Artgerechte Fütterung Herzlichen Glückwunsch

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Artgerechte Fütterung
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,
Herzlichen Glückwunsch €
... wenn Sie Ihr Tier mit „fastfood“ ernähren und es hat KEINERLEI organische Disharmonien
welcher Art auch immer . Dann dürfen Sie meinetwegen gerne so weiterfüttern. Sollte dies
aber nicht der Fall sein, dann bitte ich Sie – hier weiterzulesen:
Bis vor ca. 60 Jahren haben wir es merkwürdigerweise alle geschafft unsere Haustiere ohne
Industriefutter zu ernähren. Sie waren gesund (merkwürdig) , stabil (merkwürdig) , es gab
keinerlei hausgemachte Allergien- oder Intoleranzen (noch merkwürdiger....). Dies sind
Erscheinungen des Industrienahrungs-Zeitalters.
Allerdings kann man dem – so man will – durchaus aus dem Wege gehen...
Wenn man bedenkt, dass wildlebenden Tiere keinen Dosenöffner, keine Schere zum Öffnen
eines Trockenfutterbeutels, keinen Herd oder Mikrowelle zur Verfügung haben, müsste man
davon ausgehen, dass sie sich seit Urzeiten absolut ungesund ernähren, und eigentlich schon
ausgestorben sein müssten..., nämlich von dem, was SIE SICH SELBST heraussuchen ;-)
Fakt ist aber, dass sich exakt diese Tiere (Hunde sind Caniden = FLEISCHfresser, im
Gegensatz zu Vögeln, die KÖRNERfresser sind) instinktiv das Richtige heraussuchen.
Übrigens: „Rohes Fleisch macht den Hund aggressiv“ = ein Ammenmärchen !
Trockenfutter: Frage an Sie: ernähren Sie sich auch ausschließlich von Tütensuppen ?
Dosenfutter: Frage an Sie: ernähren Sie sich auch ausschließlich von Dosenravioli und
ähnlichem ?
Warum nicht ? – Warum muten Sie es dann Ihrem Tier, der „der beste Freund des Menschen
ist“ zu ? Weil les der Futtermittelindustrie gelungen ist dem Menschen einzureden, er wäre
nicht in der Labe sein Haustier einfach, gesund und natürlich zu ernähren.
Der Mensch hat es sich durch die en masse am Markt erhältlichen „Fast-food-Mittel“ zur Unart
gemacht, dass Hund und Katz nun eben nicht artgerecht ernährt werden müssen, „weil die
Futtermittelindustrie ausreichend Werbung für so genannte gesunde Ernährung der Haustiere
macht“, die noch dazu für einen Menschen einfachst zu handhaben ist • Verdienen, und einen
Vorteil davon haben eben nur die Hersteller der Futtermittel, deren Firmenverflechtungen auch
gar nicht mehr nachzuvollziehen sind. Großkonzerne splitten sich in viele kleinere.
Frage: würden Sie Ihren teuren Sportwagen auch mit Traktordiesel betanken? Der Motor
würde innerhalb kürzester Zeit seinen Geist aufgeben. Nun setzen Sie dies bitte auf die
„(nicht•)- oder art€gerechte Betankung“ des Resonanzkörpers eines Lebewesens um.....
In den letzten Jahren häufen sich Allergien und Intoleranzen bei unseren Vierbeinern und
Stubentigern beängstigend. Man fragt sich, was wohl die GRUND-URSACHE dafür ist.
Das Fleisch, das für Hunde- oder Katzenfutter verwendet wird kommt in den meisten Fällen
vom Abdecker und ist so hoch mit Schadstoffen belastet, dass es für den „menschlichen
Verzehr“ verboten wird.
Früher, als es noch kein "Fast-food" für Tiere gab wurden die Tiere gesünder ernährt als
heute, auch wenn sie ab und zu vielleicht mal was "vom Tisch" bekommen haben. DIESES
"Etwas vom Tisch" war wenigstens Nahrung, die für den menschlichen Verzehr noch
freigegeben war...
Eine Allergie entsteht bereits beim 2. Kontakt mit einer Substanz, die der Organismus nicht
akzeptiert
Beispiel: Sie werden von einer Wespe gestochen und reagieren mit einer massiven
Schwellung, Rötung, vielleicht sogar Quaddelbildungen über den Körper verteilt oder auch
Luftnot. ==>> Allergie
Eine Intoleranz entsteht auf ein ZUVIEL VON derselben Substanz, die in den Organismus
gelangt.
Beispiel: Sie haben nach einem 1. Wespenstich keinerlei "allergische Reaktionen". Auch beim
2., 3. nicht. Eine Zeitlang geht das unproblematisch. Plötzlich (?) aber zeigen Sie beim 4.
Wespenstich "Vergiftungserscheinungen", die SIE sich nicht erklären können, denn "..Sie
waren ja noch nie darauf 'allergisch'.." ... Dabei zeigt Ihnen aber JETZT der Organismus, daß
er JETZT von den Wespentoxinen definitiv genug hat, übersättigt ist ==>> Intoleranz.
Intoleranzen nehmen mittlerweile mehr Raum ein als konkrete primäre Allergien. Sie entstehen
durch mangelhafte Fütterung.
Hund und Katze sind keine "Kanarienvögel", die Körnerfutter benötigen. Ihnen fehlt ein
wesentlicher Bestandteil, wenn sie nur mit Trocken- oder Dosenfutter ernährt werden.
Trockenfutter birgt aufgrund oftmals viel Getreideanteilen die Gefahr einer Intoleranz auf
Weizen, Soja ect. In Dosenfutter wird manchmal Fleisch verarbeitet, das nicht mehr für den
menschlichen Verzehr freigegeben ist, also in irgendeiner Weise "belastet" ist, oder zu lange
gelagert wurde (Gammelfleisch ;-) . Des weiteren sind in den Dosen manchmal nicht näher
definierte "Zusätze" enthalten.
Ich gehe mal davon aus, daß SIE sich als MENSCH auch nicht nur von "Fast-food" ernähren und Sie wissen warum ? Daß Sie bei Ihren Kindern auf "gesunde Ernährung" achten.., daß
SIE als MENSCH sich nicht nur von einer Sorte Gemüse ernähren (z.B. Tomaten), so daß IHR
Organismus irgendwann mal mit Juckreiz, Ausschlag, Hautrötungen, Durchfall oder
Magenschmerzen darauf aufmerksam macht, daß ".. er von DIESER Substanz nun wirklich
genug hat und Abwechslung braucht..." ? Warum muten wir also unseren Tieren dies zu, die
doch angeblich die "besten Freunde des Menschen sind" ??
Natürlich ist es bequem, den Dosenöffner zu betätigen oder eine Tüte Trockenfutter
aufzuschneiden -rein in den Napf und fertig. Darauf zielt auch die Fertigfutterindustrie ab!
Frischfutterernährung war lange Zeit auch sehr zeitintensiv, was vor allem für die arbeitende
Bevölkerung ein Problem darstellte. .. ja genau: darstell-te ! HEUTZUTAGE ist dies aber keine
arbeits- und zeitintensive Angelegenheit. Und man kann den vierbeinigen Hausgenossen auf
diese Weise natürlich und gesünder ernähren, ohne Gefahr zu laufen durch Trocken- oder
Dosenfutter zusätzlich Allergien und Intoleranzen im Organismus zu provozieren.
Für viele Hunde- und Katzenhalter ist es mittlerweile eine Horrorvorstellung neben der Familie
auch noch für die Lieblinge auf vier Pfoten „kochen zu müssen“... Zeitaufwand ! Finanzieller
Aufwand! usw. – Eigentlich alles „faule Ausreden“. Keiner macht sich wirklich Gedanken
darüber, zumal ja auch die „Kids auf zwei Beinen“ lieber zu McDonald gehen als zuhause mal
was frisches, gesundes zu essen...
Der Verdauungstrakt von Hund und Katz ist (einfacher geht es fast nicht mehr) auf ROHE
Nahrung ausgerichtet. Durch den Koch- oder Garvorgang werden Nahrungsmittel in ihrer
Eiweißstruktur so verändert, dass sie den Verdauungsvorgang zusätzlich erschweren. Also
können Sie getrost auf das „Kochen“ verzichten – Ausnahme: Ihr Tier ist zuchtbedingt schon
so vom Verdauungstrakt her degeneriert, dass er das rohe wirklich (!) nicht mehr verträgt, und
diese „Unverträglichkeit“ nicht hausgemacht und durch zu schnelle Fütterungsumstellung
hervorgerufen wurde.
Eine ausgewogenere Ernährung als die selbst zusammengestellte gibt es nicht. Zumal SIE
dann auch sicher sein können, was tatsächlich (!) im Tier-Verdauungstrakt landet, was Sie bei
Fertigfutter NIEMALS sein können, da es keine Deklarierungs-Pflicht gibt!
Woraus bestünde vollwertige, natürliche Hunde- und Katzennahrung,
wenn man sein Tier wirklich artgerecht ernähren wollte ?
Hund:
Sie besteht aus Fleisch, Innereien, ggf. Knochen (sofern vom Tier vertragen!), Knorpel, Gemüse, Obst,
Fisch.
Beim Fleisch lassen Sie Schweine- und Wildschweinfleisch generell weg (Gefahr: Aujeszky-Virus, kann
tödlich sein!).
Roh gefüttert werden können: Rind Lamm, Wild, Pferd, Strauß, Elch. Grüner Pansen und Blättermagen
enthalten wertvolle Vitamine ! Wohlgemerkt: nicht der geputzte, gereinigte (aus dem wiederum all diese
wertvollen Stoffe entfernt wurden), sondern der Naturbelassene. Innereien wie Leber und Niere sollten
Sie vermeiden. Leber nur allenfalls 1x wöchentlich geben. Sie enthält zwar sehr viel Vitamin A, Eisen
und B-Vitamine, ist aber schwerverdaulich und eine Überversorgung mit Vitamin A kann sich zusätzlich
schädlich auswirken. Außerdem sind Niere und Leber auch die Entgiftungsorgane der Schlachttiere....
Gekocht werden sollten Geflügel und Fisch (entgräten!!).
Ebenso können Milchprodukte wie Quark, Joghurt oder Hüttenkäse in Maßen (nicht in Massen)
verfüttert werden, die leicht verdaulich sind und auch mal als Diät bei Durchfall gegeben werden
können.
Knochen dürfen generell nur roh verfüttert werden, da sie durch das Kochen spröde werden und
Verletzungen hervorrufen können ! Ebenso sollten sie nicht auf leeren Magen gefüttert werden.
Manche Hunde vertragen generell keine Knochen – das ist kein Problem! Dann lassen Sie diese
einfach weg und geben vielleicht ein paar zermahlene Eierschalen oder Calciumcitrat ins Futter.
Obst und Gemüse sollten vorher püriert werden, da der Verdauungstrakt die Nährstoffe sonst nicht
aufschließen kann. Manche Hunde vertragen kein rohes Gemüse – dann einfach überbrühen,
dämpfen, pürieren und unters Fleisch mischen. Hülsenfrüchte sind ungeeignet (Blähungen!), ebenso
Kohl und Lauch, Tomaten, Paprika,. Auberginen, Zwiebeln und Avodacos können sich giftig auswirken!
Knoblauch in Maßen, sofern vom Tier vertragen. Gut geeignet sind grüne Salate, Spinat, Gelbe Rüben,
Sellerie, Zucchini, FENCHEL, Kürbis. Auch Kräuter können in Maßen dazugegeben werden. An Obst können Sie
Äpfel, Bananen, Birnen, Beeren, Pfirsiche, Aprikosen geben. Zitrusfrüchte sind dagegen weniger geeignet.
Etwas Lein-, Oliven- oder Rapsöl dazu runden die Nahrung ab.
Getreide: unnötig! Sie können es geben, aber der Hund braucht es nicht! Es ist
auch wenig empfehlenswert, da viele Hunde oftmals allergisch oder intolerant
darauf reagieren – speziell auf Weizen und Mais. Das ist eine TATSACHE ! Es
gab noch nie so viele Gesundheitsprobleme aufgrund des Übermaßes an
Trockenfutter wie heute ! Trockenfutter entzieht dem Körper Wasser!
Sollten Sie dies nicht glauben:
legen Sie mal ein Stück Trockenfutter ins Wasser und sehen Sie, was passiert....
Dagegen können Sie durchaus gekochte Kartoffeln, Reis oder auch Nudeln geben.
Katze:
Auch hier sollte nach Möglichkeit rohes Fleisch gegeben werden. Die Futterumstellung von „Fertig“ auf
„Frisch“ gestaltet sich hier allerdings schwieriger. Katzen, die es von klein auf gewohnt sind, Trockenoder Dosenfutter zu fressen lassen sich aus Gewohnheit (!) ungern auf etwas umstellen, was sie nicht
kennen....
Freigängerkatzen ernähren sich generell artgerecht, indem sie Mäuse fangen.
Die Katze frisst mehrmals täglich, man sollte sie nicht länger als 12 Stunden ohne Futter lassen!
Wichtig ist hier die FRISCHE! Katzen sind keine Aasfresser und werden Futter, das nicht mehr frisch
ist, ablehnen!
Auch hier: kein Schweine- oder Wildschweinfleisch füttern. Rind, Lamm, Geflügel, Kaninchen, Hase,
Fisch, Meeresfrüchte sind geeignet. Speziell im Rinderherz ist viel Taurin enthalten (eine
lebensnotwendige Aminosäure für die Katze), wie auch in dunklen Fleischsorten.
Der Gemüseanteil reicht hier mit ca 5% der Futtermenge absolut aus.
Trockenfutter: für Katzen absolut kontraindiziert! Die Katzen trinken generell
weniger.
Bei Trockenfuttergabe besteht die Gefahr, dass sie zu wenig trinken und Leber
und Nieren Schaden nehmen, da das Trockenfutter dem Körper Wasser entzieht.
Folge: Leberfunktionsstörungen, Harngrieß, Harnsteine, Verstopfung der
Harnwege, Schrumpfnieren.
JETZT ist es auch anderweitig möglich wieder zurück zur Natur (artgerechte Ernährung) zu gehen. Es
ist so einfach, so daß die Ausrede "ich habe keine Zeit für mein Tier zu kochen..." nicht mehr gilt ;-)
Auch müssen Sie nicht mehr lange nach Lieferanten suchen : hier mal eine Auswahl:
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Wenns „fast-food“ sein muss, dann kann ich empfehlen :
Xantara Hunde- und Katzenfutter
zu beziehen über: Frau Andrea Schmidt, Tel.: 08141-37488
Fa. Boos: http://www.lunderland-tierfuttershop.de/index.php
Um Sie noch mehr zur "artgerechten Fütterung" zu animieren: Lesen Sie das Buch von H.u.Grimm
"Katzen würden Mäuse kaufen" (ist nicht nur für "Katzen" gedacht ;-). Wenn Sie dieses Buch gelesen
haben und Ihr Tier dennoch mit "Fast-food" ernähren ---müssen Sie schon sehr hart gesotten sein ;-)
Und noch ein kleiner interessanter Link ....
http://www.transanimal-editor.de/index_d_jahrt.htm
In diesem Sinne "Guten und gesunden Appetit" für Ihren Vierbeiner oder Stubentiger ;-)
Petra Stein, THP seit 1987, www.tierheilpraxis-stein.de
Ergänzung: Februar 2011:
Buchempfehlung: Dr.vet. Jutta Ziegler: „Hunde würden länger leben, wenn...“
Dr.vet. Vera Biber : z.B. : „Futterprobleme bei Hunden“
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