220. Todestagvon WolfgangAmadeus Mozart

Werbung
220. Todestag von Wolfgang Amadeus Mozart
Kategorie: Briefmarke
Version 1 vom 19.12.2014 10:10:30
Art:
Druckart:
Entwerfer:
Sonderpostmarke
Offset
Silvia Moucka
Stecher:
Druckerei:
Land:
Ausgabe:
Joh. Enschedé
Österreich
05.12.2011
Serie:
Währung:
Nominalwert:
Euro
0,70
Zuschlag:
Auflage:
Auflagenhöhe:
Bekannt
730.00
"Er war wohl das umfassendste musikalische Genie aller Zeiten", schrieb Kurt Pahlen über
Wolfgang Amadeus Mozart ("Sinfonie der Welt", Schweizer Verlagshaus, Zürich 1978). "Es hat
keinen Meister gegeben, der mit gleicher Vollendung Opern und Oratorien, Sinfonien und
Serenaden, Sonaten und Lieder, Quartette und Chöre, Messen und Divertimenti geschrieben hätte."
– Eine Meinung, die der österreichische Dirigent und Musikwissenschafter zweifellos mit
zahlreichen anderen Experten teilt. Nach dem fulminanten „Mozart-Jahr“ 2006 (250. Geburtstag)
wird heuer das nächste Jubiläum dieses großen Komponisten gefeiert: Am 5. Dezember jährt sich
Mozarts Sterbetag zum 220. Mal. Grund genug für eine neue Sondermarke, deren Motiv von der
bekannten Markenkünstlerin Silvia Moucka in zeitgemäßer Weise entworfen wurde. Zu Mozarts
letzten Werken und seinem frühen Tod: Nach der Uraufführung von „La clemenza di Tito“ in Prag
war Mozart Mitte September 1791 nach Wien zurückgekehrt und hatte sich sofort in die Arbeit für
die Uraufführung der „Zauberflöte“ gestürzt. Gleichzeitig hatte er die Motette „Ave verum corpus“
ausgearbeitet und mit der Niederschrift des Requiems (KV 626) begonnen, das er jedoch nicht mehr
beenden konnte. Wenige Wochen nach der Uraufführung der „Zauberflöte“ am 30. September 1791
wurde Mozart bettlägerig, am 5. Dezember um 1 Uhr früh starb er und wurde am Tag darauf
beerdigt – er wurde nicht einmal 36 Jahre alt. In der Folgezeit wurde eine Vielzahl von
vermutlichen Todesursachen genannt, darunter „hitziges Frieselfieber“, Rheuma, Syphilis,
Trichinen, Nieren- und Herzversagen, Aderlass und Pharyngitis. Die moderne Medizin tendiert
indes am ehesten zu einer Infektion mit Streptokokken, die unzulänglich behandelt wurde und somit
zu Herz- bzw. Organversagen führte. Er selbst war freilich davon überzeugt, vergiftet worden zu
sein, und äußerte sich gegenüber seiner Frau Constanze dazu wenige Wochen vor seinem Tod
während eines Besuchs im Prater: „Gewiss, man hat mir Gift gegeben.“ Für einen Giftmord gibt es
allerdings keinerlei dokumentierte Anhaltspunkte. Die ersten Legenden zirkulierten bereits kurz
nach Mozarts Tod; die wohl bekannteste davon beschuldigte seinen angeblich missgünstigen
Kollegen Antonio Salieri. Beigesetzt wurde das Musikgenie in einem allgemeinen Grab am Sankt
Marxer Friedhof in Wien. 1855 wurde der Standort seines Grabes so gut wie möglich bestimmt und
1859 an der vermuteten Stelle ein Grabmal errichtet, das später von der Stadt Wien in die Gruppe
der Musiker-Ehrengräber am Zentralfriedhof übertragen wurde. Gedenkstätten in Salzburg, Wien
und vielen anderen Städten erinnern auch heute noch an den genialen Komponisten.
Seite "220. Todestag von Wolfgang Amadeus Mozart". In: PhilaWiki, Philatelistische Enzyklopädie aus freien Inhalten.
Bearbeitungsstand: 19.12.2014 10:10:30. URL: https://philawiki.post.at/Article/Index/5548 (Abgerufen am: 17.05.2017 23:24:29)
Herunterladen
Explore flashcards