140117 Darmflora benoetigt bei

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Darmkrebs: Eine florierende Angelegenheit
Ergebnisse einer aktuellen US-amerikanischen Studie zeigen: Darmkrebs ist offenbar mit
einer veränderten Darmflora assoziiert – eine Chance, das Risiko zu erkranken über
Nahrung und Medikamente zu minimieren?
Eine dichte und vielfältige Mikrobengemeinschaft besiedelt
den menschlichen Darm: Das intestinale Mikrobiom. Für
die Gesundheit des Menschen spielt es eine wichtige
Rolle, da das Mikrobiom vielfältige Funktionen im
Organismus übernimmt. So sorgen die zahlreichen
Mikroorganismen im Darm beispielsweise für die
Zersetzung ansonsten unverdaulicher Stoffe, stellen
Vitamine her, stimulieren das Immunsystem und
verdrängen sogar Pathogene. Doch kann eine
ungünstige Mikrobengemeinschaft im Darm auch die
Entstehung von Darmkrebs begünstigen?
Veränderte Mikroflora mit zahlreichen Erkrankungen assoziiert
Verschiedene Störungen des menschlichen Verdauungstraktes wie entzündliche
Darmerkrankungen, das Reizdarmsyndrom oder Fettleibigkeit gehen mit einer veränderten
Mikroflora einher. Hier stellt sich jedoch ein ähnliches Problem wie bei Henne und Ei: Was
war zuerst da, die Darmerkrankung oder die aus dem Gleichgewicht geratene
Mikrobengemeinschaft? Die kausalen Zusammenhänge zwischen gestörter Darmflora und
verschiedenen Erkrankungen konnten wissenschaftlich bisher noch nicht gänzlich geklärt
werden.
Erste Vergleichsstudie
Bereits seit einigen Jahren vermuten Wissenschaftler auch einen Zusammenhang zwischen
der menschlichen Darmbesiedlung und der Entstehung von Darmkrebs. Epidemiologische
Vergleichsstudien zwischen Patienten mit Darmkrebs und Gesunden gab es dazu bisher
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nicht.Wissenschaftler der University School of Medicine in New York, USA, haben nun
anhand von Stuhlproben das Mikroben-Vorkommen bei 47 Darmkrebspatienten mit dem
von 94 gesunden Menschen verglichen. Die Stuhlproben stammen von frisch
diagnostizierten Darmkrebspatienten über einen Zeitraum von zwei Tagen. Vor Beginn der
Behandlung sammelten die Wissenschaftler außerdem Daten zu Ernährungsgewohnheiten
und Demographie der Patienten.
Ribosomen-RNA – einmalig und universell
Im menschlichen Verdauungstrakt befinden sich etwa 10 14 Bakterien, die meisten von
ihnen im Dickdarm. Um die Mitglieder des Darmmikrobioms einzeln zu erfassen, nutzten
die Wissenschaftler die Analyse der mikrobiellen 16S Ribosomen-RNA (rRNA). Sie besitzt
konservierte Regionen, wodurch sie leicht zu vervielfältigen ist. Mithilfe der hochvariablen
Regionen der rRNA hingegen lassen sich die einzelnen Spezies eindeutig identifizieren.
Wenn Wissenschaftler beispielsweise alle 16S rRNAs einer Stuhlprobe sequenzieren,
erfassen sie damit gleichzeitig bekannte und unbekannte, selten und häufig vorkommende
Spezies und erhalten so ein umfassendes, realitätsnahes Bild der Darmbewohner ihres
Probanden. Diese molekulargenetische Herangehensweise ist wesentlich genauer als
früher praktizierte Untersuchungsmethoden, bei denen die Bakterien vor der Analyse erst
isoliert und vermehrt werden mussten. Konnte sich bei diesem Schritt eine Bakterienart
nicht durchsetzen, fiel sie durchs Raster.
Geringere Vielfalt und weniger entzündungshemmende Bakterien
Zahlreiche Studien haben bereits belegt, dass das menschliche Darmmikrobiom
hauptsächlich
aus
den
Stämmen
der Bacteroidetes (meist Bacteroides oder Prevotella Spezies)
und
der
Firmicutes (meist Clostridium und Lactobacillus Spezies) zusammengesetzt ist – allerdings
zu äusserst variablen Anteilen. Die aktuellen Untersuchungen der New Yorker
Wissenschaftler zeigen, dass Darmkrebspatienten insgesamt eine geringere Vielfalt bei der
Zusammensetzung der Darmmikroben aufweisen als gesunde Menschen. Auch das
Vorkommen bestimmter Bakterien unterschied sich bei Darmkrebspatienten deutlich von
dem Gesunder: Bei den Darmkrebspatienten fanden die Wissenschaftler etwas mehr
Bakterien des Stamms Bacteroidetes (16,2%) als bei gesunden Probanden (9,9%).
Gleichzeitig hatten die Firmicutes bei den Darmkrebspatienten abgenommen (74,0% vs.
80,3%). Unter den Firmicutes hatten die Clostridien die meisten Verluste zu beklagen
(68,6% vs. 77,8%). Die grampositiven Clostridien, allen voran Coprococcus, fermentieren im
Darm Ballaststoffe und andere komplexe Kohlenhydrate zu Butyrat. Wissenschaftler
vermuten, dass dieser Darmmetabolit chronische Darmentzündungen und die Entstehung
von Darmkrebs verhindern kann. „Andere Studien haben bereits bestätigt,
dass Clostridien im unmittelbaren Tumorgewebe seltener vorkommen als im übrigen
Darmgewebe“, schreiben die Wissenschaftler. Die Gattung Fusobacterium kam bei
Darmkrebspatienten hingegen häufiger vor als bei Gesunden (31,9% vs. 11,7%). Diese
Bakterien wurden bereits mit der Entstehung einer Colitis und mitParodontalerkrankungen
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in Verbindung gebracht, die wiederum das Auftreten von Darmkrebs begünstigen können.
„Auch in diesem Punkt zeigen andere Studien in dieselbe Richtung: Fusobacteria wurden
vermehrt in Darm-Tumorgewebe und bei Rektalabstrichen von Darmkrebspatienten
entdeckt“, ordnen die Studienautoren ihre Ergebnisse ein.
Ähnliches gilt für die Gattungen Atopobium und Porphyromonas, die ebenfalls gehäuft in
den Stuhlproben von Darmkrebspatienten nachgewiesen wurden. Atopobium, das
grampositive, anaerobe Bakterium, wurde bereits mit Morbus Crohn in Verbindung
gebracht und kann
in
vitro
das
Absterben
von
Darmkrebszellen
verhindern. Porphyromonas kommt im Mund und im Gastrointestinaltrakt des Menschen
vor und ist ebenfalls mit Parodontalerkrankungen assoziiert.
Krebsrisiko über Darmflora beeinflussbar?
Zwischen dem Darmmikrobiom und Darmkrebs scheint es offenbar eine Verbindung zu
geben. „Da wir die Proben erst nach der Krebsdiagnose genommen haben, können wir die
Frage, in welchem kausalen Zusammenhang die veränderte Darmflora und Darmkrebs
stehen, noch nicht beantworten“, so Studienkoordinator Prof. Dr. Jiyoung Ahn. Und obwohl
die Wissenschaftler auf fehleranfällige Anzuchtmethoden verzichteten, weist ihre Studie
dennoch Schwachpunkte auf, denn die schleimhautassoziierten Bakterien wurden bei der
Analyse der Stuhlproben nicht berücksichtigt. „Diese könnten aufgrund der räumlichen
Nähe sogar noch enger mit der Entstehung von Darmkrebs in Verbindung stehen als die
von uns erfassten Bakterien“, räumen die Autoren ein. Weitere Untersuchungen sollen
diesbezüglich mehr Klarheit schaffen. Eine Vermutung lässt sich aus der vorliegenden
Studie jedoch bereits vorsichtig formulieren: Wenn Darmkrebs die Folge einer
andersartigen bakteriellen Darmbesiedlung ist, dann ließe sich das Krebsrisiko durch
Ernährung oder Medikamente eventuell beeinflussen.
Quelle: DocCheck
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Darmflora, welche sich in Darm- und Verdauungsbeschwerden erstmalig erkennbar macht,
kann dies wesentlich dazu beitragen, um den Selbstheilungsprozess zu beschleunigen.
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