Botox gegen Schwitzen

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Botox gegen Schwitzen
Hyperhidrosetherapie mit Botulinumtoxin auf einen Blick
Kosten
ca. 600 Euro pro Region
Nachbehandlung
Kontrolle nach 14 Tagen
Gesellschaftsfähig
sofort
Sport
nach 3 Tagen
Botox ( Botulinumtoxin) ist eine sehr gute Therapiemöglichkeit bei Hyperhidrose ( Übermäßigem
Schwitzen ).
Das Schwitzen ist eine sehr wichtige Körperfunktion. Schweißbildung dient der Regulation der
Körpertemperatur (Thermoregulation) und kühlt die Hautoberfläche und schützt unseren Körper vor
Überhitzung. Viele Menschen produzieren auch ohne Hitze oder körperliche Anstrengung sehr viel
Schweiß. Die allgemeine übermäßige oder lokale überstarke Schweißproduktion nennt man
Hyperhidrose. Hyperhidrose ist als Krankheit einzustufen, bei der Schweiß unabhängig von der
Situation oder Umgebungstemperatur läuft und läuft.
Das Schwitzens an sich ist ein unwillkürlicher Vorgang und somit für uns nicht kontrollierbar. Unsere
natürliche Schweißabsonderung wird von den Nervenfasern gesteuert. Das vegetative Nervensystem
ist dafür zuständig. Elektrische Impulse der Nervenenden sorgen dafür, dass die Schweißdrüsen die
Sekretproduktion einleiten. Der Schweiß wird anschließend an die Hautoberfläche abgegeben. Bei
Hyperhidrose-Erkrankten arbeiten diese Nervenenden intensiver als nötig, somit besteht eine
funktionelle Störung. Übermäßiges Schwitzen tritt besonders an Handinnenflächen, Fußsohlen,
Achseln oder im Intimbereich auf.
Auch ein ständiges Händewaschen oder Deodorants helfen nicht. Aber es besteht Hoffnung und eine
sehr gute Therapiemöglichkeit mit Botox (Botulinum Toxin A) . Dies ist moderne, speziell für diese
Krankheit entwickelte Behandlungsmethode.
Wo genau die Grenze zwischen einer normalen Schweißbildung und einer Hyperhidrose zu ziehen ist,
ist schwer zu sagen. Aus medizinischer-ärztlicher Sicht ist eine Schweißproduktion von mehr als 100
ml in 5 Minuten als krankhaft zu betrachten.
Folgende grobe Einteilung ist gängig:
1.leichte Hyperhidrose: die Haut der Betroffenen weist verstärkt Feuchtigkeit auf
2.mäßig schwere Hyperhidrose: Schweißperlen bilden sich
3.schwere Hyperhidrose: Schweiß tropft ab
Die Behandlung von übermäßigem Schwitzen in den Achseln (Axillären Hyperhidrose) mit
Botox hat andere Therapieverfahren auf Grund der sehr guten Resultate inzwischen
nahezu vollständig abgelöst. Für die Behandlung von Hand, Fuß und Achselhöhle wird im
Schnitt eine Ampulle Botox benötigt.
Für wen ist die Behandlung mit Botulinumtoxin bei
Hyperhidrosis interessant ?
+
Alle Patienten die unter übermäßigen Schwitzen an den Händen, Füßen, Achsel leiden oder auch bei
vermehrter Schweißbildung im Bereich des Kopfes oder in der Genitalregion können in den meisten
Anwendungen hervorragend von einer Botoxtherapie profitieren.
Besonders Menschen die mit Ihren Händen beruflich Tätig sind oder in der Öffentlichkeit oder mit
Puplikunsverkehr arbeiten und unter extremen Schwitzen leiden werden eine deutliche Verbesserung
der Lebensqualität im Arbeits - aber auch Privatleben bemerken.
Wie führen wir die Behandlung mit Botulinumtoxin bei
Hyperhidrose durch?
+
Botulinumtoxin A, besser bekannt als Botox, wird in extrem verdünnter Form unter die zuvor
desinfizierte Haut der betroffenen, vom übermäßigen Schwitzen, Areale gespritzt. Abhängig von der
Größe der zu behandelnden Fläche sind bis zu 40 oder 50 Stiche erforderlich. Das Botox Präparat,
welche eine Schweißreduktion bewirkt, wird in mehrere dicht gesetzte Injektionspunkte eingebracht.
Diese Injektionsbehandlungen an Händen und Füßen ist mitunter schmerzhaft , die Gabe eines LokalAnästhetikums oder das Auftragen einer Salbe zur Schmerzausschaltung ist sinnvoll. Unter den
Achseln kann die Behandlung ohne Lokalanästhesie vorgenommen werden, da das Schmerzempfinden
im Bereich der Achselhöhlen geringer ist. Hier reicht eine Vorbehandlung mit einer schmerzlindernden
Creme aus.
Was ist nach der Behandlung mit Botulinumtoxin bei
Hyperhidrose wichtig?
+
In der Regel bestehen nach der Behandlung keine gravierenden Einschränkungen.
Wie wirkt Botox bei Hyperhidrose und wie lange hält die
Behandlung an? Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?
+
Botox entfaltet seine Wirkung unmittelbar an den Nervenendigungen, indem es die Freisetzung der
Transmittersubstanz blockiert, die die Schweißdrüsen zur Schweißsekretion veranlasst
Die Schweiß- oder Reduktion hält im Durchschnitt 5 bis 9 Monate an, im günstigsten Fall profitiert
der Patient sogar ein ganzes Jahr von einer Therapie . Nach dieser Zeit kommt es nach und nach zum
Aufhören der Wirkung an den Nervenendigungen und die Schweißbildung tritt erneut auf. Eine
Wiederholung der Botox Behandlung ist dann sinnvoll. Bei wiederholten Botox-Gaben kann sich die
Wirkungsdauer deutlich verlängern.
Im Bereich der Achselhöhle sind keine Nebenwirkungen bekannt. Bei der Injektion im Bereich der
Hände und Füße kann es in seltenen Fällen zu Störungen der Feinmotorik kommen, diese sind
allerdings nie von längerer Dauer. Erfolgt die Anwendung durch einen erfahrenen Arzt, sind die
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