Die Welt als Hologramm: Neues aus der Stringtheorie

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Die Welt als Hologramm:
Neues aus der Stringtheorie
Prof. Dr. Jan Plefka
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Physik und IRIS Adlershof
Quantenfeld- und Stringtheorie
Lange Nacht der Wissenschaften
Das Problem
Zwei grundlegende Pfeiler der Physik:
1. Einsteins Gravitationstheorie
2. Quantentheorie:
⇒
[1915]
[1920-1930]
Standardmodell der Elementarteilchenphysik [1950-75]
Elektromagnetismus, schwache und starke Kraft
Nicht miteinander vereinbar!
Vielversprechendster Ansatz:
⇒
“vereinheitlichte Theorie”
Stringtheorie
[seit 1984]
Beide Pfeiler eng miteinander verwoben [seit 1997]
⇒
Holographisches Prinzip der Quantengravitation
[1/24]
Die Allgemeine Relativitätstheorie
Das Prinzip:
Die Raumzeit bestimmt die Bewegung der Materie, die Materie
Die Gravitation
bestimmt die Krümmung
der Raumzeit.
Einsteinsche Feldgleichungen:
Rµν − 12 gµν R + gµν Λ =
8π GN
c4
Tµν
Geometrie (Mathematik) = Materie (Physik)
Krümmung R
Kosmologische Konstante Λ
Energie-Impuls-Tensor Tµν
Die Gravitation nach Newton
Isaac Newton, 1642-1727
2 Körper im leeren Raum ohne Einwirkung von Kräften
FA = mA
d2 x
=0
dt2
⇒ x(t) = vt+c
Da die Körper die Massen mA und mB haben, wirkt eine anziehende
Gravitationskraft zwischen ihnen
F = GN
mA · mB
(xA − xB )2
Newton’sches Gravitationsgesetz
Zeit ist absolut: t “tickt” für A und B gleich.
Kraftwirkung ist instantan
Raum ist flach und unendlich ausgehnt: R3
[2/24]
Die Gravitation nach Einstein
Albert Einstein, 1879-1955
Die Anziehung zweier Massen wird durch Krümmung des Raumes erklärt
Körper A und B bewegen sich weiterhin auf geraden Bahnen allerdings in einem gekrümmten
Raum! Es wirkt keine Kraft zwischen ihnen.
Gravitationskraft ist eine Scheinkraft, ähnlich der Zentrifugalkraft.
Die Raumzeit ist dynamisch, wird durch die in ihr enthaltene Materie gekrümmt
und beeinflusst ihrerseits, wie sich die Materie bewegt.
[3/24]
Ein Gedankenexperiment
Wir entfernen die Sonne aus unserem Planetensystem
Newton’sche Welt: Die Gravitationskraft wirkt instantan:
Ein “Ausschalten” der Sonne bemerkt die Erde sofort
Einstein’sche Welt: Veränderungen der Raumzeitkrümmung breiten sich mit
Lichtgeschwindigkeit aus:
Gravitationswellen! Vorhersage bereits 1915, aktuelle Suche an
Gravitationswellendetektoren.
[4/24]
Ein Gedankenexperiment
Wir entfernen die Sonne aus unserem Planetensystem
Newton’sche Welt: Die Gravitationskraft wirkt instantan:
Ein “Ausschalten” der Sonne bemerkt die Erde sofort
Einstein’sche Welt: Veränderungen der Raumzeitkrümmung breiten sich mit
Lichtgeschwindigkeit aus:
Gravitationswellen! Vorhersage bereits 1915, aktuelle Suche an
Gravitationswellendetektoren.
[4/24]
Die Allgemeine Relativitätstheorie
Das Prinzip:
Die Raumzeit bestimmt die Bewegung der Materie, die Materie
bestimmt die Krümmung der Raumzeit.
Einsteinsche Feldgleichungen:
Rµν − 12 gµν R + gµν Λ =
8π GN
c4
Tµν
Geometrie (Mathematik) = Materie (Physik)
Krümmung R
Kosmologische Konstante Λ
[5/24]
Energie-Impuls-Tensor Tµν
Die Allgemeine Relativitätstheorie
Das Prinzip:
Die Raumzeit bestimmt die Bewegung der Materie, die Materie
bestimmt die Krümmung der Raumzeit.
Einsteinsche Feldgleichungen:
Rµν − 12 gµν R + gµν Λ =
8π GN
c4
Tµν
Geometrie (Mathematik) = Materie (Physik)
Krümmung R
Kosmologische Konstante Λ
[5/24]
Energie-Impuls-Tensor Tµν
Beispiel Quantenelektrodynamik:
Elementarteilchenph
Physikal. Theorie der Elektronen und P
(g:“Kopplungskonstante”)
• Beschrieben durch Quantenfeldtheor
Die Quantenmechanik
e−
e−
=
e−
Zeit
e−
g2 ·
Ph
Streuung von
Elektronen
Streuprozesse
Störun
Renormierung: g → g(E)
• Renormierung: g → g(E)
Drei Naturkräfte beschrieben durch Ei
Die Quantenmechanik
M.Planck
W.Heisenberg
E.Schrödinger
Ein Teilchen reist vom Ort A zum Zeitpunkt tA nach B zum Zeitpunkt tb :
Klassische Physik:
Vorhersage (aus Newtons Gesetz): Abhängig von Startgeschwindigkeit und
einwirkenden Kräften erreicht das Teilchen sein Ziel oder auch nicht:
Deterministisches Aussage: ja/nein
Quantenphysik:
Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten! Lediglich Angabe von
Wahrscheinlichkeiten für die Beobachtung des Teilchen am Ort B zum
Zeitpunkt tB möglich.
W(A,ta )→(B,tb ) = 0.73
[6/24]
Die Quantenmechanik
M.Planck
W.Heisenberg
E.Schrödinger
Ein Teilchen reist vom Ort A zum Zeitpunkt tA nach B zum Zeitpunkt tb :
Klassische Physik:
Vorhersage (aus Newtons Gesetz): Abhängig von Startgeschwindigkeit und
einwirkenden Kräften erreicht das Teilchen sein Ziel oder auch nicht:
Deterministisches Aussage: ja/nein
Quantenphysik:
Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten! Lediglich Angabe von
Wahrscheinlichkeiten für die Beobachtung des Teilchen am Ort B zum
Zeitpunkt tB möglich.
W(A,ta )→(B,tb ) = 0.73
[6/24]
Das Feynmansche Pfadintegral
Richard Feynman, 1918-1988
Feynmansches Pfadintegral erlaubt die Berechnung dieser Wahrscheinlichkeit:
Betrachte alle Wege von A nach B. Jeder Weg wird mit einem Faktor (die
Wirkung) gewichtet und über alle möglichen Wege summiert
X
W(A,ta )→(B,tb ) = alle Wege
2
ei·Wirkung Heisenberg’sche Unschärferelation: Ort x und Impuls p (p = m · v) eines
Teilchens zum Zeitpunkt t0 sind nicht beliebig genau bestimmbar:
∆x · ∆p ≥ ~/2
Zeit ist noch absolut hier ⇒ Nicht-relativistische Quantenmechanik
[7/24]
Relativistische Quantenphysik
Quantenfeldtheorie: Relativistische Quantenmechanik
[1950-1975]
Neuer Effekt: Erzeugung und Vernichtung von Elementarteilchen
γ
γ
Photon
e
−
Photon
e−
Elektron
Abstrahlung eines Photons
Elektron
e−
e
−
Kräftee−werden durche−den Austausch von Teilchen übertragen
e−
e−
Photon
Kraftteilchen der elektromagnetischen Kraft: Photon (“Licht”)
Photon
e−
e−
e−
e−
[8/24]
Quantenfeldtheorie
Beispiel Quantenelektrodynamik:
Elementarteilchenphysik (ohne Gravitation)
Physikal. Theorie der Elektronen und Photonen sowie deren Wechselwirkungen
(g: Ladung oder “Kopplungskonstante”)
• Beschrieben durch Quantenfeldtheorie: (hier QED)
[1950-1975]
e−
e−
=
e−
Zeit
e−
g2 ·
Photon
+ g4 ·
+ g 6(. . .) + . . .
Streuung von
Elektronen
Störungsreihe
g1
Streuprozesse
Störungsreihe
in g � 1 ing:“Kopplungskonstante”
Renormierung: g → g(E)
• Renormierung: g → g(E)
Drei Naturkräfte beschrieben durch Eichfeldtheorien
[1955,1971]
Was
passiert
bei g ∼ beschrieben
1? ⇒ nicht-störungstheoretische
Quantenfeldtheorie
• Drei
Naturkräfte
durch Eichfeldtheorien
[1955,1971]
• Was passiert bei g ∼ 1? ⇒ nichtperturbative Quantenfeldtheorie
[9/24]
3
Standardmodell der Elementarteilchenphysik
Standardmodell der Elementarteilchenphysik
Kräfte:
SU(3) × SU(2) × U(1)
=
ˆ Eichfeldtheorien
Elektromagnetismus (Photon)
Schwache Kraft (W & Z Bosonen)
Starke Kraft (Gluonen) =
ˆ Quantenchromodynamik (QCD)
SU(N) Eichfeldtheorie:
Felder sind
Eichfeldtheorie: Felder sind N × N
N : Zahl der ‘Farben’
Leptonen
e− , ν e
Materie:
µ− , ν µ
τ − , ντ
SU(2) �
(x) =
N × N Matrizen:
Z
SU(2)Aµ
Matrizen: Aµ
(x) = W −
Z +�
W+
−
W
W
−Z
−Z
Leptonen Skalare
Quarks Skalare
Quarks
−
u, d
u,e d, νe
−, ν
µ
s, (?)
c
HGravitation nicht enthalten.
s, c µ Higgs
−
t, b
t,τ b , ντ
+ Antiteilchen
[10/24]
e
Photon
Die starke Kraft: Quantenchromodynamik
Gluon
−
e
−
−
e
e
SU(3) Eichtheorie: (Gluonen
Aµ ) + Quarks
(q)
q
q
g
g
q
Wechselwirkung:
e−
Photon
q
e−
Verantwortlich z.B. für
q
den Zusammenhalt
des
Protons
Gluon
e−
q
Gluon
q
q
g
g
Gluonen haben Selbstwechselwirkungen
g
g
g
g
Gluon
g ∂A3 ∼
q
g
g
g
g
g 2 A4 ∼
g
g
Die starke Kraft:
q
g
g
g
1000 mal stärkerg als elektromagnetische
Kraft
Gluon
Gluon
105 mal stärker als schwache Kraft
1038 mal stärker als Gravitation!!
[11/24]
g
g
Quantenchromodynamik: Der Scheinriese
Kopplungskonstante ist energieabhängig
[Gross, Wilczeck, Pollitzer]
g → g(E)
g
E
Niedrige Energien (g 1): Confinement
(“Farbeinschluss”)
Es werden keine freien Quarks oder Gluonen beobachtet.
Stattdessen: Gebundene Zustände (Hadronen)
Mesonen:
q̄
q
L
q̄q-Potential:
V =
[12/24]
1
2
lS
L
“Farbkraftschlauch”
Quantenchromodynamik als Stringtheorie
Farbkraftschlauch erinnert an offenen String:
Hadron
Stringbild
Meson (z.B. Pion)
=
ˆ
“Glueball”
=
ˆ
q̄
q
q
Baryon (z.B. Proton)
[’t Hooft, 1974]
q
=
ˆ
q
Hoffnung: Strings adequate Beschreibung für Eichtheorien bei starker Kopplung.
Aber: Stringstheorie beschreibt Quantengravitation?
Und: Quantenchromodynamik kennt keine Gravitation!
[13/24]
!
Quantengravitation
und
Stringtheorie
• Quantenmechanik
einer
Schwerpunktsb
Quantum
mechanics
of
a“Saite”:
relativistic
string
• Quantenmechanik einer “Saite”: Schwerpunk
Graviton
Gauge bosonS
Stringwechselwirkungen:
Vibrationsspektrum
Spektrum Eichteilche
der
Graviton =
Oscillation
spectrum
ˆ =ˆspectrum
of “Elemen
“elem
• Verallgemeinerung
Teilchengraphen:
[198
Vibrationsspektrum
=
ˆ Spektrum
der “Elem
Extended
structurevon’softens’
divergences:
Gravitation ?
Gravitation ?
• Behandle Einsteins Gravitationstheorie als Quantenfeldtheorie:
Behandle Einsteins Gravitationstheorie als Quantenfeldtheorie:
gµν
κ ·· hhµν
(x)
µν(x)
µν(x) = ηµν + κ
Gravitonstreuung:
Gravitonstreuung:
h
h
=
h
(Gedankenexperiment)
(Gedankenexperiment)
Zeit
κ2 ·
Graviton
+ κ4 ·
+ ...
h
=∞
NICHT “renormierbar” ⇒ Quantenfeldtheorie der Gravitation existiert nicht !
NICHT “renormierbar” ⇒
Quantenfeldtheorie der Gravitation benötigt ∞ viele zu messende Parameter
1
Kopplungskonstante der
der Gravitation
Gravitation: sehr
[κ] =schwach:
ˆ 10−33cm
MPlanck =
Kopplungskonstante
1
Wird effektiv bei der Längenskala [κ] = MPlanck
=
ˆ 10−33 cm
[14/24]
4
Quantengravitation
Bei welchen Abständen bzw. Energien wird
Quantengravitation bedeutsam?
Plancklänge und Planckmasse
r
~ GN
LPlanck =
∼ 10−33 cm
c3
r
~c
MPlanck =
∼ 10−5 g ∼ 1019 H-Atome
GN
Hierachieprobleme:
MPlanck
∼ 1017
MSM
ΛCosm
∼ 10−122
MPlanck 4
[15/24]
Stringtheorie
Wie können wir Vorhersagekraft für die
Quantengravitation erreichen?
Stringtheorie
Stringtheorie
5
• Idee:
Idee:
Ersetze
Teilchen
durch
ausgedehntes
Objekt:
“String”
Ersetze
Teilchen
ausgedehntes
1d 1d
Objekt:
“String”
• Idee:
Ersetze
Teilchen durch
durch
ausgedehntes
1d Objekt:
“String”
�
o�
lS ∼
lS 10
∼ 10 cm cm
lS ∼ 10−33cm −33−33
• Quantenmechanik einer “Saite”: Schwerpunktsbewegung + Eigenschwingung:
Quantenmechanik einer “Saite”: Schwerpunktsbewegung + Eigenschwingung:
• Quantenmechanik einer “Saite”: Schwerpunktsbewegung + Eigenschwingung
Graviton
Eichteilchen
Materieteilchen
Vibrationsspektrum =
ˆ Spektrum der “Elementarteilchen”
Graviton
Eichteilchen
Materieteilchen
5
Vibrationsspektrum =
ˆ Spektrum
der “Elementarteilchen”
[16/24]
Fluktuationsspektrun des Strings in flacher (Minkowski)
Raumzeit Stringspektrum in flacher (Minkowski) Raumzeit
Stringtheorie
=
ˆ Quantenfeldtheorie
unendlich
vielervieler
Teilchenarten
Stringtheorie
=
ˆ Quantenfeldtheorie
unendlich
Teilchenarten
Spin
...
Graviton
2
...
Gravitino
3/2
...
1
...
Spinor
1/2
...
Skalar
0
Eichteilchen
0
1
2
3
...
Masse / [1019 GeV]
�
Planck Masse: �c/G
• Konsistente Theorie der Quantengravitation
p
19 GeV ∼ 10−5 g
Planck
Masse: ~c/G =
• Vereinheitlichung
von10Naturkräften
+ Materie: Anregungen eines Strings
Konsistente Theorie der Quantengravitation
Vereinheitlichung von Naturkräften + Materie: Anregungen eines Strings
[17/24]
7
Stringwechselwirkungen: Störungsreihe
Stringwechselwirkungen: Störungsreihe
Verallgemeinerung von Teilchengraphen:
[1984-1995]
• Verallgemeinerung von Teilchengraphen:
+
gS2 ·
[1984-1995]
+
gS4 ·
+ gS6 · (. . .) + . . .
Zeit
gS : Stringkopplungskonstante
gS : Stringkopplungskonstante
Es treten keine Divergenzen mehr auf! Wechselwirkung ist “weich”
Es treten keine Divergenzen mehr auf! Wechselwirkung ist “weich”
• Gravitonstreuung:
Gravitonstreuung:
gS2 ·
=
ˆ Einsteins Gravitationstheorie
=
ˆ Quantenkorrekturen zu Einsteins Theorie
=
ˆ Einsteins Gravitationstheorie
7
gS2
·
=
ˆ Quantenkorrekturen zu Einsteins Theorie
[18/24]
Eigenschaften und Vorhersagen der Stringtheorie
Höhere Dimensionen:
Als Quantentheorie nur konsistent in 1 + 9 Dimensionen!
⇒ 6 zusätzliche Raumdimensionen
oder
Graviton
Materieteilchen
Geometrie der versteckten Dimensionen bestimmt 1 + 3 dim Teilchenspektrum
Vorhersage der Supersymmetrie: Bosonen ⇔ Fermionen
Problem: Scheinbar gigantische Zahl von konsistenten Kompaktifizierungen!
[19/24]
Die Welt als Hologramm
Quantengravitation in Raumzeiten negativer Krümmung
seit 1997 wichtige Fortschritte im Verständnis der Quantengravitation in
Raumzeiten konstanter negativer Krümmung: anti-de-Sitter Raum (AdSd )
[Willem de Sitter, 1872-1934]
AdS5 ist (4+1)-dimensionale Raumzeit mit Rand: Randgeometrie ist R3 × Zeit
AdS5
AdS5
Rand
Rand
Zeit
Lichtstrahl
Zeit
Massives Teilchen
Stringtheorie wohldefiniert auf AdS5 × M5 ,
z.B. Wahl M5 = S 5 5d-Sphäre.
[20/24]
Die String-Eichtheorie Dualität
[Maldacena, 1997]
Holographisches Prinzip: Strings im Inneren der Raumzeit mit Rand
(Anti-de-Sitter Raum), Gluonen auf dem Rand
String theory in higher
dimensional space
Gauge field theory on 4d boundary
Zwei alternative Beschreibungen eines physikalischen Objekts:
Eichtheorie =
ˆ Stringtheorie im anti-de-Sitter-Raum
[21/24]
Bestverstandenes Modell
Max. supersymmetrische QCD
=
Stringtheorie in AdS5 × S 5
Maximal supersymmetrische Quantenchromodynamik
1 Gluon (spin=1) ,
4 Gluinos (spin=1/2) ,
[Brink, Schwarz, Scherk,Gliozzi,Olive 77]
6 Skalare (spin=0)
Dualität der Kopplungen:
g 1: Schwach gekoppelte QCD, stark gekoppelte Stringtheorie
g 1: Stark gekoppelte QCD, schwach gekoppelte Stringtheorie
Ermöglicht Berechnung von exakten Resultaten (keine störungstheoretische
Entwicklung in g)!!
[22/24]
Explizites Beispiel
Exakte Streuwahrscheinlichkeit von zwei Gluonen in maximal
supersymmetrischer QCD.
g
g
=
?
g
g
(
88 4 6
73 6
8g 2 − 83 π 2 g 4 + 45
π g − 16( 630
π + 4 ζ(3)2 ) g 8 + . . .
=
27
ζ(3) 1
2
K
1
4g − 3 log
− 4π
2 g−3 log 2/4π − 29 π 3 g 2 − . . .
π
falls g 1 o
falls g 1
× (Einfache Funktion der Impulse)
Exakt bekannte Funktion von g und Gluon-Impulsen
[23/24]
[Beisert,Eden,Staudacher;Bern,Dixon,Smirnov]
Zusammenfassung
Quantengravitation (=
ˆ Stringtheorie) in (d+1)-Dimensionen äquvialent zur
Quantenteilchen (Eichfeldtheorie) in d-Dimensionen ohne Gravitation
Anwendung 1: Lösung der Quantenteilchentheorie in 4d (supersymmetrische
QCD)
Anwendung 2: Benutze Teilchentheorie in 3d um Quantengravitation (z.B.
schwarze Löcher) in 4d zu studieren
[24/24]
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit
Literatur:
J. Maldacena, Spektrum der Wissenschaft, März 2006
Einstein Online, www.einstein-online.info
Welt der Physik, www.weltderphysik.de, Unterthema „Modelle
und Theorien -> Jenseits des Standardmodells“
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