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Inhalt
1
Vorstellungsprotokoll von Samuels und Bennett ................................................ 1
2
Vorstellungsprotokoll von Irving Oyle ................................................................... 2
3
Entspannung, Vorstellungstechnik und Prä-Biofeedback-Protokoll ................. 4
4
Körper-Geist-Vorstellungstypus – Eine geistige Reise........................................ 7
5
Visualisierungsanweisungen für Patienten mit schweren Verbrennungen ...... 9
1 Vorstellungsprotokoll von Samuels und Bennett
(Aus Jeanne Achterberg, 1990, Gedanken heilen, Anhang A)
„Schließen Sie Ihre Augen. Atmen Sie tief und langsam, ganz
regelmäßig, ein und aus. Entspannen Sie Ihren ganzen Körper, nach
der Methode, die Ihnen am meisten zusagt und die bei Ihnen am besten
funktioniert. Lassen Sie nun Ihre Vorstellungen, die Sie über alle Ihre
Krankheitssymptome haben… in Ihrer Phantasie bewußt zu
Seifenblasen werden. Nun stellen Sie sich vor, daß diese Blasen aus
Ihrem Geist, Ihrem Körper, Ihrem Bewußtsein fortgepustet werden, so
weit weg, bis Sie sie weder sehen noch riechen können. Schauen Sie
ihnen nach, wie sie immer kleiner werden und am Horizont
verschwinden.
Stellen Sie sich nun vor, daß Sie an einem Ihrer Lieblingsorte sind.
Vielleicht am Strand, oder in den Bergen, in einer Wüstengegend oder
wo immer Sie sich wohl, lebendig und gesund fühlen. Stellen Sie sich
Ihre Umgebung hell erleuchtet vor, erfüllt von einem klaren Licht.
Gestatten Sie dem Licht, in Ihren Körper einzudringen, ihn zu erhellen,
mit gesunder Energie zu erfüllen. Genießen Sie es, in diesem Licht zu
baden…“
(M. Samuels und H. Bennett, Be Well, S. 284)
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2 Vorstellungsprotokoll von Irving Oyle
(Aus Jeanne Achterberg, 1990, Gedanken heilen, Anhang B)
Die grundlegenden Anweisungen lauten wie folgt:
1. Finden Sie einen ungestörten Ort, machen Sie es sich bequem,
schließen Sie Ihre Augen.
2. Konzentrieren Sie sich auf die Atmung; atmen Sie ein, und zählen
Sie 1000, 2000, 3000, 4000; atmen Sie aus, und zählen Sie
rückwärts, 4000, 3000, 2000, 1000.
3. Stellen Sie sich beim Einatmen vor, daß in Ihrem Körper vorn eine
Welle der Energie aufsteigt und sich nach oben bewegt; beim
Ausatmen stellen Sie sich vor, daß die Welle Ihren Kopf erreicht,
sich über ihn hinweg nach hinten und am Rücken entlang wieder
abwärts bewegt und an Ihren Fersen austritt.
4. Stellen Sie sich einen wunderschönen Ort mit all seinen
Charakteristika vor, Laute und Gerüche usw., und stellen Sie sich
weiterhin vor, wie sich Ihr Körper in dieser Umgebung fühlt.
Fahren Sie mit der Atemübung fort, lassen Sie die Energie
ungehindert fließen, und verweilen Sie in Ihrer Phantasie ca.
fünfzehn Minuten an diesem Ort. Lassen Sie nicht in Ihrer
Konzentration auf die Atmung nach, und lassen Sie die Energie
fließen.
5. Schauen Sie sich an diesem schönen Ort nach einer Kreatur um, es
könnte ein Tier, ein Mensch oder auch eine Pflanze sein. Dieses
Lebewesen ist Ihr Verbündeter, Ihr Geistführer, Ratgeber,
Psychoanalytiker.
6. Schließen Sie Freundschaft mit ihm, fragen Sie nach seinem
Namen, lassen Sie dabei nicht in der Atemkonzentration nach.
Verbringen Sie einige Zeit mit diesem imaginären Wesen,
besprechen Sie ihr Problem mit ihm, und hören Sie auf seinen Rat.
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7. Fragen Sie, ob es Sie täglich treffen möchte.
8. Um die Abmachung zu besiegeln, verlangen Sie einen Machtbeweis
– entweder in Form einer Erleichterung der Symptome oder der
Antwort auf eine Frage.
(I. Oyle, The New American Medical Show)
Die Instruktionen, die Oyle „Bedienungsanleitung für den
Biocomputer“
nennt,
gehören
zu
den
frühesten
und
vertrauenswürdigsten Heilmethoden, die der Menschheit bekannt und.
Sie sind in den Höhlen dargestellt, die unsere Vorfahren während des
Paläolithikums bewohnten, und wurden uns in Liedern und Totems
überliefert. Aus eigener Erfahrung möchte ich Ihnen raten, diese Übung
nicht leichtfertig auszuführen. Ein etwas verändertes Sensorium als
Folge der Atemübungen, die verschiedenen Wirklichkeitsstufen, die die
Psyche in das Zwielicht des Bewußtseins einwebt, und all die Dinge,
die ins Bewußtsein rücken, nachdem sie in den Tiefen des
Unterbewußtseins eingebettet lagen (manchmal aus gutem Grund) –
dies sind die Ingredienzen für eine manchmal erschreckende, immer
hochemotionale Erfahrung. Vielleicht möchten Sie ähnlich wie die
Indianer verfahren, die die Authentizität des Verbündeten auf die Probe
stellen: Fordern Sie ihn/sie auf, in den nächsten Tagen in irgendeiner
Form in der alltäglichen Wirklichkeit zu erscheinen.
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3 Entspannung, Vorstellungstechnik und Prä-BiofeedbackProtokoll
(Aus Jeanne Achterberg, 1990, Gedanken heilen, Anhang C)
Der Zweck dieser Kassette ist es, Entspannung zu erlernen und jegliche
Art von Schmerz oder Furcht, die Sie verspüren, zu vermindern. Ehe
ich jedoch beginne, bitte ich Sie, sich hinzusetzen, auf einen Stuhl oder
aufs Bett, möglichst so, daß Sie sich vollkommen entspannen können
und sich wohl fühlen.
Beginnen Sie nun mit der Atemkonzentration – einatmen, ausatmen,
denken Sie dabei immer: „Ich bin entspannt.“ Einatmen. Ausatmen.
Wieder… und noch einmal. Wann immer Sie im Verlauf dieser Übung
Spannungen oder Schmerzen oder Ängste empfinden, atmen Sie tief,
und sagen Sie sich: „Ich bin entspannt.“ Einatmen, ausatmen.
Entspannen. Wenn sich störende Gedanken breitmachen wollen,
während wir entspannen, schließen wir sie in eine Blase ein und lassen
sie davonschweben
Konzentrieren Sie sich nun ausschließlich auf den Klang meiner
Stimme, und lassen Sie sich ein paar Minuten Zeit, in völlig
entspanntem Zustand zu verharren. Schließen Sie langsam die Augen,
und während ich von zehn bis eins zurückzähle, entspannen Sie sich
mehr und mehr… alle Anspannung und allen Streß lassen Sie aus sich
herausströmen. Ihre Entspannung vertieft sich immer mehr, sie wird so
tief, wie sie es bisher noch nie war: zehn, neun, acht, sieben, sechs,
fünf, vier, drei, zwei, eins, null. Sehr gut.
Und nun wollen wir in der Phantasie durch Ihren Körper reisen, um
auch noch die versteckteste Anspannung zu finden.
Beginnen Sie bei den Füßen: Sie werden schwerer, entspannter, wärmer,
sie sinken ab. Zuerst der rechte Fuß, dann der linke. Werden Sie sich
Ihrer Zehen bewußt, jeder einzelnen… sie beginnen zu kribbeln. Stellen
Sie sich einfach vor, wie alle Spannung durch Ihre Füße den Körper
verläßt; erlauben Sie den Muskeln, zu entspannen, locker und glatt zu
werden, prickelnd warm.
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Denken Sie nun an Ihre Beine, die Waden, besonders an die rechte
Wade: Stellen Sie sich jeden Muskel, der sich knotig, verkrampft
anfühlt, vor, und fühlen Sie, wie er glatt und warm wird. Nun die linke
Wade. Die Schenkel… der rechte, der linke… die Muskeln entkrampfen
sich, strecken sich, fühlen sich warm an, die Anspannung läßt nach,
entweicht aus ihnen.
Konzentrieren Sie sich auf die Hüften, die Spannung läßt nach, löst sich
auf; und nun auf Ihren Unterleib. Viele Muskeln sind im Unterleib vor
lauter Streß völlig verspannt. Lassen Sie sie los, befreien Sie sie.
Denken Sie nun kurz an Ihren Rücken… an all die unzähligen Muskeln,
die auf und ab verlaufen. Lassen Sie sie los, sie erwärmen sich, und das
tut gut.
Nun die Schultern, lassen Sie sie leicht fallen, damit die Belastungen
von Ihnen abfallen können. Sie fühlen sich nun sehr wohl.
Ich möchte, daß Sie an Ihren rechten Arm denken, den Oberarm, den
Unterarm, die rechte Hand. Befreien Sie sie von jeglicher
Verantwortung, lassen Sie sie los, entspannen Sie sie. Linker Arm,
zuerst der Oberarm, dann der Unterarm, dann die Hand.
Wandern Sie nun in Gedanken zu den Nackenmuskeln hinauf und in sie
hinein. Umkreisen Sie im Geiste Ihren Nacken, alle Anspannung löst
sich auf.
Konzentrieren Sie sich einen Augenblick lang auf den Kiefer. Klappen
Sie ihn leicht herunter, es geht ganz von selbst, lassen Sie ihn so
entspannt wie möglich werden.
Konzentrieren Sie sich auf die rechte Gesichtshälfte, entspannen Sie sie,
sie wird glatt und warm, und nun die linke Gesichtshälfte. Entspannen
Sie sie, Sie fühlen sich mittlerweile richtig wohl.
Nun kommen wir zu den Augenmuskeln. Entspannen Sie sie, den
ganzen Kopf, den Scheitel, den Hinterkopf. Beobachten Sie, wie die
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Verspannungsknoten sich lösen, wie Anspannungen und Ängste
austreten.
Nehmen Sie sich nun einen Augenblick Zeit, um ein zweites Mal durch
Ihren Körper zu reisen, wir wollen noch einmal nach einer eventuell
übriggebliebenen Verspannung suchen. Lassen Sie sie sich auflösen.
Erlauben Sie es sich, in völlig neue Tiefen der Entspannung zu
versinken, Wohlbefinden zu erleben. Und denken Sie daran, wenn Sie
sich so entspannen, beginnt der Körper damit, sich selbst zu heilen, und
Sie laden sich mit der Energie auf, die Sie zur Bewältigung Ihrer
Aufgaben benötigen.
Während der nächsten Minuten werden Sie Meeresrauschen hören –
fahren Sie fort, sich zu entspannen, gestatten Sie sich nun völlig
sorgenfrei zu sein, und geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit, sich
selbst zu heilen.
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4 Körper-Geist-Vorstellungstypus – Eine geistige Reise
(Aus Jeanne Achterberg, 1990, Gedanken heilen, Anhang D)
4.1
Die Krankheit
Lassen Sie Ihren Geist schweifen, zensieren Sie die aufsteigenden
Bilder nicht. Einige werden wie von selbst auftauchen, andere werden
entstehen, wenn Sie sie im Geiste mit Ihrer Imagination bewußt formen.
Konzentrieren Sie sich auf die Körpergegend Ihrer Beschwerden.
Weichen Sie sie rundherum auf, lassen Sie Ihren Geist eindringen.
Bleiben Sie weich und entspannt. Greifen Sie nun nach dem, was Sie
quält, und berühren Sie es. Fühlen Sie seine Oberfläche. Riechen Sie es,
machen Sie sich den Duft bewußt. Hören Sie zu, es wird Ihnen etwas
sagen. Öffnen Sie die Augen Ihrer Imagination. Bewegen Sie sich durch
Ihr Problem hindurch, umkreisen Sie es. Denken Sie daran, nicht
kritisch zu werden. Wenn Sie möchten, seien Sie verspielt. Gestatten
Sie der Form, die Sie gebildet, geschaffen haben, sich frei zu bewegen.
Geben Sie ihr einen Namen. Beobachten und erfühlen Sie Ihren
Gemütszustand.
4.2
Persönliche Verteidigung
Lassen Sie diese Bilder nun verschwinden. Atmen Sie sich in einen
noch tieferen Entspannungszustand hinein. Sie wissen, daß das
Potential, mit dem Sie sich von fast allen Krankheiten heilen können, in
Ihnen schlummert. Lassen sie dieses Potential Form annehmen.
Vielleicht ist es Ihr Immunsystem, oder es ist ein Netzwerk von
hochspezialisierten Reparaturmechanismen oder eine strukturelle
Veränderung. Beobachten Sie es. Finden Sie Ihre Mitte, versenken Sie
sich in Ihren Körper, bis Sie es sehen und hören. Erzeugen Sie die
Bilder, wenn sie nicht von allein kommen. Arbeitet das
Verteidigungssystem? Wenn ja, wie? Stellen Sie Fragen, und hören Sie
zu. Lassen Sie Ihre Verteidigungsmechanismen auf sich zukommen, in
welcher Form auch immer. Prägen Sie sich ihre Form ein.
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4.3
Behandlung
Lassen Sie die Bilder nun verblassen. Wenn Sie in medikamentöser
Behandlung stehen, stellen Sie sich nun vor, daß Sie Ihr Medikament
einnehmen. Beachten Sie, was passiert, nachdem Sie es eingenommen
haben, wohin es in Ihrem Körper wandert. Beobachten Sie seine Form
und Farbe. Fühlen Sie, wie es auf Ihre Zellen einwirkt; was bewirkt es?
Verweilen Sie an dieser Stelle. Wenn man Ihnen mehr als ein
Medikament verordnet hat, stellen Sie sich vor, daß Sie auch die
anderen einnehmen. Beobachten Sie Ihren Gemütszustand, während
alle diese Dinge in Ihnen passieren und aufeinander reagieren. Werden
Sie nicht skeptisch. Haben Sie Vertrauen zu sich selbst. Vertrauen Sie
der ältesten Diagnose- und Heilmethode, die wir kennen.
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5 Visualisierungsanweisungen für Patienten mit schweren
Verbrennungen
(Aus Jeanne Achterberg, 1990, Gedanken heilen, Anhang E)
Machen Sie es sich auf dem Bett oder in einem Sessel bequem. Lassen
Sie alle Gedanken beiseite… Schließen Sie die Augen, sie werden
ruhig, während Sie zuhören; entspannen Sie sich, und hören Sie zu. Sie
können ruhig auch ein bißchen schläfrig werden. Fühlen Sie sich
einfach nur wohl. Schließen Sie die Augen. Atmen Sie tief. Atmen Sie
alles aus. Lassen Sie sich zurücksinken… fühlen Sie sich gut… immer
besser.
Während ich von zehn bis eins rückwärts zähle, entspannen Sie sich bei
jeder Zahl noch ein bißchen mehr: zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf,
vier, drei, zwei, eins.
Entspannen Sie nun Ihre Füße. Sie werden warm und fühlen sich
angenehm an. Entspannen Sie die Beine, sie liegen ruhig da, ohne
Schmerzen. Nun fühlen sie sich schwerer an. Entspannen Sie sich,
lassen Sie alle Spannung aus dem Magen entweichen. Entspannen Sie
Ihre Hüften, immer mehr, immer tiefer. Atmen Sie tief ein, aus. Lassen
Sie alle Anspannungen entweichen. Entspannen Sie Ihren Rücken…
aufwärts, abwärts. Den Nacken, die Schultern. Der rechte Arm
entspannt sich, nun die rechte Hand. Sie fühlen sich immer friedlicher,
ruhiger. Linker Arm und linke Hand entspannen sich. Tiefer… es fühlt
sich gut an, sie zu entspannen… ruhig zu werden… immer noch ein
bißchen mehr. Nun Gesicht und Kopf… entspannen, tiefer und tiefer.
Der Kopf fühlt sich schwer an, schwer und warm.
Ich zähle jetzt bis drei, lassen Sie bei drei alle noch vorhandenen
Anspannungen los: eins, zwei, drei.
Sie fühlen sich wohl, vielleicht ein bißchen schläfrig. Augen
geschlossen. Während ich nun über Ihre Behandlung spreche, bleiben
Sie ganz entspannt. Denken Sie daran, immer wenn Sie sich ein wenig
angespannt fühlen oder ängstlich werden, atmen Sie tief ein und denken
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Sie: „Entspannen, Friede, Ruhe.“ Halten Sie die Angst nicht fest, lassen
Sie sie los.
Stellen Sie sich nun vor, daß es Zeit ist, sich auszuziehen und unter die
Dusche zu gehen. Stellen Sie es sich im Geist bis ins Detail genau vor.
Entspannen Sie sich immer mehr, atmen Sie tief, jedesmal wenn Sie
beginnen, sich unwohl zu fühlen. Nun kommt die Krankenschwester
herein und beginnt, die Verbände abzunehmen. Stellen Sie es sich genau
vor. Immer, wenn sich ein Gefühl des Unwohlseins einstellt, atmen Sie
tief, entspannen Sie sich. Fühlen Sie, wie die Krankenschwester Ihre
Verbände aufschneidet und abnimmt und wie die kühle Luft sich auf
Ihrer Haut anfühlt. Lassen Sie es geschehen. Jedes Gefühl des
Unwohlseins verschwindet. Atmen Sie ganz tief. Lassen Sie Ihr
Unwohlsein los. Sie bleiben ganz ruhig und entspannt, ruhig verlassen
Sie Ihr Bett… vielleicht sogar aus eigener Kraft. Sie sind entspannt und
ruhig und fühlen sich wohl. Stellen Sie sich nun vor, daß Sie zur Tür
gehen, den Gang entlang zum Badezimmer. Sie spüren die Kühle, aber
keine Schmerzen. Sie atmen tief und regelmäßig, mit jedem Schritt
trainieren Sie Ihre Muskeln… ein bißchen länger und stärker… Atmen
Sie weiter… Trainieren Sie mit jedem Atemzug Ihre Lungen. Denken
Sie daran, immer vollständig auszuatmen, sich zu entspannen.
Ich zähle jetzt bis drei; bei drei lassen Sie jegliche Spannung los, die
noch irgendwo in Ihrem Körper festsitzt: eins, zwei, drei.
Beobachten Sie sich selbst, wie Sie in Richtung Badezimmer gehen.
Vergegenwärtigen Sie sich die Person, die Ihnen dort helfen wird, wenn
Sie Hilfe benötigen. Sie steigen ins Bad, spüren das Wasser. Zunächst
haben Sie eine starke Empfindung… nach und nach wird die
Empfindung angenehmer. Langsam beginnt Ihre Haut, sich unter
Wasser richtig wohl zu fühlen… sauber und beruhigt. Die tote,
verbrannte Haut muß nun entfernt werden, damit die neue Haut
wachsen kann.
Wenn sich dies unangenehm anfühlt, atmen Sie tief durch, und lassen
Sie es vorübergehen… bleiben Sie entspannt, ruhig, richten Sie Ihre
Aufmerksamkeit auf das gute Gefühl unter Wasser.
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Entspannen Sie sich weiter, immer wieder, immer mehr; freuen Sie sich
auf Ihr Bett, vielleicht auf ein Schläfchen.
Nun sehen Sie sich aus dem Bad steigen und sich sanft abtrocknen; Sie
kleiden sich an und kehren zum Bett oder Sessel zurück, entspannt und
ruhig; lassen Sie auch das kleinste Gefühl von Unwohlsein los. Wenn
Sie warten müssen, nutzen Sie diese Zeit, um weiter zu entspannen… so
wie eben – vielleicht dösen Sie ein wenig vor sich hin. Wenn Sie zu
frösteln beginnen, so ist das normal und wird vorbeisein, sobald die
Bandagen wieder angelegt sind. Sie fühlen sich richtig wohl,
entspannen sich mehr und mehr. Nun kommt die Krankenschwester mit
den neuen Verbänden. Zunächst wird die Haut mit schmerzlindernder
Salbe versorgt. Es ist ein gutes, angenehmes Gefühl. Sobald sie mit der
Haut in Berührung kommt, fühlt es sich gut an. Nun wird dünne Gaze
über die Salbe gelegt, und auch der letzte Rest von Unwohlsein
verschwindet. Neue Binden werden angelegt. Mit jeder Minute wird
Ihnen wärmer. Jedes Gefühl von Unwohlsein verschwindet.
Denken Sie daran, die Behandlung zu unterstützen, indem Sie entspannt
bleiben, sich wohl fühlen und tief atmen. Immer wenn das Unwohlsein
sich einstellen will, atmen Sie ein, aus, ein, vollkommen aus. In den
folgenden Minuten stellen Sie sich vor, daß Sie gesund sind und sich an
dem schönsten Ort befinden, den Sie sich vorstellen können. Atmen Sie
auch weiterhin tief: einatmen und ausatmen, entspannen, entspannen,
entspannen.
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Jeanne Achterberg - 1990 - Gedanken heilen