Ausgewählte Fragen zur Wirtschaftspolitik Kann davon

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Wirtschaftspolitik
Dies ist kein offizielles Skript
Ausgewählte Fragen zur Wirtschaftspolitik
Kann davon ausgegangen werden, dass in Tarifverhandlungen
marktgerechte Lohnsätze gefunden werden?
Die Tarifverhandlungen werden von den autonomen Tarifverbänden geführt. Autonom werden sie
deshalb
genannt,
da
weder
der
Staat,
noch
eine
andere
Instanz
sich
aktiv
in
den
Entscheidungsprozess einmischen kann.
Unter marktgerechten Lohnsätzen versteht man solche Lohnsätze, bei dem alle die zum am Markt
herrschenden Lohnsatz Arbeit anbieten würden, auch tatsächlich von Seiten der Unternehmen Arbeit
angeboten bekämen.
Während den Tarifverhandlungen stehen sich die beiden Tarifverbände gegenüber. Die Gewerkschaft
vertritt die Interessen ihrer Mitglieder, wohingegen die Interessen der Unternehmen non dem
Arbeitgeberverband vertreten werden. Im Rahmen der Tarifverhandlungen wird beiden Verbänden die
Möglichkeit geboten, ihre Vorstellungen von den zukünftigen Lohnsteigerungsraten vorzutragen, Die
Gewerkschaft, bemüht ihre Mitglieder an sich zu festigen, fordert hohe Lohnsteigerungsraten, da
dieses von ihren Mitgliedern erwartet und –durch steigende Mitgliederzahlen- honoriert wird. Der
Arbeitgeberverband hingegen muss in seinem Angebot das Gewinnmaximierungskalkül der
Unternehmen mitberücksichtigen. Deshalb fällt sein Angebot an Lohnsteigerungsrate auch relativ
gering aus, da steigende Löhne auch zu steigenden Kosten führen und diese die Gewinne sinken
lassen. So kann man eine relativ große Differenz zwischen Forderung und Angebot beobachten.
Infolge der Verhandlungen müsste es also zu einem Prozess der Annäherung kommen, um
tatsächlich marktgerechte Lohnsätze zu erzielen. Im Anfangsstadium der Verhandlung werden aber
häufig solch Forderungen bzw. Angebote gemacht, die als Extreme bezeichnet werden können. Die
Gewerkschaften fordern in dem Stadium viel zu hohe, wohingegen der Arbeitgeberverband viel zu
geringe –bis sogar keine- Lohnerhöhungen anbietet. Dieses tun sie aus der Erfahrung, dass während
der Verhandlung einige Prozent auf der Strecke bleiben müssen, um den Willen zur Einigung zu
zeigen. Häufig steht der Gewerkschaft auch der Weg zur Drohung –mit Streiks- offen, um den
Arbeitgeberverband zu einer Annäherung an ihre Forderung zu bewegen. Der Arbeitgeberverband
scheut jedoch die Folgen des Streiks –bspw. Die Nichterfüllung von Auftragsverträgen und deren
Kosten- und lenkt so meist auf die Forderungen der Gewerkschaft ein. Dieses hat jedoch kurzfristig
keine großen Folgen für ihn, da er die Möglichkeit nutzen kann, die Lohnsteigerungen durch
Preiserhöhungen zu finanzieren. Zusammenfassen kann man zur Entscheidung kommen, dass es in
Tarifverhandlung nur sehr selten zu marktgerechten Lohnsätzen kommt [Allenfalls wenn es der Zufall
so will und sowohl die Forderung, als auch das Angebot übereinstimmen]. Die Differenz zwischen
Forderung und Angebot ist meist so groß, dass es häufig zu quasi Lösungen kommt. Die
Gewerkschaften drohen mit Streiks, um ihre Forderungen durchsetzen zu könne;
und die
Gewerkschaften stimmen ihren Forderungen zu, wohlwissend diese durch Preissteigerungen
finanzieren zu können. Aber einen Lohnsatz, bei dem die angebotene Arbeit in etwa der
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nachgefragten Arbeit entspricht wird man infolge eines solchen Entscheidungsprozessen nicht
realisieren können (wie ja auch die heutige Arbeitslosenquote verdeutlicht), da die Interessen zu sehr
voneinander abweichen.
Kann
man
davon
ausgehen,
dass
in
Tarifverhandlungen
marktgerechte Lohnsätze gefunden werden?
In Deutschland werden die Tarifverhandlungen durch die autonomen Tarifverbände geführt. D.h. die
Gewerkschaften verhandeln mit dem Arbeitgeberverband autonom über die zukünftigen Löhne der
Arbeitnehmer. Autonom sind sie, da weder der Staat noch eine andere Institution sich in den
Entscheidungsprozeß aktiv einwirken kann.
Unter marktgerechten Lohnsätzen versteht man, dass infolge der Verhandlungen solche Lohnsätze
gefunden werden müssen, sodass der Arbeitsmarkt geräumt wird. D.h. das die Arbeitsnachfrage
gleich dem Arbeitsangebot in etwa entspricht –also VB herrscht- .
In der Tarifverhandlung treffen zwei Blöcke, die Gewerkschaft auf der einen und der
Arbeitgeberverband auf der anderen Seite aufeinander. Die Interessen der Arbeitnehmer werden in
der
Lohnverhandlung
seitens
der
Gewerkschaft
homogen
vertreten,
wohingegen
der
Arbeitgerberverband in der Interessensverfolgung einen heterogenen Charakter aufweißt .Die
Gewerkschaften vertreten im allgemeinen sowohl die Interessen der Arbeitnehmer, als auch –sollten
sie- die der Arbeitslosen. Durch den Prozess der Lohnfindung werden jedoch meist Entscheidungen
getroffen,
die
die
arbeitenden
Gewerkschaftsmitglieder
bevorteilen
(bspw.
sehr
hohe
Lohnsatzforderungen oder das festhalten am Kündigungsschutz). Somit werden die vom Arbeitsmarkt
außenstehenden Arbeitslosen benachteiligt, ja es wird ihnen sogar der Einsieg in den ersten
Arbeitsmarkt aktiv erschwert. Diese Benachteiligung resultiert durch zu hohe Lohnforderungen seitens
der Gewerkschaften. Infolge der hohen Lohnforderungen –die für die Unternehmen Kostensteigerung
bedeuten- wird seitens der Arbeitgeber weniger Arbeit nachgefragt.
Wie schon oben erwähnt ist der Arbeitgeberverband in seiner Entscheidungsfindung heterogen, denn
in dem Arbeitgeberverband befinden sich sowohl sehr leistungsstarke Großunternehmen, als auch
weniger leistungsstarke Mittel- und Kleinunternehmen. Die Großunternehmen neigen oft dazu die
hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften zu akzeptieren, da sie in der Vergangenheit viele
Arbeitsplätze wegrationalisiert haben und von den hohen Lohnforderungen weitaus weniger betroffen
werden,
als
die
Kleinunternehmen.
Diese
Strategie
der
Lohnführung
wird
seitens
der
Großunternehmen aus folgendem Grund geführt, da sie auf diesem Weg einen Konkurrenzkampf
betreiben kann. Die Kosten der mittelständischen Unternehmen steigen nämlich weitaus stärker, als
die der Großunternehmen. Und dieses bedeutet, dass Wettbewerbsvorteile auf dem Markt.
Durch die genannten Punkte ist es in der Realität sehr schwierig, infolge der Tarifverhandlungen
marktgerechte Lohnsätze zu finden. Die Gewerkschaften fordern hohe Löhne und werden nicht wie
eigentlich aus dem Gegenmachtprinzip anzunehmen wäre, energisch genug vom Arbeitgeberverband
attackiert. Man spricht in diesem Fall auch von einem „Doppelmonopol“, wo die Gewerkschaften die
Höhe der Löhne und anschließend die Unternehmen die Höhe der Preise festlegen. Hieraus
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resultieren Lohnsätze die den Arbeitsmarkt nicht ins GG bringen. Eine Möglichkeit um sich
marktgerechten Lohnsätzen zu nähern, wäre die, dass im Tarifvertrag so genannte Öffnungsklauseln
verankert werden. Von diesen würden die Unternehmen profitieren können, die die hohen im
Tarifvertrag garantierten Lohnsätze nicht zahlen können, da sie sonst Insolvenz anmelden könnten.
Diese Unternehmen hätten dann nämlich die Chance, nachdem sie sich mit der eigenen Belegschaft
auf einen niedrigeren Lohnsatz –ein Lohnsatz der das weitere Fortbestehen des Unternehmens
garantiert- geeinigt hat, sich vom flächendeckenden Tarifvertrag abzukoppeln.
Wenn nun die
Großunternehmen sehen würden, dass ihre Konkurrenzkampfstrategie nicht mehr aufgeht und nur
noch sie unter den hohen Lohnsätzen zu leiden hätte, würden sie wahrscheinlich in Zukunft die
überzogenen Lohnforderungen der Gewerkschaft stärker attackieren.
Muss Inflation aus wachstumspolitischer Sicht begrenzt werden?
Inflation drückt das kontinuierliche steigen der Preise aus, d.h. das was ich heute für eine GE kaufe,
kann Morgen schon zwei, vier oder auch zehn GE wert sein. So stellt also die Inflation eine
Risikoquelle für die Wirtschaftssubjekte im engeren Sinne dar.
Wachstum bedeutet die „langfristige“ Ausweitung der Produktionsmittel aus Anbietersicht.
Wachstum setzt die Bereitschaft der Unternehmen voraus heute – in die ungewisse Zukunft- zu
investieren, um einen größeren Bestand an Produktionsmitteln in der Zukunft zu besitzen und diese
Gewinnbringend einzusetzen. Das Schlagwort lautet also Investitionen. Die unerwartete Inflation bringt
für die UN Gewinne mit sich, da die schon produzierten und im Lager befindlichen Produkte einen
höheren
Preis
erzielen,
als
ursprünglich
erwartet.
D.h.
anfänglich
kann
eine
Inflation
wachstumsfördernden Charakter aufweisen, da die unerwarteten Gewinne investiert werden können
und somit gegebenenfalls neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Man darf dieses jedoch nicht überbewerten, da schon nach kurzer Zeit die Von der Inflation
gebeutelten Lohnempfänger auf dem Wege der Tarifverhandlung ihren rechtmäßigen Anteil
zurückfordern werden. Die UN werden diese höheren Löhne, wie aus der Vergangenheit häufig
beobachtbar, durch Preissteigerungen finanzieren. Hier wird deutlich, dass die Lohn-Preis-Spirale
infolge der Inflation unweigerlich in Gang gesetzt wird; und die anfängliche Vorteilhaftigkeit der
Inflation auf das Wachstum wieder rückgängig gemacht wird.
Ein weiterer Nachteil den die Inflation mit sich bringt ist die Tatsache, dass eine Flucht in die
Sachwerte stattfindet. Sie findet aus der Angst heraus statt , dass die Geldbestände –dazu gehören
auch die Ersparnisse- in naher Zukunft nichts mehr wert sein könnten. Hier wird also Kapital, was
eigentlich auf dem Markt von den UN benötigt wird, um Investitionen zu finanzieren, in Sachwerten
gebunden. Mit anderen Worten: Geld für die Finanzierung von Investitionen –welche ja verantwortlich
für das Wachstum sind- wird rar. Diese Situation wird zudem noch durch die Kreditgeber verschärft,
denn auch bei ihnen sinkt die Bereitschaft Investoren Kredite zu geben. Sie müssen befürchten, dass
sie infolge der Inflation anstatt Gewinne (i *Kreditvolumen = Gewinn => Kreditvolumen verliert jedoch
mit der Zeit immer mehr an Wert), Verluste machen werden. Andererseits gehen auch potentielle
Investoren zurückhaltender an die Sache heran, da sie befürchten, dass infolge der Inflation die
Konkurrenz ihre Inv. billiger finanzieren könnten. Zudem werden auch die ausländischen Investoren im
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wesentlichen Umfang von Investitionsabsichten absehen, da das Risiko was Investitionen an sich
schon ausmachen, noch durch die unvorhersehbare Inflation verstärkt werden. Der Markt nimmt also
einen statischen Charakter an, da jeder Marktteilnehmer lauernd das Geschehen beobachtet und auf
den nächsten Schritt seines Konkurrenten wartet. Mit dem Begriff Wachstum verbindet man jedoch
Flexibilität bzw. Bewegung, die jedoch durch die unberechenbare Inflation behindert wird.
Man sieht das Inflation eine erhebliches Gefahrenpotential in sich birgt, welches im entscheidenden
Rahmen dazu führen kann, dass Investitionen zurückgehen, verschoben oder noch einmal überdacht
werden. Es soll jedoch nicht der Eindruck erweckt werden, dass jede Inflationsrate die oben
geschilderten Folgen zwangsläufig mit sich bringen muss! Nein mit der Zeit hat der Markt und mit ihm
seine Marktakteure lernen können mit einer dezenten Preissteigerungsrate zu leben, ohne das gleich
verheerende Folgen zu befürchten wären. Jedoch sollte der Staat mit seiner WIPO der Inflation
gegenüber vorbeugend handeln können. D.h. er sollte vorher preispolitische Toleranzgrenzen, ab
dessen erreichen Konjunkturpolitische Schritte eingeleitet werden sollten, um nicht erst in den oben
beschriebenen Prozess hinein zu gelangen.
Vollbeschäftigung und Wachstum Zielkonflikt oder Zielharmonie?
Das Ziel der Vollbeschäftigung ist verwirklicht, wenn die Zahl der Arbeitsuchenden nicht die Zahl der
offenstehenden Arbeitsplätze übersteigt. In der BRD wird bei einer Arbeitslosenquote von unter fünf
Prozent von VB gesprochen.
Wachstum bedeutet die „langfristige“ Ausweitung der Produktionsmittel aus Anbietersicht. Wachstum
setzt die Bereitschaft der Unternehmen voraus heute – in die ungewisse Zukunft- zu investieren, um
einen größeren Bestand an Produktionsmitteln besitzen und diese gewinnbringend einzusetzen.
Bei
der
Beantwortung
Konjunkturpolitischer
dieser
Maßnahmen
Frage
gehe
(bspw.
ich
von
generelle
folgender
Annahme
Steuersenkungen,
aus.
Infolge
Erhöhung
der
Staatsnachfrage oder etwa Zahlung von Investitionsprämien) befindet sich die Konjunktur in der
Aufschwungsphase. D.h. ich gehe davon aus, dass die Wirtschaft die Aktivitäten des Staates begrüßt
und positive Bedingungen für unternehmerische Aktivitäten am Markt sieht.
Durch die Steuersenkungen erhöhen sich über die Bevölkerung hinweg alle Budgets. Das was vorher
an den Staat abgeführt werden musste, steht den Haushalten nun für zusätzlichen Konsum zu
Verfügung. In den Unternehmen werden in dieser Phase neue Arbeitskräfte benötigt um der
Nachfrage gerecht werden zu können. D.h. dem Ziel der VB kommt man näher. Auch die Gewinne der
Unternehmen steigen und sie können diese nun wiederum gewinnversprechend anlegen. Durch die –
angenommenen- Investitionsprämien die vom Staat angeboten werden, steigt die Motivation der
Unternehmer
die
Gewinne
tatsächlich
zu
investieren,
da
die
Finanzierungskosten
des
Investitionsprojektes sinken. Durch zusätzliche Investitionen entstehen nun wiederum neue
Arbeitsplätze, wodurch die Arbeitslosenquote weiterhin gesenkt werden kann. Man kann also eine
positive Korrelation zwischen Wachstum und dem erreichen des Zieles der VB erkennen. Bis hierhin
kann also von einer Zielharmonie gesprochen werden.
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Da aber steigende Gewinne der Unternehmen seitens der Gewerkschaften immer den Wunsch –bzw.
den Zwang- der Verteilung wecken, werden diese nichttatenlos zusehen. Sie werden infolge der
Tarifverhandlungen höhere Lohnsätze fordern, da sie ja maßgeblich an den Gewinnen beteiligt seien.
Die Unternehmen ihre gute Auftragslage vor Augen führend und die Drohung der Gewerkschaft mit
Streiks scheuend, werden den Forderungen der Gewerkschaften nicht viel entgegenleisten und sie
schließlich zugestehen. In diesem Zusammenhang wird auch von einem Doppelmonopol gesprochen,
wo die Gewerkschaften die Höhe der Nominallöhne bestimmen und anschließen die Unternehmen
diese wiederum durch Preiserhöhungen rückgängig machen. *1. Man gerät ab diesem Zeitpunkt also
zwangsläufig in eine Lohn-Preis-Spirale. Durch die Preissteigerung wird jedoch nun die PNS gefährdet
was über kurz oder lang das Handeln des Staates erfordert. Der Staat muss zwangsläufig handeln
und eine restriktive Konjunkturpolitik, in Form von senken der Staatsnachfrage und evtl.
Steuererhöhungen, fahren. Durch die zurückgehende Staatsnachferge und evtl. Steuererhöhungen –
die ja auch die HH-Nachfrage betrifft und somit senkt- sinken die Gewinne der Unternehmen. Sie
antworten hierauf mit Entlassungen, da auf lange Sicht die Kosten der Arbeitnehmer über ihren
Erträgen, die sie erbringen, sind. Hier zeichnet sich also der Zielkonflikt zwischen VB und Wachstum
ab.
Durch den Wachstum entstehen zusätzliche Arbeitsplätze aber auch zusätzliche und neue Gewinne,
die von der Gewerkschaftsseite her umverteilt werden wollen. Durch die kurzfristige Denkweise der
Tarifparteien wird die Lohn-Preis-Spirale in Bewegung gebracht, welche in ihrer Konsequenz zu
Arbeitslosigkeit führt.
Um die Zielharmonie zwischen Wachstum und VB überwiegend beibehalten zu können, könnte der
Staat eine aktive Rolle spielen. Eine seine Hauptaufgabe wäre es, dass Vertrauen der Unternehmen
mit seinem Handeln zu gewinnen, um die Aktivitäten der Unternehmen auch tatsächlich in
wachstumsrelevante –und somit langfristige- Entscheidungen zu lenken. D.h. die Unternehmen
müssten Investitionsentscheidungen treffen können, ohne befürchten zu müssen, dass sie in der
Zukunft durch politische Aktivitäten zu zusätzlichen Belastungen führen. Denn nur dieses würde auch
tatsächlich zu einem Wachstum und langfristig zu VB führen. Zudem könnte der Konflikt auch durch
die Tarifverbände gemildert werde. Von ihnen bzw. von der Gewerkschaft sollten Impulse, zur
Bereitschaft Veränderungen anzunehmen, ausgehen. Durch das Konzept der Gewinnbeteiligung etwa
könnte die Lohn-Preis-Spirale aufgehalten werden. Die Belegschaft würde von dem Unternehmen
einen –Zwar niedrigeren, als im Markt üblichen- fixen Lohn erhalten, der aber am Jahresende durch
zusätzliche prozentual festgelegte Gewinnausschüttungen zu erhöhen wäre. Dieses Konzept würde
die stetigen Forderungen nach Lohnsatzerhöhungen begrenzen und somit Preiserhöhungen nicht
mehr begründbar machen, welche ja die PNS gefährden.
Durch die zusätzliche Staatsnachfrage und den gestiegenen Konsum der HH werden vorhandene
Lagerbestände abgebaut und die Kapazitäten der Produktionsmittel ausgelastet.
Die Zielharmonie zwischen Wachstum und Vollbeschäftigung besteht solange, wie der Markt einen
Wachstumsprozess hervorbringt. Solange nämlich ein starker Wachstumsprozess anhält, besteht die
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Notwendigkeit weiteres Personal einzustellen, um die Produktion erweitern zu können. Durch
zusätzlich eingestelltes personal werden nun weitere Einkommen geschaffen und somit treten
zusätzliche Nachfrager in den Markt ein. Die wiederum auf der einen Seite durch ihren Konsum und
auf der anderen Seite durch Sparen das Wachstum fördert. Wenn nämlich die Konsumenten sparen,
bedeutet dieses, dass sie freiwillig auf Konsum verzichten und sie dieses gesparte Geld den
Unternehmern gegen Rendite anbieten. Die Unternehmen nehmen nun dieses Geld und tätigen mit
diesem ihre Investitionen. Sorgesehen können Unternehmen nur investieren, wenn zuvor
Konsumverzicht ausgeübt wurde.
In dieser beschriebenen Zeit befindet sich die Wirtschaft in einem Boom, denn die zusätzliche
Nachfrage bedeutet ja wieder Wachstum und dieses wiederum zusätzliche Einstellungen usw..
Wenn nun tatsächlich alle am Markt tätigen zu dem am Markt üblichen Lohnsatz bereit sind zu
arbeiten, dann tritt bald ein Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Unternehmen auf. Die
Unternehmen konkurrieren nämlich um die Arbeitskräfte, dieses wird dazu führen das die Löhne in die
Höhe steigen –Der Nominallohn steigt also-. Solange die Unternehmen diese gestiegenen
Nominallöhne durch Preiserhöhungen abwälzen könne besteht für sie kein Problem. Durch die
gestiegenen Preise wird nun jedoch die PNS gefährdet, sodass sich nun der Staat gezwungen fühlt
einzugreifen und so genannte Preisobergrenzen zu setzen.
Die Unternehmen könne dann jedoch die zuvor von ihnen gebilligten hohen Löhne nicht mehr zahlen,
da sie nichts mehr abwälzen könne. So werden sie Stück für Stück Arbeitsplätze abzubauen. So kann
man also sagen, dass durch die in die Höhe getrieben Löhne von Seiten der Unternehmer ein Stein
ins rollen gebracht wurde, der einen Zielkonflikt ausgelöst hat.
Man sollte einfach aufhören durch künstlich in die Höhe getriebene Löhne, die ja sowieso wieder
durch Preiserhöhungen rückgängig gemacht werden, die Zielharmonie zu gefährden. In sofern sollte
es eine Instanz geben die darauf achtet, dass nicht einfach nur getrickst wird, indem man einfach nur
den Nominallohn erhöht –Der Reallohn jedoch gleich bleibt-. Ob dies von den Gewerkschaften
erwartet werden kann ist zu bezweifeln, da sie ja selbst auf diese Mittel setzt.
*1 Die Unternehmen machen sich scheinbar über die höheren Lohnforderungen, die ja zusätzlichen
Kosten verursachen, keine größeren Sorgen, da sie ja Überwälzungschancen haben.
Wie
kann
begründet
werden,
dass
ein
Wähler
in
einem
Vielparteiensystem gleichsam entmachtet wird?
In einem Vielparteiensystem stellen sich viele unterschiedlich große und unterschiedliche
Programmatiken vertretende Parteien zur Wahl. Der Wähler hat somit im Extremfall die Chance, die
Partei zu wählen die in allen Punkten seine Interessen vertritt.
Das Vielparteiensystem (VPS) hat für den Wähler den Vorteil, dass ihm vor Wahlen viele alternativen
zur Verfügung stehen. Bei Wahlen führt das System der vielen Parteien jedoch dazu, dass viele
Parteien relativ wenige Stimmen auf sich vereinigen können. Es ist häufig zu beobachten, dass keine
Partei die alleinige Mehrheit erlangt. So muss der Weg über Koalitionsverhandlungen gesucht werden,
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um eine regierungsfähige Mehrheit bilden zu können. In Form von Verhandlungen muss dort ein
Koalitionspaket geschnürt werden, aus dem hervorgeht, welche Interessen welcher Partei in welchem
Umfang
während
der
Legislaturperiode
umgesetzt
werden
sollen.
Somit
geht
aber
die
Eigenständigkeit der einzelnen Partei unter, da Kompromisse eingegangen werden müssen, um zu
einer
Lösung
zu
gelangen.
Es
ist
nämlich
nicht
ausgeschlossen,
dass
in
solchen
Koalitionsgesprächen durchaus unterschiedliche bzw. konträre Interessen vertretende Parteien
gegenübersitzen. D.h. aber das die Parteien, die vor der Wahl noch die Stimmen des Wählers
benötigten, nun in eigeninitiative Verhandlungen führen können, ohne den Wähler zu fragen. Man
muss also annehmen, dass im Koalitionspaket viele unterschiedliche Interessen Einzug halten
werden; und der Wähler mit einer Situation konfrontiert wird, wo zwar seine Parte –mit- regiert, aber
eine Politik gemacht wird, die nicht seine Interessen vertritt.
Wenn die Parteien vor den Wahlen nicht offenkundig bekannt geben, mit wem sie nach der Wahl
koalieren werden und mit wem nicht, dann verliert der Wähler infolge des VPS an macht. Denn er
wählt vor der Wahl die Partei, die seine Interessen vertritt, muss aber nach der Wahl - infolge der
Koalitionsverhandlungen - tatenlos mit ansehen, wie seine Interessen immer mehr an Bedeutung
verlieren. Zudem verliert der Wähler an Macht, da in einem VPS das „Verantwortungsprinzip“ verloren
geht. Die Entscheidungen werden nicht von einer, sondern von allen Koalitionsparteien zusammen
getroffen. Somit hat der Wähler bei Neuwahlen keine Chance eine Partei für ihr Handeln zu belohnen,
oder abzustrafen, da im Verbund gehandelt wurde.
Wo sieht der Ökonom den Zielkonflikt zwischen PNS und VB?
PNS: Laut EZB herrscht PNS, solange das Preisniveau im Vergleich zu Vorjahr nicht mehr als 2%
steigt.
Vollbeschäftigung: Herrscht, wenn der Arbeitsmarkt geräumt (im GG) ist, d.h. wenn alle zum
markträumenden Lohnsatz Arbeit anbietenden auch tatsächlich Arbeit bekommen und keine
unfreiwillige Arbeitslosigkeit herrscht.
In Zeiten steigender Beschäftigung => steigt das Realeinkommen.
NachfrageÇ, denn Realeinkommen, Volkseinkommen y Ç Æ AngebotÇ, Angebotseite erhöht das
Angebot.
⇒ bis jetzt: reiner Mengeneffekt + BeschäftigungseffektÆ
Æ NachfrageÇ steigt weiter mit steigender
Beschäftigung und steigendes Volkseinkommen
ÆAngebot: Kapazitätsauslastung, EngpässeÆ Angebot: PÇ,
also Preisniveau steigt⇒ GEW.: wÇ,weil w/pÈ
Æ NachfrageÇ wieder Æ Angebot: Kapazität völlig ausgelastet, GewinnÈ
Æjetzt Preiseffekt
ÆFolge: Inflation, Preisniveau steigt
Lösung: Ein Flexibler Lohnpreis-Mechanismus könnte dieser Lohn-Preis Spirale Entgegenwirken.
Fragen / Antworten zur Wipo von Isa Öz unter wiso.ferit.info
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Wirtschaftspolitik
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Welche Funktionen haben die Preise in der Marktwirtschaft und
inwieweit wird ihre Arbeit durch Inflation behindert?
Der Preis gleicht auf Wettbewerbsmärkten das Angebot und die Nachrage aus. Sie vermitteln
Marktprozesse und bestimmen zukunftsorientierete Entscheidungen. Die Preise haben im allgemeinen
psychologische-, allokative und distributive Funktionen.
Inflation: Die Inflation beschreibt die unstetige langfristige Steigen der Preise.
Solange das Geld im Markt vertrauen findet, als Wertbeständig gilt, wird es im Tausch gegen Waren
angenommen und erfüllt somit seine psychologische Funktion. Schon allein die Befürchtung, dass
es an Wert verlieren könnte, löst jedoch bei den WS die Flucht aus den Geld- in die Sachwerte aus.
Wenn das Geld infolge der Inflation die Tauschmittelfunktion verliert, kann nur noch Ware gegen Ware
getauscht wer den, was jedoch in einer stark arbeitsteiligen Wirtschaft zu deren Erlahmung führt.(die
Wertaufbewahrungs- und Tauschmittelfunktion des Geldes würde verloren gehen)
Die allokative Funktion der Preise kann durch den Preismechanismus beschrieben werden. Der
Preismechanismus setzt eine knappheitsgerechte Lenkung von Waren und Dienstleistungen durch.
Auch die Funktion würde durch die Inflation gestört, denn mit zunehmender Inflation würden die Preise
steigen und nicht unbedingt die Knappheit der Waren widerspiegeln. Preisvergleiche würden somit
durch ständiges aber nicht unbedingt gleichzeitiges Ändern erschwert und die Übersichtlichkeit würde
verloren gehen.
Die distributive Funktion der Preise besteht darin, die der Marktleistung entsprechende Verteilung
zu gewährleisten und zu sichern. Durch Inflation würden aber ungewollte Umverteilungseffekte
stattfinden, da überraschende Preissteigerungen vor allem Bezieherkontrakt bestimmter Einkommen
treffen würden und diese sich nicht schnell genug –z.B. durch Tarifverhandlungen- darauf einstellen
könnten.
Muss Inflation aus wachstumspolitischer Sicht begrenzt werden?
Inflation: Die Inflation beschreibt das unstetig langfristige Steigen der Preise.
Wachstumspolitik: Zielt auf die Verstätigung des wirtschaftlichen Wachstums (in) einer VWL ab. Dabei
sollen Schritte eingeleitet werden die das Produktionspotential langfristig ausweiten.
kurzfristig
Bei ununerwarteten Preissteigerungen kann Inflation wachstumsfördernd wirken und eine Stärkung
der Investitionskraft erwartet werden, da auf dem Weg des inflatorischen Zwangssparens
(erzwungener realer Konsumverzicht durch Preissteigerungen) die Gewinne der UN erhöht werden
können. Mit den zusätzlichen Investitionstätigkeiten könnten somit auch die Beschäftigung steigen.
Langfristig kann Inflation jedoch stark wachstumshemmend wirken.
°Durch Inflation findet eine Flucht in die Sachwerte statt.=> da durch Inflation das Geld entwertet wird,
versucht man in Sachwerte zu investieren=> ohne diese Fehllenkung durch die Inflationsbedingte
Flucht in die Sachwerte hätte an es an anderer Stelle, wo es galt, Engpässe im Produktionsprozess
anzugleichen wachstumsfördernd wirken können.
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Wirtschaftspolitik
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°Inflation trägt den Keim der Selbstbeschleunigung in sich, da Lohn Preisspirale
°Inflation zerstört die Planbarkeit der Investition somit können Inv. Ausbleiben, da die Transparenz
zukünftiger monetäre Bedingungen nicht mehr prognostizierbar sind. Zeitlich differierende
Zahlungsströme sind nicht mehr direkt vergleichbar. Die führt zu einem tendenziellen Rückgang der
Inv. Durch fehlende Planungssicherheit.
Inv. Werden unstetig getätigt durch Inflation, dadurch ist BIP schwanken, hierdurch ist aber das
Wachstumsziel angegriffen, es verläuft nicht mehr stetig.
Inflation kann nur kurzfristig und wenn sie unerwartet auftreten wachstumsstimulierend wirken.
(Langfristig hat sie jedoch zur Folge das die Planungssicherheit der WS verloren geht und somit den
Wachstum schwächt bzw. bremst). Langfristig führt Inflation Jedoch zu Investitionsdefiziten die sich
nachhaltig auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Eine konsequente Stabilitätspolitik im Rahmen
der Wachstumspolitik, ist somit unerlässlich für ein stetiges und störungsfreies Wachstum.
Können
Wachstum-
und
Vollbeschäftigungsziel
zeitgleich
verwirklicht werden?
Wachstumsziel: Unter dem Wachstumsziel versteht man die Ausweitung des Produktionspotentials
auf lange Sicht.
D.h. Wachstum setzt die zwangsläufige Bedingung voraus, dass die Anbieter Entscheidungen im
Sinne von Investitionsentscheidungen treffen.
Vollbeschäftigungsziel: Das VB-Ziel gilt als Erreicht, wenn alle WS, die zum markträumenden
Lohnsatz zum arbeiten bereit sind auch tatsächlich arbeiten. Es herrscht also keine unfreiwillige
Arbeitslosigkeit.
Wachstum setzt die Investitionsbereitschaft der UN voraus. Wenn man davon ausgeht, dass in der
Vergangenheit
gewinnbringende
Investitionsprojekte
durchgeführt
wurden
und
zukünftigen
Erwartungen in Investitionsprojekte ebenfalls positiv sind, können diese in der Hoffnung die Gewinne
zu maximieren reinvestiert werden. D.h. ein Wachstumsprozess würde in Gang gesetzt. Neben dem
Wachstumseffekt könnten die zusätzlich en Inv. auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. So kann man
durchaus davon sprechen, dass der Wachstumsprozess mit dem VB-Ziel einhergeht.
Bis hierhin zusammen gefasst könnten also im Zuge des Wachstumsprozess zeitgleich neue
Arbeitsplätze geschaffen werden, welche zu einer Annährung zum VB-Ziel führen würde. Man hätte
Wachstums- und VB-Ziel zeitgleich erreicht.Ækurzfristig!
Im Rahmen der Tarifautonomie verhandeln die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände
autonom um die zukünftigen Lohnsteigerungen. In der Realität sieht es so aus, dass durch diese
Verhandlung die zusätzlichen gewinne der UN angegriffen werden. Zum einen erwecken die
zusätzlichen Gewinne bei den Gewerkschaften –die ja die Interessen die Mitglieder vertretenVerteilungswünsche. Sie versuchen also im Rahmen der Tarifverhandlung etwas vom Gewinn
abzubekommen, indem sie diese zum Anlass nehmen Lohnsteigerungen durchzusetzen. Diese
Aktivitäten der Gew. Führen jedoch zu sinkenden Gewinnen bei den UN. Die Gewinne sind aber zu
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einem grossteil die Grundlage für zukünftige Inv. Und somit des Wachstums. Die steigenden Löhne
führen zwar zu einer steigenden Nachfrage der HH und beeinflussen somit den Wachstumsprozess
positiv, aber in der Realität kann man regelmäßig beobachten, dass dieser positive Effekt den
negativen nicht überwiegt. Durch Umverteilung der Gewinne wird also der Wachstumsprozess
gebremst. Von dieser Wachstumsbremse wird nun natürlich auch das VB-Ziel betroffen, da geringerer
Wachstum weniger Arbeitsplätze schaffen kann.
VBK→ WK→ ∏ L → IL → WachstumL
Vollbeschäftigung und Wachstum Zielkonflikt oder Zielharmonie?
Mildert Wachstum den Verteilungskonflikt?
Wachstum: Wachstumspolitik bemüht sich um die Ausweitung des Produktionspotentials auf langen
Sicht
Wachstum hat zur Folge, dass sich die Lebensumstände in der VWL verbessern
Verteilungspolitik: Ziel der VP ist es die geschaffenen Einkommen und Vermögen unter den WS
auszugleichen
Verteilungskonflikt:
VK
entsteht,
wenn
die
WS
einer
VWL
die
Einkommens-
und
Vermögensverteilung als ungerecht empfinden
Der Verteilungsspielraum bleibt stets an die Produktion der vergangenen Perioden gebunden. Sie
kann also nur das verteilen, was in der Vorperiode geschaffen wurde.
1.Teil arme und Verteilung 2.Teil reiche und Verteilung.
In Zeiten beschleunigtes wirtschaftliches Wachstum erhöht sich das Realeinkommen einer VWL.
Besteht ein Konflikt zwischen dem Umweltschutz und dem
Wachstumsziel?
Wachstumsziel: Das Wachstumsziel kann im Wesentlichen in zwei Aspekte untergliedern. Unter dem
quantitativen Wachstum wird die Ausweitung des Produktionspotentials auf Lange sicht verstanden.
Das qualitative Wachstum beschreibt die Verbesserung der Lebensumstände in einer VWL. Hier
runter fällt unter anderem der Bereich des Umweltschutzes.
Dem quantitativen Wachstum wird vorgeworfen, dass er über dem mengenmäßigen Güterausstoß
qualitative Aspekte vernachlässige. Umweltschutz bekommt jedoch erst im Zuge der quantitativen
Wachstums eine Chance. Durch das Wachstum werden die Finanzierungsmöglichkeiten für den
Umweltschutz erschlossen.
So kann der Staat in einer Phase starken Wachstums
Umweltschutzmassnahmen
verordnen.
Es
wird
z.B. in Form von gesetzlichen Auflagen
jedoch
dann
befürchtet
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dass
das
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gesamtwirtschaftliche Investitionsvolumen zurückgeht und so das Wachstum begrenzt wird. Dies gilt
jedoch nur kurzfristig.
Durch gleichzeitige Auszahlung von Investitionsprämien- neben den Auflagen- für besonderes
umweltschonende Unternehmen, können neue und umweltschonende Wirtschaftsbereiche wachsen.
Es
entstehen
somit
neue
Branchen,
die
das
qualitative
Wachstum
und
somit
das
gesamtwirtschaftliche Wachstum fördern. Langfristig wird also der Konflikt behoben.
Kurzfristig besteht also ein Konflikt zwischen Umweltschutz und Wachstumsziel. Langfristig jedoch
geht Umweltschutz nur im Zuge der Wachstums und kann somit neuen (qualitativen Wachstum
generieren)
Wie wird begründet, dass in der Demokratie die WiPo zum
Budgetdefizit tendiert?
WIPO: Die WiPo bemüht sich um die Realisierung der 4 Ziele PNS, VB, angemessenes
Wirtschaftswachstum und
Außenwirtschliches Gleichgewicht.
Budgetdefizit: Wenn der Staat zur Realisierung dieser Ziele mehr Ausgaben tätigt, als er durch
Einnahmen, bspw. Durch Steuereinnahmen, einnimmt, entsteht ein Budgetdefizit.
Da der Politiker vom Wählerwillen abhängig ist, d.h. i.d.R. alle 4.Jahre zur Wahl steht, muss er die
Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen ,um weiterhin regieren zu können. Er wird versuchen die
staatlichen
Ausgabenprogrammen
möglichst
Kredit
finanziert
zu
tätigen,
um
unnötige
Steuererhöhungen zu vermeiden, die ihm in Hinblick auf sein Wahlkalkül bedingte Wählerstimmen
kosten könnten. Die Neigung Ausgaben über den Kredit zu finanzieren ist auch dadurch zu erklären,
dass er nur einen kurzen Zeithorizont hat. Kredite müssen erst in der Zukunft zurückbezahlt werden
.Ob der Politiker aber in der Zukunft noch regiert ist ungewiss, das seine Wählerfreundlichen
Ausgaben beim Wahltermin honoriert werden ist jedoch gewiss. Dieses führt langfristig zu einen
Schuldenstrukturdefizit, welches durch die Zinsenzinsen zu einer Schuldenspirale führt. Es müssen
neue Schulden aufgenommen werden, um die alten Zinsen abzubezahlen.
Weiterhin wird der Politiker dazu geneigt sein, vor allem unmittelbar vor Wahlen Stimmenbringenden
Wählerkreisen durch Wahlgeschenke auf seine Seite zu bewegen. D.h. er muss zusätzliche Ausgaben
tätigen, die ihm zwar Wählerstimmen bringen, aber zu keinen Einnahmen führen.
Das Budgetdefizit wird somit weiter aufgebaut. Das Ziel des Politikers welches er immer vor Augen
hat ist es auch bei der nächsten Wahl zu regieren, dazu benötigt er aber wieder die Mehrheit der
Stimmen. Er wird dazu neigen während seiner Regierungszeit die Instrumente, die ihm bei der
Erreichung seiner wirtschaftspolitischen Ziele zur Verfügung stehen, so einzusetzen, dass er die
nächste Wahl gewinnen kann. Er wird z.B. vor der Wählen dem VB-Ziel Vorrang einzuräumen. Um
das VB-Ziel zu erreichen, wird er eine restriktive Fiskalpolitik betreiben, die wiederum den grossteil der
Bevölkerung besser stellt.(Sie müssen z.B. weniger Steuern bezahlen)Æ(Neigung der Politiker zu
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wählen steigt).Restriktive Fiskalpolitik führt jedoch dazu, dass die Einnahmen um die Steuer sinken,
jedoch um die zusätzlichen Ausgeben steigen.(ÆBudgetdefizit)
Wie ließe sich erklären, dass der Wähler in einem Vielparteiensystem (VPS) gleichsam entmachtet wird?
In einem VPS konkurrieren viele Parteien - vor allem unmittelbar vor anstehenden Wahlen- um die
stimme des Wählers. Die (unterschiedlichen) Parteien unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Größe und
ihrer vertretenen Programmatiken voneinander.
Die Vielzahl an Parteien (in einem VPS)ermöglicht dem Wähler die Partei zu wählen, dessen
Programmatik seine Interesse en am ehesten anspricht. Die Tatsache, dass er von vielen Parteien
umworben wird, lässt seine Neigung zu wählen steigen. Er sieht seine Interessen von der Politik – hier
von sein er Partei- wahrgenommen. Die Chance, dass seine Interesse n auch tatsächlich in den
zukünftigen politischen Entscheidungsprozess in die Tat umgesetzt werden, wird jedoch Tendenzziele
nicht zu-, sondern abnehmen. Die Abnahme beruht darauf, dass das System der vielen Parteien keine
eindeutig en Mehrheitsverhältnisse schafft. Viele Parteien vereinen wenige Stimmen auf sich, so dass
der Weg der künftigen Politik erst nach der Wahl in form von Koalitionsverhandlungen entschieden
wird. Dabei werden Interessen, die nicht selten heterogen sind, durch Stimmentausch zu einer
regierungsfähigen Mehrheit gebündelt. Es wird ein Koalitionspaket geschnürt, in dem vor antreten der
Regierungsarbeit geregelt wird, welche Interessen der jeweiligen Koalitionspartner in welchen Umfang
während der Legislativperiode durchgesetzt werden. Es findet also eine „Wahl nach der Wahl statt, bei
der der Wähler keinen Einfluss mehr auf die Entscheidungen der Parteien hat, sodass zweifellos das
Verhandlungsgeschick und nicht der Wählerwille/-interesse die Politik dominiert.
Zudem verliert der Wähler weiter an Macht, da in einem VPS das Verantwortungsprinzip verloren
geht. Die Entscheidungen werden nicht von einer, sondern von allen Koalitionsparteien zusammen
getroffen. Somit hat der Wähler keine Chance, bei Neuwahlen eine Partei für ihr Handeln zu belohnen
oder abzustrafen, da im Verbund gehandelt wurde.
Zusammenfassend kann man also sagen, das der Wähler in eine VPS entmachtet wird. Das liegt im
wesentlichen darin, dass „eine Wahl nach der Wahl „ stattfindet, worauf der Wähler keinen Einfluss
nehmen kann.
ÇÆÈ⇒↔
Was kann Parteien dazu veranlassen ihr Programm nicht am Medianwähler zu orientieren.
In der Demokratie versuchen Parteien, auf der Suche nach der Mehrheit, eine möglichst große Anzahl
von Stimmen auf sich zu vereinen. Dieser Sachverhalt kann auch mit Hilfe des Median-WählerModells beschrieben werden. Zu diesem Zweck nähern sic die Politiker auf einer ideologischen Skala
von links und rechts dem Wähler in der Mitte an, da im Median der mehrheitsbringende Wähler zu
suchen ist.
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Dem voraus geht eine innerparteiliche Kontroverse, bei dem mehrheitsbezogenen Programmatiker
ideologisch orientierten Mitgliedern gegenüberstehen. Setzen sich im Verlauf der Auseinandersetzung
die Programmatiker nicht durch, so wird in der Folge auf die programmatische Annsprache des
Medialwählers weitgehend verzichtet.
Für die Konkurrierende Partei hat die weitreichende Folgen. Auch diese kann sich wieder auf ihre
ideologische Position zurückziehen und sich auf Randwähler konzentrieren. Denn die Gefahr der
Stimmenverluste in der Mitte hat nachgelassen.
Man kann also entnehmen, dass dem Verzicht auf die programmatische Ansprache des
Medianwählers einer Partei ein gleichgerichtetes Verhalten der konkurrierenden Partei folgt. Dabei
Konzentrieren sich die Parteien verstärkt auf die programmatische Ansprache ihrer jeweiligen
Randwähler, der Medianwähler wird demzufolge vernachlässigt.
Kann man davon ausgegangen werden, dass in Tarifverhandlungen
marktgerechte Lohnsätze gefunden werden?
Tarifverhandlung/-autonomie: In Rahmen der Tarifautonomie verhandeln die Gew. Und AGV
selbstverantwortlich und ohne Einfluss der Regierung über die zukünftigeren Lohn und
Arbeitbedingungen der Arbeitnehmer.
marktgerechter Lohnsatz: Unter marktgerechten Lohnsatz versteht man denjenigen Lohnsatz, der
den Arbeitsmarkt räumt, also Arbeitsnachfrage und -angebot ausgleicht. D.h.
der marktgerechte Lohnsatz ist derjenige Lohnsatz bei dem ex Definition VB herrscht.
In der Tarifautonomie soll das Gegenmachtprinzip dafür sorgen, dass sich die Tarifpartner auf ein
marktgerechten Lohnsatz einigen. Voraussetzung dafür ist jedoch das sich die Tarifpartner am VB-Ziel
orientieren und so ex Definition versuchen den marktgerechtern Lohnsatz zu erreich en(anstreben).In
der Realität aber sind die Ziele der Tarifverband äußerst heterogen.
Die Gew. Vertreten die Interessen ihrer Mitglieder. welche im Wesentlichen das Ziel der
Lohnmaximierung ist. Das Ziel der Gewerkschaftsführung ist also während der Tarifverhandlung eine
möglichst hohe Lohnsteigerungsrate zu erzielen, um die Mitglieder auch weiterhin an sich binden zu
können.
Im Gegensatz dazu vertreten die AGV im rahmen der Tarifautonomie die Interessen der UN, welche
im wesentlichen die Erhaltung des UN am Markt, und somit die Gewinnmaximierung ist.
Aufgrund der Heterogenität der Ziele der beiden Tarifpartner greift das Gegenmachtprinzip nicht. Es
entsteht ein Doppelmonopol bei dem die Gew. Die Höhe der Nominallöhne und die UN anschließend
die Preise bestimmen , da ihn der Weg der Überwälzungsmöglichkeit offen steht.(Dabei verlieren
beide Tarifparteien das Ziel/Gebot der VB aus den Augen, welches jedoch laut Definition
Voraussetzung ist, um den marktgerechten Lohnsatz zu)
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Derzeit werden also keine Marktgerechten Lohnsätze gefunden, dies liegt im wesentlichen darin
begründet, dass sich beide Tarifparteien nicht am VB-Ziel orientieren.
Tendieren
Flächentarifverträge
zu
einer
Erhöhung
der
Arbeitslosigkeit?
Flächentarifvertrag: Unter einem FTV versteht man die landesweite Einbindung einer gesamten
Branche in einem einheitlichen, aus der Tarifverhandlung resultierendem Tarifvertrag.
In FTV werden unbeachtet der verschiedenen Produktivitätsunterschiede UN einer Branche
zusammengefasst und verpflichtet ihren Arbeitnehmern den gleichen Lohn zu zahlen:
Durch verschiedene Produktivitätsstandards werden UN vom FTV unterschiedlich belastet
UN mit Arbeitsintensiver Produktion wird stärker belastet als die UN die in der Vergangenheit
rationalisiert haben
Solange die Lohnsteigerungen geringer sind als die Leistungen die der Arbeiter erbringen werden
keine Stellen abbauen, d.h. UN wird keinen Arbeiter Entlasten, dessen Produktivität größer als seine
Kosten sind, da UN Gewinne erzielen kann.
UN mit niedriger Gewinn/Finanzkraft könne somit den gesteigerten Lohn nicht kompensieren
Müssen den Faktor Arbeit durch Faktor Kapital ersetzen
Unfreiwillige Arbeitslosigkeit
FTV an sich tendieren schon zur Beibehaltung der vorhandenen Arbeitslosigkeit, da Arbeitslosen der
Einstieg in den primären Arbeitsmarkt vermehrt bleibt. Sie können nicht etwa durch einen geringeren
Stundenlohn erwarten, ihre Arbeit auf dem Arbeitsmarkt anbieten
Warum lehnen Gewerkschaften Gewinnbeteiligung ab?
Gewerkschaft: Gewerkschaften sind freiwillige, auf Dauer angelegte Verbände abhängig non
Beschäftigter zur Wahrung der sozialen Interessen ihrer Mitglieder. Ihre Aufgaben sind unter anderem
die Information über und die Verbesserung von Lohn und Arbeitbedingungen.
Gewinnbeteiligung: In Rahmen der Gewinnbeteiligung sollen Arbeitgeber und Gew. Eine Regelung
treffen, bei dem die Arbeitnehmer einen festen Mindestlohn erhalten und darüber hinaus am
Unternehmensgewinn beteiligt werden.
In Rahmen der Tarifverbände wird häufig von Seiten von Arbeitgeberverbänden das Konzept der der
Gewinnbeteiligung vorgeschlagen. Sie versprechen sich durch dessen Einführung eine Steigerung der
Motivation auf Seiten der Arbeitnehmer, da sie durch Leistung den UN-Gewinn und gleichzeitig das
eigene Einkommen(durch die Gewinnbeteiligung) steigern wurden.
Gew. .entgegen dem Konzept der Gewinnbeteiligung in dem sie folgende Einwände nehmen:
°kein sicheres Einkommen—Da grossteil des Einkommens von Konjunktureller Lage abhängt.
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°Transparenz der Lohnzahlung ist fraglich. UN können Bilanzen manipulieren.
°Das Hauptgrund liegt jedoch sicherlich darin begründet das die Gew. In einem solchen Konzept ihre
Bisherige Stellung nicht mehr behaupten könnten. Sie würden an Macht verlieren.
°Bis jetzt gab es eine Abhängigkeit zwischen Gew. Und ihre Mitgliedern. Nur die Gew. In Rahmen der
Tarifautonomie mit AGV in Verhandlung treten. Sie könnten sich mit den Lohnerhöhungen vor den
Mitgliedern rühmen.
°Durch das Konzept der Gewinnbeteiligung würde jedoch diese Abhängigkeit verloren gehen. Die AN
Selbst würden zu quasi Co- Managern des UN. Ihr Ziel wäre es nicht mehr jährliche Lohnsteigerungen
durch zusetzen, sondern den Jahresgewinn und somit ihr Jahreseinkommen zu maximieren.
Eventuell: Die Verbandsbindende Streiksolidarität würde verloren gehen da Streik Gewinne und somit
Einkommen schmälern würde.
Dieses Skript wurde erstellt von
ISA ÖZ
- S K R I P T E N D E Dies ist kein offizielles Skript und erhebt somit keinen
Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
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Mit freundlichen Grüßen
Ferit Demir
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