gemeinwohl-bericht 2013

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GEMEINWOHL-BERICHT 2013
UNTERNEHMEN
FIRMENNAME: FELDMILLA.DESIGNHOTEL ****S
Branche: HOTELLERIE
Anzahl der MitarbeiterInnen: 16
TÄTIGKEITSBEREICH
4s Hotel mit 35 Zimmern, beschäftigen 16 Mitarbeiter. 2005 Umbau vom traditionellen
Betrieb zum Designhotel. Familienunternehmen seit 1960.
DAS UNTERNEHMEN UND GEMEINWOHL
Bisherige Aktivitäten:
Teilnahme an den Gemeinwohlveranstaltungen in Brixen
Teilnahme an der Pressekonferenz in Bozen
Diskussion über dieses Thema auch ausserhalb der Veranstaltungen
1.Bilanzerstellung 2012 (492 Punkte)
2.Bilanzerstellung 2013 (521 Punkte)
A1 ETHISCHES BESCHAFFUNGSWESEN (45/90)
Dieser Punkt ist für uns sehr wichtig, da wir beim Co2 Fussabdruck festgestellt haben, dass
das Beschaffungswesen bei Produkten am meisten Emissionen bei uns verursacht. Es wird
kritisch hinterfragt, was der Kauf von bestimmten Produkten ökologisch verursacht.
Eigenes Wasserkraftwerk, das mit dem Fluss Ahr betrieben wird und Heizung von der
Gemeinde mit Hackschnitzel – somit zu 100% saubere Energie.
Produktbeschaffung: eigener Kräutergarten, einheimische Produkte vom Bauern (Gemüse,
saisonbedingt, Bio-Eier), Fleisch vorwiegend aus Südtirol: wird im Ganzen gekauft und
selber verarbeitet, Wild stammt von eigener Jagd. Käse vorwiegend aus dem Ahrntal, wenig
Fisch auf der Karte (bewusste Reduzierung), hausgemachtes Brot abends und Marmeladen
mit Früchten von heimischen Bauern. Umstellung bei Milch von Tetra Pak auf große Säcke
(weniger Müll, günstiger). Säfte: Kohl Säfte aus Südtirol, hausgemachte Fruchtsäfte beim
Frühstück (keine fertigen Säfte mehr, z.B. Multivitaminsaft, Orangensaft), Holundersaft,
Traubensaft (im Herbst mit Trauben vom eigenen Garten), hausgemachter Grappa und
Limoncello.
Spa: vorwiegend Naturprodukte, keine Tierversuche, Trehs (Südtirol), Steinöl (AUT), New
Era (ITA), Akari (AUT-Ohrkerze und Öle), Comfort Zone (ITA), Beautymagazin (ITA-SüdtirolZubehör), Vitalis (ITA-Südtirol).
Wir verwenden ausschliesslich Umweltpapier und verwenden gebrauchte Blätter als
Schmierblätter. Wir legen Wert darauf, klimaneutral zu drucken, somit gleichen wir die
verursachten CO2 Emissionen aus. Wir achten auf faire Preisbildung: Leistungen und
Rohstoffe werden gerecht berechnet.
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B1 ETHISCHE FINANZDIENSTLEISTUNGEN (2/30)
Es handelt sich vorwiegend um konventionelle Banken mit wenigen ethischen
Finanzprodukten. Lediglich die Raifeissenbank im Ahrntal bemüht sich um ethical banking
und bietet erste ethische Finanzprodukte an.
Keine Finanzierungsform mit externen Eigentümern. Keine Möglichkeiten zur gemeinwohlorientierten Veranlagung.
C1 ARBEITSPLATZQUALITÄT (63/90)
Unseren Mitarbeitern werden angenehme Arbeitsbedingungen gewährleistet, Wertlegung auf
physische und psychische Gesundheit, Zufriedenheit am Arbeitsplatz, Sinnstiftung.
Die Räumlichkeiten pro Abteilung sind großzügig, z.B. in der Küche gibt es große
Arbeitsflächen sowie alle wichtigsten Küchengeräte. Große Glasflächen öffnen den Blick ins
Freie (Küche inkl. Spülbereich). Auch in den anderen Abteilungen finden unsere Mitarbeiter
angenehme Bedingungen vor.
Wir gewähren unseren Führungskräften völlige Selbstorganisation der Arbeitszeit,
Mitgestaltung der Vision und Unternehmensstrategie und selbständige Arbeitsaufteilung
(Erstellung des Arbeits-Wochenplanes durch die Führungskraft). Ebenso legen wir Wert
darauf, dass unsere Mitarbeiter gesund essen (Gemüse oder Salat immer als Beilage), wir
gewähren unseren Mitarbeitern Zugang zum Fitnessraum und einmal in der Woche zum
Schwimmbad. Mitarbeitermeetings: alle 2 Wochen findet das Führungskräfte-Meeting statt:
alle Abteilungsleiter und die Geschäftsführung (Karin und Ruth). Jeder einzelne führt diese
Runde einmal und bestimmt das Thema der Diskussion. Wir beziehen wir unsere Mitarbeiter
stark ein, unser Leitbild gemeinsam mit uns zu definieren. Mitbestimmung ist uns sehr
wichtig, Ziel auch hier Enthierarchisierung (weg von der Pyramide, hin zum Kreisdenken)
und Sinnstiftung. Geschlechter werden gleich behandelt und Migranten werden integriert
(derzeit arbeiten 5 Migranten bei uns).
C2 GERECHTE VERTEILUNG DES ARBEITSVOLUMENS (19/50)
Generell sehr wenige All-inclusive Veträge (4 Mitarbeiter), Überstunden werden mit
Zeitausgleich ausgeglichen oder ausbezahlt. Im Jahresschnitt werden max. 5
Überstunden/Monat je Beschäftigten. Teilweise werden Teilzeitmitarbeiter eingestellt, um die
Führungskräfte zu entlasten.
C3 FORDERUNG UND FÖRDERUNG ÖKOLOGISCHEN VERHALTENS DER
MITARBEITERINNEN (9/30)
Sehr geringe CO2 Emissionen berufsbedingter Mobilität, der Großteil unserer Mitarbeiter
stammt aus dem Ahrntal und verursachen sehr geringe keine CO2 Emissionen. Die
Betriebsküche bietet immer eine vegetarische Option. Die Geschäftsführung lebt bewusst
ökologisches Verhalten vor (Energieeinsparungen, keine prestigeträchtigen Dienstwagenderzeit 2 Betriebswägen Audi A2+A3), punktuelle Thematisierung ökologischer Aspekte bei
Mitarbeiter-Meetings (z.B. Wege zur Einsparung von Wasserverbrauch, Müllreduzierung).
Ziel sollte sein, von allen Mitarbeitern einen CO2 Fussabdruck zu erstellen und
Anreizsysteme andenken für ökologische Mobilität der Mitarbeiter. Die Mitarbeiter verstärkt
auf ökologisches Verhalten schulen und verstärkt aufmerksam machen.
C4 GERECHTE VERTEILUNG DES EINKOMMENS (44/60)
Die innerbetriebliche Einkommensspreizung ist sehr gering. Mindesteinkommen (Tariflohn)
und Höchsteinkommen werden eingehalten. Auch die Familienmitglieder erhalten ‚normale’
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Gehälter. Die GWÖ denkt an, Löhne zu veröffentlichen, wobei das nur möglich ist, wenn ein
gewisser Reifegrad aller Mitarbeiter vorhanden ist. Ansonsten erreicht man hier eher
Negatives, das zu Fluktuation und Unzufriedenheit führen kann.
C5 INNERBETRIEBLICHE TRANSPARENZ UND MITBESTIMMUNG (21/90)
In jeder Abteilung versuchen wir, die Mitarbeiter in die Entscheidungsprozesse mit
einzubeziehen, ebenso bei Definition der Strategie. In unseren Führungskräfte-Meetings hat
jeder die Möglichkeit, sich über Verbesserungen, Probleme zu äußern. Auf gute Vorschläge
kann in einem kleinen Unternehmen wie unserem schnell reagieren. Vor allem die
Führungskräfte haben in ihren Abteilungen viel Entscheidungsfreiheit. Allerdings sind
innerbetriebliche Transparenz (z.B. Offenlegung der Gehälter, Mitbestimmung bei
Finanzmanagement) sowie Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter nicht gegeben (schwer
umsetzbar in einem kleinen Betrieb). Verbesserungen können im Bereich
Mitarbeiterentwicklung angestrebt werden, genauere Definition von Zielen und deren
Belohung (nicht monetär).
D1 ETHISCHES VERKAUFEN (33/50)
Unsere Marketingstrategie basiert auf Ehrlichkeit, Transparenz, Vergleichbarkeit und
Rücksichtnahme auf den Nutzen des Kunden. Der Kunde steht im Mittelpunkt und es wird
dessen Wünsche eingegangen – konsequente Ausrichtung auf den Kunden. Den
Mitarbeitern wird unsere Philosophie klar vermittelt. Durch die Transparenz im Internet bzw.
durch die Bewertungsplattformen stehen dem Gast viele Informationen zur Verfügung.
Kunden werden oft in die Produktentwicklung miteinbezogen. Gezielt werden Gespräche mit
den Kunden gesucht, um vom Gast zu erfahren, welche Verbesserungsvorschläge oder
Ideen er für unser bestehendes oder ein neues Produkt hat. Das was wir dem Gast anbieten
bzw. die Leistungen die wir verkünden, erfüllen wir vor Ort zu 100%. Bei Mitarbeiter Meeting
vermitteln wir den Mitarbeitern, dass der Verkauf nicht forciert werden soll, sondern dass
ethisch verkauft werden soll (Provisionen im Verkauf gibt es nur in einer Abteilung).
Besonders wichtig ist uns, die Produkttransparenz. Es werden positive und negative Sachen
besprochen. Es wird gezielt auf Kundenkritiken eingegangen, mit dem Ziel, diese
schnellstmöglich zu beheben. Wir beginnen nun auch mit der Ausarbeitung eines KundenFragenbogens, der von unseren Führungskräften ausgearbeitet wird. Jeder Führungskraft
stellt sich die Frage, was er persönlich vom Kunden genau wissen möchte. Es soll ein ganz
individueller Feldmilla-Fragebogen entstehen.
D2 SOLIDARITÄT MIT MITUNTERNEHMEN (26/70)
In unserem Betrieb werden nur teilweise finanzielle und technische Informationen offen
gelegt. In den GWÖ-Meetings oder mit Mitunternehmen werden Informationen ausgetauscht
(z.B. Informationen zu Reiseveranstaltern, Internetmarketing, Buchungsverhalten,
Handhabung verschiedener Punkte). Eine Kooperation sieht vorwiegend so aus, dass man
sich gegenseitig weiterempfiehlt oder Gäste zu einem Partnerhotel schickt, wenn wir bereits
ausgebucht sind. Ebenso arbeiten wir mit Gleichgesinnten bereits erfolgreich zusammen
(Berg und See Angebot Colorhotel Bardolino). In Sand in Taufers arbeiten mehrere Betriebe
zusammen, unter dem Namen Active Mountain Hotels, und bieten wöchentlich geführte
Touren für die Gäste an. Hier werden gemeinsam Kosten eingespart, da die Führer (z.B.
Bergführer oder Mountainbike Guide) von allen Betrieben eingestellt werden. Ebenso bieten
wir Endon Boch Dining an, wo wir mit unserem Nachbar Hotel Alte Mühle
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zusammenarbeiten. Der Gast kann jederzeit in diesem Hotel zu Abend essen ohne einen
Aufpreis zu bezahlen. Auch haben wir ein Kindermädchen in der Hauptsaison gemeinsam
eingestellt, um Kosten zu sparen. Zudem arbeiten wir mit dem Golfplatz Pustertal und der
Cascade von Sand in Taufers zusammen. Sehr gut funktioniert die Kooperation mit dem
Colorhotel am Gardasee, wo wir gemeinsam ein Paket ‚Berg und See’ anbieten und uns
gegenseitig weiterempfehlen.
Ziel für die Zukunft ist, das kooperative Marketing weiter zu verbessern, v.a. auch mit den
Lieferanten. Es könnte auch eine Hotelkooperation der GWÖ-Hotels geben, man könnte sich
überlegen, für die Mitarbeiter ein tolles Angebot zu schnüren für die Nebensaison, damit sie
die Betriebe kennenlernen, gegenseitige online Verlinkung und Weiterempfehlung usw.
Ziel kann es hier sein, dass man noch stärker zusammenarbeitet, dass Mitarbeiter
weitergegeben bzw. ausgetauscht werden können bei schlechter Auftragslage, dass noch
mehr Informationen offen gelegt werden und dass bei Krisen noch stärker
zusammengearbeitet wird.
D3 ÖKOLOG. GESTALTUNG DER PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN
(55/90)
Im Sommer 2011 haben wir unseren CO2 Fußabdruck erstellt, damit wir wissen, in welchen
Bereichen wir unsere Umwelt belasten. Das Ziel ist es nun, unsere bestehenden Emissionen
weiterhin zu senken, denn Nachhaltigkeit ist unser großes Ziel. Klimaneutral hochwertiges
Wohnen ist im Feldmilla seit 2011 möglich – das 1.Klimaneutrale Hotel in Südtirol. Wir
unterstützen dabei ein Wasserkraftprojekt in Guatemala. Wir versuchen verstärkt, dem Gast
das Thema Nachhaltigkeit zu vermitteln (in Zimmermappe, Wasser und Text in der Minibar,
Zertifikate im Hotel, Informationen beim Frühstück, Schilder beim Buffet etc.). Zudem
motivieren wir den Gast mit dem Zug anzureisen, er erhält eine Nacht kostenlos
(umweltfreundliches Reisen). Positiv ist, dass wir die vegetarische Küche sehr verbessert
haben im Vergleich zum Vorjahr, auch die Verwendung von lokalen Produkten ist ein fixer
Bestandteil unserer Philosophie.
D4 SOZIALE GESTALTUNG DER PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN
(5/30)
Wir bieten verschiedene Zimmer- und Preiskategorien - von Standard bis Deluxe an - um
eine breite Kundenpalette anzusprechen. Seit Ende 2012 bieten wir 1 Zimmer auch als
Sparzimmer zu einem Sonderpreis an, um so allen Gästen die Möglichkeit zu bieten, in
unserem Hotel zu urlauben. Der Preis für das Zimmer ist jedoch nicht veröffentlicht, sondern
wird nur bei Anfragen angeboten. Hier besteht noch Verbesserungsbedarf.
Ebenso haben wir Zimmer, welche auch Gästen mit körperlichen Behinderungen zugänglich
sind (behindertengerechte Zimmer- und Badezimmerausstattung, Fahrstuhl zu allen Etagen
vorhanden,…).
D5 ERHÖHUNG DES SOZIALEN UND ÖKOLOGISCHEN
BRANCHENSTANDARDS (2/30)
In den verschiedenen Institutionen, wie z.B. Tourismusvereine, Tourismusverbände, HGV
etc. wird gemeinsam über soziale und ökologische Standards gesprochen. Allerdings ist die
Zusammenarbeit bzw. der Zusammenhalt in der Tourismusbranche bzw. mit Mitbewerbern
noch sehr ausbaufähig. Gemeinsam etwas verändern können, ist ein Schlagwort, das
unserer Branche teilweise noch unbekannt ist.
-4-
Durch die Beschäftigung mit dem Thema und durch den Austausch mit den anderen Hotels,
welche die Gemeinwohlbilanz erstellen, konnten bereits neue Ideen gesammelt werden. Es
existieren Kooperationen wie z.B. GWÖ, Active Mountain, Golf, Conde Nast usw.
Branchenbezogen können wir sagen, dass wir gut sind, im Vergleich mit anderen Branchen
besteht aber noch großer Aufholbedarf.
E1 GESELLSCHAFTLICHE WIRKUNG/BEDEUTUNG DER PRODUKTE /
DIENSTLEISTUNGEN (70/90)
Unser Produkt ist ein sozial und ökologisch wertvolles Produkt, mit dem Zweck, dem
Menschen im Urlaub (aber nicht nur) etwas Gutes zu tun. Wir versuchen, unsere Gäste für
Themen wir Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung, Klimaschutz usw. zu sensibilisieren.
Das Thema Nachhaltigkeit steht sehr weit vorne in unserer Unternehmensphilosophie. Auch
unsere Mitarbeiter werden auf das Thema Nachhaltigkeit aufmerksam gemacht und
gemeinsam wird überlegt, wo noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen (z.B.
Wasserverbrauch reduzieren, Ausbau des Einkaufs von regionalen Produkten, usw.). Durch
diese Diskussionen nehmen unsere Mitarbeiter das Thema auch mit nach Hause und
können dort ebenso z.B. Maßnahmen zur Verringerung des Wasserverbrauchs ergreifen,
sind beim privaten Einkauf sensibler auf die Herkunft der Produkte, beschäftigen sich mit
gesunder Ernährung usw.
Seit 1 Jahr arbeiten wir mit einer Ernährungsberaterin zusammen, die ab und zu beim
Frühstück Müslis und Brot zubereitet und Gäste aufklärt, warum gewissen Rohstoffe
gesunder sind und wir man sie richtig zubereitet. Ebenso bieten wir ‚Gsun’theitswochen’ an,
wo Gäste entschlacken, sich gesunder ernähren und Körper, Geist und Seele in Einklang
bringen. Dieses Thema kommt sehr gut an bei Gästen und auch bei den Mitarbeitern.
E2 BEITRAG ZUM GEMEINWESEN (4/40)
Ehrenamtliche Beiträge werden teils geleistet, z.B. Geldspenden oder Beiträge an Vereinen.
Im Bereich Kontaktvermittlung z.B. zu Lieferanten sind wir engagiert.
E3 REDUKTION ÖKOLOGISCHER AUSWIRKUNGEN (60/70)
Durch die Messung unserer CO2 Emissionen 2011 (13.000kg/Jahr) konnten wir
herausfinden, wie nachhaltig wir arbeiten und wo wir uns noch verbessern können. Seit der
Messung hat sich schon viel getan. Unsere Lieferanten sind nach Möglichkeit aus der
näheren Umgebung, wir versuchen den Fleischkonsum im Hotel einzuschränken und ein
besonderes Augenmerk auf die Herkunft des Fleisches zu werfen (wenn möglich vom
lokalen Kleinviehzuchtverband oder Bauern). Weiters haben wir im Hotel auf LED Lampen
umgestellt, um den Stromverbrauch zu verringern. Ein weiteres Ziel ist es, den
Wasserverbrauch zu minimieren. Durch die Unterstützung des Wasserkraftwerks in
Guatemala bieten wir unseren Gästen die Möglichkeit, in unserem Hotel klimaneutral zu
urlauben.
E4 MINIMIERUNG DER GEWINNAUSSCHÜTTUNG AN EXTERNE (60/60)
Feldmilla hat keine Gewinnausschüttung an Externe Eigentümer.
Ebenso gibt es keine Spekulationsgeschäfte.
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E5 GESELLSCHAFTL. TRANSPARENZ UND MITBESTIMMUNG (4/30)
Der einzige Weg der Kommunikation hier ist die Website (Veröffentlichung der GemeinwohlBilanz). Hier kann sich die Öffentlichkeit informieren. Die gesellschaftliche Mitbestimmung
der Berührungsgruppen hält sich allerdings in Grenzen.
AUSBLICK
KURZFRISTIGE ZIELE
Im Vergleich zu Bilanz 2012 konnten wir feststellen, dass sich einiges zum Thema
Unternehmenskultur bereits verbessert hat. Das Team und dessen Kultur haben sich sehr
gut weiterentwickelt dank der regelmäßigen Meetings und der offenen Kommunikation. Auf
diesen Punkt legen wir viel Wert und werden weiterhin viel Energie dafür einsetzen. Das
Team ist und wird immer der Kern des Unternehmens sein.
Ein kurzfristiges Ziel ist die 2.Erstellung des Co2 Fussabdruckes im Januar 2014 mit dem
Klimaschutzberatungsunternehmen Climate Partner aus München. Somit kann ein genauer
Vergleich mit dem Fussabdruck von 2011 gemacht werden. Anschliessend sollen neue Ziele
für den Einkauf definiert werden.
LANGFRISTIGE ZIELE
…ein Betrieb zu sein, wo sich ein kompetente Mitarbeiter bewerben, da sie wissen, im
feldmilla wird mit Mitarbeitern anders umgegangen. Das Team steht im Mittelpunkt und die
Familie engagiert sich dafür.
Das Thema Nachhaltigkeit soll dem Gast näher gebracht werden. Er soll den Unterschied zu
einem konventionellen Hotel spüren. Hierfür sind wir ständig auf der Suche nach neuen
Ideen.
GEMEINWOHL-MATRIX MIT PUNKTEN
Siehe Anhang (Gesamtpunkte: 535)
PROZESS DER ERSTELLUNG DER GEMEINWOHL-BILANZ
Welche Mitarbeiter waren bei der Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz und des GemeinwohlBerichts vom Unternehmen involviert?
Karin Leimegger, Geschäftsführung
Theresia Eppacher, Leitung Rezeption
Ruth Leimegger, Geschäftsführung (Erstellerin der GWÖ Bilanz)
Teilweise integriert Sarah Pareiner (SPA Leitering)
Über welchen Zeitraum wurden diese erstellt? Wie viele Frau/Mann-Arbeitsstunden wurden
dafür verwendet?
Zeitraum von 9 Monaten, ca. 40 Arbeitsstunden
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Wie wurde die Bilanz bzw. der Bericht intern kommuniziert?
Der Bericht wird beim nächsten Mitarbeitermeeting kommuniziert und besprochen. Der
Bericht wird veröffentlicht und auf die Website gestellt. Ebenso wird er an der Rezeption
aufliegen.
Datum: 24. Juli 2013
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