Pressemappe theater-51grad format BLACKBOX

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Pressemappe
theater-51grad
zeigt
format BLACKBOX:
NEUE MUSIK THEATER von Sergej Maingardt und
Rosi Ulrich
theater-51grad:
format BLACKBOX:
Uraufführung: 18. Februar 2016, 20 Uhr
Termine
19. und 20. Februar 2016, 20 Uhr
und 7. und 8. Mai 2016, 20 Uhr
Veranstaltungsort:
Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10, 50677 Köln
http://www.fwt-koeln.de/
Eintritt: 18,- Euro, ermäßigt 12,- Euro (2,- Euro ermäßigt im Vorverkauf des
Freien Werkstatt Theaters)
Kartenreservierung unter: Telefon 0221 327 817 oder [email protected]
Pressefotos zum Download:
http://freihandelszone.org/presse.html
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Inhalt
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Zum Stück: format BLACKBOX:
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Biografien
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theater-51grad
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Förderer/Unterstützung
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Kontakt
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format BLACKBOX:
NEUE MUSIK THEATER von Sergej Maingardt und Rosi Ulrich
format BLACKBOX: ist ein düsteres Cyber-Märchen für Schauspieler,
Musiker, Elektronik, Video, Rechner, Datentracking und KI. Eine Dystopie
oder vielleicht eher eine schonungslose Beschreibung dessen, was unsere
Daten jetzt schon mit uns machen und wozu sie potentiell fähig sind.
Wir befinden uns auf der Reise in die Welt der digitalen Kontrollsysteme.
Kritische Stimmen sind verstummt und längst ist es nicht mehr der Staat, der
Interesse an den Daten zeigt, vielmehr sind es Unternehmen, Geheimdienste,
unidentifizierbare Organisationen und Rechenzentren. Die Auswertung von Big
Data übernehmen Algorithmen und Programme mit Künstlicher Intelligenz, wie
AdamA, eine vielgesichtige KI. Er ist fürsorglich und unauffällig, er analysiert
und ordnet die Ereignisse, er klärt Krisen auf, bevor der Mensch sie überhaupt
erkennt. Seine Geschwindigkeit ist überzeugend, seine Quellen nicht
durchschaubar. Doch sein Ziel ist klar: Optimierung! Kann der Mensch sich in
diesem System behaupten?
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Big Brother ist real – und eigentlich auch nur der kleine Bruder von „Big Data“.
Schon längst hat die Realität die Science Fiction Romane über totalitäre
Überwachungssysteme, wie z.B. in Georg Orwell’s „1984“ beschrieben,
überholt. Und alle machen mit. Was früher als unvorstellbare Verletzung der
Privatsphäre galt, gehört jetzt zur Normalität. Heute geben die Menschen
freiwillig ihre digitalen Daten preis, weil es cool ist in sozialen Netzwerken
präsent zu sein und weil Produkte im Online-Shop billiger sind. Kritische
Stimmen und Whistleblower, wie Julian Assange und Edward Snowden werden
unerbittlich gejagt oder wie Chelsea (Bradley) Manning zu 35 Jahren scharfer
Haft mit Nacktheit und Isolation verurteilt.
Die gesammelten Daten von heute sind hochkomplex, geordnet in KoordinatenReihen, Zahlenkolonnen, Grafen und Klickverhalten. Sie laufen auf Servern von
Google und der NSA auf – schenkt man Assange Glauben sogar im gleichen
Gebäude. Heraus kommen individuelle Bewegungs- und Persönlichkeitsprofile,
psychologische Verhaltensmuster, Präferenzen, soziografische Klassifikationen,
kurz: gläserne Menschen, die sich ihrer Verletzlichkeit in keinster Weise
bewusst sind.
Mitwirkende:
Schauspiel Daniel Berger & Isis Krüger
Musik Ensemble Garage: Liz Hirst (Flöte), Annegret Mayer-Lindenberg (Viola),
Yuka Ohta (Schlagwerk), Frank Riedel (Saxophon), Malgorzata Walentynowicz
(Keyboard) und als Gast Constantin Herzog (Kontrabass)
Künstlerische Leitung / Konzept Sergej Maingardt & Rosi Ulrich
Komposition Sergej Maingardt
Text Rosi Ulrich
Video Jens Standke
Kostüm Irina Bollig/VLAKAVA
Technik Christoph Wedi
PR / Öffentlichkeitsarbeit neurohr & andrä GbR
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Biografien
Sergej Maingardt
Sergej Maingardt ist Komponist und
Musikproduzent. Er schloss sein Studium
der angewandten Wissenschaften mit
dem Bachelor in Medientechnik ab und
mit dem Master in Medien- und
Kulturanalyse an der Heinrich Heine
Universität in Düsseldorf. Sein
Kompositionsstudium setzte er bei Professor Michael Beil an der Hochschule für
Musik und Tanz Köln fort. 2014-2015 ist Sergej Maingardt Stipendiat der
Internationalen Ensemble Modern Akademie. Ab Oktober 2014 tritt er seine
Lehrtätigkeit an der Deutschen Sporthochschule im Fach „Tanz und Medien“ an.
Das Spannungsfeld zwischen seiner Tätigkeit als Komponist und als
Wissenschaftler ist ein wichtiger Aspekt in seiner Musik. Seine Arbeit wird von
modernen Technologien beeinflusst, sowie von der Art und Weise wie diese die
menschliche Wahrnehmung verändern. In seinen Arbeiten setzt er sich mit den
Grenzen ästhetischer Prinzipien zeitgenössischer Musik und auditiver
Wahrnehmung auseinander. Fixed Media Kompositionen gehören zu seiner
Arbeit sowie Kompositionen für akustische Instrumente mit Live-Elektronik,
Elektronik mit Sensoren, interaktive Klanginstallationen, Videoarbeiten und
Bühnenwerke. Neben seinen Soloprojekten kollaborierte er mit Choreographen,
Video- und Popkünstlern.
Seine Arbeiten wurden gespielt im Rahmen von: Internationale Ferienkurse für
Neue Musik in Darmstadt 2014, Donaueschinger Musiktage 2012, Europe meets
Vietnam in Contemporary dance 2013 (Hanoi, Vietnam), Gdansk Dance Festival
2013 (Polen), Bundeskunsthalle (Bonn), Acht Brücken Festival 2012/2011/2010
(Köln), Kunstmuseum (Bonn), Art & Arcade (Haus für elektronische Künste,
Basel, Schweiz), Who Inspires Us? Tadeusz Kantor! (Krakau, Polen),
Next_generation_4.0/5.0 (ZKM, Karlsruhe), In Front (Aachen), Audio Art
Festival (Krakau, Polen), Now & Next (tanzhaus NRW, Düsseldorf, Germany),
Platina Festival (Köln), Globalize:Cologne 2013 (Köln).
www.maingardt.de
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Rosi Ulrich
arbeitet als Dramaturgin für Tanz und Theater sowie als
Autorin.
Mehrfache Reisen durch die Sahara ließen sie einen Reiseführer
über die Wüste schreiben, ein Besuch in Baghdad 2004 floss in
eine Installation ein. Sie leitete verschiedene internationale
Festivals in Wadgassen (Saarland), dem Allgäu, Reutlingen und
Köln. Von 1996-2000 leitete sie gemeinsam mit dem Regisseur André Turnheim das
Trash Theater, das mit Inszenierungen wie Trainspotting und Shoppen & Ficken
auch überregional bekannt geworden ist. 2001 gründete sie das theater-51grad,
mit dem sie zeitgenössische Stücke und eigene theatrale Konzepte realisiert. Seit
2004 ist sie Gründungsmitglied des ersten deutschen Theaterlabels in Köln, der
Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln.
Sie entwickelt Theateradaptionen („Trainspotting“ 1996) und theatrale
Formen, die an ungewöhnlichen Orten wie privaten Wohnungen, verlassenen
Gebäudekomplexen, Müllverbrennungsanlagen oder im Öffentlichen Raum
spielen (wie 20 Tonnen Stadt eine 2-teilige Folge zum Thema Müll). Sie schreibt
Stücke („SEEGANG INS UNGEWISSE“ und „DEUTSCHLAND PRIVAT - Lebenslage
illegal“ im Rahmen der Zusammenarbeit mit intakt e.V. Köln). 2011 erste
Zusammenarbeit mit Heike Scharpff für „ameisenreport - Live-Arbeit trifft
Zukunftsvision“ am Mousonturm in Frankfurt und 2013/14 „mapping susan
sontag“. Seit drei Jahren arbeitete sie auch mit dem wehrtheater und der
Regisseurin Andrea Bleikamp zusammen. Seit 2007 tätig als Tanzdramaturgin
für Yui Kawaguchi (Kölner Tanzpreis 2010 mit „andropolaroid“),
MOUVOIR/Stephanie Thiersch und Helena Waldmann. Die europäische Produktion
„borders & bridges“, uraufgeführt am Theater Oberhausen, erhielt unter ihrer
künstlerischen Leitung den „Young Europe Award“. 2011 Arbeitsstipendium der
Film und Medienstiftung NRW Abteilung Hörspiel und 2014 Austauschstipendium
des Künstlerhauses Lukas. 2014/15 schrieb sie die Textfassung der deutschbulgarischen Produktion „MERRY-GO-ROUND“, die zum Kölner Theaterpreis 2015
nominiert war. 2013 erste Zusammenarbeit mit Sergej Maingardt für das
Musiktheater „TRANSFLEISCH“.
www.theater-51grad.com
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Jens Standke
lebt und arbeitet in Köln und Berlin. Von
2008‐2013 studierte er an der
Kunsthochschule für Medien Köln „mediale
Künste“ und erhielt 2013 das Diplom mit
Auszeichnung.
Seine Projekte thematisieren meist ein
mediales Paradox der Zeitwahrnehmung: In
statischen und bewegten Bildern, als Skulpturen oder als Installationen wird das
Verhältnis von Aufzeichnungsprozessen und deren Abbildungen befragt. Dabei
sind die Arbeiten stark von einer Zeit‐Logik des Scannens beeinflusst. Die
Arbeiten setzen an, wenn zeitliches Nacheinander zum räumlichen
Nebeneinander verbildlicht wird.
Sein Diplom-Projekt Vinylaktiten/Vinylagmiten wurde mit dem Kölner Design
Preis 2013 ausgezeichnet und im Museum für Angewandte Kunst (Köln) beim
European Media Art Festival, beim Strom‐Festival (Köln), beim Festival Beyond‐
3D im ZKM (Karlsruhe) oder beim Open Source Festival (Düsseldorf) präsentiert.
Weitere Arbeiten wurden u.a. im Filmprogramm der Ars Electronica (Linz, AT)
gezeigt oder im Fernsehen (bayernAlpha) ausgestrahlt.
http://www.jens-standke.de/
Irina Bollig
machte an der Elisabet-Knipping-Schule in Kassel in
den Schwerpunktfächern Textiltechnik und Bekleidung
ihr Fachabitur und ließ sich zur Damenschneiderin
ausbilden. Danach studierte sie an der AMD Akademie
Mode & Design in Düsseldorf und machte ihren
Abschluss als Modedesignerin. 2011 gründete sie ihr
Label VLAKAVA, in dem sie jenseits des
Modemainstreams eigene hochwertige Kollektionen entwickelt, die mit
ausgesuchten Stoffen und Materialien und außergewöhnlichen Schnitten
gearbeitet sind.
http://vlakava.com
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Daniel Berger
absolvierte die Bochumer Schauspielschule. Nach ersten Engagements in
Recklinghausen und am Schauspiel Frankfurt/M war er zwischen 1989 und 1996
Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus und arbeitete u.a. unter der
Regie von Dimiter Gotscheff, Werner Schroeter, David Mouchtar-Samorai,
Kazuko Watanabe, Hans Hollmann und Walter Adler. Seitdem arbeitet er als
freier Schauspieler an zahlreichen Stadttheatern u.a.
in Düsseldorf, Essen, Dortmund, Oberhausen, Bonn,
Koblenz, Neuss, Lausanne, Luzern, Recklinghausen,
Wien, Klagenfurt, sowie in freien Produktionen.
Daneben trat er in verschiedenen Musicals auf und sang
u.a. in BUDDY HOLLY am Colosseum Theater in Essen,
in SUNSET BOULEVARD bei den Bad Hersfelder
Festspielen oder zuletzt in SPRING AWAKENING am
Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. In Film- und
Fernsehproduktionen war er u.a. in GOSSENKIND, NORDKURVE, NACHTS IM
PARK, AUS DER TIEFE DES RAUMES und in der Serie UND TSCHÜSS zu sehen.
2010 drehte er unter der Regie von Isabel Kleefeld im Kinofilm RUHM nach dem
gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann.
Als Sprecher arbeitet er auch in zahlreichen Hörspielproduktionen, diversen TVDokumentationen, für Features, literarische Texte und Lyrik (u.a. für den WDR,
für arte, 3sat, den Deutschlandfunk, SWR, NDR oder MDR).
Isis Krüger
erhielt ihre Schauspielausbildung am renommierten Lee
Strasberg Theatre Institute und bei Susan Batson in New
York. Anschließend führte ihre Arbeit sie an zahlreiche
Theaterhäuser in Berlin, Kassel, Bonn, Hamburg, Essen,
wo sie u.a. in Inszenierungen von Jürgen Bosse,
Valentin Jeker, D. Mouchtar Samurai, Stefan Bachmann,
Volker Hesse und J.P. Ponelle spielte. Wichtige Rollen waren für sie, Arkadina
in „Die Möwe“, Maria Stuart, Elisabeth, Hedda Gabler und diverse Rollen in
Uraufführungen. In Italien gastierte sie mehrfach mit den Animationstheatern
Teatro Morlacchi und Fonte Maggiore in Peruggia und Bologna. Sie spielt für
Film und Fernsehen unter der Regie von Tom Tykwer, Thomas Stiller, Torsten
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Wacker und ist in Produktionen wie Tatort, Soko – Köln, Mord mit Aussicht zu
sehen. Im Rundfunk ist sie als Sprecherin regelmäßig in Hörspielen und mit
Literaturbeiträgen des WDR, SWR, Dlf, zu hören. Seit 2004 arbeitet sie immer
wieder als „Stimmkünstlerin“ in Musikproduktionen überwiegend
zeitgenössischer Musik für die Philharmonie Köln, das WDR Rundfunkorchester,
die Philharmonie Südwestfalen, die Wittener Tage für Kammermusik und das
Jazzfestival Moers. Mehrfache Zusammenarbeit mit dem theater-51grad,
zuletzt in „Ein Feind ist jemand dessen Lebensgeschichte man nicht gehört
hat“.
Ensemble Garage
Die Gründung des Ensemble
Garage fand 2009 in der
Hochschule für Musik und Tanz
Köln statt, als die Komponistin
Brigitta Muntendorf zusammen mit
Rodrigo Lopez Klingenfuss eine
Plattform für Musiker,
Komponisten und andere Künstler
entwickelte, um neue Ideen, Werke und Konzepte zur Aufführung zu bringen.
Das mittlerweile zehnköpfige und sieben Nationen verbindende Ensemble
Garage richtet seinen Fokus auf die Werke junger Komponisten/innen und auf
die gemeinsame Probenarbeit. Für jedes Konzert wird ein über die Musik
hinausgehendes Gesamtkonzept entworfen, in dem Werk, Inhalt und
Aufführungssituation in Beziehung gestellt werden. Das Ensemble sucht
Antworten auf die Fragen danach, welche künstlerischen Intentionen und
ästhetischen Reklamationen unsere Zeit prägen, mit welchen Mitteln und
Methoden heute kompositorisch Ausdrucksfelder geschaffen werden und wie
dabei mit vorhandenen Diskursen und Diskrepanzen zwischen einer klassischen
Musikausbildung einerseits und den Anforderungen an einen heutigen Performer
andererseits umgegangen wird. Die Einbeziehung multimedialer Werke und
musiktheatralischer Elemente sind dabei nicht wegzudenkende Bestandteile.
Das Gründungskonzert des Ensembles fand im Rahmen der Schlüsselwerkreihe
von „ON-Netzwerk für Neue Musik Köln“ in Köln statt. Seitdem hatte das
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Ensemble zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, gastierte u.a. beim Acht
Brücken Festival Köln, beim ‘aXes Festival Krakau, bei den Donaueschinger
Musiktagen, Ultraschall Berlin oder beim Tonlagen Festival Hellerau, in der
Kölner Philharmonie, im De Bijloke Gent sowie bei den Darmstädter
Ferienkursen und macht mit ungewöhnlichen Konzertformaten,
Musiktheaterproduktionen, Radiomitschnitten und Porträts auf WDR 3, HR,
Deutschlandradio und Deutschlandfunk auf sich aufmerksam.
format BLACKBOX: ist die erste Zusammenarbeit mit dem theater-51grad.
http://beta.ensemble-garage.de/
Liz Hirst (Flöte)
studierte in Auckland bei Uwe Grodd und machte dort im Alter von 19 Jahren
ihr Fernseh- und Radiodebut als Solistin mit dem New Zealand Symphony
Orchestra. Als D.A.A.D. Stipendiatin folgte ihr Solistendiplom bei Robert Aitken
und weitere Studien bei Carin Levine und Peter Eötvös. Während ihres Studiums
spielte sie als Gast bei den Ensembles für Neue Musik Aventure und Surplus
zahlreiche Konzerte und Einspielungen. Mit 16 spielte sie ihr erstes Solowerk als
Uraufführung des neuseelandischen Komponisten David Hamilton, seitdem
intensive Zusammenarbeit mit Komponisten wie Claus-Steffen Mahnkopf und
Dominik Karski. Sie spielt seit 2002 regelmäßig als Gast bei der musikFabrik nrw
und gründete 2006 zusammen mit Hans Fulbohm das Ensemble Anprall. Seit
2009 unterrichtet sie an der Rheinischen Musikschule.
Annegret Mayer-Lindenberg (Viola)
erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Geigenunterricht, wechselte dann zur
Bratsche. Nach dem Abitur Ausbildung zur Geigenbauerin. Von 2003-2009
studierte sie bei Gisella Bergman und Garth Knox Musik mit Hauptfach Bratsche
am Fontys Konservatorium Tilburg (Bachelor- und Masterstudium). Anschließend
postgraduellen Studiengang “Zeitgenössische Kammermusik” am
Konservatorium Gent. Sie nahm an diversen Kursen und Festivals teil, wie den
Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, dem Impuls Festival Graz,
Klangspuren Schwaz, der Ensembleakademie Freiburg und dem Warschauer
Herbst. Sie besuchte Meisterkurse von Nobuko Imai, Ervin Schiffer, Barbara
Maurer, Dimitrios Polisoidis und Francien Schatborn. Ihr besonderes Interesse
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gilt der zeitgenössischen Musik und der Zusammenarbeit mit Komponisten. Sie
spielt sowohl Bratsche als auch Viola d’amore.
Yuka Ohta (Schlagwerk)
studierte an der Hochschule für Musik Kunitachi (Tokio, Japan), an der
Hochschule für Musik Detmold und seit 2014 an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt Main (Konzertexamenstudentin bei Professor
Rainer Römer). Sie gewann den 1.Preis beim Polytechnischen Kammermusik
Wettbewerb, „Takeoka Preis“ (Solo), Sonderpreis beim Lenzewski-Wettbewerb
und ist Stipendiatin des DAAD und der Kunststiftung NRW. Seit 2007 zahlreiche
internationale Konzerte in Europa, Indien, Sri Lanka und Japan, u.a. auf
Musikfestivals wie den Berliner Festspielen, Musikfest Berlin, Acht Brücken
Festival Köln, International Gaudeamus Music Festival, Darmstädter
Ferienkursen für Neue Musik oder Klangspuren Festival in Schwatz.
Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles wie dem International Ensemble
Modern Akademie, dem Ensemble Modern, dem hessischen Rundfunk Orchester,
dem Percussion Trio Frankfurt und dem Mondstein Duo.
Frank Riedel (Saxophon)
studierte in Köln Diplom-Musikpädagogik bei Prof. Daniel Gauthier und Master
of Music in Interpretation Neue Musik bei Prof. David Smeyers. Er wurde mit
ersten Preisen ausgezeichnet: „Jugend musiziert“, Südwestdeutscher
Kammermusikwettbewerb der Stadt Bad Dürkheim, Kulturpreis des Landkreises
Mainz-Bingen und dem Förderpreis des Rotary Club Worms. Er war Stipendiat
der „Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz“ und wurde als Mitglied des Forseti
Saxophonquartetts von der „Werner-Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung“ und
„Yehudi Menuhin – Live Music Now e.V.“ gefördert. Er arbeitete mit der
Philharmonie Südwestfalen, der Kölner musikFabrik und der Staatskapelle
Weimar. Er besuchte die Habanera-Akademie in Poitiers/Frankreich und
belegte Meisterkurse u.a. bei Claude Delangle, Arno Bornkamp, Jean-Marie
Londeix und Anthony Spiri. Er unterrichtet Saxophon.
Małgorzata Walentynowicz (Keyboard)
studierte Klavier an der Musikakademie Danzig und an der Hochschule für Musik
und Theater in Hannover. Sie schloss das Master-Studium Neue Musik an der
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Hochschule in Stuttgart mit Auszeichnung ab. Sie war u.a. Stipendiatin der
Chopin-Gesellschaft Warschau und der Alfred Toepfer-Stiftung. Stipendienpreis
bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt. 2009
gewann sie den 37. International „Gaudeamus Interpreters Competition“ in
Amsterdam und im Folgejahr den 3. International „The Yvar Mikhashoff Trust
for New Music Competition” in Buffallo, NY. Konzerttätigkeit in Europa, Israel
und den USA. Auftritte u.a. bei Klangspuren, dem Warschauer Herbst, der
Musica Electronica Nova in Breslau, „Cairo Contemporary Music Days,
„Spaziomusica“ in Cagliari, sowie „Tzlil Meudcan“ in Tel Aviv. Solistin u.a. für
die Nationale Philharmonie Warschau, Neue Musik Orchester Kattowitz, Sinfonia
Iuventus und Warschauer Rundfunkorchester.
GASTMUSIKER
Constantin Herzog (Kontrabass)
studiert zunächst Jazz-Kontrabass an den Musikhochschulen Würzburg und Köln
bei Rudi Engel und Dieter Manderscheid. Daran schließt er ein klassisches
Kontrabassstudium bei Detmar Kurig an der Hochschule für Musik und Tanz in
Köln an. Seine Konzerttätigkeit umfasst die Instrumente Kontrabass, E-Bass und
Violone. iIn den Bereichen Improvisierte Musik/Jazz spielt er u.a. mit Blutiger
Jupiter und Peglia Gold zusammen. Im Bereich Neue Musik tritt er u.a. mit
Ensemble Garage, Ensemble musikfabrik, Kammerelektronik, GroBA auf.
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theater-51grad
Das theater-51grad ging Ende 2001 aus dem Trash Theater hervor. Es arbeitet
mit einem Pool von Künstlern aus dem deutschsprachigem Raum. Das Theater
widmet sich aktuellen Themen und Inhalten, in deren Zentrum der Mensch und
seine Beziehungen zu den Anderen, sowie gesellschaftliche und soziologische
Trends stehen. Immer auf der Suche nach dem Kern menschlichen Seins
erforscht das Theater die Schwachstellen, die labilen Systeme und die
archetypischen Topoi menschlichen Daseins in heutiger Zeit. Dabei ist es dem
Theater wichtig, in ganzheitlichen Arbeitsprozessen zu agieren; es sucht die
Auseinandersetzung mit neuen dramaturgischen Konzepten und künstlerischen
Formen an den Grenzen von Theater und Performance.
Ein wesentliches Ziel ist es, andere Künste in den Arbeitsprozess zu integrieren,
z.B. Musiker, Komponisten, Bildende Künstler, Choreografen, Tänzer etc. So
werden in den verschiedenen Produktionen Künstler aus anderen Sparten als
gleichwertige Partner in den ästhetischen Prozess einbezogen: Dabei sollen sie
dem Konzept der jeweiligen Produktion folgend den eigenen Formungswillen in
den dramatischen Prozess einbringen und damit eigenständige Kunstwerke
schaffen, die auch außerhalb der Inszenierung Bestand haben.
Ästhetisch-inhaltlich arbeitet das Theater auf drei Programmschienen:
1. Auf der Basis von ausgewählten Themen bzw. Inhalten werden Projekte
konzipiert und Stücke erarbeitet. So erforschte z.B. die theatrale
Reiseführung „...und am 7. Strom liegt Onassis“ (2003) das Thema
„Vergessen“, oder untersucht das sinnliche Fest „Erotic Zones“ (2005) das
Thema „Erotik und Machtstrukturen“. Es widmete sich mit der Serie „20
Tonnen Stadt“ der Komplexität des Themas „Abfall“ in unserer
Gesellschaft. In der Auseinandersetzung mit den Inhalten wird die theatrale
Konzeption und ästhetische Form entwickelt. In der Regel finden diese
Projekte an Orten außerhalb der Theaterräume statt. Die Umsetzung ist
geprägt von der Suche nach Theaterformen, die den Spezifikas des Themas
und der formalen Ausarbeitung folgen. In dieser Programmschiene ist auch
die seit 2009 existierende Zusammenarbeit mit in:takt e.V. und Karin
Frommhagen & Charlott Dahmen zu sehen. Die Reihe von bisher drei
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Produktionen fokussiert verschiedene Aspekte von Flucht und Migration im
21. Jahrhundert. 2014/15 entstand in dieser Reihe das deutsch-bulgarischen
Stück „MERRY-GO-ROUND“.
2. Daneben befasst sich das Theater mit jungen Stücken und zeitgenössischen
Autoren, die sich mit dem Menschen in einer sich wandelnden Gesellschaft
auseinandersetzen, und rückt moderne Arbeits- und Lebenswelten in den
Fokus. Stücke wie „Angriffe auf Anne“, „Karla Kojote macht weiter“, „Yard
Girl“ und „goldfischen“ sind in dieser Reihe zu sehen. Dabei gelang es dem
Theater, mit Tilman Neuffer und Jan Neumann zwei bis dahin unbekannte
Autoren für das Theater zu entdecken.
3. Das Theater sucht die Zusammenarbeit mit herausragenden Künstlern aus
anderen Sparten, im Wunsch den eigenen ästhetischen Standpunkt immer
wieder mit anderen Ansätzen zu spiegeln und zu erweitern.
So entwickelte sich aus der Begegnung von Rosi Ulrich mit der
ungewöhnlichen Choreografin und Tänzerin Yui Kawaguchi 2007/08 eine
Zusammenarbeit, die 2010 zur preisgekrönten Tanzperformance
„andropolaroid“ führte, 2011 mit „Bubble Boxing“und 2016 mit der
Neuauflage als „andropolaroid 1.1“ fortgesetzt wurde.
Mit der Produktion „TRANSFLEISCH“ (2013) wagte sich das Theater auf das
Terrain des Neuen Musiktheaters und wird in kommenden Produktionen
diese Auseinandersetzung vertiefen.
Das Theater tourt überwiegend im deutschsprachigen Raum (Bremen, Bonn,
Düsseldorf, Wien, München, Darmstadt, Dresden, Weimar, Halle, Heidelberg,
Bielefeld, Mönchengladbach u.a.) und war auf verschiedenen Festivals
eingeladen (u.a. Theaterzwang, Festival Spielarten NRW). Die Produktionen
„Angriffe auf Anne“ und „Yard Girl“ wurden auf den 5. und 6. Heidelberger
Theatertagen mit dem 1. und dem 2. Preis ausgezeichnet. Die Produktion
„andropolaroid“ erhielt den Kölner Tanzpreis 2010, die Produktion „borders &
bridges“ (Leitung: Rosi Ulrich) erhielt 2010 den „Young Europe Award“ in
Dortmund und die Produktion „Seegang ins Ungewisse“ war 2010, „MERRY-GOROUND“ 2015 für den Kölner Theaterpreis nominiert.
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Förderer
Die Produktion format BLACKBOX: wird unterstützt von:
Partner/Unterstützung
Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln, Studio für Elektronische Musik an der
HfMT Köln und ON - Neue Musik Köln
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Kontakt
theater-51grad
c/o Freihandelszone
Krefelder Str. 71
50670 Köln
Rosi Ulrich 0160 80 20 996
E-Mail: [email protected]
www.theater-51grad.com
www.freihandelszone.org
Pressebüro der Freihandelszone
neurohr & andrä GbR
Kerstin Neurohr & Franziska Immel-Andrä
Dillenburger Str. 75
51105 Köln
Fon: 0221. 82 91 880
Fax: 0221. 82 91 881
E-Mail: [email protected]
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