Erstellung eines Corporate Identity Konzeptes für die Islamische

Werbung
Erstellung eines Corporate
Identity Konzeptes für die
Islamische Föderation in Salzburg
Projekt von:
Mitwirkende:
Carina Strasser
Merve Cekic
Zeliha Dogan
Mag. Helmut Bauer
Ali Dogan
Berkant Senocak
„Die Identität eines Unternehmens
lebt nicht nur im Verborgenen.
Man muss sie auch erkennen.“
Vorwort
Die Schlagzeilen über Kulturen, Religionen dahingehende Konflikte, Veränderungen oder
auch Integrationsmaßnahmen steigen mittlerweile ins Unermessliche. Zu unserer Freude,
bekamen wir die Möglichkeit uns ein Projektthema auszusuchen, das sich mit Religion,
Kultur und auch Integration beschäftigt. Hinzu kam, dass unser Projektauftraggeber, Ali
Dogan, gleichzeitig der Vater von Zeliha Dogan ist. Daher haben wir uns im Juli 2011 dazu
entschlossen, im Rahmen eines Corporate Identity
Konzeptes einen möglichst
professionellen Auftritt für die Islamische Föderation in Salzburg zu entwickeln. Die
Umsetzung des Projektes wird für interne, wie auch externe mediale Zwecke
Nutzungsbereit vorbereitet werden. Bevor wir jedoch richtig mit dem Projekt beginnen
konnten mussten die Probleme, die sich bei der Gruppeneinteilung ergaben, gelöst
werden. Das Interesse an Kulturen, Religionen und Traditionen bewegt uns dazu bei
diesem Thema tatkräftig mitzuwirken.
(Danksagungen)
1 Vorstellung des Projektes und der Mitglieder
Am 18. September hatte unser Team das erste Meeting mit dem Auftraggeber. Ali Dogan,
Obmann der islamischen Föderation in Salzburg und unser Auftraggeber, organisierte für
uns am 18. September ein Meeting mit einflussreichen Mitgliedern der Föderation.
Im Laufe des Meetings lernten wir den Integrationsbeauftragten, Berkant Senocak, näher
kennen. Als erstes stellten wir uns alle vor und präsentierten unser Vorhaben. Die
„Erstellung eines Corporate Identity Konzeptes für die islamische Föderation in Salzburg“
steht für uns im Vordergrund. Aufgrund der darauf folgenden detaillierten Erklärung des
Projektes entstand ein allgemeines Interesse an unserem Projekt und einem möglichst
professionellen Ergebnis.
2 Besprechung des Ablaufs und Inhalts des Projektes
Weiters haben wir den Inhalt unseres Projektes näher erklärt. Vorerst werden wir das
Corporate Design, einen Teilbereich der Corporate Identity näher bearbeiten. Das
Corporate Design umfasst das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens oder
einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel,
Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen, wie auch des Internetauftritts.
Zu beachten ist, dass bei der Entwicklung des Corporate Designs, die Farbgebung, Motive,
Schriftarten eine große Rolle spielen. Die Komposition der einzelnen Faktoren sollte in
sich stimmig sein und für den täglichen Gebrauch der Firma konform.
Etwaige Fehlverwendungen des Logos könnten zu einer Verschlechterung der
Erscheinung nach außen beitragen. Darum sollte das Farbkonzept mit Sorgfalt
durchgezogen werden. Es ist eine Auswahl bestimmter Farben (zB. Grün und Grau)
notwendig. Vor allem muss man sich die Wirkung der Farbe auf den Kunden vor Augen
führen, um positive Gedanken erzeugen zu können. Die angepassten Farben werden
meist wiederkehrend im Logo, den Texten und Gestaltungselementen wiederverwendet.
Schlussendlich sollte ein Wiedererkennungseffekt eintreten, der es dem Unternehmen
ermöglicht auch nur Teile des Logos auf Plakaten, Flyern oder Ähnlichem zu verwenden.
3 Das Corporate Design
Das Corporate Design setzt sich aus unterschiedlichen Elementen zusammen.
Hierzu zählen:
Das Logo
Aussagekräftiges und passendes Logo mit hohem Wiedererkennungswert bilden meist
eine Grundlage des visuellen Erscheinungsbildes. Es besteht in der Regel aus einem
Schriftzug sowie einem Bild oder Symbol (Ideogramm, Bildmarke, Signet).
Hausschrift
bezeichnet ein zur Unternehmensidentität passendes Schriftbild. Sie beinhaltet
entsprechende Schriften für Fließtexte, Logo oder Auszeichnungen.
4 Die vier Abteilungen der Föderation
Die islamische Föderation in Salzburg lässt sich in vier größere Abteilungen gliedern.
Zum einen wird unter dem Dach von „SIF“ der Bildungsabteilung ein hoher Stellungswert
zugeschrieben, wie auch der Frauen- und Jugendabteilung.
Bildungsabteilung
Ein weiterer Bereich ist die Bildungsabteilung. Je mehr den Mitgliedern der Gemeinschaft
bewusst wird, dass man nicht mehr in die ursprüngliche Heimat zurückkehren wird, desto
wichtiger wird ihnen die in der “neuen” Heimat geleistete Bildungsarbeit.
Im Bewusstsein, dass eine gute Bildung der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration
ist, legt unsere Gemeinschaft in jeder Hinsicht Wert auf eine gute Bildung und Ausbildung
der Kinder, die diesen sowohl den Weg in eine erfolgreiche berufliche Laufbahn ebnet, als
auch ihnen bei der Verwirklichung einer eigenständigen islamischen Identität hilft. Von
besonderer Bedeutung sind im Bildungsbereich vor allem die religiöse Bildung, das
Erlernen der deutschen Sprache, die schulische und berufliche Bildung und hier
besonders die Erteilung von Hausaufgabenhilfe, sowie der Ausbau der Beziehungen
zwischen Elternhaus und Schule.
Als Muslime sehen wir uns dazu verpflichtet soziale Verpflichtung zu leisten. Das
koranische Prinzip
„Ihr werdet echte Frömmigkeit nicht erlangen, ehe ihr nicht von dem spendet, was ihr
liebt; und was immer ihr spendet, siehe, Allah weiß es.“ [3:92]
ist für uns die Grundlage für die Wahrnehmung unserer Verantwortung.
Der Großteil der Menschheit lebt in widrigen Umständen, darunter viele Muslime. Hunger
und Armut gehören mit zu den Hauptgründen, die für den Tod vieler Menschen
verantwortlich sind. Millionen von Kindern haben nicht einmal die Chance zu Leben.
Frauenabteilung
Jugendabteilung
Kinderabteilung
Kinder  Anmeldeformular  nur samstags  Tagesstätte.
Hier lernen die Kinder miteinander zu kommunizieren, Grundlagen des Islams, schreiben,
lesen, arabischen Buchstaben, Lernen islamische Symbole, kurze Verse aus dem Koran.
5 Unterzeichnung des Projektauftrages
Schließlich kamen wir zur Unterzeichnung des Projektauftrages. Wir bekamen sozusagen
die Erlaubnis zur Erstellung eines Corporate Identity Konzeptes für die islamische
Föderation. Mit dieser schriftlichen Einverständniserklärung konnten wir mit unserem
Projekt starten.
6 Besprechung der integrationsfördernden
Maßnahmen/Empfehlungen
6.1 Welche Bereiche werden im Rahmen der Integrationsfördernden
Maßnahmen von Ihnen bearbeitet?
Laut Berkant Senocak werden folgende Bereiche bearbeitet:
6.1.1 Gesundheitswesen
Im Rahmen des Gesundheitswesens werden ungefähr 4 Mal im Jahr, von Ärzten,
Seminare abgehalten mit aktuellen Themen und Problematiken. Auf Suchtprävention für
Jugendliche wird im Speziellen eingegangen, um etwaige Alkoholprobleme zu verringern.
Da die Gesundheit immer an erster Stelle stehen sollte, werden
innerhalb der Seminare die Themen Ernährung, wie auch die gestiegene Anzahl der
psychischen Krankheit „Depression“ im Detail, offen angesprochen. Dahingehend werden
Hilfseinrichtungen vorgestellt, um mit der Krankheit umgehen zu können und eine Lösung
dafür zu finden.
6.1.2 Pädagogische Seminare
Außerdem werden pädagogische Seminare für Eltern und Kinder angeboten. Es wird
Wissen im Bereich der Erziehungsmethoden, Kommunikation zwischen Eltern und Kind,
wie auch die Erweiterung des alltäglichen Wortschatzes. Überdies finden immer wieder
gemeinsame Ausflüge für Familien statt.
6.1.3 Religiöse Veranstaltungen
Innerhalb der religiösen Veranstaltungen stellt die Koranrezitation einer der größten dar.
Teilnehmende sind sowohl Mitglieder der Föderation, wie auch Muslime von außerhalb.
Weiters erwähnte er, dass bei wichtigen Veranstaltungen, einflussreiche Personen, wie
zum Beispiel der Präsident der Glaubensgemeinschaft, Landtagsabgeordnete,
Integrationsbeauftragte, wie auch der türkische Generalkonsul ebenfalls daran
teilnehmen.
6.1.4 Soziale Projekte
Zudem werden soziale Projekte gefördert mit verschiedensten Spendenaktionen wie zum
Beispiel mit dem Opferfest, das in Oberösterreich im Jahr 2011 stattgefunden hat. Es
wurden dafür Lebensmittel und Kleidungsstücke von freiwilligen, hilfsbereiten Menschen
gesammelt und nach OÖ gebracht.
Zusätzlich hat die Föderation Auslandskorrespondenten (engagierte, freiwillige Muslime)
für verschiedenste Länder, wo Hilfe benötigt wird. Das letzte Projekt betraf Afrika und
wurde mit Sorgfalt von den Zuständigen ausgeführt und abgewickelt.
6.2 Inwiefern sollen Verbesserungen hinsichtlich der Integration
vorgenommen werden?
Laut Berkant Senocak: „Vor allem wollen wir für die Frauen, die der Föderation
angehören mehrere Deutsch-Kurse anbieten, um ihnen die Integration zu erleichtern.
Zudem würden wir gerne den Kindern die Möglichkeit eines Deutschkurses eröffnen.
Es ist schwer für türkisch sprechende Kinder mit deutsch sprechenden Kindern zu
kommunizieren, ohne genügend Wissen über die Sprache.
6.3
Wie finanziert sich die Föderation und sind Sponsoren vorhanden?
Im Allgemeinen finanziert sich die Föderation über die Mitgliedsbeiträge. Die Anzahl der
Mitglieder beträgt in etwa 500. Mithilfe einer Liste werden individuell hohe
Mitgliedsbeiträge erfasst. Das System basiert auf freiwilligem Beitrag.
Sponsoren bestehen im Bereich der Integration durch Geschäftsmänner, die in Salzburg
tätig sind.
6.4 Welche Arten von Veranstaltungen werden dafür organisiert?
Tag der offenen Tür
Einmal im Jahr findet ein Tag der offenen Tür statt. Ein großes Zelt wird aufgebaut und die
Frauen, die der Föderation angehören bereiten ein tolles Buffet vor.
Bisher konnten wir diesen Tag nicht genügend an die Öffentlichkeit bringen, doch im
Laufe des Maturaprojektes wären wir sehr erfreut über etwaige Verbesserungen.
6.5 Hat die islamische Föderation europaweiten Charakter oder ist sie nur
regional vertreten?
In Österreich gibt es 3 Zentralen: Linz, Vorarlberg und Wien. Die Hauptzentrale befindet
sich in Köln. Insgesamt sind es 520 Moscheen und die Vereine stehen alle miteinander in
Kontakt.
7 Das Logo
Unser Logo besteht aus Schriftzug, Signet und Schriftzug
Schriftzug 2
Schriftzug (Abkürzung)
Signet
7.1 Unser Name und Symbol
Das Logo der islamischen Föderation in Salzburg „SIF“ besteht aus drei Teilen. Im ersten
Teil befindet sich die Abkürzung „SIF“ (Schriftzug) in einem angenehmen Grünton, dann
folgt ein Signet, das aus grün und grau kombinierten Halbmonden besteht. Und zum
Schluss erfolgt die ausgeschriebene Bedeutung der Abkürzung in der Farbe Grau.
Schriftzug, Signet und Schriftzug 2 sind in einer bestimmten Relation zueinander
aufgebaut und bilden eine graphische Einheit.
Das Logo ist die Marke des Vereins „SIF“. Deshalb ist es sehr wichtig, dass es keine
Veränderungen des Logos gibt, sei es Schriftart, Abstände zwischen den Schriften und des
Symbols etc. Die Reihenfolge der einzelnen Elemente muss immer gleich bleiben und darf
nicht beliebig verändert werden.
7.2 Die Farben des Logos
Das Logo besteht hauptsächlich aus grünen und grauen Farbtönen, für den internen
Gebrauch wird sie komplett schwarz auf weißem Hintergrund eingesetzt und in
Ausnahmefällen kommt es vor, dass das originale Logo auf weißem Hintergrund gedruckt
wird.
In Ausnahmefällen könnte das originale Logo auf weißem Hintergrund zum Einsatz.
Die Abkürzung „SIF“ in Grün,
bei einfärbiger Anwendung in
Schwarz
Der Schriftzug „Salzburg Islamische Föderation“ in Grau,
bei einfärbiger Anwendung in Schwarz
Das einfärbige Logo könnte intern komplett in Schwarz verwendet werden.
8 Grün - die Farbe des Islam
Grün ist die Farbe des Propheten Muhammad. Denn er bevorzugte diese Farbe bei der
Wahl seiner Kleidung und auch als Farbe seiner Standarte. Die Moschee in Medina, in der
er begraben ist, erhielt bald nach seinem Tode ein grünes Dach.
Als Kennzeichen der Zugehörigkeit zur Familie des Propheten wurde zeitweilig ein grüner
Turban von hohen Repräsentanten getragen. Als Kleiderfarbe spielte Grün auch im
osmanischen Reich als Lieblingsfarbe der Sultane eine Rolle.

Grün ist häufig Bestandteil der Fahnen islamisch geprägter Länder.

Grün wird bei der Ausgestaltung von Moscheen eingesetzt.

Grün erscheint als Einbandfarbe von islamischen Büchern,
modern als Hintergrundfarbe islamischer Homepages, als Schrift bei den Namen
islamischer Einrichtungen und Institutionen.
Grün ist für die Muslime eine besondere Farbe, die im Koran wiederholt direkte
Erwähnung findet und durch die positiven Bezüge dazu „ihre“ Farbe geworden ist.
So besonders prominent in der Sure 55, Ar-Rahman, „Der Barmherzige“:
„...Und neben diesen beiden gibt es noch zwei andere Gärten. (62) Welche der Wohltaten
eures Herrn wollt ihr beide da leugnen? (63) Es sind Gärten mit dunkelgrünem Blattwerk.
(64) Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide da leugnen?
Grün erscheint hier als Farbe des Paradieses. Sie wird direkt mit der Barmherzigkeit
Gottes in Verbindung gebracht.
Auch im Diesseits ist Grün als Farbe der Vegetation, als Zeichen für die Schöpferkraft
Gottes, als Verheißung des Lebens eine Farbe voll hoffnungsgebender Assoziationen.
8.1 Wofür steht Grün im Islam?

Leben, Neubeginn, Freude, Glück, Hoffnung, Gelingen, Frieden, Sicherheit, Ruhe,
Erholung

Die Farbe des Propheten und Verheißung des Paradieses.
8.2 Eine tiefere Verbindung von der Wirkung der Farbe?
Grün wird nicht als Mischfarbe wahrgenommen, sondern wirkt eigenständig. Der
Gelehrte Fairuz al Abadi sieht Grün als Farbe der Mitte zwischen den Extremen Weiß und
Schwarz. Nun betont der Koran immer wieder, die „Gemeinschaft der Mitte“, die die
Muslime auf einem „Weg der Mitte“ bilden sollen.
Grün als Farbe des Islam kann diesen Auftrag versinnbildlichen.
Verschiedene Islamische Zeichen mit der Farbe
Grün – einfügen
Logos der anderen Föderationen
8.3 Die Anwendungen des Logos
Das Logo wird grundsätzlich waagrecht platziert. Im Gegensatz zum Schriftzug „SIF“ und
dem Signet, die in bestimmten Fällen als eigenständiges Element fungieren, darf der
Schriftzug „Salzburg Islamische Föderation“ nie alleine stehen.
Das Logo ist eine grafische Einheit. Die einzelnen Elemente dürfen nicht beliebig geändert
werden. Genauso verbindlich sind die Abfolge, die Relationen und Positionen zueinander.
8.4
Diese Anwendungen des Logos sind nicht zulässig
Weitere unzulässige Logovariationen
9 Die Farben des Logos
In unserem Corporate Design kommen zwei verschiedene Farben zum Einsatz (siehe
Logo).

Die Abkürzung „SIF“ ist in Grün,

Das Signet in Grün und Grau und

Die Schrift „Salzburg Islamische Föderation“ in Grau.
Diese Farben sind die Grundfarben der Islamischen Föderation in
Salzburg. Um eine größtmögliche Durchgängigkeit der Farben bei verschiedenen
Produktionsverfahren zu gewährleisten, sind die gängigsten Farbdefinitionen in der
Tabelle aufgeführt.
Farbdefinitionen
Farbsystem
Euroskala
(CMYK)
RGB-Farbraum
9.1
GRÜN
GRAU
#009900
SCHWARZ
WEISS
#000000
#ffffff
Die Schriften
Die Vereinsschrift für die Islamische Föderation ist di Calibri. Dies ist eine klare, gut
lesbare Schrift und wirkt außerdem vertraut. Durch die verschiedenen Formen der
Schriftart „Calibri“ ist es einfacher sie für verschiedene Zwecke einzusetzen. Verschiedene
Formen wären zum Beispiel:
9.1.1 Calibri light
abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü
Abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü
1234567890
.,!?
9.1.2 Calibri fett
abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü
Abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü
1234567890
.,!?
9.1.3 Die „SIF“-Schrift
Für das Logo haben wir zwei verschiedene Schriftarten verwendet. Die Abkürzung „SIF“
wurde mit der Schriftart Dekers Bold und der Schriftzug „Salzburg Islamische Föderation“
mit der Agency FB verarbeitet.
9.1.4 Dekers Bold 83,08 pt:
abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü
Abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü
1234567890
.,!?
9.1.5 Agency FB Regular 54 pt:
abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü
Abcdefghijklmnopqrstuvwxyz äöü
1234567890
.,!?
10 Empfehlung für Integrationsmaßnahmen
Mit Einbezug der Informationen von Frau Mag. Hagenauer haben wir uns folgende
Empfehlungen für die islamische Föderation in Salzburg überlegt.
10.1 Integrationsfördernde Projekte
Bildung zählt zu einer der größten Bereiche im Rahmen integrationsfördernder
Maßnahmen. Um diesen Bereich für die Föderation zu konkretisieren haben wir
verschiedenste Projekte in unsere Überlegungen einfließen lassen.
10.2 Rucksackprojekt?
Vorerst stand das sogenannte „Rucksackprojekt“ im Vordergrund, wie sich jedoch
herauskristallisierte, könnte solch ein Projekt die Föderation nicht umsetzen.
Die Anbindung eines städtischen Kindergartens hat immanenten Charakter und kann
ohne diesen in dieser Form nicht durchgeführt werden.
Dieses Projekt ist nur in Kooperation mit Essen (Deutschland) durchführbar. Dadurch
wird es zertifiziert und unterstützt. Grundsätzlich würde das Projekt folgende Leistungen
beinhalten: es gibt eine Stadtteil-Mutter mit pädagogischer Ausbildung, die einmal in der
Woche ein Treffen mit den Eltern und Kindern organisieren. Dabei wird jede Woche ein
neues Thema vorgeschlagen wie zB „Zuhause“ welches dann von den Eltern mit
Migrationshintergrund innerhalb der nächsten Woche in der jeweiligen Muttersprache
gelernt wird. Zudem wird das Thema nochmals mit den Kindern durchgegangen, jedoch
auf Deutsch. Somit wird es den Kindern erleichtert zweisprachig aufzuwachsen.
Da man diese Form des „Rucksackprojektes“ nicht durchführen kann empfehlen wir sich
an das Eltern-Kind-Zentrum1, des katholischen Bildungswerkes zu wenden. Dort bekommt
man die Möglichkeit, egal welcher Religion man angehört, eine Eltern-KindGruppenleiterinnen-Ausbildung zu durchlaufen, um zu lernen wie ich meinem Kind die
nötige Unterstützung, hinsichtlich dem integrierenden Alltag, bestmöglich geben kann.
Außerdem werden verschiedenste Eltern-Kind-Kurse angeboten.
1
http://www.kirchen.net/ekiz_v2/
Hier zwei Ausschnitte, die für die Föderation interessant sein
könnten.
Weiters würden wir empfehlen Projekte wie das „Iftar-Essen“ oder den „Kermes“ besser
an die Öffentlichkeit zu bringen, um Menschen, die zwar nicht derselben Religion
angehören, einen Einblick in muslimische Feste zu gewähren.
10.3 Deutsch-Kurse
In Folge der Bearbeitung des Bereiches „Bildung“ haben wir konkrete Informationen
bezüglich Deutsch-Kurs-Angebote für Migranten oder Menschen mit
Migrationshintergrund zusammengefasst. Im Allgemeinen ist es so, dass ein Visum nur
dann erteilt wird, wenn man eine Niederlassungsbewilligung mit einer Deutsch-KursPrüfung ablegt mit dem Niveau B1 (dieser Richtwert ist vom Europäischen
Referenzrahmen für Sprachen festgelegt) von zertifizierten Instituten. Man bekommt
Unterstützungen seitens des Bundes und bekommt einen Teil der Kosten erstattet.
Weiters bekommt man seitens des Landes im Rahmen des „Bildungsschecks“ Kosten für
freiwillige Deutsch-Kurse refundiert. Dabei dreht es sich bei einem zB. 300h Kurs von €
5.000,- Wert eine Kosten-Kürzung auf etwa € 1.300,-.
Bei näherer Betrachtung würden wir noch empfehlen sich an den Verein „VIELE2“ zu
wenden. Dieser bietet neben den Deutsch-Kursen auch eine tolle Kinderbetreuung an.
2
http://www.verein-viele.at/
10.4 Finanzielle Unterstützung?
Um die finanzielle Seite der Frauen-Deutsch-Kurse zu konkretisieren würden wir
empfehlen eventuell um Subvention anzusuchen (Stadt, Land, Bund). Man muss dazu
jedoch ein überzeugendes Projekt vorlegen, dahingehend sollte man sich im Vorhinein
fragen ob man etwas fördern möchte, das bereits vorhanden ist oder etwas, das noch
nicht, schon des Öfteren beantragt wurde. Das Gesamtkonzept, wenn man Steuergelder
bekommt, muss für alle offen sein. Dies bedeutet, dass aufgrund Religion, Glauben,
Nationalität oder Ähnlichem der Zugang nicht eingeschränkt werden darf.
10.5 Subventionsfinanzierung
Öffentliche Institutionen (EU, Bund, Länder, Gemeinden…) können mit einem
Subventionsantrag das Unternehmen mit Subventionen (Stärkung des Eigenkapital)
unterstützen.
Um diese Subventionen zu erhalten muss das Unternehmen einen bestimmten Zweck
erfüllen. Die weitere Existenz im Sinne der wirtschaftspolitischen Interessen des
Subventionsgebers muss gegeben sein.
Zur Förderung bestimmter unternehmerischer Aktivitäten wie zum Beispiel ein DeutschKurs für Frauen oder Seminare für Jugendliche und vieles mehr.
11 Die Geschäftspapiere
Der Grundaufbau
Das Logo und der Absendertext sind die Hauptbestandteile der Geschäftspapiere und
Formulare. Für sie gibt es bestimmte Anwendungs- und Positionierungsregeln, die helfen,
unseren Drucksorten ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben.
Einsatz des Logos, Größe 1 (5,5 cm breit):
 Briefbögen
 Faxformulare
Das Logo für Geschäftspapiere und Formulare
Für die Geschäftspapiere und Formulare wird das Logo verwendet. Dafür gibt es fixe
Größen. Auf den Papierformaten wird es grundsätzlich rechts oben positioniert. Die
jeweiligen Ränder richten sich nach der Größe der Marke.
Einsatz des Logos, Größe 2 (7,5 cm breit):
 Notizblöcke
 Kuverts
 Visitenkarte
Hier finden Sie einige Beispiele für oft verwendete Geschäftsdrucksorten in der
Darstellungsgröße 30%. Für Briefe und Faxformulare verwenden wir das Logo in der
Größe 1, bei den Notizblöcken und den Kuverts in der Größe 2.
Größe 1: 5,5 cm
Größe 2: 7,5 cm
Wie man sieht, ist die Platzierung des Logos auf Geschäftspapieren und Formularen bei
Standardformaten rechts oben verbindlich.
Eine Ausnahme bilden aus postalischen Gründen die Kuverts. Hier ist die Marke
linksbündig zum Fenster positioniert. Der gleiche Stand gilt auch für die Kuverts ohne
Fenster.
Logo Größe 1
Breite 5,5 cm
Platzierung rechts oben
mit Abstand zum Blattrand
oben und rechts: 1 cm
Textblock Größe 1
Dekers Bold und Agency FB, Abstand 1-zeilig
Abstand Oberkante Logo zu
Oberkante Text: 2,3 cm
Abstand zum Blattrand
oben: 2,8 cm
Abstand linke Kante Logo zu
linke Kante Text: 5 mm
Die Geschäftsschrift für Brief- und Formulartexte
Als Geschäftsschrift wird Calibri verwendet. Sie gilt sowohl
für die fixen Daten als auch für die variablen Brief- und
Formulartexte.
Absendertexte, andere Standardtexte:
Calibri, 11 Punkt, Abstand 1-zeilig
Themenstichwort (Betreff):
Calibri fett, 13 Punkt
Brieftexte, Empfängeradresse:
Calibri, 11 Punkt, Abstand 1-zeilig
11.1 Die Visitenkarte
Auf der Abbildung Visitenkarte ist die Platzierung von Logo und Texten zu sehen. Der
Textblock wird zentriert zum Logo gesetzt.
Wir verwenden für die Visitenkarten folgende Schriften und Größen:
Die Visitenkarte
Die Visitenkarte ist mit dem Logo in Größe 2 gestaltet. Auf der Abbildung Visitenkarte ist
die Platzierung von Logo und Texten zu sehen. Das Logo ist rechtsbündig platziert.
Wir verwenden für die Visitenkarten folgende Schriften und Größen:
Logo
Länge 3,7 cm
Breite 1,3 cm
Name:
Agency FB, 14 Punkt
Funktion und Adresse:
Agency FB, 9 Punkt
Der Notizblock
Der Notizblock ist sowie der Visitenkarte mit dem Logo in Größe 2 gestaltet. Das Logo
steht hier in der Mitte.
Der Dienstausweis
Für den Dienstausweis wird das Logo in der Größe 4,2 cm angegeben. Die Abbildung zeigt
die Platzierung der einzelnen Elemente.
12 Merchandising
Die Give-aways
Give-aways sind sympathische Werbeträger, welche die Philosophie des Unternehmens
nach außen transportieren. Sie eignen sich gut als kleine Kundengeschenke.
Sinn von jedem einzelnen Produkt noch erklären.
1. Produkt: Kugelschreiber
Bedeutung für die Föderation:
Der Kugelschreiber fällt für viele Mitglieder in den täglichen Gebrauch und wird daher als sehr
nützlich empfunden. Die Werbebotschaft deckt ein breites Spektrum ab und wird schnell
übertragen.
12.1
Betriebswirtschaftliche Betrachtung der Merchandising Produkte
Unter Merchandising, wird innerhalb der Kommunikationspolitik des Marketing von
Konsumgütern die Produktion, der Vertrieb und die Werbung für Markenartikel verstanden, die
das gleiche Logo oder die gleiche Botschaft transportieren wie ein bekanntes Markenprodukt,
ohne dabei jedoch den gleichen Nutzen zu bieten. Insbesondere wird auf diese Weise ein
positives ideelles Markenimage planmäßig auf eine Vielzahl von Gebrauchsgütern transferiert.
(wikipedia)
13 Projektauftrag
14 Objektstrukturplan
15 Projektstrukturplan
16 Meilensteinliste
Herunterladen
Explore flashcards