Die Satzgrammatik - Canoonet - heilkraut1

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Die Satzgrammatik
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Ein Satz ist eine relativ selbstständige, abgeschlossene sprachliche Einheit. Er kann allein stehen oder
zusammen mit anderen Sätzen zu einem Text, einer Erzählung usw. kombiniert werden.
Nach ihrer Form und ihrer Funktion im Text oder Gespräch können im Deutschen verschiedene
Satzarten unterschieden werden: Aussagesätze, Fragesätze, Aufforderungssätze, Wunschsätze und
Ausrufesätze.
Die Form eines Satzes zeigt, dass er aus kleineren sprachlichen Einheiten aufgebaut ist, die verschiedene
Funktionen erfüllen. Dies sind die Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbialbestimmung). Die
Satzglieder bestehen ihrerseits aus einem oder mehreren Wörtern. Der Satzgliedbau beschreibt, aus
welchen Wörtern und Wortgruppen ein Satzglied bestehen kann.
Satzglieder können nicht beliebig zu einem Satz zusammengesetzt werden. Die Satzbaupläne
beschreiben, welche Satzglieder zusammen einen Satz bilden können. Auch die Reihenfolge der
Satzglieder innerhalb eines Satzes ist nicht völlig frei. Es gelten verschiedene Regeln und
Einschränkungen, die unter dem Begriff Wortstellung zusammengefasst werden.
Wenn mehrere Teilsätze miteinander zu einem komplexen Einheit verbunden werden, entsteht ein
zusammengesetzter Satz. Ein Teilsatz enthält in der Regel ein Subjekt und ein finites (flektiertes) Verb.
Die Teilsätze werden gewöhnlich durch bestimmte Bindewörter – Konjunktionen und
Relativpronomen – miteinander verbunden.
All diese Aspekte werden in den verschiedenen Kapiteln der Satzgrammatik beschrieben. Zusätzlich
enthält die Satzgrammatik eine separate Beschreibung der Verneinung.
Satzarten
Satzglieder
Satzgliedbau
Satzbaupläne
Wortstellung
Zusammengesetzter SatzÂ
Verneinung
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Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz, Wunschsatz, Ausrufesatz
Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbialbestimmung
Wie ist ein Satzglied aufgebaut?
Welche Satzglieder bilden zusammen einen Satz?
Wie werden die Satzglieder in einem Satz angeordnet?
Wie werden Teilsätze miteinander zu komplexen Sätzen kombiniert?
Wie können Sätze verneint werden?
Wortgrammatik
Die Beschreibung der Eigenschaften von Wörtern ist in der Wortgrammatik zu finden.
Die Satzarten
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Das Deutsche kennt fünf verschiedene Satzarten:
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Aussagesatz
Er geht weg.
Fragesatz
AufforderungssatzÂ
Ausrufesatz
Wunschsatz
Geht er weg? Wann geht er weg?
Geh weg!
Endlich geht er weg!
Wenn er doch bald wegginge!Â
Die Einteilung der Satzarten erfolgt sowohl nach formalen als auch nach inhaltlichen Kriterien:
formal: Wie wird ein Satz gebildet?
inhaltlich:Was bedeutet ein Satz?
Dabei ergibt sich die Schwierigkeit, dass im Gespräch und im Text ein Satzinhalt nicht nur in einer Form
ausgedrückt werden kann. So kann zum Beispiel eine Aufforderung nicht nur in der Form eines
Aufforderungssatzes formuliert werden. Sie kann auch als Aussagesatz oder als Fragesatz formuliert sein:
Beispiel
Formale Satzart
Inhaltliche „Satzart―Â
Geh weg!
Aufforderungssatz Aufforderung
Du gehst jetzt sofort weg!
Aussagesatz
Aufforderung
Kannst du bitte weggehen!  Fragesatz
Aufforderung
Wir sprechen von einer reinen Satzart oder der Grundbedeutung einer Satzart, wenn ein Satz sowohl formal
als auch inhaltlich dasselbe ausdrückt. In diesem Sinne ist nur das erste Beispiel Geh weg! ein reiner
Aufforderungssatz.
Der Aussagesatz
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Mit Aussagesätzen (Deklarativsätzen) wird eine Aussage gemacht. Etwas wird als tatsächlich, möglich
oder hypothetisch dargestellt.
Merkmale
Andere Ausdrucksmöglichkeiten
(Rhetorische Frage)
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Merkmale
Aussagesätze haben die folgenden Merkmale:
Verbstellung Die finite Verbform steht an zweiter Stelle.
Verbform
Das finite Verb steht im Indikativ oder im Konjunktiv II.
Intonation
Die Tonhöhe (Satzmelodie) ist gegen das Satzende fallend.
Satzzeichen Ein Aussagesatz wird normalerweise mit einem Punkt abgeschlossen.
Beispiele:
Ich esse einen Apfel.
Er ist gestern in Frankfurt angekommen.
Der Unfall könnte sich auch anders zugetragen haben.
Andere Ausdrucksmöglichkeiten
Rhetorische Frage
Eine Aussage kann auch in der Form einer Frage formuliert werden:
Habe ich dir das nicht schon hundert mal gesagt?
Wer hört schon auf mich?
Auf diese Frage erwartet der Sprecher keine Antwort. Sie werden deshalb rhetorische Fragen genannt. Sie
stellen etwas fest und sind deshalb als Aussagen zu werten. Kennzeichnend für Aussagen in der Form
einer rhetorischen Frage ist, dass es oft zu einer Umkehrung von Bejahung und Verneinung kommt:
Habe ich dir das nicht schon hundertmal gesagt? = Ich habe dir das schon hundertmal gesagt.
Wer hört schon auf mich?
 = Niemand hört auf mich.
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Der Fragesatz
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Fragesätze (Interrogativsätze) dienen dazu, Fragen zu formulieren. Bei den Fragesätzen wird
zwischen Entscheidungsfragen und Ergänzungsfragen unterschieden:
Entscheidungsfrage Gehst du weg?
Wann gehst du weg?
Ergänzungsfrage
Mit einer Entscheidungsfrage wird nach dem Wahrheitsgehalt des ganzen durch die Frage
ausgedrückten Sachverhaltes gefragt: Ist es wahr, dass... Eine Entscheidungsfrage kann mit ja oder nein
beantwortet werden.
Mit einer Ergänzungsfrage wird nach einem Aspekt des in der Frage ausgedrückten Sachverhaltes
gefragt. Nach dem Aspekt wird mit einem Fragewort gefragt: wer, wann, wie, wieso, wohin usw.
Ebenfalls die Form einer Frage haben rhetorische Fragen.
Die Entscheidungsfrage
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Eine Entscheidungsfrage ist eine Frage, mit der man nach dem Wahrheitsgehalt des ganzen in der Frage
formulierten Sachverhalts fragt (Gehst du weg?). Dies im Gegensatz zur Ergänzungsfrage, die nur nach
einem bestimmten Aspekt des Sachverhaltes fragt (Wann gehst du weg?).
Eine Entscheidungsfrage kann generell mit ja oder nein beantwortet werden (siehe aber unten Verneinte
Frage und Alternativfrage).
Merkmale
Antwort ja oder nein
Verneinte Frage: Antwort nein oder dochÂ
Alternativfrage mit oder
Andere Ausdrucksmöglichkeiten
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Merkmale
Entscheidungsfragen haben die folgenden Merkmale:
Verbstellung Die finite Verbform steht an erster Stelle.
Verbform
Das finite Verb steht im Indikativ oder im Konjunktiv II.
Intonation
Die Tonhöhe (Satzmelodie) ist normalerweise gegen das Satzende steigend.
Satzzeichen
Ein Fragesatz wird mit einem Fragezeichen abgeschlossen.
Beispiele
Isst du einen Apfel?
Ist er gestern in Frankfurt angekommen?
Könnte der Unfall sich auch anders zugetragen haben?
Antwort ja oder nein
Entscheidungsfragen können mit ja oder nein beantwortet werden:
Frage
Antwort
Ja (ich komme mit).
 = Bestätigung
Kommst du mit?
Nein (ich komme nicht mit). = Verneinung
Oft werden zur Verstärkung oder Abschwächung der Antwort anstelle von ja oder nein bestimmte
Satzadverbien gewählt. Zum Beispiel:
Gewiss. Sicher. Ganz bestimmt. Unbedingt. Keineswegs. Sicher nicht. Bestimmt nicht.
Verstärkend:
Abschwächend: Vielleicht. Möglicherweise. Wahrscheinlich. Kaum. Wohl kaum. Wahrscheinlich nicht.
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Verneinte Frage: Antwort nein oder doch
Bei einer negativ formulierten Frage muss die Antwort nein oder doch lauten. Vergleiche die
unterschiedlichen Funktionen von nein, ja und doch bei einer positiven und einer negativen Frage:
Positive Frage
Antwort
Ja (ich habe Hunger).
 = Bestätigung
Hast du Hunger?
Nein (ich habe keinen Hunger). = Verneinung
Negative Frage
Antwort
Nein (ich habe keinen Hunger). = Bestätigung
Hast du keinen Hunger?Â
Doch (ich habe Hunger).
 = Verneinung
Spezialfall: Vergewisserungsfrage mit nicht
Dies gilt nicht, wenn nicht keine Verneinung ist, sondern eine Frage nach Bestätigung ausdrückt. Der
Fragesteller will sich vergewissern, ob der Befragte mit ...
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Das Verb.doc (3268 KB)
 Das Pronomen.doc (1347 KB)
 Rechtschreibregel1.doc (1629 KB)
Der zusammengesetzte Satz.doc (1003 KB)
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