26:27 Niederlage gegen den Deutschen Meister - Elfen

Werbung
26:27-Niederlage gegen den Deutschen Meister: Werkselfen
betreiben dennoch beste Werbung
Im letzten Meisterschaftsspiel vor der EM-Pause haben die Werkselfen beste Werbung für
sich und den Frauen-Handball betrieben: Die Mannschaft von Renate Wolf brachte den
Deutschen Meister zum Wanken, doch letztlich brachte der Thüringer HC den 27:26 (14:10)Erfolg am Ende glücklich über die Runden. Linksaußen Nina Schilk war mit sieben Treffern
erfolgreichste Torschützin, zudem trafen Jennifer Rode und Zivile Jurgutyte sechsmal.
Renate Wolf überraschte die Zuschauer in der Ostermann-Arena: Mit der Trikotnummer 23
nominierte die Cheftrainerin der Werkselfen die erst 16-jährige Amelie Berger erstmals in
den Bundesliga-Kader der Leverkusenerinnen.
Die Gastgeberinnen kamen gut ins Spiel und gingen durch Treffer von Nina Schilk und Zivile
Jurgutyte nach drei Minuten mit 2:0 in Führung. Die Werkselfen konnten bis Mitte der ersten
Hälfte immer wieder vorlegen, der THC glich immer wieder aus. Vor den Augen von
Bundestrainer Michael Biegler erzielte Jennifer „JeJe“ Rode in der 18. Minute mit einem
ihrer insgesamt sechs Tore die 10:8-Führung für die Leverkusenerinnen. Allerdings sollte es
bereits der letzte Treffer vor der Pause gewesen sein. Insgesamt – halbzeitübergreifend –
blieben die Werkselfen sage und schreibe 16 Minuten ohne eigenen Treffer. Dies nutzte der
Meister bereits vor der Pause, drehte die Partie mit einem 5:0-Lauf zu seinen Gunsten und
ging mit einer 13:10-Führung in die Kabinen.
Nach der Pause konnten die Gäste ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 15:10 und 16:11
ausbauen, doch die Mannschaft von Renate Wolf und Jörg Hermes kämpfte sich zurück in
die Partie: Allrounderin Anna Seidel markierte in der 38. Minute den 14:16-Anschlusstreffer.
Mitte der zweiten Halbzeit traf Jennifer Rode in Überzahl sogar zum 19:19-Ausgleich. Der
Thüringer HC konnte sich erneut mit zwei Treffern absetzen und führte knapp vier Minuten
vor dem Spielende mit 26:23. Doch die Elfen gaben sich längst noch nicht geschlagen und
erzielten durch Sally Potocki und Nina Schilk den 25:26-Anschlusstreffer. Doch als Iveta
Luzumova per Siebenmeter ihren fünften Treffer erzielte und den THC rund 90 Sekunden vor
dem Schlusspfiff in der Ostermann-Arena mit 27:25 in Führung brachte, war das Spiel so gut
wie entschieden. In der Schlussphase reichte es für die aufopferungsvoll spielenden
Leverkusenerinnen nur noch für den 26:27-Anschlusstreffer durch die sechsfache
Torschützin Zivile Jurgutyte.
„Wir waren haben uns heute gut verkauft, am Ende konnten wir dem Deutschen Meister
keinen Punkt abknöpfen“, sagte Renate Wolf nach dem Spiel. „Auch wenn wir dieses Spiel
letztlich mit einem Tor verloren haben, haben wir heute gute Werbung für uns betrieben
und meine Mannschaft darf sich auch als moralischer Sieger fühlen.“ Ein Sonderlob gab es
von Renate Wolf für Zivile Jurgutyte und Linksaußen Nina Schilk. Die Spielerin mit der
Nummer 26 konnte gegen den Thüringer HC gleich sieben Treffer erzielen.
Wer das Spiel gegen den Deutschen Meister Thüringer HC am Mittwochabend verpasst hat,
kann sich die Partie aber noch einmal online unter www.sportdeutschland.tv/hbf ansehen.
Ansonsten müssen sich die Fans bis zur nächsten Partie der Werkselfen etwas gedulden. Am
28. Dezember gastiert die Mannschaft von Cheftrainerin Renate Wolf um 19.30 Uhr beim
SVG Celle. Zwei Tage später, am 30. Dezember 2016, steigt dann das letzte Heimspiel des
Jahres 2016: Die Werkselfen empfangen zum NRW-Derby die Mannschaft von Borussia
Dortmund. Die Partie wird um 19.30 Uhr in der Ostermann-Arena angepfiffen.
Statistik:
TSV Bayer 04 Leverkusen: Branka Zec, Vanessa Fehr – Zivile Jurgutyte (6), Anna Seidel (2),
Kim Braun, Mia Zschocke (1), Sally Potocki (2), Annefleur Bruggemann, Pia Adams, Jenny
Karolius (2), Kim Berndt, Amelie Berger, Anne Jochin, Nina Schilk (7), Jennifer Rode (6/1)
Thüringer HC:
Schiedsrichter: Nils Blümel und Jörg Loppaschewski
Zeitstrafen: TSV: 0 (0x 2 Minuten) – THC: 10 (5x 2 Minuten)
Rote Karte: Manon Houette (45. Minute, 3. Zeitstrafe)
Siebenmeter: TSV: 3/1 – THC: 9/7
Spielfilm: 1:0 (1.), 2:1 (5.), 5:5 (10.), 7:7 (14.), 10:9 (20.), 10:11 (25.), 10:13 (Halbzeit) – 10:14
(31.), 12:16 (35.), 15:18 (40.), 18:19 (44.), 20:21 (49.), 23:25 (55.), 26:27 (Endstand)
Zuschauer: 400
Hinweis: Fehlt Fotomaterial vom TSV Bayer Leverkusen? Bildmaterial von den Elfen findet
man unter www.elfen-fotos.de. Diese Bilder können bei Verwendung des Hinweises: "Ralf
Kardes, Werkselfen" honorarfrei für journalistische Zwecke genutzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Renate Wolf
TSV Bayer 04 Leverkusen e.V.
Handball-Abteilung
Geschäftsführerin
Kalkstrasse 46
D-51377 Leverkusen
fon +49 214 87604-150
fax +49 214 87604-159
mobil: +49 160 53 40 117
e-mail: [email protected]
www.werkselfen.de
www.facebook.com/bayerelfen
Herunterladen
Explore flashcards