NSV Erstmassnahmen Betriebsanweisung 2009

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(Firmenname)
BETRIEBSANWEISUNG
gemäß § 12 BioStoffV
Arbeitsbereich:
Datum:
................................
Unterschrift
TÄTIGKEIT MIT BIOGEFÄHRDUNG
Vorgehen nach Stich- und Schnittverletzungen
sowie Augen-/Mund- und Hautkontakt mit potenziell infektiösen Materialien
GEFAHREN FÜR MENSCH UND UMWELT
Bei Stich- und Schnittverletzungen durch scharfe und spitze Gegenständen (z. B.
Spritzenkanülen, Bohrer, Scaler) können die Wunden mit potenziell infektiösen Material
in Kontakt kommen. Dadurch sind Erkrankungen wie z. B. Hepatitis B und C oder
Infektionen mit HIV nicht auszuschließen. Auch der Haut- und Mund-/Augenkontakt
kann unter ungünstigen Umständen zu entsprechenden Infektionen führen.
SCHUTZMASSNAHMEN UND VERHALTENSREGELN
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1. Sofortmaßnahmen
Stich- und Schnittverletzungen: Wunde bluten lassen und mit Wasser und Seife oder
Desinfektionsmittel (……………………) waschen oder spülen. Danach mit einem mit
Desinfektionsmittel (……………………) getränkten Tupfer abdecken.
Hautexposition: Entfernen des infektiösen Materials (Abspülen oder Abtupfen). Danach
die Haut mit Wasser und Seife oder Desinfektionsmittel (……………………….) waschen
oder spülen.
Schleimhautexposition (Nase / Mundhöhle): Nase schnäuzen / ausspeien. Mundhöhle
mehrfach und intensiv mit Wasser spülen.
Augenkontamination: Auge mit fließendem Wasser intensiv spülen.
2. Postexpositionsprophylaxe
Abklärung der Infektiosität des Patienten, von dem das Blut stammt (Laborbefunde
bekannt?); bei Verdacht auf eine Infektion des Patienten mit HCV/HBV oder HIV mit
dessen Einverständnis Blutentnahme zur Untersuchung auf HIV, HCV, HBV
Kontaktaufnahme mit Arzt/Unfallambulanz: ............................................................
Verunfallten schnellstmöglich beim D-Arzt / in der Unfallambulanz vorstellen,
möglichst mit Dokumentation des Hepatitis-B-Immunstatus, ggf. mit Blutprobe/Befunden
des Patienten
Nach Blutentnahme ggf. Hepatitis-B-Immunisierung (Beginn am besten < 6 Stunden)
und nach Kontakt mit nachweislich HIV-positivem Blut medikamentöse HIV-Prophylaxe
(Beginn am besten < 2 Stunden)
3. Weitere Maßnahmen
Geschehen im Verbandbuch dokumentieren
Zuständigen Betriebsarzt informieren
Zuständige BG informieren
Weitere Kontroll-Untersuchungen und ggf. Impfungen
Bei möglicher Infektion: Safer Sex und kein Blutspenden
Ursachenanalyse, ggf. Verbesserungen vornehmen
© BAD - Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH
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