P5.2 Perzeption: Kontrollfragen

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P5.2 Perzeption: Kontrollfragen
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Anatomie und Physiologie des Gehörs
1. Zeichne und beschrifte einen Frontalschnitt durch das Gehörorgan.
2. Wie kommt es im Außenohr zu einer Schallverstärkung.
3. Was versteht man unter Impedanz ? Inwiefern spielt sie beim Übergang
von Mittel- zum Innenohr eine Rolle?
4. Wie kommt der Impedanzausgleich im Mittelohr zustande?
5. Auf welche Weise kann im Mittelohr die Schallweiterleitung behindert
werden?
6. Zeichne und beschrifte die aufgerollte Schnecke.
7. Beschreibe die Frequenz-Ort-Transformation auf der Basliarmembran
nach Békésy. Was versteht man unter Tonotopie?
8. Beschreibe die Phasen eines Aktionspotentials. Wodurch wird es ausgelöst?
9. Welche Rolle spielt die Refraktärzeit bei der Weiterleitung von Aktionspotentialen?
10. Beschreibe die synaptische Übertragung neuronaler Impulse.
11. Was versteht man unter exzitatorischen und inhibitorischen synaptischen Verbindungen?
12. Worin unterscheiden sich innere und äußere Haarzellen im Cortischen
Organ?
13. Beschreibe den Schereffekt.
14. Beschreibe die Frequenz-Zeit-Transformation nach Wever.
15. Wie wird auditiv Intensität codiert?
16. Skizziere das Ohr als Energietransformator.
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17. Benenne die Umschaltstationen der auditorischen Bahn.
18. Welche Prozesse finden in der Oberen Olive statt?
BA Beschreibe einen neuronalen Prozess, der zeitliche spektrale Änderungen im Signal hervorhebt.
BA Beschreibe einen neuronalen Prozess, der die Formanten im Signal hervorhebt.
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Zentralnervöse auditive Verarbeitung
19. In welche Strukturen lässt sich das Gehirn grob unterteilen?
20. Nenne und lokalisiere für die Sprachproduktion und -perzeption relevante Hirnstrukturen.
21. Beschreibe den Mechanismus der Aufmerksamkeitssteuerung.
22. In welche Strukturen lässt sich die Hirnrinde unterteilen? Wo befindet
sich das primäre auditorische Areal?
23. Was versteht man unter Top-Down- und Bottom-Up-Prozessen?
BA Beschreibe die Funktionsweise einer Hebb’schen Synapse und ihre Rolle
bei Lernprozessen.
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Psychoakustik
24. Was ist der Forschungsgegenstand der Psychophysik ?
25. Was ist nach Tillmann unter phonetischen Vorgängen und phonetischen
Ereignissen zu verstehen?
26. Worin besteht der Unterschied zwischen prothetischen und metathetischen Empfindungen?
27. Nenne Beispiele für physikalische Größen und zugehörige Empfindungsgrößen sowie deren Einheiten.
28. Was versteht man unter Absolutschwellen und Unterschiedsschwellen?
Wodurch können sie beeinflusst werden?
29. Wie lautet das Weber’sche Gesetz? Interpretiere die folgende Funktion
hinsichtlich des Gültigkeitsbereichs dieses Gesetzes.
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30. Wie lautet das Steven’sche Potenzgesetz? Welche Zusammenhänge zwischen Reiz- und Empfindungsgrößen lassen sich in Abhängigkeit des
Exponenten modellieren (mit Skizze)?
31. Beschreibe drei psychoakustische Methoden. Welche davon ist/sind zur
Ermittlung der Mel-Skala geeignet?
32. Was ist die Hörfläche? Wie wird sie begrenzt?
33. Nenne die Vorteile der Sone-Skala gegenüber der Phon-Skala.
34. Interpretiere die folgende Funktion (aus Zwicker, 1982).
35. Zeichne schematisch die Tonheit als Funktion der Frequenz.
36. Beschreibe ein Verfahren zur Ermittlung von Frequenzgruppen.
37. Wie wird die Bark-Skala erstellt?
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38. Skizziere den Verlauf der Frequenzgruppenbreiten in Abhängigkeit der
Mittenfrequenz.
39. Welche Entsprechungen gibt es zwischen den Tonheitsskalen und der
Basilarmembran (ohne konkrete Zahlen)?
40. Welche Beziehung gibt es zwischen den Frequenzgruppen und der wahrgenommenen Lautheit?
41. Was versteht man unter virtual pitch?
42. Interpretiere die beiden folgenden Funktionen im Hinblick auf temporale Maskierung.
43. Wie wird Schall im Raum lokalisiert?
• Links-Rechts
• Oben-Unten
• Vorne-Hinten
• Nah-Fern
44. Was versteht man unter dem Präzedenzeffekt bei der Schalllokalisierung?
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Vokalperzeption
45. Beschreibe Versuchsaufbau und Ergebnisse des Experiments von Peterson und Barney (1952) zur Vokalperzeption.
46. Wovon hängt nach Traunmüller (1981) der perzipierte Öffnungsgrad
von Vokalen ab?
47. Was versteht man unter der 3-Bark-Hypothese (Syrdal und Gopal,
1986)?
48. Was sind die akustischen Cues für die Vokalwahrnehmung?
BA Was versteht man unter der Effektiven Formantfrequenz?
BA Mit welchen Stimuli wurde bei Strange (1983) die Rolle der Target-,
Dauer und Transitionsinformation in der Vokalwahrnehmung untersucht?
BA Was versteht man unter extrinsischer und intrinsischer Vokalnormalisierung
BA Schildere ein Experiment Deiner Wahl zur Untersuchung der extrinsischen Vokalnormalisierung.
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Konsonantenperzeption
49. Welche Kriterien zeichnen Kategoriale Wahrnehmung KW aus (mit
Skizzen)?
50. Worin unterscheiden sich kategoriale und kontinuierliche Wahrnehmung?
51. Inwiefern kann von der KW der VOT auf eine Sprachenabhängigkeit
kategorialer Grenzen geschlossen werden?
52. Wie können Adaptionsprozesse die Identifikationsfunktionen beeinflussen?
53. Nenne Argumente für die KW als speziell phonetischen vs. allgemein
auditiven Prozess.
BA Beschreibe drei Diskriminationstests unter Angabe des jeweiligen Zufallsniveaus.
BA Was sagt der CP-Index von VanHessen&Schouten (1999) aus?
BA Beschreibe den Ganong-Effekt.
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BA Was versteht man unter Trading Relations bei der Lautwahrnehmung?
BA Gib ein Beispiel zur perzeptiven Kompensation der Koartikulation.
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Theorien der Sprachwahrnehmung
54. Was versteht man unter Encodiertheit?
55. Nenne drei Perzeptionstheorien zusammen mit dem jeweiligen Begründer.
56. Wie erklären diese Theorien, dass Sprachwahrnehmung trotz Variabilität im Signal möglich ist?
57. Nenne drei zentrale Aussagen der Motor Theory of Speech Peception,
sowie Argumente für und gegen diese Aussagen.
58. Beschreibe den Versuchsaufbau zur Duplex Perception of Speech.
59. Zeige das Grundkonzept der Quantal Theory of Speech Perception anhand einer Graphik.
60. Wie lässt sich Kategoriale Wahrnehmung im Rahmen der Quantal
Theory of Speech Perception beschreiben?
BA Nenne drei Beispiele von Top-Down-Prozessen bei der Lautwahrnehmung.
BA Nenne zwei Theorien, die Top-Down-Prozesse explizit mitmodellieren.
BA Skizziere die Grundgedanken der Exemplarbasierten Modelle.
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