Gentzens Problem

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Eckart Menzler-Trott
Gentzens Problem
Mathematische Logik im
nationalsozialistischen Deutschland
Mit einem Essay von Jan von Plato
Birkhäuser Verlag
Basel • Boston • Berlin
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
XI
Kapitel 1
Jugend und Studium bis zum Programm seiner
Dissertation 1909-1932
1
A Gerhard Gentzens Geburt
B Gentzens Mutter: Melanie Gentzen (1877-1968)
3
?....
3
C Gentzens Großeltern väterlicherseits und sein Vater:
Rechtsanwalt und Justizrat Dr. jur. Hans Gentzen (1870 -1919)
4
D Jugend- und Studienzeit von Hans Gentzen
4
E Der „Kohlrabi-Apostel" Karl Wilhelm Diefenbach (1815 -1913)
6
F Gentzens Großeltern mütterlicherseits:
Der geheime Sanitätsrat Alfons Bilharz (1836-1925) und Adele Bilharz,
geborene Fasnacht
8
G Das leuchtende Vorbild in der Familie Gentzen: Der erfolgreiche Arzt und
Naturforscher Maximilian Theodor Bilharz (1823-1862)
15
H Gerhards Schwester: Waltraut Sophie Margarete Gentzen (* 1911)
16
I
Das Schulkind Gerhard Gentzen
17
J
Tod des Vaters bedeutet Wohnortwechsel und eine neue Schule
18
K Der Beginn von Gentzens geistiger Tätigkeit
19
L
22
Gentzens Schulerfolg
M Gentzens Abitur am 29.02.1928
23
N Beginn des Studiums 1928 in Greifswald
26
O Fortsetzung des Studiums in Göttingen
27
P Fortführung des Studiums in München
29
Q Ein Semester in Berlin: Wintersemester 1930/31
31
R Zurück in Göttingen: Saunders MacLane und Gentzen als der
„Typus des wissenschaftlich gerichteten Menschen" (Richard Courant)
32
S
Die Entscheidung: Gentzens erste Veröffentlichung „Über die Existenz
unabhängiger Axiomensysteme zu unendlichen Satzsystemen"
und sein Programm von 1932
35
VIII
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 2
1933-1938: Sechs Jahre Nationalsozialismus im Frieden.
Vom Doktorexamen zur Verlängerung der außerplanmäßigen Assistentenstelle auf ein weiteres Jahr mit Wirkung vom 1.10.1938
37
A Gerhard Gentzens Leben im beginnenden Nationalsozialismus:
Das zurückgezogene Manuskript „Über das Verhältnis zwischen
intuitionistischer und klassischer Arithmetik" vom 15. März 1933
39
B
Die Dissertation „Untersuchungen über das logische Schliessen"
vom 12. Juli 1933
39
C Das Staatsexamen „Elektronenbahnen in axialsymmetrischen Feldern
unter Anwendung auf kosmische Probleme" vom 16. November 1933
D Geldsorgen und Stellensuche
E
F
45
48
Schwierigkeiten mit der „Widerspruchsfreiheit der reinen Zahlentheorie"
vom 11. August 1935
52
NS-treue Logik: ein Beispiel für „zeitgebundene Rationalität"
55
G Die außerplanmäßige Assistentenstelle bei Hubert mit Wirkung vom
1. November 1935: Eine produktive Zeit für die Grundlagenforschung beginnt .
H Widerspruchsfreiheit der Stufenlogik
Umarbeitung des Beweises für die „Widerspruchsfreiheit der
reinen Zahlentheorie"
J Die „Widerspruchsfreiheit der reinen Zahlentheorie"
K Einladung zum Descartes-Kongreß im August 1937 in Paris. Die Einladung zum
Vortrag bei der DMV-Tagung in Kreuznach vom 21. September 1937:
„Die gegenwärtige Lage in der mathematischen Grundlagenforschung".
Die Verlängerung der Dienstzeit des apl. Assistenten am 1. Oktober 1937
für ein Jahr
56
57
I
L
Jean Cavailles und Gerhard Gentzen
58
59
65
69
M Gentzen wird „Mitwirkender" bei der Herausgabe der Scholzschen
„Forschungen zur Logik und zur Grundlegung der exakten
Wissenschaften"
72
N „Die gegenwärtige Lage in der mathematischen Grundlagenforschung"
74
O Briefliche Diskussionen mit Paul Bemays
77
P
Die Verlängerung der apl. Stelle auf ein weiteres Jahr mit Wirkung
vom 1.10.1938
82
Kapitel 3
1939-1942: Vom Kriegsanfang zur Entlassung aus der Wehrmacht
und die Habilitation im Krieg durch Helmut Hasse
89
A
1939: Auf einem der Höhepunkte der Reputation
91
B Aktiver Wehrdienst im Heimatkriegsgebiet als Funker
beim Flugwachkommando
97
Inhaltsverzeichnis
C
IX
1940: Vorbereitung für die Habilitation „Beweisbarkeit und Unbeweisbarkeit
von Anfangsfällen der transfiniten Induktion in der reinen Zahlentheorie"
101
D
1941: Ermutigung von Hellmuth Kneser
108
E
1942: Entlassung aus dem Wehrdienst
113
Kapitel 4
Der Kampf um eine „Deutsche Logik" von 1940 bis 1945
"Ein Streit unter „Fach-Fremden"?
117
Einleitende Bemerkungen
119
A Weltanschauung, Wissenschaft und Sachlichkeit im Nationalsozialismus
123
B Naturwissenschaft und Mathematik im Nationalsozialismus
129
C Was hatte das für den Bereich Mathematik zu bedeuten?
141
D Einflüsse von NS-ldeologie und NS-Politik auf die Praxis des Fachs Mathematik
E Ausgangspunkte und Bedingungen für die mathematische Logik
162
.V... 164
F Angriffe von außen: Dingler, Steck und May
174
G Der Angegriffene: Heinrich Scholz (1884-1956)
178
H Die Ausnahme: Der überzeugte Nationalsozialist, Logiker und
Mathematikhistoriker Oskar Becker bleibt neutral
188
I
Exkurs: Max Steck und der Hallesche „Gestaltkreis"
180
J
Max Steck als denunzierender Publizist
193
K Gentzen als „Zeuge" für eine völkisch-rassistische Interpretation der
mathematischen Grundlagenforschung durch Steck und Requard
L Zwischenspiel: May und Dingler liefern Argumente für Max Steck
203
206
M Stecks Angriffe auf Hubert veranlassen Bieberbach, eine Verteidigung
der mathematischen Logik bei H. Scholz in Auftrag zu geben und in der
Deutschen Mathematik zu publizieren
213
N Steck und Scholz im Disput
219
O NS-ldeologie in der Mathematik durch Bieberbach erhält
negative Resonanz auch im eigenen Lager
226
P Bieberbach, Max Steck und Jaensch
231
Q Logik und Technik
236
R Die Osenberg-Aktion: ein Exkurs
238
Kapitel 5
Genesung und Dozentur 1942 bis 1944
247
A Tatsächliche Entlassung aus der deutschen Wehrmacht
249
B Hans Rohrbach fordert Gerhard Gentzen über die Osenberg-Aktion
nach Prag an
249
C Gentzens Lehrvortrag in Prag: „Die Keplerschen Gesetze der
Planetenbewegung"
252
D Die ersten Lehrveranstaltungen im November 1943
254
Inhaltsverzeichnis
E Der letzte bekannte wissenschaftliche Brief Gerhard Gentzens
259
F
Gerhard Gentzen 1944: Lehrveranstaltungen, Rechenbüro und Krieg
260
G Hans Rohrbachs Bericht über die Zustände im Mathematischen Institut
der Universität Prag
262
H Warum verbietet sich Gerhard Gentzen jegliche Fluchtgedanken?
264
Kapitel 6
Festnahme, Gefangenschaft, Tod und Nachlaß
269
A Die letzten Tage in Freiheit im privaten Kreis
271
B
273
Die Festnahme von Gerhard Gentzen und die grausame Haft
C Gentzens physischer Tod
275
D Gerüchte
279
E Versuche zur Rettung des Nachlasses
281
F
Die Entzifferung des überlieferten Konvoluts
:
284
Schlußwort
285
Zeittafel
293
Gentzen im Licht zeitgenössischer Begutachtungen
301
Veröffentlichungen von Gentzen
305
Rezensionen und Verwandtes von Gerhard Gentzen
309
Gentzen und die Beweistheorie [Jan von Plato)
313
Drei Vorträge von Gerhard Gentzen
329
Der Unendlichkeitsbegriff in der Mathematik
331
Unendlichkeitsbegriff und Widerspruchsfreiheit der Mathematik
340
Die gegenwärtige Lage in der mathematischen Grundlagenforschung
343
Bilder von Gerhard Gentzen
359
Literatur
375
Namensregister
401
Sachregister
409
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