commission geologique de finlande

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BULLETIN
DE LA
COMMISSION GEOLOGIQUE
DE FINLANDE
N:o S1
EINIGE ALBITEPIDOTGESTEINE VON SUDfiNNLAND
vo~
AARNE LAITAKARI
MIT 6 ABBILDUNGEN III TEXT
fiELSINOFORS
J A NUAR 191B
Fascicules parus du Bulletin de la COillOlission geologiflue de Finlancle (l'\Il
vente dans Ja librairie Akaderniska bokbandeln, Helsingfors l.
N:I)
1.
Cancrinitsyenit und einige verwandte Gesteine aus Kuolajärvi, von WJL1mu.r
Mit 4 Figuren im Text. .Mai 1ö\lo .............. - : 50
Deber einen metn.morpbosirten präcambriseben QuaTzpOI'pllyr von Karvia in
der Provinz Abo, von J. J. SC[)[mnlJl.lIl. Mit 12 Figuren im T",xt. Dec. 1t>\)j
: , ;-)
Till fragan om det senglaeiala hafvets utbredning i Södra Finland, af WILTTRI.M
RAM'AY, jemte Bib!wg 1 och 2 ai VleloR HACKMAN oell 3 ai J. J. SIWERHOLM.
Med en karta. ReSllllle en franc;uis: La. transgression ue l'n.ncienne mef
glaciaire sur 11\ Finlande meridionale. Fevr. 1I'l$!6.......................... 1: 25
Deber einen neuen Kugelgranit von Kangaslliemi in Finland, yon BP.~ .l.
FROSTERL'S. Mit 2 Taleln lind 11 Figuren im Text. April lö9J .........•.. 1: 25
Bidrag till kännedoHlen om Södra Fiulamls kvartära niväförändringar, af
HUGo BEHOHEI.!.. Med 1 karta, 1 plansch och \(j figurer i texten. Deutsches
Referat: Beiträge zur Kenntnis der quartären Niveauscbwankungen SüdFinnlands. Mai lS96 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2: 'Ober eine archä.i.sche Sedimentformation im südwt3stlieheJl Fuull'Lutl uuJ illre
Bedeutung für die Erklärung der Entstehungs""eise des Grundgebirges. von
J. J. SIlDR1<HU!.M. Mit 2 Karten, [) Tafeln uml 96 Figur~n im Text. Fevr. lS~19 5: Über Strand bildungen des Litorinameeres auf df3r Insel Mantsinsaari, von
JUT,JUS Au,lO. Mit 1 Karte und S Figuren im 'l'ext .. ...• .. .. .. . . .. .. .. .... 1: 25
Studier öfver Finlands torfmossar oeh [ossilll, kval'tiÜ'tluJ'<l, "1 GlJl''''Ali A.'l>I"'-~ON. Med 21 figurer i texten och 216 fil!:urel' ä 4 taflor. Deutsches Referat:
Studien über die TorImoore und die fossile Quartärflora Fin lands. D~('.. 18 I!) 4:Esquisse hypsometrique de 1a Finlande, ]Jar J. J. SEDERlI0LM. Avee 1 CarLe.
Nov. 1899 ............................................•................... 1:Les depOts quaternaires en Finlande, par J. J. S": Il~: "I'!lL\I. Avec ~ figures
dans le texte et 1 carte. Nov. lSH9 ...................................... 1: Ndue Mitteilungen über das Ijolithmassiv in Kuusamo, von VWTOR HACKMAN.
Mit 2 Karten, 12 FiguI'en im Text und 4 Figuren auf einer 'l'afel. Mars HJOO L: 50
Der l\1eteorit von Bjurböle bei Borgä, von WILHELM RAMSAY und L. H. HII!<üSTRÖM. Mit:W Figuren im Text. Mars 1902 .................... .. .... " .. .. 1: Bergbyggnaden i sydöstra Finland. af BKNJ. FItOS1'BRUS. }.Ted 1 fäl'glagd
kartll, 9 taflol' och 18 figurel' i texten. D euts ches TIefE'rat: Dei' Gesteinsaufbau des siidöstlichen Finl:wJ. Juli H,rl;J.......... .. ................ ... 4: -Die Meteoriten von Hvittis und Marjalabti, von L E· )ti . H. BOHO.;1'liÖM. Mit 8
Tt\feln. April 1U03 ....•................... • • " ...... " .............. , . .... 2: 50
Die chemische Beschaffenhoit von Eruptivgl1stpilll. n Finlantls und dei H ,'[binsel Kola im Lichte des IIE'UeU amerikaniscben Systemes, von V;L1' III~
fuCKMAl'<.
Mit 3 'l'abellell. April 190,) .................................... 2: 5U
On tbe Cancrinite-Syenite from Kuolnjärvi Ilnd a ReJatcd Dike ro c k, u.Y 1. G
SUNDELL. With one pillte of figl1res. August 1!J05. .... ...... .. .. .... .. .... 1:RHI"AY und E. T. Nm"!.)•.
N:o
2.
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N:o 16.
BULLETIN OE LA COMMISSION GEOLOGIQUE DE FINLANDE N:o SI
EINIGE
ALBITEPIDOTGESTEINE
VON SÜDFINNLAND
VON
AARNE
LAITAKARI
MIT {) ABB1LDUNGEN IM TEXT
HELS I NGFORS
Janua r 19 18
HELSINGPORS, 1918.
DlHTKEHEf DES SENA [,k.
Einige Albitepidotgesteine von Südfinnland.
Von Aarne Laitakari.
Im südlidHm Finnland kOl11lllen hier und da kleine Gebiete
'"Oll einem richtungslosen körnigen Gestein vor, dessen Hauptbestandteile wesentlich Albit und Epidot sind. Ihrer eigenartigen
mineralogischen und chemischen Zusammensetzung wegen haben
sie ein gewisses Interesse. Es sollen darum einige unter ihnen hier
petrogl'aphisch beschrieben werden.
E. J.l-fiikinen hat früher ähnliche natrollreiche G-esteine aus
üula,inen in Mittel-Ostuottnien in l!'iuuland untersucht.!
Auch
nördlich VOll Hämeenlinna (Tavastehus) hat H. Väyt'ynen Albitepidotgesteine beobachtet. 2 Die unten zu erwähnenden Albitepidotgestf'ine stammen von folgenden Vorkommen her:
8uursaari (Hoglaud), im finnischen Meerbusen (Klapporstein).
Jackarby, Kil'{:hspiel Borga.
Pnsula, Kirchdorf.
Helsinki (Helsingfors). in der Ecke der Alpstrasst' und I. Linie
und im Tiergarten.
Vorläufig und kurz will ich diese Gesteine nach cll'1ll Vorkomlllen Helsinki Helsinkit nennen. Die Helsinkite sind Gesteine von
richtungslos-körnigen Stmktnr mit Albit und Epidot als herrschende
Gemengteile, wobei oft mehr oder well iger Mikl'oklin lind Quarz
hinzukommt. Obgleich di(' Helsinki.e sich ill vielen Hinsichten
glpichpn, ist es besser und klarer jPcl('s für sich zu beschrpiben.
Ht'lsillkit, Slllu'sllari, Auf clip;wr Insel farid ich in der Nähe
yom LeuchtturUl Lounatrivi im Somll1er 1912 um Ufer pillen rotund wl'issfit'ckigen Klappel'stein Abu. 1). Nälwr lllJtenmcht, erwies er sieb als pin Helslllkit.
1
Eerl) J1.äkilten, .Övo!"::;ikt av de prl'kamlJri!:lka lJildningnrna i mellersta
Östcrhotten i FinJamt.. Bull. ('olllm. (-h~ol. dl' la Finlandp, ~:o -1-7. :::; 71. Helsillgfors, l!llü.
1
Heikki J'ÜY'·YIll'/1. Referat eines Yortrages im gl'ologi;;chen \' erein in
Hl'lsingl'ors. ~Iedclplunden fmn Gl'ologiska föreningell i Hl'lsingfors. ...\1' 1917.
Bulh'tin de la C'o/Ulllission geologi'lue de l<'illialldu N:o 51.
Abb. 1. Helsinkit. Slllll"Saari, (Klapperstein).
Geschliffene Fl;irhe . '/3 von der natürlichen GrÖRse.
Abb.~. Helsinkit. Suursaari.
Albit und Epidot. Ohne A1u1."l"sator. \'ergr. 31;'
Abu.~. HelsiIlkit. Suursaari.
Albit lind Epidot. + Nicols. "prgr. :lfi.
Am'ne Lail.akari: Einigt> AlbitepidotgeRteine von Südnnnlalld.
5
Das Ge~tein ist gleichköruig, VOll mittlerer Korngrösse und
vollständig richtungslos. Di(-\ Hanpt.bestandteilp desselben sind nur
Albit und Epidot, in Ul1tprgeordneter' Menge treten Biotitschnpp('hell, kleine Apatitnadeln, und sehr spärlich Eisollerzkörnchen auf.
Eill roter Pigmentstoff (Härllatit·!) färbt deu Epidot intensiv rothraun. Quarz und Mikroklin habe ich ill diesem Gestein gar !licht
gefunden. Der Albit ist ganz frisch. \T on Anorthit ist - (~r ziemlich
frei, dünn seine Brechungsindices silld kleiner als die des Kanadabalsams und die Auslöschungswinkel im SCllllltt.l P:JI etwa 15°. Der
Epidot ist nicht homogßll, denn auch in einem uud demselben
Krystall schwankt die Grösst' der Doppplbrechullg von 0.038 bis derjenigen des Klinozoisits. Der optische Charal<ter ist negativ.
Die Struktur des Gpsteins wire! durch folgemle Eigenschaften
charakterisiert. Der Albit kommt als dicke Tafeln (etwa 5X12 mm)
vor. Zwischen diesen liegt dE'r Epidot in radialstrahligen Gruppen
verbunden. die beinahe die Grösst' dN Albittafelll besitzen. Der
Epidot bildet 30- 35 % von den GesteinsgeUJellgteilt'll. gemäss Messungen im Handstück nach Rosi\\'als Methode.
Gegenüber dem Quarz ist dpr Epidot in der Regel, gegenüber
dem Albit 1ll1r bi~weilon idiomorph. Die Epidotkrystalle sind stenglig nach der b-Acllse und selten länger als 1 l1l1l1. Die Abbildungen 2 und 3 stellen die Struktur des HelsillkitH nild die Form der
Epidotgruppen dar. Das Gestein Lat ·lcluetscbung unterliegen, und
aueh die groSSe11 A.Ibittafl'ln sillli oft gekrümllJt und gebogen.
Die (:bemi~('he Zusammensetzung des Hp}sinkits geht aus folgender Analysl' hervor:
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8uUl'saari (Klapperstein).
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Anal. Am'ne Laitaku'l"i,
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N:o 51.
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~'iI11ande
Bulletin de la COlllmission geologi'lue de
I
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Orthoklas ..
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Anorthit .. 22.52
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72
I, 12
Ü,3H
100,05
Das G-estpül enthält ,,0 Wt'llig tiiU t , <laHH ptwas Npphelill als
llormativer B estandteil vorkommt, Der Gehalt an Ka"O und A1 2 0 I
ist gross, und ihm entspricht eine gros se Menge Albit. Vom no/'luativen Anorthitsilikat gieht PS sehr wenig im Plagioklas, ün
grösste T eil davon geht im Epidot Elin, Der I!;pirlot enthält auch
rlell nOl'wati ven '\V olJastollit und die llol'lJlati ve Erzp,
Der Modus ist auf foJgellde Weise Uel'PChllet worden, ])ie
Mengen von Na 2 0 und K~O gt'hörel! ZUlll Au-Molekül. Eil! 'l'ej[
von CaO ist genommen, um zusammen mit den zugehörigen .i\lPIlgen von A12 0 J und Si0 1 den Anorthit zu bildell, denn die Zusammensetzung des Pl agioklases ist nach der lJ1ikroskopischen Untersuchung etwa AU 99 An l , Die übrigen Oxydp sind nach der Formel
4 (Ca,Mg,Fe)O.3(Al,Fe)203.6(8i.Ti)02.HzO, VOll d0r (Al.Fl'LO'j-Mengn
ausgehend, zum Epidot beJ'pchllet worden, und der noch b leib flncll'
Rest von 8i0 2 wird als Quarz, angpnomlllen , Ein 'r eil YOll dem
lloch übrig bleibenden CaO gphört zum Apatit. der spärlich im Gnsteine mikroskopisch zn se hen ist. Der Uehalt von P20; iHt alwl'
nicht analytisch uestimmt worde1l.
Im quantitativen C,1. p, W, ::-:l,r';WIIl hat <1,'1' Helsinkit t'olgfllllie
Stellung:
Am'lIl' Laitakal'i : Einige Albitepidotgesteine
Sai
Fem
L
F
1,28
=
>
87,53
10,86
7
Ordnung 5 Canadar
790
712
19
771
7
Südfinnland.
Klasse I Persaian
1
< 17
--
86,25
VOll
< 71
5
3
<7 >5
Subrang
I)
Rang 3 alkalikalkisch
x persodit'lch
C. I. P. "\V. (~ualltitatives System also: I. 5, 3, G x.
Zum V urgleiclt wird hier llach Mäkinen eine Allalyso VOll mittelkörnigem Natrollsyenit (Albitepidotgestein)l aus Oulainen angegeben:
lYJittelkönzige1" Natrolls!Jenit.
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Anal. E. Mähnen .
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Räsy, Oulainen.
Ortboklas .. 11,12
Mikroklin
Albit ... . ...... ,.
13,07 Epidot ..........
Nephelin .. 1,14 Chlorit. " ........
W olli\stonit 2,78 Titanit
Olivin .... 1,68 Magnetit
Magnetit .. 2,78
Hämatit .. 1,60
Ilmenit .... 0,76
I Albit ......
I Anortbit . .
I
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ll,12
67,07
15,43
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0,98
1,62
99,36%
99,90
Wasser ....
0,-0
100,70
I
C. I. P. W. Quantitative::> SysteIll I, 5, 2, 4. ,Laurvikos,.
Mineralogisch wie chemisch ist dieser Katronsyenit dem Helsin kit sehr ähnlich und nach der oben angegebenen Dpfinition geI
&ro .lJä/cinell, l. c. t:l . 7;1.
I
8
Bulletin de la OOllJmission geolog-i<lue d(' Finlande N:o 51.
hört er am;h diesen Helsinkiten zu. Der Hplsinkit von Suursaari
ist jedoch bedeutE'nd ärmel' an FeO und K 2 0 als der Syenit aus
Oulainen. DieH gebt auch c1anms hervor dass kein kaliumhaltiges
Mineral oder keine ErzUlinerale als alÜuellE' Bf'standteile im Helsinkit von Suursaal'i wahrzunehmen . ind.
Hoisinkit. Jackal'by, Kirchspiel Borga, In den Sammlungen des Mineralogisch-geologischen Institute der Univer ität befill(let ::;ich ein Gt'steinsstuft; der nach seineDl Aussehen sehr delll
Helsinkit von Snursaari ähnt. Er war von J. C'ast1'en, welcher im
Sommer 1881 als Extrageolog diese Gegend kartierte, gefunden worden und bezeichnet wie folgt: Epidot in Granit, .Jackarby, Kirchspiel Borg!i. Im Herbst 1917 besuchte ich den Ort, und fand dort,
~-3 km nach SE VOll1 Hofe Jackal'by. eine Stelle, wo ein ähnlicher
Helsinkit, wie der einmal von Castren gefundene, den grössten Teil
uer losen Blöcken bildet. Die Fel en in der Nähe von der betl'effellden Stelle be tehen aus einem mittelkörnigen, hellen Granit mit
oder ohne Granat und ohne Epidot. \V cil elie Illeisten von uen
10 ell Blöcken hier aus Helsinkit bestehen. muss der Felsboden,
\\'0
von sie hel'stallilllen, unweit hegen, obgleich er nicht zn
Hehen war,
Der Helsinkit von Jackarby ist rot- ulld weissfieckig, gleiehkörnig, VOll mittlen'r Korngrösse und beinahe richtungslos. Die Bestandteile desselben sind Alhit, lIIikroklin, Epidot und Quarz. Sehr'
wechselnd ist der Gehalt an Mikroklin und Quarz. Dadurch können
Typen unterschieden werden, welche vom oben beschriebenen Helsinkit von Suursaari mehl' oder weniger ab"weichen. Ihm am nächsten
steht ein Gestein, wo als Hauptbest alidteile Albit nnu Epidot und
11ur in untergeordneter Menge Mikroklinperthit, Hiotit und Quarz
vorhanden sind. Der Albit, der al dicke Tafeln vorkommt, ist beinahe frei von Anorthit, denn seine Brechungsinuices sind kleiner
als die des Kanadabalsams und uie A uslöschungswinkel im Schnitt
.l PM etwa 15°. Der Epidot ist demjenigen des Helsinkits von Suursaal'i ähnlich und kommt als kleine zum grossen Teil idiomorphe
f'illzelnl' Krystalle im Albit und Mikroklill oder zu strahligen Aggregaten z\\"ischen den Feldspäten gruppiert vor. Der Ft'ldspat zeigt
undulierendes AusJö:::chen; auch andere Zeichen von Pressung
sind vorhanden.
9
Aarue Laitak(/I'i: Einige AlhitepidotgesteüH' \'on SüdfinnlallcL
Qllarzhelsinkit, PuslIla, KirclHlod'. Im Kirchdorf des Kirchs)Jiels Pusula entdecktp Mag, phiL llf. Ba/warno im Sommer 1913 im
rlortigen Kalkstein einell Gang aus einem J'ot- und weissfieckigen
(~esteill. Eill VOll ihlJl gPllommener HandsLück gleicht schon makroskopisch dem Helsiukit von SUlll'saari. \\'je alle diese Helsinkite
enthält auch <lieseR Ganggest,ein einen rotbraunell Epidot, und gerade
dcJ!' Epidot giebt demselben ihr charakteristisches Aussehen. Es ist
gleichkörnig, von mittlerer KorogrössE', und )wsitzt eille richtullgslose Struldur. DiE' Hauptbestandteile silJd .-\ Ihit, Epidot, Mikroklill
und Quarz; in ulltergeordnpter MelJge ist ein wenig MU'=ikowit vorhanden. Der Epiclot kommt sowohl zwischen dem quarz uncl dell
Feldspäten als auch in denselbE'll vor, elltweder als einzelne kurze
Prismen oder in radialstrahligen Aggregaten vel'bunclen. Der Musko\\'it, \\' in) zusammen mit einigen der grösseren EpidotgI'Uppeu angetroft't>n. Die Abbildullg 4, Rtellt die Strllktur dE's Gesteins vor. 111
diPRf'1' Stelle ist jedoch viel mehl' Quarz vorhandeIl, als durchschnittlich illl Quarzhelsillkit von Pnsula.
Abb. 4. Quarzbelsinkit. Pusuln. Kirchdorf,
Struktul'bild. Scbwarz = Epidot. weiss
(~ua)'z, gestricben = Albit und kariert
Mikroklin, \' ergr. etwa 100.
Die F~)dspäte hesitl!:en undulierelldes Auslösdlell und Sle sind
auch sonst geknickt und zPl'bl'ochen.
:2
10
Bulletin de la Commission
geolo~i(lue
d ... [,'inland"
~:o
51.
He lsinki t, Heb inki , iu (l Cl' Ecke d(' l' AIl) st l'a ~s(' und I. Li Im Herbstwinter 1917 fand ieh ~nrällig
in der Nähe der DiakonissenansLalt dieses Gestein aJl "inelll
kleinen Felsen, in üer Mittp dor Strasse, der gerade ",-pggAsrH'pngt
wurde.
Der Helsinkit kaUl hier als ein gangartiges, kleines Massiv mit
piner Ausdehnung von nur einigen Metern in einem Migmatitgmnitgneis VOIll gewöhnlichen südfinnlälHlischen Typus vor. DPl' v,'rIdüftete und zerbrochellP Gneis ist nicht einheitlich. sondel'll PÜI
(-j-elJlisch von vielell verschiedenen Gesteinen. Zwis('h01l ihm und
dem Helsinkit ,,'urdpn ioicharfe und deutliche Grenzen nicht allgt:'troffen. Das Gestein war Ilicht pinmal auf dem kleinpll (+phietp
homogen, sondern die KOl'llgröss(' wie auch die MineralzusullIlllPnslltzung wechselten viel. 111 grohköl'lligen, pegmatitischelJ Partien
('lTeichen einzelrlP Feldspatindividuen eine Breite von etwa 1( I eIn
und eine Länge VOll etwa Ir) ('111, während in deIll mittelkörnigl'll1
Gpsteill. welches wohl den grösstell 'reil des Massivs ansmadlte unu
daher die am meisten typische Ausl,ildung des Hel'inkits darstellt,
dip LäIlge der Albitinuividul'1l his Huf etwa O,~-O,2:; CllJ hinubsinkt.
Dip rotbraune Epidotzwischenmasse ist. aber imolL'r viel feinkörniger als die Feldspätp. ob\\'ohl dip Epidotaggregate in d!'ll mittelkörnigell Partien beinahe gleiche (trüsse erreichen \\'ie die Albittafeln. Der grobköl'l1ige Pegmatit ging auf einer ~tl'ecke von eil I
Paar Meter in mittplkörnige 11lld feinkörniges Gestein über. Ferner
trat er in einigen JIlittelkörnigPll Partien mit porphyrischplI Eintiprenglingen von 1 bis 2 cm (trösse auf. In den grobkörnigen
Arten sind die Feldspatindividnen ZUlll grössten Teil Mikroklinperthit lmd der Albit ist nur in mittelkörnigen Gesteinen yorhanden. In den feinkörnigen Arten kommt Albit neben Mikroklin vor.
Überall in diesem Gesteill ist clpr B;pidot von rotbrauner Farbe.
Den g rössten Teil dieses klpines Massivs bildet das gleichund mittelkörnige ltestein. Dip Hanptbestandteile dessen sind nur
A lbit und Epidot, und in untergeordneter Menge ist spärlich Quarz
vorhanden. Der Albit, der zipmlich frei von Anorthit ist, kommt
als dicke (3x6 mm) Tafeln vor. Spine Brechungsindices sind kleiner als die des Kanadabalsams und die Auslöschungswinkel in]
~chnitt .L PM etwa löo. Die Albitinduviduell sind ganz frisch und
ullsaussnritisiert. Der Epidot bildet, hauptsäch lidl zwischen den
Albittafeln, radialstrahlige Krystallaggl'E'lgate und macht etwa '25 0/0
von den Gesteinsgemengtei len aus. Der Quar:!: ist in den EpidotlIit' und im 'l'i(' r~'al'tc n,
Aanw T..nitaknri: Eillige Albitepidotgosteirw VOll SÜdtillllllllld.
11
hystallgruppell und auch bisweilen spärlich zwischen dPll Albittafeln vorhanden. Gegenüber ihm ist der Epidot immer, gegenüber
dem Albit selten idiolllorph und sehr selten befindet sich der
Epidot im Albit pingeschlossen. Bisveilen ist er %onar gebaut.
Der Biotit kommt zusammen mit dell Epidotaggregaten vor. In
diesem Helsinkit wurde kein Kalifeldspat gefunden.
Die Abbildung 5 stellt dip Struktur des Gestpins llJl{L die Form dAr
:B:pidotgruppen dar.
Abb. o. Hellsinkit, Helsinki. StrukturLild .
'Veiss = (~l1arz, seh wal"Z = ~pidot, gPstrichen = Albit. Yergr. etwa 100
In der feinkörn igell Art, wie in den ouelJerwähuten. sind als
llauptbestalldteile nur Albit und Epidot, in untergpordneter Menge
ansserdem Mikroklin und eillwenig Quarz und Biotit vorhanden.
Tlie Epidotkrystalle befinilen sich nicht so deutlich, wip in deli
rnittelkörnigpn Arten, zwischen den Feldspäten gruppiert, sondp['1l
'ie sind überall als einzelne Körner zerstreut.
Das Gestein sieht zerbrochen aus und die Wplüspäte sinu zerrissen und l)psitzen tmdulöses Auslöscbe.n.
In diesem Helsinkit befindet sich an elDlgt'n Stellen klpill"
Drusenräume, an deren \VäIH!en kleine .b'eldspatkrystalle mit muhen Flächen sitzen und dip mit einem schwarzen sehr feinkörnigen
Mineral·toff (verwittertem Epidot?) gefüllt sind.
Ungefähr 1ft km VOll dieser Stelle nach N\V ist an eiuem l!'el!:jen wand i 111 'riergarten Illa{"h \V VOll der Restaul'ation AI ppilal älln-
12
Bulletin de 1/\ Cornillission geologiqul' dE' Filllandl' N:o 51.
lieher Hpltlinkit zu sehell.
TlllllittelJ des Tiel'gartem; i ,t aB
pinem Weg alwh PIn (rang VOI\ illndi('helll Helsillkit i1l Chwis sehr
gut zu sohell. 1
ZlIsanllucnfassllllg. Ans der Besc:hreilmng der obellerörterten
Helsinkite Pl'gieht sich ihre grosse gegenseitige Ähnlichkeit. Die
Natl'Onsyenite von Oulaimm stelWll auch ihnen chemisch wie mineralogisch nabe. Die Ahnlichkeit zwü3cben dpn Nyenitell VOll Oulailien und den Helsinkiten von Südfirlllland ist abpl' l{eillpswegs vollständig, denn es hestehen imlllerhill Pnterscltipde in bezug auf ibre
Beschaffenheit und (lie l\lenge ihrer (-teuwngteile.
J ur der Helsillkit von Suursaari i't. chemisch analysiert. wordpn: der Helsinkit von
H.elsinki ist aber mineralogisch und auch chemisch demjenigen von
Sunrsaari gleicb. Ein Hauptullterschied zwischpll diesen Helsinkiten
uud dell Syeniten VOll Oulainen i~t wohl dm'eb den geringen FeOGehalt ulld den ungewöhldich kh"inen K 2 0-Gehalt in den Helsillkiten bC'dingt.
fu den Syenitl'll VOll Oulaillell giebt e~ höchstens 15 16" 10
VOll Epidot.
In den Helsinkiten VOll Suursaari ..Jackarby und HI'I~illki ist der Gehalt an Epidot noeL bedeutend grösser. ~ö -300f0.
Die rotbraune Farbp des Epidots der Helsillkite ist wobl ein
äusseres Kennzeichen, das diese von anderen äblllichen GesteineIl,
zum Beispiel von denjenigen aus OulaineJl. ullte]'~cheidet. Dies!'s
Kpnnzeichen ist -wahrscheinlich auch eill Beweis dafi'tr, dass alle die"l~
Ht'I"inkite in ziemlich ähulicheu Yt't'hältllissell entstauden ~iJ1(l.
\Vas das Altersverhältnis der GemengteilE:' diesel' Gestein""
sO'w eit dasselbe aus der höberell odl'r geringeren Idiomorphie hervorgeht, i:;;t folgendes zu bomerken: Der Al bit besitzt im Allgemeinen sei11 eigenes tafelföl'miges Aussehen, und die Hauptmasse
(ll'. Epiclots füllt die Räume zwischen den Albittafeln an. Dem
Quarz gegenüber ist der Epidot aber immer idiomorph und zuweilen
auch gegenüber dem Mikroklin. In den feinkörnigen Arten kommt
ÜeI' Epidot auch in Albit lllld Mikrokliu eingeschlossen idiomorph
vor, Der Quarz und dElI' Mikroklin haheu niemals iüiomorphp Begrenzlwg.
1
In den Sammlungen des ~1inel'alogisch-geologischell Institutes der
t 'Jlivel'sität fand ich einen Dünllschliff mit folgender Etikette: Epidot in Granit.
Kirchspiel Suolllusjäl'vi Dieser 8pidotgranit erwies sich auch als ein Helsinkit.
Aame Laitakari: Einige Albitepiuotgesteine von Siidfinnland.
13
In einer vor kurzem zn erscheinenden Arbei t von Pentti Eskola
.On tbe- Igneous Rocks of t;viatoy Noss in Transbaikal>, deren Manuskript der Vel.fasser mich gütig hat durchlesen lassen, wird u. a.
IJin aplitischer Epidotsyenit von Sviatoy N oss beschrieben, der in
vielen Hinsichten dem Helsinkit ähnt, und die ~"rage nach der EIItstE>hungswpise der Mineralcombination Albit
Epidot in Erupti\'gesteinen L1iskutiert. Dieselbe Frage hat auch M äkinen in seiner
oben erwähnten Arbeit behandelt. Dip beiden Forscher kommen zn
der Schlussfolgemng. dass die l\Iineralcombination Albit
Epidot in
solchen Albitepidotgesteinen, wo der Epidot in verhältnissmässig gros'en Krystallen und der Albit frisch und nicht in Form von Saussurit
vorkommt, wahrscheinliebst primär-magmatisch ist. Die Ursache,
warum die CaO-Menge im Epidot und nicht im anorthit-reicheren
Plagioklas eingeh!. ist nach Eskola dass der Gehalt an Wasser im
Magma so gross unc1 die Temperatur bei seinem Erstarren so niedrig
C+ewesen sei, dass die Auskrystallisiemllg des Epidots möglich gewesen war. Auch in den von uns untersuchten Fallen scheint dies
zuzutreffen, und die Annahme, dass Albit
Epidot hier primärmagmatisch sei, wird noch dadurch gestützt, dass der Albit lIll
grossen dem Epidot gegenüber idiomorph ist, während diesel' iIl
kristalloblastischen Gesteille bekanntlich eine grössere Kristallisationskraft als der Albit zeigt. Die Richtigkeit dieser Annahme
wird anch VOll der deutlichen Gangform des Helsinkits (Pusula, Kirchdorf und Helsinki, Tiergarten) bewiesen. Ferner deutet der enge Zusammenhang des Auftreten von Helsinkit mit den Pegmatiten sowie
seine deutlich pegmatitische Ausbildung mit grossen Feldspatilldividuen und Drusenräumen daraufhin, dass das Gestein aus der zuletzt erstarrten Safte des Magmas besteht, und dann darf man wohl voraussetzen, dass der Gehalt an \Vas::;el' grösser und die Temperatur
niedriger gewesen wäre, als im umgebenden Granit. Dadurch erklärt sich anoh det: Umstand, dass da::; Albitepidotgestein nur auf
kleinen begrenzten Gebieten vorkommt. Ich will also die Mineralcombination Albit
Epidot auch in den von mir untersuchten
Helsinkiten für primär-magmatisch halten.
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Mineralogisch-geologisches Institut der Universität ;.:nlft\lsingfors.
Januar 1918.
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N:o 28.
On the occurrence of Gold in Finnish Lupland, by CURT FlRCKS. With one
mn,p , 15 figur es and frontispieco. Nov. 1906 .........•...•...•..••......•.
Studier öfver Kvartärsystemet i Fennoskandias nordliga delar. I. Till frägan
om Ost-Finmarkens glaciation och niväförändringar, af V. TANNER. Mod 23
bilder i texten och 6 tafior. Resume en frnn9ais: Etudes sur le systeme
quaternaire dans les parties septentrion~.les de la Fenno-Scandia. I. Sur Ia
glaciation et les changements de niveau du Finmark oriental. Mars 1907..
Die Erzlagerstätten von Pitkäranta am Ladoga-See, von O'rTo TltÜSTF.DT.
Mit 1 Karte, 19 Tafeln und 76 Figuren im Text ..........................
Zur geologischen Gescbichte des Kilpisjärvi-Sees in Lappland, von V. TANNER.
Mit einer Karte und zwei 'l'afeln. April I \}1)7.... ...... .. . . . . . . . . . . . . . . ....
Stuclier öfver kvartäl'systemet i Fennoskamlias nordliga delar. 1I. Nya bidrag
tiLl frägan om Finmarkens glaciation och niväförändringar, ar V. 'rANl>ER.
Med 6 tafior. Resume en franljlais: Etudes sur le systeme quatel'naire dans
les parties septentrionales de la Fenno-Scandia. ll. Nouvelles rechercbes
sur Ja glaciatioD et les changements de niveau du Finmark. Juin 1907....
Granitporpbyr von Östllrsundom, von L. H. BORGSTRüM. lIlit 3 Figuren im
Text und einer Tafel. Juni 1907 •. • . . . • • . . . . • . •• •• . . . • • . • . . . . . . • . . • . • . . • . •
Om granit och gneis, deras uppkomst, uppträdande och uthredning inom
urberget i Fennol:!kandia, af J. J. SEDEunoLM. Med 8 taflor, en planteckning,
en geologisk öfversiktskarta öfver Fennoskandia och 11 figurer i texten.
English Summary of tbe Contents : On Granite and Gneiss, their Origin,
Relations and 00currence in the Pre-Cnmbrian Complex of Fenno-Scandia.
With 8 plates, a coloured plan, (l, geological sketcb-map of Fenno-Scandia
and 11 figur es. Juli 1907........ .... .. .. .... .. .... .. .... .. .. .. .... ....... .•
Les roch es prequaternaires de la Fellno-Scalluia, par J. J. SEDEIlHOLM. Avec
20 figures dans le texte et une carte. .Juillllt 1910 ........................
Über eine Gangformatio!l von fossilienführendem Sandstein :mf der Halbinsel Längbergsöda-Öjen im Kirchspiel Saltvik, Aland-Inseln. von V. TANNE[!.
Mit 2 Tafeln und 5 Fig. im Text. Mai 1911 ..............................
Bestimmung der Alkalien in Silikaten durch Aufl:!chliessen mittelst Cblorkalzium, von EERO MÄK1NEN. Mai 1911 ........................................
Esquisse hypsometrique de la Finlande, par J. J. SEDERHOLll. Avec une C!lrte
et 5 figur es dans le texte. Juillet 1911............................ .......
Les roches prequaternaires de la Finlande, par J. J. SEDERHOl.M. Avec une
carte. Juillet 1911 ......................................
Les depOts quaternaires de la Finlande, par J. J. SEDERHOLM. Avec une carte
et 5 figures dans le texte. Juillot J911....................................
Sur la geologie quaternaire et la geomorphologie de la Fenno-Scanclia, par
J. J. SEDERHOMT. Avec 13 figures dans le texte et 6 cartel:! .•J uillet lOH....
lJndersökning uI p :n·fyrblock fran sydvästm Finlamls glaciala flflagringar,
af H. H.msEI'1. Mit deutscbem Reft'rat. Mars 1912. . .......... •..... ......
Studier öfver de sydfinska ledblockens spridning i Ryssland, .lämte en öfverBikt af is-recesl:iionells förlopp i Ostbaltikum. Prelirninärt meddelande med
tvenne kartor, af H. HAU~EN'. Mit deutschem Referat. Mars 1012..........
Kvartära niväförändringar i östra Finland, af Vor. W. W1LI(MA' N. Med 9 figural' i textun. Deutscbes Referat. April 1912............................
Der Meteorit von St. Michel, von L. H. BORGSTRöM. Mit 3 'rafeIn und 1 Fig.
im Text. August 1912 •• • . . . •. . . . . • . • . . •• • •• . • • . . . . • . • . . • • . . . • . . • • • • • . . . . •
Die Granitpegmatite von 'rammela in Finnland, von EERO MÄKIl>EN. Mit 23
Figuren und 13 Tabellen im Text. Jalluari 1913 ............•........•..•.
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On Phenomena of Solution in Finnish Limestones and Oll Sandstone filling
Cavities, by PENTTI ESKoLA. With 15 Fignres in tbe Text. Februari 1913 .•
Weitere Mitteilungen über Bruchspalten mit besonderer Beziehung zur Geomorphologie von Fennoskandia, von J . J. S ~D ~:RH "U1 . Mit einer 'rarel und
27 Figuren im Text. Juni 1913 ...... • ................•....••..•........•
Studier öfver Kvartärsystemet i Fennoskandiat! nord liga delar. 111. Üm
landisens rörelser och afsmältning i finska Lappland och angränsande trakthr, af V. 'rANNEn. Med 139 figurer i texten och 16 taftor. Resume en fran'(ais: Etudes sur le systeme quaternaire dl\ns les parties septentI'ionales
de la Fennoscandia. II!. Sur la progression et 1e cours de la recession du
glader continental dans la Laponie finlandaise et les regions environnantes. Oktober I ~n5 ................ . .. . .... . .. . ... .. . . ............. .. ..... .
Der gemischte Gang von Tuutijärvi im nördlichen Finland, von VICTOR
HACKMAN. Mit. 4 Tabellen und 9 Figuren im Text. Mai 1914 •• , • . .. , ..... .
On tbe Petrology of tbe Orij1i.l'vi region in Southwestern Finland, by PR/iTTI
ESKOLA. Oktober 1914 ••.....•....... . ..........•... . ..... . .•.••.•.••.....
Die Skapolith lagerstätte von Laurinkari, von L . H. BURGSTRöM. AugUBti 1914.
Über Camptonitgänge im mittleren Finnland, von VrcTOR HA CKMAN. Aug. 1914.
Kaleviska bot~enbildningar vid Mölönjärvi, af W . W. W lLKMAN. Med 11 figurer i texten. Resume en fran'(ais. Januari 1915 ••.•.•...•.........•... ,
Om sambandet meUan kemisk och mineralogisk sammansättning bos Orijärvitraktens metamorfa bergarter, af PEln'TI E SKOLA. En train de paraitre •...
Die geographische Entwicklung des Ladogasees in postglazialer Zeit und
ibre Beziehung zur stein zeitlichen Besiedelung, von JUL1Uti AIl.IO. Mit 2
Karten und 51 Abbildungen. Dezember 1915 •..•...•...... . .... . . . . . . . . .. .
Le gisemellt de calcaire cristallin de Kirmonniemi a Korpo en Finlande
par A . l!lH: LAITAKARI. Avec 1-l figures dans 1e texte. Janvier J916 ........
Översikt av de prekambriska bilJningamlt i mellel'sta Österbotten, av EERo
MÄKl;>(E ?\'.
Med en översiktskarta ocb 25 fig. i texten. English Summary of
the Contents. Juli 1916 ................................................. .
On Synllntetic M.inerals and R olated Phenomena (Reaction Rims, Corona
Minerals, Kelyphite, Myrmekite, & c.), by J. J. Slm.E RHOLM, with 14 figures in
the text and 4.8 figures on 8 plates. July 1916 ...................... . .... .
Om en prekalevisk kvartsitformation i norra delen af Kuopio socken, af W.
W . WILKMAN. .Med 7 figurer i texten. Resume en frnnC(ais. Oktober 1916
Geochronologische Studien über die spätglaziale Zeit in Südfinnland, von
M.AT'l'l SAURAMO. Mit 4 Tafeln uml 5 Abbildungen im 'rext. Januar 1918
Einige Albitepidotgesteine von Südfinnland, von AAR~E L AJTAKARI . .Mit 5
Abbildungen im Text. Januar 1918 ... .. ..... ... .... . ........ ... .... . . .. .
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