Herr macht weiterhin Stimmung gegen Windkraftanlagen

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fuldainfo - News / Hessen Regionales / Kreisgrüne: Herr macht weiterhin Stimmung gegen Windkraftanlagen
09.12.13 10:53
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Kreisgrüne: Herr macht weiterhin Stimmung gegen Windkraftanlagen
Fulda. "Es ist sehr ärgerlich, wie Dr. Herr weiterhin gegen Windkraftanlagen Stimmung macht
und – als sei dies ein Kriegsschauplatz – von Umzingelung spricht. Sind wir im Krieg gegen
Windräder?" fragt der Grüne Helmut Schönberger, Vorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion.
"In der Regionalversammlung Nordhessen dagegen hängt Norbert Herr anscheinend sein
Mäntelchen nach dem vorherrschenden Meinungswind, denn die Vorrangflächen für
Windenergie wurden im Januar von dieser Versammlung auch mit der Stimme von Norbert
Herr (CDU) verabschiedet. Außer den Piraten haben alle Fraktionen der Vorlage des
Regierungspräsidiums zugestimmt."
Diskutieren Sie sachlich mit!
© fuldainfo - foto: se
Als jahrelang bekennender Windkraftgegner habe Herr sich in der Regionalversammlung
anscheinend nicht geoutet, umso mehr befeuere er den Streit hier im Kreis. Nun wolle er den
Beschluss auch seiner Partei in der Regionalversammlung wieder rückgängig machen und die
damals festgelegten Kriterien aufweichen. Seit Jahren erschwert diese Stimmungmache von
Dr. Herr eine ausgewogene Diskussion um die Windkraft im Kreis Fulda, schürt nachbarliche
Auseinandersetzung und wirft den örtlichen Energiegenossenschaften, deren Mitglieder Bürger
des Kreises sind, Knüppel zwischen die Beine", so Schönberger.
Die Kompromiss-Linie des Regierungspräsidiums, 2% der Fläche als Vorrangflächen für
Windräder als Zielvorgabe des Landes Hessen umzusetzen, könne so nicht erreicht werden,
auch wenn Norbert Herr versuche, die Menschen etwas anderes glauben zu machen. Zudem
spekuliere er darauf, dass die Einspeisevergütungen gekürzt werden und die Investitionen sich
nicht mehr lohnen.
"Und dabei hat die Diskussion um Windkraft eine wesentlich bedeutend wichtigere Bedeutung,
als dass irgendwo ein paar Masten stehen, die jemanden stören könnten: nämlich eine
nachhaltige und umweltfreundliche Energie zu schaffen, die langfristig u.a. den Ausstoß von
Treibhausgasen drastisch reduziert und damit die Gefahr einer globalen Erwärmung
verringert!" erinnert Schönberger. Gerade habe das Frauenhofer Institut ein Konzept vorgelegt,
welches errechnet, wie bis 2050 die CO2-Emission um 80% finanziell am Kosten-günstigsten
zu realisieren sei. Und hierbei spiele die Windkraft als die z.Zt. mit 6 Cent/kWh Kosten
günstigste Variante der Energieerzeugung eine herausragende Rolle.
"Der Umgang mit der Windkraft und die Äußerungen von Norbert Herr sind an Kurzsichtigkeit
nicht zu überbieten und sind, vorsichtig formuliert, empörend," entrüstet sich der Grüne.
"Scheinbar soll hier im Vorfeld Einfluss genommen werden auf die Schwarz-Grünen
Koalitionsverhandlungen. Wir werden dahingehend unsere Landtagsfraktion informieren und
erwarten, dass die CDU sich an die ausgehandelten Verträge hält – sollte es zu einer Koalition
kommen." +++ fuldainfo
02-12-2013, 06:47:00 | fdi/ots/dts
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Es sind Lesermeinungen vorhanden
Klarstellung Schwarzstorchlebensraum
Absteigend
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Aussage Gast vom 02.12.2013, 21.54 Uhr:
P.S. Liebe Umweltaktivisten. Schwarzstörche leben in Feuchtgebieten in Tälern und Senkungen.
Windkfraftanlagen baut man auf Berge oder Kuppen!
Klarstellung dieser falschen Aussage:
Schwarzstörche nehmen hauptsächlich ihre Nahrung in Feuchtgebieten und somit in Tälern und
Senkungen auf. Ihre Horste, und damit ihr hauptsächlicher Lebensraum, befindet sich in Wäldern!
Diese Wälder befinden sich in unserer Gegend hautsächlich auf Bergen und Kuppen.
Die Schwarzstörche brüten nicht in den Feuchtgebieten, dies sind die Weißstörche!!!
Deshalb erst mal über den Unterschied zwischen Weiß- und Schwarzstorch informieren, bevor man so
einen Unsinn behauptet.
03-12-2013, 13:24:02 | Gast
Abwege der CDU
Unter dem Motto "Die Energie haben nur wir" glaubt die CDU vielleicht immer noch an die neu
gebauten "Trianel-Gelddruckmaschinen", die der ÜWAG-Alleinvorstand Bury erfunden hat.
Der Lankreis ist über die RhönEnergie an Großkraftwerken beteiligt. Diese verbrennen Gas und Kohle.
Vor Ort in einem Dieselkraftwerk sogar noch teures Erdöl.
Wird da billiger Windkraft-Strom als weitere Konkurrenz für die eigenen hochdefizitären Kraftwerke
empfunden?
Die Möglichkeit, dass Bürger und Privatunternehmer die Windkraftanlagen bauen ist zentraler
Bestandteil der Energiewende. Im Interesse unserer Enkel sollten wir diese Chance nutzen!
03-12-2013, 06:55:47 | Gast
Versteht er es nicht?
Kann jemand dem lieben Dr. Herr erklären, dass wir keine strahlenden Atomkraftwerke mehr wollen
und auch die Umwelt nach Möglichkeit nicht mit CO2-Kohleschleudern und Tagebau ruinieren
möchten. Lieber Dr. Herr, wir wollen die Energiewende!
Ich hoffe nur, dass die Grünen im Punkto Energiewende hier in Hessen endlich mal Nägel mit Köpfen
machen und diese schrecklichen Fuldaer Anti-Windkraft-CDU-ler an die Realität heranführen, nämlich
saubere, nachhaltige Energiegewinnung. Seien wir mal ehrlich, Strom brauchen wir alle.
Und für die ganz großen Skeptiker, fahrt bitte einmal in den norden des Landkreises, die Gemeinde
Eiterfeld, dahin wo die einzigen echten Windkraftanlegen im Landkreis Fulda stehn. In Leimbach sind
die Anlagen Teil des Begrüßungsschildes und in Arzell Teil der Kirchengrippe.
Ich finde das so schlimm heuchlerisch. In den Revieren machen sie ganze Landstriche platt und hier
wir der Schwarzstorch her erfunden, wo er gar nicht lebt.
PS: Liebe möchtegern Umweltaktivisten. Schwarzstörche leben in Feuchgebieten in Tälern und
Senkungen. Windkraftanlagen baut man auf Berge oder Kuppen!
02-12-2013, 21:54:38 | Gast
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