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PRESSE INFORMATION
Europäische Ernährungs-Konferenz* 2015
„Süßes: Die Wissenschaft hinter dem Süßgeschmack, der
Einfluss auf unseren Appetit, das Gewichtsmanagement sowie
die Ernährungsqualität“
FENS**/Europäische Ernährungs-Konferenz 2015 - Berlin, 23.Oktober: Wir
Menschen lieben Süßes. Die Vorliebe für den Süß-Geschmack ist
angeboren. Die unterschiedliche Intensität der persönlichen Vorliebe für
Süßes wird jedoch beeinflusst von unserer Genetik, der ethnischen
Zugehörigkeit
und
individuellen
Erfahrung
mit
verschiedensten
Lebensmitteln. Allerdings werden das Verlangen nach Süßem und der
Einfluss
auf
unsere
Ernährungsgewohnheiten
durch
die
rasant
zunehmende globale und ökonomische Herausforderung der Adipositas
und den damit assoziierten Erkrankungen überschattet. Diese Thematik hat
auch den Mittelpunkt der Diskussion hier in Berlin eingenommen. Bei der
12.
Europäischen
Ernährungskonferenz
von
20.-23.
Oktober
des
Verbandes der Europäischen Ernährungsgesellschaften diskutierten die
führenden internationalen Experten über unsere Vorliebe zu Süßem im
Kontext unserer Ernährung und Gesundheit. Das Symposium "Süßes: Die
Wissenschaft hinter dem Süßgeschmack, der Einfluss auf unseren Appetit,
das Gewichtsmanagement sowie die Ernährungsqualität"*** versammelte
die führenden Experten aus den Bereichen Psychologie, Ernährung und
Verhaltensforschung,
um
die
aktuellsten
Erkenntnisse
rund
um
kalorienarme Süße zu präsentieren. Es wurde diskutiert, ob Süßstoffe
dabei unterstützen können, unser Verlangen nach Süßem zu befriedigen
ohne dabei unser Kalorienkonto zu belasten.
Prof. Dr. Fred Brouns, Vorsitzender des Symposiums und Professor für
"Health Food Innovation", Maastricht University, hat in seiner Eröffnung
vorgebracht, dass in der Vergangenheit große Medienaufmerksamkeit
auf offensichtlich widersprüchliche wissenschaftliche Aussagen rund um
das Thema "Einfluss von Süßstoffen auf unseren Stoffwechsel" gelegt
wurde. Das Symposium hätte zum Ziel mit evidenzbasierten Fakten
Ernährungswissenschaftern
und
Experten
aus
anderen
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Gesundheitsberufen
Sicherheit im Umgang mit Süßstoffen für den
Praxisalltag zu geben.
Infokasten:
Süßstoffe sind sicher. Der bedenkenlose Einsatz von Süßstoffen in der
menschlichen Ernährung ist einer laufenden Überprüfung unterzogen und
wurde von der Europäischen, asiatischen und amerikanischen Behörde für
Lebensmittelsicherheit (EFSA, AFSSA, FDA) bestätigt.
Dr. France Bellisle hat die Forschungsergebnisse aus mehr als 30 Jahren
(Beobachtungsstudien und randomisierte kontrollierte lang- und kurzzeitStudien
bei
Kindern
und
Erwachsenen) zusammengefasst
und
geschlussfolgert, dass "Süßstoffe den Appetit auf Süßes nicht verstärken,
sondern wie die Evidenz andeutet, dazu führen, dass der Appetit auf Süßes
sogar verringert wird."
Infokasten:
Die Vorliebe für unseren Süßgeschmack ist nicht nur beim Menschen
sondern
auch
bei
anderen
Spezies
angeboren
und
nimmt
mit
zunehmendem Alter ab. Die jeweilige Stärke ist abhängig von
- Genetik,
- ethnischer Herkunft,
- persönliche Erfahrungen mit Lebensmitteln.
Es besteht jedoch kein Zusammenhang zwischen hohem Körpergewicht
und stärkerem Appetit auf Süßes.
Prof. Peter Rogers präsentierte Ergebnisse seines im September in der
Online-Version des Journal of Obesity (Adipositas Journal) erschienenen
Reviews. Diese Analyse umfasste alle Studien zum Thema "Einfluss von
Süßstoff-Konsum auf Energieaufnahme und Körpergewicht". Er erläuterte:
"Die Evidenzlage stellt klar, dass die Aufnahme von Süßstoffen anstelle
von Zucker bei Erwachsenen und Kindern zu einer verringerten
Energieaufnahme und damit auch zu einem reduzierten Körpergewicht
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führt (Eventuell nicht nur anstelle von Zucker sondern auch anstelle von
Wasser.)"
Aufbauend auf den Ausführungen von Dr. Bellisle und Prof. Rogers
präsentierte Sigrid Gibson internationale Studienergebnisse zum Thema
"Ernährungsqualität von Süßstoff-Verwendern". Diese zeigten, gemeinsam
mit jüngsten Daten der britischen Ernährungserhebung (UK National Diet
and Nutrition Survey/NDNS), bessere Werte des Gesundheits-ErnährungsIndex bei jenen Personen, die süßstoffgesüßte Getränke konsumierten als
bei Personen, die zuckergesüßte Getränke aufgenommen haben. Dabei
"wiesen die Süßstoff-Konsumenten eine bessere Ernährungsqualität auf,
welche mehr Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Milchprodukte mit
reduziertem Fettgehalt und fett- sowie zuckerreduzierte Lebensmittel
beinhalteten".
Infokasten:
Der Konsum von Süßstoffen ermöglicht eine verringerte Kalorien- und
Zuckeraufnahme
ohne
dabei
die
Ernährungsqualität
negativ
zu
beeinflussen.
Die Fülle an wissenschaftlichen Arbeiten bestätigt, dass Süßstoffe nicht nur
hilfreich sondern sogar positive Einflüsse auf die tägliche Ernährung haben
können. "Süßstoffe sind keine Wundermittel aber sie können hilfreich in
Sachen Gewichtsmanagement sein, ohne dabei auf den Genuss von
Süßem zu verzichten", unterstrich Sigrid Gibson. Süßstoffe liefern einen
sinnvollen Beitrag dazu, Süße ohne Kalorien zu gewährleisten und somit
Personen dabei zu unterstützen, die richtige Entscheidung in Sachen
ausgewogener Ernährung und gesundem Lebensstil zu treffen.
Für weitere Beiträge dieser Tagung, auf die Sie über die ISA-Website
zugreifen können, klicken Sie bitte hier.
Pressekontakt für Deutschland:
[email protected]
Süßstoff-Verband e.V.
www.suessstoff-verband.de
Anja Krumbe
Fon: 0 22 03 – 20 89 45
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Pressekontakt für Österreich:
Süßstoff-Verband e.V.
Mag. Uta Carstanjen
Fonl: 0664 5153040
[email protected]
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