Pressemitteilung Olympia

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Medieninformation
„Die Sportfunktionäre sind Teil des Systems und des Problems“
Ethikexperte Jürgen Linsenmaier bemängelt ein Olympia ohne ethischen
Anspruch
Schorndorf, 1. August 2016.
Nur noch wenige Tagen, dann werden die olympischen Spiele feierlich
eröffnet – in einem Land, in dem die Korruption grassiert und in dem
das Gefüge von arm und reich extrem weit auseinandergeht, von
einem IOC-Präsidenten, der offenkundig mehr seine eigenen
Interessen verfolgt als die des Sports. Der Gründer und Initiator der
Ethik Society Jürgen Linsenmaier bemängelt genau dies. Und er ruft
zum Boykott der Olympischen Spiele auf, die längt ihren ethischen
Anspruch auf das Verbindende des Sports verleugnet hätten. „Wir
erleben ein Olympia des reinen Profits ohne jeden ethischen
Anspruch“, beklagt Linsenmaier. Spätestens durch die Entscheidung
des IOC-Präsidenten Thomas Bach und seiner Gefolgsleute, Russland
nicht von den Spielen in Rio auszuschließen, sei dies mehr als
offenbar geworden.
„Olympia hat seinen Geist verloren. Genau wie bei der FIFA und im
Fußball geht es nur noch um den Kommerz und um die
Eigeninteressen derer, die von solchen Großereignissen profitieren“,
kritisiert der Ethikexperte und mehrfache Buchautor Linsenmaier, der
in seinen Vorträgen gerne über „pragmatische Ethik“ spricht.
Pragmatisch wäre aus seiner Sicht gewesen, alle russischen Athleten
von den Spielen auszuschließen und so ein klares Signal gegen
Doping und Manipulation zu setzen. Stattdessen sei politisch
entschieden worden – ohne Mut, ohne Klarheit und ohne Moral, eine
Entscheidung zugunsten der politischen und wirtschaftlichen Eliten,
zu Lasten eines sauberen Sports. „Wer hohe ethische Ansprüche
stellt, kann sich Olympia nicht mehr mit gutem Gefühl ansehen –
weder im TV noch im Stadion.“
Dabei, so Linsenmaier, gehe es ihm weniger darum, dass hier
durchaus viele Unternehmen Geld verdienen mit Olympia –
insbesondere die brasilianische Wirtschaft könne schließlich die
Einnahmen gut gebrauchen. Die Frage sei eher das Wie. Wer
verdiene, müsse auch etwas leisten, nicht nur auf der kommerziellen
Ebene, sondern auch auf der gesellschaftlichen. Das gelte
insbesondere für den Sport, der wie kein zweiter Bereich Menschen
miteinander kulturell, sozial und gesellschaftlich miteinander
verbinde. „Thomas Bach stielt dem Sport die Seele. Er verrät die
Prinzipien der Olympischen Idee“, so der Ethikexperte.
Wer Betrügen nicht sanktioniere, wer Korruption und Ausbeutung
nicht anprangere und wer seine Eigeninteressen als Funktionär nicht
von denen der eigentlichen Aufgabe trenne, gehöre nicht an die
Spitze eines Sportverbandes. Rio und Katar seien nur zwei Beispiele
in einer langen Reihe. Der Sport bleibe auf der Strecke, die sauberen
Athleten und die ehrlichen Akteure verkämen so genauso zu Statisten
wie der geneigte TV-Zuschauer. „Wo bleibt der Aufstand der
Empörten?“ fragt Linsenmaier, der sich doch sonst immer rege, wenn
ein Unternehmen Fehler mache. Anscheinend sei es den
Sportfunktionären gelungen, dass mit zweierlei Maß gemessen werde.
Das verstärke die Tragik zusätzlich. Denn so werde sich auch in
Zukunft nichts ändern.
Linsenmaier wirbt für einen Olympia-Boykott der Zuschauer und auch
für leere Stadien im Fußball. Nur so werde sich etwas ändern. Der
Zuschauer müsse seine Macht als Konsument und Fan nutzen. Es
müsse den mündigen Sportsfreund genauso geben wie den mündigen
Verbraucher, fordert der Ethikexperte und Vortragsredner. Der Druck
müsse von unten kommen.
Weitere Informationen über den Ethikexperten und Buchautoren Jürgen
Linsenmaier, die Themen pragmatische Ethik und die Prinzipien des
ehrbaren Kaufmanns sowie die Ethik Society gibt es unter www.juergenlinsenmaier.de.
Hintergrund Jürgen Linsenmaier
Jürgen Linsenmaier ist Ethik- und Reputationsexperte, Marketingprofi,
Vortragsredner, mehrfacher Buchautor sowie leidenschaftlicher Werber
für unternehmerische Freiheit mit ethischer Verantwortung. Er beweist
täglich, dass ethisches Handeln und wirtschaftlicher Ertrag kein
Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind.
Als Vortragsredner, Berater und Gründer der Ethik Society, einem
Zusammenschluss kleiner, mittlerer und großer Betriebe, die sich mit dem
Thema Ethik beschäftigen und Best-Practices teilen, hat er sich zum Ziel
gesetzt, Unternehmern eine pragmatische Ethik näher zu bringen – ein
Handeln, das jeder in seinem Betrieb umsetzen kann und das
gleichermaßen den wirtschaftlichen Interessen und der Gesellschaft dient.
Seinen Erfahrungsschatz sammelte Jürgen Linsenmaier in seiner
langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer und Vorstand eines
Medienhauses. Jürgen Linsenmaier ist ein Mann aus der Praxis für die
Praxis. In seinen Vorträgen und Workshops begeistert er die Zuhörer mit
seiner authentischen und praxisorientierten Art der Vermittlung gelebten
Erfolgswissens – pragmatisch ethisch, reputationsfördernd und umfassend
verantwortungsbewusst.
Weitere Informationen unter www.juergen-linsenmaier.de.
Kontakt
Jürgen Linsenmaier
Ethik & Reputationsexperte
Oberer Markplatz 2
73614 Schorndorf
Telefon: +49 7181 6059895
Telefax: +49 7181 6059890
Mail: [email protected]
Web: www.juergen-linsenmaier.de
Facebook: http://www.facebook.com/juergen.linsenmaier
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