Die Siedler von Hamburg - Hamburger Bildungsserver

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Die Siedler von Hamburg
Kordula Maue, Gymnasium Dörpsweg
Nicola Renger, Gymnasium Hochrad
Helmut Kaphengst, Gymnasium Hochrad
Kerstin Lenz, Gesamtschule Blankenese
Eine Unterrichtsreihe zur
Einführung von Netzen
und Körpern
• In diesem Projekt bauten Schülerinnen
und Schüler der 5. Klasse eine Stadt.
Hierzu wurden Körpernetze nach
vorgegebenen Fotos von Häusern
konzipiert, um so das abgebildete
Gebäude in dreidimensionaler Form aus
Pappe herzustellen.
• Dieses Projekt eignet sich auch für
fächerübergreifendes Unterrichten in
Zusammenarbeit mit Kunst, Physik oder
Natur und Technik.
Die Schritte
Die Unterrichtsreihe lässt sich in drei Lern- und
Arbeitsphasen gliedern:
• In der ersten Phase werden die Themen Figuren,
Flächen und Kanten behandelt (Kapitel 1), die
Schülerinnen und Schüler lernen Körper und deren
Netze kennen (Kapitel 2) und üben den Umgang mit den
Werkzeugen Geodreieck und Zirkel (Kapitel 3).
• In der sich anschließenden Planungs- und Bauphase der
Gebäude arbeiten die Schülerinnen und Schüler in
Gruppen an ihren Körpernetzen (Kapitel 4 und 5).
• In der 3. Phase werden die Gebäude ausgestellt und das
Projekt reflektiert.
1.) Offene Aufgabenstellungen
• Der Lösungsweg ist nicht eindeutig, da mehrere
Körpernetze möglich und richtig sind.
• Das Ziel ist offen, insofern als sich die
Schülerinnen und Schüler je nach Interesse und
Fähigkeiten ein Gebäude aussuchen können,
welches sie konstruieren möchten.
Darüber hinaus ist die Unterrichtsreihe so aufgebaut, dass sie sowohl
geschlossene als auch offene Aufgaben beinhaltet. Wir haben ebenfalls
hinreichend viele geschlossene Aufgaben mit Übungs- und
Wiederholungscharakter aufgenommen, damit Lerninhalte gesichert und
leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler unterstützt werden.
2.) Handlungsorientierung
• Malen, Basteln, Zeichnen und Konstruieren.
• Die unterschiedlichen Sinne der Schülerinnen
und Schüler werden angesprochen.
• Feinmotorische Fähigkeiten und räumliches
Vorstellungsvermögen wird gefördert.
• Eigenaktivität wird gefordert.
3.) Realitätsbezug
• Bedeutsamkeit der Mathematik in der
Architektur ist ersichtlich und wirkt somit
motivierend.
• Finden der verschiedenen Flächen in
Verpackungen
• Fotos als Realitätsbezug.
4.) Methodenvielfalt
• Geschlossene Aufgaben mit
Übungscharakter in Einzelarbeit.
• Einfachere, aber offene Aufgaben in
Partnerarbeit.
• Die Hauptaufgabe in Gruppen bestehend
aus drei Schülerinnen und Schülern
Phase 1
• Die SchülerInnen bringen jeweils 5
Verpackungen mit.
• Filzstifte (bunt und schwarz), ein Lineal,
ein Geodreieck.
Das erste Arbeitsblatt
Das zweite Arbeitsblatt
Weitere Übungen
• Spiel: Domino.
• Geobretter/Mexxbretter
Körper und Netze
• Material: Scheren,
evtl. zusätzliche
Körper (bzw. Netze)
(z.B. Kugel,
Pyramide, Kegel).
• Bei Blatt 3 und
Zusatzblatt
zusätzliche
Klebfalzen
einzeichnen.
Hilfsmittel / Werkzeuge
• Konstruktionswerkzeuge
• Klebefalze
• Geodreieck, Zirkel
Phase 2
• Photos und Abbildungen der Häuser
(laminiert)
• Fixo Gum von Marabou zum Kleben der
Entwürfe – Kleber lässt sich wieder
trennen
• unterschiedliche Bögen Papier und Pappe
(DIN A1 und A2)
• Scheren, Lineal, Zirkel und Stifte
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mehrere Häuser nach Schwierigkeitsgrad als Photo
SchülerInnen wählen in 3er-Gruppen ein Bauobjekt.
SchülerInnen erhalten zum Probebau Blätter im DIN A2 Format.
Die SchülerInnen erhalten zum Bau des endgültigen Entwurfs
Flipchart-Blättter (DIN A1).
Die Häuser werden aus weißen Pappen (DIN A1) hergestellt.
fertige Entwürfe einsammeln für die Präsentation der Burg.
Photo von dem Haus machen – bei der Präsentation kann beides
zusammen dargestellt werden.
Bemalung der Häuser im Kunstunterricht (z.B. Kopierfolie für die
Fenster)
Beleuchtung durch Weihnachtsketten oder vollständige Installation
(Solar/Batterie) stattfinden. (NUT, Physikunterricht).
Phase 3
• Präsentation
• Schnellere SchülerInnen können die
Burgmauern bauen.
• Große Speerholzplatte als Grundlage für
die Burg, evtl. Pappmache oder Stoff zur
Gestaltung der Umgebung. Bäume,
Figuren (Playmobil) etc können eingesetzt
werden.
Häuslebauer
• Häuserfotos; z.B. Download bei
www.pixelio.de
‚© Barbara Thomas/ PIXELIO'
‚© RS/ PIXELIO'
‚© Ushuaia ET/ PIXELIO'
Entwurfsphase
• Haus auswählen
• Auf DIN A2-Blättern zwei gleiche Netze für
das Haus zeichnen, (auf Türen und
Fenster verzichten, Dächer können mit
Seitenwänden abschließen).
• Klebepfalz nicht vergessen.
• Ausprobieren durch Ausschneiden und
Kleben eines Netzes; verbessern.
Bauphase
• fertigen Entwurf auf den DIN A1 Bogen
übertragen – größtmöglich.
• Ausschneiden und auf Pappe übertragen.
• ausschneiden
• Falzen und Falten
• Ausgestalten
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