- Heftarchiv - Internet World Business

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€ 5,40 I FR. 7,05
E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 1/16 4. JANUAR 2016
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
www.internetworld.de
Anzeige
Jähes Ende für
smarte TV-Werbung
Marketing auf Snapchat
Mut zur
Vergänglichkeit
S. 20
Die Technik ist vorhanden: TV-Sender könnten Werbung genauso individualisiert ausspielen wie Google.
Allein: Der neue Rundfunkstaatsvertrag verbietet regionale Werbung – und wirft so eine ganze
Branche zurück.
S. 22
Google kooperiert mit Ford
Fährt von selbst: Ford-Prototyp
auf Basis des Taurus
Treffen und
Kontaktpflege
Der Stellenmarkt für
Internet-Fachkräfte
S. 36
S. 35
oder unter internetworld.de/stellenmarkt
Blick in die Zukunft
Selbstfahrende Autos
Autonom fahrende Autos gelten als
Steckenpferd von Google-Mitgründer
Sergey Brin. Entsprechende Prototypen
drehen bereits seit geraumer Zeit ihre
Runden rund um die Firmenzentrale.
Dennoch will Google nicht in die Autoproduktion einsteigen, die Hardware
für das Google-Auto der Zukunft soll
Ford liefern. Der Autobauer aus
Dearborn forscht indes selbst an
autonomen Fahrzeugen und hat
unlängst einen Ford Taurus vorgestellt, der ohne Fahrer auskommt. (fk)
Branchentermine 2016
Zehn Trends, die in diesem Jahr den Durchbruch erleben werden
rognosen, so wusste bereits der Schriftsteller Mark Twain, sind schwierig –
besonders wenn sie die Zukunft
betreffen. Als Apple vor knapp
zehn Jahren das erste iPhone vorstellte, hatte beispielsweise niemand geglaubt, dass dies innerhalb kürzester Zeit die gesamte Mediennutzung verändern würde. Es hätte vermutlich auch niemand die Prognose gewagt, dass eine kleine
Entwicklerbude aus Kalifornien namens Whatsapp schon
bald einen komplett kostenlosen Messenger auf den Markt
bringen würde, der die SMS überflüssig macht.
Zum Jahreswechsel wagt die Redaktion der INTERNET WORLD Business
trotzdem einen Blick in die Zukunft. Wir
glauben, dass Programmatic Advertising
auf die klassischen Medien übergreift und
dass interaktive 360-Grad-Videos sowie
P
TRENDS
2016
neue Opt-out-Regeln intensive Diskussionen auslösen werden. Wir zweifeln daran,
dass Mobile Payment im nächsten Jahr
den Durchbruch erleben wird und geben
den Kampf gegen Adblocker noch nicht
verloren. Und wir fragen uns, ob die Milliardenbewertungen für gehypte Start-ups
noch lange halten. Insgesamt zehn
Trends hat die Redaktion für das Jahr
2016 ausgemacht. Lesen Sie mehr ab
Seite 8.
Und jetzt kommen Sie ins Spiel:
Werden im nächsten Jahr Drohnen, Same Day Delivery oder mobile 3-D-Drucker die Logistik revolutionieren? Kommt der schon
oft befürchtete zweite DotcomCrash jetzt wirklich? Wird 2016 das
Jahr, in dem E-Commerce und stationärer Handel am POS verwoben werden? Entwickeln sich Social Networks
wie Facebook und Pinterest zu den Shopping Malls von morgen? Oder werden andere Trends die Diskussionen der Branche
bestimmen?
Wagen Sie eine Prognose – senden Sie
uns Ihre Vorhersagen per E-Mail an
[email protected]
◼
Mobile Commerce in USA
E-Commerce
Online-Marketing
Technik
Bestellung über ...
iPhone
58 %
iPad
23 %
Q3
2014
19 %
AndroidPhone
iPhone
Die nächste Revolution
So konvertiert Radio im Web
Gute Filter, besserer Umsatz
Seit Jahren prognostizieren Experten die
Online-Revolution für den Möbelmarkt –
2015 war das Jahr, in dem sich der angekündigte Boom erstmals in belastbaren
S. 14
Zahlen ausdrückte.
Ist Radio das richtige Medium für die
Neukundenakquise digitaler Unternehmen? Der Zahlungsdienstleister Paypal
machte die Probe aufs Exempel und kam
S. 24
zu überraschenden Ergebnissen.
Eine sauber implementierte Produktsuche im Webshop ist essenziell. Richtig
erfolgreich wird die Suche aber erst durch
gute Filter. Sie verbessern Customer
S. 26
Experience und Conversion.
Weihnachten 2015: Online wächst weiter
43 %
34 %
iPad
Q3
2015
23 %
AndroidPhone
Smartphones laufen den Tablets
als Shopping Machines den Rang ab
INTERNET WORLD Business 1/16
Quelle: Yesmail; befragt wurden US-Kunden
Online-Umsatz
im Weihnachtsgeschäft 2014:
Online-Umsatz
im Weihnachtsgeschäft 2015:
10 Mrd.
Euro
11 Mrd.
Euro
Der Handelsverband Deutschland (HDE) meldet für 2015 einen neuen Umsatzrekord für das digitale Weihnachtsgeschäft
INTERNET WORLD Business 1/16, Quelle: HDE
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
Foto: Shutterstock / Dean Drobot
Rundfunkstaatsvertrag
Die Themen-Guides der
Internet World Business
E-Payment
Guide 2016
Beilage
INTERNET WORLD
Business 5/16 vom
29.02.2016
Anzeigenschluss:
22.01.2016
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INHALT
4. Januar 2016
1/16
INTERNET WORLD Business
Inhalt
Kostenlos dabei!
Siroop setzt auf Spryker
Online-Marktplatz mit neuer Shop-Software 29
SCHWERPUNKT
Diskussionsstoff fürs neue Jahr
Zehn Entwicklungen, die 2016 wichtig werden 8
Die nächste Revolution
Der Online-Möbelhandel kommt in Fahrt
14
Recht: Stochern im Nebel
Neue Gesetze: Grauzonen statt klarer Regeln 16
Zum 20. Mal findet am 1. und 2. März 2016 auf dem
Münchner Messegelände die Internet World statt. Auf
der europäischen Leitmesse zum Thema E-Commerce
werden in diesem Jahr rund 16.000 Besucher erwartet. In den Hallen B5 und B6 präsentieren 360 Aussteller ihre Produkte und
Dienstleistungen und geben
Einblicke in die Welt des
digitalen Handels.
RUBRIKEN
Update
E-COMMERCE
4
Dienstleisterverzeichnis
30
Impressum
34
Personalien
34
Stellenmarkt
35
Messebesucher können sich
auf der Internet World von
den Innovationen im Future
Space inspirieren lassen
oder die Zukunft des OnlineHandels im weShop erleben.
Szene: Die wichtigsten Messe-Termine 2016 36
Meinung
KNOW-HOW
38
16
18
Foto: Shutterstock / Svetlana Lukienko
Nach der Pflicht kommt die Tracking-Kür
Teil 2: Budget-Allokation und Cross Device
ONLINE-MARKETING
Mut zur Vergänglichkeit
Was Snapchat für Marken leisten kann
20
Ein jähes Ende
TV-Targeting steht vor dem Aus
22
So konvertiert Radio im Web
Relevante Zielgruppenkontakte für Paypal
24
Foto: Shutterstock / Janos Levente
TECHNIK
Gute Filter, besserer Umsatz
Customer Experience durch Filter optimieren 26
Targeting mit der Facebook-ID
Anonymisierte Nutzerprofile zur Aussteuerung 28
26
18
Foto: Shutterstock / Cuson
24
Foto: Shutterstock / Max Griboedov
3
Die Internet World Academy
bietet über 95 kostenlose
Vorträge von Experten.
Messebesucher erhalten
dort aus erster Hand
fachliches Know-how und
fundierte Einschätzungen zu
den kommenden Trends der
Digitalbranche.
Wer auf der Suche nach neuen Geschäftskontakten ist,
dem bietet das Speed-Networking ideale Voraussetzungen dafür.
Wichtig: Der Besuch der Internet World Messe ist
nach vorheriger Online-Registrierung gratis. Alle
notwendigen Informationen finden Sie unter:
www.internetworld-messe.de
Social Media
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facebook.com/internetworld.de
Google+:
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@internet_world
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@internetworldbusiness
Menschen in diesem Heft
Vincent Nicolai
Der Geschäftsführer der SocialMedia-Agentur Buddybrand äußert
sich zu Snapchat. Eine Besonderheit:
Unternehmen haben keine Vorlaufzeit oder Korrekturmöglichkeiten bei
20
der Content-Erstellung.
Jan Baier
Der Fachanwalt für Urheber- und
Medienrecht erklärt, dass mit dem
Inkrafttreten des Rundfunkstaatsvertrags Werbung Teil des Programms
ist. Das ist (vorläufig) das Ende von
22
TV-Targeting.
Marco Offermann
Der Head of Consumer Lifecycle
Marketing bei Paypal Deutschland
nennt mehrere Gründe, warum sich
Audio als Kanal zur Neukundengewinnung gerade auch für digitale
24
Unternehmen lohnt.
Simon Köpp
Der verantwortliche Agency Partner
für Atlas in Deutschland sagt, dass
sich Facebook einen eigenen Adserver
zugelegt hat, weil Cookie-basiertes
Adserving bei mobiler Werbeauslie28
ferung nicht mehr funktioniert.
Tim Wiengarten
Der Geschäftsführer des Anbieters
von Businesslösungen für Marketing
und Vertrieb, Rabbit Mobile, ist der
Meinung, dass nur regelmäßige AppPflege langfristig den Erfolg beim
29
Nutzer garantieren kann.
Oliver Süme
Der Vorstand des Branchenverbands
Eco ist von der Entscheidung des
Bundesgerichtshofs enttäuscht. Er
glaubt, dass Internet-Sperren die
demokratischen Grundprinzipien im
38
Netz gefährden.
UPDATE
INTERNET WORLD Business
Q&A
„Fluch und
Segen zugleich“
Einst waren die Gelben Seiten
nur ein gedrucktes Branchenverzeichnis. Inzwischen ist
daraus ein digitaler Marktplatz
geworden, der auf Beratung
und Content-Marketing setzt
und E-Commerce-Ansätze
verfolgt.
Stephan
Theiß
ist Geschäftsführer der
Gelbe Seiten
Marketing
Gesellschaft.
www.gelbeseitenmarketing.de
Gelbe Seiten ist ja längst
keine reine Branchensuche
mehr. Ist das bei allen schon
angekommen?
Eine breite Schicht der Nutzer
und Werbungtreibenden hat
die Möglichkeiten von Gelbe
Seiten erkannt. Es gibt aber
auch Zielgruppen, die das
noch nicht verstanden haben.
Es ist Fluch und Segen zugleich, dass wir eine so lange
Markterfahrung und Präsenz
haben. Wir stehen seit Jahren
für ein Thema. Das braucht
natürlich eine Zeit des Umdenkens.
Wie sieht Gelbe Seiten in ein
paar Jahren aus?
Grundsätzlich glaube ich, dass
keine Mediengattung gänzlich
verschwinden wird. Sie werden koexistieren. Aber die
Anbietersuche wird immer
mehr in den Digital-Bereich
wandern. Hinzu kommt in ein
paar Jahren das Internet der
Dinge. Man geht nicht mehr
mit dem Computer oder dem
Smartphone online, sondern
kann letztlich jedes beliebige
vernetzte Gerät nehmen. Ich
glaube aber, dass auch in fünf
oder zehn Jahren immer noch
ein Buch von Gelbe Seiten
existieren wird.
Gibt es Pläne in Sachen
Commerce?
Wir bieten jetzt schon Funktionalitäten wie Hotel- und Tischreservierungen oder Terminvereinbarungen. Ich gehe fest
davon aus, dass wir das auch
weiter ausbauen. Ziel ist es,
dem Endkunden die Kontaktaufnahme mit dem Anbieter
immer leichter zu machen.
Smart im OnlineShop: Der Kleinwagen Smart kann
künftig online per
Kreditkarte gekauft
werden. Zunächst
startet der OnlineShop in Italien mit
der Sonderedition
„red & the city“.
4. Januar 2016
Den Autokauf per Mausklick bietet künftig
die Mercedes-Benz-Tochter Smart an
DATENBRILLE
Google Glass 2.0
Google hat bei der amerikanischen Kommunikationsbehörde
Federal Communications Commission (FCC) offenbar erste Bilder der Google Glass 2.0 eingereicht. Das neue Modell der Virtual-Reality-Brille erinnert auf
den ersten Blick äußerlich an die
erste Generation. Allerdings verzichtet der Internetkonzern bei
der neuen Version auf das Mittelteil und den linken Bügel der
Brille. Außerdem ist die Glass 2.0
faltbar, sodass sie leichter zu
transportieren ist. Die Akkulaufzeit soll sich verbessert haben
und das integrierte Display vergrößert worden sein. Die ersten
Tester werden die Partner aus
dem „Glass for Work“-Programm sein. Eine öffentliche
Stellungnahme von Google zu
den veröffentlichten Bildern gibt
(erx)
es noch nicht.
BOOKING.COM
Kartellamt geht
gegen Portal vor
Booking.com, das größte Hotelbuchungsportal in Deutschland,
liegt im Clinch mit dem Bundeskartellamt. Die Behörde, die
schon länger gegen umstrittene
Preisklauseln vorgeht, hat dem
Online-Anbieter jetzt die Best-
preisregel untersagt. Diese Regel
verspricht dem Kunden auf Booking.com die günstigsten Buchungs- und Stornierungskonditionen – Hoteliers dürfen ihre
Zimmer nirgendwo billiger anbieten. Das verstößt allerdings
1/16
Wer ein Pizza-Emoji sendet,
bekommt eine Pizza geliefert
von Facebook (Zuschauer etc.)
angezeigt. Das Video erscheint
anschließend in der Timeline des
Nutzers. Erst wenige Tage zuvor
hatte Facebook die Funktion verifizierten Unternehmensseiten
(erx)
zugänglich gemacht.
LIVESTREAM
Booking.com darf nicht
mit Bestpreisen werben
gegen den Wettbewerb, befand
nun das Kartellamt. Bis Ende
2016 muss das Portal deshalb
entsprechende Vorgaben in
Deutschland aus den Verträgen
entfernen.
Mit den Bestpreisklauseln sei
kein Vorteil für den Verbraucher
verbunden,
sagte
Andreas
Mundt, Chef des Kartellamts, in
einer
Stellungnahme.
Sie
schränkten den Wettbewerb zwischen den Online-Portalen sowie
zwischen den Hotels ein. „Der
Anreiz für ein Hotel, seine Preise
auf einem Hotel-Portal zu senken, ist sehr gering, wenn es
gleichzeitig im eigenen OnlineVertrieb höhere Preise ausweisen
muss“, so Mundt. Zudem werde
der Markteintritt neuer Portale
25 Prozent
Quelle: Bitkom
erschwert. Der Markt der Online-Buchungen ist stark umkämpft, zu den großen Anbietern
zählen neben Booking.com HRS
(hvr)
und Expedia
Facebook öffnet LiveFunktion für Nutzer
Aus Beschenkten
werden Verkäufer:
wollen
unliebsame
Weihnachtsgeschenke
online weiterverkaufen.
Pizza-Order:
Domino’s Pizza in
Australien kann
künftig auch per
Emoji bestellt werden. Es genügt,
wenn man ein entsprechendes PizzaEmoji an den Lieferdienst sendet.
Foto: booking.com
4
Pünktlich zum Weihnachtsfest
hat Facebook seine Nutzer mit
der Integration von „Facebook
Live“ beschert. Damit können
User des sozialen Netzwerks jetzt
in wenigen Klicks ihren eigenen
Livestream starten. Die Funktion
steht jedoch zunächst nur Nutzern des Apple-Betriebssystems
iOS zur Verfügung.
Um einen Livestream zu starten, muss man zunächst seinen
Status aktualisieren und in der
Funktionsleiste oberhalb der
Tastatur das Symbol für Facebook Live auswählen. Vor dem
Start der Übertragung hat der
Nutzer die Möglichkeit, einen
kurzen Beschreibungstext hinzuzufügen. Anschließend genügt
ein Touch auf „Live-Übertragung starten“.
Während des Echtzeitvideos
sieht der Streamende die Anzahl
seiner Live-Zuschauer und eingehende Kommentare, auf die er
sofort reagieren kann. Nach Abschluss der Übertragung erhält
der Nutzer alle Informationen
AMAZON
Bezos liebäugelt mit
Bundesliga-Rechten
Der Chef von Amazon, Jeff Bezos, kann sich einen Einstieg in
die Life-Übertragung von Sportveranstaltung durchaus vorstellen. In einem Interview mit der
Tageszeitung „Die Welt“ sagte er
auf eine entsprechende Frage, es
sei nicht unmöglich, dass Amazon einmal Spiele der FußballWeltmeisterschaft, der Premier
League oder der Bundesliga
streamen werde. Sport, so Bezos,
sei ein sehr interessanter Bereich.
Da allerdings die Übertragungsrechte sehr teuer seien, würden
die traditionellen TV-Sender
hier noch länger eine tragende
Rolle spielen.
In dem Interview gab Bezos
auch an, mit einer Eigenproduktion demnächst einen Oscar gewinnen zu wollen. Gegenwärtiges Ziel sei es, 16 Filme im Jahr
zu produzieren. Erst kürzlich hat
Amazon mit „Chi-Raq“ seinen
ersten eigenen Spielfilm abge(hvr)
dreht.
Onefootball ist top
Zu den besten Apps
des Jahres zählt die in
Deutschland entwickelte Applikation
Onefootball. Zu diesem
Schluss kommt jedenfalls das deutsche
Google-Play-Team, das
ein eher subjektives
Jahresranking erstellt
hat. Weiter Top-Apps
sind seiner Ansicht
nach Skype, Google
Fotos, GO Tastatur
oder Twitch.
1/16
INTERNET WORLD Business
Virtuelles Erlebnis: Im
Rahmen seiner weltweiten
Markenkampagne wirbt der
Autohersteller Mini auch
auf Facebook mit einem
elfsekündigen Ausschnitt
aus dem „Virtual Reality“Kurzfilm „Backwater“ und
zeigt auf, wohin der Weg in
Zukunft führen kann.
Vase stört Redefluss: Die neu gegründete Agentur
Supermoon hat sich
witzige Spots für
Moebel.de ausgedacht. Immer wieder schiebt jemand
Einrichtungsgegenstände ins Bild.
Cineastisches
Storytelling
mit 360Grad-Rundumblick
Erst im September hatte das Bundeskartellamt dem Erwerb von
T-Online.de und Interactive
Media durch Ströer ohne Auf(tdz)
lagen zugestimmt.
STRÖER
Übernahme des
Portals Statista
Ströer Venture, eine Tochterfirma des Medienkonzerns Ströer,
hat einen Kaufvertrag mit dem
Portal Statista unterzeichnet.
Dies berichtet der Online-Dienst
Finanznachrichten.de. Dabei geht
es um eine Mehrheitsbeteiligung
in Höhe von 78,8 Prozent. Der
möglichkeiten ist laut TNS Infratest vergleichsweise hoch. Bereits
acht Prozent der Millennials
weltweit zahlen täglich mit
ihrem mobilen Device. In
Deutschland sind es immerhin
(cb)
fünf Prozent.
TNS INFRATEST
ADBLOCK PLUS
Einblick ins Geschäft
Dass Smartphones Zeitfresser
sein können, ist bekannt. Nun
hat eine Studie von TNS Infratest
genau untersucht, wie häufig die
Konsumenten am Tag zu Smartphone oder Tablet greifen. Die
gute Nachricht: Die Deutschen
liegen im Ranking etwas hinter
dem weltweiten Durchschnitt.
Dieser liegt bei 3,2 Stunden pro
Tag oder umgerechnet 22,4 Stunden pro Woche.
Die Bundesbürger zwischen 16
und 30 Jahren – in der Studie als
sogenannte Millennials bezeichnet – haben ihre mobilen Devices
am Tag im Schnitt 2,8 Stunden in
der Hand, pro Woche sind das
knapp 20 Stunden oder 1.020
Stunden im Jahr.
Bei der Nutzung der Geräte
ergibt sich ein klares Bild: Von
den weltweit mehr als 60.000
Studienteilnehmern nutzen 69
Prozent täglich soziale Medien
und 59 Prozent sehen sich
Online-Videos an. Die Affinität
der befragten Zielgruppe hinsichtlich der neuen Nutzungs-
Der Anbieter Adblock Plus gibt
Einblick in sein Geschäftsmodell
und äußert sich offiziell zum
Finanzierungsmodell. Die Kernaussage: „Wir erhalten Spenden
von unseren Nutzern, aber der
Hauptteil der Einnahmen resultiert aus der Acceptable Ads Initiative“, so Eyeo, der Firma hinter
Adblock Plus.
Bestätigt wird damit nun tatsächlich offen, dass „die größten
Konzerne auf der Whitelist eine
Lizenzgebühr für den administrativen Aufwand seitens Adblock
Plus zahlen“. Für kleine Unternehmen und Webseiten von Pri-
Foto: Eyeo
Foto: Unternehmen
Kaufpreis beläuft sich auf 57,2
Millionen Euro. Außerdem will
Ströer Venture im Rahmen einer
Barkapitalerhöhung seinen Anteil
an Statista für rund 7,5 Millionen
Euro auf 81,3 Prozent erhöhen.
Die Transaktion soll im ersten
Quartal 2016 vollzogen werden,
das Kartellamt muss dem Deal
noch zustimmen.
Kurze Spots werben für Moebel.de. Der
Claim lautet: „Mach’s Dir schoen.“
vatpersonen – das sind laut Eyeo
etwa 90 Prozent – seien die Whitelisting-Leistungen von Adblock
(sg)
Plus gratis.
FACEBOOK
Umstieg auf HTML5
Stundenlange
Smartphone-Nutzung
Das Portal Statista dürfte
bald zu Ströer gehören
Große Konzerne zahlen,
damit nicht geblockt wird
Facebook spielt seinen VideoContent ab sofort Browser-übergreifend über HTML5 aus. Wie
das Unternehmen auf seinem
Entwicklerblog mitteilt, werden
Videos im Newsfeed sowie im
Facebook-Video-Player
jetzt
über HTML5 übertragen. Ganz
Flash-frei ist das Netzwerk allerdings noch nicht, denn für WebSpiele verwendet Facebook auch
weiterhin Flash.
In Zusammenarbeit mit Adobe
sollen Sicherheit und Verlässlichkeit der Flash-Games gewährleistet werden. Bei der Umstellung hatte Facebook nach
eigenen Angaben mit einigen
Browser-Bugs und PerformanceProblemen zu kämpfen. Darüber
hinaus habe der HTML5-Player
die Ladegeschwindigkeit der
Facebook-Seite verzögert. Verschiedene
Tracking-Features,
beispielsweise zum Verfolgen der
Abrufzahlen, mussten ebenfalls
erst im neuen Player implementiert werden.
Von dem Umstieg auf HTML5
verspricht sich Facebook indessen eine höhere Entwicklungs(sb)
geschwindigkeit.
Amazon nähert sich
Mobilcom-Kunden
MOBILCOM-DEBITEL
Vorinstallierte
Amazon-App
Amazon und Mobilcom-Debitel
haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Danach
wird künftig auf allen neuen
Smartphones, die mit dem
Android-Betriebssystem laufen,
die App des Online-Händlers
vorinstalliert sein.
Für alle, die gern Bücher, CDs,
Mode oder Einrichtungsgegenstände shoppen, sei der Schritt
zum Erwerb des Lieblingsstücks
bei Amazon jetzt nur noch einen
Klick auf ihrem Android-Smartphone entfernt, so Antonius
Fromme, Leiter Digital-Lifestyle-Services bei MobilcomDebitel.
Manche Händler dürften freilich nur wenig erfreut sein, dass
ihr Kunde so leichten Zugang zu
Amazon haben, denn dort sind
auch viele Produkte aus ihren
(cb)
Läden erhältlich.
Anteil der weltweiten Werbeausgaben nach Medium
Kino
0,6 %
Außenwerbung
Kino
0,7 %
Fernsehen
37,7 %
Außenwerbung
6,8 %
2015
Radio
6,6 %
Desktop
Internet
Fernsehen
34,8 %
2018
Radio
19,9 %
6,5 %
5,9 %
Mobiles Internet
18,2 %
18,4 %
Zeitungen
Zeitungen
12,8 %
6,5 %
Desktop
Internet
Mobiles
Internet
9,2 %
Magazine
Magazine
10,1 %
5,3 %
Die weltweiten Werbeausgaben, die ins mobile Internet fließen, werden sich in den
nächsten drei Jahren verdoppeln, der Anteil der anderen Medien nimmt leicht ab
INTERNET WORLD Business 1/16
Quelle: Zenith Optimedia, Q4 Advertising Expenditure Forecast
5
Foto: Amazon
4. Januar 2016
Socken mit Sensor
Netflix hat jetzt Socken entwickelt, die dafür sorgen, dass keiner mehr die
wichtigsten Szenen verpasst. Eingearbeitete elektronische Fühler merken,
wenn der Zuschauer einnickt, woraufhin die Pausetaste eingeschaltet wird.
UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
4. Januar 2016
1/16
World Wide Web
Start-up
Fineway.de aus München
überträgt das Konzept des
Curated Shopping auf Reisen
und stellt Touren nach Kundenwunsch zusammen.
„Bei uns geht es nicht um die
günstige Pauschalreise“, stellt
Markus Feigelbinder klar. „Wir
setzen abstrakte Reiseträume
um und übernehmen die Buchung.“ Feigelbinder hat mit
seinem Freund Markus Bohl in
München 2014 Fineway gegründet und bietet seit Oktober 2015 Reisen an, die nach
individuellen Wünschen zusammengestellt werden. Fineway profitiert von Margen, die
Hotels, Bahnen oder Veranstaltungsanbieter den Spezialisten einräumen. „Der Kunde
zahlt so viel, wie er auch bei
BOSTON – SANTA MONICA / USA
Procter & Gamble verklagt Online-Konkurrenten
http://bit.ly/rasurmarkt
KARLSRUHE / DEUTSCHLAND
Konkurrenz für Online-Händler
http://www.mein-kalix.de/
Procter & Gamble verklagt den Dollar Shave Club wegen
Patentrechten. Damit will der Hersteller von Rasierern
den Erfolg des Start-ups aus Kalifornien bremsen: Dollar
Shave Club verkauft online Rasierer und Wechselklingen
und nimmt Gillette Marktanteile weg. Das Konzept hat
Shave-Lab in Deutschland entwickelt und etabliert. (vs)
60 Händler in Karlsruhe haben sich zum Lieferdienst „Mein
Kalix“ zusammengeschlossen: Der sammelt auf Wunsch alle
online verkauften Waren ein und stellt sie den Kunden nach
19 Uhr zu. Diese bezahlen für diesen Service sechs Euro,
wenn nicht der Händler die Kosten für die Lieferung übernimmt. Für Kalix kooperiert die Karlsruher Handelsgemeinschaft mit dem Münchner Start-up Tiramizoo. (vs)
BERN / SCHWEIZ
Handelsplatz im Netz
http://siroop.ch
Lebensmittelhändler Coop und
Telekommunikationsanbieter
Swisscom haben das Joint Venture
Siroop gegründet (siehe auch S. 29).
Dieses baut regionale Plattformen auf,
über die lokale Händler, Filialketten und
Online-Shops Waren anbieten können.
Kunden können diese dann an bestimmten Servicepunkten abholen. Mit zwölf
Abholstationen wurde soeben der erste
Siroop-Markt für Bern eröffnet. (vs)
der Selbstbuchung zahlen
würde“, so Feigelbinder. Das
Modell rechnet sich erst, wenn
die Einzelteile der Reisepakete
in einer Datenbank archiviert
und nutzbar gemacht werden.
Fineway hat dafür im vergangenen Jahr ein System aufgebaut. Die Münchner beschäftigen 15 Mitarbeitende und sind
mit zwei Millionen Euro Risikokapital ausgestattet. (vs)
TELEFONICA
Nach Yourfone jetzt
auch Aus für Gettings
Telefónica Deutschland nimmt
Gettings, einen Anbieter von
Location Based Services, vollständig vom Markt. Damit verlieren 40 Mitarbeiter ihre Jobs
und etwa 10.000 Händler ihren
Partner. Im Oktober 2014 hatte
Telefónica für fünf Milliarden
Euro die E-Plus-Gruppe und
damit auch deren Tochterfirma
Gettings übernommen. Künftig
wolle man sich auf O2 More Local,
den hauseigenen LocationBased-Advertising-Dienst, konzentrieren, so das Unternehmen.
Gettings ist nicht das erste Unternehmen, das der Übernahme
zum Opfer fällt. Zuvor wurde
bereits der frühere E-Plus-Discounter Yourfone an den Mobilfunkanbieter Drillisch abgege-
SYDNEY / AUSTRALIEN
Millionen für Shoes of Prey
http://bit.ly/schuhdesign
Der chinesische Messaging-Dienst
Wechat stellt umgerechnet knapp
vier Millionen Euro für Start-ups in
Südafrika bereit. Neben dem Geld
können Gründer beim Marktstart mit
Unterstützung von Wechat rechnen,
wenn sie mobile Services anbieten.
Wechat integriert diese auf seiner
Plattform. (vs)
Shoes of Prey hat sich mehr als 15 Millionen Dollar für Wachstum gesichert, darunter auch von der US-Warenhauskette Nordstrom. Der Schuhkonfektionierer wurde
2009 in Sydney gegründet, hat eine Filiale
in Santa Monica/USA eröffnet und lässt
Kunden Schuhe nach Wunsch gestalten.
Nordstrom hat das Angebot des Start-ups
in seinem Webshop integriert. (vs)
ben. Gettings hatte eigenen Angaben zufolge zuletzt 1,1 Millio(sg)
nen aktive Nutzer.
ZALANDO
Post verkauft Nugg Ad
Die Deutsche Post verkauft den
Plattformanbieter und TargetingSpezialisten Nugg Ad an Zalando
Media Solutions, ein Tochterunternehmen des Online-Riesen
Zalando. Die Transaktion soll im
Januar 2016 vollzogen werden,
Foto: Unternehmen
Fineway.de: Bietet
Unterstützung beim
Buchen der Traumreise
SHENZHEN / CHINA
JOHANNESBURG / SÜDAFRIKA
Geld für Start-ups in Afrika
http://bit.ly/wechat-fund
Nugg Ad gehört künftig
zum Online-Shop Zalando
allerdings muss das Kartellamt
noch zustimmen. Den Kaufpreis
gaben die Unternehmen nicht
bekannt. Ihre Zusammenarbeit
mit Nugg Ad will die Deutsche
Post dennoch fortführen. Nugg
Ad wurde 2006 gegründet und
gehörte seit 2010 zur Deutschen
Post. Mit Nugg Ad verkauft die
Post den ersten der vier in den
letzten Jahren zugekauften OnlineDienstleister. Dem Vernehmen
nach steht auch Intelli Ad zum
Verkauf, Adcloud wurde eingestellt. Offen bleibt, ob MailDienstleister Optivo auf Dauer
bei der Post verbleibt.
Zalando könnte von Nugg Ad
profitieren, denn das Unternehmen ist auf datengesteuertes
Zielgruppenmarketing spezialisiert. Damit können personalisierte Werbekampagnen im
Online-Shop, aber auch maßgeschneiderte Empfehlungen reali(tdz)
siert werden.
BURDA
Burda Studios wird
neue Medien-Unit
Der Burda Verlag überarbeitet
seine interne Organisationsstruktur. Die Unit Burda Intermedia
heißt künftig Burda Studios und
wird zur fünften Mediengruppe
des Hauses – neben Burda Home,
Burda Style, Burda Life und
Burda News. Burda Studios soll
sich künftig vor allem um die
Produktion von Bewegtbild
(hvr)
kümmern.
NEWS ONLINE
E-Commerce, Online-Marketing
und Tools & Technik: Topaktuelle
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SCHWERPUNKT
8
INTERNET WORLD Business
Diskussionsstoff
fürs neue Jahr
Zehn Entwicklungen, die Marketing und Handel in
4. Januar 2016
1/16
TRENDS
diesem Jahr beeinflussen und verändern werden
Umgang mit Kundendaten oder die
technische Verknüpfung des stationären mit dem Online-Handel
erfahren. Steht eine Renaissance des
Social Commerce bevor? Spannend
werden die Möglichkeiten, mit dem
Eintauchen in virtuelle Welten intensive und unterhaltsame Markenerlebnisse
zu schaffen.
Um es gleich vorwegzunehmen: Eine
Glaskugel haben wir nicht. Und zugegeben:
Die Frage, ob Internet-Start-ups überbewertet sind, ist nicht neu, dennoch sehr aktuell. Die Redaktion freut sich auf Feedback
◼
unter [email protected]
2016
Der Adblocker-Konflikt geht in die nächste Runde
Kein Durchbruch für Mobile Payment
Es schien, als sei zum Thema Adblocker schon alles gesagt. Doch nach
einer Serie juristischer Niederlagen
erzielte der Axel Springer Konzern in
den vergangenen Wochen mehrere
Erfolge. So verbot beispielsweise das
Landgericht Stuttgart dem AdblockPlus-Anbieter Eyeo im Zuge einer
einstweiligen Verfügung, in seinen
Adblocker einen Mechanismus zu
ocker-Sperre
integrieren, der die Adblocker-Sperre
von Bild.de umgeht.
dest ein
Damit könnte zumindest
e SoftGegenmittel gegen diese
ware greifen, mit der Werrbung im Browser untero
drückt wird. Auch Yahoo
ist inzwischen auf diesen Zug aufgesprungen: Wer die Dienste
des Portals nutzen
will, darf das nur ohne
Adblocker tun. Eine
wirkliche Lösung sind
solche Adblocker-Blockerr
zer
indes nicht: Solange Nutzer
nicht begreifen, dass bei Gratis-Content-Angeboten Werbung
Auch 2016 wird für Mobile Payment
nicht den Marktdurchbruch bringen.
Denn: Kein Käufer in Deutschland
wartet sehnsüchtig darauf, mit dem
Handy bezahlen zu können. Daran
wird sich auch nichts ändern, solange
es keine universelle Lösung gibt, mit
der problemlos überall bezahlt werden kann.
Die derzeitige zersplittere Landschaft der vielen kleinen Insellösungen weckt jedenfalls keine Lust am
mobilen Bezahlen – zumal viele nicht
komfortabel in der Handhabung sind.
Bargeld und Debitkarte sind an der
Ladenkasse viel schneller zur Hand
als Payment über das Smartphone. Es
gibt zurzeit nur einen Marktteilnehmer, der das Zeug dazu hat, das zu ändern: Apple mit seinem Bezahlsystem
Apple Pay. Als offenes System können
es alle Käufer und alle Händler nutzen. Zudem verfügt es über eine gute
Teil des Deals ist, wird die Nachfrage
nach Adblockern nicht abnehmen.
Und solange Websites Werbemittel
einsetzen, die die Nutzer in den
Wahnsinn treiben, auch nicht. Eins ist
sicher: Die Schlacht geht weiter. Unlängst hat Mozilla angekündigt, dass
der neue Firefox-Browser für iOS mit
Adblocker auf den Markt kommt.
Frank Kemper
Usability – die den Eindruck akzeptabler Sicherheit vermittelt. Und der USKonzern weiß, wie man neue Technologien an den Kunden bringt. Außerdem sind Apple-Kunden gern Vorreiter
und probieren Neues aus. Größtes
Hemmnis: Apple Pay basiert auf Kreditkarten. Und die sind in Deutschland
nun einmal nicht sehr weit verbreitet.
Nur etwa ein Drittel der Verbraucher
besitzt überhaupt eine Kreditkarte,
nur etwa fünf Prozent des Einzelhandelsumsatzes werden über das Plastikgeld abgewickelt. Das weiß auch
Apple und zeigt deswegen noch keine
allzu großen Ambitionen, Bewegung
in den deutschen Payment-Markt zu
bringen. Dennoch: Ohne Apple Pay, in
dessen Gefolge die Wettbewerber
Android Pay und Samsung Pay wohl
sehr schnell nachziehen würden, wird
der Durchbruch nicht gelingen.
Christiane Fröhlich
Foto: Shutterstock / S4svisuals
as ganze Jahr über beschreibt und analysieren die INTERNET WORLD
Business-Redakteure Entwicklungen im
digitalen Marketing und im digitalen Handel. Die Redaktion hat zehn Trends ausgemacht, von denen sie überzeugt ist, dass
sie im gerade begonnenen Jahr an Relevanz gewinnen und in der Digital-Branche
künftig noch stärker Beachtung finden
werden als bisher.
Diskussionsstoff bieten der Einsatz von
Adblockern, die Versuche, mobiles Payment voranzutreiben und Fortschritte bei
der kundenfreundlichen Zustellung von
Paketen. Große Aufmerksamkeit wird der
D
4. Januar 2016
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INTERNET WORLD Business
Noch mehr automatisierter Verkauf von Werbung
Kommt Amazon Fresh 2016 nach
Deutschland – oder kommt es nicht?
Ende 2015 häuften sich jedenfalls die
Nachrichten und Gerüchte rund um
den Ausbau der Amazon-Logistik. Seit
Oktober liefert der Online-Riese seine
Pakete im Großraum München selbst
aus. Im Hamburger Stadtteil St. Georg
plant Amazon angeblich ein
eigenes Lager- und Logistikzentrum, angeblich mit
Kühlbereich, hieß es im
November. Und aus den
USA wird schon länger kolportiert, dass der Marktplatz am Aufbau einer eigenen Logistik bastelt; es
werde bereits mit Hochdruck nach einem passenden Management-Team für
den neuen Bereich gesucht,
heißt es aus der Gerüchteküche.
Klar ist: Amazon ist bei der Logistik
ins Wettrüsten um die letzte Meile
eingestiegen. Die Platzhirsche müssen sich warm anziehen – und dürfen
nicht an Innovationskraft einbüßen,
wenn sie sich nicht von rechts von
Amazon überholen lassen wollen.
Derzeit scheint die neue Konkurrenz die Kollegen von DHL, Hermes
und Co. aber eher anzuspornen: Gefühlt im Wochentakt gibt es Neues
Wenn man so will, hat es der
Börsenhandel vorgemacht.
Hingen früher die Händler
noch hektisch am Telefon,
um ihre Deals abzuschließen, haben heute Großrechner diese Arbeit übernommen. Im Hintergrund bestimmen die Algorithmen
der Hochfrequenzrechner,
welche Abschlüsse am wirtschaftlichsten sind und deshalb in Sekundenbruchteilen getätigt
werden müssen.
Der Handel mit Media-Inventar
vollzieht im Moment eine ganz ähnliche Entwicklung. In Deutschland
werden zwischen 15 und 20 Prozent
der Display-Werbung automatisiert
abgewickelt. Zahlreiche Prognosen
gehen davon aus, dass dieser Anteil
in den kommenden Monaten deutlich
steigen wird, auch im Bereich der
Video- und Mobile-Werbung. In den
USA werden bereits knapp 40 Prozent der digitalen Video Ads automatisiert abgewickelt. Im nächsten Jahr
soll der Anteil auf 56 Prozent steigen.
Foto: Amazon
aus der Logistikbranche zu berichten: immer schnellere Zustellung,
immer genauere Zeitfenster, Lieferung an immer ausgefallenere
Wunschorte, dazu Pilotprojekte für
die Lieferung per Drohne, Rohrpost
oder per fahrbarem 3-D-Drucker.
Der Fantasie bezüglich der letzten
Meile scheinen zurzeit kaum Grenzen
gesetzt – der Zahlungsbereitschaft
der Kunden hingegen schon. So gut
wie jede belastbare Studie des letzten
Jahres hat ergeben, dass die meisten
Online-Kunden mit der verfügbaren
Logistik zufrieden und nur in Ausnahmefällen bereit sind, für eine schnellere Lieferung Mehrkosten zu tragen.
Wer wird also am Ende das Wettrüsten in der Logistik bezahlen?
Ingrid Lommer
Foto: Deutsche Börse
Wettrüsten der Logistikbranche am Kunden vorbei
9
Immer weniger Werbungtreibende
und Publisher fremdeln mit der Automatisierung und erachten die Investition in entsprechende Systeme für
nötig. Gleichzeitig bestätigen Untersuchungen deren Erfolg, selbst wenn
es sich um Branding-Kampagnen
handelt. Zudem investieren gerade
die großen Media-Agentur-Networks
kräftig in die Zukunftstechnologie. So
beugen sich selbst die traditionellen
Medien dieser Entwicklung. Klassische TV- und Radiosender experimentieren bereits mit dem automatisierten Handel.
Helmut van Rinsum
Der Point-of-Sale wird digital erweitert
Foto: Mozilla Video
Der Umgang mit Kundendaten und der
Datenschutz werden 2016 und darüber
hinaus noch stärker im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen als bisher. Denn das
Jahr 2015 ging gleich mit zwei Paukenschlägen zu Ende. Der Europäische
Gerichtshof kippte Safe Harbor und die EU
hat sich neue Datenschutzregeln verpasst,
die 2016 endgültig beschlossen und ab
2018 gelten werden.
Gleichzeitig nahm das Sammeln von
Nutzerdaten im Marketing allgemein an
Fahrt auf. Google weist schon seit einigen
Monaten sehr prominent auf die Datenerhebung für Werbezwecke hin. Und Face-
books Atlas-Adserver nutzt die anonymisierten Profile der Facebook-Nutzer, um
sie überall im Web wiederzuerkennen.
Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen mit der „Intelligent Data Alliance“
nachziehen. Emetriq, das Unternehmen,
das den Datenpool verwaltet, wurde 2015
gegründet.
Das Internet der Dinge, das Connected
Car, vernetzte Fernseher – überall werden
Nutzerdaten erhoben und MarketingTechnologiefirmen bereiten sich darauf
vor, Daten aus den unterschiedlichsten
Quellen zu kombinieren. So hat Salesforce
2015 beispielsweise die „Internet of Things
Cloud“ vorgestellt. Sie führt Daten von beliebigen Geräten, Sensoren, Websites und
Interaktionen zusammen.
Wen wundert es, wenn viele diese Entwicklung unheimlich finden? Das Gegenmittel? Transparenz und Information, wozu die
Daten gesammelt werden, welche Vorteile
derjenige, der sie sammelt, davon hat sowie
wirklich einfache und ehrlich gemeinte
Möglichkeiten, sich und seine Daten von der
Datenerhebung ganz auszunehmen.
Ingrid Schutzmann
Foto: Rose Bikes
Mehr Transparenz und einfacheres Opt-out
Ob sich Multichannel lohnt oder nicht, darüber wird sich die Branche auch in diesem Jahr trefflich streiten. Doch viele Händler, die
auf mehreren Kanälen verkaufen, starten gerade so richtig durch,
und zwar am Point-of-Sale: Mit teils hohen Investitionen wurden
Filialen im letzten Jahr digital aufgehübscht, das Sortiment mit virtuellen Regalen erweitert, Touch-Panels aufgestellt, auf denen Kunden die ausgestellten Produkte individualisieren konnten. Digital
Flagship Store heißt so eine digitalisierte Filiale dann auf Neudeutsch. Besonders beeindruckende Exemplare wie das Münchner
Ladengeschäft des Fahrradspezialisten Rose Bikes oder die Berliner Dependance des Fußballfachhändlers 11Teamsports haben in
der Branche viel Aufmerksamkeit erhalten, müssen sich aber auch
die Frage gefallen lassen: Lohnt sich der ganze Aufwand?
Das wird sich erst herausstellen. Einige Händler, die eigentlich im
Stationärbereich verwurzelt sind, glauben an die Technologien –
Sportscheck, Dehner und Media-Saturn haben im letzten Jahr ihre
Filialen digital aufgebessert und mit ihren Online-Shops verknüpft.
Ob sie damit den Multichannel-Skeptikern das Wasser abgraben
können, wird sich 2016 zeigen.
Ingrid Lommer
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SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
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Trend: Over the Air
Geräten sind zudem bereit, neue Softwareversionen zu
akzeptieren, selbst wenn sie gar nicht genau wissen,
welche konkreten Verbesserungen oder neue Funktionen sie bekommen. Allerdings muss die Branche aufpassen, dass sie das Vertrauen der Nutzer nicht verspielt. Erfahrene IT-Experten stehen OTA skeptisch gegenüber. Sie würden nie eine neue Software einsetzen,
ohne sie eingehend geprüft zu haben. Zu oft hielten
Upgrades in der Vergangenheit nicht das, was sie versprachen. Bei der Masse der Verbraucher fehlt diese
skeptische Haltung noch. Oft genug sind sie sogar dazu bereit, einer vollautomatischen OTA-Aktualisierung
zuzustimmen. Dieses Vertrauen sollten die SoftwareAnbieter nicht enttäuschen – zum Beispiel indem sie
ihre Kunden rücksichtslos ausspionieren.
Frank Kemper
Foto: Tesla
Smartphone-Besitzer kennen das Spiel bereits seit
Jahren: Die Software des Geräts wird ohne Zutun des
Kunden und drahtlos (Over the Air, OTA) aktualisiert.
Diese Form der Software-Distribution setzt sich in
immer mehr Bereichen durch. Mit Windows 10 verabschiedete sich Microsoft Mitte 2015 von offiziellen Versions-Updates für das PC-Betriebssystem und spielt
seitdem Veränderungen im Hintergrund auf die Rechner der Kunden. Und seit November 2015 rüstet Tesla
bereits ausgelieferte Autos mit einer Autopilot-Software aus – sie kommt per Mobilfunk oder WLAN in den
Bordcomputer. Smart TVs, Wearables, Smart-HomeTechnik – jedes vernetzte Produkt lässt sich auch ohne
aktive Mithilfe des Nutzers verändern und erweitern.
OTA ist bequem für den Anwender und bietet viele
Möglichkeiten. Die meisten Nutzer von OTA-fähigen
Eintauchen in virtuelle Verkaufswelten
Foto: Shutterstock / Onypix
Foto: Nokia
Der Schreckschuss wurde im November 2015 abgegeben: In
einer Mitteilung an Investoren gab der Cloud-Service Dropbox
bekannt, dass die derzeitige Unternehmensbewertung von 10
Milliarden US-Dollar bei einem Börsengang keinesfalls zu erreichen wäre. Seit der Gründung im Jahr 2007 hat das kalifornische
Start-up rund 670 Millionen US-Dollar Wagniskapital erhalten –
eingeworben mit dem Versprechen auf einen satten Gewinn
nach einem eventuellen Börsengang. Dropbox ist nicht das einzige gehypte Start-up, das seine Zahlen korrigieren musste.
Wenig später gab der mobile Bezahldienst Square einen Zielkorridor für den Aktienkurs bei einem geplanten Börsengang
Im Autobau oder bei der Ausbildung von Piloten werden sie längst eingesetzt: 2016 könnten sich Virtual Reality (VR) und dreidimensionale Darstellungen auch im Marketing und
im Handel etablieren. Dafür spricht erstens,
dass Sony, HTC und Oculus in diesem Jahr
aus, der eins zeigt: Square ist nicht – wie bislang vermutet –
sechs Milliarden Dollar wert, sondern allenfalls vier. Der TaxiVermittlungsservice Uber liegt jüngsten Meldungen zufolge bei
51 Milliarden US-Dollar – theoretisch, denn erhalten hat Uber
bislang nur 7,4 Milliarden US-Dollar. Und der erst 2010 gegründete Smartphone-Hersteller Xiaomi soll bei einem Börsengang
46 Milliarden US-Dollar bringen, bislang konnte das Unternehmen bei Investoren noch nicht einmal zwei davon einsammeln.
Solche Zahlen gab es zuletzt vor dem Dotcom-Crash 2001.
Ein paar Zahlen zur Einordnung aus der Old Economy: Die
Marktkapitalisierung der Audi AG beträgt knapp 30 Milliarden
Euro. 2014 erzielte der Autobauer bei einem Umsatz von 51 Milliarden Euro einen Gewinn von 5,5 Milliarden Euro. Das muss
eins der gehypten Mega-Start-ups erst einmal schaffen.
Frank Kemper
bezahlbare VR-Brillen auf den Markt bringen.
Zweitens lieferte Google mit Jump, Jump
Assembler und Cardboard die Technik, um
preiswert fotorealistische 3-D-Bilder aufzunehmen, abzuspielen und sie für Apps zu verwenden. Apple zeigte mit der Übernahme von
Metaio, dass sich der Konzern ebenfalls mit
VR beschäftigt.
Warum also nicht mit 3-D-Filmen von
Strand, Bergen, Städten für Reisen, Sportartikel oder Mode werben? Ikea verkauft mit
einem 3-D-Raumplaner Möbel. Die Autoindustrie gibt Gas, um mithilfe von VR den
Vertrieb zu forcieren. Und Nokia hat im Dezember 2015 die Ozo-Virtual-Reality-Kamera
(Bild) vorgestellt. Die Welt mit 360-Blick und
-Ton aufzunehmen kommt schwer in Mode.
Susanne Vieser
Die Renaissance des Social Commerce
Im Online-Handel gibt es gerade zwei gegenläufige Trends. Einerseits versuchen Händler
und Unternehmen, Kunden durch Content
stärker an den eigenen Shop zu binden. Andererseits ermöglichen soziale Netzwerke
wie Pinterest, Twitter und Facebook die
Implementierung von schnörkellosen Buy
Buttons. Ihr Zweck: den Einkauf für den Nutzer schnell und einfach abzuwickeln – Produkt gesehen, Kaufentscheidung gefällt, per
Buy Button eingekauft.
Die Nutzer bleiben dabei
im Social Network. Wenn
sie per Buy Button einkaufen, gelangen sie erst
gar nicht mehr in den
Shop. Social Commerce,
bisher macht sich eher
Ernüchterung breit, erlebt
dadurch einen zweiten Frühling. Für die Betreiber von Online-Shops stellt sich die Frage:
Lohnen sich die Mehrkosten und der Zeitaufwand für zusätzliche Inhalte, wenn immer
weniger Nutzer den Weg in den Shop finden,
weil der Kauf über die Buy Buttons in sozialen Netzwerken stattfindet? Noch befinden
sich die Buy Buttons in einer frühen Phase.
Doch Online-Händler sollten sich der drohenden Konkurrenz durch
Facebook, Pinterest und
Co. bewusst sein.
Wer mit allen Mitteln
den eigenen Shop inhaltlich ausbaut, sollte den
Aufbau einer starken Marke und eine aktive Kommunikation im Social Web
nicht vernachlässigen.
Christian Erxleben
Foto: Pinterest
Platzt die Start-up-Blase 2016?
01.-02. März 2016, München
Aktuel
les
Kongre
ssProgra
mm
Die Zukunft des E-Commerce
Julia Bösch
Mitgründerin,
Outfittery GmbH
Jens Diekmann
Leiter Cross-Channel
& Business Dev.,
Douglas AG
Roland Fink
Geschäftsführer
und Gründer,
niceshops
Moritz Hau
Country Manager
Deutschland,
Zalando SE
Carina Hauswald
Managing Director,
globeone
Nils Müller
Zukunftsforscher,
TRENDONE GmbH
Dr. Marcus Schöberl
Senior Manager Seller
Services Germany,
Amazon.de GmbH
Rupert Staines
Managing Director
Europe,
Radiumone
Saygin Yalcin
Gründer & CEO,
SellAnyCar.com
Dr. Stephan Zoll
Geschäftsführer,
Ebay International
AG
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Kongressprogramm I Dienstag, 01. März 2016
Keynote
Session
09.00 – 11.00
Eröffnung Internet World Kongress durch die Moderatorin und den Veranstalter
Moderation: Daniela Zimmer, Ressortleitung E-Commerce, INTERNET WORLD Business
Handel 2020 – Shoppen ohne Grenzen:
Next-Generation-Ideen für eine wandelsame Branche
Nils Müller, Zukunftsforscher, TRENDONE GmbH
Let‘s democratize fashion
Moritz Hau, Country Manager Deutschland, Zalando SE
Die Zukunft von Online-Marktplätzen als Treiber
des digitalen Handels
Dr. Stephan Zoll, Geschäftsführer, Ebay International AG
11.30 – 13.00
Customer Experience
Mobile Commerce
E-Commerce abroad
Kundenzufriedenheit als
Alleinstellungsmerkmal
Maximales Einkaufserlebnis
auf allen Bildschirmen
Best Practice – a look beyond
success stories
Moderation: Svenja Teichmann
Moderation: Ingrid Lommer, Redaktion,
INTERNET WORLD Business
Cross-Channel: Von der Strategie zum Service
Jens Diekmann, Leiter Cross-Channel & Business
Development, Douglas AG
Podiumsdiskussion:
Female Commerce – Frauen shoppen anders
Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführern,
RatePay GmbH; Franziska Majer, Gründerin Catchys GmbH;
Tijen Onaran, Gründerin, „Women in E-Commerce“;
Diana Versteege, Gründerin, SheCommerce; Julia Bösch,
Mitgründerin, Outfittery GmbH
The Aera of Me: Kunden gewinnen und binden im
digitalen Zeitalter
Michael Hubrich, Senior Vice President MEE, hybris AG
Die Zukunft des Mobile Commerce: Wie Amaze auf
minimaler Bildschirmfläche maximal inspiriert
Dr.-Ing. Michael Ardelt, Founder & CEO, TheAmazeApp UG;
Ann-Kathrin Grebner, Co-Founder und CCO,
TheAmazeApp UG
Die Symbiose zwischen Mobile und Location – der Weg zum
erfolgreichen Omnichannel-Marketing
Tim Wegner, Geschäftsführer, Minodes GmbH
Serviceoase Internet – wie man online und mobil
einzigartige Erkaufserlebnisse schafft (Titel in Absprache)
Domenico Cipolla, CEO, Home24 AG
How to Get Half a Million Clients, Europe-wide and in
niche Markets
Roland Fink, Geschäftsführer, Niceshops.at
E-Commerce in China - the success story of a German brand
(Titel in Abstimmung)
Marc W. Finsterlin, Managing Partner, SERVICEPLAN CHINA
Thordt W. Clausen, Brand Manager, WMF Consumer Goods
(Shanghai) Co,Ltd
Social Web as a tool to activate your target group in the big
„Emerging Markets“
Carina Hauswald, Managing Director globeone, Standortleiterin
Zürich
Other emerging European ecommerce markets –
Spain & Denmark
Raúl Alvarez Barrera, Director, E-Commerce & Mobile Product
Development, The Carlson Rezidor Hotel Group
Alles für den Kunden: Wie Keller Sports die Customer
Experience vorantreibt
Moritz Keller, Mitgründer, Keller Sports GmbH
14.00 – 15.30
Moderation: Thomas Lang, Carpathia Consulting
€
Marketing-Effizienz
Pricing
E-Commerce abroad
Maximale Reichweite zu
minimalen Kosten
Der schmale Grat zwischen
Wettbewerbsfähigkeit und Profitoptimierung
A look beyond
other markets
Moderation: Svenja Teichmann
Moderation: Marcus Diekmann, freier E-Commerce-Berater
und Buchautor
Mehr Kunden und Umsatz fürs Geld: Trends und
Insider-Tipps für effizienteres Performance-Marketing
Andre Alpar, Gründer, PerformicsAKM3
Datacentric E-Commerce: Wie man mit Kundendaten neue
Umsatzpotenziale erschließt
Alexander Brand, Gründer, Windeln.de AG
Growth Hacking im E-Commerce
Hendrik Lennarz, Executive Director Product & Technology,
Trusted Shops GmbH
Kundenwert steigern mit datengetriebenem
Cross-Channel-Marketing
Peter Stahl, Senior Business Development Manager,
Econda GmbH; Philipp Sorg, Senior Data Scientist,
Econda GmbH
Impulsvortrag:
Killerpreis im Online-Handel – fünf strategische Optionen für
Online-Händler und Multichannel-Anbieter
Marcus Diekmann, freier E-Commerce-Berater und Buchautor
Wachstum, Umsatz und Gewinn – mit Hilfe faktenbasierter,
praktischer Strategien ist alles möglich
Gunar Clausen, Partner im Competence Center
Telekommunikation und Online-Business, Simon-Kucher
& Partners Strategy & Marketing Consultants GmbH
Ist der Preis noch heiß – Erfolgreich verkaufen in Zeiten
absoluter Transparenz
Philipp Schrader, Leitung Kommunikation und Vertrieb,
Idealo Internet GmbH
Moderation: Thomas Lang, Carpathia Consulting
The Future of Online Marketing in the UK
(Titel in Abstimmung)
Rupert Staines, Managing Director Europe, Radium One inc.
Internationally Connected: Selling Cars in the Digital Age
Saygin Yalcin, Gründer & CEO, SellAnyCar.com
Outside, inside and around the box. How IoT innovation is
shaping future retail experiences in the UK
Simon Liss, Managing Partner – Strategy & Innovation, Omnifi
The World is not enough: Driving Wayfair‘s Expansion Abroad
(Titel in Absprache)
Martin Reiter, Head of Marketing, Growth and Expansion,
Wayfair
Pricing-Strategien in der Otto Group
Oliver Klinck, Direktor, Otto.de
Keynote
Session
16.00 – 17.30
Next Steps für das weitere Unternehmenswachstum
Moderation: Marcus Diekmann, freier E-Commerce-Berater und Buchautor
Mit Global Selling Kunden auf der ganzen Welt erreichen
Dr. Marcus Schöberl, Senior Manager Seller Services
Germany, Amazon.de GmbH
Programmänderung vorbehalten
Vorträge in englischer Sprache
Podiumsdiskussion:
Managing Growth: Wie Händler die nächsten Umsatzmeilensteine erreichen
Marcus Diekmann, freier E-Commerce-Berater und Buchautor; Prof. Dr. Gerrit Heinemann, Leiter eWeb Research Center, Hochschule Niederrhein; Jochen Krisch, freier Berater und Betreiber des Blogs „Exciting Commerce“
Kongressprogramm I Mittwoch, 02. März 2016
Keynote
Session
09.30 – 11.00
Begrüßung
Moderation: Daniela Zimmer, Ressortleitung E-Commerce, INTERNET WORLD Business
Grüne Wiese versus Konzerntransformation:
Strategische Wege im GAFA-Monopol
Alexander Graf, Herausgeber des Blogs Kassenzone, Autor,
Mehrfach-Unternehmer und Geschäftsführer, Spryker Systems
GmbH; Matthias Schrader, CEO, SinnerSchrader AG
Wie sich das Online-Marketing wandeln muss
(Titel in Absprache)
Florian Heinemann, Mitgründer,
Project A Ventures GmbH & Co. KG
Drohnen und 3D-Druck statt Paketauto: Was Versandhändler in
der Logistik zu erwarten haben (und was nicht)
Thomas Hörner, freier Berater und Autor
11.30 – 13.00
Internationalisierung
Payment & Logistik
Neue Wachstumspotenziale jenseits der
eigenen Landesgrenzen erschließen
Das Nadelöhr zum Kunden
kosteneffizient managen
Moderation: Thomas Lang, Gründer, Carpathia.ch
Moderation: Stephan Meixner, freier E-Commerce-Journalist und Berater
Von der Idee bis zur Vermarktung: Wie man erfolgreich eine internationale Online-Marke entwickelt
Peter Chaljawski, Gründer und Geschäftsführer, Chal-Tec GmbH
Frischer Fisch für Deutschland: Logistikstrategien bei der Deutschen See (Titel in Absprache)
Dominik Hensel, Leiter E-Commerce, Deutsche See GmbH
Scalable growth: Lesaras European 2-Year Roadmap
Matthias Wilrich, Co-Founder & Chief Operating Officer, Lesara GmbH
Go East: Chancen und Herausforderungen beim Online-Handel in China
Hans Jörg Emmert, Business Manager MNC Sales, China Telecom (Deutschland) GmbH
Trends in der Logistik: Wie zukünftige Kundenwünsche Prozesse beeinflussen
Stefan Donat, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, Docdata Fulfilment GmbH
Same-Day-Delivery bei Media Saturn (Titel in Absprache)
Thomas Ruthekolck, Leiter Logistik, Media Saturn Deutschland GmbH;
Michael Löhr, Geschäftsführer Tiramizoo GmbH
Fraud Prevention 2.0 – Taking it to the next level by adding behavioral analytics
Dominik Coenen, Director Risk Management International, arvato Financial Solutions
14.00 – 16.00
Customer Experience
B2B
Wie der Webshop-Kunde
zum König wird
Nachhaltige Strategien zur Erschließung eines
Multi-Milliarden-Marktes
Moderation: Thomas Lang, Gründer, Carpathia.ch
Moderation: Stephan Meixner, freier E-Commerce-Journalist und Berater
Omnichannel: Der digitale Neustart bei AppelrathCüpper
Jerrit Kube, Leitung Unternehmens-Entwicklung & eCommerce,
Reiner Appelrath-Cüpper Nachf. GmbH;
Volker Will, Geschäftsführer, superReal GmbH
Wie B2B von B2C lernen kann: Einblicke in die E-Commerce-Praxis der GO IN GmbH
Stefan Leonhardt, Head of Sales & Marketing, GO IN GmbH; Martin Weinmayr, Geschäftsführer,
dasistweb GmbH
Schöne statt große Daten – das digitale Platzhirschkonzept von KONEN München
Tobias Ponn, Mitglied der Geschäftsleitung, Konen Bekleidungshaus AG;
Andreas Brill, Geschäftsführer, Business4Brands
100 Shop-Features, die Sie so in Deutschland noch nicht gesehen haben
Tim Böker, Geschäftsführer, Kommerz – digitale Marken- & Einkaufserlebnisse GmbH
Lösungen für Herausforderungen, die Sie noch nicht kennen
Oliver Goerke, CEO, piazza blu2 GmbH
Wie startet man einen B2B-Shop-Projekt: Umsetzungs- und Erfahrungsbericht der
Wiedenmann GmbH
Peter Maier, Leitung Organisation, Wiedenmann GmbH; Rainer Schmelzle, Leitung Vertrieb,
Electronic Sales GmbH
Mit E-Commerce auf der Überholspur: Wie Normfest seinen B2B-Shop in
KFZ-Werkstätten etabliert
Enver Zolj, Leitung Einkauf / Produkt / E-Business, Normfest GmbH
Kanalverknüpfung bei Interstuhl Büromöbel
Dr. Franco Lehmann, Leitung E-Commerce, Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG
Programmänderung vorbehalten
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E-COMMERCE
INTERNET WORLD Business
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1/16
Foto: Fotolia / Stmool
14
31,3 Mrd.
Euro wurden 2014 in
Deutschland im Möbelhandel umgesetzt
Jeder 4.
deutsche Internet-Nutzer
hat bereits Möbel online
gekauft – das sind 12
Millionen Kunden
Um derzeit über
50 %
wächst der OnlineMöbelmarkt jedes
Jahr
Quelle: Whitepaper „Knut bleibt
sitzen“, Juli 2015
Rabattitis: Ohne Maximalrabatte wie bei Segmüller
geht im Möbelhandel nichts
Die nächste Revolution
Seit Jahren prognostizieren Experten die Online-Revolution im Möbelmarkt – 2015 war
das Jahr, in dem sich der angekündigte Boom erstmals in Zahlen ausdrückte
ie letzten Zahlen von Rocket Internets
„Proven Winner“ Home24 fielen ein
weiteres Mal spektakulär aus – in jeder
Hinsicht: 172,3 Millionen Euro Umsatz
erzielte der Möbelversender von Januar bis
September 2015, ein Wachstum von 63,4
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch
schneller wuchs nur der Verlust, das Minus
nahm um 78 Prozent auf 60,5 Millionen
Euro zu. Home24 verfolgt die bereits von
Zalando bekannte Strategie: schnell und
aggressiv wachsen, Prozesse optimieren,
Marktanteile besetzen – und die Profitabilität erst anvisieren, wenn man als neuer
Player den Markt umfassend umgekrempelt hat, vorzugsweise bevor die Investoren
die Geduld verloren haben. Zwei bis drei
Jahre wird Home24 diesen Kurs sicher
noch durchhalten, schätzen Experten –
und dafür weitere Finanzierungsrunden
anschieben, wie CEO Domenico Cipolla
kürzlich in einem Interview ankündigte.
Das raketenhafte Wachstum von
Home24 ist nur eines von vielen Anzeichen für die Revolution auf dem Möbel-
D
markt: Schon vor zwei Jahren erklärten
Branchenexperten, der Online-Tsunami,
der altbekannte Strukturen wegspült und
auf dessen Welle neue Player reiten, werde
als Nächstes dieses Segment erreichen.
Der Nutzer als
treibende Kraft
Rund sieben bis zehn Prozent des deutschen Gesamtumsatzes im Möbelmarkt
(2014: 31,3 Milliarden Euro) werden 2015
wohl online erzielt werden. Die Prognosen
der einzelnen Quellen differieren stark,
doch Einigkeit herrscht, was das Wachstum des Online-Marktes angeht: Um über
50 Prozent jährlich legte der E-CommerceUmsatz mit Möbeln in den letzten zwei
Jahren zu, die Marke dürfte auch 2015
wieder übersprungen werden. Jeder vierte
Internet-Nutzer hat bereits Möbel online
gekauft, nur 15 Prozent können sich einen
Möbelkauf im Netz nicht vorstellen. „Der
Verbraucher ist der Möbelbranche in Sachen
Online nicht verfügbar: Kleinwaren wie den Kerzenhalter
verkauft Ikea weiterhin nur in der Filiale
„Der Verbraucher ist der
Möbelbranche in Sachen
Online-Handel voraus“
Jens Rothenstein, Senior
Projektmanager am IFH Köln
Online-Handel voraus“, so Jens Rothenstein, Senior Projektmanager am IFH
Köln und Co-Autor des Thesenpapiers
„Digitalisierung im Möbelhandel“. Vorbei
also die Zeiten, in denen es hieß: „Möbel
muss man anfassen und ausprobieren,
Viele Filter: Auf Moebel.de können User das Sortiment
nach Farbe, Größe, Stil, Material, Preis und Händler filtern
4. Januar 2016
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INTERNET WORLD Business
15
Ikea vs. Home24
Online-Umsatz in Millionen Euro
160
Ikea
Home24 International
140
160
145
120
100
92
80
73
60
73
40
92
Pierre Haarfeld
45
45
20
0
2011
2012
2013
2014
Online-Primus: Home24 hat im
Netz zu Ikea aufgeschlossen
Eigenmarke: Segmüller betreibt mit
Daheim.de eine eigene Online-Marke
Angriff aus den Ausland: Wayfair
drängt auf den europäischen Markt
ist Mitglied der E-CommerceBeratung Etribes und Spezialist
für Geschäftsmodelle in der
Home & Living-Branche
www.etribes.de
„Das größte Problem ist
der fehlende Wille“
INTERNET WORLD Business 1/16
Quelle: Whitepaper „Knut bleibt sitzen“
Der Online-Umbruch, den andere
Branchen schon hinter sich haben,
kommt gerade erst auf das Möbelsegment zu, meint Pierre Haarfeld.
Kanalverknüpfung: Poco überzeugt
mit guten Multichannel-Services
bevor man sie kauft.“ Die Kunden schätzen am Online-Möbelkauf vor allem die
große Auswahl, die Filtermöglichkeiten
sowie die schnelle Lieferung. Ganze
Wohnlandschaften werden per 2-MannLieferung durch die Republik gekarrt, vor
Ort aufgebaut und auch problemlos wieder zurückgenommen. Das allerdings ist
selten nötig: Die Retourenquote der meisten Online-Versender von Möbeln liegt
zwischen drei und zehn Prozent.
Wie heißen die wichtigsten Player dieser
Revolution auf dem Möbelmarkt? Noch
führt Ikea Deutschland die Rangliste der
Online-Umsätze an, knapp vor Home24.
Fast 190 Millionen Euro setzten die Schweden im abgelaufenen Geschäftsjahr
2014/2015 im Netz um – Peanuts für den
Möbelriesen mit einem deutschen Gesamtumsatz von 4,4 Milliarden Euro. Dennoch:
Der Online-Anteil wuchs um über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was umso erstaunlicher ist, als Ikea im Netz weiterhin
mit angezogener Handbremse fährt: Die
berühmt-berüchtigten Kleinteile aus den
SB-Hallen, mit denen Ikea rund 40 Prozent
seines Umsatzes macht, können im OnlineShop nicht bestellt werden, nur die Verfügbarkeit in der Filiale lässt sich prüfen. Die
Teile, die verschickt werden, kommen nur
mittels ungewöhnlich hoher Versandkosten zum Kunden. Sogar für Click & Collect
fallen nachgerade unverschämt hohe Gebühren an. Ikea macht es seinen OnlineKunden derzeit so schwer wie möglich, um
sie auf die Fläche zu drängen – dennoch
scheint die Strategie für die Schweden bisher aufzugehen, den Unkenrufen der meisten Berater zum Trotz. „Ikea ist eine starke
Marke, fast schon ein Lebensgefühl“, erklärt
Rothenstein das gelb-blaue Phänomen.
Grüne Wiese: Die Stationärflächen wachsen weiter – bei sinkender Profitabilität
„Die sind eine Ausnahme. Aber auch Ikea
geht parallele Wege, zum Beispiel mit
Abholstationen für Online-Bestellungen
wie in Leipzig.“ Damit testet das schwedische Möbelhaus vorsichtig eine Entfernung
vom eigentlichen Geschäftskonzept des
Familienausflugs auf die grüne Wiese.
Online Pure Play vs.
Multichannel
Neben Ikea und Home24 hat sich die OttoGruppe für den wachsenden Online-Möbelmarkt in Position gebracht: Mit aus dem
Gesamtsortiment bestückten Verticals wie
Schlafwelt oder Couch, einer guten SEOOptimierung und einem ordentlichen
Adwords-Budget belegt der Versender die
vorderen Suchergebnisseiten. Bereits Mitte
Januar könnte das nächste Otto-MöbelVertical Yourhome an den Start gehen.
Gutes Suchmaschinenmarketing zeichnet
auch die Player auf dem deutschen OnlineMöbelmarkt aus, mit denen vor zwei Jahren
noch kaum jemand aus der Branche
gerechnet hatte: die Angreifer aus dem Ausland. Wayfair, Houzz.com und 99chairs aus
den USA drängen seit Kurzem auf den
deutschen Markt und gehen dabei ähnlich
aggressiv vor wie Home24: schnelles
Wachstum und Kundenakquise um fast
jeden Preis lautet ihr Motto. 50 Euro und
mehr lassen sich diese Unternehmen den
Gewinn eines einzigen Kunden kosten. Die
ruinöse Strategie geht auf, zumindest wenn
man ihre Präsenz bei den Google-Adwords-Platzierungen als Maßstab nimmt.
Aber was ist mit den klassischen großen
Playern? Die setzen bislang auf eine Mischung aus Aktionismus und Vogel-
Strauß-Politik: Während der Gesamtumsatz bei Möbeln seit Jahren stagniert, vergrößern Höffner, Segmüller, XXXLutz und
Konsorten ihre Flächen auf der grünen
Wiese. 2015 werden die deutschen Möbelhäuser über sechs Millionen Quadratmeter füllen, in den nächsten zwei Jahren werden wohl weitere 685.000 Quadratmeter
dazukommen, schätzt das Branchenmagazin „moebelkultur“. Gleichzeitig sinkt die
Profitabilität auf der Fläche von Jahr zu
Jahr – weshalb sich die großen Ketten mit
immer irrwitzigeren Rabattschlachten und
Events gegenseitig überbieten, um die Kunden weiterhin in ihre Häuser zu locken.
Online dagegen herrscht große Uneinigkeit
über die richtige Strategie: Da gibt es auf der
einen Seite durchaus überzeugende Multichannel-Konzepte wie die von XXXLutz,
Butlers oder Poco; auf der anderen Seite
stehen viele mittelständische Händler, die
weder Online-Shop noch Filialverfügbarkeitsanzeige haben. Andere Unternehmen
versuchen sich mit einer eigenen OnlineMarke. Mit dem Online-Shop Daheim.de,
der die Verbindung zur Mutter nur sehr
versteckt eingesteht, tritt beispielsweise
Segmüller auf, vor allem, um online der
typischen „Rabattitis“, ohne die im stationären Möbelgeschäft fast nichts mehr verkauft werden kann, zu entgehen. Bisher
bleiben die meisten Online-Ansätze der
Stationär-Player aber oft halbherzig. Lieber, so scheint es, bläst man noch eine
Hüpfburg auf dem Parkplatz auf, anstatt
◼
sich auf E-Commerce einzulassen.
Ingrid Lommer
internetworld.de/il
Herr Haarfeld, spürt die Möbelbranche langsam den Online-Druck?
Pierre Haarfeld: Es geht langsam los.
Wir führen in letzter Zeit verstärkt
Gespräche mit mittelständischen
Möbelherstellern, die von Umsatzeinbrüchen von bis zu 40 Prozent auf der
Fläche berichten. Die wissen, dass sie
jetzt was tun müssen – und planen den
Einstieg in den Direktvertrieb.
Wie soll das funktionieren? Das Gros
der Möbelhersteller kennt man doch
gar nicht?
Haarfeld: Das stimmt, es gibt im
Möbelmarkt bisher kaum starke Herstellermarken, 70 Prozent des Marktes gehören sogenannten „Hidden
Champions“, die sich sehr vom stationären Handel abhängig gemacht haben. Das muss sich ändern, wenn ein
Online-Erfolg möglich sein soll.
Und wie schlagen sich die stationären
Händler bisher im E-Commerce?
Haarfeld: Abgesehen von wenigen
Ausnahmen wie XXXLutz oder Butlers
wird das Online-Geschäft von den etablierten Playern bisher eher schlecht
als recht gemacht. Das liegt meines
Erachtens an den veralteten Strukturen: verkrustete Verbundgruppensysteme, überaltertes Management mit
zu wenig Online-Know-how, eine zu
heterogene Daten- und Backend-Systemlage. Das größte Problem aber ist
der fehlende Wille.
Wer wird im Möbelmarkt in Zukunft
zu den Gewinnern gehören?
Haarfeld: Online Pure Player und
Großflächenbetreiber – und Hersteller, die eine Marke aufgebaut haben.
E-COMMERCE
16
INTERNET WORLD Business
4. Januar 2016
1/16
Recht: Stochern
im Nebel
Neue Gesetze sollen die Verwendung digitaler Technologien
regeln. Nicht selten entstehen aber rechtliche Grauzonen
as Internet ist längst kein Neuland
mehr. Die digitalen Technologien und
Anwendungen beeinflussen und verändern unser tägliches Leben unübersehbar.
Die bestehende Rechtslage hinkt dem
technologischen Fortschritt in vielen Bereichen jedoch nur allzu oft hinterher. Gerade im Hinblick auf die neuen Datennutzungsmöglichkeiten, die die digitalen
Technologien eröffnen, fehlt es an einem
verlässlichen Rechtsrahmen, der nicht nur
den Einzelnen schützt, sondern auch der
Technologiebranche insgesamt ausreichend Möglichkeiten zur Ausschöpfung
der mit diesen Innovationen einhergehenden Geschäftspotenziale bietet.
Der deutsche und der europäische
Gesetzgeber haben nun verschiedene
Gesetzesinitiativen auf den Weg gebracht,
die den Rechtsrahmen für die digitale
Welt neu ordnen sollen.
Aufgrund der durch die Snowden-Enthüllungen bekannt gewordenen Datenüberwachungsmaßnahmen kam das europäische Gericht jedoch zu dem Schluss, dass
mit der Selbstverpflichtung allein kein
dem europäischen Datenschutzrecht entsprechendes Datenschutzniveau hergestellt werden könne. Unternehmen, die
Datentransfers in die USA bislang auf
Basis des Safe-Harbor-Abkommens vorgenommen haben, müssen nun alternative Wege finden. In Betracht kommen
zum Beispiel das Einholen der Einwilligung des Betroffenen, die Erarbeitung
konzerninterner Datenschutzprogramme
(sogenannter Binding Corporate Rules),
die Vereinbarung bestimmter, von der
Kommission vorgegebener Standardvertragsklauseln sowie andere nach der
neuen Grundverordnung vorgesehene
Maßnahmen.
Praxistipp: Praktikabel und kurzfristig
umsetzbar sind für E-Commerce-UnterVeraltetes Datenschutzrecht
nehmen, die Daten mit den USA austauschen, hierbei eigentlich nur die Standardund variable Auslegung
vertragsklauseln. Diese müssen mit allen
Eine große Baustelle dabei ist das europä- Unternehmen (auch konzerneigenen!)
ische Datenschutzrecht, das zum einen abgeschlossen werden, an die Daten überveraltet ist und zum anderen innerhalb tragen werden. Sie werden als Formular
der EU sehr unterschiedlich ausgelegt von der Kommission zur Verfügung
wird. Beide Schwachstellen sollen nun gestellt, und müssen nur noch auf den
durch eine neue Datenschutzgrundver- konkreten Fall bezogen ausgefüllt werden.
ordnung behoben werden, über deren
Die Datenschutzaufsichtsbehörden der
Text sich die Kommission, der Rat
EU-Mitgliedstaaten haben
und das Europäische Parlament
den Entscheidungsträgern
im Rahmen der sogenannten
in Brüssel zudem eine
Trilog-Verhandlungen soFrist bis Ende Januar 2016
eben geeinigt haben. Die
gesetzt, um gemeinsam
Verordnung soll dann
mit den US-Behörden
Die Richtlinie aus
Anfang nächsten Jahres
eine Alternative zum Safedem Jahr 1995 soll
verabschiedet
werden.
Harbor-Programm zu entgekippt werden
Anschließend haben die
wickeln, die den Bedenken
betroffenen Unternehmen
des EuGH ausreichend
zwei Jahre Zeit, ihre DatenRechnung trägt. Abzuwarten
verarbeitungspraxis den neuen
bleibt, ob Brüssel diese ForderunAnforderungen anzupassen.
gen fristgemäß erfüllen kann.
Weitgehend unklar ist zurzeit noch, unter welchen Voraussetzungen Daten künfNeue Anforderungen
tig in die USA übertragen werden dürfen.
Der Europäische Gerichtshof hatte Anfang
an die Datensicherheit
Oktober 2015 befunden, dass sich Unternehmen hierfür nicht mehr auf das beste- Neben den Anforderungen an Datenschutz
hende Safe-Harbor-Abkommen zwischen und Datenexport stellen sich bei der Entder EU und den USA aus dem Jahr 2000 wicklung neuer digitaler Technologien zustützen dürfen. Die Unternehmen mussten dem verstärkt Fragen zur Datensicherheit.
für die Datenübertragung beim Daten- Der Bundestag hat hierzu bereits im Juni
schutz lediglich der in den USA geltenden dieses Jahres das IT-Sicherheitsgesetz
Selbstverpflichtung gegenüber dem US (IT-SG) verabschiedet, mit dem Betreiber
Department of Commerce nachkommen. sogenannter „kritischer Infrastrukturen“
Dabei verpflichtet sich der Datenempfänger verpflichtet werden, bestimmte technische
zur Einhaltung bestimmter Datenschutz- Sicherheitsmaßnahmen zu implementieund Datensicherheitsmindeststandards.
ren, Datensicherheits-Audits durchzufüh-
D
95/46 EG
ren und Störfälle dem Bundesamt für 01.01.2015 neue Regelungen zur UmsatzSicherheit in der Informationstechnik zu steuer: Während bis dahin die Umsatzmelden. Unklar ist derzeit allerdings noch, steuer in dem Land zu entrichten war, in
wer als Betreiber „kritischer Infrastruktu- dem der Unternehmer ansässig ist, kommt
ren“ anzusehen ist und somit zum Kreis es nunmehr darauf an, wo der Kunde seider Verpflichteten gehört.
nen Wohnsitz oder gewöhnlichen AufentIm Gesetz ist eher vage formuliert, dass halt hat. Die neuen Regelungen beruhen
es sich hierbei um Einrichtungen oder auf EU-Recht und gelten daher im GrundAnlagen aus den Bereichen Energie, Infor- satz in allen EU-Mitgliedstaaten.
mationstechnik,
Telekommunikation,
Transport, Verkehr, Gesundheit, Wasser,
Zentrale USt-Erklärung
Ernährung, Finanzwesen und Versicherungswesen handelt, die von hoher Bedeuspart Aufwand
tung für das Funktionieren des Gemeinwesens sind. Die Einzelheiten sollen in Zur Erfüllung der sich daraus ergebenden
einer separaten Rechtsverordnung fest- steuerlichen Pflichten müssen sich alle
gelegt werden, mit deren Verabschiedung Unternehmen, die digitale Dienstleistunnicht vor Anfang 2016 zu rechnen ist. gen im B2C-Handel anbieten, in jedem
Inwiefern einzelne Technologieunterneh- Mitgliedstaat, aus dem die Leistungen
men unter das Gesetz fallen, bleibt abzu- abgerufen werden, umsatzsteuerlich
warten. Insgesamt geht der Gesetzgeber erfassen lassen und dort ihren Erklärungsdavon aus, dass etwa 200 deutsche Unter- pflichten nachkommen.
Praxistipp: In Deutschland können entnehmen betroffen sein werden.
sprechende Umsätze in anderen MitgliedPraxistipp: E-Commerce-Unternehmen
fallen auch dann unter das neue Gesetz, staaten auch dem Bundeszentralamt für
wenn sie keine „kritische Infrastruktur“ Steuern gemeldet und geschuldete Steuern
anbieten. Das Gesetz enthält Sonderrege- dort abgeführt werden. Um einschätzen zu
lungen für Telemediendienste, die in Para- können, inwieweit Internet-Unternehmen
graf 13 Abs. 7 TMG umgesetzt wurden. von den neuen Pflichten betroffen sind, ist
Danach müssen E-Commerce-Unterneh- es ratsam zu prüfen, in welchen Ländern
men durch technische und organisatori- der EU die angebotenen Dienste tatsächsche Vorkehrungen (wie insbesondere Ver- lich abrufbar oder etwa durch Geoschlüsselungsverfahren) sicherstellen, dass Blocking gesperrt sind.
In diesem Zusammenhang wurde auch
kein unerlaubter Zugriff auf die technischen Einrichtungen und gespeicherten neu geregelt, dass für digitale Dienstleis(Kunden-)Daten möglich ist. Ein wichti- tungen, die über Plattformen wie App
Stores vertrieben werden,
ger erster Schritt ist, sich genau zu verdie Plattformbetreiber als
gewissern, welche präventiven
Leistende gegenüber dem
Systeme bereits vorhanden
Endverbraucher gelten.
sind und welche Risiken
Damit ist grundsätzlich
noch abgedeckt werden
definiert unzureichend, der Plattformbetreiber
müssen – und bereits
wer „kritische Infraderjenige, der verpflichtet
diesen Schritt genau zu
strukturen“
ist, alle Umsätze zu meldokumentieren.
betreibt
den, die über die jeweilige
Für Anbieter digitaler
Plattform getätigt werden.
Dienstleistungen im B2CEtwas anderes gilt nur noch
Handel gelten seit dem
IT-SG
4. Januar 2016
1/16
INTERNET WORLD Business
Foto: Shutterstock / Svetlana Lukienko
Informationen sind zehn Jahre aufzubewahren. Ob und inwieweit die steuerlichen Aufzeichnungspflichten mit datenschutzrechtlichen Vorgaben in Einklang
zu bringen sein werden, ist bislang nicht
geklärt. Zwar hat der Bundesfinanzhof die
Auffassung vertreten, dass das Interesse
des Staates an einer gleichmäßigen und
vollständigen Steuererhebung Vorrang
dann, wenn der Anbieter
gegenüber dem Endkunden
ausdrücklich als Leistender
benannt wird, dies vertraglich
geregelt ist und auch in den
Rechnungen zum Ausdruck
gebracht wird, dass der Drittanbieter die Leistung erbringt.
KEA
Die „kleine einzige
Anmeldestelle“
erleichtert die
Umsatzsteueranmeldung
Leider stimmen der Wortlaut
des deutschen Gesetzes und
der entsprechenden EU-Regelungen nicht überein, sodass
zu befürchten ist, dass die
Anwendung der Vorschriften
in Deutschland von der anderer EU-Staaten abweichen
wird. Gleichzeitig ergeben
sich Zweifel an der Vereinbarkeit der verschiedenen Regelungen mit höherrangigem
EU-Recht. Die Entwicklung
bleibt abzuwarten.
Zudem bestehen für alle
betroffenen
Unternehmen
umfassende Aufzeichnungspflichten, um eine Überprüfung der ordnungsgemäßen
Erfüllung der steuerlichen
Pflichten auch in den anderen
Mitgliedstaaten zu ermöglichen (z. B. Rechnungsanschrift des Kunden, IP-Adressen oder andere Lokalisierungsverfahren, Bankangaben, SIM-Karte u. Ä.). Diese
vor dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung hat, ob diese Auffassung aber
auch vor dem Bundesverfassungsgericht
Bestand haben wird, ist offen.
Die Zukunft bleibt also spannend. Der
Gesetzgeber scheint die Digitalisierung als
aktuelles Thema erkannt zu haben. Wenn
er sich beeilt, könnte er mit den technologi◼
schen Entwicklungen Schritt halten.
17
Georg von Wallis
(li.) leitet als Partner der Kanzlei
Greenberg Traurig Germany den Bereich Steuerrecht. Carsten Kociok (re.)
berät als Senior Associate v. a. Fintechund E-Commerce-Unternehmen.
www.gtlaw.com
KNOW-HOW
18
INTERNET WORLD Business
4. Januar 2016
1/16
Serie: Tracking für
Einsteiger
Effektives User Tracking ist
die Basis für die Aussteuerung von Online-Werbemaßnahmen. Diese Serie zeigt,
wie eine optimale TrackingStrategie entwickelt und
umgesetzt wird.
Foto: Shutterstock / Max Griboedov
Folge 1: Basis-Tracking,
Kanäle, Klicks und Conversions erfassen
(Ausgabe 26/2015)
Folge 2: Tracking über
Gerätegrenzen hinweg und
Budget-Allokation
(Ausgabe 01/2016)
Nach der Pflicht kommt
die Tracking-Kür
Die Erfassung von Nutzerströmen auf der eigenen Website ist nur der erste Schritt für
ein erfolgreiches User Tracking. Wie es weitergeht, erfahren Sie hier
in umfassendes Tracking der Customer
Journey ist die Erfolgsgrundlage für
gezieltes Marketing und kluge Budgetentscheidungen. Wie in Teil 1 dieser Serie
(s. Ausgabe 26/2015) erklärt, müssen dazu
alle Werbemittel-Klicks, der Onsite-Traffic
sowie die Conversions zuverlässig getrackt
und auf einer zentralen Plattform zusammengeführt werden. Der zweite Teil der
Serie zeigt, wie die so geschaffene Datenbasis gezielt veredelt wird und daraus die
richtigen Schritte zur Optimierung des
Marketings abgeleitet werden können. Die
E
Multi-Device-Tracking fasst die
Aktionen des Nutzers auf verschiedenen Endgeräten zusammen
Maxime lautet dabei „mehr ist mehr“: Je
genauer alle Kanäle und Kampagnen erfasst
werden, desto vollständiger ist das Bild von
der Customer Journey der Kunden.
Konzept in sechs Schritten
Gibt es dagegen Lücken in der Datenbasis,
können auch Wechselwirkungen zwischen
den Kanälen nicht korrekt nachvollzogen
werden. Deswegen ist es empfehlenswert,
es nicht bei der Pflicht zu belassen, sondern bei der „Tracking-Kür“ möglichst
umfassende Erkenntnisse über das Kundenverhalten zu gewinnen. Für die Optimierung des Nutzer-Trackings bieten sich
folgende sechs Schritte an:
Schritt 1: Werbemittel-Views tracken
Werbebanner auf Webseiten werden oft
registriert und selten geklickt. Sie haben
auch ohne direkte Reaktion des Users eine
Wirkung darauf, wie eine Marke wahrgenommen wird. Wer also ausschließlich die
Post-Click- und nicht auch die Post-ViewPerformance der Display-Kampagnen
analysiert, wird die Rentabilität der Banner-Werbung falsch bewerten. Über die
Integration eines Impression Pixels oder
Impression Redirects in die Banner fließen
Werbemittel-Views zuverlässig in die
Datenbasis zur Customer Journey ein. Marketer erhalten so eine verbesserte Vergleichbarkeit der Langfristeffekte verschiedener Werbemittel und Umfelder. Über das
Impression-Tracking lässt sich neben Banner-Views auch ermitteln, ob die Kunden
einen Newsletter geöffnet haben und spätere Aktionen darauf zurückzuführen sind.
Schritt 2: Cross-Device Tracking
In Zeiten von Tablets und Smartphone ist
es für Konsumenten Alltag, während des
21.Januar
4.
Dezember
20162015 1/1626/15
INTERNET WORLD Business
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Attributionsmodelle im Vergleich: Die Werte für dynamische Attribution weichen von den statisch berechneten Ergebnissen ab
Recherche- und Kaufprozesses im Netz
zwischen verschiedenen Devices hin- und
herzuwechseln. Beim herkömmlichen
Tracking werden sie aber an jedem ihrer
Geräte als eine andere Person wahrgenommen. Über Cross-Device Tracking
können User datenschutzkonform über
einen eindeutigen Identifier (z. B. die anonymisierte Kundennummer) auch auf
anderen Devices wiedererkannt werden.
Diese Lösung ist sicher noch nicht perfekt,
da die Unternehmen die User motivieren
müssen, sich auf verschiedenen Geräten
einzuloggen. Dafür können die Kunden
dann aber entlang des Entscheidungsprozesses optimal und effizient mit relevanten
Inhalten angesprochen werden – und auch
genau auf dem Gerät, an dem dann am
Ende die Entscheidung fällt.
Schritt 3: Kosten für Onsite & Custom
Accounts hinterlegen
Auch augenscheinlich kostenlose TrafficLieferanten wie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Newsletter sind in
der Realität mit Kosten verbunden. Zum
Beispiel mit Fixkosten für eine SEO-Agentur oder eine E-Mail-Marketing-Software
sowie für das damit befasste Personal. Wer
hier tatsächliche oder zumindest realitätsnah geschätzte Kosten hinterlegt, kann
auch für diese Kanäle zentrale Schlüsselwerte (KPIs) wie CPC (Kosten pro Klick),
CPO (Kosten pro Bestellung) und ROI
(Return on Investment) ermitteln und
entscheiden, wo sich eine Aufstockung des
Budgets rechnen könnte.
Schritt 4: Stornodaten hinzufügen
Manche Branchen klagen über Retourenquoten von bis zu 50 Prozent. Dort endet
der Kaufprozess nicht mit der eigentlichen
Conversion, sondern erst, wenn der Kunde
sich entschieden hat, die Bestellung auch
wirklich zu behalten. Erst durch die Integration von Stornos in die Datenbasis
ergibt sich ein wirklichkeitsnahes Bild
über den Erfolg des Online-Marketings.
Damit wird offensichtlich, ob gewisse
Kanäle/Kampagnen höhere Stornoquoten
haben als andere und damit eventuell
weniger rentabel sind als gedacht.
Schritt 5: Offline-Touchpoints integrieren
Das Tracken der Online-Aktivitäten deckt
nur einen Teil der realen Welt ab. Über
spezielle Technologielösungen können
mittlerweile aber auch eine Reihe wichtiger Offline-Kanäle zuverlässig in die Customer Journey integriert und so das Bild
vom Kaufverhalten des Kunden vervollständigt werden: Anrufe bei der Hotline
des Unternehmens werden beispielsweise
über eine individuelle Nummerngenerierung einzelnen Usern zugeschrieben und
die Conversions dann den vorherigen Berührungspunkten im Web zugeordnet. So
wird gleichzeitig auch aufgedeckt, welche
User am Telefon dann doch nicht gekauft
haben und diese können online automatisch sinnvoll mit einem relevanten Angebot erneut angesprochen werden.
Über Beacons kann das Verhalten der
Kunden am POS analysiert werden. Werden diese Erkenntnisse mit der jeweiligen
Online-Welt des Users zusammengeführt,
kann er direkt am Smartphone mit relevanten Push-Nachrichten kontaktiert werden.
TV Tracking schließlich erfasst alle TVSpots und misst den Uplift auf den OnlineShop – also den Anstieg von Traffic und
Conversions, der durch die Fernsehwerbung ausgelöst wurde. Mit diesen LiveDaten zu TV-Spots kann bei einigen Anbietern sogar in Echtzeit über TV Triggering
gezielt der Werbedruck bei Suchmaschinenwerbung und Display-Kampagnen
hochgefahren werden, um interessierte
Kunden nach eigenen oder fremden Spots
direkt in den eigenen Shop zu lenken und
die Impulswirkung von Fernsehwerbung
in Conversions im Web zu verwandeln.
Schritt 6: Durch Attribution optimieren
Wer trackt, sammelt hoffentlich datenschutzkonform eine große Menge anonymisierter Daten – sowohl zur Kanalperformance als auch zum Kaufentscheidungsprozess der Kunden. Diese ganzheitliche
Datenbasis erlaubt es, alle Marketingmaßnahmen im Zusammenhang zu analysieren
und das Tracking in konkreten Gegenwert
zu überführen. Über das sogenannte Attributionsmodell wird dabei möglichst realitätsnah automatisch berechnet, wie viel
jeder Touchpoint des Kunden tatsächlich
zu seiner späteren Conversion beigetragen
hat. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Erstens löst ein einzelner Kontaktpunkt in der
Regel nicht direkt eine Conversion aus. Er
hat aber trotzdem Einfluss auf die spätere
Interaktion des potenziellen Kunden mit
den Produkten. Zweitens haben verschiedene Kanäle und Kampagnen unterschiedliche Rollen und Funktionen während des
Kaufprozesses: Banner-Werbung ist beispielsweise ein primär assistierender Kanal,
dem in der Regel noch andere Touchpoints
vor der Conversion folgen. Die Direkteingabe der URL dagegen steht oft ganz am
Ende der Customer Journey und profitiert
stark von der Vorleistung anderer Kanäle.
Attribution hilft dabei zu ermitteln, wie
Investments optimal ausbalanciert und mit
dem vorhandenen Budget die Gesamtperformance optimiert werden kann.
Lange kamen dafür ausschließlich statische Modelle zum Einsatz, die jedem
Kanal – abhängig von seiner Position in
der Kette an Kontaktpunkten – einen fixen
Anteil an der Conversion zuweisen.
Mittlerweile werden allerdings zunehmend dynamische Attributionsmodelle
eingesetzt, welche durch statistische Verfahren und intelligente Algorithmen
Wechselwirkungen zwischen Kanälen und
Synergieeffekte besser aufzeigen können.
Denn dynamische Attribution ist selbstlernend – die Gewichtung der Kanäle und
Touchpoints wird individuell für jedes
Unternehmen berechnet und aktualisiert
sich regelmäßig. Dabei können nicht nur
Conversions betrachtet werden, sondern
auch abgebrochene Käufe und CrossChannel-Effekte. Auch weitere Faktoren
wie der Zeitabstand zwischen Klicks oder
die Länge der Customer Journey fließen in
die Berechnung mit ein.
Erst eine sinnvolle Attribution liefert ein
vollständiges Bild der Performance jedes
Werbekanals und beantwortet die Frage:
Wie viel Umsatz wird darüber generiert
und wie profitabel ist das im Vergleich zu
den Kosten?
Fazit: Das Ganze zählt
Die einzelnen Marketingabteilungen im
Unternehmen für SEO, Newsletter oder
Display-Werbung haben oft bereits gute
Tools für die Evaluation ihrer Maßnahmen. Diese Tools können jedoch selten
den Gesamtkontext abbilden, sondern
schaffen in der Regel Datensilos. Eine
übergeordnete Betrachtung ist aber essenziell, um Wechselwirkungen und Synergien zwischen den Kanälen aufzudecken
und den wahren Wert jeder Maßnahme
aufzudecken. Von diesem ganzheitlichen
Blick profitieren dann auch wieder die einzelnen Abteilungen. Trotzdem muss mit
Widerstand gerechnet werden, da ein
zusätzliches Tracking ein gewisses Maß an
◼
Mehraufwand für diese erzeugt.
Boris Sambil
Der Diplom Wirtschaftsinformatiker ist seit 2008 einer der
Innovationstreiber der PerformanceMarketing-Plattform von Intelli Ad. Als
Director IT Operations verantwortet Sambil die Entwicklung neuer Features für
den ganzheitlichsten Tracking- und Optimierungsansatz im Online-Marketing.
www.intelliad.de
Checkliste
Diese 5 Dinge muss ein
Tracking-Dienstleister
erfüllen
1. Integration aller relevanten
Online- und Offline-Kanäle
Dazu gehören neben dem Onsite
Traffic und den Klicks auf Werbemittel auch Anrufe bei der Hotline
oder die Ausstrahlungstermine von
TV-Spots
2. Tracking von Klicks, Impressions
und unterschiedlichen ConversionTypen
Nicht nur ein Klick ist eine Nutzerreaktion, es kann auch der Klick
auf ein Banner oder das Ausfüllen
eines Formulars sein
3. Bewertung der Kanäle mithilfe
dynamischer Attribution
Statt statischer Last-Click-Winsoder Wannenmodelle können die
tatsächlichen Beiträge der einzelnen Touchpoints erfasst werden
4. Nutzen der Datenbasis für die
Optimierung von SEA- und Display-Aussteuerung
Die Tracking-Ergebnisse fließen
direkt in das Bid Management ein
und sorgen für eine höhere Performance
5. Datensicherheit und Datenschutzkonformität
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Gesetzliche Vorgaben bezüglich des Datenschutzes und der
Datensicherheit müssen eingehalten werden
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
4. Januar 2016
1/16
Foto: Shutterstock / Dean Drobot
20
Mut zur Vergänglichkeit
Sich selbst löschende Inhalte, kein Upload: Snapchat versetzt die Marketing-Branche in
Aufruhr. Doch was braucht es für eine erfolgreiche Markenkommunikation überhaupt?
s war der 15. September 2014, als
Borussia Mönchengladbach auf seiner
Website folgende Meldung veröffentlichte: „Borussia baut ihre Social-MediaAktivitäten weiter aus. Ab sofort könnt ihr
der Fohlenelf auch bei Snapchat folgen.“
Bis zu diesem Zeitpunkt war Snapchat
für viele Unternehmen, Marketingabteilungen und Advertiser ein
unbeschriebenes Blatt. „Uns hat
ehrlich gesagt auch die mögliche
Vorreiterrolle durchaus gereizt,
weil wir bei den anderen SocialMedia-Kanälen nicht gerade als
experimentierfreudig oder innovativ galten“, gesteht Andreas Cüppers. Er
ist beim Bundesligateam vom Niederrhein
für „Neue Medien“ verantwortlich.
Auch heute, knapp eineinhalb Jahre später, können etliche Werbungtreibende
nicht einschätzen, welchen Stellenwert
Snapchat nun hat. Das bekommt Vincent
Nicolai, Geschäftsführer der Berliner
Social-Media-Agentur Buddybrand, in
letzter Zeit verstärkt mit. Der Dienst
zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: Zum einen ist es nicht möglich,
erstellte Inhalte hochzuladen – alles ist
live –, zum anderen verschwinden Fotos
und Videos automatisch nach 24 Stunden.
E
„Für Unternehmen gibt es
keine Vorlaufzeit oder
Korrekturmöglichkeiten“
Vincent Nicolai
Geschäftsführer
der Social-Media-Agentur
Buddybrand
www.buddybrand.com
Danach sind sie nicht mehr abrufbar. „Story“ mit der gesamten SnapchatTrotzdem hat sich Nicolai früh dafür ent- Gemeinde. Anhand der Storys wird klar,
schieden, das Thema Snapchat aktiv zu wieso Snapchat nur bedingt mit den klasbesetzen. Auf Seite der Werbungtreiben- sischen Nachrichtendiensten wie Whatsden überwiegt aber noch die Skepsis. „Bei app oder dem Facebook Messenger verUnternehmen kommt häufig die Frage gleichbar ist. Während bei den beiden
auf, welche Ziele der Kanal erfüllen kann“, Diensten aus dem Imperium von Mark
erklärt Nicolai und ergänzt: „Häufig
Zuckerberg einerseits die One-tostößt man bei Marken deshalb
One-, andererseits die Many-toauf Mauern.“ Wer wissen will,
Many-Kommunikation
im
was den Messaging-Dienst
Vordergrund steht, besticht
ausmacht, sollte sich eingeSnapchat durch eine dritte
hend mit dessen BesonForm: die One-to-ManyMillionen
Bilder
derheiten befassen.
Kommunikation. Ein
werden täglich
einzelner „Snapchatter“,
rund um den
so werden die Nutzer
Die Grundlagen
Globus auf
genannt, kann über
Snapchat
Zwischen 100 und
eine Geschichte, die
200 Millionen moer immer wieder
hochgeladen
natlich aktive Nutzer
durch weitere Bilder
(MAU) hat der Dienst mit
und Videos ergänzt, eine
dem Geist im Firmenlogo Schätgroße Zahl von potenziellen Zuzungen zufolge. Rechnet man die aktuel- schauern erreichen.
len Zahlen auf Deutschland herunter, so
Das ist ein Punkt, der für Marken durchergibt sich ein Wert zwischen fünf und sie- aus interessant ist. Durch die Integration
ben Millionen MAU. Täglich laden die von Influencern oder – im Falle von FußNutzer weltweit etwa 700 Millionen Bil- ballvereinen – von bekannten Spielern, die
der – die sogenannten Snaps – in die App bereits eine große Fanbasis haben, können
hoch und verschicken diese an Freunde schnell Reichweiten aufgebaut werden.
und Bekannte oder teilen sie in einer Karstadt Sports setzt zum Beispiel auf
700
4. Januar 2016
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INTERNET WORLD Business
21
Altersverteilung der Snapchat-Nutzer
52 %
32 %
11 %
4%
1%
16 bis 24 Jahre
25 bis 34 Jahre
35 bis 44 Jahre
45 bis 54 Jahre
55 bis 64 Jahre
Mehr als die Hälfte der Snapchat-Nutzer (52 Prozent) sind weltweit zwischen
16 und 24 Jahre alt. Nur fünf Prozent sind älter als 45
Private Einblicke: Gemeinsame
Singstunde bei Thiago Alcântara
Maren und Alex, zwei Blogger aus dem
Fitness-Bereich. Sie bringen insgesamt
100.000 Follower von Instagram mit und
stehen damit bereits auf einer anderen
Plattform eng in Kontakt mit einer jungen
Zielgruppe. Die Influencer verbreiten
über den Karstadt-Kanal Trainingstipps
oder sind beispielsweise bei der exklusiven
Präsentation von neuen Waren dabei.
Die Münchner Autovermietung Sixt will
ebenfalls Influencer ansprechen. „Unseren
Instawalk, ein Event, bei dem 20 Instagramer exklusiven Einblick in die BMW-Welt
erhielten, haben wir auf Snapchat mit
Moderation im ,Behind the Scenes‘-Stil
begleitet. Die Teilnehmer teilten den FotoContent unter dem Hashtag #SixtmeetsBMWWelt“ auch auf anderen Kanälen“,
erläutert Matthias Stock, Team Lead Social
Media bei Sixt.
Exklusivität statt Masse
Damit lässt sich ein „Problem“ von Snapchat umgehen: Außer über den sogenannten Snapcode – einen QR-Code, der sofort
auf das Snapchat-Profil führt – ist die
Integration in andere Kanäle nur schwer
möglich.
Wer auf seinem Snapchat-Auftritt mehr
Aufmerksamkeit erhalten möchte, sollte
einerseits Meinungsführer und deren Follower gezielt einbinden und andererseits
zusätzlich auf die Befeuerung durch die
eigenen Markenauftritte auf Facebook
und Co. setzen.
Anfang Dezember machte Snapchat
publik, dass es innerhalb des DiscoverFeatures erstmals Deep Links zu Facebook
und Twitter geben soll. Discover, das ist
ein Monetarisierungsansatz von Snapchat,
durch den künftig Einnahmen generiert
werden sollen. Wer Snapchat auf seinem
Smartphone startet, kommt mit einem
Wisch von rechts nach links in den
„Discover“-Bereich. Und hier publizieren
ausgewählte Medienunternehmen wie
Cosmopolitan, Mashable oder Buzzfeed
täglich frischen Content. Um zu diesem
auserwählten Kreis zu gehören, so sagt
man, muss ordentlich Geld fließen.
Jérôme Boateng (li.) und Douglas
Costa auf dem Weg zur Wiesn
INTERNET WORLD Business 1/16
Quelle: Global Web Index; Basis: 3.253 befragte Snapchat-User zwischen 16 bis 64; zweites Quartal 2015
Doch wer sich für sein Budget langfristig Bildern und Videos eine untergeordnete
positive Auswirkungen in puncto Bekannt- Rolle. Das spiegelt auch die Nutzergeheit und Nutzerzahlen auf dem eigenen wohnheiten der Snapchatter wieder. Mehr
Snapchat-Auftritt erhofft, der könnte vom als die Hälfte der User ist zwischen 16 und
Effekt des eigenen Invests schnell ent- 24 Jahre alt (s. Grafik). Dabei wurden nietäuscht werden. Alle Inhalte auf Snapchat mand befragt, der noch nicht 16 Jahre alt
sind vergänglich. Die Geschichten aus ist. Tendenziell ist das Publikum also noch
dem Discover-Bereich sind zum Beispiel jünger. Das ist ein weiterer, spannender
nach einem Tag nicht mehr für die Nutzer Faktor, vor allem für „Brands, die ihre
Zielgruppe verjüngen wollen“, sagt
abrufbar. Snaps in privaten Chats
Nicolai.
sind, je nach Wunsch des VerUnternehmen, die Snapchat
senders, nur einige Sekunden
für die Markenkommunikanach dem Klick für den Emption nutzen wollen, treffen
fänger sichtbar. Wenn sich
derzeit noch auf einen
der Empfänger die Nachjungfräulichen Markt.
richt ein zweites Mal
Die Nutzer rechnen
ansieht, wird der Verder Snapchatnicht mit Werbung und
sender sofort über diesen
Nutzer kommen
Vorgang informiert. Der
klicken deshalb veraus Nordamerika
mehrt auf die Inhalte
uneingeschränkte
Abruf und damit die
in ihrer „Timeline“.
Weiterverwendung
Da es keine Uploadvon Inhalten bleibt folgFunktion für Bilder gibt,
lich nicht unbemerkt.
müssen sich die Marken darauf einSelbst wenn eine von Marken aufge- stellen, den Content live und in Echtzeit zu
setzte Story erfolgreich ist, ist das schwer erstellen. Dabei ist es nicht immer mögmessbar, denn Snapchat gibt Nutzern und lich, auf die Corporate Identity zu achten
Unternehmen kaum Einblicke in Statisti- und in jedem Bild das eigene Logo einken. „Außer Views kann ich nichts analy- zubauen. Bei einigen Marken könnte es
sieren. Eine Engagement Rate gibt es deshalb durchaus zu Differenzen innernicht“, weiß Experte Nicolai. Doch Marke- halb der einzelnen Gremien kommen.
tingleiter erwarten detaillierte Kennzah- „Für Unternehmen gibt es keine Vorlauflen, vollkommene Transparenz und aus- zeit oder Korrekturmöglichkeiten. Dafür
führliche Analysemöglichkeiten. Das sind bewegt sich der Content auch sehr nahe an
sie von Google, Facebook und Twitter den Nutzern“, erläutert Buddybrand-Gegewohnt. Diese liefert Snapchat – zurzeit – schäftsführer Nicolai die Vorzüge dieses
noch nicht. Abhilfe, zumindest in Teilen, Nachteils.
schaffen kreative Ansätze. „Wir finden
Gerade dieser Faktor könnte aber auch
viele unserer Snaps auf Twitter und Insta- kleinen und mittleren Marken eine besgram wieder“, berichtet Stefan Mennerich, sere Position verschaffen. Wer mutig ist,
Direktor Neue Medien, Medienrecht und Spontaneität beweist und auch die KurzIT beim FC Bayern München. Deshalb lebigkeit der Snapchat-Inhalte bewusst in
schließt der Manager auf eine „überdurch- Kauf nimmt, kann ein Publikum erreischnittlich hohe“ Engagement Rate.
chen, das so auf keiner anderen Plattform
vorhanden ist – auch nicht auf Whatsapp
◼
oder Instagram.
Jung und live
55 %
Ein letztes Merkmal von Snapchat, das für
Marken bedeutsam ist, ist die starke Visualität der Inhalte des sozialen Netzwerks.
Textnachrichten spielen im Gegensatz zu
Christian Erxleben
internetworld.de/erx
Steckbrief
∙ Snapchat wurde 2011 von Robert
Murphy und Evan Spiegel in
Kalifornien gegründet
∙ Der Instant Messenger ist ausschließlich für mobile Endgerät wie
Smartphones konzipiert
∙ Der geschätzte Wert von Snapchat
liegt laut dem „Wall Street Journal“
bei 16 Milliarden US-Dollar
∙ Das Nutzerwachstum wuchs im
ersten Quartal 2015 um 45 Prozent.
Insgesamt sollen zwischen 100 und
200 Millionen Nutzer mindestens
einmal im Monat auf dem Dienst
aktiv sein
∙ Die hochgeladenen Bilder oder
Videos werden spätestens nach 24
Stunden gelöscht
ONLINE-MARKETING
22
INTERNET WORLD Business
xx.
4. Januar
Monat 2016
2015
1/16
x/15
36 %
Foto: Shutterstock / Lichtmeister
aller genutzten
TV-Geräte in
Deutschland sind
Smart TVs
Ein jähes Ende
Regionalisierte TV-Werbung erlebte im abgelaufenen Jahr einen ersten Aufschwung.
Der neue Rundfunkstaatsvertrag wirft die TV-Werber nun wieder weit zurück
„Ab 1. Januar 2016 ist
Werbung ein Teil des
Programms“
Jan Baier
Fachanwalt für Urheberund Medienrecht in der Kanzlei
Schürmann, Wolschendorf, Dreyer
www.swd-rechtsanwaelte.de
er seinen Fernseher mit dem Internet verbunden hat und im Juli auf
den Sendern der Pro-Sieben-Sat1-Gruppe
unterwegs war, kam mit etwas Glück in
Kontakt mit dem neuen Werbeformat
Switch-In. Dabei wird beispielsweise mittels Geo-Targeting (über die IP-Adresse
wird der Standort ausgelesen) die Zielgruppe der Zuschauer, die den Spot sehen,
regional begrenzt und somit die Effizienz
der TV-Kampagne gesteigert.
Statt den Durchbruch von TV-Targeting, dem sogenannten Adressable TV, zu
erleben, könnten Fernsehvermarkter wie
Sevenone Media oder IP Deutschland
jedoch bald wieder in die Röhre schauen.
Eine Mitschuld am abrupten Ende des
Aufschwungs tragen regionale Verlage
und Sendeanstalten. Sie finanzieren sich
W
Anteil Haushalte mit Internet-fähigen TV- und Videogeräten
28,0 %
20,1 %
9,6 %
6,0 %
Smart-TVGerät
Spielekonsole
Blu-rayPlayer
3,5 %
3,3 %
3,0 %
Hybridbox
StreamingBox
StreamingStick
Connected TV
insgesamt
Smart-TV-Geräte sind der größte Treiber für die Verbindung von Fernsehen und
Internet – weit vor Sticks wie dem „Fire TV Stick“ von Amazon
INTERNET WORLD Business 1/16
Quelle: ALM; Basis: Deutschland, TNS Infratest, 6.484 Befragte, Privathaushalte mit TV
hauptsächlich über Einnahmen von regionalen Unternehmen, die bei ihnen Werbung schalten, weil sie das passende
Umfeld bieten. Sie machten deshalb gegen
Adressable TV mobil. Denn mit Formaten
wie dem Switch-In hätten auch bundesweit agierende Marktteilnehmer wie Pro
Sieben Sat1 die Chance, diesen Firmen das
entsprechende Umfeld bieten zu können.
Damit ist ab dem 1. Januar 2016 aber
vorerst Schluss, denn pünktlich zum Jahreswechsel tritt die 18. Novelle des Rundfunkstaatsvertrags in Kraft. „Darin ist
vorgesehen, dass Werbung ein Teil des
Programms ist“, erklärt Jan Baier, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.
Konkret steht dise Änderung in Paragraf 7,
Absatz 2 der neuen Auflage des Rundfunkstaatsvertrags.
Die so unbedeutend wirkende Aussage
hat gravierende Folgen. Weil Werbung
künftig ein Teil des TV-Programms ist,
dürfen die Vermarkter der bundesweiten
Sender keine regionalisierte Werbung
mehr schalten. Wer bundesweit ausstrahlt,
darf auch nur bundesweit werben, so der
Gedanke. Jemand, der diesen Schritt der
Politiker nicht nachvollziehen kann, ist
Thomas Wagner, der Vorsitzende der
Geschäftsführung der Sevenone Media.
„Die Print-Kollegen schließen sich mehr
und mehr zu nationalen Vermarkterkombis zusammen, die Radio-Kollegen
machen das ohnehin schon lange. Insbesondere die Verlage haben hier zu unseren
Lasten eine wirkungsvolle Lobbyarbeit
geleistet“, sagt der Manager und ergänzt:
„Wir werden weiterhin für die regionale
TV-Werbung kämpfen und die Norm verfassungsgerichtlich prüfen lassen, sobald
sie in Kraft getreten ist.“
Der Weg der Klage
Wenn die Sendergruppe Pro Sieben Sat1
als Kopf des Vermarkters Sevenone tatsächlich gegen den Beschluss der 16
Regierungschefs der Bundesländer vorgehen möchte, steht für sie ein langer Weg
durch die Instanzen an.
Zunächst gilt: Nur wer von Gesetzesseite
in seinen Rechten beschnitten ist, darf klagen. Dafür braucht es einen Ablehnungsbescheid der zuständigen Landesmedienanstalt. Im Falle von Pro Sieben Sat1 wäre
das die Behörde in Berlin, weil der Sender
dort angemeldet ist. Eine Ablehnung wird
zum Beispiel erwirkt, wenn trotz des
bestehenden Verbots eine regionalisierte
TV-Kampagne beantragt wird. Gegen
diese Entscheidung können sich die
Unternehmen anschließend gerichtlich
zur Wehr setzen. Der Weg führt über das
Verwaltungsgericht und das Bundesverwaltungsgericht letztendlich zum Bundesverfassungsgericht. Dort müssen die Richter eine finale Entscheidung treffen.
Der bereits zitierte siebte Paragraf des
Rundfunkstaatsvertrags, der sich mit den
geltenden Werbegrundsätzen beschäftigt,
wurde im Zuge der gesetzlichen Änderungen aber auch um einen Passus ergänzt,
der den TV-Vermarktern Hoffnung
machen könnte. Die Regelung ist wirksam
„soweit das nicht durch Landesrecht
anderweitig geregelt ist“, erläutert Fach-
INTERNET WORLD Business
23
76 %
Anfang 2015 hatte Sevenone Media mit Opel als Partner die ersten Gehversuche im Adressable TV unternommen. Mittels
Geo-Targeting wurden dem Zuschauer Adressen regionaler Händler eingeblendet, die den neuen Astra verkaufen
anwalt Baier. Wenn sich ein Bundesland
dazu entscheidet, im eigenen Sendegebiet
regionalisierte TV-Werbung zu erlauben,
wird dies auch in Zukunft weiterhin möglich sein. Lange Zeit hatte Bayern gegen
die Änderung des Rundfunkstaatsvertrags
gekämpft, hat am Ende jedoch auch eingelenkt. Deswegen ist zunächst nicht damit
zu rechnen, dass einzelne Länder zusätzliche, eigene Regeln aufstellen.
Die Ausnahme
Und selbst wenn sich ein Ministerpräsident für regionalisierte TV-Werbung aussprechen sollte, ist nicht klar, in welchem
Ausmaß die Formate eingesetzt werden
dürfen. Die Vermarktung von Werbung,
die über das Internet auf die TV-Geräte
kommt, ist durch die Änderung aber noch
nicht vollkommen passé. Der Rundfunkstaatsvertrag tangiert nur das lineare TVProgramm. Dabei macht es im Übrigen
keinen Unterschied, ob das Signal über
Satellit, Kabel oder über das Internet empfangen wird. „Nicht von der Veränderung
betroffen sind nicht lineare Angebote wie
zum Beispiel Mediatheken“, erklärt Fachanwalt Baier.
Das bedeutet, dass Angebote der Sender,
die vom Nutzer bewusst angeklickt werden müssen – also eine eigenständige, aktive Handlung voraussetzen –, auch weiterhin regional vermarktet werden dürfen.
Wenn sich User in Zukunft die letzte Folge der Fashion Show Germany’s Next Topmodel oder das Unterhaltungsformat
„Circus Halligalli“ in der Mediathek
„7TV“ ansehen wollen, kann es also
durchaus sein, dass etwa die Zuschauer in
Köln Werbung für die regionale Beratungsstelle einer dort ansässigen Versicherung zu sehen bekommen.
Die Vermarkter der großen Fernsehsender, zu denen auch Sevenone Media gehört, haben den Kampf, regionalisierte
TV-Werbung zeigen zu dürfen, noch
längst nicht aufgegeben. Thomas Wagner
zumindest gibt sich angriffslustig: „Wir
werden mit adäquaten, neuen Angebotsformen reagieren und alle technischen
◼
Möglichkeiten ausschöpfen.“
2016: Noch bis 12. Januar können Sie sich bewerben
82 %
der Smart TVs haben
Online-Zugang
Christian Erxleben
internetworld.de/erx
Beste OnlineShops gesucht
Endspurt beim INTERNET WORLD Business Shop-Award
der Internet-fähigen
TV-Geräte wurden
in den letzten zwei
Jahren gekauft
Einsendeschluss:
12. Januar 2016
Produktpräsentation (10 Prozent), Performance (5 Prozent), Joy of Use (5 Prozent).
Die fünf am besten bewerteten Shops pro
Kategorie qualifizieren sich für die Shortlist,
die dann einer Jury aus namhaften E-Commerce-Experten zur Beurteilung überlassen
wird. Diese vergibt je Kategorie ein bis fünf
Punkte an die Shortlist-Kandidaten. Aus
den errechneten Durchschnittswerten werden die Sieger ermittelt.
Glamouröse Verleihung
um inzwischen fünften Mal sucht die
Redaktion der E-Commerce-Fachzeitschrift INTERNET WORLD Business die
besten Online-Shops im deutschsprachigen Raum. Für den renommierten Preis
können Händler und Agenturen Shops aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz
einreichen, die in puncto Design, Zielgruppenansprache, Sortiment, Produktdarstellung, Kanalverknüpfung, Usability, Idee
und/oder Service einzigartig sind.
Gesucht werden Shops in den folgenden
sieben Kategorien: Bester Online Pure
Z
Player, bester Multichannel-Anbieter, bester Online-Shop eines Markenherstellers,
bester B2B-Shop, bester Mobile Shop,
beste Produktpräsentation und höchster
Innovationsgrad.
Unter allen Einreichungen wird zudem
der Sonderpreis „Best of Show“ vergeben.
Alle Shortlist-Teilnehmer und natürlich
auch die Gewinner werden im Rahmen
einer breiten Berichterstattung auf Internetworld.de und in der Printausgabe von
INTERNET WORLD Business ausführlich
präsentiert.
im Münchner GOP
Für die Einreichung berechnen wir in diesem Jahr erstmals pro Shop eine Bearbeitungsgebühr von 79 Euro (zzgl. MwSt.).
Alle Einreichungen bewertet zunächst die
Redaktion der INTERNET WORLD Business mittels eines standardisierten Fragebogens. Berücksichtigt werden dabei folgende
Kriterien (mit Gewichtung): Idee (5 Prozent), Design (30 Prozent), Usability (40 Prozent), Zielgruppenansprache (5 Prozent),
Die Bewerbungsfrist endet am 12. Januar
2016. Die Preisverleihung findet am Abend
des 29. Februar 2016 im Rahmen einer
glanzvollen Gala im Münchner Event-Lokal
„GOP“ statt. Moderatoren des Abends sind
Daniela Zimmer, Ressortleitung E-Commerce der INTERNET WORLD Business,
und Marcus Diekmann, freier Berater und
Jurymitglied. Erwartet werden rund 250
hochkarätige Vertreter der E-Commerceund Online-Marketing-Branche. (red) ◼
www.internetworld.de/shopaward
In Deutschland, Großbritannien, Spanien und Brasilien haben insgesamt über
2.800 Personen (700 pro Land) an der Online-Studie teilgenommen; durchgeführt
durch Nielsen; Stand: November 2015; Quelle: Smartclip und LG Electronics
1/16
x/15
Foto: Pro Sieben
xx.Januar
4.
Monat 2016
2015
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
24
4. Januar 2016
1/16
So konvertiert
Radio im Web
Audio und E-Commerce, das passt: Paypal zeigt auf, wie
digitale Unternehmen von Radiowerbung profitieren
er den Fernseher des Öfteren zur
Primetime laufen lässt, hat in den
vergangenen Monaten insbesondere bei
den Privatsendern verstärkt Werbung für
E-Commerce-Angebote gesehen.
Das hängt einerseits damit zusammen,
dass Shops wie die Online-Parfümerie
Flaconi.de oder der Übernachtungsdienst
Airbnb erstmals über das Geld verfügen,
Werbung im TV zu schalten. Andererseits
werden zunehmend „Media for Equity“Deals abgeschlossen. Das heißt, dass die
Start-ups für Unternehmensanteile Sen-
W
deplätze erhalten. Warum allerdings das
Medium Radio in der Planung bei digitalen Unternehmen kaum eine Rolle spielt,
versteht Florian Ruckert, Geschäftsführer
des Radiovermarkters RMS, nicht. „Wenn
man die Nutzungssituation auf die Customer Journey überträgt, kommt Audio sehr
nahe an exklusive Entscheidungspunkte
heran“, erläutert der Manager. Deshalb
startete der Radiovermarkter eine Kampagne, um Kunden aus dem Digitalbereich
zu gewinnen. So entstand der Kontakt zu
Paypal.
In den deutschen Gremien des OnlineBezahlsystems war intern bereits häufiger
über Radiokampagnen diskutiert. Doch
stets die Meinungen gingen auseinander.
Neben der genauen Zielgruppenansprache sprach nun aber auch der Faktor Geld
dafür: „Einen Radio-Spot zu produzieren,
ist leicht, schnell und kostet im Vergleich
zu TV sehr wenig“, fasst Marco Offermann
zusammen. Er war als Head of Consumer
Lifecycle Marketing bei Paypal Deutschland an der Umsetzung der Kampagne
beteiligt.
Relevanz statt Masse
„Einen Radio-Spot zu
produzieren ist leicht, schnell
und kostet im Vergleich wenig“
Marco Offermann
Head of Consumer
Lifecycle Marketing bei
Paypal Deutschland
www.paypal.de
Vom 20. Juli bis 2. August 2015 wurde auf
Hunderten privater Radiosender sowohl
über die UKW-Frequenz als auch über
zahlreiche digitale Audio-Angebote wie
Webradios die Paypal-Werbung ausgespielt. Das Gebiet „Nielsen 1“ (Bremen,
Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) diente als Kontrollgruppe. Dort
bekamen die Nutzer die Spots nicht zu
hören. Das Ziel der 583.000 Euro teuren
Registrierungen bei Paypal/Tag 2014 vs. 2015
100.000
2014
25,3 %
52,8 %
2015
4,4 %
50.000
0
Vorkampagnenzeitraum
Kampagnenzeitraum
Nachkampagnenzeitraum
INTERNET WORLD Business 1/16
Quelle: Paypal; Basis: Registrierungen in Deutschland (außer Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und
Niedersachsen) im Vergleich zum Vorjahr; Die Anzahl der Registrierungen ist indiziert bzw. gewichtet
Foto: Shutterstock / Cuson
Steckbrief
Steckbrief
∙ Das Unternehmen für digitale
Bezahlverfahren wurde 1998
gegründet
∙ Führender Vermarkter im
deutschen Audiowerbemarkt
∙ Jeden Tag werden rund 11,5
Millionen Zahlungen über den
Dienst abgewickelt
∙ Weltweit gibt es 173 Millionen
aktive Kundenkonten
Kampagne (brutto) war es, die Anzahl der
Registrierungen auf Paypal.de zu erhöhen.
Das ist gelungen. „Die durchschnittlichen
Registrierungen pro Tag stiegen im Kampagnenzeitraum um 29,1 Prozent an“,
berichtet Offermann. „Wir haben rund 63
Prozent unserer Zielgruppe erreicht. Das
entspricht neun Millionen Menschen.
Jeder Nutzer bekam den Spot im Durchschnitt zehn Mal zu hören“, ergänzt er. Der
Anstieg steht im Vergleich zum Zeitraum
vor der Kampagne, die vom 6. bis 19. Juli
2015 lief. Im Vergleich zum Vorjahr fällt
der Anstieg noch höher aus. (s. Grafik
unten links)
Da die Kommunikationsstruktur bei
Paypal in den zwei Wochen ansonsten
unverändert blieb, „ist der Anstieg der
Registrierungen ein sehr sicherer Indikator, dass die Kampagne das Aktivierungsziel erreicht und das relevante KundenKPI bewegt hat“, freut sich Ruckert.
Bei der Auswertung fällt auf, dass der
Web-Traffic auf Paypal.de im Kampagnenzeitraum im Vergleich nicht so stark
angestiegen ist wie die durchschnittlichen
Registrierungen pro Tag. Dies erscheint
im ersten Augenblick verwunderlich, da
man annehmen könnte, dass beide Faktoren in direktem Zusammenhang stehen.
Die Erklärung für dieses Phänomen liegt
in der Konzeption der Kampagne. „Das
Verhältnis zwischen Traffic-Anstieg und
Anzahl der Registrierungen spricht für die
optimale Kampagnengestaltung von
∙ 21 Radiosender treten als
Gesellschafter der RMS auf
∙ Werbeplätze bei 160 privaten
Radiosendern, 500 Webradios
sowie auf 100 Websites und
mobilen Anwendungen
Paypal“, erklärt der RMS-Chef. „Es sind
nur relevante Kontakte entstanden.“
Das Mobile-Problem
Künftig werden sich Werbungtreibende
darauf einstellen müssen, dass die User sie
vermehrt über mobile Endgeräte „besuchen“. Mit dem Aufkommen von mobilen
Musikstreaming-Diensten wie Spotify
oder Apple Music und der höheren Verbreitung von Webradios auf den Smartphones wird der mobile Sektor auch im
Audiomarkt in den Vordergrund rücken.
Wer als E-Commerce-Plattform Radio
als Werbemedium einsetzen möchte, dem
muss klar sein, dass es auch in Situationen
mit schlechter Netzabdeckung – zum Beispiel in der U-Bahn oder im Zug – zum
Abruf kommen kann. Wenn es der RadioSpot schafft, den Nutzer auf die Website
des Online-Shops zu bringen, muss diese
also benutzerfreundlich und Mobile-optimiert sein, sonst bleibt beim User schnell
ein schlechter Eindruck hängen. Paypal
hat seine Website deshalb längst darauf
eingestellt. Marco Offermann blickt daher
optimistisch in die Zukunft. „Wir können
uns gut vorstellen, Radio auch 2016 als Ka◼
nal zu nutzen.“
Christian Erxleben
internetworld.de/erx
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TECHNIK
INTERNET WORLD Business
4. Januar 2016
1/16
Foto: Shutterstock / Janos Levente
26
Nur
16 %
der Händler sind
mit ihrer
Shop-Suche
zufrieden
Quelle: Ibi Research
„Die Shop-Suche auf dem Prüfstand“
Gute Filter, besserer Umsatz
Eine Produktsuche im Webshop ist essenziell. Richtig erfolgreich wird die Suche aber
erst durch gute Filter. Sie verbessern die Customer Experience und die Conversion
er einkaufen geht, hat meist konkrete Vorstellungen oder Wünsche:
ein Pullover, Kaschmir, schwarz, Größe 38
für Damen. Das ist offline nicht anders als
online. Während in der realen Welt Verkäufer die Kunden zielsicher zum gewünschten Produkt führen, übernimmt
bei Online-Shops die Suchfunktion diese
wichtige Rolle. Oft jedoch reicht eine einfache Suche nicht mehr aus, insbesondere
wenn das Sortiment sehr umfangreich ist.
Dann müssen Filter den Kunden den
Weg weisen – allen voran Kategorie-,
Marken- und Preisfilter sowie Farbund Zielgruppenfilter.
Generell sollten die Filterkategorien an
den Shop und sein Sortiment, an das Suchverhalten der Zielgruppe sowie an den
jeweiligen Markt angepasst werden. Sehr
häufig verwendeten Mode-Shops Filter
wie Männer, Frauen oder Kinder. Doch
auch auf den ersten Blick ungewöhnlichere
Kategorien wie „sofort lieferbar“, „ohne
Versandkosten“ oder „Rabatt/Angebot“
könne je nach Shop sinnvoll sein, erklärt
Findologic-Geschäftsführer
Matthias
Heimbeck. Findologic ist Hersteller einer
Suchlösung für Shops.
W
„Oberstes Gebot ist es, nur die
Filter anzuzeigen, die dem
Nutzer auch wirklich einen
Mehrwert bringen“
Kian T. Gould
CEO & Gründer AOE
www.aoe.com/de
Über das Tracking des Nutzerverhaltens
kann anschließend beobachtet werden,
welche Filter genutzt werden und welche
erweitert oder verändert werden sollten.
Filter lassen sich am besten von den Produktdaten ableiten. Allerdings ist hier
Vorsicht geboten. Zum einen ist nicht
jedes Attribut auch ein sinnvoller Filter. So
Sieben Tipps für eine gute Filternavigation
1
3
2
4
Filter setzen für alles, was Produkte
unterscheidbar macht
Eine gute Filternavigation muss die Kunden
genau zu den Artikeln führen, die sie
suchen. Deshalb sollten zu sämtlichen Unterscheidungsmerkmalen entsprechende
Filter vorhanden sein. Beispiele hierfür
sind verschiedene Größen oder Farben,
Materialien oder Eigenschaften sowie das
Filtern nach verschiedenen Preisklassen.
Themenbasierte Filter
anbieten
Neben den Basisfiltern sind auch themenbasierte Filter sinnvoll. So kann der Nutzer
beispielsweise Filter nach Kriterien wie
Neuheiten, Bestseller oder Kollektionen
setzen.
Trefferanzahl je Filteroption
anzeigen
In der Filterschaltfläche sollte die Anzahl
der passenden Artikel angezeigt werden.
Dabei ist es wichtig, dass nach der Auswahl
einer Filteroption die Produktergebnisse,
die zur Verfügung stehenden Filtereigenschaften sowie die zugehörige Ergebnisanzahl immer wieder aktualisiert werden.
Mehrfachauswahl von Optionen innerhalb eines Filterattributs anbieten
Der potenzielle Käufer sollte die Möglichkeit haben, mehrere Filtereigenschaften
innerhalb einer Produkteigenschaft zu
kombinieren. Das gilt beispielsweise für
Artikel, die es in zwei Größen (S und M) oder
zwei Farben (Schwarz und Grau) gibt.
4. Januar 2016
1/16
INTERNET WORLD Business
sind für einen Laptop beispielsHersteller des Such-Tools Fredweise Angaben wie die Anzahl der
hopper, herausgefunden hat, lasUSB-Steckplätze oder die Beleuchsen sich die besten Ergebnisse mit
tungsstärke im Datenfeed hinterfünf bis acht Filtern erreichen.
legt, als Filter sind dagegen ParaBei den Filterausprägungen
meter wie Hersteller, Displaygröße
dagegen geht es weniger um die
oder Preis sinnvoll. Zum anderen
Anzahl als vielmehr darum, keine
kommt es darauf an, wie gut die
redundanten Angaben anzuzeigen.
unterschiedlichen Attribute der
AOE-Chef Gould betont: „ObersProdukte in den Produktdaten der
tes Gebot ist, nur die Filter anzuLieferanten aufgeschlüsselt sind.
zeigen, die dem Nutzer auch wirkAlbert Pusch, Marketingleiter
lich einen Mehrwert bringen. Stellt
des Suchlösunganbieters Fact Finsich bei Usability-Tests heraus,
der, sagt: „Von unseren Kunden
dass er einige Filter gar nicht nutzt
wissen wir, wie wirr manche Herbeziehungsweise die Funktion
steller die Daten liefern. Wenn also
unklar ist, sollte man die Filter enteine schlechte Datenqualität vorfernen beziehungsweise deren
liegt, müssen die Produktdaten
Benennung korrigieren.“
angereichert werden.“ Wichtige
Generell gilt: Je tiefer der Kunde
Filterattribute verstecken sich laut
ins Sortiment einsteigt, umso speDuft nach Farbe suchen: Die Filter bei Flaconi.de
Pusch häufig in Fließtexten, Artizifischer dürfen die Filter sein. „Bei
sollen schnell zum gesuchten Parfüm führen
kelbezeichnungen und anderen, oft
Outdoor-Produkten spielt kurz vor
bruchstückhaften Textinformatioder Kaufentscheidung oft das Genen. Die relevanten Filterattribute
wicht des Produkts eine Rolle. Bei
sollten daraus entweder manuell oder mit linken Seite anzuzeigen. Wer die Filter einer Jacke erfolgt die Vorauswahl aber zutechnischer Unterstützung extrahiert wer- oben auf der Produktergebnisseite platzie- erst auf Basis anderer Kriterien wie etwa
den. „Wer als Shop-Manager nicht auf eine ren möchte, müsse sich bewusst sein, dass Einsatzzweck, Material oder Wassersäule“,
Software-basierte Attribuisierung setzt, die Präsentationsfläche für die Produkte nennt Pusch von Fact Finder ein Beispiel.
muss für die Filternavigation eine Armee nach unten rutscht.
AOE weist zudem darauf hin, dass der
von Studenten beschäftigen, um die ProAuf die Performance achten
Nutzer zu jeder Zeit wissen sollte, ob und
duktdaten nachzupflegen“, meint Pusch.
welche Filter aktuell aktiviert sind. Er Allzu oft tritt das Problem auf, dass Filter
sollte auch die Möglichkeit haben, alle einzeln und nacheinander gesetzt werden
Datenpflege ist ein Muss
Filter zurückzusetzen. Daneben kann bei müssen und sich dadurch die Ladezeit
Eine gute Produktdatenpflege ist auch der Darstellung der Filter der Einsatz von extrem erhöht. Eine Lösung kann sein,
dann notwendig, wenn individuelle Filter Symbolen nützlich sein – vorausgesetzt dass der Nutzer erst beliebig viele Filter
wie etwa konkrete Größenvorgaben beim sie sind gut verständlich. Leicht zu
setzt und anschließend
Kauf von Teppichen eingesetzt werden erfassen sind etwa Farbkacheln,
den Filtervorgang aktiv
sollen. Dann kommt es darauf an, die nö- um nach Farben zu filtern.
auslöst. Dieses Vorgehen
tigen Daten in einem einheitlichen Format „Stehen solche Symbole
ergibt jedoch nur Sinn,
vorzuhalten. So ist es bei Teppichen bei- nicht zur Verfügung, sollwenn sich in Usabilityder Händler scheuen Tests herausgestellt hat,
spielsweise wichtig, einheitliche Maßein- ten klare und möglichst
die zusätzlichen
heiten in den entsprechenden Produkt- kurze Begriffen eingedass der Nutzer sehr viele
Kosten für eine
listen zu hinterlegen. „Arbeitet man hier setzt werden“, sagt FindoFilter setzen muss, um ein
externe Sucheinmal mit Meter und bei einem anderen logic-Chef Heimbeck.
zufriedenstellendes Suchlösung
Produkt mit Zoll, kann kein passender Filergebnis zu erhalten.
Vorsicht ist bei der
ter erstellt werden“, erklärt Kian T. Gould, Anzahl der Filter beziehungsDas anschließende Laden
Geschäftsführer der Agentur und des Tool- weise der Filterausprägungen Quelle: Ibi Research der Seite kann durch die Nutzung
Anbieters AOE in Wiesbaden.
geboten. Filter sind zum Beispiel Größe der Programmiersprache Ajax beschleuHat man Filter definiert, müssen diese oder Farbe, die Filterausprägungen hier- nigt werden. Dabei wird nicht die komim Shop grafisch sinnvoll angeordnet wer- zu wären Angaben wie X, S, M, L, XL plette Seite neu geladen, sondern nur der
den. Fact Finder empfiehlt, Filter auf der oder Rot, Blau und Schwarz. Wie SDL, sich verändernde Teil. „Ganz verhindern
lassen sich negative Auswirkungen auf die
Performance nicht, aber durch diese Maßnahmen lassen sie sich auf ein Minimum
beschränken“, betont Gould.
Findologic setzt für dieses Problem die
Aktive Filteroptionen stets
sprechender Button direkt über den Suchsogenannte „Direct Integration“ ein, die
anzeigen
ergebnissen, über den das Filtermenü aufdas Laden der Ergebnisseiten nach eigeHat der Nutzer seine Auswahl an Filtern
geklappt werden kann. Zudem sollte die
nen Angaben um ein Vielfaches verkürzt.
getroffen, empfiehlt es sich, diese übermobile Version der Filter schlanker
Der Trick dabei: Es wird nicht die ganze
sichtlich in einer Kontrollbox anzuzeigen.
gestaltet sein als die Desktop-Version.
Seite im Shop nachgeladen, sondern nur
Sie sollte an der Stelle stehen, an der der
Umfangreiche Produktlisten sind aufgrund
der kleine Teil der Ergebnisse. Diese wieKunde seine Wahl getroffen hat. Auch das
der langen Ladezeiten zu vermeiden.
derum werden direkt von komplexen
Deaktivieren einer Filtereinstellung sollte
Suchservern hochgeladen.
Kein Duplicate Content im Suchan der gleichen Position möglich sein.
Der Tool-Hersteller SDL sieht eine Lömaschinenindex
sung darin, redundante Filter- und FilterUnkomplizierte Bedienung auf mobiBei der Umsetzung ist darauf zu achten,
ausprägungen zu kombinieren. Ein Beilen Endgeräten ermöglichen
dass Suchmaschinen den Inhalt nicht
spiel ist der Größenfilter. Hier könnten
Da das Display auf mobilen Geräten kleiner
mehrfach indexieren. Sonst entsteht Duplietwa Größen wie S sowie 36 und 38 zu
ist, sollte die Anzahl der Filtergruppen und
cate Content, der sich negativ auf das Sucheinem Filter kombiniert werden. Anwender Filterattribute reduziert und alphabemaschinen-Ranking auswirkt. Tipps dazu
dungsbezogene Filter sind ebenfalls mögtisch sortiert werden. Oft können die Filter
sind bei Google zu finden (http://google
lich. Es können auch mehrere Filter komaus Platzgründen nicht ständig eingeblenwebmastercentral.blogspot.de/2014/02/
biniert werden: Aus Business und Outfit
◼
det bleiben. Dann empfiehlt sich ein entfaceted-navigation-best-and-5-of-worst).
wird dann Business-Outfit.
37 %
Quelle: Practical E-Commerce
5
6
7
Susann Naumann
27
Björn Kolbmüller
Geschäftsführer und Gründer
von Flaconi.de
www.flaconi.de
„Filter haben
hohen Stellenwert“
Seit April 2015 gehört der OnlineShop für Kosmetik und Parfüm zum
Pro-Sieben-Sat1-Konzern. Flaconi
setzt zur Suche und Filterung im
Shop eine Eigenentwicklung ein.
Welchen Stellenwert räumen Sie Filtern bei der Suchfunktion ein?
Björn Kolbmüller: Filter, also Unterkategorien wie Marke, Produkttyp
oder Farbe, haben einen sehr hohen
Stellenwert. Häufig kennen Kunden
zwar die Marke ihrer Lieblingsprodukte, scheitern jedoch an der
genauen Serienbezeichnung. Daher
sind Filter wichtig, um das richtige
Produkt schnell und unkompliziert zu
finden. Das gilt auch vor dem Hintergrund, die sehr große Auswahl im
Shop auf die individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse einzugrenzen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie
die Filter aus?
Kolbmüller: Wenn wir unser Sortiment um eine neue Kategorie erweitern, führen wir Marktforschungen
mit Fokusgruppen durch. Dadurch
ermitteln wir die für die jeweilige
Kategorie spezifischen Filter, wie zum
Beispiel Hauttyp oder Wirkung.
Außerdem holen wir die Meinung von
Kunden in unseren stationären Filialen ein. Ein weiterer Faktor ist das
Suchverhalten unserer Kunden. Aufgrund der Suchbegriffe, die Kunden
beim Stöbern auf unserer Seite eingeben, entscheiden wir, welche neuen
Filter infrage kommen.
Wie handhaben Sie Filter für Ihren
mobilen Auftritt?
Kolbmüller: Die Filterkategorien
unterscheiden sich in der mobilen Ansicht nicht von denen in der DesktopAnsicht. Was sich jedoch ändert, ist
die Darstellung der Filterausprägungen auf den mobilen Endgeräten. Wir
legen hier viel Wert auf eine bestmögliche User Experience, damit die einzelnen Menüpunkte und Filter besonders leicht auswählbar sind.
TECHNIK
28
INTERNET WORLD Business
4. Januar 2016
1/16
Targeting mit der Facebook-ID
Statt mit Cookies arbeitet der Adserver Atlas mit anonymisierten Facebook-Nutzerprofilen fürs
Targeting. Dadurch sollen Konsumenten gezielter mit digitalen Kampagnen erreicht werden
ie Vorlieben und Interessen
der Facebook-Nutzer sind
der Schatz von Facebook.
Schließlich verdient das soziale
Netzwerk sein Geld mit Werbung. Je häufiger die Anzeigen
geklickt werden, umso mehr
freuen sich Media-Agenturen,
Werbungtreibende und nicht zuletzt das soziale Netzwerk selbst.
Das Segment Werbung bei
Facebook bezieht sich nicht nur
auf die Anzeigen, die innerhalb
des sozialen Netzwerks gezeigt
werden. Auch bei der Vermarktung von Drittseiten ist Facebook
aktiv: mit Liverail, einem Adserver für Verlage und Publisher,
dem Anzeigennetzwerk Audience
Network und mit dem Buy-Side
Adserver Atlas. INTERNET
WORLD Business hat mit Simon
Köpp, in Deutschland für Atlas
zuständig, über seine Pläne im
deutschen Markt gesprochen.
Wie können Sie Offline-Käufe mit
Online-Kampagnen in Beziehung
setzen?
Köpp: Indem beispielsweise
CRM- oder Mafo-Daten anonymisiert mit den Kampagnenkontakten abgeglichen werden.
Das geschieht unter anderem
über Loyality-Programme der
Händler. Wenn beispielsweise
E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Käufers bekannt
sind, werden diese Daten gehasht
und von einem Trusted Partner
mit der gehashten Facebook-ID
abgeglichen. So kann man messen, welche Menschen, die im
Laden gekauft haben, auf welchen Geräten Kontakt mit einer
Kampagne hatten.
D
Simon Köpp
Mit welchen Datenschutzaspekten müssen Sie sich auseinanderist als Agency Partner bei Atlas für die Leitung des
setzen?
Köpp: Natürlich muss Atlas die
Adservers in Deutschland verantwortlich.
Datenschutzbestimmungen bewww.atlassolutions.com
achten, so wie andere Adserver
Warum hat sich Facebook mit Atlas
auch. Alle Profildaten werden geeinen eigenen Adserver zugelegt?
Simon Köpp: Das klassische Coohasht, das heißt, sie werden anokie-basierte Adserving funktioniert nicht Köpp: Atlas arbeitet auf Basis der anony- nymisiert und verschlüsselt. Personenbemehr, vor allem bei der mobilen Wer- misierten Facebook-IDs. Mithilfe dieser zogene Daten werden nicht weitergereicht.
beauslieferung. Mit unserem „People- Daten kann Atlas Internet-Nutzer gerätebased“-Ansatz liefert Atlas genauere übergreifend wiedererkennen und ihnen In Belgien hat ein Gericht Facebook verboErgebnisse. Atlas ist ein vollständiger zielgerichtet passende Werbung ausspie- ten, Nutzer zu verfolgen, die nicht bei FaceAgentur-Adserver, der Werbemittel im len. Atlas nutzt Daten von Facebook, um book Mitglied sind. Konkret ging es um den
gesamten Internet ausliefern, messen und Marketing außerhalb von Facebook rele- Einsatz des Datr-Cookies. Ist Atlas davon
die Auslieferung optimieren kann. Nach vanter zu machen. Das ist echtes People- auch betroffen?
der Überarbeitung im Jahr 2014 setzt er based Marketing, es bezieht sich auf Köpp: Nein, Atlas ist davon nicht betrofMenschen, nicht auf Cookies. Atlas ist eine fen. Das Datr-Cookie ist ein sicherheitsreauf einem komplett neuen System auf.
Dateneinbahnstraße. Zu Facebook fließen levantes Werkzeug. Es hilft, Diebstahlversuche von Nutzerkonten zu verhindern.
Was kann Atlas, was andere Adserver nicht keine Daten zurück.
können?
Köpp: Atlas hat drei Alleinstellungsmerkmale: People-based Marketing bezieht sich
Über Atlas Solutions
auf das geräteübergreifende Erreichen von
Menschen auf Basis der anonymisierten
Der Atlas-Adserver wurde 2001 gestartet. Seit der Übernahme im Jahr 2013 ist
Facebook-ID. Aktuell sind das 1,55 MilliAtlas bei Facebook eine eigenständige Einheit und weltweit in über 24 Märkten aktiv.
arden Menschen, an die mit Atlas vermarkterübergreifend zielgerichtete Werbung
ausgespielt werden kann. Die zweite
Besonderheit ist die Verknüpfung von Offline-Käufen mit Online-Kampagnen. Wir
können zeigen, wie digitale Kampagnen
Käufe beeinflussen. Und drittens generiert
die anonymisierte Facebook-ID Mehrwert, weil sie eine genauere Erhebung von
Reichweite und Frequenz ermöglicht. Wir
wissen, dass bei Cookie-basierten Messungen die Reichweite im Schnitt um 58 Prozent zu hoch angesetzt wird. Durchschnittskontakte, die nur auf Cookie-Messung
basieren, sind unrealistisch.
Was ist der Unterschied zwischen der Cookie-basierten Werbeauslieferung und dem
Ansatz von Atlas?
„Echte Menschen, echte Ergebnisse“ lautet das Motto von Atlas Solutions
Wie regeln Sie bei Atlas das Opt-out beim
Targeting?
Köpp: Atlas ist Teil von Youronlinechoices.eu. Dort können Internet-Nutzer
das Opt-out wählen.
Wie viele Ad Requests liefern Sie im Schnitt
in Deutschland pro Monat aus?
Köpp: Dazu nennen wir keine Zahlen.
Wer ist Ihre Hauptzielgruppe für den AtlasAdserver?
Köpp: Wir sind dabei, die großen MediaAgenturen auf die Plattform zu bringen.
Darunter sind Agenturgruppen wie WPP
und Publicis sowie unabhängige MediaAgenturen. Eine weitere Zielgruppe sind
große Werbungtreibende. Zu unseren
Kunden gehören Microsoft, Tommy Hilfiger und Performance Media. Werbungtreibende sollten eine gewisse Größe mitbringen, sonst ist unsere Plattform für sie
überdimensioniert. Ein großer OnlineRetailer mit komplexen Kampagnen, der
auf allen digitalen Kanälen vertreten ist, ist
ein idealtypischer Kunde.
Die Bereitschaft, den Adserver zu wechseln,
ist im deutschen Markt nicht sehr groß. Was
macht Sie zuversichtlich, dass Sie Agenturen
überzeugen können?
Köpp: Unser Ziel ist zu zeigen, dass Atlas
der beste Adserver für unsere Kunden ist.
Unsere soziodemografischen Daten sind
realistischer, weil sie nicht Cookie-basiert
sind. Wir können nachweisen, wie gut
Zielgruppen tatsächlich erreicht werden.
Atlas ist der einzige Adserver, von dem
Agenturen solche Daten in Echtzeit erhal◼
ten. Die Nachfage ist sehr groß.
Interview: Ingrid Schutzmann
Seit 2001 gibt es den Atlas-Adserver. Im
Mai 2007 hatte Microsoft das Unternehmen Aquantive Inc. für rund sechs
Milliarden US-Dollar übernommen. Die
Adserving-Plattform Atlas war Teil dieses Deals. Microsofts Portale MSN, Windows Live, Xbox Live und Office Live
sowie Facebook und Webseiten von Dritten sollten über Atlas mit Werbung bespielt werden. 2013 verkaufte Microsoft
den Adserver weiter an Facebook, finanzielle Details dazu sind nicht bekannt.
Facebook dürfte vor allem am AdtechKnow-how der Entwickler interessiert
gewesen sein. 2014 hat Atlas den Code
der Software von Grund auf überarbeitet. Seit Anfang 2015 wird auf Basis der
neuen Technologie „People-based“Marketing angeboten.
4. Januar 2016
1/16
INTERNET WORLD Business
Siroop setzt auf Spryker
PraxisTipp
Swisscom und Coop realisieren ihren Online-Marktplatz mit der neuen Shop-Software
nde 2015 ist in der Schweiz
möglicher Autonomie neue
ein neuer Online-MarktFeatures und Services entplatz an den Start gegangen –
wickeln können. Die Entwenn auch erst einmal als Betawicklungszeit soll dadurch
version. Drei Besonderheiten
deutlich verringert werden.
zeichnen das Projekt namens
Die Umsetzung der PlattSiroop aus: Erstens haben sich
form dauerte Steiner zufolge
mit dem Schweizer Telekommuweniger als vier Monate. Benikationsunternehmen Swissteiligt waren die Schweizer
com und dem Handelskonzern
Agenturen 89grad und IteraCoop zwei große, potente Parttiv sowie die Berliner Agentur
ner zusammengetan. Zweitens
Votum. Daneben hat das
ist Siroop als offener Marktplatz
eigene IT-Team „in Eigenregie
Siroop will beliebtester Marktplatz der Schweiz werden
konzipiert, auf dem nationale
substanzielle Anpassungen
Händler und Hersteller, Onlinevorgenommen, da Spryker
Pure-Player sowie regionale
zwar theoretisch für offene
und lokale Händler – auch ohne eigenen zipierten E-Commerce-Software Spryker Marktplatzmodelle konzipiert, praktisch
Online-Shop – ihre Produkte anbieten realisiert wurde.
aber nicht standardmäßig auf sie ausgeEin hohes Maß an Flexibilität war der richtet ist“, so Steiner. Hier erwies sich die
können. Als Drittes ist Siroop eines der
ersten Projekte, das auf Basis der neu kon- Hauptgrund für die Siroop AG, sich für Shop-Software als komplexer als erwartet,
Spryker zu entscheiden. „Siroop wollte was zusätzlichen Zeitaufwand bedeutete.
und will eine möglichst flexible Lösung, da
Zum Budget will sich Steiner nicht
wir den Shop auf Basis von Kunden-Feed- äußern. Allein die Softwarelizenz kostet
Die Siroop AG
back laufend anpassen. Das
laut Spryker-Geschäftsführer
Framework von Spryker
Alexander Graf jedoch 100.000
∙ Gegründet im April 2015 als Joint
ermöglicht uns im Gegensatz
Euro pro Jahr. Er empfiehlt für
Venture der Swisscom und der
zu einem starren System eine
die Arbeit mit Spryker zudem
Schweizer Coop Genossenschaft
hohe Flexibilität“, hebt Isa
ein eigenes IT-Team von min∙ Sitz in Zürich, 60 Mitarbeiter
Steiner, Chief Technical Officer
destens vier bis sechs Mitar∙ Start der Betaphase des Onlinebei Siroop, hervor.
beitern. Ein solches hat Siroop
Marktplatzes Siroop Ende NovemEin weiteres Thema ist Agizur Verfügung: „Der größte
ber 2015, Fokus derzeit auf der
lität: Geplant ist, das IT-System
Teil der Wertschöpfung findet
Stadt Bern
vollständig in einzelne in sich
nun durch unsere eigenen,
Isa Steiner,
∙ Zehn angeschlossene Händler,
geschlossene Micro-Services
starken IT-Mitarbeiter in der
Chief Technical
zwölf Abholstationen in Bern
aufzuteilen, sodass verschiedeSchweiz statt“, so Steiner. ◼
Christiane Fröhlich
Officer Siroop AG
ne Entwicklerteams in größt-
E
Neugeschäft
Etats, Launches, Optimierung und Tools für den Web-Auftritt
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Bundesministerium
des Inneren
Relaunch von www.personalausweisportal.de im Responsive Design mit
Übersicht über alle mit Online-Ausweisfunktion nutzbaren Bürgerdienste
Materna, Dortmund
Gamigo
Abwicklung des Kundensupports per E-Mail, Chat und Whatsapp sowie
Bereitstellung von Payment-Lösungen für Kreditkartenzahlungen
Wirecard, Aschheim
Guidebase
Aufbau des neuen Bergsportportals inklusive Buchungsfunktion für
zertifizierte Bergführer
Cobe, München
Ludwig Görtz
Relaunch des Webshops auf Basis der Shop-Software Novomind iShop
Commerce Plus, Hamburg
Metro Cash & Carry
Relaunch der Website im Responsive Design auf Basis der SitecoreExperience-Plattform
Sitecore, Bremen
Mister Spex
Europaweite Abwicklung von Kreditkartenzahlungen für den Web-Optiker
Payone, Kiel
Nolte Küchen
Relaunch des Küchenportals im Responsive Design auf Basis des
Content-Management-Systems Drupal
TWT Interactive,
Düsseldorf
Rausch
Aufbau eines Webauftritts mit Online-Shop für den Schokoladenhersteller auf Basis der Shop-Software Shopware
Neofonie, Berlin
Sawade
Einrichtung eines neuen Webshops für den Pralinenhersteller unter
www.sawade.berlin auf Basis der Shop-Software Shopware
Votum, Berlin
Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an [email protected]
29
Tim Wiengarten,
Geschäftsführer von
Rabbit Mobile
www.rabbit-mobile.de
Vier Tipps für die
regelmäßige App-Pflege
Jeder zweite Deutsche hat auf
seinem Smartphone sechs bis 20
mobile Apps installiert. Doch nur
regelmäßig gepflegte Anwendungen
erzielen langfristig Erfolg beim Nutzer. Vier Tipps für die App-Pflege:
1. Harte Nüsse knacken
Auch der beste App-Developer kann
nie genau vorhersehen, wie ein Nutzer
eine App tatsächlich bedient. Was
Fachleute für eine unkomplizierte
Funktionalität halten, kann sich für
den User als harte Nuss entpuppen.
Testen Sie die App deshalb unbedingt
vor dem Release und tracken Sie sie
im laufenden Betrieb. Nur so können
Sie frühzeitig Schwachstellen erkennen und beseitigen.
2. Die Pfade der Nutzer kennen
Für Updates oder neue Features ist es
wichtig zu wissen, wie die Nutzerinteraktion aussieht, welche Buttons
der User nutzt, was er herunterlädt
etc. Nutzen Sie dazu App-AnalyseTools. Es empfiehlt sich, ein TrackingTool einzusetzen, mit dem Website
und App erfasst werden können, um
ganzheitlich Optimierungen vornehmen können.
3. Das Ohr am Nutzer haben
Direktes Nutzer-Feedback ist die
wichtigste Rückmeldung, die Sie zur
Funktionstüchtigkeit Ihrer App bekommen können. Animieren Sie die
Nutzer, Ihnen Rückmeldung zu geben,
beispielsweise durch Umfragen per
E-Mail oder direkt in der App. Wichtig
ist, dass Sie die Informationen der
Nutzer zentral sammeln, ernst nehmen, beantworten und umsetzen.
4. Abstauben oder einmotten?
Kann eine lange nicht gepflegte App mit
einem Update reanimiert werden oder
wäre eine neue App besser? Die grundsätzliche Frage lautet: Stimmen Konzept und Ziel der App noch überein?
Wenn ja, empfiehlt sich ein Update.
Wenn sich jedoch das Ziel der App
geändert hat oder Funktionsveränderungen anstehen, die nicht zu den alten
Zielen passen, ist eine neue App besser.
DIENSTLEISTERVERZEICHNIS
30
INTERNET WORLD Business
AFFILIATE
MARKETING
PLZ
CALL TRACKING
PLZ
4. Januar 2016
PLZ
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E-COMMERCE
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Robert Bosch
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Joiz, Zürich (CH)
Die neu geschaffene
Position eines Chief
Business Development
Officers übernimmt Antonius Salis beim
Medienunternehmen Joiz in Zürich. Der
35-Jährige wechselt von Rocket Internet,
wo er vier Jahre lang als Vice President
beschäftigt war, und soll in Zukunft insbesondere die internationale Expansion
des Social-TV-Senders vorantreiben.
www.joiz.com
Zum 1. Februar 2016
wird Robert Bosch zum
Chief Marketing Officer
der Ströer SE berufen. Der
43-Jährige, der zuletzt Chief
Sales Officer beim Ad-TechUnternehmen Sociomatic Labs in Berlin war, übernimmt damit die Gesamtverantwortung für das nationale Vermarktungsgeschäft des Konzerns aus
Köln. Seine Aufgabe besteht unter an-
Marcus Ambrus /
Jan Woratschek
Plan Net, München
Ulrich Hegge
Appnexus, Berlin
Auf End-to-End-Lösungen im Bereich Content Marketing spezialisiert sich die neue
Agenturtochter Plan Net Content Marketing, die innerhalb der Münchner Serviceplan Gruppe aus dem gleichnamigen Geschäftsbereich entsteht. Die Leitung übernehmen Geschäftsführer Marcus Ambrus
und der bisherige Leiter des Bereichs Jan
Woratschek (Foto) als Geschäftsleiter.
www.plan-net.de
Als Vice President of
Strategic Market Development DACH ist Ulrich Hegge künftig auch für das Deutschlandgeschäft von Appnexus verantwortlich. Der Werbetechnologieanbieter aus
New York war hierzulande zuletzt führungslos, nachdem Frederike Voss Ende
2014 ausgeschieden war. Hegge war bisher CSO bei der Comdirect Bank.
www.appnexus.de
Kai Früchtenicht
Payone, Kiel
Beim Payment Service Provider Payone
heuert Kai Früchtenicht
als neuer Director Sales an. Der bisherige Chief Commercial Officer der EVO Payments International verstärkt in Zukunft
das Managementteam und verantwortet
sämtliche Vertriebsaktivitäten.
www.payone.de
1/16
Uwe Stuhldreier
Huk24, Coburg
Ströer, Köln
Bianca Libowsky /
Stephan Schulte /
Martin Mahlert
Outbrain, München
Mit drei Mitarbeitern
verstärkt sich der Content-Plattformbetreiber Outbrain, der zudem ein Büro in
Düsseldorf eröffnet. Den neuen Standort
leitet künftig der Regional Director Sales
Stephan Schulte, der zuletzt Director Sales DACH bei der AOL-Tochter Be On war.
derem darin, konvergente Angebote und
Produkte über das gesamte Portfolio voranzutreiben. In der Position,
die neu geschaffen wurde, berichtet Bosch an Christian Schmalzl,
Vorstand der Ströer SE. Zu den beruflichen Stationen Boschs gehören auch
Google, Groupon und Axel Springer.
www.stroeer.com
Foto: Raimar-von-Wienskowski
22
Unterstützt wird er von Martin Mahlert,
der als Senior Sales Manager kommt. Er
war bisher bei Factory Media beschäftigt.
Neu im Münchner Büro ist zudem Bianca
Libowsky. Sie kommt von Unruly, wo die
35-Jährige bisher Senior Sales Manager
war, und arbeitet künftig in gleicher Position für das Team von Outbrain DACH.
www.outbrain.com/de
Jens Lütcke /
Gerrit Seidel
Sofort, Gauting
Zum 31. Dezember
2015 hat Gerrit Seidel,
bisher Geschäftsführungsvorsitzender der
Sofort GmbH, den Payment-Anbieter auf
eigenen Wunsch verlassen. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt interimsweise Jens Lütcke (Foto) die Position. Der
Chief Financial Officer übernimmt außerdem die Aufgaben Seidels als Senior Vice
President DACH innerhalb des Mutterkonzerns Klarna Group.
www.sofort.com
Als Nachfolger von
Daniel Thomas, der
in den Vorstand der
Huk-Coburg wechselt, wurde Uwe Stuhldreier zum stellvertretenden Vorstandsmitglied des Direktversicherers Huk24
bestellt. Der 46-Jährige kommt von Cosmos Direkt aus Saarbrücken und wird seinen Posten im Lauf des ersten Halbjahrs
2016 übernehmen.
www.huk24.de
Kai Schmidt
Alnatura, Bickenbach
Als Bereichsverantwortlicher kümmert
sich Kai Schmidt, der
bislang für das Projekt- und Prozessmanagement verantwortlich war, künftig bei
Alnatura um den Webshop. Der Manager
gehört nun auch dem Leitungskreis des
Unternehmens an. Schmidt kam vor fünf
Jahren zu Alnatura.
www.alnatura.de
Sven Rathjen
Spiegel, Hamburg
Zum 1. Januar 2016
hat Sven Rathjen beim
Spiegel Verlag die Leitung der IT übernommen. Der 49-Jährige,
der zuvor als Geschäftsführer der DuMont
Systems die IT der DuMont Mediengruppe
verantwortete, folgt auf Jesper Doub. Der
45-Jährige ist seit August 2014 Verlagsleiter des „Spiegel“ und Geschäftsführer
von Spiegel Online und Spiegel TV.
www.spiegel.de
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
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INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
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Stefan Hofer, Susann Naumann,
Einträge im Dienstleisterverzeichnis:
für den Internet-Entscheider und erscheint
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Helmut van Rinsum
Marita Brotz
zweiwöchentlich am Montag.
Christian Erxleben (erx),
Schlussredaktion:
[email protected]
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
Christiane Fröhlich (cf),
[email protected]
Telefon: (089) 741 17–281
Fax: (089) 741 17–269
E-Mail: [email protected]
Art Directorin:
Maria-Luise Sailer
Gestaltung:
Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 70,20
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
vom 01.10.2015
im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
beträgt 5,40 Euro. In Österreich kostet das
Susanne Gillner (sg),
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
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Catharina Burmester, Hedi Hefele,
Leitung Herstellung/Vertrieb:
Manuela Keller, Simone Köhnke,
Ingrid Lommer (il),
Thomas Heydn,
Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
[email protected]
Telefon: (089) 741 17–111,
Ilka Rüther, Christian Schumacher
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Florian Ebner,
Laura Melchior (lm),
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Dr. Günter Götz
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Jens Schmidtmann, Anzeigenleiter
Bank: Deutsche Bank
Klaus Ahlering, Senior Sales Manager
Konto: 8264160 (BLZ 700 700 10)
Chefredakteur:
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IBAN: DE08 7007 0010 0826 4160 00
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BIC: DEUTDEMM
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Schweiz 97,50 Franken im Halbjahr. Das
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Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
erhalten bei Vorlage eines Nachweises einen
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Veröffentlichung gemäß Art. 8 Abs. 3 BayPrG:
Alleiniger Gesellschafter der Neuen
Mediengesellschaft Ulm mbH ist die Neue
Susanne Vieser (vs),
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jeweils ein Jahr.
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Sitz des Verlags:
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Online Manager International (m/w)
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Content Konzeptioner (m/w)
HSE24
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Ismaning
Volontär für den Beruf des Transaction Editors (m/w)
Musik-Media-Verlag GmbH & Co. KG
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Trainee im Bereich Online-Marketing (m/w)
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Ulm
E-Commerce Marketing Manager (m/f)
British American Tobacco (Germany) GmbH
Hamburg
Ausbildung zum Mediengestalter Digital & Print (m/w)
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München
Inbound-Marketing-spezialist (m/w)
digitalmobil
München
Ausbildung zum Fachinformatiker für
Anwendungsentwicklung (m/w)
digitalmobil
München
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Online Redakteur (m/w)
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SZENE
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INTERNET WORLD Business
4. Januar 2016
1/16
Treffen und
Kontaktpflege
Branchentreffs und Events in aller Welt –
rends erkennen, neue Technik ausprobieren, Erfahrungen austauschen:
Messen und Kongresse bieten alle diese
Möglichkeiten. Die Digital-Branche liebt
diese Veranstaltungen, weil hier oft ihre
Treiber und Vordenker auftreten und weil
sich hier außerdem viele Gelegenheiten
für Treffen, Vernetzung und neue Herausforderungen oder sogar Jobs und Positionen ergeben.
2016 beginnt der Reigen am 6. Januar in
Las Vegas. Auf der Consumer Electronic
Show CES in den USA zeigen die Hersteller, welche Smartphones, Tablets und
T
anderen Gadgets Werber wie Händler im
neuen Jahr beschäftigen. Virtual Reality
und fotorealistische, dreidimensionale
Abbildungen werden hier sicher Thema
Nummer eins sein: weil Sony, Oculus Rift
und HTC demnächst neue, bezahlbare
Brillen für den VR-Genuss auf den Markt
bringen und weil immer mehr Start-ups
und Entwickler bereits fleißig 3-DProgramme zur Darstellung von Waren,
Urlaubsregionen oder für neue Services
liefern.
Von den USA kann die Reise gleich weitergehen nach Tokio, wo tragbare, mit dem
Fotos: Marion Vogel
für Händler, Werbungtreibende und Gründer
Die wichtigsten Termine 2016 für die Digital-Wirtschaft
Datum
Ort
Titel
Webadresse
Inhalt
Datum
Ort
Titel
Webadresse
Inhalt
6. – 9. Januar,
Las Vegas
Consumer Electronics Show
www.cesweb.org/home
Die neuesten Gadgets und
Widgets: Technik
14. – 18. März,
Hannover
Cebit
www.cebit.de
Software und Hardware,
Digitalisierung
13. – 15. Januar,
Tokio
Wearable Expo
www.wearable-expo.jp/en
Mode, Schmuck, Sportgerät: mit dem Link zum Web
15. – 17. März,
Rust
World Hosting Days Global
ww.whd.global/nl/index.php
Technologien, Hosting
und Provider
17. – 19. Januar,
München
Digital Life Design (DLD)
www.dld-conference.com
Unternehmer treffen auf
Künstler: digital Lifestyle
15. März,
Hamburg
D3con
d3con.de
Die Welt des Display
Advertisings
26. – 27. Januar,
Düsseldorf
Online-Handel 2016
www.managementforum.com/
Veranstaltungen/Online-Handel
Beispiele für erfolgreiche
Online-Handelskonzepte
20. – 22. März,
Berlin
Digital Innovators’ Summit
www.innovators-summit.com/
dis-home
Innovationen und neue
Geschäftsmodelle für die
Medienbranche
10. – 12. Februar,
Genf
Lift Conference
http://liftconference.com/lift16
Start-ups und neue
Geschäftsmodelle
24. März,
München
Tactixx
www.tactixx.de/
Affiliate und Display
Marketing
12. Februar,
Berlin
PPC Masters
ppcmasters.de/de
Suchmaschinen-Marketing und Reichweite
6. – 7. April,
Zürich
20. Februar,
Kassel
Plentymarkets Online-HändlerKongress
www.plentymarkets.eu/news/
kongress
Neue Tools und Technik
für das gleichnamige
Shop-System
Logistic & Distribution
www.easyfairs.com/de/events_216/
logistics-distribution-2016_77586
Techniken, erfolgreiche
Anwenderbeispiele, der
Logistik-Markt der
Schweiz
8. – 9. April,
Berlin
Startup-Camp
startupcamp.berlin
Training und Ideen für
Gründer
22. – 25. Februar,
Barcelona
GSMA Mobile World Congress
www.mobileworldcongress.com
Mobile Technik & Mobile
Commerce
12. – 13. April,
San Francisco
F8 Conference
www.fbf8.com
Facebook-EntwicklerKonferenz
23. – 25. Februar,
Düsseldorf
EuroCIS
www.eurocis.com
E-Commerce-Technik und
Anwendungsbeispiele
14. – 15. April,
Berlin
Email Summit
www.berlinemailsummit.de
Techniken und Tipps fürs
E-Mail-Marketing
25. – 26. Februar,
Hamburg
Online Marketing Rockstars
www.onlinemarketingrockstars.de
Konferenz für OnlineWerbung
1. – 2. März,
München
Internet World Messe
www.internetworld-messe.de
E-Commerce, OnlineMarketing, Logistik
18. – 19. April,
München
Smart-Data Developer
Conference
lanyrd.com/2016/smartddc
Big Data und Unterstützung für SoftwareEntwickler
8. – 10. März,
Stuttgart
Logimat
www.logimat-messe.de/
Techniken für Lagerung,
Versand, Transport
19. – 20. April,
Berlin
Code. Talks. Commerce
http://commerce.codetalks.de
E-Commerce-Technik aus
Sicht der Praktiker
8. – 16. März,
San Francisco
The Fluent
http://conferences.oreilly.com
Ideen, Training und Teambuilding für Gründer
19. – 21. April,
Berlin
Conhit
www.conhit.de
Innovative Technik für die
Gesundheitsbranche
9. – 10. März,
London
Retail Business Technology Expo
www.retailbusinesstechnology
expo.com
Technik für den OnlineHandel und Erfolgsbeispiele
21. – 22. April,
Hamburg
Digital Commerce Day
www.digital-commerce-day.de
Ideen für den erfolgreichen Online-Handel
10. März,
Berlin
Valley in Berlin
www.youisnow.com/events
Start-up-Konferenz von
You Is Now
25. – 29. April,
Hannover
Digital Factory
www.hannovermesse.de/de/
messe/leitmessen/digital-factory
Digitalisierung in Unternehmen: Technik und
Beispiele
11. – 15. März,
Austin, Texas
SXSW 2016 Interactive
www.sxsw.com
Neue Technik für Streaming, Musik, Film
26. April,
Genf
Salon E-Com
www.salon-ecom.com
Online und Mobile: Marketing, Handel, Digital
4. Januar 2016
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INTERNET WORLD Business
World Wide Web verlinkte Uhren und
Mode vorgestellt werden, und auch nach
München. Hier findet im Januar die Lifestyle-Konferenz DLD statt und ab 1. März
zum 20. Mal die Internet World Messe. Sie
zeigt die E-Commerce-Trends aus den USA
und Europa und bietet Einblicke in erfolgreiche und bewährte Handelskonzepte.
Die Digital-Wirtschaft und Logistikexperten können mit der Planung ihres
Veranstaltungsjahres starten. Die Tabelle
unten zeigt wichtige Termine nach Datum
geordnet, weitere Veranstaltungen stehen
außerdem auf den Seiten von INTERNET
WORLD Business im Internet. Der Kasten
rechts zeigt wiederum Roadshows und
Vortragsveranstaltungen, die wertvolles
PraxiswissenfürHändler,Werbungtreibende
aber auch Datenspezialisten vermitteln.
Wer sich für Veranstaltungen interessiert, sollte allerdings nicht nur Termine
und Reisen planen. Sollen Veranstaltungen
die eigenen Zirkel und Kreise erweitern,
hilft der Blick in das Aussteller- und Rednerprogramm und die Entwicklung von
Ideen, wie Vortragende oder Aussteller
und potenzielle Geschäftspartner am bes◼
ten angesprochen werden können.
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Wertvolles Praxiswissen
CPX Performance Marketing Gipfel
Performance-Marketing mit Google,
bei Facebook, Pinterest und anderen
Communitys.
Termin: 14. – 15. Juni, München
Info: www.cpx-conference.de
Online Marketing Forum
Vom Performance-Marketing über Display Advertising bis zu Real-Time Bidding: Alle Spielarten des Online-Marketings an Fallstudien umfassend erklärt.
Termine: 20. Juni, Hamburg; 30. Juni,
Frankfurt/M; 11. Juli, München
Info: www.onlinemarketingforum.de/
Online-Marketing für B2B-Konzepte
Online, Mobile oder Social: Die besten
Werbestrategien, mit denen Unternehmen Geschäftskunden von ihren Angeboten und Produkten überzeugen.
Termin: 4. – 5. Juli, München
Info: www.online-businessconference.de/
Social Media Conference
Regeln und clevere Strategien für
Werbung in sozialen Medien und mit
eigenen Inhalten. Praktiker geben Einblicke in Social-Media-Kampagnen und
beschreiben ihr Content-Marketing.
Termin: 26. – 27. September, Hamburg
Info: www.socialmediaconference.de/
E-Commerce Conference
Erfolgreiche Online-Händler beschreiben ihre Strategien und bewerten die
wichtigsten Trends.
Termin: 7.11. München; 14./15.11.
Hamburg; 21.11. Frankfurt/M
Info: http://ecommerce-conference.de/
Data Driven Marketing
Wie Big Data und Bidding-Technologien
das Online-Marketing treiben und verändern: Techniken, Tools, Strategien.
Termin: 23. – 24. November München
Info: www.data-driven-marketingconference.de
Datum
Ort
Titel
Webadresse
Inhalt
Datum
Ort
Titel
Webadresse
Inhalt
29. April,
Köln
Hitmeister E-Commerce-Day
www.hitmeister.de/ecommerceday
Ideen und Anwendungsbeispiele für das ShopSystem Plentymarkets
22. – 23. September,
Hamburg
Next
www.nextconf.eu
Neue Technik, neue
Geschäftsmodelle
2. – 4. Mai,
Berlin
Re:publica
www.re-publica.de
Digitale Gesellschaft,
neue Business-Modelle
26. – 27. September,
Hamburg
Social Media Conference
www.socialmediaconference.de
Social Media und ContentMarketing für Unternehmen
3. – 4. Mai,
New York
Digital Life Design Salon
dld-conference.com/DLDnyc16
Digitale Innovationen,
Lifestyle & Kultur
26. – 28. September,
Dallas
Shop.org Summit
summit15.shop.org
Die Zukunft des E-Commerce in den USA: neue
Tools und Techniken
11. – 12. April,
Santa Clara, USA
Apps World North America
na.apps-world.net
Technologien und Ideen
für die App-Entwicklung
27. – 29. September,
Nürnberg
Fachpack
www.fachpack.de
Neue Materialien und
Technik für Verpackung
20. Mai,
Ahaus
Shopware Community Day
de.shopware.com/unternehmen
Neue Tools für das ShopSystem Shopware
28. – 29. September,
London
TFM – Technology for Marketing
www.tfma.co.uk
24. – 25. Mai,
Wien
Pioneers Festival
pioneers.io/festival2016
Gründer pitchen um
Kapital
Neue Technologien für die
Werbe- und Reichweitenvermarktung
31. Mai – 3. Juni,
Hannover
Cemat
www.cemat.de
Technik für die Intralogistik und Lieferketten
28. – 29. September,
London
E-Commerce Expo
www.ecommerceexpo.co.uk
Trends im E-Commerce
von Europa
13. – 15. Juni,
Paris
Enterprise Digital Summit
www.enterprise-digital.net/
paris.html
Digitalisierung von Unternehmen, Geschäften und
Kommunikation
4. – 7. Oktober, San
Francisco
Dreamforce
www.salesforce.com/events
Konferenz von Salesforce
und Partnern
12. – 13. Oktober,
Düsseldorf
Neocom
www.neocom.de
Technik und Fallbeispiele
für den Online-Handel
15. – 16. Juni,
Berlin
Die Tools 2016
www.tools-berlin.de
Digital arbeiten und die
digitale Transformation
19. – 20. Oktober,
Nürnberg
IT-SA IT Security
www.it-sa.de
Sicherheitstechnik und
Datenschutz
20. – 23. Juni,
Nürnberg
Developer Week
www.developer-week.de
Tools, Tipps & Tricks für
Entwickler
19. –21. Oktober,
Berlin
Deutscher Logistik-Kongress
www.bvl.de/dlk
Technik und Ideen für
Lieferwege und Lager
29. – 30. Juni,
Nürnberg
Co-Reach
www.co-reach.de
Dialogmarketing, Print,
Online & Crossmedia
30. Juni,
Liverpool
Accelerate
www.ifb2016.com/festival/
schedule/66-accelerate-2016
Geschäftsideen für
Gründer, Unternehmer
und Investoren
19. – 23. Oktober,
Frankfurt/M
Int. Buchmesse
www.buchmesse.de
Neue Technologien für
Autoren, Verlage, Leser
26. – 28. Oktober,
München
Medientage München
www.medientage.de
Digitalisierung von
Medienkonzepten
4. – 5. Juli,
München
Online B2B Conference
www.online-businessconference.de
Online-Handel zwischen
Unternehmen und für
Geschäftskunden
25. – 26. Oktober,
London
Ad Tech London
http://ad-techlondon.co.uk
Konferenz für digitales
Marketing
17. – 21. August,
Köln
Gamescom
www.gamescom.de
Die ganze Welt des
Online-Spielens
8. – 9. November,
Köln
EHI Technologietage
www.technologie-tage.com
Shop-Systeme und -Tools
für Händler
Pirate Summit
piratesummit.com/en/home
Coden, Teambuilding und
Ideen für Gründer
22. – 23. November,
Köln
EHI Marketing Forum
www.ehi-marketingforum.de
Werbeideen für Händler
6. – 7. September,
Köln
13. – 14. September,
Dortmund
Zukunftskongress Logistik
www.zukunftskongress-logistik.de
Innovationen für die
Logistiksparte
5. – 7. Dezember,
Köln
.Net Developer Conference
www.dotnet-developerconference.de
Tipps & Tricks & Technik
für Programmierer und
Entwickler
14. – 15. September,
Köln
Dmexco
www.dmexco.de
Online-Werbung, Werbevermarktung und E-Retail
Dezember 2016,
Paris
Le Web
http://leweb.co
Restart für den digitalen
Lebensstil
MEINUNG
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INTERNET WORLD Business
4. Januar 2015
1/16
Löschen statt sperren
Der Branchenverband Eco spricht sich gegen Netzsperren im Internet aus
er Bundesgerichtshof (BGH) schließt
Netzsperren nicht mehr aus, sofern
Urheberrechtsverwerter keine andere
Möglichkeit finden, gegen die Websites
des rechtsverletzenden Anbieters vorzugehen. Dies geht aus einem Urteil vom
26. November 2015 hervor. Das Gericht
befeuert damit die seit Jahren europaweit
geführte Sperr-Debatte im Internet. Aus
meiner Sicht eine weitere verpasste Gelegenheit, diesen für die Bekämpfung illegaler Internet-Inhalte kontraproduktiven
Maßnahmen zumindest in Deutschland
endlich eine klare Absage zu erteilen.
Die Argumente gegen Internet-Sperren
sind vielfältig. Ich beschränke mich hier
auf die drei wesentlichen. Erstens, Internet-Sperren gefährden demokratische
Grundprinzipien im Netz: Sie bilden das
Fundament für eine Zensur-Kultur, die die
Transparenz und Rechtsstaatlichkeit im
Internet untergräbt. Zweitens, InternetSperren sind ineffektiv: Die rechtswidrigen
Inhalte bleiben im Netz und damit grundsätzlich verfügbar. Für technisch einigermaßen versierte Nutzer ist es ein Leichtes,
solche Sperren zu umgehen und fragliche
Inhalte weiter zu konsumieren beziehungsweise zu verbreiten. Und drittens, InternetSperren sind gefährlich, da sie weitere
Straftaten im Netz begünstigen. Täter erfahren auf diese Weise, dass Behörden ihr
Treiben entdeckt haben – und womöglich
ermitteln. Das gibt ihnen Gelegenheit, sich
zurückzuziehen oder auf andere Verbreitungswege auszuweichen, was die Ermittlungsarbeit enorm erschwert.
Neben diesen sachlichen Gründen,
spricht auch noch ein juristischer Einwand gegen das BGH-Urteil. So bezieht
Der BGH überschreitet mit seiner
Rechtsprechung eine rote Linie und
trägt auf diese Weise zur Erosion von
Meinungs- und Informationsfreiheit
im Internet bei … In Anbetracht der
blamablen Bruchlandung, welche die
damalige Bundesregierung in den
Jahren 2010/2011 mit dem Zugangserschwerungsgesetz erlitt, hätte der
BGH erkennen können, dass Netzsperren kein probates Mittel zur Bekämpfung rechtswidriger Inhalte im
Internet sind.
Reto Mantz,
Richter am LG Frankfurt
Nicht klar ist mir, wie der BGH der
Problematik des Overblocking begegnen will. Wenn eine Seite 90 Prozent illegale Inhalte aufweist und damit eventuell sperrwürdig wäre, werden immer noch 10 Prozent legale
Inhalte geblockt. Dem könnte man
damit begegnen, dass nur zielgerichtete Sperren (URL-Sperren, hybride
Sperren) verlangt werden könnten.
Die sind aber wiederum aufgrund
eines Eingriffs in das Fernmeldegeheimnis hochproblematisch.
Helmut Martin Jung,
Süddeutsche Zeitung
Jedes Recht stößt an Grenzen, wenn
es andere, schwerer wiegende Rechte verletzt. Daher hat der Bundesgerichtshof (BGH) gut daran getan, das
Sperren von Internet-Seiten wegen
Urheberrechtsverletzungen an sehr
restriktive Bedingungen zu knüpfen.
Ein Anbieter von Internet-Zugängen
kann nicht schon dann zum Sperren
von Seiten verpflichtet werden, wenn
etwa ein Plattenlabel eine einstweilige Verfügung mit dem Vermerk
„Empfänger nicht auffindbar“ zurückbekommt.
„Internet-Sperren gefährden
demokratische Grundprinzipien im Netz“
Oliver Süme, Vorstand
Eco Verband der Internetwirtschaft
www.eco.de
sich der Gerichtshof lediglich auf die EUUrheberrechts-Richtlinie, blendet aber die
E-Commerce-Richtlinie dabei einfach
aus. Diese beschränkt in Artikel 12 und 14
die Verantwortlichkeit von Access- und
Host-Providern. Danach sind Dienste, die
reine Durchleitungsfunktionen übernehmen, wie Internet-Zugangsprovider, nicht
für die übermittelten Informationen verantwortlich.
#investment
Der Deutsche Bundestag hat bereits erkannt, dass Netzsperren kein probates Mittel zur Bekämpfung illegaler
Internet-Inhalte sind. Das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz, das
die rechtliche Grundlage für Sperrungen im Internet bildete, wurde in der vorangegangenen Legislaturperiode abgeschafft. Seitdem setzt die Bundesregierung zum Beispiel bei der Bekämpfung
von Kinderpornografie im Internet, neben einer konsequenten Strafverfolgung,
auf das Prinzip „Löschen statt sperren“.
Das bedeutet, dass an den Provider gemeldete Inhalte direkt durch die Provider gelöscht werden. So werden rechtswidrige
Inhalte im Internet nicht nur durch Internet-Sperren „versteckt“, sondern tatsächlich entfernt.
Die Selbstregulierungsmechanismen der
Internet-Wirtschaft zur Bekämpfung unerwünschter und rechtswidriger Inhalte
im Internet funktionieren auf nationaler
und internationaler Ebene ausgezeichnet.
Das beweist auch ein Bericht der Bundesregierung, der seit 2013 jährlich über den
Erfolg der Löschmaßnahmen informiert.
Die Zahlen belegen, dass das Prinzip
„Löschen statt sperren“ funktioniert und
die Zusammenarbeit von Beschwerdestellen, dem Bundeskriminalamt (BKA) und
der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein sehr wirksames Mittel
zur Bekämpfung von Kinderpornografie
im Internet ist.
Daher geht mein Appell an alle europäischen Staaten, internationale Verknüpfungen weiter auszubauen und einheitlich
das erfolgreiche Prinzip des Löschens von
◼
illegalen Inhalten zu verfolgen.
Zitat
24 Mio. Euro
„Nur das Gleiche
immer billiger
anbieten wollen
ist eine freudlose
Aktivität“
investiert Burda
zusammen mit anderen
Investoren beim
Vintage-Mode-Händler
Vinted. In Deutschland
ist die Firma unter dem
Namen Kleiderkreisel
aktiv.
Quelle: Exciting Commerce
Foto: Siemens
Volker Tripp,
Digitale Gesellschaft e.V.
Foto: Shutterstock / Noci
Netzsperren
Was andere schreiben
Foto: Eco e. V.
D
Siemens-Technikvorstand Siegfried Russwurm
Quelle: dpa
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