
Einfluss, um den Folgen zu begegnen. Die amerikanische Publizistin
Susan George brachte es wie folgt auf den Punkt: „Wir sind alle an Bord
der Titanic, und nur wenige reisen Erste Klasse“. (Klimawandel, S. 12)
Diejenigen, die am wenigsten für die Klimakrise verantwortlich sind,
werden am meisten darunter leiden. (Zukunftsfähiges Deutschland in
einer globalisierten Welt, S. 22)
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Klimawandel und Energiewende
Geografie/Politik/Sozialkunde
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Klimawandel und Energiewende
Chemie/Physik/Geografie
Natürlicher Treibhauseffekt
und von Menschen verursachter Treibhauseffekt
Quelle: Schulpaket CO2-frei zum Energiesparkonto für Schulen
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Klimawandel und Energiewende
Mathematik/Geografie/Physik
 Inder
 Europäer
 US Bürger
1 Tonne CO2/a
9 Tonnen CO2/a
20 Tonnen CO2/a
Bei einem weiteren Ausstoß
von Treibhausgasen (… auf
diesem Niveau) ist zu erwarten,
dass bis 2100 die globale
Mitteltemperatur um 1,4 °C bis
5,8 °C und der Meeresspiegel
um 10-90 cm steigen wird.
Foto: Patrizier Design / Fotolia.com
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Klimawandel und Energiewende
Geografie/Mathe/Arbeit-Wirtschaft/Technik
Energiesicherheit und zentrale Energieerzeugung
– Beispiel: ungleiche Verteilung der Erdölvorkommen weltweit
Quelle: BGR (2009)
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Energie im Alltag
Deutsch/Kunst/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Die neue Freiheit: Heute kann jeder selbst bestimmen, ob er
Öko-Strom erzeugt, mit Bio-Gas heizt oder die alten
Energiefresser im Haus durch neue umweltfreundliche
Hausgeräte ersetzt. Die Entscheidungen fallen leicht, denn
sie sparen Geld und Energie – und bringen oft jede Menge
Fördermittel. (ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 38)
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Energie im Alltag
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Energie im Alltag
Mathematik/Kunst/Geografie
Quelle: UBA
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Energie im Alltag
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik/Geografie
Unter „Grauer Energie“ versteht man die materialgebundene Energie. Sie
bezieht sich auf den Lebenszyklus eines Produkts. Graue Energie
umfasst die Energie, die durch Rohstoffgewinnung, Herstellung,
Transport, Nutzung, Recycling oder Entsorgung eines Produkts anfällt.
Graue Energie ist in allen Alltagsprodukten enthalten: Nahrung und
Verpackungsmaterialien, Elektrogeräte im Haushalt, das Haus selber.
Der Verbrauch von grauer Energie ist in einem Haushalt normalerweise
größer als der direkte Energieverbrauch durch Strom, Öl und Gas.
(Schulpaket CO2-frei, UfU)
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Energie im Alltag
Physik/Biologie/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Brennholz: © A. Maesing, www.pixelio.de; Hackschnitzel: BMU; Steinkohle: © frager, www.pixelio.de; Braunkohle:
DEBRIV Bundesverband Braunkohle; Holzheizkessel: HDG Bavaria Heizsysteme, www.hdg-bavaria.com
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Energie im Alltag
Physik/Mathematik/Kunst
Quelle: Michael Scharp, IZT und Martin Dinziol, DGS
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Energie im Alltag
Deutsch/Kunst/Physik
Quelle: Michael Scharp, IZT und Martin Dinziol, DGS
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Energie im Alltag
Politik/Deutsch/Mathematik
Meinungsumfrage der Forsa im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien 2008:
•
97 Prozent der Deutschen unterstützen den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien.
•
Unter den bundesweit Befragten bezeichneten fast alle die verstärkte Nutzung erneuerbarer
Energien als "sehr wichtig" (81 Prozent) oder "wichtig" (16 Prozent).
•
Drei Viertel der deutschen Bevölkerung begrüßen einen raschen Ausbau der erneuerbaren
Energien sehr. Mit dieser Unterstützung können erneuerbare Energien nicht nur dann
rechnen, wenn sie weit ab von der eigenen Haustür errichtet und betrieben werden,
sondern auch dann, wenn die dafür notwendigen Anlagen in der Nachbarschaft der
Befragten stehen.
•
So werden z.B. Windenergieanlagen bereits von 55 Prozent der Befragten in deren
Nachbarschaft akzeptiert. Sehr viel höher noch ist die Zustimmung in den Regionen, in der
Windenergie bereits genutzt wird. So liegt die Zustimmung bei denjenigen, die bereits
Erfahrungen mit Windenergieanlagen in der Nachbarschaft haben bei 69 Prozent.
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Energie im Alltag
Physik/Mathematik/Kunst
Quelle: Michael Scharp, IZT und Martin Dinziol, DGS
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Energie im Alltag
Physik/Geschichte/Kunst
Quelle: Dynamo Grafik: Michael Scharp, IZT nach Leuschern und Schmidt; Dynamo-Foto: Stahlkocher, www.wikipedia.de;
Wechselstromerzeuger von Pixii (Niethammer Verlag S.Hirzel 1906): Wiese, www.wikipedia.de
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Energie im Alltag
Physik/Mathematik/Kunst
Quelle: H.-G. Oed, BMU; © montrean, © R.B., © Petra Morales, www.pixelio.de (bearbeitet Michael Scharp, IZT)
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Energie im Alltag
Deutsch/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Sozialkunde
Die vergessenen Kosten: Der Preis unserer Energieversorgung
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Energie im Alltag
Deutsch/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Sozialkunde
Konventionelle
Energieträger
Erneuerbare
Energieträger
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V.,
www.wind-energie.de
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Energie im Alltag
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Quelle: Deutsche Energieagentur
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Energie im Alltag
Kunst/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Neue Gebäude mit hoher Energieeffizienz:
Das Plusenergiehaus
Quelle: Architekt Rolf Disch / Freiburg
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Energie im Alltag
Kunst/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Ältere Gebäude
Einsparung bis zu 60 %
der Heizenergie!
D.h. ein Einfamilienhaus
kann dadurch ca. 5
Tonnen CO2 einsparen.
Quelle: www.baulinks.de
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Überblick zu EE
Kunst/Deutsch/Physik
Quelle: H.-G. Oed, BMU
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36
Überblick zu EE
Geografie/Kunst/Physik
Quelle: Erde: DGS; Sonne: NASA; Mond: © usteen, www.pixelio.de
(bearbeitet: Michael Scharp, IZT und Rolf Behringer, Solare Zukunft e.V.)
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37
Überblick zu EE
Physik/Chemie/Biologie
Quelle: Michael Scharp, IZT
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Überblick zu EE
Physik/Biologie/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Überblick zu EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Überblick zu EE
Deutsch/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Kunst
Quelle: Bernd Müller, BMU
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Überblick EE
Mathematik/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Überblick EE
Mathematik/Physik/Geografie
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Überblick EE
Deutsch/Geografie/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Überblick zu EE
Deutsch/Kunst/Sozialkunde
Meinungen
•
„Solarzellen sind schön, aber Windenergieanlagen sind
eine Schande für unsere Landschaft.“
•
…
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Überblick EE
Mathematik/Kunst/Physik
Globaler Energieverbrauch
Quelle: Frank van Mierlo, Wikipedia (bearbeitet Rolf Behringer, Solare Zukunft e.V.)
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EE im Überblick
Deutsch/Sozialkunde/Politik
Vorurteile über EE
• Viel zu teuer
• Windkraftanlagen brauchen mehr Energie in der Herstellung und
während des Betriebs, als dass sie je erzeugen
• Solarkollektoren rentieren sich nie
• Unzuverlässig
• ...
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Überblick EE
Deutsch/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Strom aus Wind und Photovoltaikanlagen ist wegen des sowohl jahres- als auch
tageszeitlich fluktuierenden Primärenergieangebots durch eine höhere Volatilität
(Schwankungen) und Unsicherheit gekennzeichnet. Hingegen ist ein lastabhängiger Einsatz
von Biomasseanlagen, Klär-, Deponie- und Grubengasanlagen, Geothermie- sowie
Speicherkraftwerken möglich. Die Stromerzeugung in Laufwasserkraftwerken ist kurzfristig
mit relativ geringem Prognosefehler vorhersagbar. Sie unterliegt aber jahreszeitlichen
Schwankungen. (ifeu 2007, S. 41)
Lastmanagement, also die gezielte Beeinflussung der Höhe und zeitlichen Struktur der
Stromnachfrage, kann die Integration wechselnder Einspeiser wesentlich vereinfachen und
damit einen wichtigen Beitrag zur Netzintegration der EE leisten. Dänemark ist heute
führend bei der Integration dezentraler Erzeuger in das elektrische Versorgungsnetz.
(vgl. ifeu 2007, S. 42)
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Überblick EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Überblick EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Politik/Mathematik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Überblick EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
20100205/Iken Draeger/UfU
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Überblick EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Überblick EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Überblick EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Überblick EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Überblick EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik/Physik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Solarenergie
Physik/Chemie/Kunst
Quelle: Florian Kliche, UfU
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Solarenergie
Geografie/Physik/Kunst
Quelle: Solarzellen: www.photovaltaikforum.com; Solardach mit Schnee: © Klaus-Uwe Gerhardt, www.pixelio.de
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Solarenergie
Geografie/Deutsch/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Enrica Hölzinger, Deutscher Wetterdienst, in: Schulpaket Solarsupport, UfU
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Solarenergie
Geografie/Physik/Kunst
Quelle: Solarzelle mit Sonnenblume: © ReinerSturm, www.pixelio.de; Solarthermische Anlagen: DGS; Solarkocher: ©
suedberliner, www.pixelio.de; Sonne: NASA, www.nasa.gov; Solarhaus: BMU
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Solarenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Quelle: DGS
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Solarenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Quelle: Flachkollektor und Solarthermiehaus: DGS; Röhrenkollektor: Viessmann, www.viessmann.de
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Solarenergie
Kunst/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Quelle: Absorptionsversuch: Michael Scharp, IZT und Rolf Behringer, Solare Zukunft e.V.; Solarkisten: Rolf Behringer, Solare
Zukunft; Solarkocher selbstgebaut: www.umweltschulen.de
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Solarenergie
Geografie/Mathematik/Physik
Faustformel zum solaren Ertrag
Die Sonne strahlt an einem idealen Sonnentag im
Jahresdurchschnitt 1000 W/m². Ungefähr 10 % der
Einstrahlung können in elektrische Leistung umgewandelt
werden. Die elektrische Leistung beträgt also im
Durchschnitt 100 W/m². Die Energiemenge, die uns die
Sonne in Deutschland jährlich pro m² kostenlos zur
Verfügung stellt, entspricht damit etwa 100 Litern Heizöl.
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Solarenergie
Geografie/Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Solarthermische Kraftwerke sind in erster Linie für den Einsatz in
Ländern des Sonnengürtels geeignet. Weltweit ist die solarthermische
Stromerzeugung auf dem Vormarsch und hat ein enormes Potenzial. Die
Bundesregierung unterstützt den Ausbau solarthermischer Kraftwerke
u.a. beim Solarplan der Union für das Mittelmeer sowie in der
internationalen Klimaschutzinitiative. Zusätzlich fördert das
Bundesumweltministerium kontinuierlich Forschung und Entwicklung von
solarthermischen Kraftwerken und bereitet damit auch den Weg für
Projekte wie dem Wüstenstromprojekt der „Desertec Industrieinitiative“.
(BMU-Newsletter zur Forschung im Bereich erneuerbarer Energien,
Ausgabe 04/2009, S. 2)
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Solarenergie
Mathematik/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Entwicklung der Kollektorfläche und Wärmebereitstellung aus
solarthermischen Anlagen in Deutschland 1990 - 2008
4.500
12.000
4.000
Wärmebereitstellung [GWh]
10.000
installierte Fläche, kumuliert [m²]
3.500
8.000
[GWh]
2
[1.000 m ]
3.000
2.500
6.000
2.000
1.500
4.000
1.000
4.131
3.636
3.211
2.771
2.437
2.137
1.878
1.581
1.255
1.020
837
680
540
215
431
0
164
348
127
273
2.000
500
0
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
Quelle: BMU Publikation "Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung", KI III 1; Stand: Juni 2009; Angaben vorläufig
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“, Angaben vorläufig
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Solarenergie
Geografie/Physik/Deutsch
Quelle: DGS
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Solarenergie
Physik/Chemie/Deutsch
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Solarenergie
Mathematik/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Solarenergie
Deutsch/Politik/Geografie
Das Projekt Desertec: Strom aus der Sahara
Ein zentraler Einwand ist:
„Bevor dieses Projekt zum
Tragen gebracht werden kann
wird der weitere Ausbau der
Stromerzeugung aus
Erneuerbaren Energien in
Deutschland zu niedrigeren
Kosten und Preisen möglich sein
als der Solarstromimport aus
Nordafrika.“ (Eurosolar)
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Welt
Europa
Mittlerer Osten
Nordafrika
Quelle: www.desertec.org (bearbeitet Rolf Behringer, Solare Zukunft e.V.
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Bioenergie
Biologie/Physik/Kunst
Quelle: C.A.R.M.E.N. e.V.,
www.carmen-ev.de (bearbeitet:
Michael Scharp, IZT und Uwe
Hartmann, DGS)
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Bioenergie
Biologie/Chemie/Deutsch
Die Natur hält einen gigantischen Werkzeugkasten bereit, viel mehr als wir
wissen. Wenige tausend Enzyme sind überhaupt erst bekannt, etwa 130 von
ihnen werden industriell genutzt. Mikroorganismen bringen Erdbeer- oder
Pfirsicharoma in den Joghurt. Sie kämpfen in Waschmaschinen gegen
Schokoladenflecken und in Hautcreme gegen Falten. Sie bleichen Jeansstoff,
entfernen Rost, gerben Leder, produzieren Gummi und in Zukunft sollen sie noch
viel mehr leisten: Energie gewinnen, so die größte Hoffnung. Doch das ist auch
die größte Herausforderung. Die Natur selbst weiß, wie es geht: Pflanzen
sammeln Sonnenlicht und verwandeln es per Fotosynthese in Energie. Einzeller
im Meer nehmen Kohlendioxid auf und sondern Kohlenwasserstoff ab; also quasi
Benzin. Algen können bis zu zwei Drittel ihres Eigengewichts an Öl produzieren.
(Zeit Wissen: Wahres Essen, S. 90)
20100205/Iken Draeger/UfU
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72
Bioenergie
Biologie/Chemie/Physik
Langsam beginnt der Mensch, das Werkzeug der Natur auch bei der Energiegewinnung zu
nutzen. Der Anteil der Bioenergie am Energieverbrauch wächst stetig: Derzeit sind es sechs
Prozent; bis zum Jahr 2050 soll, so das Bundesumweltministerium, die Hälfte des
Energieverbrauchs aus regenerativen Quellen gespeist werden. Der größte Hersteller von
Biodiesel im Jahr 2007 war: Deutschland. Doch das ist erst der Anfang. Noch werden
Biokraftstoffe wie Biodiesel oder Bioethanol ausschließlich aus Kulturpflanzen hergestellt.
Die auch als Nahrung dienen können. „Tankt oder Teller“, so ein gängiger Vorwurf. Noch
wird bei der Verwertung der Pflanzen nur ein Teil genutzt, noch werden Abfallprodukte
entsorgt statt weiterverwendet. „Archaisch“ seien die ersten menschlichen Gehversuche bei
der Gewinnung von Biogas, schimpft Holger Zinke, „vom gezielten Einsatz moderner
Biotechnologie keine Spur. Wir kippen organische Abfälle zusammen und warten:
Irgendwelche Mikroorganismen, die zufällig in der Brühe schwimmen, werden die Sache
schon zum Gären bringen“. Sie ist und eben Milliarden von Jahren voraus, die Natur.
(Zeit Wissen: Wahres Essen, S. 90f)
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Bioenergie
Geografie/Physik/Politik
Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des BMU 2009 wurde für Vietnam
ein Biogas-Programm aufgelegt, das Gülle aus Schweinemastbetrieben
für die Erzeugung von Biogas nutzbar macht. Schweinefleisch ist in
Vietnam ein Hauptnahrungsmittel. Gerade Kleinstbetriebe haben keine
Möglichkeit der fachgerechten Entsorgung der Gülle, sondern kippen
diese vielfach in offene Lagunen oder Flüsse. Dies stellt nicht nur eine
erhebliche Gefahr für die menschliche Gesundheit dar, sondern setzt
auch große Mengen des Treibhausgases Methan frei.
(BMU-Pressedienst, Nr. 086/09)
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Bioenergie
Politik/Geografie/Biologie
Nachhaltigkeitsverordnung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2009:
Für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien dürfen zukünftig nur noch Pflanzenöle
eingesetzt werden, die nachhaltig hergestellt worden sind. Dies sieht die
Nachhaltigkeitsverordnung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (BiomassestromNachhaltigkeitsverordnung) vor, die heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden ist
und am 24. August 2009 in Kraft tritt. Die Nachhaltigkeitsverordnung sieht vor, dass flüssige
Biomasse, die nach dem EEG vergütet wird (zum Beispiel Raps-, Palm- und Sojaöl), so
hergestellt werden muss, dass ihr Einsatz zur Stromerzeugung im Vergleich zu fossilen
Energieträgern mindestens 35 Prozent weniger Treibhausgase freisetzt. Des Weiteren
dürfen die Pflanzen nicht auf Flächen mit hohem Naturschutzwert, wie etwa Regenwäldern
oder Feuchtgebieten, angebaut worden sein. (BMU-Pressedienst, Nr. 247/09)
20100205/Iken Draeger/UfU
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Bioenergie
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Chemie
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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Bioenergie
Kunst/Deutsch/Biologie
Quelle: Zuckerrüben: © L.M., www.pixelio.de; Kuh: © H. Lang, www.pixelio.de; Weizen: © cajul, www.pixelio.de; Ölpalme: Marc
Andeson, www.pBase.com; Mais: © qay, www.pixelio.de; Holz: BMU; Misthaufen: © typecosmic, www.pixelio.de; Raps: BMU
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Bioenergie
Geografie/Kunst/Deutsch
Quelle: Michael Knoll
20100205/Iken Draeger/UfU
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Bioenergie
Deutsch/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Quelle: Agentur für
Erneuerbare Energien,
www.unendlich-vielenergie.de
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Windenergie
Kunst/Geschichte/Physik
Seit Jahrhunderten wird die Energie des Windes
zur Fortbewegung und für den Antrieb von
Maschinen genutzt.
Heute wird Windenergie vor allem für die
Stromerzeugung eingesetzt. In Schleswig-Holstein
decken Windkraftanlagen schon fast 30 Prozent
des Strombedarfs. Mit Windkraftanlagen wird
Strom CO2-frei erzeugt, ohne schädliche Abgase
oder problematische Abfälle. Strom aus Wind ist
umweltverträglich und klimaschonend.
(Bundesverband Windenergie e.V.)
Quelle: Gestänge einer Windmühle: © Jürgen, www.pixelio.de; Windmühle: © Bundesverband Windenergie e.V. (www.windenergie.de; Windenergieanlagen: © Marco Bernebeck, www.pixelio.de; Detail: BMU; Offshore-Anlagen: Siemens, www.siemens.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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Windenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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Windenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Kunst
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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82
Windenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Quelle: Michael Scharp, IZT und Malte Schmidthals, UfU
20100205/Iken Draeger/UfU
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83
Windenergie
Deutsch/Politik/Sozialkunde
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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84
Windenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Geografie
Quelle: © Bundesverband
Windenergie e.V.,
www.wind-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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85
Windenergie
Mathematik/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Für den Transport einer großen
Windkraftanlage sind sieben
Schwerlasttransporter erforderlich. Der
Transporter mit den Rotorblättern hat mit
Zugmaschine eine Länge von über 40
Metern. Wegen der Überlänge der
Fahrzeuge und ihres hohen Gewichts
fahren die Transporte meistens in der Nacht
und werden von Polizeifahrzeugen begleitet.
Für die Montage der Windkraftanlage werden zwei
Kräne benötigt. Der große Raupenkran hat
zusammengesetzt ein Gewicht von 500 Tonnen. Er
wird in Einzelteile zerlegt von neun Tiefladern
transportiert und auf der Baustelle zusammengesetzt.
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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86
Windenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Geografie
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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87
Windenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V. (www.wind-energie.de)
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88
Windenergie
Physik/Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Leistung einer 5 Megawatt-Anlage
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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89
Windenergie
Mathematik/Physik/Deutsch
Leistung der Windenergie
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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90
Windenergie
Physik/Geografie/Mathematik
Ressourcenschutz durch Windenergie
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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91
Windenergie
Geografie/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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92
Windenergie
Mathematik/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
2020: Windenergie das günstige Arbeitspferd der EE
55.000 Megawatt installierte Leistung bis 2020
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Windenergie
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
Die Technik - 500 Mal mehr
Energieertrag seit 1980
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Windenergie
Biologie/Geografie/Physik
Ökologische Effizienz - Windenergie im Vergleich
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Windenergie
Geografie/Physik/Kunst
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de (bearbeitet Michael Scharp, IZT)
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Wasserenergie
Kunst/Physik/Geografie
Quelle: Seaflow Strömunsturbine, ISES; Marine Current Turbines: MCT; Hohenwartetalsperre: © Marco Bernebeck,
www.pixelio.de; Wassermühle Scharzachtal: © Yarik, www.aboutpixel.de; Wasserkraftwerk Ypps-Persenburg: © Adolf Riess,
www.pixelio.de; Wasserturbinenrad: © Paul Meister, www.pixelio.de
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Wasserenergie
Geografie/Deutsch/Biologie
Quelle: NASA, http_watercycle.gsfc.nasa.gov (bearbeitet: Michael Scharp, IZT und Malte Schmidthals, UfU)
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Wasserenergie
Sozialkunde/Politik/Geografie
Wasser ist knapp im „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. Auch in Antimano,
einem Stadtteil der venezolanischen Hauptstadt Caracas, muss es in Behältern
herbeigeschafft werden. Wegen geringer Regenfälle ist der Pegel in den
Dammreservoirs gefährlich niedrig, das beeinträchtigt auch die Stromversorgung.
Der Verbrauch ist in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent gestiegen. Ein
guter Planwirtschaftler hätte da vorgesorgt, doch Präsident Hugo Chávez behilft
sich mit einem konventionellen kapitalistischen Appell: Sparen! Er selbst müsse
nur drei Minuten duschen, und „ich stinke nicht“. Elektrizität zu verschwenden, sei
„ein Verbrechen“, um der Strafverfolgung zu entgehen, will er mit gutem Beispiel
vorangehen und im Präsidentenpalast die Klimaanlage drosseln. Doch Vertrauen
ist gut, Kontrolle aber besser, daher bereitet die Regierung ein Gesetz vor, das
Stromverschwendung unter Strafe stellt. Für den kommenden Monat wurden
Unterbrechungen in der Wasserversorgung angekündigt. (Jungle World Nr. 44,
29. Oktober 09)
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Wasserenergie
Deutsch/Geografie/Physik
Wasserenergie ist die älteste Form der
Energiegewinnung. Wasserräder an Flüssen
trieben Mühlen und Sägewerke an. Das Wasser
trieb Räder an, aus deren Drehbewegung
mechanische Energie entstand, um das
Mahlwerk oder die Klopfsäge zu betreiben.
Wasserkraftwerke haben unter den
erneuerbaren Energien einen besonderen
Stellenwert. Sie liefern kontinuierlich Strom und
leisten somit einen wichtigen Beitrag für die
Bereitstellung der Grundlast.
Wasserenergie lässt sich speichern!
Quelle: Voith Siemens Hydro Power, Wikipedia, Pelton wheel
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100
Geothermie
Physik/Geografie/Deutsch
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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101
Geothermie
Kunst/Deutsch/Geografie
Quelle: Erdquerschnitt: DGS (bearbeitet Michael Scharp, IZT und Uwe Hartmann, DGS; Thermalbad Brotterode: © Simmen,
www.pixelio.de; Geysir Island: © Jochen Dose, www.pixelio.de; Geothermisches Kraftwerk: © Phillip Schindler, www.pixelio.de;
Vulkanausbruch Hawaii: USGS United States Geological Survey, www.usgs.gov;
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102
Geothermie
Geografie/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Bundesverband WärmePumpe e.V., www.waermepumpe-bwp.de, Temperaturprofil nach BINE basisEnergie 8,
www.bine.info (bearbeitet: Michael Scharp, IZT und Uwe Hartmann, DGS)
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103
Geothermie
Geografie/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Quaschning – Erneuerbare
Energiesysteme, DGS, www.volkerquaschning.de
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104
Geothermie
Geografie/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Helmut Tenzer, Geothermische
Vereinigung (bearbeitet: Michael Scharp,
IZT und Uwe Hartmann, DGS)
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105
Geothermie
Physik/Mathematik/Deutsch
Quelle: Michael Scharp, IZT und Uwe Hartmann, DGS
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Mobilität
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Mit welchem Treibstoff fährt das Auto der Zukunft? Seit Jahren wird
Wasserstoff als Öko-Alternative zu Benzin gepriesen - unklar war bisher
nur, woher die nötige Menge kommen soll. Forscher der Ohio University
haben nun einen guten Vorschlag gemacht: aus Urin. Sie haben eine
Brennstoffzelle gebaut, die aus harnstoffhaltigen Lösungen Wasserstoff
erzeugt und daraus Energie gewinnt. Klingt praktisch: Man stelle sich den
typischen Porsche-Fahrer vor, wie er rechts ranfährt, zum Tank schreitet
und die Hose runterlässt. Er hätte dann auch ein neues Statussymbol:
die Größe der Tanköffnung. (Zeit Wissen: Wahres Essen, S. 53)
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Mobilität
Biologie/Geografie/Physik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Mobilität
Chemie/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
•
Erdgasfahrzeuge stoßen 25 % weniger CO2
und 75 % weniger giftige Kohlenwasserstoffe
aus als Benziner. Statt Erdgas kann man
auch regenerativ erzeugtes Biomethan
tanken, dadurch wird die Abgasbelastung
noch geringer.
•
Die Umstellung auf Erdgas kostet bis zu
5.000 Euro.
•
In Crashtests wurde keine erhöhte
Explosionsgefahr festgestellt.
(ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 21)
Quelle: Brigitte Hiss, BMU
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Mobilität
Mathematik/Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Mobilität
Deutsch/Sozialkunde/Kunst
„Die Hälfte der PKW-Fahrtstrecken entfällt auf Freizeit- und Urlaubstrips.“
Für viel Fahrer scheint der Weg das Ziel: Fahren aus Spaß. „Autos sind
die emotionalsten Produkt, die wir kennen“, bestätigt Professor
Ferdinand Dudenhöffer, Chef des renommierten Center Automotive
Research (CAR) in Duisburg. „Das Image eines Automodells färbt auf
seinen Besitzer ab, die Marke signalisiert die Zugehörigkeit zu einer
bestimmten gesellschaftlichen Gruppe.“ Das Auto ist ein Symbol für
Rangordnung und Prestige. (ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 7)
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Mobilität
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch/Politik
Autofahrer zahlen zwar Milliarden an Energie-, Öko- und Kfz-Steuer –
mehr als die reinen Kosten der Infrastruktur. Doch bleiben bisher
erhebliche Schäden unberücksichtigt, die insbesondere durch die vielen
Unfälle, den Lärm und die Luftverschmutzung entstehen. Deren Kosten
trägt zum Teil die Gemeinschaft der Krankenversichten, oder sie gehen
zu Lasten anderer Mitbürger. Wenn alle Sparten ihre tatsächlichen
Kosten tragen, verteuert sich das Fliegen und Autofahren stärker als das
Bahnfahren – und gelenkt von den Preisen wandert mehr Verkehr auf die
Schiene. (ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 8)
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112
Mobilität
Geografie/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Sozialkunde
Die traditionell zu niedrigen Transportkosten haben auch weitreichende
Folgen für den internationalen Handel. Das sah schon 2002 die EnqueteKommission des Deutschen Bundestags „Globalisierung der
Weltwirtschaft“: „Billige Transportleistung verführt zur Verlagerung
verschiedener Fertigungsbereiche über das sinnvolle Maß hinaus.“ Ob
die Transporte durch das Verursacherprinzip allerdings so teuer würden,
dass es nicht mehr lohnt, Arbeit in Billiglohnländer auszulagern, ist
fraglich. Nordseekrabben würden wohl weiterhin zum Pulen nach
Marokko und zurück nach Deutschland gekarrt. Aber manche
Arbeitsteilung über weite Strecken – auch innerhalb Deutschlands –
käme auf den Prüfstand. (ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 9)
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113
Mobilität
Geografie/Chemie/Physik
Seit dem Jahr 1990 wuchs die Tragkraft aller Seeschiffe um 65 Prozent, die der
Containerschiffe hat sich sogar versechsfacht. Die gut 50.000 Seeschiffe
verfeuern Schweröl, eine zähflüssige Masse, die erhitzt werden muss, damit sie
der Dieselmotor überhaupt verdauen kann. Die enthält durchschnittlich 2,7
Prozent Schwefel und noch andere Schadstoffe. In den Häfen laufen die
Stromgeneratoren mit Schweröl weiter. Der Extremfall sind die Kreuzfahrtschiffe.
Die Queen Mary 2 betreibt ein Kraftwerk, dass eine Stadt mit 200.00 Einwohnern
versorgen könnte. Damit die Riesenpötte überhaut noch Häfen wie Hamburg
erreichen können wird die Fahrrinne ausgebaggert – zu Lasten der Umwelt. Das
Umweltbundesamt propagiert (für die Binnenschifffahrt) eine bessere und billigere
Alternative: Wie ein Katamaran konstruierte Schiffe mit geringem Tiefgang. Mit
modernen Motoren würden die auch weniger Schadstoffe ausstoßen. (ÖKO-
TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 10)
20100205/Iken Draeger/UfU
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Mobilität
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
In den vergangenen 20 Jahren hat sich die weltweite Flugleistung – gemessen in
Personenkilometern – um 100 Prozent erhöht. Der Bund für Umwelt und
Naturschutz (BUND) errechnete, dass eine Stunde Flug so viel Schadstoffe
verursacht wie ein Mensch in Bangladesh in einem Jahr mit all seinen Aktivitäten.
Auf die Flugzeuge entfallen rund acht Prozent der deutschen Klimalasten. Ab
2012 müssen die in Europa ankommenden und startenden Flieger am CO2Handel teilnehmen. Sie bezahlen dann aber nur für 15 Prozent der Emissionen,
für den großen Reste erhalten sie Gratiszertifikate. Die Bahn soll jedoch bei
ihrem Strom in voller Höhe für die CO2-Emissionen zahlen. Auf die Flugpreise
kassieren die EU-Staaten keine Mehrwertsteuer, auch Kerosin bleibt steuerfrei.
So sparen die Flieger nach EU-Berechnungen europaweit rund 30 Milliarden
Euro. (ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 11)
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Mobilität
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) hat in diesem Jahr einen Blick in
eine ganz andere Art der Mobilität geboten: Möglichst umweltfreundlich soll sie
sein und trotzdem Spaß machen, verspricht die Branche. Der Elektrosportflitzer
gilt als Paradebeispiel für dieses Konzept. 37 Prozent der Autofahrer wären nicht
abgeneigt, ein Elektromobil zu kaufen. Die Stromer (Elektroautos) sind den
ebenfalls emissionsarmen Wasserstoff- und Brennstoffzellen Pkws inzwischen
voraus. (ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 16f)
Um die großen Potenziale des Elektroantriebs zur Reduktion der CO2Emissionen allerdings wirklich ausschöpfen zu können, muss der Strom hierfür
aus erneuerbaren Energien kommen. Ansonsten verschieben wir die Emissionen
einfach vom Auto zu den Kraftwerken.
(BMU: www.bmu.de/verkehr/elektromobilitaet/doc/44795.php, Zugriff 11.11.09)
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116
Mobilität
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Fahren ohne Abgase, Tanken direkt aus der Steckdose – das Klingt gut.
Aber so einfach ist es nicht. Unter Umweltaspekten ein Grundproblem:
Wie wird der Strom fürs E-Auto erzeugt? Hauptkritikpunkte sind
außerdem die geringe Reichweite und die langen Ladezeiten der
Stromer. In der Praxis sind diese Einwände allerdings zu relativieren. Die
bisher möglichen 100 bis 200 Kilometer Reichweite pro Vollladung
würden für 98 Prozent der Autofahrten genügen, denn die sind kürzer als
100 Kilometer. Und da die meisten Autos auch nur eine Stunde pro Tag
bewegt werden, machen mehrstündige Ladezeiten wenig aus. Zum
jetzigen Zeitpunkt wären erschwingliche E-Mobile attraktive Stadtautos.
Der Erfolg der E-Mobile steht und fällt mit der Speicherkapazität.
(ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 19)
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Verbundprojekt powerado-plus
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Mobilität
Physik/Chemie/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Wasserstoff (H2) ist theoretisch ein genialer Kraftstoff: Er hat den
dreifachen Energiegehalt von Benzin, ist massenhaft verfügbar und bei
seiner Verbrennung entsteht nur Wasser. Man kann Wasserstoff wie
Benzin direkt im Motor verbrennen oder ihn in Brennstoffzellen zur
Energiegewinnung einsetzen. In der Brennstoffzelle reagieren Sauerstoff
und Wasserstoff, so entsteht Strom. Doch es gibt auch eine ganze Reihe
Handicaps. Die Gewinnung von reinem H2 ist sehr energieaufwendig –
und nutzt man dafür konventionelle Ressourcen, ist Wasserstoff alles
andere als ein umweltfreundlicher Kraftstoff. Um H2 im großen Stil mit
regenerativen Energien zu gewinnen, müsste folglich die grüne
Energieerzeugung stark ausgebaut werden. (ÖKO-TEST Spezial Umwelt
& Energie, S. 20)
20100205/Iken Draeger/UfU
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Mobilität
Kunst/Deutsch/Chemie
Quelle: ICE: H.-G. Oed, BMU; Stau: © Uwe Steinbrich, www.pixelio.de; Verkehr: BMU; Flugzeug: © Felix Guler, www.pixelio.de
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Mobilität
Mathematik/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Mit Windstrom
fahren Autos billiger
und sauberer!
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V.,
www.wind-energie.de (bearbeitet Iken Draeger, UfU)
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Mobilität
Mathematik/Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
20100205/Iken Draeger/UfU
Verbundprojekt powerado-plus
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Arbeitsfeld EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik/Physik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
20100205/Iken Draeger/UfU
Verbundprojekt powerado-plus
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Arbeitsfeld EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Aktuell sind rund 214 000 Menschen in Deutschland im Bereich
erneuerbare Energien beschäftigt. Bei einem weiteren Ausbau der
erneuerbaren Energien wird mit einem Anstieg der Beschäftigung auf 300
000 Arbeitsplätze bis 2020 und 330 000 bis 2030 gerechnet.
Optimistische Schätzungen erwarten 2030 mehr als 400 000
Arbeitsplätze. (ifeu 2007, S. 17)
Größter Arbeitgeber mit aktuell rund 43 % der Beschäftigten ist die
Biomassebranche, gefolgt vom Bereich Windenergie mit 34 %. Auf die
Solarbranche entfallen 16 % der Arbeitsplätze, im Bereich Wasserkraft
sind gut 4 % beschäftigt. (vgl. ifeu 2007, S. 17)
20100205/Iken Draeger/UfU
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Arbeitsfeld EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Zwischen 1997 und 2007 konnte der EE-Beitrag am
Endenergieverbrauch um nahezu das Dreifache auf 224
PJ/a gesteigert werden. Ihr Anteil erhöhte sich von 3 % auf
8,6 %. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen
Wachstumsrate von knapp 11 %. (Nitsch 2008, S. 5)
(PJ=Petajoule; 1 PJ=1 Billiarde J; 3,6 PJ=1 TWh)
20100205/Iken Draeger/UfU
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Arbeitsfeld EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik/Deutsch
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
Verbundprojekt powerado-plus
125
Arbeitsfeld EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik/Kunst
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
Verbundprojekt powerado-plus
126
Arbeitsfeld EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik/Geografie
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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127
Arbeitsfeld EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Mathematik/Deutsch
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
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Arbeitsfeld EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch/Kunst
Ausbau der Erneuerbaren Energien schafft neue
Arbeitsplätze und Berufsfelder
Qualifikationsgruppen nach
Bühler et all.
Facharbeiter
41%
Meister/Techniker
8%
Angelernte
5%
Akademiker
19%
Kaufm.
Angestellte
27%
Eigene Darstellung, Quelle: Bühler/Klemisch/Ostenrath 2008; Lehr/O‘Sullivan, 2009, in: Lewerenz, Jana (2009)
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Ausblick EE
Mathematik/Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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Ausblick EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Politik/Kunst
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare
Energien in Zahlen – nationale und
internationale Entwicklung“
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Ausblick EE
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Regenerativ erzeugt Energien haben den Nachteil, dass das Angebot
schwankt. Bei frischen Böen zum Beispiel erzeugen Windräder viel
Power, bei Flaute läuft nichts. Ideal wäre es, wenn man den Öko-Strom
speichern könnte. Hier kommen Elektrofahrzeuge ins Spiel. Ihre
Batterien wären als Puffer einsetzbar. Sie werden mit grünem Strom
vollgeladen und speisen die Energie, die sie nicht selbst brauchen,
wieder ins Netz. Ein intelligentes Lade- und Abrechnungssystem
vorausgesetzt, könnte jeder E-Mobilbesitzer mit dem Strommakeln Geld
verdienen. (ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 19)
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132
Ausblick EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Physik
Von 87,5 TWh/a im Jahr 2007 kann der Beitrag der EE zur
Stromerzeugung im Leitszenario 2008 bis 2020 auf 178
TWh/a steigen. (Nitsch 2008, S. 9)
Windkraftanlagen stellen 2020 mit 87 TWh/a 15 % der
gesamten Stromerzeugung. Bis 2050 steigt der Beitrag der
Windenergie mit 209 TWh/a auf 36 %.
(vgl. Nitsch 2008, S. 9)
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133
Ausblick EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Der Mittelwert der Kosten aller installierten EE-Neuanlagen
lag 2007 bei 11 ct/kWhel. Bis 2020 sinkt er Prognosen nach
kontinuierlich auf 8 ct/kWhel, bis 2030 auf 6,7 ct/kWhel und
bis 2050 auf 5,5 ct/kWhel. (Nitsch 2008, S. 16)
(ct/kWhel=Cent pro Kilowattstunde elektrischen Stroms)
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Ausblick EE
Mathematik/Geografie/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in
Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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135
Ausblick EE
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch/Geografie
Erneuerbare Energien reduzieren die externen Kosten der Energiebereitstellung und
-
nutzung deutlich. (ifeu 2007, S. 15)
Der bei vielen EE-Sparten in der Vergangenheit zu beobachtende Trend der
Kostenreduktion wird sich weiter fortsetzen. Zusammen mit der zu erwartenden
Preissteigerung bei Öl und Gas werden langfristig EE betriebs- und volkswirtschaftlich
günstiger sein. (ifeu 2007, S. 13)
Es kann davon ausgegangen werden, dass die Aufwendungen zur Förderung erneuerbarer
Energien durch das EEG durch vermiedene externe Kosten kompensiert werden.
(ifeu 2007, S. 15)
Ein auf erneuerbare Energien und Effizienz setzendes Energiesystem stellt sich langfristig
günstiger dar als ein auf fossilen Rohstoffen beruhendes System. Werden zusätzlich
externe Kosten der Energiesysteme betrachtet, beispielsweise Kosten durch Klimaschäden,
Versauerung oder andere Umwelteffekte, so verschiebt sich der Kosten-Break Even-Punkt
weiter zu Gunsten der erneuerbaren Energien. (ifeu 2007, S. 14)
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136
Ausblick EE
Politik/Deutsch/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Die neuen Regierungsparteien gehen mit klaren Positionen an die
Solarförderung ran: Die FDP gab auf ihrem Parteitag im Mai 2009
eindeutig die Richtung vor. Dort heißt es: „Die bisherigen Vergütungen für
Strom aus erneuerbaren Energien müssen entsprechend dem
technologischen Fortschritt und den dadurch gesunkenen
Entstehungskosten weiter gesenkt werden.“ Auch die CDU sieht die
derzeitigen Vergütungen kritisch: „Wenn die Kosten für PhotovoltaikSubventionen weiter so extrem steigen, ist eine Überprüfung des EEGs
(Erneuerbare Energien Gesetz) in 2010 notwendig. Einig sind sich die
beiden Partner im Ziel: Bis 2020 sollen erneuerbare Energien 20 Prozent
des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland decken.
(ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie, S. 42)
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Ausblick EE
Politik/Deutsch/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Ausblick EE
Deutsch/Mathematik/Geografie
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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139
Ausblick EE
Politik/Mathematik/Physik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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Ausblick EE
Deutsch/Mathematik/Physik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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141
Ausblick EE
Politik/Geografie/Sozialkunde
Der Zugang zu Energiedienstleistungen ist eine Frage des
Einkommens. In zahlreichen weniger entwickelten Ländern
ist er der Mehrzahl der Menschen verschlossen. EE können
in „armen“ Ländern Wege aus der Armut weisen. Vor allem
die Produktion von Biomasse über den Eigenbedarf für den
Hausbrand hinaus kann die Ländbevölkerung – zu Teilen –
zu Energiewirten machen. (ifeu 2007, S. 9)
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142
Ausblick EE
Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Geografie
Wesentlich bei erneuerbaren Energien ist die extreme Dynamit aus
Kostendegression, technischem Fortschritt und steigenden fossilen
Ressourcenpreisen. (vgl. ifeu 2007, S. 30)
Öl und Gas werden fast vollständig importiert. Gegenüber 2002 hat sich
der Preis für leichtes Heizöl verdoppelt, für Gas ist er um über 40 %
gestiegen. EE im Wärmebereich würden dagegen fast vollständig aus
Deutschland stammen und damit neben der Unabhängigkeit von
Importen in Deutschland für Umsätze sorgen. (vgl. ifeu 2007, S. 33)
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143
Ausblick EE
Geografie/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Politik
Die für die meisten EE mögliche effiziente Erzeugung in
kleinen dezentralen Anlagen vereinfacht die Elektrifizierung
auch abgelegener ländlicher Regionen. Die EE-Technologie
kann angepasst an die lokalen Gegebenheiten gewählt
werden. Die Betroffenen können sehr viel leichter als bei
zentralen Großanlagen an den Entscheidungsprozessen
beteiligt werden. Je nach Organisationsform verbleiben die
Gewinne aus der Stromerzeugung in der Region.
(ifeu 2007, S. 9)
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Ausblick EE
Mathematik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Kunst
Nahwärme ist für den Einsatz von EE und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
förderlich. Sie erleichtert eine Integration unterschiedlicher EE im
Wärmebereich (wie Biomasse, Solarenergie und Geothermie) und eine
schrittweise Transformation von fossilen zu erneuerbaren Brennstoffen.
(vgl. ifeu 2007, S. 35)
Leitstudie 2008: „Die Nachfrage nach Wärme sinkt bis 2020 mit 4600
PJ/a auf 82 % des heutigen Wertes und bis 2050 auf knapp 50 %.“
(Nitsch 2008, S. 13)
(PJ=Petajoule; 1 PJ=1 Billiarde J; 3,6 PJ=1 TWh)
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Ausblick EE
Geografie/Mathematik/Kunst
Die Zukunft schon heute
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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EE und Klimaschutz
Mathematik/Chemie/Physik
Quelle: Umweltbundesamt (UBA)
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EE und Klimaschutz
Deutsch/Mathematik/Geografie
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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EE und Klimaschutz
Deutsch/Mathematik/Geografie
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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149
EE und Klimaschutz
Geografie/Sozialkunde/Arbeit-Wirtschaft-Technik
EE sind unter verschiedenen Aspekten vorteilhaft für die
Versorgungssicherheit: Sie können zum Aufbau einer
sicheren Energieversorgung in unterentwickelten Regionen
beitragen. Mittels großer vernetzter interkontinentaler
Stromverbünde können sonnenreiche Regionen ohne
energetische Bodenschätze zu Lieferländern elektrischer
Energie werden. Erneuerbare Energien können zudem bei
akuten Verknappungen konventioneller Energieträger am
Markt stabilisierend wirken. (ifeu 2007, S. 8)
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150
EE und Klimaschutz
Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Der jetzt angestoßene Strukturwandel der
Stromversorgung (Erneuerbare Energien,
Energieeffizienz und Ausbau der Kraft-
Wärme-Kopplung mit einem stark
dezentralen Anteil) wäre mit einer
Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke
grundsätzlich in Frage gestellt. (vgl.
Nitsch 2008, S. 24)
Wichtig ist der Ausbau eines
europäischen Stromverbundes zur
optimalen Nutzung großer EE-Potentiale.
(vgl. Nitsch 2008, S. 25)
Quelle: H.-G. Oed, BMU
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151
EE und Klimaschutz
Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Klimapolitische Zielsetzungen der BRD (Stand 2006, UBA):
• Erneuerung des Kraftwerkparks (-23 Mio. t CO2/Jahr)
• Verdopplung der Kraft-Wärme-Kopplung (-20 Mio. t CO2/Jahr)
• Steigerung des Anteils der EE auf 27 % bis 2020 (-55 Mio. t CO2/Jahr)
• Wärmeeinsparung durch Gebäudesanierung, effiziente Heizungsanlagen
und in Produktionsprozessen (-41 Mio. t CO2/Jahr)
• Wärme aus EE (-14 Mio. t CO2/Jahr)
• mehr Effizienz sowie EE im Verkehr (-30 Mio. t CO2/Jahr)
• Maßnahmen im Nicht-Energiebereich (Lachgas, Methan) (-40 Mio. t
CO2/Jahr)
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152
EE und Klimaschutz
Politik/Mathematik/Deutsch
Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
Das deutsche Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien, in der geläufigen
Kurzfassung Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) genannt, soll den Ausbau von Stromund Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Quellen fördern. Es dient vorrangig dem
Klimaschutz und gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen, mit denen die
Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle verringert werden
soll. Das deutsche EEG gilt als Erfolgsgeschichte der Einspeisevergütung und wurde von
47 Staaten übernommen. Am 1. Januar 2009 ist die novellierte Fassung für den
Strombereich in Kraft getreten. Sie hat das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020
auf 25-30 % zu erhöhen.
Quelle: Schulpaket Solarsupport, UfU
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153
EE und Klimaschutz
Physik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Auf Grund der Zusatzkosten werden fossile Kraftwerke mit CCS (Carbon
Capture and Storage) mittelfristig in einem ähnlichen Kostenbereich sein
wie die Stromproduktion aus EE. CCS kann weder kurz(Technologieverfügbarkeit) noch langfristig (Speicherpotenzial;
Kostenkonkurrenz zu EE und Effizienz; Rohstoffbedarf), allenfalls
mittelfristig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. CCS wird
großtechnisch erst in 20-25 Jahren verfügbar sein. Es kommt damit zu
spät für die Kraftwerke, die derzeit gebaut werden. CCS-Kraftwerke sind
nicht CO2-frei, sondern CO2-arm. (ifeu 2007, S. 21)
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154
EE und Klimaschutz
Deutsch/Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik
Nächste Schritte sind der EE-Ausbau im Mietwohnungsbau und bei
Nichtwohngebäuden, der Ausbau dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung
(KWK), die Weiterentwicklung des Erneuerbare Energien Gesetz im
Wärmebereich (EEWärmeG), die Ausdehnung der Nutzungspflicht von
EE im Altbaubereich, ein Strukturwandel hin zur netzgebundenen
Wärmeversorgung durch Kommunen und Stadtwerke, die Steigerung der
Stromeffizienz sowie die Eindämmung bzw. Verlagerung des stark
wachsenden Güterverkehrs. (vgl. Nitsch 2008, S. 25)
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155
EE und Klimaschutz
Mathematik/Deutsch/Chemie
Erneuerbare Energien sparen derzeit (Stand: 2006) ca. 100 Mio. Tonnen
CO2 ein. Im Jahr 2020 könnten erneuerbare Energien über 180 Mio.
Tonnen CO2 vermeiden. (ifeu 2007, S. 28)
Im Leitszenario 2008 werden bis 2050 gegenüber 1990 insgesamt 780
Mio. t CO2/a vermieden, was einer Reduktion um 78,5 % entspricht.
Davon tragen EE mit 416 Mio. t CO2/a gut die Hälfte bei.
(Nitsch 2008, S. 7)
Insgesamt überwiegt im Stromsektor der Beitrag der EE zur CO2Minderung eindeutig, während im Wärmesektor die Effizienzsteigerung
den deutlich größten Teil der Emissionsminderung bewirkt.
(Nitsch 2008, S. 7)
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156
EE und Klimaschutz
Biologie/Geografie/Chemie
EE aus Wasser, Wind, Sonne und Geothermie leisten einen
entscheidenden Beitrag zur Senkung der Umweltschäden und externen
Kosten z.B. durch Treibhausgase, Versauerung, Eutrophierung
(Überdüngung), Sommersmog oder toxische Emissionen. Direkte
gesundheitsschädliche Emissionen aus der Biomassenutzung sind je
nach Technologie denen der Nutzung fossiler Brennstoffe vergleichbar.
Der wesentliche Unterschied aller EE zu fossilen Energien ist ihre
weitgehende CO2- bzw. Klimaneutralität. (ifeu 2007, S. 9)
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157
EE und Klimaschutz
Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Deutsch
Technische und politische Innovationen sind im Forschungsfeld EE oft
eng miteinander verwoben. Das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) nutzt unterschiedliche
Förderinstrumente. Dazu gehören die finanzielle Förderung von
Technologien am Anfang ihrer Markteinführung, die Schaffung
längerfristiger Perspektiven u.a. durch das Erneuerbare Energien Gesetz
(EEG) und die Festlegung von Ausbauzielen sowie die
schadensverursachergerechte Verteuerung fossiler Konkurrenzpfade.
(vgl. ifeu 2007, S. 46 )
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Verbundprojekt powerado-plus
158
EE und Klimaschutz
Arbeit-Wirtschaft-Technik/Geografie/Politik
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Verbundprojekt powerado-plus
159
EE und Klimaschutz
Kunst/Mathematik/Physik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
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160
EE und Klimaschutz
Politik/Mathematik/Physik
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de
20100205/Iken Draeger/UfU
Verbundprojekt powerado-plus
161
EE und Klimaschutz
Kunst/Deutsch/Geografie
Bild: Greenpeace
Kampagne
„Wear nothing
activists to
do-nothing
politicians:
Stop global
warming now!“
Quelle: Greenpeace
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Verbundprojekt powerado-plus
162
EE und Klimaschutz
Politik/Sozialkunde/Deutsch
Die im Kyoto-Protokoll festgeschriebenen bescheidenen Zielvorgaben wurden von der Mehrzahl
der Länder bis heute noch nicht erfüllt; das betrifft Australien, Deutschland, Japan, Kanada,
Spanien, die Schweiz und, nicht zu vergessen, die USA, deren Kongress das Kyoto-Protokoll nie
ratifiziert hat. Es verwundert daher kaum, dass sich immer mehr kritische Stimmen zu Wort
melden, die den Sinn von derartigen Konferenzen, die keine entscheidenden Verbesserungen im
Klimaschutz bewirken, grundsätzlich in Frage stellen. Unter dem Dach des Netzwerks „Climate
Justice Now!“ haben sich im Jahr 2007 radikale Basisgruppen aus Nord und Süd
zusammengeschlossen, die Organisation versteht sich als Gegenstück zu dem von 365 NGO in
85 Ländern getragenen „Climate Action Network“, das an der Konferenz teilnimmt, aber
Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und insbesondere den projektbezogenen Clean
Development Mechanism (CDM) grundlegend ablehnt. [...] Die Forderung nach der Reduktion
von Emissionen wird vom Netzwerk „Climate Justice Now!“ mit einer grundsätzlichen Kritik an der
kapitalistischen Produktionsweise verknüpft. Beide Netzwerke gehen davon aus, dass jeder
klimapolitische Ansatz, der auf einer wachstumsorientierten Wirtschaftsweise basiert, zum
Scheitern verurteilt ist. (Jungle World Nr. 47, 19. November 2009, S. 12f)
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163
EE und Klimaschutz
Politik/Arbeit-Wirtschaft-Technik/Sozialkunde
In ihrem neuen Buch „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“ kritisieren die beiden
Wissenschaftler Harald Welzer und Claus Leggewie die gegenwärtige „Wachstumsreligion“, die
dazu führe, dass die Klimakrise ignoriert werde. Dennoch gehen sie davon aus, dass der
Kapitalismus das Potential besitzt, „grün“ zu werden, und dass auch der Einzelne aktiv dazu
beitragen kann, den Klimawandel erfolgreich zu bekämpfen. Ihre Formel dafür heißt: Klimawandel
ist Kulturwandel. [...] Welzer und Leggewie beleuchten zwei Themenkomplexe. Zum einen die
Frage danach, wie „grünes“, „nachhaltiges“ Wirtschaften aussehen könnte, zum anderen die
Herausforderung einer Erneuerung der Demokratie von unten. Beide Aspekte gemeinsam sollen
dazu dienen, der Klimakrise besser beizukommen, als dies gegenwärtig der Fall ist. [...] Der
Zuwachs an Demokratie bedeutet für die Autoren Partizipation, Ehrenamt und ein am
Gemeinwohl orientiertes Handeln. Praktiziert werden soll das, was man neuerdings als
„strategischen Konsum“ bezeichnet. Mit anderen Worten: in den Biomarkt gehen,
Energiesparlampen benutzen und Fahrrad fahren, so nachzulesen auf dem Konsumentenportal
www.utopia.de. Diese Forderungen sind dann doch etwas zu bescheiden, gerade in Zeiten, wo
immer mehr Menschen in Deutschland oft nicht über die ökonomischen Mittel und das Wissen
verfügen, um „strategisch“ zu konsumieren. (Jungle World Nr. 47, 19. November 2009, S. 13)
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EE und Klimaschutz
Physik/Geografie/Politik
Beitrag der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung
in Deutschland 1990 - 2008
120.000
Wasserkraft
Windenergie
Biomasse *
EEG 2009
ab 1. Januar 2009
Photovoltaik
100.000
neues EEG
1. August 2004
[GWh]
80.000
EEG
1. April 2000
60.000
Novelle BauGB
November 1997
40.000
StrEG
1. Januar 1991
Anteil
am
EEV
15,1 %
20.000
0
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
* feste, flüssige, gasförmige Biomasse, biogener Anteil des Abfalls, Deponie- und Klärgas;
Strom aus Geothermie auf Grund geringer Strommengen nicht dargestellt; StrEG: Stromeinspeisungsgesetz; BauGB: Baugesetzbuch; EEG: Erneuerbare-Energien-Gesetz;
EEV Endenergieverbrauch; Quelle: BMU Publikation "Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entw icklung", KI III 1; Stand: Juni 2009; Angaben vorläufig
Quelle: BMU-Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“
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EE und Klimaschutz
Politik/Geografie/Physik
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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EE und Klimaschutz
Politik/Geografie/Physik
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Verbundprojekt powerado-plus
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EE und Klimaschutz
Politik/Sozialkunde/Geografie
Ergebnisse bis Kyoto: Ziele und Mechanismen
Quelle: © Bundesverband Windenergie e.V., www.wind-energie.de
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Bildverzeichnis
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Verbundprojekt powerado-plus
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Voith Siemens Hydro Power, http://en.wikipedia.org/wiki/File:Walchenseewerk_Pelton_120.jpg.
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