2016_19_DADA_UA in der HebelHalle

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Spielstätte und Büro: Hebelhalle * Hebelstr. 9 * 69115 Heidelberg * www.unterwegstheater.de
Ihr Pressekontakt: Alexandra Karabelas * [email protected] * Tel. 0176 – 7 07 39 98 34
A – UnterwegsTheater – gGmbH
Geschäftsführer und Künstlerische Leitung: Bernhard Fauser,
Maria Yolanda Gonzales-Cavero
Büro: Hauptstr. 88, 69117 Heidelberg
Spielstätte: Hebelstr. 9, 69115 Heidelberg
[email protected]
VORANKÜNDIGUNG
100 Jahre DADA: Helga Karola Wolf und das UnterwegsTheater
kreieren eine Hommage für die HebelHalle
Vorstellungen am Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Oktober 2016
Heidelberg, 12. Juli 2016 – In zwei Tagen, am 14. Juli 2016, jährt sich zum hundertsten
Mal jenes Ereignis, das als Geburtsstunde des DADA gilt: Der erste sogenannte DADAAbend in Zürich im Zunfthaus zur Waag, veranstaltet von den Künstlern Hugo Ball und
seinen Mitstreitern, unter anderem Tristan Tzara, Hans Arp oder der einzigen DADAProtoganistin Emmy Hennings. In Heidelberg haben sich aus diesem Anlass die
Schauspieler Helga Karola Wolf, Dorothea Paschen und Dieter Neck, die Pianistin
Brigitte Becker, die Tänzerperformerin Catherine Guerin sowie Bernhard Fauser und Jai
Gonzales vom UnterwegsTheater zusammengetan, um eine Hommage an die radikale
Künstlertruppe und ihr Schaffen zu erarbeiten. Sie trägt den Titel „Dada war da bevor
dada da war“ und wird am 26. und 27. Oktober ab 20 Uhr in der HebelHalle aufgeführt.
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Helga Karola Wolf, seit Jahrzehnten in der Metropolregion
als Schauspielerin
in den
A – UnterwegsTheater
– gGmbH
unterschiedlichen Genres und Formaten auf der Bühne präsent, beschäftigt sich regelmäßig
Künstlerische
Leitung:
Bernhard Fauser,
mit Werk und Verständnis jener Kunstströmung, die Geschäftsführer
seit 1916 mitund
ihren
zum Teil
bitterbösen,
Maria Yolanda Gonzales-Cavero
ironischen Improvisationen, Performances, Unverständlichkeits-Poesien
und
Collagen
Büro: Hauptstr. 88,
69117
Heidelberg bis
Hebelstr.
9, 69115
Heidelberg
heute den Kunstbegriff geprägt hat. „Dada, diese kurzlebige,Spielstätte:
aber immer
wieder
aufflackernde
[email protected]
Bewegung hat sich erhalten, weil es eine immer wiederkehrende Grundhaltung des Menschen
zum Ausdruck bringt: den Gestus der Verneinung ,des In-Frage-Stellens, des Zerstörens, um
zu Neuem zu finden, ohne bereits ein Gegenprogramm zu haben“, erklärt die Künstlerin, und
verweist auf das Manifest, das Hugo Ball (1886 – 1927) am ersten offiziellen Zürcher DADAAbend vorgetragen hatte: „Dada ist eine neue Kunstrichtung. Das kann man daran erkennen,
dass bisher niemand etwas davon wusste und morgen ganz Zürich davon reden wird“, hatte
der DADA-Begründer als ersten Satz notiert. Körper, Beine und Arme in ein Kostüm aus
Pappe gezwängt, das ihn wie einen „magischen Priester“ erscheinen ließ, hatte sich Ball zuvor
in den Raum tragen lassen, um hernach musikalische Laut- und Klanggedichte ohne
sprachlichen Sinn zu intonieren und groteske Nonsens-Vorträge zu halten, die das Publikum
einem Wechselbad der Gefühle aussetzte.
Die völlige Abkehr vom konventionellen, repräsentativen Kunstbegriff, den Ball, seine Frau
Emmy Hennings – beide Immigranten - und seine weiteren Mitstreiter im Februar 1916
zunächst in ihrer Zürcher Künstlerkneipe Club Voltaire praktiziert hatten, hatte beispielsweise
Hans Arp (1886 – 1966) vor dem Hintergrund des tobenden Ersten Weltkriegs in Europa wie
folgt erklärt: "Wir suchten eine elementare Kunst, die den Menschen vom Wahnsinn der Zeit
heilen sollte". Auf die Frage, was heute an der Sinnzertrümmerung des Dada für die
künstlerische Arbeit bedeutsam sei, antwortete Bernhard Fauser mit einem Zitat von Stanislaw
Jerzy Lec: „Unsinn und Sinnlosigkeit sind dem Sinn nach verschieden“.
Heidelberger DADA-Hommage am 26. Und 27. Oktober 2016 in der HebelHalle
„DADA war da bevor DADA da war“ wird, ganz im Sinne der Erfinder, ein Gemeinschaftswerk.
Laut- und Nonsensgedichte, Aktionen voller Humor und Texte ohne Verstand, aber mit
doppeltem Boden werden in den nächsten Wochen unter der Regie von Dorothea Paschen
und Helga Karola Wolf zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeschnürt. Die Choreographie
wird Jai Gonzales übernehmen: „Die Performance wird nicht so offen gestaltet werden wie
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openSTAGE. Dennoch werden wir einige Herangehensweisen sicher einfließen lassen“, so die
künstlerische Leiterin des UnterwegsTheaters. Bis dahin Ahat
sie gemeinsam mit –Bernhard
– UnterwegsTheater
gGmbH
Fauser aber noch anders vor. Den Tag des 100. DADA-Jubiläums werden sie mit der ARTORT
Leitung: Bernhard Fauser,
016-Premiere und der Uraufführung „off the garden –Geschäftsführer
a septeXt“inund
derKünstlerische
HebelHalle
verbringen.
Maria Yolanda Gonzales-Cavero
Helga Karola Wolf hingehen wird DADA kurzum im Rahmen eines
praktizieren:
Büro: Malkurses
Hauptstr. 88, 69117
Heidelberg„Ich
Spielstätte:
Hebelstr.Tzara
9, 69115
Heidelberg
werde dort eine Collage mit Darstellungen der Künstler Hugo
Ball, Tristan
und
all den
[email protected]
anderen gestalten und den anderen Mitmalerinnen von Dada vorlesen!“
DADA war da bevor DADA da war:
Darsteller:
Catherine Guerin, Brigitte Becker (Pianistin), Bernhard Fauser, Dorothea Paschen, Dieter
Neck, Helga-Carola Wolf
Regie: Dorothea Paschen, Helga Wolf,
Choreographie Jai Gonzales
Uraufführung:
26. und 27. Oktober 2016, HebelHalle, Beginn: 20 Uhr
Diese und weitere Presseinformationen und Bilder von ARTORT 015 finden Sie unter
www.unterwegstheater.de.
Ihr Pressekontakt:
Alexandra Karabelas
[email protected]
Tel. 0176 – 7 07 39 98 34
Hebelstrasse 9
69115 Heidelberg
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