Heben Sie Ihren Energieschatz So viel ist drin! Clever gespart! Gut

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Heben Sie Ihren
Energieschatz
Die Stadtteilkampagne
bietet viele attraktive
Hilfen für Energiesparer.
Seite 7 - 9
So viel ist drin!
Gut vernetzt!
Clever gespart!
Energieeinspar-Potenziale typischer
Gebäude im Bürkle-Bleiche.
Seite 4 - 5
Kompetente Handwerker und
Unternehmen aus der Region bilden
Handwerkerr-Netzwerk. Seite 11
Unterstützung bei der Heizungsmodernisierung durch Stadt Emmendingen und BEGEM. Seite 7 und 14
Vorwort Oberbürgermeister Stefan Schlatterer
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger im
Stadtteil Bürkle-Bleiche,
willkommen zur zweiten Ausgabe der
Stadtteilzeitung Bürkle-Bleiche. Auch
diese Zeitung wurde im Rahmen der
energetischen Stadtteilkampagne Bürkle-Bleiche produziert. Sie
informiert über die zahlreichen städtischen Förderund Beratungsangebote im
Bereich der energetischen
Gebäudemodernisierung.
Die städtischen Beratungsund Förderangebote zur
Unterstützung von Hausbesitzern, Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
und Hausverwaltungen werden sehr gut angenommen.
Bisher wurden mehr als
• 150 Anfragen bearbeitet,
• 110 Vor-Ort-Einstiegsberatungen
durchgeführt,
• 50 Förderanträge für Hausbesitzer
und WEG bewilligt,
• 30.000 Euro Fördermittel an Haus besitzer und WEG ausgeschüttet.
Rund 20 Prozent aller Gebäudebesitzer
im Stadtteil haben sich bereits zu Fragen
der energetischen Modernisierung beraten lassen. Noch bis zum ersten August
2015 können Förderanträge eingereicht
werden, bevor die Stadtteilkampagne
im Oktober 2015 ausläuft.
„Heben Sie Ihren Energieschatz“ ist das
Thema dieses Heftes,
denn: Allein 2011
mussten im Stadtteil
zirka 5,8 Millionen
Euro (780 Euro pro
Person) zur Deckung
von Energiekosten
aufgebracht werden
(3,5 Millionen Euro
für Wärme, 2,3 Millionen Euro für Strom).
Fossile Brennstoffe
werden zunehmend knapper und damit
teurer, somit ist ein weiterer Anstieg der
Energiekosten vorprogrammiert.
Mit Hilfe der städtischen Beratungsangebote werden Hausbesitzer optimal
beraten, wie sie ihre Energiekosten senken können. Bei unsanierten Gebäuden
Inhaltsverzeichnis
Jede Investition bedeutet einen Komfortgewinn, eine Steigerung des Immobilienwertes und eine Absicherung gegen
steigende Energiepreise. Mehr Energieeffizienz im Gebäudebestand wirkt
generationenübergreifend, denn davon
profitieren auch die nachfolgenden Generationen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie die
Angebote weiter rege in Anspruch nehmen.
Ihr Oberbürgermeister
Stefan Schlatterer
Impressum
Vorwort Oberbürgermeister Stefan Schlatterer................................................................... 2
Energieschätze heben mit dem Emmendinger Energiepaket .............................................. 3
Energetische Modernisierungen lohnen sich – Energieschätze in Ihrem Haus!................... 4
Die Energiekarawane zieht weiter… und was nun?............................................................ 6
Energieschätze heben bei der Heizungsmodernisierung ................................................... 7
Die Bausteine des Förderprogramms Bürkle-Bleiche ......................................................... 8
Die Mär vom „Dämmwahn“............................................................................................ 10
Das Handwerker-Netzwerk ............................................................................................ 11
15 Prozent Erneuerbare Wärme....................................................................................... 12
Unser Haus – Fit für die Zukunft...................................................................................... 13
Energetisches Sanieren 2015 .......................................................................................... 13
BürgerEnergiegenossenschaft Emmendingen.................................................................... 14
VHS-Reihe „Mehr Lebensqualität durch Klimaschutz“..................................................... 14
Familienzentrum Bürkle-Bleiche...................................................................................... 15
Repair Café im Familienzentrum Bürkle-Bleiche – Reparateure gesucht! ......................... 15
2
lassen sich Einspareffekte von 50 Prozent bei Strom und bis zu 80 Prozent
bei Wärme erreichen. Mit gut geplanten
Investitionen in eine bessere Dämmung,
effiziente Heizungen und die Einbindung Erneuerbarer Energien (z.B. Solarthermie) und Kraft-Wärme-Kopplung
lassen sich also noch viele „EnergieSchätze“ in Ihrem Stadtteil heben.
Herausgeber: Stadt Emmendingen
Ref. 3.1.1 Stadtentwicklung, Stadtplanung und
Bau, Landvogtei 10, 79312 Emmendingen
Redaktion: Armin Bobsien
Endredaktion & Lektorat: Karin Jehle, fesa e.V.,
www.fesa.de
Layout & Druckvorstufe: Frank Schöler,
www.schoeler-design.de
Titelbild: Andreas Weindel, triolog - Agentur
für Kommunikation mit Energie,
www.triolog-web.de
Druck: Hofmann Druck,Emmendingen
Auflage: 4.500
© Stadt Emmendingen. Nachdruck – auch
auszugsweise – nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Stadt Emmendingen.
Gefördert aus Mitteln des
Ministeriums für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
www.stadtteilkampagne-buerkle-bleiche.de
Energieschätze heben mit dem
Emmendinger Energiepaket
mit Ihnen ein Konzept, wie energetische
Modernisierungsmaßnahmen möglichst
kostengünstig realisiert werden können.
April 2015: Die Stadtteilkampagne
Bürkle-Bleiche ist nach zweieinhalb
Jahren Dauer sozusagen auf der Zielgeraden angekommen. Als ein auf drei
Jahre befristetes Projekt, gefördert mit
Zuschüssen des Landes Baden-Württemberg, läuft die Kampagne im Oktober
2015 aus. Nutzen Sie die verbleibende
Zeit, um die vorhandenen finanziellen
Unterstützungsangebote für sich auszuschöpfen. Noch bis August 2015 können Förderanträge zur Energieberatung
und zur Begleitung bei der Umsetzung
anstehender Modernisierungsvorhaben
eingereicht werden – eine günstige Gelegenheit „Verborgene Energieschätze“
im eigenen Haus zu entdecken. Neutrale Energieberater helfen Ihnen, Potentiale zur Energiekosteneinsparung
zu erkennen und erarbeiten gemeinsam
Viele der älteren Häuser im Stadtteil
verlieren in der Heizperiode ca. 25 bis
30 Prozent kostbare Wärme durch das
unsanierte Dach und 30 bis 40 Prozent
durch die ungedämmte Fassade. Ältere
Fenster beheizen zu zehn Prozent den
Garten und die ungedämmte Kellerdecke sorgt für angenehm temperierte
Kellerräume bei gleichzeitiger Fußkälte für die Hausbewohner. Obwohl bereits viele Gebäude im Bürkle-Bleiche
zumindest teilsaniert sind, schlummern
im Gebäudebestand des Stadtteils noch
viele offensichtliche und verborgene
„Energieschätze“.
Diese lohnt es zu heben, denn immerhin
sind Heizkosten schon seit geraumer Zeit
mit Abstand der teuerste Posten in der Betriebskostenabrechnung. 80 Prozent der
Energie im Haus werden für die Wärmeerzeugung benötigt. Wärme kostet
immer mehr Geld, also gilt: hohe Wärmeverluste = hohe Geldverluste = weniger
Kaufkraft im Haushalt und im Stadtteil.
Dieser Zustand ist wenig erbaulich und
man muss ihn nicht akzeptieren. In den
letzten 15 Jahren haben sich die Energiekosten mehr als verdoppelt. Eine
weitere Verdopplung oder gar Vervierfachung der Preise für fossile Brennstoffe ist laut Internationaler Energieagentur in den nächsten 15 Jahren sehr
wahrscheinlich. Es lohnt sich also, sich
auf die Suche nach den energetischen
Schwachstellen im Haus zu begeben
und schrittweise die Gebäudeenergieeffizienz im Zuge von anstehenden
Ohnehin-Sanierungsmaßnahmen zu verbessern.
Zu diesem Zweck haben wir wieder
eine interessante Themenauswahl für
Sie zusammengestellt und informieren
Sie unter anderem über die Energiesparpotenziale typischer Gebäude und
wie man diese Energieschätze mit Hilfe städtischer Förderprogramme heben
kann. Außerdem gibt es wieder Neues
aus dem Stadtteil zu berichten.
Ihr Ansprechpartner
Armin Bobsien
Als Ansprechpartner
und „Kümmerer“ auf
Stadtteilebene zeige
ich Ihnen mögliche
Wege für Ihr Vorhaben auf und erläutere Ihnen, wie Sie
von den städtischen
Förderbausteinen profitieren können.
Gemeinschaftheizung
Wie Sie mich erreichen: Armin Bobsien,
Stadt Emmendingen, Referat 3.1.1. Stadtplanung, Stadtentwicklung und Umwelt,
Tel. 452-643 oder E-Mail: a.bobsien@
emmendingen.de
Wann Sie mich erreichen: dienstags von
9 bis 13 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr.
Die Angebote der Stadtteilkampagne im Überblick
Guter Rat – jetzt günstig!
3
Energetische Modernisierungen lohnen sich –
Energieschätze in Ihrem Haus!
Energetische Modernisierungen – was
kostet‘s und was bringt’s? Im Rahmen
der Stadtteilkampagne Bürkle-Bleiche
haben wir die Energieagentur Regio Freiburg beauftragt, für jeden Gebäudetyp
im Stadtteil die möglichen Sanierungs-
maßnahmen und ihre konkreten Energieeinsparpotentiale zu ermitteln. Die
genannten Werte sind Abschätzungen
für standardisierte Beispielgebäude und
können – je nach Zustand des individuellen Gebäudes – abweichen.
Für jedes Gebäude werden der Grundzustand, die damit verbundenen Energiekosten sowie die typischen Einsparpotentiale bei Gebäudesanierungsmaßnahmen dargestellt. Bei allen vier
Fallbeispielen können durch Dämm-
Kleines Mehrfamilienhaus / Großes Doppelhaus
Prinzipiell mögliche Heizsysteme: Gaskessel +
Solarthermie, Holzpelletkessel, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe und Gemeinschaftsheizung
(Eine Heizung versorgt das Doppelhaus)
1
Jährliche Teuerungsrate 5%
Allgemeine Daten vor der Sanierung
BauteilEnergieeinsparpotential
Gebäudetyp
Außenwand
Kleines Mehrfamilienhaus
Baualter1945-1995
20 cm Dämmung
Wohnfläche
Fenster
398 m²
35 %
Anzahl Vollgeschosse 3
3-fach verglast
8%
Anzahl Wohnungen
Kellerunbeheizt
Oberste Geschossdecke
24 cm Dämmung
20 %
Dachgeschoss
Kellerdecke
6
nicht ausgebaut
16 cm Dämmung
Energiekosten (Wärme)
Umsetzung aller Maßnahmen
Heizkosten heute (Erdgas)
3.200 €/a
Künftige jährliche Heizkosten bei
Heizkostenrechnung
Umsetzung aller Maßnahmen
8.491 €/a
in 20 Jahren1
Jährliche Einsparungen Summe Heizkosten
Eingesparte Heizkosten
114.302 €
in 20 Jahren1
über 20 Jahre
7%
70 %
1.008 €/a
2.352 €/a
77.771 €
Einfamilienhaus / Kleines Doppelhaus
Prinzipiell mögliche Heizsysteme: Gaskessel +
Solarthermie, Holzpelletkessel, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe und Gemeinschaftsheizung
(Eine Heizung versorgt das Doppelhaus)
1
Jährliche Teuerungsrate 5%
Allgemeine Daten vor der Sanierung
BauteilEnergieeinsparpotential
Gebäudetyp
Außenwand
Einfamilienhaus bzw.
kleines Doppelhaus
Baualter1945-1965
Fenster
Wohnfläche
3-fach verglast
226 m²
33 %
8%
Anzahl Vollgeschosse 1
Dach
Anzahl Wohnungen
16 cm Zwischensparren- und
2
17 %
Kellerunbeheizt
12 cm Aufsparrendämmung
Dachgeschoss
Kellerdecke
ausgebaut bzw. beheizt
16 cm Dämmung
8%
Umsetzung aller Maßnahmen
Energiekosten (Wärme)
Heizkosten heute (Erdgas)
2.100 €/a
Heizkostenrechnung
5.572 €/a
in 20 Jahren1
Summe Heizkosten
75.010 €
in 20 Jahren1
4
20 cm Dämmung
Künftige jährliche Heizkosten bei
Umsetzung aller Maßnahmen Jährliche Einsparungen Eingesparte Heizkosten
über 20 Jahre
70 %
750 €/a
1.455 €/a
48.121 €
www.stadtteilkampagne-buerkle-bleiche.de
Bungalow
Allgemeine Daten vor der Sanierung
BauteilEnergieeinsparpotential
GebäudetypBungalow
Außenwand
Baualter
1960-1975
20 cm Dämmung
Wohnfläche
147 m²
Fenster
33 %
6%
Kellerunbeheizt
Neue Dachhaut mit 18 %
Dachgeschoss
24 cm Dämmung
Anzahl Vollgeschosse 1
3-fach verglast
Anzahl Wohnungen
Dach
1
nicht vorhanden
Kellerdecke
Prinzipiell mögliche Heizsysteme: Gaskessel +
Solarthermie, Holzpelletkessel, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe und Variationen
1
Jährliche Teuerungsrate 5%
16 cm Dämmung
Umsetzung aller Maßnahmen
Energiekosten (Wärme)
Heizkosten heute (Erdgas)
Heizkostenrechnung
2.000 €/a
5.307 €/a
Künftige jährliche Heizkosten bei
Umsetzung aller Maßnahmen
in 20 Jahren1
Jährliche Einsparungen Heizkostenrechnung
Eingesparte Heizkosten
71.439 €
in 20 Jahren1
über 20 Jahre
11 %
68 %
672 €/a
1.428 €/a
47.218 €
Reihenhaus
Prinzipiell mögliche Heizsysteme: Gaskessel +
Solarthermie, Holzpelletkessel, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe und Mikro-Nahwärme (Eine
Heizung versorgt alle Reihenhäuser)
1
Jährliche Teuerungsrate 5%
Allgemeine Daten vor der Sanierung
BauteilEnergieeinsparpotential
GebäudetypReihenhaus
Außenwand
Baualter1945-1985
20 cm Dämmung
Wohnfläche
Fenster
90 m²
Anzahl Vollgeschosse 2
3-fach verglast
Anzahl Wohnungen
Dach
1
Guter Rat – jetzt günstig!
Kellerunbeheizt
16 cm Zwischensparren- und
Dachgeschoss
12 cm Aufsparrendämmung
ausgebaut bzw. beheizt
Kellerdecke
16 cm Dämmung
Umsetzung aller Maßnahmen
Energiekosten (Wärme)
Heizkosten heute (Erdgas)
Heizkostenrechnung
750 €/a
1.990 €/a
Künftige jährliche Heizkosten bei
Umsetzung aller Maßnahmen
in 20 Jahren1
Jährliche Einsparungen Heizkostenrechnung
Eingesparte Heizkosten
26.789 €
in 20 Jahren1
maßnahmen zwischen 55 und 70 Prozent des Energieverbrauchs und somit
die entsprechenden Energiekosten eingespart werden. Für eine Heizungsmodernisierung stehen immer verschiedene Heiztechnikvarianten zur Auswahl.
In der Regel können weitere zehn bis
20 Prozent Effizienzgewinne realisiert
werden. Für alle Gebäude haben wir
Wärmekosteneinsparungen berechnet.
Im Rahmen der städtischen Beratungsförderung erstellt Ihnen Ihr Energie-
über 20 Jahre
26 %
11 %
18 %
9%
55 %
354 €/a
433 €/a
14.322 €
berater genaue Wirtschaftlichkeitsrechnungen bezogen auf Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenkombinationen
unter Einbeziehung möglicher Förderungen.
hohe energetische Qualität anzustreben. In allen gezeigten Fällen können in
der Regel Förderungen von zehn bis 20
Prozent der Investitionskosten erreicht
werden.
Die Sanierung der Gebäudehülle wird
in der Regel nur alle 30 Jahre (oder seltener) vorgenommen und ist mit erheblichen Investitionen verbunden. Hier
lohnt es sich daher, langfristig zu denken, gut zu planen und eine möglichst
Neben der Beratungsförderung durch
das Förderprogramm der Stadt Emmendingen stehen Programme der KfW und
der L-Bank zu Verfügung. Ihr Energieberater weiß, welche Fördermittel wann
und wo zu beantragen sind.
5
Die Energiekarawane zieht weiter… und was nun?
In den letzten vier Monaten zog die Energiekarawane durch den Stadtteil Bürkle-Bleiche. Diese aus der Metropolregion Rhein-Neckar stammende Idee der kostenlosen Energieeinstiegsberatung im eigenen Heim war auch in Emmendingen
ein großer Erfolg.
Sanierungsmanager Armin Bobsien zeigte sich hochzufrieden: „Von den angeschriebenen Eigentümern wurden mehr
als 200 Hausbesitzer über die Energiekarawane erreicht. Erfreulicherweise
nahm jeder vierte der Angesprochenen
das Unterstützungsangebot für eine kostenlose Erstenergieberatung wahr. Die
Energieberater konnten viele nützliche
Tipps geben und Fragen beantworten.
Das hohe Interesse zeigt, dass ein großer Bedarf an Beratung und Information
zum Thema energetische Sanierung besteht“.
In einem Anschreiben der Stadtverwaltung wurden die Hausbesitzer von
meist älteren Einfamilien- und kleinen
Mehrfamilienhäusern persönlich angeschrieben und informiert. Anschließend
kontaktierten qualifizierte Energieberater die Hausbesitzer telefonisch. Bei Interesse wurde die Durchführung einer
kostenlosen Erstenergieberatung vereinbart.
Bei der Einstiegsberatung ging es
um ganz konkrete
Fragen zur energetischen Modernisierung und welche
Schritte notwendig
sind, um Maßnahmen kostengünstig
umzusetzen. Ziel
jeder erfolgreichen
Raphael Kist
ModernisierungsProjektmitarbeiter
maßnahme ist ein
Energiekarawane
R.Kist@emmendingen.de
Nutzen in Form
von gesparten Heizund
Stromkosten,
erhöhter Wohnkomfort, Erhaltung der
Bausubstanz und Steigerung des Gebäudewertes. Für die Gebäudebesitzer
stehen umfangreiche städtische Unterstützungsangebote zur Verfügung. So
6
gibt es das Förderprogramm der Stadt
zur energetischen Sanierung (Siehe Seite 7, 8 und 9). Weiter stehen mit dem
Energieberaternetzwerk und dem Handwerkernetzwerk (Seite 11) qualifizierte
Fachleute bereit, um die notwendigen
Maßnahmen in die Tat umzusetzen.
In der Infobox unten finden Sie einen
Überblick über Ihre weiteren Möglichkeiten und die entsprechenden Fördermöglichkeiten. Sprechen Sie „Ihren“
Energieberater an, er wird Ihnen bei der
Auswahl der passenden Förderbausteine
helfen und Sie auch während Ihrer Sanierungsmaßnahme unterstützen. Natürlich können Sie auch den Sanierungsmanager für den Stadtteil Bürkle-Bleiche
für weitere Informationen kontaktieren.
Nach den guten Erfahrungen im Stadtteil Bürkle-Bleiche sind für die Zukunft
weitere Energiekarawanen im gesamten
Stadtgebiet von Emmendingen geplant.
Die Karawane zieht also weiter…
Was sind meine Möglichkeiten nach der Einstiegsberatung?
Energieberater haben bei der Einstiegsberatung energetische Schwachstellen identifiziert
und aufgezeigt, wie Abhilfe geschaffen werden könnte. Mögliche nächste Schritte sind
die geförderte Erstellung eines umfassenden Gebäudeenergiekonzeptes oder die Untersuchung von Einzelmaßnahmen. Hier erhält der Hausbesitzer detaillierte Informationen zu
möglichen Kosten, zur Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen und welche Förderung in Anspruch genommen werden kann. Maßgeschneiderte Aktionsbausteine unterstützen Hausbesitzer bei der Umsetzung z.B. Heizungsmodernisierung oder Kellerdeckendämmung.
Für größere Vorhaben wird die fachgerechte Baubegleitung für eine optimale Durchführung der Maßnahmen gefördert (Modernisierungsbegleitung).
www.stadtteilkampagne-buerkle-bleiche.de
Energieschätze heben bei der Heizungsmodernisierung
Bei einer Heizungsmodernisierung können Kostenvorteile häufig nur in der Kombination ausführliche Beratung, Herstellung
von Kostentransparenz und optimale Ausführung realisiert werden. Ein Förderbaustein der Stadt Emmendingen hilft.
nik kommt für das Haus in Frage?
Ist ein Brennstoffwechsel ratsam?
Wie stellt sich die Wirtschaftlichkeit möglicher Heizungsanlagen
über die Lebensdauer der Heizung
dar? Gemeinsam werden diese Fragen erörtert und der Hausbesitzer
erhält ein ausführliches Beratungsprotokoll.
Viele Hausbesitzer blasen jedes
Jahr einen dreistelligen Betrag
durch den Kamin, weil sie aus
falscher Sparsamkeit an einer überalterten Heizung festhalten oder
die Heizung als Gesamtsystem
hohes Optimierungspotential aufweist. Oft genügt ein Blick in den
Heizungskeller: Das Ding muss
raus (Heizungen älter als 30 Jahre:
siehe Seite 13). Gerade bei älteren
Häusern mit einem hohen Wärmebedarf lohnt es sich jedoch, schon
früher darüber nachzudenken.
Beim Austausch eines 15 Jahre alten funktionierenden Niedertemperatur-Gaskessels gegen einen
neuen Brennwertkessel lassen sich
Gasverbrauch und Energiekosten
um ca. 20 Prozent senken. Nicht nur die Anschaffungskosten
zählen
Explodierende Heizkosten müssen
nicht sein
Im Bürkle-Bleiche ist fast die Hälfte der Heizungsanlagen älter als 15
Jahre und weist damit hohe Energieeinsparpotentiale auf. Hausbesitzer, die mit Gas oder Öl heizen, müssen heute mehr als doppelt so viel für
eine warme Wohnung bezahlen als noch
vor 15 Jahren. Kostentreiber sind nicht
allein die gestiegenen Brennstoff-Preise.
Laut Informationen der Verbraucherzentrale werden die wirtschaftlichen
Vorteile auch neuerer Brennwertkessel
häufig durch überdimensionierte Heizkessel, fehlenden hydraulischen Abgleich, Verzicht auf Hocheffizienzpumpen, ungenügende Rohrdämmung und
suboptimale Heizungseinstellungen zunichte gemacht.
Neutrale Beratung ist notwendig
Aufgrund des hohen Beratungsbedarfes
bei der Erneuerung von Heizungsanla-
Guter Rat – jetzt günstig!
gen bietet die Stadt Emmendingen seit
Herbst 2014 den Förderbaustein „Heizungsmodernisierung“ für die Besitzer
von kleinen Wohnhäusern mit bis zu
drei Wohnungen an. Ziel ist es, Hausbesitzer über die gesamte Prozesskette der
Heizungsmodernisierung optimal zu
unterstützen. Eine firmenneutrale Beratung hilft bei der Auswahl der wirtschaftlichsten Heizanlage, der Einholung und
Bewertung von Angeboten, der Beantragung von Fördermitteln, der Baubegleitung und der Überwachung der sachgerechten Ausführung. Energieberater und
Handwerksbetriebe des HandwerkerNetzwerks (Seite 11) arbeiten dabei im
engen Verbund. Im Rahmen der Energieberatung erhält der Hausbesitzer umfassende Informationen: Welche Heiztech-
Ein häufig gemachter Fehler bei
der Heizungsmodernisierung ist
es, nur die Anschaffungskosten für
den Heizungstausch „Alt“ gegen
„Neu“ als Entscheidungsgrundlage
zu verwenden. Tatsächlich gibt es
jedoch immer mehrere Optionen,
die sich zum Teil recht deutlich
in den Verbrauchskosten unterscheiden (E-WärmeG, siehe S. 12).
Was der „billige Jakob“ beim Kauf
spart, wird häufig durch höhere
Brennstoffkosten nach einigen
Jahren wieder aufgefressen. Beim
Vergleich der Gesamtkosten sind
so teurere Anlagen (z.B. Gas-Brennwert
mit Solarthermie-Heizungsunterstützung) deutlich kostengünstiger als die
vermeintlich billigere Option „GasBrennwert mit Biogas“. Die Heizung als
Spardose – hier hilft der Energieberater
und berät den Hausbesitzer mit dem
Ziel, eine möglichst hohe Einsparrendite zu erwirtschaften.
Förderangebote der Stadt
Emmendingen
Die Stadt Emmendingen übernimmt die anfallenden Beratungskosten von 500 Euro zu
100 Prozent und stockt die KfW-431 Baubegleitungsförderung (50 Prozent) um weitere
20 Prozent auf. Voraussetzung ist die Durchführung der Heizungserneuerung in der heizfreien Periode 2015.
7
Kostenlose Vor-Ort Einstiegsberatung
Nutzen Sie die Einstiegsberatung im Rahmen des Emmendinger Energiepakets.
Unser Sanierungsmanager Armin Bobsien unterstützt Sie bei Ihren Fragen:
• als „Modernisierungslotse“: Wie soll ich bei der Modernisierung meines Hauses
am besten vorgehen?
• als „Schneepflug“: Wie kann ich Barrieren zielsicher überwinden?
• als „Datenbank“: Welche Förderprogramme stehen zur Verfügung und wie kann
ich sie am besten nutzen?
• als „Netzwerker“: Welche Ansprechpartner können mich detailliert und kompetent beraten?
• als „Hotline“: der direkte Draht zur Verwaltung. Bei der Einstiegsberatung erhalten Sie dazu viele Tipps und Ratschläge – kostenlos,
unabhängig und produktneutral bei Ihnen zuhause.
Einstiegsberatung für WEG
Als Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) können Sie unseren Sanierungsmanager Armin Bobsien zu Ihrer nächsten WEG-Versammlung einladen, um sich
gezielt über die städtischen Unterstützungsangebote informieren zu lassen.
Vereinbaren Sie per Telefon oder E-Mail einen Termin mit dem Modernisierungsmanager der Stadt Emmendingen – einfach und unkompliziert. Er kommt gerne
zu Ihnen nach Hause oder zu Ihrer WEG-Versammlung. Zusätzlich sind Sie jeden Mittwoch bei der Energieberatungssprechstunde von 17 bis 18 Uhr im Familienzentrum Bürkle-Bleiche willkommen.
Kurz-Energieberatung vor Ort
Im Rahmen des Emmendinger Energiepakts können Sie im Stadtteil Bürkle-Bleiche
eine geförderte Vor-Ort-Kurz-Energieberatung durch einen zertifizierten Energieberater in Anspruch nehmen.
Wie kann ich schnell einen Überblick über energetische Sanierungsnotwendigkeiten, Kosten und mögliche Fördermittel erhalten? Was muss ich beim Fenstertausch
beachten? Wie verbinde ich eine geplante „Ohnehin-Modernisierung“ (z.B. Fenstertausch/Dachsanierung) kostengünstig mit Energiesparmaßnahmen? Wie können
Einzelmaßnahmen optimal aufeinander abgestimmt und mögliche Sanierungsfehler/Mehrkosten vermieden werden? Neben einer Energieberatung für das gesamte
Gebäude kann auch eine Beratung zu Einzelmaßnahmen gefördert werden.
Förderung: Die Kurz-Energieberatung Vor-Ort kostet 250 Euro. Davon gewährt
die Stadt Emmendingen einen Zuschuss von 150 Euro (Förderquote 60%). Im
Falle einer Einzelmaßnahmenberatung beträgt die Förderhöhe ebenfalls 60% bis
zu einem möglichen Zuschuss von 400 Euro.
8
www.stadtteilkampagne-buerkle-bleiche.de
Das umfassende Gebäude-Energiekonzept
Beispiel:
iekonzept) BAFA-Vor-Ort-Beratung (Gebäudeenerg
1.500,- Euro
)
netto
me
(Sum
s
für ein 3-Familien-Wohnhau
285,- Euro
19% Mehrwertsteuer
1.785,- Euro
Zwischensumme
1.071,- Euro
Abzüglich BAFA-Zuschuss (60%)
714,- Euro
Eigenanteil Eigentümer
gen
50% Fördermittelzuschuss Stadt Emmendin
357,- Euro
igentümer 357,- Euro
Rechnungsbetrag zahlbar vom Gebäudee
Möchten Sie detailliert wissen, wie Sie durch eine gezielte energetische Modernisierung den Wert Ihres Hauses und Ihre Lebensqualität steigern und dabei gleichzeitig Einsparungen erzielen können? Dann lohnt es sich, ein Gebäude-Energiekonzept durch einen zertifizierten Energieberater erstellen zu lassen.
Dieser begutachtet Ihr Haus vom Keller bis unters Dach (Bestandsaufnahme) und
identifiziert dabei mit geübtem Blick die energetischen Schwachstellen.
Das Gebäude-Energiekonzept informiert, wie Sie die gesetzlichen Anforderungen
(Energieeinsparverordnung, EWärmeGesetz) bei einer Modernisierung erfüllen
können. Es enthält einen Stufenplan mit konkreten Maßnahmenvarianten, Kosten
und Wirtschaftlichkeitsaussagen und dient Ihnen als Planungsgrundlage und Entscheidungshilfe für die optimale energetische Gebäudemodernisierung.
Sanierungsbegleitung
Bei der Umsetzung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen ist es ratsam,
einen qualifizierten Baubegleiter (Energieberater, Architekten) hinzuzuziehen. Baubegleiter unterstützen Sie bei wichtigen Entscheidungen während der Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe. Zudem prüfen sie die korrekte Umsetzung
energetischer Maßnahmen auf der Baustelle. In der Praxis zeigt sich, dass Fehler
in der Planung und Bauausführung vermieden werden, wenn sanierungswillige
Bauherren durch kompetente Sanierungsbegleiter bei Planung und Ausführung der
Arbeiten Unterstützung bekommen.
Förderung: Für die Baubegleitung gewährt die KfW einen Zuschuss von 50 Prozent bis max. 4.000 Euro. Der KfW-Zuschuss ist kombinierbar mit dem Zuschuss
der Stadt Emmendingen (max. 1.000 Euro), so dass die Sanierungsbegleitung im
Stadtteil Bürkle-Bleiche mit bis zu 62,5 Prozent gefördert wird.
Kellerdeckendämmung
Die Dämmung der Kellerdecke ist eine beliebte und schnell wirksame Maßnahme
gegen kalte Fußböden im Wohnbereich und hohe Heizkosten. Eine gemeinsame
Aktion der Stadteilkampagne Bürkle-Bleiche und der gemeinnützigen Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft 48° Süd bietet eine Unterstützung für Hausbesitzer in zwei Beratungsvarianten.
Förderung Heimwerker-Variante: Wenn Sie die Dämmung der Kellerdecke in
Eigenleistung durchführen wollen, werden Sie von einem Energieberater sowie
einem qualifizierten Handwerksmeister von 48° Süd bei Planung und Durchführung beraten. Die Vor-Ort-Beratung des Energieberaters im Wert von 250 Euro
wird von der Stadt Emmendingen übernommen.
Förderung Heinzelmännchen-Variante: Sie erhalten einen Kostenvoranschlag.
Die Kellerdeckendämmung wird nach den Vorgaben des Energieberaters durchgeführt.
Guter Rat – jetzt günstig!
9
Die Mär vom „Dämmwahn“
Eine Debatte zum Thema Wärmedämmung zieht sich wie ein roter Faden durch die deutsche Medienlandschaft – behaftet
mit vielen Vorurteilen und scheinbar kritischen Argumenten. Doch was steckt dahinter?
Oft wird behauptet, dass Fassadendämmung Schimmel verursacht. Werner
Eicke-Hennig von der Hessischen Energiespar-Aktion widerspricht: „Das verstärkte Auftreten von Wohnungsschimmel ist eine Folge des Massivbaus, nicht
der Wärmedämmung. Mit dem Mauerwerksbau ab 1850 und nach 1945 mit
den Wärmebrücken der MauerwerkBeton-Mischbauweise wurde der Wohnungsschimmel ein wahrnehmbares
Problem. Seit den zwanziger Jahren des
20. Jahrhunderts untersucht die Hygieneforschung Schimmelschäden an Massivbauten. Ergebnis damals wie heute: Je
schlechter gedämmt, desto kühler ist das
Bauteil im Winter auf seiner Innenseite.
Der Schimmel bildet sich im Tauwasser
auf diesen kühlen Bauteilen.“ Wird gedämmt, verringert sich die Gefahr der
Schimmelbildung. Diese hat in der Regel andere Ursachen, z.B. Lüftungsprobleme. Wichtig ist es, bei jeder Sanierung einen Energieberater hinzuziehen,
um Sanierungsfehler zu verhindern.
„Moderne Dämmsysteme sind Brandbeschleuniger und erhöhen die Feuergefahr.“
Wärmedämmung, so der Tenor eines
Spiegel-Artikels von 2011, könne Hausbrände verschlimmern. Brände in Berlin und Brandenburg hätten dies bereits
nachgewiesen. Eine Einschätzung, die
Hans-Peter Guschl, Abteilungsleiter
Vorbeugender Brandschutz bei der Feuerwehr Freiburg, nicht teilt. Er kennt den
Berliner Fall und liefert eine andere Einschätzung: „Bei diesem Brand lag das
Problem eindeutig in der falschen Verarbeitung und dem falschen Material. In
Deutschland“, so Guschl weiter, „gelten
sehr hohe Brandschutzstandards.“ Den
10
Vorwurf mancher Kritiker, die Dämmindustrie und ihre Lobby nähmen Einfluss
auf die Zulassungstests für Dämmstoffe,
hält er für abwegig: „Wenn die geltenden
Vorschriften eingehalten werden, habe
ich bei den modernen Dämmmaterialien überhaupt keine Bedenken.“
13 bis 23 Monaten. Dann hat laut denaStudie die durch die Dämmung erzielte
Energieeinsparung den Energieverbrauch bei der Herstellung aufgewogen.
Eine noch bessere Bilanz haben ökologische, nachwachsende Materialien.
„Dämmmaterialien werden irgendwann zu Sondermüll.“
Foto: triolog
„Wärmedämmung macht das Haus
luftdicht und dann verschimmelt es.”
Außendämmung mit Wärmedämmverbundsystem – Styropor ist besser als sein Ruf.
„Moderne Dämmstoffe haben eine
schlechte Energiebilanz.“
Häufig dient die angeblich schlechte Energiebilanz von Dämmstoffen als
Gegenargument. Dem widerspricht
Dr. Dietrich Schmidt, vom FraunhoferInstitut für Bauphysik: „Im Vergleich zu
den Energieeinsparungen, die man in
der Betriebsphase von Gebäuden durch
die Dämmstoffe erreicht, ist der Anteil
an Erdöl, der zur Herstellung verwendet wird, extrem gering.“ Die Energiebilanz von gängigen Dämmstoffen sei
daher durchweg positiv. Eine Untersuchung der Deutschen Energieagentur
(dena) unterstützt diese Einschätzung.
Dabei wurde der Primärenergiebedarf
für kunststoffhaltige Dämmstoffe inklusive Förderung des notwendigen Erdöls
berechnet. Ergebnis: Selbst der oft kritisch gesehene Marktführer Polystyrol
hat eine sehr positive Energiebilanz, die
energetische Amortisation liegt hier bei
Wärmedämmverbundsysteme werden
auch deshalb kritisch gesehen, da sie
aus mehreren Schichten (Kleber, Dämmstoffdübel, Dämmplatte, Armierung und
Außenputz) bestehen. So entstehe in 40
Jahren, wenn die Systeme abmontiert
werden müssten, ein großes Sondermüllproblem. „Das stimmt so nicht“,
meint Rainer Schüle, Geschäftsführer
der Energieagentur Regio Freiburg. „Bei
der Entsorgung steht die Frage im Mittelpunkt, wie man die einzelnen Fraktionen eines Wärmedämmverbundsystems getrennt bekommt. Gelingt die
Trennung, sind die Komponenten wie
bei jedem anderen Industrieprodukt recycelbar. Selbst im schlechtesten Fall ist
immer noch die saubere Verbrennung
in Müllverbrennungsanlagen und somit
eine energetische Verwertung der Materialien möglich.“
Fazit
Die Gegenargumente sollten ernst genommen werden. Allerdings zeigt ein
nüchterner Blick auf die Fakten, dass
die Einwände nicht so gravierend sind,
wie mancher Kritiker die verunsicherten
Verbraucher glauben machen möchte.
Zur energetischen Sanierung inklusive
umfangreicher Wärmedämmung gibt es
keine Alternative. Denn wenn man bei
einer Sanierung nicht gleich langfristige
Dämm- und Nachhaltigkeitsstandards
umsetzt, dann geht das Haus früher
oder später ‚kaputt’, sowohl ökologisch
als auch ökonomisch gesehen.
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Das Handwerker-Netzwerk
Mit fortschreitendem Alter müssen beim
Haus Bauteile ersetzt und modernisiert
werden. Ob Heizungsmodernisierung,
Fenstertausch oder Dämmmaßnahmen
an Fassade, Kellerdecke oder Dach –
der Bauherr braucht eine gute Planung
und zuverlässige, qualifizierte Partner,
die ihr Handwerk verstehen.
Aus diesem Grund haben sich führende Unternehmen in Emmendingen zu
einem Handwerker-Netzwerk zusammengeschlossen. Ziel ist es, Hausbesitzer im Bürkle-Bleiche und in ganz
Emmendingen bei energetischen Modernisierungsvorhaben durch Kundennähe, enge Verzahnung mit dem Energieberater (Bauüberwachung) und
hohe fachliche Qualität optimal bei der
Modernisierung zu unterstützen.
Alle Beteiligten des HandwerkerNetzwerkes haben eine Zusatzqualifizierung zum „Modernisierungsberater“ bei Deutschlands
bekanntestem Energieberater
Ronny Meyer abgeschlossen.
Auf diese Weise sprechen alle
Beteiligten die gleiche „Modernisierungssprache“ und garantieren eine optimale Koordination –
keine Selbstverständlichkeit z.B.
bei Gewerke übergreifenden
Maßnahmen.
Foto: Stadt Emmendingen
Partner bei der energetischen Modernisierung
Verleihung der Modernisierungsberater-Zertifikate
In enger Zusammenarbeit mit der Stadt
Emmendingen sollen in den nächsten
Monaten die Angebote des HandwerkerNetzwerkes erweitert werden, z. B.
gemeinsame Aktionsbausteine (Heizungsmodernisierung), die Einrichtung
„Gläserner Baustellen“ und eines Energiekodex sowie Exzellenz in der Qualitätssicherung und Kundenbetreuung.
Adressenliste Handwerkernetzwerk
Finanzierung Bauen und Wohnen
Dachsanierung
Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau
Frau Claudia Hentschel
Telefon: 07641/4581553
info@sparkasse-freiburg.de
Angele & Schneider Bedachungen GmbH
Herr Alwin Schneider
Telefon: 07641/7501
info@aufdauerdicht.de
Volksbank Breisgau Nord
Herr Christian Volk
Telefon: 07641/588-0
info@voba-breisgau-nord.de
Holzbau Büker GmbH
Herr Uwe Büker
Telefon: 07663/9129337
post@holzbau-bueker.de
Heizung, Sanitär und Klima
Fenster
Betting Sonnenwärme und Lüftung
Herr Hans-Dieter Betting
Telefon: 07641/53884
hdbetting@t-online.de
Joseph Bauelemente GmbH
Herr Dieter Joseph
Telefon: 07641/93097-0
h.joseph@t-online.de
Rees Sanitär- und Heizungsanlagen
Herr Bernhard Rees
Telefon: 07641/9256-0
rees@rees-haustechnik.de
Vögtlin Haustechnik
Herr Uwe Vögtlin
Telefon: 07644/1775
info@voegtlin-haustechnik.de
Weber Heizung-Lüftung GmbH
Herr Daniel Licht
Telefon: 07681/47446-0
info@heizungsweber.de
Guter Rat – jetzt günstig!
Elektro- und Informationstechnik
Martin Schubnell: Der Elektriker
Herr Martin Schubnell
Telefon: 07641/1863
info@schubnell-der-elektriker.de
Fassadendämmung, Gipser und
Stukkateurarbeiten
Bührer GmbH
Herr Michael Bührer
Telefon: 07666/2924
info@buehrer.de
Eble & Oltersdorf GmbH
Herr Christian Eble
Telefon: 07641/53269
kontakt@eble-oltersdorf.de
Malerbetrieb Tobias Limberger
Herr Tobias Limberger
Telefon: 07641/42381
tobias-limberger@gmx.de
Klimafreundliche Energieversorgung
Stadtwerke Emmendingen GmbH
Telefon: 07641/46899-0
info@swe-emmendingen.de
Bauunternehmen – Passivhäuser
Roland Galle Bauunternehmen
Herr Roland Galle
Telefon: 07641/3454
info@galle-bau.com
11
15 Prozent Erneuerbare Wärme
Im Juli 2015 tritt das neue Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EwärmeG) in Baden-Württemberg in Kraft. Was ändert sich für
HausbesitzerInnen?
Schon das Erneuerbare-Wärme-Gesetz
(EwärmeG) aus dem Jahr 2007 gab vor,
den Einsatz erneuerbarer Energien in
der Wärmeversorgung von Wohngebäuden zu steigern. Im Juli 2015 tritt eine
Neufassung in Kraft. Die Erfüllung des
Gesetzes ist beim Austausch von alten
Heizanlagen verpflichtend und bezieht
sich auf alle Gebäude, die vor dem
1. Januar 2009 gebaut wurden. Eine
bedeutungsvolle Änderung stellt die
Erhöhung des Pflichtanteils an erneuerbarer Energie von zehn auf 15 Prozent
bei Heizung und Warmwasserbereitung
dar. Auch neu ist die Einbeziehung von
Nichtwohngebäuden.
Sanierungsfahrplan als neues Instrument in der Energieberatung
Eine weitere wichtige Neuerung ist der
qualifizierte energetische Sanierungs-
fahrplan. Dieser gibt Auskunft darüber,
welche Maßnahmen für das individuelle
Gebäude sinnvoll und notwendig sind.
Zunächst wird der Ist-Zustand eines Gebäudes analysiert, d.h. die Gebäudehülle, die Anlagentechnik sowie der Primärund Endenergiebedarf. Anschließend
werden die Modernisierungsoptionen
ausführlich dargestellt. Diese können in
einem Zug oder schrittweise erfolgen.
Beim Letzteren zeigt der Sanierungsfahrplan die optimale Reihenfolge und
die bestmöglichen Zeitpunkte zur Ausführung der Maßnahmen auf. Oft kann
eine energetische Modernisierung mit
ohnehin notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen kombiniert werden, was
überflüssige Kosten vermeidet. Ein qualifizierter Sanierungsfahrplan informiert
ferner auch über die zu erwartenden
Kosten, die möglichen Fördermöglichkeiten sowie die voraussichtlichen Energiekosteneinsparungen.
Mehr Kombinationsmöglichkeiten bei
den Erfüllungsoptionen
Die Neufassung des Gesetzes ermöglicht
außerdem flexiblere Kombinationsmöglichkeiten bei den Erfüllungsoptionen
(siehe Abbildung). Bei Wohngebäuden
zählt die Vorlage eines Sanierungsfahrplans wie fünf Prozent Erneuerbare Energien. Demzufolge müssten nur noch
zehn Prozent des Wärmebedarfs anhand
anderer energetischer Sanierungsmaßnahmen erfüllt werden. Bei Nichtwohngebäuden soll der Sanierungsfahrplan
sogar ganz ausreichen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, da er
eine energetische Gesamtbetrachtung
des Gebäudes beinhaltet. Dies bedeutet, dass der Sanierungsfahrplan für
Nichtwohngebäude neben dem Wärmebedarf auch den Energiebedarf für
die Bereiche Lüftung, Kühlung, Klimatisierung und Beleuchtung einbeziehen
muss.
12
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Unser Haus – Fit für die Zukunft
Im neuen fesa-Projekt „Unser Haus – Fit für die Zukunft“ lernen Schülerinnen und Schüler die einzelnen Elemente der
energetischen Gebäudesanierung kennen. Die 9. Klasse des Emmendinger Goethe-Gymnasiums war dabei.
Erst die Theorie…
Zu Beginn beschäftigten sich die SchülerInnen mit den Themen Klimawandel
und Klimaschutz. Mit diesem Grundlagenwissen erkannten die Jugendlichen
schnell, dass Häuser
eine wichtige Rolle
beim Klimaschutz
spielen. Sie konnten
verschiedene Dämmmaterialien hautnah
erleben und ihre
Vor- und Nachteile
kennenlernen. Auch
Begriffe wie U-Wert
und Wärmebrücke
waren bald keine
Stefanie Witt
Fremdwörter mehr.
Projektleiterin Pädagogik,
fesa e.V.
Doch die Gebäuwitt@fesa.de
dedämmung ist nur
ein Teil, wichtige weitere Stellschrauben
sind die Gebäudetechnik und das Nutzerverhalten. Ein Planspiel am Computer
brachte den SchülerInnen dann auch die
wirtschaftliche Seite einer Gebäudesanierung näher.
… dann die Praxis
Mit diesem Wissen starteten die Jugendlichen in die Praxisphase. In Teams
nahmen sie ihre eigenen Häuser energetisch unter die Lupe: Wie ist der IstZustand des Hauses? Wie gut ist das
Haus gedämmt? Was für eine Heizungsanlage ist installiert? Wie ist das Nutzerverhalten? Als Abschluss des Projektes
konnten die SchülerInnen im Rahmen
der Stadtteilkampagne Bürkle-Bleiche
ihr neu erworbenes Wissen an einer
aktuellen Sanierungsbaustelle erproben.
Die Jugendlichen bildeten unter Anleitung ihres Lehrers Herr D. Koziol zwei
Teams und schlüpften in die Rolle von
Energieberatern. Mit Hilfe des Architekten Rolf Kaufmann und des Sanierungsmanagers Armin Bobsien führten
die SchülerInnen eine Bestandsaufnahme durch und identifizierten die Schwachstellen. Der Architekt erklärte, dass das
Haus vollsaniert wird und dass es hierzu
erhebliche Fördergelder gibt. Ein bleibender Lerneffekt war: Energetische Verbesserungen der Gebäudequalität sind Teil
der Erhaltung der Bausubstanz, sparen
Heizkosten und schützen das Klima und
damit künftige Generationen. Das Projekt wurde gefördert durch die Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt,
Klima und Energiewirtschaft und den
Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der badenova AG & Co. KG.
Energetisches Sanieren 2015
Was ändert sich? Verschärfte Anforderungen und höhere Förderbeträge
In diesem Jahr treten gesetzliche Änderungen für energetische Sanierungen
und Gebäudestandards in Kraft. Neben
den auf Seite 12 beschriebenen Neuerungen des EWärme-Gesetzes betrifft
dies Verschärfungen bei der Energieeinsparverordnung (EnEV).
So müssen Heizungen, die älter als 30
Jahre sind, zum Stichtag 01.01.2015 ausgetauscht werden. Ausgenommen sind:
Niedertemperatur-Heizkessel, Brennwertkessel und Heizkessel unter vier
oder über 400 KW. Außerdem müssen
zum 31. Dezember 2015 die oberste
Geschossdecke oder das darüber liegende Dach so gedämmt sein, dass ein
maximaler Wärmedurchgangskoeffizient von 0,24 nicht überschritten wird.
Eigenheimbesitzer sind von beiden Regelungen befreit, wenn sie mindestens
Guter Rat – jetzt günstig!
seit dem 01.02.2002 in ihrem Eigenheim wohnen.
Hierdurch stehen viele Hausbesitzer vor
der Situation, schnellstens die Heizung
erneuern oder eine Dämmmaßnahme
durchführen zu müssen. Allerdings ist
dies kein Grund zur Panik, da mit den
verschärften Anforderungen auch deutlich verbesserte Fördersätze eingeführt
wurden. So wurde die Förderung für
eine BAFA-Vor-Ort- Energieberatung erhöht. Seit dem 1. März gibt es für eine
Beratung durch einen neutralen Energieberater bis zu 800 Euro für Ein- und
Zweifamilienhäuser und für ein Mehrfamilienhaus ab drei Wohneinheiten bis
zu 1.100 Euro. Eine solche Beratung ist
Voraussetzung für die Beantragung von
zinsgünstigen KfW-Krediten und Tilgungszuschüssen. Vom verbleibenden
Eigenanteil übernimmt das Förderprogramm der Stadt Emmendingen (siehe
S. 8-9) weitere 50 Prozent der Kosten.
Auch für eine Heizungsmodernisierung
gibt es verbesserte Förderbedingungen.
Seit dem 1. April sind die Förderungen
im Rahmen des BAFA-Marktanreizprogramms für solarthermische Anlagen,
Pelletheizungen und Wärmepumpen erhöht worden. Auch hier bietet die Stadt
Emmendingen mit dem Förderbaustein
Heizungsmodernisierung (siehe Seite 7)
eine gezielte Unterstützung an.
13
Unterstützung für Wohnungseigentümergemeinschaften
Bürgerenergiegenossenschaft (BEGEM) hilft bei Heizungsmodernisierung
Neues Geschäftsfeld der BEGEM sind
Energiedienstleistungen für mittlere und
größere Liegenschaften, Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) und
gewerbliche Objekte. Ziel ist es, intelligente und effiziente
Wärme- und Stromlösungen anzubieten und umzusetzen.
Dies können moderne Heizungsanlagen
mit thermischer Solarnutzung, Blockheizkraftwerke (BHKW)
und Photovoltaikanlagen sein. Neue
Heizungsanlagen kosWerner Strübin
ten viel Geld und
Vorstand BürgerEnergiebinden Kapital, wesgenossenschaft Emmendingen eG
halb notwendige Mow.struebin@buergerenergiedernisierungen oft
emmendingen.de
hinausgezögert wer-
den. Eine Kooperation mit der BEGEM
bietet hier die Möglichkeit, den Investitionsstau aufzulösen und sie als EnergieDienstleister zu beauftragen.
Eine solche Zusammenarbeit kann wie
folgt aussehen: Zunächst führt die BEGEM eine Bestandsaufnahme durch.
Ergibt sich daraus ein technisch und
wirtschaftlich realisierbares Projekt, unterbreitet die BEGEM ein ContractingAngebot, gegliedert in einen Grundpreis
zur Finanzierung der Investition und
den Wärme- bzw. Strompreis bei einem
BHKW. Nach Abschluss eines Contracting-Vertrages übernimmt die BEGEM
die Planung, Finanzierung, Umsetzung,
Betriebsführung und die Instandhaltung
sowie das Controlling und die Optimierung. Der Objekteigentümer muss lediglich die Räumlichkeiten für die Anlage
stellen.
Um den Bezug der Energie, die Einhaltung
der gesetzlichen Vorgaben und um Sanierungszuschüsse kümmert sich die BEGEM. Wärme und Strom werden mittels
Messeinrichtungen erfasst und nach dem
tatsächlichen Verbrauch abgerechnet.
Mit Bau und Wartung der technischen
Anlagen werden qualifizierte regionale
Handwerksfirmen beauftragt. Es wird nur
hochwertige Technik eingesetzt, die einen wirtschaftlichen Betrieb sicherstellt.
Mit diesem Dienstleistungsangebot in
Form eines „Rundum-Sorglos-Pakets“
möchte die BEGEM Gebäudebesitzer,
Hausverwaltungen und Wohnungseigentümergemeinschaften tatkräftig bei
der Heizungsmodernisierung unterstützen und einen Beitrag zum Klimaschutz
leisten. Hierbei wird die BEGEM von der
Stadt Emmendingen und den Stadtwerken unterstützt.
VHS-Reihe „Mehr Lebensqualität durch Klimaschutz“
Veranstaltungsprogramm Frühjahr/Sommer 2015
Mit der Zielsetzung „Emmendingen will
klimaneutral werden“ engagiert sich die
Stadt Emmendingen aktiv für den Klimaschutz. Ziel ist es, den Energieverbrauch
schrittweise zu reduzieren und fossile
Energieträger durch Erneuerbare Energien zu ersetzen.
Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe d.h. nur wenn möglichst viele
Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen,
kann der Umbau zu einer klimafreundlichen Kommune gelingen. Mit der Veranstaltungsreihe „Mehr Lebensqualität
durch Klimaschutz“ existiert ein attraktives Angebot, um sich über wichtige
Themen im Bereich Energie- und Klimaschutz zu informieren und das Wissen in
praktisches Handeln umzusetzen. In der
Veranstaltungsreihe im Frühjahr/Som-
mer 2015 ist ein breites
Angebot an Themen von
Gebäudesanierung über
Stromverbrauch bis zu
Elektromobilität vertreten.
Anmeldung:
Tel. 07641/922525,
E-Mail: info@vhs-em.de
Gut zu wissen...
Effiziente Stromnutzung im eigenen Haus –
Was kann jeder tun?
Zauberformel Elektromobilität oder: Wie
bewegen wir uns in der Zukunft?
Vom energieintensiven Altbau zum Energiesparhaus
Do., 23.04.2015, 20:00 - 21:30 Uhr, 6 €
Leitung: Nils Sondermann Energieagentur
Regio Freiburg
Familienzentrum Bürkle-Bleiche, FranzOberle-Saal, Rosenweg 3, Kurs Nr. 11478
Sa., 25.04.2015, 14.00 - 17.00 Uhr, 10 €
Leitung: Jörg Warnstorf
Hans-Peter-Schlatterer-Saal, Lessingstraße 30,
Kurs Nr. 11479
Sa., 20.06.2015, 14.00 - 17.00 Uhr, 10 €
Leitung: Armin Bobsien Sanierungsmanager
Hans-Peter-Schlatterer-Saal, Lessingstraße 30,
Kurs Nr. 11482
14
Familienzentrum Bürkle-Bleiche
Seit September 2013 ist das Familienzentrum Bürkle-Bleiche auf dem Areal der Fritz-Boehle-Schulen in Betrieb.
Das Kernangebot setzt sich zusammen
aus drei Bereichen: die Krippe „Mosaik“
mit drei Gruppen für unter Dreijährige,
die Schulkinderbetreuung der FritzBoehle-Schule (Grund- und Werkrealschule mit Ganztagesangebot) sowie
die Verwaltung mit ihrem breiten Angebot für den Stadtteil Bürkle-Bleiche.
Hier ist vor allem das Beratungs- und
Dienstleistungsangebot zu nennen: Bürgerservice, Beratung für Zuwanderung
und Integration, Energieberatung sowie
die Erziehungs- und Familienberatungsstelle sind in festem Rhythmus für die
BürgerInnen da. Gelbe und schwarze
Müllsäcke, Broschüren und vielfältige
Informationen sowie die Tauschbücherei „Leselust“ sind zu den regulären
Öffnungszeiten verfügbar. Auch Initiati-
ven wie Mutter-Kind-Gruppen, eine Pilates- und Yogagruppe und eine Selbsthilfegruppe haben ihren Platz im Haus
gefunden. Dies, sowie vielfältige Veranstaltungsangebote durch Volkshochschule, Musikschule oder das Familienzentrum selbst erhöhen die Attraktivität
für BewohnerInnen des Stadtteils.
Rund um das Familienzentrum ist in den
letzten anderthalb Jahren ein Netzwerk
entstanden, in dem die verschiedensten
Anbieter von Beratung, Bildung, Betreuung und Begegnung gemeinsam für die
ständige Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil arbeiten. Sie wurden in
unterschiedlichen Projekten zu Kooperationspartnern, wie z.B. in der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz“.
Alle öffentlichen Veranstaltungen werden auf der Homepage der Stadt Em-
mendingen, sowie
auf Plakaten und im
Amtsblatt beworben.
Weitere Informationen zur Raumvermietung und zum Netzwerk Familienzentrum Bürkle-Bleiche
finden Sie ebenfalls
auf unserer Homepage und im Flyer des
Familienzentrums.
Corinna Stählin
Leiterin des Familienzentrums Bürkle-Bleiche
familienzentrum-bb@
emmendingen.de
Schauen Sie einfach
mal rein – wir freuen
uns auf Sie:
Familienzentrum Bürkle-Bleiche,
Areal Fritz-Boehle-Schulen, Rosenweg 3,
79312 Emmendingen,
Telefon 07641-452-812,
www.emmendingen.de/de/famz-bb
Repair-Café im Familienzentrum Bürkle-Bleiche –
Reparateure gesucht!
zer, die die Umsetzung dieser
Idee im Stadtteil Bürkle-Bleiche
möglich machen möchten.
Das Konzept „Repair Café“ ist mittlerweile recht verbreitet: Defekte Kleingeräte, Kleidungsstücke oder andere tragbare Dinge werden von ehrenamtlichen
Reparateuren in einem organisierten
Umfeld – wenn möglich – repariert.
Dazu gibt es Kaffee und Kuchen, Gespräche und Begegnung. Das ist gut für
die Umwelt und für die Menschen. Diese Idee möchten wir mit den Partnern im
Netzwerk des Familienzentrums BürkleBleiche umsetzen. Dazu wird am 1. Oktober 2015 ein erstes Treffen stattfinden,
bei dem sich Interessierte zur weiteren
Planung zusammensetzen. Gesucht
sind Reparateure, Helfer und Unterstüt-
Guter Rat – jetzt günstig!
Kontakt: C. Stählin, Familienzentrum Bürkle-Bleiche, Tel:
07641-452-813, familienzentrum-bb@emmendingen.de.
Weitere Informationen unter:
www.repaircafe.org
Veranstaltungshinweis
Das 4. Repair-Café findet am
9. Mai von 10.00 bis 15.00
Uhr statt. Ort: Fairkaufhaus, Am
Elzdamm 45 in EM. Veranstalter: 48° Süd gGmbH. Gebracht
werden können tragbare Teile
aus den Bereichen Kleinelektro,
Stoff, Porzellan, Holz etc.
Seit November 2014 gibt es das Emmendinger Repair-Café
in der Fairkauf-Filiale am Elzdamm. Von Bügeleisen bis
Reißverschluss – viele Dinge lassen sich reparieren.
Informationsabend
Energetische Modernisierung
kleinerer Wohngebäude
mit Ronny Meyer / Freitag 24. April 2015, 18 Uhr
Familienzentrum Bürkle-Bleiche, Franz-Oberle-Saal, Rosenweg 3, 79312 Emmendingen
Themen:
• Energieschätze heben durch kluges Modernisieren des Eigenheims
• Energetische Modernisierung: Was kostet’s, was bringt’s?
• Wohnen im modernisierten Haus im Bürkle-Bleiche
• Fördermöglichkeiten: Wie werden Sie finanziell unterstützt?
Florian Schmid
Harald Schwieder
Emmendinger
Energiepaket
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