konzepte zeigen wirkung

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DAS MAGAZIN DER NORDWEST HANDEL AG
04_2015
TITELTHEMA
Arbeitsschutz und Technischer Handel
KONZEPTE ZEIGEN WIRKUNG
NORDWEST-Leistungsgemeinschaft KOMPASS
Informations- und Vertriebskanal geht live
Zukunftskreis
Der entscheidende Faktor
Mit eSHOP den Wandel im Markt meistern
„Wenn Sie nicht liefern, wird‘s ein anderer tun“
1
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EDITORIAL
DER SERVICE MACHT
DEN UNTERSCHIED.
LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,
Wie oft wurde in den vergangenen Jahren die Frage diskutiert, ob Onliner den regionalen Fach­
handel verdrängen werden? Aus unserer Sicht stellt sich diese Frage nicht mehr. Im B2B-Geschäft
wird der regionale Händler gewinnen, der es versteht, die Vorteile des stationären Handels mit der
Verfügbarkeit, Schnelligkeit und Effizienz des Onlinegeschäfts zu verbinden.
Wenn der Service stimmt, tritt ein scheinbarer Preisvorteil speziell im Bereich der C-Artikel in
den Hintergrund. Dann überwiegt klar der Prozesskostenvorteil in jeder seriösen kaufmännischen
Betrachtung. Das haben viele erfolgreiche Firmen in den vergangenen Jahren bewiesen. Es kommt
also darauf an, den Kunden dabei zu unterstützen, seine Prozesse zu optimieren. Niemand ist
dem Kunden so nah wie Sie. Niemand kennt die Bedürfnisse und die Prozesse Ihres Kunden so
gut wie Sie. Damit kann niemand so gut beraten wie Sie. Alles aus einer Hand, ein RundumServicepaket – das kann nur der regionale Fachhandel anbieten.
Als Verband für über 900 Partner aus dem Handel sehen wir die Stärken des Fachhandels:
Gerade der Rundum-Service macht den Unterschied zu den Online-Pure-Playern, aber auch zu den
über­regionalen Wettbewerbern aus. Es sind Serviceleistungen, die weit über die Logistik- oder
Finanzdienstleistungen hinausgehen. Packen Sie Servicepakete für Ihre Kunden – so vielfältig,
so anspruchsvoll, so innovativ, so unverwechselbar, so zielgruppengerecht und so individuell
wie möglich!
Dabei können Sie auf die Unterstützung von NORDWEST zählen, denn als Verband ist es unsere
Aufgabe, Sie auch in diesem Punkt professionell zu begleiten. Daher werden wir das NORDWESTServicepaket bereits im kommenden Jahr erheblich ausbauen. Anfang des nächsten Jahres
werden wir Ihnen unsere neuen Ansätze vorstellen, die die gesamte Supply Chain vom Hersteller
bis zum Endverbraucher abdecken. Der Service macht den Unterschied!
Wir möchten die letzte Ausgabe der NORDWEST News in diesem Jahr dazu nutzen, Ihnen für die
gute Zusammenarbeit zu danken und wünschen Ihnen und Ihren Mitarbeitern ein erholsames
Weihnachtsfest im Kreis ihrer Familie und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2016 mit vielen
neuen Chancen.
Es grüßen herzlich aus Hagen
Bernhard Dressler (Vorstandsvorsitzender)
Jörg Simon (Vorstand)
NEWS 04_2015 | NORDWEST 1
KONZEPTE ZEIGEN WIRKUNG
Hochmotiviert gingen die KOMPASS-Partner die
Messe A+A im Oktober in Düsseldorf an. Zum vier­
ten Mal zeigte die starke Gruppe ihr umfangreiches
und maßgeschneidertes Leistungsportfolio auf der
besuchsstarken Messe.
4-7
NORDWEST INSIDE
HANDELSPARTNER
NORDWEST-Leistungsgemeinschaft KOMPASS:
Kicherer
Informations- und Vertriebsportal geht live
4-7
Für Sie ausgesucht.
8-9
Interview mit Martin Bertinchamp
Ergänzender Vertriebskanal
Lokale Helden – Die Region liegt uns am Herzen! 22
24-25
140 Jahre Home Center Willy Putz
14-15
Starker Partner in Luxemburg Beste Qualität, stimmiges Preis-Leistungsverhältnis,
Service pur
aufmerksamkeitsstarkes Marketing
„Wir beschaffen so gut wie alles“
„Jeder Händler braucht eine starke Eigenmarke“
19-20
Lünemann
12-13
Mit eSHOP den Wandel im Markt meistern!
„Wenn Sie nicht liefern, wird’s ein anderer tun.“
Neugestaltung des P.O.S.
200. eShop
10-11
Zukunftskreis
Der entscheidende Faktor
18-19
LED und mehr
Neuheiten von der A+A
„Wir ziehen gemeinsam an einem Strang.“
Starke Innovation im Arbeitsschutz 26-27
28
16
Werner Schweißtechnischer Fachgroßhandel
Gesellschafterversammlung beschließt:
AGEFA kooperiert mit NORDWEST17
2 NEWS 04_2015 | NORDWEST
25 Jahre „Sprung ins kalte Wasser“ 30
INHALT
18-19
32-33
INDUSTRIEPARTNER
AKTUELLES
DWT
Partner rund ums Rohr
Stolz auf Auszeichnung
32-33
Drei Azubis gehören zu den Besten
44
Kurzmeldungen 34-38
Auch hier hat NORDWEST gern geholfen!
44
Produktneuheiten 40-42
Gratulation46
Zuwachs für die Schweißtechnik
46
PERSONALIEN
Personalien 47
12-13
NEWS 04_2015 | NORDWEST 3
www.kompass-arbeitsschutz.de präsentiert, neben den Leistun­
Hat sich der Besucher der Website erst einmal für ein
gen der Gruppe, auch das individuelle Leistungsportfolio jedes
Produkt entschieden, wird er direkt an einen der elf Fach-
einzelnen Partners. Ebenso wichtig ist die Darstellung der zahlrei­
händler der Gruppe weitergeleitet, so dass dem POS ent­
chen namhaften Markenhersteller. Diese haben die Möglichkeit,
sprechende End­
kunden über den Onlinekanal zugeführt
werden.
sich und ihre Produktwelten ausführ­
lich und exklusiv zu präsentieren.
Im Bereich der persönlichen Schutz­
ausrüstung (PSA) können die Kunden
der KOMPASS-Partner und Besucher
der Website in acht Warengruppen
Sortimente von Kopf bis Fuß aus­
„Der Fachhändler
ist der optimale
Servicepartner für die
Endkunden.“
wählen. Zudem sind über das Katalog­
Bernhard Dressler
an­
gebot hinaus ab sofort auch die
„Der Fachhändler ist der optimale
Servicepartner für die Endkunden“,
betont NORDWEST-Vorstandsvorsit­
zender Bernhard Dressler. „Insofern
stärken wir unsere Handelspartner
mit starken Konzepten, die sie wett­
bewerbsfähiger machen. Durch die
Verzahnung von Online und stationä­
Darstellung von Gesetzestexten, spezielle Angebote sowie
rem Handel schafft das Portal einen deut­lichen Mehrwert für
Anwendungsvideos möglich. Informationen zum Safety Check,
unsere Fachhandelspartner.“
der den Partnern der KOMPASS-Gruppe ab sofort in digitaler
Form zur Verfügung steht, runden den Inhalt der neu gestalte­
KONZEPTE ZEIGEN WIRKUNG
ten Website ab.
Hochmotiviert gingen die KOMPASS-Partner die Messe A+A
Mit der neuen Darstellung sowie den zahlreichen zusätz-
im Oktober in Düsseldorf an. Zum vierten Mal zeigte die starke
lichen Inhalten, bildet das Portal ein Novum in der Branche.
Gruppe ihr umfangreiches und maßgeschneidertes Leistungs­
Nordwest-Leistungsgemeinschaft
KOMPASS:
INFORMATIONS- UND
VERTRIEBSPORTAL
GEHT LIVE
Pünktlich zur A+A wurde die neue Website
der NORDWEST-Leistungsgemeinschaft
KOMPASS – Orientierung im Arbeitsschutz
freigeschaltet. Die KOMPASS-Gruppe verfolgt
mit der Website (www.kompass-arbeitsschutz.de)
primär das Ziel, die Kunden aus Industrie und
Handwerk kompetent zu informieren und
Neugeschäft zu generieren.
4 NEWS 04_2015 | NORDWEST
TITELTHEMA
portfolio auf der besuchsstarken Messe. Anlässlich der A+A
tions- und Vertriebsportal der Gruppe. Ebenso gut wie im Ar­
zog auch Michael Rolf, Geschäftsbereichsleiter Handwerk, In­
beitsschutz verläuft die Entwicklung im Technischen Handel.
dustrie & Marketing eine Bilanz der ersten neun Monate in den
„Auch im Fachbereich Technischer Handel können wir über ein
Bereichen Arbeitsschutz und Technischer Handel. NORDWEST
erfreuliches zweistelliges Wachstum per September 2015 be­
richten“, sagt Michael Rolf. Yvonne
freut sich über die erfolgreiche En­t­­­wicklung in den beiden Fachberei­
chen, die sich auch im Geschäftsvolu­
men der vergangenen neun Monate
im Jahr 2015 widerspiegeln. Als Grund
für die positive Geschäftsentwicklung
nennt Michael Rolf die maßgeschnei­
derten Konzepte, die von den Handels­
partnern gut aufgenommen werden:
„Bei Art und Umfang
unserer Konzepte sehen
wir uns deutlich besser
aufgestellt als unsere
Marktbegleiter.“
Weyerstall zählt die wesentlichen
Michael Rolf
Lagersortiment um wichtige Produkt­
Punkte der Strategie und die erfolg­
reichen Konzepte auf: „Wir haben in
der Vergangenheit weitere namhafte
Lieferanten in der Branche für uns
gewinnen können, wir haben unser
bereiche erweitert, und wir sind er­
„Bei Art und Umfang unserer Konzepte sehen wir uns
folgreich mit dem Instand­
haltungskonzept unterwegs“, so
deutlich besser aufgestellt als unsere Marktbegleiter“, sagt
Yvonne Weyerstall. Vor kurzem traf sich auch die Projektgruppe
Michael Rolf selbstbewusst und verweist gleichzeitig nicht nur
der InTECH zur weiteren Konzept- und Themenentwicklung in­
auf die kontinuierliche Arbeit innerhalb der KOMPASS-Gruppe,
nerhalb des Instandhaltungs­konzepts. Auf der Herbsttagung
sondern auch auf Neuerungen. Dazu gehören der Safety Check,
werden hier gemeinsam mit allen InTECH-Teilnehmern die
der neue Arbeitsschutzkatalog und ab jetzt auch das Informa­
Weichen für das Jahr 2016 gestellt. Fotos: NORDWEST GABO M
NEWS 04_2015 | NORDWEST 5
Ein Teil des NORDWEST-Teams Arbeitsschutz: Anja Hermann und Martina Dahlhaus.
Wir haben auf der Messe einige hoch interessante Neu­
heiten unserer Lieferanten entdecken können und freuen
uns schon auf Erfolge bei der Präsentation dieser Artikel bei
unseren Kunden. Aber auch die eigene Präsentation mit der
KOMPASS-Gruppe war durch das einheitliche Outfit ein
echter Hingucker. Wir sind sehr positiv wahrgenommen
worden.
Birgit Hansen, Möwius M
Wir konnten zahlreiche Kunden und Interessenten will­
kommen heißen – die A+A war für uns ein voller Erfolg!
Am KOMPASS-Messestand überzeugten vor allem die
aufgeräumte Struktur und die Präsentation des Safety
Check.
Timm S. Bendinger, Hugo Roth M
Ein Highlight war die Vorstellung der neuen CleanSpace G
­ e­bläseeinheiten, an denen ausnahmslos alle unsere Kunden
und Messekontakte sehr interessiert waren. Der Besuch
auf unserem gelungenen Messestand war überwältigend
und deutlich höher als in den vergangenen Jahren.
Stephan Gehring, Gebhard und Gehring M
Sie gaben den Startschuss: Bernhard Dressler, Matti Dengler, Michael Rolf, Yvonne Weyerstall, Wolfgang Möwius und Mario Ernst.
6 NEWS 04_2015 | NORDWEST
TITELTHEMA
Das neue Standkonzept hat überzeugt. Der offene Stand
wirkte einladend. Mit den Highlights Cleanspace und Safety
Check hatten wir zwei Themen, die für viele Besucher
neu waren. Wir konnten auch in diesem Jahr wieder viele
Kunden aus unserem Verkaufsgebiet begrüßen und sie
von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen. Wir sind beim
nächsten Mal wieder dabei.
Berthold Horstick, Elsinghorst Stahl und Technik M
Mit dem digitalen Safety Check haben wir ein einzigartiges
Instrument zur konzeptionellen Lösung sämtlicher Kunden­
herausforderungen rund um die Persönliche Schutzaus­
rüstung von Kopf bis Fuß. Erfreulicherweise kamen auf der
A+A viele neue Kunden aktiv auf uns zu, um Details darüber
zu erfahren – toll!
Mario Ernst, Piel M
Die Auswahl der Halle 9 und die Standposition waren sehr
gut gewählt, zusammen mit dem guten Standkonzept konn­
ten so an allen Tagen viele Besucher begrüßt und Gesprä­
che geführt werden.
Paolo Reupke, JG John Glet Arbeitsschutz M
In der Beratung von eVEND.
Ein starkes Team, nicht nur auf der Messe.
NEWS 04_2015 | NORDWEST 7
Für Sie ausgesucht.
NEUHEITEN VON DER A+A
ERGOFORM DESIGN TECHNOLOGIE
volle Dämmung ist sofort gegeben, da sich der
Ansell, ein Weltmarktführer im Bereich von
Stöpsel im Gehörgang nicht erst wieder entfal­
Schutzprodukten, stellte die Ergoform Ergono­
ten muss. Mit einem leichten Drehen am Griffs­
mic Design Technologie vor. Sie ermöglicht es
tück lässt sich die individuelle Komfort-Position
Ansell, Handschuhe für den Einmalgebrauch zu
im Gehörgang einstellen. Foto: Moldex
testen und entwickeln, die die Handermüdung
minimieren und den Tragekomfort erhöhen. Mit
SCHUTZ VOR PARTIKELN, GASEN & DÄMPFEN
Ergoform konzipierte Ansell-Handschuhe wur­
Atmen unter härtesten Bedingungen – das er­
den entwickelt, um bestmögliche muskuloske­
möglicht das neue 3M Versaflo Gebläseatem­
letale Unterstützung zu geben und das Risiko
schutzsystem TR-600. Es schützt – je nach
einer ergono­
mischen Verletzung, verursacht
Bedarf – sowohl vor Partikeln als auch vor
durch lang andauernde oder sich ständig
Gasen und Dämpfen. Drei verschiedene Luft­
wieder­holende manuelle Tätigkeiten, zu redu­
stromstufen sorgen für höchsten Komfort. Der
zieren. Die Ergoform Design Technologie ist
Wechsel zwischen den einzelnen Stufen ist
derzeit bei vier Handschuhmodellen verfügbar:
leicht über das Bedienpanel einzustellen. Eine
Microflex
93-833, Microflex 73-847, Touch­
integrierte Elektronik überwacht permanent
NTuff® 73-300 und TouchNTuff 73-500. 2016
den Luftstrom zum Kopfteil und den Ladezu­
werden noch weitere Produkte mit dieser
stand der Batterie. Der aktuelle Gerätestatus
Technik ausgestattet. Dieses facettenreiche
sowie die Filtersättigung des Partikelfilters
Port­
folio ist für den Einsatz in einer Vielzahl
werden auf dem übersichtlichen Display ange­
verschiedenster Industrien ge­eignet, wo Arbei­
zeigt. Darüber hinaus informiert ein optischer,
ter sich wiederholende Tätigkeiten ausführen,
akustischer sowie ein Vibrations-Alarm den
die manuelle Geschicklichkeit erfordern.
Träger, sobald der Luftstrom oder die Batterie­
®
leistung ein kritisches Level erreicht. Foto: 3M
JUST TWIST & PUSH –
GEHÖRSCHUTZ WAR NIE EINFACHER
Die neuen Twisters Gehörschutzstöpsel von
Moldex bieten den hohen Tragekomfort klassi­
scher Schaumstoffstöpsel, lassen sich jedoch
schnell und hygienisch ohne vorheriges Rollen
einsetzen. Die weiche Spitze der neuen Twis­
ters Gehörschutzstöpsel besteht aus lärmdäm­
mendem Spezialschaumstoff. Twisters passen
sich individuell jedem Gehörgang an und bieten
damit die hohe Lärmdämmung und den Trage­
komfort klassischer Schaumstoffstöpsel. Die
besondere Stärke der Twisters liegt in ihrem
geschwungenen Kunststoffstiel. Dieser ermög­
licht es, die Stöpsel ohne vorheriges Zusam­
menrollen in den Gehörgang einzusetzen. Die
8 NEWS 04_2015 | NORDWEST
INSIDE
MULTINORM – EIN UMFASSENDES
ERSTER ZERTIFIZIERTER
SCHUTZKLEIDUNGSSYSTEM
EINMAL-WARNSCHUTZANZUG
Flamestat, die überarbeitete, besonders leis­
Honeywell hat Ne-Hon 6 eingeführt, den ersten
tungsfähige Multinorm-Kollektion von Fristads
Einmal-Warnschutzanzug (HV-Anzug) mit ei­
Kansas vereint zertifizierte, flammhemmende
nem zertifizierten Schutz vor Chemikalien.
Schutzwirkung
größter
Ne-Hon 6 vereinigt den Schutz vor Chemikalien
Flexi­bilität. Die Modelle sind gemäß verschie­
mit
Komfort
und
mit anerkannten EU-Normen, wie einer hohen
dener europäischer Normen zertifiziert, um Ar­
Sichtbarkeit der Klasse 3. Der Anzug wurde
beiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen vor
nach einem umfassenden Forschungs- und
den meisten Gefahren zu schützen, die laut
Entwicklungsprogramm
Risikobeurteilung an den jeweiligen Arbeits­
darauf ausgelegt, über oder als Alternative zur
plätzen herrschen. Die antistatischen Klei­
Warnschutzkleidung getragen zu werden, um
dungsstücke sind aus Material mit in­härenten
diese vor Verschmutzungen zu schützen. Der
flammhemmenden
Eigenschaften
konzipiert
und
ist
gefertigt
Overall wird am Ende einer Schicht einfach
und können deshalb unterschiedlichsten Ge­
ausgezogen und entsorgt. Da er nur sehr
fahren wie Flammen und Störlichtbögen stand­
wenig Platz einnimmt, kann er mühelos ständig
halten. Darüber hinaus bieten sie auch einen
mitgeführt werden und ist so auch in uner­
Basisschutz vor Chemikalien. Außerdem sind
warteten Situationen stets schnell parat. Für
die meisten von ihnen als Warnschutzkleidung
all jene, die mit chemischen Unfällen zu tun
zugelassen. Foto: Kansas Fristads
haben, ist Ne-Hon 6 chemikalienresistent ge­
mäß EN 13034:2009 (Kabinentest vom Typ 6).
Foto: Honeywell
ERFREULICHE MESSEBILANZ
Der Messeauftritt der ISM auf der A+A mit
seinen beiden PSA-Marken Albatros und Puma
Safety stand ganz im Zeichen von neuen
Kon­
zepten, starkem Design und innovativen
Produkten. Mit dem für Sicherheitsschuhe
einzigartig sportlichen Design, konnten ins­be­
sondere die neue Technics Line und die für
das Frühjahr 2016 angekündigten Safety KnitModelle von Puma Safety beim Besucher große
Aufmerksamkeit erzeugen. Der Schaft der Knit­
ted-Modelle aus gewobenem Garn verspricht
eine bisher noch nie dagewesene Passform des
Schuhs. Bei Albatros kamen als Highlight bei
den Sicherheitsschuhen die neuen Industrie­
modelle Profiline und die kommenden X-TREME
4D-Modelle besonders gut an. Foto: ISM
M
NEWS 04_2015 | NORDWEST 9
Interview mit Martin Bertinchamp,
Aufsichtsratsvorsitzender der NORDWEST Handel AG
„WIR ZIEHEN GEMEINSAM AN
EINEM STRANG.“
Seit Februar 2015 ist Martin Bertinchamp Aufsichtsratsvorsitzender der
NORDWEST Handel AG. Der 57-Jährige leitet das Gremium nicht nur im
Hagener Einkaufs- und Serviceverband, sondern ist auch in acht weiteren
Gesellschaften als Aufsichtsrat (vorsitzender) bzw. als Beirat tätig.
NORDWEST News hat ein Gespräch mit ihm über Stabilität, Kontinuität
und strategische Ausrichtung geführt.
Was hat Sie an der Aufgabe des Aufsichts-
Sie haben sich vor kurzem den NORDWEST-
ratsvorsitzenden bei NORDWEST gereizt?
Mitarbeitern im Rahmen der Strategie­
Ich sehe großes Wachstumspotential bei
präsentation vorgestellt. Warum war Ihnen
NORDWEST. Den Verband strategisch für die
dies so wichtig?
Zukunft neu aufzustellen und die damit ver­
Gerade nach den vergangenen schwierigen
bundene Stärkung der Handelspartner sind
Monaten, in denen sich NORDWEST aufgrund
interessante Herausforderungen, die mir ent­
des Compliancefalls mit sich selbst beschäf­
sprechen und die mich sehr reizen.
tigen musste, war es mir wichtig, dass die
NORDWEST-Mitarbeiter mich persönlich ken­
nenlernen und wissen, wer über die strate­
gische Ausrichtung des Unternehmens mitentscheidet. Menschen sind der Ankerpunkt
­
einer jeden Strategie und das Gelingen der
Strategie ist extrem davon abhängig, dass alle
Mitarbeiter, der Führungskreis, der Vorstand
und der Aufsichtsrat im Team zusammen­
arbeiten – jeder an seinem Platz und für seinen
Verant­wortungsbereich. Wir ziehen hier alle an
einem Strang.
Welche Rolle spielt der Ankeraktionär in
diesem Zusammenhang?
Ich kenne Herrn Dr. Rothenberger bereits seit
vielen Jahren. Er ist ein Vollblutunternehmer
mit zahlreichen Unternehmen in unterschied­
lichsten Branchen.
Eines davon ist NORDWEST. Als ihm vor
einigen Jahren die Aktien angeboten wurden,
hatte er insbesondere das Potential und die
Entwicklungsmöglichkeiten im Blick. Herr Dr.
10 NEWS 04_2015 | NORDWEST
INSIDE
Rothenberger kennt die Branche und ist nicht
die beste Logistikplattform in
auf kurzfristige Gewinnmaximierung aus. Aus
der Branche. Diese Position
meiner Sicht bietet ein Ankeraktionär Stabilität
werden wir in Zusammenar­
und Schutz vor einer feindlichen Übernahme.
beit mit den Fachhandelspart­
Jede Aktiengesellschaft muss froh sein, wenn
nern mit allem Nachdruck
sie gerade in schwierigen Phasen von einem
weiter ausbauen.
stabilen Ankeraktionär unterstützt wird.
Darüber hinaus gibt es Kon­
zepte, wie die Geschäftspro­
Sie haben zu Beginn den Compliancefall
zesse zwischen Hersteller,
angesprochen. Welche Auswirkungen hat
Verband, Handelspartnern und
er auf NORDWEST?
Endkunden weiter vereinfacht
Die häufigen Veränderungen der letzten Jahre
werden können. Durchgängi­ge
im Aufsichtsrat und im Vorstand haben NORD­
Digitalisierung ist das Stich­
WEST nicht gut getan. Jede Veränderung an
wort.
der Spitze des Unternehmens hat auch Unruhe
erzeugt: Neue Strategie, neue Ausrichtung,
NORDWEST steht als Einkaufsverband zudem
andere Verfahrensweisen. In diesem Jahr kam
in der Pflicht, die Einkaufskonditionen für die
der Compliancefall hinzu, von dem noch nicht
Handelspartner kontinuierlich zu verbessern,
sämtliche Details bekannt sind und nur die
um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Martin Bertinchamp,
Aufsichtsratsvorsitzender der
NORDWEST Handel AG
Spitze des Eisbergs zu sehen ist. Sich darum zu
kümmern ist allerdings jetzt Aufgabe der Staats­
Für den Erfolg der Strategie müssen wir unsere
anwaltschaft. NORDWEST hingegen beschäf­
Denke viel stärker in Richtung „outside-in“
tigt sich intensiv mit dem operativen Geschäft
verändern. Es ist nicht mehr nur die Frage
und der Unterstützung der Fachhandelspartner.
„Was können wir?“, sondern „Was braucht
Intern wie extern ist jetzt wichtig, für Stabilität,
der Kunde?“ – und zwar der Kunde unseres
Ruhe und Kontinuität zu sorgen. Die Rahmen­
Handelspartners. Nehmen wir das Beispiel
bedingungen für ein effizientes Arbeiten sind
Factoring. Zurzeit bietet die TeamFaktor GmbH
geschaffen. Das starke NORDWEST-Team
Factoring im Wesentlichen nur für die Händler
rund um den neuen Vorstand hat sich gefun­
an. Warum nicht auch für deren Kunden?
den. Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichts­
rat und Vorstand ist konstruktiv. Ich selbst
Gleichgültig, was wir tun, Zeit und damit
stehe für ein längerfristiges Engagement im
Schnelligkeit sind die wichtigsten Faktoren in
Aufsichtsrat zur Verfügung. Gleichzeitig haben
der Wachstumsstrategie.
wir bei NORDWEST die Wachstumsstrategie
DRIVE überarbeitet und weiterentwickelt. Ich
Welche Hauptaufgaben hat NORDWEST im
bin davon überzeugt, dass NORDWEST mit
kommenden Jahr?
den Maßnahmen aus DRIVE bereits im ersten
Stabilität, um die Strategie ohne Ablenkungen
Halbjahr 2016 bei den Handelspartnern punk­
umsetzen zu können.
ten wird.
Mut, eingefahrene Wege infrage zu stellen und
neue zu finden. Schnelligkeit, Disziplin und
Welche Schwerpunkte setzt NORDWEST
Konsequenz, um die Handelspartner wirksam
innerhalb der Strategie?
zu unterstützen.
Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, sondern
NORDWEST hat allen Grund selbstbewusst
einige Schwerpunkte herausgreifen, die für die
aufzutreten, denn mit DRIVE 2016 ist der Ver­
Handelspartner von enormer Bedeutung sind.
band für alle Herausforderungen der Zukunft
NORDWEST verfügt schon seit langem über
sehr gut aufgestellt. Fotos: NORDWEST GABO M
NEWS 04_2015 | NORDWEST 11
Zukunftskreis
DER ENTSCHEIDENDE FAKTOR
„Mitarbeiter sind der entscheidende Faktor für Ihr Unternehmen“, mit diesen
Worten begrüßte Bernhard Dressler, NORDWEST-Vorstandsvorsitzender,
die rund 20 Teilnehmer der vierten Zukunftskreis-Tagung. Die Jungunternehmer hatten sich für den Termin Workshops und Vorträge zum Thema
Personalstrategien und -marketing gewünscht. Das Treffen fand beim
Handelspartner Kicherer in Ellwangen statt.
Dagmar und Wolfram Kuhnen von der Innova­
Sie dieses Thema nicht alleine an, nehmen Sie
tiven Management Beratung aus Grevenbroich
Ihre Führungsmannschaft mit ins Boot und
führten durch den Vortragstag. Mitgebracht
machen Sie sich klar, mit welchem Ziel diese
hatten sie interessante Fragestellungen und
Reise enden soll.“
Themen, die sich aus ihrer langjährigen Erfah­
rung im Personalwesen und Vertrieb generier­
DAS PERSONAL-HAUS DER ZUKUNFT
ten. Die Jungunternehmer berichteten, wo sie
Ein skizziertes Haus könne helfen, die gesteck­
der Schuh bei Personalfragen drückt. Von der
ten Ziele zu etablieren und abschließend zu
Personalfindung und -bindung, über komplexe
erreichen. Mit Säulen, die aus Mitarbeiter-
Vergütungsmethoden im Vertrieb hin zu einem
gewinnung, -betreuung und -bindung sowie
generellen Wandel bei Hierarchien und Arbeits­
Mitarbeiterentwicklung bestehen. Auf den
methoden – die Fragestellungen waren so in­
Säulen ruhen das Führungsleitbild, das sich aus
dividuell wie auch die Jungunternehmer und
der Frage ableitet, wie der Führungsprozess
ihre Unternehmen. „Personal ist der bedeu­
gestaltet und gelebt werden soll; das Personal­
tende Faktor für Ihre Wettbewerbsfähig­­­keit“,
managementkonzept, das aus sämtlichen In-
so Wolfram Kuhnen. Gerade der interne
stru­menten der betriebsinternen Personalakti­
Wandel bei Personalthemen sei mit der wich­
vitäten besteht; und die Werte, die zur Zielerrei­
tigste Aspekt, dieser brauche aber Zeit. „Gehen
chung gelebt werden sollen. Über allem thront
als Dach die Vision, die Zielrichtung. „Führung,
Leitbild, Vision scheinen zuerst ausgelutschte
Begriffe zu sein. Sie sind aber wichtig für Ihre
Arbeit als Arbeitgeber.“ Das Haus ließe sich
auch für kleine Unternehmen maßgeschneidert
bauen.
Die Jungunternehmer diskutierten anschlie­
ßend über verschiedene, bereits in Nutzung
befindliche Instrumente zur Mitarbeitergewin­
nung, -bindung und -entwicklung und über
Instrumente, die man noch zwingend für die
eigene Arbeit nutzen müsse.
PERSONALMARKETING UND RECRUITING
Der demographische Wandel ist nicht aufzuhal­
12 NEWS 04_2015 | NORDWEST
INSIDE
Die Mitglieder des
NORDWEST-Zukunftskreises.
ten und auch der Fachhandel, insbesondere
Vorfeld anonymisierte Fragebögen ausgefüllt.
in kleineren Städten, wird zukünftig davon
Aspekte wie Anreize für Mitarbeiter im Innen-
betroffen sein. „Eines Tages werden Sie als
und Außendienst, Zielvereinbarungen für Au­
Unternehmen auf der Bewerberbank sitzen
ßendienstmitarbeiter und Zielkontrolle wurden
und sich um Arbeitskräfte bemühen“, erklärte
aus der täglichen Arbeit abgefragt und anschlie­
Dagmar Kuhnen. Ein professionelles Personal­
ßend diskutiert.
marketing könne aber helfen, als attraktiver
Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und
Wichtig sei es, laut Wolfram Kuhnen, die Ziel­
Mitarbeiter langfristig an sich zu binden. Die
vereinbarungen nicht immer wieder auf Zuruf
Wahrnehmung nach innen sei dabei genauso
anzupassen und festzulegen, sondern diese
wichtig wie die auf potentielle Bewerber. Zwei
von Anfang an zu fixieren. Ein entscheidender
Faktoren sind von Bedeutung: Das Arbeitge­
Wettbewerbsvorteil bei den Anreizen sei zu­
berimage und das Unternehmensimage. Zum
dem das so genannte Cafeteria-Prinzip, das die
ersteren gehören Arbeitsinhalte, Standort­
fak­
unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter
toren, aber auch Vergütung und Arbeitsplatz­
respektiere und dem Arbeitgeber die Möglich­
sicherheit.
keit gebe, aus verschiedenen Anreizen individu­
Das
Unternehmensimage
wird
unter anderem von der Unternehmenskultur,
elle Pakete zusammen zu stellen.
der Markt­­
position, der Zukunftsorientierung
und der Bekanntheit gesteuert. Werbung, Öf­
BEEINDRUCKENDES UNTERNEHMEN
fentlichkeitsarbeit, Arbeitszeitmodelle, Vergü­
Abgerundet wurde das Tagungsprogramm mit
tung oder auch Karrierekonzepte bestimmen
einer Betriebsbesichtigung des Unternehmens
diese Eindrücke. Aber auch Mitarbeiter, sofern
Kicherer der Familie Frick. Der Handelspartner
zufrieden, können beim Personalmarketing
ist neben dem Handel mit Produkten aus dem
unter­
stützen, indem sie die Mund-zu-Mund
Bereich BHI hauptsächlich auf den Stahlhandel
Pro­
pa­
ganda nutzen. „Das ist insbesondere
spezialisiert. Nach der Besichtigung des Ar­
bei Unternehmen in nicht so populären Bran­
beitsschutzmobils (siehe News Seite 18), ging
chen ein entscheidender Faktor“, so Dagmar
es durch die weitläufigen Hallen, in denen
Kuhnen.
Tonnen von Stahl lagern, weiterverarbeitet,
kommissioniert
und
ausgefahren
werden.
FLEXIBLES VERGÜTUNGSSYSTEM
Friederike und Daniel Frick, beide Mitglieder
Ein weiteres, den Jungunter­nehmern für die
im NORDWEST-Zukunftskreis, gestalteten ge­
Tagung wichtiges Thema, war ein flexibles
meinsam mit ihrer Familie die Führung kurz­
Vergütungssystem. Dazu hatten sie bereits im
weilig und spannend. LD M
NEWS 04_2015 | NORDWEST 13
INSIDE
Mit eSHOP den Wandel im Markt meistern!
„WENN SIE NICHT LIEFERN, WIRD’S
EIN ANDERER TUN.“
Die eSHOP Herbsttagung am 16. und 17. November 2015 in Hagen hatte alles,
was eine gute Veranstaltung braucht: hochinteressante Vorträge von Fachleuten, Erfahrungsberichte der Handelspartner, wichtige Informationen aus
dem Verband und eine fast schon familiäre Atmosphäre in den Workshops,
in denen diskutiert und gefachsimpelt wurde. So ist es nicht verwunderlich,
dass Thomas Cramer, NORDWEST-Bereichsleiter eBusiness & IT-Beratung
ein positives Fazit zieht: „Wir haben die Anregungen aus den eSHOP Stammtischen 2015 berücksichtigt. Die Resonanz zeigt: Wir haben aktuell und
praxisbezogen informiert.“
Mehr als 120 Administratoren, Geschäftsführer
Bernhard Dressler und Jörg Simon über die ge­
und Partner nutzten die beiden Tage zur Infor­
samte Zeit der Vorträge hinweg, was die Han­
mation und zum Austausch. Unter dem Motto
delspartner mit positivem Feedback quittierten.
„Mit eSHOP den Wandel im Markt meistern!“
Vorstandsvorsitzender Bernhard Dressler hielt
zeigte das eSHOP Team die Veränderungen im
in seinem engagierten Vortrag ein Plädoyer für
Handel auf und stellte die daraus entstehenden
die Vereinfachung der Geschäftsprozesse vom
neuen Aufgaben vor. Erstmalig wurde die
Handelspartner zu seinem Endkunden hin. „Die
Herbstveranstaltung in Vorträge und Work­
Zukunft im B2B gehört den Handelspartnern,
shops aufgeteilt, wodurch jeder Referent inten­
die E-Procurement und die Digitalisierung der
siv auf Themen eingehen und die Fragen der
Prozesse am besten gestalten“, stellte Bern­
kleineren Teilnehmergruppen besser beant­
hard Dressler eindringlich fest.
worten konnte. Die strategische Wichtigkeit
In den weiteren Vorträgen beschäftigten sich
des Themas und der Veranstaltung unterstrich
die Redner mit den Veränderungen im Online­
die Anwesenheit des NORDWEST-Vorstands
geschäft.
Sabine Buschmann, Projektmanagerin beim
Institut für Handelsforschung Köln, stellte ihre
Überlegungen zum Thema Cross-Channel im
Umbruch unter vier plakative Thesen:
1. Kanaldenken war gestern – Cross-Channel ist die einzige Zukunft! „Die Zukunft
gehört den selektiven Onlineshoppern. So
ist Online der Showroom des stationären
Handels.“
2. Print ist nicht tot, sondern nur einem
Wandel unterworfen. „Printkataloge sind
umsatzrelevante Impulsgeber für den Kauf in
anderen Kanälen. Zwar wird die Menge an
14 NEWS 04_2015 | NORDWEST
INSIDE
Printkatalogen laut Prognosen in den nächs­
guten Onlineshop vor: „Sie müssen sich fra­
ten drei Jahren abnehmen, die Verzahnung
gen, ist mein Shop sinnvoll, glaubwürdig, zu­
mit Online­
medien allerdings zunehmen.
gänglich, nutzbar, wertig, sympathisch und auf­
Dabei werden Printmedien immer kreativer.“
findbar.“
3. Konsumenten setzen die Kanalverzah-
Nach einem Vortrag von Rechtsanwalt Alexan­
nung voraus. „Versandkosten sind das
der Goldberg zu neuen rechtlichen Aspekten im
wichtigste Click & Collect-Merkmal. Bei
Onlinegeschäft, der wie immer ein trockenes
der Ausgestaltung dominieren Schnelligkeit,
Thema anschaulich und unterhaltsam präsen­
Convenience und Service.“
tierte sowie Händlerberichten zum eSHOP ging
4. Konsumenten lieben Unternehmen, die
es zu fünf Workshoprunden über, die vor allem
auf mehreren Kanälen Präsenz zeigen.
von den Spezialisten des Teams eBusiness &
„Multi-Channel-Händler werden am positiv­
IT-Beratung geleitet wurden.
sten wahrgenommen.“
„Die diesjährige Herbstveranstaltung haben so
„Das Ende des Pure-Plays ist gekommen! Die
viele Teilnehmer besucht wie noch nie zuvor“,
Zukunft gehört denen, die ihre Kanäle optimal
ist Thomas Cramer erfreut. „Das beweist die
verzahnen“, beendete Sabine Buschmann ihre
Wichtigkeit des Themas für den Händlerkreis,
Präsentation. „Kanalübergreifende Services
das große Interesse an den hochkarätigen Vor­
müs­
sen Mehrwerte bieten und an Kunden
trägen und die „Druckbetankung“ in den Work­
transportiert werden und Markenbildung geht
shopgruppen. Das rundweg positive Feedback
nur noch kanalübergreifend. Die Präsenz auf
auf diese Tagung ist ein Ansporn für unser ge­
mehreren Kanälen ist ein Image-Booster.“
samtes Team, nicht nachzulassen, sondern im
nächsten Jahr wieder eine solche TOP-Veran­
„WER VORMITTAGS IM B2B SHOP KAUFT,
staltung zu planen.“
KAUFT ABENDS BEI ZALANDO.“
Ebenso spannend bewerteten die Veranstal­
tungsteilnehmer den Vortrag über die Erfolgs­
WORKSHOPTHEMEN
faktoren im B2B E-Commerce von Johannes
• Wie gestalte ich meine Startseite richtig?
Altmann, der zahlreiche Onlineshops, große
• Shopvermarktung – Was muss ich tun?
Versandhäuser und Hersteller in Deutschland
• Wie bindet der eSHOP mit ERP, OCI und Markenshops Kunden?
berät. Der Gründer und Geschäftsführer der
• Was beinhaltet das neue Release 17?
Shoplupe GmbH bekräftigte und ergänzte die
• E-Procurement mit eSHOP – Was ist das überhaupt?
Präsentation seiner Vorrednerin um eigene As­
pekte und beleuchtete das Thema noch einmal
in der Tiefe. „Der Kunde, gleich ob im B2B oder
im B2C Geschäft ist im Prinzip immer derselbe:
Er möchte ein positives Einkaufserlebnis. Des­
halb müssen Sie aus einem trivialen Shop
immer ein Einkaufserlebnis machen und auf
den Kunden einzigartig wirken. Jeder Shop ist
eine Marke und Marken geben uns ein Gefühl
von Sicherheit. Jeder Händler muss in die Tiefe
einsteigen, um herauszufinden, was seinen
Onlineshop zu einer Marke macht.“ Anhand di­
verser Beispiele zeigte Johannes Altmann aus
seiner Erfahrung erfolgreiche B2B Shops. Zum
Abschluss stellte er Erfolgsfaktoren für einen
NEWS 04_2015 | NORDWEST 15
INSIDE
Beste Qualität, stimmiges Preis-Leistungsverhältnis, aufmerksamkeitsstarkes Marketing
„JEDER HÄNDLER BRAUCHT EINE
STARKE EIGENMARKE.“
Der Charakterkopf im Hintergrund, die dreckigen Hände gut sichtbar, das
Werkzeug prägnant im Vordergrund: So zieht die PROMAT-Werbung Blicke
von Passanten auf sich. Seit dem Herbst zieren 5x4 Meter große Plakate die
Außenfassade sowie nur wenig kleiner die Innenwände des Fachmarkts der
Lünemann GmbH in Göttingen.
„Die Motive sind toll“, ist
dukten heißt es nicht: PROMAT ist nicht gut,
Torsten Sure, Geschäftsfüh­
sondern Lünemann verkauft Schrott. Lüne­
rer des NORDWEST-Han­
mann steht aber bei seinen Kunden für eine
delspartners, begeistert über
kompetente Fachberatung und eine hervorra­
die Werbemotive. Torsten
gende Qualität. Das muss auch so bleiben.“
Sure, der vor drei Jahren bei
Darüber hinaus müsse das Preis-Leistungs­
dem traditionsreichen Han­
Verhältnis stimmen, sagt Torsten Sure, um im
delsunternehmen, die Lei­
Wettbewerb zur Herstellermarke bestehen
tung übernommen hat, ist
zu können. „Wenn alle noch mehr an einem
davon überzeugt, dass Han­
Strang ziehen und verstärkt die NORDWEST-
delsmarken neben den Her­
Eigenmarken verkaufen, können über das
stellermarken extrem wichtig
Volumen die Einkaufskonditionen besser ver­
sind. „Wir Händler brauchen
handelt und der Preis für den Kunden attraktiver
starke Handelsmarken, die
ge­staltet werden.“
exklusiv nur bei uns zu bekommen sind.
Daher nutzen wir auch PROMAT im Werkzeug­
Viel Wert legt Torsten Sure schließlich auf das
­bereich und Delphis im Haustechniksegment.“
Marketing. „Was nutzt die beste Handels­
Genau­so überzeugt ist er davon, dass der Um­
marke, wenn der Kunde nichts darüber
satz mit Handelsmarken wächst – vor allem
weiß. Wir müssen unsere Handwerker mehr
dann, wenn der Händler auch hinter seiner Han­
mit ins Boot holen.“ Zum Beispiel mithilfe
delsmarke steht. Nicht verstehen kann er des­
der aufmerksamkeitsstarken Werbekampagne.
halb die Händlerkollegen, die die Möglichkeiten
Lünemann investiert in Werbemaßnahmen
von PROMAT und Delphis wenig nutzen.
wie beschriftete Fahrzeuge, Radiowerbung,
Anzeigen- und Radiokampagnen sowie Post­
16 NEWS 04_2015 | NORDWEST
Drei Dinge sind aus seiner Sicht für eine erfolg­
karten- und Rabattaktionen.
reiche Handelsmarke wichtig: Qualität, Preis
„Wenn alle PROMAT-Händler die Alleinstel­
und Marketing. „Bei der Qualität der Produkte
lungsmerkmale, die die Eigenmarke ihnen
dürfen auch weiterhin keine Abstriche gemacht
bietet, herausstellen und NORDWEST uns
werden“, sagt Torsten Sure, „denn der Händler
dabei unterstützt, wird der Umsatz der betei­
ist derjenige, der PROMAT oder Delphis am
ligten Händler wachsen“, so Torsten Sure
Markt verkaufen muss. Bei fehlerhaften Pro­
abschließend. Foto: Lünemann
GABO M
INSIDE
Gesellschafterversammlung beschließt:
AGEFA KOOPERIERT
MIT NORDWEST
Um zwölf Handelspartner erweitert sich in Kürze der NORDWEST Händlerkreis: Noch vor Ende dieses Jahres stößt die AGEFA, eine Kooperation im
Bereich der Präzisionswerkzeuge, zum Hagener Verband, so der Beschluss,
der Gesellschafterversammlung.
AGEFA steht für qualitativ hochwertige Maschi­
über die zukünftige Zusammenarbeit: „Die
nenwerkzeuge in der Holz-, Kunststoff- und NE-
AGEFA ist eine hervorragende Ergänzung der
Metallbearbeitung. In über 30 Jahren hat sich
NORDWEST-Stärken im Bereich Metall.“
die Gruppe zu einem der namhaftesten An­
Auch Sebastian Hölle, Geschäftsführer der
bieter von Premiumwerkzeugen in Deutsch­
AGEFA-Zentrale, sieht die vielen Vorteile der
land entwickelt. Die Stärken der bundesweit
Kooperation: „Für die Zusammenarbeit mit
agierenden Gruppe liegen neben der Beratung
NORDWEST sprechen eine Fülle von Möglich­
und der Entwicklung von Sonderlösungen
keiten, die unsere Mitglieder nutzen können.
insbesondere im maßgeschneiderten Service­­­
Am wichtigsten sind die Zentralregulierung
port­
folio. Dazu gehört beispielsweise die
über NORDWEST, die Geschwindigkeit und
Schleif­
bearbeitung, wobei vor allem auf mo­
Verfügbarkeit des Zentrallagers, die individuali­
dernste CNC-Technik zurückgegriffen wird.
sierten und zielgruppenorientierten Kataloge
Dazu gehören aber auch geschulte Mitarbeiter,
und die Ergänzung unseres Sortiments durch
hohe Flexibilität bei der Ausführung und bei der
den Bereich Metall. Auch die elektronische An­
Belieferung zum Kunden aus Industrie und
bindung, die wir jetzt über NORDWEST bekom­
Handwerk sowie höchste Servicebereitschaft.
men, bringt uns auf ein ganz neues Level. Aus
Mit über 8.000 Artikeln bietet das AGEFA-Stan­
eigener Kraft hätten wir dies vor allem in der
dardprogramm eine umfangreiche Auswahl für
Schnelligkeit so nicht erreichen können.“
jeden Bearbeitungsfall. Die Spezialität und
Foto: AGEFA
GABO M
Kompetenz liegt darüber hinaus auf der Ent­
wicklung und Fertigung von individuellen Son­
derwerkzeugen.
Eine schlank aufgestellte Zentrale kümmert
sich um das gemeinsame Marketing und den
Ausbau der Vertriebsaktivitäten. Perspektivisch
arbeitet NORDWEST mit den AGEFA-Händlern
in der Logistik, bei der Entwicklung von Kata­
logen, der Zentralregulierung, beim Daten­
manage­ment und beim Aufbau weiterer Ver­­triebsaktivitäten zusammen.
Thorsten Stiefken, Hauptbereichsleiter Akquisi­
tion und Unternehmensentwicklung, freut sich
NEWS 04_2015 | NORDWEST 17
Kicherer
STARKE INNOVATION
IM ARBEITSSCHUTZ
Der überregional tätige NORDWEST-Handelspartner Kicherer ist einer der
größten mittelständischen Stahlhandlungen in der gesamten Bundesrepublik.
Dennoch liegt der Fokus nicht ausschließlich auf Stahl. Auch im Bereich BauHandwerk-Industrie ist das Unternehmen innovativ und schafft serviceorientierte Lösungen für seine Kunden – seit dem Frühjahr unter anderem mit dem
neuen Arbeitsschutzmobil.
Kundenbindung und Arbeitserleichterung: Das Arbeitsschutzmobil
18 NEWS 04_2015 | NORDWEST
„Wir haben festgestellt, dass es beim Wett­
„Das funktioniert sehr gut, weil wir zeitlich
bewerb ein starkes Umtauschgeschäft gibt.
flexibel sind und uns auf die Bedürfnisse der
Das
Vertrieb
Kunden einstellen.“ Beim ersten Besuch gibt
von Arbeitsschutzbekleidung vermeiden. Also
es in der Regel den Kontakt mit dem Entschei­
haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, dem
der, der eine Vorauswahl entsprechend der
Kunden entgegen zu kommen“, erklärt Ge­
Mitarbeiterbedürfnisse trifft. Daraufhin wird ein
schäftsführer Gunter Frick. Mit dem Arbeits­
Angebot mit den Rahmenbedingungen erstellt.
schutzmobil, in dem die Ware ansprechend
Anschließend folgt ein zweiter Besuch für die
präsentiert wird, werden die Kunden von
Mitarbeiter zur Anprobe.
Kicherer besucht und ihnen die persönliche
Woraufhin die Ware oftmals auch direkt vom
Schutzausrüstung vor Ort präsentiert.
Hersteller geliefert wird, sofern keine individu­
wollten
wir
bei
unserem
HANDELSPARTNER
So sieht das Arbeitsschutzmobil
von außen aus.
elle Veredelung mit Firmenlogo und Namen
Denn möglich ist es nicht, alle drei Bestü­
durch Kicherer gewünscht ist.
ckungskonzepte ständig zu präsentieren“,
erklärt Gunter Frick. Die Kunden sind zufrieden
KONZEPTE FÜR VERSCHIEDENE BRANCHEN
mit dem Angebot: „Wir haben bisher aus­
Drei Bestückungskonzepte bietet Kicherer
nahmslos positive Resonanz erhalten“, freut
mit seinem Arbeitsschutzmobil: Industrie/Stahl
sich Gunter Frick. Die positive Resonanz schlägt
verarbeitendes Handwerk, Bau und Kommune
sich aber auch in Fakten nieder: „Unser Umsatz
sowie Zimmerei/Holz. „Das bedeutet für uns
im Segment Arbeitsschutz steigt, es wird
im Vorfeld, dass die Touren zwischen den
kaum umgetauscht und die Kundenbindung ist,
einzelnen Kundengruppen so organisiert wer­
da wir den Kunden Arbeit abnehmen, hervorra­
den, dass nicht allzu viel Umrüstzeit entsteht.
gend.“ Foto: Kicherer LD M
LED und mehr
NEUGESTALTUNG DES P.O.S.
Ein neues Beleuchtungskonzept mit LED wurde erstmalig auf der Messe
Marktplatz³ dem Publikum vorgestellt (NORDWEST News 02/2015
berichtete). Nun hat NORDWEST-Handelspartner Leiss aus Neuötting
das innovative Konzept in seinem Verkaufsraum umgesetzt.
„Zuletzt haben wir unseren Verkaufsraum vor
Ein passender Anlass, die gesamte Ausstellung
32 Jahren modernisiert. Nun war es wieder
einer Generalüberholung zu unterziehen.
soweit“, erklärt Geschäftsführer Franz Leiß-
„Fängt man an einem Ende an, muss man auch
Huber. Stein des Anstoßes: Die Bauelemente-
weiter machen“
Ausstellung fristete ihr Dasein bisher in den
Gemeinsam mit dem POS-Team von NORD­
Kellerräumen und musste dringend in die Aus­
WEST planten die Geschäftsführer Wolfgang
stellung im Verkaufsraum integriert werden.
Leiß-Maier und Franz Leiß-Huber die Umbau­
NEWS 04_2015 | NORDWEST 19
HANDELSPARTNER
nicht beeinträchtigt wurde“, erklärt Maximilian
Bleicher, Fachmarktleiter bei der Seb. & Ant.
Leiss GmbH & Co. KG.
NEUERÖFFNUNG MITTE OKTOBER
Das Unternehmen, das seit mehr als 220 Jah­
ren in Familienbesitz ist, feierte den Umbau
Mitte Oktober mit einem zweitägigen Fest.
Pünktlich zu diesem Termin wurde auch der
NORDWEST eSHOP frei geschaltet. In den ers­
ten Tagen gab es bereits 48 Anmeldungen.
„Wir wollten uns vom Wettbewerb abheben
Blick auf eine LED-beleuchtete
Wand.
maßnahmen und waren anschließend hoch zu­
und außerdem zeigen, dass sich unsere guten
frieden mit der Umsetzung. „Alles ist jetzt
Serviceleistungen auch in der äußeren Erschei­
sortierter und gestraffter. Zusätzlich haben wir
nung widerspiegeln. Wir sind stolz auf das
nun noch Platz für eine Aktionsfläche, die wir
erreichte – nur vier Monate hat es von den
vorher nicht hatten. Und das, obwohl wir das
ersten Sondierungsgesprächen bis zum ferti­
Sortiment nicht reduziert haben.“ Marc Schön­
gen Umbau gedauert. Diese kurze Zeitspanne
meier, NORDWEST-Mitarbeiter in der POS-
kann nur verwirklicht werden, wenn Mitarbei­
Betreuung, plante für die Ausstellung den
ter, Lieferanten und das NORDWEST-Team
Einsatz neuer Regale und die passende LED-
Hand in Hand arbeiten.
Beleuchtung, um die Produkte entsprechend in
Diese Zusammenarbeit ist uns hervorragend
Szene zu setzen. „Die neue Beleuchtung ist
geglückt, wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter
wirklich fantastisch. Es gibt keine Schatten
– auf jeden einzelnen“, so Franz Leiß-Huber
mehr in den Regalen“, freut sich Franz Leiß-
abschließend. Fotos: Leiss LD M
Huber. Zusätzlich zu den LEDs hat er sich auch
noch für eine neue Preisauszeichnung, Infokar­
ten und Leerplatzkarten am Regal entschieden.
Neben neuen Regalen mit der innovativen Be­
leuchtung werden auch hundert laufende
Meter NORDWEST-Ware präsentiert. Zusätz­
lich dazu wurde bei Leiss eine neue Theke, eine
neue Kasse, die Aktionsfläche und einen Secur­
City-Shop etabliert. Selbst die Außenfassade
blieb nicht unangetastet. Zusätzlich dazu befin­
den sich jetzt auf der nebenan stehenden Stahl­
halle vier große Werbeflächen à vier mal sechs
Meter, an denen sich verschiedene Lieferanten
beteiligt haben. „Fängt man an einem Ende an,
muss man auch weiter machen.“ Und das alles
während des regulären Tagesgeschäfts. „Ja,
wir haben den Umbau lange hinaus gezögert,
aber die Arbeiten ließen sich tatsächlich, auch
dank der hervorragenden Arbeit des POSTeams, so gestalten, dass das Tagesgeschäft
20 NEWS 04_2015 | NORDWEST
NORDWEST bietet seinen Handelspart­
nern POS-Ladenplanung in 3D sowie die
weitere Umsetzung und den Aufbau vor
Ort. Für die Regale wird Tegometall in
RAL 9006 verwendet, das am NORDWESTStandort in Hagen eingelagert ist und von
daher eine kurze Lieferzeit hat. „Bei der
Verwendung von Tegometall ist der Händ­
ler auf dem neuesten Stand, der Verkaufs­
raum wird weiter aufgewertet“, erklärt
Marc Schönmeier. Die zusätzlich installier­
bare LED-Beleuchtung lässt sich für Regale
und Fachböden nutzen. Auch individuell
gestaltete Preisetiketten befinden sich im
Dienstleistungsportfolio des NORDWESTPOS-Teams: die Daten des Handelspart­
ners, wie zum Beispiel Logo, Artikel oder
Preis, werden in einer Datenbank hinterlegt
und damit die Etiketten erstellt. Dazu ar­
beitet NORDWEST mit einem externen
Dienstleister zusammen.
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HANDELSPARTNER
200. eSHOP
ERGÄNZENDER VERTRIEBSKANAL
FÜR DIE SEYFFER GMBH
Die Seyffer GmbH hat sich im Herbst für den NORDWEST eSHOP entschieden
und ihn vor kurzem live geschaltet. Damit wächst die Zahl der Handelspartner, die den NORDWEST eSHOP nutzen auf 200 – eine stattliche Zahl.
Handel gibt es nicht. „Der eSHOP ist ein
her­vorragendes Aushängeschild und ein gutes
Verkaufsinstrument. Und es ist wichtig, über
ein solches Modul zusätzlich die Ware anbieten
zu können“, so der Geschäftsführer. Derzeit
kümmern sich zwei Mitarbeiter um die Pflege
des Shops und die Bereitstellung der Produkte
aus dem NORDWEST-Datenportal sowie aus
dem eigenen Bestand. „Der eSHOP passt sehr
gut zur Seyffer GmbH, die mit ihrem Standort in
Mannheim einen stark industriell geprägten
Kundenstamm hat. Denn der Shop bietet
passende Funktio­
nalitäten für B2B-Kunden,
wie beispielsweise OCI-Schnittstellen oder
E-Procure­
ment-Lösungen“, ergänzt Christian
Blicke, NORDWEST-Mitarbeiter im Bereich
In ihrem Klebelabor
entwickeln erfahrene
Anwendungstechniker
der Seyffer GmbH
gemeinsam mit ihren
Kunden individuelle
Lösungen im Bereich
der Klebetechnik.
Durch Probeverklebun­
gen wird festgestellt,
ob mit dem vorliegen­
den Klebeband oder
dem Klebstoff die ge­
wünschten Ergebnisse
erzielt und die Materia­
lien des Kunden
optimal miteinander
verbunden werden
können. Auch Schu­
lungen zu verschiede­
nen Produkten werden
angeboten.
22 NEWS 04_2015 | NORDWEST
Erst seit kurzem arbeitet das Unternehmen
eBusiness & IT-Beratung. Insgesamt 14 Ar­
aus Mannheim, das seit 1948 am Markt ist,
beitstage hatte man bei Seyffer in die Etablie­
mit NORDWEST zusammen. Die Möglichkeit,
rung des eSHOP investieren müssen. Von dem
einen modernen Online-Shop zu etablieren, war
leichten Handling ist man dort begeistert: „Das
ein Grund dafür. Persönliche Schutzausrüstun­
hat uns zusätzlich zum guten Preis-Leistungs­
gen, Arbeitsschutz sowie Klebetechnik und
Verhältnis überzeugt: Mit wenig Aufwand konn­
Oberflächentechnik führt die Seyffer GmbH in
ten wir einen gut funktionierenden Online-Shop
ihrem Repertoire. Diese Produkte sollen nun
einrichten.“
auch nach und nach Einzug in den Shop halten.
Nun ist man bei Seyffer gespannt auf die
„Wir sind ein Vollsortimenter. Allerdings wollen
weitere Entwicklung des eSHOP. Geplant ist
wir in der ersten Zeit unseren Fokus im Shop
es, binnen eines Jahres sämtliche Produkte
auf den Arbeitsschutz legen“, erklärt Geschäfts­
über diesen anbieten zu können. Auch eine
führer Stephan Seyffer. Gerade die beratungs­
Schnittstelle für die Warenwirtschaft soll dann
intensiveren Produkte im Bereich der Klebe- und
eingerichtet sein. Foto: Seyffer
Oberflächentechnik wolle man erst mit der
weiteren Entwicklung in den Shop einpflegen.
Der Vertrieb läuft bei Seyffer ausschließlich
über den Außendienst, einen stationären
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Lünemann
LOKALE HELDEN – DIE REGION LIEGT UNS
AM HERZEN!
In der Region – für die Region! In diesem Sinne starteten drei Göttinger Traditionsunternehmen
Lünemann, Betten Heller und Holzland Hasselbach im September ihre gemeinsame Imagekampagne zur Stärkung des lokalen Fachhandels in der Region Göttingen.
Mit dem klaren Ziel vor Augen „Die Kunden zum Nachdenken anregen, bevor es zu spät ist“ wandten sich die drei Unter­
nehmen an die Werbeagentur P.O.S. Kresin Design und investierten gemeinsam rund 40.000 Euro in die Imagekampagne,
die von September bis Ende November gelaufen ist.
DER HINTERGRUND
Neben den unzähligen Filialketten und Einkaufszentren ist der Onlinehandel zu einer der größten Herausforderungen der
lokalen Fachhändler geworden. Netzgiganten punkten bei den Käufern nicht nur aufgrund von Preisvorteilen, die durch güns­
tigere Vertriebsstrukturen entstehen, sondern auch durch die große Produktvielfalt. Online gibt es alles - außer Beratung,
Qualitätssicherheit und zuverlässigen Service nach dem Kauf. Mit der neuen Imagekampagne positionieren sich die drei lo­
kalen Fachhändler keineswegs gegen „Online“. Im Gegenteil: Lünemann arbeitet gerade intensiv an dem Relaunch seines
Online-Shops. Auch Betten Heller setzt auf neue Technologien und nutzt beispielsweise das iPad, mit dem der Kunde im
Laden das gesamte Angebot der Großhändler durchforsten kann, um sein Wunschprodukt zu finden. Die großen Vorteile der
lokalen Fachhändler sind die Nähe zum Kunden, die Beratung und der Service. Dies wissen auch die drei Göttinger Traditi­
onsunternehmen und investieren kontinuierlich in die Schulung ihrer Mitarbeiter. Zudem konzentrieren sich Lünemann und
Hasselbach auf die Dienstleistungen nach dem Verkauf und nehmen beispielsweise die Montage von Bauelementen oder
das Verlegen von Echtholz-Parkett selbst in die Hand.
Die drei lokalen Fachhändler haben es sich zu ihrer persönlichen Aufgabe gemacht, an das Bewusstsein und die Einsicht der
Käufer zu appellieren und die Konsequenzen des Kaufverhaltens aufzuzeigen. Denn was würde in der Region theoretisch
passieren, wenn alle nur noch online kaufen würden? Wer sponsert dann die Sportvereine? Wer zahlt die Steuern, von denen
jeder in der Region profitiert? Wer bildet die Azubis aus? Und wer schafft Arbeitsplätze?
„Vieles, was wir als regionale Händler nebenher machen, nimmt der Bürger als selbstverständlich wahr“, äußert Torsten
Sure, Geschäftsführer von Lünemann. „Gerade erst haben wir wieder eine Mädchenmannschaft für 1.000 Euro mit
Trainingsmaterialien ausgestattet.“ Sei es für Sport oder Kultur – als Sponsoren sind die lokalen Fachhändler immer gern
gesehen. „Die ‚Großen‘ engagieren sich nur selten lokal“, so Sure.
BONUSAKTION
An die Imagekampagne ist eine Bonusaktion der drei Unternehmen gekoppelt, mit der die Kunden für ihre lokalen Käufe
belohnt werden. Die drei Göttinger Unternehmen haben gemeinsam mit P.O.S. Kresin Design viel Herzblut in die Kampagne
gesteckt und hoffen, dass sich noch weitere Einzel- und Fachhändler aus der Region Göttingen anschließen werden, um mit
vereinter Kraft noch mehr Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit leisten zu können. Als Fernziel haben die drei Initiatoren eine
weitreichende Vision vor Augen: ein regionales Einkaufsportal, in dem alle Einzelhändler zusammengeschlossen sind. Der
Kunde bestellt online und der Einzelhändler liefert idealerweise noch am selben Tag. „Den Mut, so eine Kampagne überhaupt
und nur zu dritt zu starten, haben die Initiatoren bereits bewiesen. Jetzt sind ein langer Atem und die Unterstützung weiterer
Einzel- und Fachhändler gefragt“, sagt Sure. Und er appelliert an die Kundinnen und Kunden: „Bitte denken Sie daran: Mit
Ihrem Kauf bei einem lokalen Fachhändler investieren Sie in Ihre Region, in Ihre Heimat.“ Foto: P.O.S. Kresin Design GmbH M
24 NEWS 04_2015 | NORDWEST
HANDELSPARTNER
Die drei Initiatoren: Birgitt Witter-Wirsam, Torsten Sure und Susanne Heller.
NEWS 04_2015 | NORDWEST 25
140 Jahre Home Center Willy Putz
STARKER PARTNER IN LUXEMBURG
Mit über 650 Gästen, Geschäftspartnern und Mitarbeitern hat die Unternehmensgruppe Home Center Willy Putz Ende September in Ettelbrück, Luxemburg, ihr 140-jähriges Bestehen gefeiert.
Feierten gemeinsam:
Michel Sutter, Willy Putz,
Henri Wurth, Anne Kellen,
Xavier Bettel, Nico Arend,
Roland Kuhn und Tom Nilles
(v.l.)
26 NEWS 04_2015 | NORDWEST
Getreu dem Motto „Qualitéit zanter 1875“
Kunden und nicht zuletzt qualifizierte und enga­
stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der
gierte Mitarbeiter.“ Diese drei Geschäftspfeiler
Betriebsgeschichte, den aktuellen Zielsetzun­
stehen nach wie vor beim Traditionsunterneh­
gen und einer optimistischen Zukunftspolitik.
men an erster Stelle. In seiner Rückschau auf
Als besondere Ehrengäste begrüßte Anne Kel­
14 Jahrzehnte Firmengeschichte beschrieb Ge­
len, Geschäftsleitung, Premierminister Xavier
schäftsleiter Henri Würth den oft steinigen
Bettel sowie Willy Putz, Urenkel des Firmen­
Weg der Firmengründer-Familie, die zu ihrer
gründers Hary Putz, dem gleichzeitig zu seinem
Zeit mit unter­nehmerischer Vision, politischer
80. Geburtstag gratuliert wurde.
Weitsicht, Kreativität und Risikobereitschaft
Humorvoll brachten die Redner in ihren Gruß­
Maßstäbe für die folgenden fünf Generationen
worten die Erfolgsstory vom ehemaligen
gesetzt habe. Es gelte aber auch, Akzeptanz
Düngemittelverkauf zum florierenden Unter­
und Vertrauen jeden Tag neu zu gewinnen und
nehmen auf den Punkt. Der Präsident der
zu rechtfertigen und vor allem den am besten
Handwerkskammer, Roland Kuhn, betonte die
geeigneten Mitarbeiter zum richtigen Zeitpunkt
drei für das gesunde Wachstum und den lang­
am rich­
tigen Ort einzusetzen, meinte Henri
fristigen Erfolg zuständigen Säulen „Innovative
Würth mit Beifall an die vielen einsatzfreudigen
und hochwertige Produkte, große Nähe zum
Handwerkerhände im alltäglichen Betrieb.
HANDELSPARTNER
Ehrengast Premierminister Xavier Bettel wür­
Daneben gibt es einen Handwerksbetrieb so-
digte die gesamtgesellschaftliche Bedeutung
wie einen Baumarkt für Endkunden. Die Pro­
des Familienunternehmens, das er als Rück­-
duktpalette im Sanitär- und Küchenbereich wird
­­grat der Luxemburger Wirtschaft bezeichnete.
ständig weiterentwickelt und durch praxisge­
„Mittelstandsbetriebe haben eine zentrale
rechte Innovationen ergänzt. Dabei profitiert
Bedeutung für Beschäftigung und Ausbildung,
der Kunde von zahlreichen Services, die nur ein
Versorgung, Innovation und Wirtschaftsleis­
Fachhandwerksbetrieb vor Ort bieten kann:
tung“, betonte der Premier. Den Dialog mit den
Gemeinsam mit dem Kunden wird seine Küche
Betrieben nannte er „einen wichtigen Baustein
individuell bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.
aktiver Wirtschaftspolitik“.
Fliesen können selbst oder durch einen der
Auch für die Zukunft hat sich die Firma einiges
50 Fliesenleger verlegt werden. Die Montage
vorgenommen, wie anlässlich der Jubiläums­
der Innentüren wird durch 28 gelernte Schrei­
feier betont wurde. Die Firmengruppe besteht
ner fachmännisch ausgeführt. In der haus­
aus dem Großhandel für Sanitär, Heizung und
eigenen Schreinerei in Mersch werden Möbel
Fliesen. Die attraktive Ausstellung in Schieren
oder Treppen individuell nach Wunsch des
wartet mit Gestaltungs- und Einrichtungsvor­
Kunden angefertigt. Ein Team, bestehend aus
schlägen in Hülle und Fülle, Ideen und Tipps,
Innenarchitekten und Technikern, ist ebenfalls
Farben, Formen und Materialien, für jedes Bud­
darauf spezialisiert, wenn es um schlüssel­
get und jeden Geschmack. Auf einer 3.000 Qua-
fertige Renovierungen im Bereich Dachausbau,
dratmeter großen Fläche kann der Besucher die
Badezimmer und Küche geht.
komplette Palette für den Innenausbau ansehen:
Das Unternehmen ist seit 1996 Partner von
Badezimmer, Fliesen, Küchen, Türen, Fenster,
NORDWEST.
Parkett, Treppen und auch Spanndecken.
Foto: Willy Putz
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NEWS 04_2015 | NORDWEST 27
HANDELSPARTNER
Service pur
„WIR BESCHAFFEN
SO GUT WIE ALLES“
Seit September ist die neue Website des Fachhandelspartners HKN in
Wilhelmshaven freigeschaltet. Das Besondere: Die Seite bietet neben den
üblichen Informationen über das Unternehmen den Zugang zu mehreren
Onlineshops und eine Übersicht des ungewöhnlichen wie auch umfang­
reichen Serviceportfolios.
„Wir haben mit NORDWEST jederzeit eine
hervorragende Unterstützung. Ein Anruf und
wir haben die Information, die wir brauchen –
gleich ob das Thema
Finanzierung, Onlineshop oder Ware lautet.“
Holger Dädlow,
Geschäftsführer
28 NEWS 04_2015 | NORDWEST
Die Prüfung von Hubzügen, Kettenzügen, Lei­
Unterstützung bei der Organisation in der
tern und Regalen gehört ebenso dazu wie der
Flüchtlingshilfe gebeten. Dass HKN neben
Notdienst und das C-Teile-Management. Wie
Qualitätswerkzeug auch Babynahrung, Matrat­
aber passen Factoring für Handwerkerkunden,
zen, Container und Einweggeschirr liefern kann,
der Telefon-Erreichbarkeitsservice für die unter­
macht den umtriebigen Manager auch bei Kom­
schiedlichen Gewerke der Handwerker oder
munen interessant und hat ihm weitere große
die Vermietung von Monteurzimmern und
Auf­träge beschert. „Dazu haben wir wieder auf
Profiling zum Handelsunternehmen für die
die Hilfe von NORDWEST gesetzt, denn es hat
Industrieausrüstung HKN? Holger Dädlow,
nur wenige Minuten gedauert bis in einem Ge­
Geschäftsführer des Un­ternehmens, gibt Aus­­­­
spräch klar war, dass wir unser Kreditlimit beim
kunft: „Wir präsentieren uns mit diesem Servi­
Factoring erhöhen konnten. Einige Dinge wären
ceangebot als umfassender Lösungsfinder auf
ohne den Verband so nicht möglich gewesen.“
der einen Seite, nehmen beispielsweise Indus­
Das Serviceportfolio ist nur ein Angebot, mit
triekunden Arbeit ab, die wir kostengünstiger
dem sich HKN in der Umgebung bekannt
erledigen können und bieten unseren Kunden
macht. Allein fünf Onlineshops für Werkzeuge,
vor allem Service aus einer Hand. Und das ist
für Transportsysteme, für Steigtechnik sowie
genau das, was unsere Kunden brauchen.“ Der
für Handwerk, Industrie und Kommunen sind
Außendienst, der ab dem neuen Jahr kompe­
auf der Homepage zu finden. Inzwischen küm­
tent verstärkt wird, stellt die Angebote bei den
mern sich mehrere Mitarbeiter um die Vermark­
Kunden vor. Nur ein Beispiel ist das Factoring­
tung der Shops. „Wir werden uns in der Zukunft
angebot. „Vor zehn Jahren war Factoring noch
nicht nur auf das regionale Umfeld beschrän­
nicht salonfähig. Seit vier oder fünf Jahren wird
ken“, deutet Holger Dädlow die Pläne für das
es aber immer mehr zur Normalität“, behauptet
kommende Jahr an. „Wir sehen bereits jetzt,
Holger Dädlow. „Warum sollten wir es unseren
dass unsere Onlineshops bundesweit für neue
Kunden nicht auch anbieten?“ So zieht der
Kunden sorgen.“ Ein Teil der Strategie liegt bei
Händler alle Register bei der Gewinnung von
HKN deshalb auch darauf, Onlineshop, regiona­
Neukunden und tut alles für die Kundenbin­
len Handel und Service noch stärker miteinan­
dung. Und sein Engagement spricht sich rum:
der zu verzahnen. „Ein erfolgversprechender
Erst vor wenigen Wochen wurde HKN um
Weg“, ist sich Holger Dädlow sicher.
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HANDELSPARTNER
Werner Schweißtechnischer Fachgroßhandel
25 JAHRE „SPRUNG INS KALTE
WASSER“
Rund 300 Besucher feierten gemeinsam mit Geschäftsführer Johannes
Werner im September das 25-jährige Firmenjubiläum von Werner e.Kfm.,
Schweißtechnischer Fachgroßhandel in Görlitz.
So sah der Unternehmens­
standort vor rund 25 Jahren
aus…
Alle fünf Jahre veranstaltet die Firma Werner
Werner entschied sich für letzteres – galt es
eine Hausmesse. Rund 40 Aussteller waren
doch nicht nur sich selbst, sondern auch eine
dabei, schwerpunktmäßig aus den Bereichen
Familie zu ernähren – und eröffnete einen
Schweißtechnik, Elektrowerkzeuge, Druckluft­
schweißtechnischen Großhandel. „Damals be­
technik und Arbeitsschutz. Die Kunden hatten
richtete der WDR in einer Fernsehdokumenta­
die Möglichkeit, sich an den Messeständen
tion über meinen Großhandel und elf weitere
zu verschiedenen Produkten zu informieren.
Unternehmen aus verschiedenen Branchen,
„Die Messe ist auf eine positive Resonanz ge­
die in der Wendezeit in Sachsen eröffnet hat­
stoßen und war ein toller Erfolg. Die Aussteller
ten.“ 25 Jahre danach besuchte das Fernsehen
waren hochkarätig und die Besucher konnten
erneut die Region und zeigte den Werdegang
die neuesten Innovationen vor Ort bei einem
der verschiedenen Unternehmen. „Wir sind
Produkttest gleich ausprobieren“, so Geschäfts­
das einzige Unternehmen, das auch heute noch
führer Johannes Werner.
existiert.“ Johannes Werner ist stolz auf seinen
Erfolg, sein Großhandel ist in der Region eta­
…und so heutzutage.
30 NEWS 04_2015 | NORDWEST
SPRUNG INS KALTE WASSER
bliert, „auch wenn mich das viele schlaflose
Der Erfolg ist Johannes Werner keineswegs in
Nächte gekostet hat“, berichtet er schmun­
den Schoß gefallen. Mit der Wiedervereinigung
zelnd. Seit 2005 betreibt Johannes Werner
1990 stand der ausgebildete Schweißingeni­
neben dem Görlitzer Standort noch eine Nieder­
eur, der bis dato in der Landtechnik gearbeitet
lassung in Wroclaw, Polen.
hatte, quasi über Nacht vor dem beruflichen
Im Jahr 2013 erweiterte er seinen Unterneh­
Aus. „Es war hart. Mir war klar, dass sich die
menssitz in Görlitz um einen 450 Quadratmeter
Dienstleister der landwirtschaftlichen Produkti­
großen Logistikkomplex. Insgesamt sind in der
onsgenossenschaften, für die ich bis dahin tätig
Firma Werner e.Kfm. rund 30 Mitarbeiter be­
war, auflösen würden. Ich hatte also nur die
schäftigt. Als nächstes Ziel steht die Weiter­
Wahl zwischen Arbeitslosigkeit oder einem be­
gabe seines Unternehmens an die nächste
ruflichen Neustart.“
Generation an. Fotos: Werner Schweißtechnik LD M
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DWT
PARTNER RUND UMS ROHR
DWT ist ein mittelständisches Vertriebs-, Produktions- und Serviceunternehmen im Ruhrgebiet, dem industriellen Herzen Deutschlands. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 50 Mitarbeiter im In- und Ausland und
konzentriert sich heute auf die Geschäftsbereiche Vertrieb & Service von
Produkten in der Montagetechnik, Vertrieb & Service von Produkten für
die industrielle Instandhaltung, Produktion & Vertrieb von Stickstoff­
generatoren sowie Produktion & Vertrieb von Rohranfasmaschinen &
Rohrschweißzubehör.
Michael Weymann und
Torsten Lane (v.l.) sind die
DWT-Geschäftsführer.
Im April 1990 eröffnete die DWT eine Tochter­
Indefrey. Mittlerweile ist die zweite Generation
gesellschaft in Berlin und baute danach auch
nachgerückt: Zwei Söhne der Gesellschafter,
den Vertrieb in allen anderen deutschen
Michael Weymann und Torsten Lane, sind
Bundesländern aus. Gegründet wurde die DWT
beide als Geschäftsführer im Unternehmen
von Walter Weymann, Anthony Lane und Horst
beschäftigt.
Der Hauptsitz sowie Lager, Produktion und
Servicecenter befinden sich mittlerweile in
Bottrop. Bedingt durch ein gesundes Wachs­
tum in den letzten zehn Jahren verlegte DWT
den Standort im Jahr 2015 von Essen nach
Bottrop auf das frühere Gelände der Evonik.
Das Grundstück umfasst 13.200 Quadratme­
ter, auf diesem ist ein 1.400 Quadratmeter
großes Verwaltungsgebäude mit 1.600 Qua­
dratmeter Produktions- und Lagerhalle entstan­
den. In den folgenden Jahren können auf dem
Grundstück weitere Hallen und Bürogebäude
gebaut werden, um den Platzbedarf auch zu­
künftig an die Geschäftsentwicklung anzupas­
sen. Von dort werden zahl­
reiche Märkte in
Deutschland und in über 30 Ländern der Welt
bedient.
DWT ROHRBEARBEITUNG
Vor 14 Jahren übernahm DWT die Fertigung
der Rohranfasmaschinen des Kraftwerksbau­
ers Deutsche Babcock, welcher die Maschinen
mit dem eigenen „Know-how“ für den Kraft­
werksbau entwickelt hat. Die Vorteile liegen bei
dem extrem ge­ringen Gewicht, einer langen
Lebensdauer, hoher Produktivität und einem
32 NEWS 04_2015 | NORDWEST
INDUSTRIEPARTNER
geringen Ersatzteilbedarf. Das Produktpro­
gramm „Rund ums Rohr“ wurde weiter ausge­
baut und mit Rohrschweißzubehör ergänzt.
Nach und nach wurden Rohrschnellspanner,
Rohrböcke, Formiergassysteme, Elektroden­
köcher und weiteres Zubehör ergänzt. Seit
2011 hat DWT die exklusiven Vertriebsrechte
des finnischen Herstellers Exact für Rohrsägen
übernommen, welche für alle Rohrmaterialien
(Edelstahl, Stahl, Gussstahl, Kunststoff) ein­
gesetzt werden können und die Produktivität
auf der Baustelle optimieren.
Zusammen mit weiteren nam­
haften Herstel­
lern arbeitet DWT an der Umsetzung des neuen
Standards EF für eine perfekte Schweißnaht­
vorbereitung an dickwandigen Rohren. Diese
ermöglicht eine mechanische Zentrierung des
Rohres, vermeidet Nacharbeit und senkt die
Arbeitskosten für Orbitalschweißen in erheb­
lichem Umfang. Fotos: DWT M
Der DWT-Sitz in Bottrop.
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NEWS 04_2015 | NORDWEST 33
KURZMELDUNGEN
Wilo
Förderpreis NRW vergeben
Im November wurden die besten Absolventen des
Aus­bildungsberufes „Anlagenmechaniker/-in für Sanitär,
Heizungs- und Klimatechnik“ in Nordrhein-Westfalen von
dem Dortmunder Pumpenspezialisten Wilo SE mit dem
Wilo-Förderpreis NRW ausgezeichnet. Der diesjährige
Hörmann
Neues Schulungs- und
Ausstellungszentrum
Landessieger im praktischen Leistungswettbewerb,
Hörmann hat nach knapp zwei Jahren Bauzeit sein neues
Christian Schlüter, gehört der Handwerkskammer Müns­
Schulungs- und Ausstellungszentrum eröffnet. Das Hör­
ter an und erhielt einen Förderbetrag von 1.500 Euro. Die
mann Forum, am Hauptsitz in Steinhagen, zeigt die bis­
2. und 3. Platzierung im Leistungswettbewerb erzielten
lang größte Produktausstellung des Unternehmens auf
Julian Rinke aus Schmallenberg und Markus Vonderheide
mehr als 6.000 m² Fläche. Zudem bietet es Raum für
aus Hövelhof. Sie durften sich über 1.000 bzw. 750 Euro
vielfältige Schulungs- und Seminarmöglichkeiten für Hör­
freuen. Die Nachwuchsförderung ist für die Wilo SE ein
mann Partner und Mitarbeiter. Mit dem Bau des neuen
wichtiges Thema. Vor dem Hintergrund des Fachkräfte­
Schulungszentrums reagiert Hörmann auf die steigende
mangels sei es auch seitens der Industrieunternehmen
Nachfrage an produktbezogenen Weiterbildungsmög­
umso wichtiger, Nachwuchskräfte zu motivieren und für
lichkeiten und schafft eine zentrale Plattform für das Un­
den Alltag bestmöglich vorzubereiten, so Wilo-Vertriebs­
ternehmen, seine Produkte und die Hörmann Partner.
leiter Deutschland Arnulf Gödde. Foto: Wilo M
Foto: Hörmann M
Norma
Solider Wachstumskurs
Die Norma Group SE hat ihr Wachstum in den ersten neun Monaten des
Geschäftsjahres 2015 fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 29,7 Prozent auf
672,6 Millionen Euro gegenüber den ersten neun Monaten 2014. Darin
sind akquisitionsbedingte Zuwächse in Höhe von 20,3 Prozent enthalten.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf im­
materielle Vermögenswerte (bereinigtes EBITA) erhöhte sich um 30,8 Prozent auf 120,6 Millionen Euro. Die bereinigte EBITAMarge verbesserte sich auf 17,9 Prozent und lag damit weiterhin auf einem nachhaltig hohen Niveau. „Wir sind zufrieden mit
den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015. Das organische Wachstum hat sich weiter verbessert – und das, obwohl
das weltweite gesamtwirtschaftliche Umfeld nach wie vor zurückhaltend ist“, sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der
Norma Group. „Gleichzeitig sehen wir positive Entwicklungen, etwa auf den westeuropäischen und US-amerikanischen Märk­
ten. Wir halten unverändert an unseren Wachstumszielen für das Geschäftsjahr 2015 fest.“ Foto: Norma M
34 NEWS 04_2015 | NORDWEST
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KURZMELDUNGEN
GEV
Nach
10 Jahren
müssen
neue ran!
Grohe
Erfolgsgeheimnis
der Armaturen
Als einer der wenigen Hersteller weltweit produziert das
Sanitärunternehmen Grohe alle Kartuschen für seine Ar­
Weil Rauchmelder einem Alterungsprozess unterliegen,
maturen selbst. Das Zentrum der Grohe Kartuschen be­
ist früher oder später ein Gerätewechsel notwendig. Der
findet sich am Standort Hemer. Hier produziert das
Zeitpunkt dieses Komplettaustauschs ist in der hierfür
Unternehmen unterschiedliche Kartuschenvarianten für
relevanten Anwendungsnorm DIN 14676 geregelt. Sie
die Armaturenproduktion weltweit in den Größen 28, 35,
legt die maximale Nutzung eines Rauchwarnmelders mit
46 und 56 Millimeter. Diese kommen je nach Armaturen­
zehn Jahren nach der ersten Inbetriebnahme fest. In
durchmesser und Zapfstelle sowie nach benötigten
Schlaf- und Kinderzimmern sowie in jenen Fluren, über
Durchflusseigenschaften zum Einsatz. So hat Grohe in
die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, soll
diesem Jahr seine bisher filigranste Armatur mit einer
mindestens ein Rauchwarnmelder vorhanden sein. Die
28-Millimeter-Kartusche auf den Markt gebracht. Pro
Geräte müssen so angebracht, betrieben und gewartet
Jahr kann Grohe in Hemer bis zu 5,4 Millionen Kartu­
werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemel­
schen mit einer Größe von 46 Millimetern produzieren
det werden kann. Das gilt übrigens auch für Ferienwoh­
und 4,8 Millionen Kartuschen in 35-Millimeter-Größe. An
nungen, Berghütten, Dauerwohnwagen und kleinere
zwei vollautomatischen Fertigungsstraßen, die jeweils
Beherbergungsbetriebe. Für die Montage hat der Wohn­
drei Arbeiter pro Schicht bedienen, setzen Maschinen
raumeigentümer Sorge zu tragen; je nach Bundesland
die Einzelteile in Maßarbeit zusammen. Alle Teile
ebenso für die Betriebsbereitschaft der Melder, es sei
müssen einem hundertprozentigen Drucktest mit 16 bar
denn, es ist der unmittelbare Wohnraumnutzer oder
standhalten und werden genauestens kalibriert.
-mieter verantwortlich. Foto: GEV M
Foto: Grohe M
Pferd
Die Einzigartige für die
Kehlnahtbearbeitung
Pferd stellt mit seiner Innovation Polifan®-Curve eine hochwirksame und sehr
praktische Werkzeugfamilie vor, die die Bearbeitung von Kehlnähten erheb­
lich vereinfacht. Polifan®-Curve ist eine Fächerschleifscheibe, deren Schleifla­
mellen nicht wie bei herkömmlichen Fächerschleifscheiben üblich am Rand des Tragtellers enden oder wenig darüber
hinausragen, sondern um die Tellerkante herumgeschlagen sind. Die einzigartige, patentierte, radiale Bauform bildet im Außen­
radius der Schleifscheibe eine gleichmäßige Rundung und bietet durch diese spezielle Anordnung der Schleiflamellen Vorteile
für die Bearbeitung von Kehlnähten: Der für die Kehlnaht benötigte Radius ist in der Form des Werkzeuges bereits enthalten.
Polifan®-Curve-Fächerschleifscheiben ermöglichen damit ein präzises und riefenfreies Ausschleifen der Kehlnahtgeometrie. Die
Formstabilität garantiert ausgezeichnete Arbeitsergebnisse und eine hohe Oberflächengüte. Foto: Pferd M
36 NEWS 04_2015 | NORDWEST
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KURZMELDUNGEN
Norres
MAS
Neue Services
Neuer Konfigurator
Zum siebten Mal fand im November 2015 die Schüttgut in
MAS entwickelte aufgrund wachsender persön­
licher
den Dortmunder Messe Westfalenhallen statt. Das Norres
Ansprüche der Anwender an ihren Gurt die Möglichkeit,
Messe Team freute sich, neben vielfältigen Schlauch­
diesen einfach und bequem im Internet zusammen­
lösungen zur Förderung und Absaugung von Schüttgütern
zustellen. Dies ist möglich, da MAS alle Auffanggurte
auch weitere neue Services zu präsentieren: Ab sofort
und Sicherheitsseile in Deutschland vor Ort in Drols­
erhalten Kunden mit dem Norres E-Portal die Möglichkeit
hagen produziert. Alle sicherheitsrelevanten Bauteile
ohne gesondertes Login schnell Warenverfügbarkeiten zu
sind vorrätig und werden dann gemäß des Anwender­
überprüfen oder mit der Eingabe der Auftragsnummer
wunsches sofort und individuell produziert. Der MAS
direkt den Status des eigenen Auftrags zu sehen. Das
Konfigurator wurde für den betreuenden Fachhandel
bietet Transparenz und spart Zeit. Dank des 24/48 Stun­
entwickelt. Anwender können den Konfigurator über
den Versand- sowie des 48 Stunden Montage-Services
die Homepage ihres Fachhändllers erreichen und ihre
erhalten Norres Kunden weitere nützliche Vorteile.
Absturzsicherung einfach per Knopfdruck zusammen­
Foto: Norres M
stellen. Foto: MAS M
Geze
Neue Niederlassung West
Im Oktober 2015 fand die offizielle Einweihungsfeier des neuen
Standortes in Düsseldorf statt. Gemeinsam mit Kunden und
Partnern feierte das Geze Team im neuen, modernen Gebäude
mit einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern. Neben dem
Vertrieb sind in der Rheinmetropole auch die Service- und
Schulungsangebote für die Region angesiedelt. Ein Produktionsbereich für Schiebetüranlagen ermöglicht es zusätzlich, schnell
und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. Beim feierlichen Einweihungs-Event in der neuen Geze Vertriebs- und ServiceNiederlassung West konnten sich die Gäste nicht nur ein Bild von den neuen Räumlichkeiten in Düsseldorf machen. Eine
Besichtigung des neu gestalteten Geze Showrooms informierte zusätzlich über aktuelle Produktneuheiten. Der Rundgang
durch den neuen Fertigungsbereich der Niederlassung – spezialisiert auf die Fertigung zweiflügeliger Schiebetüranlagen vom
Typ Geze Slimdrive SL NT und ECdrive – rundete die Veranstaltung ab. Foto: Geze M
38 NEWS 04_2015 | NORDWEST
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PRODUKTNEUHEITEN
Stabila
LaserEntfernungsmesser LD 220
Stabila hat sein Laser-Entfernungsmessgeräte-Sorti­
ment um die Basisvariante LD 220 ergänzt. Das Gerät
Fetra
Totalstop
serienmäßig
verfügt über die vier Hauptmessfunktionen Länge,
Ab sofort gehört das Zentralbremssystem Totalstop zur
Fläche, Volumen und Dauermessung. Dank der beson­
serienmäßigen Ausstattung der konstruktiv überarbeite­
ders einfachen Bedienung über drei Knöpfe liefert der
ten Fetra Muldenkipper. Es wirkt auf beide Lenkrollen
LD 220 schnelle Messergebnisse und ist ideal für alle
und erfüllt die Anforderungen an die Sicherheit von Platt­
Handwerker, die mit einem einfach zu bedienenden
formwagen gemäß der EU-Norm EN 1757-3. Mit zwei
Gerät arbeiten möchten. Standardanwendungen im
speziellen Griffen setzt der Transportgerätehersteller
Innenbereich lassen sich damit zeit- und kostensparend
zudem auch in puncto Ergonomie Maßstäbe. Der optio­
ausführen bei gleichzeitiger Präzision, zum Beispiel um
nal erhältliche Ablasshahn ist jederzeit nachrüstbar und
den Materialbedarf zu ermitteln. Große Ziffern erleich­
ermöglicht das komfortable Entnehmen und Entsorgen
tern das Ablesen auf dem Display. Das kompakte
von Flüssigkeiten.
Gehäuse lässt sich leicht in der Hosentasche oder im
Fetra stattet seine Muldenkipper ab dem Modelljahr
Werkzeugkoffer verstauen. Ausgestattet mit dem stoß­
2015 ohne Mehrpreis mit dem bewährten Zentralbrems­
absorbierenden Stabila Softgrip-Mantel, ist es gegen
system Totalstop aus. Mit je einem Fußtritt werden Rad­
Schläge und Herunterfallen geschützt. Der LD 220 ist
drehung und Schwenkbewegung beider Lenkrollen
ausgelegt für Messungen bis 30 m und verfügt über eine
festgestellt und wieder gelöst. Dank der zentralen Posi­
Genauigkeit von +/- 3,0 mm. Er erfüllt die internationale
tion ist das Bremspedal jederzeit im Blickfeld des Bedie­
Norm ISO 16331-1, die eine kontrollierte Messgenauig­
ners und kann unabhängig von der Rollenstellung betätigt
keit im Baustellenalltag garantiert. Foto: Stabila M
werden. Foto: Fetra M
Zarges
Sicherheit und Komfort
Im Bereich Steigen ergänzte Zarges das bestehende Produktprogramm um eine klappbare Arbeitsplattform, die sich einerseits
durch einen besonders rutschhemmenden Plattformbelag der Bewertungsgruppe R13 für sicheren Stand, andererseits durch
integrierte Rollen für leichtes Versetzen auszeichnet. Die hohe Belastbarkeit bis 300 Kilogramm ermöglicht das gleichzeitige
Arbeiten von zwei Personen auf der Plattform. Die beiden neuen Bremsfunktionen erhöhen sowohl die Sicherheit als auch den
Komfort, gerade wenn die Plattformtreppen häufig an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden. Bei der Version mit AutoStop sind die integrierten Rollen immer gebremst und müssen durch Drücken eines Hebels gelöst werden, bei Ergo-Stop
können alle vier Rollen bequem durch den Tritt auf ein Fußpedal arretiert werden. Ergänzt wird das Sortiment der Plattformtrep­
pen durch eine kleine Ablageschale, eine große Kommissionierablage sowie eine Fixierung für Zarges-Boxen zum Mitführen
von Werkzeug oder Ausrüstung. Foto: Zarges M
40 NEWS 04_2015 | NORDWEST
FÜR MEHR FLEXIBILITÄT
Ergonomisches Fliesensystem
Die Systemfliesen sind optimal für alle industriellen Bereiche. Ob
vor Maschinen oder flächig verlegt.
Mit diesem Matensystem wird Effekten aus langen Stehphasen
vorgebeugt und die verschiedenen Fliesenmodule bieten maximale
Verwendungsmöglichkeiten.
Geschlossen, durchbrochen, für nasse, unbelastete und belastete
Breiche. Maximaler Komfort und maximale Vielseitigkeit.
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Warum Arbeitsplatzmatten?
•
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•
•
Das Herz pumpt über die Arterien Blut durch den Körper.
Der Rückfluß aus den Beinem zum Herzen erfolgt über das
Venensysten angetrieben durch die Sogwirkung des Herzens
und der Pumpfunktion der Wadenmuskulatur (die sogenannte
Venenpumpe).
In langen Stehphasen auf harten Untergründen reduziert sich die
Kontraktion der Wadenmuskeln, Blut wird langsamer durch den
Körper zurück zum Herzen transportiert.
Arbeitsplatzmatten regen zu mehr Bewegung an, so daß die
Venenpumpe konstanter arbeitet.
Ermüdungserscheinungen werden zuverlässig reduziert.
Darüber hinaus dämpfen Matten den Untergrund und der Druck
des Körpers auf die Füße wird optimaler verteilt.
Auf lange Sicht wird dadruch weit verbreiteten Muskel-SkelettErkrankungen vorgebeugt.
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PRODUKTNEUHEITEN
Stanley
Neue
Paneelsäge
Mit der neuen Paneelsäge FME721 von Stanley FatMax
können sich nicht nur Profis, sondern auch ambitionierte
Heimwerker an anspruchsvolle Anwendungen in Holz,
Siedle
MDF, Plattenmaterialien oder Furnier wagen. Die präzise
Tool für alle Fälle
und komfortabel bedienbare Säge ist zum Beispiel dann
die richtige Wahl, wenn es um das Zuschneiden von
Das Siedle-Tool im praktischen Gürtelholster enthält elf
Werkstoffen für den Innenausbau wie Wand-, Decken-
verschiedene Werkzeuge. Es deckt alle Montagefunktio­
oder Fußbodenpaneelen geht. Ihr durchzugsstarker
nen für eine Siedle-Türstation ab. Das Tool ist die erwei­
1.500 Watt-Motor und das Sägeblatt mit 216 mm Durch­
terte Neuausgabe der handlichen, Siedle-spezifischen
messer sind Garanten für schnelle Schnitte in hohen
Werkzeugsammlung. Vom Steckschlüssel über Kreuz­
Schnittbereichen – bis zu 70 mm tiefe und 305 mm lange
schlitze bis hin zu Vario-Systemschlüsseln ist alles für die
Schnitte schafft sie problemlos. Die Bedienung der
schnelle und unkomplizierte Installation einer Türstation
neuen Paneelsäge mit Aluminium-Grundplatte ist denk­
enthalten. Geliefert wird das Tool in einer robusten Stoff­
bar einfach und komfortabel. Die Gehrung lässt sich dank
tasche mit Klettverschluss. Die Tasche kann einfach am
Schnellverstellung mit Fixrasten rasch und präzise auf
Gürtel befestigt werden; das Tool ist jederzeit griffbereit.
45°/31,6°/22,5°/15° oder 0° einstellen. Zur hohen Präzi­
Produziert wird das hochwertige Multifunktionsgerät
sion der FME721 trägt auch ihr Laser bei, der die Schnitt­
nach Siedle-Vorgaben von einem renommierten Profi­
linie exakt anzeigt. Materialzwinge und ausziehbare
werkzeug-Hersteller aus dem Schwarzwald.
Materialauflagen dienen der sicheren Bearbeitung kleiner
Das Siedle-Tool ist ein cleveres Zubehör für alle Hand­
Werkstücke. Foto: Stanley M
werker, die Siedle-Anlagen verarbeiten. Foto: Siedle M
Viega
Eco-Plus Element
Viega erweitert seine Produktlösungen für generationenüber­
greifendes Bauen: Neben dem bekannten Element zur Höhen­
verstellung von WCs ist jetzt auch eine Version für die individuelle
Einstellung von Waschtischen erhältlich. Wie schon bei den
bewährten WC-Elementen arbeitet Viega mit einer zuverlässigen,
rein mechanischen Auslösung: Per Knopfdruck und ganz ohne Elektronik lässt sich der Waschtisch jederzeit stufenlos in einem
Bereich von 20 cm verstellen. Mit dem neuen höhenverstellbaren Viega Eco Plus-Waschtisch-Element lassen sich Einzel­keramiken
auf die gewünschte Höhe absenken oder anheben. Und zwar stufenlos in einem Bereich zwischen circa 70 cm und 90 cm. Wie
bereits bei den erfolgreichen höhenverstellbaren WC-Elementen wird auch bei dem neuen Waschtisch-Element die Keramik rein
mechanisch und ganz ohne Elektronik nach oben oder unten bewegt. Die Bedienung ist ganz einfach: Per Knopfdruck lässt sich
der Waschtisch hochfahren oder durch leichtes Auflehnen der Hände nach unten absenken. Ist die Wunschposition erreicht,
genügt ein weiterer Knopfdruck, um die gewünschte Höhe zu fixieren. Foto: Viega M
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Stolz auf Auszeichnung
DREI AZUBIS GEHÖREN ZU DEN
BESTEN
Drei Auszubildende der NORDWEST Handel AG konnten sich im Oktober
über eine ganz besondere Ehrung freuen: Sie gehören zu den Besten ihres
Jahrgangs. Dies honorierten die Südwestfälische IHK und der Arbeitgeberverband.
Beke Quabeck, Jason Birbeck
und Ann-Christin Schmitz (v.l.)
In einer Feierstunde zeichnete Harald Ruten­
VIELSCHICHTIGES AUSBILDUNGSKONZEPT
beck, Präsident der Südwestfälischen IHK, die
Die NORDWEST Handel AG bildet zusätzlich
besten Azubis der Region aus. Auch drei NORD­
in den Berufsbildern Fachinformatiker (Anwen­
WEST-Mitarbeiter freuten sich über die Ehrung:
dungsentwicklung) sowie Mediengestalter
Jason Birbeck, Beke Quabeck und Ann-Christin
(Digital und Print) aus. Das Ausbildungskonzept
Schmitz hatten im Januar 2015 ihre Ausbildung
bei NORDWEST ist in allen drei Berufsbildern
zum Kaufmann/zur Kauffrau im Groß- und
vielschichtig und bietet neben dem Tagesge­
Außenhandel mit der Traumnote „sehr gut“
schäft auch innerbetrieb­lichen Unterricht sowie
abgeschlossen. Die Auszubildenden bleiben
Unterstützung in der Prüfungsvorbereitung. Da­
NORDWEST in den Bereichen Vertrieb, Perso­
rüber hinaus finden für die Azubis während ihrer
nal und Marketing erhalten. Jason Birbeck wird
Ausbildung, Seminare und Projektarbeiten statt.
bis Mitte 2016 sein Verbundstudium abschlie­
Mit den verschiedenen Themen werden Eigen­
ßen. Beke Quabeck und Ann-Christin Schmitz
verantwortung und persönliche Fähigkeiten der
studieren seit September 2015 berufsbeglei­
jungen Leute gefördert. Die NORDWEST Han­
tend und haben von der Südwestfälischen IHK
del AG erhielt dieses Jahr bereits zum dritten
ein Stipendium der „Begabtenförderung berufli­
Mal in Folge das Siegel „Ausgezeichneter Aus­
che Bildung“ erhalten.
bildungsbetrieb 2015“ für ihre Leistungen in der
betrieblichen Ausbildung. Foto: NORDWEST LD M
Matthias Mette mit
den Spenden.
44 NEWS 04_2015 | NORDWEST
AUCH HIER HAT NORDWEST
GERN GEHOLFEN!
Meist sind es humanitäre Katastrophen, die
Ab­teilungsleiter Werkzeuge beim NORDWEST-
Menschen in Deutschland dazu bewegen, Geld
Fachhandelspartner I&G in Chemnitz. So fragte
oder Sachleistungen zu spenden. Nicht nur
er im Fachbereich Arbeitsschutz um Kleidung
die großen Organisationen profitieren von der
für Flüchtlinge nach. Über 140 Kleidungsstücke
Bereitschaft, Gutes zu tun. Gerade auch lokale
– Jacken, Hosen, Pullover und Hemden – liegen
Organisationen und Privatleute engagieren
jetzt für die Flüchtlinge in der Erstaufnahme­
sich bei diesem Thema und bitten um Unter­
einrichtung des Landes Sachsen in Chemnitz
stützung. Das gilt auch für Matthias Mette,
bereit. Foto: I&G
GABO M
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AKTUELLES
GRATULATION
Vor 50 Jahren hat sich die Firma Hefele in Plattling
dem NORDWEST-Verband angeschlossen. Mit
Hans Stumpf, Geschäftsführer Hefele, 2.v.l. freuten
sich NORDWEST-Vorstand Jörg Simon 1.v.l. und
Bernhard Dressler sowie Aufsichtsratsvorsitzender
Martin Bertinchamp.
ZUWACHS FÜR DIE
SCHWEISSTECHNIK
„NORDWEST setzt auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen“
– so ist es immer wieder in Zusammenhang mit Themen
zur Ausbildung zu lesen. Dass dieser Satz im Unternehmen
gelebt wird, zeigt jetzt wieder ein gutes Beispiel aus dem
Kompetenzfeld Schweißtechnik.
Maik Wiggershaus (l.)
Maik Wiggershaus, aktuell im dritten Ausbildungsjahr bei NORDWEST, wird
Programm wie auch verschiedene Schweiß­
nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung im Dezember im Bereich
verfahren. Maik Wiggershaus kann Lehrgänge
Schweißtechnik übernommen. Derzeit unterstützt er Produktmanager Sebastian
dieser Art nur empfehlen: „Gerade wenn man
Hilge im Rahmen seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann.
beruflich noch ganz am Anfang steht, ist eine
solche Schulung Gold wert. Mir hat sie auf
WEITERBILDUNG BEIM LIEFERANTEN
spannende Art und Weise wichtige Grundlagen
„Neben der täglichen Arbeit im Warenbereich war es auch wichtig, dem
vermittelt.“ Und Produktmanager Sebastian
Auszubildenden grundlegende praktische Fähigkeiten mit an die Hand zu
Hilge ergänzt: „Wir müssen uns in unserer täg­
geben. Da hat sich eine Schweißtechnik-Schulung bei unserem Lieferanten
lichen Arbeit in unsere Handelspartner hinein­
Gys angeboten“, erklärt Sebastian Hilge. In einem theoretischen und einem
versetzen können. Solche Lehrgänge helfen
praktischen Teil standen Produkte und deren Anwendung ebenso auf dem
dabei.“ Foto: Gys
46 NEWS 04_2015 | NORDWEST
LD M
PERSONALIEN
EXPORT
GESCHÄFTSFÜHRUNG
Ernst-Wilhelm Linnemann
Am 1. November 2015 übernahm Marc Rieser die
wurde am 1. Oktober der
Geschäftsführung des südwestfälischen Kran- und
Bereich Export der Metall-
Hebezeugherstellers Vetter Krantechnik GmbH,
werke Renner GmbH über-
Siegen. Marc Rieser verfügt über langjährige Er­
tragen. Start seiner beruf­
fahrung im Bereich der Krantechnik, die er durch
lichen Laufbahn war nach dem
seine bisherige Tätigkeit bei Terex/Demag ge­­­sam­
betriebswirtschaftlichen Stu­
melt hat. Mit Marc Rie­
dium mit den Schwerpunkten Marketing/Handel, Distribu­
ser tritt ein kompetenter
tion und Statistik im mittelständischen Baustoff­­­handels-
Kranexperte in das Un­
unternehmen und Hagebaumarkt-Franchise­
nehmer an
ternehmen ein, der das
sieben Standorten. Ernst-Wilhelm Linnemann verfügt
spezifische
über einen großen Erfahrungsschatz in Vertrieb und
ment und die internatio­
Marketing. So hat der Diplom-Kaufmann als Executive
nalen Märkte seit vielen
Director in Dubai die Geschäftseinheit aufgebaut und
Jahren kennt.
ausgeweitet sowie als Area Sales Manager der
Foto: Vetter M
Marktseg­
Cyolor S.A. die Marktposition vakuumisolierter Behälter in
Frankreich aus­gebaut. Die gleiche Position bekleidete er
bei Global Natura, bei dem er biotechnische Produkte in
Landwirtschaft, Gartenbau, Entsorgungsbetrieben so­wie
GESCHÄFTSFÜHRUNG
Golfplätzen in Mittel- und Osteuropa vertrieb. Der Export
Der Spann- und Greiftechnikspezialist Röhm
bei den Metallwerken Renner soll im Bereich der Abfallbe­
erweitert zum 1. Dezember 2015 die
hälter, Ascher, Wertstoffsammler, Müll­
eimer, Behälter
Geschäftsführung: Dr. Robert Buchmann
aller Art erheblich ausgebaut werden.
wird zusammen
Foto: Metallwerke Renner M
mit Dr. Joachim
Hümmler
neue
die
Doppel­
NEUER CSO
spitze des Unter­
Chris Metzler hat zum 1. August die Position des Chief Sales Of­
Das Ressort von
ficer (CSO) mit weltweiter Verantwortung für Marketing und Ver­
Dr. Robert Buch­
trieb bei Gedore übernommen. Sein Ziel ist es, die bedeutende
mann
nehmens bilden.
umfasst
Position des Werkzeugherstellers in den relevanten Märkten welt­
die Geschäftsbereiche Vertrieb, Marketing
weit noch weiter auszubauen. Metzler bringt über 25 Jahre Erfah­
und Service sowie Finanzen und Einkauf.
rung im internationalen Vertrieb mit.
Nach seinem Studium an der TU München
Nach seinem Studium war er in verschie­
und seiner Promotion zum Dr.-Ing. Maschi­
denen Positionen u. a. als Geschäftsfüh­
nenbau an der RWTH Aachen war er
rer und Vorstand in unterschied­
lichen
in ver­schiedenen leitenden Funktionen bei
Unternehmen tätig, bevor er seine welt­
marktführenden mittelständischen Unter­
weite Vertriebs- und Führungs­erfahrung
nehmen und Konzernen im Bereich des
als selbstständiger Trainer/Coach und In­
Serien- und Sondermaschinenbaus tätig.
terimsmanager in unterschiedliche Bran­
Foto: Röhm M
chen einbrachte. Foto: Gedore M
NEWS 04_2015 | NORDWEST 47
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Herausgeber:
NORDWEST Handel AG
Berliner Straße 26-36
58135 Hagen
T + 49 2331 461- 0
F + 49 2331 461- 9999
[email protected]
www.nordwest.com
48 NEWS 03_2015 | NORDWEST
Redaktion (v.i.S.d.P.):
Irmhild Gahmann-Bolz (GABO)
T + 49 2331 461-2001
F + 49 2331 461-942001
[email protected]
Anzeigen: Lea Dommel
Redaktion: Lea Dommel (LD)
Druck:
Bösmann Medien und
Druck GmbH & Co. KG
Ohmstraße 7
32758 Detmold
www.boesmann.de
Erscheinungsweise:
4 Ausgaben pro Jahr
Redaktionsschluss 26.11.2015
Unverlangt eingesandte Manu­
skripte und Bilder, Angaben und
Mitteilungen der Industrie unter­
liegen nicht der Verantwortlichkeit
der Redaktion. Für die Richtigkeit
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nommen werden. Die Zeitschrift
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