Februar 2014 - Boecker Stiftung

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Boecker
Kurier
Leben im Alter
Haus am
Voß’schen
Garten
Nachrichten, Mitteilungen, Berichte und Einladungen für
Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Freunde unserer Arbeit
Angedacht
Weihnachten
und Silvester bei
Leben im Alter
Der Valentinstag
Sehnsucht nach dem Frühling
Maria Lichtmess
Alte Hausmittel
Der Petticoat
Geburtstagsgratulationen
und Vieles
mehr…
24. Jahrgang
Februar
2014
O wie ist es kalt geworden
und so traurig, öd` und leer!
Raue Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr.
Auf die Berge möcht` ich fliegen,
möchte sehn ein grünes Tal,
möcht` in Gras und Blumen liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.
Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang,
möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang.
Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald,
bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Ankündigungen für Leben im Alter
Gottesdienste
Den katholischen Gottesdienst können Sie immer am Mittwoch um 19.00
Uhr und am Sonntag um 9.30 Uhr in der Emmaus-Kapelle besuchen.
Den evangelischen Gottesdienst können Sie am Freitag, dem 7. und
21. Februar um 11.00 Uhr in der Emmaus-Kapelle besuchen. Bitte
beachten Sie den Wochenplan.
KimBo-AG
Zum Rätselspaß laden die Kinder der KimBo-AG am 4. Februar ein.
Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr im Kapellenvorraum.
Chorkonzert
Am 18. Februar lädt Karl-Heinz Donner zu einem Chorkonzert in das
Untergeschoss. Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr.
Konzerte
Das Ehepaar Nattermann lädt Sie am 7. und am 21. Februar zum
Konzert ein. Beginn ist um 16.00 Uhr im Kapellenvorraum.
Ankündigungen für das Haus am Voß’schen
Garten
Musik liegt in der Luft
Musikalische Nachmittage mit Herrn Donner finden am 05.02. und am 19.
Februar statt. Beginn ist jeweils um 16:00 Uhr. Bitte beachten Sie bezüglich des Ortes der Veranstaltung die Aushänge in den Wohngemeinschaften.
Malangebot
Frau Rita Rose kommt am 03.02., am 10.02., am 17.02. und am 24.02.
zum Malangebot in das HaVG. Von 10:00 – 12:00 Uhr betätigt sie sich
mit Unterstützung durch Ehrenamtler mit den Bewohnern in den Mehrzweckräumen künstlerisch.
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Sturzprophylaxe
Mittwoch im Haus 52/4. Etage (WG Wartenberg) und Donnerstag im Haus
50/2. Etage (WG Papenholz). Beide Termine finden von 10:45 Uhr bis
11.15 Uhr statt.
Musikalischer Nachmittag
Das Ehepaar Nattermann lädt am Donnerstag, den 20. Februar ab 16:00
Uhr zu einem musikalischen Nachmittag ein. Bitte beachten Sie bezüglich des Veranstaltungsortes die Aushänge in den Wohngemeinschaften.
Besuch der KimBo-AG
Die Kimbo`s kommen am 11.02. von 15.30 – 16.30 Uhr um Bingo zu
spielen, sowie am 25.02 zur gleichen Zeit. Dann werden mit den Bewohnern lustige Masken gebastelt.
Märchenstunde
Am Dienstag, dem 04.02. sowie am Dienstag, dem 18.02. findet im
Raum der Stille von 15:30 – ca. 16:15 Uhr mit dem „Märchenerzähler“
Pfarrer i.R. Sauer wieder die Märchenstunde statt.
Gottesdienste
Jeden Freitag feiern wir Gottesdienst im Haus am Voß´schen Garten.
Dieser findet um 11 Uhr im Gottesdienstraum Haus 50 statt und wird abwechselnd von der Katholischen Mariengemeinde und der Evangelischen
Johanniskirchengemeinde verantwortet. Unabhängig von der Konfession
sind die Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch Verwandte und Gäste,
zu allen Gottesdiensten herzlich eingeladen
Wir heißen in unseren Häusern
herzlich Willkommen und begrüßen als neue
Bewohner und WG Mitglieder
Rolf Boemelburg
Waltraud Rainer
Hildegard Vornholt
Einzug am 24.12.2013 in das
Gästehaus LiA
Einzug am 06.01.2014 in die
WG Rauendahl HaVG
Einzug am 10.01.2014 in die
WG Muttental HaVG
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Besuch der Sternsinger
Am 11. Januar besuchten die Sternsinger der St.
Franziskusgemeinde Leben im Alter. Sie sangen ein Lied und sagten ein Gedicht auf. Dann
sprachen sie die traditionelle Segensbitte
C+M+B („Christus mansionem benedicat“ (=
„Christus segne dieses Haus“)) für 2014.
Wir gedenken unserer Verstorbenen im
Haus am Voß’schen Garten und bei Leben im
Alter
Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.
Aurelius Augustinus
Wilhelm Lebro
WG Kemnade LiA
† am 22.12.2013
Hermann Möller
WG Rauendahl HaVG
† am 02.01.2014
Franziska Reichelt
WG Muttental HaVG
† am 05.01.2014
Ingeborg Walloschek
WG Gästehaus LiA
† am 09.01.2014
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An-ge-dacht
Einige Wochen ist es her, da haben wir einander ein glückliches, neues
Jahr gewünscht und ich hoffe von Herzen, dass das Jahr 2014 diesem
Wunsch bisher entsprochen und sich Ihnen von seiner glücklichen Seite
gezeigt hat.
Doch was ist eigentlich Glück?
Was macht mich glücklich?
So wurde auch während einer Themenwoche im Fernsehen im Herbst des
vergangenen Jahres gefragt?
Glück für einen Augenblick, einen besonderen Moment oder auch dauerhaft?
Die Antworten auf die Frage nach dem Glück waren sehr vielschichtig und
unterschiedlich. Persönliches wie Gesundheit und Familie wurde oft genannt, aber natürlich auch ein Leben in Frieden und Freiheit mit genug zu
Essen und zu Trinken und einem Dach über dem Kopf.
Eine intakte Familie, Glück in der Beziehung, ein voller Korb mit schönen
Erinnerungen, wunderbare Reisen, bei der Meisterschaft oder dem Aufstieg des Lieblingsvereins im Stadion dabei zu sein. All das wurde genannt
und noch viel mehr.
Was hätten Sie geantwortet auf die Frage nach dem Glück?
Glück hat viele Farben und Facetten und jeder wird die Frage anders beantworten. Zuweilen reicht schon ein Spaziergang durch die Natur, um
Glück zu verspüren. Es muss nicht immer der Millionengewinn im Lotto
sein. Mich zum Beispiel macht es mich glücklich an der See zu sein, am
Strand zu laufen oder auch nur auf den weiten Horizont zu schauen.
Manches Glück ist uns geschenkt, manches hat man sich verdient oder
erarbeitet, schließlich sagt der Volksmund auch: Glück hat der Tüchtige.
Und, so die schmerzhafte Erfahrung im Leben, Glück kann auch zerbrechen und unter unseren Händen zerrinnen.
In der biblischen Losung für das Jahr 2014 heißt es im 73. Psalm: Gott
nahe zu sein ist mein Glück!
Der, der das schreibt ist wahrlich auf den ersten Blick kein Glückspilz. “Ich
aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen, mein Tritt wäre beinahe
geglitten“, so beklagt er sich und tut seine Verärgerung über die Ungerechtigkeit der Welt laut kund. Warum geht es den Anderen nur besser, so
fragt er ärgerlich. Doch nachdem er seine Wut losgeworden ist, merkt er
auf einmal, welch großes Glück es doch ist, in der Nähe Gottes zu leben.
Das Wissen um Gottes Nähe schenkt einem Menschen einen anderen
Blick auf das Leben. Welch ein Glück zu wissen, dass Gott da ist, an des
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Menschen Seite ist an den schönen, aber auch an den schweren Tagen.
Ich bin nicht allein und gottverlassen, selbst wenn ich mich manchmal so
fühle. Er ist da!
Und dieses Glück vergeht nicht.
Für die verbleibende Zeit des Jahres 2014 und natürlich auch darüber hinaus wünsche ich Ihnen das Glück der Nähe Gottes!
Christian Holtz, Pfarrer
Neues aus dem BistroB
Tanztee im BistroB
Der nächste Tanztee findet am 2. Februar von 15.00 –
17.00 Uhr statt.
Offenes Singen
Zum offenen Singen mit Herrn Brunnstein lädt das BistroB am 24. Februar
ab 16.00 Uhr alle Interessierten herzlich ein.
Ausblick auf den Karneval
Am Rosenmontag, dem 3. März findet im BistroB
eine Karnevalsfeier statt. Schlagerpiratin Marina
wird Sie musikalisch unterhalten.
Bitte beachten Sie hierzu den aktuellen Wochenplan.
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Weihnachten und Silvester bei Leben im Alter
Am 24. Dezember lud Leben im Alter seine Bewohner, deren Angehörige
und Mieter der Seniorenwohnungen zu einer Weihnachtsfeier in das
BistroB ein. Im Anschluss an den evangelischen Gottesdienst, den Pfarrer
Christian Holtz von der Johanniskirchengemeinde gestaltetet, trafen sich
die Gäste zu Kaffee und Kuchen im BistroB um den Heiligabend miteinander zu feiern. Neben musikalischen Darbietungen am Klavier von Adrian
Schratt, wurden auch Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Ein stimmungsvoller Nachmittag im schönen Ambiente wurde den Bewohner, Angehörigen und Mietern geboten.
Eine Woche später feierte Leben im Alter zusammen mit seinen Bewohnern und Mietern der Seniorenwohnungen den Silvesternachmittag ebenfalls im BistroB. André Wörmann unterhielt die Gäste mit stimmungsvollen
Schlagern zum Schunkeln und Mitsingen, bevor zum Abschluss mit einem
Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen wurde.
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Geburtstagsgratulationen
Seinen 70. Geburtstag feierte Dieter Berrar im Dezember in der WG Nachtigall bei Leben im Alter. Bereichsleitung Frau Porcher gratulierte herzlich
zum Jubeltag und wünschte alles Gute für die Zukunft.
Ihren 95. Geburtstag feierte Erna Wildt im Januar in der WG Steinhausen.
Zu ihrem Ehrentag gratulierte Bereichsleitung Frau Steinert und wünschte
alles Gute für das neue Lebensjahr.
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Der Valentinstag
Der Valentinstag - der Tag, an dem sich Verliebte mit
Blumen und kleinen Geschenken überraschen ist jedes Jahr am 14. Februar. Doch wer war dieser Valentin? Valentin war ein Priester aus Ternia, der später als Märtyrer heiliggesprochen wurde. Hingerichtet
wurde er am 14. Februar 269, in einer Zeit, als die
Christenverfolgung im Römischen Reich noch einmal besonders intensiv
war. Hingerichtet dafür, dass er es wagte, Paare (und insbesondere Soldaten aus dem römischen Heer) christlich zu trauen. Es gibt eine Reihe
von Geschichten, die sein besonderes Wohlwollen für Jungverliebte bezeugen sollen. Er soll einen großen Blumengarten unterhalten und vorbeikommende Paare mit den Blumen beschenkt haben. Andere Legenden
berichten davon, dass er selbst in die Tochter eines römischen Gefängnisaufsehers verliebt war, mit der er heimlich Briefe austauschte. Etwa
hundert Jahre nach Valentins Hinrichtung soll dann im Römischen Reich
damit begonnen worden sein, den Tag des Heiligen Valentin zu feiern.
Eine Geschichte, die allerdings durch nichts belegt ist. Entstanden ist die
Geschichte in Rom, wo schon in vorchristlichen Zeiten am 14. Februar zu
Ehren der römischen Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie, die
Valentinade gefeiert wurde. Schon damals wurden an diesem Tag Blumen
an die Frauen verschenkt. Im Mittelalter wurde der Valentinstag vor allem
in Frankreich, Belgien und England begangen. Angeblich war der erste
Mann, den ein Mädchen am 14. Februar vor dem Haus sah, auch ihr zukünftiger Ehemann. Junge Burschen versuchten da natürlich dem Glück
nachzuhelfen, indem sie mit einem Strauß Blumen vor der Tür der Angebeteten standen. In den USA ist es heute üblich, Valentinskarten zu versenden. Je mehr Karten ein Jugendlicher erhält, umso beliebter ist er.
Auch in Deutschland hat sich der Valentinstag in den letzten Jahrzehnten
etabliert. Blumen und kleine Überraschungen machen den 14. Februar jedes Jahr zu einem besonderen Tag für Verliebte. (Quelle: Internet)
Die Steckrübe – ein Wintergemüse
Die Steckrübe ist eine Unterart des Rapses und wird als Gemüse genutzt.
Steckrüben haben eine annähernd runde Form, eine grüne bis gelbliche,
manche Sorten auch rötliche, derbe Schale und weißliches bis gelbes
Fleisch mit einem herbsüßen, an Kohl erinnernden Geschmack.
Die Steckrüben erreichten Deutschland im 17. Jahrhundert aus Skandinavien. Der tatsächliche Ursprung der Steckrübe ist jedoch ungeklärt. Heute
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wird sie weltweit in allen gemäßigten Klimazonen angebaut. Erntesaison
in Europa ist September bis Mai. In Deutschland sind Steckrüben bis etwa
Dezember aus heimischem Anbau erhältlich, danach nur noch als Lagerware.
In Notzeiten waren Steckrüben mehrfach die letzte Nahrungsreserve für
einen Großteil der Bevölkerung. In die Geschichte eingegangen ist der so
genannte deutsche Steckrübenwinter während des Ersten Weltkriegs
1916/1917 („Früh Kohlrübensuppe, mittags Koteletts von Kohlrüben,
abends Kuchen von Kohlrüben.“). Da die Kartoffelernte im Herbst 1916
eine Missernte war, wurden Steckrüben als Ersatz herangezogen. Sie waren vorher hauptsächlich als Schweinefutter angebaut worden. Da viele
Lebensmittel in Deutschland knapp waren, dienten Steckrüben als Basis
für die verschiedensten Gerichte. So gab es Rezepte für SteckrübenMarmelade, Aufläufe, Suppen, Sauerkraut-Ersatz aus Steckrüben und sogar Steckrüben-Kaffee. Das Rezept lautete: „Steckrüben raspeln und im
Ofen trocknen. Die getrockneten Rübenschnitzel werden dann durch eine
Kaffeemühle gedreht. Wie normales Kaffeemehl behandeln.“ Mit Bezeichnungen wie „Ostpreußische Ananas“ sollte dieses Gemüse der Bevölkerung schmackhaft gemacht werden. Da Steckrüben in der Bevölkerung
trotz der schlechten Ernährungslage unbeliebt waren, hatte die Reichskartoffelstelle am Ende des Winters 1917 noch etwa 80 Millionen Zentner
Steckrüben übrig, die nicht verteilt worden waren. Sie wurden zu Dörrgemüse und Rübenmehl weiterverarbeitet. Dieses Mehl wurde dann mit Kartoffelmehl und mit Maggi-Suppenwürfeln gemischt und als „Vollkost“ in
den Handel gebracht, wobei jede Familie eine gewisse Menge abnehmen
musste, um andere Lebensmittel kaufen zu können.
Steckrüben enthalten Traubenzucker, Eiweiß, Fett, schwefelhaltige ätherische Öle, Mineralstoffe, Carotin, Provitamin A und die Vitamine B1, B2,
C sowie Nicotinsäureamid. Durch ihren hohen Wassergehalt sind sie sehr
kalorienarm.
In der Küche werden in Deutschland traditionell nur die bis zu 1,5 Kilogramm schweren Wurzelknollen verwendet. Zur Zubereitung werden
Steckrüben in der Regel geschält, in dicke Stifte oder Würfel geschnitten,
mit Fett und Flüssigkeit gedünstet und nach Rezept weiterverarbeitet.
Im Hungerwinter 1946/47 kamen nach dem Zweiten Weltkrieg in Ermangelung ausreichender Nahrungsmittelmengen die Ersatzrezepte für
Steckrüben wieder vielfach zum Einsatz. (Quelle: www.wikipedia.de)
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Typisch für den Februar!
Der Wintermonat Februar zählt zu den
schneereichen
Wintermonaten.
Oftmals
kommt die Zirkulation im Februar nochmal
richtig durcheinander und sorgt somit für immer wiederkehrende Schneefälle.
Das wohl markanteste Merkmal des Februars ist aber die Anzahl der
Tage. Im Schaltjahr sind es 29 Tage, sonst 28. Damit ist der Februar der
kürzeste Monat des Jahres.
Typisch für den Februar kann aber auch das langsame Frühlingserwachen sein. Es ist wieder länger hell und die Vorfreude auf den Frühling
beflügelt Mensch, Tier und Pflanzenwelt. (Quelle: Internet)
Maria Lichtmess im Februar
Maria Lichtmess am 2. Februar eines jeden Jahres ist
auch unter den Bezeichnungen „Maria Reinigung" oder
„Bauernneujahr" bekannt. An Maria Lichtmess sieht die katholische Liturgie die Feier der „Darstellung des Herrn" vor.
Mit diesem Festtag endet die Weihnachtszeit. In allen katholischen Pfarreien Bayerns wird der Lichtmesstag liturgisch gefeiert. Vielerorts wird dabei der Jahresbedarf an
Kerzen geweiht und Pfarrgemeinderat oder Kirchenverwaltung verkaufen Kerzen für caritative Zwecke.
Auch im privaten Bereich markiert der Lichtmesstag in katholischen Familien traditionell das Ende der Weihnachtszeit, d.h. zum Beispiel, dass der
Christbaum entsorgt und die Krippe wieder eingepackt wird.
Zwei Feste an einem Tag
Am Ende des 4. Jahrhunderts wurde in den Kirchen Jerusalems und Roms
„Maria Reinigung" und die „Darstellung des Herrn" gemeinsam festlich begangen.
Die frühe Ostkirche feierte den Tag dann als „Fest der Begegnung des
Herrn", während er in der Westkirche vor allem als Marienfest gefeiert
wurde. In Rom selbst trat das Marienfest mit Lichterprozession an die
Stelle des antiken römischen Lichterfestes. Kerzenweihe und Lichterprozessionen zur Ehre Mariens gehörten im Einzugsbereich der katholischen
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Kirche lang zusammen. Das prägte den Namen „Maria Lichtmess". „Maria
Reinigung" gilt als das älteste gefeierte Marienfest. Bis 1929 war der Tag
als „Maria Reinigung" auch ein offizieller Feiertag. Seit 1969 wird an diesem Tag selbst im Rahmen der katholischen Liturgie nur noch die „Darstellung des Herrn“ gefeiert.
Maria Reinigung
Im mosaischen Gesetz war vorgeschrieben, dass eine Frau 40 Tage nach
der Geburt ihres neugeborenen Jungen (80 Tage bei neugeborenem Mädchen) ein Opfer in den Tempel bringen muss. Dies gehörte zu einem kultischen Reinigungsritual. Danach galt die Frau wieder als rein.
Darstellung des Herrn
Das erstgeborene Kind galt als Eigentum Gottes und musste ebenfalls
zum Opferritual in einen Tempel gebracht werden. So mussten auch Maria
und Joseph diesem Gebot nachgehen. Hier traf das Paar auf Simeon und
auf die Prophetin Hanna, die Jesus als "das Licht, das die Heiden erleuchtet" erkannten (Lukasevangelium 2, 22 - 40). Sie sahen in Jesus den Messias. Der Tag der "Darstellung des Herrn“ ist also zugleich auch der Tag
von "Maria Reinigung".
Bräuche zum Feiertag
Der Greis Simeons bezeichnete Jesus als das „Licht zur Erleuchtung der
Heiden“ und erkannte so den Messias/Erlöser. Zur Erinnerung an diese
Metapher weiht der Priester die Kerzen. Mit den Kerzen kann der Gläubige
symbolisch das „Licht der Welt“ in sein Haus holen.
Zur Praxis frommer Katholiken gehörte früher auch, dass die ganze Familie am Abend von Maria Lichtmess zusammen kam um den Rosenkranz
zu beten. Hierbei brannten in der Stube so viele Kerzen bzw. Pfenniglichter wie Beter zugegen waren. Die Art und Weise, wie die jeweilige Kerze
einer Person brannte, wurde gedeutet. Flackerte eine Kerze, hieß es, dass
der Betende dieser Kerze bald krank werden würde. Zu frühes Erlöschen
einer Kerze bedeutete den nahenden Tod. Gebetet wurde so lange, bis
alle Kerzen ausgegangen waren.
Am Lichtmesstag wurde immer gut gespeist, oft mit Pfannkuchen oder anderen Küchlein. Dies war hauptsächlich in Frankreich Brauch mit dem Backen von Crêpes. Das Pfannkuchen backen wurde seit dem Mittelalter
abergläubisch gedeutet: Wenn der Pfannkuchen beim Wenden wieder in
der Pfanne landete, so sollte der Bäcker das ganze Jahr über finanziell
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gut gestellt sein. Wenn ein Pfannkuchen verunglückte, wurde er zerstückelt und den Vögeln zum Futter gegeben, damit die Vögel den Hausherren vor Wölfen warnen. In Frankreich gab man sie den Hühnern, damit
diese das Jahr über viele Eier legten.
Ließ der Bauer sich an Lichtmess die Haare schneiden, sollte dies für das
kommende Jahr Wachstum auf den Feldern bringen.
Handarbeit musste an diesem Tag niedergelegt werden, sonst würde es
dem Hof Unheil bringen. Der Rocken des Spinnrades musste bis zum
Lichtmesstag abgesponnen sein, sonst würde - so glaubte man - den
Spinnerinnen böses widerfahren. Geflickt und gestrickt werden sollte auch
nicht, sonst würden die Hühner keine Eier mehr legen.
Heruntergetropftes Wachs der geweihten Kerzen galt als segensreich.
Aus diesem Grund wurde das Wachs oftmals an die Balken des Hauses
angebracht. Mancherorts ließ man drei Tropfen Wachs einer geweihten
Kerze auf ein Brot träufeln und gab es Vieh und Kindern zum Essen. Hatte
man es gegessen, so sollte man vor Krankheiten geschützt sein.
Kinder, die am Lichtmesstag geboren worden sind, wurde hellseherische
Begabung nachgesagt. (Quelle: www.brauchwiki.de)
Hausmittel aus alter Zeit
Wadenwickel, Hühnersuppe und Eier: Alte Hausmittel haben sich bei vielen Beschwerden bewährt und werden gerne wieder angewandt.
Von Generation zu Generation werden die Hausmittel weitergegeben.
Wissenschaftlich belegen lässt sich ihre Wirkung meistens nicht. Doch
welche Hausmittel sind bekannt und sollen helfen?
Hühnersuppe bei Erkältung
Eine kräftige Hühnersuppe soll das Immunsystem stärken und entzündungshemmend wirken. Die Zubereitung
ist ganz einfach. Man benötigt ein Suppenhuhn und Gemüse, wie zum Beispiel Sellerie, Lauch und Karotten.
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Heiße Zwiebeln bei Ohrenschmerzen
Ohrenschmerzen werden durch die ätherischen Öle der Zwiebel sanft gelindert. Empfohlen wird, die Zwiebeln klein zu hacken und kurz zu erhitzen.
Dadurch werden die Öle freigesetzt. Saft und Stücke auf einem kleinen
Baumwolltuch verteilen und mit Stirnband oder Mütze auf dem schmerzenden Ohr fixieren. Die Zwiebelpackung funktioniert warm und kalt.
Wadenwickel bei Fieber
Wadenwickel werden bei Fieber seit Jahrhunderten eingesetzt. Durch ihre
Verdunstungskälte unterstützen die feuchtwarmen Wickel die Wärmeabgabe des Körpers und helfen, das Fieber zu senken.
Lavendelbad zum Einschlafen
Ein Lavendelbad hilft beim Einschlafen. Empfohlen wird
Lavendel auch bei Unruhezuständen. Die ätherischen Öle
im Lavendel sollen beruhigend wirken. Für ein Vollbad
braucht man 100 Gramm Lavendelblüten. Diese mit zwei
Litern kochendem Wasser überbrühen und fünf Minuten
ziehen lassen, dann Abseihen und den Aufguss ins Badewasser schütten.
Nasenspülung mit Salz
Das Salz fördert das Abschwellen der Nasenschleimhäute. Schnupfen
kann so gelindert werden. Für die Nasenspülung gibt es fertige Präparate
aus der Apotheke, man kann sie aber auch selber herstellen: Auf einen
halben Liter Wasser kommt ein gestrichener Teelöffel Kochsalz. Am einfachsten funktioniert die Nasenspülung mit einer speziellen Nasendusche.
Öl lutschen zum Entgiften
Das Öl ziehen ist aus der Ayurveda-Lehre bekannt und dort sehr stark
verbreitet. Es soll den Körper entgiften. Auf nüchternen Magen wird dazu
morgens ein Esslöffel Haushaltsöl in den Mund genommen und durch die
Zähne hin- und hergezogen. Nach einigen Minuten wird das Öl ausgespuckt und der Mund mit Wasser ausgespült.
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Olivenöl bei trockener Haut
Bei trockener Gesichtshaut oder rissigen Händen helfen ein paar
Tropfen Oliven-, Sesam- oder ein anderes Haushaltsöl. Einfach einige Tropfen des Öls sanft auf den betroffenen Stellen einmassieren und kurz einziehen lassen. Das Ergebnis ist glatte, geschmeidige Haut.
Ei für geschmeidiges Haar
Geschmeidiges Haar wünscht sich jeder. Eine Ei-Kur spart dabei teure
Pflegeprodukte und funktioniert ganz ohne Chemie. Für die Kur werden je
nach Haarlänge zwei bis vier Eier verquirlt und bei Bedarf mit einem Spritzer Zitrone gemischt. Das Ganze wird dann ins Haar einmassiert. Die Einwirkzeit beträgt etwa 15 bis 20 Minuten.
(Quelle:www.berlin.de)
Die Mode von damals – der Petticoat
Seit über 400 Jahren verhilft dieses Kleidungsstück Frauen zu
einer schönen Silhouette. Anfangs noch als rein stützende Unterbekleidung gebraucht, ist er inzwischen ein Klassiker in der
Mode: der Petticoat.
Der Petticoat ist ein bauschig-weiter Unterrock aus versteiften Perlon- und Nylon-Stoffen mit rüschen- und spitzenverzierten Stufen, der in den 50er Jahren unter langen, weiten
und taillenbetonten Röcken zu deren Formunterstützung
getragen wurde. Er besteht meist aus einem Sattel (die
oberste, in Hüfthöhe befindliche schmalere Stufe) und dem eigentlichen, darunter beginnenden breit ausfallenden Petticoat-Teil mit drei
oder vier Stufen. Die Stoffverarbeitung von meist mehreren Lagen Tüll unterstützt die weite Auslegung dieses Kleidungsstücks.
Bereits im 16. Jahrhundert waren Petticoats als Unterstützung von weiten
Röcken weit verbreitet. Er diente als stützendes und formgebendes Kleidungsstück. Die bauschige und steife Machart prägte die kuppelartige
Form der Bekleidung und verkleinerte optisch die Taille der Trägerin. Nach
1840 kam die Krinoline auf, die ebenfalls die Funktion hatte, die Weite der
Röcke zu betonen. 1947 entwarf der französische Modeschöpfer Christian
Dior die Ligne Corolle („Blütenkelchlinie“) die die Mode der 50er und frühen 60er Jahre stark beeinflusste. In dieser Dekade bestimmten weich
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abfallende Schultern, runde Hüften und extrem schmale Taillen das Bild
der Damenmode. Volle Kleider wurden durch stufige, geraffte sowie versteifte Petticoats gestützt. Das zu offiziellen Anlässen getragene taillierte
Kostüm wurde je nach Saison entweder mit einem engen oder einem
durch einen Petticoat gestützten weiten Rock getragen.
Durch das Aufkommen des Rock'n'Roll-Tanzes wurde der Petticoat erneut
populär, da für die Bewegungsabläufe des Rock’n’Roll diese Mode gut geeignet erschien. Der Petticoat blieb auch während der den Rock 'n' Roll
ablösenden Twist-Phase populär, verschwand aber ab 1966 mit dem Aufkommen der Minirock-Mode. (Quelle: www.wikipedia.de/www.modeopfer 110.de)
Akkordeonmusik bei Leben im Alter
Bis früh um fünfe, kleine Maus,
Da gehen wir noch nicht nach Haus,
Und wenn der Hahn schon kräht,
Die Sonn' am Himmel steht,
Da machen wir uns gar nichts draus.
Paul Linke
Dieses und viele andere Lieder tönten an einem Freitag im Januar über
die Flure von Leben im Alter. Herr Brunnstein erfreute die Bewohner mit
bekannten Melodien, die er auf seinem Akkordeon zum Besten gab. Bei
den vielen bekannten Schlagern sangen die Bewohner kräftig mit und eine
Bewohnerin erinnerte sich daran, dass bei Ihnen zu Hause auch immer
viel gesungen wurde.
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Der Erlkönig
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. "Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand."
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. "Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein."
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. "Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
Johann Wolfgang von Goethe
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Rätsel-Preisverleihung
Viele Rätselfreunde haben wieder an unserem letzten Rätsel teilgenommen. Die Gewinner des letzten Monats sind:
1. Preis: Frau Wruck (Buch Herbstmilch von Anna Wimschneider)
2. Preis: Frau Fuchs (Bahlsen Butterkeks)
3. Preis: Frau Schubert (Rätselheft)
Großes Preisrätsel
Bilden Sie aus den Buchstaben des Wortes
„Wintereinbruch“
neue Wörter (z.B. Winter, ein). Die Buchstaben können doppelt verwendet
werden. Alle, die mindestens 20 neue Wörter finden, nehmen an der Verlosung teil:
1. Preis: Ferrero Rocher
2. Preis: MM Piccolo Sekt
3. Preis: Milka Schokolade
Schreiben Sie ihre neu gebildeten Wörter auf ein Blatt Papier und werfen
Sie es mit ihrem Namen versehen bis zum 15.02. in unseren ZeitungsBriefkasten in der Eingangshalle bei Leben im Alter. Claudia Hoffmann
(Soz. Dienst) im Haus am Voß’schen Garten nimmt ihre Lösungen persönlich entgegen. Die Gewinner werden im nächsten Boecker Kurier bekannt gegeben.
Worte zum Glück
Willst du immer weiterschweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.
Johann Wolfgang von Goethe
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Wir gratulieren ganz herzlich zum Geburtstag.
Im neuen Lebensjahr wünschen wir alles Gute
und Gottes Segen.
Hildegard Henning
Inge Lewejohann
Friedrich Laumann
Erna Kempa
Ilse Karow
Marlies Flores
Helene Kochowski
Leni Taubald
Irmgard Lendzian
Ella Kaczor
Ilse Kallies
Klara Kiel
Günter-Paul Brinkmann
Else Böth
Heidemarie Bartschat
Hildegard Wendt
Grete Keil
Else Curdes
Dorit Eisebith
Jana Nisalke
Kerstin Pöck
Halina Leinenweber
Larysa Denisova
Martina Littfinski
Sabine Tybussek
Detlev Schaller
Monique Voetzsch
HaVG WG Papenholz
HaVG WG Sonnenschein
HaVG WG Hardenstein
HaVG WG Hardenstein
HaVG WG Herrenholz
HaVG WG Papenholz
HaVG WG Sonnenschein
Seniorenwohnen
Seniorenwohnen
LiA WG Nachtigall
LiA WG Helenenturm
LiA WG Kemnade
LiA WG Steinhausen
LiA WG Nachtigall
LiA WG Helenenturm
LiA WG Helenenturm
LiA WG Gästehaus
LiA WG Steinhausen
MA LiA
MA HaVG
MA LiA
MA LiA
MA LiA
MA HaVG
MA HaVG
MA HaVG
MA HaVG
Ein herzlicher Glück- und Segenswunsch gilt auch allen anderen FebruarGeborenen; viel Glück auf dem weiteren Lebensweg!
Herausgeber: Leben im Alter – Boecker-Stiftung gGmbH, Breite Str. 30,
58452 Witten, Fax: 02302/207115, Tel: 02302/2070
Redaktion: Stefanie Aufermann, Sozialer Dienst, Tel. 02302/207145, EMail: sozialerdienst.lia@boecker-stiftung.de
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