Medienorientierung Illusion Aufschreiben, was niemand sieht

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Medienorientierung
Illusion
Aufschreiben, was niemand sieht
Illusion [lat.-frz., zu lat. illudere, illusum >täuschen<, >sein Spiel treiben<, zu
ludus >Spiel<] die, -/-en, subjektive Verzerrung und Missdeutung von
Sinneseindrücken, denen (im Ggs. zu Halluzinationen) objektive
Erscheinungen zugrunde liegen; im übertragenen Sinn die nicht erfüllbare
Wunschvorstellung oder beschönigende Selbsttäuschung.
Aus: Brockhaus, Mannheim 1989.
Seit Geschichten erzählt und aufgeschrieben werden, arbeiten Autoren mit der Illusion – sie
„treiben ihr Spiel“ und täuschen eine Realität vor, die es „nur“ auf ihrem Papier gibt: Ceci
n’est pas une pipe – wie die Pfeife auf Magrittes berühmtem Gemälde, die gemalt und
nicht „echt“ ist, geschieht das, was aufgeschrieben wird, nicht in der Wirklichkeit. Oder
schaffen Texte Wirklichkeit? Die Illusion scheint literaturimmanent zu sein und alle, die Fiktion
erschaffen, zu beschäftigen.
In diesem Jahr hat sich Marion Schmidt-Kumke, die leitende Dramaturgin unserer zweiten
Ausgabe der Reihe „Wintergäste reloaded“, intensiv mit der Illusion in der Literatur
auseinandergesetzt:
Mit seiner Reise in ein grotesk-imaginäres Russland wird der zeitgenössische Schriftsteller
Vladimir Sorokin der erste Wintergast im Neuen Jahr 2017 sein. Die trunkene Sprache des
walisischen Dichters Dylan Thomas bringt Marion Schmidt-Kumke mit dem größten Ensemble
dieser Wintergäste-Spielzeit auf die Lesebühne: Humorvoll, erotisch, wortberauscht beginnt
dieses „Spiel der Stimmen“ in Dunkelheit und Schlaf und Stille.
Die junge Dramaturgin Fiona Schreier holt den ‚Pop-Literaten’ Rainald Goetz ins Programm
und konfrontiert uns mit unseren Illusionen vom Leben der Künstler.
Marcel Reich-Ranicki nannte ihn einen „heiteren Tragiker, makabren Humoristen,
lachenden Rebell“, den österreichischen Schriftsteller und Dramatiker Thomas Bernhard – er
vermittelt, dass Sprache ein Mittel des Überlebens in dieser Welt sein kann. Der
zeitgenössische österreichische Erzähler Michael Köhlmeier lässt in seinem modernen
Märchen ein Fremdheitsgefühl beim Lesen aufkommen, wenn unsere Projektionen auf die
alleine herumirrenden Kinder nicht aufzugehen scheinen.
Um die vorletzte Jahrhundertwende lebte der österreichische Erzähler und Dramatiker
Arthur Schnitzler, dessen Novelle vom k.u.k. Leutnant Gustl den Bewusstseinsstrom eines im
Grunde tief unsicheren Menschen offenlegt. Der Berliner Journalist und Schriftsteller Erich
Kästner schreibt schließlich ebenso heiter wie hochpolitisch von der Desillusionierung seines
Helden Fabian.
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Die Koproduktionspartner der „Wintergäste reloaded“, Werkraum Schöpflin und der Basler
Verein Wintergäste, danken herzlich für die großzügige Unterstützung: der Sulger-Stiftung,
der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige (GGG), der Gemeinde Riehen – und
allen Mitgliedern und Spender_innen!
Wir freuen uns weiter über neue Mitglieder und danken im Voraus für Spenden in jeder
Höhe.
Es wird Winter – wir freuen uns auf unsere Gäste – auf die Literatur, die wunderbaren
Schauspieler_innen und auf alle neugierigen Zuhörer_innen.
Ihr Wintergäste-Team mit Werkraum Schöpflin und Verein Wintergäste:
Maria Iselin, Beatrice Geier, Dora Schärer, Dr. Hans Furer, Birgit Degenhardt
Märchen, noch so wunderbar,
Dichterkünste machen’s wahr.
Goethe
Realität ist nur eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige.
Albert Einstein
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Das Programm 2017
Alle szenischen Lesungen der Reihe Wintergäste reloaded:
Vladimir Sorokin: Der Schneesturm
So 8. Januar 2017 / 11.00 & 16.30 Uhr
+ Kaffee & Gipfeli bzw. Wintergäste-Bar (nicht inkl.)
DRUCKEREIHALLE IM ACKERMANNSHOF, BASEL
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
Dylan Thomas: Unter dem Milchwald
So 15. Januar 2017 / 11.00 Uhr
REITHALLE WENKENHOF, RIEHEN
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
So 15. Januar 2017 / 16.30 Uhr
WERKRAUM SCHÖPFLIN, LÖRRACH
€ 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
Rainald Goetz: Jeff Koons
Do 19. Januar 2017 / 20.00 Uhr
DRUCKEREIHALLE IM ACKERMANNSHOF, BASEL
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
Thomas Bernhard: Am Ortler
So 22. Januar 2017 / 11.00 Uhr
WERKRAUM SCHÖPFLIN, LÖRRACH
€ 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
So 22. Januar 2017 / 16.30 Uhr
DRUCKEREIHALLE IM ACKERMANNSHOF, BASEL
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
Michael Köhlmeier: Das Mädchen mit dem Fingerhut
So 29. Januar 2017 / 16.30 Uhr
WERKRAUM SCHÖPFLIN, LÖRRACH
EUR 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
+ Kaffee & Gipfeli (nicht inkl.)
+ Wintergäste-Bistro (nicht inkl.)
+ Wintergäste-Bar (nicht inkl.)
+ Kaffee & Gipfeli (nicht inkl.)
+ Wintergäste-Bar (nicht inkl.)
+ Wintergäste-Bistro (nicht inkl.)
Arthur Schnitzler: Leutnant Gustl
Fr 3. Februar 2017 / 18.15 Uhr
FONDATION BEYELER, RIEHEN
CHF 33 / 5 ermäßigt für Young Art Club, Art Club Mitglieder & Freunde der Fondation Beyeler [jeweils inklusive
Museumseintritt]. Die Ausstellung kann vorgängig besucht werden.
Erich Kästner: Der Gang vor die Hunde (Fabian)
So 5. Februar 2017 / 16.30 Uhr
WERKRAUM SCHÖPFLIN, LÖRRACH
EUR 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
Eine Koproduktion von:
Unterstützt von:
+ Wintergäste-Bistro (nicht inkl.)
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Sonntag, 8. Januar 2017 / 11.00 Uhr & 16.30 Uhr / DRUCKEREIHALLE IM ACKERMANNSHOF
TICKETS
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +41 (0)61 560 36 51
MIT
Doris Wolters, Jörg Schröder, Peter Schröder
DRAMATURGIE/REALISATION: Marion Schmidt-Kumke
Vladimir Sorokin
Der Schneesturm
Erinnerung und Echo an ein „ewiges Russland“
Die Temperaturen fallen ins Bodenlose, die Flocken tanzen waagrecht, die Straße ist vor
Schneeverwehungen kaum sichtbar. Landarzt Garin ist auf dem Weg in ein entlegenes Dorf,
um die Menschen dort gegen eine rätselhafte Krankheit zu impfen.
Was wie eine Erzählung aus dem 19. Jahrhundert klingt, entpuppt sich als phantastische
Irrfahrt durch das ländliche Russland. Weil die Poststation keine Pferde zum Wechseln hat,
gerät Garin an den Brotfahrer Kosma, der einen Schlitten besitzt – gezogen von 50
prächtigen Rossen aller Couleur, doch winzigen Wuchses.
Schon bald verlieren sie den Weg, und es erscheint jedes Ziel in der Weite des Landes
unerreichbar. Unabänderlich ist der Winter, der alles Wollen vereitelt. In den
verschwindenden Konturen begegnen den Reisenden Irrwitzigkeiten, die selbstverständlich
scheinen. Sorokin entzieht uns Lesern den sicheren Boden, weil er über eine Sprache verfügt,
die mit jedem Satz zu sagen weiß: So ist es, und so wird es immer sein.
Die szenische Lesung findet in der temporären Ikonenausstellung IKONOSOPHIA statt.
Vladimir Sorokin (*1955)
Der Moskauer gilt als der bedeutendste zeitgenössische Schriftsteller und Dramatiker
Russlands. Als scharfer Kritiker der politischen Eliten Russlands sieht er sich regelmäßig
heftigen Angriffen ausgesetzt.
Nach Abschluss eines Ingenieurstudiums 1977 arbeitete er zunächst als Grafiker,
Buchillustrator, Maler und Konzept-Künstler. Als Dichter debütierte er Anfang der 70er Jahre.
Die endgültige Anerkennung als Schriftsteller folgte allerdings erst Mitte der 80er Jahre, als in
Paris sein Roman „Die Schlange“ veröffentlicht wurde. In dieser Zeit lebte Sorokin in der
Moskauer Undergroundszene.
Erst einige Jahre vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnte Sorokin in seiner Heimat
publizieren. Neben seinen Büchern, die inzwischen in mehr als 20 Sprachen übersetzt
wurden, verfasst er auch Theaterstücke und Drehbücher. Heute lebt der Schriftsteller und
Maler mit seiner Frau und zwei Kindern in der Nähe von Moskau und Berlin.
© 2010 by Vladimir Sorokin
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Sonntag, 15. Januar 2017 / 11.00 Uhr / REITHALLE WENKENHOF
TICKETS
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +41 (0)61 641 40 70
und
Sonntag, 15. Januar 2017 / 16.30 Uhr / WERKRAUM SCHÖPFLIN
TICKETS
€ 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +49 (0)7621 914 26 60
MIT
Angela Buddecke, Emilia Haag, Christian Heller, Chantal Le Moign,
Sibylle Mumenthaler, Stefan Saborowski, Hannes Kumke (Tontechnik)
DRAMATURGIE/REALISATION: Marion Schmidt-Kumke
Dylan Thomas
Unter dem Milchwald
Under Milk Wood – in deutscher Nachdichtung von Erich Fried
Unter dem Milchwald liegt das walisische Dorf Llareggub im Schlaf. In seiner trunkenen
Sprache lauscht Thomas den Bewohnern des Küstenortes ihre Träume ab – dem Kapitän,
dem Briefträger, der Krämerin, dem Totengräber, der Pensionswirtin, dem Organisten... –
den Lebenden wie den Toten.
Sie alle tag- und nachtträumen von geheimen und offenen Sehnsüchten, belauschen
Selbstgespräche, brechen Briefgeheimnisse, phantasieren Giftmorde, vernehmen
Stoßseufzer unerfüllter und erfüllter Liebe. Es ist ein poetisch-lebenspralles Portrait über den
absurd-komischen Alltag der kleinen Leute von Wales, ein großartiges Gespinst aus banaler
Realität, überbordender Lebenslust, prallem Humor und trotziger Schwermut, eine sehr
unterhaltsame Beschreibung einer spießigen Kleinstadt mit ihren schrulligen Bewohnern.
Ein halbes Jahr vor Thomas’ Tod erfuhr das Hörspiel seine Uraufführung mit ihm selbst in zwei
Rollen. Die posthum ausgestrahlte Fassung der BBC wurde sofort preisgekrönt.
Liest man den Ortsnamen von hinten nach vorn, wird aus Llareggub „Bugger, all!“, was man
noch am anständigsten mit „Alles Aasviecher!“ übersetzen könnte.
Dylan Thomas (1914-1953)
Bereits als junger Mann war Dylan Thomas ein Star, ein Schriftsteller, der in seinen Gedichten
oft rätselhaft blieb und damit Menschen weltweit ansprach. Am Ende wurde dem Waliser
seine Trinkleidenschaft zum Verhängnis.
Seine Stimme kannte im England der 40er und 50er Jahre jedes Kind aus der BBC. Er war
noch ein Teenager, als das Gedicht „And Death Shall Have No Dominion“ entstand. Die
Macht des Todes und ihre Abwehr – das war eines seiner zentralen Themen. Bald
veröffentlichte die Zeitschrift der BBC einige seiner Gedichte, die u.a. den Beifall T.S. Eliots
fanden.
Immer wieder brauchte und fand Dylan Thomas reiche Gönner – allzu schnell lösten sich
Honorare in Alkohol auf. Jahrelang lebte er mit seiner Frau und den beiden Kindern in
einem notdürftig ausgebauten Bootshaus. Währenddessen machten ihn seine
klangverliebten Gedichte zu einem der populärsten Dichter seiner Zeit.
In Kooperation mit der Gemeinde Riehen
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Donnerstag, 19. Januar 2017 / 20.00 Uhr / DRUCKEREIHALLE IM ACKERMANNSHOF
TICKETS
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +41 (0)61 560 36 51
MIT
Dorothea Mildenberger, Patrick Gusset, Dustin Hofmann, Robert Rožić
DRAMATURGIE/REALISATION: Fiona Schreier (Carte blanche)
Rainald Goetz
Jeff Koons
„Jeff Koons“ ist ein Theaterstück über Kunst, über die Liebe zur Kunst, über die Liebe, über
das, was Kunst nach sich zieht: glamouröse Vernissagen, der Müll danach, der Kunstmarkt,
der Kampf, sich oben zu behaupten, das Scheitern, die Gratwanderung zwischen Realität
und Illusion...
Goetz entwirft Situationen aus dem Leben eines Künstlers – bei der Arbeit, auf einer Party;
der gefeierte und der depressive Künstler – der Künstler, der sein Leben experimentell
betrachtet, so dass auch der äußerste Glücksentwurf möglich scheint. Er wirft einen
intensiven Blick auf das, was der glänzenden Fassade des Künstlerdaseins nicht entspricht:
Wie entsteht die Idee des Künstlers? Was macht er, wenn er nicht im Rampenlicht steht?
Wie unterscheidet sich ein Künstler von anderen Menschen? Oder ist das die große Illusion
und eigentlich sind alle Künstler?
In „Jeff Koons“ gibt es keine Figuren, keine klare Dramaturgie, keine stringente Handlung,
keinen roten Faden. Mit spielerischer Sprache führt Goetz in einen Kunstkosmos ein, der so
sehr nach der Wahrheit sucht, um sie dann mit erneuten Lügen wieder vorsichtig
zuzudecken.
Rainald Goetz (*1954) wurde in München geboren und studierte Medizin und Geschichte. Er
bezeichnet das Theater als „einzigen Ort der nicht-toten Kunst“. Goetz gilt als sogenannter
„Pop-Literat“. Er schreibt Romane, Theaterstücke und Blogs. Mit dem Stück „Jeff Koons“
gewann er im Jahr 2000 den Mülheimer Dramatikerpreis; 1999 wurde es am Hamburger
Schauspielhaus unter der Regie von Stephan Bachmann uraufgeführt. 2015 erhielt er den
Georg-Büchner-Preis.
Bekannt wurde Goetz durch seinen Auftritt beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt
1983: Er ritzte sich in der Live-Übertragung seiner Lesung die Stirn mit einer Rasierklinge auf
und beendete seinen Vortrag blutüberströmt. Den Preis erhielt er im Endeffekt nicht, aber
dennoch wurde er als „der mediale Sieger von Klagenfurt“ bezeichnet.
In Kooperation mit dem Kunstverein Binningen
© Suhrkamp Verlag Berlin
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Seite
6/14
Sonntag, 22. Januar 2017 / 11.00 Uhr / WERKRAUM SCHÖPFLIN
TICKETS
€ 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +49 (0)7621 914 26 60
und
Sonntag, 22. Januar 2017 / 16.30 Uhr / DRUCKEREIHALLE IM ACKERMANNSHOF
TICKETS
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +41 (0)61 560 36 51
MIT
Peter Schröder, Shirley Anne Hofmann (Live-Musik)
DRAMATURGIE/REALISATION: Marion Schmidt-Kumke
Thomas Bernhard
Am Ortler
Nachricht aus Gomagoi
Zwei Brüder unterwegs, sie treffen sich in Gomagoi. Der eine ist Wissenschaftler, der andere
Artist. Beide sind mit ihrer Arbeit unzufrieden. In Gomagoi hatten sie als Kinder mit ihren
Eltern den Aufstieg zum Ortler unternommen. Unterhalb des Ortlergipfels hinterließen ihnen
die Eltern eine Sennhütte, und sie wollen erkunden, ob sie sich dorthin nicht für längere Zeit
zurückziehen könnten, um sich von der geschäftigen Welt zu erholen. Erst allmählich wird
den Brüdern klar, auf was sie sich, von dem Gedanken der Weltflucht fasziniert, eingelassen
haben. Ihr Aufstieg wird immer langsamer, und ihr Gemüt beginnt sich zu verfinstern.
Bernhards Ich-Erzähler sind immer wieder mit naturwissenschaftlichen Studien beschäftigt.
Aber im Grunde sind sie Schriftsteller. Konsequent spricht er von wissenschaftlicher anstatt
von schriftstellerischer Arbeit. Was die Wissenschaftler mit den Schriftstellern verbindet, ist die
Schreibhemmung – die Hemmung, den Text, den sie im Kopf haben, aufs Papier zu bringen
– und dann die Qual, sich vor der Allgemeinheit zu entblößen.
Thomas Bernhard (1931 – 1989) wurde in einem Heim für ledige Mütter in einem
holländischen Kloster geboren. Er wuchs im salzburgisch-südbayerischen Raum teils bei
seinem Großvater, teils bei seiner nun verheirateten Mutter auf. Sie steckte ihn 1941 in ein
Heim für schwer erziehbare Kinder. Später brach er die Schule ab und begann eine
Kaufmannslehre, erkrankte jedoch mit 16 Jahren an Tuberkulose. Bernhard arbeitete als
Journalist und Kritiker, studierte am Mozarteum in Salzburg Gesang, Dramaturgie und
Schauspielkunst.
1957 erschien sein erster Gedichtband. Er gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen
Autoren des 20. Jahrhunderts. Doch seine Romane und Theaterstücke lösten oft Skandale
aus. Sein Roman „Holzfällen“ (1984) wurde in Österreich verboten. In seinem Testament
verfügte er, dass seine Werke in Österreich weder nachgedruckt noch aufgeführt oder
auch nur rezitiert werden durften. Dieses Verbot wurde im Juli 1998 aufgehoben.
© Suhrkamp Verlag Berlin
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Sonntag, 29. Januar 2017 / 16.30 Uhr / WERKRAUM SCHÖPFLIN
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€ 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
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[email protected] oder Tel. +49 (0)7621 914 26 60
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Marie Jung
DRAMATURGIE/REALISATION: Marion Schmidt-Kumke
Michael Köhlmeier
Das Mädchen mit dem Fingerhut
Ein kleines Mädchen, verlassen in einer westeuropäischen Stadt, kennt ein einziges Wort der
ihr fremden Welt: Polizei. Sie reagiert darauf mit dem erschütternden Schrei eines Kindes –
mit unbedingtem Überlebensinstinkt. Sie trifft auf zwei Jungen, die genauso alleine sind wie
sie. Gemeinsam irren die Kinder zu dem Haus, das der Ältere zwar noch nie gesehen hat,
von dem er aber ahnt, dass sie dort Essen, eine Heizung und Platz zum Schlafen finden
könnten.
Sie teilen keine gemeinsame Sprache, aber die Sorge füreinander. Und das Wissen um die
Illusionen, die sich die Welt von ihnen macht. Eine Welt, in der das Mädchen zum „Liebling“
Wildfremder wird, während die Jungen ihre Kapuzen tief ins Gesicht ziehen gegen die Kälte
und gegen jene, die Kinder mit „Augenbrauen wie du“ nicht mögen.
Köhlmeier verzichtet auf räumliche und zeitliche Bezüge – seine Erzählung wird so zum
modernen Märchen, das an Grundsätzliches rührt: Wie begegnen wir dem Fremden? Was
sind unsere Projektionen? Meisterhaft erzählt er in schlichter, fast sachlicher Sprache, in der
die Figuren uns tief bewegen, aber zugleich ihre Distanz wahren.
Michael Köhlmeier (*1949)
Geboren und aufgewachsen in Hohenems/Vorarlberg, studierte Michael Köhlmeier neben
Politikwissenschaft und Germanistik auch Mathematik und Philosophie. Als „glänzender
Erzähler“ (FAZ), dessen Romane, Novellen und Gedichte in viele Sprachen übersetzt
werden, pflegt er in hochgelobten Hörspielen und als Musiker seit den 70er Jahren auch die
mündliche Überlieferung: Herausragend, wie er sich mit den Mythen und Legenden des
klassischen Altertums auseinander setzt, die er frei nach- und weitererzählt in die Gegenwart
hinein trägt (als Radioserie seit 2007). Als genauer Beobachter der Zeitgeschichte ergründet
er mit außergewöhnlichem Gespür für die Urkräfte des Erzählens auch die Märchen und
Sagen der Gegenwartsgesellschaft – so etwa in „Abendland“ (2007), seinem
Generationenroman über den modernen Menschen des 20. Jahrhunderts, oder in „Zwei
Herren am Strand“ (2014). 2017 erhält Michael Köhlmeier für sein Gesamtwerk den Marie
Luise Kaschnitz-Preis.
© Carl Hanser Verlag München 2016
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8/14
Freitag, 3. Februar 2017 / 18.15 Uhr / FONDATION BEYELER
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CHF 33 / 5 ermäßigt für Young Art Club, Art Club Mitglieder & Freunde der Fondation
Beyeler /inklusive Museumseintritt. Die Ausstellung kann vorgängig besucht werden.
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fondationbeyeler.ch/agenda
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André Jung
DRAMATURGIE/REALISATION: Marion Schmidt-Kumke
Arthur Schnitzler
Leutnant Gustl
„Die Ehre ist, objektiv, die Meinung anderer von unserm Wert, und subjektiv, unsere Furcht
vor dieser Meinung.“ (Arthur Schopenhauer)
„Leutnant Gustl“ ist die Geschichte eines k.u.k. Leutnants, den in einem Konzert ein
Bäckermeister beleidigt: Die Novelle mit dem Arbeitstitel „Ehre“ ist das erste Werk der
deutschen Literatur, das konsequent im inneren Monolog, von Gustls Gedanken erzählt. Mit
diesem Stilmittel enthüllt der Text die Absurdität des bis 1911 gültigen militärischen
Ehrenkodex’ des österreichisch-ungarischen Militärs auf meisterhafte Art.
Gustls Ängste, Obsessionen, Neurosen und antisemitische Ausbrüche, aufgeschrieben aus
der Innenperspektive des von Standesdünkel geprägten Leutnants, erregten Aufsehen.
Dem Reserveoffizier Schnitzler wurde deshalb in einem „ehrenrätlichen“ Verfahren die
Offizierscharge aberkannt.
Schnitzler traf die Schwachstelle dieses Ehrenkodex’, denn „satisfaktionsfähig" waren nur
Adlige, Militärs und Akademiker – sie konnten mit der Waffe zur Rechenschaft gezogen
werden. Gustl, der sich von einem einfachen Bäckermeister bedroht fühlt, kann seine Ehre
nicht im Duell verteidigen, weshalb er glaubt, seine verlorene Würde nur durch einen Suizid
wiederherstellen zu können.
Arthur Schnitzler (1862 – 1931)
„... ein ins Leben vertiefter Zweifler“ (Robert Musil)
Der österreichische Erzähler und Dramatiker gilt als einer der wichtigsten Vertreter der
Wiener Moderne. Nach einem ungeliebten Studium mit Selbstzweifeln und der
entmutigenden Konkurrenz zum Vater, einem Facharzt für Kehlkopferkrankungen, wurde
Schnitzler zunächst Mediziner. Er widmete sich erst nach dem frühen Tod des Vaters mehr
dem Schreiben. Dem Berufsethos der scharfen Beobachtung und diagnostischen Präzision
blieb er auch als Schriftsteller verpflichtet.
Schnitzler schrieb einmal „Intensiv sein ist alles“ – ein Satz, der als Motto seines Lebens gelten
kann. Zeitgenossen empfanden ihn als nachdenklichen Menschen, mit der Neigung, alles in
Frage zu stellen – ohne dabei zu resignieren.
1897 vollendete er das Manuskript zu einem seiner bekanntesten Bühnenwerke „Reigen.
Zehn Dialoge“. Es fiel der Zensur zum Opfer und kam erst 23 Jahre später in Berlin zur
Uraufführung.
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9/14
Sonntag, 5. Februar 2017 / 16.30 Uhr / WERKRAUM SCHÖPFLIN
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€ 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
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[email protected] oder Tel. +49 (0)7621 914 26 60
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Vincent Leittersdorf
DRAMATURGIE/REALISATION: Marion Schmidt-Kumke
Erich Kästner
Der Gang vor die Hunde
„Fabian“ ist Kästners Meisterwerk – bevor der Großstadtroman 1931 erscheinen konnte,
drang sein Verleger aus Angst vor Zensur auf wesentliche Kürzungen – seit 2013 liegt er nun
unter dem ursprünglichen Titel „Der Gang vor die Hunde“ rekonstruiert vor: radikaler,
obszöner, politischer.
Der junge Germanist Fabian wandelt als Moralist und Skeptiker durch die Straßen und
Hinterzimmer Berlins. Er versucht, sich durchzuschlagen; eine kleine Weile können ihn ein
enger Freund und die Liebe vor dem Gefühl der Sinnlosigkeit bewahren – doch schließlich
wird er zum Realisten und geht daran zugrunde.
Das Werk gilt mit seiner entschieden antifaschistischen Haltung als politischster deutscher
Roman vor 1945. „Dieses Buch ist nichts für Konfirmanden, ganz gleich, wie alt sie sind“,
schrieb der Autor selbst, womit er wohl nicht nur die frivolen, luftigen und amüsanten
Passagen meinte.
Dieses „Plädoyer für die Vernunft in unvernünftigen Zeiten“ (Reich-Ranicki) ist gerade in der
Schilderung von Angriffen auf sicher geglaubte Werte und Moral brandaktuell. Ob die
Bedeutung von Moral eine Illusion ist?
Erich Kästner (1899 – 1974)
Als Erich Kästner am 10. Mai 1933 in Berlin Augenzeuge der Bücherverbrennung wurde, war
auch sein „Fabian“ dabei. Seine zeitkritischen und satirischen Texte hatten ihn in Ungnade
fallen lassen. Der Journalist und Schriftsteller lebte und arbeitete trotzdem weiter in Berlin
und publizierte im Ausland. Marcel Reich-Ranicki bezeichnete ihn einmal als einen der
„Moralisten, die zugleich Spaßmacher sind“, als „Deutschlands hoffnungsvollsten Pessimisten
und der deutschen Literatur positivsten Negationsrat“. Mit seiner Ahnung, dass die Zustände
nicht besser, sondern immer nur schlimmer werden sollten, hatte er Recht behalten. Zwei
Gedichtbände erschienen bis 1929, ebenso sein bekanntestes Kinderbuch „Emil und die
Detektive“. Nach dem Krieg lebte Kästner in München und rechnete als Mitglied der
Schaubude sowie in seinen Hörspielen und Liedern mit den Nazis ab.
© Atrium Verlag, Zürich und Thomas Kästner, 2013
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Wintergäste reloaded – Ensemble 2017
Marion Schmidt-Kumke
ist geboren in Freiburg i.Br. und arbeitet seit Ende der 80er Jahre als Regisseurin und
Dramaturgin in Deutschland und der Schweiz. Von 1996-2011 regelmäßige Engagements für
Eigenproduktionen und Projekte beim internationalen Gesangsfestival STIMMEN in Lörrach
(D). Ab 1998 konzipiert und realisiert sie innerhalb der Reihe „Wintergäste“ szenische
Lesungen (CH/D). Seit 2007 gestaltet sie das internationale musikalisch-literarische
Programm „STIMMEN im Advent – Gesänge und Geschichten“ für den Burghof Lörrach. Im
Werkraum Schöpflin engagiert sie sich seit 2011 für Jugendprojekte und themenorientierte
Lesungen.
Fiona Schreier (Carte blanche)
ist 1989 in Basel geboren. Von 2008-2012 Mitwirkung in Theaterproduktionen am Theater
Basel und Jungen Theater Basel. Von 2012-2016 Studium der Dramaturgie (BA) an der
Zürcher Hochschule der Künste unter der Leitung von Dr. Jochen Kiefer. Ihr Abschlussprojekt
„Richard III“ wurde 2016 zu „Highlights“ der ZHdK eingeladen. Neben dem Studium realisiert
sie eigene Projekte und Lesungen in Basel und Zürich, u.a. 2016 „Der Fremde“ am Theater
Basel (Regie: Patrick Gusset). 2015 absolvierte sie ein Austauschsemester in „Szenisches
Schreiben“ an der UdK Berlin unter Leitung von Prof. John von Düffel. Zurzeit absolviert sie
den Masterstudiengang Theater mit der Vertiefung Dramaturgie an der ZHdK und lebt in
Zürich.
Angela Buddecke
studierte an der Hochschule der Künste Berlin Schauspiel. Es folgten Engagements am
Schauspiel Köln, am Thalia Theater Hamburg, der Kampnagelfabrik Hamburg, dem
Volkstheater Wien, am Schauspielhaus Bochum und am Theater Basel. Zurzeit arbeitet sie
frei.
Patrick Gusset ist in Basel geboren. Schauspielstudium an der Hochschule der Künste Bern,
danach Engagements am Schauspiel Köln, in Hamburg, Berlin, Leipzig, Luzern, Zürich und
Basel als Schauspieler und Performer in interdisziplinären Projekten. Er arbeitet auch als
Autor und Regisseur am Theater Basel.
Emilia Haag
studierte bis 2008 an der Hochschule der Künste Bern. 2009-2013 war sie engagiert am
Rheinischen Landestheater Neuss. Seit 2013 wohnt sie in Köln und arbeitet frei, unter
anderem am Theater im Bauturm, Köln, sowie am Theater Marie in der Schweiz.
Christian Heller
führten nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
Engagements an verschiedenste Theater. Bis Sommer 2009 gehörte er zum festen Ensemble
des Schauspielhauses Zürich. Zurzeit arbeitet er frei.
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Dustin Hofmann
ist 1987 in Bad Hersfeld geboren. Ab 2007 Hospitanz bei den Festspielen in Bad Hersfeld
unter der Regie von Gerhard Alt, 2009 Wechsel an das Theater Rigiblick in Zürich, dort
Regieassistent unter Daniel Rohr und Franz Burkhard. Bis 2015 studierte er
Theaterwissenschaften mit Schwerpunkt Dramaturgie in Zürich. Seitdem arbeitet er frei als
Dramaturg und Sprecher.
Shirley Anne Hofmann
ist eingeschweizerte Kanadierin und Multi-Instrumentalistin. Sie bespielt Bühnen von Europa
bis Tokyo und gründete 1996 ihr Plattenlabel „LabelUsineS“. Ihre erste Solo-CD „From the
Depths wurde von der Zeitschrift „Jessthetik“ zur CD des Jahres gewählt. Sie arbeitet
zusammen mit verschiedensten Komponisten, Musikern und Theaterregisseuren wie Ben
Jeger, Bratko Bibic, Erika Stucky oder Meret Matter.
André Jung
studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
Engagements am Theater Basel, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am
Schauspielhaus Zürich und bis 2015 an den Münchner Kammerspielen. Zur Zeit arbeitete er
frei und ist auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Marie Jung
ist in Luxemburg geboren und in Basel aufgewachsen. Schauspielstudium am MaxReinhardt-Seminar in Wien. 2010/11 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Basel, 2012
im Ensemble der Münchner Kammerspiele. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie im Ensemble des
Thalia Theaters Hamburg.
Hannes Kumke
ist seit 2004 freischaffender Tontechniker im weiteren Sinne. Beruflich vor allem im Studio zu
Hause unternimmt er immer wieder Ausflüge in die Welt des Theaters (und andere LiveSituationen).
Chantal Le Moign
studierte an der Schauspielschule Bochum und der Schauspielakademie Zürich.
Engagements am TAT-Frankfurt, Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Köln u.a. 2001-2012
war sie festes Ensemblemitglied am Theater Basel. Seit 2012 ist sie frei tätig und war u.a. am
Schauspielhaus Zürich zu sehen.
Vincent Leittersdorf
ist in Berlin geboren, aufgewachsen in Hamburg. Schauspielstudium an der Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Es folgten Engagements am Staatstheater Kassel,
Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Bonn sowie bei den Salzburger Festspielen. Derzeit ist
er frei tätig.
Dorothea Mildenberger
ist in München geboren und aufgewachsen. Sie studierte Theaterpädagogik an der Zürcher
Hochschule der Künste. Seitdem realisiert sie vielfältige Projekte in den Bereichen
Performance, Installation und Musik.
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Sibylle Mumenthaler
ist nahe Basel geboren und aufgewachsen. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule der
Künste Bern. Während des Studiums war sie als Gast am Stadttheater Bern, ab 2008 folgte
ein Engagement am Theater Dortmund. Seit 2011 ist sie als freischaffende Schauspielerin
tätig und lebt wieder in Basel.
Robert Rožić
bis 2016 Schauspielausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste. Während des
Studiums Stückengagements am Theater Luzern am Schauspielhaus Zürich sowie
zweifacher Preisträger der Friedl Wald Stiftung und des Migros Kulturprozent.
Stefan Saborowski
studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. 1989-1993 war er
Schauspieldirektor am Theater Nordhausen. Seit 1986 ist er tätig als Schauspieler, Regisseur,
Musiker, Komponist und Sänger.
Jörg Schröder
absolvierte sein Studium an der Schauspielschule Hamburg. Er war von 1985 bis 1993 am
Theater Basel, ging dann mit Frank Baumbauer ans Hamburger Schauspielhaus, bevor er
1998 zusammen mit Stefan Bachmann wieder nach Basel zurückkehrte.
Peter Schröder
absolvierte die Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Ab
1982 verschiedene Engagements in Bremen, Hamburg, Kassel, Berlin und dem Theater
an der Ruhr. 2006-2011 Ensemblemitglied am Theater Basel, seit 2011/12 ist er im Ensemble
am Schauspiel Frankfurt.
Doris Wolters
arbeitet nach Engagements als Theaterschauspielerin in Erlangen, Nürnberg, Pforzheim als
Sprecherin für ARTE, das Schweizer Fernsehen DRS, den SWR und für Hörbuchproduktionen.
2012 ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin für „Die hellen
Tage“ von Zsuzsa Bánks.
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Kartenvorverkauf & Orte
DRUCKEREIHALLE IM ACKERMANNSHOF
St. Johanns-Vorstadt 19/21, Basel
TICKETS
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +41 (0)61 560 36 51
WERKRAUM SCHÖPFLIN
Franz-Ehret-Straße 7, 79541 Lörrach-Brombach
TICKETS
€ 18 / 9 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +49 (0)7621 914 26 60
REITHALLE WENKENHOF
Hellring 41, 4125 Riehen
TICKETS
CHF 25 / 15 (ermäßigt für Jugendliche)
VORVERKAUF
[email protected] oder Tel. +41 (0)61 641 40 70
FONDATION BEYELER
Baselstrasse 101, 4125 Riehen/Basel
TICKETS
CHF 33 / 5 ermäßigt für Young Art Club, Art Club Mitglieder & Freunde der Fondation
Beyeler [jeweils inklusive Museumseintritt]. Die Ausstellung kann vorgängig besucht
werden.
VORVERKAUF
www.fondationbeyeler.ch/agenda
Wintergäste reloaded ist eine Koproduktion des Werkraums Schöpflin,
Lörrach-Brombach und des Vereins Wintergäste, Basel.
Produktionsleitung: Werkraum Schöpflin, Birgit Degenhardt
Team Werkraum Schöpflin: Vera Meister, Dirk Herzog (Technik), Ingrid Gräf & Melanie Kuttler
(Gastronomie, Service)
Verein Wintergäste: Maria Iselin (Präsidentin), Beatrice Geier (Kassiererin), Dora Schärer
(Beisitzerin), Birgit Degenhardt (Aktuarin), Dr. Hans Furer, Petra Sigg (Vereinsverwaltung)
Texte: Marion Schmidt-Kumke, Birgit Degenhardt, Fiona Schreier, Vera Meister
Graphik: Glanzmann Schöne Design, Lörrach
Druck: Hornberger Druck, Maulburg
Wintergäste reloaded
c/o Werkraum Schöpflin
Franz-Ehret-Straße 7
79541 Lörrach
[email protected]
Tel. +49 (0)7621-9142660
www.werkraum-schoepflin.de
www.wintergaeste.com
Eine Koproduktion von:
Unterstützt von:
Verein Wintergäste
Gerbergasse 26
4001 Basel
[email protected]
Tel. 41 (0)61-560 36 51
www.wintergaeste.com
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