Stuhl-Therapie für entzündliche Darmerkrankungen

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Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.
Zentr um f ür Inner e Medizin
Klinik f ür G as tr oenter ologie, Hepatologie und Inf ek tiologie
Direktor: Prof. Dr. med. Peter M a l f e r t h e i n e r
Universitätsklinikum
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Leipziger Straße 44

D - 39120 MAGDEBURG
An die Ethikkommission
Herrn Prof. Dr. med. C.Huth
Herrn Dr. med. N. Beck
Leipziger Str. 44
39120 Magdeburg
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D-39120 Magdeburg
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Magdeburg, den
30.09.2014
Sehr geehrter Dr. Beck,
hiermit übersende ich Ihnen die übearbeitete Version des Antrages:
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Stuhl-Therapie für entzündliche Darmerkrankungen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Alexander Link
Leiter des Forschungslabors
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Inhaltsverzeichnis
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Studienprotokoll
Studienplan
Patienten-/Probandenaufklärung und Einwilligung
Protokoll, Checkliste, Fragebögen
Information und Einwilligungserklärung für gesunde Spender
Patienteninformation und Einwilligungserklärung für Patienten
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Studienprotokoll
„Stuhl-Therapie für entzündliche Darmerkrankungen“
Antragsteller:
Prof. Dr. med. Peter Malfertheiner
Dr. med. Alexander Link
Dr. med. Christian Schulz
Clostridium difficile (CDI) ist die schwerwiegenste Antibiotika-assoziierte Infektion des Dickdarmes
und die häufigste nosokomiale Infektion des Verdauungstraktes. Die breite Anwendung der
antibiotischen Therapie hat in Deutschland als auch weltweit zur deutlichen Zunahme der Inzidenz
von CDI geführt (über 3-4 fach)(Burckhard F et al. Clostridium difficile surveilance trends, Saxony
Germany. Emerg Infect Dis 2008;14:691). Die Infektion mit CDI kann mit Hilfe von Toxin-Nachweisen
oder dem Nachweis der Glutamat-Dehydrogenase im Rahmen einer Stufendiagnostik mit hoher
Sensitivität
und
Spezifität
nachgewiesen
werden.
In
Unterschied
zur
asymptomatischen
Kolonisierung, welche vor allem bei Neugeborenen und deutlich seltener bei Erwachsenen auftritt,
sind nur symptomatische Diarrhoen mit Fieber, abdominellen Schmerzen und vor allem schwere
Formen mit pseudomembranöser Kolitis und/oder toxischen Megakolon klinisch relevant und
befürchtet. Vor allem hochvirulente Stämme (zum Beispiel Ribotyp 027 und 078) sind mit hohen
Rezidivraten der Infektion nach den Standardtherapien assoziiert.
Aktuell stellen symptomatische Therapien wie Infusionssubstitution, nach Möglichkeit das Absetzen
der auslösenden antibiotischen Therapie (z.B. Clindamycin, Cephalosporine oder Chinolone) und
eine antimikrobielle Therapie mit oralem Metronidazol oder oralem Vancomycin sowie neuere
antibiotische Substanz wie Fidaxomicin den Therapiestandard dar. Trotz der Therapie erleiden bis
25% der Patienten einen oder mehrere Rezidive (Musher DM et al. Relatively poor outcome after
tretment of Clostridium difficile colitis with metronidazole. Clin Infect Dis 2005; 40:1586). Die jüngste
zugelassene Substanz Fidaxomicin konnte die Rezidivraten auf die Hälfte derer der Standardtherapie
mit Vancomycin senken. Wesentliche Mechanismen für diese Rezidive sind die Persistenz von
Sporen von CDI im Stuhl und eine antibiotika-bedingte Dysregulation des physiologischen
Mikrobioms des Darmes. Die Wiederherstellung des Darmmikrobioms der Patienten durch Transfer
von physiologischer Darmflora von einem Gesunden wird seit über 50 Jahren als möglche Alternative
angesehen. Trotz zahlreicher Berichte wurde erst mit Erscheinen der ersten randomisierten Studie
(van Nood E et al. Duodenal Infusion of donor Feces for Recurrent Clostridium difficile. NEJM 2013)
die hohe Evidenz für die Effektivität dieser Therapie geschaffen. In dieser Studie wurde der Effekt der
duodenalen Stuhlinfusion im Vergleich zur Standardtherapie mit Vancomycin bei Patienten mit CDIGASTROENTEROLOGISCHE SPEZIALSPRECHSTUNDEN
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Rezidiv randomisiert untersucht. Die Studie wurde vorzeitig im positiven Sinne wegen einer sehr
starken
Überlegenheit
der
Stuhlinfusion
Stuhlinfusionstherapie-Gruppe hatten 13 (81%)
abgebrochen.
Von
16
Patienten
in
der
eine komplette Heilung von C. difficile-assoziierter
Diarrhoe bereits nach der ersten Infusion und zwei weitere nach der zweiten Infusion. Im Vergleich
war die Standardtherapie mit Vancomycin nur in 31% ohne Darmlavagierung und in 23% mit
Darmlavagierung erfolgreich. Es wurden keine signifikanten Unterschiede bei den
schweren
unerwünschten Ereignissen zwischen den drei Studiengruppen festgestellt. Bei der Stuhl-Therapie
war lediglich eine Zunahme von leichtem Durchfall und Bauchkrämpfen am Tag der Infusion zu
beobachten. Die Stuhlprobenuntersuchung von mit Stuhl-therapierten Patienten ergab eine
Normalisierung der bakteriellen Vielfalt in Stuhl mit einem Anstieg der Bacteroides Spezies und
Clostridium Clustern IV und XIVa, sowie die Abnahme von Proteobacteria. Zusammenfassend konnte
gezeigt werden, dass die Stuhl-Therapie eine sehr effektive und signifikant wirksame Alternative zur
Therapie mit Vancomycin darstellt.
Die oben genannte Studie, sowie weitere Beobachtungsstudien der letzten 2 Jahre haben hohe
Evidenz für die Effektivität der Theraipe geschaffen. In neuesten Leitlinien hat die Stuhl-Therapie
einen festen Platz gewonnen (Surawicz et al. Am J of Gastroenterology, 2013 April, Volum 108). Die
Therapie wird bei fehlenden Ansprechbarkeit bzw. bei Rezidiv nach antibiotischer Therapie mit
Evidenz Grad A empfohlen. Trotz sehr sehr gute Verträglich nur wenige publizierten Berichte über
Komlikationen, wird empfohlen (FDA, USA) diese Therapie im Rahmen der Studien durchzuführen.
Ziele:
1) Im Rahmen dieser Beobachtungsstudie soll den Patienten der Zugang zu einer der
effektivsten Therapien von rezidivierenden CDI-assozierten Diarrhoen ermöglicht werden.
2) Gewinnung von neuen Erkenntnissen zu Wirkmechanismen und Sicherheit der Stuhl-Therapie
a. Standardisierung der Applikationsmethode
b. Analyse der molekularen und mikrobiologische Veränderungen im Stuhl von Donor
und Empfänger.
c. Einfluss auf die Allergiebereitschaft bzw. Atemfunktion
3) Untersuchung zur Bereitschaft von Patienten/Spender/Gesunden zur Stuhl-Therapie mittels
Fragebögen.
Studiendesign
Das Studiendesign basiert zum größten Teil auf den Protokollen, Methoden und Beschreibungen von
kürzlich publizierten Studien:
1.van Nood E et al. NEJM 2013: Duodenal Infusion of donor Feces for Recurrent Clostridium difficile
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2. Hamilton et al. Am. J. Gastroenterology 2012: Standardized frozen preparation for transplantation
of fecal microbiota for recurrent Clostridium difficile infection
3. Rohlke F et al. Ther. Adv. Gastroenterology 2012: Fecal microbiota transplantation in relapsing
Clostridium difficile infection.
Vorbereitung und Durchführung der Stuhl-Therapie:
Patienten mit mikrobiologisch nachgewiesenem erstem oder wiederholtem Rezidiv einer CDI wird die
Stuhl-Therapie angeboten. Die Inanspruchnahme diese Therapie ist freiwillig und kann unabhängig
von bereits begonnener Rezidiv-Therapie zu jeder Zeit initiiert werden. Einen Tag vor der StuhlTherapie werden bei fehlenden Kontraindikationen alle Antibiotika abgesetzt, hierzu zählen
insbesondere auch die Antibiotika im Rahmen der CDI- Therapie (Metronidazol 400 mg 3/pro Tag,
oral; Vancomycin 500mg 4/pro Tag, oral etc.). Insofern keine absolute Indikation besteht, werden
auch die Proton-Pumpen Inhibitoren (z.B. Omeprazol, Pantozol, Esomeprazol etc.) pausiert. Eine
Therapie kann somit frühestens 48h nach der Aufklärung und Einwilligung erfolgen.
Applikationswege
In Abhängigkeit vom Wunsch des Patienten werden zwei Stuhl-Applikationswege angeboten: 1)
Applikation über eine nasoduodenale Sonde oder 2) Applikation über das Endoskop während der
Koloskopie (bei fehlender Entscheidung durch den Patienten oder im Falle eines erhöhten Risikos
bei der Durchführung einer Koloskopie wird den Patienten eine duodenale Applikation empfohlen).
a. Applikation über nasoduodenale Sonde (oberer gastrointestinaler Trakt)
Als erstes erfolgt die Anlage einer nasoduodenalen Sonde während einer ÖsophagoGastro-Duodenoskopie (ÖGD). Nach erfolgreicher Anlage der nasoduodenalen Sonde
erfolgt eine langsame Applikation vom Stuhlmix mit einer 50 ml Spritze (ca. 30 sec pro
Spritze, gesamt Volumen ca. 500 ml, insgesamt ca. 15 min). Falls die Anlage einer
nasoduodenalen Sonde nicht möglich erscheint, erfolgt die Applikation vom Stuhlmix
über einen Endoskop. Vor bzw. während einer Stuhl-Applikation wird, solange keine
Kontraindikation besteht, eine Ampulle MCP 10 mg i.v. zur Vermeidung von Übelkeit
und Anregung der Peristaltik verabreicht. Die Sonde wird nach der Stuhl-Applikation
mit sterilem Wasser gespült und entfernt. Sobald die lokale Betäubung des Rachens
nach der ÖGD abgeklungen ist, dürfen die Patienten trinken und ca. 4 h nach der
Applikation auch eine erste Mahlzeit zu sich nehmen.
b. Applikation während der Koloskopie (unterer Gastrointestinaltrakt)
Bei der Dickdarmapplikation wird der Stuhlmix während einer Dickdarmspiegelung im
möglichst distalen Bereich des Dickdarmes (Caecum) über den Arbeitskanal eines
Koloskops mittels 50 ml Spritze appliziert (gesamt Volumen 500 ml, insgesamt ca. 15
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min). Die Sonde wird nach der Stuhl-Applikation mit sterilem Wasser gespült. Bei
Applikation über den unteren GI-Trakt werden die Patienten angehalten, zwei Kapseln
Loperamid 2 mg sofort sowie zwei Stunden nach Applikation einzunehmen. Nach der
Therapie ist die Aufnahme von Flüssigkeiten uneingeschränkt
möglich,
die erste
Mahlzeit ist 4h nach der Applikation möglich.
Stuhlmix
Der Stuhl für die Therapie wird von gesunden Probanden (Spender) nach Prüfung der für diese
vorgesehenen Ein- und Ausschlußkriterien gewonnen. Als erster Schritt erfolgt die Applikation vom
eingegefrorenen Stuhl, welcher bereits im Vorfeld von einem gesunden Probanden gewonnen und
eingefroren wurde. Der Infusions-Mix wird erst unmittelbar vor der Applikation aufgetaut und
vorbereitet.
a. Eingefrorener Stuhl
Die Stuhlprobe wird nach der Gewinnung sofort in das Gastrolabor in einem sauber
verschlossenen Plastiksammelgefäß transportiert. Die Probe wird mit sterilem Wasser
und Gylcerol homogenisiert (Endkonzentration 10%) und bei -80°C bis zur
Verwendung gelagert. Kurz vor der Therapie wird der Stuhl-Mix analog zum frischen
Stuhl vorbereitet. Die Arbeit mit Stuhl erfolgt unter einem Abzug (Abzugs-Hood) in
semi-steriler Umgebung. Die Stuhlprobe wird homogenisiert in 500 ml sterilem NaCl
0.9%. Die Homogenisierung erfolgt zunächst mit 100 ml Stuhl mittels Spatel und eien
Filtrierung mit ungefalteten Gazen (10x10 cm steril). Dieses Verfahren wird mehrere
Male wiederholt bis die Probe aufgelöst und unverdaute Reste ausgefiltert sind.
Anforderungen an den gespendeten Stuhl: mindestens 50 g in einem Endvolumen von
500 ml. Eingefrorene Stuhl wird nach 6 Monate bis auf kleine Sicherheitsprobe
verworfen.
Den Patienten die keine Besserung der Symptome am 14. Tag (Visite) nach dem Beginn der
Therapie hatten, wird eine erneute Therapie mit frisch gewonnenem Stuhl angeboten.
b. Frischer Stuhl
Die Stuhlprobe wird nach der Gewinnung sofort in das Gastrolabor in einem sauber
verschlossenen Plastiksammelgefäß transportiert. Die Arbeit mit Stuhl erfolgt unter
einem Abzug (Abzugs-Hood) in semi-steriler Umgebung bei einem der Studienleiter.
Die Stuhlprobe wird gewogen und homogenisiert in 500 ml sterilen NaCl 0.9%. Die
Homogenisierung erfolgt zunächst mit 100 ml Stuhl mittels Spatel und Filtrierung mit
ungefalteten Gazen (10x10 cm steril). Dieses Verfahren wird mehrere Male wiederholt
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bis die Probe komplett aufgelöst und eine 500 ml Flasche gefüllt ist. Anforderungen an
den gespendeten Stuhl: mindestens 50 g in einem Endvolumen von 500 ml.
Nachsorge
Nach der Therapie werden die Patienten 24h stationär beobachtet und bei stabilem klinischen
Zustand in die ambulante Weiterbetreuung, insofern keine weiteren Indikationen zur stationären
Therapie bestehen, entlassen. Eine Notrufnummer zur Erreichbarkeit eines betreuenden Arztes wird
den Patienten mitgeteilt. Bei fehlender Symptomverbesserung wird ein weiterer Therapieversuch mit
einem frisch-vorbereitetem Mix zwei Wochen nach der Therapie angeboten. In regelmäßigen
Abständen werden die Stuhl-Proben für CDI-Diagnostik und molekularbiologischen Analysen
aserviert. Die ambulante Anbindung der Patienten erfolgt bis zur drei Monaten nach der letzten StuhlTherapie. Die zutreffenden Ein- und Ausschlusskriterien, die geplanten Untersuchungen sowie ein
Zeitplan ist im Anhang 1 für Patienten und in Anhang 2 für Spender beschrieben/dargestellt.
Alle Patienten werden gemäß dem Studienprotokoll nach der Therapie betreut. Der genaue Verlauf,
Beschwerden und Erfolg der Therapie werden dokumentiert. Die Nachsorge der Patienten ist für 90
Tage nach der Therapie vorgesehen. C. difficile Toxin Stuhltest werden an Tagen 14, 30, 90 bzw. bei
Auftreten von Diarrhoen durchgeführt. Sonographische Darmuntersuchungen erfolgen zur jeder
Visite der Patienten bzw. an gleichen Tagen wie die CDI-Stuhluntersuchungen.
Bei einem Rezidiv der CDI kann eine erneute Stuhl-Therapie, insofern vom Patienten erwünscht,
auch im Verlauf des 90 tägigen follow-up
durchgeführt werden. Ein Rezidiv ist definiert als
Fortbestehen der Diarrhoe (> 3 ungeformte Stühle/d) und CDI- Toxin- Nachweis 30 Tage nach der
letzten Stuhl-Therapie.
Spenderbedarf
Um im Bedarfsfall die Stuhl-Therapie anbieten zu können, wären zunächst ca. 3-5 Spender für einen
Spenderpool notwendig.
Nebenwirkungen (Adverse Events)
Basierend auf den Daten der aktuell größten und einiger kleinerer randomisierter Studien sind
folgende Nebenwirkungen oder Therapie-assozierte Beschwerden zu erwarten: Durchfall, Krämpfe,
Aufstoßen (Häufigkeit ≥ 10%), und Übelkeit,
Bauchschmerzen, Obstipation, Fieber oder
dyspeptischen Beschwerden (Häufigkeit ≤10%). Schwerwiegende Adverse Events mit tödlichem
Ausgang, welche im kausalen Zusammenhang mit der Stuhl-Therapie standen, sind bisher nicht
bekannt. Bei Auftreten von schweren Therapie-assozierten Kompliaktionen wie Infektion (z.B.
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Hepatitis), wird der Spender und Empfänger auf potenzielle Infektion untersucht und der Spender von
der weiteren Teilnahme ausgeschlossen. Trotz sehr guter Daten zum Nebenwirkungsprofil der StuhlTherapie werden Patienten ausdrücklich darauf hingewiesen dass es sich um einen Therapieversuch
handelt.
Wissenschaftliche Fragestellung
1) Analyse der Bereitschaft der Patienten und Spender zur Stuhl-Therapie (Fragebogen)
a. Sowohl die CDI-Patienten als auch die gesunden Spender (z.B. Studenten, Ärzte)
werden gebeten, den Fragebogen (Nr.4) auszufüllen. Zusätzlich werden die Patienten
aus unserer Ambulanz gebeten, den Fragebogen auszufüllen. Die im Anhang
verwendeten Information und Fragebögen (Anhänge basieren auf bereits erwähnte
Publikationen von 2013 und weitere /Empfehlungenen: a) van Nood E et al. NEJM
2013; Hamilton et al. 2012 Am J Gastroenterology; Rohlke F et al. Ther Adv
Gastroenterology 2012); b) Informationsbogen zur Blutspende (ProCompliance
B1aDE); c) Fragebogen für Blutspende (ProCompliance B1b DE); d) Übertragung von
Fremdblut und Fremdblutbestanteilen (ProCompliance B4 DE).
i. Fragebogen 1: Spenderscreening (Basierend auf den Fragebogen für
Blutspender mit Modifikationen)
ii. Fragebogen 2: Spenden
iii. Fragebogen 3: Stuhl-Therapie
iv. Fragebogen 4: Bereitschaft zur Stuhltherapie
v. Stuhlprotokol/Tagebuch (Stuhlfrequenz, Konsistenz, Medikamente, allgemeine
Symptome)
2) Bedeutung der Darmsonographie in der Diagnose und Prognoseeinschätzung bei CDI
a. Patienten mit CDI werden vor der Stuhl-Therapie sowie im Verlauf der Therapie
regelmäßig eine Darmsonographie zur Beurteilung der Darmwand erhalten.
b. Gesunde Probanden (= gesunde Kontrollgruppe) werden zur Bestätigung einer
unauffälligen Darmwand auch eine Sonographie bekommen.
3) Molekularbiologischen Untersuchungen
a. Untersuchung der Stuhlmikrobiota (RT-PCR und Sequenzierung)
b. Gen Expressions- und microRNA Analyse (inkl. Profiling)
c. SNP-Analyse (z.B. TLR1, Prädisposition zur Infektion)
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4) Einfluss von fekale Mikrobiotatransplantation auf die Atemfunktion (z.B. Asthma-Patienten)
bzw. auf die Allergiebereitschaft
a. Untersuchung von systemishe IgE-Konzentration und eosonophile Granulozyten im
Blutbild.
b. Spirometrie vor und nach der Therapie.
Für die Durchführung der molekularbiologischen Untersuchungen werden Patienten gebeten, ihre
Stuhl und Blutproben für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Die Stuhlproben werden
aserviert, sowohl vom Patienten als auch vom Spender vor, während und nach der Stuhl-Therapie.
Blutproben (Serum und EDTA-Plasma, ca. 12 ml) werden abgenommen einmalig von Spendern
sowie bei Patienten vor, während und nach der Stuhl-Therapie.
Die Durchführung dieser Therapie wird unter Beachtung der GCP-Guidelines (ICH E6 von 1997,
GCP-V von 2012) und in Beachtung der Deklaration von Helsinki (2008) erfolgen.
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Teilnehmende Partner
1) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie
Studienleitung: Dr. A. Link /Prof. Dr. P. Malfertheiner
_________________
__________________
2) Institut für medizinische Mikrobiologie
Fr. Dr. I. Tammer/Prof. Dr. D. Schlüter
Mikrobiologische Diagnostik, beratende Funktion
_________________
3) Klinik für Pneumologie
Prof. Dr. J. Schreiber
__________________
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Anhang 1. Detaillierte Beschreibung: Patienten
1) Zielgruppe: die Stuhl-Therapie wird bei Patienten mit dem ersten oder wiederholten Rezidiv
einer CDI angewendet. Die Anwendung der Therapie bei Patienten mit anderen
Erkrankungen (z.B. bei Patienten mit chronischen entzündlichen Darmerkrankungen oder mit
symptomatischer Diarrhoe unklarer Genese) wird nur einzeln und nur auf ausdrücklichen
Wunsch des Patienten nach Aufklärung über die derzeitige Datenlage erfolgen.
2) Einschlusskriterien und Checkliste für Patienten vor Therapie
Einschlusskriterien
JA
NEIN
Patientenaufklärung und Einwilligung
O
O
Alter ≥18 Jahre
O
O
Lebenserwartung ≥6 Monate
O
O
O
O
Diarrhoe (≥3/Tag in 2 aufeinander folgenden Tagen)
O
O
C.difficile Toxin Nachweis im Stuhl
O
O
O
O
HIV im Stadium AIDS mit CD4-Zellzahl unter 250
O
O
Schwangerschaft/Stillzeit
O
O
O
O
Mikrobiologischer Nachweis von CDI-Rezidiv nach mindestens einer
adäquaten antibiotischen Standarttherapie mit Vancomycin ≥125
mg/4xtgl ≥10d oder Metronidazol 400 mg/3xtgl.
CDI-Nachweis:
3) Kontraindikationen/Ausschlußkriterien zur Therapie
Angeborene oder erworbene prolongierte Immunschwäche wegen z.B.
Chemotherapie/Medikamente (z.B. Dauertherapie mit Prednisolon 60
mg)
Instabile
Kreislaufverhältnisse
Insuffizienz)
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4) Checkliste
Anmelden
Erfolgt
Körperliche Untersuchung
O
O
Darmsonographie
O
O
FOBT/FHIT
O
O
Spirometrie (optional)
O
O
O
O
Hepatitis B (HBsAg, Anti-HBc)
O
O
Hepatitis C (Anti HCV)
O
O
Human Immundeficency Virus (HIV1/2) HIV- AK
O
O
Clostridium difficile- Toxin (ELISA)
O
O
Enteropathogene Bakterien
O
O
Salmonella spec.
O
O
Shigella
O
O
Campylobacter spec.
O
O
Adenoviren
O
O
Rotaviren
O
O
Noroviren
O
O
Blutuntersuchung
Routine Laboruntersuchung (K+, Na+, Crea, HST, CRP, ALAT,
ASAT, Bilirubin, Quick, PTT, IgE, diff. Blutbild)
Stuhluntersuchung (Mikrobiologie) erfolgt im Rahmen der
Routineuntersuchugen der Patienten
Bakterien
Viren
GASTROENTEROLOGISCHE SPEZIALSPRECHSTUNDEN
Montag 8.00 - 10.00, Mittwoch 14.00 - 15.30 Uhr und nach telefonischer Anmeldung (3 1 0 4 ) täglich während
der Dienstzeit
CHEFSEKRETARIAT 3 1 0 0 KLINIKSEKRETARIAT 3 2 5 0 GASTROENTEROLOGISCH - HEPATOLOGISCHE STATION [40/5] 3 2 5 2
INFEKTIONSSTATION [26/8] 3 2 2 6
ENDOSKOPIE 3 1 0 4 GASTROENTEROLOGISCHE SPEZIALSPRECHSTUNDE 3 1 0 4 / 3 1 0 9 SONOGRAPHIE 3 1 3 3 SEKRETARIAT 3 1 3 8
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Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie
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Fragebogen 4: Bereitschaft
Stuhl/Blut Entnahme
Ambulante Vorstellung
O
O
O
O
O
-1
STOP der CDI-antibiotischen Therapie
0
Stuhltherapie
1
Visite 1 /ggf. Entlassung
O
3
Visite 2 (ggf. telefonisch )
O
7
Visite 3 (ggf. telefonisch)
O
14
Visite 4
O
*bei fehlender Besserung erneute Stuhltherapie (frisch), dann
einmalige Wiederholung mit frischem Stuhl (dann neu).
O
O
O
O
O
O
O
O
O
O
O
30
Visite 5
O
90
Visite 6 (ggf. telefonisch)
O
GASTROENTEROLOGISCHE SPEZIALSPRECHSTUNDEN
O
Spirometrie und IgE
Fragebogen 3: Stuhl
Evaluation
Darmsonographie
Aufklärung/Einwilligung
-2
Zeitpunkt / Tag
Maßnahme/Prozedur
Tabelle 1. Checkliste und Verlauf für Patienten
O
O
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der Dienstzeit
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Anhang 2. Detaillierte Beschreibung: gesunden Spender
1) Einschlusskriterien
Ja
Nein
Body Maß Index (BMI) ≤30
O
O
Alter ≤50
O
O
Freiwillige Teilnahme ohne finanzielle Interesse
O
O
O
O
O
O
Wunsch des Spenders/Aufklärung/Written informed consent
O
O
Ausgefüllte Fragebogen
O
O
Bereitschaft zur telefonische Kontaktaufnahme und Stuhl-Spende (über
mindestens 6 Monate)
Fehlendes
Risikoverhalten
(sexuell
übertragbare
oder
infektiöse
Krankheiten)
2) Ausschlusskriterien
Aktuell oder anamnestisch:
Ja
Nein
Blutübertragung
O
O
sexuelles Risikoverhalten ( Promiskuität, Homosexuelle Kontakte)
O
O
Chronische Entzündliche Darmerkrankungen (M.Crohn/Colitis ulcerosa)
O
O
Urlaub im tropischen Region (während der letzten 6 Monate)
O
O
Tattoo (innerhalb letzte 12 Monate)
O
O
O
O
Familienanamnese für gastrointestinale Tumore
O
O
Antibiotische Therapie während der letzten 3 Monate
O
O
O
O
Andere relevante Erkrankungen
O
O
Auffällige Blut- und Stuhlscreening
O
O
Gastrointestinale
Erkrankungen
(rez.
Abdominelle
Beschwerden,
Schmerzen, Diarrhoe, Obstipation)
Regelmäßige
Medikamenteneinnahme
Mikrobiota haben könnten
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welche
einen
Einfluss
auf
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3) Checkliste
Anmelden
Erfolgt
Körperliche Untersuchung
O
O
Darmsonographie
O
O
FOBT/FHIT
O
O
Fragebogen „Spenderscreening“ Nr. 1
O
O
Fragebogen „Spender“ Nr.2
O
O
Fragebogen „Stuhl“ Nr.3
O
O
Fragebogen „Bereitschaft“ Nr. 4
O
O
Routine
O
O
Human Immundeficency Virus (HIV1/2) HIV- AK
O
O
Hepatitis A ( IgG, wenn positiv IgM dazu)
O
O
Hepatitis B (HBsAg, Anti-HBc, Anti-HBs)
O
O
Hepatitis C (Anti HCV)
O
O
Cytomegalie Virus (CMV) (IgG und IgM)
O
O
Epstein-Barr Virus (EBV) (IgM, IgG)
O
O
Treponema pallidum (TPPA), VDRL
O
O
O
O
O
O
O
O
Adenoviren
O
O
Rotaviren
O
O
Noroviren
O
O
Blutuntersuchung
Stuhluntersuchung (Mikrobiologie)
Bakterien
Clostridium difficile- Toxin (ELISA/fakultativ Kultur)
Enteropathogene Bakterien/TPE (Salmonella spec. Shigella,
Yersinia enterocolitica, Campylobacter spec.)
Mikroskopie aus dem Stuhl
Parasiten und Würme (z.B. Helminthen, Amöben, Blastocystis
hominis,
Dientamoeba
fragilis,
Giardia
lamblia,
Entamöba
histolytica)
Viren im Stuhl
* alle 12 Monate werden Probanden auf potentielle Stuhlkeime (TPE, C.diff) gescreent. Zusätzlich erfolgt alle 12 Monate die Routine
Blutuntersuchung (ALAT, ASAT, g-GT, CRP, kl.BB)
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Me d i zi n is c h e F ak u lt ät
Ze ntr um f ür I n ner e M e d i zi n
K l in ik f ür G as tr o e nt er o l og i e, H e pa to l o g ie u n d I nf ek ti o lo g i e
Direktor: Prof. Dr. med. Peter M a l f e r t h e i n e r
Leipziger Straße 44
D-39120 Magdeburg
Information für Patienten
„Stuhl-Therapie für entzündliche Darmerkrankungen“
Sehr geehrte/r Frau/Herr ______________________________________ ,
Bitte lesen Sie die folgenden Informationen sorgfältig und klären eventuell noch offene
Fragen mit dem betreuenden Arzt.
Hintergründe und Ziele
Bei Ihnen wurde eine Krankheit des Darmes diagnostiziert, welche sich durch Durchfall und
Bauchkrämpfe/Schmerzen bemerkbar macht. Die Ursache für diese Erkrankung ist am
häufigsten die Behandlung mit Antibiotika. Die Antibiotika führen zur Veränderungen der
Darmbakterien-Zusammensetzung und es kommt zur vermehrten Bildung einer speziellen
Bakterienart, genannt Clostridium difficile. Diese müssen wiederum mit einem anderen
Antibiotikum behandelt werden, jedoch zunehmend häufiger sprechen diese Keime nicht
oder schlecht auf die antibiotische Therapie an. Bei vielen Patienten kommt es in der Folge
zum Wiederauftreten der Beschwerden und Entzündungen, welche nicht selten sehr
gefährlich sein können. In mehreren Untersuchungen konnte bisher gezeigt werden, dass
durch Transfer von Stuhl von gesunden zum erkrankten Menschen eine Heilung (sogar viel
effektiver als Antibiotika) erreicht werden kann. Hier möchten wir Ihnen mehr Information
über diese Therapie, Risiken und den Verlauf geben, damit Sie über diese Möglichkeiten
informiert sind. Diese Therapie kann Ihnen nur im Rahmen dieser Studie angeboten werde.
Stuhl-Therapie/Transplantation
Um die veränderte Darmflora zu ersetzen bzw. wiederherstellen zu können, wird ein Transfer
von der Stuhl-Mikroflora von Gesunden zum Erkrankten durchgeführt. Um den Stuhl nur von
gesunden Spendern verwenden zu können, werden potentielle Spender sehr intensiv
untersucht und nur die Spender mit komplett unauffälligen Befunden zur Spende zugelassen
und regelmäßig nachkontrolliert. Diese Stuhlprobe wird gesondert für die Transplantation
vorbereitet. Diese Transplantation kann erfolgen:
1) per Nasensonde/Magenspiegelung (welche während einer Magenspiegelung in den
Dünndarm eingelegt wird) oder
2) während einer Dickdarmspiegelung (hier ist eine Darmspülung für eine erfolgreiche
Darmspiegelung notwendig).
Die Transplantation vom Stuhl erfolgt somit so, dass der Patient es nicht merken sollte
(direkt in den Dünn- oder Dickdarm). Gleich danach darf man sowohl Trinken als auch
wenige Stunden später Essen. Obwohl keine Gegenanzeigen zur sofortigen Entlassung in
die Häuslichkeit bestehen, werden alle Patienten, insofern es der Zustand erlaubt,
mindestens 24h stationär beobachtet. Nach der Entlassung werden die Patienten telefonisch
und im Verlauf ambulant weiterbetreut. Falls eine Infusion nicht ausreicht, kann eine erneute
Transplantation erfolgen.
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Teilnahme
Die Inanspruchnahme dieser Therapie ist freiwillig. Er dient vor allem dazu den Patienten
diese neuartige und effektive Therapie anbieten zu können. Sie können die Teilnahme
jederzeit ohne Angaben der Gründe verweigern oder widerrufen. Dies wird den
Behandlungsstandard in der Zukunft nicht beeinflussen und Sie werden weiterhin die aktuell
verfügbare Standardtherapie erhalten.
Ablauf
1) Evaluation vom Arzt, ob diese Therapie bei Ihnen angewendet werden kann
2) Sicherung der Diagnose (Blut und Stuhl)
3) Aufklärung/Einwilligung/Fragebögen
a. Entscheidung bezüglich der Transplantation (Nasensonde/Koloskopie)
4) Absetzen der Antibiotika einen Tag vor der Stuhl-Therapie
5) Stuhl-Therapie
6) Beobachtung und regelmäßige ambulante Visiten (bei Bedarf erneute Therapie)
Um den Verlauf der Therapie besser beurteilen zu können werden wir Sie bitten, in
regelmäßigen Abständen Fragebögen auszufüllen. Eine Darmsonographie wird zu
Beurteilung der Schwere der Erkrankung herangezogen. Zusätzlich würden wir Ihren Stuhl
und Blut in regelmäßigen Abständen untersuchen, um den Rückfall der Erkrankung
diagnostizieren zu können. Diese Proben werden wir auch in anonymisierte Form zur
Erforschung dieser Erkrankung (z.B. besondere Prädisposition durch Erbgut (sogenannte
TLR-1 Gen), Bakterien des Darmes, Botenstoffe und Interaktion mit Immunsystem) und der
Therapie verwenden.
Untersuchung auf Hepatitis B/C und HIV
Die Kenntnis über Ihre aktuelle Gesundheitsstatus und ggf. Vorliegen potentielle infektiöse
übertragbare Erkrankung ist wichtig für Ihre Sicherheit in der Studie. Aus diesem Grund
bieten wir Ihnen die Untersuchung auf Virus-Hepatitis B/V und HIV an. Die Kenntnis über bei
Ihnen bereits vorhandene Infektion könnte für Sie mit potentiellen Konsequenzen, Therapie
und Lebensumstellung verbunden sein. Das Ergebnis des Testes wird Ihnen im Falle eines
positiven Befundes in jedem Fall mitgeteilt.
Mögliche Risiken und Komplikationen
Bisherige Ergebnisse der Studien zeigen, dass die Stuhl-Therapie/Transplantation gut
toleriert wird. Patienten berichten am häufigsten über Durchfall, Krämpfe und Aufstoßen
(Häufiger als 10%). Zusätzlich wurden Übelkeit, Bauchschmerzen, Obstipation, Fieber oder
Verdauungsbeschwerden mit Häufigkeit ≤10% beobachtet. Prinzipiell handelt es sich beim
Stuhl um Bakterien und es ist durchaus möglich, dass aufgrund der vorbestehenden
schweren Entzündung Ihr Körper mit Fieber, Schüttelfrost bzw. Kreislauf- oder Atemstörung
auf die Therapie reagiert.
Bei der Stuhl-Übertragung handelt sich um eine solidarische Leistung, wobei ein gesunder
Spender den Stuhl gezielt für diesen Zweck unentgeltlich spendet. Dabei besteht
grundsätzlich das Risiko, dass bei der Stuhl-Therapie Krankheiten vom Spender auf den
Empfänger übertragen werden, insbesondere Infektionen. Unsere Spender unterliegen
einer strengen Auswahl und sorgfältigen gesundheitlichen Kontrolle, dennoch können die
Infektionen wie Hepatitis oder HIV können nicht zu 100% ausgeschlossen werden. Somit
verbleibt ein gewisses, wenn auch geringes Restrisiko, durch die Übertragung der
Stuhlproben eine Infektion zu bekommen.
Weitere Risiken und Komplikation entstehen durch die Blutentnahme oder Magen/Darmspiegelung (abhängig davon für welchen Applikationsweg Sie sich entscheiden).
Endoskopische Untersuchungen sind normalerweise ein risikoarmes Routineverfahren. Trotz
größter Sorgfalt können in seltenen Fällen jedoch Komplikationen auftreten. Durch das
Gastroskop kann es zu Missempfindungen im Rachen und zu Würgereiz kommen. Durch
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Montag 8.00 - 10.00, Mittwoch 14.00 - 15.30 Uhr und nach telefonischer Anmeldung (13 1 3 9 ) täglich während
der Dienstzeit
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entsprechende Maßnahmen kann man dies jedoch verhindern bzw. lindern. Sehr selten kann
es zu Verletzungen der Wand des Verdauungstraktes oder des Kehlkopfes kommen.
Ebenfalls sehr selten sind Herz-Kreislaufstörungen und Infektionen. Sie bekommen separate
und ausführliche Aufklärungsbögen für Magen- oder Dickdarmspiegelung.
Bitte beachten Sie, dass auf Grund fehlender Standardisierung diese Therapie nur im
Rahmen dieser Studie angeboten werden kann!
Anonymität der erhobenen Daten
Die in der Studie gesammelten Daten werden zur weiteren statistischen Auswertung für die
Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen herangezogen. Wir sichern Ihnen auch bei
der Auswertung der Daten zu, dass keinerlei personenbezogene Daten weitergegeben
werden und dass die Analyse vollständig anonymisiert erfolgt. Eine Zuordnung und der
Zugang zu persönlichen Daten ist nur vom verantwortlichen Studienarzt bzw. den direkt
involvierten Schwestern möglich, die selbstverständlich der Schweigepflicht unterliegen.
Auch im Rahmen der Erbgutuntersuchungen bleibt die Anonymität gewahrt. Wir bitten um
Verständnis, dass im Fall der Identifikation von Erbgutveränderungen, welche mit potenziell
erhöhtem Risiko für bestimmte Erkrankungen assoziiert sein könnten, Sie keine weitere
Information/Rückinformation erhalten.
Die Studienergebnisse werden in der medizinischen Literatur veröffentlicht, jedoch ohne
dass die Identität der Studienteilnehmer zu erkennen sein wird. Im Rahmen der
internationalen Kollaboration erlauben Sie uns, bei entsprechender wissenschaftlicher
Fragestellung die anonymisierten Proben weiterzugeben.
Kosten der Studienteilnahme
Es entstehen durch die Studie für Sie keine zusätzlichen Kosten.
Versicherung
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die gesetzliche Haftpflicht
Universitätsklinikum
sowie auf die persönliche gesetzliche Haftpflicht aller im dienstlichen Auftrag an der
Studie mitwirkenden Mitarbeiter (Studienleiter, Prüfärzte, sonstiges Personal).
des
Der Name und die Adresse der Versicherungsgesellschaft lauten:
Betriebs-/Umwelt-Haftpflicht-Versicherung Nr. GHA 30/0406/3411977/490
Versicherer: Allianz Versicherungs-AG
Kontakt
Sollten im Zusammenhang mit der Untersuchung Nebenwirkungen oder Unwohlsein
beobachtet werden, sollten Sie sich umgehend an den behandelnden Prüfarzt wenden.
Name:
Dr. med. A. Link
Dr. med. C. Schulz
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Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg
0391 – 67-13115/-13139
0391 – 67-13114
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Patient (Etikett)
Name, Vorname
___________________________
Geburtsdatum
___________________________
Adresse
___________________________
___________________________
Telefonnummer
___________________________
O
Ich habe alle Informationen gelesen und verstanden. Ich wurde in einem
ausführlichen
Gespräch
über
Wesen,
Bedeutung
und
Tragweite
des
Therapieversuchs/Studie, an der ich teilnehmen möchte, unterrichtet und mir wurde die
Gelegenheit gegeben, meine Entscheidung zu überdenken. Meine Fragen zu den
Untersuchungen und der Therapie wurden umfassend beantwortet und ich fühle mich
ausreichend informiert.
O
Über die, mit der Stuhl-Therapie verbundenen, speziellen Risiken und mögliche
Komplikationen, über Neben- und Folgemaßnahmen und ihre Risiken sowie über eventuelle
Alternativen (z.B. weitere Therapie mit Antibiotika) wurde ich ausführlich unterrichtet.
O
Mir ist bekannt, dass im Rahmen der Studie weitere Untersuchungen (Blutentnahme,
Stuhluntersuchung, Ultraschall, Fragebögen) durchgeführt werden müssen und bin mir
darüber im Klaren, dass dieses Material nicht nur der klinischen Diagnostik, sondern auch
wissenschaftlichen Zwecken dient. die von Ihnen in dieser Studie erhobenen Daten sowie
gewonnenen Ergebnisse
O
Ich bin damit einverstanden, dass meine Kontaktdaten gespeichert werden. Ich bin
einverstanden, dass die in der Studie gesammelten Daten gelagerten Stuhl- und Blutproben
(falls zutreffend) sowie gewonnenen Ergebnisse, auch für zukünftige Forschungsprojekte
verwenden werden könnten. Für diese Einwilligung gilt ebenfalls die Freiwilligkeit und die
Möglichkeit diese jederzeit zu widerrufen. Die Daten werden entsprechend dem Datenschutz
pseudonymisiert und die Zuordnung kann nur von verantwortlichen Studienärzten erfolgen.
O
Mir ist bewusst, dass es sich bei dieser Therapie um neue Verfahren handelt mit noch
ausstehenden Langzeitsicherheiterkenntnissen handelt.
O
Ich willige in eine Stuhl-Therapie/Transplantation über:
O Nasensonde/Magenspiegelung in den Dünndarm
O während der Koloskopie ein.
________________________
Ort, Datum
_______________________________
Unterschrift/Stempel des aufklärenden Arztes
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_____________________
Unterschrift des Patienten
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Information für gesunde Spender
„Stuhl-Therapie für entzündliche Darmerkrankungen“
Sehr geehrte/r Frau/Herr ______________________________________ ,
Sie haben die Möglichkeit uns bei einer Therapie, die an unserer Klinik derzeitig angeboten
wird, zu unterstützen. Um sich für eine Teilnahme zu entscheiden, ist es wichtig die
Hintergründe zu verstehen, warum diese Studie durchgeführt wird. Bitte lesen Sie die
folgenden Informationen sorgfältig und klären eventuell noch offene Fragen mit dem
betreuenden Studienarzt.
Hintergründe und Ziele
Eine Behandlung mit Antibiotika führt häufig zur Veränderungen in der Zusammensetzung
der Darmflora. In besonderen Fällen kommt es zu vermehrter Bildung von Bakterien oder
Bakterien-Gruppen, welche nur schlecht oder gar nicht auf die antibiotische Therapie
ansprechen. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass durch Transplantation von
Stuhl-Mikroflora von gesunden Personen zur erkrankten Person eine Heilung erreicht
werden kann. Um diese Therapie den erkrankten Patienten anbieten zu können, sind wir auf
die Stuhlproben von gesunden Spendern angewiesen. Während der Studie werden sie
regelmäßig zur Ihrem Gesundheitszustand befragt. Wir bitten Sie die Fragebögen
wahrheitsgemäß zu beantworten, da eine Übertragung von Stuhlproben von infizierten oder
erkrankten Spendern eine schwere Erkrankung und sogar Tod des Stuhlempfängers
auslösen könnte. Nach dem Screening mit Fragebogen, werden wir bei Ihnen Blut und Stuhl
untersuchen sowie eine Ultraschalluntersuchung durchführen. Über alle Befunde werden wir
Sie informieren. Wenn alle Befunde unauffällig sind, werden wir Sie in die Spender-Liste
aufnehmen und bei Stuhlproben-Bedarf telefonisch oder per Email kontaktieren. Neben der
Untersuchung der Proben auf Infektion bzw. Entzündung werden wir Ihre Blut- und
Stuhlproben für molekulare
und mikrobiologische Analysen in anonymisierte Form
verwenden. Durch direkten Vergleich der Proben von Spender und Empfänger erwarten
wir, neue Erkenntnisse zum Mechanismus der Stuhl-Therapie bekommen zu können. Unter
anderem planen wir Ihr Erbmaterial, Mikrobiota, Botenstoffe und Interaktionen mit dem
Immunsystem untersuchen.
Teilnahme
Ihre Teilnahme an der Studie als Spender ist freiwillig. Sie können die Teilnahme an der
Studie ohne Angabe von Gründen jederzeit widerrufen.
Der Studien-Arzt kann Ihre Teilnahme an der Studie ablehnen z.B. wenn Sie zu einer der
möglichen Risikogruppen (siehe Fragebogen 1. Spenderscreening z.B. HIV, Hepatitis etc.)
angehören oder angehören könnten.
Möglicher Nutzen
Im Rahmen des Screenings werden Ihre Blut- und Stuhlproben laborchemisch und
mikrobiologisch auf potentiell infektiöse Erreger untersucht. Bei positiven Erregernachweis
wäre eine Teilnahme an der Studie nicht mehr möglich und ggf. eine Therapie notwendig. Im
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letzten Fall werde Sie die Befunde für Ihren Hausarzt zur Weiterbehandlung erhalten. Durch
die Teilnahme an der Studie entsteht für Sie kein weiterer persönlicher Nutzen.
Ablauf der Studie
1) Ausfüllen der Fragebögen
2) Blut- (ca. 50 ml) /Stuhl- /Ultraschalluntersuchung
3) Befundbesprechung
4) Aufnahme in die Spender-Kontaktliste
Mögliche Komplikationen
Für die meisten Menschen stellt der Einstich mit der Nadel zur Blutprobenentnahme kein
ernsthaftes Problem dar. Es kann jedoch an der Einstichstelle zu einem Bluterguss, zu
Nachblutung, Entzündung und/oder Schmerzen kommen. Es sind keine weitere Komplikation
oder Beschwerden zu erwarten.
Anonymität der erhobenen Daten
Die Daten werden zur weiteren statistischen Auswertung zur Beantwortung
wissenschaftlicher Fragestellungen herangezogen. Wir sichern Ihnen auch bei der
Auswertung der Daten zu, dass keinerlei personenbezogene Daten weitergegeben werden
und dass die wissenschaftliche Analyse vollständig anonymisiert erfolgt. Eine Zuordnung und
Zugang zur persönlichen Daten, die für die Sicherheit der Empfänger dient, ist nur vom
verantwortlichen Studienarzt bzw. den direkt involvierten Schwestern möglich, die
selbstverständlich der Schweigepflicht unterliegen.
Die Studienergebnisse werden in der medizinischen Literatur veröffentlicht, jedoch ohne
dass die Identität der Studienteilnehmer zu erkennen sein wird. Im Rahmen der
internationalen Kollaboration erlauben Sie uns, bei entsprechender wissenschaftlicher
Fragestellung die anonymisierten Proben weiterzugeben.
HIV-Untersuchung
Im Rahmen der Studie muss bei Ihnen die Untersuchung auf HIV durchgeführt werden. Die
Kenntnis über eine Infektion könnte mit potentiellen Konsequenzen und Lebensumstellung
verbunden sein. Mit dieser Einwilligung erklären Sie sich damit ausdrücklich einverstanden.
Auf Anfrage kann Ihnen ein gesonderter Aufklärungsbogen zur HIV-Testung zur Verfügung
gestellt werden. Das Ergebnis des Testes wird Ihnen im Falle eines positiven Befundes in
jedem Fall mitgeteilt.
Kosten der Studienteilnahme
Es entstehen für Sie durch die Teilnahme keine Kosten.
Schadensersatz
Sollte bei der Studienteilnahme ein Schaden für Sie entstehen, was nicht zu erwarten ist,
werden
eventuelle
Entschädigungsansprüche
im
Rahmen
der
gesetzlichen
Haftpflichtversicherung des Klinikums reguliert.
Kontakt
Dr. med. A. Link / Dr. med. C. Schulz
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Telefonnummer: 0391 – 6713115/-13106
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Einverständniserklärung (Etikett)
Name, Vorname
___________________________
Geburtsdatum
___________________________
Adresse
___________________________
___________________________
Telefonnummer
___________________________
E-Mail
___________________________
O
Ich bin bereit meine Stuhlproben unentgeltlich zur Stuhl-Therapie zu Verfügung zu
stellen. Mir ist bekannt, dass im Rahmen des Screening weitere Untersuchungen
(Blutentnahme, Stuhluntersuchung, Ultraschall, Fragebögen) durchgeführt werden müssen
und bin mir darüber im Klaren, dass dieses Material nicht nur der klinischen Diagnostik,
sondern auch wissenschaftlichen Zwecken dient.
O
Ich bin damit einverstanden, dass meine Kontaktdaten gespeichert werden und ich
für die Stuhl-Spende kontaktiert werden kann.
O
Ich versichere ausdrücklich, dass ich keiner der erwähnten Risikogruppen angehöre/
letzten 6 Monate angehört habe/ oder Sexualkontakt zur Personen unterhalte oder unterhielt,
die einer dieser Risikogruppen angehören.
O
Ich habe alle Informationen gelesen und verstanden. Ich wurde in einem
ausführlichen Gespräch über Wesen, Bedeutung und Tragweite der Studie, an der ich
teilnehmen möchte, unterrichtet und mir wurde die Gelegenheit gegeben, meine
Entscheidung zu überdenken. Meine Fragen zu diesen Untersuchungen wurden umfassend
beantwortet und ich fühle mich ausreichend informiert.
O
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass in dieser Studie erhobenen Daten,
gelagerten Stuhl- und Blutproben sowie gewonnenen Ergebnisse, auch für zukünftige
Forschungsprojekte verwenden werden dürfen. Für diese Einwilligung gilt ebenfalls die
Freiwilligkeit und die Möglichkeit diese jederzeit zu widerrufen.
O
Mit Abgabe meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich alle Angaben wahrheitsgemäß
und mit besten Willen und Gewissen gemacht habe. Ich werde die Studienärzte über
potentielle Änderungen vom meinem Gesundheitszustand informieren.
O
Ich willige freiwillig in die Teilnahme an der Studie als Spender ein.
________________________
Ort, Datum
________________________
Name/Unterschrift/Stempel des aufklärenden Arztes
_______________________
Unterschrift des Patienten
Für die Einwilligung zur Teilnahme danken wir Ihnen!
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Fragebogen 1: Spenderscreening
Sehr geehrte Spenderin, sehr geehrter Spender! Die nachfolgenden Fragen dienen dazu, Ihren
gesundheitlichen Zustand und damit Ihre Spendertauglichkeit festzustellen. Für die Sicherheit des
Empfängers Ihres Stuhles ist Ihre wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen von größter
Bedeutung, damit eine eventuell bestehende Infektion erkannt und eine Übertragung von Krankheiten
über den Spender-Stuhl verhindert werden kann. Beantworten Sie daher die gestellten Fragen
vollständig, genau und gewissenhaft. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte an!
Bitte beachten Sie: wenn Fragen bewusst falsch beantwortet oder nicht mit der gebotenen Sorgfalt
beantwortet werden und kommt es deshalb zur einer Infektion des Empfängers, kann sich ein
Spender wegen vorsätzlicher bzw. fahrlässiger Körperverletzung strafbar und schadensersatzpflichtig
machen.
Name.
Datum
Vorname:
Adresse:
Telefonnummer/Mobil:
Beruf:
Was ist Ihr Geschlecht?
weiblich
O
männlich
O
Wie ist Ihr Gewicht?
kg
Was ist Ihre Größe?
cm
Ja
Nein
Risikoanamnese
Wurden Sie jemals als Blutspender abgelehnt?
Wenn ja, warum:
Haben Sie jemals Blut gespendet?
Wenn ja, wann?
Sind Sie aktuell ein Blutspender?
Haben Sie jemals Blutprodukte erhalten?
Wenn ja, wann?
Hatten Sie innerhalb der letzten 6 Monate eine Nadelstichverletzung/oder sind
Sie in Berührung mit fremden Blut gekommen?
Waren Sie in den letzten 6 Monaten im Ausland?
Wenn ja, wo?
Waren Sie innerhalb letzten 6 Monaten in tropischen Ländern?
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Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie
2
Ja
Seite
Nein
Haben Sie in Ihrem Beruf regelmäßigen Kontakt mit Stuhlproben?
Haben Sie jemals Drogen eingenommen (i.v./Inhalation etc.)?
Haben Sie sich während der letzten 12 Monate tätowieren lassen?
Wenn ja, wann?
Haben
Sie
innerhalb
letzter
6
Monate
Piercing/Ohrringe/Kosmetische
Behandlung bekommen?
Haben Sie eine Akkupunktur-Therapie während der letzten 6 Monate erhalten?
Haben Sie jemals eine Gewebetransplantation erhalten (z.B. Hornhaut)?
Haben Sie eine Operation bzw. wenig invasive Eingriff (z.B. Endoskopie)
währen der letzten 6 Monate erhalten?
Hatten Sie jemals Malaria?
Wenn ja, wann?
Hatten Sie jemals andere Infektionserkrankungen (z.B. Trypanosomiasis,
Tuberkulose, Syphilis). Wenn ja, welche?
Haben Sie Impfungen gegen Hepatitis A/B erhalten? Welche?
Haben Sie an Medikamenten-Studien während der letzten 6 Monate
teilgenommen?
Haben Sie in den letzten 6 Monaten mit einer Person in einem Haushalt gelebt
bei der eine Leberentzündung (Gelbsucht/Hepatitis) festgestellt wurde?
Haben Sie innerhalb der letzten 6 Monate einen neuen Sexualpartner?
Trifft eine der folgenden Aussagen für Sie zu: Hatten Sie jemals...
(für Männer) homosexuellen Kontakt / (für Frauen) sexuellen Kontakt mit einem
bi-/homosexuellen Mann / anonyme sexuelle Kontakt / sexuelle Kontakt mit i.v.
Drogen-Abhängigen / Analverkehr während der letzten 12 Monate / sexuelle
Kontakte für Geld (Prostitution) oder andere Leistungen / sexuellen Kontakt mit
jemandem der infiziert war oder wurde?
Waren Sie jemals in Haft?
Hatten Sie jemals eine sexuell übertragbare Krankheit?
Rauchen Sie?
Wenn ja, wie viel pro Tag? ..................
Sind Sie alkoholkrank, medikamenten- oder rauschgiftabhängig?
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Ja
Seite
Nein
Aktueller Gesundheitszustand
Fühlen Sie sich gesund?
Wurde bei Ihnen jemals eine Leberentzündung (oder erhöhte Leberwerte)
festgestellt?
Wurde bei Ihnen jemals eine Infektion mit dem Immunschwächevirus (HIV1/2
oder AIDS, HTL-Virus) nachgewiesen?
Wurde bei Ihnen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) diagnostiziert?
Wurde bei Ihnen eine bösartige Erkrankung diagnostiziert?
Hatten
Sie
innerhalb
letzter
3
Monate
Fieber,
Schüttelfrost
oder
Abgeschlagenheit?
Hatten Sie in den letzten 3 Monate Durchfall, anhaltende Bauchschmerzen,
Erbrechen?
Hatten Sie innerhalb letzten der 6 Monate Gelbsucht (Ikterus)?
Haben Sie im letzten Jahr Antibiotika eingenommen?
Wenn ja, wann und welche?
Haben Sie in den vergangenen 3 Monaten Antibiotika verwendet?
Wurde bei Ihnen jemals die Creutzfeld-Jacob-Krankheit oder ähnliches
festgestellt oder diagnostiziert?
Haben Sie jemals eine Infektion mit „Clostridium difficile“ gehabt?
Waren Sie innerhalb der letzten 3 Monate in medizinischer Behandlung (im
Krankenhaus, Heilpraktiker oder sonstiges?)
Hatten Sie innerhalb letzten 3 Monate eine Magen-Darm-Infektion?
Haben Sie eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung? (Z. B. Morbus Crohn
oder Colitis ulcerosa)
Haben Sie Familienmitglieder mit Darmerkrankungen oder Darmkrebs?
Wenn ja, welche?
(für Frauen) Sind Sie aktuell schwanger oder stillen Sie?
(für Frauen) Haben Sie den Wunsch, innerhalb nächster 12 Monate schwanger
zu werden?
Nehmen Sie
Medikamente (inkl. gegen Schmerzen) / Pille / Pflanzliche
Präparate ein?
Welche und wie häufig?
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Seite
Ja
Nein
........
Mal
Haben Sie oder hatten Sie eine oder mehrere folgende Erkrankungen (Herz,
Gefäß, Kreislauf, Haut Blut, Gehirn, Nerven, Lunge, Leber, Niere, Magen, Darm, Allergie,
Autoimmunerkrankung, Epilepsie, Tumor/Krebs, Zuckerkrankheit)?
Wenn ja, welche?
Stuhlgang
Haben Sie regelmäßigen Stuhlgang?
Wie viel Mal pro Tag haben Sie im Durschnitt Stuhlgang?
Leiden Sie unter Blähungen?
Verwenden Sie Laxantien oder Medikamente zu Stuhlgangregulation?
Wenn ja, welche und wie oft?
Haben Sie mehr als einmal im Monat wechselhaften Stuhlgang (Durchfall oder
Verstopfung)?
Haben Sie oft Bauchkrämpfe oder Unterbauchschmerzen?
Hatten Sie jemals Blut im Stuhl?
Wenn ja, wurden weitere Untersuchungen durchgeführt?
Was waren die Ergebnisse?
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Fragebogen 2: Spenden (unmittelbar vor dem Spenden)
Datum
___.___.______
Ja
Name, Vorname
1
Fühlen Sie sich krank oder sind Sie krankgeschrieben?
2
Haben Sie seit dem letzten Screening Durchfall gehabt? (Durchfall ist
Nein
definiert als ≥ 3 Darmentleerungen pro Tag, ungeformter Stuhl oder ≥ 8
Darmentleerungen in 48 Stunden)
Wenn ja, wann?
Wenn ja, wie viele Stuhlgänge/Tag?
Wenn ja, wie viele Tage?
3
Wenn
ja,
hatten
Sie
noch
andere
Beschwerden?
(Fieber,
Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen)
Wenn ja, gibt es eine mögliche Erklärung dafür?
Wurden auch andere Menschen krank?
4
Sind Sie seit Ihrem letzten Screening krank gewesen?
Wenn ja, hatten Sie Fieber?
Wenn ja, hatten Sie Gelbsucht?
Wenn ja, hatten Sie geschwollene Lymphknoten bemerkt?
Wenn ja, hatten Sie Halsschmerzen?
5
Haben Sie Antibiotika seit Ihrem letzten Screening verwendet?
Wenn ja, wann und wie lange?
Wenn ja, welches Antibiotikum?
6
Haben Sie sich seit Ihrem letzten Screening in Ausland aufgehalten?
Wenn ja, im welchen Land waren Sie?
7
Hatten Sie einen neuen Sexualpartner seit Ihrem letzten Screening?
8
Hatten Sie homosexuelle Kontakte seit Ihrem letzten Screening?
9
Hatten Sie andere potenziell relevante gesundheitliche Veränderungen?
Wenn ja, welche?
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Fragebogen 3: Stuhl-Therapie (jede Visite)
Datum
___.___._______
Name, Vorname:
Visite Nr.
JA
1
Wie ist Ihr Gewicht?
2
Haben Sie guten Appetit?
3
Haben Sie Fieber?
4
Haben Sie noch Durchfall (>3/Tag ungeformte Stuhl)?
5
Wie viele ungeformte Stühle haben Sie pro Tag?
6
Wie viele ungeformte Stühle hatten Sie durchschnittlich innerhalb der ……. Mal
NEIN
……….kg
……. Mal
letzten 72h pro Tag?
7
Haben Sie Bauchschmerzen?
Wenn ja, wie stark sind Ihre Bauchschmerzen (VAS 0- keine; 10max.)?
8
___
Haben Sie Blutbeimengungen im Stuhl?
Wenn ja, wie ausgeprägt (VAS: 0 keine Blut, 10 nur Blut)
9
___
Wie fühlen Sie sich (VAS 0-absolute Wohlbefinden; 10 max.
unerträglich)?
___
10
Hat sich Ihr Wohlbefinden seit der letzten Vorstellung gebessert?
11
Haben Sie Medikamente/Präparate gegen Durchfall während der
letzten 3 Tage eingenommen?
Wenn ja, welche und wie häufig?
12
Nehmen Sie Antibiotika?
Wenn ja, welche und wie lange?
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Fragebogen 4: Bereitschaft zur Stuhl-Therapie
Liebe/-r Teilnehmer/-in! Es gibt einige Erkrankungen für welche nur Dieser Fragebogen
wenige Therapiemöglichkeiten bestehen. Kürzlich konnte gezeigt wird
anonymisiert
werden, dass eine Stuhl-Therapie, oder häufiger genannt Stuhl- ausgewertet!
Transplantation, eine sehr effektive und sichere Option für bestimmte
Erkrankungen darstellen könnte. Mit der Beantwortung dieses
Fragebogens können Sie uns bei der weiteren Entwicklung und
Aufklärung der Stuhl-Therapie verhelfen. Wir danken Ihnen dafür.
Wie lautet der erste Buchstabe ihres Vornamens?
____
Wie lautet der erste Buchstabe ihres Familiennamens?
____
Wie alt sind Sie?
____
Was ist Ihr Geschlecht?
Weiblich
O
Männlich
O
Wie ist Ihr Gewicht?
kg
Was ist Ihre Größe?
cm
Was ist Ihr Familienstand?
Ledig O
Verheiratet O
Geschieden O
Haben Sie Kinder?
Ja O
Nein O
Haben Sie Tiere?
Ja O
Nein O
Was sind Sie von Beruf?
Was ist Ihr höchster Ausbildungsgrad?
Schule O
Ausbildung
O
Abitur O
Akad. Grad O
Hochschule O
Welche Vorerkrankungen haben Sie (3 wichtigsten)?
1)
2)
3)
Hatten Sie jemals eine Magenspiegelung?
Ja O
Nein O
Hatten Sie jemals eine Dickdarmspiegelung?
Ja O
Nein O
Sind Sie Diabetiker (Zuckerkrank)?
Ja O
Nein O
Leiden Sie an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Ja O
Nein O
Ja O
Nein O
oder Ja O
Nein O
Morbus Crohn O
Colitis ulcerosa O
andere O ..........
Leiden Sie unter Reizdarmbeschwerden (z.B. Obstipation
(Verstopfung), Diarrhoe (Durchfall), Blähungen)?
Nehmen
Sie
aktuell
Medikamente
gegen
Durchfall
Darmbeschwerden ein?
Wenn ja, welche:
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Weiß nicht/Keins
Zentrum für Innere Medizin
Trifft eher zu
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Trifft voll zu
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Haben Sie bereits von einer Stuhl-Therapie/Transplantation gehört?
Wussten Sie schon, dass Stuhl-Therapie/Transplantation eine sehr
effektive Therapie (Durchfall nach Antibiotika-Einnahme) darstellt?
Haben Sie Durchfall (mehr als 3x täglich ungeformten Stuhlgang)?
Meinen Sie, dass für viele Menschen dieses Thema unangenehm
ist?
Kennen
Sie
jemanden
der
bereits
eine
Stuhl-
Therapie/Transplantation erhalten hat?
Wenn Ihr Arzt Sie über Ihr Stuhl-Verhalten fragt, ist das für Sie
unangenehm?
Hätten Sie Probleme Ihren Arzt bezüglich der Veränderungen Ihres
Stuhlgangs (z.B. Durchfall/Verstopfung) anzusprechen?
Könnten Sie mit Ihrem Arzt über eine Stuhl-Therapie offen
sprechen?
Wenn Sie bereits eine Dickdarmspiegelung hatten, war die
Dickdarmvorbereitung sehr belastend für Sie?
Wussten Sie schon, dass mehrere Wege der Stuhltransplantation
existieren (z.B. über eine Nasensonde, bei der Darmspiegelung oder
als Einlauf)?
Hätte der Weg der Stuhl-Applikation einen Einfluss auf Ihre
Entscheidung zur Stuhl-Therapie?
Würden Sie lieber eine Stuhl-Applikation über eine Nasensonde
bevorzugen?
Würden Sie lieber eine Stuhl-Applikation bei der Dickdarmspiegelung
bevorzugen?
Wenn alle Stuhl-Applikationswege gleich effizient wären, für welche Nasensonde
würden Sie sich entscheiden?
Dickdarmspieg. O
Einlauf
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O
O
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Trifft eher zu
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Trifft voll zu
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Magdeburg(v2)
Hätte die Kenntnis über den Spender vom Stuhl einen Einfluss auf
Ihre Entscheidung zur Stuhl-Transplantation?
Wussten Sie, dass Stuhl am häufigsten von gesunden Probanden
oder von Familienangehörigen zur Transplantation verwendet wird?
Würde die Kenntnis, dass die Stuhl-Spender gründlich und
regelmäßig auf Infektionserkrankungen untersucht werden, Ihre
Entscheidung für oder gegen solche Therapie beeinflussen?
Wäre es Ihnen bei der Entscheidung zur Therapie ausreichend vom
Arzt zu hören, dass bei dem Spender keine Infektion nachgewiesen
werden konnte?
Würden Sie einen Familienmitglied/Partner als Stuhl-Spender
bevorzugen?
Würden Sie einen unbekannten Stuhl-Spender bevorzugen?
Würden Sie vielleicht sogar Ihren eigenen Stuhl bevorzugen?
Wenn alle Stuhl-Spender gleiches Infektionsrisiko hätten und die Probanden
O
gespendeten Stuhl-Proben ähnlich effizient wären, für welchen Familie
O
Spender würden Sie sich entscheiden?
Bekannten
O
Wenn Sie eine Stuhl-Therapie erhalten sollten, hätten Sie Angst sich
vom Spender zu infizieren?
Hätten Sie Angst vor einer Stuhl-Therapie?
Wovor hätten Sie bei der Stuhl-Therapie am meisten Angst?
1)
2)
3)
Hätte die persönliche Kenntnis des Spenders einen Einfluss auf Ihre
Bereitschaft zur Stuhl-Transplantation?
Würden Sie eine Stuhl-Transplantation in einer Narkose/Sedierung
bevorzugen?
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Wären Sie an der Therapie mehr interessiert, wenn andere
Stuhldarreicherungsformen verfügbar wären (z.B. Kapseln)?
Ekeln Sie sich vor Stuhl?
Ekeln Sie sich vor der Stuhl-Therapie/Transplantation?
Was genau stört Sie an der Stuhl-Therapie
1)
(max. 3 Stichwörter/Eigenschaften)
2)
3)
Ekeln Sie sich vor der Stuhl-Therapie/Transplantation wegen des
Stuhl-Geruchs?
Ekeln Sie sich vor der Stuhl-Therapie/Transplantation wegen der
Farbe?
Ekeln Sie sich vor der Stuhl-Therapie/Transplantation wegen des
Risikos einer Infektion?
Würden Sie weniger Abneigung zur Stuhl-Therapie/Transplantation
haben, wenn es geruchlos wäre?
Würden Sie weniger Abneigung zur Stuhl-Therapie/Transplantation
haben, wenn die „Therapie“ farbneutral wäre?
Würden Sie weniger Abneigung haben wenn Ihr Arzt Ihnen nicht
gesagt hätte, dass es eine Stuhl-Therapie ist?
Stellen Sie sich folgendes Scenario vor. Nach einer Therapie mit
Antibiotika haben Sie Durchfall und Bauchkrämpfe entwickelt. Trotz
der Therapie haben Sie immer wiederkehrende und andauernde
Symptome/Beschwerden wie Durchfall oder Bauchkrämpfe. Würden
Sie eine Stuhl-Therapie in Betracht ziehen, wenn es Ihre
Beschwerden ausheilen könnte?
Stellen Sie sich folgendes Scenario vor. Sie wären übergewichtig
und hätten trotz aller Bemühungen eine schlecht eingestellte
Zuckerkrankheit und erhöhte Leberwerte. Würden Sie sich zur StuhlTherapie entscheiden, wenn es Ihnen helfen könnte Ihr Leiden und
die Beschwerden zu verbessern?
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Stellen sie sich folgendes Scenario vor. Sie wären erkrankt an einer
der chronischen entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. Morbus
Crohn oder ulzerierende Dickdarmentzündung) und die bisherige
Therapie war nur unzureichend erfolgreich. Würden Sie diese
Therapie in Betracht ziehen, wenn sich Ihre Erkrankung dadurch
verbessern könnte?
Stellen Sie sich folgendes Scenario vor. Sie hätten eine Erkrankung
des Darmes mit wechselhaften Beschwerden und Symptomen wie
z.B. Durchfall/Verstopfung oder Blähungen/Schmerzen. Trotz vielen
Bemühungen konnten Ihre Ärzte keine Ursache dafür finden bzw. die
Beschwerden dauerhaft therapieren. Würden Sie sich einem
Versuch der Stuhl-Therapie/Transplantation unterziehen um Ihre
Beschwerden zu lindern?
Würden Sie eine Stuhl-Therapie Ihren Bekannten/Verwandten
empfehlen?
War dieser Fragebogen über Stuhl-Therapie Ihnen unangenehm?
Bitte Sagen Sie uns was Sie von einer Stuhl-Therapie halten.
Vielen Dank für Ihre Teilnahme an dieser Befragung!
Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen nur wenn Sie
bereits eine oder mehrere Stuhl-Therapien/Transplantationen
hatten.
War die Stuhl-Therapie genauso wie Sie es erwartet haben?
War die Therapie besser und verträglicher, als Sie es erwarten
haben?
Waren Sie mit dem Applikations-Weg zufrieden?
Würden
Sie
sich
für
einen
anderen
Stuhl-Applikationsweg
entscheiden, wenn Sie die Therapie erneut bekommen sollten?
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Wenn Sie neu entscheiden könnten, würden Sie sich erneut zu einer
Stuhl-Therapie entscheiden?
Welchen Applikations-Weg hatten Sie bei der Stuhl-Transplantation?
Nasensonde
O
Dickdarmspieg. O
Einlauf
O
Würden Sie sich jetzt leichter zu einer Stuhl-Therapie entscheiden
als vor der Therapie?
Würden
Sie
diese
Therapie
Ihren
Bekannten/Verwandten
empfehlen?
Bitte, beschreiben Sie uns was für Sie bei der Therapie am 1)
unangenehmsten war.
2)
3)
Bitte, beschreiben Sie uns die wichtigsten Beschwerden die Sie 1)
während der Therapie (wichtigste zuerst) hatten.
2)
3)
Bitte sagen Sie uns was Sie über eine Stuhl-Therapie denken.
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