Ansicht

Werbung
▲
6–9
lb
lin
g.
co
m
Praxis
Wolfgang Reinstadler
Lösungsblätter
Illustrationen
Schulstufen
7 8 9 10
ww
Faszinierend und verletzlich
w.
he
Ganz
Ohr!
Das Gehör
co
m
ww
w
Das Gehör ist einer der erstaunlichsten,
kompliziertesten, aber auch verletzlichsten Sinne des menschlichen Körpers.
In diesem Beitrag lernen die Schüler die
Funktionsweise und die unglaublichen
Leistungen unseres Ohres kennen, aber
auch die Gefahren, denen es ausgesetzt ist.
22
lin
g.
co
m
om
Lassen Sie die Klasse ganz still werden
und bewusst jedes auch noch so kleine
Geräusch wahrnehmen. Dabei wird klar,
wie viel unsere Ohren hören, ohne dass
es uns bewusst ist. Besprechen Sie den
Unterschied zwischen der Menge dessen, was das Ohr wahrnimmt, und dem
wenigen, was an unser Bewusstsein
dringt.
Außerdem können Sie kleine Schallereignisse setzen, z. B. den Ton eines
Xylofons, einer Fingerzimbel, einer
Klangschale. Lassen Sie die Schüler
genau hinhören. Wie entwickelt sich der
Ton? Wie verklingt er?
mip J o u r n a l 21/ 2008
ww
D
Dieser Beitrag versucht in drei Modulen
das Phänomen Gehör von verschiedenen Seiten zu betrachten und für
Schüler begreifbar zu machen. Modul 1
bietet interessante Informationen über
die Besonderheiten unseres Gehörs, die
sich als Einstieg in das Thema eignen.
In Modul 2 können die Schüler selbst
aktiv werden und in einer Gruppenarbeit grundlegende Informationen über
Bau und Funktion des Ohrs, aber auch
über Lärm und Schädigungen des
Gehörs erarbeiten. Modul 3 schließlich
bietet einen Gehörbildungstest, der
Bedeutung des Gehörs
Sensibilisieren Sie die Schüler nun für
die Wichtigkeit unseres Gehörs. Mit ihm
nehmen wir die Umwelt am unmittelbarsten wahr. Es verleiht unserer Kommunikation die richtige Bedeutung,
weil es Gefühle viel besser als das Auge
erfassen kann. Diskutieren Sie den Ausspruch von Immanuel Kant „Nicht sehen
können trennt von den Dingen, nicht
hören können von den Menschen“.
Informationen
Rechts finden Sie eine Sammlung
interessanter Informationen über das
menschliche Gehör, die Sie Ihren
Schülern im Unterrichtsgespräch vermitteln können. Zusätzlich finden Sie
dort auch Ideen für kleine Übungen zum
Erkennen der Funktionsweise des Gehörs.
h Lesen Sie weiter auf Seite 24.
Foto: Kerem Unterberger
ww
w
Einstieg
Unterrichtskonzept
w.
he
l
Modul 1:
Unterrichtsgespräch
• Lösungsblätter 1 und 2
• Illustrationen Ohr (A4-Format)
Diese und ähnliche kleine Übungen
schaffen Konzentration und bereiten das
Thema vor.
in
g
.h
• Arbeitsblatt 1: Das Gehör (S. 25/26)
• Arbeitsblatt 2: Gehörbildungstests
(S. 27)
nicht nur das Ohr schult, sondern dessen Ergebnisse die Schüler durch ein
Punktesystem auch miteinander vergleichen können.
bl
el
bl
6: Tonhöhen
7: Instrumente 1
8: Instrumente 2
9: Akustischer Tagesablauf
.co
in
1 bis 4 Stunden
•
•
•
•
m
g.
Das menschliche Gehör kennenlernen:
Fähigkeiten, Bau, Funktion, Erkrankungen; Gehörschulung
lb
lin
g.
co
m
Wissenswertes zum menschlichen Gehör
m
Das Ohr kann einzelne Stimmen aus
einem Stimmengewirr heraus lokalisieren und verstehen (CocktailpartyEffekt). Dies funktioniert aber nicht,
wenn nur ein Ohr funktionsfähig ist
oder bei Personen mit Hörgeräten.
m
in
g
Das Gehör ermöglicht uns räumliche
Orientierung. Da die Schallwellen bei
unseren Ohren zeitversetzt ankommen, errechnet das Hörzentrum des
Gehirns daraus die exakte Position der
Je vier Schüler stellen sich im
Kreis auf und unterhalten sich ‚über
kreuz‘ mit dem ihnen gegenüberstehenden Schüler. Es zeigt sich,
dass sich die Gesprächspartner ohne
Probleme unterhalten können,
während sie das Gespräch der anderen kaum wahrnehmen.
.co
g.
Räumliches Hören
in
bl
Ein Schüler geht sprechend
durch den Raum, während alle
Anwesenden mit geschlossenen
Augen auf die ‚Schallquelle‘ zeigen.
Übung
lin
g.
co
m
ww
w.
he
l
ww
w
bl
.h
Ein sehr gutes Ohr nimmt Frequenzen
von 20 bis 20.000 Hertz wahr. Das ist
ein Tonhöhenunterschied von ca. 8 Oktaven. Der Frequenzbereich, den das
menschliche Auge wahrnehmen kann,
ist dagegen nur gering. Rechnet man
diesen auf Schallwellen um, ergäbe
sich nur ein Bereich von etwa einer
Oktave (jedoch auf wesentlich höherem Frequenzniveau).
Ein gesundes Ohr kann bis zu
400.000 verschiedene Töne und Geräusche unterscheiden.
Die Hörfähigkeit des Menschen
nimmt mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab. Dabei nimmt man vor
allem höhere Frequenzen immer
schlechter wahr. Zusätzlich zum natürlichen Nachlassen verschlechtert große
Lärmbelastung über längere Zeit (wie
etwa laute Musik oder Maschinenlärm) das Hörvermögen. Ein 17-jähriger
europäischer Großstädter hat durchschnittlich ein gleich gutes / schlechtes
Übung
w
Ein Schüler zählt in normaler
Sprechlautstärke von eins aufwärts.
Die Hälfte der Klasse klatscht lautstark, die andere Hälfte versucht
den zählenden Schüler zu verstehen, was nicht gelingen kann.
el
Hörfähigkeit
Schallquelle. Darüber hinaus dient
auch die spezielle Form der Ohrmuschel, die die Schallwellen je nach
eintreffendem Winkel leicht verändert, der Richtungsbestimmung.
w.
he
ww
Übung
co
Das menschliche Gehör ist der empfindlichste aller Sinne. Die kleinste
Auslenkung des Trommelfells beträgt
etwas mehr als die Wärmebewegung
eines Luftmoleküls. Der leiseste Schall,
der wahrgenomen werden kann,
erzeugt im Innenohr eine Leistung von
10 -17 Watt. Unser Herz benötigt für
seinen Betrieb 1,5 Watt. Das ist in
etwa das gleiche Verhältnis wie die
Leistung eines Handys zu jener von
100 Millionen Kernkraftwerken.
Unser Ohr hat den größten Umfang
an Sensibilität. Die eintreffende Energie variiert von der Hörschwelle bis
zur Schmerzgrenze um zwölf Zehnerpotenzen. Dies entspricht in etwa dem
Verhältnis des Durchmessers eines
Staubkorns zur Entfernung der Erde
von der Sonne.
Das Innenohr ist äußerst sicher
untergebracht – im weitaus härtesten
Knochen des menschlichen Körpers,
dem Felsenbein. Die Natur will es
offenbar besonders schützen.
Das Gehör ist der erste Sinn, der sich
beim Embryo ausbildet. Er ist bereits
in der Mitte der Schwangerschaft voll
entwickelt.
Gehör wie ein 70-jähriger Dorfbewohner Afrikas, der weniger Alltagslärm
ausgesetzt ist.
Unser Gehör nimmt leisere Töne
nicht wahr, wenn gleichzeitig lautere
zu hören sind. Der Masking-Effekt
macht sich das zunutze. So ist es möglich, die Datenmenge einer Musikaufnahme bei nahezu gleich bleibendem
Höreindruck zu reduzieren. Dies geschieht unter anderem bei der Komprimierung in das MP3-Format.
ww
Sensibilität
Illustration Fides Friedeberg
om
▲
Praxis
21/ 2008 mip J o u r n a l
23
▲
lb
lin
g.
co
m
Praxis
Die beiden ersten Gruppen widmen sich
Bau und Funktion des Ohres. Die Illustrationen ihres Grundlagenblattes stehen
auch in größerer Form als PDF-Datei
auf der CD-ROM zur Verfügung. Durch
Kopieren können diese Bilder noch
weiter vergrößert werden, sodass sie für
die Plakate verwendbar sind. Für grafisch Begabte ist natürlich auch ein
eigenständiges Nachzeichnen der Abbildung eine gute Alternative.
Gruppe 3 beschäftigt sich mit dem
Thema Lautstärke und deren Folgen für
das Gehör. Zuerst sollen die Lautstärkegrade alltäglicher Schallquellen geschätzt und schließlich in einem ‚Lärmometer‘ dargestellt werden (Lösungsblatt 1,
CD-ROM).
Die Gruppen 4 und 5 benötigen Computer mit Internetanschluss. Durch
Recherchen im Internet sollen sie sich
über die häufigsten Gehörkrankheiten
bzw. über Alltagslärm und Möglichkeiten des Gehörschutzes informieren.
www.hoeren-heute.de
Informationen rund ums Hören
und Verstehen
g.
co
lin
24
mip J o u r n a l 21/ 2008
w
bl
Nach Abschluss der Arbeitsphase erhält
jeder Schüler einer Gruppe eine Nummer von eins bis fünf. Sind mehr als fünf
Schüler in einer Gruppe, werden Nummern doppelt vergeben (möglichst
immer verschiedene). Sind weniger als
25 Schüler in der Klasse, können nur
m
www.proakustik.de
interessante Hörbeispiele zu
Beeinträchtigungen des Gehörs
(unter Hörstörungen)
Präsentation
Erweiterung
Im Internet gibt es zahlreiche Websites,
die sich mit den Themen Ohr, Hören,
Lärm, Gehörerkrankungen und Lärmschutz beschäftigen. In nebenstehender
Infobox finden Sie einige Links, die für
Ihre persönlichen Recherchen brauchbar
sein könnten.
Aber auch mit Ihrer Klasse können Sie
von diesen Websites aus auf Erkundungstour gehen. Teilen Sie jeder Gruppe je
einen Link zu und lassen Sie die Schüler
am Ende der Stunde die Möglichkeiten
der Homepage vor der Klasse vorstellen.
Wolfgang Reinstadler ist Musiklehrer in Innsbruck; internationale Tätigkeit in der Aus- und
Weiterbildung; Auslandsforschungsjahre in den
Niederlanden, in England und Slowenien; Schulbuchautor
Foto: Kerem Unterberger
om
www.german.hear-it.org
Hören, Schwerhörigkeit und Hörgeräte, besonders interessant:
der Sprache-im-Lärm-Test (unter
Dialog/Hörtest)
w.
he
l
www.earaction.de
interessante Hörinformationen und
Tests, Download von earaction2.exe
ww
ww
w
www.dasgesundeohr.de
Informationen über das Ohr und
Gehörerkrankungen
Unser Gehör ist ein lernfähiges ‚Organ‘,
es kann geschult und geschärft werden.
Das Arbeitsblatt 2 (S. 27) bietet einige
Gehörbildungsübungen, die dies zeigen.
Auf der Audio-CD ( Nr. 6–9) finden Sie
die Hörbeispiele dazu.
Lassen Sie die Schüler die vier Aufgaben durchführen und zeigen Sie ihnen
anschließend die Lösungen, z. B. indem
Sie das Lösungsblatt 2 ( CD-ROM) auf
Overhead-Folie kopieren. Durch ein
Punktesystem kann jeder Schüler seine
Gehörfähigkeit beurteilen und mit der
seiner Mitschüler vergleichen.
Gegebenenfalls können Sie die Übungen etwa nach einer Woche wiederholen und die Ergebnisse gegenüberstellen.
in
g
g.
in
bl
el
.h
Tipp: Websites
Arbeitsblatt 2
ww
Aufgaben der Gruppen
co
Die Schüler sollen nun wichtige Informationen rund ums Hören selbst erarbeiten. Bilden Sie fünf möglichst gleich
große Gruppen, die Sie z. B. durch Auslosen ermitteln. Jede Gruppe erhält ein
Thema. Das Arbeitsblatt 1 (S. 25/26)
bietet die Informationen und Aufträge,
die für die Arbeit benötig werden.
Schneiden Sie die Kopien an den angegebenen Linien durch und händigen Sie
den Gruppenmitgliedern die jeweiligen
Abschnitte aus.
Ziel der Gruppenarbeit ist die Erstellung eines Plakats und die Erarbeitung
m
Gruppenarbeit
Modul 3: Gehörbildung
m
einer kurzen Präsentation seiner Inhalte.
Jedes Gruppenmitglied sollte schließlich
diese Präsentation vortragen können.
Alternativ können statt der Plakate
auch für die ganze Klasse kopierte Handouts gestaltet werden.
Modul 2:
‚Museumsrundgang‘
.co
ww
w.
he
vier Nummern vergeben werden, bei
weniger als 20 nur drei.
Nun treffen sich die Schüler mit den
gleichen Nummern bei jeweils einem
der fünf Plakate. Jener Schüler, der das
Plakat erarbeitet hat, präsentiert es
seinen Mitschülern. Nach einer festgelegten Zeit wandern die Gruppen im
Uhrzeigersinn weiter zum nächsten
Plakat und zur nächsten Präsentation.
Dadurch hat jeder Schüler einmal die
Gelegenheit zu präsentieren, bekommt
aber auch jedes Thema einmal vorgestellt.
Gruppenarbeit 1 und 2
Außen- und Mittelohr
OVALES
&ENSTER
/HRMUSCHEL
ww
'EHÚRGANG
%USTACHISCHE
2ÚHRE
Õ~i˜œ…À
ˆÌÌiœ…À
Schall in kürzester Zeit geschädigt
werden kann.
Die Eustachische Röhre verbindet
das Mittelohr mit dem Rachen. Bei
hohem Druck auf das Mittelohr
(große Höhenunterschiede, Tauchen)
kann über sie ein Druckausgleich herbeigeführt werden.
.co
in
in
g
3CHNECKE
+ANÊLE
(AARZELLEN
w.
he
l
ww
ˆÌÌiœ…À
˜˜i˜œ…À
bunden und führt zurück an das
runde Fenster, wo die übrige Energie
wieder ans Mittelohr abgegeben wird.
Der eigentliche Hörvorgang findet
aber im Gehirn statt, wo die elektrischen Impulse verarbeitet und
‚verstanden‘ werden.
Aufgabe
Erstellt mithilfe des Textes und der
Abbildung ein Plakat, das die Funktionsweise des Innenohres erklärt.
Erarbeitet eine mündliche Präsentation des Inhalts.
lin
g.
co
m
.h
ww
w
OVALES
&ENSTER
RUNDES
&ENSTER
(ÚRNERV
bl
"OGENGÊNGE
el
Das Innenohr besteht aus der
Schnecke und den Bogengängen des Gleichgewichtsorgans. In
der Schnecke, die ausgerollt etwa
3,5 cm lang wäre, befinden sich drei
flüssigkeitsgefüllte Kanäle.
Das ovale Fenster überträgt die
Schallwellen vom luftgefüllten Außenund Mittelohr in den ersten Kanal der
Schnecke. Dort werden sie in Druckwellen umgewandelt und dann an
den mittleren Kanal weitergegeben.
Darin befinden sich etwa 3.500 in
einer Reihe stehende innere Haarzellen, die für unterschiedliche Frequenzen (Tonhöhen) empfindlich sind.
Durch die Druckwellen werden diese
leicht bewegt und lösen so einen
elektrischen Impuls aus. Dieser wird
über den Hörnerv ans Gehirn weitergeleitet.
Der dritte Kanal ist an der Spitze der
Schnecke mit dem ersten Kanal ver© Helbling
m
g.
co
m
Aufgabe
Erstellt mithilfe des Textes und der
Abbildung ein Plakat, das die
Funktionsweise des Außen- und
Mittelohres erklärt. Erarbeitet eine
mündliche Präsentation des Inhalts.
Innenohr
bl
Gruppe 2
˜˜i˜œ…À
w
4ROMMELFELL
21/ 2008 mip J o u r n a l
Arbeitsblatt 1: Das Gehör 1/2
'EHÚR
KNÚCHELCHEN
ww
Die Schallwellen, die an das
Ohr gelangen, werden zunächst von der Ohrmuschel durch
ihre besondere Form verstärkt. Dann
werden sie durch den äußeren Gehörgang an das Trommelfell geleitet.
Das Trommelfell leitet die Schallwellen über die drei Gehörknöchelchen
(Hammer, Amboss und Steigbügel)
weiter zum ovalen Fenster. Dieses ist
der Übergang vom Außenohr, in dem
sich Luft befindet, zum Innenohr, das
mit Flüssigkeit gefüllt ist.
Die Gehörknöchelchen verstärken
die Schallenergie nochmals. Zwei
Muskeln an den Gehörknöchelchen
können sehr lautem Schall (über
80 dB) aber auch binnen einer hundertstel Sekunde dämpfen und auf ein
Tausendstel reduzieren. Dies dient
dem Schutz des Innenohres, das bei
plötzlich auftretendem extrem lautem
w.
he
Gruppe 1
Kopiervorlage
lb
lin
g.
co
m
Arbeitsblatt 1: Das Gehör
Illustrationen
Illustrationen: Fides Friedeberg
om
▲
Praxis
25
▲
Gruppenarbeit 3 bis 5
Lautstärke
Gruppe 3
Aufgabe 1
ab 65 dB
erhöhtes Risiko für Herz-KreislaufErkrankungen bei dauernder Einwirkung
ab 85 dB
Hörschäden bei Einwirkdauer von 40 Stunden
pro Woche möglich
ab 120 dB
Schmerzschwelle, Gehörschäden schon bei
kurzer Einwirkung möglich
Atemgeräusch in 1 m Entfernung
dB
25 dB
Dauerschallpegel an einer Hauptverkehrsstraße nachts
dB
ww
m
w
Lautstärke
real
65 dB
dB
Kühlschrank aus 1 m Entfernung
dB
50 dB
lärmarmer LKW in 7,5 m Entfernung; stark befahrene Autobahn
dB
80 dB
Martinshorn aus 10 m Entfernung; häufiger Schallpegel in Diskotheken
dB
110 dB
m
g.
co
geringer Straßenverkehr hinter Doppelglasfenstern
Presslufthammer in 10 m Entfernung; häufiger Pegel bei Musik über Kopfhörer
180 dB
dB
100 dB
dB
35 dB
in
g
Quelle: Fördergemeinschaft Gutes Hören
el
Aufgabe 2
bl
sehr leiser Zimmerventilator bei geringer Geschwindigkeit
40 dB
dB
.co
in
Silvesterböller nahe dem Ohr; Spielzeugpistole am Ohr abgefeuert
Gehörkrankheiten
Aufgabe 1
w.
he
l
Gruppe 4
bl
.h
Erstellt ein Plakat, das ein ‚Lärmometer‘ zeigt. Tragt darin die Dezibel-Werte ihrer Höhe nach von unten nach oben
ein und gebt die betreffenden Schallquellen an, ebenso die Werte und Folgen der oberen Tabelle. Erarbeitet eine
mündliche Präsentation des Ergebnisses.
ww
w
Gruppe 5
Lärm im Alltag
Aufgabe 1
ww
Bereits viele Jugendliche leiden heute unter Erkrankungen
des Gehörs. Informiert euch im Internet über folgende
Gehörkrankheiten: Hörsturz, Knalltrauma, Partysyndrom,
Schwerhörigkeit, Tinnitus
Aufgabe 2
g.
co
m
Gestaltet ein Plakat, das über Ursachen und Erscheinungsformen der Erkrankungen Auskunft gibt und
erarbeitet eine mündliche Präsentation.
lin
Arbeitsblatt 1: Das Gehör 2/2
Hörschwelle
Lern- und Konzentrationsstörungen möglich
Lautstärke
Schätzung
Schallquelle
om
0 dB
ab 40 dB
ww
Mit der Maßeinheit Dezibel (dB) lässt sich Lautstärke ausdrücken. Seht euch in der nebenstehenden Tabelle einige
Lautstärkenangaben und deren Folgen für den Menschen
an. Versucht nun in der unteren Tabelle einzuschätzen,
wie viel Dezibel die einzelnen Schallereignisse haben.
Einigt euch auf einen Wert und schreibt ihn in die
mittlere Spalte. Vergleicht eure Werte mit dem Lösungsblatt 1 ( CD-ROM) und tragt die realen Zahlen in die
rechte Spalte ein.
26
lb
lin
g.
co
m
Arbeitsblatt 1: Das Gehör
Lösungsblatt
w.
he
Kopiervorlage
Praxis
mip J o u r n a l 21/ 2008
Recherchiert im Internet über Lärm im Alltag und welche
Möglichkeiten es gibt, das Gehör dagegen zu schützen.
Links: de.wikipedia.org
www.hoeren-heute.de/hoeren.htm
www.schmidt-hoersysteme.de
www.faszinationhoeren.info
Aufgabe 2
Erstellt ein Plakat, das über Lärmquellen und Schutzmaßnahmen informiert. Verwendet dazu auch Bilder
aus dem Internet. Erarbeitet eine mündliche Präsentation der Inhalte.
© Helbling
Arbeitsblatt 2
Gehörbildungstests
Aufgabe 1
Nr. 6
1
Beispiel
d
(
richtig
(Punkte)
(2)
3
4
8
d
f
=
f
d
f
(
(
(
(
(
(
(
(2)
(2)
(2)
(2)
(2)
(2)
(2)
ww
Nr. 7: Posaune (P), Klavier (K), Violine (V)
m
3a
4a
1b
2b
3b
4b
1c
2c
3c
4c
K
V
P
V
K
V
P
V
K
V
P
V
co
P
V
K
P
P
V
K
P
P
V
K
V
K
K
P
V
K
K
P
V
K
K
P
richtig
(
(
(
(
(
(
(
(
(
(
(
(
(3)
(3)
(3)
(3)
(2)
(2)
(2)
24
Punkte: ________ (max. 24)
(1)
(1)
(1)
in
g
(1)
1c
höchstes
Q
Q
K
O
Q
Q
K
O
Q
Q
K
O
mittleres
Q
K
O
K
bl
Nr. 8: Querflöte (Q), Oboe (O), Klarinette (K)
(2)
.co
g.
(Punkte)
m
P
tiefstes
mittleres
bl
3. Durchgang
2a
höchstes
in
2. Durchgang
1a
Beispiel
Q
K
O
K
Q
K
O
K
tiefstes
K
O
Q
Q
K
O
Q
Q
K
O
Q
Q
richtig
(
(
(
(
(
(
(
(
(
(
(
(
1. Durchgang
1a
2a
(6)
(6)
2. Durchgang
3a
4a
1b
2b
w.
he
l
Beispiel
(Punkte)
(6)
(6)
(4)
(4)
3b
(4)
3. Durchgang
4b
2c
(4)
(2)
(2)
3c
4c
(2)
(2)
48
Nr. 9
1
Schnarchen
Regen
g.
co
(
2
(
6
(
10
(1)
(1)
Basketball
m
9
ww
Punkte: ________ (max. 48)
5
Im vierten Hörbeispiel ( Nr. 9) hörst
du kurze akustische Ausschnitte von
Situationen im Tagesablauf eines
Menschen. Schreibe in Stichworten,
was der Mensch an diesem Tag erlebt.
7
16
el
.h
ww
w
Aufgabe 3
6
=
1. Durchgang
Im 2. Beispiel ( Nr. 7) hörst du die
Instrumente Posaune, Klavier und
Violine. Diese spielen vier verschiedene Dreiklänge. In einem ersten
Durchgang erklingen die Töne der
vier Dreiklänge gleichzeitig, im zweiten aufbauend und schließlich nacheinander. Achtung: Zu Beginn des
Hörbeispiels spielen alle drei Instrumente den Ton a.
Versuche in den jeweiligen vier Beispielen zu erkennen, welches Instrument den tiefsten, welches den
mittleren und welches den höchsten
Ton im Dreiklang spielt und trage dies
in die Tabelle ein. Verwende dazu die
Abkürzungen (P, K, V). Je früher du
die Instrumente erkennst, desto mehr
Punkte erhältst du. Kreuze bei der
Auflösung alle Kästchen in richtig
ausgefüllten Spalten an. Löse diese
Aufgabe dann auch mit den Instrumenten Querflöte (Q), Oboe (O) und
Klarinette (K) ( Nr. 8).
5
Punkte: ________ (max. 16)
Aufgabe 2
© Helbling
2
ww
Im ersten Hörbeispiel ( Nr. 6) hörst
du acht Mal zwei Töne. Stelle fest, ob
der jeweils zweite Ton im Vergleich
zum ersten höher, tiefer oder gleich
hoch ist. Der Tonhöhenunterschied
wird immer geringer. Schreibe d für
einen höheren, f für einen tieferen
und = für einen gleich hohen Ton.
w.
he
Unser Gehör besitzt viele Fähigkeiten von Geburt an. Andere erwirbt es erst im Laufe des Lebens. Daher
können wir unser Gehör durch Übung schulen und schärfen. Dies nennt man Gehörbildung. Die
folgenden drei Aufgaben zeigen dir, wie geschult dein Ohr ist. Löse sie, vergleiche sie dann mit dem Lösungsblatt 2
( CD-ROM), kreuze die richtig beantworteten Einzelfragen an und rechne die Punktanzahl für jede Aufgabe
und die Gesamtpunktezahl aus. Vergleiche deine Ergebnisse mit denen deiner Mitschüler.
(1)
12
Wecker
ComputerTastatur
Frittieren
Punkte: ________ (max. 12)
(
3
(
7
(
11
(1)
(1)
(1)
WC-Spülung
Papier
zerreißen
Entkorken
(
4
(
8
(
12
(1)
(1)
(1)
Rasierapparat
(
Tischtennis
(
Einschenken
(
Gesamtpunkte:
100
Arbeitsblatt 2: Gehörbildungstests w
Lösungsblatt
Kopiervorlage
lb
lin
g.
co
m
6–9
lin
om
▲
Praxis
(1)
(1)
(1)
(max. 100)
21/ 2008 mip J o u r n a l
27
Herunterladen
Explore flashcards