Vortrag

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• Abhängigkeit der Herztätigkeiten (Puls,
Blutdruck) von körperlicher Aktivität
• Messen der Herztätigkeiten (EKG)
Inhaltsverzeichnis
• Warum ist die Herztätigkeit abhängig von körperlicher
Aktivität ?
• Wie wird die Herzfrequenz erhöht ?
• Wie wird die Herzfrequenz erniedrigt ?
• Was passiert in unserem Herzen ?
• Was ist ein Elektrokardiogramm ?
• Welche Formen des EKG gibt es ?
• Woraus besteht eine Kurve im EKG ?
Warum ist die Herztätigkeit abhängig von körperlicher Aktivität ?
Die Dauer der Herztätigkeit und die Herzfrequenz werden nicht vom Herzen
selbst bestimmt. Diese Aufgabe übernimmt das nicht durch den Willen
beeinflussbare vegetative (autonome) Nervensystem und das Hormonsystem
des Körpers. So beeinflussen also körperliche Aktivitäten, seelische Zustände
(Freude, Angst, Trauer und Schreck) und die Wärmeregulation des Körpers die
Herzaktion, indem das vegetative Nervensystem hierbei auf das herzeigene
Reizleitungssystem einwirkt.
Was ist das vegetative (autonome) Nervensystem ?
Das vegetative (autonome) Nervensystem liegt im verlängerten Mark und hat
zwei Zentren (Sympathikus, Parasympathikus) welche Veränderungen der
Blutzusammensetzung und des Blutdrucks registrieren und Befehle aussenden,
um die Herzfrequenz entsprechend zu verändern.
Wie wird die Herzfrequenz erhöht ?
•Der Sympathikus des vegetativen Nervensystems erhöht die
Herzfrequenz, die Schlagkraft und die Erregungsgeschwindigkeit:
•Die Herzmuskulatur zieht sich kräftiger zusammen und die
Weiterleitung der Erregungen im herzeigenen Reizleitungssystem
werden beschleunigt. Das Herz pumpt stärker und es schlägt
schneller.
Wie wird die Herzfrequenz erniedrigt ?
•Im Gegensatz zum Sympathikus erniedrigt der Vagus als Teil des
Parasympathikus des vegetativen Nervensystems die Herzfrequenz,
verringert die Schlagkraft und verlangsamt die Erregungsausbreitung:
•Die Herzaktion und die Erregungsleitung im Herzen werden geschont.
Das Herz pumpt mit weniger Kraft und es schlägt langsamer.
Was passiert in unserem Herzen ?
Im linken Teil der Abbildung seht ihr in
vereinfachter Form die Aktion der Vorhöfe,
Kammern und der dazwischenliegenden
Herzklappen sowie den dadurch
verursachten Blutstrom.
Rechts oben wird das Reizleitungssystem
dargestellt, das die Pumpbewegung des
Herzens verursacht. Wenn dieses
Reizleitungssystem nicht richtig
funktioniert, kommt es zu
Herzrhythmusstörungen.
Unten rechts seht ihr, wie sich die
Pumptätigkeit des Herzens im
Elektrokardiogramm darstellt. Hieraus
kann ein Kardiologe („Herzarzt“) erkennen,
ob die Funktionen ordnungsgemäß sind
oder ob womöglich krankhafte
Veränderungen vorliegen.
Was ist ein Elektrokardiogramm ?
Das Elektrokardiogramm, Abkürzung EKG, ist die
Aufzeichnung des Verlaufs der Aktionsströme des Herzens.
Dieser wird durch Elektroden von Gliedmaßen und
Brustwand abgeleitet (Elektrokardiographie).
Aus dem Kurvenlauf des Elektrokardiogramms lassen sich,
wie erwähnt, u. a. Herzrhythmusstörungen und
Schädigungen des Herzmuskels feststellen.
Welche Formen des EKG gibt es ?
• Klassisches EKG (Ruhe-EKG)
• Belastungs-EKG
• Langzeit-EKG
Welche Formen des EKG gibt es ?
Klassisches EKG (Ruhe-EKG)
Zur Ableitung der elektrischen Impulse des Herzens werden beim Ruhe-EKG
Elektroden auf dem Brustkorb, an den Armen und Beinen in einer bestimmten Art
und Weise aufgeklebt. Diese Elektroden sind mit einem Aufzeichnungsgerät
verbunden. Die vom EKG-Gerät auf der Körperoberfläche registrierten schwachen
elektrischen Spannungen werden entsprechend verstärkt und mit Hilfe eines
Schreibers als Kurve, dem sogenannten EKG, auf einem genormten Papier
ausgedruckt. Bei den meisten elektrokardiographischen Untersuchungen werden
12 verschiedene Ableitungen durchgeführt.
Welche Formen des EKG gibt es ?
Belastungs-EKG
Um z.B. eine koronare Herzkrankheit (KHK) durch Verengung der Herzkranzgefäße
nachzuweisen oder vor bestimmten Operationen, z. B. der Lunge, wird ein EKG unter
Belastung, in der Regel auf einem Fahrrad, einem sogenannten Fahrradergometer,
angefertigt. Hierfür werden an dem Fahrradergometer in bestimmten Abständen
Belastungen verschiedener Stärke eingestellt und dabei die veränderte herzeigene
Impulsleitung graphisch als EKG dargestellt.
Ein Belastungs-EKG wird immer unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt, damit der Arzt
im Notfall die entsprechenden Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen kann.
Welche Formen des EKG gibt es ?
Langzeit-EKG
Manche Herzrhythmusstörungen, die sich nicht im Ruhe-EKG
zeigen, können durch ein 24-, 48- oder 72-Stunden-EKG
erfasst werden. Dazu werden Elektroden, die mit einem
kleinen EKG-Rekorder verbunden sind, in einer bestimmten
Art und Weise auf den Brustkorb geklebt. Das angeschaltete
Mini-EKG-Gerät, das in der Regel mit einem Gürtel am Körper
befestigt wird, zeichnet während der nächsten 24 Stunden die
Herzschläge auf.
Woraus besteht eine Kurve im EKG ?
1.
P-Welle
In der Folge der Herzschläge, zeigt sich im EKG zuerst eine kleine Welle, die
sogenannte P-Welle. Die P-Welle zeigt an, dass sich das im Sinusknoten
erzeugte elektrische Signal über die Vorhöfe ausbreitet, die sich daraufhin
zusammenziehen (Vorhofsystole).
2.
PQ-Strecke
Auf die P-Welle folgt eine gerade Linie, die sogenannte PQ-Strecke. Die PQStrecke gibt wieder, dass der elektrische Impuls den am Übergang zwischen
Vorhöfen und Kammern liegenden AV - Knoten erreicht hat und diesen erregt.
3.
Q-, R- und S-Zacke
Durch die drei aufeinanderfolgenden Zacken Q, R und S wird die
Weiterleitung des elektrischen Signals durch die beiden Ventikel sowie die
sich anschließende Kammersystole beschrieben.
4.
T-Welle
An die S-Zacke schließt sich eine kleine Welle, die sogenannte T-Welle, an.
Die T-Welle beschreibt die Erregungsrückbildung: die Kammern entspannen
sich.
5.
Null-Linie
Die T-Welle läuft in der sogenannten Null-Linie, einer mehr oder weniger
geraden Strecke, aus. Die Null-Linie gibt die Erholungsphase (Ruhephase)
des Herzens vor der nächsten Herzperiode wieder.
Quellenangabe
• Der Brockhaus (multimedial 2002)
• Google Suche : -EKG
•
“
-Herz
•
“
-Herztätigkeit
• Der 3D Anatomie Atlas (Bechtermünz)
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