Eiablage 222-223-klein

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Die Eiablage findet oft an solchen bedeckten Tagen statt.
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Die Eiablage
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Der warme Frühjahrsregen, der unter
anderem die Eiablage auslöst, weicht
den manchmal zu dieser Zeit oberflächlich bereits stark abgetrockneten
Boden auf und ermöglicht dadurch
auch ein leichteres Graben.
Die Eigrube selbst wird immer in der
Nähe eines kleinen lichten Busches
oder sonst niederem Bewuchs angelegt. Zwischen dem Wurzelwerk ist
die Bodenfeuchtigkeit höher als auf
einem völlig vegetationsfreien Fleck.
Gerne werden die Gruben auch neben größeren Steinen angelegt, wobei
Steine oder Steinplatten manchmal regelrecht untergraben werden.
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Besonders jüngere Weibchen müssen jedoch zunächst den für die Zeitigung der Eier und das Aufwachsen
der Jungen günstigsten Platz suchen
und wandern in dieser Zeit viel umher. Ständig werden mit der Nase an
verschiedenen Stellen die Temperatur
und vor allem der Feuchtigkeitsgehalt
des Bodens geprüft. Hierzu scharren
die Weibchen teilweise mit den Vorderbeinen den Boden auf die Seite, um
dann aus der Nase wiederholt Luft
auszublasen. Durch die Luftverwirbelung wird die Wirkung auf die Nasenschleimhaut verstärkt. Teilweise werden auch Probelöcher gegraben.
Hin und wieder habe ich in den Habitaten auch schon einfach an der Erdoberfläche abgelegte Eier aufgefunden.
Diese wurden sicherlich von jungen
Weibchen, die noch keinen geeigneten
Eiablageplatz gefunden haben, aus
der Not heraus offen abgelegt.
T.h.hercegovinensis bei der Eiablage in Kroatien.
Ist ein geeigneter Platz gefunden, beginnen die Weibchen mit den Hinterbeinen jeweils abwechselnd Stück für
Stück kleine Gruben auszuheben. Je
nach Körpergröße der Weibchen sind
die Gruben etwa 5 bis 12 Zentimeter
tief.
◄ Von jungen Weibchen offen abgelegte
Eier.
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