Veranstaltungshinweis - Stadt Kaiserslautern

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Veranstaltungshinweis
Stand: 13.04.2017 16:53
AGRIPPINA
Wann?
Beginn:
Sa, 11.03.2017 19:00
Ende (ca.): Sa, 11.03.2017 22:00
Wo?
Stadthalle an der Orangerie
Dr. Edeltraud-Sießl-Allee 2a
67292 Kirchheimbolanden
Altersstufe?
keine Beschränkung
Mein Programm-PDF ist ein Service von miadi
Stand: 13. April 2017, 16.53 Uhr
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Stand: 13.04.2017 16:53
Beschreibung
Das Theaterprojekt will als Leuchtturmprojekt breite Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für die Belange der
Flüchtlinge und deren Integration in unsere Gesellschaft erzielen. Mit Hansgünther Heyme konnte ein namhafter
und erfahrener Regisseur gewonnen werden, der insbesondere in der Arbeit mit Laien und gesellschaftlichen
Randgruppen sehr erfolgreich ist.
Das Theaterstück: Dargeboten wird Agrippina, ein Trauerspiel aus der Barockzeit von Daniel Casper von
Lohenstein, in einer Neufassung und Inszenierung von Hansgünther Heyme, der die künstlerische Leitung des
Projekts übernimmt. Die Projektkonzeption und -verantwortung, Auswahl der Projektpartner, Fundraising sowie
Kommunikation übernimmt Lydia Thorn Wickert.
Agrippina
Das Trauerspiel Agrippina (Erstdruck Breslau 1665) des Daniel Casper von Lohenstein behandelt einen Stoff aus
der Verfallsepoche der römischen Geschichte des ersten Jahrhunderts nach der Zeitenwende, die geprägt ist von
Sittenverfall und Willkürherrschaft. Hauptfiguren sind u.a. die Kaisertochter und Kaisermutter Agrippina, Tochter
des Kaisers Germanicus, kurzzeitig Gattin des Kaisers Claudius, und ihr Sohn Nero. Das Trauerspiel gehört in die
Epoche der sogenannten Zweiten Schlesischen Dichterschule; es wurde in erster Linie für Breslauer Schulen
verfasst und sollte als moralisches Spiegelbild und Plädoyer für eine "vernunftgeleitete, dem Gemeinwohl
verpflichtete Herrschaft" dienen.
Der Autor: Daniel Casper von Lohenstein
1635 1683, Jurist, Diplomat, Übersetzer, Dichter des schlesischen Barock und einer der Hauptvertreter der
Zweiten Schlesischen Dichterschule.
Von Lohenstein verfasste über ein Dutzend Dramen, einen 3100-Seiten-umfassenden Arminius-Roman und
Gedichte; er war bis Mitte des 18. Jh. ein viel gelesener Autor. Moses Mendelssohn zählte zu seinen Bewunderern
Danach brach die Wirkung ab. Charakteristisch für seinen Stil sind ein übermäßiger Gebrauch von Metaphern und
das "Prunken" mit umfassender polyhistorischer Gelehrsamkeit. Anfang des 20. Jahrhunderts, dann seit den
siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, gab es kurzzeitig wieder Interesse an seinen Dramen, die im Jahre
2002 in Recklinghausen sowie 2014 am Staatstheater in Mainz aufgeführt wurden.
Der Regisseur: Hansgünther Heyme
Seine Karriere als Regisseur und Schauspieler begann Hansgünther Heyme am Nationaltheater Mannheim als
Assistent des Regisseurs Erwin Piscator und am Heidelberger Theater (1957 1963). Nach Stationen als
leitender Regisseur am Staatstheater Wiesbaden und Schauspieldirektor an den Bühnen der Stadt Köln hier
schuf er wegweisende Inszenierungen von Sophokles Ödipus und Ödipus auf Kolonos (1968), Schillers
Wallenstein (1969) und Friedrich Hebbels Maria Magdalena (1972) führte ihn seine Arbeit 1979 an das
Württembergische Staatstheater Stuttgart. Zwischen 1985 und 1992 war er künstlerischer Direktor am Schauspiel
Essen. Nach einer kurzen Station als Generalintendant in Bremen leitete Heyme von 1990 bis 2003 als
künstlerischer Direktor die Ruhrfestspiele Recklinghausen, die er erfolgreich in ein führendes Europäisches
Festival umgestaltete.
Von 2004 bis 2014 war Hansgünther Heyme Intendant am Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen, wo er u.a.
Schauspiele von Sophokles, Euripides, Laura Forti und die deutschsprachige Erstaufführung von Mohamed
Kacimis Stück Heiliges Land inszenierte. In den letzten Jahren trat er auch als Regisseur von Musiktheater hervor.
Richard Wagners Ring des Nibelungen setzte er in einem einzigartigen Kooperationsprojekt mit der Oper Halle
und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Szene. 2013 folgte die Neuinszenierung von Albert
Lortzings Freiheitsoper Regina am Pfalztheater Kaiserslautern. Neben der Aufführung des Jahrtausende alten
Gilgamesch-Epos (Uraufführung in Ludwigshafen 2014) mit Laiendarstellern der Region, bei der er Regie und
Ausstattung übernahm, hat Heyme zahlreiche andere Theaterstücke mit Laien erarbeitet und an ungewöhnlichen
Orten aufgeführt in der Überzeugung, dass sich unsere menschlichen Kräfte durch die Kunst steigern lassen.
Heyme
versteht seine
wirksame
Sozialarbeit
Mein Programm-PDF
ist ein Theaterarbeit
Service von miadials kulturelle Bildungsarbeit
Stand:und
13. zugleich
April 2017, als
16.53
Uhr
Seite durch
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Kunst.
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Ausstattung Bühnenbild
Für die Ausstattung wurde der ebenfalls sehr erfahrene Bühnenbildner und Künstler Gerd Friedrich gewonnen.
Durchführung und Zeitplan
Rollen: Insgesamt 14 Rollen, besetzt mit jungen Syrern und Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums
Weierhof bei Kirchheimbolanden. Darüber hinaus übernehmen einige weitere Syrer einen musikalischen Beitrag.
Quelle(Text/Foto): http://stadthalle-kirchheimbolanden.de
Termin/Info erfasst von: CityKit (Sop)
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